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Mamablog-Redaktion am Mittwoch den 9. Mai 2012

Was hat den Frauen die Lust am Essen verdorben?

Ein Papablog von Rinaldo Dieziger.

Mamablog

Nicht wenige Frauen sehen die Nahrungsaufnahme als lästige Pflicht: Eine Modell ernährt sich. (Bild: Reuters)

Zwei Ananas stand auf der Einkaufsliste. Ich war 15. Wir schreiben das Jahr 1991. Der erste Frauenstreiktag veränderte alles. Plötzlich waren die Mädchen an unserer Sekundarschule gleichberechtigt. Uns Buben schickten sie in den Kochkurs. Und die Mädchen schmiedeten im Werkunterricht das Eisen. Fanden wir noch ganz lustig. Pfeffern statt büffeln.

Im Volg füllten wir zwei Einkaufsabgesandten vor dem Unterricht artig unsere Einkaufskörbli. Mit frischen Peperoni, Schalotten, 3 kg Rindsvoressen, Bratbutter, Paprika, Rindsbouillon, Mehl, Salat und die Liste war schon fast abgearbeitet. Fehlten noch die beiden Ananas. In der Früchteabteilung fanden wir nur eine. Ich fragte nach bei der Verkäuferin: «Tut mir Leid, das ist die Letzte.» Na, bravo! Und jetzt? Mit nur einer Ananas wollten wir auf keinen Fall zurück. Ich legte die eine Ananas auf die Waage: 1.5 kg. Die Verkäuferin musste das ganze Lager räumen, bis wir genug Dosen mit Ananas-Scheiben hatten, um auf 3 kg zu kommen.

Die Dosen, ich weiss nur noch, dass sie eine ganze Einkaufstasche füllten, türmten wir neben den anderen Einkäufen stolz zu einer mächtigen Pyramide auf. Das Gesicht der Hauswirtschaftslehrerin werde ich nie mehr vergessen.

So war das damals, als die Frauen streikten. Die Mädchen konnten nach der Sek einen neuen Auspuff ans Töffli schweissen und aus einem Stück Eichenholz eine Madonna schnitzen. Und wir kochten Gulasch, verinnerlichten die Gartemperatur von Broccoli und den Unterschied zwischen echten und falschen Filets.

Ich kenne eine ganze Reihe von Männern, die zu Hause hinterm Herd stehen und Kochen (vor allem Grillen) sogar als Hobby angeben. Mit einigen kulinarischen Ausnahmen kann ich das nur von wenigen Frauen behaupten. Haben wir sie aus der Küche verdrängt? Hat ihnen das 90-60-90-Diktat den Appetit verdorben? Interessiert sie das Essen deshalb nicht, weil sie so wenig wie möglich davon zu sich nehmen wollen? Nicht wenige Frauen sehen die Nahrungsaufnahme als lästige Pflicht. Sie bringen zum Mittagessen ins Büro ein geschältes Rüebli und ein Weight-Watchers-Joghurt mit und bestellen am Abend beim Tête-à-tête ein Salatschüsseli. Sie rümpfen die Nase, wenn es in der ganzen Wohnung nach Cordon bleu riecht. Die Zukunft sieht noch düsterer aus. Die Mädchen von heute wollen die Models, Sängerinnen oder Moderatorinnen von morgen werden. Und die ernähren sich von Koks und gezuckerten Wattebäuschchen.

Wo sind die weiblichen Jamie Olivers und Ivo Adams? Wer tritt in die Fusstapfen von Annemarie Wildeisen? Ja, unsere Mütter konnten noch kochen. Und essen.

Oder ist die Freude am Brutzeln weniger eine des Geschlechts als eine der Lebensumstände? Als ich nach dem Gymi endlich alleine in meinen eigenen vier Wänden wohnte, ass ich keine Ananas mehr. Weder frisch noch aus der Dose. Dafür gabs Fertigpizza. «Tre Formaggi» von Buitoni – come fatta a mano. Nach drei Jahren zog ich aus. Die Schachteln stapelten sich in der Küche vom Boden bis zur Decke. Und die Agentur schenkte mir zum Abschied einen Gutschein. Für eine Reise nach Italien. In die Buitoni-Fabrik.

Buon appetito! Und was kochen Sie heute?

rinaldoRinaldo Dieziger (36) ist Gründer und Geschäftsführer von Supertext, der ersten Textagentur im Internet. Er ist letztes Jahr Papa einer Tochter geworden und lebt mit seiner Familie in der Stadt Zürich.

355 Kommentare zu „Was hat den Frauen die Lust am Essen verdorben?“

  1. Thomas Zetterer sagt:

    Wer enorme Mengen Geld hat, braucht viel Geist und Disziplin, um mit diesen enormen Mengen Geld Gescheites und keinen Blödsinn anzustellen.

    Wer enorme Mengen Lebensmittel hat, braucht viel Geist und Disziplin, um mit diesen enormen Mengen Lebensmitteln Gescheites und keinen Blödsinn anzustellen.

    Da die meisten Menschen weder viel Geist noch viel Disziplin haben, stellen sie mit den enormen Mengen Lebensmitteln, die sie hierzulande zur Verfügung haben, häufig Blödsinn an, i.e. sie fressen sich krank und fett.

    So einfach ist das.

    • Brian Hertig sagt:

      Sehr gut geschrieben. Ich habe Sie gerade (natürlich anonym) auf Facebook zitiert.

      • Thomas Zettterer sagt:

        Danke, Herr Hertig. Kommen Sie an meine Beerdigung, wenn ich von einer fetten Person in die Luft gejagt werde? Sie können sich nicht vorstellen, wie ich angefeindet werde, wenn ich sage, wer zu fett sei (es gibt “zu fett”), der sei, Kinder ausgenommen, selbst schuld, weil man über die Energiebilanz sein Körpergewicht kontrollieren könne, auch wenn das in manchen Fällen sehr, sehr schwer sei.

        Ich äussere mich emotionslos und wissenschaftlich korrekt, aber ich werde jeweils aufs übelste beschimpft.

        Naja, bis heute habe ich es überlebt…

      • E.H.Roth sagt:

        hm Herr Zetterer, also die Monika Gruber sagt spricht das auch so wie Sie bezüglich Fettleibigkeit. Also mein Tipp ist, sich nach den Jahreszeiten zu ernähren also nur das essen was der Boden auch hergibt – dort wo man eben halt gerade lebt.

      • alien sagt:

        Hm, Zetterer, “Ich äussere mich emotionslos und wissenschaftlich korrekt, aber ich werde jeweils aufs übelste beschimpft.” – ich würde das “aber” durch ein “und darum” ersetzen. Zetterer, Sie sind fies, hart, undiplomatisch, unmenschlich. Kein Wunder, dass Sie anecken.

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Das mit der Energiebilanz ist aber auch zu simpel. Dumm nur, dass es mittelfristig nicht reicht, einfach weniger zu essen, weil der Körper seinen Verbrauch umgehend runterschraubt. Und ein bisschen Veranlagung dürfen wir schon auch noch ins Spiel bringen, da hat Pippi schon recht.

    • Lorenz Häfeli sagt:

      … oder schmeissen noch absolut einwandfreie Lebensmittel weg, nur weil das Verkaufsdaum erreicht wurde. Wirklich hohl….!

      • Patrick sagt:

        der zetterer hat doch schlicht und ergreifend recht. da kann man noch so lange von drüsen und schweren knochen und veranlagung blabbern: wenn sich energieaufnahme und energieverbrauch nicht im gleichgewicht sind, nimmt man ab oder zu. basta. punkt. ende. fertig. schluss.

  2. marie sagt:

    sehr männlich:
    cervelat käseschnitte:

    8 scheiben ruchbrot
    ½ dl weisswein, oder auch mehr
    8 scheiben raclettekäse, ca. 300 g
    paprika
    pfeffer aus der mühle
    2-4 cervelats, längs halbiert, schräg eingeschnitten

    brot auf das mit backpapier belegte blech legen. mit wein beträufeln. mit käse belegen, würzen. cervelats darauf verteilen.
    in der mitte des auf 220 °c vorgeheizten ofens 10-12 minuten backen.
    dazu passen gemischter salat, ofenkartoffeln oder kartoffelgratin.

    • Blitz Blank sagt:

      Das ist ja eine wahre Testosteron-Schnitte!!

      Den Salat muss Mann natürlich unbedingt weglassen.
      ;-)

      Kein Wunder bin ich der Mann, der ich bin. Ich esse vorwiegend vegetarisch.

      • marie sagt:

        da sind sie wahrscheinlich in der minderheit… hätte aber auch gaaaaaanz viele vegi sachen! ich gehe mal in den mittag. und dann kriegen sie von mir mein lieblingsvegi gericht ;-)

      • Blitz Blank sagt:

        Sehr gerne!

        Habe am Freitag Besuch…

      • Michael sagt:

        @Blitz Blank: Du bist nicht der einzige Vegetarier. Esse schon seit Jahren vegatarisch.

      • marie sagt:

        Frittata con pate
        Kartoffeln festkochend in scheiben geschnitten ca 0.5cm
        1 gr zwiebel, in sichelmöndli geschnitten
        1 bund flache petersilie, gehackt
        2-3 eier, verquirlt
        Parmesan, gerieben
        Salz, pfeffer, evtl cayenne

        zwiebeln und kartoffeln in gutem ölivenöl andünsten, mit salz, pfeffer abschmecken, auf kleiner hitze gedeckt garen. Eier, pfeffer, evtl cayenne, petersilie und parmesan gut vermischen. In die kartoffel-zwiebelpfanne ein wenig öl zugeben und kurz aufbrutzeln lassen, danach eisud reingeben und daraus eine omelette backen. Beide seiten golden anbräunen. Mit salat servieren.

      • marie sagt:

        sollte es festlich sein, finde ich ein käsesoufflé immer ein highlight. hier eine tolle, eher spez. seite mit rezept (sie essenz können sie mit ein wenig geriebenen tartufo bianco aus der migros ersetzen, oder scharfer grobkornsenf nehmen), auch mit salat servieren.
        http://www.marmite.ch/rezepte/wurziges-alpkase-souffle-%c2%abdrackloch%c2%bb-mit-weisstannenessenz/

        …tipp: die gäste können auf das soufflé warten, aber das soufflé nicht auf die gäste. und beim backen des soufflés, DIE BACKOFENTèRE JA NIE, NIE, NIEMALS ÖFFNEN!

    • Sandra sagt:

      marie, ich mag ihre rezepte! Sie könnten glatt eine rezepte-website eröffnen ;-) und vielleicht speziell solche auflisten, die besonders günstig sind!
      Jeden tag zu überlegen, was es denn wieder zu essen geben soll, ist das eine, das andere, dass es auch noch ins budget passen muss. Da vergeht einem manchmal schon auch die lust am kochen.

      • marie sagt:

        ich habe mir das auch schon überlegt und auch kochkurse anzubieten (für die, die gar nicht kochen können), aber ich glaube mein chef würde da nicht mitmachen. wenn ich nicht viel zu tun habe ist es ihm egal (so wie diese woche), aber in der regel eher nicht. schade.
        das budget: ich weiss, das teure ist in der regel eigentlich das fleisch und der käse. aber es gibt auch tolle hülsenfrüchtegerichte,.

  3. falbala sagt:

    essen , kochen ist etwas sehr sinnliches, ich liebe beides, dazu ein guter wein und danach eine zigarre teilen….. schade wenn man das mit kaum mehr einer freundin geniessen kann. ich frage mich dann was sie mit ihren anderen sinnlichen seiten machen…………….

  4. Nico Meier sagt:

    Wenn ich mich in meinem Freundeskreis so umsehe so fällt auf, dass die Frauen die gut kochen können eher zu den norrmalgewichtigen bis schlanken zählen warscheinlich, da wer kochen kann sich auch eher ausgewogen zu ernähren versteht.
    Ich denke viele Frauen wollen nicht kochen, da sie das gefühl haben ein Fertigprodukt erfülle denselben Zweck und koste sie weniger Zeit.
    Aber wie wird die “gewonnene” Freizeit eingesetzt? For dem PC im Facebook?

    • pixel sagt:

      Sie haben keine Kinder, nico, oder? Also können Sie sich nicht vorstellen, dass es neben FB und PC noch anderes gibt, was man zu erledigen hat. Ihr Begriff von “gewonnene Freizeit” ist ein ganz anderer, als meiner. Wahrscheinlich haben Sie dann bereits schon Sport gemacht, sich mit ihren Freunden getroffen oder haben Ihre Administration zu Hause erledigt. Während ich für meinen Teil bisweilen mein Kind von der Krippe abgeholt und es versorgt habe bis zur Bettzeit. Und dann, Nico, habe ich erst Freizeit. Und da ist es mir deutlich mehr wert, eine Stunde Sport zu machen als zu Kochen.

    • Nico Meier sagt:

      Wenn ich behaupte Gesundheit sei etwas vom Kostbaren, das wir im Leben haben so wird mir wohl jeder hier zustimmen.
      Wenn es aber dann darum geht etwas Zeit ins Kochen zu investieren wobei Ernährung in meinen Augen einer der zentralsten Punkte der Gesundheit ist so wird händerigend nach Ausreden fürs Nichtkochen gesucht.

      • pixel sagt:

        keine Sorge, ich ernähre mich sehr gesund. es gibt auch fertig gewaschenen Salat zu kaufen und Tiefkühlgemüse oder tiefgekühlten Fisch. Ein Ei ist ebenso schnell in der Pfanne. Mit dem Steamer kann ich jede Menge gleichzeitig zubereiten, während ich meine Mails checke. Und die Menge reicht auch meist für mind zwei Tage. Alles easy. Man muss halt nur haushalten können, auch mit der eigenen Energie und Kapazität.

      • Carolina sagt:

        Ach was, NM, mir geht nur Ihr sauertöpfischer Belehrungston auf den Geist. Wenn Sie ein bisschen mehr Gelassenheit oder Humor an den Tag legen würden, würden sich vielleicht auch mehr Leute hier auf Ihre (übrigens immer gleichen) ‘Argumente’ einlassen.

      • alien sagt:

        Also, ich hab gerade eine Bolognese geköchelt, eine knappe Stunde lang. Ich weiss, hätte mehr sein sollen, war aber superfein. Das Gute ist, dass es nicht wichtig ist, wieviel man von was nimmt, solange es vor allem Tomaten und Fleisch hat ist es bolognesig. Es ist viel, also friere ich die Sauce portionenweise ein, so kann ich sie später essen.

  5. Fatima sagt:

    Heute gibts Pasta al limone.

  6. Auguste sagt:

    hmm…, würde ich bei meiner henkersmahlzeit vor die wahl gestellt: frische ananas oder pfirsiche…oder das zeug aus der büchse? die antwort wäre klar – natürlich das garantiert süsse zeug von del monte.

    youtube: back when: tim mcgraw

    • Pascal Sutter sagt:

      Ich würde mir ein riesiges Steak wünschen. Dazu Baked Potatoes und knackiges, gedämpftes Gemüse. Mit einer Flasche gutem roten Wien und als Dessert eine Eisbombe.

      • Auguste sagt:

        hmm…, und noch einen richtig schönen “schlanz” sour-cream auf die potatoes. und kurz bevor sich die tür ein letztes mal öffnet noch ein eiskaltes coca-cola aus einer 3 dl. glasflasche. aber wahrscheinlich würde ich vor diesem letzten gang auch von was ganz anderem träumen, so wie der da…

        youtube: johnny cash – green, green grass of home

      • marie sagt:

        :-)

  7. Chris sagt:

    Frauen, die nicht gerne esssen bzw. immer die Kalorien zählen, sind meistens auch etwas trocken im Bett.

    • Erika B. sagt:

      Ah ja, klar, jetzt bin ich auch mal sexistisch: …und Männer, die Fastfood essen, sind meistens etwas schlaff… :-)

    • Widerspenstige sagt:

      …so genau wollten wir es eigentlich nicht wissen, Chris, aber es hat was…

      • Philipp Rittermann sagt:

        …nicht so tragisch…mit vollem mund…können die mädels währenddessen nicht sprechen…falls das kaliber stimmt! *muuaahahaha*

      • Widerspenstige sagt:

        Rittersmann, schon am Mittag soviel intus? Tja, kein Wunder klappt es dann beim ‘kaliber’ nur noch mit einem BJ…oder auch nicht… (*muaaah)

    • Susanna sagt:

      Hast Du eine Ahnung ;-) ) !!

  8. Karola Kinkerlich sagt:

    Essen ist mit Kindern ein Thema! Ich kann die Fertigprodukte nicht ab und drei Mal täglich stellt sich dann bei uns schon die Essensfrage… Oftmal ist es schon auch eine Herausforderung, wie ich ein ausgewogenes Essen in kurzer Zeit auf den Tisch bringe. Klar, ich koche auch gerne mal ausgiebig, aber das dann lieber, wenn ich auch genügend Zeit habe. Manchmal verschlägt es mir dann auch der Appetit, wenn alle am Tisch sitzen und das Kindli (im Moment 2,5 J.) schnäderfräsig tut, weil zu viel Gemüse oder Salat auf dem Teller ist. aber das ist hoffentlich bloss eine Phase, die auch vorbeigeht!

    • Auguste sagt:

      hmm…, praktisch alles hat mehr nährwert, ist gesünder und schmeckt besser als grünzeug-salate. der trick mit dem gemüse ist: es dem kind vorzuenthalten, während es alle andern am tisch kriegen – das ist eine win-win situation. die kindliche neugier wird danach verlangen oder es herrscht (relative) ruhe am tisch.

  9. Pascal Sutter sagt:

    Eigentlich kann man Fressen/Saufen soviel man will wenn man sich ausreichend bewegt, nicht dampft, genug schläft und jeden Tag 1.5 Liter Wasser trinkt. Der Mensch ist eben ein Bewegungstier und nicht gemacht fürs sitzen.

    • Carolina sagt:

      ‘Nicht dampft’? Was heisst das? Uebrigens, sind Sie eigentlich derselbe PS, der im dieswöchigen MMagazin erscheint? Würde passen. Kompliment!

      • Pascal Sutter sagt:

        Nicht raucht und, ehm, ja, der bin ich :-)

      • Carolina sagt:

        Ok, auf der Leitung gestanden, sorry. Geht mir ja schon ohne Bildli so, aber ich finde, Sie und Ihre Frau machen das super. Well done!

      • marie sagt:

        sympathisch, eifach zum drückä, ching, frou, ma. :-) weiter so, sie machen das toll.
        gell carolina, wenn alle so wären…

      • Pascal Sutter sagt:

        Danke für die Komplimente… ich weiss gar nicht ob ich die verdient habe

      • marie sagt:

        doch, wenn einer hier dann sie.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Finde ich auch, Pasci hat das echt verdient :-) Jetzt muss ich schnell das MMagazin aus dem Briefkasten holen, ich war die letzten Tage weg. Feedback folgt……

      • marie sagt:

        pippi, unter uns wenn frau nur solches lesen würde, dann wäre es in der tat besser. eben, da kommt eine generation, die mich wirklich beeindruckt. weiter so. :-)

  10. Hermann sagt:

    Bei uns geht das so: Wer gerade Lust hat zu kochen kocht, Kocht sie, gibt es etwas gesundes, kocht er, etwas gutes. Kocht niemand, gibt es nichts, und jeder findet einen Apfel, einen Teller alte Spaghetti oder ein Ei. Ebenso mit putzen und aufraeumen der Kueche. Wer am meisten irritiert ist, tut es. Kurz, ein demokratisches Puff.

  11. Philipp Rittermann sagt:

    so – nun mal was seriöses -> superlink für gepflegtes, männliches essen:
    http://www.youtube.com/watch?v=kMyPD1VKk60

  12. plop sagt:

    Für die Frauen mit einem Rüebli und Joghurt zum Zmittag staun ich auch immer wieder! Ich würde verhungern oder vergrämen…
    Und zum titelthema: vielleicht kochen Frauen nicht mehr so ausgiebig, weil ja eben alles ein bitz gleichberechtigter geworden ist? Man denkt sich ob den studentischen Essgewohnheiten des Autors ja auch nicht, ih! der kann nicht kochen – bei Frauen hingegen schon eher… Ich denke mal, dass da aber dann bald schon wieder eine kehrtwende kommt, ich sehe viele Leute, welche irgendwelche Saisonal-Regional-Kochprojekte aufziehen…Ein Beispiel davon: http://www.cantinemobile.ch

  13. astrid sagt:

    Selten so einen realitätsfernen Text gelesen! Vielleicht lebe ich ja in einer komplett künstlichen Umgebung oder in einer extrem glücklichen? In meiner Umgebung kochen viele Frauen, alle mit Liebe zum Detail und auch zu “guten, männlichen Sachen”. Der Autor vermisst die weiblichen Köchinnen? Sarah Wiener, Lea Linster Anne-Sophie Pic oder Tanja Grandits um nur einige zu nennen.

  14. plop sagt:

    @marie:

    melden Sie sich doch mal bei denen Leuten von cantinemobile.ch… Ist zwar in der nachbarsstadt aber warum nicht… Und dann bitte so melden, dass ich dann kommen kann und weiss dass sie kochen…! Ganz schön in ihrer stadt ist das: http://www.schnouse.ch, aber halt nur süsses…

    • marie sagt:

      nur süsses? na dann kann für uns dieses nur auch die welt bedeuten. danke für den link!
      gucke mir die cantina zu hause an, dort habe ich ruhe.

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Jetzt fang’ ich auch noch an:
        - Patate al forno con (Rinds) polpettone. Sofern man Fleisch mag
        - Pasta al Forno (an roter Tomatensauce, mit gewürzten Hackfleischbällchen, Mozzarella, gerieb. Käse, uvm.)
        lechtz!

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Achtung: Mit meinen Menüvorschlägen (14:00) kann man vermutl. auch eine BOMBE BOMBE BOMBE bauen. Ich warte heute schon zum 2.x auf die Freischaltung

      • marie sagt:

        hr häfeli sie sollten das wort in altgriechisch schreiben sonst wird es nie was mit dem umkrempeln…
        ἀναρχία
        :roll:

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Jetzt fang’ ich auch noch an:
        - Patate al forno con (Rinds) polpettone. Sofern man Fleisch mag
        - Pasta al Forno (an roter Tomatensauce, mit gewürzten Hackfleischbällchen, Mozzarella, gerieb. Käse, uvm.)
        lechtz!

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Ich habs ganz trötzlig noch 2x versucht. Der Menüvorschlag wird einfach geblockt. Ich glaub’ ich muss den Erich rufen. Er soll mal ein Wörtchen an die Red. richten…..
        :-)

      • Erich Gabathuler sagt:

        man hat mich gerufen….?

      • Lorenz Häfeli sagt:

        hau ab Erich!

      • marie sagt:

        einmal im monat habe auch ich multiple persönlichkeitsstörung. marie und die gebärmutter, sie kommen gut miteinander aus, verwirren aber das umfeld einmal im monat. nicht so schlimm hr häfeli.

      • Philipp Rittermann sagt:

        ich habe schon versucht herrn gabathuler unter tel. 143 zu erreichen – die haben mir aber gesagt, dass keiner so heisst der da arbeitet!

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @Rittermann: Der Gabathuler arbeitet nicht mehr beim Tel. 143. Wie er mir erzählt hat, wurde er rausgeworfen. Es war scheinbar unerträglich mit ihm, bzw. seiner fehlenden Empathie. Er hat die Leute die anriefen als Weicheier, Jammerlappen, Schmarotzer usw. beschimpft. Zudem hat er mal einem Mann gesagt, dass die dargebotene Hand nichts Sexuelles sei. also furchtbar, der Typ.

    • Philipp Rittermann sagt:

      das ist ja schrecklich, herr häfeli, was sie da über herrn gabathuler schreiben – ich bin in höchstem masse entsetzt!!! so behandelt man doch seine mitmenschen nicht! mir persönlich to-tal unverständlich, dass man soo unsozial, unsensibel und empathielos agieren kann!! er soll sich doch bitte mal bei mir melden, (tel. 144), ich bin guten mutes in hier mittels exorzismus wieder auf den pfad der tugend bringen zu können.

  15. mira sagt:

    Ich koche sehr gerne, das war auch schon als Studentin so. Hatte damals gar nicht das Geld, immer Fertig-Produkte zu kaufen. Mein Lieblings-Gericht ist Curry in allen nur denkbaren Variationen. Mein Mann kocht ebenfalls gerne. Da ich Vegi bin und er Nicht-Vegi kochen wir sogar oftmals “doppelt”, dh bei uns ist immer viel Auswahl auf dem Tisch. Mir tun die dünnen, jungen Mädchen auch leid, es ist ein Zeichen der Zeit. Ich sehe das aber nicht so pessimistisch. Auch wir hatten unsere Probleme in der Jugend und haben sie gelöst.

    • Lorenz Häfeli sagt:

      nun jaaaa, m.E., die ‘dünnen’ jungen Mädchen sind dafür lecker anzusehen…….

    • Erika B. sagt:

      Mira, Sie sprechen mir aus dem Herzen. Ich habe/hatte zu Hause zwei Girls, die waren/sind einfach sehr schlank, ohne dass sie dafür irgendetwas tun oder nicht tun. Das Herumgehacke auf jungen Leuten bzw. auf Models kann ich nicht mehr lesen! Die Pubertät ist eine Zeit der Suche, da hungern viele zwischendurch mal, auch junge Männer, ohne gleich krank zu sein. Sie wollen nicht mehr von Mami/Papi bekocht werden, und sich selber zu ernähren ist halt so eine Sache, die nicht ganz ohne Aufwand abgeht.

      • E.H.Roth sagt:

        ja Erika, die Wahl zwischen mit den Eltern am Tisch sitzen und essen oder mit Freunden zusammen rumhängen, ist für die Teens eher eine weniger schwierige Entscheidung. Seinen wir doch mal Ehrlich, als Teen konnte ich zwar wie ein Wolf essen aber wir konnten auch locker den ganzen Tag nichts essen oder zwei. Es fehlte die Zeit zum essen da doch alles andere um einiges spannender war. Finden Sie nicht Frau Erika B?

  16. Mitleser sagt:

    Dieser Magerwahn welcher mitunter von der Modeindustrie gefördert wird, ist definitiv zum ko…..

    Ich frage mich sehr oft welcher Mann steht denn auf diese wandelnden Skelette? Ich kenne keinen.
    Eine Frau welche Aktiv Sport macht, kann völlig normal Essen und bleibt im normalen Rahmen mit ihrem Gewicht. Dies gibt im übrigen auch viel die Schönere Figur als wenn man(n) sich runter hungert. Schöne Beine haben Muskeln und sehen nicht wie ein Stück Bambus aus. Aber irgendwie verstehen das sehr wenige, oder sie sind schlicht zu faul um sich zu bewegen.

    • Mitleser sagt:

      teil 2

      Für Männer gilt das selbe.
      Ganz neben bei fühlt man sich deutlich besser wenn man 2x die Woche Sport treibt.

      Heute zum Essen:
      Lammrack aus dem Smoker
      Dazu einen gemischten Salat.

  17. Thomas Zettterer sagt:

    Himmerherrgottsternensacknochmals!!!!

    Da gibt es Leute hier, die jammern, sie hätten keine Zeit, etwas Gesundes zu kochen?! Geht’s noch gut?! Meine Grossmutter hatte kaum Geld, keine Zeit – weil sie ihr weniges Geld verdienen musste – und eine ärmlich eingenrichtete Küche, aber sie kochte – auch nach heutigen Massstäben! – ausgezeichnet: ausgewogen, preisgünstig, schmackhaft.

    Und warum? Weil sie ein Hirn im Kopf hatte und Tatkraft in den Händen und – passen Sie gut auf! – KEINE ZEIT zum Rumjammern.

    • Carolina sagt:

      Oh supi – Thomas Zetterer ist ja doch menschlich. Er hat zumindest eine Schwäche: er flucht herum. Habe schon gedacht, Sie sind hauptberuflich Gesundheitsapostel und Prediger – natürlich alles streng im Namen der Wissenschaft. Wer jammert denn? Hier werden heute ganz gepflegt Rezepte ausgetauscht, untereinander zugehört, beraten, gewitzelt und ein wenig geblödelt. Mir gefällt’s. Wenn ich von jemandem angepflaumt werden will, der mir predigt, wie ich mein Leben zu leben habe, gehe ich zu meinem Arzt (obwohl: der ist weniger militant als Sie).

    • Beno sagt:

      @Thomas

      …hat ihre Grossmutter schon einen Freund..?! :razz:

      • Thomas Zetter sagt:

        Beno, :-) , sie hatte einen, in der Tat. Aber leider ist sie vor ein paar Jahren gestorben. Wenn Sie gut in Gartenarbeit sind, hätten Sie sich bewerben können… :-)

  18. elenor fraser sagt:

    mit der richtigen Menge an Sport kann man essen, wonach man Lust hat und man hält plus/minus ein sinnvolles Körpergewicht…man sollte einfach schauen, dass man sich das Essen mehr oder weniger sinnvoll zusammenstellt…dann passt das schon…ist doch unsinnige Polemik um nichts…

  19. Katharina sagt:

    Es ist eigentlich für den Autor peinlich, wenn dann praktisch alle Frauen hier Kochtipps austauschen. und zudem sehr gute. wohl nicht weit her das “90-60-90-Diktat”…

    • Philipp Rittermann sagt:

      …ist mir auch aufgefallen, im gegensatz wohl zu ihnen jedoch im positiven sinn!

      • Katharina sagt:

        wieso negativ? ausser, dass der Autor immer was mit kleinkarierten clischees bringt.

      • Philipp Rittermann sagt:

        ich finde, die feinen rezepte auszutauschen hier, sehr positiv! wieso soll das für den autoren peinlich sein?

      • marie sagt:

        na ja, sie sind nicht gerade zuträglich für 60 90 60 …

      • marie sagt:

        ich meinte naürlich 90 60 90 :lol: sollte opium vom beeler am feierabend naschen.

      • Philipp Rittermann sagt:

        ach vergesst doch das 90/60/90 – wir sind ja alle nicht mehr 20! ein bisschen mehr fleisch am knochen darf’s schon sein.

      • Katharina sagt:

        weil er etwas von einem ästhetischen Diktat geschrieben hat, und meint, das habe DEN Frauen den Appetit (also die Lebensfreude) genommen und die Zukunft sei noch düsterer, weil angeblich “DIE Mädchen von heute wollen die Models, Sängerinnen oder Moderatorinnen von morgen werden. Und die ernähren sich von Koks und gezuckerten Wattebäuschchen.” welch eine klischierte Generalisierung und zudem unterstellt er damit, dass die nächste Generation durchs band oberflächlich sei.

        Natürlich ist der Rezept Austausch positiv. Und noch positiver eben, dass der Grundtenor einer der Lebensfreude ist.

      • Katharina sagt:

        Marie, im amerikanischen gibt es den Ausdruck Full Size Woman. Ein schöner Ausdruck.

      • marie sagt:

        ja!!!! gefällt mir ausserordentlich gut. und wenn diese full size women dann herzlich die welt umarmen, dann wird es mir warm ums herz. meine oma war eine full size woman – ich vermisse sie sehr. die konnte umarmen, da vergass man alles.

      • E.H.Roth sagt:

        marie :-)

  20. Philipp Rittermann sagt:

    ah so. nun gut. so genau lese ich artikel dieser art eh’ selten. -:) in der regel reicht ein kurzes überfliegen der meist seichten materie.

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