Nimm mich: Hauskatzen müssen sich an neue Mitbewohner gewöhnen. (Bild: Keystone)
Schon als der Bauch sich zu Wölben begann, wurden die ersten kritischen Voten an mich herangetragen. Seit zwölf Jahren begleiten mich meine zwei Stubenkater durchs Leben. Wechseln mit mir die Wohnung, nehmen mit mir Gäste auf und ruhen sich mit mir gemeinsam aus. Was nun, wenn plötzlich ein Baby da ist? Ein menschlicher Bruder, der fast die ganze Zeit in Anspruch nimmt (zumindest zu Beginn) und auch noch anfängt, das katzeneigene Refugium zu erobern?
Ich selber hatte mir da weniger Sorgen gemacht. War mir sicher, wenn mein Partner und ich den Katern auch nach der Geburt genügend Zuwendung zukommen lassen, dann werden sie auch den neuen Mitbewohner akzeptieren. Doch ganz so reibungslos ist es dann doch nicht abgelaufen. Den letzten Monat meiner Schwangerschaft war ich 50 Prozent zum Rumliegen verdammt, das Baby war bereits weit unten. Schlaraffenland für die Kater, meine Präsenz so hoch wie noch nie, und es kuschelte sich ausnehmend gut mit dem dicken Bauch. Dann einige Tage plötzlich fast keiner zu Hause und schliesslich die Rückkehr aus dem Spital mit dem kleinen Schreihals.
Besonders der dominante Kater bekundete grosse Mühe mit dem Neuzugang. Das Babygeschrei erinnerte ihn zu sehr an Konkurrenz, er konnte fast nicht mehr essen, wurde immer nervöser. Wechselte das Zimmer, sobald ich mit dem Sohnemann auftauchte. Zum Glück änderte sich die Baby-Stimmlage bald in eine für Kater erträglichere. Und beide Kater konnten sich noch immer ihre Streicheleinheiten abholen, wann immer sie es für nötig hielten.
War diese Klippe endlich umschifft, kamen plötzlich die Befürchtungen von aussen ganz auf den Tisch. Einige gingen gar so weit, dass sie dachten, ich müsste meine Kater weggeben wegen des Babys. Zum Glück haben sich diese Ängste nicht bewahrheitet, ich glaube kaum, dass ich das übers Herz gebracht hätte. Mittlerweile sind die Kater gar zu Unterhaltern geworden. Mit immer genug Sicherheitsabstand lassen sie sich gerne zubrabbeln und bestaunen.
Für den Sohnemann hat so das Leben mit wenig Respekt vor Tieren begonnen. Bei einem kürzlich erlebten Spaziergang mit einem Labradorwelpen zeigte sich das ganz deutlich: Der junge Rüde, von klein auf an Kinder gewöhnt, leckte meinem Sohn über das Gesicht und knabberte mit seinen Hundebabyzähnchen am Patschhändchen. Zuerst hielt ich etwas die Luft an, befürchtete, der Sohn würde losbrüllen. Doch er kicherte stattdessen darauf los, konnte gar nicht genug von diesem lustigen Gesellen bekommen.
Es ist mir schon klar, dass auch der Respekt vor Haustieren gelernt werden muss, und welche ich wie nahe an meinen Kleinen ranlasse, bestimme ja immer noch ich. Vorerst freu ich mich einfach daran, dass ein angstloses Aufeinanderzugehen möglich ist. Und natürlich bleibe ich immer vorsichtig, dass nichts passiert. Denn die Geduld meiner Kater ist bestimmt auch irgendwann versiegt, und ich möchte nicht ein Auge meines Sohnes dem Traum opfern, Kind und Tier als Bruder aufwachsen zu sehen.
Susanne Taverna ist Dienstchefin beim «Bündner Tagblatt» und Mutter eines acht Monate alten Sohnes. Sie lebt mit ihrer Familie in Chur.



Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle» ist heute Reporterin bei Newsnet und leitet den Mamablog. Sie ist Mutter einer Tochter und lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich.
Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Zürich. 






























































Wenn es funktioniert, ist es für das Kind sichr auch schön, mit Tieren “aufzuwachsen”. Allerdings hätte ich da schon ein wenig Angst als Vater. Man kann ja nicht rund um die Uhr aufpassen. Vor allem Babys mit Kopf auf Gesichthöhe mit einem Hund sehe ich persönlich gar nicht gerne. Oder süsse Fotos mit dem Baby und dem Dobermann zusammen im Körbchen.
Ein kleines Zuschnappen oder dergleichen könnte vermutlich schon ziemlich unangenehme Folgen haben. Und das lässt sich nun mal nicht wirklich ausschliessen, wenn ein Hund einem Baby das Gesicht ableckt.
Ein geistig gesunder Hund, der in seiner Familie einen kleinen Menschen hat, wird ihn NIEMALS angreifen. Nein, er würde ihn VERTEIDIGEN.
Das mag schon sein, aber so eine Art Liebesbiss oder dergleichen? Wenn der Hund nur spielen will und das Baby möglicherweise nicht robust genug dafür ist?
Als Beispiel: http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/beitrag/11615903/50688627/
Dasselbe bei den Katzen. Die Krallen und beissen auch gerne mal aus purer Spielfreude. Ist der Kratzer auf der Hand ists ok, ist er im Auge kanns böse enden.
Da stimme ich Dir mal wieder voll und ganz zu, alien. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass vor allem Menschen, die Tiere nicht respektieren oder sie sogar quälen, Angst vor Tieren haben. Da kommt das schlechte Gewissen und die Angst vor Vergeltung hervor. Tiere sind viiieeel klüger, als wir uns einzugestehen bereit sind. Würden wir Tiere so hoch einschätzen, wie sie es verdienen, könnten wir sie nicht mehr essen. Vor allem deshalb wird der Unsinn und die Angst von/vor “unberechenbaren” Tieren geschürt. Ein Kind, das mit Tier(en) aufwächst, kann nur gewinnen!
Das ist bull und hat mit ‘geistig gesund’ nichts zu tun. Der Hund ist ein Rudeltier, zum Teil noch sehr wölfisch, wenn nun plötzlich ein ‘Eindringling’ kommt, der in der Hierachie weiter oben ist, spürt das der Hund genau und verteidigt u.U. seinen Platz. Nicht weil er krank ist, sondern weil er ein Hund ist. Die Verantwortung liegt beim Menschen, immer!
Hat mir übrigens der Tierarzt erklärt, als ich unseren Husky impfen liess. Es ist eine Frage der Rangordnung, die nur ich als ‘Leitwölfin’ klären konnte. Ich reagierte sofort, als er gegenüber unserem Jüngsten zuschnappte, er tat es nie mehr.
In der Kleinstadt, in der ich aufwuchs, liefen die Hunde damals noch frei herum. Immer wieder habe ich das “Würschtli”, das ich als Kind beim Metzger erhielt, diesen Hunden ins Maul gesteckt. Nie habe ich auch nur den geringsten Kratzer davon getragen. Zuhause hatten wir einen Hund, einen Papagei, Hamster, Katzen, Meerschweinchen, etc. Ausser Hund + Katze würde ich heute zwar kein anderes Tier als Haustier mehr halten, aber damals wusste ich es nicht besser. Die einzige Blessur, die ich davon getragen habe, war ein Biss des freilaufenden Papageis in meinen grossen Zeh. Ich habe nur profitiert.
@Pippi Langstrumpf
Dem stimme ich zu.
Rudeltiere brauchen klare Hierarchien und ein unangefochtenes Alphatier. Nur das gibt dem Hund Sicherheit. Ist die Hierarchie und die Leitung nicht klar, ist der Hund gestresst und er wird u.a. zu so was schönem wie einem Angstbeisser.
Als hundeloser Hundefreund beelendet es mich sehr, wie viele Hundebesitzer von Hunden keinen Schimmer haben.
Es kommt immer auch auf die Hunderasse an, aber gerade Hunde, die noch sehr stark beim ‘Wolf’ sind, brauchen diese Hierarchien. Der Tierarzt erklärte mir damals, dass unser Husky immer versuchen werde, an die Spitze des Rudels zu kommen, sukzessive. Deshalb war es ganz wichtig, gleich beim ersten Versuch, damals war er etwas 10 Monate, die Hierarchie zu klären, ganz konsequent. Er schnappte ja nur leicht und knurrte, aber genau das darf man dann nicht durchgehen lassen. Er war ein wunderbarer Hund, uns treu zugetan, aber eben auch dem Wolf noch nahe.
JEDER Hund braucht die Sicherheit eines Leittiers!
“Handtaschenhunde” sind oft Kläffer, wenn andere Hunde in ihre Nähe kommen. Das ist nicht anderes als Stress. Sie fühlen sich alleine und nicht geschützt von ihrem Leittier. Fühlt sich der Hund sicher und ist er auf sein Leittier bezogen, reagiert jeder Hund auf andere Hunde mit Gleichmut.
Sorry, falsche Stelle.
Gehört rechts eingerückt.
…nur nicht im Auto! DAS verteidigen sie gegen alles, was 4 Beine hat. Und vom sicheren Auto aus kann hund ja auch eine grosse Klappe führen.
Also ich bin sehr froh, dass meine Kinder eher zu viel als zu wenig Respekt vor grossen (Haus-) Tieren haben.
Mir haben sie immer gesagt, halt dich fern vom Dackel, geh’ nicht zu nah ran mit dem Gesicht- egal: Einmal kroch ich ihm trotzdem nach unter’s Sofa (Biedermeier, oh je) und er schnappte prompt zu, einmal, aber tüchtig.
Tiere können schon gefährlich sein, vor allem bei Goofen, die nicht hören wollen. Einigermassen problemlos dürfte es mit Jungtieren sein: Da sind wenigstens beide noch klein und verspielt.
Und jetzt, Zufi, erzählen Sie und dochauch noch den Rest der Geschichte. Haben Sie den armen Dackel am Schwanz gezogen? Oder sonst etwas mit ihm gemacht, dass er nicht so schätzte? Einfach nur so beisst kein normaler Hund zu.
Übrigens: Ein Hund, der sich unters Sofa verzieht, weicht einer Situation aus und möchte in Ruhe gelassen werden. Mädchen verstehen das, weil sie empathiefähig sind. Aber kleine Jungs müssen offenbar den Tieren einfach “auf den Wecker” gehen und merken nicht, wenn es genug ist. Dann ist aber wieder das “böse, unberechenbare” Tier schuld!
@Wildkatze
“Mädchen verstehen das, weil sie empathiefähig sind. Aber kleine Jungs…”
Sonntagabend-Sexismus.
Ich hoffe Sie haben keine männlichen Kinder.
Welches Kind wünscht sich eine sexistische Mutter?
Blitz Blaaank! Ich hab doch keine Kinder! Sollten Sie eigentlich in der Zwischenzeit wissen. Das wird mir doch hier alle Nase lang vorgeworfen. Diese böse, böse Frau hat sich ihrer natürlichen Bestimmung widersetzt. Und das auch noch mutwillig!!
aber vielleicht ist das auch eine ‘biografische Lüge’. genau genommen wessen wir es ja nicht, WK. jeder und jede kann hier schreiben und über ihr leben etwas mitteilen, wie sie wollen. oder? Kann ja sein dass du das nur vorgibst. Das wäre dann nach Ferndiagnose, wie das hier ja anscheinend so gerne gemacht wird eine Dissoziative Persönlichkeitsstörung, oder?
Und…eine sexistische Mutter wünscht sich – nehme ich jetzt mal an – ein MÄDCHEN.
du wirfst mir Sexismus vor? na der ist ja ganz gut….
@Katharina
Wollte eben noch meine Ferndiagnose an dich in Rechnung bringen…wäre via Western Union für dich ..ookay ?
Und noch was, Blitz Blank, aber auch das sollten Sie inzwischen wissen: Wir diskutieren hier über die Regel, nicht über Ausnahmeerscheinungen, wie Sie es sind. Sie gehören zu der Sorte “Weltkulturerbe”!
Noch etwas zu den ‘angriffigen Jungs’: Das stimmt natürlich nicht immer, mein älterer Sohn hatte schon immer einen enormen Draht zu Tieren, jedes Büssi kommt zu ihm, jedes Hundi lässt sich kraulen, es ist faszinierend. Er lässt die Tiere auf sich zukommen, drängt sie nicht. Das war für den Jüngeren immer ein Frust, er stürzte sich jeweils voller Freude auf die Büssi, die natürlich Reissaus nahmen. Inzwischen hat er es auch gelernt, sich zurückzunehmen, die Tiere nicht zu überfallen.
Natürlich Sexismus. Aber vor allem eine Aussage der Wildkatze, die zeigt, dass sie von kleinen Kindern wirklich keine Ahnung hat.
Karlchen, Sie können sich gerne mit meinem belgischen Schäferhund und meiner Mischlingshündin (Schulterhöhe 78 cm) anlegen. Beide gehorchen ihrem “Leittier” aufs Wort. Auch wenn ich “attack” sage.
Sportpapi amüsiert mich einfach immer wieder. Wenn er etwas auf den Tod nicht leiden kann, dann sind das selbstständige Frauen!
@Wildkatze: Hier und immer wieder: Wie kommen Sie darauf?
Ja, wie zum Teufel komme ich wohl daaarauf, Sportpapi?
Hm. Wildkatze, hast Du das Gefühl, er wisse es und tue nur so unwissend? Ich glaube das ehrlich gesagt nicht… sag es doch einfach. Und wenn Du das nicht willst, so lasse die Anspielung.
alien, ich habe Sportpapi hier schon all zu oft meine Meinung gegeigt. Ausserdem, wer lesen kann, ist bekanntlich klar im Vorteil…wie wir alle wissen.
Könnte ja sein, dass Du es ihm schon oft gesagt hast, dass er Dich aber aus irgend einem Grund nicht verstanden hat? Sportpapi kommt mir, ehrlich gesagt, nicht gerade wie der Gemerkigsten einer vor. Das finde ich allerdings nicht schlimm.
@Wildkatze: Ich habe sehr gerne selbstständige und selbstbewusste Frauen. Ich habe nie etwas anderes geschrieben. Und wenn, dürfen Sie mir das gerne zeigen (vielleicht hilft ja Freund Alien, der aus meinen Texten offenbar mehr liest, als geschrieben steht).
Ich weiss es beim besten Willen nicht mehr, Wildkatze. Heute gehe ich eher davon aus, dass das Biedermeiersofa den Dackel agressiv gemacht hat, nicht ich.
Biedermeier macht übrigens auch mich agressiv. Ausser stilreiner, originaler Biedermeier, der eher dem Barock zugeordnet werden muss. So eine dreischweifige Kommode mit Intarsien, restauriert mit einem modernen Stuhl daneben. Zum Beispiel einem “Kong” von Starck.
Diskutieren wir jetzt über Stil- oder Designermöbel?
Warum auch nicht? Ich war damals etwa fünf, das Sofa sicher 150ig, der Dackel mindestens acht… Zwei männliche Exemplare ihrer Spezies auf engstem Raum zusammen gepfercht, Fluchtpunkt Sofa Unterseite, beide wollen dahin, doch zwischen beiden, unter Männchen, notabene, steht noch eine ungelöste Machtfrage (Revier nicht vollständig abgeschifft, Grenzen unklar) und weit und breit kein einziges, williges Weibchen… eine denkbar schlechte Konstellation, fürwahr!
Muss ich es wirklich schon wieder sagen?: Männer…Hunde! Hunde…Männer!
Ach, da kommt mir Michail Bulgakow’s Hundeherz in den Sinn… den Link poste ich nicht, sonst bleibt mein Kommentar wieder bis übermorgen in der Schlaufe hängen. Ein lesenswertes Buch, absolut lesenswert sogar. Es kam mir mit etwa zwölf in die Finger.
Der Dackel war zu diesem Zeitpunkt übrigens bereits schon tot. Aber nicht etwa weil mein Vater ihm einmal Spasses halber einen Kaugummi zum Fressen gegeben hat!
Ich kann Euch noch das kleine Buch von Elke Heidenreich “Nurejews Hund” ans Herz legen. Sie erzählt hier tatsächlich die Geschichte des begnadeten Tänzers und seinem Hund. Beide liegen übrigens im selben Grab.
Wie rührend! Ich wusste nicht, dass Nurejew einen Hund hatte. Ich sah ihn mal tanzen, in Basel, mit dem Niederländischen Staatsballett. Weil er eine halbe Stunde Verspätung hatte, tanzte er als Zugabe den ‘Korsar’, eine seiner besten Rollen. Ich war hingerissen, ich hatte meinen ganzen Stiftenlohn investiert, um noch ein Ticket auf dem Schwarzmarkt zu bekommen. Das Programmheft habe ich immer noch.
Hundeherz…. Habe ich nur gelesen, weil ich vom “Meister und Margarita” fasziniert war. Aber hier passt es…
Hätt’ ich nen’ Hund, s’wär entweder ein Whippet oder ein Schweizer Laufhund. Der eine ist still und dynamisch, der andere ein stiller, loyaler Jäger.
Nei, Hunde oder Katzen hatten wir nie, solange die Kinder klein waren, das wäre einfach zuviel gewesen. Man will ja auch eine saubere Wohnung und Braucht Zeit für anderes. Später konnten sie sich dann etwas wünschen, um Verantwortung und Ungang zu üben, Kleintiere halt. Und nein, wenn Hunde Kleinkinder abschlecken ekelt mich das, die hatten doch ihre Nase überall am Boden. Kaum auszudenken, welche Bakterien die in ihrem Schleim mitführen.
Dann schauen Sie sich mal genau um, wie viele Mitbewohner Sie in Ihrem Bett und auf Ihrem Sofa haben, Franz. Ein Mikroskop werden Sie ja wohl besitzen. Wenn nicht, ist es wahrscheinlich besser für Sie.
Bakterien sind gut, die härten ab.
Die allermeisten Bakterien merken wir ja gar nicht. Manche tun uns gut, die arbeiten mit dem Körper zusammen (am richtigen Ort). Manche tun uns nicht so gut, aber der Körper kann damit umgehen; das sind eben die, die stark machen. Und dann gibt es noch die bösen, aber davon nicht so viele.
there is much more to the anima of animals than we have a glimpse of. first and foremost trust and unconditional love.
every person who lives in a house community with an animal learns this over time.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=kRlnKaIW4kU
Zweifellos. Tiere haben einen einfach gern, egal, was man für ein Arsch ist (kann ich also bestätigen.).
Allerdings, Katharina, schreib doch auf Deutsch. Ich meine, dass Du Englisch kannst, wissen wir.
dann ginge das wortspiel anima animal nicht. war eh nur ein Schnellschuss.
Right. Sorry, hab’s nicht gecheckt. Das Wortspiel hätte es auf Deutsch sicher auch irgendwie gegeben.
die katzen werden sich mit der zeit schon an ihren kleinen sohn gewöhnen.
Meine Hunde durften mir nie das Gesicht oder die Hände ablecken, sorry aber das mochte ich einfach nicht. Sie haben es auch nie getan.
Als wir unsere Neugeborene vom Spital heimbrachten, legten wir ihr einen Hundekuchen auf den Bauch und der Hund konnte diesen nehmen. Da hatte er sofort das Gefühl, vom neuen Menschen etwas geschenkt erhalten zu haben und war für den Rest seines Lebens kinderfreundlich.
Gesichter abgeschleckt hat er allerdings. He, es gibt Schlimmeres.
alles halb so wild, solange man keine Kampfhunde oder Raubtiere als Haustiere hat
natürlich kann es kleinere Verletzungen geben, weil Kleinkinder meistens noch nicht wissen, wie man mit Tieren umgeht
aber kleinere Verletzungen wird es auch geben, wenn sie laufen lernen, oder Velofahren oder sonst was
überall gibt es ein verschwindend kleines Restrisiko, dass etwas schlimmes passiert.
Wir alle reagieren sehr verschieden: irgendwo halten wir das Restrisiko für relevant genug, dass wir sagen NEIN DANKE. Und an einem anderen Ort nehmen wir das getrost in Kauf, weil wir uns sagen, sonst könnte man ja gleich aufhören zu leben, weil leben zu gefährlich ist.
Das ist ok – hören wir auf unser Bauchgefühl, tolerieren wir die, welche ein anderes Bauchgefühl haben und geniessen wir Tag für Tag.
unsere Kater sind gleich alt wie unser Baby – sie sind also zusammen aufgewachsen und aneinander gewöhnt. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, schon vorher Katzen zu holen, weil der Kinderwunsch da war und es so für die Katzen normal ist, einen Schreihals um sich zu haben.
Bei uns war es sehr ähnich. Hatten zwei Katzen im Alter von 6 Jahren (Kater und Katze). Der Kater war ab dem Geschrei extrem nervös geworden und offensichtlich beleidigt auf Grund der geringeren Zuwendung. Da Hauskatzen, konnte er nichtmal weit genug flüchten. Doch das ganze hat sich mit der Zeit eingependelt, jetzt nach drei Jahren sind Tochter und Katzen die besten Freunde, unsere kleine kann mit dem 7kg schweren Kater alles machen was sie will und er lässt es geschehen….Aufpassen muss man wirklich nur zu Beginn, dass die Katze keine Möglichkeit hat z.B. ins Babybett zu gelangen.
Unsere vierbeinige Lady hat sich durch die Kleine (22 Mte) extrem geöffnet und wurde seeeeehr anhänglich. Die Beiden verstehen sich prächtig. Doch sind beide zusammen nie unbeobachtet, die die Kleine ihr “Frontalstreicheln” gefahrentechnisch noch nicht einordnen kann.
… und ein Hundebiss noch keinen Mann…
Ehrlich WK, wenn ich wieder mal durchlese, was Sie so in den letzten Stunden von sich gegeben haben… Ich glaube, es wird langsam Zeit, dass Sie sich hier verabschieden… Wir sind hier in einem Mamablogg (von mir aus auch Elternblogg)… wann haben Sie zuletzt das Wort Mutter oder Vater benutzt? Und vorallem, wann haben Sie die Worte zuletzt benutzt, ohne sie gegeneinader auszuspielen… Wir wissen langsam alle, was Sie von Männern halten. Das hier ist aber nicht Ihre persönliche Meinungsplattform, wenn Sies so nötig haben, machen Sie doch einen Blogg…
Ahh, nach dem Beitrag weiss ich wieder mal, weshalb ichs mit Katzen nicht so habe…
Was ich bei vielen Kindern beobachte: ganz am Anfang haben Sie kaum Angst vor Tieren, auch nicht vor solchen, die grösser sind als sie. Erst nach ungefähr 1.5-2 Jahren entwickeln sie wieder Angst, und dann zT auch vor kleineren Tieren…
Du hast es also nicht so mit Katzen tsts. Und, warum sollte uns das interessieren? Wir sind hier doch in einem Mamiblog, das ist also nicht deine persönliche Meinungsplattform. Mach doch selbst einen Blog, wenn du es so nötig hast……
Bin übrigens überzeugt, dass Katzen einen grossen Bogen um dich machen, die haben gute Instinkte!
Sorry Pippi, diese Aussage bezog sich jetzt tatsächlich auf richtige Katzen! (es gibt doch so die klischeemässige Unterscheidung von Menschen in Kätzeler und Hündeler…)
Und warum sollte es uns (?!?) interessieren, ob Dich mein Kommentar interessiert…
Aber ja, passt wahrscheinlich wieder in Dein Bild von mir… insgeheim bin ich ja doch ein Mann, wenn ichs so mit Hunden habe (und übrigens, gebissen/geschnappt wurde ich auch schon von einem….)
Ah, noch ein Grund weshalb ich Katzen nicht mag: Sie schicken trotzdem immer einen kläffenden Köter voraus… (so, der war jetzt wirklich fies und zw)eideutig gemeint…
Da tut sich was im Mamablog. Heute wird redigiert, was das Zeug hält!
Weshalb erscheinen die heutigen Kommentare nie dort, wo man sie platziert?
bin ich auf der blacklist?
Dieser Blog wird mit der Zeit hops gehen, wenn er nicht besser moderiert wird. Kann mir vorstellen, dass viele Interessierte von den zahlreichen Trollbeiträgen abgeschreckt werden.
Die Verantwortlichen sollten sich mal die Moderation von Kommentaren auf Zeit.de anschauen. Da werden Kommentare nicht einfach nur gelöscht, sondern geschrieben, warum: “Äussern Sie sich bitte zum Thema,… nicht in verletzender Weise,.. etc.”
Ich finde auch, dass die ZEIT einsame Spitze ist, was das Handling von Leserbriefen betrifft. Da kommen z.T. über 1000! Kommentare auf einen Artikel.
Ich habe schon viel geschrieben dort, noch NIE wurde einer meiner Beträge nicht veröffentlicht oder gelöscht und gerügt wurde ich genau einmal, da wurde an meine Sachlickeit appelliert. Allerdings wurden schon viele in die Schranken gewiesen, die mir blöd an den Karren fuhren. Das alles bestätigt mir, dass es nicht an mir liegt, wenn hier jeweils die Fetzen fliegen, ich fange nicht an, gebe nur zurück.
Täter-Opfer Syndrom, Kann nicht an mir liegen bin ja so lieb – die anderen fahren mir ständig an den Karren….
Sorry Pippi ich seh das anders!
Da kann ich nur beipflichten. Es kann nicht sein, dass man quasi jede Diskussion lesen kann und es dabei eigentlich immer wieder ums selbe geht. Geschlechterkampf und Pöbeleien zwischen den immer selben Leuten.
Es gibt bei diesem Thema z.B. keinen Grund, darüber zu sprechen, ob nun jemand selbstbewusste Frauen mag oder nicht. Das mag für die Beteiligten möglicherweise von Interesse sein. Aber dann wäre ein klassisches Forum definitiv der bessere Ort. Aber hier immer wieder die Diskussion mit völlig sachfremden Thematiken zuzumüllen, macht es wirklich schwierig, über den Artikel zu sprechen.
Aber die Betreiber des Blogs kennen das Problem mit Sicherheit, wollen es aber halt nicht lösen. Denn vermutlich würde sich zeigen, dass sehr viele Poster gar kein Interesse haben, über die eigentlichen Themen zu diskutieren. Die vielen Klicks resultieren halt zu einem Grossteil auch aus den Streitigkeiten gewisser Nutzer.
Von daher ist die Chance einer strengeren Moderation wohl reines Wunschdenken.
Zurück zum Thema: Ich bin auch mit Tieren aufgewachsen, Katzen hatten wir immer, es war eine Freude, einen Hund erst, als ich 14 war, dafür einen ganz grossen, ganz lieben. Kratzer trug ich keine nennenswerten davon, wir hatten nie ein Büssi, das nicht wusste, wann es die Krallen einfahren muss. Und die Hygiene: Katzen sind saubere Tiere, das erste was sie bei uns im Bett machten war, sich ausgiebig zu putzen, das gab dann jeweils ein kleines Sandhäufchen auf dem Leintuch, störte uns gar nicht
Allerdings würde ich es nicht zulassen, dass ein Hund einem Kind das Gesicht ableckt, kritisch.
eine mitarbeiterin hat zwei kinder. aber auf ihrem pult stehen die fotos ihrer hunde und ihrer katzen. irgendwie befremdet mich das ein bisschen… weiss nicht warum.
haben sie ihr das schon gesagt? falls nicht, wenn sies hier liest…. hmm
ne, die bloggt nicht, sie telefoniert lieber mit ihrem mann. und wenn schon, die mag mich ohnehin nicht – und ich sie auch nicht.
aber trotzdem die frage bleibt, warum?
“Ich hab Dir doch gesagt, Du sollst nicht mit dem fiesen, dreckigen, stinkingen Viech spielen!”
“Aber Mami, die Katze ist doch ganz niedlich!”
“Ich sprech nicht mit Dir, ich sprech mit der Katze!”
vieleicht sind die Kinder nicht schön genug für eine Foto in der Öffentlichkeit…. hmmm
jedenfalls irgendwo hab ich ihnen noch geantwortet, völlig harmlos, hängt seit punkt 12 Uhr in der Schlaufe…
war noch so eine Ermutigung dabei von wegen Speckröllchen, glaub ich wenigstens…
hmm…, wer noch nie die “lolcats” im “i can has cheezburger”-blog angeschaut hat, musste sich wahrscheinlich auch noch nie mit der quadratur des kreises – einen katzenbaum auch nur entfernt akzeptabel in eine wohnung zu integrieren – befassen. nochmal schwein, statt katze gehabt.
uh, mein hauswart hat sein wohnzimmer mit einem katzenbaum so grosse wie eine burg zubetoniert… ich glaube, der hat eine bauwewilligung einreichen müssen für das ding und mind. 2 monate daran gebaut. für zwei katzen, die raus können – ok, der kater wurde vor kurzem überfahren. die katze ist jetzt burgfräulein und frauscht über ihr revier.
“frauscht” ist Klasse! Darf ich das abkupfern, oder bestehen Sie auf Ihrem copyright, marie?
dürfen sie ruhig brauchen wk!
ich glaube hier sind alle an die 1. mai kundgebung – die anderen arbeiten (leider).
geht’s gut?
Danke, marie. Soweit alles im grünen Bereich. Bei Ihnen auch?
ja, auch hier mehr oder weniger im grünen bereich – sonst mach ichs grün.
Zwo Mal warte ich jetzt uffe Freischaltung, einmal eine kritische Vokabel evakuiert- hat nichts genützt.
Probier es doch mit einem anderen Nick. Wie wäre z.B. “Wildkater”?
Wenn, dann Wildsau!
ich glaube den 1. mai nimmt man hier sehr ernst. nur nicht in bern. hier malocht man. grrrrrrrrrrrrrrrrr um tierische laute zu benutzen.
…und ja, man bloggt auch.
hm… tomas wildkatze (felis silvestris) ist eine art, wildkater wäre dann eine unterart?
Billige Plagiate sind doch nicht so ganz Zufis Stil, oder?
Jetzt nimmt man es hier aber ganz genau mit der Veröffentlichung von Kommentaren. Heute wurde sogar ein von mir gepostetes Zitat von Martin Luther ausgebremst.
Schon wieder Wartezimmer. Man kann’s auch übertreiben!
bei dir blüht ausser dem Wartezimmer wohl eher bald die Ausgrenzung oder Aussperrung. sollte bei dir ja einfach sein. wohl die einzige ip von jener Insel.
Katharina, dank NAT reicht ja auch eine. Hallo?
soo klein ist jene insel nun auch wieder nicht. Und auch nicht so abgelegen.