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Mamablog-Redaktion am Mittwoch den 25. April 2012

Papa-Survival-Kompendium für Fortgeschrittene

Ein Papablog von Maurice Thiriet.

Mamablog

Männliche Verhaltensweisen müssen unbedingt weitergegeben werden: Ein Junge entdeckt das Stehpinkeln. (Bild: Marius Popescu)

Die Leser des Papa-Survival-Kompendiums vom vergangenen November haben mittlerweile ihre ersten Schritte als Papa getan und die Rahmenbedingungen für das Familienleben idealerweise wie empfohlen geschaffen. Es folgt deshalb das Papa-Survival-Kompendium, Teil 2:

1. Familienplanung

Sie haben festgestellt, dass ein einzelnes Kind Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit verlangt und das jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde des Tages. Falls Sie je wieder ungestresst Duschen oder eine rauchen wollen, dann brauchen Sie zur Entlastung ein neues Kind als Spielkamerad für das alte. Das ist im ersten Jahr ein wenig anstrengend, entlastet Sie jedoch mittelfristig. Sollte sich Ihre Frau dagegen sträuben, verweisen Sie auf Antiabtreibungs-Website der Stiftung Hilfe für Mutter und Kind. Dort sind 33 Gründe aufgelistet, warum nichts gegen ein weiteres Baby spricht. Einer davon wird auch Ihrer Frau zusagen. («Weil es Kindergeld gibt. Weil die Welt dringend neue Talente braucht. Weil man Kinder so hübsch anziehen kann etc.»)

2. Wahrung der Selbstachtung im Familienverbund

Nach der ersten Eingewöhnungsphase in das Leben im Familienverbund, wird die Akzeptanz typisch männlicher Verhaltensweisen sukzessive schwinden. Möglicherweise gibt es Bestrebungen, Sie zum zivilisierten Wasserlassen zu zwingen. Hier ist Widerstand Pflicht, wenn Sie Ihre Selbstachtung nicht verlieren wollen. Gehen Sie wenn nötig auch Kompromisse ein. («Aber nur wenn Sitzpinkeln auch in der Badewanne geht.»)

3. Tradierung männlicher Verhaltensweisen im Familienverbund

Falls das nichts nützt, leisten Sie passiven Widerstand. Pinkeln Sie im Beisein Ihrer (wie in Punkt 1 empfohlen hoffentlich bald zwei) Söhne im Stehen. Quittieren sie deren staunende Fragen nach dem Warum mit der naheliegendsten Antwort («Weil ich es kann!»).

4. Aufrechterhalten der natürlichen Befehlskette

Wie sie wissen, erwartet man heutzutage von Ihnen, dass Sie ein gewissenhafter Vater sind, der einen ernsthaften Anteil an der Kindererziehung und der Hausarbeit übernimmt. Das heisst indes nicht, dass Sie im Gegenzug von den Müttern, Gross- und Schwiegermütter ernst genommen würden. Das ist nicht der Fall. Grossmütter werden Ihre Anweisungen und Entscheidungen bei jeder Gelegenheit begleitet vom Ausspruch «Das arme Kind!» annullieren, korrigieren und damit stetig Ihre Autorität untergraben. Falls Sie von Ihrer Glaubwürdigkeit nicht allzu viel einbüssen wollen, stellen sie die Rangordnung jeweils sofort lautstark wieder her, auch wenn das verkrampft wirkt («Nein, Omama, wenn ich sage, er steckt sich in der Öffentlichkeit keine Gummibärchen in die Ohren, dann steckt er sich in der Öffentlichkeit keine Gummibärchen in die Ohren!»).

5. Eigenständige Kinderbetreuung

Es ist nicht so, dass Mütter Ihnen ihre Kinder gerne anvertrauten. Denn sie sind der Ansicht, dass nur ihre Art zu Wickeln/den Schoppen zuzubereiten/den Brei zu mischen, die richtige Art ist. Diese Haltung rührt daher, dass die Mütter die Kinder neun Monate in sich transportiert haben und deshalb glauben, dass Kinder ausserhalb des Mutterkörpers stets am Leben gefährdet sind. Ignorieren Sie allfällige Zurechtweisungen und Korrekturen und machen Sie die Dinge auch unter Protest auf Ihre Art. Diese ist erfahrungsgemäss unvorsichtiger oder unhygienischer, was sich aber pauschal mit Abhärtung begründen lässt. («Kinder, die viel Katzengaggi essen, haben später weniger Allergien und Stürze machen die Knochen erwiesenermassen stabiler.»)

6. Verantwortung im Risikomanagement

Aus obgenanntem Grund sehen Mütter, sowie Gross- und Schwiegermütter überall Gefahren. Auch dort, wo gar keine sind. Das schränkt den Aktionsradius Ihrer Kinder ein. Nur in Ihrer Obhut können Kinder Grenzen testen und überschreiten, da Sie ein Gefühl dafür haben, wo sich Kinder wirklich verletzen können und wo allerhöchstens Schrammen drohen. Im Zweifelsfall lassen Sie die Kinder machen und geben Sie einen Notfallratschlag («Falls dir das Velo/Trotti/Bobbycar zu schnell wird, leg dich sofort mit den Armen auf der Brust verschränkt auf die Seite.»)

7. Alkohol

Wie im Papa-Survival-Kompendium 1 gelernt, verabreden Sie sich mit befreundeten Vätern zum nachmittäglichen Biertrinken in Beizen mit Blick auf einen Spielplatz. Die leeren Gläser reihen Sie aneinander. Wenn Sie Punkt 1 befolgt haben, reagieren sie auf vorwurfsvolle Blicke der Latte-Machiato-Fraktion folgendermassen: Sie rufen das kleinste Kind, dass sie dabei haben, herbei und lassen es die Schaumkrone vom Bier schlürfen.

8. Ein bisschen Spass muss sein

Das Leben als moderner Vater ist anspruchsvoll und es besteht die Gefahr, dass Sie ob des Pendelns zwischen Büro und Wickeltisch bisweilen einen Verdruss erleiden. Seien Sie deshalb um gelegentliche Auflockerung des Alltagslebens besorgt. Ermuntern Sie beispielsweise ihre Söhne im Kleinkindalter regelmässig dazu, im Stehen zu pinkeln (siehe auch Punkt 3). Dies führt bald zu Erfolgen wie grossen Überschwemmungen im Bad. Erfreuen Sie sich hernach ob der Antwort der Kleinen auf die Frage der Mutter nach dem Warum. («Weil wir es können!»)

mauriceMaurice Thiriet (32) ist seit 2008 Inlandredaktor beim «Tages-Anzeiger». 2011 wurde er mit dem Zürcher Journalistenpreis ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Zürich.

331 Kommentare zu „Papa-Survival-Kompendium für Fortgeschrittene“

  1. Barbara sagt:

    Ja, mich nervte wie der Papa Gefahren nicht gesehen hat und die Tochter machen liess, wo ich längstens eingeschritten wäre. Darum plädiere ich dafür, dass Kinder Vater und Mutter haben und dass Väter Zeit alleine mit den Kindern verbringen, weil das gut für das Kind ist. Es soll beides mitbekommen: den Kokon und die Weite. Und: gegen Stehpinkeln ist nichts zu sagen, wenn der Papa zeigt wie man die Bisi-Tropfen vom Rand wegwischt und die Ueberschwemmung aufputzt. Es soll nicht sein, dass Papa für Fun zuständig ist und Mama für das Putzen. Und die Söhne dies 1:1 übernehmen. Ansonsten: weitermach

    • Bitta sagt:

      richtig, und meistens ist der Papi der Feierabendbespassser und die Mutter der Putz- und Erziehungssklave. Habe jedenfalls noch nie eine Gruppe Männer mit ihren Kids auf dem Spielplatz gesehen, ob biertrinkend oder nicht. Maximal ein, zwei verlorene Väter an einem Freitag, da sie einen Tag pro Woche hüten. Oder einen Nachmittag. Oder sowieso nur ausnahmsweise.

      • Sportpapi sagt:

        Unter welche Rubrik – Bespasser, Putz- oder Erziehungssklave – wäre denn nun die Männer-/Frauenversammlung mit wahlweise Bier oder Kaffee auf dem Spielplatz einzuordnen?
        Wenn ich am Sonntag mit den Kindern ins Hallenbad gehe, sind da überwiegend Väter. Mache ich am Sonntag die Sporthalle auf, ebenfalls. Vielleicht liegt da einfach eine Logik drin? Aufgabenteilung?

  2. Marcel Z. sagt:

    Blöd tue, eifach blöd tue: Geil!

    • Beno sagt:

      Jaaah genau…ich möçhte z. Bsp. einmal Frau Langstrumpf bemalen…einen Kaktus aus ihr machen…dann halte ich einfach meine Hände in den Hosentaschen…muah ha ha..

  3. Seraphim Weibel sagt:

    Geiles Block, weiter so :-) Männer bringen sich in Erziehungsfragen ein -> für eine bessere Welt !

  4. Petter sagt:

    Sehr geil, hehehe. Habs gerade ausgedruckt und bewahre es auf… bis der Moment gekommen ist.

  5. Lorenz Häfeli sagt:

    Bei jemandem zu Gast, auf dessen WC’s stehgepinkelt wird verzichte, ich lieber auf die Benutzung. Trotz Putzen. Man weiss doch, dass beim Pinkeln, selbst wenn man den Rand nicht trifft, kleinste Tropfen vom Wasser in der Schüssel, oder vom Schüsselboden selber, an die Wände und den Boden zurückgeworfen werden. Wääkk…

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Es sei denn, Sie gehen dabei so stark in die Knie, dass die Schlauch-Wasser-Distanz ähnlich klein wird, wie wenn Sie sitzen. Dazu trainiert man noch ausgiebig die Oberschenkelmuskulatur.

    • manhood sagt:

      aber Herr Häfeli, dann schlage ich Ihnen vor in Zukunft eine Flasche Desinfektionsmittel in Ihrer Gucci “Herren” Handtasche mitzutragen…

      Es ist echt toll ein Mann zu sein – Sie sollten es mal versuchen!

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @manhood: Sie schlagen also einen Bogen zu meiner Handtasche weil ich mich nicht in Ihr verpisstes WC setzen will? Nun, den einzigen Bogen den Sie sehen, ist der Bogen den meine Faust beschreibt, bevor sie sich knirschend in ihre Zähne bohrt und diese dann plimpernd in der WC-Schüssel verschwinden. Männlich genug? Übrigens, Sie toller Mann, Sie haben sicher so einen armen Teufel von PutzSexEhefrau welche immer das von Ihnen so verpisste WC auf den Knien puzen muss. Nehmen Sie dann die Gelegenheit wahr, dass Sie ihnen während des Putzens auch gleich noch einen Blasen muss?

      • Sportpapi sagt:

        Ach diese Bilder. Schriftsteller?

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @Sportpapi: Nein, nicht Schriftsteller. Versuch gemacht, meine extrem bunte, visuelle Welt meines Kopfkinos ‘zu Papier’ zu bringen. Aber immer wenn ich mich hinsetzte um was zu Schreiben war einfach nichts abrufbar. Die Bilder werden durch Situationen, Worte usw. wachgerufen und sind scheinbar nicht so auf Kommando zur Verfügung. Leider. Ich wäre sonst reich, da die Farbenvielfalt in meiner Fantasie mich zum John le Carré II. gemacht hätte. Ich werde versuchen wortmässig wieder auf die Normalspur zurückzukehren….

      • Widerspenstige sagt:

        Einfach göttlich, Lorenz…Du bist alles andere als ein Häfeli. Jetzt habe ich so gelacht, dass ich glatt vergessen habe, was ich sagen wollte :lol:

      • Beno sagt:

        @Lorenz Häfeli

        Nun, den einzigen Bogen den Sie sehen, ist der Bogen den meine Faust beschreibt, bevor sie sich knirschend in ihre Zähne bohrt und diese dann plimpernd in der WC-Schüssel verschwinden. Männlich genug?

        ….aber hallo Häfeli … wohl ein bisschen ein frustriertes Tippchen ? Pass nur auf , dass dich “manhood” nicht aus seiner WC-Schüssel trinken lässt…

      • marie sagt:

        ist das jetzt böcklikrieg?

      • Beno sagt:

        Nein, Söcklimarie !

      • marie sagt:

        was ist das söckli bei meinem nick?

      • Beno sagt:

        …es reimt auf Röckli

      • marie sagt:

        wenn schon bevorzuge ich schüppli. heute ein cordschüppli mit tiefliegenden kellerfalten.

      • Beno sagt:

        achhh …reizent…aber was sind “tiefliegende Kellerfalten ? …schwere Beziehung gehabt ?

      • marie sagt:

        das ist eine kellerfalte, nur sind meine kellerfalten am schüppli nicht so lang.
        http://s32.dawandastatic.com/Product/28013/28013069/listview/1329137031-963.jpg?20120213130228
        nein, meine beziehungen war nie schwierig, aber sehr lebendig. und ihre?

      • Katharina sagt:

        “was ist das söckli bei meinem nick” – das ist eigentlich schon länger offensichtlich.

      • Beno sagt:

        @marie

        Ist diese Falte vielleicht um den von ihnen umschriebenen “Trichter” gebrauchen zu können..

        @Katharina

        …tell me ?

      • marie sagt:

        marie ist marie, katharina. vor einiger zeit habe ich mit clara gepostet, da marie gesperrt war. finde es übrigens unnötig nick zu wechseln, wüsste nicht wozu.

      • Gabi sagt:

        Diese immer wiederkehrenden Aggressionsfantasien in diesem Blog (natürlich stets nur für das Gute und Richtige) sind ebenfalls ziemlich widerwärtig geworden.

        Fäuste, die sich in Zähne knirschen. Ah. Zum Lachen? Ah!

        Aber das Schlechte in der Welt ist immer wo anders, nicht wahr?!

        - Gääähn!

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @Beno: Lieber Beno, kann sein, dass Du Bescheid weisst, wenn es um irgendwelche Emmentaler-Typen geht, welche gut sind im 911er-Kurbelwellen-Tängelen. Wenn es um literarische Ergüsse vom Feinsten geht, so wie im vorliegenden Fall von mir verfasst, versagst Du kläglich. Geh zum Kurbelwellentängele und mach bei im eine Lehre, dann hast Du was Gescheites zu tun.

      • Beno sagt:

        @Lorenz
        “Man weiss doch, dass beim Pinkeln, selbst wenn man den Rand nicht trifft, kleinste Tropfen vom Wasser in der Schüssel, oder vom Schüsselboden selber, an die Wände und den Boden zurückgeworfen werden. Wääkk…”

        Ergüsse vom Feinsten ! ..schreib doch ein Buch…z.Bsp… “Häfeliweisheiten”…dann machst auch du was Gescheites !

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Lieber Beno, hättest Du Deine Augäpfel ein wenig angehoben und nach oben gescrollt, als Du um 20:00 Uhr angefangen hast zu schreiben, hätte sich Dein Vorschlag betr. Buch schreiben erübrigt. Ich habe mich diesbezüglich nämlich um 15:00 Uhr bereits geäussert. Aber sollte es doch soweit kommen, werde ich Deinen Titelvorschlag ‘Häfeliweisheiten’ wohlwollend prüfen, da ich ihn irgendwie noch witzig finde :-)

      • Johnny Boy sagt:

        Deshalb pisse ich immer ins Waschbecken, aber nur wenn ich auf Besuch bin.

      • Beno sagt:

        @Lorenz

        Wenn ich deinen post um 15.00 lese, kriege ich ja fast Mitleid mit dir. Für den Fall dein Buch “Häfeliweisheiten” nicht gelingen wird, biete ich dir wohlwollend, während meiner Lehre bei “Tängeli -Benz ” einen Platz neben der Esse…da kannst du die extrem bunte, visuelle Welt ins Schmiedefeuer blasen. Du wirst sehen…es werden tolle Kurbelwellen entstehen ! :grin:

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @Beno: Klingt heimelig & amächelig…… ich danke Dir. Aber ich glaube ich warte lieber hier auf meine Buchinspiration, als neben einer Esse zu sitzen und tausend Wärmetode zu sterben. Ich bin mir da ganz sicher, ihr Beide werdet es auch ohne mich schaffen, vorzügliche K’wellen hinzukriegen.

      • Widerspenstige sagt:

        Wieso so griesgrämig, Gabi? Sie waren auch schon witziger und haben den ganzen Blog in Aufrur versetzt. Was ist eigentlich los mit Ihnen? Kommen Sie nicht mehr in die Gänge und beschweren sich, wenn ein Lorenz seine Phantasien laufen lässt? Ja, ich habe gelacht darüber und fand seine Reaktion auf manhood ziemlich witzig.

        Also los Lorenz, das hat mir schon bei Deiner Beschreibung gefallen, wie ein abgehalfteter bekiffter versoffener Rockmusiker ausschaut…mit der Zigarette im Mundwinkel, offenem Hemd….uff! Ich stimme da zu was echte Musiker anbelangt, gell. Ist stark vom Genre abhängig.

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Liebe Gabi, leider habe ich Deinen Eintrag echt nicht gesehen. Erst durch Widerspenstige (Danke!) bin ich darauf aufmerksam geworden. Du hast da was falsch verstanden. Es ist falsch zu glauben, dass es sich um eine Faust handelt, ‘die sich in Zähne knirscht’. Sondern es ist die Faust die sich knirschend in die Zähne bohrt. Weil eine Faust kann sich weder in Zähne knirschen, noch kuscheln (z.b. Löffelistellung geht da gar nicht. Und auch Gruppengespräch – Fehlanzeige) usw. Übrigens, Du gääähnst schon um 21:33 – geh doch schlafen. Du scheinst mir etwas gereitzt.

      • Widerspenstige sagt:

        Schon wieder kommt es aus ihm geflossen und ich lache Tränen…die Faust kuschelt sich, aber bitte nicht in der Löffelistellung, denn das geht gar nicht..

        Ich geh’ besser schlafen bei solchen Phantasien und übrigens, Lorenz, Gabi ist ein Mann. Und er schätzt es gar nicht, einfach geduzt zu werden. Aber mit Begriffen wie Löffelistellung kann er bestens umgehen.

        Wünsche wohl zu ruhen.

      • Sportpapi sagt:

        @Widerspenstige: Ich wundere mich ja schon, was dir da so gefällt, wenn einer “willsch Fuscht” in etwas schönere Worte kleidet. Aggressiv und primitiv bleibt es trotzdem.

      • Widerspenstige sagt:

        Sportpapi, natürlich hast Du recht, wenn man es gaaanz nüchtern und bei Tageslicht mit viiel Föhn um die Ohren betrachtet. Aber der literarische Erguss von Lorenz auf die plumpe verbale Attacke eines manhood war einfach…ähm..passend. Es gibt zahlreiche Filme, die dies tagtäglich in Form von Krimis, Thriller etc. schmackhaft machen. Und wer zieht sich dieses Film-Genre denn rein wie Red Bull?

        Also nicht alles sooo bitter ernst nehmen hier im Blog, alles klar Herr Pädagoge mit journalistischem Background? 8)

      • Sportpapi sagt:

        @Widerspenstige: Da ich gerne selber ernst genommen werden, wenn ich etwas schreibe, mache ich das auch mit den Aussagen anderer. Und nein, ich bin nicht entsetzt oder empört. Es scheint mir nur unnötig aggressiv, unsouverän und aus meiner Sicht auch keineswegs irgendwie literarisch wertvoll.

    • Ali Ferkous sagt:

      Hoffe, Lorenz Häfeli, Sie werden nie einen Sohn haben – was für ein kastriertes, geschlechtsloses Wesen muss das werden? Wenn Sie selber einmal das persönliche WC geputzt hätten, wüssten Sie, dass Sie im Sitzpinkeln, zusammen mit den Sitzpinklern Nr. 1 – den Frauen, Ihren Sprühnebel von unten unter die Brille verbreiten. :-D Mann, lerne erst mal Putzen & Haushalten.

      • Sportpapi sagt:

        Mann? Sind Sie sicher?

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @Ali: Ihr Name zusammen mit Ihren Worten betoniert Vorurteile. Schon klar, echte Männer MÜSSEN stehpinkeln. Frauen sind einfach nur Putz-und Sexsklavinnen. Zu mir: Ich habe selber Stehpinklererfahrung und weiss wovon ich rede. Ich habe auch selber Putzerfahrung. Ich lebe seit geraumer Zeit wieder alleine (nein, Auguste ich habe verlassen :-) ). Auch da weiss ich also wovon ich rede. Übrigens ihre ganzen Argumente hier oben können wir meinetwegen gelten lassen, kein Problem. Doch meine Argumente von der Tropfenspritzerei an Wände + Boden bleiben trotzdem richtig.

      • marie sagt:

        danke hr häfeli
        ich bin froh, dass sie als mann wissen, wo es am stehpinkeln hapert.

      • Pinksitzler sagt:

        Ich habe mit Sitzpinkeln schlechte Erfahrungen gemacht. Vor allem morgens, wenn der Auslass noch gewisse Verhärtungen zeigt, wird ein Teil des Pinkels unter der Brille hindurch über den Klorand gespült, läuft der Schüssel entlang nach unten und tröpfelt auf den Boden. Da geht bedeutend mehr daneben als bei jedem einigermassen geübten Stehpinkler.

      • Marcel Z. sagt:

        Ziehen Sie mal die Spülung bei Ihrem Häfeli, Häfeli- und sie werden sehen: Es spritzt je nach Wasserdruck bis über die Brille hinaus- und vor allem: Auf die Brille hinauf..! Das mit den Pipitropfen alleine ist eine Legende.

    • Petter sagt:

      Hoffentlich benutzen Sie für die Türgriffe, Wasserhähnen, Computertastur etc. immer Plastikhandschuhe.
      Und noch was: essen Sie nie, NIE Erdnüsschen oder ähnliche Snacks. Zu ihrem Bestem!
      *Ironie off*

      Genau diese Überreinlichkeit führt dazu, dass es vermehrt Allergien gibt.

      • marie sagt:

        hat mit überreinlichkeit nichts zu tun – die pisse anderer wegzuputzen hat etwas… hm… irgendwie… grausliges, undankbares.

    • fufi sagt:

      Bei allem Verständis für die verwandelten Prinze,
      äxgisi, meine natürlich
      die verprinzelten Wände,
      aber manchmal kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren
      (ist das wenigstens grammatikalich richtig?)
      dass die ach so ……………… Sitzprinzler nämlich gar nicht wirklich prinzeln,
      sondern ihren Blaseninhalt bevorzugterweise in Sitzungen, Besprechungen und so called “Diskussionen” oral von sich geben.

      :evil:

      • fufi sagt:

        Womit eigentlich die Suche jedes Fräuleins nach dem Traumprinzen ganz neue, bisher unbenannte Dimensionen annehemen könnte?

        :P

  6. Roman sagt:

    9. Mann sagt nicht Omama

  7. SuperMama :) sagt:

    ihr Männer habts wahrlich nicht immer einfach…
    deshalb beständig sein und weiter soo! ihr macht das toll!
    :)

  8. Andreas sagt:

    Wirklich lustig der Blog, hab viel gelacht. Genauso viel hab ich über die Verkrampftheit von xyxyxy lachen müssen. Blog und xyxyxy, weiter so!

    • xyxyxy sagt:

      jo mei des freut mi ober, das sie wegen mir achli lachen tüend – s ischt jo soo luschtig, aber nei ou

      PS auch sie bestätigen meine These von 09:03 – wahrscheinlich nicht gelesen
      und wenn doch ….. verstehen sie es vielleicht nicht

  9. Monsieur de Hummel sagt:

    Musste tatsächlich das ein oder andere mal lolieren. ;)

    Ich fand es ziemlich amüsant. Zudem habe ich noch ein paar wahre Ansätze erkennen können, die wir als Kinder nicht unähnlich erlebt haben.

    • plop sagt:

      …lolieren…. haha..
      Das ist wie: “Ich schmeiss mich weg”
      und passt bestens.

    • Auguste sagt:

      hmm…, denk ich auch mdh. vor allem die hände über dem kopf zusammenschlagenden grossmütter, die immer nur “arme kinder” sehen. in athen, wo es ja vor juli tagsüber oft nur 25°c und kälter ist, gehen meine, und die andern sprösslinge bei der “yaya” nie ohne warme kleidung aus dem haus. “pneumonia!” und “chrios!” ersetzen das “viel spass, draussen!”. sodann wird die luft- und seerettung in eine höhere alarmstufe versetzt. natürlich werden diese traditionen an die töchter weitergeben.

      falls sie mich im juni in daunenjacke und kappe am “check-in” sehen – in athen könnte es sommer sein.

      • plop sagt:

        Ich erleb das eben auch anders, darum hab ich heut wohl so Mühe mit der Schreibe, denn bei uns bin eher ich die unvorsichtige, lass es kopfsvoran die Rutschbahn runter – ich mein, wenn es das mal ausprobieren will, ja dann, zieh dem Kind einmal weniger die Mütze an als der überbesorgte Papa, und die eine Grossmutter liess den 3 jährigen letzhin mit seiner gut jährigen Cousine oben am Haus, wos ein strässli hat und minimal Autoverkehr, während dem sie unten im Garten war..

      • plop sagt:

        aber ja, herrje, ist doch alles so läng wi breit.
        Gruss nach Athen –

      • Wildkatze sagt:

        Auguste, Daunenjacke und Kappe können Sie dieses Jahr getrost zuhause lassen. Wir hatten heute schon über 30°, und das Meer ist auch schon angenehm warm. Ich war heute schwimmen. Und bei uns auf der Insel ist es normalerweise kühler als in Athen.

  10. Christoph Lieberherr sagt:

    Man darf überhaupt nie Bier trinken, denn wenn der Bub mit dem Kopf voran von der Rutsche fällt, gilt es, das Auto zu holen und sofort in den Notfall des Unispitals zu rasen. Aber, ohne Seich, man wächst da auch mal wieder raus, Herr Thiriet.

  11. lunarosa sagt:

    dozenten können auch Machosprüche im Hörsal loslassen, damit die Frauen zum Schweigen bringen, die Männer grölen: Wenn Ihr Streit mit den Frauen wollt, von denen Ihr euch ums verrecken inszeniert phallisch abgrenzen müsst, Jungs, weiter so!

    • Marcel Z. sagt:

      I love my dick ;-)

      • Erich Gabathuler sagt:

        nicht nur sagen. Sie müssen es ihm aber auch zeigen…. :-) :-) :-) Ha Ha Ha Ha Ha.

      • alien sagt:

        Hm also Marcel, Du bist sozusagen autoschwul.

        :-)

      • xyxyxy sagt:

        ich tendiere eher auf: Vorpubärtäre Phase nie überwunden.
        Jesses wiä witzig au und gfüürchig unaständig für üs verkrampfti…

        Wir sind etwa so beieindruckt, wie wenn wir einen 13 jährigen Rauchen sehen, der meint, er wirke nun extreeeeem erwachsen.

      • Marcel Z. sagt:

        Postpubertäre Krise nennt sich so etwas, xyxyxy, bittschön!

      • xyxyxy sagt:

        wenn sie meinen – sie müssen es wissen

        aber sie haben uns nicht pubertären einen gehörigen Schrecken eingejagt, wie der 13jährige Raucher
        Jesses nei aber….

  12. lunarosa sagt:

    ps- und frauen können auch stehend pinkeln auf Männertoiletten versteht sich!

    • Mark Meier sagt:

      Frauen die auf Männertoiletten im stehend pinkeln gehen,,, geht ja wohl gar nicht….. es gibt einen Grund dafür warum jede Putzfrau bestätigt das Fraun Toiletten viel hässlicher sind als Männer Toiletten….

      • Mitleser sagt:

        Die Putzkolonne in der Härterei lost jeweils aus wer das Frauen WC übernehmen muss.

      • marie sagt:

        eben, weils grauslig ist, den urin anderer zu putzen. ganz einfach.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Das ist bei Männer- und Frauenurin aber das Gleiche. Da geht es dann nur um die verschüttete Menge. Und, naja – als Vater/Mutter von Kleinkindern ist man ja sowieso abgehärtet.

      • mira sagt:

        Klar, informieren sie sich mal bei einem Pflegedienst für ältere Leute. Da wird das immer wieder eingesetzt, weil die alten Damen so schwierig absitzen und aufstehen. Theoretisch könnten das auch junge Frauen benützen.

      • marie sagt:

        @sport
        …weshalb denken sie, dass ich diesen kommentar hier platziert habe? 1x können sie raten. :evil:

      • Arno sagt:

        @Mark Meier

        Auf Frauentoiletten sind nachweislich ein Haufen mehr verschiedene Bakterien gefunden als bei den Männerntoiletten; dies kommt durch das “Geschleipf” mit den Binden …und Frauen sind eben doch nicht so hygienisch, wie sie uns immer glauben lassen wollen.

  13. Christian Duerig sagt:

    MARKIEREN
    Beim Zytglogge in Bern gibt es ein Urinoir. Dieses wird von echten Bernern zum Markieren gebraucht. Grossväter führen die Buben an der Hand und erzählen ihnen die wahre Geschichte des Zytglogge. Diese Geschichte können sie nicht in Büchern finden, sondern sie kursiert nur unter den Eingeweihten. Mein Sohn lernte sie mit 3 Jahren kennen. Crigs
    Nachtrag: Wer sie kennen lernen will, der muss schon einen echten Berner kennen lernen. Es gibt sie wirklich, bloss finden sie diese nicht dort, wo sie sie vermuten.

    • Wildkatze sagt:

      Ja, ja, diese Markiererei! Es sage es ja schon lange: Männer sind wie Hunde. Kaum sind sie in der Wohnung, sieht es aus, als ob eine Bombe eingeschlagen hätte. Tritt man ihnen auf den Schwanz, rennen sie heulend davon. Und dann eben noch das Markieren!

      • Hans Meier sagt:

        Zum Glueck haben Sie keine pauschalen Vorurteile, liebe Wildkatze! Naja, so seid ihr Emanzen halt :-)

      • Wildkatze sagt:

        Das sind (leider) keine Vorurteile. Das ist jahrelange Erfahrung.

      • Wildkatze sagt:

        …Erfahrung mit Männern und Hunden!

      • Christian Duerig sagt:

        @Wildkatze
        Das Markieren ist mit einer Lebensweisheit der Berner verbunden.
        Wer Bern wirklich kennt, der fühlt sich hier sehr wohl, weil so viel versteckter Witz und Humor zu finden ist. Schauen sie das Hauptportal zum Münster an. Wo entdecken sie den Papst ? Schauen sie das grosse Bild zum Stadtbau Berns an. Der Künstler diente zweien Herren. Dies steht im Widerspruch zur Bibel, die verkündet: “Du kannst nicht zwei Herren gleichzeitig dienen.” Wildkatze, sie sind keine Bernerin !

    • alien sagt:

      Dann sagst Du uns also, Christian, dass es eine Story gibt, die wir Nichtberner nicht wissen und nicht gesagt bekommen dürfen. Wieso sollen wir das überhaupt wissen?

      a) Du sagst alles
      b) Du sagst goa nix

      • Christian Duerig sagt:

        @alien
        Die Geschichte ist die wertvollste Le
        bensweisheit, die ich so mitbekommen habe.
        Hinweis: Donaueschingen. Hier finden sie in der Parkanlage vom Bierbrauer Fürstenberg die sogenannte “Quelle der Donau”. Es ist das Abwasser aus seiner Toilette vermischt mit zugeleitetem Wasser. Wer die Donau besingt, so dachte Fürstenberg, der besingt seine Pisse. Er freute sich darüber. Nun schauen sie Referenzmaterial zur Quelle der Donau an, und sie finden, dass die Danau keine Quelle hat. Sie entsteht durch den Zusammenfluss der Brig und der Brigach.
        Sind sie neugierig auf den Zytglogge geworden ?

      • Christian Duerig sagt:

        @ alien
        Markieren hat seine Geheimnisse. Zufrieden ?

    • Christian Duerig sagt:

      @Wildkatze
      Kein echter Berner markiert im Hauptbahnhof. Kein echter Berner ist ein Hund. Der echte Berner markiert nur am Zytglogge. Welches Geheimnis steckt dahinter ?
      Albert Einstein konnte die Relativitätsarbeit nur in Bern entwickeln. Er hat über den Zytglogge nachgedacht. Nur Sekundarschul-Mathematik genügt, um die Formel für die Dilatation der Zeit herzuleiten. Sie ist fundamental. Sind sie neugierig geworden ? Haben sie Sekundarschulwissen ?

    • Christian Duerig sagt:

      @Wildkatze
      Ein Mann, der zuhause markiert, hat einen Hund als Vorbild. Er bildet sich ein, eine gute Nase zu haben. Leider ist er total blöd. Sie sehen diesen Blöden sogar im Film “Hugo Cabret”. Wer mit Hunden spricht, der kann nichts lernen. Wir können Hunde nur beobachten.
      Der echte Berner sitzt zuhause auf die Toilette und erleichtert sich. Ein Markieren kommt nicht in Frage. Sie wissen weshalb.

      • Lorenz Häfeli sagt:

        bisch öppe färtig mit diim Lütter wot uselaasch?

      • Christian Duerig sagt:

        @ Wildkatze & alien
        Studiert die Geschichte vom Zytglogge. Versucht alles zu verstehen und ihr werdet nichts begreifen. Lasst euch etwas vorgaukeln und ihr seid weit entfernt, den Zytglogge zu verstehen. Woran liegt es ? Es ist die Geschichte, wie sie sich ereignet hat. Der Zytglogge gehört mit der Altstadt zusammen zum Weltkulturerbe. Die Mythen, Legenden & Sagen leben noch heute. Nur Wissenschaftler und Mathematiker haben sich davon entfernt. Der echte Berner ist ein “STEHAUF-MÄNNCHEN”. Er lässt sich nicht runterkriegen. Mit Witz und Humor hält er seine Feinde auf Distanz.

      • Christian Duerig sagt:

        @ Lorentz Häfeli
        Sie sind kein Berner !

      • Arno sagt:

        @Christian Duerig

        “….bisch öppe färtig mit diim Lütter wot uselaasch?”…in Bern wird jemandem mit solch einem Dialekt gleich die Zähne rausgeschlagen + die Gucci-Tasche in den A**ch geschoben ;-)

  14. Clemens sagt:

    Guter Beitrag! Das Besinnen auf männliche Verhaltensweisen und deren Tradition an unseren Nachwuchs mutet in der heutigen Hochblüte von Kuschelpädagogik und wir-Eltern-Hochglanz-Romantik ja fast avantgardistisch an… ich auf jeden Fall bin dabei!

    • xyxyxy sagt:

      besten Dank für ihren Kommentar Clemens
      er bestätigt treffend meine These von 09:03

      • Clemens sagt:

        Ou mist, ich bin durchschaut… Ihre These gestern um 09:03 (bzgl. kein Bier am Nachmittag, 80% Sitzpinkeln, brav, usw.) war zwar reine Mutmassung, trifft in meinem Fall aber in der Tat zu.

  15. Andreas Schweizer sagt:

    Ha, was für ein erfrischender Beitrag! Da werden Kindheitserinnerungen wach, da durfte man noch im Dreck wühlen,auf dem Land draussen im Stehen an einen Baum pinkeln (Vater und Grossvater habens ja auch gemacht) und vom Urgrossvater der Weinbauer war, gabs immer ein Schlückchen Weisswein mit der Bemerkung: Der Kleine braucht das, sonst wird der nie ein Mann.Von der Mutter oder Grossmutter gabs höchstens mal einen hinter die Löffel wenns mal wieder übertrieben wurde und das wars dann auch schon. Und ja, wir haben als Buben sogar gelernt ein Klo zu putzen……

  16. Widerspenstige sagt:

    Echte Männer pinkeln stehend…aha, wusste ich bisher nicht. Ich dachte, das machen nur …ähm..gehört ins Tierreich.
    Also ich kenne echte Männer und die pinkeln nur stehend in eine Toilette, wenn sie es im Rücken haben. Ansonsten haben diese so Einiges im Kopf.

    Mann..oh…Mann!

    • Sportpapi sagt:

      Was für Tiere könnten das denn sein?

    • mira sagt:

      @Widerspenstige
      Beim Durchlesen des Blogs hier frage ich mich auch grade, wie traurig das ist, wer sein Männlichsein über Stehend-Pinkeln definieren muss. Wer genug Testosteron hat, der braucht so ein Genöle doch nicht.

      • Christian Duerig sagt:

        @ mira
        Zum Markieren sind Testosterone nicht notwendig. Kleine Buben haben sehr wenige davon und trotzdem können sie schon markieren. Die Mutter ist gefordert, ihnen Hygiene beizubringen. Dies geschieht viel schneller als bei Mädchen. Mira, denken sie nach und hassen sie nicht pauschal. Ekel dürfen sie vor Hunden verspüren. Einen echten Berner kennen zu lernen, das verlangt schon sehr viel von ihnen. Sie sind gebildet und haben sehr viel Lebenserfahrung. Das macht sie so ruhig und langsam. Sie können sehr gut schlafen. Crigs

      • mira sagt:

        @Christian Duerig
        Weder hasse ich pauschal, noch empfinde ich es als meine alleinige Aufgabe, den Kindern Hygiene beizubringen. Gerade bei den Jungs ist da hauptsächlich der Vater gefordert.
        Ich kannte nur eine Bernerin, die war weder gebildet noch hatte sie gross Lebenserfahrung, aber sie war trotzdem langsam :) Mir ist es egal, woher jemand kommt. Wichtig ist, was er aus sich gemacht hat

      • Sportpapi sagt:

        Ich muss mein Männlichsein gar nicht definieren. Stehe trotzdem lieber, ausser es ist gerade ein gutes Buch zur Hand.

  17. Katharina sagt:

    Der Autor ist wohl nie über die anale Phase hinausgewachsen.

    Vor verlassen des Blogs bitte den Spülknopf betätigen.

    • sepp z. sagt:

      da fühlen sich ein paar frauen ans bein gestehpinkelt…
      es gibt wenige dinge, die mann von frau heute noch unterscheidet, aber das stehpinkeln ist definitiv den männern vorbehalten.
      sorry :-)

      • Katharina sagt:

        so what?

      • alien sagt:

        Gib’s zu, Sepp, der Spruch war gut.

        Ich definiere mein Mannsein, staunstaun, nicht übers Stehpinkeln. Da gibt’s in der Tat noch so ein paar wichtigere Sachen…

  18. Luciano Müller sagt:

    Danke, Maurice. Einfach Danke!

  19. Regula sagt:

    Einfach super!
    Zur Nachahmung emfphohlen.

  20. Marcel Z. sagt:

    Und was das Tröpfeln angeht: Von einem gewissen Alter an, so nach dem letzten Schütteln also, tröpfelt’s meistens sowieso noch ein, zwei Mal weiter, die ganze Durchmesserlinie hindurch, von den Boxershorts bis zum unteren Ende der Anzugshose das Bein herunter… auf die Socke, den Schuh oder den Boden.

    Isso, leider.

    • xyxyxy sagt:

      tut gut, wenn man endlich mal darüber reden kann…

      • alien sagt:

        Ich hoffe ja schon, dass die richtige Durchmesserlinie dereinst Limmatdicht sein wird…

    • Muttis Liebling sagt:

      Wie ich schon bemerkte, reicht ein Blick auf die Anatomie der männlichen Harnorgane, um zu verstehen, dass eine vollständige Blasenentleerung dem Mann nur stehend möglich ist. Möglich, nicht sicher. Wenn altersbedingt der Blasenboden durchhängt, nicht mehr genug Druck entwickelt werden kann, dann tröpfelt es, nach sitzendem Geschäft stärker als nach stehend ausgeführt. Auf Statistik beruhende Epidemiologie meint bei Sitzpinklern ein höheres Risiko für Prostatakarzinom festzustellen. Statistik ist so eine Sache, physiologisch vorstellbar ist das alle mal.
      Ergo: Ins Bad gehört ein Pinkelbaum.

      • Muttis Liebling sagt:

        Wer erinnert sich nicht, wenn meines Geschlechts und Altersklasse an die Wettbewerbe im Weitpinkeln vor der Jauchegrube. Diese wunderbare Kultur droht mit dem Verschwinden der Güllebasins verloren zu gehen, in räumlich bechränkten Bädern kann man dem kaum nachgehen. Man könnte versuchen, dies durch Zielpinkeln, politisch korrekt sitzend, auf einem Stuhl, in einer dem Raum möglichen Entfernung vom Unisex- Becken zu substituieren.
        Mit etwas Phantasie lassen sich Variante finden. Dem eigentliche Ziel, der Blasenentleerung, sind die aber wenig förderlich. Dazu muss man AUFRECHT bleiben.

      • marie sagt:

        über ihren post würde sich hundertwasser freuen – seine hausbäume hätten wohl nix dagegen, wenn am baumstamm ein pissoir hängen würde. na das wäre doch eine lösung, eine schöne sogar. der pinkelbaum im hausbaum-separé. da würden dann auch vöglein zwitschern, insekten summen usw…
        aber irgendwie überzeugt mich ihre anatomische ausführung und deren folge nicht so ganz, auch wenn sie ganz plausibel begründet ist. für mich geht es nicht ganz auf. aber sei’s drum. ich finde urin anderer wegzuputzen, das am boden, an der wand und wo auch immer, einfach undankbar, ja je nach dem, erniedrigend.

      • Muttis Liebling sagt:

        @marie: Das ist das von mir oft bemühte Schichtendenken. Die Schichten sind nicht gleichwertig. Sauberes Bad ist eine, physiologisch artgerecht zu pinkeln eine andere. Im Zoo hat es damit keine Probleme, im menschlichen Bad schon. Die Vorstellung eines sauberen Bades als Garant für Hygiene stammt aus dem vorletzten Jahrhundert. Urinstein hat man sowieso, Keime auch. Sauber und hygienisch zu sein, steht nicht höher, als sich artgerecht zu verhalten. Dabei ist die Zeit der Putzhygiene sowieso vorbei. Der einzige Feind multiresistenter Keime ist die Durchschnittsflora. Putzen schadet dieser.

      • marie sagt:

        es gibt drei orte, wo es bei mir sauber sein muss (auch wenn es nur ein eindruck meinerseits ist):
        die küche: dort koche ich und esse ich. beides mache ich mit grösster leidenschaft und ich habe keine lust, reste von über zwei wochen per zufall “zu verwerten”.
        das bad: ich gebe ihnen recht, was die keime betrifft, aber mir ist der eindruck wichtig, dass es sauber ist (wobei nach meinen putz-bezerkeranfällen könnte ein transplantationsteam locker bei mir im bad eine leber transplantieren).
        das schlafzimmer: ich schlafe besser und schlafen tue ich einfach gerne.
        sauberkeit ist kein luxus.

    • Lorenz Häfeli sagt:

      Herr Z – Schande über Sie! wäääk – wie wärs mit Windeln & Gummihösli. Schon mal was von Abtupfen mit WCpapier/Papiertaschentücher gehört? Empfehlenswert auch bei Spaziergängen. Wääk zu Euch nach Hause müsste man mich mit einem Radbagger hineinzwingen. Überall gelbe Tropfpfützen….

      • Marcel Z. sagt:

        Also, Herr Häfeli, nachdem ich der Pipitropfen-Legendenbildung oben ganz entschieden mit dem Wasserdruck der Klosettspülung entgegen getreten bin- und sie genau genommen wiederlegt habe (Stehendpinkler dürfen also dank mir wieder beruhigt aufatmen) schreite ich nun zu einem weiteren Feldzug gegen (Ihre) offensichtlich stark eingeschränkte Vorstellungskraft: Bei uns fliesst der Urin gleich Literweise durch die Wohnung- bei Ihnen nicht? Wir haben sogar einen kleinen Pinkelbrunnen oder wie das Ding heisst: Sprinkelbrunnen? Brinkelrunnen?

      • Pixel sagt:

        Anfangs Herr Häfeli, hab ich denselben Fehler gemacht wie Sie. Heute weiss ich: der Marcel, das ist im Grunde ein Guter. Der hat einfach nur Bock auf Spiel und Spass. Ergo: alles im grünen Bereich – nur nicht zu
        ernst nehmen.

      • Pixel sagt:

        @marcel: habt ihr auch Benzin literweise? Das wäre irgendwie nützlich. :)

      • Marcel Z. sagt:

        Ja, pixel, als bei uns noch amerikanische V2 und V8-Motoren zur Standardmotorisierung gehört haben, lag das Benzin jeweils Kanisterweise herum. Und Nitrooxyd, Flaschenweise.

        Stimmt: Lebensfreude ist ein wesentliches Erkennungsmerkmal bei mir :-)

      • Lorenz Häfeli sagt:

        Herr Z, ich Bitte Sie, nichts haben Sie widerlegt! Nur einen Faktor mehr hinzugefügt. Nach meiner Erläuterung betreffend ‘Tropfenbildung’ auf Wände und Teppich, haben sie noch die gelbe Flut (eigentl. heisst der Film ja Die rote Flut) hinzugefügt. Alles in allem ein Kriterium mehr, um sitzend zu pinkeln. Das mit den V8-Motoren ist natirlich scheeeeeen!

      • Marcel Z. sagt:

        ICH habe eine Anti-These aufgestellt, Herr Häfeli, nicht nur irgendeinen “ergänzenden Faktor” hinzu gefügt: Etwas mehr Respekt, bitte!

      • xyxyxy sagt:

        oder etwas einfacher ausgedrückt:
        sie finden es extrem lustig, wenn sie über andere lachen, sich über andere lustig machen
        wenn dann jemand im Gegenzug über sie lacht, dann finden sie, dass diese Person ein Problem hat, verbiestert ist

    • Marcel Z. sagt:

      Sorry, xyxyx: Aber Sie wirken gerade ein bisschen wie ein gefrorener Furz: Etwas Entspannung täte Ihnen gut ;-)

      • xyxyxy sagt:

        ich bin die ganze Zeit schon total entspannt, wie könnte ich anders
        zuerst die vorpurbätären Bubisprüche
        und nun die verklemmten Blasen, die zum Angriff blasen
        man könnte dieses heorische Aufbäumen auch so nennen:

        DER AUFSTAND DER TRÖPFLER

        bei einer so schwächlichen Gegnerschaft fühle ich mich wie Rusell Crowe als Gladiator

      • Lorenz Häfeli sagt:

        wo kann ein Furz gefrieren? Müsste ja schnell gehen da ein sehr ‘flüchtiger Augenblick’. Richtig! Im Weltall. Armer xyxyx. So alleine dort oben. Da könnte seine Chromosomenreihenfolge etwas durcheinander geraten…….
        Übrigens der Gladiator hat am Schluss einen Abgang gemacht – gemeuchelt von Joaquin ‘Commodus’ Phoenix (der in diesem Film übrigens weit besser gespielt hat als der Gladiator selber)

      • Beno sagt:

        …Furz-Gladiator ?!

      • Marcel Z. sagt:

        No joh, xyxyxy: Sie haben ja auch intellektuell und entwicklungspsychologisch eine Stufe erreicht, von der solch Niedere wie ich nur träumen können. Zudem haben Sie sachlich viel zur Diskussion beigetragen.

        Im Prinzip bleibt mir nichts anderes übrig, als zu Ihnen mit viehischem Blick, der solch unterentwickelten Individuen wie mir ganz eigen ist, hochzuschauen und den Hut zu ziehen vor dem Absoluten…

      • xyxyxy sagt:

        @Häfeli – wenn sie mal nicht das Büsi sind…. wer sonst sollte mir so in den Rücken fallen, obwohl ich thematisch ja eher auf ihrer Seite war, aber ganz wie der feige widerliche Commodus, versuchen sie mich zu meucheln, von Hass und Neid getrieben – was solls…

        Z – ich nehme ihre Bewunderung entgegen. Sie sind entwicklungspsychologisch auch schon weiter gekommen. Da sie immerhin in der Lage sind einen echten Witz zu erkennen. Machen sie weiter so. Wir alle stehen in der Mikroevolution.

      • Marcel Z. sagt:

        Aber xy, was Sie da dem lieben Häfeli alles an den Kopf werfen erstaunt mich nachgerade: Hier treten doch nicht zwei Fussballmanschaften gegeneinander an!

        Sie haben nicht zufällig noch einen anderen Nick..?

      • Lorenz Häfeli sagt:

        @xyxyxy: Nein! Klares Nein! Ich bin der Chromosomenabfolge nicht in den Rücken gefallen! Es waren einfach furzig-commode Gedankenspiele…

      • xyxyxy sagt:

        @Häfeli – schon ok, Hauptsache es hat Spass gemacht

        Z. – jetzt zweifle ich wieder an ihrer Entwicklung…. und selbstverständlich habe ich keinen anderen Nick -

      • Marcel Z. sagt:

        Na ja, man kann es auch anders ausdrücken, xy: Sie haben in dieser Diskussion eine ganz schlechte Figur gemacht, mit seltener Humorlosigkeit geglänzt und Kommentare geschrieben, auf die kaum Response kam. Sie scheinen ein trockener, verbiesterter Typ zu sein, der anderen ihre zugegebendermassen primitiven Freuden ums Verrecken nicht gönnen kann. Mit Ihrem oberlehrerhaften Gehabe konnten Sie auch bei niemandem punkten: Sie haben einfach ein Problem, so sieht’s aus, mein Guter. Um welches es sich dabei handelt, ist mir ehrlich gestanden völlig wurscht.

      • xyxyxy sagt:

        jetzt fangen sie schon wieder an zu täubelen – weil sie mir nicht s schlag kommen mit Worten
        jemand lacht nicht über ihren unlustigen Witz? er ist verbiestert
        das ist doch mehr als billig

        Es ist doch so: wenn jemand den harten Mann markieren will, und andere mit Sitzpinkler etc. als unmännlich abstempeln will, dann muss er auch einstecken können – kann er das nicht, lässt sich eben viel auf seinen Charakter schliessen.
        Also dann, seien sie nicht so verkorkst, beweisen sie mal etwas Selbstkritik sie von der harten männlichen Tröpflerfraktion.

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