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Nina Merli am Donnerstag den 29. März 2012

Eine Ladung Morphium, und zwar sofort!

Schmerzverzerrt: Jennifer Aniston als gebärende Rachel in einer Folge von «Friends». (Youtube)

Schmerzverzerrt: Jennifer Aniston als gebärende Rachel in einer Folge von «Friends». (Youtube)

Nähert sich der Geburtstermin und sind somit die Schwangerschaftsanzeichen so eindeutig, dass wirklich niemand mehr befürchten muss, mit einem «Hey, bist du schwanger»? ins Fettnäpfchen zu treten, gibt es kein Entkommen mehr: Man wird von allen Seiten mit Fragen bombardiert. Eine, die mir in den letzten Wochen immer wieder gestellt wird, ist die Frage, ob ich per Kaiserschnitt entbinden oder natürlich gebären wolle. Und zwar mit einer Leichtigkeit, mit der man sich normalerweise erkundigt, ob man in den Sommerferien weg geht oder zuhause bleibt.

Bisher war ich der Auffassung, dass der Kaiserschnitt nur dann durchgeführt wird, wenn eine natürliche Geburt ein Risiko für Mutter und Kind darstellen könnte, das Kind sich etwa in Steisslage befindet, oder es während der Geburt zu Komplikationen kommt. Doch der Kaiserschnitt ist inzwischen zu einer selbstverständlichen Option geworden. Ein Trend der von aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Statistik bestätigt wird: 32,8 Prozent der Kinder kommen per Kaiserschnitt zur Welt, «auffallend ist zudem, dass die Kaiserschnittrate in Privatkliniken mit 41,2 Prozent deutlich über derjenigen in öffentlich-rechtlichen Spitälern (31,6 Prozent) liegt» – dass es sich dabei nicht nur um Notfälle handeln kann, liegt auf der Hand.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass jede werdende Mutter das Recht hat, selber zu entscheiden, auf welche Weise sie ihr Kind zur Welt bringen möchte. Denn es geht, ausser den Vater des Kindes, niemanden etwas an. Will sie einen Kaiserschnitt, so steht ihr das zu. Trotzdem finde ich es schräg, wenn ich zum Beispiel von einer Freundin höre, dass sich ihre Cousine «aus terminlichen Gründen» für einen Kaiserschnitt entschieden hat. Weil ihre Mutter zum 70. Geburtstag ein Fest im grossen Stil (gemietetes Hotel in den Bergen, Klavierkonzert und Pipapo) geplant hatte, das dummerweise ziemlich genau auf den errechneten Geburtstermin ihres Kindes fiel, befand sich die werdende Mutter in einem grossen Dilemma, denn sie wollte das Fest auf keinen Fall verpassen. Die Lösung: Sie entschied sich für einen Kaiserschnitt zwei Wochen vor der Party. Eine Entscheidung, die ihrer Aussage nach zwei Vorteile hatte: Sie konnte eine Terminkollision erfolgreich verhindern und erst noch das Neugeborene der gesamten Verwandschaft präsentieren. Wie praktisch.

Anscheinend überlassen wir immer weniger dem Zufall. Schon gar nicht bei einer Geburt. Dies wurde mir klar, als mich eine Hebamme über die Brandbeite von Schmerzmitteln aufklärte, die einer Gebärenden zur Verfügung stehen. So erfuhr ich, dass nebst PDA, Lachgas und allen möglichen Medikamenten seit einiger Zeit auch Morhpium gegen die Schmerzen eingesetzt werde. Morphium? Aber hallo! Da müht man sich während Monaten ab, einen gesunden Lebensstil zu halten, fleissig Folsäure und Vitamine zu schlucken, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, ja keinen Alkohol zu trinken – und darf sich dann unter der Geburt, sozusagen während der «Kür der Schwangerschaft», eines der stärksten Schmerzmittel genehmigen? Beim besagten Medikament handelt es sich um Remifentanil, ein extrem kurzwirksames, hoch potentes Opioid, das in der Schweiz als «Ultiva» vertrieben wird. Wobei die Patientin sich über Knopfdruck eine Dosis selber verabreichen kann.

Nun, von all diesen schmerzlindernden Medikamenten möchte ich eigentlich gar keines. Oder zumindest nicht von Anfang an. Als Schwangere hat man während rund zehn Monaten die Möglichkeit, «ein Wunder der Natur» am eigenen Körper zu erfahren. Man wird Zeugin, wie sich der Körper gewaltigen Veränderungen anpasst: Plötzlich wird mehr Blut für den Kreislauf produziert, der Stoffwechsel verändert sich, Hormone lockern Gelenke, Bänder und Muskulatur. Die ganze Schwangerschaft verläuft im Idealfall nach einem perfekten, lückenlosen Masterplan. Warum sollte ich dann ausgerechnet am Schluss das Kommando an mich reissen? Das ist doch, als ob man einen Spitzenkoch ein himmlisches 5-Gang-Menu zubereiten lässt, nur um am Ende überall noch eine Ladung Aromat reinzuhauen.

Die hat ja keine Ahnung, wovon sie schreibt, werden jetzt sicher viele denken. Und sie haben sogar recht, denn als Erstgebärende habe ich in der Tat keinen blassen Schimmer, worauf ich mich da eingelassen habe. Gut möglich, dass ich, wenn es so weit ist, von den Wehen vollständig überrumpelt über meinen eigenen Schatten springen muss, jegliche Vorsätze einer möglichst natürlichen Geburt über Bord werfe und lautstark nach einer «verdammten Ladung Morphium, und zwar sofort!» brüllen werde. Nun gut, dann wird das nur eine weitere Bestätigung dafür sein, dass das Leben, zum Glück, eben nicht planbar ist. Oder um es mit den Worten von John Lennon zu sagen: «Life ist what happens to you, while you’re busy making other plans».

381 Kommentare zu „Eine Ladung Morphium, und zwar sofort!“

  1. R. Thomas sagt:

    Super Artikel, ich kann Ihnen nur zustimmen. Ich hab meinen Masterplan zweimal ohne die Extraportion Aromat zu Ende gebracht und möchte mir meine Geburtserlebnisse um nix in der Welt nehmen lassen. Klar tuts weg, aber Schmerzen vergisst man, Erfahrungen und Gefühle hingegen nicht. Und nachdem ich während meiner Schwangerschaft von einer Frau in Bangladesh gelesen habe, die aufgrund einer Überschwemmung nicht von ihrem Baum runterkommen konnte und ihr Kind wohl oder übel dort oben zur Welt gebracht hat, fand ich den ganzen Gebärzirkus hierzuland gleich noch einen Tick kranker. Alles Gute Ihnen!

    • mira sagt:

      Seien Sie doch froh, dass sie nicht so starke Schmerzen hatten! Denn die vergisst man nicht… Wer so schreibt, sollte dankbar sein und nicht über andere, welche von der Natur nicht so glücklich bedacht sind, urteilen!

      • R. Thomas sagt:

        Hä, ich habe nicht gesagt, dass ich keine starke Schmerzen hatte. Denn: Ich hatte starke Schmerzen! Sehr starke Schmerzen. So wie die Schmerzen der Geburt halt sehr stark sind. Und warum sollten denn die Schmerzen bei der einen stärker, bei der andern schwächer sein?? Das ergibt doch keinen Sinn. Geburt tut weh. Punkt. Ich erinnere mich natürlich dran, dass es sehr weh getan hat, aber dennoch ist die Erinnerung an Schmerzen abstrakt, die Erinnerung an ein überwältigendes Gefühl hingegen nicht. Finde ich zumal. Und ja, dankbar bin ich für vieles, wer hat denn gesagt, dass ich das nicht bin?!?

      • mira sagt:

        @R. Thomas
        Sicher hatten Sie sehr starke Schmerzen. Aber halt doch “nur” so stark, dass sie sie vergessen haben. Ist doch schön! Geht aber leider nicht allen Frauen so. Ich wäre froh gewesen, wenn die Geburt “nur” sehr weh getan hätte… Das Schmerzempfinden ist sehr unterschiedlich, sowohl bei Frauen, als auch bei Männern.

    • R. Thomas sagt:

      Es geht hier doch nicht um einen Vergleich, wer denn die stärkeren Schmerzen hatte, ist doch völlig absurd. Ich habe ja nicht vergessen, DASS es wehgetan hat, aber da es mir jetzt nicht mehr weh tut, ist die Erinnerung an die Schmerzen – für mich – abstrakt. Die Gefühle bei und nach der Geburt – und ja: die Dankbarkeit! – hingegen, die empfinde ich heute noch genau so wie damals. Aber ach, lassen wirs. Tut mir Leid zu lesen, dass Sie anscheinend keine guten Erinnerungen an die Geburt ihres Kindes haben.

      • mira sagt:

        @R. Thomas
        Ich habe nur interventiert, weil sie verallgemeinert haben “Schmerzen vergisst man”. Nach meiner ersten Geburt haben mich genau solche Kommentare verunsichert, weil es bei mir eben nicht so war. Weil ich nichts vergessen habe. Ich finde, man darf auch negative Aspekte einer natürlichen Geburt aufzeigen, nicht nur die romantischen…

  2. mostindianer sagt:

    klar. der kaiserschnitt ist praktisch. nur können die schmerzen nach der geburt im wochenbett mitunter um einiges länger andauern als nach einer natürlichen geburt.
    und dennoch: das leben ist voller möglichkeiten. es geht auch um die entscheidung, was man zu seiner lebenserfahrung zählen will und was nicht. wenn ich mich im vornherein für eine schmerzfreie erfahrung entscheiden kann, dann wähle ich wohl eher diese möglichkeit.

  3. christian sagt:

    Wer genauer plant, irrt präziser…

  4. Anton Meier sagt:

    Jede Frau darf selber entscheiden… klar…
    Aber muss auch jeder Arzt einen unnötigen Eingriff mit den unnötigen Risiken durchführen…
    Und sich dann anlümmeln lassen, wenn es doch keine Ferienreise wird …
    Und muss die Allgemeinheit deshalb auch die mehr als doppelt so hohen Kosten übernehemen…
    Und wehe die Krankenkassenprämien steigen…
    Und für die Brustvergrösserung dürfen sie sich auch selbst entscheiden – bloss bezahlen müssen Sie sie selber.
    PS: Als ich Anfing, war die Kaiser- Quote noch 12% (1991 im Unispital Genf).
    Schöne neue Welt.
    Oder sollte man die Kinder per Post zustellen?

    • Bionic Hobbit sagt:

      Für den von der Mutter gewollten Kaiserschnitt ohne medizinische Indikation kommt nicht die Allgemeinheit auf.

      • gugus sagt:

        die ärzte finden sicher immer einen grund, den sie angeben können. wüsste von keiner frau, die das selbst berappt hat.

      • Bionic Hobbit sagt:

        Ich weiss von keiner, die einen KS wegen eines Familienfests oder Fussballmatchs wollte.

      • Frühling sagt:

        Schön wärs-aber leider sind Theorie und Praxis zwei verschiedene Dinge!

      • Katharina sagt:

        “Für den von der Mutter gewollten Kaiserschnitt ohne medizinische Indikation kommt nicht die Allgemeinheit auf.” stimmt das?

      • alien sagt:

        Ich denke schon, dass das stimmt. Vielleicht zahlt die Privatversicherung etwas dran, das kann schon sein. Aber Privatversicherung ist nicht Allgemeinheit.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich weiss es nicht, wie klar ausgewiesen diese Kosten sind. Ich weiss nur, dass im Spitalbereich vieles im Ungefähren ist, wenn es um Kosten geht, weil bisher kein Anreiz bestand, das sauber aufzugliedern, die Kantone standen gerade für das Defizit, jedenfalls bei den öffentlichen Spitälern. Und die Privatspitäler machen, was rentiert, was den Wettbewerb weiter verfälscht, dazu betreiben die Unispitäler Forschung, weil sie diesen Auftrag haben, es ist sehr kompliziert, hier eine genaue Kostenanalyse zu machen, weil zu wenig lange Daten gesammelt wurden.

      • Katharina sagt:

        nun, Pippi sagt sie habe geplanten KS gehabt. ich denke nicht dass sie die Kosten selber bezahlt hat. ergo zweifel ich die aussage von BH eben an.

        aber eben, wenn die Schweizer KK (Grundversorgung) das nicht übernimmt, dann sind die wirklich in der Steinzeit. sorry.

      • alien sagt:

        Naja, die Schweiz tickt seltsam, das finde auch ich. (Die USA auch, klar, einfach anders).

      • Katharina sagt:

        Also Pippi: wer hat die Kosten für die KS übernommen und wenn es die KK war, war deine Police Grundversorgung oder mit Zusatz?

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: BH hat grundsätzlich recht. Nur hat Pippis Arzt angegeben, es sei medizinisch angezeigt gewesen, so dass die KK bezahlen musste.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      “Die mehr als doppelt so hohen Kosten” – das stimmt ja nicht! Wenn eine Vollkostenrechnung gemacht wird, inkl. Bereitschaftsdienst rund um die Uhr, 24/7, inkl. OP für den Notfall, ist ein Kaiserschnitt nicht viel teurer als eine normale Geburt. Ich fände es schon wichtig, dass man hier ein bisschen ehrlich ist. Man kann gegen den Kaiserschnitt sein, aus welchen Gründen auch immer, aber sich hinter den Kosten zu verstecken, ist nicht korrekt.

      • Yves M. sagt:

        @Pippi Langstrumpf: Der Kaiserschnitt ist sicherlich teuerer, da hier auch mehr teure Fachkräfte mit im Spiel sind (Anästhesisten und Assistenzärzte). Jedes Spital hat einen Notfalldienst 24/7. Geburt hin oder her.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, aber es ist aufwendig, einen 24/7 Dienst anzubieten auf Geburtsstationen. Diese Kosten werden einfach nicht ausgewiesen, das heisst aber nicht, dass sie nicht da sind. Ich sprach ja von Vollkostenrechnung.

      • Sportpapi sagt:

        Wird denn dieser Notfalldienst abgeschafft/reduziert, wenn es mehr Kaiserschnitte gibt?

      • Yves M. sagt:

        Der Notfall-Dienst wäre auch mit 100%-KS vorhanden. Die Vollkosten-Rechnung macht den Kaiserschnitt immer noch teuerer.

      • Bionic Hobbit sagt:

        Was auch teuer ist, ist ein behindertes Kind nach einer verbotschten Spontangeburt.

      • Sparter sagt:

        Es werden jährlich 184 Mio. für Mütter mit vaginalen Geburten ausgegeben. Für Mütter mit Kaiserschnitt 147 Mio und für Komplikationen in der Schwangerschaft 124 Mio. In diesen Kosten sind die Kosten für die Neugeborenen nicht enthalten.
        Der Anteil von Kaiserschnitgeburten zu vaginalen Geburten beträgt 29.9%

      • Muttis Liebling sagt:

        Eine Vaginale Entbindung ohne komplizierende Diagnose (DRG O60D) erzeugt im seit dem 1.1.2012 gültigen SwiissDRG Entgeltsystem ein Kostengewicht von 0.548 und eine Sectio caesarea ohne komplizierende Diagnose (DRG O01F) 0.831.
        Entsprechend zahlen Krankenkasse und Kanton für einen Wunschkaiserschnitt 52% mehr als für eine normale Geburt, bei einer Baserate von ca. 10.000 Franken sind das ungefähr 2800 Franken. Ein wenig viel für eine medizinisch nicht begründbare Leistung. Allerdings liebt auch das Spitalpersonal die Sectio. 22 h Entbindungen sind auch für die Hebammen nicht angenehm.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich kann auch nicht gratis Zug fahren, weil der sowieso fährt und es nicht teurer ist, ob ich nun einsteige oder nicht. Das ist kein ökonomisches Argument!

      • Sparter sagt:

        @Pippi
        Was willst du damit sagen?
        Ein Kaiserschnitt wird ohnehin gemacht, auch wenn die Frau nicht schwanger ist???

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, es war meine Antwort auf den Einwand, dass der Notfalldienst sowieso vorhanden ist.

      • Sparter sagt:

        @Pippi
        Ok, jetzt verstehe ich deinen Einwand.
        Wobei die Kosten, das traue ich dem Bundesamt für Statistik schon zu, die Notfallaufnahmen inkludieren.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sparter, meine Antwort ist – wieder mal – zu weit oben, sorry!

    • pixel sagt:

      Mich würde interessieren, wo herr dr. anton meier praktiziert. und diesen ort dann weiträumig umgehen. soviel sarkasmus macht mir angst.

  5. Ursula Godwin sagt:

    Ich ermutige alle Frauen, sich auf das “Abenteuer” Geburt einzulassen. Einer Frau, die eine natürliche Geburt durchlebt, erwachsen ungeahnte Kräfte, die sie ein Leben lang begleiten werden. Eine gute Hebamme ist dabei sehr wichtig.

    • M.T. sagt:

      Super Artikel! Ich fühle genau so und bin tootal gespannt, wie es im Sommer bei mir ausgehen wird ! Ich denke, wir Frauen sind für das gemacht bzw. die Natur hat das so bestimmt und wir können etwas einmaliges erleben
      Vielen Dank Frau Godwin für Ihre Ermutigung! Genau das denke ich auch: Man bzw. Frau durchlebt ungeahnte Kräfte und Fähigkeiten.

      • pixel sagt:

        da kann ich ihnen noch einen schönen satz meiner damaligen hebamme mit auf den weg geben: wenn man sich bewusst auf das abenteuer geburt einlässt, ist es, wie wenn man sich bewusst entscheidet, einen hohen gipfel zu erklimmen. als ich sie dann fragte wegen schmerzmittel, meinte sie: nun ja, wenn du die hälfte schon hinter dir gelassen hast auf dem weg zum gipfel, dann steigst du auch nicht plötzlich auf die seilbahn um, oder? :-) das fand ich irgendwie nett und ermutigend. aber manchmal muss man vielleicht dann doch die seilbahn nehmen. wenns gar nicht mehr geht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich würde auch lieber den Mount Everest besteigen, als eine Spontangeburt machen, wenn es denn sein müsste.

      • pixel sagt:

        Nein pippi, sie würden ihn nicht besteigen, sondern die seilbahn nehmen. falls es denn eine gibt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich sagte, wenn es denn sein müsste. Im übrigen verbrachte ich meine gesamte Kinder- und Jugendzeit damit, auf alle möglichen Berge in der Schweiz zu steigen, allein auf dem Pilatus war ich sicher 5 x. Ein Sonntag ohne Wandern war kein Sonntag, wir maulten zwar, gingen aber trotzdem immer wieder mit. Und die Seilbahn sah ich immer nur von Weitem. Ich wandere heute weniger, aber an vielen Tagen komme ich auf die geforderten 10′000 Schritte pro Tag. Du auch?

      • pixel sagt:

        pippi, an deiner stelle würde ich mich nicht soweit aus dem fenster lehnen, wenn ich mein gegenüber nicht kenne. ich möcht hier nicht mein ganzes privatleben auslegen, aber glaub mir, sport ist ein teil meiner profession. auch geistig scheinst du – zumindest heute – nicht ganz so fit und fix zu sein: die seilbahn anekdote bezog sich auf das zitat meiner hebamme.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich lehne mich gar nicht aus dem Fenster pixel, du hast mir unterstellt, die Seilbahn zu nehmen und ich hab dir widersprochen, das ist alles. Und mach dir keine Sorgen um meine Fitness, da ist alles im grünen Bereich, ich treibe nicht verbissen Sport, aber bewegen tu ich mich täglich, zu Fuss oder mit dem Velo.

        Aber ich bleibe dabei: Lieber den höchsten Berg besteigen, als eine Spontangeburt, für mich schlicht die Hölle, schon die Vorstellung. Jeder das Ihre, für mich den KS bitte.

      • pixel sagt:

        Oh mann… es wird nicht einfacher mit dir, pippi. du verstehst nicht, oder willst nicht verstehn. und ehrlich, ich weiss nicht, was davon schlimmer ist. irgendwann hat es sich auch erschöpft. alle hier haben verstanden, dass du KS ganz toll findest. schon längst.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Gut! Das hab ich auch sachlich begründet, im Gegensatz zu Sprüchen, die sich auf Bewusstseinserweiterung beziehen. Ich stelle einfach fest, dass den Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, ganz viel Esoterisches und Gschpüriges um die Ohren gehauen wird und wenn sie dann gebären, kommen sie ganz bös auf die Welt. Ich finde das nicht in Ordnung! Die Frauen haben ein Recht darauf zu wissen, dass es sich um den wahrscheinlich schmerzhaftesten Moment ihres Lebens handeln wird. Nur wenn sie das wissen, können sie wirklich entscheiden!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und der Hebammenspruch ist auch nicht überzeugend: Da muss sich ja jede, die Schmerzmittel in Anspruch nimmt oder sogar den verpönten KS wie eine Versagerin vorkommen. Das ist Psychoterror!

        Eine Frau berichtete mir, dass ihr die Hebamme damals, in den 60er Jahren, als sie schrie und weinte beim ersten Kind und nach Stunden ein Schmerzmittel verlangte, sagte, sie solle sich nicht so anstellen “mit eme Wöhli isch es ine und mit eme Wehli muess es use”. Soviel zu den Hebammensprüchen…..

      • alien sagt:

        Ach, wer schon einmal Schmerzen hatte, brutale, lange, pochende, zerrende, irgendwelche, der ist nicht mehr gegen Schmerzmittel. Schmerzen machen uns zu was Anderem als Menschen.

        Ich war so froh um meine PDA, als ich im Spital lag. Dank ihr konnte ich schlafen. (Ich war froh, als die PDA nach einer Woche rauskam, das Ding begann nämlich selbst zu schmerzen)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Als mein Sohn mit 15! Brüchen in Nottwil lag, allein im Rücken 3 Wirbel gebrochen, inkomplette Paraplegie, tat ihm JEDER Atemzug weh, wochenlang, ohne Morphium wäre er wohl übergeschnappt, nach eigener Aussage. Auch dank der guten Beherrschung der Schmerzen ging die Reha so wunderbar schnell vorwärts, unerwartet. Wir waren alle einfach nur froh und dankbar um die moderne Medizin! Heute ist er völlig wiederhergestellt, ein Geschenk! Vor 30 Jahren hätte ein solcher Unfall kaum überlebt werden können oder wenn, dann nur als Para- evt. Tetraplegiker.

  6. Anton Meier sagt:

    Ich habe ein Recht darauf
    … selber zu entscheiden
    … Schmerzmittel zu kriegen… (klar, geb ich gerne!)
    … und v.a., dass sie 100% wirken (eher selten, Ultiva sicher auch nicht, PDA immer etwas zu hoch, zu tief, zu links oder rechts…)
    … dass nur die anderen Komplikation kriegen
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    • Eni sagt:

      Einfach nur blöde…….

      • Maria sagt:

        Solche Kommentare sind einfach nur ein Witz… sorry… eine Geburt ist meiner Ansicht nach sehr individuell. Eine solche Pauschalverurteilung finde ich das allerletzte… ich glaube nicht dass eine Frau weniger Frau ist, wenn sie um eine PDA bittet und ich es geht nicht um ein Wunschkonzert, lediglich, dass Frau ihre Optionen kennt und sich eigenverantwortlich dafür entscheiden kann. So einfach ist das.

  7. Genderbender sagt:

    Würde es eigentlich etwas bringen, unmittelbar vor der Geburt einen Joint reinzuziehen?

    • Gabriela sagt:

      hehe…! Das könnte evt. noch funktionieren! Hab vor kurzem mein 2. Kind bekommen (beide sollten zu Hause auf die Welt kommen, beim 1. musste ich ins Spital wechseln > zum glück “nur” Glocke, beim 2. kontaktierten wir die Hebamme zu spät und mein Partner musste sie “herausziehen”). Der “Witz” am gebären, habe ich für mich entdeckt, ist loslassen zu können! Nicht kontrollieren zu wollen. Wäre man bekifft, würde man sicher alles easyer nehmen, yeah! ;-)

    • Dem werdenden Vater ganz sicher. Nichts schlimmeres als so ein hibbeliges Mannsbein neben dem Bett.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das wurde früher gemacht, Hanf war hunderte von Jahren ein bekanntes Schmerzmittel unter Hebammen. Das war auch ein Grund, warum die ‘weisen Frauen’, viele unter ihnen Geburtshelferinnen, als Hexen verbrannt wurden. Wer den Schmerz beherrschen konnte, musste mit dem Teufel im Bunde sein. Ausserdem war das wider die Bibel “Unter Schmerzen sollst du gebären”.

      • Sparter sagt:

        Hebammen waren an Hexereiprozessen als Expertinnen zugegen, nicht als Angeklagte.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hebammen waren besonders der Gefahr ausgesetzt, der Ketzerei angeklagt zu werden: Ihnen wurde vorgeworfen, fähig zu sein, den Geschlechtsakt zu verhindern, Frühgeburten einzuleiten, die Schmerzen bei den Geburtswehen zu lindern und das neugeborene Kind dem Satan zu opfern. Diese Vorwürfe gipfelten in der Feststellung: “Niemand schadet dem katholischen Glauben mehr als die Hebammen” (Hexenhammer 1484, Teil 1.) “Wenn eine Frau allein denkt, denkt sie das Böse” (ebenda).

      • Sparter sagt:

        Selbst die spanische Inquistion hat festgehalten, dass der Hexenhammer für sie nicht massgebend sei.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hexen wurden nicht nur in Spanien verbrannt. Die spanische Inquisition entstand anfangs de13. Jh. und dauerte bis Ende des 18. Jh.
        “Bei der vor allem von weltlichen Herrschern mitgetragenen Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit spielte die Inquisition eine untergeordnete Rolle.” Wiki

      • Sparter sagt:

        In allen Regionen, in denen die katholische Kirche grossen Einfluss hatte (Spanien, Italien), wurden moderate Zaubereiprozesse abgehalten.
        Meine Aussage bezog sich nur auf deine Quelle (Hexenhammer), der schon zu seiner Zeit durchaus kritisch betrachtet wurde. Hebammen waren nicht mehr und nicht weniger von der Verfolgung betroffen als andere, sie wurden aber bei den Prozessen gerne als Experinnen dazugeholt, beispielsweise wenn es darum ging, dass eine Beschuldigte vorgab, schwanger zu sein.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Alle Quellen, die sich zu Hexenprozessen äussern, geben die Hebammen als besonders gefährdete Gruppe an, das brauchst du nicht zu glauben, du kannst es nachprüfen. Die grosse Quelle ist das Netz, du kannst dir die Sites selber zusammensuchen, falls du an Tatsachen interessiert bist.

        Ich werde mich nicht weiter äussern, gegen Ignoranten ist eh kein Kraut gewachsen.

      • Sparter sagt:

        Ich weiss, das ist ein weit verbreiteter Mythos, ist in der neueren Forschung allerdings widerlegt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich habe gerade kürzlich eine Stadtwanderung mitgemacht, die nach neuesten historischen Erkenntnissen aufgebaut ist und die Hexenprozesse in dieser Stadt beleuchtet, dass dies ein Mythos sein soll und in der neuesten Forschung widerlegt, davon habe ich nichts gehört. Gib mir doch mal ein Quelle an.

      • Beno sagt:

        @Sparter

        Es ist zwar allgemein bekannt, dass Hebammen, die das Pech hatten bei einer reicheren Familie eine Todgeburt zu begleiten, davon beschuldigt wurden und manchmal sogar auf dem Scheiterhaufen endeten…nur was soll’s…dies bringt uns in der heutigen Erwägung ob KS oder Normalgeburt,… kein Fünkchen weiter.

      • Sparter sagt:

        Ich weiss jetzt nicht, ob man einen Link posten darf. Sonst google doch beispielsweise nach
        Die europäischen Hexenverfolgungen
        der Frühen Neuzeit -
        Vorurteile, Faktoren und Bilanzen

      • Beno sagt:

        ~Die Wurzeln des Hexenglaubens reichen weit in die mittelalterliche Zeit zurück. Erste Hexenverfolgungen sind nach 1430 vor allem in den Landstrichen um den Genfer See (Herzogtum Savoyen, Piemont, Dauphiné, die Schweizer Kantone Wallis, Waadtland und Bern
        Das intensive Suchen und Erfragen ‚erschuf’ die Hexen gleichsam aus dem Nichts. Harmlose Zaubereibeschimpfungen, wie sie zu allen Zeiten vorgekommen sein mögen, konnten sich nun schnell in ein Hexereiverfahren wandeln und die unter der Folter erpressten Geständnisse bestätigten die Phantasien der inquirierenden Gerichte.

      • Beno sagt:

        ~~ Von den ersten Hexenverfolgungen ‚infiziert’ wurden bald auch die Gebiete am Bodensee und Oberrhein. Hier fanden schon vor 1500 Hunderte von Menschen den Tod. Eine fatale Rolle spielten dabei die prozesstreibenden Aktivitäten des Inquisitors Heinrich Institoris sowie die Rezeption seines in der Tat frauenfeindlichen Machwerks, des Hexenhammer.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sparter, ich kam zwar auf die Seite der Uni Trier, aber die entsprechenden Seiten kann ich nicht aufrufen, der Server der Uni brauche zu lange zum liefern, Meldung von meinem Browser.

      • Sparter sagt:

        Uni Trier wäre schon einmal gut gewesen. Habe extra für dich eine weibliche Autorin gesucht ;)
        Ansonsten hier:
        http://www.historicum.net/themen/hexenforschung/thementexte/rezeption/art/Weise_Frauen/html/ca/b14c768f43/

      • Katharina sagt:

        “der Server der Uni brauche zu lange zum liefern, Meldung von meinem Browser.” – das liegt wohl daran, dass Du nicht imstande bist, die Fragen zu Deinen eigenen Auslassungen zu beantworten.

  8. Salome sagt:

    Mit einem zwei Wochen alten Neugeborenen an eine riesen Geburtstags-Fete in den Bergen?! Die Dame hat Mut…! Darüber würde ich gerne mehr erfahren als zum tausendsten Mal zu erörtern, ob ein geplanter Kaiserschnitt/PDA/etc.etc.etc. okay sind.

    • pixel sagt:

      genau das habe ich mir auch gedacht! ich fürchte aber, wir werden es nie in Erfahrung bringen….

    • Susann sagt:

      Ja, ich frage mich auch, ob dieser Teil der Geschichte nicht eher eine Urban Myth ist. Zwei Wochen nach einer gröberen Unterleibs-OP das Tanzbein schwingen zu wollen, sehe ich auch als nicht ganz realistisch an.

  9. xyxyxy sagt:

    schon wieder….

    • Brunhild Steiner sagt:

      …liegt daran dass immer wieder “schon wieder” neue Schwangerschaften entstehen,
      mit verbundener Neulandbetretung der Betroffenen…,
      uns bleibt nichts andres übrig als denen das Neuentdecken von Herzen zu gönnen
      (oder selber Artikel zu schreiben und einzureichen) :-)

    • plop sagt:

      dazu kommt noch, dass man dann vielleicht sogar mehrere Kinder hat und es einem (besonders Frau?) mehrere male interessiert… Es ist ja auch ein Mamablog, hier, ich mag diese Themen, ab und zu…

      • Brunhild Steiner sagt:

        …insbesondere die Veränderungen, Neubeurteilungen etc-
        und von Morphium hat mir auch keiner was gesagt!

      • xyxyxy sagt:

        ok ok – ist also berechtigt – eh gut wenn ich mich ausklinken kann…

  10. Sandra sagt:

    Ha! Mit einem zwei Wochen alten Baby an eine grosse Feier! Viel Glück… Ich habe ja auch einige wenige Frauen gesehen, welche kurze Zeit nach der Geburt wieder topfit waren. Vielleicht gehört die erwähnte Dame ja auch dazu…

    Ich wollte auch “ganz natürlich” gebären, ohne medikamentöse Hilfsmittel. Nach 12 Stunden Wehen war ich dann doch froh, die Möglichkeit einer PDA zu haben… (es ging dann nochmals 6 Stunden…)
    Alles Gute, Nina Merli!

  11. Bionic Hobbit sagt:

    Frau Merli, Sie haben recht in Ihrem letzten Absatz: Schauen Sie mal, wie’s kommt und bleiben Sie offen für alle Alternativen. Und bitte lassen Sie uns dann genauestens wissen, bei der wievielten Wehe sie dann nach dem Lachgas, der PDA oder dem Opiat gebettelt haben. Ich dachte auch, ich sei hart im Nehmen, aber nach 24h Stunden Druck des falsch liegenden Kopfs auf einen Nerv habe ich gewinselt. Nach weiteren 12 Stunden war’s dann ein Notfallkaiserschnitt. Die Schmerzen nach dem Kaiserschnitt waren pippifatz im Vergleich zu vorher.

    • Susann sagt:

      Ich dachte vor der ersten Geburt auch, dass ich das ganz natürlich angehen werde, denn schliesslich sind Frauen ja unter Anderem zum Gebähren geschaffen. Nach 36 Stunden Wehen (PDA konnte nich erfolgreich gesetzt werden) dachte ich in den 2 Minuten Wehenpause (ohne Witz) darüber nach wie ich mich oder die Hebamme umbringen könnte. Einen Grossteil der zweiten Schwangerschaft war dann von einer tiefen Angst überschattet, diese Tortur nochmals durchmachen zu müssen. Gynäkologe und Psychiater rieten mir dann beide zum geplanten Kaiserschnitt.

  12. gugus sagt:

    liebe frau merli, sie haben mich wirklich laut zum lachen gebracht. wir reden in ein paar wochen nochmal… ;-)
    wünsche ihnen alles gute, eine schöne entbindung und wünsche ihnen, dass alles so kommt, wie sie sich das wünschen.

    ps: ich habe von narkotika keine ahnung, habe mich aber gefragt, ob das von ihnen erwähnte morphium wirklich “schlimmer” ist als die mittel, die man für die kaiserschnitt-narkose (vollnarkose oder pds) bekommt. es klingt für uns laien sicher erstmal spektakulärer, aber ist es das auch wirklich?

  13. Yves M. sagt:

    Die Wahlmöglichkeiten, mit denen wir täglich konfrontiert werden, nehmen uns die Freiheit, dass wir uns auf die wesentlichen Dinge im Leben konzentrieren und diese dann um so bewusster erleben.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Für mich war es SEHR wesentlich, eine schmerzfreie Geburt zu erleben. Ich habe diesen Entscheid nie bereut, auch vor 28 Jahren war es schon möglich, einen Wunschkaiserschnitt zu bekommen, inkl. PDA, ich war also wach. Es war ein tolles Erlebnis, für mich absolut das Richtige. Und Schmerzen hatte ich auch nach der Geburt keine. Mein Arzt war zwar der Meinung, das gäbe eine ‘wunderbare Spontangeburt’, aber er akzeptierte meinen Wunsch. Offiziell hatte das Kind Steisslage.

      • Yves M. sagt:

        So viel zum Thema, dass die Frauen schmerzresistenter sind… ;-)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, das ist ein Mythos. Früher hatten sie halt keine Wahl.

        Ich war schon immer wehleidig, auch heute brauche ich beim Zahnarzt jeweils die doppelte Portion, und immer “forte” nie “mite”. Bei uns in der Familie sind alle so, die Einen versuchen zwar, tapfer zu sein, leiden aber dabei wie ein Hund. Wenn man ein hochleitendes Nervengerüst hat, kann man nichts machen.

      • pixel sagt:

        wurde damals nicht noch “längs” geschnitten? und dann freiwillig?das ist allerdings mutig.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein, es wurde nicht längs geschnitten, der Narbe ist heute, nach zwei KS, ca. 5 cm lang, völlig verblasst und verborgen direkt über dem Schambein. Mein Arzt soll bekannt gewesen sein für seine gute Schnittführung und die schönen Narben, das sagte mir im Nachhinein die Hebamme. Längsschnitte werden vor allem in Notfällen gemacht, wenn es um Sekunden geht, soviel ich weiss.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        BH, ich hätte das auch selbst bezahlt, wenn ich je eine Rechnung bekommen hätte. Mein Arzt hat das für mich geregelt und ich war dankbar. Und ich bin der Meinung, dass bei einem Ausnahmeerlebnis wie einer Geburt, die selten genug vorkommt in unseren Breitengraden, viele Frauen werden nie Mutter, die Kosten kein Thema sein sollten. Sonst können wir die Verantwortung gerne diskutieren, aber dann konsequent: Wer einen ungesunden Lebensstil pflegt, zahlt mehr KK-Prämien, wer eine Behandlung braucht wegen einer Raucherlunge, kommt selber für die Kosten auf.
        Nein, das ist nicht meine Haltung!

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Zu diskutieren, immer wieder, ist der Grundkatalog der Leistungen in der Grundversicherungen. Ich muss da auch akzeptieren, dass viel mehr enthalten ist, als ich für richtig finde – bei dir geht es allenfalls in die andere Richtung. Ist aber letztlich eine politische Frage. Mit falschen Angaben Leistungen in Anspruch nehmen, die nicht vorgesehen sind, ist ein anderes Thema. Und noch ein drittes ist es, in der solidarischen Versicherung dafür zu sorgen, dass sich alle eigenverantwortlich, “verantwortungsvoll” korrekt verhalten. Ein weites Feld, mit grossen Problemen in der Umsetzbarkeit

      • alien sagt:

        innert 12 Monaten. Mal sehen, ob Du dann immer noch Deine naiv-brutalodarwinistischen Sprüche vor Dir herträgst.

    • Sportpapi sagt:

      Soviel zum Thema: Für Pippi galten schon immer eigene Regeln, Gesetze. Und auf ihre Betrügereien ist sie jeweils noch stolz…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und der Sportler schiess wieder scharf. Aber wenn du lesen könntest, würdest du vielleicht weniger Bull schreiben. Denkst du, ich hatte einen Einfluss darauf, was mein Arzt in die KG schreibt? Das entdeckte ich erst später, rein zufällig. Ich war ihm dankbar!

      • marie sagt:

        das mit diesen betrügereien ist leider so eine sache sportpapi. eine bekannte von mir musste vor ca. 10 jahren gemeinsam mit ihrem arzt “betrügen”, da die kk eine brustrekonsrution nach einer teilamputation dieser nicht übernommen hätte. ich hoffe die kk haben das endlich geändert…
        wir haben doch die wahl heute, wir können damit doch selbstbestimmt (soweit wir das selbständig medizinisch beurteilen können) entscheiden wie, wann, wo. und an den steigenden kk-kosten sind nicht ausschliesslich die patienten/klienten schuld. das problem geht darüber hinaus.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Da hast du recht, marie.

        Die meisten Kosten verursachen die überdimensionierten Strukturen. Das Gesundheitswesen gehört endlich zum Bund, nicht zu den Kantonen, so dass, wie bisher, jeder Regierungsrat seine Abwahl fürchten muss, falls er strafft bei den Spitälern! Und jedes Landspitälchen will sein eigenes CT-Gerät, das dann amortisiert sein muss, sein eigenes MRI-Gerät usw. Gesundheitsoekonomen sind sich einig: Die Hälfte der Spitäler würde vollauf genügen, die Kostenersparnisse wären gigantisch!

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Dass du dich durchs Leben mogelst ist ja nichts neues. Solche Geschichten hast du ja schon mehrfach erzählt. Was hätte denn der Arzt schreiben sollen? Seine einzige korrekte Alternative wäre ja gewesen, keinen Kaiserschnitt durchzuführen. Und dann? Wärst du doch einfach zum nächsten, oder?
        @Marie: Ihre Bekannte und ihr Arzt mussten betrügen? Klar doch! Und nein, an den steigenden Krankenkassen sind nicht nur die Patienten schuld. Aber auch. Und wenn ein Katalog besteht, darf man alles unternehmen, ihn auszuweiten. Aber nicht einfach falsche Angaben machen!

      • marie sagt:

        sport wenn es nicht anders geht. oder hätten sie mit anf 30 mit einem teilamputiertem schnäbi rumlaufen wollen, bloss weil die kk nicht bezahlt? ich als mann hätte auch sämtliche hebel in bewegung gesetzt, dass mein schnäbi einigermassen wieder “normal” ausgesehen hätte, so wie meine bekannte sich um das aussehen ihrer brist gekümmert hat. sorry, aber hier wissen sie echt nicht wie es einem dabei geht. hier geht es um das wohlbefinden eine(r)s patientin(en) und nicht um die kk! wo sind wir hier? wir bezahlen für unser wohlbefinden und nicht für den gewinn einer kk!!!!!! :evil: hallo!

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Setzen Sie sich dafür ein, die Regeln zu ändern – das gilt dann auch für alle. Da bin ich bei Ihnen. Aber es geht nicht, dass sich jeder einen persönlichen Vorteil verschafft, weil er einfach frech genug ist dafür. Mein Wohlbefinden wäre auch besser, wenn ich keine Steuern mehr bezahlen würde, etc…

      • marie sagt:

        sport! wenn es sie nicht stört, dass männer mit einem teilamputierten schnäbi rumlaufen, dann setze ich mich dafür sicherlich nicht ein – tun sie’s!
        :shock: ihre aussage stimmt mich ausserordentlich nachdenklich und ist BEDENKLICH!!!!!
        denn ich bin der dezidierten meinung, dass die steigenden kk-kosten weitaus komplexer ist, als nur die patienten dafür verantwortlch zu machen (diesen teil erachte ich nämlich als weitaus geringer als immer in den medien dargestellt, das ist ablenken vor den wahren verantwortlichen!)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Dem Sportler geht es doch gar nicht um die Mehrkosten, die ein Kaiserschnitt – eventuell – verursacht, sondern um das Selbstbestimmungsrecht der Frauen.
        Ihm ist es ein Graus, dass eine Frau selber über ihren Körper bestimmt, diese Diskussionen hatten wir schon oft. Genauso, wenn es um die selbstbestimmte Sexualität der Frau geht, da ist der Sportler auch der Meinung, dass eine Ehefrau gefälligst zur Verfügung zu stehen habe. Usw., der Sportler trauert den alten Zeiten nach, als das Weib zu gehorchen hatte. Das ist nicht Neues!

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Was ist daran bedenklich, wenn ich vorschlage, dass man sich an die Gesetze und Vorschriften hält? Und nicht Versicherungsbetrug verübt, weil man halt “keine Alternative hat”. Mir ist es dabei ziemlich egal, ob solche Vergehen nun mehr oder weniger zu meinen massiv steigenden Krankenkassenprämien beitragen.
        @Pippi: Ich habe heute noch gar nichts zum Thema an sich gesagt. Also komm mir nicht mit so einem Mist. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass du einmal mehr gegen die Regeln verstossen, betrogen, hast, und dass ich das nicht richtig finde. Da bin ich wirklich noch “ewiggestrig”.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und noch was Sportler: Ich verbitte mir dumme Angriffe der Sorte ‘dass du dich durchs Leben mogelst’, sie sind nicht nur eine Frechheit, sondern komplett falsch!

        Ich habe für alles, dass ich habe, gearbeitet, immer! Ich zog meine Kinder allein gross, die hohen Krippenkosten konnte ich nicht von den Steuern absetzen. Im Gegensatz z.B. zu einem Auto, wenn es als Gewinnungskosten deklariert werden kann, Krippenkosten sind auch nichts anderes, ohne hätte ich schlicht nicht arbeiten können. Wir müssen das hier nicht ausbreiten, aber deine blöden Sprüche sind absolut unangebracht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du bist ein Idiot und bleibst es!

        Weil ich selber entschied, wie ich mein Kind zur Welt bringe, hab ich gegen die Regeln verstossen?? Sag mal…..

        Und Betrug, ja nun, du hast schlicht keine Ahnung, ein Betrug braucht 5 Punkte, um einer zu sein, bei meinem Kaiserschnitt gab es nicht mal einen davon! Wenn du schon grossartig praschauerst, bleib wenigstens bei den Fakten und sprich nicht von Dingen, von denen du keine Ahnung hast!

      • marie sagt:

        ich würde selbst überleichen gehen, um nicht so auszusehen (da wäre betrügen noch das geringste!)
        http://www.dr-scurtu.de/images/Krebsvorsorge/Brustrekonstruktion%20nach%20Amputation%20vorher.jpg

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Du bist die einzige hier, die schon mehrfach dazu aufgerufen hat, falsche Angaben zu machen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Schön, wenn das auch bei dir Ausnahmen, und nicht die Grundeinstellung ist. Über juristische Spitzfindigkeiten diskutiere ich mit dir nicht. Für mich ist es Betrug, wenn man falsche Angaben macht um eine Leistung zu erhalten, die nicht vorgesehen ist – du kannst jetzt natürlich alles auf deinen Arzt abwälzen… Und gegen deine Selbstbestimmung habe ich gar nichts – hier diskutieren wir nur die Kostenübernahme.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Ich habe nichts dagegen, dass solches von der Grundversicherung gedeckt wird. Und sonst muss man nicht über Leichen, sondern sich das nötige Geld verdienen.

      • marie sagt:

        sie nicht auch, wenn sie riskieren würden ein ganzes leben so rumzulaufen?
        http://www.iclinics.org/cache/33bc38e5e642704aa15818d870a624ff.jpg

        …bloss weil die kk dies nicht im katalog hat?

        hey, wir haben medizinisch ein vastes angebot, aber offenbar nicht für alle. ich bin dezidiert gegen eine zwei klassen medizin.

      • Bionic Hobbit sagt:

        Jetzt halte ich auch meinen Kopf in die Diskussion rein, und zwar um Wunschkaiserschnitte, nicht um esthetische Wiederherstellungen von Amputationen, die ja in der Regel schon übernommen werden. Also ich finde, dass wenn jemand einen KS will, obwohl er aus medizinischen Gründen keinen braucht, sollte er schon dazu stehen selbst dafür bezahlen. Schmerzfrei gebären geht ja schliesslich mit PDA. Der Kaiserschnitt hat andere Vorteile als den Schmerz, z.B. dass die Wasserwerke und die Lustfabrik unten nachher noch einwandfrei funktionieren… und das Familienfest…

      • marie sagt:

        @bh
        ich finde wir haben ein vastes angebot und jede frau (vorzugsweise mit partner) solltn(n) selbstbestimmt entscheiden dürfen. alles andere ist zweiklassenmedizin. und da bin ich dagegen.
        ps: bei meiner bekannten war das vor ca. 10 jahren, wie erwähnt hoffe, dass sich das geändert hat.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Jetzt hören Sie aber mal auf! Von Zweitklassenmedizin sind wir weit entfernt, nur weil nicht jede medizinische Leistung durch die Grundversicherung abgedeckt wird. Ich darf auch nicht ins Einzelzimmer liegen, weil ich mir das nicht leisten kann oder will. So ist das halt!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mit einem Hotelzusatz könntest du im Einzelzimmer liegen, auch wenn du nicht privat versichert bist. Wahrscheinlich findest du nun wieder, das sei ein ungerechtfertigter Vorteil. Tja, wer sich informiert, lebt besser!

      • marie sagt:

        nein wir sind nicht weit von der zweiklassen medizin entfernt sport, ganz bestimmt nicht. habe jahrelang für einen chirurgen abrechnungen gemacht… ich kann ihnen versichern, die zweiklassenmedizin besteht schon!

      • Katharina sagt:

        “Der Kaiserschnitt hat andere Vorteile als den Schmerz, z.B. dass die Wasserwerke und die Lustfabrik unten nachher noch einwandfrei funktionieren” – schon das sollte als Grund ausreichen, dass die KK die Kosten für einen geplanten KS übernimmt.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Gut, dann haben wir halt Zweiklassenmedizin, zumindest bei allen medizinischen Leistungen, die nicht im Grundkatalog der Grundversicherung enthalten ist. Waas wäre denn die Alternative? Jede medizinische Leistung wird automatisch übernommen? Die Tendenz geht ja schon in diese Richtung…

      • marie sagt:

        die suva macht es vor wie kk in zukunft funtionieren könnten. war lange gegen eine einheitliche kk, aber bei diesen unterschiedlichen angeboten in der grundversicherung, gehe ich langsam in diese richting (bin zwar nicht glücklich darüber, aber ein versuch es nach vorbild suva zu gestalten ist mir allemal lieber, als huereviu zu bezahlen und dann auch noch auf “betrug” angewiesen zu sein, um optimal betreut zu werden, oder ständig kk zu wecheln. sie nicht auch?)

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Welche Differenzen in der Grundversicherung sprechen Sie an? Ich meine, abgesehen vom Preis? Eigentlich ist der Katalog doch identisch, oder? Und statt betrügen könnte man sich einfach besser versichern (und entsprechend mehr bezahlen), das ist jedem freigestellt. Wobei ich andererseits auch für eine Einheitskasse bin. Aber für mich könnte der obligatorische Katalog massiv gestrafft werden.

      • marie sagt:

        …wie viele andere kann ich es mir nicht leisten – bräuchte neue brillengläser. kann ich mir abschminken, muss mit meiner alten halt solange blinzeln, bis ich mir welche leisten kann (der brillengläser-zuschuss ist seit 1.1.2012 nicht mehr in der grundversicherung!)… und ich sehe nicht ein, weshalb ich subventionen beantragen MUSS, für etwas obligatorisches! ich bin gegen straffung! ich bin für einheitliche angebote, für ALLE!

      • Sportpapi sagt:

        Ja, und wo hört der Spass dann auf? Zahnlücke oder Zahnimplantat? Brust-Ops in beide Richtungen? Nase begradigen? Fett absaugen? Tägliche Physio oder zumindest Massage? Wo ziehen Sie ihre Grenze?

      • Sportpapi sagt:

        Und was ist gemeint mit Subventionen für etwas Obligatorisches? Und was wäre die Alternative?

      • marie sagt:

        subventionen, MÜSSEN sie im kt bern beantragen, wenn nach steuerbarem einkommen sie anrecht auf subventionen haben. dh ich MUSS beschissene formulare ausfüllen, für etwas was mir zusteht, wenn mein gehalt nicht reicht. die grundversicherung IST OBLIGATORISCH! ich MUSS dann aber subventionen dafür beantragen und innerhalb von ca 5 jahren wird mir es dann ausbezahlt! unglaubliche 5 jahre hat das damals bei mir gedauert. sie sehen, ich weigere mich ineffizienz zu unterstützen.
        ich weiss nicht wo ich die grenze ziehen würde, bin aber dezidiert gegen eine straffung des kataloges.

      • marie sagt:

        alternative: modell suva mit breitabgedecktem angebot va die der schulmedizin! (weshalb soll eine migi-kassiererin mit zahlücke rumlaufen und der bank-ceo nicht?)

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Weil eine Zahnlücke ein ästhetisches, nicht ein gesundheitliches Problem darstellt. Wieso soll die Migros-Kassenmitarbeiterin nicht auch sich das Fitness-Centerabo oder gar den Personal-Trainer leisten können, weshalb nicht in die Wellnessferien etc. Sie sehen, es ufert schnell aus.
        Zum Vorgehen in Bern kann ich nichts sagen – in Zürich geht das deutlich einfacher. Ob grundsätzlich ein Recht auf Subventionen besteht, könnte man aber diskutieren (obwohl es für viele Familien natürlich ohne kaum mehr geht). Sinnvoller wäre es sicher, die KK-Kosten zu reduzieren, auch durch Streichungen.

      • marie sagt:

        sport ich sehne mich nach dieser welt in der SIE leben, meine realität sieht anders aus. sie sprechen von wellness, ich spreche von anrecht auf wohlbefinden von mir aus gesundheit.
        ich bin mittelstand wie andere in meiner situation, noch. aber im gegensatz zu ihnen, stehe ich mit einem bein in der fürsorge. ich gönne ihnen ihre welt. ich mache mir seit einiger zeit gedanken, wie ich nicht auf der fürsorge lande. sie können mir glauben: DAS stresst.
        wünsche weiterhin einen wundershönen sorglosen sportlichen tag! :evil:

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Ich frage jetzt nicht wieder nach, weshalb eine intelligente und gebildete Frau (da zweifle ich nicht), alleinstehend, keinen Lohn verdienen kann, der wirklich zum Leben reicht. Meiner reicht jedenfalls auch nicht viel weiter, weshalb wir an verschiedenen Orten Abstriche machen müssen. Und die Erfahrung an der Migroskasse (mehrere Jahre) und auf dem Bau etc. habe ich zu Schüler und Studentenzeiten auch gemacht, und von viel weniger gelebt, als eigentlich als “Minimum” definiert ist – aber das hat alles mit dem Leistungskatalog der KK nichts zu tun.

      • marie sagt:

        ich bin knapp über dem esistenzminimum – meinen letzten urlaub (14 tage strand, beine hochlagern und frönen ist über 20 jahre her). von IHNEN lasse ich mir nicht vorshreiben wo wann wieviel abstriche ich machen muss! aber das ist eine zunehmende ralität für viele – nicht nur für familien. die verrichtete arbeit reicht nur noch knapp zum leben.
        glauben sie mir: das beschäftigt! selbst ospel und vasella machen abstriche – ist bloss eine frage der EXISTENZ!!!!
        ihre naivität besteht darin, dass sie von ihrer heilen welt ausgehen. das können sie nicht, ich kann auch nicht von meiner aus.

      • marie sagt:

        wünsche ihnen einen nach wie vor einen sorgenfreien mittelschichtsalltag tag!

      • alien sagt:

        Ja, Sportpapi, ich weiss die Lösung für alle Gesundheitsprobleme! Seid einfach gesund! Ja! Dann seid Ihr nicht mehr krank! Einfach gesund sein! So simpel ist es!

        Und Du, marie: Seh doch einfach scharf! Dann brauchst Du gar keine Brille! Sooo simpel!

        Sportpapi. Ich finde Dich ENORM naiv. In ganz vielen Belangen, ich meine, ich lese Deine Texte hier seit Monaten, Jahren. Du gehst immer wieder davon aus, dass Dein Lebensentwurf für alle anderen tauglich ist. Ist er NICHT! Fast wünsche ich Dir, dass Deine Frau Dich verlässt, Du den Job verlierst und dass Dein Vater stirbt, und zwar alles

      • alien sagt:

        innert 12 Monaten. Mal sehen, ob Du dann immer noch Deine naiv-brutalodarwinistischen Sprüche vor Dir herträgst.

        (Ich will festhalten, dass ich Dich nicht “Idiot” nenne, wie das Pippi tut. Ich will, dass Du meinen Text ein bisschen Ernst nimmst). Dass marie gescheit ist, weiss sie selber, und dass es eine Schande ist, dass intelligente Leute arm sind, sollte allen klar sein.

        https://www.youtube.com/watch?v=P-e4rz-SkVk

        Wer nicht nach 1.3 Sekunden weiss, wer hier an der Gitarre war, sollte sich schämen.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Schade, dass Sie sich jeweils ärgern, statt sich mit dem zu beschäftigen, was hier geschrieben steht. Ich weiss sehr wohl, wie Leute zu kämpfen haben, auch wenn ich nun Ihre persönlichen Lebensumstände nicht kenne. Wir würden uns also finden, wenn wir über Sozialleistungen, Mindestlöhne, Jobs für alle, etc diskutieren würden. Tun wir aber nicht.
        @Alien: Tut mir leid, wenn du schlechte Zeiten durchlebst. Denken ist trotzdem nicht verboten. Mir doch egal, welche Lebensentwürfe andere haben, meiner dient kaum als gutes Vorbild. Wie kommst du darauf?

      • marie sagt:

        @alien
        http://www.youtube.com/watch?v=BTHvkdhNt7E
        …eines meiner lieblingslieder von ihm! kopf hoch, wir kriegen das hin. geht’s besser? nun, es ist schönes wetter ich gehe mal ein weenig an die sonne.
        @sport
        weshalb diskutieren, wenn sie von sich auf andere schliessen und mit ein wenig abstriche alles io ist? ich KANN nicht mehr abstriche machen herrgott noch mal! es liegt nix, aber auch gar nix mehr drin!!!!

      • Sportpapi sagt:

        Und “naiv-brutalodarwinistische Sprüche”? Alien, für die meisten Familien in der Schweiz sind die steigenden Krankenkassenprämien ein riesiges, zunehmendes Problem. Immer mehr können die Prämien nicht mehr selber bezahlen, und sind auf Hilfen angewiesen. Deshalb bin ich für eine Reduktion des Leistungskatalogs, unter vielem anderen. Das, was Marie fordert geht in die gegenteilige Richtung. Und kann nur bezahlt werden, wenn aus der Versicherung eine durch Steuergelder finanzierte Staats-Dienstleistung wird.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Noch einmal: Ich schliesse nicht von mir auf andere. Habe nur darauf hingewiesen, dass ich auch schon an der Migros-Kasse gearbeitet habe und von wenig Geld gelebt habe. Und ich habe Ihnen nirgends diktiert, dass und wo Sie Abstriche machen müssen. Im Gegenteil – ich hoffe, dass Sie bald wieder weniger verzichten müssen. Aber hören Sie auf, mir an den Karren zu fahren, nur weil ich nicht gleich jede medizinische Leistung im Grundkatalog der KK haben möchte. Diese Diskussion findet auf einer anderen Ebene statt. Und eben: Jede Leistung kostet und belastet vor allem die Ärmsten.

      • marie sagt:

        eben hier sind sie halt in der tat naiv: sie HABEN an der migi kasse gearbeitet. viele MÜSSEN an den migi kasse arbeiten. dieser unterschied sollte doch genaus SIE aufrütteln, da sie ja offenbar auch schon an der migigkasse gearbeitet haben!
        hey, no mau. mit ihnen arteten diese diskussionen einfach aus in eine sackgasse. so ich gehe jetzt in die stadt um einen österlichen blumenstrauss zusammenzustellen, für einen lieben bekannten, dem es sehr schlecht geht. na ja. viel glück sport, möge ihre heile welt heil bleiben! das kommt von herzen.

      • alien sagt:

        Jetzt erklär mir das: Weil die Länder in D keine 70 Millionen zusammenkratzen konnten (1, in Worten: EINEN Euro pro Deutschen) stehen nun 10000 Frauen auf der Strasse, dabei hat der Staat Milliarden ausgegeben, um Banken zu retten, Milliarden. DAS sind die wahren Ungerechtigkeiten, sie sind dermassen brutal kaltblütig ruchlos gemetzelhaft, es gibt KEINE Antwort darauf.

        Also nochmals: Den Reichen schmeisst man den Sonntagszopf hinterher, die Armen bekommen nicht mal ein paar harte Brotkrumen. Das ist sehr klar eine Klassengesellschaft, die wir haben. Empört Dich das nicht? Und so ist es in de\

      • alien sagt:

        r Schweiz auch, wer es sich leisten kann, bekommt eine gute Medizin und darf leben, wer es sich nicht leisten kann, tja, hat halt Pech gehabt, und krepiert. Ich bin sehr sicher, dass das heute schon so ist. Inoffiziell.

        Beh insomma a volte mi capita di trovarne un po’ dell’allegria neh… Mmmbbbella canzone. Und wie läuft’s? https://www.youtube.com/watch?v=euqJi6F1k2U … Danke

      • Gabi sagt:

        Weiss sowieso nicht, wieso sich der Typ, der so unauffällige Narben hinterliess, überhaupt an Pippi zu schaffen machen sollte:

        Maenner gehören doch sowieso nicht in die Frauenmedizin!

        (oh… schon wieder was zum durchschummeln: Auch wenn’s bloss einer der vielen systematischen Widersprüche der Kindermaerchenfigur ist)

      • Sportpapi sagt:

        @Alien: Wer krepiert in der Schweiz, weil er/sie sich eine Behandlung nicht leisten kann? Zum deutschen Beispiel habe ich gestern eine interessante Diskussionsrunde verfolgt. Auch die FDP hatte gute Gründe für ihren Widerstand. Aber ich habe mich zu wenig eingelesen, um hier selber eine klare Meinung zu haben. Klar ist aber: Da ist noch viel anderes schief gelaufen.

      • pixel sagt:

        das, worüber hier diskutiert wird schon seit über einem Tag, sind für mich Grundsatzfragen, die ein Land für sich zu beantworten hat. Die Schweiz hat es für sich so beantwortet, dass die Abgaben für Sozialleistungen (indirekt Steuerabgaben) gegenüber einigen Nachbarländern eher tief sind. Die sozialen Grundleistungen daraus fallen folglich auch eher tief aus. Schnell muss der Bürger sich selbst medizinisch finanzieren können um von Behandlungen zu profitieren, die nicht in der Grundversicherung gedeckt sind. Man könnte auch die Grundsatzfrage anders beantworten, wie bspw in Schweden. //

      • pixel sagt:

        // Resultat daraus wäre, dass unsere Steuerabgaben nochmals deutlich höher würden. das würde dem einen oder anderen Schweizer Bürger jedoch auch missfallen….und zwar nicht zu knapp.

      • Sportpapi sagt:

        Danke, Pixel, für die vernünftige, nüchterne Betrachtung. Ja, letzlich ist es eine politische, demokratische Entscheidung, was wir wollen. Wobei ich die Sozialabgaben, und vor allem die massiv steigenden Gesundheitskosten nicht als klein, sondern als zunehmend belastend empfinde. Vielleicht liegt meine aktuelle Sensibilität aber auch daran, dass ich EGK geschädigt bin und gerade mehree Beratungen erdauern musste.

    • Pixel sagt:

      Sportpapi: die kosten sind belastend, das finde ich auch! Absolut gesehen gegenüber anderen Länden jedoch nicht unbedingt. Die Sache ist: sehr viele zahlen, ohne jemals davon Gebrauch machen zu müssen und zahlen also für die Bedürftigen mit. Das ist nunmal das soziale System. Ist ja auch ok. Die Frage ist nur, wieviel kann man für sich tolerieren.
      So oder so aber ist das hier glaube ich nicht so das optimale Forum um darüber zu diskutieren. ;-) Geburt ist eine sehr emotionale Angelegenheit….

  14. Luise sagt:

    Ich hab das genau so gesehen wie die Autorin. Allerdings hatte frau vor 32 Jahren noch nicht so eine grosse Auswahl an Medis. Damals war natürliche Geburt in Mode, die bei mir leider nicht funktionierte. Das ist wohl der springende Punkt. Geburt ist Natur pur, wenn alles gut geht. Wir müssen einfach auf alles vorbereitet sein, ohne schon zum Voraus das Schlimmste zu befürchten. John Lennons Wort trifft zu.

  15. heidi reiff sagt:

    Ich habe das Buch von Leboyer gelesen, die sanfte Geburt, es gibt ja auch Frauen, die ihre Kinder im Meer gebären,

    Im nächsten Leben werde ich meine Kinder im Meer gebären.

  16. Maria sagt:

    Ich finde in der heutigen Zeit sollte eine Frau keine Schmerzen mehr haben bei einer Geburt!! Das eine richtige Geburt schmerzhaft sein muss finde ich absolut nicht. Obwohl die Geburt meines Sohnes schnell ging, wollte ich nachher keine Kinder mehr kriegen, da es soooo schmerzhaft war.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ich kenne mehrere Frauen, die aus genau demselben Grund nur ein Kind haben. Finde ich schade.

      • pixel sagt:

        pippi: ich bin nahe dran bei einem kind zu bleiben, weil ich einen notkaiserschnitt hatte! finde ich auch schade.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich auch pixel! Ein Notkaiserschnitt ist sicher nicht dasselbe wie ein geplanter KS. Du entscheidest selbst!

      • Susann sagt:

        @pixel: Ich fand die erste Geburt, die in Notkaiserschnitt endete, auch grauenhaft. Der geplante Kaiserschnitt beim zweiten Kind war dann aber so gut wie stressfrei. Auch die Erholungszeit war soviel kürzer, da einfach alles inkl OP viel geordneter ablaufen kann. Wenn Du von der ersten Geburt traumatisiert bist (war ich auch) sprich mit einer Fachperson darüber. Es gibt Hilfe über die Angst hinwegzukommen. Für mich war beim zweiten Kind der Wunschkaiserschnitt das Richtige.

    • pixel sagt:

      @susann: danke für die Zeilen. es ist immer hilfreich, wenn man sich nicht ganz so alleine fühlt. allerdings ist mein Thema eigentlich ein anderes. Ich bin natürlich überrumpelt worden, jedoch umso mehr, weil ich komplett gegen OPs bin, die (logischerweise) nicht sein müssen. gut, hier musste es sein, war so, ist so, vorbei und gegessen. ich hatte keine schmerzen, war schnell wieder fit, etc. – kurz: alles gut. was ich nicht verstehe, ist wie man sich freiwillig unters Messer begibt. einfach so. easy-bisi. hallo Leute, das sind krasse eingriffe! da wird durch drei schichten durchgeschnitten //

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das musst du auch nicht verstehen, es geht nicht darum, dass alle alles verstehen, sondern dass Frauen die Freiheit haben, selbst zu wählen, wie sie ihr Kind zur Welt bringen.

        Ich verstehe auch nicht, wie frau zulassen kann, dass frau während Stunden, Tagen schmerzgepeinigt, ausgeliefert ist, dass frau an den Genitalien aufgeschnitten wird, das Damm- und Darmrisse entstehen. Dass frau das Risiko eingeht, dass irreversible Schäden an den inneren Organen entstehen, Langzeitschäden wie Gebärmuttersenkung, Blasensenkung, ich verstehe es nicht, weil ich keine Masochistin bin.

      • Pixel sagt:

        Pippi, teilweise hast du recht, was meine gefühle hier angeht. Aber das ist in dieser meiner Wertung nicht relevant. Die Meinung hatte ich auch vorher schon. Die Wertung bezieht sich übrigens nicht auf die Entscheidungsfreiheit der Frau (natürlich soll sie selbst entscheiden, das begrüsse ich) sondernd auf die Verharmlosung des KS. Damit man entscheiden kann, muss man auch die andere Seite sehen, nicht wahr?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Pixel, man muss so viel wie möglich wissen. Ich las z.B. das Thieme Büchlein (Thieme Fachverlag) über Schwangerschaft und Geburt, das auch von Pflegenden und Hebammen in der Ausbildung gelesen wird. Und viele andere, damals aktuelle Bücher, Phyllis Chesler, die sehr engagiert über ihre Schwangerschaft und die erste Zeit mit ihrem Sohn Ariel schrieb. Oder Jean Liedloff ‘Auf der Suche nach dem verlorenen Glück’, wo es darum geht, wie Kinder sich am besten zurechtfinden in der Welt, dass sie vom Säugling zum Tragling werden. Dieses Buch empfehle ich jeder werdenden Mutter.

      • Beno sagt:

        @Pippi

        Hat hier eigentlich jemand an dieser Meinungsfreiheit gezweifelt ??? Die Disk. ginge doch, was findet man über einen Standart KS und sollte dies von den Krankenkassen bezahlt werden, auch wenn KS nicht erforderlich ist.
        Das eine Geburt einen Angriff auf den Frauenkörper ist wissen wir…darum “verehren” die meisten Männer ja auch die Frauen… :roll:

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Beno, es geht nicht nur um die Meinungsfreiheit, sondern ganz konkret um die Wahlfreiheit. Wenn die geplante Sectio nicht von den KK übernommen wird, haben die Frauen diese Wahlfreiheit nicht, resp. nur die Betuchten, da sind wir dann wieder bei der Zweiklassen-Medizin.

        Und wie hier bereits ausgeführt wurde, sind die Mehrkosten bei einem KS keinesfalls klar ausgewiesen. Wenn die Kosten vorgeschoben werden, um die Frauen von einem KS abzuhalten, ist das nicht ehrlich, weil es in Wahrheit um Ideologie geht.

      • Beno sagt:

        Wenn ich von einer KK etwas nicht vergütet kriege, ist noch keine Sprache von Zweitklassenmedizien…

        Ich habe schwarz auf weiss auf einer Abrechnung gesehen, dass einen KS viel teuer ist…!

        Schlussendlich, wenn man sich 1-2 mal im Leben für ein Kind entscheidet, warum zahlt man nicht einfach anstandslos diese Mehrkosten für einen “freiwilligen KS” ?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Schlussendlich, wenn man sich für einen risikoreichen Lebensstil entscheidet und raucht und Alkhohol trinkt, warum zahlt man nicht einfach selbst die Kosten, falls es ins Auge geht und man krank wird…….

      • Widerspenstige sagt:

        Beno, nach Deiner Logik sollen also die Grundversicherten ohne Zusatz automatisch eine natürliche Geburt mit allen damit zusammen hängenden Folgen, Schmerz-Aushalten etc. auf sich nehmen und die mit Zusatzvers. dürfen schmerzempfindlicher sein u sämtliche Indikationen für sich beanspruchen?! Falls ja, möchte ich ab sofort, dass gewisse Ops an Männern OHNE Narkose durchgeführt werden, wenn sie NUR Grundversichert sind, gell Beno.

        Siehst Du jetzt vielleicht klarer, welchen Unsinn…nein, was verharmlose ich…Grausamkeit für eine Geburt Du da eben in die Diskussion geschmissen hast??

      • Widerspenstige sagt:

        Bitte überlasse diese Diskussion Frauen, die selber schon geboren haben, ok?!

        Beno, geh malen oder Krokusse beobachten beim Blühen….:evil:

      • Beno sagt:

        @Pippi
        Finde ich z. T. …wird ja schon gemacht mit Zigarettenabgabe und Alk.steuer ( …vielleicht noch zu wenig…?! )

        @Widerspenstige
        Sprach jemand von keinen Schmerzmitteln ??? …hast wohl gerade in ein “Papierchen” geblüemelt

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich finde es ganz einfach frauenfeindlich, wenn ausgerechnet bei einer Geburt, die 1 – 2 mal im Leben einer Frau stattfindet, der Sparhebel angesetzt wird. Frauenfeindlich und höchst ineffizient!

        1. Die Mehrkosten sind nicht klar ausgewiesen, fakturiert heisst NICHT auch ausgewiesen, BWL 1. Semester!

        2. Ineffizient, weil Geburten ein Klacks sind im Gesundheitswesen, wenn man ALLES anschaut, zuerst sollte bei den kalten Betten gespart werden, d.h. Spitäler geschlossen, das würde massiv einschenken, Mia. könnten gespart werden, ohne Schaden für die Versicherten!!!!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und wenn man hier schon dauernd von Kosten und den Verursachern spricht:

        1. Kinder sind nicht das Hobby der Frauen, sie machen sie auch nicht allein, sie stellen ihren Körper zur Verfügung, damit sie geboren werden können. Zum Wohl der Gesellschaft. Bitte sehr, machen wir doch gerne!

        2. Auch wenn ein KS mehr als eine normale Geburt kosten würde, stehen diese Kosten immer noch in keinem Verhältnis zu den Kosten, die Männer verursachen zum Schaden der ganzen Gesellschaft, wenn sie kriminell werden. Ein Tag in einem normalen Knast kostet rund 500 Franken, 5 T. Knast = 1 KS.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Männer verursachen viel mehr Kosten für die Gesellschaft als Frauen, sie pflegen einen risikoreicheren Lebenstil, haben viel mehr Freizeitunfälle mit teurer Reha, 90 % der Knastplätze sind von Männern belegt, wegen Männern und ihrer Gewaltbereitschaft braucht es Frauenhäuser, auf den Notfallstationen der Spitäler häufen sich die Fälle von Kommasäufern, die Hooligans verursachen Mio. Kosten für Ordnungsdienste…… Muss ich weiterfahren?

        Tatsache ist: Diese Kosten könnte man alle einsparen, sie sind rausgeworfenes Geld! Ursache und Wirkung, ja genau!

      • Beno sagt:

        Sie haben da schon ihre eigene Buchhaltung,… he Pippi ? Wie bei den Pfadfindern…alles in ein Töpfchen, Hauptsache es kommt gelegen…
        Passen sie auf, bei dem von Sportpapi erwähnten Versicherungsbetrug von ihnen, landen sie plötzlich auch noch in Hindelbank…puhh puh wird teuer….zusammen mit ihren Geburten,… dem Sohn in Nottwil ..
        Kost uns gehörig was !

      • Marcel Z. sagt:

        Männer kosten viel und Frauen profitieren viel von der staatlichen Umverteilungsmaschine:

        Die Männer sind finanziell die ewigen Verlierer und die Frauen die grossen Profiteurinnen im Umverteilungs-
        staat Schweiz, denn der Staat ist ein tägliches 50-Millionen-Franken-Geschäft für die Frauen. Bei den Sozial-
        einrichtungen speisen die Männer mehr als zwei Drittel die Einrichtungen. Den Frauen werden davon jährlich
        mehr als 15,5 Milliarden Franken ausbezahlt als den Männern.

        AHV (Alters- und Hinterbliebenen-Versicherung)
        Die AHV hat pro Jahr Aufwendungen für ordentliche Renten, Zusatzrenten, Kinderrenten, Witwen- und
        Witwerrenten, Waisenrenten von 31 Milliarden Franken. Davon gehen an die Männer 12,372 Milliarden und
        an die Frauen 19.428 Milliarden. Den Frauen werden pro Jahr 10 Milliarden Franken mehr ausbezahlt,
        obwohl sie nicht einmal 10 Milliarden Franken davon beisteuern.
        Profit für die Frauen: 10 Milliarden Franken pro Jahr!

        Ergänzungsleistungen (EL)
        Bei Ergänzungsleistungen werden 3,1 Milliarden an Frauen ausgerichtet, an Männer gehen nur 2.28 Mia.
        Profit für die Frauen: 820 Millionen pro Jahr!

        Sozialhilfe
        Bei der ausbezahlten Sozialhilfe gehen 50,1% an Männer und 49,9 Prozent an Frauen.
        Profit für die Frauen: 800 Millionen Franken pro Jahr!

        Invalidenversicherung (IV)
        Auszahlung an Männer 55% an Frauen 45%, obwohl die Prämien über Lohnabzüge zu zwei Dritteln von
        Männer bezahlt werden.
        Profit für die Frauen: 70 Millionen Franken pro Jahr!

        Erwerbsersatzordnung / Mutterschaftsversicherung
        Auszahlung an Männer 769,5 Millionen, an Frauen 546,1 Millionen.
        Differenz zur Beitragsleistung von 100 Millionen jährlich!

        Krankenkassenprämien
        Die Frauen belasten das Gesundheitswesen mit 11,44 Milliarden Franken, die Männer dagegen mit 7,88
        Milliarden. Differenz 3,56 Mia. (Gesundheitskosten pro Jahr und Mann = CHF 2‘800, Frauen CHF 3‘721)
        Profit für die Frauen: 3.56 Milliarden Franken!

        Pro Jahr bezahlen alleine die staatlichen Sozialversicherungen an die Frauen 15,5 Milliarden Franken mehr
        aus als bei den Männern, obwohl die Frauen nur einen Drittel davon einzahlen. Und da schwafeln die
        Feministinnen noch etwas von Lohnungleichheit, Diskriminierung, Ungleichbehandlung und Unterdrückung.
        Wenn es darum geht, das von den Männern einbezahlte und verdiente Geld mit beiden Händen zu
        empfangen, dann sind sich die Männerhasserinnen nicht zu schade von den Männern grosszügig zu
        profitieren.

      • Beno sagt:

        Danke Marcel Z….sie sind vieeeel der bessere Buchhalter als ich ! :lol:

      • Marcel Z. sagt:

        Ohne die sozialstaatlichen Umverteilungsorgien von den Männern zu den Frauen sähe das gesellschaftliche Gefüge ganz anders aus. Auch die individuellen Erwerbsbiografien, die Lebensverläufe, die Familienformen und, notabene, auch die Scheidungsstatistik, die Sorgerechtssprechung u.v.a.m. sähe unter Umständen ganz anders aus: Kein Wunder, errichten gewisse Frauenkreise ihr Weltbild ganz bewusst auf (sozial)staatlichen Säulen und plädieren für eine staatlich lückenlose Bevormundung des freien Bürgers!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Noch einmal: ich verbitte mir diese Unterstellungen, sie sind falsch und verleumderisch. Und wer juristische Begriffe wie ‘Betrug’ aufführt, sollte sehr vorsichtig sein und sich mal kundig machen, was genau das bedeutet! Da geht es auch nicht um Spitzfindigkeiten, wie der Sportler so pikiert erwähnte, sondern um Präzision in Ausdruck und Sprache, was sehr vielen offenbar fremd ist.

        Wenn ich mal einen kurzen Kostenüberschlag machte, was Männer so verursachen und die Gesellschaft als Ganzes zu bezahlen hat, ist das nicht ‘meine Buchhaltung’, sondern die Tatsachen, die für sich sprechen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Zuffs Buchhaltung ist völlig einseitig und wird nicht wahrer, wenn er sie ständig wiederholt!

        Zum Beispiel die Lohnabzüge: Klar zahlen die Männer mehr, weil sie viel mehr verdienen für die gleiche Arbeit, weil sie fast ausschliesslich die hochdotierten Stellen besetzen, weil sie die bezahlte Arbeit leisten und Frauen die unbezahlte usw.

        Oder die Kosten bei den Sozialversicherungen: Frauen pflegen die Männer im Alter, stellen die Infrastruktur bereit und ersparen dem Staat so Mia., wenn sie selbst dann pflegebedürftig werden, haben sie niemanden. Usw., Zuffs Rechnung bleibt schief!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Und nicht zu vergessen: Witwen- und Waisenrenten etc. erfüllen einen Zweck, sind Kosten, die nicht einfach weggespart werden können, weil diese Menschen leben müssen. Hingegen die Kosten, die ich aufführte, die Männer verursachen: Alle könnten eingespart werden, wenn Männer anders sozialisiert würden und endlich vernünftig und verantwortungsvoll handeln würden. Niemand zwingt sie, als Arschloch durchs Leben zu gehen, sorry!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Überhaupt: Der grösste Brocken im Ganzen bleiben die Arbeitsleistungen der Frauen, die nirgends entgolten werden. Der frühere Bundespräsident von D, R. v. Weizäcker sprach mal in einer Neujahrsrede von 3/4 Anteil der Frauen an der Gesamtarbeitsleistung in Std. damit die Gesellschaft so funktionieren kann, wie sie es tut. Es geht NICHT nur um die bezahlte Arbeit, das ist völlig ungenügend! Frauen arbeiten bezahlt und erledigen dazu fast alle unbezahlte Arbeit.

      • Marcel Z. sagt:

        Den üblichen argumentativen Leerlauf erspare ich mir. Der mit dem BIP ist auch mir klar und das wiederhole ich auch ständig.

        Eine neue Gesellschaft lässt sich nicht einfach so auf dem Reissbrett entwickeln und später per Gesetz und staatlicher Rundumfürsorge umsetzen- schon gar nicht von heute auf morgen. Zudem kann mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass der Staat alleine für allumfassende Gerechtigkeit sorgen kann: Vielmehr werden wir mit einem gewissen Mass an Ungleichgewichten und Disparitäten leben lernen müssen, auf allen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Ebenen.

      • Katharina sagt:

        Zuffi,

        ich nehme mal an Deine Zahlen stimmen und stammen aus dem Bundesamt für Statistik, auch wenn Du keine Quellenangaben angibst…

        Aber Deine Zahlen belegen haushoch die strukturelle Diskriminierung der Frauen. Dies weil alle Deine Angaben auf der Einzahlerseite einkommensabhängige Lohnabzüge sind.
        Werden die strukturellen Benachteiligungen der Frauen überwunden, so werden Frauen gleichen Lohn für gleiche Arbeit erhalten, Frauen paritätischer im Arbeitsleben integriert bleiben und Frauen auch für diejenigen Leistungen bezahlt, die sie heutzutage ohne Bezahlung leisten.
        Damit wird die Einzahlerseite Deiner Gleichung paritätischer und Dein Problem gelöst.

        „Sozialhilfe
        Bei der ausbezahlten Sozialhilfe gehen 50,1% an Männer und 49,9 Prozent an Frauen.
        Profit für die Frauen: 800 Millionen Franken pro Jahr!”
        ist falsch, denn hier ist der Mehraufwand zugunsten der Männer.

        „Krankenkassenprämien
        Die Frauen belasten das Gesundheitswesen mit 11,44 Milliarden Franken, die Männer dagegen mit 7,88
        Milliarden. Differenz 3,56 Mia. (Gesundheitskosten pro Jahr und Mann = CHF 2‘800, Frauen CHF 3‘721)
        Profit für die Frauen: 3.56 Milliarden Franken!“
        ist falsch, weil die Krankenkassen-Prämien für Frauen höher sind als für Männer.

        „Erwerbsersatzordnung / Mutterschaftsversicherung
        Auszahlung an Männer 769,5 Millionen, an Frauen 546,1 Millionen.
        Differenz zur Beitragsleistung von 100 Millionen jährlich!”
        Die Differenz der Auszahlungen beträgt 223,4 Millionen, zugunsten der Männer. Die Differenz der Einzahlungen (angeblich 100 Millionen) ist nicht ausgewiesen.

      • Beno sagt:

        @Pippi

        Noch ein kleiner Nachtrag meinerseits: Neue Studien belegen, dass 70% der jugendlichen Kriminellen in Europa aus einer Familiensituation stammen, wo die Mutter alleine das Sorgerecht hatte.
        Wo verbuchen wir diese Gefängnistage ? ….vielleicht mit dem dritten Ultraschall der Schwangeren…? :mad:

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Neue Studien…… Quelle?

      • Marcel Z. sagt:

        Die Zahlen stammen ursprünglich aus einem WeWo-Artikel von Urs Paul Engeler. Das schweizerische Sozialsystem beruht auf Lohnabhängiger Beitragspflicht. Berufs- und Studienwahl von Männern und Frauen unterscheiden sich nach wie vor noch frappant (bis auf Jurisprudenz, BWL, VWL u. a.). MINT-Berufe werden z. T. mit Abstand am besten bezahlt, also just Berufsfelder, in denen Frauen äusserst selten anzutreffen sind. Daraus lässt sich keine strukturelle Benachteiligung von Frauen ableiten. Was die Teilzeitarbeit aneblangt: Viele Frauen arbeiten auch schon vor einer Familiengründung freiwillig…

      • Marcel Z. sagt:

        …Teilzeit. Dafür habe ich Belege zuhauf (s. unten). Ergo fallen auch die Lohnabhängigen Beiträge von Frauen z. T. erheblich tiefer aus- bei umgekehrt voller Bezugsberechtigung, versteht sich. Dass die KK-Prämien für Frauen höher ausfallen sollen, halte ich für ein Gerücht, was nicht heissen soll, dass es das nicht gibt. Das sehe ich alleine an den Prämien für meine Familie- und denjenigen in meinem Umfeld.

        Frauen steigen häufig aus dem Berufsleben aus, wenn ihre Männer mehr verdienen- bei Weitem nicht nur im akadamischen Milieu, wie hier beschrieben: http://tinyurl.com/87yvm8t

      • Beno sagt:

        Aus den sozial – und kulturellen Planbüro von NL ( repräsentiert auch Europa)

        Veel vaders hebben na het verbreken van de relatie met de moeder ook geen contact meer met hun kinderen. In Nederland was er in 2010 sprake van 30.000 kinderen die geen contact meer hebben met een of beide ouders, in de praktijk is het meestal de vader met wie het contact verbroken wordt. Dit is heel slecht voor ouder en kind. 75% van deze kinderen, die dan opgroeien in zogenaamde een-ouder gezinnen, komen in de criminaliteit terecht. En omgekeerd zijn criminele jongeren merendeels afkomstig uit eenouder gezinnen

      • Marcel Z. sagt:

        Das Schweizerische Sozialsystem fusst auf dem sog. Umlageverfahren: Vereinfacht ausgedrückt heisst das, dass die Einnahmen gleichzeitig die Ausgaben decken sollten. Daraus ergibt sich per saldo eine für Männer negative Entwicklung, wie wir den Zahlen von Urs Paul Engler entnehmen können. Einzig die 2. Säule (und die freiwillige 3. Säule) funktioniert nach dem Prinzip der Kapitaldeckung.

      • alien sagt:

        Ein Kollege von mir nannte die AHV darum einmal ein “Ponzischema”…

      • alien sagt:

        Ja, und Beno, ich finde een-ouder gezinnen ja auch nicht so toll, ich komme selbst aus so einer (oder “einem”, mein Choländis-ch ist so ungefähr nirgendwo), aber dass darin mehr Kriminelle aufwachsen als in Vanillafamilien glaube ich definitiv nicht. Zumindest nicht, bis ich die schweizer Studie dazu gelesen habe.

      • alien sagt:

        Tja, Pippi, findest Du die Weltwoche nun gut oder schlecht? Entscheide Dich…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Beno, das ist also deine Quelle? ROFL

        Lass dich mal aufklären, wie man eine Quelle angibt und mach dich hier nicht weiter lächerlich.

      • Beno sagt:

        @alien
        …glauben solltest du in der Kirche mein Guter…dies ist doch die Wahrheit, so unwichtig sie für das Thema KS auch sein mag..

        @Pippi

        http://www.scp.nl … kannst du dir selber den Weg suchen … :lol:

      • Beno sagt:

        @Pippi…oder aber http://www.nscr.nl >> onderzoeck >> Levensloop, criminaliteit …( ich habe gerade holl.Freunde in der Schweiz zu Besuch, welche mich darauf aufmerksam machten )

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich habe auch noch eine neue Studie, oder besser eine Expertise anzubieten, die ich gerne angebe:
        Hinrich Rosenbrock: Die antifeministische Männerrechtsbewegung – Denkweisen, Netzwerke und Onlinemobilisierung
        (Hrsg. Heinrich-Böll-Stiftung).

        Dazu ein paar Ausschnitte aus einem Interview:

        Frage: Herr Rosenbrock, Sie haben in einer Expertise die Maskulistenszene durchleuchtet und auch deren Methoden?

        Antwort: Auf Sympathisantenfang gehen die Maskulisten vor allem im Internet: Sie versuchen mit ihrem Google-Ranking und bestimmten Schlagworten Männer, die gerade eine Scheidung erleben oder //

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        // in einer Krise sind, gezielt auf Maskulistenseiten zu lenken und sie so abzufischen. Eine weitere Strategie ist, Kommentare in Online-Foren von Medien oder in Blogs zu posten. Dazu verabreden sie sich auf ihren Websites und gehen dann in das jeweilige Forum.

        Frage: Das sie dann sehr schnell mit ihren Positionen dominieren.

        Antwort: Genau, und dabei argumentieren sie häufig nicht sachlich, sondern beleidigen andere Teilnehmer/Innen persönlich, so dass die sich aus dem Forum zurückziehen. Oft greifen sie auch den Autor oder die Autorin persönlich an. Das gilt auch für feministische Blogger

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        // und Bloggerinnen oder Wissenschaftler/Innen.

        Frage: Sie meinen die sogenannte ‘Hate-Speech’ als systemathische Strategie.

        Antwort: Hate-Speech ist Hasspropaganda. Die Leute, die sie benutzen, sind tatsächlich von Hass getrieben. Die wollen ihrem Hassobjekt maximal schaden und es idealerweise vernichten.

        Usw., das Interview ist sehr aufschlussreich und vieles kommt einem sehr bekannt vor. Ja Gabi, Beno, Ruedi & Co, alles klar!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der letzte Post wurde leider ins Nirvana geschickt. Aber wir wissen auch so, dass diese Ausführungen des Herrn Rosenbrock genau ins Schwarze treffen, was den MB betrifft. Der einzige Grund für die immer gleichen, sich hier wichtig zu machen und die feministischen Positionen zu verunglimpfen und die Posterinnen aufs Primitivste zu beleidigen, ist ihr Frauenhass.

      • Marcel Z. sagt:

        Hinrich Rosenbrock’s Werch erzielt auf Google News nicht einmal zwei ganze Suchtreffer. Soviel zur gesellschaftspolitischen Relevanz dieser “Studie”. Vom Medieninteresse ganz zu schweigen. Was mich immer mehr an den Feministen und Antifeministen nervt, ist ihre zunehmend infantile Art, mit dem jeweiligen Gegenüber umzugehen. Offenbar hat das auch die breite Öffentlichkeit begriffen und straft sie mit Nichtbeachtung.

      • Marcel Z. sagt:

        Ergänzend zum feministisch-antifeministischen Sturm im Wasserglas: Andreas Kemper, Soziologe, selbsternannter Antifeminismus-Experte und Buchautor (Rrrrrrrrrechte Kerle et al.), publiziert seine wissenschaftlich äusserst zweifelhaften Ergüsse beim Unrast Verlag, einem Haus, das wegen demokratiefeindlicher (linksextremer) Bestrebungen lange Zeit unter Beobachtung des Deutschen Verfassungsschutzes stand. Selbstverständlich wird er in der neuen Emma als “neutraler” Experte zur Maskulistenszene befragt. Ich denke, mehr muss zu diesem autistischen Pseudodiskurs nicht mehr gesagt werden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Gut, dass du Andreas Kemper erwähnst Zuff, dann muss ich es nicht tun. Im Mai erscheint sein neues Buch, in dem er die Maskulistenszene im deutschsprachigen Raum durchleuchtet. Dass dir das als bekennender ‘Macho Mann’ Bauchweh macht, ist klar. Deshalb wird der Verlag und der Autor verunglimpft! Im Interview in der EMMA erscheint er als besonnener, fundiert antwortender Mann und seine persönliche Ausstrahlung auf dem Foto ist auch sehr positiv, freundlich und selbstbewusst, halt so ganz anders als die Figuren in der Maskulistenszene. Ihr könnt noch so Wind machen, ihr seid ein kleiner Haufen.

      • Katharina sagt:

        “und seine persönliche Ausstrahlung auf dem Foto ist auch sehr positiv, freundlich und selbstbewusst,” – ist sexistisch.

      • Marcel Z. sagt:

        Wie gesagt Pipi: Feminismus und Antifeminismus befruchten sich gegenseitig. Ausser den kleinen Kreis der involvierten Personen- die Protagonisten auf beiden Seiten lassen sich im deutschen Sprachraum ja langsam an einer Hand abzählen- interessieren diese zunehmend infantil geführten Diskussionen eigentlich niemanden mehr: Nicht einmal zwei Suchtreffer auf Google News sind für den guten Hinrich und seine “Studie” genau genommen ein Desaster: Sein Schaffen interessiert also keine Sau.

        Bei Macho Man bin ich übrigens im gleichen Jahr ausgetreten, wie ich eingetreten bin. Das war 2007.

      • Marcel Z. sagt:

        Oh, fast vergessen: Mit dem Kemper stand ich schon öfters in persönlichem Kontakt. Er musste sich wahrscheinlich zähneknirrschend eingestehen, dass ich unmöglich dem rechtsekstremen Milieu zugerechnet werden kann. Aber Du stehst freilich über dem Kemper, das ist klar.

    • pixel sagt:

      // die bauchdecke, die bauchmuskulatur, die gebärmutter. für mich ist das verheerend. aber ok, einigen scheint das wohl egal zu sein. was mich jedoch ärgert ist die VERHARMLOSUNG. Viele Erstgebärende wissen dann nicht, was genau da passiert und die Folgen sind. über allem steht dieses: ich wills einfach haben. Aber einfacher wird’s nicht mit KS. Erzählt den Quatsch wem anderem!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Pixel, aus deinen Schilderungen lese ich vor allem eine grosse Enttäuschung, dass du die Geburt nicht so erleben konntest, wie du dir das gewünscht hast. Das vestehe ich sehr gut! Es war eben gegen dein Selbstbestimmungsrecht, deshalb war der Not-KS für dich traumatisch. Für andere ist er, nach reiflicher Überlegung und Abwägung das Mittel der Wahl. Du solltest das nicht werten, sondern für dich einen Weg finden, mit der Situation klar zu kommen und vor allem das Gefühl des Versagens, das du wohl hast, angehen. Es war ja kein Versagen, du hast einem Kind das Leben geschenkt!

    • Beno sagt:

      @Pippi

      Nach der lachhaften Gegenüberstellung des Gefängniswesens und dem unnötigen Standart KS …jetzt wieder die Hasspropaganda Nummer..Heute ist 1. April Pippi…tue dir keinen Zwang an ! :???:

  17. heidi reiff sagt:

    Ein gutes Buch gibts von Leboyer – Die sanfte Geburt -

    In meinem nächsten Leben werde ich meine Kinder im Meer gebären :-)

  18. marie sagt:

    ich fordere schon lange grundsätzlich valium für alle, mit der hoffnung, dass der alltag irgendwie erträglicher wird.
    :-D

    • plop sagt:

      (Ich hätte aber lieber LSD, wollte das schon immer mal probieren und so müsste ich dann…)

      • marie sagt:

        hände weg vom lsd!!!!! meine ich ernst. nicht gut.
        hey in 4 monaten ist es soweit? dann kleinplop!! :-)

      • plop sagt:

        Ach, ich stell mir da so ein richtig schön psychedelisches flash vor… Und wenn s so wär fänd ich das herrlich. Manchmal freu ich mich schon sehr auf das “Leben nach den Kindern”, in ca 15-20 Jahren… Eine Reise nach Russland, viele Andere auch noch und eben die Drogen nachholen, die ich aus Vernunft bisher nicht konsumiert habe… haha…

        Ach ja, jemand meinte da mal, mein nick sei wohl bei der Geburt entstanden… Dem war nicht so, aber vielleicht wars ja voraussehend? Vielleicht machts im Sommer dann einfach hopp und plop und ein weiteres plöppli braucht Platz auf der Welt..

      • marie sagt:

        :-) VERDIENT ein weiteres plätzli auf der welt. drücke die daumen!
        und das mit dem lsd-flash (oder auch pilzliflash) kann man leider nicht steuern und kann im horror enden… hände weg.
        russland mit zug? auch ein traum von mir (aber nur im sommer!!!!)

      • plop sagt:

        jaja, ganz drogenfrei bin ich ja auch nicht durch die “Jugend”… Und ich werd das wohl auch nie “nachholen”, blödes geschwätz…
        Wir könnten uns aber, für unsere Band, weisst du, “Mary plops the DSL” nennen… Hm? Vielleicht sponsern uns so Cablecom und Swisscom dabei meinen wir was ganz Anderes! Hihih…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das hat mir mein Sohn auch gesagt, als ich davon sprach, mal LSD ausprobieren zu wollen. Ich lebe ein drogenfreies Leben, habe vielleicht 5 x gekifft, aber das würde mich reizen. Vor allem, weil mir ein junges Mädchen vorschwärmte, wie toll das jeweils sei, wenn sie immer in diesem Zustand verbleiben könnte, in diesem Glück, wäre sie bereit, auf alle Orgasmen in ihrem Leben, auch die kommenden, zu verzichten. Es muss toll sein. Aber ich werde es wohl doch nicht probieren. Oder höchstens unter kontrollierten Bedingungen, beim LSD-Psychiater in Solothurn ;-)

      • marie sagt:

        :-D
        klingt gut!!!! und sponsoring ist immer eine gute sache. lassen sie es uns versuchen! ich vermute da bei swisscom und cablecom grosse begeisterung. und ein baby bauch ist ja die beste pr massnahme dafür. wir sollten uns beeilen!

      • plop sagt:

        Ich google schon mal die Bilder der schwangeren Gianna Nannini und zerreiss mir dann ein T-shirt… Blöd bin ich noch so jung… Willst nicht du ganz vorn aufs föteli?

      • marie sagt:

        hm… aber nur in meinen neuen, schwarzen wildledernen peep-toe-higheels! mit dem schwangeren bauch könnte es probleme geben, aber wenn du mir ca 2 monate zeit lässt kann ich ihn mir spielend anessen (gehe ja auch noch 1 woche nach wien), dh ich könnte in 2 monaten aussehen wie im 8. monat!
        gebongt.
        danach müsste ich dann einfach in eine “fastenfarm”, da ich unter diät unausstehlich bin und ich das meinen freunden nicht antun will. kommst mich dann besuchen gell? fastenfarm in österreich ;-) ha ha ha!

    • alien sagt:

      Naja, das wirkt auch nicht ewig, ausserdem macht es süchtig… Zum Glück hat bei mir Temesta aufgehört, zu wirken, bevor ich abhängig wurde.

      Aber dieses Morphin, das sie einem nach Operationen geben, das ist schon ein geiles Zeug.

  19. Rabe sagt:

    Stimme Ihnen bei allen Punkten zu, Frau Merli. Meine beiden Kinder kamen per Kaiserschnit zur Welt, aber es war beide Male unumgänglich. Das Beispiel mit dem zwei Wochen vorher abgeholten Kind, um ein Fest nicht zu verpassen, finde ich einfach nur abstossend. Speziell gefallen hat mir der Vergleich mit dem Aromat. Viel Glück, Frau Merli!

  20. plop sagt:

    Ich werde, wenn alles gut bleibt, in ca 4 Monaten zum zweiten mal Gebären und mir graut davor… Das erste mal war ich sehr schlecht vorbereitet, ich nahm das im Voraus viel zu locker. Und hab die Geburt war dann (logischerweise) gar nicht einfach und das Kind dann erstmal eine Woche im Spital… Also werde ich nun versuchen mich mehr mit dem Ding Geburt auseinanderzusetzten… Kaiserschnitt? Warum nicht? Wärs nicht so unnatürlich wär ich glaub Memme genug, so das Kind zur Welt zu bringen…

    • pixel sagt:

      liebe plop, wenns geht, umgeh den schnitt. ich hatte zuerst spontan und dann einen notfall mit vollnarkose. die schmerzen hatte ich ziemlich schnell vergessen, den notfallschnitt jedoch musste ich ne weile erst mal verarbeiten. es ist und bleibt etwas “unnatürliches” und sollte, wie ich finde, den situationen vorbehalten sein, wo es medizinisch indiziiert ist. so oder so an dieser stelle schon mal: toitoitoi!

      • plop sagt:

        Ja, finds ja auch komisch… Aber diese Schmerzen… Dabei hatte ich sogar noch eine PDA (gab schlussendlich auch mehr komplikationen..) Ich hab sogar schon an einer Hausgeburt rumstudiert… Wir wohnen 2 min vom Spital weg…. Eh ja.. Nun mal mit einer Hebamme zusammenkommen und dann… brrrrr
        (geht zum Glück doch noch eine Weile..)

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Plop, fahren ist auch unnatürlich, der Mensch hat einen Gehapparat, viel erprobt und ausgezeichnet geeignet, um durchs Leben zu kommen. Aber seit der Erfindung des Rades, vor ungefähr 6000 Jahren, wahrscheinlich bei den Sumerern, gehen die Menschen nicht immer, manchmal fahren sie halt. Du bist es also niemandem schuldig, zu gebären wie vor den Zeiten der Sumerer, mach’ es einfach so, dass es für dich stimmt und lass’ es zu einem schönen Erlebnis werden. Es lohnt sich! :-)

      • pixel sagt:

        da schliess ich mich pippi an. man muss das für sich entscheiden. ich hab einfach durch austausch mit freundinnen gemerkt, dass solche, die sich über einen schnitt gedanken gemacht haben und die zuvor eine spontangeburt hatten, tendentiell dazu geneigt haben, ersteres zu verharmlosen. es ist einfach nunmal eine OP, da kann man nichts schönreden. ich bin echt fit und wurde auch auf wunsch nach 3 tagen aus dem spital entlassen (5-7 tage sind eher die regel), aber auch ich konnte mein baby zweit tage lang einfach nicht selbst aus dem bettchen holen, wenn er schrie. OP ist und bleibt OP.

      • Bionic Hobbit sagt:

        @pixel: der KS tut aber nicht allen so weh, dass sie das Baby nicht mehr aus dem Bettchen holen können. Bei mir war das ein Kinderspiel, auch bei den Babies hoch 2. Ich war am Tag selbst schon wieder aus dem Bett raus. Man darf ja auch noch ein bisschen Schmerzmittel verlangen, wenn’s zuviel wird.
        Wiese spricht eigentlich niemand über das elende Bluten nach der Geburt? Das ist viiiieeel nerviger, diese Riesenbinden, die man noch wochenlang zwischen den Beinen hat!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        BH, schliesse mich an, ich war topfit, keine Schmerzen. Nach zwei Tagen durfte ich bereits duschen, vorher hab ich mich selbst am Brünneli gewaschen, ich brauchte keine Hilfe. Aber ich war damals ziemlich jung und sportlich, das sieht wohl bei einer Erstgebärenden um 40 etwas anders aus. Wichtig finde ich einfach, dass die Frauen selbstbestimmt sind in solchen Fragen, das ist ein sehr gutes Schmerzmittel.

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