Ein Papablog von Rinaldo Dieziger.
Fast jedes Kind träumt irgendwann davon, in einer Band zu spielen.
Es waren drei Mädchen und ich, die sich an der Primarschule zum Flötenunterricht einfanden. Schon bald pfiff die Tonleiter aus unseren Speuzchnebeln. Meine Eltern kauften ein Klavier. Ich wechselte zu den Tasten. Und begann zu hadern. Mit der Ballade für Elise. Mit der kleinen Nachtmusik. Mit Mozart, Beethoven, Bach und Seichobsi (Tschaikowsky). Die waren alle von vorgestern. Ich lernte von Toten. Es war wie mit dem Latein. Requiescat in pace.
Doch ich hatte Glück. Mein Klavierlehrer fuhr einen weissen Cadillac Eldorado. Er brachte mir das Boxen bei. Später trafen wir uns zum Schachspielen. Und im Alpamare. Dahin lud er einmal im Jahr all seine Schüler (auch die Mädchen) ein. Ziemlich unklassisch. Und genau damit hatte er mich. Statt Präludien übten wir Boogie-Woogie. Roll Over Beethoven!
Ich gründete eine Band. Wir beschallten Samstag für Samstag die Nachbarschaft und riefen lange vor Dieter Bohlen zum Casting auf. Wir schlossen die Girls ins Gästezimmer ein, während wir Zigaretten rauchten, bis sie «Enjoy the Silence» von Depeche Mode ab Kassette mitsingen konnten. Wir waren Helden. Ein Instrument zu beherrschen, das war geil und sinnlich. Das war mehr als Fussball, Tennis und Hockey zusammen.
Es ist den Eltern zu verdanken, wenn ein Kind instrumentalisiert wird. Egal ob Klavier, Gitarre, Querflöte, Trompete, Bass oder Schlagzeug – der Lärm lohnt sich. Aber wie führt man Kinder an ein Instrument heran? Was, wenn der Musiklehrer einen Opel Astra fährt?
Elvis bekam seine erste Gitarre von den Eltern geschenkt. Bono entdeckte seine Liebe zum Gitarrenspielen in der Pubertät. Er war 15 Jahre alt. Rihanna gründete im selben Alter mit zwei Klassenkameradinnen eine Mädchenband. Elton John begann mit elf Jahren sein Studium an der Londoner Royal Academy of Music. Whitney Houston wurde das Talent in die Wiege gelegt; ihre Mutter sang Background für Elvis und Jimi Hendrix. Michael Jacksons Vater war Kranführer, die Mutter Verkäuferin. Sie führten ihre Kinder von Talentwettbewerb zu Talentwettbewerb. Bis sie gewannen. Und zerbrachen.
Sind Kinder von Natur aus musikalisch? Oder nur meines nicht? Wie wichtig ist die Wahl des Instruments? Müssen wir selbst Vorbild sein? O du Fröhliche. Oder schaffen es die Kleinen auch ohne uns? Curtis Jackson (50 Cent) wuchs nach dem Tod seiner Eltern bei den Grosseltern auf, handelte als 12-Jähriger mit Drogen und erhielt mit 18 seine erste grosse Gefängnisstrafe, bevor ihn Jam Master Jay für sein Label entdeckte.
Vielleicht steckt dahinter der Wunsch, ein Star zu sein. Vielleicht sucht es auch nur ein Mittel, sich auszudrücken. Sich Gehör zu verschaffen. Warten Sie nicht, bis DJ Bobo Ihr Kind in der Justizvollzugsanstalt Pöschwies für die grössten Schweizer Talente entdeckt. Schenken Sie Ihrem Kind ein Xylophon. Oder installieren Sie das MiniPiano auf Ihrem iPhone.
Rinaldo Dieziger (36) ist Gründer und Geschäftsführer von Supertext, der ersten Textagentur im Internet. Er ist letztes Jahr Papa einer Tochter geworden und lebt mit seiner Familie in der Stadt Zürich.



Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und ist Mutter einer Tochter. Sie ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich und ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
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Wenn eine Gesangsstimme Dich tief in Deinem Herzen berührt, ist es nicht wesentlich, was Deine Umgebung dazu denkt. Freue Dich und sei stolz, dass ihre Stimme Dein Herz erreichte. Wo auch immer sie nun hingeht, vergiss nie, sie hat Dein Herz erreicht und berührt. Und das mit ihrer fulminanten, kraftvollen Art, die ihr Wesen ausmachte. Du trägst ihr Geschenk an uns somit weiter, wenn sie Dich berührte in ihrem Weggehen.
etwas OT aber Whiney war .. well herself: a gard master with a divine voice.
Whitney Houston.Sorry. not Whiney.
http://www.youtube.com/watch?v=tYFHAvULvJ0
Liest sich ähnlich platt an wie z.B. “Lebe jeden Tag als sei er der letzte” oder “Für mich gibt es nur Herausforderungen, keine Probleme”.
Katharina, in der Süddeutschen wurden die sechs besten Lieder von Whitney Houston gekürt, das oben gepostete kam auf Rang 5. Für mich persönlich ist es das beste, was die grosse Diva je gesungen hat. Eine Inspiration, wann immer ich es höre.
Whitney hatte eine ganz ausserordentliche Stimme, sie hätte auch problemlos Opernsängerin werden können. Dass sie dazu schön und anmutig war, trug weiter zu ihrem Erfolg bei. Es war eine Qual zu sehen, wie die grosse Sängerin vor die Hunde ging.
Katharinas Würdigung finde ich gar nicht platt. Warum werden bei uns positive Gefühle ständig herunter gemacht? Wir sind solche Miesepeter.
Was mich wirklich traurig stimmt, ist, dass die Homophobie ihres Umfeldes sie ins Unglück stürzte. Der Druck in ihrem sozialen Umfeld war so gross, dass sie schlussendlich mit jenem Drogenmenschen sich verheiratete, und dann begannen die Substanzmissbrauchsprobleme . Ihre Liebe, die sie uns mit ihrer so klanghellen Stimme, ihrer Verve und ihren so brilliant leuchtenden Augen vermittelte, berührte unsere Herzen als Geschenk, so wie Liebe das eben in sich hat.
Wen sie damit besang war eine Lebe, die ihr von ihrem Umfeld verboten wurde.
Mit dem Klang dieser Glocke bezeuge ich Euch, den Meistern der Zeit, dass Whitney mein Herz mit ihrer Liebe berührt hat.
Beschützt und umsorgt sie in ihrer neuen Reise.
Auf unserer Seite der Zeit hoffe ich, dass ihre Tochter unversehrt bleibt.
Der Autor moniert die Pflege der Musik vergangener Generationen – ich gebe ihm da gewisserweise recht – zeitgenössische Musik wird nicht vermittelt. Bei der Eliese: wer hat das geschrieben und was hat er sonst noch so geschrieben? Wenn man weiss, für was Eliese war, und wenn man das den Kindern vermitteln kann, dann ist das alles andere als Kitsch. Hingegen bei diesem Kitschzeugs in dem Clip: da biegt’s einem die Fussnägel auf!
Bei dem Mädchen: viel Erfahrung, gute Stimme…
was sie und wie sie singt, ich kann das in ihrem alter bei aller Liebe nicht abnehmen – ’s wirkt einfach komisch.
Als direkt betroffener (3! Schwestern die Klavier lernten, und nun ein Nachbarsjunge der seit 6 Jahren nicht über dieses Stück hinauszukommen scheint) muss ich Ihnen sagen dass ich mit vollem Herzen dafür wäre das “Für Eliese” im Klavierunterricht verboten würde.
P.S: ich bin Violonist, bei uns sollte das Violinkonzert von Vivaldi a-Dur verboten werden.
Das wäre sehr schade, ich höre es gerade, gespielt von Itzhak Perlman.
Hierzu was zum Gröhlen!
Oder zum Weinen?
Im TA gibt’s da ja am MI und am SA die Rubrik “Wer hört was”, oder so.
Da wurden am 2.2.2011 die Antworten des Herrn Präsi des ZH-Gewerbeverieins präsi-diert!
Und welches Lied hört der Herr Präsident denn an kalten Winterabenden?
fufi fragt TA:
Hat er WIRKLICH gesagt:
“Für Elise” von MOZART?
Oder habt IHR da etwas verwuselt?
TA sagt fufi:
Grüezi Herr FUFI
Nein, das hat er tatsächlich so gesagt. …………. Einmal korrigieren liegt drin, zweimal nicht. Das sagt ja auch etwas aus über den Interviewten.
OH JA!
@fufi
es ist aber auch soooo hübsch, von wem jetzt? hm… könnte glatt von richard kleidermann sein, oder nicht?
Oder von Ritchie Kleiderbügel?
@fufi
@Pippi. Für Itzhak Perlman mache ich gerne mal eine Ausnahme
Das hoffe ich doch, Peter
Er spielt ganz wunderbar, nicht wahr? Ich bin immer wieder hingerissen. Auch als Mensch ist er so sympathisch, voller Charme, ich sah ihn kürzlich in einem Interview, ein aussergewöhnlicher Mann.
Für die einen der Weihnachts-Höhepunkt,
für andere der kulturelle Wostok-See!
(mehr dazu auf:
http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/wissenschaft/das_eis_war_so_hart_wie_diamant_1.14984944.html
)
Jedenfalls:
Wenn ich denn noch Haare hätte…… :
http://www.youtube.com/watch?v=mUIMZfE1jcA
Ich weiss: ist jetzt bloss ein Detail….
Aber mich würde enorm interessieren, wieso eigentlich Tschaikowsky im Text in einer Klammer gefangen gehalten wird.
Weil der Autor Tschaikowsky wohl so sehr liebte dass er ihn eben Seichobsi nannte?
Ich hab in der – immerhin auch musikalischen, um im Thread zu bleiben – Weihnachtszeit übrigens grad nen anderen Sprachstolperer geliebt:
Den “Antiklaus”!
Wegen “Sozart” und “Balade pour Elise” und “Für Adeline” und… Kleidermann…
Gerade gestern habe ich mit einer werdenden Mutter telefoniert, die sich darüber beklagt hat, dass der werdende Papa die alleinige Verantwortung für die musikalische Erziehung des ungeborenen Nachwuchses übernommen hat. Abend für Abend werden sorgfältig(st) zusammengestellte Playlists abgespielt, gefolgt von einer abschliessenden Spieldosen-Dosis ‘Schlaf, Kindlein, schlaf’ (die so angewöhnte Melodie soll sich später beruhigend auf des Geborene auswirken). Dagegen ist nichts einzuwenden, nur hat er der Mama untersagt, sich aktiv an der Musikerziehung zu beteiligen: Abba darf nicht gespielt werden, auch kein Chris de Burgh etc. – es könnte bereits im Bauch den Musikgeschmack des Zöglings negativ(st) beeinträchtigen.
Ich musste schmunzeln, als die werdende Mama daraufhin sagte: sie habe ihm inzwischen zu verstehen gegeben, dass wenn er ausser Haus ist, die Abba-Puppen tanzen werden. Und zwar so richtig. Und dachte mir schmunzelnd dabei: Du hast ihm das tatsächlich verraten? Dann ist bei Euch alles in bester Butter.
Momentaner Zwischenstand ist übrigens, dass Baby im Bauch zu Mamas grossem Leidwesen den Krach zu mögen scheint, den Papa allabendlich produziert.
Da wird wohl bald jemand ganz alleinerziehend werden…
An wen dachten Sie – den Vater oder die Mutter? Ich versichere Ihnen: beide amüsieren sich köstlichst in diesem kleinen Intermezzo. Denn, falls Sie es nicht erkannt haben sollten, handelt es sich um ein neckisches Spiel, dass die beiden unter sich ausmachen.
PS: Sollten Sie überlesen haben, dass die Mama Papa zu verstehen gab, dass sie sich an die rigorosen Geschmacksvorgaben nicht zu gedenken hält? Da passiert nichts hinter dem Rücken des anderen, wie in so manchem anderen Fall, wo Männer und Frauen das eine sagen und das andere tun. Oder das andere nicht lassen. Aber um das zu verstehen, muss man wohl über einen Ansatz von Humor verfügen.
“…das eine sagen und das andere tun”
Kommt schon mal vor, nicht wahr?!
Sorry für die Schreibfehler, aber heute habe ich Einiges zu tun – und nicht Zeit, um den ganzen Tag über im MB rumzusitzen. Also bis später!
Äh, das sollte weiter unten hin. Im Kontext dürfte das ersichtlich werden.
ABBA, Chris de Burgh. Das sagt alles. Danke, Papa!
hmm…, abba wird weitherum unterschätzt, pascal sutter. perfektere weisse pop-musik (bands) machten wohl nur die beatles, interessantere aber so einige.
@mila: Meine Antwort wurde geschrieben, bevor Ihre Fortsetzung erschien, aus der – allenfalls – das “neckische Spiel” ersichtlich wurde. Aber wenn es nur lustig gemeint war: was wollen Sie uns denn damit auf den Weg geben?
..und die subersive Rebellenmutterwerdende sumt heimlich “Lady in Black” und “the Wall”… und das alles hört der Embryo viel besser als das, was ausserhalb sorgfältig abgestimmt abgespielt wird, hehe.
Pascal Sutter scheint den Ansatz verstanden zu haben… Auch, dass das Baby (und ich) mich mit Papa solidarisieren. Aber deswegen soll die Mama doch auch ‘ihre’ Musik hören dürfen, oder? Sie mag ja auch klassische Musik, die der Papa wiederum ablehnen würde. Aberwenn Sie, Sportpapi, dass neckische nicht schon aus dem Ursprungskommentar rauslesen haben können, dann muss es um Ihren Humor wahrhaft bedenklich bestellt sein. Lesen, was dasteht, scheint irgendwie nicht zu funktionieren, wenn man die Tonlage des Geäusserten nicht erkennt.
Ich hätte also einfach mal annehmen sollen, dass Solches nicht ernsthaft passiert, sondern natürlich lustig gemeint ist. Nein, da halte ich mich lieber an das, was da steht – setzen Sie das “beklagen” in Anführungszeichen, und schon sieht es anders aus. Egal. Aber wenn es nur lustig gemeint war: was wollen Sie uns denn damit auf den Weg geben? (und ich freue mich für Sie, dass Sie heute “Ihr Thema” vorgefunden haben, wo Sie dann Ihren sicher ausgezeichneten Musikgeschmack demonstrieren dürfen)
@mila
…hm… ich frage mich, was das baby von psychodelischem progressive rock so halten würde… und “was” sich daraus entwickeln könnte.
@sport
hey, geht das hier jetzt weiter?
Sportpapi, kleine Rückfrage: wenn die obige Situation eine ‘ernste’ gewesen wäre, wer wäre dann in Ihren Augen der/die zukünftige Alleinerziehende gewesen (worauf Sie ja sofort schlossen)? Der Vater, der das ganze Ding an sich reisst, oder die Mutter, die sich dagegen wehrt? Hätten die beiden sich aus Ihrer Sicht bierernst an den Tisch setzen sollen und Zeiten festlegen sollen, wann Papa abspielen darf, wann Mama? Und glauben Sie, es käme einem Mann wirklich ‘ernsthaft’ in den Sinn, seiner Frau die Musik zu verbieten, die sie gerne mag? Ich staune über Ihre Wahrnehmung dieser Szenerie.
@Marie: Was geht weiter? Und warum fragen Sie mich das?
Papa liebt Pink Floyd (wie ich) – genau das fand ja Mama so schlimm, dass auch Baby Gefallen daran gefunden hat… Es mag allerdings auch La Traviata – sehr zu Papas Missfallen.
@mila: Wenn Sie etwas schreiben, nehme ich Sie ernst, wenn keine Anzeichen dafür vorhanden sind, dass es eigentlich als Witz gemeint ist (zumal es dann ja auch nicht wirklich interessant ist: was wollten Sie und damit sagen?). Weshalb nehmen Sie dann meine Antwort so ernst, die auch nicht übermässig ernst gemeint war? Zur Szene: Ganz ausschliessen möchte ich so etwas nicht. Ich würde ja auch die sporltiche Ausbildung meiner Jungs an mich reissen, wäre die Mutter z.B. Fussballerin… Wobei, dann hätte ich sie wohl gar nicht geheiratet…
Sportpapi, wie gesagt: für mich ist eine solche Szenerie derart absurd, dass sie gar nicht ernstzunehmen ist. Da erübrigen sich für mich auch Anführungszeichen etc. als Marker. Und mein eigener Einschub: ‘dann ist ja alles in bester Butter’, wies doch mehr als deutlich in eine bestimmte Interpretationsrichtung. So, wie Ihr Kommentar bezüglich des Fussballs mit einem deftigen Augenzwinkern versehen war, ganz ohne zusätzliche stilistische Betonung. Was aber würden Sie tun, wenn Ihre Jungs von sich aus Interesse am Fussball zeigen würden?
Was ich damit sagen wollte? Eine typische Szene aus dem Alltag, wo Eltern sich auf einen Kompromiss unterschiedlicher Interessen einigen müssen. Und das Baby (und spätere Kind) auch seinen Senf dazu gibt: manchmal zum Missfallen der einen, manchmal der anderen Seite. Leben eben.
…aber jetzt muss ich wirklich an die Säcke. So sehr ich auch bei musikalischen Themen inhaltlich aufzublühen pflege.
@mila
pink floyd sind ja noch ok, aber gab es da nicht mal ein triple-album von the who, das echt vor lauter psychodelischem was weiss ich, man nur noch geschockt war (im stile von abwinken)… nüchtern nota bene!
Bei der Musikerziehung gibt es keine Diskussionen. Es gilt hier, einen Geschmack zu bilden. Dass der dann später mit Bobo und in der Pubertät mit Gagi, äh, Gaga torpediert wird ist klar. Trotzdem finden die Menschen danach wieder zu guter Musik weil man schon früh ein Qualitätsbewusstsein gebildet hat.
Passiert bei mir, jahrelange Folter mit Stones, Black Sabbath und Frampton. Danach eine Michael Jackson Phase um dann über die Jahre via Anthrax, Nirvana, Drum’n'Bass, Hip Hop, Joy Division und the XX letztes Jahr das Stones’ London Years Album herunterzuladen und zu geniessen.
@p sutter
nur war der sachs manchmal ein wenig lauter als die musik, so what, äs fägt, so oder so…
und den sound dann gaaaaaaanz laut im mustang! so MUSS es sein… ja, joy division… waren (und sind immer noch) bei mir top, aber mit walkmanjopfhörer auf dem (frisierten töffli)
@pascal
Hab Lady Gaga acoustic gehört. Bloss am Piano, sich selbst begleitend.
Bin seither mucksmäuschenstill, wenn´s um Lady Gaga geht.
Die Frau kann was.
Gabi, was Lady Gaga angeht, bin ich ganz bei Ihnen. Das zweite Album hat mich zwar nicht umgehauen (mit Ausnahme des der mitreissenden Schmonzette ‘You and I’), aber ehrlich: wer kann bei ‘Bad Romance’ oder ‘Poker Face’ seine Füsse unter Kontrolle halten? Ich jedenfalls nicht. Und Gagas klavieruntermalte Performance mit Elton John bei den Grammys 2010: die war einfach nur adorable.
http://www.youtube.com/watch?v=ehJ4PB5o6cA
Herr Sutter, aufgrund Ihrer musikalischen Entwicklung scheinen Sie mir ein interessantes menschliches Exemplar zu sein – ob die Eltern das tatsächlich vorausgesehen haben, als sie Sie zu ‘indoktrinieren’ versuchten?
Meine Kette: ein musikalisch wertvoller Kinderchor als Ausgangsbasis, danach bald einmal die Rock-Wundertüte meiner Eltern: viel Fremdländisches, das hier zu erwähnen keinen Sinn machen würde, sowie die Stones, Floyd etc. (natürlich). Und heute? Meine Mutter geniesst meine musikalischen MCR-Abgründe – und schweigt in heller Entzückung. So kann es manchmal gehen.
Was für den Sport gilt, ist auch für die Musik zentral. Ohne das Vorbild der Eltern, die selber singen und musizieren und das in der Familie pflegen, geht (fast) gar nichts. Da kann die Schule noch so sehr Musikunterricht für alle subventionieren – spätestens wenn es dann ums regelmässige Üben geht, braucht es wieder die Eltern.
Die Forschung und meine Berufserfahrung (Klarinettistin) hat gezeigt, dass beim Üben, Lernen und Training nicht die “Vorbelastung” der Eltern auschlaggebend für anhaltende Freude (Erfolg bis zur Musikerkarriere ist elitär und soll nicht das fernziel sein) ist sondern das Loben und die Faszination teilen. Leider gibt es oft Elern die das Kind in den Instrumentalunterricht schicken und gar nie ein Feedback geben und das Kind nie zu Hause vorspielen lassen. Konzertgänger (U2 bis Tonhalle) sind wir alle irgendwann mal gewesen. Jubeln über Dargebotenes reicht um die Motivation zu fördern.
Stimmt nicht. Man kann lange sagen, sie sollen üben, und selber spielen: wenn die Lehrkraft einen Volvo fährt, geht nichts. Ich habe genau das erlebt, was der Autor schreibt: meine Kids wurden in der Musikschule mit Czerny und Bartok gequält. Ausser einer Tochter gaben alle auf, und die quälte sich so durch. Endlich kündete der Lehrer und ich bat inständig darum, man möge ihr jemanden mit Pfiff geben. Und siehe da, es hat geklappt! Sie übt wie verrückt, macht Fingerübungen mit Blues anstatt Czerny, und hat Spass.
Ich werde mir also überlegen, künftig nicht mehr mit dem Velo ins Training zu fahren…
hmm…, und dann machen sie, was brad paisley und keith urban taten…
youtube: start a band
“…and buy your momma that cadillac” – wie bei herrn dieziger schon gelesen, cadis sind offensichtlich ein nicht zu unterschätzender motivationsfaktor. ich komme später noch mal drauf zurück.
Das kann ich nicht bestätigen. Mich konnten meine eltern nicht vom üben abbringen, auch wenn sie das gerne gehabt hätten.
Sportpapi, ich kann Deine Einschätzung nicht bestätigen. Meine Eltern spielten kein Instrument, haben aber als ich 11 Jahre alt war, ein Klavier geschenkt bekommen. Mich hat es einfach zu dem Instrument hingezogen ohne äusseren Antrieb.
Bei uns zuhause ist Jamaica. Ska & Rocksteady all day long und der Papa zupft den Bass, der Nachwuchs bearbeitet das Xylophon — die Nachbaren sind tolerant.
Gutes Thema. Aber Informationsgehalt im Beitrag? Geht gegen Null.
50 Cent? Ist das ein gutes Beispiel für Musik? Musikalisch sein? Dass ich nicht lache… Popstar nicht gleich musikalisch! Uiuiui
aber hr d stellt ja ua.a auch die frage, ob es nur um berühmt sein geht (glamour und so…). und da finde ich 50 rappe eigentlich ein gutes beispiel…
Ich würd nun meinem Kind 50Cent etc auch nicht grad aufdrängen, aber schlussendlich: Musik is Musik… Und wenn das eigene Kind dann auch mal rumhängt am Bahnhof oder Spielplatz (fürchterliche vorstellung…) wärs mir denn auch lieber, wenns eins derer ist, die dann holprige Freestyle-Versuche starten statt grad nur zu kiffen…
Über Geschmack lässt sich nicht streiten. 50 Cents ‘In da Club’ hat Aufnahme in die Rangliste der 500 besten Songs des altehrwürdigen Rolling Stone Magazin gefunden – das gilt auch für Rihannas ‘Umbrella’ und Beyoncés ‘Crazy in Love’. Und obwohl ich in der Regel keine Liebhaberin von Hip Hop, R’n'B und Soul bin, finde ich, dass RS in diesen Einzelfällen richtig entschieden hat. Gute Songqualität hängt nicht vom Musikstil ab; sie ist abseits dessen erkennbar. Oder wie soll man sich anders erklären, dass Britney Spears ‘Baby one more Time’ von unzähligen Indiebands gecovert wurde?
ist so, aber ich bin der felsenfesten meinung, dass man in sagen wir mal 20 jahren über david bowie immer noch spricht, aber ich befürchte über 50c (etc) nicht mehr… na, mal sehen, ob ich in 20 das rsmag noch lesen kann.
David wer? War das der, der das Privileg hatte, mindestens einen Song mit der besten Band der Welt einspielen zu dürfen?
Queen? Yep. ‘Under pressure’ müsste man immer und immer und immer wieder posten. *schwupps-zum-zweiten*
R&B und Soul kann man keinesfalls mit Rap gleichsetzen, erstere sind zweifellos Musik, ganz wunderbare IMHO, ich denke da an Alicia Keys, Percy Sledge etc., letzteres sind ‘hässigi Värsli’ hervorgewürgt von widerlichen Figuren, denen ich keinesfalls nachts auf der Strasse begegnen möchte. Wenn ich Rap höre, werde ich gleich aggressiv, ich könnte dann jemanden schlagen, wahrscheinlich ist genau das beabsichtigt. Und sowas hat mir Musik nichts mehr zu tun, sorry.
@Pippi
Dieses Gefühl, ihn exzessiv schlagen zu wollen, habe ich bei Snoop Dog…
würde es aber trotzdem nicht unterschätzen. cypress hill, psycho realm und control machete sind sicherlich textmässig nicht dumm. nur leider gibt es offenbar solche, die nicht fähig sind, die texte zu interpretieren. aber in der tat, braucht nerven wie drahtseile… das kommt von der betreeung auszubildender; ich habe auch etwas von ihnen gelernt
@marie
Es hat bei mir nichts mit seien Texten zu tun, mehr sein “Gansta-Getue”..
Nerven wie Drahtseile, um Musik zu hören? Wer braucht sowas, solche Töne, solche Texte? Will ich mich nerven, wenn ich Musik höre? Einfach nur degeneriert, in höchstem Masse, und der Dog ist nicht der Einzige, all die zuhältermässig gestylten, die einander mit Motherfucker ansprechen und Frauen nur als Bitches sehen sind sowas von Brechreiz erregend, trash in jeder Beziehung.
“Music is vacation from life”………
na ja, die lulu von alban berg ist auch nicht gerade “nebengeräusch”… so von wegen nerven wie drahtseile, verlangt auch einiges ab.
marie, ich denke, weil eben ‘In da Club’ eine Zeit-Signatur (im Sinne einer Momentaufnahme) ist, wird es sich auf besagter Liste noch einige Zeit halten. Und schauen Sie sich mal die Zusammenstellung an: da ist noch so einiges ältere Material drauf, von dem wir uns aus heutiger Sicht fragen: weshalb steht denn das, bitte schön, auf einer Bestenliste?
Über ein Jahrhunderttalent wie den göttlichen David Bowie brauchen wir nicht zu diskutieren – Ausnahmeerscheinungen dieses Kalibers werden – abseits von songtechnischen Einzelleistungen – in der Liste der 100 besten Acts gekrönt…
…worüber sich dann wieder die individuellen Geschmäcker streiten können. Dass Grössen aus dem Musikbusiness, die diese Ranglisten ‘verbrechen’, gewisse künstlerische Leistungen anderes bewerten als wir Hörerinnen – indem sie beispielsweise sehr viel stärker auf Faktoren wie Handwerk und Musikgeschichte achten, und wie der individuelle, allenfalls innovative Beitrag eines Künsters sich zu diesen verhält – steht dann noch auf einem dritten Blatt. Having said that: ich sollte wirklich dringend weg.
hm… könnte mich stundenlang mit ihnen über musik unterhalten… und yep, auch ich sollte mich meiner langweiligen arbeit widmen. aber was ich immer wieder höre, wenn es mir dr huet lüpft (irgendwie fühle ich mich dann so… befreit, keine ahnung weshalb):
http://www.youtube.com/watch?v=6IJsAuUgSgc
…so long!
Hell yes, marie! *schwupps-und-weg*
hmm…, von ihrer mutter bei den grosseltern zurückgelassen verhalf deren liebe, zuwendung und musikalität dieser talentierten, jungen dame zu einer recht beachtlichen karriere. unvergessen ihre emotional vorgetragene frage an ihre mutter im fernen kalifornien bei den cma-award 2007…
youtube: kellie pickler tearfully sings i wonder cma
ihrer mittlerweile verstorbenen grossmutter widmete sie “my angel”, das wohl schon manches us-grosi rührte.
Ich finde es ein Defizit, dass an öffentlichen Schulen, Musikunterricht nicht kostenfreier Teil des Lehrplans ist. Es ist schon lange belegt, dass das Spielen eines Instrumentes nicht nur das Gehirn stimuliert, sondern auch die soziale Kompetenz fördert. Leider ist es für viele Eltern (insbesondere jene mit mehreren Kindern) finanziell nicht möglich, jedem Spross das Spielen eines Instrumentes zu ermöglichen. Wir bezahlen für den Klavi-Unterricht (regionale Musikschule) unserer Tochter rund Fr. 1600.00 im Jahr. Mit dem Gehalt meines GG allein, könnten wir uns das nicht leisten.
Musikunterricht ist doch Teil des Lehrplans. Nur Instrumentalunterricht nicht. Und als Sporttrainer/Vereinstrainer wundere ich mich auch immer, wie selbstverständlich es in der Musik ist, dass die Lehrer alls Profis sein müssen, während im Sport praktisch vollständig auf Ehrenamt gesetzt wird – die Kosten für die Gemeinde bei vergleichbarer (erhofften) Wirkung sind bereits heute nicht vergleichbar. Zur positiven Wirkung einmal mehr: http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/wissenschaft/nicht_einmal_musik_macht_schlau_1.1933305.html
Mich wundert, dass angesichts ihres augenscheinlichen Erfolges die Kodaly-Methode nicht weiter verbreitet ist.
@Sportpapi
In unserem früheren Wohnort und auch im heutigen, besteht der schulische Musikunterricht ausschliesslich aus Singen. Im Laufe der 5. Klasse wird ein sechsmonatiges Projekt des Musizierens im Klassenverbund durchgeführt. Wobei die Kinder ihr Instrument nicht selbst wählen dürfen. Es wird ihnen durch die Lehrerin zugeteilt. Das ist alles in Sachen
“Instrumentalunterricht”. Wobei dies, wie auch die Subventionen, von Kanton zu Kanton verschieden sein dürfte.
Was Ihr statement betreffend der elterlichen Vorbildfunktion anbelangt, stimme ich Ihnen zu. Und was “queen” anbelangt, auch!
In meiner Gemeinde wird das Projekt http://www.klassenmusizieren.ch umgesetzt. Kosten für die wenigen Klassen: mehrere 10 000 Franken. Subventionierte Musikschule kommt noch dazu. Ich weiss nun nicht, ob diese Kosten wirklich gerechtfertigt sind.
so, pech für euch, habe mittag! hier ein paar „klassiker“ als vorschlag für den musik- sowie gesangsunterricht – so zum aufpeppen.
http://www.youtube.com/watch?v=MBeT4ptY9sY
http://www.youtube.com/watch?v=HwHyuraau4Q
http://www.youtube.com/watch?v=HgzGwKwLmgM&ob=av2e
http://www.youtube.com/watch?v=1wfamPW3Eaw
http://www.youtube.com/watch?v=aGSKrC7dGcY&ob=av2n
http://www.youtube.com/watch?v=0SgQ2jhIaqE
und für fortgeschrittene und ganz virtuose:
http://www.youtube.com/watch?v=fJ9rUzIMcZQ&ob=av2e
Ich bin ein Fortgeschrittener!
und das finde ich ohnehin eine sehr tolle sache! ist nicht nur für die kleinen, jungen usw…
der film young@heart und die combo “the zimmers” – klasse!
Wenn Eltern nur zeitgenössische Musik hören, müssen sie sich nicht wundern, wenn Kinder Klassik blöd finden, die wollen doch nicht etwas spielen, das niemand hört. Wenn aber Eltern Klassik hören, gefällt das sehr schnell auch den Kindern und beeinflusst sie auch. Lange bevor mein Sohn Snoop Dog hörte (mein Widerwillen war grenzenlos), hörte er Beethoven Bach und Donizetti, weil ich es hörte, weil es bei uns täglich lief. Inzwischen, schon länger, hat sich sein Musikgeschmack wieder vom Dog wegbewegt, es geht langsam Richtung Musik, weg vom Lärm. Und der Jüngere nimmt neuerdings Klavierstunden.
Damit will ich aber nicht sagen, dass nur alte Musik gute Musik ist, ganz und gar nicht. Es gibt wunderbare neue Musik, ich bin einfach der Meinung, wir sollten punkto Musik unbedingt die Scheuklappen wegtun, wenn sie gut ist, ist sie gut, alt oder neu. Und alte Musik neu arrangiert kann wahnsinnig modern klingen, auch im 18 Jh. verstanden sie schon sehr viel von Rhythmus.
http://youtu.be/RdWwrH0l_EQ
Und wenn der Märchenprinz etwas Modernes spielt, ist er halt auch unwiderstehlich:
http://youtu.be/cgH3Lz2aFec
Die Aufnahme hier ist nicht so toll, ich hab sie auf CD und könnte sie dauernd hören.
Ja, ich seh das auch ein bisschen so. Ich finde klassische Musik und andere traditionelle Musik irgendwie die Kinderfreundlichste Musik. Und solang ich die Musik selber auswähle, die wir hören, achte ich darauf.
So mag mein 3jähriger zum Beispiel eine russische balalaika-CD, afrikanische/griechische/bosnische Musik, und Klassik. Was er an der Klassik besonders mag, sind die heraushörbaren Instrumente.
Die Kinderlieder-CDs sind so wie die Pop-Alben fürs Kind. Auch die hören wir. Und Berner Troubadouren…
@plop
http://www.youtube.com/watch?v=oAKz0QY9n4A
etwa so?
hmm…, ich liebe dieses städtenamen-dropping in liedtexten…bümplitzer venüsse, laue seen, verlorene herzen in heidelberg, london, das ruft, pariser mausefallen oder memphis, wo nicht nur “der king of rock ‘n’ roll” lebt(e)…
youtube: pam tillis – maybe it was memphis
eines meiner absoluten favoriten, welches manchmal (im moment SEHR oft) meine sehnsucht wieder gibt (läck tönt das pathetisch!!!):
bümpliz casablanca von züri west… hölle guet!
Wenn schon, marie, d’ W. Nuss von Bümpliz – aber hallo?
nei hie ir provinz isch mä entweder pro pole ODER pro züri wescht ODER pro büne…
ig bi pro zw!!!! und kuno habe ich vor kurzem im loeb lebensmitte getroffen, ich bin schwer pubertierend fast in ohnmacht gefallen – läck isch dä mit 50zgi geng no sexy, scho bau haubi sibni
Also, ich bin pro beides. Womöglich weil: nicht direkt betroffen.
…oder muss ich Ihnen etwa folgendes in Erinnerung rufen:
http://www.youtube.com/watch?v=0A8A1yX1MmU
Nein, nicht ‘Scharlachrot’.
Auso ich cha nüd afa mit däm Gnürz, weder no. Für mi isch punkto Mundart dr Mani immer no unerreicht. Und schüsch haut lieber Musig vo witer wäg
hmm…, marie, mit “vor kurzem im loeb lebensmitte” liegen sie bei kuno lauener hoffentlich richtig, berücksichtigt man, dass er mit seinem herzen offenbar einen wundervoll frei- wie auch grosszügigen, männlichen umgangsstil pflegt.
ok, ok… als von po mag ich bälpmoos und dr fischer. und eine cd die mit ins grab kommt, wie mit urban hymns, london’s burnin, joy division, tom waits, l. cohen, patti smith, saint janis, m faithful usw… ist:
arturo bandini – ULTIMATIV!!!!!
dr summer isch vrbii
es isch es heisse summer gsii
u es isch viu passiert
u d wäut drääit sech no geng
we me ferie het u gllich verdient
un es lüftli geit u d sunne schiint
isch ds läbe hie doch gar nid mau so schlimm
we me luegt was uf dr wäut so geit
u we me list was aus ir ziitig schteit
hei mir doch hie nid wü.. äbe bi vorbelaschtet
@auguste
und ich bin dann im lied bümpliz casablance, diejenige die neben ihm sitz…
…ja diese “freie art” kenne ich. so frei, dass er mich als er noch im gleichen quartier wohnte, mal beinahe mit seiner alten volvoschüssel fast überfahren hätte und sich sehr nonchalant mit sonnenbrille mit zigi im mundwinkel unglaublich entschuldigt hat… (hielt die hand aus dem fenster und meinte: sorry!) …wäre was passiert, hätte er mich im spital besucht, ganz bestimmt!!!!
er ist immer noch sexy auguste
@mila
DIE sprache für die zensur???
habe ihnen ein text gepostet – wird aber nicht aufgeschaltet, da berndeutsch!
marie, ich würde jetzt ja gerne ein Lied zur komlementären Ergänzung posten – Mumpiz, ‘Bald isch wieder Summer’ – aber leider gibt es keine entsprechenden Treffer im http://WWW…. Nur die Lyrics:
http://www.golyr.de/mumpitz/songtext-bald-isch-wieder-summer-15733.html
Ich muss da nun mal sagen: Berner Troubadouren sind nicht Züri West etc… Ich mag die ja auch, aber fürs Kind ist es auch nix, und um das gings mir in meiner Antwort an Pippi, nicht um meinen persönlichen Musikgeschmack.
marie, bei mir hängt auch ein (indirekter) Dialekt-Teil in der Schlaufe. Tant pis.
Ich versuchs mal einfach so. Leider kann ich keinen music-link dazu finden, deshalb nur die Lyrics:
http://www.golyr.de/mumpitz/songtext-bald-isch-wieder-summer-15733.html
plop ist mir schon klar… ich habe am anfang eigentlich stiller haas gepostet, um zu “ä chlii höch näh…” . und eigentlich sollte ja hier so etwas wie eine nachfolge kommen, da ja mittlerweile ja nur noch 2 leben, soviel ich weiss…
hätten sie zeit plop, mit mir die troubis zu erweitern? …es ist zeit dass, da endlich frauen mitmachen, meinen sie nicht? wir könnten ja dann auf dem “tschernobyl” üben…
marie, mal hat wer gesagt, ich schaue chli aus wie Joan Baez in hellbraun, das wären gute Voraussetzungen, oder?. .. leider spiel ich ganz schlecht Gitarre…. Und mein Gesang ist auch nicht grad Top…
@plop
kein problem – joan beaz sieht doch gut aus, auch in hell… ich wäre da eher ähm… ja… hm… pffff uhmpfs…
na ja, ich kann gar nicht singen und aus dem blöckflötenunterricht bin ich sogar geflogen; das war der damaligen lehrerin wohl ZU freestyle… aber ich glaube wir könnten such mit soviel un-talent kohle verdienen. man würde uns zahlen, damit wir aufhören
Auguste und Pascal wären dann unsere Groupies! YEAH!
yeah!!!!! und vllt würde es ja kuno auch noch evtl in erwägung ziehen.. who knows. kuhle idee… B-)
…und fr heidi reiff als die dritte im bunde – das würde dann ganz generationsübergreifend sein. ihr kleiner wäre dann auch dabei… gefällt mir.
Vielleicht ruft uns dann auch mal Pete Doherty an?
(so, fertig… mutter am Kompi, schlecht schlecht…)
LOL könnte in der tat was werden… bloss WAS mit pete????? der war aber gut am gurten…
Bitte aufhören, das ist ja nicht auszuhalten. Dieses Berner Mundartzeugs ist alles unausstehliche Grütze, ohne Ausnahme. ZW ist ja musikalisch ganz OK, aber wenn dieser lächerliche Kuno anfängt zu krächzen, dann juckt der Abzugsfinger. Am schlimmsten sind Gölä (meine Fresse, schon dieser dämliche Name) und Stiller Has, die möchte man am liebsten einer echten Anaconda zum Frass vorwerfen. Und wenn dieses unerträgliche WÄÄÄÄÄÄHNUSS aus dem Radio schallt, kann man gar nicht schnell genug abstellen.
So das war’s, alle Berner können mich jetzt vierteilen. Ich schiebe inzwischen AC/DC rein.
GB, AC/DC: muss es denn derart brachial sein? Wir hatten uns doch schon alle so schön auf Queen geeinigt…
marie, nachher stopp ich wirklich, gell… Aber am Gurten, das war herrlich! War sowieso ein schöner Abend… Empire of the Sun hat mir auch gefallen, live, sonst find ichs nicht wahnsinnig toll, aber mit der Abendstimmung und allem, war schön – gute Erinnerung….
@marie: AC/DC sind nun mal die Gods of Rock, da kann man nichts machen.
@genderbender
…da sind mir dann ac/dc zu schwachstrom…
…also von gölä bin ich genauso traumatisiert, wie sie grundsätzlich von den bernern traumatisiert sind, aber da schiebe ich mir dann gleich metallica rein
@plop
hm… so war’s! in der tat.
@mila
queen=ultimativ. in jeder hinsicht!
Metallica! marie, wir verstehen uns musikalisch (fast) blind – and nothing else mathers.
matters. Sorry.
Kennt eine (r) von euch Joan and the Sailors?
Wer auf etwas spezielle Musik steht, dem sollte diese Luzerner Band gefallen (kein Mundart)
Ich mag Liedermacher sehr, kommt einfach darauf an, welche. Dieser hier was der Leidenschaftlichste und der Seidigste, in dieser Aufnahme ist er so wie damals, als ich ihn kennen lernte:
http://youtu.be/WVeTrELMtds
Bei den Mundartrockern hab ich nicht annähernd solche Gefühle, was sag ich, nicht im Entferntesten………
hmm…, pipps, lange nicht mehr gehört den konstantin wecker, aber seine lieder “verhäbet” eben immer noch. sein “liebeslied” spielt dieser hier ganz ähnlich, nur dass er ein guitar- und kein pianoman ist und nicht vom balkonsitzen, sondern von der schaukel auf der gedeckten südstaaten-veranda träumt…
youtube: travis tritt – drift of to dreams (live)
…groupie einer weiblichen rock-band? don’t get me started.
@ marie: Damit keine Missverständnisse entstehen: Ich bin keineswegs von Bernern an sich traumatisiert – im Gegenteil, die erlebe ich ganz überwiegend als sehr angenehme Zeitgenossen – sondern nur von ihrem mysteriösen Drang, auf Mundart rocken zu müssen. In einer Mundart, die sich – mit Verlaub – fürs Rocken in etwa so gut eignet wie Holländisch für die Oper. Nun ja, nobody’s perfect.
@genderbender
mein ehem. chef war zürcher und motzte immer über den berner dialekt, er klang genau so, ABER GENAU SO: http://www.youtube.com/watch?v=kDjSRwTxi0Y – nicht anders… mit meiner berner art (dh ich übertrieb damit bisweilen) die langsamkeit zu zelebrieren, mit einschüben wie aha, momou, äuwä, iu-ja… das brachte den zürimann zur weissglut.
hab’s auch definitv so verstanden, es kam bei mir wirklich so an.
gb! kein problem – besitze genug selbstironie, meinen eigenen dialket zu “lustig zu finden”.
Der “mysteriöse Drang, auf Mundart rocken zu müssen” – herrlich, GB! Nur: gerade Kinder (und um die ginge es hier ja) erleben Musik in der Muttersprache ganz anders als in der Fremdsprache. Ergo sollten wir froh sein um Patent Ochser, Züri West, Polo Hofer, Mani Matter und wie sie auch immer heissen mögen. Ein wichtiger Teil meines musikalischen Heranwachsens hat sich jedenfalls in der Muttersprache vollzogen.
Klangwelten mag ich, hab da einiges ausprobiert, als Kind gingen wir ab und zu in ein Restaurant, da haben so Geiger, Ungaren leidenschaftlich und mit Herzblut die Saiten klingen lassen, ich mag auch russische Musik, wenn ich den Canon von Pachelbel höre bin ich auf Wolke sieben, auch so Gongs haben einen eigenen Ton, ich mag vorallem Barockmusik, bin etwas allergisch auf Sopranistinnen wie z.B. die Callas, da gibts eine Sängerin aus Portugal, die bringt das einfach besser rüber für mein Empfinden, ich habe viele Musik-CDs, auch z.B. Klezmer, mein Lieblingsfach in der Schule war das Singen .
Die Lieder von Klaus Hoffmann ein deutscher Liedersänger (nicht A. Hitler) mag ich sehr. Jedes Kind braucht einen Engel, finde den Text auch gut, das zwischen den Zeilen lesen, ich erlebe im hier und jetzt den Garten Eden in meinem Heimatland der CH.
also ob die musik gut oder schlecht ist,spielt keine rolle; sie sollte einfach zum auto passen.
hmm…, und die kopfbedeckung – muss auch passen.
@a furrer
was empfehlen sie einem dö schwo?
Fats Domino – I’m walking.
dö schwo mit vorhängli, integrierti bluemetrögli u fats domino, i’m walkinh.
irgendwo im emmental (sorry genderbender, aber seit ich weiss dass… werde ich mir erlauben sie in zukunft ein wenig zu trietzen
)
no problemo – s. obigen thread.
Nun, für 2Pferde-Kutschen empfehle ich:
S’isch en lange Wäg uf’s Guggershörnli
oder etwas moderner:
http://www.youtube.com/watch?v=WUK1GhOW7Xg
fufiiiiiiiii da smussten wir in der ersten klasse singen bis zum abwinken………………… und wohin ging die erste schulreise wohl, hm? einmal können sie raten…
katharina hat übrigens deine cds gefunden, geh gucken!
Da gibts doch noch so ein Lied, und meine Schwester Jette, die spielt die Klarinette, mein Cousin spielt Fanfare, mit Leidenschaft, Jan Gabarek ein Holländer spielt seine Musik mit Herzblut hat auch esoterische Elemente drin, Bhagwan, brrrrrrrrrrrrrrrrr nein ———-danke, diese Oelheinis mit Turbans, diese aufgeplusterten Weltverbesserer mit ihren Harems, blöde Gottspieler, brrrrrrrrrrrrrrrrrrrr…….
Die Jette spielt Klarinette
der Vater im Theater
die Schwester im Orchester
und der Sohn das Xylophon.
Es war nach der ERSTEN(!) Klavierstunde, wo fufis Müetti ihn denn ermahnte: “Dass DU mir denn aber ja nie Klavierjazz spielen wirst!”
Und es war in der X-TEN Klavierstunde, als fufi den BOOGIE kennenlernte.
Und DAS war denn auch das Ende von fufis pianistischer Karriere.
Fufi ist ehrlich gesagt noch heute traurig darüber.
In diesem Sinne:
LET’S ROCK’N'BOOGIE!
http://www.youtube.com/watch?v=j6ztmqTDe_E
Let’s kiss some clouds:
http://www.youtube.com/watch?v=9VNjJbuG7bQ
Nimm doch wieder Unterricht fufi, solange du keine Arthrose hast, kannst du musizieren, und wenn du 90 sein solltest……
selbst mit arthrose geht das noch! der dok ist übrigens klasse, habe ihn 3x im kino gesehen. sehr empfehlenswert.
http://www.youtube.com/watch?v=CjnfoFg7i7g
Und wenn wir wieder beim Thema sind:
AUFRUF IN EIGENER SACHE!
Hatte mal rund 1′000 LPs und mindestens ebenosviele gespeichert auf MCs (Mögt ihr euch noch an DIE erinnern?)
Habe die allermeisten LPs verschenkt und die MCs entsorgt.
Hab unterdessen fast alles wieder auf CD, was ich noch heute wichtig finde.
Bloss: DAS da hab ich nie mehr gefunden:
Stan Webb’s Chicken Shack: The Roadies Concerto
Stan Webb’s Chicken Shack: That’s the way we are
Fufi würde sich mächtig freuen, wenn ihm wer weiterhelfen könnte!
fufi frag doch mal eine radioredaktion an – drs2 hat z.bsp. eine jazz-redaktion, vllt können die dir weiterhelfen.
Fufi: http://eil.com/shop/moreinfo.asp?catalogid=539668&from=GBUS
shop in Canada.
und hier: http://www.ecrater.com/p/13042185/chicken-shack-worried-about-my
ich denke das hier passt ganz gut:
http://www.youtube.com/watch?v=qgfi6pbW-BQ
Text zum Lied hier:
http://www.metrolyrics.com/morph-the-cat-lyrics-fagen-donald.html