Schuften, bis die Wehen kommen

Eine Carte Blanche von Gabriela Braun*

SCHWEIZ ARBEIT SCHWANGERSCHAFT

Bis zum bitteren Ende: In der Schweiz muss eine Frau bis zum Geburtstermin arbeiten - ausser sie lässt sich krank schreiben. (Keystone)

Sie sieht vor lauter Bauch die Füsse nicht mehr. Langes Sitzen wird zur Qual, ewiges Stehen sowieso. Das Kind drückt auf die Blase, der Rücken schmerzt. Die Rede ist von einer Frau, die sich im letzten Drittel der Schwangerschaft befindet. Die Beschwerden nehmen zu, die Nervosität vor der Geburt steigt.

Klar, dass die Frau in dieser Zeit zur Arbeit geht: Denn sie ist ja nicht krank. Bloss schwanger. Sie arbeitet weiter, wie schon die Jahre zuvor. Tipptopp und gewissenhaft. Das Arbeitspensum leicht reduziert vielleicht.

Doch wann hört sie ganz damit auf? In der Schweiz gilt: Dann, wenn sie der Arzt zu hundert Prozent krank schreibt. Das ist häufig etwa zwei Wochen vor dem Geburtstermin. Vorausgesetzt, die werdende Mutter und ihr Baby sind gesund. Sonst ist es auch schon früher. So hat es sich bei den Arztinnen und Ärzten eingespielt. Eine offzielle Frist jedoch gibt es nicht.

Das ist erstaunlich. Denn Stress schadet nachweislich dem Ungeborenen. Forschungen zeigen: Ein Fötus wird im Mutterleib von seiner Umgebung beeinflusst. Je ruhiger die werdende Mutter den Übergang der Schwangerschaft zur Geburt und der Zeit danach angehen kann, desto gesünder ist das für sie und ihr Baby. Es vermindert seelische Krankheiten im Wochenbett. Eine ruhige Zeit ohne allzuviel Stress ist vor der Geburt deshalb wichtig.

Hochschwangere in Deutschland und Österreich dürfen darum sechs, respektive acht Wochen vor dem errechneten Geburtstermin nicht mehr arbeiten. Sie befinden sich fortan im Mutterschutz. Ob diese allgemeine Regelung für alle Frauen gut ist, sei dahingestellt. Ein Vorteil aber hat sie. Die Schwangere in Deutschland muss sich niemandem erklären. Es ist für jede und jeden sonnenklar: Die Frau mit dem grossen Bauch darf nicht mehr.

In der Schweiz aber läuft das so: Jene Schwangere, die vor lauter Beschwerden und Bürostress bereits vier Wochen vor Geburt nicht mehr arbeiten will oder kann, braucht sich häufig zu rechtfertigen. «Was, du hörst schon auf?», heisst es von überall her. Und dann kommt garantiert die Story einer Bekannten, «die doch tatsächlich bis einen Tag vor der Geburt gearbeitet hat!»

Aus Angst, vor anderen als Memme dazustehen – und wohl aus übermässigem Pflichtgefühl – sparen sich einige Frauen deshalb ihre Ferien auf. Für den Fall, dass sie dem Arbeitsdruck und Tempo im Job nicht mehr gewachsen sein sollten, vom Arzt aber noch kein Zeugnis erhalten haben. So geschehen bei einer Bekannten, einer leitenden Angestellten im Marketing einer Bank. Sie konnte nicht mehr, der Arzt aber sagte, «doch, doch». Also nahm sie vier Wochen vor dem Geburtstermin ihre Ferien, um daheim erschöpft im Bett zu liegen. Das Arztzeugnis erhielt sie drei Wochen später.

Hinzu kommt: Viele Schwangere befinden sich kurz vor Geburt noch in Verhandlung mit dem Arbeitgeber. Ob der Job nach dem Mutterschaftsurlaub auch mit weniger Stellenprozent bewilligt wird, ist nicht entschieden. Der Druck auf die Angestellte ist gross. Das ist nicht eben vorteilhaft. Weder für die werdende Mutter, noch für das ungeborene Kind. Denn das soll ja, wie Studien besagen, viel vom Stress der Mutter mitbekommen.

Gaby_carte_blanche* Gabriela Braun ist Redaktorin der Konsumentenzeitschrift «Gesundheitstipp». Sie lebt mit ihrer Familie in Erlenbach ZH.

849 Kommentare zu «Schuften, bis die Wehen kommen»

  • CG sagt:

    Ich finde den Beitrag echt klasse… Ich möchte niemandem zu nahe treten und spreche hiermit nur über mich. Ich habe keine Ahnung über Statistiken und wie es aussieht in anderen Länder. Interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht.
    Ich war nie naiv… wusste immer, dass ich mich eines Tages zwischen Karriere und Familie entscheiden müsse und das ist auch nicht unbedingt das Hauptproblem. Für mich ist es klar! Mein Kind wird immer an erster Stelle stehen. Nun bin ich aber ziemlich von der gesamten Arbeitssituation enttäuscht. Ich habe mir immer Mühe gegeben eine gute Mitarbeiterin zu sein und der Dank dafür sind kleine Gesten, die mir zeigen das ich gar nicht geschätzt werde. Und das seit ich schwanger bin. Ich finde das diskriminierend und verletzend.

  • Schwangere mit 2tem Kind sagt:

    Ich danke für diesen längst überfälligen Bericht und bin dankbar für einige Kommentare.
    Ich finde nicht, dass sich Schwangere in der Schweiz unterscheiden. Deshalb finde ich, dass es Ihnen offen bleiben soll, ob und wann sie mit dem Arbeiten aufhören möchten. Die, welche nicht wissen, wie sie sich die Zeit vor der Geburt vertreiben sollen, bedaure ich ganz stark.
    Ausserdem kann sich auch nur um erst-Mamas handeln. Also gilt für alle anderen: lasst Euch nicht von deren dummen Kommentaren abschrecken!
    Ich finde die Schweizer Frauen in gewissen Belangen sehr unselbständig! Wenn es um die Verteidigung von Rechten geht, dann sind sie ganz weit hinten. Schade!

  • Verena sagt:

    Endlich sagt jemand wie es ist! Ich nehme meine Verantwortung im Job wahr und arbeite gerne, aber von dem stundenlangen Sitzen und wohl auch dem Stress schmerzt mir jeden Abend Rücken und (harter) Bauch, dass die Autofahrt nach Hause gefährlich wird und ich mich zuhause erst einmal 1h hinlegen muss.
    Der Arzt will mir kein Arbeitszeugnis geben (ich möchte ja nur reduzieren (7. Monat) aber er sagt offen, dass er das nur wegen Schmerzen und Stress vor der Versicherung nicht genügend begründen kann.
    Ich werde wohl unbezahlten Urlaub nehmen müssen – zum Glück kann ich es mir leisten…

  • Tina sagt:

    «Was, du hörst schon auf?», heisst es von überall her. Und dann kommt garantiert die Story einer Bekannten, «die doch tatsächlich bis einen Tag vor der Geburt gearbeitet hat!» Oder die Chefin sagt dies von sich, und möchte der Angestelten Druck und ein schlechtes Gewissen machen.

  • Schwanger sagt:

    Eines wurde mir in diesem Artikel nicht klar. Wenn ich nun den Schwangerschaftsurlaub vorziehen möchte, darf ich das ? (Ohne Krankschreibung, Ferien einziehen – sondern in Absprache mit dem Arbeitgeber). Konsequenterweise würde sich dieser nach hinten verkürzen.

  • kurt vanossi sagt:

    Die Erklärung ist einfach, übrigens dieselbe warum wir auf extra Ferienwochen an der Urne verzichten: wir sind staatspolitisch so gedrillt, dass wir das Brottosozialprodukt und den Bankkontostand über die Gesundheit und insbesondere die Gesundheit von Ungeborenen stellen. Abgesehen vom Bankkontostand unterscheidet uns somit nichts von Nordkorea.

  • Stefan Schmid sagt:

    Habe eben diesen Blog gelesen und keine Ahnung was schon diskutiert wurde.
    Aber ich habe mal einen ganz einfachen, pragmatischen Ansatz: Könnten nicht werdende Mütter, sofern der Arzt kein Zeugnis gibt oder sie einfach sich in Ruhe vorbereiten möchten, eifach den Mutterschaftsurlaub vorziehen?
    Die Mutter könnte also (ohne Arztzeugnis) zwei Wochen vor und zwölf Wochen nach der Geburt beziehen. Absolut Kostenneutral und deshalb wahrscheinlich schnell realisierbar.
    Vielleicht hat dieser Vorschlag auch Tücken, z.B. dass die Ärzte die Frauen einfach nicht mehr krankschreiben?

    • Anna sagt:

      Lieber Kollege, eben wenn sie den vorziehen geht der Urlaub eher zu Ende. Kita nimmt Kinder ab 4 Monat auf und Mutterschaftsurlaub dauert 4 Monate. Soll sie dann mit dem Kind in die Arbeit gehen?

  • Rena Haug sagt:

    TEIL 3

    Ach ja, und kleiner Nachtrag noch: Nur weil ich schwanger bin, muss ich ja das Gesundheits-/Krankenkassensystem nicht zusätzlich zu den üblichen Kosten auch noch „ausnutzen“, wenn ich mich selbst doch total gesund fühle. Es soll für diejenigen da sein, die es in dieser (oder auch anderen) Situationen wirklich brauchen. Und solche Problemschwangerschaften gibt es genug. Ich bin/war einfach dankbar, dass es mir und meinem (ungeborenen) Kind gut ging und drücke allen anderen werdenden Müttern die Daumen, dass es auch ihnen so gehen wird!

  • Rena Haug sagt:

    TEIL 2
    …Baby endlich da war. Ich verstehe Frauen, die wirklich gesundheitlich Probleme bekommen, wenn sie reduzieren oder nicht mehr arbeiten, das Ungeborene geht wirklich vor. Aber sonst. Ich wäre zu Hause auf die Langeweile-Krise gekommen, obwohl ich viele Hobbys hatte und noch immer habe. Aber eben, ich habe gerne gearbeitet und mich jeden Morgen gefreut ins Büro zu meinen Kollegen zu kommen, wenn auch etwas gemütlicher als vorher – gestört hats gar niemanden, alle freuten sich mit mir auf die Geburt.
    Jedem das seine, denke ich…

  • Rena Haug sagt:

    Tja, ich habs völlig andersrum erlebt: „Was, du arbeitest noch so kurz vor der Geburt? Das hätte ich niiiiiiieeee gemacht, mein Frauenarzt hat mir sofort ein Zeugnis ausgestellt, nach vier Monaten…“ So oder ganz ähnlich hats getönt. Und ja, meine Ärztin hätte mir auch ein Zeugnis ausgestellt, aber ganz ehrlich, ich wollte es nicht. Wieso auch. Mir gings gut, ich hatte (und habe auch heute noch bei meiner Teilzeitanstellung) Freude an der Arbeit – Stress machte ich mir keinen, da ich wusste, wenns nicht mehr geht, dann könnte ich weniger. Zeit für mich hatte ich nachher genug, als mein

  • cat sagt:

    Kommentare überflogen. Wowzer. @ Su: indeed – was das Abdriften angeht, genauso wie die klaren Regeln. Ich bspw. hab noch schnell Übergabe geschrieben als sehr verfrüht mein Fruchtwasser geplatzt war – und hab damit das Leben meines Kindes riskiert (wie ich später erfuhr). Ach, und wurde anschliessend gekündigt, da ich als Mutter aufs Kind schauen soll. @ O.S.: Sie ekeln mich an. @ Wiederspenstige, Auchmutter und v.a.: die Frage ist nicht nur WO sind die jungen Frauen die sich für Verbesserungen einsetzen – sondern WIE könnte Frau? Hier ist ja zZ McCarthy-Ära… alles Soziale gleich Stalin.

  • Urs Leutwiler sagt:

    Liebe werdende Mütter
    Tut Euch und Eurem Baby einen Gefallen und bleibt der Arbeit fern, wenn Ihr nicht mehr mögt. Das ist keine Schande. Diese doofe Arbeitswelt ist es nicht wert, dass Ihr Euch oder oder Kleines gefährdet! Es lohnt sich wirklich nicht! Auch wenn Schwangerschaft keine Krankheit ist, so ist es doch ein Ausnahmezustand. Ihr beide braucht Unterstützung, Ruhe und Liebe. Und was sind schon ein paar Wochen im Vergleich zu Eurer gesamten Lebensarbeitszeit? Übrigens noch etwas anderes: Auch ein Kaiserschnitt ist keine Schande. Tut, was gut für Euch ist! Ich wünsche Euch alles Gute!

    • barceloneta sagt:

      @ urs leutwiler: besten dank für ihren beitrag – alle anderen kann (frau die hochschwanger ist) nicht lesen. es ist wirklich so, dass kinderkrigen in der schweiz eine sache der frau ist. sie wird weder vom gesetz her noch vom arbeitgeber unterstützt. ich bin zum 2. schwanger und weiss ungefähr was bis zur geburt auf mich zukommen wird . mein arbeitgeber verlangt, dass ich bei jeder abwesenheit ein arztzeugnis bringe. mein arzt meint, er könne da nicht viel tun, denn die versicherung will genau wissen warum die schwangere nicht arbeiten kann. auch die stillzeit während der arbeit ist ein witz!

  • Su sagt:

    Erstaunlich, wie weit manche Beiträge vom Thema abdriften… 😉

    Ich hätte mir auch gewünscht, dass es eine offizielle Empfehlung oder Richtlinien gibt, bis wann man arbeiten soll, oder ab wann man sich mit gutem Gewissen krankschreiben lassen darf. Auch ohne speziellen Beschwerden wird eine Schwangerschaft gegen Ende anstrengend – für alltägliche Dinge braucht man mehr Kraft und mehr Zeit und das kann man sich vorher schlichtweg nicht vorstellen.
    Dazu kommt auch, dass man niemandem einen Gefallen erweist, wenn man sich bis zum Schluss durchkämpft und alles im Chaos hinterlässt.

  • doiko sagt:

    Schutz für Kindergesundheit. Schwangere Frau ist ja nur für das Kind.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Lustig: Meine Frau, die bekanntermassen Asiatin ist, vertritt beim Thema dieses Blogs die Meinung, dass es Frauen und dem Ungeborenen in ihrem Bauche sogar gut täte, zu arbeiten, bis die Wehen kommen, v. a. wegen des Gebärens, das dadurch erleichtert werde. Ab dem 6. Monat kommt dort allerdings alle drei, vier Wochen eine Art midwife vorbei, die das Ungeborene Mittels Massage immer wieder in die richtige Position bringt.

  • Eni sagt:

    Für Bürofräuleins muss man den Mutterschaftsurlaub sicher nicht nach vorne schieben, sondern für Fabrikarbeiterinnen, Krankenschestern, Verkäuferinnen, Putzpersonal usw.

    Das Bild mit der schwangeren Tippse, die entspannt dasitzt und sich den schwangeren Bauch hält ist ein Hohn für diejenigen, die tatsächlich bis zur Geburt schuften müssen und sich nicht einfach im Bürostuhl zurücklehnen können.

    • Valeria sagt:

      Aha… wer also nicht körperlich arbeitet, der arbeitet eigentlich gar nicht… interessant…

      • O. S. sagt:

        Gerade in der Schwangerschaft stellt dies einen erheblichen Unterschied dar, oder irre ich mich??

      • Valeria sagt:

        Klar und deswegen gibt es ja auch Gesetze und Richtlinien, die dafür sorgen, dass eine Schwangere nicht mehr als 4h lang stehend, nicht in der Nacht, nicht ohne Pause, nicht mit gefährlichen Stoffen, nicht an gefährlichen Orten, nicht mit schweren Lasten, nicht bei extremen Temperaturen, nicht bei Lärm etc. arbeiten muss, bzw. nicht mal darf. Ist eine Arbeit so nicht durchführbar und gibt es keine Ersatzarbeit, hat eine Schwangere Anrecht auf 80% des Lohnes und kann der Arbeit fernbleiben. Auch kann sie mit Arztzeugnis unter den gleichen Bedingungen der Arbeit fernbleiben (dies vom 1. Tag an).

      • Valeria sagt:

        Das ist auch definitiv gut so. Aber zu behaupten, dass alle, die nicht körperlich arbeiten „nicht tatsächlich schuften müssen“ und „einfach im Bürostuhl zurücklehnen können“ (O-Ton Eni) finde ich schon ein starkes Stück.

      • Eni sagt:

        @ Valeria

        Aha, Sie glauben also tatsächlich, dass die Gesetze und Richtlinien in der Schweiz immer und überall eingehalten werden? Sie leben in einer Märchenwelt, nicht in der Realität.

        Träumen Sie weiter!

      • Valeria sagt:

        Ach Eni… Wer sein Recht nicht einfordert, ist wirklich selber Schuld.

        Aber nochmals: Ich störe mich extrem an ihrer Aussage über körperliche Arbeit und Schufterei.

      • Valeria sagt:

        Ach ja, übrigens… Wer in der Schweiz lebt, LEBT in einer Märchenwelt. Realität sieht für sehr, sehr viele Menschen auf dieser Kugel anders aus…

      • Eni sagt:

        Klar, und wer Angst um seine Arbeit hat ist auch selber schuld, wie? Leider endet der Kündigungsschutz der Mutter nach 16 Wochen, da lässt sich die Eine oder Andere schon mal schikanieren.

        Sie leben in einer sehr einfachen Welt.

      • Valeria sagt:

        Liebe Eni. Sorry, aber ich kann ja auch nichts dafür, dass es Chefs gibt, die sich nicht an die Gesetze halten oder diese umschiffen, sobald sie können (also nach 16 Wochen). Aber ich denke wirklich nicht, dass es üblich ist, dass eine Frau, arbeitet Sie nach der Geburt weiter (und zwar ohne massiven qualitativen Einbussen), danach ständig Angst um ihren Job haben muss. Und wenn doch, dann ist doch sonst irgendwo der Wurm drin. Ich jedenfalls habe die Angst nicht.

  • Monsieur de Hummel sagt:

    Ich bin ja durchaus für Schwangerschafts- Mutter- und Vaterurlaub. Aber irgendwo muss es auch Grenzen geben. Auch wenn die maximal 3 Jahre nach Schwangerschaft auch in Deutschland nicht der Norm entsprechen, so sind sie u.U. doch möglich.

    Man muss halt aufpassen, dass da kein langsames Abdriften in den Sozialismus stattfindet. In der UdSSR gab es auch einen tollen Mutterschutz und seinen Lohn bekam man auch, wenn man schlecht arbeitete. Auf den ersten Blick sieht das toll aus, aber wo es geendet hat, wissen wir ja auch.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Was mir wichtig ist: Es geht nicht um einen Kampf Gesellschaft gegen Eltern, Nichtmütter gegen Mütter oder Männer gegen Frauen usw.
      Schlussendlich muss eine Lösung gefunden werden, die der ganzen Bevölkerung zugute kommt. Das Beispiel des Sozialismus zeigt ja auch, dass gewisse Massnahmen für den einzelenen reizvoll scheinen, aber schlussendlich doch allen schaden. Man muss immmeer alles im grossen Kontext sehen.

      Wenn die Steuern bei uns plötzlich 50% betragen würden, könnten wir uns auch kostenlose Krippen leisten. Doch würde dies die Situation der Eltern schlussendlich wirklich verbessern?

    • Gabi sagt:

      Auf den ersten Blick! Wie Sie richtig sagen.

      Auch ich bin für Familienförderung, die Augenmass hält.

      Aber, wie schon an WS formuliert, einzig ein Orientieren an Zahlen, als Richtgrösse von gut und schlecht, führt nirgendwo hin. Eine Gesellschaft hat auch ein paar Wert weiter zu vermitteln, die sich nicht einfach in Zuschüssen bemessen lassen.

      Es gibt – um auf ihr Bsp. der DDR zurück zu kommen – durchaus ernst zu nehmende Stimmen, die eine Verbindung der Rechtslastigkeit der „neuen Bundesländer“ mit ebenjenem Krippensystem wahrnehmen wollen.
      „Krippe für alle!“ alleine ist noch GAR NICHTS!

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Korrekt, sich an Zahlen zu orientieren, ist äusserts irreführend. Und wenn schon, müssen auch Zahlen in Betracht gezogen werden, die scheinbar gar nichts mit dem Thema zu tun haben.
        Das blosse Faktum „3 Jahre Kündigungsschutz“ oder eben „Krippe für alle“ sagt alleine noch nicht so viel aus. Wie auch eine Steuersenkung nicht unbedingt bedeuten muss, dass der Bürger am Ende des Jahres mehr Geld hat.

        Das Thema der Familienförderung ist halt ungleich komplexer, als hier teilweise dargestellt wird. Auch ich will keineswegs behaupten, ich könne eine Lösung präsentieren, die wirklich funktioniert.

      • Gabi sagt:

        Ich hab Sie glaub auch richtig verstanden dahingehend.

        Freut mich, dass Sie hier mit tun, de Hummel: Alles, was hier etwas von den klaren und einfachen s/w-Lösungsvorstellungen weg führt, tut diesem Blog meiner Meinung nach sehr gut.

    • Widerspenstige sagt:

      In D haben sie viele gute Modelle aus DDR-Zeiten übernommen und das ist sicherlich auch das Verdienst einer Angela Merkel. Sie weiss ja noch am Besten, wie es war und wohin es führte. Genau deshalb wird sie Wert darauf legen, dass sich diese Vergangenheit nicht wiederholt. D hat eine ‚Mutti‘ als Bundeskanzlerin u ich hoffe sehr, dass Frau von der Leyen die Nachfolge von Wulff antreten wird. Auch von der Leyen hat sich für eine familienfreundliche Politik in D eingesetzt, ohne Ängste, in den Sozialismus abzudrieften.

      Wir leben in CH einer sozialen Marktwirtschaft u gewisse Werte sind fest.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ WS

        Vergleiche sind ja immer etwas schwierig. Aber es ziehen doch auffallend viele deutsche Familien in die Schweiz. Dies wohl deshalb, weil ihnen die Gesamtsituation hier besser erscheint.
        Vielleicht hätten sie in Deutschland einen längeren Mutterschutz, aber hier werden sie anständig(er) bezahlt und dürfen nach Abzug der Steuern sogar noch einen Teil des Lohnes behalten. 😉

        Ich will damit keineswegs abstreiten, dass die Familienförderung auch in der Schweiz ausbaufähig ist. Aber es scheint mir übertrieben, die Schweiz so schlecht hinzustellen.

    • Ms. Manager sagt:

      Moment, bitte nicht Äpfel mit Bananen in einen Korb werfen. Der Untergang der UdSSR hatte mit dem Mutterschutz nicht viel zu tun. Und wenn wir hier einen besseren hätten, wäre das noch lange kein totaler Sozialismus.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Das wollte ich auch nicht sagen. Vielmehr, dass für den Einzelnen reizvoll erscheinende Massnahmen schlussendlich die Gesellschaft schwächen können.
        Daher erwähnte ich ja auch noch den Lohn, den man im Sozialismus unabhängig von der Leistung bekommt. Dass nicht der Mutterschutz die UdSSR zu Boden gebracht hat, ist mir schon klar. 😉
        Soll bloss heissen, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Mglw. sind gute Rahmenbedingungen mehr wert als ein auf dem Gesetzespapier toll aussehender Mutterschutz.
        Aber damit soll nicht gesagt sein, dass man nichts mehr verbessern könnte.

  • chris sagt:

    …und was ist mit den Vätern??

  • Bryan S. sagt:

    Das ist ja nur die Spitze des Eisberges. Mindestens genauso schlimm ist es doch, dass der Mann gerade mal einen lausigen Tag frei bekommt für Die Geburt seines Kindes – gerade mal soviel wie wenn man Umzieht. Das ist doch eine frechheit.
    Man stelle sich vor, die Wehen setzen ein und der Mann verlässt den Arbeitsplatz. Dann stellt sich heraus dass es ein Fehlalarm war, und schon ist der „Vaterschafts-Tag“ aufgebraucht! Hier besteht dringender Handlungsbedarf!!

  • Sabrina sagt:

    Frauen sollten nach dem Schwangerschaftsurlaub nur noch Teilzeit arbeiten dürfen, dafür würde ihnen einen zusätzlichen Lohn ausbezahlt (analog bei der Schwangerschaft / EO).

    • Genderbender sagt:

      Zusäzlicher Lohn? Wofür?

      • Gabi sagt:

        Als Beitrag zur langfristigen Rentensicherung über die Alterspyramide. Beispielsweise.

        Aber dass es soo einfach mit dem Verordnen nicht ginge, müsste ebenfalls klar sein: DARF nur noch Teilzeit… Alleine das schon!

        Den Unternehmer über Vorschriften immer weiter einzugrenzen wäre gewiss nicht der richtige Weg. Wenn, dann eher auch Steuererleichterungen für ihn, wenn er entsprechende Modelle bieten kann.

        … Entsprechende Modelle, die von Gesellschaft und Politik gefunden werden müsste.

        Ich habe nicht das Gefühl, dass die oberste Steuerchefin des Bundes Diskussionen abgeneigt wäre.

  • Mitakuye Oyasin sagt:

    Aho Mitakuye Oyasin….All my relations. I honor you in this circle of life with me today. I am grateful for this opportunity to acknowledge you in this prayer….

    To the Creator, for the ultimate gift of life, I thank you.

    To the mineral nation that has built and maintained my bones and all foundations of life experience, I thank you.

    To the plant nation that sustains my organs and body and gives me healing herbs for sickness, I thank you.

    To the animal nation that feeds me from your own flesh and offers your loyal companionship in this walk of life, I thank you.

    To the human nation that shares my path as a soul upon the sacred wheel of Earthly life, I thank you.

    To the Spirit nation that guides me invisibly through the ups and downs of life and for carrying the torch of light through the Ages, I thank you.

    To the Four Winds of Change and Growth, I thank you.

    You are all my relations, my relatives, without whom I would not live. We are in the circle of life together, co-existing, co-dependent, co-creating our destiny. One, not more important than the other. One nation evolving from the other and yet each dependent upon the one above and the one below. All of us a part of the Great Mystery.

    Thank you for this Life.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Schön! Zeigt eine tiefe Verbundenheit mit allem, was uns umgibt, das spricht mich sehr an, es ist eine Form der Spiritualität jenseits aller Bevormundungen, wie ich sie bei den grossen Religionen feststelle.

  • Widerspenstige sagt:

    Hier ein Quervergleich den ich bei Recherche in Wiki zum Thema ‚Mutterschutz – Kündigungsschutz – Elterngeld – Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz‘ gefunden habe:

    Mutterschutz*: ja in D / A / CH / FL
    Kündigungsschutz nach dem Mutterschutz: D 36 Mt. / A 24 Mt. / CH nein / FL 3 Mt.
    Elterngeld (ausser Kindergeld): D 24 bzw. 12/14 Mt. / A 30/36 Mt. / CH nein / FL nein
    Rechtsanspruch auf Kindergartenplatz: D ab 3 J. / A nein / CH teils / FL ab 4 J.

    *Mutterschutz in EU 14 Wochen, zur Diskussion 20 Wochen plus 2 Wochen zusätzl. Vaterschaftsurlaub. In CH = Bananenrepublik!! G’schämig! 👿

    • Sportpapi sagt:

      Wie definiert sich Bananenrepublik?

    • Widerspenstige sagt:

      Sportpapi, bitte nimm dir die Zeit und interpretiere meine Recherche zB der Kündigungsschutz nach dem Mutterschutz ist lausig in CH, da es keinen gibt!

      Ebenso kein Elterngeld!

      Einen Kindergartenplatz gibt es nur teilweise, aber in D bereits ab 3 J. und in A ab 4 J. etc.

      Wieso mache ich mir die Mühe und suche das zusammen, damit es bequem nachgelesen werden kann hier?!

      • Sportpapi sagt:

        @Widerspenstige: Für mich ist ein Land, in dem die Bürger demokratisch über alles abstimmen können, in dem also die geltenden Regeln und Gesetze der Mehrheit der Stimmberechtigten entsprechen, keineswegs eine Bananenrepublik. Und der Verweis auf Regeln in anderen Ländern reicht keineswegs, um bei uns einen Nachholbedarf zu begründen. Besser, du erklärst mal, weshalb es einen Kündigungsschutz im Anschluss an den Mutterschaftsurlaub geben soll. Kindergarten ist ja in der Schweiz auch meist nicht nur ab 4 Jahren gratis, sondern obligatorisch. In den anderen Kantonen explizit nicht erwünscht.

      • Sportpapi sagt:

        Als Bananenrepublik werden Länder bezeichnet, in denen Korruption bzw. staatliche Willkür vorherrschen oder denen diese Eigenschaften zugeschrieben werden.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Bananenrepublik

      • O. S. sagt:

        Hahaha, in D darf der Frau 3 Jahre nach der Niederkunft nicht gekündigt werden!!
        Ja, das ist ein Fortschritt, vor allem für KMU. Es muss einer ein Masochist sein, wenn er eine kleine Firma gründet in D. Wenn man sich noch mehr ins Bein schiessen will als Wirtschaftsstandort, dann könnte man gleich die Gewerkschaften das Arbeitsrecht schreiben lassen.

        Widersinnige, sie merken schon, dass ihr „Von D lernen heisst siegen lernen“ in der Realität (zum Glück) nicht funktioniert. Sonst dürfen sie gerne nach „drüben“ gehen zu den Mikrolöhnen, der Hartz-IV-Tristesse, zu 50%-Steuern, zu Aldiland.

        Ächz

      • Widerspenstige sagt:

        Sportpapi, in einem der reichsten Länder der Welt! darf so etwas einfach nicht mehr länger geduldet werden. Das dürfte auch dir inzwischen klarer werden, deshalb mein etwas überspitzter Ausdruck ‚Bananenrepublik‘ im Verhältnis zu den weniger reichen Ländern wie D oder A. Aber diese Länder haben den Wert einer familienwürdigen Politik erkannt u entsprechende Kündigungsgesetze in Kraft. Hier in CH ist eine Mutter auf die Willkür eines Arbeitgebers angewiesen u deshalb eine Manipuliermasse, was unakzeptabel ist. Ganz klar sollen Vergleiche zu anderen Ländern gezogen werden!

      • Widerspenstige sagt:

        Und noch zu deiner Bemerkung Sportpapi: ‚..Besser, du erklärst mal, weshalb es einen Kündigungsschutz im Anschluss an den Mutterschaftsurlaub geben soll…‘ Wieso soll kein umfassender Kündigungsschutz wie zB 3 Jahre in D gelten für eine Familienfrau?! Was ist los mit deinem sozialen Denken?

        O.S. mich betrifft das überhaupt nicht und kann mir eigentlich egal sein. Ich recherchiere für Mütter und auch Väter, die darüber nicht oder zuwenig informiert sind. Das nennt sich solidarisches und soziales Denken und deshalb sind wir doch hier im Mamablog oder Sie nicht?

        Gute Nacht!

      • Sportpapi sagt:

        @Widerspenstige: Weshalb soll für Mütter ein dreijähriger Kündigungsschutz gelten (also so lange, bis in der Regel das zweite oder dritte Kind kommt. – aber nicht für die Familienväter, die mit ihrem Lohn ja auch – häufiger – die Familien ernähren? Wenn schon – ich finde die Frist aber für beide übertrieben.

      • O. S. sagt:

        Widerspenstige, sie denken keinen Fingerbreit weiter als ihre Nasenspitze. Und sie müssen eine sehr kleine Nase haben.

        Ich verweise nochmal darauf: Wir haben es bei solch verwirrter Argumentation mit einem Menschenschlag zu tun, der sozialpolitische Massnahmen befürwortet, nur weil es grad “gäbig” wäre, vom Stat Geld zu bekommen, als “Entlastung” für das ganz normale Leben.

        Bürolistinnen möchten sich gerne die Schwangerschaft vergolden lassen, weil der Alltag so “stressig” ist – NEIN, NEIN, NEIN. Die Schweiz ist durch Augenmass und Pragmatismus stark geworden, nicht mit überbordendem Luxus

      • O. S. sagt:

        Sozial-Luxus, der ganze Bevölkerungsschichten narkotisiert, damit sie nicht wieder Nazi wählen. Das war der Grundgedanke allen Wohlfahrts-Exzesses, dass die Massen nicht wieder auf Radikalismen hereinfallen bei Wirtschaftskrisen. Deshalb hängen die Proleten und faulen Schichten in unseren Grossen Nachbarnationen an der Zitze des Sozialstaats, der das den Mittelstand wegfrisst und bürgerliche Tugenden (Wachheit, Kritik, Mitdenken und Verantwortung übernehmen, für sich und die Mitmenschen) negiert: die träge Hartz-IV-Masse lässt sich einfacher beherrschen: Brot und Spiele.

        Stumpfe Proleten.

      • O. S. sagt:

        Das geht genau solange gut, wie beherzte Unternehmer aus dem Mittelstand und klug agierende Deutsche Weltkonzerne dafür sorgen, dass Teutonia DIE Weltwirtschaftsmacht bleibt, die sie ist. Was ja nicht schwierig istin dieser geopolitischen Lage. Aber die gute alte Bundesrepublik schleppt ihre grösste Hypothek hinter sich her wie einen gewaltigen Klumpfuss: Erstens die Proleten, die – ethnisch-sozial korrekt vermischt weil historisch vorbelastet – per Geldgeschenke bei Laune gehalten werden und zwotens der Mittelstand, der sich schröpfen lässt und dabei obrigkeitsgehorsam mit sich machen lässt.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Hm, Ösi: Hitler folgte meines Wissens nach auf Bismarck und nicht umgekehrt. Und warum Bismarck, der alte, schlaue- und vor allem Machtbewusste Fux den Grundstein zum modernen Sozialstaat gelegt hat, hat er selbst einmal so umschrieben: „Mein Gedanke war, die arbeitenden Klassen zu gewinnen, oder soll ich sagen zu bestechen, den Staat als soziale Einrichtung anzusehen, die ihretwegen besteht und für ihr Wohl sorgen möchte.“

      • O. S. sagt:

        Ich sage ihnen: Solange D das ökonmische und politische Zentralkraftfeld in Europa bleibt kann das noch weitergehen, aber wie fragil das ganze Gleichgewicht ist, zeigt sich schon nur an der Sarrazin-Debatte: die Leute haben langsam die Nase voll von den Lügen. Sie lehnen sich auf, was ihnen weh tut, denn der Deutsche ist staatsgläubig. Der Mittelstand, das uralte deutsche Bürgertum wird aber eine wichtige Rolle spielen in der Zukunft Europas (weil er sie finanziert). Mit dem Merkel’schen Kaiserreich Brüsseler Nation ist ganz schnell Schluss, wenn Deutschland erwacht.

        Ich sage das ohne Freude.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Zumindest in Kontinentaleuropa legte Bismarck gegen Ende des 19. Jahrhunderts den Grundstein zum modernen Sozialstaat. Einem ganz anderen Grundgedanken folgte das elisabthianische Armengesetz, das vor allem im 17. und 18. Jahrhundert zum Tragen kam: Jeder Mensch sollte vor äusserster Not geschützt sein. Da lässt sich bereits eine Form von altruistischem Gedankengut ausmachen. Davor waren lediglich kirchliche Orden für die Versorgung der Armen und Ärmsten zuständig.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Gewissermassen entgleist ist der fürsorgliche- oder sozialstaatliche Grundgedanke dann in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wo im Zuge der Wirtschaftswunderjahre und dem ihnen inne wohnenden Optimismus der heute gängige Wohlfahrtsstaat entwickelt und aufgegleist worden ist. Der Optimismus ist zwischenzeitlich verflogen, das Geld langsam auch- und die demografische Alterung wird weiter führenden, wohlfahrtsstaatlichen (NICHT sozialstaatlichen!) Versorgungsutopien voraussichtlich noch den Rest geben. Was bleibt übrig?

      • O. S. sagt:

        @Zuffy: ja genau, Bismarck hat damals ein Bollwerk gegen das Gespenst errichtet, das in Europa herumlief. Heute ist es ein anderes Gespenst, das herumläuft, nämlich das erwachende Bewusstsein der Leute, dass die ganze grosse Sozialstaats-Religion ein Irrweg ist, den man nun schmerzlich korrigieren muss.

        Das Bewusstsein, dass Gross-Europa so etwas sein wird, wie Klein-Bundesrepublik. Ein Staat wo die Tüchtigen, Leistungsbereiten, die Kühnen und die Gescheiten für die breite, dumpfe Masse schuften sollen – für ein Trinkgeld, das sie behalten dürfen. Kein Wunder kommen die alle in die Schweiz!

      • Marcel Zufferey sagt:

        Übrig bleibt ein Grundgerüst, dass aus individueller Sicht komischerweise immer noch aus Erwerbsarbeit, Heimarbeit und Freizeit besteht. Institutionell- oder anderen Kategorien gedacht, bleiben die Zvilgesellschaft, der Markt und der Staat übrig. Zumindest nach Polanyi. Nach Marx wären es die Produktions- Reproduktionssphäre. Und deren wechselseitige, komplexe Beziehungen zu- und untereinander müssen neu geregelt, bzw. definiert werden: Arbeit, was ist das? Wer wrbringt welche Leistungen wann und wo in einer Volkswirtschaft?

      • O. S. sagt:

        Und wir haben es damit mit einer Art Neo-Feudalismus zu tun: Die Bauern schuften, liefern ihren Zehnten (50% Steuer) an den Feudalherrn ab, der wiederum in einem prächtigen Schloss haust (die Beamten in ihren Palais), die das Geld dann in Prestige-Objekte oder eine sonstwie aufgeblähte Verwaltung mit Rokoko-Rüschchen investiert, die wiederum dem arbeitenden Volk das Leben schwermacht und es mit neuen Vorschriften drangasliert.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ich hoffe nicht, dass wir auf neo-feudalistische Verhältnisse zusteuern. Aber es ist nicht auszuschliessen. Kurz zurück zum Thema: Interessant ist eigentlich, dass die Ausdifferenzierung der Armenhilfe in England (das Armengesetz wurde de facto abgesetzt) Mitte / Ende des 19. Jahrhunderts nicht den gewünschten Effekt- namentlich Eindämmung bitterster Armut- mit sich brachte, ganz im Gegenteil: Das ganze industriekapitalistische System pervertierte nach der Speenhamland-Gesetzgebung vollends und produzierte sogar noch mehr Armut!

      • Marcel Zufferey sagt:

        Speenhamland darf übrigens m. E. als eine Art Vorgänger des BGE’s betrachtet werden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten sozialstaatliche Massnahmen zusammen mit der ungeheuren Dynamik der industriellen Revolution in England den Boden für steil abfallende Löhne und wachsende Armut. Das ist wohl der Fluch der guten Tat. Die Wechselbeziehungen zwischen staatlichen Massnahmen und marktwirtschaftlichen Reaktionen sind nicht zu unterschätzen. Dass der Staat alleine- genauso wie der Markt alleine- alles regelt, wage ich zu bezweifeln. Zwischen beiden Kräften ist ein Gleichgewicht vonnöten.

      • O. S. sagt:

        1/2 Das Ganze ging eigentlich an Widersoenstige:

        „Ich recherchiere für Mütter und auch Väter, die darüber nicht oder zuwenig informiert sind. Das nennt sich solidarisches und soziales Denken und deshalb sind wir doch hier im Mamablog oder Sie nicht?“

        Doch. Aber ich sehe nicht im maximal ausgebauten Sozialstaat das Heil, weil die soziale Wohlfahrt immer auf Kosten der individuellen Wohlfahrt geht. Das Kollektiv gegen das Individuum, die grössere soziale Konstruktion (Volk, Staat, Sozialversicherungssysteme) gegen die kleinere (Familie, Sippe, Gemeinde). Im maximal ausgebauten Sozialstaat…

      • O. S. sagt:

        …maximal entwickelten Sozialstaat ist der Mensch seinem Mitmenschen nichts mehr schuldig, er muss nicht mehr selber über Gerechtigkeit, über Solidarität und Mitgefühl nachdenken, weil das System Staat das alles maximal für ihn löst. Das KANN kein erstrebenswerter Zustand sein, deshalb wehre ich mich gegen jegliche Sozialstaats-Gläubigkeit, weil es eine Ersatzreligion ist, die ungeheuren Schaden anrichtet in den Menschen.

        Nein! Die Losung kann nicht lauten: Je mehr Urlaub/Geld/Kostenlosservices unser Staat bietet, desto besser sind wir dran.

        Wer die Zusammenhänge sieht…

      • Mitakuye Oyasin sagt:

        Wer die Zusammenhänge sieht…

        Sieht auch, dass aus dem Munde jemandes, der vom „Stumpfen Proleten und den faulen Schichten“ redet, „Gerechtigkeit, Solidarität und Mitgefühl“ blanker Hohn ist.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Na ja, O.S.: Mit einem urchigen Radikalliberalismus lassen sich die wachsenden Probleme in der Erwerbswelt ganz bestimmt nicht lösen. Schliesslich wird es nicht immer mehr, sondern per Saldo immer weniger Arbeit (Vgl. dazu z. B. die Unterbeschäftigtenquote als wichtiger Indikator). Nein, es wäre vieleicht langsam an der Zeit, die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung nach o. skizzierter Fragestellung (Neudefinition Arbeit & deren Entlöhnung) auf Kopf zu stellen. Als erster Schritt sozusagen. Und dann müssen der Sozialstaat (und das Rentensystem) auf gesündere Beine gestellt werden.

      • Gabi sagt:

        In einer Gesamtrechnung fehlt mir auf Dauer – immer mehr! – die Ausklammerung eines ganz wesentlichen Faktors.

        Immer mehr Produktion (und immer mehr Know-how und eurpäische „Selbst“versorgungsfähigkeit) fliesst nach Asien ab.
        Nichts gegen „a fair competition“. Aber die seh ich nirgends. Wenn Sie globale „Marktteilnehmer“ haben, die sich – im Gegensatz zu (Mittel-)Europa einen Dreck zu kümmern haben um Arbeitsschutz und -rechte, Umweltbelastung, Achtung von Eigentumsverhältnissen (Stichwort Enteignung oder geistiges Eigent.) oder Menschenrechten generell… Dann ist da kein fairer Wettbewerb!

      • Gabi sagt:

        Ich freue mich insbesondere deshalb auch über die Wahl Gauks, weil ich ihm zutraue, etwas integrer zu denken als all jene, denen es stets nur um die Absatzmärkte der Multis geht und hoffentlich mahnende Wort zu sprechen weiss.

        Gerade die Dissidenten, welche die Wende im Osten begründeten (und im von ihnen erst ermöglichten demokratischen Mainstream in den meisten Fällen sofort marginalisiert wurden), sind die Aufrechtesten, wenn´s etwa klare Worte für die Opposition in China und Russland zu finden gilt: V. Havel war da beispielhaft (und übrigens auch Ruthli Dreyfuss!)

      • Gabi sagt:

        Wer Zusammenhänge sehen will, der sollte nun die Scheuklappen ablegen vor Möglichkeiten, die von deren Gegnern wohlweisslich sofort als „Protektionismus“ diffamiert werden.
        Das Einfordern von gleichen Standards für ALLE Marktteilnehmer ist das genaue Gegenteil, welches das Wachstum in der Ferne nicht abwürgen, sondern in gesundere Bahnen lenken könnte – ebenso wie den nötigen Wandel auf dieser Seite der Welt.
        Nichts zu tun und die Multis nur freundlich zu benicken, wenn sie vom „Wandel durch Handel“ schwafeln, gebiert nur Monster, wie jenes, das gestern Russlands massive Aufrüstung verkündete

      • O. S. sagt:

        @Oyasin

        Im maximal ausgebauten Sozialstaat ist der Mensch seinem Mitmenschen nichts mehr schuldig, er muss nicht mehr selber als soziales Wesen über Gerechtigkeit, über Solidarität und Mitgefühl nachdenken, weil das System Staat mit seiner Volkasko-Sicherungswahn das alles maximal für ihn löst. Das KANN kein erstrebenswerter Zustand sein.

        Es darf nicht Aufgabe des Staates sein, den Bürger vor allerlei Unwägbarkeiten des Lebens zu schützen. Ein solches Bild vom Bürger – eingepackt in Watte und selbstnarkotisiert im Konsumrausch – ist für eine demokratische Gesellschaft eine ernsthafte Gefahr.

  • AuchMutter sagt:

    Wahrscheinlich, Tatsache ist aber leider, dass Männer halt besseres Lobbying betreiben, und daher einiges mehr durchbringen. Da sollten die Frauen sich einiges abschauen, statt sich dauernd selber gegenseitig fertig zu machen (einige ältere Posts in diesem Blog sprechen Bände…), etwas mehr frauliche Solidarität würde uns hier weiter bringen.
    Es kann doch nicht sein, dass jeder Kanton in wichtigen Fragen anders regelt und das in einem Land mit knapp 7 Mio. Einwohnern.

    • Amanda sagt:

      Wie definieren Sie „frauliche Solidarität“?

      • Gabi sagt:

        Ich amüsiere mich immer über die Vorstellung, wie „männliches Lobbying“ im Einzelnen abläuft…

        „Hey, Du bist doch auch Mann! Da sollten wir zusammen doch unbedingt… “

        🙂

        Geschlechts“solidarität“ über Werte zu stellen, die geschlechtsneutral gelten müssten, führt nur dazu, dass man das Finden, Einfordern und Umsetzen von solchen, umfassenden, Werten, sträflich vernachlässigt.

        – Gerade am aufgeführten Bsp. bestens zu sehen: Sogenanntes“Fertigmachen“ hier im Blog zeigt ja bloss die vollkommene Inhaltsleere eines aufgeblasenen Schlagwortes und die Realität unterschdl. Wertvorstellungen.

  • Auch wenn es diskrimierend ist: Würde Männer Kinder kriegen, würde der Vaterschutz wahrscheinlich 3 Monate dauern.

    • Wildkatze sagt:

      Nur 3 Monate? Das wären ganz sicher 3 Jahre!

      • Wildkatze sagt:

        Und das wäre wohl für Frauen noch belastender als 9 Monate Schwangerschaft. Das erinnert mich an eine Freundin, die zu ihrem Mann sagte, als er zwischen 2 Jobs 2 Wochen zuhause war: „I married you – for better or for worse; in sickness and in health – but NOT for lunch!“

      • Widerspenstige sagt:

        Dann verstehe ich noch viel weniger, wieso Sie sich ausgerechnet in einem Mamablog aufhalten. Das grenzt dann doch an….

    • Sportpapi sagt:

      Wie kommen Sie darauf?

      • AuchMutter sagt:

        Huch, dann hätten wir ja deutsche oder noch schlimmer französische Verhältnisse, hilfe!

    • Monsieur de Hummel sagt:

      @ Mittelmassmama

      Sie müssen aber auch bedenken, dass den Männern ein wirklich geeigneter Gebährkanal fehlt. Da wäre es doch nur zu verständlich, dass die Wiederherstellungszeit halt etwas länger dauern würde…

      • Wildkatze sagt:

        Kriegten Männer die Kinder, wär wohl auch der Gebärkanal inbegriffen. Auf die Natur ist Verlass.

  • AuchMutter sagt:

    Am einfachsten wäre es, wenn das Gesetz vorschreibt, dass der Mutterschutz einen Monat vor dem Geburtstermin anfängt und der Mutterschaftsurlaub sechs Monate ab dem Geburtsdatum dauert, fertig. Aber wo sind die Frauen, die sich dafür einsetzen? Gewisse „ältere“ Semester haben Mühe damit, da sie es den jüngeren nicht gönnen. In der Schweiz ist leider der Glaube verbreitet, dass bei einer klaren Regelung die heilige Privatsphäre angegriffen wird. Dabei regeln wir doch so vieles bis in kleinste Detail, aber bei so einer wichtigen Frage nicht! Ist mir schleierhaft!

  • Es ist wie mit allem in der Schweiz, die SchweizerbürgerInnen dauernd in der Defensiven. Gehts um Miete, Krankheit, Ferienanspruch, Schwangerschaftsurlaub immer die dauernde Angst zuviel zu verlangen.Dabei kennen die meisten Ihre Rechte nicht. Wenn man in der Schweiz den Mieterschutz einschaltet um sich beraten zu lassen, gilt man beim Vermieter bereits als Terrorist. Wir haben überhaupt keine Streitkultur und wir frohlocken, wenn wir uns selbst um Vorteile bringen.Verdient haben wir nichts, geboren wurden wir zum arbeiten.Gönnt einer Schwangeren die nötige Ruhe, denn sie leistet Grossartiges!

    • Wildkatze sagt:

      Froschkönig for President!!

    • Reto sagt:

      @Der Froschkönig

      Stimmt…aber eben nur teilweise. Die Streitkultur kommt in Deutschland z. Bsb, von daher, weil die Steuern hoch sind und dementsprechend auch mehr Streit um den „sozialen Kuchen“ entstehen kann. In der CH geht man von aus , dass die Steuern niedrig sind und jeder selber verantwortlich ist, wo sein eigener „Zustupf“ einfließt

    • Gabi sagt:

      Hallo Froschk.

      Ist es dann ein positives Zeichen, eines, das einfach nur von Streitkultur zeugt, wenn Sie in einer Stadt lebten, in welcher, für Altbautenmieten ein richtiges Regelmietzinswerk (google auch: Richtmietzins) besteht, das aber prinzipiell von einem Grossteil der Vermieter bewusst ignoriert wird… Einfach in der Hoffnung, die Mieter bemerken es jeweils nicht innerhalb der gesetzlich gegebenen Einspruchsfrist (womit sie also übers Ohr gehauen worden wären) und in Kauf nehmend, dass X Schlichtungsgerichte ständig nur mit den entspr. Korrekturen besch. sind?

      – Positiv oder negativ?

  • Pascal Sutter sagt:

    Jetzt habe ich doch tatsächlich „saufen bis die Wehen kommen“ gelesen…!

  • cat sagt:

    OHNE die anderen Kommentare gelesen zu haben: DANKE für diesen längst überfälligen Beitrag! Natürlich ist Schwangerschaft keine Krankheit, und vieles möglich – aber ist es auch nötig? Sollte sich eins der reichesten Länder der Welt nicht einen besseren Schwangerschaftsschutz leisten können? (Zumal, für das dann geborene Kind meist die unausgesprochene Forderung gilt, dass die Mutter aufhört zu arbeiten…) auch f. d. Arbeitsorganisation wäre es effizienter, wenn Arbeitgeber- und Nehmer im Voraus per Gesetz wüssten, ab wann die Übergabe erfolgen, bzw. Vertretung gefunden sein muss.

  • reiff heidi sagt:

    Ich kenne meine Ahnengeschichten, chumm nit us em Basler TAIG , au nit us em Bärnerteig, meine Grossmutter war ein Verdingkind, viele Menschen erzählen mir solche Geschichten einfach bei Begnungen spontan, im Jura Bernois gibts noch viele Bauern die pflügen die Aecker, die Erde ist nach wie vor braun, leider galt in diesen Zeiten Arbeit als Nummer 1, ich war vor Jahren mit meiner Tante in Ungarn in den Ferien, die hat mich etwas aufgeklärt, die Devise war damals, wer nicht arbeitet hat keine Lebensberechtigung und auch kein Recht auf ESSEN (ICH MEINE NAHRUNG FUER DEN PHYSISCHEN KOERPER).

  • reiff heidi sagt:

    Als ich verheiratet war ,war ich ein gutes Hausmütterchen, konnte gut kochen, hab das gelernt im Hauswirtschaftsunterrich in der Schule in Basel, als Mädchen mussten wir immer eine Küchenschürze tragen, trotz alledem, die Schule war immer meine Rettung, ich ging gerne zur Schule, hatte die besten Noten immer im Rechnen, da gabs ja noch so Zeugnisse Note 1 – 6. Eine Goldmarie par excellelance nach Andersen oder Grimms Märchen, hab schlechte Erfahrung mit einem Lehrer gemacht, er mochte meine kindliche Art nicht ausstehen, hat mir einfach unbegründet eine Ohrfeige geknallt, ich lehne mal zurück.

  • Manuela sagt:

    Die meisten Blogbeiträge sind ja an Verachtung auch kaum zu überbieten.
    Solidarität ist nicht allzu hoch im Kurs momentan, oder?

    • marie sagt:

      ne, das gibt zu denken, nicht wahr?

    • O. S. sagt:

      Wieso Solidarität, sind werdende Mütter etwa Opfer? Oder Kranke? Oder Unterdrückte?

      • marie sagt:

        nun os, also ob schwangerschaft NUR frauen angehen würde. ist es nicht so, dass sich m und w daran beteiligt sind? ich bin so erzogen worden, dass man das gemeinsame auch teilt… nicht nur freude… und manchmal muss halt das individuum abstriche machen. oder kriegen sie immer alles so, wie sie es wollen? ich nicht. ich sehe das das sogar als meine bürgerpflicht, mit meinen steuern das bildungswesen zu finanzieren, obwohl ich keine kinder habe.

      • O. S. sagt:

        Und wieso genau sollte ich jetzt anderer Leute Schwangerschaft finanzieren?

        Von einem intakten Bildungswesen profitieren wir alle, marie. Aber wir sollten damit aufhören (oder gar nicht damit anfangen), bestimmten Gruppen auf Kosten der Allgemeinheit ein immer angenehmeres Leben zu finanzieren.

      • marie sagt:

        os, solange ich aufgrund dieses systems auf die nachkommende generation finanziell angewiesen bin (laut statistik gehöre ich zur risikogruppe arm im alter), sollten wir uns darauf konzentrieren und investieren. denn eine griffige alternative zu etablieren, braucht besonders in der ch viel zeit. und ich habe keine lust wie 90jährige omas in russland kohlköpfe mitten im winter auf der strasse zu verkaufen, damit ich mir kohle zum heizen leisten kann. ich sehe das nur realistisch. ich arbeite im niedriglohn segment. ich riskiere den staat beanspruchen zu müssen, wenn das so weiter geht.

      • Marcel Zufferey sagt:

        A propos Generation, marie: FAZ-Mitherausgeber und Buchautor Frank Schirrmacher hält „uns“ gerade einen schonungslosen Spiegel vor- und hat auch noch recht dabei:

        „(…) Aufgrund ihrer puren Masse haben die Babyboomer durch ihr bloßes Wollen, Wünschen und Empfinden die Märkte verändert. Ihre Skepsis gegenüber Ideologien war wohltuend, aber nur, solange man nicht bemerkte, dass dahinter die Abwesenheit von Ideen überhaupt stand. Ihr Fehler war zu glauben, dass Märkte auch schon Ideen sind. Ideen setzen sich nicht durch wie Starbucks-Kaffee oder Popkultur. Anders gesagt: Es war die Kauf-, nicht die Überzeugungskraft der Babyboomer, die das Antlitz der Gesellschaft veränderte. Sie musste für ihr Lebensgefühl, ihre Musik, ihre Mode, ihre Sprache nicht kämpfen – im Gegenteil: Es waren Antriebsaggregate für Märkte, die ganz schnell die ganze Gesellschaft erfassten.“ 

        Den ganzen Text findet man hier: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/abtritt-ohne-vermaechtnis-der-sturz-der-babyboomer-11654405.html

      • marie sagt:

        @ marcel
        na das ist mal wieder ein guter artikel, der einem zu nachdenken ZWINGT (man muss nicht gleicher meinung sein, aber es regt zur auseinandersetzung an, und das ist das wichtige daran). solche artikel mag ich. das regt die grauen hinrnzellen an. danke. ich fand diese interview auch sehr anregend:
        http://www.derbund.ch/ausland/europa/Dieses-System-wird-die-naechsten-zehn-Jahre-nicht-ueberleben/story/26765728
        …wahrscheinlich haben sie es auch schon gelesen.

      • O. S. sagt:

        Halt jetzt einmal, @marie und @Zuffy: ihr weicht aus. Was hat jetzt das alles damit zu tun, dass man werdenden Müttern die Schwangerschaft finanzieren sollte?? – denn nur darum geht es hier in der Diskussion!

        Schirrmacher ist off-topic. Er will auf was ganz anderes hinaus. Und marie: sie sagen’s ja selbst, die Altersorsorge wie wir sie haben ist eines der grössten Probleme. Genau deshalb sollten wir nicht idiotisch daran festhalten, sondern alternative Modelle (mehr private Vorsorge) prüfen. Wenn ein System versagt, dann muss man ein anderes in Betracht ziehen.

      • marie sagt:

        os wo sind denn die griffigen alternativen? und falls es solche gäbe, wird man sie wohl oder übel nicht von einem tag auf den anderen etabliren können. als übergang wird meist eine mischform eingeführt, dass schrittweise das alte ersetzt.
        dazu kommt noch, dass so wie ich sie in erinnerung habe, wir uns schon politisch nicht verstehen. 😉 hm… diese gefahr ist ja realität, deshalb klammert man sich ja ans alte system, weil es sich ja bis vor kurzem noch bewährt hat… wir sind erst am anfang und die einzige alternative, dich ICH als lebbarer kompromiss erlebe ist das bge. ihres? eher nicht.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Marcel Zufferey sagt:
        19. Februar 2012 um 14:02
        Mein guter Ösi: Mir geht es hier ja gar nicht ums Thema, sondern explizit ums Off-Topic, um den schalen Begriff Generation, den ich aus einem Reflex heraus mit dem Schirrmacher verknüpft habe. Ob Schwangere / Kinderkriegen quersubventioniert werden soll(en) oder nicht, darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht.

        Vieleicht mache ich mir darüber aber noch Gedanken. Oder auch nicht.

        @marie: Dass der Begriff Arbeit neu-, bzw. schon lange umdefiniert werden sollte, ist auch meine Meinung. Darüber geschrieben habe ich (hier) auch schon genug.

      • marie sagt:

        und ich finde, dass der faz-artikel gar nicht sooooo off-topic ist.

      • O. S. sagt:

        @marie: können sie auch auf den Punkt kommen? Das BGE ersetzt alle sozialstaatlichen Absicherungen. Es gäbe keine Zwangssolidarität mehr wie AHV, Krankenkasse und Sozialämter, kein KIndergeld, keine Prämienverünstigungen, keine Krippenplätze mehr – jeder wäre mit seinem BGE auf sich selber gestellt.

        Haben sie keinen Mut weiterzudenken?

        Vermögen neu verteilen – das ist keine Lösung, sondern die Schaffung eines riesigen neuen Problems. Das beweist die Geschichte. Hundertfach.

        @Zuffy: ach so, sie brainstormen bloss ein bisschen. Ok, melden sie sich, wenn sie fertig sind, ja?

      • marie sagt:

        os ich bin verfechterin von einerseits privaten lösungen, die sich einerseits genossenachftlich organisieren (eine gute alte schweizerische sache 🙂 ) und andererseits einem dienstleistungsrotientierten staat. ich möchte ihnen mein politisches weltbild nicht näher erläutern, aus bestimmten gründen. und ich denke schon weiter keine angst! aber mich hat eine langjährige freundin vor kurzem idealo-fuzzi im plenum geschimpft und das hat mir zu denken gegeben und bin zum schluss gekommen, dass ich mit kompromissen leben muss, ob sie mir passen oder nicht. aber der genossenschaftliche gedanke…

      • marie sagt:

        der zumindest den menschen in meinem lohnsegment, den staat im alter z.bsp. ersparen würde oder aufs minimum reduzieren würde. und ich gehöre auch zu den kreisen, die zweistellige milliardenbeträge als privatvermögen (mehr als staatshaushalte) als unethisch empfinden. sie sehen, wir haben schon da ein problem… deshalb werde ich mich mit kompromissen zufrieden geben müssen, die mir nicht passen, da ich am kürzeren hebel bin. aber nicht aus dummmheit, nicht aus neid und nicht weil ich nicht weiterdenken kann (ein wenig iq dürfen sie mir schon zutrauen, sonst muss ich sarkastisch werden).

      • O. S. sagt:

        In welchem Plenum? Quartiergruppe Grüne Partei Bern-Lorraine?

        Und was ist ein „dienstleistungsorientierter Staat“? Service public für jede Lebenslage? Vollkasko-Versorgung rund um die Uhr? Mehr Geld für die Faulen, Linken und Frechen?

        Mehr Genossenschaften…wieso?

      • marie sagt:

        os ein bsp:
        mit meinem gehalt wäre ich auf el angewiesen und müsste ich in ein altenheim, müsste der staat geld zuschiessen. in einer genossenschaft tun sich einige zusammen und bewohnen eine wohnung oder ein haus; pensionskassengelder würden dieses eigentum finanzieren. gleichzeitig würden dann die renten den lebensunterhalt und die benötigte pflege finanzieren. dazu bräuchte es keinen staat oder nur rudimentär. weshalb könnte man das nicht auch einen ähnlichen gedanken bei kinderbetreuung anwenden? wäre doch ein gedanke wert. so, denken sie jetzt mal weiter… und ne, bin weder grün noch rot

      • marie sagt:

        und in meinem leben war ich bis jetzt zwei mal arbeitsos (arbeite seit über 26 jahren). und beim ersten mal habe ich kein geld gekriegt, da ich während dieser zeit temporär gearbeitet habe und beim zweiten mal habe ich das rav nicht beansprucht und habe vom ersparten sparsam gelebt…. das sollten sie bitte beachten und respektieren, wenn sie mit mir bloggen.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ja, Ösi, BGE, das wäre ein gangbarer Weg! Sie sind ja gar nicht so Begriffsstutzig, wie ich immer gedacht habe! Wobei Ihre Kreise ja eher zum Bürgergeld tendieren- v. a. um die bestehenden Probleme in der Arbeitswelt bequem unter den Teppich wischen zu können. Vollzeitbeschäftigung im 21. Jahrhundert sieht anders aus, als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Was wollen Sie persönlich dem entgegen setzen? Mehr Eigenverantwortung? Mehr Freiheit? Etwas mehr als abgelutschte Floskeln- Worthülsen im besten Sinne- erwarte ich von Ihnen! Werden Sie endlich konkret: Wie sehen Sie die Zukunft?

      • marie sagt:

        und unter service public geht für mich öv, energie, gesundheitswesen (DAS kann sich ein sooooo reicher staat durchaus leisten)….
        und wäre das bge eingeführt, würde ich versuchen, mein geld so zu verwalten, dass es eben dann im alter reicht. und ich gehöre zu denen die gerne arbeiten, für mich ist das lebensqualität.

      • O. S. sagt:

        Zuffy: etwas viel auf einmal nicht? Ich habe keine „Kreise“, im Übrigen. BGE heisst Entstaatlichung des Gesundheitswesens, des Bildungswesens und aller Sozialsysteme. Nähme mich allerdings wunder, was jene, die das BGE jetzt fordern dann schreien, wenn die ersten im Winter erfrieren, und die ersten Kinder verhungern, weil die Leute mit ihrem Geld nicht umgehen können. Da ist dann kein Sozialstaat mehr da um sich fürsorglich zu kümmern.

        Ne, nein Zuffy. Ich bin für mehr Subsidiarität und für mehr Föderalismus. Die kleinste politische Einheit sollte die sozialen Aufgaben leisten – und bezahlen.

      • marie sagt:

        os, weshalb nicht mal eine mischform diskutieren?

      • O. S. sagt:

        Das ist zuallererst das Individuum und die Familie, dann die freien Zusammenschlüsse (vom Quartierverein bis zum Krankenversicherer), dann die Gemeinde, dann der Kanton. Eigenverantwortung heisst Selbstverwaltung in erster Linie. Nur so kann sich jeder Fleck dieser Erde optimal entwickeln und konkurrenzfähig bleiben. Wir müssen immer regionaler denken lernen, think glocal. Auch und gerade im Sozialbereich. Jeder muss wissen, wem er durch seine Steuern was bezahlt und warum. Kein Soziastaats-Monstrum, das über allem wacht, immer mehr Geld frisst, Beamten fett macht. Kleine, schlanke Strukturen.

      • marie sagt:

        ich musste grinsen als ich ihren post las.
        auch ich sehe vor meinem dritten auge think local, aber eben im zusammenhang mit genossenschaftlicher haltung – für mich kann das individuum sich nur entfalten, wenn es der gemeinschaft gut geht… da haben wir im kern ja schon das grösste problem, sie gehen so wie ich es verstanden habe vom gegenteil aus.. ich vermute, es wird am ende wieder auf einen kopmromiss hinauslaufen und der wird sich in einer mischform manifestieren. aber ich halte am genossenschaftl. gedanke fest, denn der kann man schon jetzt anwenden und ist „staatskonform“.

      • O. S. sagt:

        Hm, marie, sie meinen wohl eher: Voller Sozialstaat und ein grosszügiges Sackgeld für jene, die nicht arbeiten möchten?

        Das ist eine Utopie, die ich schildere. Der technische Fortschritt könnte es möglich machen. Wir sind weniger an Ort und Zeit gebunden, um unser berufliches Fort- und Einkommen zu realisieren. leine Einheiten haben schon immer besser funktioniert, während die grossen Staatsmonster immer kollabierten früher oder später. Wären die USA nicht so radikal auf Eigenverantwortung gebaut, dieses Gebilde wäre schon x-mal kollabiert. Die Konservativen waren eben immer cleverer.

      • marie sagt:

        os ich gehe im gegensatz zu ihnen nicht davon aus, dass die menschen faul sind. und ich versuche ihnen ja auch nur, eben, meine vorstellung von eigenverantwortung zu schildern. und die sehe ich halt, eben, im zusammenhang mit solidarität… aber wahrscheinlich liegt ein gangbarer weg irgendwo dazwischen. ich argumentiere aus der sicht von jemand, der immer droht von der fürsorge abhängig zu werden, weil privat nichts ist, wie bei vielen, die ich kenne. aber das ist ein thema für sich.
        aber ich glaube, wir sind uns einig, wenn ich behaupte, dass es so wie es jetzt ist, nicht weitergehen kann.

      • O. S. sagt:

        Eine Zwangsgenossenschaft ist eben immer noch Zwang. Ich versuche gerade dahinterkommen, was sie konkret meinen mit Genossenschaften. Ist eine WG auch eine Genossenschaft? Was menen sie konkret?

        Ich bin für jede Form zu haben, bei der ein paar Beamten überflüssig werden 🙂

        Aber, ich habe genug lang in WGs gelebt um zu wissen, dass ich dies im Alter ganz bestimmt nicht möchte.

        Ja, ich sehe es so, dass sich die Gemeinschaft nur entfalten kann, wenn das Individuum maximal frei und auf sich selber getellt ist. Kollektivismus ist für einige der schlimmsten Irrtümer der Geschichte verantwortlich

      • marie sagt:

        mir geht es nicht um zwangsgenossenschaften, denn genossenschaften, so wie ich sie verstehe, gab es schon immer und können ganz gut nebenher funktionieren. und ja, es geht in richtung wg. hier in bern gibt es eine alters-genosschenschaft, die menschen bewohnen, mit einem höheren einkommen, deshalb ist da freie wahl zur gestaltung. da ich aber nicht vermögend bin, wäre ich halt auch „gezwungen“ in eine kleinere wg zu ziehen. aber ich in meinem engen freundeskreis denkt man schon daran und fängt an konkret darüber zu diskutieren, da wir nicht mehr wirklich an die sicherung unseres alters…

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ösi, wie immer rethorisch sattelfest- aber inhaltlich vage, wenn es konkret wird.

      • marie sagt:

        glauben. und wir haben vor kurzem schon mal unsere pensionskassengelder verglichen… nun fazit: wir wären einfach auf billigen wohnraum angewiesen 🙂 und der schwindet ja bekanntlich. also zeigen wir ja guter wille, aber irgendwie der immomarkt nicht. na ja, vllt ergibt sich da was.
        ich sehe das auch so, dass nicht jeder wg tauglich ist, aber man kann sich durchaus daran gewöhnen, wenn regeln beachtet werden. und ich ich bin auch keine kollektivistin, aber glaube aber an ein miteinander. bin auch so erzogen worden. achtsamkeit ist das stichwort. und das individ. kommt dabei nicht zu kurz.

      • O. S. sagt:

        @Zuffy: schon fertig gebrainstormt? Und?

        Marie und ich sind sehr im Grundsätzlichen verharrt heute nachmittag. Zuffy wird schon merken, wie konkret solche Überlegungen werden können. Weil während er noch am Schirrmacher herumstudiert und verzweifelt fragt, wie er das irgendwie kontextualisieren kann und die Enden seiner Gedankenstränge miteinander in einen vernünftigen Zusammenhang bringen kann, hat ihn Orlando schon dreimal (rechts) überholt und den Linken, den Menschenfeinden und den Netten eins auf Dach gegeben.

        @marie: Natürlich, ich bin sehr fürs Genossenschaftliche. Aus Prinzip.

      • O. S. sagt:

        @Zuffy: würde gern, komme aber nicht durch…

      • marie sagt:

        @os
        dieser thread ist ja aber auch so etwas von subversiv… so nicht staatsgläubig und staatskritisch. früher wurde man zum tode verurteilt bei so viel subversion 😀 ich gehe mir mal eine henkersmahlzeit vorbereiten und öffne mir einen guten portugiesen….

    • Gabi sagt:

      „Solidarität“ geht mir in diesem Blog (!) als Wort schon nur noch auf den Wecker.

      Um solidarisch mit IRGENDWAS zu sein, muss man doch zuerst mal ein paar Stufen vorher ansetzen. Man muss einen Grundrespekt vor dem Anderen intus haben; einen Grundrespekt, der bedingt, dass man sein Gegenüber ernst nimmt und höchstens auf das eingeht (grad wenn wir hier nur virtuell über Worte kommunizieren können) WAS DA WIRKLICH STEHT.

      Sofern nicht einmal unterschieden werden kann zw. Fakten und eigenen Interpretationen, erübrigt sich alles Geschwafel von „Solidarität“.

      • marie sagt:

        da muss ich manuela verteidigen. vermute, dass sie selten hier im blog ist und wenn man selten hier im blog ist, hat man das gefühl, dass es grundsätzlich immer so ist hier. und das war mal anders, gestritten hat man immer, aber es war damals aber immer auf einer akzeptablen ebene… bei gewissen ist das immer noch so, aber bei anderen hat es die tendenz auszu arten. es ist wie in der realität gabi. im moment findet mal wieder eine polarisierung statt in unserer gesellschaft. und da steht der mb der realität in nichts nach.
        …bitte lesen sie mein post eher aus der distanz. danke 🙂

    • Marcel Zufferey sagt:

      Mein guter Ösi: Mir geht es hier ja gar nicht ums Thema, sondern explizit ums Off-Topic, um den schalen Begriff Generation, den ich aus einem Reflex heraus mit dem Schirrmacher verknüpft habe. Ob Schwangere / Kinderkriegen quersubventioniert werden soll(en) oder nicht, darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht.

      Vieleicht mache ich mir darüber aber noch Gedanken. Oder auch nicht.

      @marie: Dass der Begriff Arbeit neu-, bzw. schon lange umdefiniert werden sollte, ist auch meine Meinung. Darüber geschrieben habe ich (hier) auch schon genug.

      • O. S. sagt:

        Wir haben es bei der Post-Babyboomer-Generation mit einem Menschenschlag zu tun, der sozialpolitische Massnahmen befürwortet, nur weil es grad „gäbig“ wäre, vom Stat Geld zu bekommen, als „Entlastung“ für das ganz normale Leben.

        Bürolistinnen möchten sich gerne die Schwangerschaft vergolden lassen, weil der Alltag so „stressig“ ist – gerade muss ich an unsere Grossmütter denken, die noch am Tag vor der Geburt im Geschäft standen, auf dem Hof schufteten, den Grosshaushalt führten.

        Und was für ein Hohn gegenüber jenen Schwangeren, die täglich 50 km zum nächsten Brunnen laufen müssen in Afrika

      • marie sagt:

        aha, doch nicht so off-topic 😉
        „@marie: Dass der Begriff Arbeit neu-, bzw. schon lange umdefiniert werden sollte, ist auch meine Meinung. Darüber geschrieben habe ich (hier) auch schon genug“ … yep, arbeit ist ein begriff, der neu definiert werden muss (siehe ihre eigene ausführung zu den frauen in afrika, die schwanger x-kilometer wasser schleppen müssen)… aber eben, solange das nicht als arbeit zählt….

      • O. S. sagt:

        Was, sie wollen schwanger sein als „Arbeit“ umdefinieren? Und entlöhnen?

      • marie sagt:

        nein, grundsätzlich os.

      • marie sagt:

        die frau in afrika muss auch unschwanger die gleiche strecke hinter sich bringen und laut definition gilt das nicht als arbeit. in entwicklungsläänder verbringen die menschen mit einem aufwand von mehr als 60% des tagesgehaltes damit, sich den nahrungsbedarf für einen tag zu erwirtschaften. und das gilt per definitionem NICHT als arbeit. für mich ein armutszeugnis, wort wörtlich. ich versuche global zu denken os. im vergleich zu bangladesh geht es mir ja hervorragend!

    • Marcel Zufferey sagt:

      Ösi, det kenn ick! Es gibt bestimmte Zeichenfolgen, die jeweils nicht durch den TA-Schutzwall kommen. Ganz schlecht zum Beispiel: Der Name der AutorIn, das kommt manchmal erst nach Tagen durch.

      Die Diskussion über die Zukunft von Arbeitswelt und Sozialstaat muss ja nicht unbedingt bei Adam und Eva- oder kurz danach beginnen, wie ich aus der kurzen Diskussion zwischen Dir und marie heraus gelesen zu haben glaube: Das späte, 20. Jahrhundert reicht da vollkommen. Man könnte ja beim Übergang vom Sozial- zum Wohlfahrtsstaat beginnen. Da liegt nämlich einiges im Argen.

    • Manuela sagt:

      Ich meinte das ernst. In einer Gesellschaft, in der jeder arbeitet und kaum Kinder geboren werden, obwohl man beste medizinische und eigentlich gute gesetzliche Voraussetzungen hat, sollte Schwangerschaft nicht mit ’selber Schuld‘ abgetan werden. Es ist ein Beitrag ein Kind zu bekommen und es gross zu ziehen. Und während der SS zu arbeiten ist, als hätte man 2 Jobs.
      Ich lese den MB oft und ich finde die Kommentare in 90% der Fälle schlecht. Der Ton und die persönlichen Angriffe sind zum abgewöhnen.
      Und ja, ich finde eine grundsätzlich reiche Gesellschaft darf solidarisch sein.

      • Widerspenstige sagt:

        Ja, Manuela, da liegen Sie genau auf meiner Linie und ich freue mich über Ihre Aussage. Gerade weil wir im Schnitt zu den reichen Gesellschaften zählen, wo die Schere zwischen Arm und Reich nicht so krass sichtbar ist, darf Solidarität erwartet werden. In Skandinavischen Ländern scheint dieser Gedanke tief verwurzelt zu sein und solidarisches Denken eine Selbstverständlichkeit.

        Über den Ton im MB wurde in den letzten Wochen viel diskutiert u es braucht immer wieder neue Bloggende, welche darauf hinweisen. Deshalb nochmals, dankeschön, und bleiben Sie doch ein wenig hier. 🙂

      • Reto sagt:

        Jah ! 🙄

  • abana sagt:

    Die Hand auf dem Bauch . . . und das nennt sich arbeiten !

  • Max Demian sagt:

    Und an diejenigen, die denken dass es ein Privileg der Reichen sei Kinder zu kriegen: Die Fakten sprechen für sich. Die Armen haben die Kinder, nicht die Reichen. Was daran aus qualitativer Sicht besonders wünschenswert sein soll ist mir schleierhaft, abgesehen von wohl weniger Ressourcenverbrauch und -zerstörung eines ärmeren Menschen. Wenn also der Staat weiterhin subventioniert wir er die Bilanz noch weiter in Richtung ärmerer Familien gewichten.

    • marie sagt:

      dazu gibt es ganz klar alternativen, und zwar eine nützliche und lösungsorientierte politik, eine verantwortungsvolle wirtschaft und die vermögenden in die pflicht nehmen. hier ein ansatz.
      http://www.derbund.ch/schweiz/standard/Ich-bin-nicht-sehr-politisch-habe-nur-etwas-gegen-Ungerechtigkeit/story/17633536
      …wäre das vermögen besser verteilt, würden auch weniger kinder in die welt gestzt werden. denn auch in entwicklungsländer, wo kinder und (werdende) mütter an den folgen von armut sterben, tun das (krude ausgedrückt:), nicht zum spass.

      • O. S. sagt:

        Also sollen jetzt weniger Kinder „in die Welt gesetzt werden“, oder was?

        Eine Vermögensumverteilung bedeutet immer zuerst, dass man Geld jemandem wegnehmen muss. Am Anfang der modernen, erfolgreichen Staatwesen steht aber die Eigentumsgarantie. So ein Staat verstösst also in eklatanter Weise gegen eines seiner Grundprinzipien, leider. Er hat kein Anrecht whatsoever auf irgendwelche Vermögen der Leute. Ringier hat allenfalls recht, wenn sie die Einkommens- und Vermögenssteuern als de facto missbräuchlich taxiert. Ein Gemeinwesen, wo es viel private Vermögen gibt ist ein gutes Gemeinwesen.

      • marie sagt:

        ich habe versucht herrn diem eine alternative zu seiner haltung zu bieten. that’s it.
        meine haltung: ich frage mich ob die überbevölkerung nicht überbewertet wird. ich weiss es nicht.

      • Wildkatze sagt:

        marie, weshalb sollte das Thema „Überbevölkerung“ überbewertet sein? – Die Rechnung ist doch furchtbar einfach: Die Ressourcen dieses Planeten sind begrenzt. Die kaninchenhafte Vermehrung des homo sapiens bzw. homo oeconomicus dagegen scheint unaufhaltsam. Irgendwie liegt der point of no return – wenn wir ihn denn nicht schon überschritten haben sollten, was ich befürchte.

      • Wildkatze sagt:

        sollte heissen „irgendwo“

      • marie sagt:

        eben wildkatze ich weiss es nicht. ich erlebe das im moment eher als panikmache, um vor den wahren problemen abzulenken. ich sehe die heutige problematik eher in der vermögensverteilung, die nicht ausgeglichen ist.
        aber ich bin mit ihnen einig, dass wenn wir so weitermachen, sie den nagel auf den kopg treffen. ich habe aber die haltung, wenn wir das vermögen „fairer“ verteilen, es grundsätzlich weniger kinder geben würde. siehe meine ausführung an de hummel von gestern 17:29.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @marie/@Wildkatze
        das eine ist die, siedlungstechnisch gesehen wirklich problematische, Zuviel-Bevölkerung in gewissen Gebieten.
        Das andere ist aber,
        und hier sehe ich ebenfalls das gröbere Problem,
        die ungleiche Verteilung von „Rohstoff“-Nahrungsmitteln,
        zum Überleben wichtiges Getreide etc welches an ausgerufenen Weltmärkten gehandelt wird,
        als gehe es um irgendein Produkt welches man kaufen oder nicht kaufen kann/muss.
        Um Rohstoffe deren Quellen oft in Gebieten ohne ausreichenden, staatlich garantierten & durchgesetzten Rechtsschutz liegen, Rechtsschutz im Sinne der dort lebenden Menschen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        denn es würde für alle reichen wäre es gerechter verteilt.
        Und die ganzen Gewinnbestrebungen, Überzeugungen dass es Gewinn (welcher privat eingesackt, und nicht ins Wohl der Firma investiert wird) braucht, und zwar immer mehr und immer höher, diese machen die Angelegenheit unnötig schwierig.

      • marie sagt:

        yep brunhild… solange mit nahrungsmittel an börsen spekuliert wird… was für eine degenerierte perversion. traurig, sehr traurig.

      • Wildkatze sagt:

        Natürlich haben Sie recht, Brunhild. Aber daneben gibt es eben auch noch die Tatsache, dass sich die Weltbevölkerung seit anfang der 50er-Jahre bis heute (also in etwas mehr als 60 Jahren!) verdreifacht (ver3facht!!!) hat. Und das passiert in immer kleineren Abständen! – Wäre ich Pessimistin müsste ich sagen: Da hilft nur noch ein Meteoriteneinschlag!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Wildkatze:
        bin mit mit Ihnen einig wenn wir die „Überbevölkerung“ lokal betrachten können, die Argumentation „wir haben zuviele Menschenauf der Welt, drum schadet es gar nix wenn in CH die Geburten massiv zurückgehen“ emfpinde ich unzulässig, vorallem sehr hilflos, denn keine einzige Nicht-Geburt hier hilft anderswo.
        Und wir sollten dringendst unsere Ansprüche runterschrauben, empfinde es als unbeschreiblich arrogant von sogenannt aufstrebenden Nationen im Namen der globalen Gesundheit Mässigung zu erwarten…

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        aber was die Mässigung betrifft muss ich bei Ihnen ja an nichts appellieren,
        da sind wir glaub mal sehr in Einheit verbunden? 😉 Den Meteoriten können wir glaub nicht gut gebrauchen, lieber vorher ziviler Ungehorsam, ehm…

      • marie sagt:

        ziviler ungehorsam????‘ bin dabei 😛

      • Brunhild Steiner sagt:

        @marie:
        ein kleines, unangenehmes Detail marie:
        mit Spraydosen kommen wir da nicht weit…

      • marie sagt:

        brunhild, da gilt es innovativ zu werden. und genug phantasie sowie humor haben wir ja. 😀

      • Wildkatze sagt:

        Brunhild, über den 1. Absatz in Ihrem Post von 15:46 müssen wir weiter diskutieren. Jeder nichtgeborene Mensch, VOR ALLEM in der sog. 1. Welt (also auch bei uns!) verbraucht keine Ressourcen, produziert keinen Abfall, benötigt keinen Wohnraum, kein Auto, verpestet keine Luft, fliegt mit keinem Flugzeug um die Welt, etc., etc., etc…..
        Hätte ich die durchschnittlichen 2 Kinder (1,3 oder so ähnlich könnte ich nicht produzieren!), und diese hätten inzwischen ebenfalls je wieder 2 Kinder….rechnen Sie sich mal aus, was da in 100 Jahren raus kommt! Max. Umweltschutz = keine Kinder produzieren.

      • O. S. sagt:

        @Wildkatze: wenn ich ihnen den Schädel mit einem Hammer zertrümmerte, dann hätten sie auch nie wieder Kopfweh.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Wildkatze:
        klar, einem gewissen Mass an Verbrauch ist bei bestem Gewissen&Tun nicht auszuweichen.
        Aber diese (ihrigen oder unsrigen) Nachkommen garantieren hier in unserem Land ein Weiterbestehen der Infrastruktur,
        des sozialen Zusammenhaltes und ganz vielem mehr.
        Ich persönlich halte von dem Argument: lösen wir problemlos mit „Import“ überhaupt nichts.
        Da wir zwar als Menschen eins sind, aber dennoch unterschiedlichste, tiefst verankerte Werte in uns tragen,
        welche, ob wir es uns bewusst sind oder nicht, uns prägen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        schon nur bei unsrem südlichen Nachbarn herrscht ein gänzlich anderes Arbeitsklima- und diesem verdankt das Land ua jährlich unendliche Liter Trinkwasser welche durch lecke Leitungen verloren gehen und in den Hitzemonaten ein grosses Problem darstellen,
        das ist ein Beispiel unter vielen,
        und nein, ich möchte nicht dass wir zu einem Eintopf verkocht werden.

      • Wildkatze sagt:

        O.S., ich pflege nicht, unter Kopfschmerzen zu leiden. Und wenn ich Ihnen Ihr bestes Stück abschnitte, könnten Sie vielleicht mit Ihrem Gehirn denken. Intelligenz ist wie eine Fahrkarte: Sie bringt nur etwas, wenn man sie benutzt!

      • Wildkatze sagt:

        Brunhild, unsere Positionen sind wohl unvereinbar. Während ich in der Kategorie „Mensch“ denke, orientieren Sie sich an der Kategorie „Schweiz-er-in“.

      • O. S. sagt:

        Na schön, bei dieser Art von Kopfweh hilft sowieso nur ein Meteoriteneinschlag.

        Wer sich öffentlich verlauten lässt mir Forderungen nach Massenkastration (als früherer Nick) und sich brüstet, die Umwelt nicht mit der Geburt von zwei Kindern „belastet“ zu haben, der ist nicht mehr eine kranke Zynikerin, der ist nur noch krank.
        Und in höchstem Masse beleidigend für jede Frau, die ein Kind erwartet.

      • Wildkatze sagt:

        O.S., ich schreibe über Fakten. Was Sie von sich geben, ist nichts weiter als Polemik!

      • O. S. sagt:

        Sie sagen also allen Ernstes (an die Adresse von schwangeren Frauen, die hier vielleicht mitlesen): Es wäre besser, keine Kinder „auf die Welt zu setzen“, weil das die Umwelt belastet?

        Antworten sie bitte mit ja oder nein.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Wildkatze:
        nun, zwischen der Kategorie „ausschliesslich alles nur Menschen“
        und „ausschliesslich alles nur Schweiz-er-innen“
        existiert für mich schon noch ein gewisses Spektrum.

        Aber Sie sind sich doch der aktuellen Probleme,
        gerade auch auf Ihrem bevorzugten Gebiet was die Frauenrechte etc betrifft, gewärtig dass Menschen aus anderen Kulturräumen unsere Vorstellungen eben nicht einfach so auf Wunsch übernehmen? Von der Schwierigkeit dies „nachzukontrollieren“ gar nicht erst angefangen.

      • Wildkatze sagt:

        O.S.: Bei gewissen Eltern: Ja, bei anderen: Nein. Zweifelsohne braucht die Menschheit eine gewisse Zahl von Nachkommen, um einen Mindestbestand zu erhalten. Was darüber hinaus geht ist für diesen Planeten und die Natur eine unzumutbare Belastung. Ich nehme mich selbst dabei nicht aus, was u.a. ein Grund für meine Kinder-Verweigerung ist.

      • Wildkatze sagt:

        Brunhild, Ihre Argumentation hat nichts mit dem Thema „Überbevölkerung“ zu tun. Sie lenken ab.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Wildkatze:
        bin ich es, die ablenke-
        oder blenden nicht eher Sie sehr unangenehme Konsequenzen,
        welche aus dieser
        „wir-sind-alles-bloss-Menschen-und-sollen-doch-bitte-wir-im-Westen-
        mittels-„nicht-gebären“-endlich-Platz-machen-für-diejenige- welche-andernorts-noch-zuviel-sind
        ???
        Wir brauchen nicht nur ein oekologisches Gleichgewicht!

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        … da fehlt noch ein „Haltung“ vor den Fragezeichen…

      • Wildkatze sagt:

        Verstehe ich Sie richtig, Brunhild: Weisse Rasse = Herrenrasse? – Naja, unser Gott ist ja auch weiss (und männlich, selbsstverständlich)!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Wildkatze:
        nein, Sie verstehen überhaupt nicht richtig,
        was mich zwar ein bisschen wundert bei Ihrem Engagement für die Sache der Frau etc usw.
        Haben Sie wirklich den Eindruck, durch Nicht-gebären hier,
        und Ersatz für allfällig fehlende Menschen hier mittels „Grossimport“ aus überbevölkerten Gebieten,
        entstünden keine Probleme?
        Wollen Sie kulturelle Unterschiede (die für Frauen sehr negativ sein können!) kleinreden,
        bloss weil wir zu allem Übel auch noch unterschiedliche Hautfarben haben?
        Und mensch dann ja als „Rassist“ dastehen könnte?

      • Wildkatze sagt:

        Brunhild, Sie sind es schon wieder, die Unterschiede macht. Meine Statements beziehen sich genauso auf SchweizerInnen wie auf TakatukalanderInnen, weil meine Statements (jawohl, auch die feministischen!) allgemein die Menschheit betreffen und sich nicht an SchweizerInnen, EuropäerInnen, AmerikanerInnen, etc. orientieren.

      • Amanda sagt:

        @Wildkatze
        Menschen jeder Ethnie – auch der unseren – haben eine Daseinsberechtigung auf diesem Planeten. Ich finde in Brunhildes statement keinen Anhaltspunkt, den man auch nur andeutungsweise als „Weisse Rasse = Herrenrasse“ interpretieren könnte. Was den Grund Ihrer Kinderlosigkeit anbelangt: Dass, wie Sie uns glauben machen wollen, umweltpolitische Motive dafür ausschlaggebend sind „Umweltschutz = keine Kinder produzieren“, glaube ich Ihnen keine Sekunde!

      • Wildkatze sagt:

        Amanda, dass ich keine Kinder habe, war ein sehr bewusster Entscheid. Ich habe mich sterilisieren lassen, und davor die Pille geschluckt. Jeden Tag, ohne Ausnahme! Gründe dafür habe ich Dutzende. Die Überbevölkerung unseres Planeten durch die menschliche Rasse hat dabei AUCH (lesen Sie; ich schrieb „u.a.“) eine nicht unwesentliche Rolle gespielt. Hätte ich unbedingt ein Kind gewollt, wäre für mich nur eine Adoption in Frage gekommen. Ich bin nicht der Meinung, dass nur die eigenen Gene reproduktionswürdig sind.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Wildkatze:
        könnten Sie mir nun mal, anstatt selber auszuweichen,
        meine Frage beantworten?
        Oder ignorieren Sie kulturelle Unterschiede inkl deren Konsequenzen, bei so einem Gross-Manöver
        (wenn wir das mal theoretisch durchspielen sollen)
        in einer Entschiedenheit
        dass Sie keinerlei negative Auswirkungen auf Errungenschaften in unserem Kulturkreis sehen?
        (Obwohl in der Praxis diese negativen Auswirkungen beinah täglich zu sehen sind?)

      • O. S. sagt:

        Wildkatze sagt im Klartext: Es ist für den Planeten unzumutbar, wenn Kinder auf die Welt gesetzt werden, vor allem von „gewissen“ Eltern.

        Was kommt als nächstes? Die Nürnberger Rassengesetze? Oder die Forderung nach Sterilisierung von unerwünschten potenziellen Eltern?

      • Wildkatze sagt:

        O.S., hören Sie doch endlich auf mit Ihrer billigen Polemik. Auf Ihre Polarisierungsversuche fällt hier hoffentlich niemand rein.

      • Wildkatze sagt:

        Worauf wollen Sie hinaus, Brunhild? Oben hatte ich das Gefühl (18:34 oder so), sie spielen auf Griechenland an, jetzt scheinen Sie eher eine Islam-Diskussion vom Zaun brechen zu wollen. Ich bin gerne bereit, mich darüber zu unterhalten. Allerdings nicht unter dem Titel „Schuften bis die Wehen kommen“.

      • Wildkatze sagt:

        Brunhild, meine Antwort an Sie ist noch ins Wartezimmer geschickt worden.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Wildkatze:
        okay, ich warte nun aber nicht bis sie (hoffentlich irgendwann dann mal) dem Wartezimmer entkommt,
        sondern verschiebe mich ins Schlafzimmer,
        schau dann morgen nach
        (muss mich wohl auf was gefasst machen?…)
        trotzdem, gute Nacht.

      • O. S. sagt:

        Hoffentlich liest keine schwangere, glückliche junge Frau ihren menschenverachtenden Bullshit hier, Wildkatze.

        „Bei gewissen Eltern wäre es besser, wenn sie Keine Kinder auf die Welt setzten, weil das die Umwelt belastet“.

        Das wird sie noch eine Weile verfolgen, diese Aussage…

      • Wildkatze sagt:

        O.S., wären Sie und Reto nicht geboren worden, konnten wir uns hier einer gepflegten Diskussion widmen!

      • Wildkatze sagt:

        Brunhild, ich fürchte, dass hier griechische Verhältnisse Einzug halten. Meine Antwort an Sie wartet noch immer. Dabei war sie eigentlich völlig harmlos, keine Angst.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „Das wird sie noch eine Weile verfolgen, diese Aussage…“ wie billig O., sich hier als der grosse Menschenfreund aufzuspielen, wissen wir doch alles, dass du das Gegenteil davon bist. Du lebst davon, andere Menschen in die Ecke zu drängen, wehe sie geben sich eine Blösse, dann bist zu gleich zur Stelle.

        Du bist nur noch peinlich seit du hier ganz ungeniert kundgetan hast, eigentlich schon lange wegbleiben zu wollen, es sich aber wieder überlegt zu haben, nachdem du ein neues Opfer deiner Bösartigkeit ausmachen konntest und im Idioten einen Gleichgesinnten gefunden hast. Wildkatze hat recht.

      • Wildkatze sagt:

        Pippi, danke für Deine Schützenhilfe. Aber im Ernst: Mit Einem, der unser heutiges Familienmodell für eine „anthropologische Konstante“ hält, werden wir mit Links fertig! Soviel zu „Diese Aussage wird Sie noch eine Weile verfolgen“! Was der kann, Pippi, können wir schon lange!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Wildkatze:
        ehm, ich hoffe NICHT dass hier griechische Verhältnisse Einzug halten, weder virtuell noch real…,
        aber manchmal ist’s hier schon ausgesprochen mühsam mit dem nicht-erscheinen,
        wünsche viel Glück und schau später wieder nach.

      • Wildkatze sagt:

        Reto, halten Sie die Klappe! Sonst liste ich Ihnen hier Ihre ordinären Ausfälligkeiten auf, die ich in meinem besagten Schreiben über Sie gesammelt habe.

        Dies war mein letzter Post an Sie. Ab sofort gehören Sie der vergessenen Brigade an, auch wenn Sie meinen, sich hier wieder auf ordinärste Art und Weise austoben zu müssen. Sie sind sooooo weit unter meinem Niveau, dass ich keine Sekunde mehr an Sie verschwenden kann.

      • Reto sagt:

        @Wildfratze

        Schön…endlich keine Beleidigungen mehr aus deiner bescheidener Ecke !

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Wildkatze:
        19.2. 22:12 ist endlich angekommen…,
        ich wollte auf nichts spezifisch „anspielen“ (und mit dem südlichen Nachbarn hab ich Italien gemeint, mit dem ich verwandtschaftlich verbunden bin), sondern drauf hinweisen dass Menschen zwar alle Menschen sind, aber mit sehr unterschiedlichen Prägungen/Werten/Überzeugungen- einerseits ganz persönlichen unabhängig von der Lokalität, dann aber auch von der Ursprungsumgebung abhängig,
        und es verhängnisvoll sein könnte zu meinen, wenn wir hier die Geburten stoppen, und „fehlendes“ einfach von weither ersetzen, hier alles beim Ist-Zustand bleibt

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        und zwar „Ist-Zustand“ was zum Beispiel die Rechtslage betrifft,
        welche ja ihrerseits auch aus Überzeugungen die hier eine Mehrheit finden, gewachsen ist.
        Würden nun also wirklich alle Westeuropäer ab sofort auf Nachwuchs verzichten, um überbevölkerten Gebieten die Möglichkeit zu geben ein bisschen Luft zu bekommen, dann kommen nicht nur im grossen Stil Menschen, sondern mit ihnen auch Überzeugungen. Überzeugungen welche sich mit unsren Konzepten von Freiheit vielleicht nicht durchs Band vertragen. Und wenn sie die Mehrheit stellen, mit Stimm/Wahlrecht, dann könnten Dinge kippen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        3/
        und dass wir dann Errungenschaften verlieren könnten,
        das wollte ich damit eigentlich zum Ausdruck bringen-
        ich gebe zu, ich krieg das nicht ganz in die richtigen Worte,
        mir ist der
        „problemlos-Austauschen-können“ von Menschen-Gedanke einfach viel zu einfach.
        Und daher für mich überhaupt nicht erstrebenswert
        bei uns Geburtenreduktion zu proklamieren.

      • Gabi sagt:

        Find ich sehr gut formuliert, Brunhild!

        (Wussten Sie übrigens, dass der neue Bundespräsident Deutschlands, der nun wirklich nicht im Ruch rechtsextremen Gedankengutes steht, T.Sarazin für dessen „Mut“ lobte? … wie ich zu meinem grossen Erstaunen grad erfahren habe)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Gabi:
        nein, wusste ich nicht, aber bei dieser Gelegenheit würde ich gerne an Ihren Mut appellieren
        die Sache mit K nun mal ruhen zu lassen, wenigstens im Grossmutterabteil
        (und ähnlich thematisch gelagerten Abteilen welche folgen mögen),
        es ist mir sehr bewusst dass für Sie (und andere) viele Fragen/besonders auch Widersprüche offen sind,
        aber übersehen Sie bitte nicht dass es Viele trotzdem geschafft haben sich einigermassen damit zu arrangieren.
        Ab und zu mal einen Zug einfach fahren lassen wird Ihnen nicht schaden.
        Denken Sie das wär machbar? Karambolagen werden noch genug kommen.

      • Gabi sagt:

        Mmmmh…. Murr.

        Sie wissen, das fällt mir, nach dem beständigen Beleidigungen, Unterstellungen, Hineinlesereien – und insbesondere auch angesichts der immer noch vorhandenen „Solidaritätsadressen“ im Namen des Guten und Wahrhaften, nicht leicht.

        Also versprechen kann ich wirklich nichts…

      • O. S. sagt:

        @Brunhild: sie wollen eine Schwamm-Drüber-Politik? Gut, ich werde sie daran erinnern, wenn ich hier fertig bin.

        @Pipps: Du schaffst es seit zwei Jahren, dass sich immer mehr Leute frustriert von dir abwenden und noch viel mehr Leute sich dir in fast grenzenlosem Hass entgegenstellen. Was hast du falschgemacht? Irgendwas in dir scheint sich wieder und wieder komplett asozial auszutoben, deine öffentlichen Angaben über dein Privatleben spricht jedenfalls Bände. Und – sorry – wer schon virtuell so hässlich rüberkommt, der kann ja…in Wirklichkeit…hmmm,…puhh, nun…nun ja, keine Beauty sein.

  • Max Demian sagt:

    Kinder kosten Geld – viel Geld. Wer es sich nicht leisten kann auf Einnahmen zu verzichten während Schwangerschaft und nach der Geburt, der sollte es sich zweimal überlegen Kinder zu haben. Die Kosten in den 20 Jahre nach diesen Ausfällen sind ungleich grösser. Wieso sollte der Staat eine Überbrückung finanzieren?
    Also weniger Kinder? Ja, die Welt hat heute 7 Milliarden Einwohner, vor 10 Jahren waren es sechs. In weiteren zehn werden es 8 oder mehr Milliarden sein. Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Menschen. Grenzen spielen da keine Rolle.

  • mira sagt:

    Ich lebe in Deutschland und empfand die 6 Wochen Mutterschutz vor der Geburt als mühsam. Ich war noch soweit fit und hatte keine Lust schon 6 Wochen vorher zuhause zu sitzen und zu „warten“. Denn viel anderes ist es nicht, wenn man noch gesund ist. Ich hätte die 6 Wochen VIEL LIEBER nach der Geburt gehabt, denn da gibt es hier nur 8 Wochen (das ist lächerlich). Dann kommt das Elterngeld, was natürlich eine gute Sache ist, aber nur 65% vom Lohn beträgt. Mit mir als Haupfverdienerin reicht uns das natürlich nirgens hin…

    • Muttis Liebling sagt:

      Wenn man sozial noch kompensierte Alkoholiker in eine Suchtklinik steckt, rebellieren sie 14 Tage lang wegen der Unterforderung. Begreifen noch nicht, dass die Unterforderung zum Konzept gehört, Mit sich allein sein zu dürfen. Das Personal weiss und kennt das und hält vorsichtig gegen. Wer trotzdem aussteigt, kommt irgendwann wieder oder geht unter. Wer es aushält, bleibt, versteht die Strategie auch mehr oder weniger, aber auch das nützt meistens nichts. Es könnte nur nutzen, während alles andere nichts nützt. So ähnlich ist es in den letzten Wochen der Schwangerschaft. Gewolltes Aussein.

      • mira sagt:

        Das ist kompletter Blödsein. Schwangerschaft ist keine Sucht und auch keine Krankheit. Sondern ein natürlicher Zustand. Und wer noch fit ist, der soll auch noch was tun dürfen. Das Gesetz ist zum Schutz von Arbeitnehmerinnen, welche Arbeit unter körperlichem und/oder psychischem Stress verrichten. Und genau dort ist es auch sinnvoll! Das ein Gesetz aber alle trifft, so sind auch Frauen treffen, welche eine Arbeit verrichten, welche locker auch noch in den letzen Wochen gemacht werden kann, beziehungsweise sich die Frau es selbst einteilen kann, wieviel Stress/Arbeit sie noch verträgt.

      • mira sagt:

        Ich habe übrigens in der ersten Schwangerschaft in der CH gearbeitet, bis kurz vor dem ET. Und das Baby war genau so zufrieden und gesund wie es auch jetzt das Zweite ist (mit 6 Wochen Wartezeit).

      • Muttis Liebling sagt:

        @mira: Wenn Se nicht einmal merken, das der Begriff ‚Arbeitnehmerin‘ und der Ausdruck ‚Arbeit verrichten‘ ein Widerspruch ist, ist Ihnen nicht zu helfen.Arbeit kann man entweder nehmen oder verrichten, neides gleichzeitig gehr nicht.

    • Muttis Liebling sagt:

      Die Zeit danach ist sicher wichtiger, sollte man aber nicht mit der davor saldieren. Das sind andere Qualitäten. Da, wo ich sozialisiert bin, konnte meine Frau 6 Wochen vor der Geburt und 12 Monate danach ohne arbeitsrechtliche Veränderungen zu Hause bleiben. Ob volles Gehalt, weiss ich nicht mehr, aber wahrscheinlich war es so. Wir haben das nicht thematisiert. Es war halt so, Meine Frau hat das nie in Anspruch genommen, nach der Stillzeit ist sie wieder arbeiten gegangen, 3 Schichten Pflege im Spital. Zwischen 6. Monat und Einschulung war ich Bezugsperon, weil Student mit Zeitbudget. Es ging

      • mira sagt:

        @Muttis Liebling
        Arbeitnehmer ist der offizielle Ausdruck und damit ist für mich die Sache gegessen. Wenn man genug Geld hat, dann muss man es nicht thematisieren. Wenn man aber die Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, wenn das Gehalt nur noch teilweise kommt, dann ist es natürlich ein Thema. Die Wohnung, der Strom und das Essen werden nicht billiger, nur weil der Lohn kleiner wird…

      • Muttis Liebling sagt:

        @mira: Wenn man am Gegenständlichen klebt ist das so.Als meine Kinder klein waren hatten wir manchmal am Tag vor der Gehaltszahlung meiner Frau nicht mal mêhr das Geld für die Flaschennahrung. Wir haben es uns dann geliehen. Gewohnt haben wir mit 2 Kindern in einem Zimmer im Schwesternwohnheim, eine richtige Wohnung gab es erst 4 Jahre später. Eine mit Aussenklo, aber wenigstens 3 Zimmer mit Ofenheizung. Nur, unglücklich waren wir nie, nicht damals. Das kam erst später.

      • mira sagt:

        @Muttis Liebling
        Wir leben bescheiden, aber unabhängig von Sozialwerken. Flaschennahrung müssen wir uns zum Glück nicht kaufen, ich kann stillen. Ich klebe nicht am Gegenständlichen (was für ein Ausdruck…), aber ich möchte für meine Kinder keine HarzIV – Verhältnisse. Dafür gehe ich arbeiten. Dass mir meine Arbeit auch Spass macht ist wohl Glück 🙂

      • Muttis Liebling sagt:

        @mira: Ich gehe arbeiten, nicht um unabhängig von Sozialwerken zu sein, sondern um sozial zu sein. Ich arbeite um Soziales, mehr um Gesellschaftliches, nicht für Individuelles. Nicht für mein Individuelles. Ich möchte der Sozialgemeinschaft, in der ich lebe, nützen. Ich selbst will nicht gut leben..

      • mira sagt:

        @Muttis Liebling
        Eine Mutter Theresa also 🙂 Ja, solche Leute braucht die Gesellschaft auch. Mir selber geht der Helfer-Trip ab, mich muss meine Arbeit intellektuell fordern. Aber ich habe Respekt vor Leuten in sozialen Berufen: Die Arbeit ist oft hart und die Bezahlung nicht angemessen.

      • Sportpapi sagt:

        Erstaunlich. Das Geld ist knapp und reicht kaum für das absolut Nötigste. Trotzdem weiss der Vater nicht mehr, wie viel Geld denn die Frau damals verdient hat. Haben Sie da keine Verantwortung übernommen?

      • Muttis Liebling sagt:

        Mutter Theresa ist das Gegenbild meiner. Passive Immunisierung. Schaden begrenzen, wenn er eingetreten ist, nicht voher verhindern. Ich meine Sozialprävention, das Verhindern von Entgleisungen. Typen wie sie oder der da unten in Südafrika, Manela, haben insgesamt nur geschadet. An den Kern kommen sie nicht, aber neutralisieren die Gegenwehr. Man kann nicht ein bisschen gut sein, man ist es oder ist es nicht. Ansonsten legitimiert man nur. Mutter Theresa schadete mehr, als sie nutzte. Mit so etwas möchte ich nicht verglichen wreden.

      • Amanda sagt:

        @Muttis Liebling
        Inwiefern hat, Ihrer Meinung nach, Nelson Mandela der Anti-Apartheid-Bewegung Südafrikas geschadet?

  • zwaschpel sagt:

    da kommt mir das kalte kotzen!!!
    Liebe Herren der Schöpfung ich sage nur zum Glück könnt ihr nicht schwanger werden!!!!!!!
    Dann bräuchten wir nämlich neben dem bisschen Urlaub den es in der Schweiz dafür gibt auch noch eine 3 zu 1 Betreuung für jeden werdenden Vater der schwanger wäre!!!!!
    Bin selbst gerade im 6. Monat schwanger und brauche gewiss keine Komentare von unserer Krone der Schöpfung die sich diesen Zustand mit einem Untermieter im Bauch nicht im geringsten vorzustellen vermag!P.s. Und was hat der Artikel mit dem Weltbevölkerungswachstum zu tun?????

    p

    • marie sagt:

      „P.s. Und was hat der Artikel mit dem Weltbevölkerungswachstum zu tun?????“ beim thema schwangerschaft, kommt das thema irgendwie immer. ähm auffallend oft von einer ganz bestimmten männerfraktion, gibt aber auch frauen, die das argument manchmal bringen.

  • G. Wüthrich sagt:

    Bei unserem ersten Kind war ich bis zum Schluss/Termin berufstätig, weil das heute ja alle so machen. Es war eine Arbeit, bei der die Leistung ganz exakt beurteilt wurde und in dem Sinn „stressig“ war. Wir hatten nach der Geburt ein Schreikind.

  • Nathalie sagt:

    Eiskalte Schweizer Mentalität, kein Gefühl mehr für Kinder. Schade.. zum Glück muss ich nicht in der Schweiz leben.

  • Monsieur de Hummel sagt:

    Ich muss sagen, in ihrer Kompromisslosigkeit gefallen mir die Worte von Ralf Loren doch irgendwie. 😉 Wieso nicht einfach mal den Spiess umdrehen. Natürlich greift seine Sichtweise etwas kurz, denn schlussendlich ist es ja im Sinne unseres Staatssystemes, neue Kinder hervorzubringen. Irgendwie müssen ja die Alten finanziert und die Wirtschaft am Laufen gehalten werden.

    Aber ich bin ohnehin der Meinung, dass wir weder das hohe Durchschnittsalter noch die wachsende Wirtschaft brauchen. Und Menschen gibt es ohnehin zu viele.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Von daher, muss wirklich jeder Kinder haben? Man hört ja oft hier, wie teuer und streng Kinder doch seien. Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, wenn nur noch Leute Kinder hätten, die sie sich auch leisten können.
      Klar, dann gibt es bedeutend weniger der kleinen Bälger. Aber wie gesagt, das wäre vielleicht auch nicht das Schlechteste.

      -> Pro Halbierung der Weltbevölkerung.

      • marie sagt:

        o.t. ralf l: wenn man nicht fähig ist (in der ch), so sparsam zu leben, damit man sich ein kind leisten kann (ohne staatshilfe), dann sollte man auch kein kind haben.

        sorry, damit hat er bewiesen, dass es nicht mit dem argument überbevölkerung zu tun hat, sondern nur mit: arroganz, überheblich, selbsgefälligkeit, vermessenheit. das sind für mich keine argumente, sondern eben eigentor m. de hummel! ich hoffe sie können das missfallen einwenig nachvollziehen.

      • Marcel Zufferey sagt:

        -> Pro Halbierung der Weltbevölkerung. Am Effizientesten ist da immer noch ein richtiger Krieg, wie er im Geschichtsbuch steht!

      • marie sagt:

        und wir haben in erster line bei diesem thema nicht ein m/w problem, sondern ein konkretes problem mit einem system; die da sind die zumutungen des neuen kapitalismus mit seiner gier nach flexibilität und mobilität, den natürlichen feinden von liebe, partnerschaft, familie.
        aber es gibt natürlich immer noch welche, die sich mit einem system von vorgestern zufrieden geben und werden lösungen angeboten sind es die von gestern. wir haben aber ein heute und irgendwie sollten wir an morgen denken…

      • Ms. Management sagt:

        Hm. Die Frage, Hummel, ist, wie Du durchsetzen willst, dass nur Reiche Gofen machen. Die überschüssigen Kinder euthanasieren? Und was ist, wenn jemand halt erst mit 40 genug reich ist, Kinder zu haben? Oder wenn er es zwar schon mit 20 ist, aber mit 30 plötzlich arm wird?

      • Max Demian sagt:

        Marie, das System von vergestern ist die Idee eines Rentensystems, das auf immer mehr Nachkommen beruht. Dass dies nicht funktionieren muss auch dem Blindesten unter den Blinden sonnenklar sein.
        Die Lösung, die sich anbietet ist eine Wahl zwischen Lebensqualität oder humaner Quantität.

      • Sportpapi sagt:

        Aktuell ist es ja definitiv nicht so, dass die Leute am meisten Kinder haben, die es sich leisten können. Im Gegenteil.

      • Johnny Boy sagt:

        Diejenigen welche die Halbierung wollen bekommen sie auch, mindestens posthum. Jeder frei werdende Platz wird SOFORT von den nachziehenden Bienen belegt, denen es hierzulande bekanntlich sehr gefällt und die im schnitt 3 – 5 Kinder haben. Das stolze und rechtschaffene Hummeli wird von den fleissigen Bienen ganz einfach verdrängt, und dies nur weil es kein Selbstvertrauen, keinen Mut mehr, weder Hoffnung noch Kinder hat. Mr. Hummel, produzieren Sie mindestens drei gesunde und stolze Hummelis, es gibt KEINE andere Alternative.

      • marie sagt:

        sagen sie mal johnny, was für pillen schlucken sie?

      • Marcel Zufferey sagt:

        Bei Johnny Boy fällt mir Johnny Cash ein: A Boy Named Sue. Treffender noch: A Girl Named Johnny…

      • marie sagt:

        @marcel:
        zuviel der ehre mit j cash… war gestern ganz nahe dran ihm den song zu posten. habe es aber aus diesen gründen aber gelassen.

        muss m de hummel aber verteidigen, er fand ja den ansatz von r loren ja auch „primitiv2“ dass kinder nur reichen haben dürfen. er hat sich davon distanziert. siehe unten, für alle die, die meinen, es sei m du hummels haltung.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Liebe marie: Ich steige hier drinnen eh‘ schon lange nicht mehr durch, wer mit wem weshalb wann und warum. Und wenn ich ehrlich sein will, ist es mir auch so ziemlich egal. Johnny ist eine alte Bekannte von mir (und nicht nur von mir). Gelegentlich hat sie etwas Mühe mit ihrer Identität, deshalb muss man ihr manchmal auf die Sprünge helfen. Ich staune immer wieder, welche Bedeutung der Mamalog für einige Menschen hat, nicht selten gebildete, intelligente Menschen wohlgemerkt! Gibt der MB ihrem Leben wieder eine Richtung, einen Sinn; vermittelt er ihnen gar am Ende neue Lebensinhalte..?!

      • marie sagt:

        mb = lebensinhalte?
        schreck lass nach, ich blogge, weil das wetter draussen schlecht ist und ich im winter eher zurückgezogen lebe. im sommer bin ich dann ganz viel unterwegs und widme micht dem wahren leben. und darauf freue ich mich jetzt schon.
        ja, bin manchmal selbst erstaunt, wie einige ihre eigene intelligenz ja schon bald ganz masochistisch missbrauchen. aber irgendwie ist es für mich trotzdem spannend. sonst wäre ich ja auch weg. 😉
        mir ist aber johnny boy noch nie aufgefallen… dem bin ich zum ersten mal begegnet und finde seine haltung bedenklich.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Seine / ihre Haltung ist genau genommen gar nicht bedenklich, da starken Schwankungen unterworfen, wie allgemein bekannt ist. Massgebend ist hier vielmehr der pathologische Hintergrund, der erklärt alles.

        Ich bin hier nicht mehr allzu häufig anzutreffen, weil, irgendwie hat alles mal ein Ende. Vor allem die Bloggerei, sowohl als Kommentator als auch als Beitragsschreiber. Den oder die eine(n) hier drinnen würde ich gerne mal persönlich treffen, einfach so, aus reinem Gwunder heraus. Getroffen habe ich seinerzeit lediglich Nicole Althaus.

      • marie sagt:

        alles klar… danke.
        ja, auch ich würde sehr gerne einige in diesem blog kennen lernen, da ich diese sehr spannend, wen auch manchmal kontrovers erlebe und das mag ich, auch privat. und ich musste auch lernen, hier im blog um einige einen bogen zu machen, wäre aber trotzdem neugierig. ich stelle mir manchmal vor ein mb-blog abendessen im kochstudio eines bekannten zu organisieren. na ja… wird wohl nix. aber meine ricotta ravioli und meine crostata al limone sind hervorragend 😉
        ich habae aera n althaus nicht erlebt, bin aber der meinung, dass es an uns liegt aus einem beitrag, wenn auch…

      • marie sagt:

        manchmal ein mässiger, etwas konstruktives daraus zu machen. …auch wenn nur witzige sprüche daraus resultieren. ich respektiere das schreibende handwerk sehr, da es mir nicht liegt und mir echt zu schaffen macht. deshalb nur das alleine sollte so etwas wie ein klein wenig respekt entgegengebracht werden… aber auch bei mir brent manchmal mein temperament wie tausen gäule durch. menschlich 🙂
        ich würde gerne eine carte blanche einreichen, wissen sie an wen ich das einreichen kann? finde irgendwie keine mail für die mb redaktion… oder bin ich blöd?

      • Wildkatze sagt:

        Intelligenztest statt Kontoauszug wäre wohl gewinnbringender in Sachen Kinderproduktion.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Soviel ich weiss, wurde das Konzept hier verändert. Carte Blanches werden nur noch an Mitglieder der schreibenden Zunft vergeben. Meine Adressen sind veraltet, glaube ich. Wohlwissend, das die IT-Organisation in jedem Grossbetrieb ähnlich strukturiert ist, könnte ich meine alten Mailadressen jedoch ein bisschen aufpeppen- und es würden ganz schnell Aktuelle draus 🙂

      • Wildkatze sagt:

        Haben Sie Ihren IQ schon mal testen lassen, Sportpapi?

      • marie sagt:

        @marcel
        na dann… ich bin proll und gehöre nicht zur schreibenden zunft. 😉

        @wildkatze
        wer führt dann die iq tests aus? der bund? 😀 (…das ist ironieschalter)

      • Wildkatze sagt:

        marie, die gleichen Leute, die sonst den Kontoauszug kontrollieren würden.

      • marie sagt:

        ähm die steuerverwaltung?????? hm… dort habe ich manchmal menschen am telefon, denen würde ich nicht mal mein wochenendeinkauf anvertrauen 😀 (wir würden dann riskieren, dass die menschheit ausstirbt bei der koppelung an den iq. nun, wir können ohne natur nicht leben, aber die natur kommt ohne uns ganz gut aus. das sehen wir wohl gleich.)

      • Wildkatze sagt:

        D’accord, marie!

      • Katharina sagt:

        ich bin hier NICHT als Johnny Boy unterwegs.

      • ralf loren sagt:

        ich zitiere marie: „sorry, damit hat er bewiesen, dass es nicht mit dem argument überbevölkerung zu tun hat, sondern nur mit: arroganz, überheblich, selbsgefälligkeit, vermessenheit. das sind für mich keine argumente, sondern eben eigentor. “
        Wenn ich also für sie nicht zahlen möchte, wenn sie ein kind haben, dann hat das mit arroganz zu tun, oder selbstgefälligkeit?
        mein argument ist doch wirklich nicht so schwierig, oder? ich will dich nicht bezahlen, marie!!! es wäre schön, wenn du ein argument (er)findest, warum ich für deine krippe zahlen soll? dann können wir weiter reden.

    • Max Demian sagt:

      Genauso ist es, Monsieur. Dieses Ponzischema der Vermehrung wird eher über kurz als über lang an eine gewaltige Wand gefahren. Dieser Planet ist absolut endlich und wir feiern hier eine Party, als ob es auf ewig so weitergehen könnte.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      @ Marie

      Ja, ich wollte damit auch nicht sagen, dass ich Loren’s Ausführungen besonders sympathisch fände. Aber mir gefiel einfach der andere Blickwinkel. Normalerweise wird es ja immer so hingestellt, als wäre es einfach per se positiv, wenn möglichst viele Kinder geboren werden.
      Aus der Sicht unseres Systems stimmt das ja auch. Aber man könnte sich ja auch fragen, ob es denn wirklich notwendig ist, dass quasi jeder Kinder hat.

      • marie sagt:

        nun die geburtenrate der ch ist ja niedrig und soviel ich weiss rückläufig, also entscheiden sich ohnehin immer wie weniger für kinder. zumindest ist das in den meisten industrienationen so 😉 was die schwellenländer und entwicklungsländer betrifft, pflegen diese länder aufgrund der armut nach wie vor vile kinder in die welt zu setzen, mit der hoffnung dass einige überleben, damit die eltern eine altervorsoge haben. war bis vor kurzem in unseren breitegraden ja auch usus. falls überbevölkerung in der tat eine grosse problematik darstellt, sollten wir uns mit konstruktiven lösungen/

      • marie sagt:

        auseinandersetzen. den armen v.a. in den entwicklungsländer eine geburtenkontrolle aufzubrummen macht wenig sinn, wenn das gesundheitswesen praktisch inexistent ist, denn wer kümmert sich um die alten? dazu kommen länder in schwarzafrika, bei denen fehlt die generation in der mitte, weil aids diese praktisch vernichtet hat. dort existieren praktisch nur kinder und alte. so kann eine gesellschaftauch kaum funktionieren. denn die kinder schuften für sich und die alten, da die alten zerbrechlich sind… usw. sie sehen, diese diskussion alleine, ist ja schon blogfüllend.

    • Monsieur de Hummel sagt:

      Und ich stimme ohnehin mit ihnen überein, dass es kein m/w-Problem ist. Natürlich geht es nicht an, es so hinzustellen, als würde nur die Frau Kinder wollen. Es geht (zumindest) mir also keineswegs darum, den Frauen vorzuwerfen, dass sie Kinder bekommen. Ich sehe ein Kind grds. als eine Co-Produktion mit geteilter Verantwortung an. 😉

      • marie sagt:

        und hier gibt es nichts anzufügen. finde die co-produktion übrigens etwas wundervolles, und heute wird man ja auch nicht bei jedem produktionsversuch gleich mama und papa… 😉

  • Mariella sagt:

    Unternehmerin, Mutter einer zehnjährigen Tochter: Ich stelle fest, das Mitarbeitende das Maximum an Leistung vom Arbeitgeber herausholen. Eine meiner MA hat sogar die anderen darin beraten, wie oft sie „krank“ sein können, ohne Folgen zu riskieren. Ärzte schreiben offensichtlich grosszügig krank. Mütter haben auch die Möglichkeit, kurzfristig zu Hause zu bleiben, wenn das Kind krank ist. Aus Arbeitgebersicht werde ich mir dreimal überlegen, junge Frauen oder solche mit kleinen Kindern einzustellen. Die Erfahrung zeigt einfach, dass die nicht verlässlich sind.

    • Barbara sagt:

      alle? Wirklich alle Mitarbeiterinnen gehen ans Maximum? Als Mutter wissen Sie, wie hart es ist, sein krankes Kind zu Hause lassen zu müssen. Eventuell haben Sie, als Unternehmerin eine Nanny. Sie wissen, wieviel die kostet. Und als Arbeitgeberin wissen Sie wieviel Ihre MA verdienen. So, und nun rechnen wir mal: wenn ein Kind krank ist (und Sie als Mutter wissen, dass das eine Mutter nicht kalt lässt) und man die Grosseltern oder die nicht-berufstätige Schwester nicht in der Nähe hat und sich keine Nanny leisten kann: Was soll man dann tun? Tageseltern u. Krippe nehmen keine kranken Kinder auf

  • Roger Malaga sagt:

    meine mutter hatte 4 kinder innert 6 jahren 1942-1948. sie arbeitet voll zuhause, putzte, naehte, da keine kinderlaeden vorhanden,garten, migros etc war noch nicht flaecjendeckend und nur klein.alle wir kinder sind normal und gesund. noch heute 80% der erdbevoelkerung arbeitet mit schwangerschaft bis das kind kommt.kriegt kind,nach geburt wird gearbeitet sie geht auf das feld oder schaelt die cervetten in fabrik,naeht deine billigbluse. ihr seit alle verwoehnt wollt immer noch mehr und wisst es nicht.
    bezahlen kann man dieses modell auch nicht mehr ,

    • Johnny Boy sagt:

      Das waren noch Zeiten: Weltkriege, Seuchen, Millionen von toten Opfern, Millionen von überlebenden Mördern. Zum Glück ist heutzutage das grösste Problem die kollektive Faulheit der Frauen. Denn die bauen auf einer simplen Schwangerschaft eine pseudo-politische Diskussion in der es nur darum geht, die eigene Faulheit auszuleben. Möglichst lange, am liebsten bis zur Pensionierung. Es ist nirgendwo schöner als hinter dem eigenen Herd oder einmal pro Woche im Treppenhaus beim Putzen des zugewiesenen Treppenabschnitts.

      • O. S. sagt:

        Genau, Johny Boy! In die Fabrik mit reaktionären bourgeoisen Parasitinnen, im Paradies der Werktätigen wird gefälligst gewerkt für das Steuersubstrat von Väterchen Staat!!

        Das ist interessant: hier kommen kruder Bolschewismus, Machismus, Kleinbürgelichkeit und Obrigkeitsgläubigkeit zusammen. Fantastisch 🙂

  • Max Zuppinger sagt:

    Na, macht doch nicht so ein jämmerliches Theater. Schwangerschaft und Geburt sind die natürlichsten Sachen auf der Welt.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Die natürlichste Sache der Welt vieleicht schon, aber privat, weitestgehend, zumindest. Das Private ist jedoch politisch, deshalb geht alles jeden an.

      • Susanne sagt:

        Ja lieber Max, da hast Du sicher recht. Lustig finde ich aber immer, dass solche pauschalen, undifferenzierten Aussagen meist aus männlichen Mündern kommen. Wie viele Schwangerschaften hattest Du denn bis jetzt?

      • Max Zuppinger sagt:

        Marcel Zufferey: Mir ging es vor allem um den unsachlichen Titel, „Schuften, bis die Wehen kommen“. Diese Formulierung impliziert, dass sich eine Schwangere abrackern MUSS, bis sie im Kindbett liegt. Das ist nicht objektiv. Bei Schwangerschaftsbeschwerden kann jede Frau die Arbeit unterbrechen, ohne Lohneinbusse, mit Kündigungsschutz.

      • O. S. sagt:

        Hm, Zuffi, das kannst du aber besser…:-(

      • Marcel Zufferey sagt:

        Das war ein Witz: Von wegen, alles private ist auch politisch- wär‘ ja noch schöner!

    • Max Demian sagt:

      So ist es, seit tausenden von Jahren haben es Generationen von Vätern und Müttern geschafft, 99.9999999999% ohne staatliche Subventionen.

      • Ms. Manager sagt:

        Ich hasse Leute, die mit Zahlen so nonchalant umgehen. Auf der Welt haben seit Urzeiten total 110.000.000.000 Menschen gelebt. 0.000000001 % davon sind (wenn ich richtig Nullen in den Taschenrechner eintöggel) 110 Menschen.

        Also sind in der Geschichte der Menschheit rund 100 Leute mit der Unterstützung staatlicher Subventionen geboren.

        Jjjja, das kommt hin.

    • Max Zuppinger sagt:

      Es ist ja wirklich nicht notwendig, dass der Staat der Frau vorschreibt, wann sie vor der Geburt mit arbeiten aufzuhören hat.

    • doro scheer sagt:

      Ja, wenn alles glatt läuft. Ein CA kann auch natürlich sein, genau wie ein Autounfall. Bei meiner ersten Schwangerschaft ging etwas schief und Mutter und/oder Kind hätten beinahe die Petersilie von unten gesehen. Schwangerschaft und Tod sind natürliche Dinge. Letzteres zum Glück auch für Männer.

  • Monika Diethelm sagt:

    Ich habe in meiner Arztpraxis beim zweiten und dritten Kind bis zum Termin gearbeitet und dann die paar Tage genossen, bis die Kinder kommen wollten. Beim ersten Kind war der Termin in unseren Ferien, da habe ich mich eher gelangweilt, bis die Kleine sich auf den Weg machte. Ich habe es oft weniger streng gefunden, in der Praxis zu sein, als zuhause ein Kleinkind zu betreuen, wenn frau schwanger ist, das war auf jeden Fall körperlich strenger.

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Nicht jede Frau ist gleich schmerzempfindlich, nicht jede hält gleichviel aus. Ich hatte das Glück zweier mehr oder weniger problemloser Schwangerschaften bis auf Ischiasbeschwerden in der 2. Ich konnte und wollte bis ca 2 Wochen vor Termin arbeiten, einfach weils mir gutging, nicht weil ich das Gefühl hatte, dies zu müssen! Grundsätzlich sage ich auch dass eine Schwangerschaft ein Umstand und keine Krankheit ist, doch Ausnahmen gibt es leider immer: starke Übelkeit, vorzeitige Wehen, drohende Frühgeburt, Vergiftungen, hoher Blutdruck,… Solche Frauen sind nicht „schwanger sondern auch krank!

    • Barbara sagt:

      ich war auch froh, dass ich bis fast zuletzt arbeiten konnte. 2 Monate hatte ich reduziert auf 50% und die letzte Woche habe ich nicht gearbeitet. Mein Frauenarzt hat mir schon sehr früh angeboten mich krank zu schreiben (das war 1992/1993). Da es das erste Kind war (und das einzige blieb) wäre mir zu Hause langweilig geworden, da ich schon mehrere Jahre Haushalt und Arbeit gemeinsam unter einen Hut bringen musste und konnte. Und mir ging es gut. Rundum gut. Weshalb hätte ich dann zu Hause bleiben sollen? Ich hätte mich nur selber verrückt gemacht.

  • MSW sagt:

    Tja, die Schweiz… irgendwie schon noch ein lustiges Volk… Heidi…. Käse… Berge… etwas eingebildet manchmal die alleinige Wahrheit zu kennen.

    • Ms. Management sagt:

      Was was. Sicher nicht.

      Manchmal? So ein Scheiss. Immer.

    • E.H.Roth sagt:

      hm, was bist Du, Deutscher/e, Österreicher/in? auch ganz lustige … ihr… nun was habt ihr schönes der Welt gebracht .. na?

      • Ms. Manager sagt:

        Oh, MSW hat Recht. Klar, Deutsche und Ösis sind nicht besser. Aber wir Schweizer haben die Weisheit schon mit Löffeln gefressen.

      • O. S. sagt:

        Und sie mundet immer noch besser als der bittere Brüsseler Salat, oder?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hör einfach auf O., du bist der Allerletzte, der irgend jemandem irgend etwas unter die Nase reiben muss. Du lebst vom Zwist, du brauchst das, das wissen wir alle hier, seit mehreren Jahren. Vielleicht solltest du dich mal fragen, was schiefging in deiner Kindheit, dass du ein solcher Streithahn bist. Aber wahrscheinlich kann niemand dir helfen, weil kein Leidensdruck da ist. Der kommt dann irgendwann, in einigen Jahren, wenn du alle weggebissen hast. Du wirst enden als alter Griesgram, der allen drumherum das Leben schwermacht. In der echten Welt, meine ich. Hier kann man dich wegklicken.

      • O. S. sagt:

        Aber, aber Pipps, wer wird denn gleich nervös werden?

        Ich mag eigentlich die Leute hier, minus vier. Du gehörst dazu, so wie du dich hier aufführst. Und denen werde ich das Leben schwer machen. Das ich das kann, habe ich bereits bewiesen.

        Eigentlich war ich das Bloggens ja schon fast überdrüssig, aber diese neue schöne Aufgabe reizt mich jetzt doch.

        p.s.: Du weisst nicht das Geringste über mich. Obwohl du soooo gerne dazugehört hättest – tja. Wer nichts wagt, der nichts gewinnt, wer sich nicht ändert, bleibt stehen. Jeder muss aber versuchen, nicht ein Opfer von Veränderungen zu werden.

      • Wildkatze sagt:

        Oih, oih, oih, Pippi! Jetzt hat er es Dir aber gegeben! Potztuusig! Mann oh Mann!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, zwischendurch plustert er sich so richtig auf, das kennen wir, eben wie ein Güggel.

        Apropos Güggel: Wir hatten mal solche aufgezogen, also meine Grossmutter, als ich ein Kind war. Als sie alt genug waren, wurden sie auf einem Holzpflock unter dem Kirschbaum einen Kopf kürzer gemacht, der Eine hatte noch die Energie, kopflos in den Kirschbaum zu flattern und blieb dort im Geäst hängen……

      • Wildkatze sagt:

        …und bestimmt hat er vorher noch schnell einEi gelegt…!

      • Reto sagt:

        @O.S

        Dies ein weiteres tolles Beispiel von Pippis ordinäre Zurechtweisung >>>>> resp. Hinrichtung Wunsch:

        Eigentlich sagt sie: „sie sind ein Güggel…und diese wurden bei uns immer einen Kopf kürzer gemacht “

        Eine saubere Todwünschung im Mamablog !…heiter oder! …erst ein Murmeli figgen und dann geköpft werden. 🙄

        So sieht “ Sozio-Vgellisi“ ihr Weltbild aus …das ist doch ein Monster 👿

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wildkatze, es ist eine Freude, wie man hier die Puppen, eh‘ die Jungs tanzen lassen kann. Da erwähnte ich diese Güggelstory, genau wissend, was dann passiert und voilà, schon liefert der gute Reto. Macht sich lächerlich als Hobbypsychologe – Hinrichtungswunsch, lol – Nein du Dumpfbackerich, ich habe keine Hinrichtungswünsche, auch Männer will ich keine umbringen, gefressen hab ich auch noch keinen. Frau will ihrem Magen ja etwas Sorge tragen, nicht wahr! 🙄

      • Wildkatze sagt:

        Lachkrampf lass nach!

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Pippi

        Ich fand den Vergleich mit dem Güggel ziemlich witzig. Auch dass sie keine Männer essen, weil die Ihnen zu schwer im Magen liegen würden. 😉 Ich würde nie ernsthaft annehmen, dass solche Aussagen irgendwie Tötungswunsch oder dergleichen aussagen würden.
        Wie gesagt, ich finde solche Anspielungen witzig und völlig in Ordnung. Aber dann erwarte ich von Ihnen auch, dass Sie ebenso entspannt auf derlei Witze und Doppeldeutigkeiten reagieren. Denn wer austeilen kann, muss auch einstecken können.

      • Wildkatze sagt:

        M.d.Hummel:
        Können Sie zwischen witzigen Anspielungen und primitiven, ordinären Beleidigungen der alleruntersten Schublade nicht unterscheiden? Das Erste hat mit dem Zweiten rein gar nichts gemein. Humor und Witz bedürfen Intelligenz. Raten Sie mal, was dem Zweiten zugrunde liegt!

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Wie gesagt, ich habe Pippis Äusserungen durchaus als Witz aufgefasst. Ich habe aber schon ab und an bemerken müssen, dass sie ab und an ziemlich empfindlich auf Äusserungen derselben Art reagiert. Oder gerne vermeintliche Doppeldeutigkeiten als Aufhänger für gewisse Thematiken verwendet. Und das sicher nicht, weil sie zu wenig intelligent wäre, den wahren Sinn der Worte zu erkennen. 😉

        Sollte ich mich dabei getäuscht haben, soll es mir noch so recht sein. Denn ich bin absolut der Meinung, dass man gerade in einem Medium der geschriebenen Sprache sehr gelassen mit solchen Themen umgehen muss.

      • O. S. sagt:

        @“Pipps“: Ich wette, dir hat das Zusehen Spass gemacht. Deinem Gegacker entnehme ich weiter, dass dir die Atmpsphäre im Hühnerstall ganz gut behagt. Weil du dich für die Chefhenne hältst. Nun, ich muss dich enttäuschen, die jungen Chicks halten nicht allzuviel von deinem EMMA-Gekrächze.

        Und du weisst, was mit den fetten Hühnern passiert, die keine Eier mehr legen? Jawohl, die landen nach einem Elektrobad neben Selleriesalat und knackigen Pommes Frites bei mir auf dem Teller.

        Brust oder Keule?

      • Wildkatze sagt:

        Und O.S. isst dann die alten fetten Hühner, die keine Eier mehr legen?! Die jungen knusprigen Chicks landen dann wohl bei McDonalds als Chicken Nuggets. Guten Appetit!

      • Reto sagt:

        @Pippi

        Hehe…dein eigenes Witzchen noch erklären müssen. Hehe ..gut he …die Güggelschtory hé..jeder reingefallen..hehe

        Dich Vogellisi zu nennen ist tatsächlich eine Anmassung , für Vogellisi aber….ein Suppenhuhn steht dir besser ..hé..hehe !

    • Reto sagt:

      @MSW

      Die Deutschen haben Adolf….Wurst….BMW….ihr seid zwar nicht mehr eingebildet…aber mögen tut man euch doch nicht überall….lustiges Volk 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hört auf mit diesem Deutschen-Bashing, das ist ja nicht zum Aushalten. Was können die heutigen Menschen in Deutschland dafür, dass ihre Grosseltern diesen Verbrechen der Nazis tatenlos zugesehen haben? Ein Schämer für uns, wenn wir es nötig haben, die heutigen Deutschen daran zu messen. Die können nämlich nichts dafür! Ich werde in Deutschland immer sehr freundlich behandelt, entschieden freundlicher als oftmals in der Schweiz. Der arrogante Klischee-Deutsche ist mir noch selten begegnet, jedenfalls seltener als der verdrückte Klischee-Schweizer.

      • Reto sagt:

        Danke Pippi…auch du hast dein Ei wieder gelegt !…auch wenn es unförmig ist und fast stinkt von deiner Lebens – Frustration ..

      • Wildkatze sagt:

        @Reto: IDIIOT!

      • Reto sagt:

        @Wilkatze

        WILDWARZE !

      • Wildkatze sagt:

        Müssen wir uns wirklich mit solchen Primitivlingen in diesem Blog abfinden? – Ich PROTESTIERE!

      • marie sagt:

        @wk
        es ist wie im wahren leben, wir müssen uns wohl oder übel mit ihnen auseinandersetzen! 😀 aber wk, sie haben humor, DAS HILFT!!!! 😀

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Ihnen schreibt man gross…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Reto du Murmelifigger – ich begebe mich gerade auf dein Niveau, damit du mich verstehst, ja ist nett von mir, ich weiss, mache ich doch gerne, die geistig Handycapierten geniessen bei mir besondere Rücksichtnahme – ist dir etwas langweilig heute, dass du so unmotiviertes Zeug von dir gibst? Geh doch ins Kino, läuft sicher ein guter Film, vielleicht der über die Eiserne Lady, die machte mit solchen wie dir kurzen Prozess.

      • Reto sagt:

        @Pippi

        ….doch warst du schon viel besser,,…,jetzt redest du wie eine 14 jährige Vorstadt – Göre , welche immer ein bisschen Essensreste an ihre Zahnspange hat.
        Ich gehe ins Kino und du holst dir noch einen nassen Finger in deinem Murmelpeltz …..Mazzel !

      • O. S. sagt:

        outrageous…!

      • zysi sagt:

        reto

        aber, aber „so öppis, auso! – – schäm di!“

        p.s: wieso noch nass….bei leder?

      • Widerspenstige sagt:

        @Redaktion

        Bitte walten Sie Ihres Amtes und sehen Sie zu, dass solche verbalen Sauereien hier nicht in einem preisgekrönten Mamablog publiziert werden! Ich bin geschockt, wie larsch die Zensur gehandhabt wird bei solcher Fäkalsprache, Ehrverletzungen gegenseitig etc. und dies seit Monaten! Es dürfte auch Ihnen klar geworden sein, dass gewisse Dinge ein No-Go sind oder irre ich mich?

        Da waren Michèle B. und Nicole A. als Blogwartinnen öfters vor Ort und haben zeitweise einzelne Bloggende gesperrt! Wieso fragen Sie nicht mal diese Zwei, wie sie es sehen hier?

        Danke für Ihre Kenntnisnahme.

      • Reto sagt:

        @ zysi

        …okay sorry…zysi…..dann halt nicht nass,….wäre mehlig besser ?

      • Gabi sagt:

        Nun ja… Es gelangt halt einfach auf jenes Niveau, auf das es die Pasdaran in solidarischer Kraftanstrengung herunter gezogen haben.

        Verhindern hätte man das wohl schon sehr, sehr, sehr viel früher gekonnt. Und da waren diese Herren (die meiner Meinung nach nur auf dem von Pippi und WK abgesenkten Spielplatz weiter machen) hier wohl noch nicht einmal vor Ort.

      • Wildkatze sagt:

        Dass sich der Tagi nicht schämt…einfach nur noch peinlich hier.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Wildkatze

        Was soll denn der Unsinn. Zuerst jemanden Idiot nennen und dann nach der Redaktion schreien? Also bitte, Sie werden sich doch nicht ernsthaft von Reto provozieren lassen.
        Entweder Sie finden ihn (wie wohl die meisten) einfach lächerlich und lassen ihn links liegen. Oder sie gehen voll auf Konfrontation und ertragen die Schmähungen dann wie ein Mann. Aber diese Einlassung auf die Provokationen und dann die künstliche Empörung nehme ich Ihnen nicht wirklich ab. 😉

      • Wildkatze sagt:

        M.de Hummel:
        „Wie ein Mann“ ertrage ich hier gar nichts! Und Primitivität überlasse ich den Männern. Die sind auf diesem Gebiet unschlagbar.
        Jemanden „Idiot“ zu nennen, der fremdenfeindliche, rassistische und nationalsozialistische Parolen von sich gibt, ist freie Meinungsäusserung und IMO gerechtfertigt. Primitive Beleidigungen indessen, die jeder Grundlage entbehren, gehören in eine Kategorie, die ich mir nicht gefallen lasse. Mein Beschwerdebrief an die Chefetage dieser Zeitung ist in Arbeit.

      • Gabi sagt:

        Ah… Ich seh erst jetzt: Sie kennen sich schon aus M. de Hummel!
        Wildkatze… Da haben Sie sich ja grad die unflätigste Keiferin ausgesucht!

        🙂

        Willkommen im Club!

        PS: Von Wildkatze jeweils unbedingt klug klingen wollende Statements unbedingt mit der entsprechenden Quellenangabe versehen lassen! (= unerschöpflicher Quell der Erheiterung, da werden die witzigsten Personen der Zeitgeschichte zu wahren Koryphäen) … Obwohl… die pseudogebildeten Statements werden leider immer seltener. Mittlerweile bleibt es bloss noch beim verzweifelten Keifen.

      • Reto sagt:

        @ Wildkatze
        “ der fremdenfeindliche, rassistische und nationalsozialistische Parolen von sich gibt “ …was den für Parolen ? Weil ich gesagt habe …die Deutschen haben ADOLF…WURST…BMW…? sind dies Parolen ..oder genau so eine Reduktion wie …HEIDI….KÄSE…BERGE ???
        @Monsieur de Hummel
        Passen sie mal auf ,dass man sie nicht lächerlich findet…..“Scheinadel“ und das dazu gehörige Geplauder aus der Achselhöhle, zieht nicht so recht

      • O. S. sagt:

        @Wildkatze: Sie erwähnen doch in ihrem Brief bitte auch den „Murmelifigger“, den „geistig Handycapierten“ und den „mit solchen wie dir kurzen Prozess machen“ , oder?

        Hihihi, bald ist die Viererbande ganz isoliert, huhuhehe.

      • Reto sagt:

        @O.S

        Pippi…auch Mitglied der Viererbande hat mich …… „Murmelifigger und den geistig Handycapierten” und “mit solchen wie dir würden die kurzen Prozess machen” , genannt. (= 100% Nazi – Sprache…)
        @Wildkatze
        Wie heisst „murmelifiggen“ eigentlich auf griechisch ?…steht dies vielleicht nicht auch irgendwo in den Spaarpacket -Beilagen …?

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Wildkatze

        Das mit dem „wie ein Mann“ war nicht ganz so ernst gemeint, ist mir schon klar, dass sie an diesem Ausdruck keinen Gefallen finden.
        Aber der Rest stimmt doch. Man kann nicht einerseits jemandem vorwerfen, sich völlig daneben zu benehmen und dann dennoch mehr oder weniger dieselbe Linie fahren. Gilt natürlich noch mehr für die Ausführungen von Pippi.

        Zumal der Vorwurf der Nazi-Vorwurf (von beiden Seiten) doch ohnehin völlig lächerlich ist.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hummel, lesen Sie doch mal nach, wie es entgleiste: Ich sagte in anständigen Worten, dass mir dieses Deutschen-Bashing auf den Wecker geht. Anschliessend meldete sich der famose Reto mit einem beleidigenden Motzer-Post. Worauf ihn die Wildk. zurechtwies, als Antwort zielte er einmal mehr unter die Gürtellinie. Daraufhin bekam er von mir in gleicher Münze zurück, was sicher nicht hilfreich, aber befriedigend war, einmal muss auch gut sein mit dem Zusehen, ja? Wie immer gilt auch hier: Ursache und Wirkung! Die Ursache sind seit drei Jahren die Loser, die sich hier ausleben, auf Kosten der Frauen

      • Reto sagt:

        @Pippi

        Am Anfang war ein lockerer Links-Rechts Austausch zwischen MSW und mir. Kein Problem weiter…du kannst es Swiss-oder German-Bäschiing nennen , das ist deine Sache. Die nennt man „scharfe Ironie“ …weisst du… die Menschen heute können dies, ohne gleich mit irgendwelchen schwerfälligen Tabusprüchleins zu stören.
        Du bist halt ein bisschen ein „Sozio -Vogulisi “ , die immer ein bisschen neben den Gleisen steht…du Arme

      • Katharina sagt:

        „Du bist halt ein bisschen ein “Sozio -Vogulisi ” , die immer ein bisschen neben den Gleisen steht…du Arme“ und genau so fängt das eskalierende Geplänkel an.

      • Reto sagt:

        @Käthy

        Erzähl uns etwas , …wie Geplänkel anfängt.!?!?

      • marie sagt:

        genauso wie es katharina soeben erklärt hat.

      • O. S. sagt:

        Nein, das eskalierende Geplänkel fängt erst an, wenn du aufkreuzst. Na, wiedermal eine Story mit Marterpfählen auf Lager? Oder hat dir Gabrielle die als „unverhältnismässig“ ausgeredet?
        Kannst du mir nochmal den Link zum Lesbo-Video schicken, wo ein Mann zu Tode kommt und es die Frauen ganz lustig finden? Weil jetzt hat das ja etwas mehr Stringenz.

      • Reto sagt:

        Leute beleidigen ist DAS Handwerk von Pippi …auch wenn sie dies als Solidaridäts-Schwester nicht wahr haben wollen.

        Unter Zurechtweisen meint sie: “ Idiot…Murmelifigger… geistig Handycapierten …Primitivlingen…Loser …was löst nun Geplänkel aus.?

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ein Lesbo-Video, in dem ein Mann zu Tode kommt, was die Lesben ganz lustick finden? Das würde mich auch brennend interessieren, das will ich auch mal sehen!

        Und anschliessend können wir uns ja über das Prinzip der gegenseitogen Toleranz unterhalten. Oder die Freakshow bei den Sozialwissenschaften, Gender Studies. Oder über das Wetter, weil’s grad so schtürmisch isch…

      • marie sagt:

        kommt auf die perspektive an. ich sehe das von aussen, und zwar so: irgendwie ist es doch zumindest in diesem thread irgendwie abgeschlossen gewesen. offenbar aber nicht für sie reto. sie posten eine frage und katharina hat sie richtig beantworten – so fünktioniert das SYSTEM des geplänkels. deshalb bin ich weg aus diesem thread möchte das nicht auch noch zusätzlich unterstützen. sorry mein einschub, aber vllt könnte man sich über das system unterhalten und^nicht (mehr) über ausdrücke wie murmelifigger, was auch mir sehr sauer aufstiess, aber ich habe pippis ton auch schon vehement kritisiert.

      • O. S. sagt:

        @Zuffy: Ja, ein Promo-Filmchen, in der eine typische Kampflesbe eine (sehr hübsche) junge Frau ihrem bösen, machohaften Mann abspenstig machte, was schliesslich gelang, weil der Mann sich auf einer Tischkante im Zorn über die Lesbe den Kopf aufschlug und verblutete. Die Frauen schauten sich das lächelnd an und begaben sich dann zu romantischer Musik gen Sonnenschein.

        Das ist ja auch eine…Gedankenwelt. Die Marterpfähle-Story habe ich in meinem Museum des Abwegigen bei Fufi ausgestellt.

        Und, was macht das Wetter heute?

      • Marcel Zufferey sagt:

        Was das Wetter macht, fragst Du, Ösi? Ziemlich wechselhaft zur Zeit hier im Züriseegebiet- und im Berner Mittelland?

        P.S. Auf gar keinen Phall sollten wir jetzt auf den abwegigen Gedanken kommen, dass es lesbische Kreise gibt, die ganz erheblich Mühe mit dem männlichen Geschlecht, bzw. männlich attribuierten Eigenschaften haben, obwohl sie dem Begriff Toleranz eine hohe Bedeutung zumessen, wie sie selber sagen, und jede Kritik an ihrer sexuellen Ausrichtung umgehend als homophob zurück weisen..

      • Ms. Manager sagt:

        Fufi hat die Exponate in den Giftschrank gesperrt, meines Wissens.

      • O. S. sagt:

        @Zuffy: Auf gar keinen Phall sollten wir auf so politisch unkorrekte Gedanken verfallen, wir faschistoiden Hinterwälder!

        @Ms Manager: Nein, das hat sie selber gemacht (das geht bei Bl0gspot). Ich habe sie aber wohlweislich aufbewahrt, in meiner Funktion als Kurator des Abwegigen. Sie sind momentan drüben in der „Was läuft bei Ihnen“-Ausstellung zu sehen. Limited time only, Fufi ist ein wechselhafter Museumsdirektor.

  • Hansli sagt:

    @Rechtskonservative 2
    Der Staat erleidet durch jede Hausfrau grosse Einnahmeausfälle. Die traditionelle Familie wird massiv indirekt subventioniert. Wenn jemand so krass profitiert, der soll doch bitte die staatliche Hilfe für Tagesstrukturen, die im Ganzen weniger kostet, nicht verhindern. Leider verhindert konservative Gier und Egoismus jeglichen Zusammenhalt.

    • Wildkatze sagt:

      Hansli, bei Ihren Vorstellungen sagt hoffentlich jede Frau „Dann bring doch Deine Kinder selbst zur Welt und putz Deinen Dreck selber!“ Jede Frau, die unter solchen Voraussetzungen eine Ehe eingehen würde, gehört bevormundet!

    • Charlotte sagt:

      Hasli, was redest du hier für ein Quatsch???? Ist ja unglaublich, im 21. Jg. – eventuell frustriert?

    • Hansli sagt:

      @Wildkatze & Veruschka Ich habe zum Glück eine selbstbewusste und selbständige Frau, die kein Anhängsel von mir ist. Aber wenn Sie und andere hier gerne Hausfrau sind, dann ist das Ihnen überlassen. Nur Bitte ich sie nicht jede Tagesstruktur, Krippe etcc… politisch abzuschiessen. Denn wir subventionieren schliesslich als Doppelverdiener ihren Lebensstiel. Akzeptieren Sie bitte, dass nicht alle nach ihre erzkonservativem Ideologie leben wollen. Wir sind trotzdem keine Rabeneltern oder DDR-Anhänger.

      • O. S. sagt:

        Wieso sollte ich die Tageskrippe von alleinerziehenden Müttern subventionieren?
        Wieso sollte man Familienpolitik nach der Minderheit ausrichten?

        Wieso finde ich Einnahmenausfälle des Staates ganz prima? Weil er so schrumpft. Weil dieses Heer von Steuervögten, Bildungsbürokraten, Krankheitsverwaltern, Entwicklungshelfern, Migrationsverwaltern, Gewerbekontrollierern, Sozialexperten und Energieheinis, die ganze Armada von Juristen, Sozialarbeitern und Amtsexperten die Freiheit ersticken, abwürgen, erdrosseln, zu Tode verwalten.

        Was sind hundert Beamte auf dem Meeresgrund? Ein guter Anfang!

    • Johnny Boy sagt:

      Die traditionelle Familie wird in Zürich (ZH) etwa von den jahrhundertealten Männer-Klicken definiert, die als grösstes Ereignis jedes Jahr das Verbrennen eines Böggs namens Hansli feiern, zwecks Wetterprognose. Dass die ZH-Goldküste und Co. als Sesselfurzer in den ZH-Banken und ZH-Amtsstuben darauf angewiesen ist, dass sie mittels absichtlicher Falschsspekulation und „Subventionen“ in die eigene Taschen wirtschaften können um zu überleben, das ist ein feuchter Traum von dem Frauen nicht einmal wissen müssen. Denn die wollen ja nur ein bisschen schwanger sein damit sie nicht arbeiten brauchen.

      • Alfred Käser sagt:

        „Denn die wollen ja nur ein bisschen schwanger sein damit sie nicht arbeiten brauchen“
        .
        Ich glaube du hast nicht alle Tassen im Schrank! Stell dir mal vor, was Schwangerschaft und Geburt für eine Last ist. Sei mal dabei, wenn eine Frau gebährt!

      • E.H.Roth sagt:

        Käser, du überbewertest die Goldküstenfrauen mit ihren SUVs. Für die ist gebären die leichteste Übung.. Escort Mädchen sind hart im nehmen und bis zum Cayenne … na ja Johnny Boy kannst weiss ebenfalls bescheid falls du noch fragen hast.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ WK und O.S.

        Klar wäre das die Aufgabe der Redaktion und nicht unsere. Es geht mir ja auch gar nicht in erster Linie um einen „fürsorgerischen Freiheitsentzug“. 😉
        Mein Ausgangspunkt ist die Diskussionskultur. Diese wird m.E. gestört, wenn nicht mehr abgeschätzt werden kann, wie das Geschriebene nun gemeint ist. Zudem zweifle ich an, dass ein Blog als Psychiatrie wirklich erfolgsversprechend ist. Wäre dem so, dann könnte ich über den Verlust der Diskussionskultur hinwegsehen.

        Von daher sehe ich einfach keinen Sinn, wenn offensichtlich verwirrte User hier voll auf Konfrontation gehen.

    • Sportpapi sagt:

      Könnte es sein, dass Wildkatze und Veruschka nicht genau gelesen und verstanden haben, was Hansli gesagt hat?

      • Amanda sagt:

        @Sportpapi
        Sie beherrschen sie aber wirklich! Die Kunst des diplomatischen Ausdrucks! 🙂
        Ich hatte mich auch gewundert warum Hansli eins auf die Mütze kriegt, wo er doch krippentechnisch auf der selben Seite wie die Ladies steht …..

      • Gabi sagt:

        Von der Leseschwäche her könnte man geradezu eine gewisse Verwandschaft vermuten…

        🙂

      • Amanda sagt:

        @Gabi
        Hey! Sie sind ja noch hier! Haben Sie etwa W-LAN in der U-Haft? 😀

      • Gabi sagt:

        Einen Dr. Mabuse (hab irgendwie das Gefühl, Veruschka kennt den auch) stecken Sie doch nicht einfach in den Knast.

        Natürlich wird das im Handumdrehen, sein neues Hauptquartier!

        Grad eben war der Justizminister hier und hat mir beim Einrichten einer neuen IT-Adresse geholfen!

        😉

        Übrigens bereue ich ja nachträglich schon fast den Vergleich mit Dr. Mabuse: Kennen Sie die alten Fantomas-Streifen, mit der fliegenden DS? – Tausendmal besser. Und für die Sockenpuppenwechsleinnen sicher auch vom Identifikationspotential her spannender: Fantomas verkleidet sich auch ständig!

      • Amanda sagt:

        @Gabi
        Von den Fantomas-Streifen habe ich nur einen gesehen. Ich bin kein Louis de Funès -Fan, der Mann ist mir viel zu „zappelig“.
        Sie als Masken-Mann? Könnte passen. Obwohl – eine Mission hatte der ja nicht und Sie ……ähm ….. welches war nochmals Ihre? 🙂

      • Gabi sagt:

        Weiss ich ja nicht!

        Wie im richtigen Leben: Der, um den es geht, erfährt es zuletzt.

        Ich hab zwar ständig gehört, dass meine Mission nun vollkommen klar sei; offensichtlich und auf der Hand liege… Aber worin Sie besteht, weiss ich bis heute nicht.

        Fühl mich wie ein SAS-Angehöriger, den man vor irgend einer Küste absetzt und ihm versiegelte Couverts mitgibt, die ihm erst kurz vor der Mission ebendiese eröffnen sollte… Und die verdammten Dinger sind leer!

        in meiner Hilflosigkeit hangle ich mich halt etwas an den grossen Plakaten entlang: Frauenhass/Femibashing/Social M.Agent

      • Widerspenstige sagt:

        Amanda, das habe ich mich auch gewundert. Hansli hat es einfach zu kryptisch geschildert und zuwenig Klartext gesprochen…ähm, so könnte es auch interpretiert werden…

        Aber sagen Sie mir: wieso U-Haft? Habe ich etwas verpasst in irgend einem thread?

        Gabi, was nuscheln Sie wieder rum?? Wohl zuviele Filme gesehen, wo Sie sich als Hauptdarsteller wähnen? Das ist aber nicht böse gemeint, nur eine Feststellung, gell. 🙄

      • Gabi sagt:

        Ein August hat sich ereifert und mir gedroht in Zenturio Hotelterminus-Manier.

        Eigentlich ganz ähnlich wie Katharina. Mit Recht und Gericht und allem Brimborium.

        Weil ich mich nach Katharinas Ausfällen erdreistet habe, auf ihren längst hinter ihr liegenden Suizid zu verweisen, von dem ich erst grad von Tagen – wirklich baff – hier erfahren hatte.

        (http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7553/god-bless-the-child-and-the-mother-too/)
        Ist aber nur die übliche heisse Luft.

        Aber warten Sie… hatte ja eh noch eine Antwort an Sie vorbereitet, z.Th. Ösiland.

      • Gabi sagt:

        Ich wäre ja umgekehrt von Ihnen noch sehr gespannt gewesen zu erfahren, wie Sie heute das Thema „weibliche Solidarität“ beurteilen, wenn Sie sich den dramatischen „Abgang“ von Mila (war´s im Muttermilchblog?) heute mal zu Gemüte führten.

        Lässt sie das nicht am Glamour eines Schlagwortes zweifeln, wenn Sie sehen, was für Auswüchste sich – im Namen des Guten und Wahren darunter zu verbergen vermögen ?! Bzw. am Sinn des Schagwortes an sich?

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Gabi
        Ich bin etwas verwirrt. Um was genau geht es da in dem von ihnen geposteten Link bzgl. Katharina. Besagter Thread hat mir auch nicht gerade weitergeholfen. Selbstmord, Schizophrenie, Posts aus dem 2009/2010?

        -> Was geht/ging denn da ab?

      • Gabi sagt:

        Hallo de Hummel

        Ich war damals noch nicht dabei, hab hier nur andeutungsweise davon erfahren. Bis ca. Vorvorgestern, als ich mit diesem Link selber nachlesen konnte, was für ne schreckliche grossse Meise diese Katharina hat.
        Die aber durchaus, seit ich hier bin, durch unglaubliche Ausfälligkeiten und Stimmungsschwankungen auffällt. Und durch sehr, sehr extreme Unterstellungen.
        Der Streit neulich mit Mila (wo Sie dazu kamen) entzündete sich daran, dass sie Alien in den Ruch der Pädophilie brachte (!), aber keinerlei faktische Unterfütterung dafür bot (wie immer).
        & Mila voll

      • Gabi sagt:

        & Mila voll dabei!
        Nicht etwa, weil Sie um die faktische Unterfütterung wisse, sondern einfach weil „Katharina das ja wohl nicht einfach so posten würden“ (sinngem.).
        Womit Sie sich in ihre eigene Reihe von Statements einordnen lässt, in welcher sie (hier also: Mila) ständig Dinge (beleidigend, unterstellend) behauptet, während sie im gleichen Augenblick stolz verkündet, auch nicht über die Situation bescheid zu wissen, über die sie urteilt.
        „Weibliche Solidarität“ scheint dabei ein Trigger zu sein.
        Katharinas „Suizid“ ist der Indiz,welche Figuren sich hier unter dieser Flage zusammenfinden

      • Gabi sagt:

        Kurzum: Sie haben hier eine Fraktion, die, im Bewusstsein, für ihre „Gute und gerechte“ Sache zu kämpfen, glaubt tun und lassen zu können, was denen passt.
        Unterstellungen und Verleumdungen aus dem Nichts, falsche Suizidverdündigungen,Nickidentitäten, die zur Täuschung in vielerlei Gestalt den Blog „bereichern“ (also „Sockenpuppen“). Sowohl Mila war hier unter anderem Namen unterwegs wie auch Katharina (z.B. Daphne und Mme de Pompadour)… Beide unterstellen dabei aber am Laufmeter, dass dies alle Anderen täten!

        Ahnen Sie,wie schwer unter diesen Umständen „positive Diskussionskultur“ wird?

      • Wildkatze sagt:

        Gabi, sich über doppelte Nicks zu beschweren, steht Ihnen nicht zu! Wasser predigen und Wein trinken! Peinlich, peinlich!

      • Wildkatze sagt:

        …und hiermit beende ich meinen Dialog mit Ihnen wieder.

      • Gabi sagt:

        Sehen Sie, M. de Hummel?

        Genau das meine ich.

        Wildkatze, die sich stolz zu jener Fraktion hier zählen darf, die ich Pasdaran nenne, unterstellt, dass Amanda meine Sockenpuppe (unter anderen?) ist. Denn deren Meinung wird, wie so viele, von den Pasdaran nicht geschätzt.

        Da nun keine Argumente vorhanden sind und keifen auf die Dauer doof wird, unterstellt man einfach DEN ANDEREN, dass sie deren bekloppte Spielchen ebenfalls spielen.

        Für Sie läuft das natürlich nur noch auf wirres Keifen und Dagegehalten raus.

        Aber glauben Sie mir: Das hatte mal einen Beginn.

      • Sportpapi sagt:

        @Gabi: wir haben es nun begriffen. Was soll das Ganze?

      • Gabi sagt:

        Nun ja, Sportpapi: In diesem Falle war es immerhin eine direkt an mich gerichtete Frage von de Hummel; bzw. die übliche Unterstellung von WK – ebenfalls direkt an mich gerichtet.

        😉

      • Amanda sagt:

        Hi Widerspenstige
        „Hansli hat es einfach zu kryptisch geschildert und zuwenig Klartext gesprochen…ähm, so könnte es auch interpretiert werden…“ Ja, ich musste Hanslis post auch zwei Mal lesen, bis ich sicher war, seine Botschaft richtig zu verstehen.

        „Aber sagen Sie mir: wieso U-Haft? Habe ich etwas verpasst in irgend einem thread?“ Meine Bemerkung bezog sich auf Augustes Drohung, Gabi wegen vorsätzliche Körperverletzung anzuzeigen, falls er ….. (am besten lesen Sie’s drüben selber nach: Post von Auguste 17. Februar 19:41)

      • Widerspenstige sagt:

        Das hier im MB ist keine ‚weibliche Solidarität‘ wie ich sie persönlich schon erlebt habe (siehe mein post hier irgendwo im thread über meine Chefin, die mich zuerst als Neue im Team wegen meinem Hinterfragen von Arbeitsabläufen bzw. Leerläufen als Konkurrenz sah, um mich dann gegen die Angriffe von u.a. Mobbing betreibenden ‚Kolleginnen‘ im Büro zu verteidigen…und ich war dazu noch schwanger!)

        Das Unreife hier ist weit davon entfernt, sich Solidarität unter Frauen zu nennen. Es zeigt sich sowas wie sporadische Forensolidarität unter einzelnen Bloggenden, was auch mila sagte, mehr nicht.

      • Widerspenstige sagt:

        Amanda, das habe ich inzwischen auch getan (passt mir aber nicht, dort auch noch mitlesen zu müssen…verdammt!) und finde es mehr als fraglich, was da im Kopf von Auguste abläuft!!

        Mit Verlaub, aber das kommt mir jetzt vor wie ein Krebsgeschwür, das ein Chirurg mit aufwändiger Operation, u entsprechender Angst schürend, dem Patienten mit viel Blutvergiessen rauszuschnippeln glaubt, jedoch die Ursache des Geschwürs u vorallem den Zustand des Patienten aussen vor lässt. Symptombekämpfung statt Ursachenforschung hoch 10!

        Was für eine Dramaturgie auf glitschigen Holzbrettern! 🙁

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Habe jetzt den besagten Thread doch mal noch ganz durchgelesen (zumindest den Artikel an sich kannte ich sogar schon). Was soll man da noch gross sagen, da tun sich schon ein paar schaurige Abgründe auf…

      • marie sagt:

        aber m. de hummel sie sollten dabei einfach nicht vergessen, dass es eine krankheit ist, ergo abwägen inwiefern es ernst genommen werden sollte oder nicht. und es ist die krankheit, die das irrationale verhalten soz erklärt. deshalb abwägen. und da appelliere ich an die menschlichkeit. danke! sonst hört dieser spin nie auf.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ marie
        Jo, da haben Sie wohl recht. Aber etwas schockiert bin ich dennoch.

      • marie sagt:

        ja das irrationale irritiert. auch mich. aber man kann dagegen nichts machen. auch wenn man möchte. man muss es einfach irgendwie akzeptieren, auch wenn es einem nicht passt und es eher zur verrwirrung bis hin zur absurdität führt. ich musste letztes jahr zwei selbstmorde innerhalb meines freundeskreis akzeptieren und das innherhalb 10 tagen… aber wir sind „gesund“ und haben so etwas wie die pflicht achtsam miteinander umzugehen, auch wenn das irrationale uns manchmal überfordert. …wie geht es denn den kranken dabei, wenn es uns schon überfordert. nicht vergessen. 🙂 ich mein’s nur gut.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Was genau Katharina getan hat und was nicht, weiss ja niemand so richtig. Aber ganz offensichtlich ist bei ihr einiges nicht in Ordnung. Aber bei solchen Ausmassen, frage ich mich schon, ob man da einen User nicht auch vor sich selbst schützen und für den Blog sperren sollte…
        Also das was ich in dem anderen Thread glesesen habe, ist doch in höchstem Masse besorgniserregend und gehört einfach nicht in einen „öffentlichen Raum“.

      • Amanda sagt:

        @Widerspenstige
        Für mich ist es vor allem ein zeitliches Problem in beiden Blogs mitzulesen. Oft geht die knappe Zeit, die ich zum Schreiben nutzen könnte, dafür drauf mich auf den neusten Stand der Dinge zu bringen. Ich möchte noch kurz auf Ihr post bezüglich der „weiblichen Solidarität“ eingehen. Finden Sie Frauensolidarität oder -loyalität erstrebenswert? Ich tu mich schwer damit, mich mit Frauen zu solidarisieren, nur weil sie dem selben Geschlecht wie ich angehören. Ich kann eine Zielsetzung, ein Verhalten, eine Argumentation nicht nur deshalb gutheissen, weil es (to be cont.

      • marie sagt:

        ich bin absolute verfechterin der offenen psychiatrie. das tut uns gut, denn es könnte uns alle betreffen. aber das ist meine perspektive. ich bin nicht immer mit katharina einig, und wie gesagt mich irritiert sie manchmal auch, aber das ist meine unzulänglichkeit. aber ich möchte katharina hier im blog ehrlich gesagt nicht missen, mir würde sie fehlen.

      • Amanda sagt:

        @Widerspenstige
        eine Frau ist, die sie äussert. Wie kann ich mir selbst-, meinen eigenen Überzeugungen und Werten treu bleiben, wenn ich sie dem Solidaritätsdenken unterordnen muss? Mit „Frauensolidarität“ kann ich nicht dienen. Ich finde, dass es ein Gebot der Fairness ist, sich – ungeachtet des Geschlechts – mit Werten zu solidarisieren und dem Stil, wie sie geäussert werden. Auch ich schätze Loyalität sehr, so lange sie mir freiwillig und aus innerer Überzeugung entgegen gebracht wird.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Marie
        Offene Zurschaustellung von psychiatrischen Problemen trifft es doch eher. Denn im Gegensatz zu einer Psychiatrie kann doch hier keine ernsthafte Hilfe für eine psychiatrische Erkrankung geboten werden. Ich bin ja kein Psychiater, aber ist ein solcher Blog bei gewissen Defiziten nicht eher ein Gefahrenpotenzial (etwa bzgl. Trigger z.B.)?.

        Interessant ist so eine „offene Psychiatrie“ ohne Frage. Aber bzgl. des Nutzens für die Patienten und natürlich die Diskussionskultur stellen sich mir da schon ein paar Fragen.

      • Amanda sagt:

        @marie
        Im Gegensatz zu Ihnen habe ich keine Lust bei jedem post von K. abzuwägen, ob es nun ernst zu nehmen ist oder – ungeachtet der Folgen – als krankheitsbedingte, irrationale Entgleisung toleriert werden soll. Zu Ihrer Bemerkung „wie gesagt mich irritiert sie manchmal auch, aber das ist meine unzulänglichkeit.“: Dass man vom Verhalten eines Menschen, der an einer Persönlichkeitsstörung leidet, irritiert ist, hat absolut nichts mit eigener Unzulänglichkeit zu tun!

      • marie sagt:

        @ m. de hummel
        na ja, ich sage ja nicht, dass es IMMER angenehm ist. 😉 und unter den sog „normalen“ gibt es ja auch welche, die frauen/männer hassen… wollen sie die auch in psych behandlung zwingen? …fürsorglicher freiheitsentzug ist immer eine drastische massnahme, va virtuell 😀

      • marie sagt:

        das ist nachvollziehbar amanda. ich kritisiere nur den loop, der daraus entsteht, der bringt gar nix. und ich kenne das selbst, ich werde von meiner nachbarin auch ständig mit rassistischen ausdrücken beschimpft, weil ich ursprünglich keine ch-in bin. aber einkaufen, für sie, manchmal kochen wenn sie krank ist, tu ich, weil ihr bruder „keine zeit“ hat. ich lass den 5er noch gerne gerade sein. aber ich weiss, dass das nicht alle wollen. jedem das seine. sich wehren ist das eine und legitim, aber auf wunde punkte rumzureiten ist nicht füörderlich und bringt nix.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ marie, Amanda und Gabi
        Ich sehe schon, es gibt wie überall auch bei dieser Thematik verschiedene Ansätze. Ich tendiere auf jeden Fall auch zur Ansicht von Amanda. Auch ich möchte nicht bei jeder Äusserung überlegen müssen, ob man jetzt ernsthaft darauf eingehen soll oder ob es sich dabei bloss um eine Manifestierung eines krankhaften Zustandes handelt. Zumal ich das ja auch gar nicht beurteilen kann, da ich weder Psychiater bin, noch Katharina persönlich kenne.

        Aber für eine Diskussion ist die vorliegende Situation eine denkbar schlechte Basis, da man einfach nie wissen kann, woran man ist.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Da ich ja nicht genau weiss, wie es um betreffende Bloggerin wirklich steht, möchte ich ihr aber keinen persönlichen Vorwurf machen. Vielleicht provoziert sie teilweise wirklich bewusst unter der Gürtellinie, vielleicht kann man ihr das aber auch gar nicht wirklich zuschreiben.
        Ich möchte da keine abschliessende Beurteilung vornehmen. Aber ich dennoch froh, dass ich nun über diese Situation Bescheid weiss. Ich werde in Zukunft auf jeden Fall keine Diskussionen mehr mit Katharina führen, da dies m.E. nichts bringt, wenn man nicht wirklich weiss, wie die Äusserungen des Gegenübers zu deuten sind

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hummel, alle waren schockiert von dieser Geschichte, die sich vor zwei Jahren abspielte. Viele glaubten sie nie, die meisten haben Fragen dazu, ganz grundsätzlich. Andererseits ist das hier die virtuelle Welt, jeder kann alles behaupten und morgen das Gegenteil, es gibt keine Konsequenzen. Nichts kann überprüft werden, es gibt weder ein Recht dazu noch verlässliche Antworten, schlussendlich ist es eine Frage des Vertrauens. Damit muss man leben können! Wer Authentizität wünscht, echte Personen und nicht bloss Nicks, darf sich nicht in der virtuellen Welt tummeln, so einfach ist das.

      • Amanda sagt:

        @marie
        „ich werde von meiner nachbarin auch ständig mit rassistischen ausdrücken beschimpft, weil ich ursprünglich keine ch-in bin. aber einkaufen, für sie, manchmal kochen wenn sie krank ist, tu ich …“
        Dazu wäre ich definitiv nicht bereit! Hat Ihre Nachbarin ein gesundheitliches Defizit, wie z.B. Alzheimer?

      • O. S. sagt:

        Da hast du ganz recht, „Pipps“.

        Was mich nicht davon abhält. dir in Zukunft die Nase in deine eigenen Verfehlungen und Abwegigkeiten zu drücken. Schmöcksch wie’s tötelet?

      • marie sagt:

        @amanda
        nein aber alkoholikerin. also auch eine psychische krankheit. und sie aber auch nüchtern eine rassistin, nur hält sie sich dann zurück. aber ich habe keine lust irgendwann einen messie neben mir zu haben und schon gar nicht eine leiche als nachbarin. das habe ich einmal erlebt und das will ich ehrlich gesagt nie wieder erleben. deshalb ist es mir lieber, mich um meine nachbarin zu kümmern, als die nachbarin plötzlich zu „riechen“… 😉 aber wie gesagt, jedem das seine, ich würde das niemandem vorschreiben es zu tun. aber wehren ist legitim, aber in wunden zu stochern, eher nicht.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Pippi
        Das stimmt schon. Schlussendlich weiss man nie genau, wer wirklich hinter einem Nick steckt. Aber dafür bietet ein Forum den Vorteil, dass man mit einer Vielzahl von Personen diskutieren kann, die man im echten Leben kaum je trifft. Das kann m.E. auch sehr interessant und lehrreich sein. Aber nur dann, wenn auch wirklich ernsthaft diskutiert wird. Natürlich kann man nie zu 100% wissen, ob jemand wirklich ernsthaft seine Meinung äussert. Aber auch im echten Leben ist dies nicht immer ersichtlich. Viele Menschen spielen immer eine Rolle, ob im Internet oder in der Realität.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Nur ist es im Internet natürlich noch schwieriger zu erkennen, wer nur spielen will. Aber wenn eine Person ganz offensichtlich bloss provoziert oder halt eben aufgrund einer Krankheit nicht in der Lage ist, kohärente und schlüssige Ausführungen zu machen, dann macht eine Diskussion ohnehin keinen Sinn. Völlig unabhängig davon, ob man nun in der Realität oder im Internet diskutiert.

      • Widerspenstige sagt:

        Amanda, dazu fehlt mir sowieso die Zeit – auch mit ein Grund, dass ich selten weit ausholend hier mitwirke u alles hinterfrage. So können aber Missverständnisse entstehen, weil ich mich dann zu kurz fasse.

        Wie auch hier: ‚…Mit “Frauensolidarität” kann ich nicht dienen. Ich finde, dass es ein Gebot der Fairness ist, sich – ungeachtet des Geschlechts – mit Werten zu solidarisieren und dem Stil, wie sie geäussert werden. Auch ich schätze Loyalität sehr, so lange sie mir freiwillig und aus innerer Überzeugung entgegen gebracht wird…‘ Da bin ich natürlich bei Ihnen u versuche da fair zu sein.

      • Widerspenstige sagt:

        Amanda sagt: ‚..Dass man vom Verhalten eines Menschen, der an einer Persönlichkeitsstörung leidet, irritiert ist, hat absolut nichts mit eigener Unzulänglichkeit zu tun!..‘ Genau! Wie kommen Sie, marie, bloss darauf, zuerst sich für unzulänglich zu erklären, statt die dieses Irritationsgefühl auslösende Person?! Wenn jemand so auftritt wie u.a. Kath, liegt es nicht automatisch an den Mitbloggenden, ihre Aussage jedes mal abzuwägen u je nach dem ernst zu nehmen oder als ’schlechte Tag‘ einzustufen. Es gibt immer wieder neue Bloggende hier, die das nicht wissen u entsprechend auf Kath reagieren.

      • marie sagt:

        da es mit unserer eigen irrationalen seite konfrontiert. und die hat jede/r, mehr oder weniger ausgeprägt. ich schreibe übrigens niemandem etwas vor, mach nur aufmerksam, dass es auch eine andere perspekitve geben kann. und es ist auch in der offenen psychiatrie so, dass wir sog „normale“ uns damit konfrontieren müssen, wie auch der psych fall sich mit der realität konfrontieren muss. also ist es in der tat für beide seiten schwerarbeit, die sich aber me lohnt. und wehren ja, aber in wunden rumstochern (was amanda aber nie gemacht hat, nota bene!), nein. bringt einem selbst ja auch nichtss.

      • Widerspenstige sagt:

        Monsieur de Hummel, Sie drücken hier aus, was Sache wäre von Seiten der Redaktion:

        ‚…Was genau Katharina getan hat und was nicht, weiss ja niemand so richtig. Aber ganz offensichtlich ist bei ihr einiges nicht in Ordnung. Aber bei solchen Ausmassen, frage ich mich schon, ob man da einen User nicht auch vor sich selbst schützen und für den Blog sperren sollte…Also das was ich in dem anderen Thread glesesen habe, ist doch in höchstem Masse besorgniserregend und gehört einfach nicht in einen “öffentlichen Raum”.

        Wir können nicht dafür verantwortlich gemacht werden, was Kommentare auslösen!

      • O. S. sagt:

        Hmm, Herr Hummel und Widerspenstige: Sie meinen man sollte Kat SPERREN, als fürsorgliche Massnahme sozusagen?

        Da Wildkatze sowieso einen Brief an die Red schreibt, könnte sie doch auch diese Forderung gleich noch aufnehmen, oder?

      • Wildkatze sagt:

        Bin ich Ihre Sekretärin, Ihre Ghostwirterin, oder was? Können Sie nicht schreiben?

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ WK und O.S.

        Klar wäre das die Aufgabe der Redaktion und nicht unsere. Es geht mir ja auch gar nicht in erster Linie um einen “fürsorgerischen Freiheitsentzug”. 😉
        Mein Ausgangspunkt ist die Diskussionskultur. Diese wird m.E. gestört, wenn nicht mehr abgeschätzt werden kann, wie das Geschriebene nun gemeint ist. Zudem zweifle ich an, dass ein Blog als Psychiatrie wirklich erfolgsversprechend ist. Wäre dem so, dann könnte ich über den Verlust der Diskussionskultur hinwegsehen.

        Von daher sehe ich einfach keinen Sinn, wenn offensichtlich verwirrte User hier voll auf Konfrontation gehen.

      • marie sagt:

        monsieur!
        wir sprechen hier über katharina, die zu ihrer krankheit steht und sie auch thematisiert ((hat)… was ist mit den anderen fällen die genauso ausfallend sind, aber als „normal“ gelten? die sind bei weitem in der überzahl… 😀

      • Amanda sagt:

        @marie
        „wir sprechen hier über katharina, die zu ihrer krankheit steht und sie auch thematisiert ((hat)…“
        Katharina steht öffentlich zu ihrer Krankheit? Hat sie hier im Blog sogar thematisiert?
        Das finde ich bemerkenswert.

      • Wildkatze sagt:

        M.d.Hummel:
        Ich habe mich nicht und werde mich hier nicht zum Thema „Katharina“ äussern. Bitte nehmen Sie das zur Kenntnis, denn von diesem Thema distanziere ich mich explizit.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Da stimme ich Ihnen zu, Marie. Aber wenn sich ein „Normaler“ wie ein „Verrückter“ benimmt, dann darf ich daraus wenigstens auf seinen Charakter und seine Meinung schliessen. Dumme und unzusammenhängende Kommentare kann ich ihm dann direkt zurechnen und auch übel nehmen.
        Aber wenn jemand krank ist, geht das irgendwie nicht mehr. Ich kann ja auch nicht einem ADS-Patienten sagen, er solle sich gefälligst richtig konzentrieren. Oder dem tatsächlich Grenzdebilen, er sei en Idiot. Oder dem Alzheimerpatienten, er würde nicht kohärent argumentieren.

        Ich hoffe, sie sehen mein Problem.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Wildkatze

        Anmerkung gelesen und registriert. 😉

      • marie sagt:

        @amanda
        yep hat sie, kann mich aber nicht mehr erinnern in welchem beitrag, hat sogar ihre diagnose genannt. deshalb für mich absolut und definitiv: ich respektiere katharina sehr in erster line genau aus diesem grund. so viel mut und charakter schätze ich ausserordentlich – da sie sich damit unglaublich verletzlich gemacht hat. und deshalb ist in den wunden punkten rumzustochern me vor allem bei katharina ein no go! wir sind auch schon aneinander geraten, was soll’s ich bin ja auch schon an sog „normale“ geraten 😉 aber wehren ist ok und auch richtig und wichtig.

      • marie sagt:

        @m de hummel
        ihnen kann ich die frage ganz einfach beantworten: bleiben sie so wie sie sind und sollte mal ein verbaler degoutanter wortschwall ihnen um die ohren geschlagen werden, bleiben so cool und wahren sie ihre würde. c’est le ton qui fait la musique. und das können sie bei ALLEN anwenden, ganz einfach. noch einmal wehren ja, aber ausfallend werden nein.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Auch Menschen mit offensichtlich pathologischen Verhaltenszügen müssen Grenzen aufgezeigt werden, das wird in jeder (geschlossenen) Institution ebenso gehandhabt. Ein psychiatrischer Befund alleine (bzw. die Anonymität des Internets) ist schliesslich kein Freibrief für Straftatsrelevantes Verhalten! Und mit den haltlosen Anschuldigungen gegenüber Alien wurde kürzlich eine Grenze überschritten, die gesetzlich ganz klar definiert ist. So etwas kann und darf es hier drinnen einfach nicht geben, ergo schliesse ich mich O.S. Einwurf vorbehaltlos an.

      • marie sagt:

        @marcel
        „Fall ailien“. da bin ich ganz bei ihnen, das war dann ein no go seitens katharina und da haben sich doch einige ins zeug gelegt und das schätze ich dann auch. grenzen aufzeigen definitiv, bin auch da ihrer meinung. und das wurde mehrheitlich sogar vorbildlich gehandhabt. das meine ich mit wehren (grenzen aufzeigen) denn dort war der ton von den „wehrenden“ völlig vorbildlich und diese art unterstütze ich. aber mit väkalsprache um sich schmeissen (ok ich kenne ndas auch) ist schwierig und da muss ich mich manchmal auch beherrschen, aber machbar. es geht nicht um wattepacken…

      • marie sagt:

        und wenn jemand mit väkalsprache um sich wirft (egal wer), ist es für eine diskussion nicht gerade föderlic mit fäkalsprache zu antworten… aber auch hier muss ich mich auch an der nase nehmen.
        aber genau darum geht es: grenzen setzen. da bin ich dabei! aber ich habe echt keine lust jemanden zu verteidigen, der jemand anderen als arschfigger bezichtigt, der im gegenzug ebenso als arschfigger bezichtigt wird. aber auf den ton kann aufmerksam gemacht werden… steter tropfen höhlt den stein. ich hoffe, dass die mal sagen wir mal aufhört… aber auch ich muss mich hier an der nase nehmen.

      • O. S. sagt:

        Katharina. Wir erwarten ihr Plädoyer.

        Wie möchten sie sich aus der Affäre ziehen?

      • Widerspenstige sagt:

        Monsieur de Hummel, ist der post von 18:31 an mich, dann wäre WS als Kürzel richtig (nicht WK = Wildkatze) oder?
        Ansonsten Übereinstimmung auch hier wie Sie es beschreiben: ‚…Mein Ausgangspunkt ist die Diskussionskultur. Diese wird m.E. gestört, wenn nicht mehr abgeschätzt werden kann, wie das Geschriebene nun gemeint ist. Zudem zweifle ich an, dass ein Blog als Psychiatrie wirklich erfolgsversprechend ist. Wäre dem so, dann könnte ich über den Verlust der Diskussionskultur hinwegsehen…‘

        Die Diskussionskultur leidet beträchtlich u deswegen nicht der Ort, Querelen tagtäglich auszutragen!

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ WS

        Ja, sorry, ich meinte natürlich Sie. Da habe ich etwas durcheinandergebracht. Darum war ich ob „Ihrer“ Antwort zuerst auch etwas verwirrt. 😉
        Ich merke aber jetzt schon selbst, dass es tatsächlich nicht so einfach ist, sich aus den Streitigkeiten herauszuhalten. Aber aus Respekt vor dem wirklich guten Blog, sollte sich wirklich jeder an Riemen nehmen.

      • Gabi sagt:

        Erstaunlich, wie lang die Schimäre der „offenen Psychiatrie“ durch die Köpfe von eigentlich gesunden Menschen geistert.

        Das italienische Experiment von 1978hat zu schrecklichen Tragödien geführt. Es in dieser sträflich einfältigen Form, wie es eingeführt wurde, rückgängig zu machen,war unumgänglich.

        Eine psychische Krankheit lösen Sie nicht einfach mit Beteuerungen à la “ wir haben Dich trotzdem alle lieb“; insbesondere wenn der oder die Kranke durch ein hohes Aggressionspotential sich und Andere gefährdet; in aller „Offenheit“ selber schalten, walten und jede soziale Regel übertreten kann

      • marie sagt:

        ja, ich finde das auch eine schweinerei, dass burnout patienten und magersüchtige, sowie angstpatienten frei rumlaufen. ganz zu schweigen von tourettepatienten. echt schlimm, sowas von unangenehm.
        aus und weg…

      • Gabi sagt:

        Sehen Sie: Da kommen wir dann schnell wieder aufs Thema Diskussionskultur zurück, Marie.

        Was soll ich mit Ihrer Entgegnung nun genau anfangen?

        Was die Opfer (oder Angehörige) des misslungenen Experimentes in Italien?

        Dass ich gewiss nicht Burnoutpatienten, Magersüchtigen, Angstpatienten oder gar Tourettepatienten spreche, wenn ich von psychisch Kranken mit hohem Aggressionspotential schreibe, muss Ihnen doch auch klar sein.

        Dass ich nicht gleich auf „Sind Sie blöd, oder was?!“ einschwenke, wissen Sie mittlerweile auch.

        -Es beginnt mit einem jovialen „Lesen Sie was da wirklich steht!“

      • Gabi sagt:

        Ich habe – by the way – jahrelang (gottseidank nur aus der Ferne) mitkriegen können, wie eine entfernte Verwandte von ihrem Mann immer wieder aufs schwerste misshandelt wurde.

        Da, in seinem Land, grosse, grosse Vorbehalte herrschten Menschen „einfach in die Psychiatrie weg zu sperren“, ist er stets nur dann wieder rein genommen wurden, wenn sich die Gefahr, die er offenkundig darstellte, wieder drastisch manifestierte.

        Dann wurde er wieder nach Hause geschickt, wo er seine Medis nun aber wirklich, wirklich brav einnehmen solle… Die er, seine Freiheit nutzend, wieder absetzte und jedesmal

      • Gabi sagt:

        seine Freiheit nutzend, wieder absetzte und jedesmal
        erneut schwerste psychotische Anfälle hatte. Die sich ganz offensichtlich weder wegdiskutieren noch anderweitig heilen liessen, sondern nur durch die richtige Dosierung der Medis verhindert werden konnten.
        Nahm er sich die Freiheit, dies – als Patient und sein eigner Doktor zugleich – wieder als Humbug abzutun, führte es stets dazu, dass er seine Frau – bzw. deren böse Zwillingsschwester, die dann in seinem Kopf herum spukte, aufs schwerste zu misshandeln.. Womit endlich wieder ein Grund gegeben war, ihn einliefern lassen zu können.

      • Gabi sagt:

        Ihr vollkommen unpassender Hinweis auf die von Ihnen genannte Patientengruppe ist vollkommen daneben.

        Er löst weder für die von mir gemeinte (und deutlich benannte) Gruppe von Psychiatriepatienten irgend etwas, noch für die Angehörigen, die in einer Situation alleine gelassen werden, die nicht einfach bloss „etwas schwieriger“ sein kann, sondern sie ev. an Leib und Leben bedroht.

        Irre können nix dafür. Schön.

        Aber fürs nix tun und seine Folgen, wenn man Irre einfach wüten lässt, dafür können WIR sehr wohl was.

      • marie sagt:

        “ Kranken mit hohem Aggressionspotential “ … die laufen auch nicht (mehr) frei rum, falls es ihnen nicht entgangen ist. falls doch, siehe gesetzeslücke in d. aber seit diesem experiment, hat man doch durchaus gelernt.
        weshalb sie aber „Kranken mit hohem Aggressionspotential“ in diesen thread erwähnt haben, ist mir ein rätsel. darunter verstehe ich „gewalt“, und das ist mir im mb noch nie aufgefallen.
        was verstehen sie darunter: Kranken mit hohem Aggressionspotential

      • Gabi sagt:

        Wenn Sie äussern „ich bin absolute verfechterin der offenen Psychiatrie. das tut uns gut, denn es könnte uns alle betreffen.“, dann klingt das nun einmal nicht nach grosser Differenzierung sondern nach grosser Vereinheitlichung.

        Auf IT und die inzw. veränderten Gesetze bin ich zu sprechen gekommen und nicht Sie. Wer sich als „absolute (!) Verfechterin der offenen Psych.“ bezeichnet, sollte zumindest damit rechnen, dass dies eher danach klingt, dass man dem 78er-Modell einiges abgewinnen könnte.

        „Hohes Aggressionspotential“ heisst „hohes Aggressionspotential“.
        & beginnt mit verbaler Gewalt!

      • marie sagt:

        ach so, sie meinten verbale gewalt. nun, da müssen wir uns ALLE wie m. de hummel meint, am riemen reissen.
        und ich habe keine berührungsängste, was menschen betrifft. sigi aus bern hat mich auch schon vom fahrrad gerissen, um mich zu bitten ihm bier aus dem denner zu holen, da er dort ladenverbot hat, danach hat er mich auch noch beschimpft – das ist halt sigi. sigi ist ein berner original, lebt in offener psychi in bern und ich möchte ihn nicht missen.
        wir sehen es einfach anders, und jed gewalttätige fall (wie v ihnen beschr.) ist in jedem fall einer zuviel; gebe ihnen recht.

  • Hansli sagt:

    @alle Rechtskonservative
    Drehen wir die Eigenverantwortung doch um:
    – Rückerstattung der Ausbildungskosten der Hausfrauen, da für den Staat die Ausbildung nutzlos ist,
    – Jede Hausfrau die nachher um wiedereinstieg bettelt, selber bezahlen
    – die Scheidungsrate liegt bei irgendwo 50%: also allen ehemaligen Hausfrauen die nun Alleinerziehend sind und Arbeitslos sind, die Sozialleistungen kürzen schliesslich Selbstverschuldet
    – geringere PK da Scheidung, egal Selbstverantwortung
    – unter Umständen deswegen Ergänzungsleistungen, egal kürzten, Selbstverantwortung

    • ist das deutsche Sprache, ergibt weder Sinn. Deutsche Sprak, schwere Sprak

    • E.H.Roth sagt:

      Hansli, das ist bockmist … mach einen Persönlichkeits-Test bei e-Darling, vielleicht findet sich jemand ansonsten lass es mit den Frauen bleiben.

    • Johnny Boy sagt:

      Hansli du nennst die Dinge beim Namen, dir gebührt Respekt. Den ärmlichen Geistern, die von dir angesprochen wurden, bleibt leider nichts anderes übrig, als auf die recht holprige Rechtschreibung zu zeigen. Etwas anderes als kleingeistiges Nörgeln und jammern fällt dieser Sorte meistens nie ein, denn es fehlt ihnen an Geist, Charakter und Intelligenz.

  • reiff heidi sagt:

    Es gibt ja nichts, was es nicht gibt, ich hatte viele Begnungen mit Frauen und Männern, ein Frau hat mir mal erzählt, dass sie im Zug zur Welt kam, eine Sturzgeburt, der erste Schrei im Leben hat eben viele Fazetten . Ich plustere mich nicht auf als Mutter, freue mich einfach an der Entwicklung meiner Grosskinder, es GIBT KEINE BOESEN KINDER. PUNKT.

    • Johnny Boy sagt:

      Frauen, das sind die, welche die Kinder gebären. Der Neid vieler Männer drückt sich aus in kleinkarierten, rechts konservativen, dummen Vorschriften, asozialen Regeln, faschistisch angehauchten Gesetzen. Die altbackenen Männer geraten immer mehr unter Druck, ihr krankes Weltbild verliert seinen Angstfaktor. Schuld daran sind die Frauen weil sie schwanger werden können wenn es ihnen gerade nicht nach Arbeit ist. Zum Glück gibt es noch das Militär, denn dort darf weiterhin der einzige Ausweg geübt werden, der diesen *Männern* noch geblieben ist: Gewalt, Krieg, Töten, Morden. Aber nur „üben“…..

  • reiff heidi sagt:

    Es gibt so ein Lied – wo ist das Land, dort wo alle Menschen sich verstehn von einer Frau gesungen…….glaub Gitte Hennings, der Hannes Wader hat gesungen, Völker aller Länder, einigt euch und ihr seid frei, ich schätze die sog. neuen Männer sehr, die gehen liebevoll mit ihren Kids um, so beobachte ich es jedenfalls im Schärbeviertel Kleibasel, Fakt ist nach wie vor, dass Frauen Kinder gebären, dazu braucht es den Samen des Mannes , es gibt zwar auch wenige Männer, die sich als Frauen umbauen lassen und auch Kinder gebären, ich hab das mal gelesen, ein Mann brachte 2 Kinder auf die Welt.

  • Valeria sagt:

    Habe auch gearbeitet bis zwei Tage davor, jeweils zwei Tage auswärts, drei von zu Hause aus. Die Zugfahrerei fand ich sehr anstrengend, drum war diese Lösung ok für mich. Zur gleichen Zeit mussten (nicht geplant) wir noch umziehen, was mich um einiges mehr gestresst hat… Für mich war’s ok, ich fühlte mich fit, litt ich doch lediglich unter den normalen Schwangerschaftsgebrechen. Im Nachhinein gesehen wäre ich besser etwas „wehleidiger“ gewesen.

  • Katharina sagt:

    Der sehr gut geschriebene Artikel gibt im Titel leider die vorherrschende Einstellung genau wieder. Angesichts vieler Kommentare ist anzunehmen, dass diese sich nicht ändern wird.

  • dan meier sagt:

    Sehr geehrte Frau Braun, warum, denken Sie, hat die Schweiz eine der höchsten Suizidraten der Länder dieser Erde? Eventuell, weil wir in einer sehr fordernden Gesellschaft leben, in welcher der Druck auf das Individuum enorm ist? Sie nennen als Paradebeispiel dafür unseren Umgang mit Schwangerschaft. Warum vergessen Sie dabei die Vaterschaft, resp. den fehlenden Vaterschaftsurlaub? Die Schweiz ist ein Land des engen Denkens, welches nur wenig Platz für „Abweichler“ bereit hält und sich ins „Normale“ verbissen hat.

    • Gerda Schuurman sagt:

      an dan meier 19.02h. Unsinn!! Die Schweiz ist einfach übervoll. Passiert auch bei Mäuse. Wenn nicht genügend Platz vorhanden ist. Traurig aber wahr. Mit dem Jammern der Weibchen wegen Geburtswehen en gewollte Schwangerschaften hat dies nichts zu tun. Es sei dann in Wildkatze ihrer Lebenvision. Aber die ist bereits auf vorhand entschuldigt.

  • surli sagt:

    Mein Ex-Mann hat mich während der Schwangerschaft georfeigt, mich permanentem psychischem Druck ausgesetzt und hat sich letztlich ins Ausland abgesetzt. Dabei habe ich bis zur Geburt 80% gearbeitet. Mein Kind ist heute gesund, munter und zeigt keine psychische Schäden. Ein Kind im Mutterleib kann durchaus mit sog. Stresssituationen umgehen und muss nicht geschädigt aus dieser Situation hervorgehen. Viel schlimmer ist es für die werdende Mutter, weil ihr ständig vermittelt wird, dass Stress schlecht ist und das Kind psychisch krank sein wird! Bitte hört damit auf!

  • Irina sagt:

    In Deutschland lässt man sich den Wunsch nach einem Kind bezahlen, aber selbstverständlich.
    Eigenverantwortung wird demnächst aus dem Wortschatz verschwinden, sie ist schlicht überflüssig.

  • Wildkatze sagt:

    Im Internet gefunden:

    Papi, wie bin ich auf die Welt gekommen?
    Na gut, mein Sohn, irgendwann müssen wir diese Unterhaltung wohl führen. Der Papa hat die Mama in einen CHATROOM kennengelernt. Später haben Mama und Papa sich in einem CYBERCAFE getroffen, und auf der Toilette hat die Mama ein paar DOWNLOADS von Papas MEMORY STICK machen wollen. Als der Papa dann fertig für das UPLOADEN war, merkten wir plötzlich, dass wir keine FIREWALL installiert hatten. Leider war es schon zu spät um CANCEL oder ESCAPE zu drücken, und die Meldung WOLLEN SIE WIRKLICH UPLOADEN? hatten wir in den OPTIONEN unter

    • Wildkatze sagt:

      2/
      EINSTELLUNGEN schon am Anfang gelöscht. Mamas Virenscanner war schon länger nicht mehr upgedated worden und kannte sich mit Papas BLASTER WORM nicht so recht aus. Wir drückten die ENTER-TASTE und Mama bekam die Meldung GESCHÄTZTE DOWNLOAD-ZEIT 9 MONATE…

  • Rémy sagt:

    Ich dachte eigentlich nicht an ausländer die hier Kinder kriegen, sondern an Wirtschaftseinwanderung…wenn im Jahr 0 die Frauen im Schnitt 1.4 Kinder haben, dann ist doch die Nettobevölkerung im Jahr 20 geschrumpft, was zu Arbeitskräfte Mangel führt, was zu Wirtschaftseinwanderung führt, die eben eigentlich durch den Mangel an Familienpolitik im Jahr 0 verursacht wurde. Oder ist das so Abwegig?

    • Wildkatze sagt:

      Abwegig ist ein solcher Gedankengang vor allem in Bezug auf nationales Denken. Auch Ausländer haben kluge Kinder, und auf kluge Köpfe kommt es doch letzten Endes an. Welchen Pass die haben, was für eine Rolle spielt das denn? Und: Menschen gibt’s genug auf diesem Planeten! Wir können uns die besten aussuchen!

    • Genderbender sagt:

      Potztausend, dass ich das in meinem Alter noch erleben darf… ich bin mit der Wildkatze mal halbwegs einverstanden!

      • Sportpapi sagt:

        Und die andere Hälfte?

      • Rémy sagt:

        Bin Grundsätzlich mit Wildkatze einverstanden. Der Gedankengang war eigentlich als Kritik an die Politik der SVP gedacht (siehe meine vorherigen Einträge)…oder ist es nicht absurd aus Wirtschaftlicher langfristiger Sicht sowohl von Familienförderung abzusehen aber gleichzeitig die Einwanderung bekämpfen zu wollen?!?

      • Sportpapi sagt:

        Würden nur die Ausländer mit den klugen Kindern kommen, hätte die SVP wohl auch weniger dagegen einzuwenden.

      • Wildkatze sagt:

        Sportpapi 16:13:
        Die andere Hälfte schenken wir Ihnen, Sportpapi.

  • Rémy sagt:

    Das kommt davon wenn fast 50% der Bevölkerung in einem Land für eine Partei stimmt die besagt: „Kinder kriegen ist Privatsache“…aber die Schweizer Arbeitnehmer sind ja eh masochisten, man schaue die Zangengeburt (!) der Mutterschaftsentschädigung an, oder die Umfragen betreffend der Abstimmung über 6 wochen Ferien.
    Das führt dann dazu dass Schweizer Frauen weniger Kinder haben, was die Wirtschaft dazu nötigt auf Einwanderung zu setzen was dann dieser Partei wieder populistisches Pulver gibt gegen das – eigentlich durch das Fehlen von Familienpolitik verursachte -ausländer“problem“!

    • marie sagt:

      hä? 🙄

      • tststs sagt:

        Das Land braucht Nachwuchs –> CH-Frauen gebären weniger –> SVP (50% in deren kühnsten Träumen) will nichts dagegen unternehmen (obs die richtigen Mittel sind ist eine andere Diskussion) –> Nachwuchs muss aus dem Ausland kommen (Sprich Ausländer die hier Kinder kriegen) –> dieser Umstand (dass vermehrt Ausländer einwandern und bleiben) ist das Flaggschiff der SVP–> findet Anklang in der CH –> SVP wird gewählt –> SVP will nichts im genannten Sektor tun…
        Perpetuum Mobile…
        Aber ja, wenns sooo einfach wäre
        🙂

      • Rémy sagt:

        Zugegeben, ich habe mir das selbst zusammengereimt…aber es hat doch was oder? Ich weiss nicht ob einer bei der SVP je schon soweit studiert hat, aber es könnte schon eine geheime langfristige Strategie sein?!? Oder ist es nur eine Demonstration ad absurdum der Einfältigkeit des politischen Programms dieser Partei?

      • Genderbender sagt:

        Wie jede Verschwörungstherapie ist sie ganz reizvoll, Rémy, aber besagter Partei schweben wohl eher Familien vor wie die auf dem gestrigen Bildli.

      • Genderbender sagt:

        ‚theorie‘ natürlich, gopf…. eine Freud’scher……

      • marie sagt:

        ne, ne… svp wird plötzlich „progressiv“, siehe politblog heute! die fangen in der tat an „familienpolitik“ zu betreiben… hm… gehen sie mal lesen, ich hatte einen lachkrampf. die svp hat nix gegen ausländer, solange sie sie auswählen können…

      • Sportpapi sagt:

        Die SVP hat schon immer Familienpolitik betrieben. Was sonst? (wenn es auch nicht meine Stossrichtung ist)

      • marie sagt:

        ja frauen zurück an den herd, ich lach mich tot! 😀

      • Sportpapi sagt:

        Eben, auch Familienpolitik. Ausserdem lese ich Solches bei der SVP eigentlich nicht. Aber: Eltern betreuen ihre Kinder selber. Und das ist weiss Gott auch eine Meinung, die man haben kann.

      • marie sagt:

        kein problem damit. nur die beweggründe sind MIR halt manchmal suspekt.
        aber ehrlich sportpapi und unter uns – über meine posts regen sie sich auf und werden GIFTIG, aber pippi darf sie im plenum idiot und depp nennen und sie nehmen das so hin? mir ein rätsel…

      • Gabi sagt:

        Versteh ich nicht, marie:

        ist das nicht offensichtlich?

        Soll er Sie so ernst nehmen wie Pippi?

        Es kann es sich ja wohl nicht jedEr zum Privatvergnügen machen, ständig auf den krassen Stuss der Pasdaran hin zu weisen, so wie ich.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: unter uns: Sie sind mir irgendwie sympathisch. Ich bin überzeugt, dass Sie ein äusserst liebenswerter Mensch sind. Gerade deshalb bringen Sie mich manchmal auf die Palme. Pippi hingegen, das ist einfach nur doof.

      • Wildkatze sagt:

        Die Eifersucht und der Neid sprühen nur so aus Sportpapis Kommentaren, wenn er von Pippi spricht. An die Intelligenz und Eloquenz einer Pippi werden Sie, Sportpapie, niemals auch nur annähernd herankommen, selbst wenn Sie 200 Jahre alt werden sollten.

      • Sportpapi sagt:

        🙂
        @Wildkatze: Machen Sie sich nicht auch noch über Pippi lustig!

      • Wildkatze sagt:

        Ja, Sportpapi, Sie mit Pippi auf die gleiche Stufe zu stellen, ist in der Tat ein Witz!

      • marie sagt:

        nun denn, habe offenbar eine andere auffassung von selbstachtung… was soll’s muss nicht alles verstehen. schönes weekend.

        @wildkatze
        wie ist das wetter in griechenland? geben sie mir schriftlich wärme und meer, ich brauch das, nach den letzten 2 wochen hölle! 🙂

      • Rémy sagt:

        @Genderbender: Vorschweben ist nicht gleich fördern..Wenn jemand will das Schweizerinnen mehr Kinder haben (warum auch immer) kann diese Person (oder Partei) doch logischerweise nicht zulassen das es keinen anderen Anreiz gibt dazu als der biologische Trieb für Frauen? Der biologische Trieb ist ein starker Anreiz für viele Frauen, aber in Zeiten der Verhütung und der professionalisierung der Frauen reicht das einfach nicht (vgl. schweizer Geburtenraten). Wer will noch Kinder wenn die Betreuung der Kinder den ganzen Lohn der Frau wegfrisst?Und wieso wird in der CH fremdbetreuung so verteufelt?

      • Wildkatze sagt:

        marie, heute kann ich nicht helfen. Es schneit schon den ganzen Tag. Momentane Aussentemperatur: 2,7°.

      • Wildkatze sagt:

        Aber marie, ich habe eine andere tolle Nachricht für Sie: Ich habe mal wieder einen Etappensieg eingefahren in meinem Prozess. Der Wermutstropfen: Die Frist zur Einreichung der Berufung läuft noch bis 10. März. Warten Sie also noch mit den Ravioli….

      • marie sagt:

        @wildkatze! drücke die daumen, und das erwartet sie…
        http://ricetta.myblog.it/media/02/00/1521839526.jpg

        …hm… also bei diesem anblick läuft auch mir das wasser im munde zusammen… 😛 sie schaffen das!

    • Gabi sagt:

      So fies!

      Sportpapi alleine…. Gegen wie viele Nicks von Euch zwei Witzfiguren?

      Gemeinnnnn!

      • Wildkatze sagt:

        Gabilein, Gerdalein, im Gegensatz zu Ihnen bin ich immer mit einem (meinem!) Nick unterwegs. Und mir gar einen gegengeschlechtlichen Nick zuzulegen, nein! – so tief werde ich niemals sinken!

    • doro scheer sagt:

      Auswandern war die Lösung für uns : 3 Kinder in der Schweiz bedeutet für die Mutter, täglich zu warten wann welches Kind aus Schule oder Kindergarten heimkehrt. Job und Kinder zu vereinbaren ist sehr anstrengend, von nur einem Gehalt zu leben auch. Also ab in ein Land, wo es preiswerte Kinderkrippen gibt und die Schulen Schulküchen haben und wo es normal ist, dass Mütter arbeiten. Weniger Einkommen aber ein sehr friedliches Auskommen mit vier Kindern und auch der Ehemann hat ein Recht auf 3 Jahre Mutterschaftsurlaub, wenn Mutter einen besseren Job hat als er.

      • Sportpapi sagt:

        Wo ist denn dieses gelobte Land?

      • Rémy sagt:

        Also bis auf die Tatsache dass der Vater statt der Mutter den Urlaub beziehen kann trifft die Beschreibung voll auf Frankreich zu…das ist ein Land unweit von Basel, Genf, Porentruy oder La Chaux-de-Fonds wo dieselbe Sprache gesprochen wird wie im welschland, wo’s feiner Wein und feiner Käse gibt! Ein Empfehlendswertes Reiseziel, wo Frauen ab 45 keinen wiedereinstieg machen müssen weil sie nie ausgestiegen sind und wären sie es werden sie zu Tagmütter und betreuen Fremd XD

  • Noldi Nötzli sagt:

    Ach hört doch auf mit diesem Gejammer! Uns Dicken geht es genauso. Und darauf nimmt auch niemand Rücksicht.

  • Zweimal Mami sagt:

    Tja, wiedermal ein überflüssiger Artikel, die einen arbeiten bis zu den Wehen (kann auch ganz ok. sein, weil es auch Frauen gibt welche es mehr stressen würde zu Hause zu sitzen und zu warten) und die anderen werden nach Ihren Bedürfnissen krankgeschrieben. Dies nennt man Individualisierung! Ist doch gut so! (Beim zweiten Kind war ich auch froh 2 Wochen eher aufhören zu können, da ja am Abend Füsse hochlegen nicht mehr drin war).

  • Auguste sagt:

    hmm…, griechenland ist in dieser diskussion völlig unbehelflich. griechenland ist ein zum wiederholten male gescheiterter staat und die griechische zivilgesellschaft verdient diesen namen nicht, weil dort niemand weiter denkt als an die eigene familie und die kirche. ausser natürlich, es gibt etwas zu holen. dort wurde die „eigenverantwortung“ rücksichtslos und egoistisch zelebriert, weil dem abstrakten gebilde staat nicht zu trauen war. das resultat ist fatal. auch bei der „eigenverantwortung“ kommt es eben auf die dosis an.

    • marie sagt:

      auf den punkt gebracht auguste!

      • Auguste sagt:

        hmm…, das mag sein, marie, aber offenbar total am lätzen ort platziert. schönes wochenende.

      • marie sagt:

        keine angst auguste, die, die es „betrifft“ werden es sicherlich lesen.
        ihnen auch ein schönes wochenende!

      • plop sagt:

        Nein, Auguste, das passt ziemlich gut hierhin – es geht ja hier auch wie immer auch drum, wieviel Staat oder nicht…

      • marie sagt:

        …oder eben die dosis der „eigenverantwortung“.

    • plop sagt:

      Familie und Kirche so wie ichs in Griechenland erlebt habe – das ist irgendwie drum auch wieder keine wirkliche „eigenverantwortung“, find ich…

    • Wildkatze sagt:

      Auguste, können wir uns über Griechenland im griechenland-blog.gr mal unterhalten? Ich bin dort als „Ariadne“ unterwegs. Leider werden dort allerdings die Kommentare oft stundenlang nicht frei geschaltet, was eine Diskussion eher mühsam macht.

      • Wildkatze sagt:

        Dort habe ich grad gelesen, dass die Griechen jetzt ihr Kaminholz mit deutschen Flaggen bemalen. Dümmer geht’s wohl kaum mehr. Allerdings bin ich noch keinem solchen Holz persönlich begegnet.

      • Gabi sagt:

        Bestimmt kriegen Sie das Geld für die Farben von jemandem vorgestreckt!

        😉

      • Wildkatze sagt:

        Ich? Gabi, was ist denn nur los mit Ihnen?! Aufkeimende Demenz?

      • Gabi sagt:

        Wie schön, dass Sie mitlesen:

        Natürlich müsste es „sie“ mit kleinem S heissen.

        Zweifellos Demenz.

        (mir immer noch lieber als multiple Persönlichkeit und Schizophrenie!)

        🙂

      • Wildkatze sagt:

        Ja, Gabi, heute bin ich milde gestimmt. Ich habe mal wieder in meinem Prozess gewonnen. Aber wohl nur ein Etappensieg.

      • Auguste sagt:

        hmm…, würde ich gerne wildkatze, aber eines meiner ehernen blog-prinzipien ist, dass ich nur dort schreibe, wo sie auch das freischalten im griff haben. alles andere ist mir zu dilettantisch und langweilig bis ärgerlich.

  • sunflyer sagt:

    ich hatte auch das Gefühl, ich arbeite sicher bis die Wehen losgehen…. Durch den extremen Stress hatte ich dann aber schon in der 24. Woche vorzeitige Wehen und wurde zu 100% krankgeschrieben. Da wurde mir erst bewusst, dass ich mit meinem Arbeitseifer und Pflichtgefühl mein Baby riskierte und einem niemand danke sagt wenn man soviel arbeitet. Als mir dann mein Mutterschaftsurlaub um die krankgeschriebene Zeit gekürzt wurde, hab ich beschlossen, dass vorerst das Baby und die Familie Priorität hat und meine Stelle aufgegeben. ES ist ganz klar, Stress schadet dem Ungeborenen…

    • Andrea sagt:

      ist das legal, dass einem der mutterschaftsurlaub wegen krankschreibung während der schwangerschaft gekürzt wird? kann ja wohl nicht sein, oder?

    • bohrerin sagt:

      oh man wie gemein, da hat man sie ja mal voll über den tisch gezogen. so eine stelle zu kündigen, an der man nur als produktionsfaktor gebraucht wird ist richtig. wahrscheinlich wären sie da als mama eh nicht glücklich geworden. mir wollte man mit meinem 3monate alten baby einen arbeitsweg von täglich 3 stunden (hin- und zurück zumuten. hab mich dann auch lieber schicken lassen. eine tür geht zu, dafür ein fenster auf. und die ersten jahre mit dem ersten kind sind eh viel zu schnell und dann doch irgendwann auch gott sei dank vorbei. alles gute ihnen und ihrer familie

  • Gerda Schuurman sagt:

    Ich begreife meine „Mitschwestern“ nicht. Schwangerschaft wird als Katastrophe beschrieben. Enorm viel Verständniss gefordert. Schwangerschaft als schwerst arbeit beschrieben.. Und wenn „Frau“ nicht schwanger wird, tut sie alles um es doch zu werden. Ergo sooo schlimm kan eine Schwangerschaft nicht sein. Wohl aber die Übertreibungen von den „Mitweibchen“.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      …..und wieder mal ein Transvestit, der sich hier an die ‚Mitweibchen‘ – schliifts? – wendet. Wie bereits erwähnt, schluck doch mal eine 20 kg Trommel, dann sprechen wir weiter.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Schon diese Vorliebe für den Namen ‚Gerda‘, den Männer haben, wenn sie Frauen sein wollen, ist jeweils verräterisch. Keine Frau würde sich freiwillig Gerda nennen 🙄

      • Gabi sagt:

        Welche „Pippi Langstrumpf“ würde sich eigentlich schon „Silbermond“ nennen?

        Und unter falschem Namen sogar eine Abstimmung im Blog innitieren, der sie unter dem ersten Nick begeistert zustimmt?
        Saublödes Argument, ausgerechnet von Ihnen „Zwei“, Pippi/Silbermond (Dritt- und Viertnicks, etc. nicht mitgerechnet)!

        Ganz abgesehen davon, dass Ihnen, bei aller Bescheidenheit der Kapazität, klar sein muss, dass dies nix über den Inhalt sagt, fällt Ihnen sicher auch auf, dass es – WS ausgenommen! – ausgerechnet jene Teilnehmerinnen sind, die überall „Sockenpuppen“ wittern,die dies selber praktizieren

      • Doris sagt:

        Ups, nun sinds schon 20 kg….. Je nach Schwangerschaftsverlauf kann frau gut bis zur Geburt arbeiten, dies macht sie ja auch, wenn sie zu Hause noch weitere Kinder betreut und das bisschen Haushalt 😉 erledigt. Mutter von zwei eigenen und drei Tageskindern, Haus, Garten,…..

      • tststs sagt:

        Naja vllt nicht gerade eine 20kg Trommel, aber es ist ein gefährlicher Zustand. Ich darf hier einfach einmal daran erinnern, dass Schwangerschaften bei uns dank der modernen Medizin so „salopp“ ablaufen. Früher war die Sterberate um einiges höher (bei Mutter und Kind). Welche Krankheiten haben ähnlich hohe Raten…?!

      • Gerda Schuurman sagt:

        Warum sollte ich so blöd sein und ein 20 kg Trommel freiwillig schlucken? Schwanger werden/ sein ist freiwillig!

      • tststs sagt:

        äh nope, Fortpflanzung gehört zu unseren Grundbedürfnissen…. Da kann der Geist noch so willig sein 🙂

      • marie sagt:

        @ts
        😀

      • Wildkatze sagt:

        Ja, ja, Gabi, wie ich schon sagte: „Silbermond“ als Nick ist wenigstens schön. Aber ein Mann namens „Gerda“…also, ich weiss nicht…irgendwie total pervers! Aber das sind wir bei Ihnen ja gewohnt.

      • Gabi sagt:

        Oh… Wildkatze. Erst meinte ich doch tatsächlich, ich hätte Sie auf Katharinas Suizidseite vergessen. Hab ich aber gar nicht!

        Dieser Kommentar gilt selbstverstänlich auch für SIE. Drum sind Sie – verzeihen Sie bitte die Verkürzung – als WK ja auch ausdrücklich erwähnt:

        http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7553/god-bless-the-child-and-the-mother-too/comment-page-10/#comment-168688

    • plop sagt:

      Ehrlich gesagt, pippi, ich fands jetzt nicht uh hennen anstrengend… Und jetzt die 2te Schwangerschaft, nein, auch die nicht, ist aber auch noch lang nicht fertig, und wenn der Bauch so weiterwächst wirds ev. schon ungemütlich. Ja, und die Wadenkrämpfe nachts (trotz Magnesium) sind auch ziemlich kacke, eigentlich… Und dass ich immer grad auf 150 oben bin, ist auch nervig… Hm.. Vielleicht ist es doch anstrengender als ich mir eingesteh? Sie sehen, ich komm zu keinem Schluss und weiss einfach eins: dass Schwangersein einen der schönsten körperlichen Zustände ist.

      • Widerspenstige sagt:

        Was IMMER sehr individuell zu betrachten bleibt. Jede Frau empfindet anders u darf deswegen einfach nicht stigmatisiert werden – von NIEMANDEM. Ich hatte bei der ersten Schwangerschaft im 7ten Monat eine Nierenbeckenentzündung u musste Penicillin schlucken, das ich nicht verdrug. Mein Gyn stellte mich vor das Ultimatum: entweder ich nehme das Penicillin mit dem Folgerisiko, das Kind eventuell dadurch zu verlieren oder ich schütze mich selber. Meine Zunge ist angeschwollen, sodass ich das Penicillin sofort absetzen musste. Da arbeitete ich noch zu 100% in einem Konzern (Personalbüro).

      • Widerspenstige sagt:

        Es blieb mir nichts anderes übrig, als mich krank zu melden, bis der Arzt wieder grünes Licht gab. Ich war jedoch so loyal meiner Chefin gegenüber eingestellt, dass ich trotz erheblichen Schmerzen in der Nierengegend am Morgen noch auf dem Büro erschien, bevor ich mich beim Gyn zum Untersuch meldete. Meine Chefin sah meinen Zustand u schickte mich sofort zum Arzt. Sie war auch diejenige, welche mich förderte, nachdem ich mich gegen einige unsolidarische ‚Mitschwestern‘ im Büro durchsetzen musste während meiner Schwangerschaft nota bene! Und obwohl sie mich zuerst als Konkurrenz betrachtete…

      • Gerda Schuurman sagt:

        an plop: Sie dürfen NIE zugeben, dass Schwangerschaft sehr vorteilhaft für die betroffene Frau ist. Denn sie will sich ja sonnen in Aufmerksamkeiten, Vorteile erhaschen und sich gefallen in die Rolle der sich Aufopferende! Wenigstens wenn sie eine Lohnsklavin ist.

      • Wildkatze sagt:

        Ach, Gabi, „Gerda“ passt zwar zu Ihnen, aber „Silbermond“ ist wenigstens romantisch.

      • tststs sagt:

        @Gerda: Es gibt eben zwei Seiten bei einer Schwangerschaft: 1. die subjektive Wahrnehmung, zB kommen die meisten Frauen mit den Wehenschmerzen etc klar, ja finden es zT sogar ein schönes Erlebnis. Trotzdem drückt sich niemand freiwillig eine Billiardkugel durch den Bauchnabel! Denn 2. objektiv gesehen ist Schwangerschaft eine anstrengende/“gefährliche“ körperliche Veränderung. Ich empfehle hierzu die BBC-Doc (lief vor einigen Jahren, hiess glaube ich „Wunder des Lebens“ oder so, sehr informativ, Fakten, ohne Romantisierung oder Panikmache…

    • plop sagt:

      und ob die Gerda nun ein Bruder oder eine Schwester ist, ist ja schlussendlich egal, Kind hat sie jedenfalls noch keins gekriegt…

      • E.H.Roth sagt:

        hm, ihr seid ja lustig, alle 6 mt. wird mal wieder über den Nick diskutiert ….

        und sonst.. ? alles im grünen Bereich?

    • Ups sagt:

      Wie peinlich, Pippi, die Kommentare von Ihnen zum Teil. Was ist das für ein Kampf gegen Einträge, wenn es doch um Diskussion gehen könnte. Manchmal finde ich Ihre Kommentare interessant, aber meistens verheddern Sie sich einfach in dumme Streitereien. Aber das kann und wird Ihnen ja egal sein, wie andere Sie sehen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wer Ups als Nick führt, hat eigentlich schon einen Grad an Peinlichkeit erreicht, der nur schwer zu toppen ist. Wie du sagst ups es ist mir egal, deine Stänkereien an meine Adresse. Sie sind nicht neu.

      • tststs sagt:

        Haahhaaa haaaa
        der Schmunzler des Tages…
        Pippi, wer im Nickname-Glashaus sitzt, sollte das mit den Steinen sein lassen….
        🙂
        nüt für uguet

      • Genderbender sagt:

        Mist, tststs, Sie sind mir zuvorgekommen.
        ‚Ups’… buaaahaha
        ‚Pippi’…Mngmuuaaahaha
        ‚Genderbender’…

      • Wildkatze sagt:

        Ja, ja, Gabi kann davon auch ein Lied singen…!

      • Gabi sagt:

        Ja…

        Die „Mondscheinchensonate“, sozusagen….

        🙂

  • Pascal Sutter sagt:

    „Was für mich gut ist, ist auch für alle anderen gut.“ Schön wärs…
    Hier ein guter Vorschlag für eine privat finanzierte Elternzeit: http://goo.gl/ZK3gb

    • Pascal Sutter sagt:

      Schwangere sollen bis eine Woche vor der Geburt arbeiten, Väter dürfen 2 Tage nach der Geburt wieder die Shareholder befriedigen, Frauen finden keine Arbeit mehr weil alle denken dass sie wieder schwanger werden…

      In die Abgründe in die man blickt wenn man es wagt, dass beide Elternteile einer Arbeit nachgehen möchte nicht mal ein Blinder oder gar der Belzebub selber schauen.

      • Pascal Sutter sagt:

        Kein anderes Land welches ich kenne tut sich so schwer mit Kindern. Alle haben immer Angst, dass ihnen die Kinder anderer die Haare vom Kopf fressen und für den finanziellen Untergang des Abendlandes verantwortlich sind.

        OIch hoffe, dass sich fortschrittliche Unternehmen bald diesem Thema annehmen, von der Politik ist hier nichts mehr zu erwarten

      • Widerspenstige sagt:

        Ja claro, der Pascal ist in Ordnung…vielleicht liegt es daran, dass er zu den kreativen Zeitgenossen unter uns gehört? Du machst doch Musik oder lässt mich meine Erinnerung im Stich? 🙂

    • marie sagt:

      pascal sutter: für mich sind sie einfach „der neue mann“ – VORBILDLICH! 😀

      • Pascal Sutter sagt:

        ach marie, dazu kann ich nur folgende geschichte nennen. als ich damals vater wurde hatte ich zu hadern mit meiner zukunft. ein gespräch mit zwei reiferen männern hat mir dann die augen geöffnet. sie meinten nämlich, dass sie liebe rmehr zeit mit der familie und den kindern verbracht hätten als in der fabrik und auf dem bau zu schuften. das war sehr lehrreich.

      • plop sagt:

        Seit ich weiss, welche Musik bei den Sutters daheim läuft, stell ich Ihn mir mit ganz langen Rastas vor… Ich kenn so einen Vater, très Sympa!

      • plop sagt:

        Ja, viele Männer hören solche Geschichten und reagieren dann aber nicht drauf…. Letztens war der Chef dieser männer.ch organisation im Focus auf DRS3 zu hören – sehr empfehlenswert, auch grad zu dem Thema! Und auch „meinem“ „neuen Mann“ sind seine Projekte und sein Büro zeitweise so wichtig, dass er dann so wie Familien-Lücken hat… Schade eigentlich, hingegen hab ich auch Verständnis für berufliche Leidenschaften…

      • marie sagt:

        @pascal sutter
        ich meine das im ernst und die reiferen herren haben es ihnen gesagt worauf es ankommt. und das ist gut so. tut mir einfach für die reiferen herren leid, aber „lebenswerte“ einsichten weitergeben, das ist der springende punkt. weiter so, ich baue auf sie! 😀 für solche männer habe ich in den 80ern demonstriert und hörte damals ganz laut das:
        http://www.youtube.com/watch?v=I8AzoP7z_Kc

      • marie sagt:

        @plop
        ich finde eben, dass die jüngere generation das eigentlich ganz gut macht. es ist ihnen mehrheitlich ja bewusst, und der älteren idr nicht, oder zu spät… hm… ne, ne. ihr macht das gut.
        bin stolz auf euch! 😀

      • Pascal Sutter sagt:

        ich fühle mich geschmeichelt und danke für die komplimente.

  • Susanne sagt:

    Das Problem ist aber auch in Deutschland die Einstellung vieler Bürger. Anstatt leben und leben lassen, herrscht dort auch noch vielerorts die Idee von der Rabenmutter, wenn ein Kind in einer Krippe oder im Kindergarten (ab 3 Jahren) betreut wird. Das ist wohl das grösste Handicap für Familien, die sich frei ohne Bewertung von aussen entfalten wollen, ohne dass ihnen die Politik oder die Gesellschaft etwas reinredet. Familie ist eben nicht privat, sondern politisch.

    • Rémy sagt:

      In Frankreich hingegen war es schon immer etwas für bessere Leute, wenn man eine „Nourrice“ (Tagmutter, wortwörtlich „ernährerin“) hatte, die dann dem fremden Kind ihre Milch gab so dass die Brüste der Mutter (meisst eine Edle Bürgerliche Dame) nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden…das war schon so im Mittelalter, später unter Ludwig XIV oder Napoleon auch so dass Franzosen heute mit unverständniss reagieren wenn sie von der „Rabenmutter“ Debatte hören…Fremdbetreung ist Gesellschaftlich gesehen absolut kein Problem, worum auch immer? So sind kulturen verschieden…

      • Loulou Montez sagt:

        Eine Nourisse ist eine Amme, die hatte man früher auch hier, und nicht nur für reiche Leute, manche ledigen oder verheirateten Mütter gaben ihre Würmchen einer Amme, damit sie wieder arbeiten konnten. Eine Amme hatte oft mehrere Kinder gleichzeitig an der Brust, so gab es Milchschwestern und Milchbrüder. Das vielleicht bekannteste Milchgeschwister-Paar sind die Opernsänger Luciano Pavarotti und Mirella Freni.

      • Rémy sagt:

        die hatte man früher auch hier…okay, wieso kann man sie denn heute nicht mehr haben? Warum ist man eine Rabenmutter wenn man eine hat?

  • Susanne sagt:

    4. Elterngeld: Für ein Jahr nach der Geburt kann eine Familie Elterngeld beziehen, dieses richtet sich nach dem Einkommen der hauptsächlich betreuenden Person (max. 80% des vorhergegangenen Salärs). Dabei sieht der Gesetzgeber vor, dass beide Partner sich die einjährige Erziehungszeit teilen müssen(!). Das heisst, auch der Vater muss bestimmte Zeit daheim beim Kind bleiben.

    • plop sagt:

      Danke für die Ausführungen! Die Schweiz ist halt kein Sozialstaat, leider oder zum Glück, je nach Sichtweise…. Ich jedenfalls war sehr froh um den sehr hohen Anteil an deutschen Mitarbeitern in meiner ersten Schwangerschaft – da war manches selbstverständlich, was mit mehr CH nicht gewesen wäre…

  • Susanne sagt:

    2. Mutterschutz: gilt unentgeltlich für drei Jahre, wobei man kein Anrecht auf das alte Tätigkeitsfeld hat.

    • Ms. Management sagt:

      „Anrecht aufs alte Tätigkeitsfeld?“ Bwahahaha! So eine absolut idiotische Vorstellung. WOOO gibt’s sowas???

  • Susanne sagt:

    3. Kindergeld: für jedes Kind bezahlt der Staat Kindergeld. Für die ersten beiden EUR 184, für das dritte EUR 190, für jedes weitere EUR 215.

  • Susanne sagt:

    Als Deutsche Staatsbürgerin ein paar Dinge zu der Sachlage in DE:

    1. Kinderbetreuung: es gibt tatsächlich kirchliche und staatliche Träger. Kinderbetreuungsstätten werden in einem hohen Masse steuerlich subenvioniert, daher ist die finanzielle Belastung für Kinderbetreuung in Deutschland für Familien relative gering (max. ca. EUR 400). Das Problem ist, dass es viel zu wenig Plätze gibt. Vor einigen Jahren wurde jedoch das Recht auf einen Betreuungsplatz eingeräumt. Man kann sozusagen nun den Betreuungsplatz einklagen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das sind Welten im Vergleich zu unseren Preisen. Bei einem durchschnittlichen Lohn, wenn beide Teilzeit arbeiten, kommt man schnell mal in die höchste Tarifstufe, das sind bei uns um die 2000 Franken pro Monat, wenn ich recht informiert bin. Solche Beträge sind jenseits, aber politisch gewollt, weil die Hausfrauenehe nach wie vor von den meisten Männern favorisiert wird, dadurch können sie sich am besten drücken vor der ungeliebten Hausarbeit. Die bezahlte Arbeit den Männern, der Rest den Frauen, so ist das!

      • Tommy sagt:

        Die Aussage, dass von den bösen Politikern (nicht innen) die armen modernen Frauen an den Herd gefesselt werden finde ich stossend. So teuer die Krippen in der CH sind, ich glaube dass viele (auch gut ausgebildete) Frauen lieber ihre Kinder beim aufwachsen begleiten und es geniessen diese zu ‚begluggern‘ als den ganzen Tag auswärts der Arbeit nachzugehen.
        Ich kann dies als Mann sogar verstehen. Die Erfahrung das Aufwachsen der eigenen Kinder zu beobachten ersetzt viel bezahlte Arbeit und Karrieremöglichkeiten. Leider reicht dann das Einkommen nicht mehr für einen Putzmann.

      • maia sagt:

        Wenn Sie auf den Tarif kommen, dann scheinen Sie auch recht gut zu verdienen. Uebrigens kenne ich keine Frau, die gratis den Haushalt schmeisst. In der Regel teilt nämlich der Mann seinen Lohn mit ihr.

      • Ralf Loren sagt:

        liebe pippi
        erklär mir doch mal, warum ich, der dich nicht kennt, dich vielleicht auch nicht sympathisch findet, als steuerzahler finanziell bei krippenplätzen unterstützen sollte? (du willst ja ein kind für dich und nicht für die gesellschaft, wenn du entscheidest, oder?) krippenplätze sollten meiner meinung nach nicht staatlich finanziert oder unterstützt werden. diejenigen paare (also mann und frau), die ein kind wollen, sollen einen hort selber finanzieren. es gibt auch grossmütter/-väter, manchmal auch freunde, oder? wenn ein platz teuer ist, dann ist das so. ein porsche ist auch teuer!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @maia:
        „In der Regel teilt nämlich der Mann seinen Lohn mit ihr.“
        🙂 bloss passt das nicht so ganz ins Bild des unterdrückten, zwangshausfrautätigen,
        weiblichen Wesens eingesperrt in die vier Wände des Hausherrn… 😉

      • marie sagt:

        weil hr ralf loren sich die traditionellen familienstrukturen sich mehrheitlich aufgelöst haben. dh oma/opa rennen jungfraumarathon und haben keine zeit sich um die enkel zu kümmern, damit die frau jeden tag das gehalt ihres mannes aufbessern geht. und es ist NICHT das privileg reicher hr RALF LOREN (die hälfte seines bankkontos könnte einige krippen finanzieren) kinder haben zu dürfen und die anderen sollen gefälligst nach dem budget kinder in die welt setzen. und DAS ist nur EIN aspekt, gibt auch noch andere gründe… aber ein RALF Loren hat ja nannies…

      • Ralf Loren sagt:

        liebe pippi,
        als ob irgendeine macht von oben mit der unsichtbaren hand den männern jobs gibt und die frauen hinter den herd schickt. so tönt das bei dir. zum glück kann ja jeder selber seinen lebensweg samt partner bestimmen. wenn du leer ausgehst, dann ist das pech. anstatt die unsichtbare hand zu beschimpfen wäre es vielleicht gut, einmal bei dir selber anzufangen. mach dich attraktiv für den mann und einen job, dann geht auch der frust

      • marie sagt:

        hr loren – das ist aber einfach gestrickt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Loren, denkst du wirklich, ich fange wegen dir wieder bei Adam und Eva an mit erklären? Wir sind hier schon viel weiter, diese Thematik hatten wir vor ca. 2,5 Jahren. Aber mach dich kundig, es gibt genügend Untersuchungen zur Verteilung der Arbeit, der bezahlten und der unbezahlten und den daraus resultierenden Folgen. Google halt etwas, ich bin sicher, du wirst fündig, wenn du willst. Und wenn du nur etwas stänkern wolltest, wäre das hiermit auch erledigt.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Von Gratis-Arbeit zu sprechen ist der blanke Hohn angesichts der finanziellen Lage unserer Haushalte. Und zeugt überdies von einer ökonomischen Unwissenheit, die zu denken gibt. Dass diese Verhältnisse politisch auch genau so gewollt sind, würde ich jedoch nicht a priori ausschliessen: Der Unterhalt der männlichen Arbeitskraft ist schliesslich nicht nur sauteuer, sondern muss auch unter allen Umständen gewährleistet bleiben!

      • Ralf Loren sagt:

        @pipimarie:
        1. euer problem, wenn eure „trad. familienstruktur“ (super wort) sich aufgelöst hat! wer sich kein kind leisten kann, soll keines haben.
        2. als ob man heute nicht mit einem einzigen lohn leben kann. klar, wenn man iphone, auto etc will, dann reichts nicht. aber solange du nicht stirbst mit ausschliessilich denner aktionen, ohne tv etc, dann sehe ich nicht ein, warum ich dein kind und dich finanzieren soll. ich möchte nicht dein iphone und deine krippe zahlen, du verstehen, schmarotzer?
        3. bin froh, dass pipi schon „heute viel weiter ist“. träum weiter!

      • Ralf Loren sagt:

        @marie
        weisst du, ich kann mir keine luxusjacht leisten. soll es nur noch superreichen erlaubt sein, eine luxusjacht zu kaufen? ist das nicht unfähr? ganz ganz unfähr? sollten diese reichen nicht auch mir eine luxusjacht kaufen, ich hätte es doch verdient, ich armer, der doch immer zu kurz kommt?
        wenn man nicht fähig ist (in der ch), so sparsam zu leben, damit man sich ein kind leisten kann (ohne staatshilfe), dann sollte man auch kein kind haben.

      • Wildkatze sagt:

        Beim Lesen der Kommentare von Loren stehen mir sämtliche Haare zu Berge! Aus welchem Loch ist denn dieser Neandertaler gekrochen?! „Mach Dich attraktiv für die Männer…“ eine solche Aussage gehört heute mit Gefängnis von nicht unter 5 Jahren bestraft!!!

      • marie sagt:

        …lorens kommentare nennt man in männl. sprache eigentor.

      • Sportpapi sagt:

        Gefängnis für dumme Sprüche? Wildkatze, dass Sie sich da nur nicht ins eigene Fleisch schneiden!

      • ralf loren sagt:

        @wildkrätze: „eine solche Aussage gehört heute mit Gefängnis von nicht unter 5 Jahren bestraft!!!“
        da bin ich aber froh, dass sie weder die legislative noch judikative sind. man darf ja keine andere meinung haben als sie, die die wahrheit kennt. unglaublich! ich frage mich, welcher mann ihr permanenter „frauentunnelblick“ und ihr filter für „man-könnte–auch-mal-ein-argument-der männer-zulassen“ erträgt. kann mir das beim besten willen nicht vorstellen, dass es das gibt.
        ich will ganz einfach nicht für deine krippe zahlen, ok? kannst du diese meinung akzeptieren? spring über deinen schatten!

    • mira sagt:

      Als in Deutschland (Region München) Lebende muss ich teils widersprechen. Viele Krippen kosten 500 – 600 Euro pro Monat (es kommt ja noch Essensgeld, Windelgeld, etc. etc dazu). Für 400 Euro könnte der Zweitverdiener maximal 60% arbeiten, da die Öffnungszeiten nicht mehr hergeben (Krippe schliesst um 15:00Uhr…). Für eine durchschnittliche bayrische Familie geht so der grösste Teil des Zweitlohns drauf… Also nicht anders als in der CH… Krippen nehmen Kinder auch erst ab 1 Jahr auf (wenn man das riesen Glück hat einen Platz zu ergattern)…

      • Veruschka sagt:

        In Bayern hat es schon immer etwas länger gedauert, wie bei uns. Bayern würde sehr gut zur Schweiz passen, ‚gschaffige Leute‘ aber auch extreme Sturschädel. Und die Männer sind unbeirrt der Meinung, die Krone der Schöpfung zu sein.

      • mira sagt:

        @Veruschka
        *lach, ich hab mich hier auch von Anfang an irgendwie „wie zuhause“ gefühlt…

      • Veruschka sagt:

        @mira
        Da geht es dir wie mir in Bayern. Ich fühle mich dort heimischer als z.B. in Genf.

      • Ms. Management sagt:

        Die Krone der Schöpfung? Bwahahahaha. Die Menschen, Frauen und Männer zusammen, sind der Abschaum der Schöpfung.

      • mira sagt:

        @Veruschka
        Wohnst Du auch in Bayern?

  • Undine sagt:

    Genau! Es ist an der Zeit etwas zu ändern. Denn wenn nicht, dann wird die schweizer Mentalität irgendwann ausgestorben sein. Und das wäre doch schade, um die sooo besorgten, schweizer Männer 🙂

  • eine mutter sagt:

    Ich bin eine Mami die bis zum Schluss gearbeitet hat und eine Woche vor dem Enbindungstermin die RestFerien genommen hat. Ich war gesund und hätte kein Zeugnis bekommen, aber es war einfach nur anstrengend. Das Arbeitsklima hat definitiv gelitten.
    In einer modernen Gesellschaft ist es nicht unbedingt nötig, das eine Frau sich quälen muss. In Deutschland muss sie aufhören zu arbeiten, die Entscheidung wird der werdenden Mutter abgenommen und das ist auch gut so.

  • Claudia sagt:

    Ich arbeite in einem Frauen dominierten, körperlich anstrengendem Beruf (Krankenschwester).Immer ist mindestens eine Person im Team schwanger. An Randzeiten, wenn nur wenig Personal vor Ort ist und dann eine Schwangere dabei ist, dann heisst das für die Nicht-Schwangere, alles tun was körperlich anstrengend ist, schwere Patienten aufnehmen, drehen und was auch immer. Ich finde das dann meist extrem mühsam, versuche aber meinen Unmut nicht an der Arbeitskollegin auszuleben, die bestimmt nichts dafür kann. Aber es gibt nun mal Berufe, wo man (gesetzlich) früher aufhören sollte.

  • Undine sagt:

    Wie ich feststellen muss, kommen die Kontra-Kommentare vermutlich immer nur von Männern! Komisch. Und genau dieses Sepzies hat doch gar keine Ahnung vom Kinderkriegen u. Kindergrossziehen. somit frage ich mich langsam, wie ein Mann überhaupt an dieser Diskussion teilnehmen kann!?

    • Veruschka sagt:

      Das ist ein Phänomen, das auch mir aufgefallen ist, seit ich in diesem Blog lese. Vielleicht ein Zeichen dafür, wie sehr die Männer uns lieben und um unser Wohl besorgt sind, wie sehr sie sich immer kümmern wollen um alles. Ob das nun Menstruation, Wehen, Geburt oder die Wahl der Frauenärztin betrifft. Interessant, diese männliche Aufmerksamkeit und Besorgnis.

      • Wildkatze sagt:

        Überall, wo sich Frauen versammeln, müssen Männer sich einmischen um die Oberhand zu behalten. Männer interessieren sich für Frauenthemen aus dem gleichen Grund, aus dem sich ein Einbrecher für Alarmanlagen interessiert.

      • Ups sagt:

        Wildkatze, das meinen Sie jetzt aber hoffentlich nicht ganz ernst? Ich denke eher, Männer interssieren sich auch für Themen, weil es eben nicht alleinige Frauenthemen sind. Soll mein Mann und Vater unseres Kindes sich nicht interessieren, wie es mir in der Schwangerschaft geht? Soll ein Mann sich nicht für die körperlichen Zustände seiner Frau/Freundin/Schwester/Mutter.. interessieren? Komisches Bild vom Zusammenleben.

      • Veruschka sagt:

        Das befürchte ich auch, man muss wissen, woher die Gefahr kommt, wenn man immer weiter die Oberhand behalten will.

      • Veruschka sagt:

        Meine Antwort oben geht an die Wildkatze, ich teile ihre Einschätzung.

      • Gerda Schuurman sagt:

        Au Veruschka!! Die Männer in Ihre Umgebung scheinen nur Interesse an Ihrem Unterleib zu haben… Au! Au!

      • Wildkatze sagt:

        Gerda, lass doch einfach das a weg. Du bist nur peinlich!

      • Wildkatze sagt:

        Ach, ich vergass: Es ist ja Karneval!

      • Wildkatze sagt:

        @Ups:
        Träumen Sie weiter. Ihre Naivität in Ehren…

      • Gabi sagt:

        Apropos Einmischen, Wildkatze…

        Dürfen Sie denn hier überhaupt mittun?

        Gem. Pippi sollten Wesen, die noch gar kein Kind gekriegt haben, bei den entsprechenden Themen doch sowieso die Klappe halten?

        – Da fallen Sie ja wohl eindeutig drunter, oder nicht?!

      • Gabi sagt:

        Ah… Undine meint das ja auch!

        Was haben Sie, Wildkatze, bei dieser Diskussion hier überhaupt zu suchen?!

        🙂

      • Wildkatze sagt:

        @Gerda:
        Karneval, Fasnacht, Fasching – nicht Gay Parade!

      • Wildkatze sagt:

        Ja, ja, Gabi hat ja mindestens schon Drillinge zur Welt gebracht. Ob „er“ am Ende doch eine Frau ist?

      • Wildkatze sagt:

        Nein, soooo blöd kann keine Frau sein!

      • Ups sagt:

        Wildkatze, wenn ich naiv bin, sind Sie wohl eine Weltverschwörerung aufgesessen. Muss ganz schön anstrengend sein..Entsprechend müsse Sie verbal austeilen. Wow, bravo! Alle anderen Frauen, die nicht so tönen, sind für Sie wohl nur blöde Fraueli am Herd… vereinnahmt von Sekten- und Parteiengebrabbel. Ich werd selbst grad sauer… Ts, lohnt sich nicht.

      • Wildkatze sagt:

        hmhmhmhmhm…hahaha.

      • Wildkatze sagt:

        Ups, sollte ich mich in meinem obigen Kommentar von 14;38 doch geirrt haben?

      • Ups sagt:

        Ich kann – anders als andere – keine Gedanken lesen und bin auch nicht am Ruminterpretieren, ich weiss also nicht, wen oder as Ihr Kommentar von 14:38 gemeint hat. Blöööd bin ich nicht, also stimmt er schon.

    • Genderbender sagt:

      Hier Agent Genderbender: Wir sind ertappt. Alle Agenten des Internationalen Büros für Frauenunterdrückende Massnahmen ziehen sich sofort aus diesem Blog zurück und führen eine Namensänderung durch. Irgendwelche unauffällige Frauennamen wählen, und bloss nicht Gerda, so heisst nämlich keine Frau freiwillig, Ihr Deppen.
      Over and Out.

      • Widerspenstige sagt:

        😀
        Herrlicher Einschub – habe gerade nach dem letzten gelesenen Buchstaben einen Lachanfall bekommen. Dankeschön!

      • tststs sagt:

        Huuiiiiihuiiihuiiii „sirenengehäul“
        Hier spricht die Feministen-Polizei! Lassen sie die Tastatur fallen und entfernen sie sich von diesem Gelände!
        Achtungachtung! Verlassen sie sofort dieses Gelände! Zu ihrem eigenen Schutz suchen sie den nächstgelegenen Baumarkt auf!
        Huuihuiihuiiiii
        🙂

  • Sandra sagt:

    Als ich im Büro verkündete, dass ich schwanger bin, hat sich das merklich aufs Arbeitsklima ausgewirkt – ich habe gespürt, dass man darauf wartete, bis ich endlich weg war (und das wohlgemerkt in einem frauendominierten Büro). Ich habe so lange es ging weiter gearbeitet (bis 4 Wochen vor der Geburt) und war sehr froh, dass das Arbeitsverhältnis auf Ende Mutterschaftsurlaub aufgelöst wurde.

  • Undine sagt:

    Nicht jeder Mann verdient vielleicht so viel wie Sie???? Das muss die Frau noch mitarbeiten, trotz kind! Und soll es denn nur den Reichen gestattet sein Kinder zu bekommen?

    • maia sagt:

      Also wenn Jemand für einen Hortplatz 300.– pro Tag zahlen kann und dann erst noch etwas verdient „Da muss die Frau noch mitarbeiten, trotz kind“ weil der Mann zu wenig verdient – dann sind Sie auf jeden Fall reich und ich würde mir in so einem Fall überlegen, ob es nicht besser wäre, der Mann würde das Kind betreuen.

  • Undine sagt:

    In den steuergünstigen Gemeinden, dort sind die Horte pro Tag sehr teuer oder gar Gehaltsabhängig!

  • Undine sagt:

    Es hat in Deutschland die letzten Jahrzehnte problemlos funktioniert mit dem Mutterschutz und es wird auch weiterhin funktionieren! Im Gegenteil, es werden Arbeitsplätze geschaffen, als Ersatz für die Frauen, die 2-3 Jahre in Mutterschutz sind. Zudem dürfen in Deutschland auch gerne die Väter sich zur Hälfte am Mutterschutz beteiligen. In meinen Augen eine zeitgemässe und moderne Regelung. Da es heute nicht mehr so einfach und problemlos ist Kinder gross zu ziehen, wie vielleicht vor 40 Jahren. Deshalb sollte man das ganze etwas attraktiver gestalten.

  • Hakan sagt:

    Im Zweifelsfalle immer für Kind und Familie entscheiden, egal ob es sich um Lohn, Ferien, Arbeitszeit, Ausbildung, Gesellschaft etc. handelt. (und diese Themen nicht politisch angehen.)

  • Ralf Loren sagt:

    Es wäre wirklich mal an der Zeit, mit dem Frauengejammer aufzuhören. Emanzipation heisst nicht jammern und fordern, sondern etwas tun.
    @marie: die traurige Kindheit erklärt einiges. da kann man verstehen, dass eine männeraversion entsteht. lösung: lesbisch werden, ist gratis!

    • Wildkatze sagt:

      Lorens Lösung wäre in der Tat sehr effektiv! Alle Frauen sollten diese Variante ernsthaft in Betracht ziehen. Nach 10 Jahren wären alle Probleme beseitigt und wir hätten nur noch handzahme Männer.

      • Katharina sagt:

        Wildkatze, das ist Blödsinn, denn Frau ‚wird‘ nicht lesbisch. das ist ein Traum derjenigen, die ihre eigenen Fantasien nicht auszuleben wagen, aus Angst, als Lesbe geoutet zu werden und stattdessen oft eine nicht erfüllende Partnerschaft mit einem Mann eingehen. Sollte Ihnen eigentlich klar sein.

      • Sportpapi sagt:

        Handzahme Männer? Ja, das wäre natürlich eine spannende Welt. und alle Probleme beseitigt…

  • Lieschen sagt:

    Ich bin schwanger und so langsam gehen die Wehwehchen los. Nein, man ist nicht krank, aber es ist eine Höchstleistung für den Körper. Das Herz pumpt viel mehr Blut durch die Adern und schlägt bei Anstrengung schneller als gewohnt…Ich bin viel müde und daher unkonzentriert. Zum Glück habe ich einen tollen Arbeitgeber und tolle Kollegen. Ich höre 4 Wochen vor dem Geburtstermin auf und ich finde das die richtige Entscheidung. Und man wird tatsächlich doof angeguckt, aber das ist mir absolut egal, ich bin ja keine Maschine…

  • Andrea sagt:

    Der Spruch „Schwangerschaft und Geburt sind keine Krankheiten“ entstammt einer Zeit, als Geburten sehr medizinisch abliefen und die Gebärenden als Objekt betrachtet wurden und dann lieber natürlicher, selbstbestimmter gebären wollten. Damals waren noch nicht so viele Frauen auf dem (heute sehr kompetitiven) Arbeitsmarkt tätig. Heute schon, und daher ist es Zeit, zu sagen, „Schwangerschaft und Geburt IST eine Krankheit und verlangt daher nach Schonung, die ohne grossen Aufhebens eingefordert werden darf“. Der Staat hat seine Bürgerinnen und die zukünftige Generation zu schützen

  • Undine sagt:

    Eben, man kann hier nicht in Ruhe in seinen wohlverdienten Mutterschutz für 3 Jahre, wie in Deutschland. Mann muss sich hier auch noch Gedanken um seine Existenz machen, weil man ja 3 Monate nach der Niederkunft wieder arbeiten müsste, da man sonst seinen Job verliert. Und dann arbeitet man wohl oder übel, damit man den Hort, der bis zu 300,- Franke am Tag kostet bezahlen kann und sein Kind dazu, noch Fremden überlassen muss.
    Diese Logig soll hier mal einer verstehen!!!! Was ist das für eine Politik? Veraltet meines Erachtens. Es wäre Zeit, dass die Schweiz ein moderneres Denken bekommt.

    • Sportpapi sagt:

      Wie ist denn so die Arbeitslosigkeit in Deutschland? Wie sind die Aussichten, es sich leisten zu können, nach der Geburt für einige Zeit nicht oder weniger zu arbeiten? (und: welcher Hort kostet 300 Franken am Tag?)

    • O. S. sagt:

      @Undine: Nocheinmal: Mutterschutz? Schutz wovor? Und wer genau bezahlt in Deutschland die drei Jahre „Schutzferien“?

      Haben sie keinen Mann, der für sie arbeiten geht, damit sie „in Ruhe“ sich um ihr Kind kümmern können? Sie machen offensichtlich etwas falsch…!

      Seltsam.

      • tststs sagt:

        Also O.S. wenn diese Frage tatsächlich eine offene für Sie ist, dann sollten Sie zuerst Grundlagenforschung betreiben und sich dann wieder in die Diskussion einklinken….
        Nüt für Uguet…

      • O. S. sagt:

        Es sind mehrere Fragen, tsts. Sie dürfen mir gerne eine davon beantworten, wenn sie Zeit haben.

  • Ms. Manager sagt:

    Mich regt die dem Artikel zugrunde liegende Idee auf, dass *die Frau* ihr Pensum nach der Geburt reduzieren sollte oder zumindest können sollte. Die Idee sollte doch sein, dass die Partner ihre Mitarbeit an der Familienarbeit neu einteilen können. Und das beinhaltet auch Pensumsreduktionen auf Seiten des Mannes.

    Der Artikel ist also naiv-reaktionär. Zumindest sein Schluss.

  • Christoph sagt:

    Der Artikel stimmt zu 100%! Aus eigener Erfahrung und aus dem was wir von unseren Freunden miterlebt haben: Wenn die Mutter bis nahe an die Geburt gearbeitet hat, den Stress und dem Anspruch am Arbeitsplatz ausgesetzt war, so hatte das Kind in den ersten Wochen oder Monaten (bis zu 18 Monaten) grosse Mühe, es schrie viel, schlief lange nicht durch, brauchte immer die Nähe der Mutter. Bei den gleichen Eltern lief es beim 2ten od 3ten Kind, als die Mutter die meiste Zeit der SS zuhause war viel entspannter ab. Die Kinder waren viel ruhiger, schrien kaum oder wenig.

    • Synn sagt:

      So ein Quatsch, das ist reiner doch reiner Zufall! Ich habe beim ersten Kind bis kurz vor Geburt gearbeitet, es war immer sehr ruhig und zufrieden. Beim zweiten musste ich 6 Wochen vorher aufhören und dieses Kind hat bis fast 2 Jahre nicht durchgeschlafen. Also völlig entgegen Ihrer Theorie 😉

  • Undine sagt:

    Und wenn man dann, wie vor ein paar Jahren, Werbeschilder der SVP sieht auf denen steht: „Keine Staatskinder“ Dann fragt man sich, wo man hier denn gelandet ist!

  • Undine sagt:

    Genau! Wer es noch nicht erlebt hat, kann auch gar nicht mitreden!
    Komischerweise funktioniert in Deutschland das alles viel problemloser! Die Kindergärten werden meines Wissens von den Kirchen bezahlt und es ist jeder Frau möglich, wenn das Kind 2 Jahre alt ist, es in einen öffentlichen Kindergarten zu geben, ohne dafür ein Vermögen zu bezahlen. Die Frau kann wieder ihrer Arbeit nachgehen.
    Ich habe in Deutschland nie Frauen kennengelernt die keine Kinder haben wollten. Jedoch hier in der Schweiz beängstlich viele! Da fragt sich einer warum?!

    • Christoph sagt:

      Das hat natürlich viele Aspekte. Wohl aber fühlen sich Mütter in Deutschland sozial besser abgesichert, Arbeitsplatzgarantie usw. In der Schweiz sprechen wir ja zum Teil über das Thema: „Kinder als Armutsfalle“ Schon beschämend!

    • Genderbender sagt:

      Interessant. Die Kindergärten werden von den Kirchen bezahlt? Alle? So ein Quatsch.

      Ausserdem scheint sich die positive Einstellung der Deutschen zum Kinderkriegen mysteriöserweise nicht auf die Geburtenrate auszuwirken (1.39; CH: ca. 1.5). Hmmmm…. die wissen doch auch, wie’s geht, oder?

  • tststs sagt:

    Und einfach um es mal festzuhalten: Ja, Schwangerschaft ist keine Krankheit, aber, man verzeihe mir den Ausdruck: eine körperliche Behinderung! Und zwar ein ziemlich massive…
    Man stelle sich vor, aus einem medizinischen Grund schrumpft das Lungenvolumen um die Hälfte… Nähme mich mal wunder, wer da 100% und mit gleichem Elan/Effizienz weiterarbeiten würde/könnte!

    • Sportpapi sagt:

      Ja, wegen dieser körperlichen Behinderung ist die Art der Arbeit und die Belastung sicher anzupassen. Notfalls mit Arztzeugnis. Aber darum geht es hier doch gar nicht. Statt dass sich die Leute dispensieren lassen, die sich nicht mehr arbeitsfähig fühlen, sollen gleich alle nach Hause geschickt werden. Was für einen Sinn macht das?

      • tststs sagt:

        Ich habe es eher so verstanden, dass die, die wollen, nach hause DÜRFEN, und nicht, dass alle nach Hause MÜSSEN… Denn besser, da stressfreier, ist es auf jeden Fall, egal auf wie stur der Ich-muss-muss-muss-weiterarbeiten-Grind der Mutter ist 🙂

      • Laura TI sagt:

        Ja aber genau das haben wir ja, jeder Schwangere kann daheim bleiben, wenn sie es möchte.
        Sehen Sie, ich habe meine damalige Arbeit geliebt, sie war mein absoluter Traumberuf, erfüllend und fordernd zugleich, für mich war die schlimmste Zeit, nach den Geburten 8 Wochen daheim zu bleiben, jeder Tag länger wäre Stress pur gewesen, weil ein wichtiger Teil gefehlt hat zu meiner vollkommenen Zufriedenheit. Aber deshalb fordere ich nicht, dass alle so schnell als möglich wieder arbeiten. Jede Frau soll sich die Zeit nehmen dürfen, die sie braucht.

      • tststs sagt:

        @Laura: also wenn ich den Blog richtig verstanden habe, ists eben doch nicht ganz so einfach (von Gesetzeswegen her, als auch vom gesellschaftlichen Druck)… Und, ohne Sie persönlich anzugreifen, was frau will, und was für sie und das Kind am besten ist, das ist wohl nicht immer dasselbe… 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Hier steht das Wesentliche: „Hochschwangere in Deutschland und Österreich dürfen darum sechs, respektive acht Wochen vor dem errechneten Geburtstermin nicht mehr arbeiten. Sie befinden sich fortan im Mutterschutz. Ob diese allgemeine Regelung für alle Frauen gut ist, sei dahingestellt. Ein Vorteil aber hat sie. Die Schwangere in Deutschland muss sich niemandem erklären. Es ist für jede und jeden sonnenklar: Die Frau mit dem grossen Bauch darf nicht mehr.“ Und in der Schweiz: Arbeitet die Frau, solange sie kann. Und ist in der Pflicht, sonst ein Arztzeugnis einzureichen. Schlimm?

      • Laura TI sagt:

        tststs, mit Verlaub, wer wenn nicht eine Frau und Mutter weiss, was das Beste für sie selber ist? Sprechen Sie den Frauen jegliches Vermögen sich selber und ihre Umwelt richtig einzuschätzen ab und denken Sie, dass eine Frau nicht die Verantwortung für sich und das Kleine tragen kann? Wer sollte in Ihren Augen denn wissen, was das Beste ist für Mutter und Kind?

  • Undine sagt:

    So ein blödes Geschwätz kann ja nur von einem Mann kommen! Keine Ahnung! Wie auch…..Wir Fraufen bekommen ja die Kinder!
    Genau das meine ich: „Einfach nur schwanger“, die Männer haben doch keine Ahnung. Ich hoffe dass bald eine verständnisvollere Generation nachkommt!

    • marie sagt:

      yep, die kommt. aber bis dann müssen wir uns wohl oder übel mit solchen „herren der schöpfung“ auseinander setzen… und am ende haben wir frauen es in der hand entsprechend auf die erziehung einzuwirken, da diese idr immer noch uns frauen betrifft.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Haben Sie eigentlich Kinder? Erziehen Sie welche? Also ich schon, obwohl ich ja „nur“ der Vater bin.

      • marie sagt:

        nein, aber ich war mal tochter unter den miesesten umständen, das war mir eine lehre fürs leben wie manN es nicht tut, und habe damit klare vorstellungen wie manN es tun könnte. ganz einfach; ihr vorwurf ist definitv unterste schublade… weshalb fühlen sie sich eigentlich denn angesprochen? hm?

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Ich bin es einfach leid, ständig Ihre Klischees und Allgemeinplätze zu lesen. Irgendwann lupft es mir einfach mal den Hut. Sollte ich Sie getroffen haben, tut es mir leid. Aber ja, ich habe mich angesprochen gefühlt.

      • marie sagt:

        sie denken genauso in clichées sportpapi.

      • tststs sagt:

        Also Sportpapi, da müssen Sie Undine und Marie schon recht geben, kein Mann kann je nachvollziehen wie es ist, ein Baby im Bauch zu tragen und zu gebären (Ausnahme: ein 15l-Tumor im Bauchbereich)…
        Genauso wie eine Frau nie nachvollziehen kann, wie es ist an den Eiern gekrault zu werden 🙂

      • marie sagt:

        @ts
        das kann sportpapi nicht, der heutige post hat es ja bewiesen… mir unterstellt er clichées, dabei hat er selber welche, mir unterstellt er, dass ich nichts beurteilen kann, weil ich keine kinder habe… na ja. sportpapi. weshalb er um mich keinen bogen macht, wenn es ihm dr huet lupft wenn er meine posts liest, selbst das ist mir ein rätsel. 😀

      • Sportpapi sagt:

        Kein Mann kann nachvollziehen? Naja, immerhin habe ich in den letzten Jahren drei Mal 9 Monate mit einer schwangeren Frau eng zusammengelebt. Erlebt, wenn Sie vor Energie gesprüht hat, sie unterstützt, wenn sie müde war. Also ein bisschen weiss ich schon, was da abgehen kann.

      • tststs sagt:

        Nein Sportpapi, ich meinte (ich dachte, es sei klar mit den Beispielen) das körperlich Befinden… und um ein bisschen feministischaggressiv zu klingen: ich möchte den Mann sehen, der sich überhaupt noch aus dem Bett erhebt, wenn er eine 15Kilokugel verschluckt hat…
        🙂

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Ich hebe jeden Tag rund 30kg mehr aus dem Bett als meine Frau, und bin doch schneller auf den Beinen… 🙂

      • Widerspenstige sagt:

        Ähm…Sportpapi, wenn ich das jetzt doch noch loswerden dürfte: wieso hast du soviel Zeit, dich zu DIESEM doch sehr frauenspezifischen Thema so sehr zu engagieren u lässt deine Frau kochen? Sie hat doch erst vor wenigen Monaten das 3te Kind geboren u wäre vielleicht ganz froh um deine Hilfe – gerade als dreifacher Familienvater oder irre ich mich jetzt so sehr? Sorry für diese persönliche Anfrage, aber du investierst hier soviel Zeit – und das regelmässig tagsüber…(hüstel) – die mich jetzt doch stutzig macht… 🙁

      • tststs sagt:

        @WS: das obige Post vom Sportler beweist wohl, dass er kochen kann
        An dieser Stelle: En Guete mitenand!
        @Sportler: Aber gelled Sie, wenn es beginnt Sie zu treten–> sofort zum Arzt 🙂

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Ab Montag bin ich weniger da, versprochen – die Ferien sind wieder vorbei… Zu meiner Entschuldigung: im Moment mus sich sehr viel am Wochenende und Abend arbeiten, da bleibt am Tag etwas mehr Freiraum. Den könnte ich aber definitiv besser nutzen. (heute koche übrigens ich).

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das habe ich den Sportler schon öfters gefragt, das letzte Mal, als er hier kund tat, dass das 3. Kind frisch geschlüpft war und er ganze Tage im Blog verbrachte. Männer sind halt ein Mysterium, und so wahnsinnig effizient, die können einfach alles gleichzeitig. Und wie sie die Prioritäten setzen, nach ganz eigenen Regeln, männlichen halt, sozusagen……

      • plop sagt:

        Eigentlich wollte ich die Männer und auch den Sportpaps zuerst in Schutz nehmen, sicher, sie wissen „physisch“ nicht, wies ist, schwanger zu sein, aber ich finds dann doch chli arrogant ihnen keine Ahnung davon vorzuwerfen. Dazu kommt, dass ich den Part der Männer bei der Geburt fast schlimmer finde als diesen der Frau… Sie ist „immerhin“ sosehr mit sich beschäftigt, dass man gar nichts mitschneiden kann… Egal – aber dann beim ganzen durchlesen dieses Threads: Sportpaps, minus 100pte! 3tes Kind, Ferien und sie bloggen? Ich würd sie rausschmeissen!

    • Ralf Loren sagt:

      schon interessant. wenn man den ersten kommentar von sportpapi liest und dann die erste reaktion von marie, dann suche ich vergebes nach einem „vorwurf“ von sportpapi…. toll, wie man alles hineininterpretieren kann…

    • Gabi sagt:

      Auf was läuft das jetzt wieder raus?

      Hinterfragen wir nun die „wahren Motive“ von Sportpapi? – einfach weil der sich – im Moment offenbar in zahlreicheren Statements – äussert?

      Ändert das was an seinen Inhalten???

  • reiff heidi sagt:

    Ich habe zwei erwachsene Kinder von zwei verschiedenen Vätern, der Vater meines Sohnes und ich waren beide nicht aufgeklärt, als ich es endlich schaffte mit 23 eine eigene Bude zu mieten, wurde ich beim 1. Sex schwanger, der Mann war damals mein grosse Liebe, die Auflage meiner Mutter, wenn ein Kind unterwegs ist Heirat, ich war echt hin und hergerissen, ich habs überlebt. Es gibt einfach viele junge Menschen, die keine Familie gründen wollen, die Menschheit wird trotzdem noch lange nicht aussterben, vergleiche mit anderen Ländern sind einfach absurd, die Geburt ist einfach der 1. Schritt.

  • marie sagt:

    wir haben ein konkretes problem mit einem system; die da sind die zumutungen des neuen kapitalismus mit seiner gier nach flexibilität und mobilität, den natürlichen feinden von liebe, partnerschaft, familie.
    aber es gibt natürlich immer noch welche, die sich mit einem system von vorgestern zufrieden geben und werden lösungen angeboten sind es die von gestern. wir haben aber ein heute und irgendwie sollten wir an morgen denken…

  • Hansheiri sagt:

    Was für ein Geheule! Wer nicht arbeiten kann, soll eben nicht arbeiten. Wer aber einfach nur schwanger ist, kann vielleicht arbeiten, und dann soll sie eben auch. Es gibt nämlicih keinen Grund, eine erwerbstätige Frau „krankzuschreiben“ oder von der Arberit fernzuhalten, die ihre Arbeit zu leisten imstande ist.

  • Widerspenstige sagt:

    Danke für diesen wertvollen Artikel über eine mehr als familienfeindliche Tatsache in einem der reichsten Länder der Welt!

    Wieso gehören wir zu einem der reichsten Länder der Welt?!

    Weil wir nicht streiken, weil wir lieber laaaange u breit lamentieren statt handeln, weil zuviele werdende Mütter (und auch Väter!) vor ihren ArbeitgeberInnen kuschen u die Faust im Sack machen….!

    Wieso eigentlich?

    Im nächsten Monat können wir über mehr Ferien abstimmen! Wir dürfen SELBER darüber entscheiden, ob 1 Woche mehr an Lebensqualität drin liegt oder nicht. Diese 1 Woche könnte Wunder wirken. 😉

    • Sportpapi sagt:

      Weshalb gehören wir zu den reichsten Ländern der Welt? Weil wir fleissig arbeiten und dem Arbeitgeber gegenüber loyal sind, und diese uns gegenüber. Zumindest war das mal so…

      • tststs sagt:

        Sorry Sportpapi, aber jetzt haben Sie gerade die rosarote Verklärungsbrille auf…

      • tststs sagt:

        Sorry, war nicht gerade nett formuliert… Ich wollte damit nur sagen, dass vor 50-100 Jahren die Berufslandschaft nicht ganz so aussah, wie sie es heute tut… Gab es vor 70 Jahren überhaupt einen Dienstleistungssektor 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Bitte, bringen Sie einen alternativen Erklärungsansatz (ich wüsste noch ein paar, die aber meine Aussage nur ergänzen, nicht widersprechen).

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Vor 70 Jahren sogte die breite Einführung von Gesamtarbeitsverträgen dafür, dass wir (ich nicht…) eine gute wirtschaftliche Entwicklung nehmen konnten.

      • Ms. Manager sagt:

        So alt sind Sie Papi? Nicht schlecht. (Im Ernst, ein witzig gemeinter Post sollte dennoch einigermassen folgerichtig sein…)

    • tststs sagt:

      Und eben, was nützt der ganze Reichtum, wenn wir ihn für solchen Humbug wie flügellahme Jets ausgeben?!?

      • Sportpapi sagt:

        Jaja. Und Hafenkräne. Und Fussballstadien. Und Opernhäuser.

      • zysi sagt:

        und dank deza milliarden haben auch die familien im sudan ein einkommen und können, sofern diese nicht an die humanen politiker&co fliessen, die solidarität der hiesigen berufstätigen frauen verdanken

      • Ms. Manager sagt:

        Und Bankrettungen. He, wir sollten alle wissen, dass die Banken reich genug sind, sich selbst zu retten, gegenseitig. Sie müssten einfach ein paar magere Jahre in Kauf nehmen, und das wollen sie nicht. Und damit sie keine mageren Jahre haben, haben dafür wir sie. Ist gern geschehen.

      • O. S. sagt:

        @Zysi. LOL 😀

      • Widerspenstige sagt:

        Tja Ms. Manager, so ist es! Entweder man will den Durchblick haben oder man will ihn sich vernebeln lassen. Anscheinend entscheiden sich die Meisten für letzteres. Nachdenken ist doch soooo verdammt anstrengend. Aber lamentieren über magere Jahre u dass das Staatsbudget ein paar lausige Mio. für anständige Mutter- und Vaterschaftsurlaube nicht verkraften könne. Für eine UBS hat es auch gereicht und das innerhalb von 48 Stunden!

        Wo leben denn eigentlich diese ewigen ‚Notgroschenverehrer?! Es ist genügend Geld in der Staatskasse vorhanden. Punkt.

    • marie sagt:

      uh… ch wurde reich mit kartellen, momopolen und yep die banken. aber sicher nicht (nur) weil die ch-er fleissig sind. im vergleich zu asien, china z.bsp., sind wir dann faule säcke, dies nur unter uns…

      • tststs sagt:

        Hier muss ich doch WS beipflichten! Wo ist diese Loyalität?
        Und auch gleich wieder widersprechen: in vielen KMUs ist diese noch lange gegeben und man hält dem Mitarbeiter auch mal die Stange… halt wieder mal was zu tun, ob ein Betrieb von einem Patron/Matron oder von einem/r ManagerIn geführt wird…
        Und die meisten Betriebe können sich ohne Probleme eine Woche Ferien mehr leisten, oder hat jemals jemand von einer Bude gehört, die einging, weil 1 Mitarbeiter in einem Jahr 1 Woche länger krank war?!?
        Resp. wir sind Weltmeister im Produzieren von Leerlläufen…

    • Widerspenstige sagt:

      Sportpapi, die ArbeitnehmerInnen fühlen sich loyal gegenüber ihrem ArbeitgeberInnen – aber umgekehrt ist die Loyalität wo?

      Eben.

      Die Verhältnismässigkeit ist auf der Strecke geblieben u es werden IMMER zuerst die ArbeitnehmerInnen auf die Strasse geschickt als Löhne in den Teppichetagen zu kürzen. Jetzt wäre wieder so ein Moment, anonym an der Urne über 1 Woche mehr Freizeit abzustimmen OHNE dass ein Arbeitgeber dagegen etwas unternehmen kann. Die Besten werden ihre ArbeitnehmerInnen niemals auf die Strasse stellen, sondern intern rekrutieren wollen. Wer will für skrupellose CEOs arbeiten?

      • Sportpapi sagt:

        @Widerspenstige: Ich brauche nicht mehr Ferien, sondern einen sicheren Job. Und ich habe bisher nur in Firmen gearbeitet, in denen meine Leistung auch gewertschätzt wurde. Die Loyalität war also gegenseitig und muss auch so sein.

      • Wildkatze sagt:

        „Gewertschätzt“? – Leistung?

      • Gabi sagt:

        Vorurteile? Argumentenmangel?

      • Sportpapi sagt:

        Ja, Leistung gewertschätzt. So ist es, auch wenn Sie es nicht glauben.

      • Widerspenstige sagt:

        Und zum Inhalt des Gesagten von mir?! Gibt es da auch noch eigene Meinungen zu lesen, wäre noch interessant.

        Sportpapi, das ist ja schön und gut für dich. Es gibt aber mehr von den Anderen, die weniger ‚gewertschätzt‘ werden und deshalb mehr Unterstützung bräuchten oder wenigstens mehr Ferien. Das muss dich nicht so sehr kümmern, denn dafür gibt es – wie bereits erwähnt mehrmals hier – Lohnausfallversicherungen etc.

        P.S. Eine nähere Erklärung dazu hängt noch in der Warteschlaufe und war an Orlando gerichtet übrigens… (*ungeduldig mit den Fingern trommle…grr)

      • Widerspenstige sagt:

        …ein Kommentar hängt noch im off….grrr!!

    • Gabi sagt:

      WS; meinen Sie, in jenen Betrieben, die aufgrund des €-Wechselkurses am Abgrund wanken, wird diese Frage SELBER entschieden?

      Was tippen Sie? – Streiken die?

      Bei der boomenden Uhrenindustrie dagegen, etwa bei Rolex, werden Mitarbeiter sogar mal geschickt, Zusatzferien zu nehmen, wenn man Überkapazitäten produziert (sprich: die horrenden Gewinne durch ein Überangebot eher drücken würde).

      Ich meine mit dem Bsp. nur: So simpel läuft´s denn doch nicht. Und die Faust im Sack machen in der Schweiz ev. ja auch mal die Arbeitgeber ab und an.

      Ich neige zu Sportpapis Sicht.

      Grad von A aus!

      • Widerspenstige sagt:

        Gabi, das weiss ich auch, dass der €-Wechselkurs 2011 manchen Firmen den Gewinn geschmälert u sogar die Butter auf dem Znünibrot gestrichen hat. So weit bin ich selber betroffen als Selbständigerwerbende im KMU-Bereich. Aber tststs hat es um 11:15h gesagt u es gibt entsprechende Lohnausfallversicherungen. Am Ende des Jahres zählen andere Fakten u dazu gehören motivierte MitarbeiterInnen ebenso, weil diese nämlich FÜR die Firma arbeiten u nicht GEGEN sie. Die Luxus-Uhrenbranche ist die grosse Ausnahme – meine Tochter arbeitet dort als Spezialistin – u arbeitet am WE oder nimmt Zusatzferien, ja.

      • Gabi sagt:

        Aber Ihre Beispiele schliessen doch trotzdem die Vorstellung nicht aus, dass es ein gegenseitiges Geben und Nehmen sein muss.

        Grad aus der Perspektive ausm Ausland, hier wo ich sitze, sieht es trotz allem nicht sooo schlecht aus, im Verhältnis zw. Arbeitgeber und -nehmer.

        … Ganz abgesehen davon, dass ich – überrascht Sie das? – auch dafür wäre, dass man in CH noch mehr Vergünstigungen und Privilegien für Familien schafft.

        Aber eben: Verhältnismässigkeit.

        😉

      • Widerspenstige sagt:

        Ach ja, Gabi, Sie sitzen ja als CHler(?) in Österreich oder? Ich lasse mich gerne überraschen – vor allem von Ihnen habe ich positive eher seltener erlebt…

        Aber überraschen Sie weiterhin und vllt können Sie gar zum Thema Wertvolles recherchieren:
        a) Wie hoch sind dort die Kinderzulagen?
        b) Wie hoch sind die Geburtszulagen?
        c) Welches Familienförderprogramm schwebt Ihnen denn vor?

        Dann hätten wir grad einen Quervergleich zu Ch, D und A – wäre wunderbar! 🙂

      • Gabi sagt:

        Mutterschutz ist – wie im Artikel beschrieben – eine gute Sache.

        Aber wie es mit dem Gesamtpacket bewerten soll… Ich bin unschlüssig, auch wenn ich davon profitiere, denn dazu ist das System viel zu verschlungen.

        Einerseits, weil die verschiedenen Abzüge oder Zuschüsse zu zahlreich sind und von Situation zu Situation variieren, als das ich sie hier in eine Zahl fassen könnte und zudem von einer ungeheuer schwerfälligen (bis hin zu unfähigen) Bürokratie verwaltet werden muss. Schon das scheint ein Teil der anderen Seite der Medaille zu sein.

      • Gabi sagt:

        Von der sogenannten Karenz haben wir ebenfalls stark profitiert. Auch da gibt es X Modelle (nö… Sind glaub drei) von wann bis wann sie nicht mehr arbeiten, wann sie wieder mit wie viel Prozent einsteigen wollen, etc. Schön und gut für mich im Moment. Wiederum verwaltet von einem Apparat in Maria-Theresianischem Ausmass, dem man ab und an schon mal Basics erklären muss, weil er nicht mal seine eigenen Rechtlichen Grundlagen auf den Reihen hat.

        Den Arbeitgeber wird´s wohl weniger freuen. Aber es klappt; zugegeben. Muss ja.

      • Gabi sagt:

        Wie sich das dann allerdings auf die Chancen für Frauen zum beruflichen Aufstieg auswirkt, darüber kann zumindest spekuliert werden. Ist es dann einfach ne „gläserne Decke““, wenn der Arbeitgeber jene Mitarbeiter nicht unbedingt in verantwortungsvolle Posten bringen will, wo er sie auch während des Aufziehens ihrer Kinder noch zu ungef.80% bezahlen muss?

        Und darf man sich dann noch über die Staatsquote wundern? Und über die Steuerhöhe erst recht? Über den Sumpf der Bürokratie?

      • Gabi sagt:

        Ich hab das Patentrezept auch nicht. Meine aber, etwas mehr könnte man in der CH werdenden Müttern ruhig auch zu gestehen.

        Ansonsten neige ich aber Sportpapis Meinung vor allem deshalb zu, weil ich hier, Tag für Tag erlebe, wieso es in einem Gemeinwesen, wie ich es in der Schweiz nun einmal eher erlebt habe, in welchem Loyalitäten etwas gelten, das Wort ein gewisses Gewicht hat und klar mehr Eigenverantwortung erwartet wird, schlicht und einfach besser klappt zw. den Menschen, zw. „oben“ und „unten“, im Alltag an Schalter und Kasse.

      • Widerspenstige sagt:

        Gabi, ich wollte eigentlich Zahlen von Ihnen lesen zu meinen Fragen, da Sie doch sicherlich mit einem eigenen Kind Kinderzulagen, Elterngeld in A beziehen können oder wie darf ich das verstehen? Es wäre einfach interessant gewesen, aus erster Hand sozusagen u.a. die Höhe der Kinderzulagen in A zu erfahren. So sind wir klüger wie zuvor. Schade.

      • Gabi sagt:

        Lesen Sie d. einfach, was da steht, WS.

        Ich guck jetzt nicht mal nach… Bin sicher, ich hab erwähnt weshalb es eben nicht einfach in einer Zahl pro von ihnen aufgeführtem Begriff fassen kann.

        Hier können Sie mal los, wenn Ihnen drum ist: http://www.bmwfj.gv.at/Familie/FinanzielleUnterstuetzungen/familienbeihilfe/Seiten/default.aspx

        Ändert aber nichts an meiner Aussage: Auch wenn ich mir in der Schweiz etwas mehr Familienförderung wünschen würde, so werden Sie die ChancenVIELFALT für Kind und Familie eines Landes eben NICHT bloss daraus ablesen können!

        Die Schweiz bietet verdammt viel!

      • Widerspenstige sagt:

        Es wäre einfacher gewesen, Sie hätten einfach auf Ihrer Lohnabrechnung nachgesehen, wie hoch das Kindergeld für Ihr Kind ist….oder nicht? Aber danke für den Link, der jedoch nicht wirklich hilfreich ist u ich selber googeln konnte. Es ging ja um persönliche Erlebnisse, welche Sie sehr gerne hier lesen möchten. So habe ich es in Erinnerung von Ihren posts irgendwo. Anscheinend gilt das nur für Andere, nicht für Ihre persönliche Situation oder befinde ich mich jetzt bereits auf dem Glatteis mit dieser Aussage? Wie gesagt, es wäre hier sehr aufschlussreich gewesen als Quervergleich, Gabi.

      • Gabi sagt:

        Sehen Sie, Widerspenstige: Das meine ich ja!

        Sitzt man in der Schweiz, kann man sich gar nicht vorstellen, dass es irgendwo nicht so einfach, logisch und schnell nachvollziehbar sein könnte, wie ebendort.

        Logo: Lohnabrechnung angucken, und alle Abzüge und Zuschüsse sind sofort klar ersichtlich.- Sehr schräge Idee!

        Sie würden staunen, wie schon nur Bankauszüge (aller Banken) hier aussehen. Als ich das feststellte, kam ich nicht umhin, mir vorzustellen, es müsse eine Stelle in der Bürokratie geben, die alle offiziösen Unterlagen prüft um transparente Varianten von vornherein auszusieben.

      • Gabi sagt:

        Und ja: Genau so habe ich es geschrieben und gemeint.

        Es ginge hier um den Austausch persönlicher Erlebnisse und Erfahrungen.

        Also Dinge, die man nicht auf Zuruf bekannt zu geben hat, sondern um Beiträge, die der Einzelne, je nach Fall, als intelligente oder aufschlussreiche Ergänzung empfindet.

        Im Falle der Kindervergünstigungen aber, kann ich nur wiederholen: Das krieg ich niemals auf die Schnelle aus dem Efef zusammen. Da hängen – sowohl im Positiven, als im Negativen – noch extreeem viel Sachen dran, die an den unterschiedlichsten Milchbüchlirechnungsstellen stecken.

      • Widerspenstige sagt:

        Ja denn halt…nix zu machen in diesem Fall, Gabi. Das haben Sie auch sehr bildlich gesagt mit dem ominösen Begriff ‚Maria-Theresianischem Ausmass‘ – eigentlich sagt der ja schon sehr viel aus. Habe im Link noch das gefunden:

        Während im Pauschalsystem die Möglichkeit besteht, bis zu 16.200 € jährlich bzw. bis zu 60 Prozent der Letzteinkünfte aus dem Kalenderjahr vor der Geburt, in dem kein Kinderbetreuungsgeld bezogen wurde, dazuverdienen zu können, ist der Zuverdienst in der einkommensabhängigen Variante beschränkt, da es sich dabei um einen Einkommensersatz handelt.

        Wow! 🙄

    • O. S. sagt:

      Ich möchte aber zwei Wochen Ferien mehr. Und dazu noch eine Fahrt auf dem Riesenrad., Und Zuckerwatte.

      O heilige Scheisse!!!

      • Widerspenstige sagt:

        Zu lange in fufis lounge rumgehängt und dann seine Ausrufe adaptiert, Orlando? Aber, aber…etwas mehr objektive Stellungnahme zu meinem Kommentar wäre doch wünschenswert. Sie sind doch schon erwachsen oder irre ich mich??!!

        Orlando, es hilft keiner Firma, überforderte ArbeitnehmerInnen zu beschäftigen, die sich immer wieder krank schreiben lassen. Diese Ausfälle schaden einem produktiven Arbeitsprozess mehr als 1 Woche mehr Ferien, die man zwischen den ArbeitnehmerInnen absprechen kann. Also immer diese unkontrollieren Ausrufe u masslosen Übertreibungen! 🙁

      • Widerspenstige sagt:

        ….hängt noch im off eine Antwort an O.S. wegen den Ferien….

    • Marcel Zufferey sagt:

      Warum wir hier im Westen im allgemeinen so satt und reich sind? Unter anderem auch deshalb, weil wir wenige(r) Kinder haben, meint Milton Friedman. Hier hatte er zur Abwechslung einmal sogar recht: Checkt das mal 😉

      @tststs: In der Schweiz hat sich der Dienstleistungssektor schon relativ früh etabliert, unter anderem dank unserem phantastischen Alpenpanorama: Tourismus. All die wunderschönen, viktorianischen Hotelbauten zeugen bis heute davon.

  • Bethli sagt:

    Da dürfen wir uns nicht wundern, dass Schweizer Frauen weniger gebärfreudig sind und sich auf höchsten 2 Kinder beschränken. Jetzt werden eben Ausländerfamilien importiert, die das Geburtendefizit auffüllen. Ich glaube aber nicht, dass sich dies unter dem Strich lohnt, denn solche sind sicher nicht weniger anspruchsvoll, was staatliche Unterstützung anbetrifft. (ich selber habe 5 Kinder grossgezogen – ohne Mutterschutz, den es vor 50 Jahren noch nicht gab. Um meine Kinder in den ersten Jahren selber betreuen zu können, musste ich aber grosse finanzielle Einschränkungen auf mich nehmen).

  • Andrea sagt:

    Ich fühle mich versucht, Schwangere dazu aufzurufen, sich aus Prinzip sechs Wochen vor der Geburt krank schreiben zu lassen, bis sich diese Gesetzgebung ändert.

  • blackball sagt:

    Ui, Sie haben ja auch eine dieser Storys, die Sie einen Absatz davor so verteufeln. Klassisches Eigentor, gell?

    Seit tausenden von Jahren werden Kinder unter teilweise extremen Bedingungen und Belastungen geboren. Manchmal wundere ich mich schon über diese Wohlstandsjammerei.

    • Wildkatze sagt:

      Und seit tausenden von Jahren waren es die Frauen, die ihre Kinder gross gezogen haben, denn seit tausenden von Jahren ist auf die (meisten) Männer kein Verlass!

      • Gabi sagt:

        Man fragt sich ernsthaft, wie diese Trottel dann damals überhaupt die Amazonen abschlachten konnten – wie von Ihnen unter Zuhilfenahme zuverlässiger Historiker wie Edgar Rice Burroughs äusserst glaubhaft dargelegt.

        Erzählen Sie noch mehr Geschichten! – Wir hängen sozusagen an Ihren Lippen.

  • tststs sagt:

    Schon in unsere Bundesverfassung steht: Der Reichtum eines Landes misst sich am Wohl der Schwächsten…
    Und dass das Wohl der Kinder/Babies in diesem Land nicht eine der obersten Prioritäten innehat, brauche ich nicht zu betonen…
    Beispiel: Wenn die Frau stirbt, darf der Mann idR 2-3 Tage fehlen, wird er Vater lediglich 1 (gleichviel btw wie wenn er zügeln würde…)

    • Sportpapi sagt:

      Müssen wir nun ernsthaft wieder diskutieren, was für das Wohl der Kinder am besten ist? Wirklich die voll arbeitende Mutter? Und brauchen wir Väter, die nur frei nehmen, wenn diese Freitage auch bezahlt werden?

    • tststs sagt:

      Also von MÜSSEN kann schon einmal gar keine Rede sein! Aber man KANN darüber diskutieren, welche politische Priorität Kinder in diesem Land haben (wenn überhaupt irgendwelche)…
      Und ich habe hier explizit danach gefragt, was der Staat (was immer das genau ist) zum Wohle der Kinder beiträgt, und nicht die Eltern…

      • Sportpapi sagt:

        Der Staat schützt die Rechte der Kinder, sorgt dafür, dass sie in möglichst gutem Umfeld aufwachsen können. Bietet ihnen eine kostenlose mindestens 11jährige Ausbildung ab dem 5. Lebensjahr. Nicht nichts, finde ich.

      • tststs sagt:

        Heyhey, ich sage ja nicht, dass der Staat nichts tut! Ich stelle nur teilweise das, was er im „Kinder- und Bildungssektor“ macht, in Frage… Oder weshalb haben wir ein Schulverordnung, die in ihren groben Zügen aus den 50ern des letzen Jahrhunderts stammt!? (da müssten Sie ja besser Bescheid wissen)…
        Prinzipiel gehe ich ja mit JFK einige: „Frage nicht was dein Land für dich….“, aber eben, am Anfang unserer BV steht nicht JFK zitiert, sondern obengenannter Spruch…

      • Sportpapi sagt:

        In der Schulverodrnung in meinem Kanton wurde erst kürzlich die Schulzeit um 2 Jahre verlängert (obligatorischer Kindergarten). Und ganz viel bezüglich Tagesstrukturen neu aufgenommen. Also: der Staat tut einiges. Aber: der Staat sind auch wir. Und wenn wir ihm immer mehr Aufgaben aufbürden, die wir traditionell, jeder nach seinen Kräften, selber geschultert haben, bricht er irgendwann zusammen.

      • tststs sagt:

        äh welche Aufgabe bürden wird dem Staat auf, wenn wir mehr Mutterschaftsurlaub, endlich einmal einen Vaterschaftsurlaub und ein bisschen mehr „Ferien“ vor der Geburt fordern??? Selbst das Geld ist mehr oder minder schon durch Versicherung abgedeckt… und selbst wenn noch Kosten anfallen stehen, sorry das ist jetzt Behauptung, diese in keinem Verhältnis zu anderen Ausgaben des Staates…

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: So lange gibt es doch die heutige Regelung noch gar nicht. Zeigt, dass die Tendenz besteht, grundsätzlich immer mehr zu fordern, statt einmal zufrieden zu sein. Insofern geht es nicht um einen kleinen Ausbau hier und da, sondern um eine Grundsatzüberlegung. Wichtiger scheint mir aber: Wie verändern sich die Arbeitsmarktaussichten von jungen Frauen, wenn sie aufgrund einer Schwangerschaft dem Betrieb jedes Mal ein halbes Jahr oder länger fehlen? Vielleicht z.b. drei Mal in 5 Jahren? Und wieso, bitte, ist es zu viel verlangt, einfach mal unbezahlten Urlaub zu nehmen für das eigene Kind?

  • Karola Kinkerlich sagt:

    Der Artikel spricht mir aus dem Herz. Auch ich bekam 2 Wochen vor dem Termin ein Arztzeugnis, hätte dies von meinem Arzt jedoch schon früher bekommen, das schlechte Gewissen, resp. meine Gewissenhaftigkeit liess es dann nicht zu, weil ich eben genau auf die obenerwähnten Sprüche keine Lust hatte. Hinzu kam, dass mir eröffnet wurde, dass ich meine jetzige Stelle dann nicht im Jobsharing zu 50% auführen darf, es musste eine Austrittsvereinbarung erstellt werden. Mit viel Glück wurde ich dann von einer internen anderen Stelle angefragt, ob ich Interesse an einer 50% Stelle hätte. Stress pur!

    • Ups sagt:

      Ich habe auch „keine Lust“ auf Sprüche, aber das Kindswohl und das der Schwangeren geht vor und wenn einmal das Kind da ist, muss frau sich eh noch vieles anhören zu allem.

  • Andrea sagt:

    Es dankt es einem niemand, dass man bis kurz vor der Geburt gearbeitet hat, wenn es aber Komplikationen gibt, dann kriegt man Vorwürfe zu hören, warum hast du dich nicht mehr geschont.

  • Katey sagt:

    Und obwohl die Schwangerschaft super verlaufen kann, hat man immer diesen Druck, wann soll/darf ich gehen, wie sieht es nach Mutterschaftsurlaub aus, wie gehts weiter. Garantie gibts keine. Ich habe 100% bis 2 Wochen vor Geburt gearbeitet mit der Hoffnung, dass ich durch meinen Einsatz und kein Gejammere die Stelle behalten kann und mich sogar verpflichtet 80% zurückzukehren. Krippe, Parkplatz alles organisiert. Leider passiert viel während 5 Mt. Mutterschaftsurlaub und jeder ist ersetzbar auch wenn man exzellente Zeugnisse hat. Das wäre mal eine Gesetzesgrundlage die zu bearbeiten wäre!

    • Andrea sagt:

      Mir glaubte mein Chef auch nicht, dass ich weiterhin voll arbeiten wollte nach dem Mutterschaftsurlaub, so erhielten andere meine Pensen, ich nur ein Kleinpensum. Es passte wohl nicht in das Bild einer Frau, das mein Chef sich machte, dass ich auch mit Kind weiter voll arbeiten wollte. Und das, obwohl ich die besten Leistung in meiner Abteilung erzielte.

      • Sportpapi sagt:

        Vielleicht hat er ja sein Bild der Frau aus seiner mehrjährigen Erfahrung erstellt?

      • Andrea sagt:

        Ich erwarte von einer Führungsperson, dass sie offene Augen und einen weiten Horizont hat, so, dass auch Abweichungen von der Norm im Leben Platz finden können.

      • Sportpapi sagt:

        @Andrea: In meiner Gemeinde müssen aktuell gleich mehrere Lehrerinnen ersetzt werden, die sich entschlossen haben, nach Ablauf ihres Mutterschaftsurlaubs nun doch nicht an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Verständlicherweise. Denn manchmal ändert sich Vieles oder Alles, wenn das Kind dann mal da ist.

      • Wildkatze sagt:

        Ja, Sportpapi, diese Lehrerinnen haben wohl alle Männer wie Sie, die lieber den ganzen Tag bloggen statt sich auch mal um die Kinder zu kümmern. Was also bleibt denen übrig?

  • M. sagt:

    Ein Jammern auf hohem Niveau. Es geht uns so gut wie in fast keinem anderen Land. Jeder 7. Mensch auf der Welt stirbt an Hunger. In vielen Ländern müssen die Frauen leider arbeiten, bis die Wehen kommen. Aber nicht im geheizten Büro. Es würde vielen gut tun, auch mal andere Realitäten zu sehen. Sie würden nämlich ein glücklicheres Leben führen. Ich will damit nicht sagen, dass eine Schwangerschaft keine Belastung sein kann. Aber wenn es nicht mehr geht, haben wir das Glück, uns krankschreiben zu lassen. Eine Versicherung zu haben. Es könnte immer besser sein, aber auch viel, viel schlechter.

    • Andrea sagt:

      Ja, aber nur, weil es anderen nicht gut geht, heisst das nicht, dass wir unsere Lebensumstände nicht verbessern sollen. Beispiele von Menschen, denen es schlechter geht, gibt es immer, aber wir leben hier und jetzt und sollten uns bemühen, unsere Gesellschaft so zu verändern, dass sie besser wird.

      • tststs sagt:

        Ganz genau!
        Ich finde es immer tragikomisch, dass es immer noch Leute gibt, die völlig non-chalant die Meinung vertreten „Wir könnten zwar (es besser machen), tun es aber nicht…“

      • zysi sagt:

        @andrea, tsts

        und sollten uns bemühen, unsere Gesellschaft so zu verändern, dass sie besser wird.
        Wir könnten zwar (es besser machen), tun es aber nicht

        und zu diesem wir und uns gehören hoffentlich auch die betroffenen oder sind diese so „unterstützungswürdig“, dass zwar die kinder zeugen aber nicht die fortsetzung davon handhaben können. (erinnerung: regelfall, nicht sonderfall beachten)

      • O. S. sagt:

        Zysi, sie laufen zu hochform auf. Kompliment!

      • zysi sagt:

        ach, wenn daran denke wie locker-légèr die ganze familie-kinder-eltern geschichte rockt; wenn man die richtigen schlüssel in die richtigen schlösser steckt….

    • Ylene sagt:

      Hallo tststs und Andrea, was soll denn bitte noch besser sein? Ihr könnt 16 Wochen zu Hause sein, ihr könnt euch krankschreiben lassen be Bedarf… Ihr wollt noch länger nicht arbeiten und einfach Lohn kassieren? Das kann sich z. B. ein KMU nicht leisten und stellt dann keine Frauen im gebärfähigen Alter mehr an. Toll. Ich würde höchstens den obligatorischen Vaterschaftsurlaub erhöhen auf 4 Wochen, das würde der gesamten Familie gut tun (war persönlich froh um die 3 Wochen, welche mein Mann zu Hause blieb und er auch).

  • Andrea sagt:

    Ich liebe meinen Job, und dennoch konnte ich 8 Wochen vor der Geburt einfach nicht mehr. Ich bin sportlich, hatte nicht zu viel zugenommen, aber mein Bauch war riesig, und obwohl ich bei meiner Arbeit an einem Computer sitze, war das extrem anstrengend für mich. Vom ärtzlichen Standpunkt her ging es mir und dem Kind gut, aber ich konnte einfach nicht mehr! So habe ich mich denn krank schreiben lassen. Eine Kollegin von mir arbeitete bis kurz vor der Geburt, und hatte dann eine schwere, lange Geburt. Bei der zweiten Schwangerschaft nahm sie mehr Rücksicht auf sich und Kind, Geburt ging besser

    • Ylene sagt:

      Sorry, aber rein statistisch gesehen ist die erste Geburt am schwersten, gefolgt von der dritten. Die zweite ist am unproblematischten. Als Gegenbeispiel zu deinem: ich hab 2 mal bis zur Geburt gearbeitet. Bei der ersten, langen Geburt gingen das Kind und ich fast drauf, bei der zweiten, komplikationslosen war das Kind in 2 Stunden da.

      • Andrea sagt:

        Auch bei der dritten Geburt nahm sie sich mehr Zeit für sich und das Kind, und diese Geburt ging besser als die erste. Sie selber sagt, dass sie sich bei der ersten Geburt zu sehr in diesem Bild der Managerin sah, die noch kurz bis vor der Geburt arbeitet, dann schnell gebärt, danach locker Kind und Arbeit nebeneinander vorbei kriegt etc. Dann wurde sie von der Realität eingeholt, nämlich, dass auch durchaus arbeitsfreudige, motivierte Frauen ein gewisses Verständnis für die neue Lebenssituation bräuchten. Als Schwangere und Mutter ist man nicht wie vorher, und bedarf mehr Schutzes.

      • Ylene sagt:

        Und weil es bei Ihrer Kollegin so war, stimmt das dann für alle Frauen… *seufz* Wie erwähnt, die erste Geburt ist statistisch gesehen immer am schwierigsten. 4 Monate lang sich neu orientieren hat ihr nicht gereicht? (Ihr Mann hatte ja gerade mal einen Tag.) Was für Verständnis hätte sie denn mehr haben sollen? Ich weise auf die schwedische Notenbankchefin hin, welche gesagt hat, dass in einer Familie nur eine(r) Karriere machen kann. (Das muss offensichtlich keinesfalls der Mann sein.) Das ist absolut korrekt, ausser Sie können sich Kinderbetreuung rund um die Uhr leisten.

  • Undine sagt:

    Einerseits wird in der Schweiz gejammert dass die Geburtenrate zurückgeht, andererseits soll man bis zum platzen der Fruchtblase arbeiten und hat danach nur 3 Monate Mutterschaftsurlaub.
    Solche Gesetze können nur von Männer gemacht worden sein. Diese nämlich, würden die Schmerzen einer Geburt nicht überleben! Und wenn Kindergartenplätze erst ab dem 4. Lebensjahr kostenlos sind, dann überlegt es sich doch manche Frau in der Schweiz ein Kind zu bekommen!

    • O. S. sagt:

      Gesetze „können nur von Männern gemacht“ sein? Ja, gehen sie denn nicht wählen und abstimmen? Überlassen sie das den Männern?

      Reminder: Frauenstimmrecht gibts jetzt 30 Jahre. Bitte, gern geschehen!

      *kopfschüttel*

      • tststs sagt:

        Hüstelhüstel, die meisten Gesetze, die diese Materie betreffen, kommen gar nicht erst vors Volk, sondern werden bereits im Parlament beschlossen (oder eben nicht); und unser Parlament ist immer noch stark männlich gepägt… (und auch in Abstimmung käme ab und zu ein anderes Resulat heraus, wenn nur die Frauen wählen würden…)

      • Sportpapi sagt:

        Sie meinen, wenn die Frauen wirklich zur Urne gehen würden? Wobei, daran liegt es auch nicht, dass nicht so viele Frauen im Parlament sitzen. Es gibt schlicht nicht mehr, die sich zur Wahl stellen.

      • O. S. sagt:

        Offenbar trauen auch einige Frauen den männlichen (und bürgerlichen) Politikern einiges zu, sonst würden diese nämlich gar nicht erst gewählt.

        Frage: wieso wählen die Frauen denn nicht ihre linken Politikerinnen, die ihre Anliegen vertreten? Die stehen ja zur Wahl. Wieso gibt es im Parlament von 244 Mitgliedern nur 37 Frauen (SP, Grüne und CVP)? Und wieso sorgen nicht die dafür, dass die angeblich so strittigen Gesetze vors Volk kommen…? Fragen über Fragen.

        Oder sind sie am End‘ gar kein Demokrat?

      • tststs sagt:

        Ja, das Frage ich mich auch… und bevor ich Ihnen meine Antworten um die Ohren schlage (ich habe so eine Vorahnung, dass sie nicht gefallen werden 🙂 ), wäre ich gespannt und dankbar für Ihre Erklärung, O.S., weshalb es so wenig Frauen gibt… An den Fähigkeiten kanns ja wohl nicht liegen, oder?!?
        Und Sportpapi, sich zur Wahl stellen und auf eine Wahlliste kommen, sind immer noch zwei verschiedene Paar Schuhe…

      • O. S. sagt:

        Ach verstehe, Tsts, die Männer sind natürlich schuld! 52 % der Wählerschaft wird von den Männern unterdrückt, ich verstehe. Und die 37 Linksmittefrauen im Parlament trauen sich nicht, Frauenvorstösse einzureichen, weil sie dann von den Männern ausgelacht werden.

        Ihre Rechnung stimmt hinten und vorne nicht.

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Es gab eine Zeit, da hatten Männer in der SP keine Chance mehr, weil man Frauenförderung betreiben wollte. Umgekehrt ist mir nicht bekannt, dass Frauen irgendwo in den Parteien benachteiligt werden, im Gegenteil. Ausserdem beginnt die politische Arbeit in den Gemeinden. Wissen Sie, wie der Frauenanteil bei den Parteimitgliedschaften ist? Wissen Sie, wie viele Frauen sich für Ämter bewerben, für die manchmal sehr lange nach Kandidaten gesucht wird (parteiübergreifend). Und dies, obwohl viele Frauen nun wirklich nicht weniger Zeit für ein öffentliches Amt hätten.

      • Ylene sagt:

        Sorry, aber Frauen gehen weniger an die Urne und interessieren sich weniger für die Politik. Das ist leider belegbar. Hier jetzt wieder den Männern die Schuld zu geben ist einfach nur billig. So wegen Frauenförderung in der Politik fällt mir spontan Natalie Rickli ein, aus aktuellem Anlass auch Sylvia Lafranchi (welche – obwohl nominiert – die Gemeinderatskandidatur dann abgelehnt hat).

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Hier sind Sie uns noch etwas schuldig geblieben. Hausen Sie es uns um die Ohren!

      • tststs sagt:

        Um es um diese Uhrzeit kurz und knapp zu machen, auch in der Politik gibt es die berühmte gläserne Decke (und ich sage nicht, dass es diese nur dank/schuld der Männer gibt, auch Frauen tragen ihren Teil dazu bei, aber eben, die Männer auch)… Diese Decke wird natürlich durch verschiedene Faktoren bedingt; ein interessantes Thema, aber ich glaube hier ist dafür die falsche Stelle…
        Denn sehen Sie, es gibt eigentlich nur drei Möglichkeiten: Frauen WOLLEN nicht (Ylene, es muss sich bei diesen Studien die Frage stellen, weshalb die Frauen nicht wollen, oder wollen Sie sagen, dass das Doppel-X-Chromosom mit Politikverdrossheit gekoppelt ist?! *gg*), nicht KÖNNEN (wird wohl niemand ernsthaft behaupten) oder nicht SOLLEN…

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: gläserne Decke? Eher nicht, oder? Wo finden Sie dazu Hinweise (zumal eben schon in der Gemeinde sich viel weniger Frauen zur Verfügung stellen). Die Frage ist: weshalb interessieren sich Frauen weniger für Politik?

      • Ylene sagt:

        @ tsts: Weiter oben wird die Luft für alle dünn. Viele Frauen hier im Blog gefallen sich einfach in der Opferrolle (ist ja auch bequem, s. auch Veruschkas Beitrag weiter unten, die bösen Männer wieder mal) und haben noch nicht gemerkt, dass sich im Gegensatz zu den 50er Jahren viel geändert hat, wenn frau denn wollte. Leider haben Männer in der Zwischenzeit das gelernt und holen die Opferrolle (Scheidungsrecht, Militärdienst, Vaterschaftsurlaub) jetzt auch vermehrt hervor. Das bringt aber niemandem was.

    • Sportpapi sagt:

      Gesetze werden von den Stimmberechtigten gemacht, also auch von den Frauen. Und offenbar finden die meisten noch das Mass zwischen Mutterschutz, Kinderschutz und Schutz der Betriebe. Wer soll denn Ihren langen Mutterschaftsurlaub, die anschliessende Gratis-Kinderbetreuung etc bezahlen?

      • Veruschka sagt:

        Warum interessieren sie sich weniger für Politik? Tun sie das? Wenn ja, vielleicht, weil es allzuoft ein Gemauschel der Wichtigtuer ist? Ein Scharren um die Macht und ihnen von früh auf klar gemacht wird, dass die Männer da lieber unter sich bleiben?

      • Ups sagt:

        Veruschka, nur weil man einem sagt, dass die Männer lieber unter sich bleiben, bedeutet nicht, dass eine eigentständige Frau nicht trotzdem in die Politik gehen kann. Wenn sie will. Ich würde nicht wollen, weil es, wie Sie schreiben, ein Gemauschel unter (Pseudo)-wichtigen stark ähnelt, einem Sandkastengerangel… Aber wenn ich merken würde, ich hätte ein starkes Bedürfnis nach Mitgestaltung, ich würde mich nicht abhalten lassen von lieber unter sich bleibenden Männern. So schwach sind Frauen nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Ups schwach nicht, aber vielleicht ist es ihnen einfach zu blöd. Oder vielleicht stimmt auch Aufwand und Ertrag nicht, wenn Frauen doppelt soviel Energie aufwenden müssen, weil sie neben der sachlichen Arbeit immer noch die Kleinkriege um Macht und Einfluss bestreiten muss.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich finde es auch schade, wenn Frauen sich nicht einbringen, andererseits verstehe ich es auch, je länger je mehr. Das Problem ist, dass sich nichts ändert, wenn frau aussen vor bleibt.

      • Gabi sagt:

        Veruschka; das klingt, als gäbe es Wichtigtuer nur unter Männern.

        Dass dem bei Weitem nicht so ist, sehen Sie Tag für Tag hier im Mamablog.

        Eine Teilnehmerin ging hier sogar schon so weit (Feb. 2010) ihren eigenen Selbstmord vorzutäuschen. Dennoch meine ich, die Frau wäre fehl in der Politik: Also alleine das Wichtigmachenwollen ist weder männliches Privileg noch alleinige Qualifikation, um Stimmen – sowohl von Männern wie von Frauen – zu erhalten.

      • Veruschka sagt:

        Wenn ich ihre Posts lese Herr Gabi, frage ich mich immer, wo bleibt die Substanz? Warum schreiben sie? Bis jetzt bin ich nicht dahinter gekommen. Aber egal, man weiss ziemlich schnell, welche Nicks man gleich überlesen kann und wo es sich lohnt, einzusteigen.

      • Gabi sagt:

        Kein Problem, Veruschka.

        Mir genügt´s wenn die Substanz dort auffällt, wo sie tatsächlich ist.

        … Hier im MB ein paar Dinge klarzustellen und nicht alles durchgehen zu lassen, schadet dennoch nicht. Selbst wenn´s im ersten Augenblick etwas substanzlos scheinen mag.

      • O. S. sagt:

        @Veruschka: sehr richtig, das habe ich mich in Bezug auf Gabi auch schon gefragt. So wichtig er sich nimmt: Wo Tiefe sein müsste ist da bloss belangloses, orientierungsloses Gebrabbel. Enttäuschend.

      • Wildkatze sagt:

        Na, das nenne ich mal eine richtige Schützenhilfe. Und das von O.S.! Veruschka scheint anzukommen bei den Machos hier! Kluges Mädchen!

      • Gabi sagt:

        Es amüsiert ungemein, festzustellen, wie wichtig es ausgerechnet Wildkatze(!) ist, dass Frau auch bei den Machos hier ankommt.

        Also wenn die Sache so ungemein kompliziert ist, würd ich mir echt ein anderes Hobby suchen als Männerhass.

        Hey… Wie wär´s mit einer Laktoseintoleranz? I

      • Sportpapi sagt:

        Wer sind denn nun diese Machos hier?

  • Ylene sagt:

    Lieber Tagi, ich möchte mal einen Artikel über Männerprobleme (Vaterschaftsurlaub?) statt immer dieses Gejammer wegen den ach so ausgebeuteten, unterdrückten Frauen. Männer sollen ja heutzutage Ernährer/Geldesel (immer noch), liebevoller, engagierter Papi, romantischer Lover UND Kommunikationsexperte/Gedankenleser sein – plus gepflegt, getrimmt und enthaart. Haben Männer eigentlich keinen Stress, den man mal ausleuchten könnte? Kein Wunder verdienen diese Superwesen (*Ironie*) mehr, besonders weil sie noch clever genug sind, einen Job zu suchen, der bessere Lohnchancen bietet

    • O. S. sagt:

      Bravo, Ylene!

      (sagte ein gepflegter aber unenthaarter Mann)

      • Ylene sagt:

        Merci! Bin froh, gibst du deine Initialen an, sonst müsste ich fragen, ob du zufälligerweise mein Mann (auch gepflegt, mit stattlichem, sexy Pelz auf der Brust u an den Armen) bist, der sich mal wieder auf den Mamablog verirrt hat. 😉

      • O. S. sagt:

        Nein, nicht „D“-ein, nur ein.

        (stellenweise getrimmt, übrigens. Und auch als Ernährer und romantischer Lover einsetzbar. Stress? Nur manchmal. Aber ganz ohne wär‘ das Leben doch ein bisschen langweilig, nicht?)

    • Marcel Zufferey sagt:

      Männer suchen sich keine Jobs, die bessere Lohnchancen bieten, sie sind einfach besser, von Natur aus, sozusagen. Die Betonung liegt hier auf dem Wort sozusagen.

  • Katey sagt:

    Die Schweiz nimmt den letzten Platz ein in Sachen Familienplanung. Heiratet man, wird man gleich in die Steuerprogression katapultiert. Ist der Schwangerschaftstest positiv, gilt man gleich als Kostenaufwand beim Arbeitgeber. Stelle behalten, prozentual weiterarbeiten sieht in der Theorie vielleicht schön aus, in der Praxis klappt das in den meisten Fällen nicht, ausser man arbeitet gleich 80% od. 100% weiter. Kinderbetreuung ist sauteuer wenn man auch Qualität möchte, weil Krippen gibts ja wie Sand am Meer. Ist man zum zweiten Mal schwanger… ja yuhee, dann kann man gleich zu Hause bleiben!

  • Carolina sagt:

    Ich versuche es einfach nochmal: warum darf Pippi im vorigen Thread Sportpapi auf unfairste und ekelhafteste Weise angreifen und wird anscheinend durchgewinkt? Wir müssen uns gegen dieses Verhalten wehren – und zwar alle. Konsequent jedes Mal wieder darauf hinweisen, auch wenn es nervt.

    • O. S. sagt:

      Mein – zugegeben sehr süffisanter, bissiger – Kommentar zum fordernden Auftreten der modernen Frau wurde in diesem Thread gelöscht, obwohl er noch nicht mal an jemanden gerichtet war. Aber Pippi hat drum gestern einen Vergewaltigungsfilm im Fernsehen gesehen und hält nun die Männer alle für potenzielle Vergewaltiger, Sportpapi zuvorderst.

      Aber Pippi darf das. Auch dürfen Kreti und Pleti die Schweiz schlechtreden und mehr Geld vom Staat fordern, fordern, fordern.

      Die Verhältnismässigkeit bleibt wieder mal auf der Strecke!

    • Sportpapi sagt:

      @Carolina: Danke für den Einsatz. Aber ich nehme das nicht so persönlich, ausserdem sind wir ja solche Ausbrüche und Übertreibungen von Pippi gewohnt. Die Anschuldigungen von Katharina zuletzt, war ein ganz anderer Fall. Zumal ja bekannt war, dass sich die beiden kennen, und hier der Anschein erweckt wurde, die Behauptungen beruhten auf Erfahrung/Kenntnis des Falls.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du brauchst dich nicht zu bedanken Sportler, das macht die Caro gerne, sich hilflose Männer zur Brust nehmen, sie braucht das direkt, zur Profilierung. Und zur Abgrenzung gegenüber andern Frauen, das Leiden heisst ‚Helfersyndrom‘ und ist alles andere als selbstlos.

  • baur sagt:

    Stimme zu: es kommt auf das Befinden der Frau drauf an.
    Ich habe jedesmal unbeschwert bis zum Schluss gearbeitet. Sicher etwas weniger effizient, da im Hinterkopf die Gedanken manchmal abschweiften. Aber zu Hause hätte ich mich sicher nicht wohl gefühlt, ich hätte nicht gewusst, was mit der Zeit anzufangen.

  • Klicki sagt:

    In dem Beitrag stimmt einiges nicht: In der Schweiz darf jede Frau während der ganzen Schwangerschaft auch ohne Arztzeugnis die Arbeit einstellen, nur besteht dann kein Anspruch auf Lohnfortzahlung. Leider gibt es in der Schweiz keine Möglichkeit, die Mutterschaftsentschädigung schon vor der Niederkunft zu beziehen und dafür evtl. die Arbeit früher wieder aufzunehmen. In Deutschland kann die Schwangere 6 Wochen vor der Niederkunft aufhören zu arbeiten, aber es besteht kein Arbeitsverbot. Das Mutterschaftsgeld gibt es dort ebenfalls während 14 Wochen wie in der Schweiz, davon sind aber 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Niederkunft (und danach gibt es noch „Elterngeld“).

    • Sportpapi sagt:

      Danke, wichtiger Hinweis!

    • mira sagt:

      Das mit dem Arbeitsverbot stimmt nicht ganz. Mir wurde ausdrücklich verboten, 6 Wochen vor dem errechneten ET auf Arbeit zu erscheinen. Obwohl ich eigentlich noch etwas weiter arbeiten wollte, um nicht so lange „warten“ zu müssen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Hallo mira!
        Und nun, ist alles gut gelaufen?
        Hoffe dass der Start in die Familienerweiterung gut geglückt ist! 🙂

      • mira sagt:

        @Brunhild Steiner
        Ja, danke! Ich war deutlich über dem Termin und hab dann einleiten lassen und hatte eine Turbo-Geburt! Alles tiptop, der Kleine ist ein richtiger Brocken und ich war am 2. Tag schon wieder zuhause :). Dafür geht es der Grossen nicht gut, ist schon zum zweiten Mal im Krankenhaus. Hat einen ganz heftigen Virus (oä) eingefangen 🙁

      • marie sagt:

        gratuliere mira 😀 und dem „grossen“ gute besserung!

      • mira sagt:

        @marie
        Danke

      • Brunhild Steiner sagt:

        @mira:
        dann herzlichste Gratulation! 🙂 und viele helfende Hände, Füsse, Augen und Ohren, auch gerade für die Situation mit der Grossen,- und dass sie baldmöglichst wieder rundum gesund ist!

      • mira sagt:

        @Brunhild Steiner
        Auch Dir danke. Zum Glück hatten wir diese Woche viel Hilfe!

  • marie sagt:

    sie haben den militärdienst vergessen!

  • xyxyxy sagt:

    über eine Stunde einen völlig harmlosen Kommentar sperren, echt super

    • marie sagt:

      😀

      • xyxyxy sagt:

        ich hör jetzt sowieso auf – mir scheint heute überwiegt der gesunde Menschenverstand
        und mein WE beginnt schon am Mittag oder in etwa jetzt

    • O. S. sagt:

      Ja, hier sitzt die Feuerwehrtruppe wieder am Löschdienstpult.
      Ein ganzer Kommentar schwupps weg – lag es vielleicht am Inhalt? 😉

      Ein unwirtlicher Ort, hier.

      • marie sagt:

        @os
        ja ihr kommentar ist nur verschwunden, weil sie den militärdienst vergessen haben zu erwähnen 😉

        @xy
        schönes we!

      • Carolina sagt:

        Aber interessanterweise (?) werden rufmordende Kommentare von Pippi im vorigen Blog ganz einfach freigeschaltet! Hier stimmt etwas nicht. Auch wenn es den anderen auf den Wecker geht: solange wir uns nicht gegen diese Trollisierungen wehren, und zwar jedes Mal wieder, wenn es sein muss, ändert sich nie etwas.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Geh ein bisschen an die frische Luft, atme tief durch, Carolina. Dann könntest du noch mal meinen Post, der dich so in Rage brachte lesen und probieren, ihn wirklich zu verstehen und als Drittes könntest du dann das StGB aufrufen (admin.ch) und nachlesen, was unter ‚Rufmord‘ steht. Dann könntest du dir den Schaum vom Mund wischen und probieren, einen klaren Gedanken zu fassen. Wäre das in Etwa konkret genug als Rat? Ich bin zwar keine Psychologin, auch keine mit Schnellbleiche, aber eine Frau, die Kinder grossgezogen hat, erfolgreich, ohne Hilfe eines Mannes.

      • Amanda sagt:

        Ach Pippi, das sie Ihre kids ohne die Hilfe eines Mannes grossgebracht haben, wissen hier mittlerweile wohl alle. Diese Erfahrung ersetzt kein Psychologiestudium, nicht mal eine „Schnellbleiche“. Zudem: Ob die Erziehung „erfolgreich“ war oder nicht, hängt davon ab, wie man in diesem Zusammenhang „Erfolg“ definiert.

  • Glanz sagt:

    Gejammer? Finde ich nicht in Ordnung diese Wortwahl. Finde es sehr schön, hatten Sie diese Kraft 2mal so lange zu arbeiten. Ich bin zur Zeit auch in der 31 ssw, Bürojob und arbeite noch. Habe vor so lange wie möglich zu arbeiten aber doch merke ich, dass es einfach sehr sehr viel Kraft kostet. Vielleicht erlebt nicht jede Frau körperliche Beschwerden so wie Sie? Bitte etwas mehr Toleranz ohne gleich von Gejammer zu sprechen,

    Tatsache ist: In der Schweiz ist man was den Mutterschutz betrifft sehr sehr knausrig.

    • O. S. sagt:

      Mutterschutz? Schutz wovor?

      Da empfehle ich ihnen doch, in dIe so unknausrigen D oder Ö auszuwandern…

      Fallt nicht auf die linke Einschleimtaktik herein, Leute! Jeden mit einem Bobo oder Problemchen staatlich zu berenten und in Watte einzupacken! Da es nicht die linken Sozialpolitiker selber bezahlen, werden sie das Geld dort wegnehmen, wo es vorhanden ist: bei Euch!

      • Auguste sagt:

        hmm…, strasser, das geld wird so oder so genommen. es wie rechte sicherheitspolitiker dann in die luft jagen zu wollen, ist ja so viel sinnvoller. also ob nicht die sich öffnende demographieschere mit das grösste risiko für den allgemeinen wohlstand und identität dieses landes wäre.

        aber erzählen sie uns doch mal, wie sie sich zum ende der schwangerschaft hin fühlten – oha, sie sind ein mann. ja dann,…

      • zysi sagt:

        man könnte auch die fürs ausland bestimmte entwicklungshilfe ins auge fassen, damit die sich öffnende demograhieschere sich nicht weiter öffnet und das wohlstandsrisiko damit zu reduzieren; wäre doch eine sehr zweckmässige entwicklungshilfe im inland

        aber möglicherweise geht das aus wirtschaftlichen gründen nicht, die nur griechen verstehen können

      • O. S. sagt:

        Das „grösste Risiko für den allgemeinen Wohlstand und die Identität des Landes“ sind staatliche Regulierung und amtliche Gelder für die Meisterung von so vielen Lebenslagen, die der Mensch auch in eigener Verantwortung bewältigen kann. Können muss, denn nur eine eigenständige, starke, wohlhabende und leistungsbereite Bürgerschaft konnte so ein Land hervorbringen.

        Wo staatliche Regulierungswut und Sozialstaats-Verirrungen hinführen, lesen wir gerade jeden Tag in der Zeitung. Aus einigen stolzen Nationen in Eropa wird gerade Moussaka gemacht.

        Wie gehts ihrem Hintern, August? Noch schmerzen?

      • tststs sagt:

        OS: Sorry, was für ein Bullshi! Ohne Staat nützt Ihre ganze Eigenverantwortung nichts!
        Oder auf welchen Strassen fahren Sie genau zu Ihrem Job, den sie voller Eigenverantwortung ausrichten?!
        Sorry, aber Eigenverantwortung ist etwas für Leute, die nicht gerne Verantwortung für andere Leute übernehmen…

      • tststs sagt:

        Nein Sorry, das war jetzt natürlich ein bisschen übertrieben! 🙂
        Aber solange meine Kinder später einmal die AHV derjenigen zahlen, die für sich selber verantwortlich sind, und auch noch Steuern, dann gehen meine Kinder auch SIE (sprich die Staatsbürger) etwas an…
        Aber ja, es gibt immer noch Politiker, die das Gefühl haben, der Mensch sei ein Einzelkämpfer (und Verantwortung für andere zu übernehmen sei lachhaft und unnötig)…

      • Sportpapi sagt:

        Nein, ich glaube in unserem Verständnis heisst Eigenverantwortung: Zuerst für das eigene Leben und das der eigenen Familie selber Verantwortung übernehmen, aber auch Hilfe (vom Staat und von anderen Menschen) in Anspruch nehmen, wenn es nötig ist (subsidiär). Aber auch helfen und sich engagieren für andere und die Gesellschaft, wenn man selber Kraft und Fähigkeiten dazu hat. Hier fehlt es eben hüben wie drüben.

      • O. S. sagt:

        Genau, Tststs: Der Staat soll meine Strassen bauen und ihren weichen Arsch mit Kampfflugzeugen schützen. Das können wir allein nicht. Das nennt sich Subsidiaritätsprinzip. Leben aber, arbeiten, Glücklich werden, Familien gründen, ein Haus bauen, Kinder aufziehen, Risiken eingehen etc. – das können wir alles ohne den bemutternden Versorger-Staat mit seinen Tausenden Beamten, die sonst nichts zu tun haben. Come on!

        Wenn man einmal anfängt hier und dort ein bisschen zu subventionieren und reinzubuttern hat man am Ende den Schlamassel. Schauen sie doch nur: Griechenland.

        Und wer bezahlt?

      • Auguste sagt:

        hmm…, strasser, die sicherheit eines landes oder dessen infrastruktur sind kein subsidiären aufgaben des staates, das sind sogar ganz primäre. wer natürlich nicht einmal bei den begriffen, geschweige denn, den tatsächlichen staatlichen aufgaben sattelfest ist, sollte sich vielleicht zuerst um den eigenen kopf und dann um die gesässe anderer kümmern.

        nichts gegen eigenverantwortung, ganz im gegenteil, aber eine gesellschaft, die nicht weiter als bis zur eigenen nasenspitze sieht, wird es auch nicht viel weiter bringen. horizont ist mehr als ein lachendes sünneli in der inseratecke.

      • O. S. sagt:

        Augie, genau das habe ich gesagt. Offenbar hat durch die harten Schläge auf ihre Sitzfläche auch ihr Kopf Schaden genommen, wenn sie nicht mehr richtig lesen können.

      • Wildkatze sagt:

        Wieso kommt mir immer „Tea Party“ in den Sinn, wenn ich „O.S.“ lese?

  • gugus sagt:

    @ylene und bitta: ihr habt den artikel aber schon gelesen, oder? *kopfkratz*
    ihr seid nicht der mittelpunkt des universums.
    offenbar ist es so, dass es dem grösseren teil dre frauen gegen ende der schwangerschaft NICHT mehr so gut wie euch geht, dies stress erzeugt und folglich nicht sonderlich gut für kind und mutter ist. dass das bei EUCH anders war, freut mich ja. nur ist es deswegen noch lange nicht unbedingt gescheit, sinnvolle massnahmen, die einem grossteil der schwangeren und neugeborenen entgegenkämen, nicht umzusetzten. (ich: 1. ss bis 9 tg nach termin gearbeitet, 2.ss 3 mt krank)

    • Sportpapi sagt:

      Sie haben es gelesen und genauso Ihre persönlichen Erfahrungen und Einstellungen eingebracht wie Sie.

      • tststs sagt:

        Liebe Ylene… Denken Sie doch bitte mal weiter bis als den eigenen Nasenspitz… Auf die Zähne zu beissen und trotz Beschwerden weiter zu arbeiten (egal in welcher Situation) ist so ziemlich das dümmste was man/frau machen kann. IdR werden bei Krankheit/Verletzung, welche nicht behandelt werden, irgendwann Spätfolgen auftreten (auch erst nach 20Jahren), die darf dann wieder die Allgemeinheit tragen… nur wel jemand das Gefühl hatte, er/sie muss der Welt mal zeigen, dass er kein Jammeri ist… Bravo! Gut gemacht!

      • Ylene sagt:

        tsts… fangen Sie doch am besten gleich bei sich selber an. Ich habe nirgends gesagt, dass Frau sich unter Schmerzen an den Arbeitsplatz schleppen soll. Ich habe auch geschrieben, dass ich selber einen Bürojob habe. Ich rede nicht von Krankheit und Verletzung – wo man normalerweise krank geschrieben wird, sondern von (relativ unproblematischen) Schwangerschaften. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

    • Ylene sagt:

      Merci Sportpapi! @ gugs: Oh, die armen Frauen mal wieder. Entschuldigen Sie bitte, dass ich nicht gejammert habe. Ich hatte auch Wasser in den Beinen und konnte nicht mehr super gut schlafen, aber damit kann man meinen Bürjob immer noch gut machen. Die Möglichkeit, sich krank schreiben zu lassen, gibts ja schon. Diese sinnvolle Massnahme wurde ja bei Ihnen angewendet. Das reicht. Lasst doch die Frauen, die arbeiten können (und wollen) auch arbeiten. Was soll ich zuhause rumhocken u Däumchen drehen? Eingerichtet war schon u Ferien lagen ja nicht mehr drin.

      • Laura TI sagt:

        Ich glaube, es hängt auch damit zusammen, wie viel Spass man an der Arbeit hat. Wir verbringen so viel Zeit im Büro und wenn das wertvolle Zeit ist, dann kommt man halt auch ganz anders mit dem Rest im Leben zurecht. Geh ich hingegen bloss einem Job nach, damit ich finanziell über die Runden komme, dann würde ich wohl auch versuchen, mir die Zeit vor der Geburt so angenehm wie möglich einzurichten.

  • Mica Vero sagt:

    Da ich keine Ferien mehr hatte und nicht „krank“ war, habe ich bis 2 Tage vor der Geburt gearbeitet. Es hat mich nicht umgebracht, aber es wäre schön gewesen, ein paar Tage vor der Geburt frei zu haben…

  • Manuela sagt:

    In dieser Form der Leistungsgesellschaft ist ein Ausfall nicht vorgesehen – weder durch Schwangerschaft, noch durch sonstige Eventualitäten. Das ist traurig, denn wir sind hier wirklich nicht in Bangladesch oder im Hinterland Chinas. Wir könnten es uns leisten auf die sich ändernden Gegebenheiten einzugehen.
    Wenn eine Frau fit ist, kann sie ja arbeiten, wenn sie will. Aber dass nach einer SS, einem Unfal etc. alles möglichst schnell wieder genauso zu sein hat, wie vorher, oder man fällt aus dem System. Diese Haltung ist mir unverständlich.

  • Francesca sagt:

    Da sind unglaublich viele Clichés in dem Text drin. Ich habe beim ersten Kind bis am Tag vor der Geburt gearbeitet und fühlte mich pudelwohl. Hing wohl auch damit zusammen, dass ich körperlich fit bin und nicht allzu fett, weshalb ein Bauch gut zu tragen war. Zuhause hätte ich mehr Stress gehabt, ich hätte mich alleine gefühlt und gelangweilt. Das passierte dann nach der Geburt… Bei der nächsten Schwangerschaft ging es mit gesunheitlich nicht gut, und ich war krank geschrieben. Schwanger ist aber nicht per se krank. Arbeit = Stress, Zuhause = gut, leider die Deivse so mancher Frauen.

  • Ylene sagt:

    Nein, hört doch mal auf mit dem Gejammer. Schwanger ist NICHT krank. Ich habe 2 mal bei bester Gesundheit und Befinden bis zur Geburt gearbeitet und meine Kinder sind normal u waren als Babys sehr ruhig und zufrieden. Mir ist auch klar, dass nicht jede Frau so eine problemlose Schwangerschaft hat, aber es gibt auch sehr viele Schwangere, die einfach nur sinnlos jammern. Zudem ist eine Krankschreibung – falls notwendig – meistens überhaupt kein Problem. Meine Schwester, welche Anfangs Februar ihr erstes Kind bekam, wurde sogar praktisch gegen ihren Willen von der Ärztin 40 % krankgeschrieben.

    • Susann sagt:

      Und wer hat Dich dazu bestimmt zu entscheiden, welche Schwangere jetzt „ernsthafte Probleme hat“ und welche „sinnlos jammert“? Wie man sich fühlt ist subjektiv.

      • Ylene sagt:

        Die Schwangeren, welche im Geburtvorbereitungskurs sich gegenseitig Tipps gegeben haben, was man am besten dem Arzt sagt, dass frau so rasch wie möglich ja nicht mehr arbeiten muss, waren am sinnlos jammern und für mich einfach nur eklig mit dieser Mentalität. Punkt. Meine Arbeitskollegin als anderes Extrem-Bsp, welche starkte Blutungen hatte, war ja wohl ernsthaft krank.

      • Claudia sagt:

        Das sind dann wohl auch die Schwangeren, die sich einen Mann als Ernährer wünschen und ein Kind als Ausrede, um nicht mehr arbeiten zu müssen……

  • bitta sagt:

    meine güte ich kann das gejammer nicht mehr hören!! ich hab bis 1 woche vor der geburt gearbeitet, weil es mir ganz einfach GUT ging und ein dicker bauch in meinem job kein grund ist, faul zu hause zu hocken! das hat nichts mit falschem pflichtbewusstsein zu tun, sondern damit, dass eine schwangerschaft nach wie vor KEINE krankheit ist – klar, wenn jemand WIRKLICH beschwerden hat, bleibt sie zu hause. aber wer keine hat oder nur kleine normale schwangerschaftsbeschwerden, hat keinen grund, nicht mehr zu arbeiten.

  • Nicole sagt:

    Als schwangere Frau ist man sowieso Arbeitskraft 2. Klasse, was sich auf Lohnerhöhung, etc. auswirkt. Wenn man sich dann noch zusätzlich schreiben lässt, dann hat man sowieso das Nachsehen.

  • „Doch wann hört sie ganz damit auf? In der Schweiz gilt: Dann, wenn sie der Arzt zu hundert Prozent krank schreibt. Das ist häufig etwa zwei Wochen vor dem Geburtstermin. “ Ach ja? Davon wurde mir nie was gesagt. Ich arbeitete bis 17h00 und daheim, drei Stunden später, kam das Kind.* Ist denn diese Krankschreibung vor der Geburt wirklich so verbreitet? Muss gestehen, dass ich nicht sehr viele arbeitstätige Mütter persönlich kenne.

    *Allerdings: mein Bürojob ist ja nicht wirklich anstrengend. 8 Stunden auf dem Hintern sitzen lässt sich nicht mit einem stehenden Beruf vergleichen.

    • Ups sagt:

      Ich konnte „laufend“ weniger arbeiten: Bücher rumschleppen und den ganzen Tag stehen liessen meinen Bauch steinhart sein die ganze Zeit über – ich nahm an, das sei eh normal so;-) Aber ich war froh, musste ich ab dem 2.Drittel zuerst 80%, dann nur noch 60% arbeiten – leider wurde ich dann ganz krankgeschrieben 3 Wochen vorher. Im Verkaufsjob ist das so eher die Regel, wegen dem Stehen und schweren Produkten.

  • Cozy Comfortable sagt:

    Schon wieder ein Beispiel unserer krankhaften und menschenfeindlichen Arbeitsmoral. Mütter sowie auch Väter sollen bei einer Geburt zuvor bzw. danach angemessen freigestellt werden, das Wohl des Kindes ist wichtiger als alles andere. Aber anstatt etwas für die Menschen zu machen und vielleicht etwas politisch für bessere Arbeitsbedingungen zu tun, lässt man sich lieber von Wirtschaftsvertretern und Arbeitgebern einschüchtern. Wie bei der Ferieninitiative. Es ist zynisch, in einem Land, in dem wir mehr als 30% der Nahrung wegwerfen, solche Vorstösse aus Geldgründen zu verhindern.

    • Domenico sagt:

      Jaja, man kann mit der Finanzierung immer grosszügig sein, wenn für das Funding andere verantwortlich sind. Übrigens: in Ländern, in welchen „Mütter und Väter angemessen freitestellt sind“, arbeiten die Mütter nach Ablauf des sehr langen Mutterschaftsurlaubs wieder zu 100%, weil Steuern/Kosten derart hoch sind, dass man sonst nicht überlebt (siehe Schweden, wo ich lange gelebt habe). Ist das frauen-/kinder-/familienfreundlich? Nein, ist es meines Erachtens nicht.

  • Lukas Engler sagt:

    Von tipptopper Arbeit zu sprechen/schreiben, wenn man wie die Frau auf dem Foto „arbeitet“, ist das wohl masslos übertrieben. Hiefür schuldet der Arbeitgeber wohl keinen Lohn!

    • Herr Engler: Vielleicht ist sie grad im Mamablog. Das möge ihr verziehen werden. Ihr Arbeitgeber zahlt Ihnen ja auch Lohn für Ihre „Arbeit“ oder?

    • Susann sagt:

      Haha Herr Engler, mancher Leute Job ist es zu denken und/oder zu lesen . Ist schwierig in einem Bildchen einzufangen, ist aber trotzdem so. Klinken Sie sich wieder ein.

  • Sportpapi sagt:

    Entscheidend ist ja einerseits das persönliche Befinden, andererseits aber auch die Art der Tätigkeit. Es geht um Vernunft sich selbst gegenüber, aber doch auch um Loyalität zum Arbeitgeber, der sich vielleicht auch schon grosszügig gezeigt hat.

    • Wildkatze sagt:

      Ihre Loyalität zu Ihrem Arbeitgeber verstehe ich völlig. Eine solche Grosszügigkeit findet man schliesslich nicht jeden Tag!

      • Ms. Management sagt:

        Ja, PapI, ich könnte Ihnen etwas erzählen, wie mich Arbeitgeber schon behandelt haben.

  • Laura TI sagt:

    Die Frage ist doch oft auch, ob die Chefs davon wissen, dass die Schwangeren am Anschlag sind. Ich persönlich war auch am letzten Tag der SS fit wie ein Turnschuh und nicht arbeiten wäre für mich wohl mehr Stress gewesen, was nicht heisst, dass ich kein Verständnis habe für Frauen, denen es nicht so gut geht wie mir damals. Ich habe mir deshalb angewöhnt, Schwangere in meinem Geschäft regelmässig persönlich zu befragen, wie die Befindlichkeiten sind. Aus Erfahrung weiss ich, dass Pläne und Abmachungen, die man im Anfangsstadium einer SS für sich ausmacht, plötzlich nicht mehr passen.

    • zysi sagt:

      die vernunft und den blick für das „ganze“ in worte gefasst, danke laura ti

      • O. S. sagt:

        Aber wenn alle Frauen so denken würden, wäre die Diskussion hier schnell fertig. Lieber den Jammergang angeworfen und mit voller Kraft voraus, staatlich regulierte und alimentierte Lösungen fordern, fordern, fordern.

      • tststs sagt:

        Wow, die meisten Frauen hier gingen und gehen, so lange wie es geht arbeiten. Diese Frauen scheinen sich hier in zwei Lager zu spalten: 1. diejenigen, die nur den eigenen Weg sehen, und alles andere als „Gejammer“ beurteilen und 2. die anderen, die eingestehen, dass es halt doch Frauen gibt, bei denen das nicht so leger von statten geht und dass man den „Schutz“ für solche Frauen durchaus noch verbessern könnte!
        Also sorry, ich finde es eine Schande, dass in der CH eine Frau wie auf irgendeinem Reisfeld in einem Drittweltland behandelt wird (was dieses Thema betrifft)…

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Da gibt es doch eine Regelung für gefährliche und beschwerliche Arbeiten…

      • zysi sagt:

        aber sorry meinerseits, ich finde es eine schande, dass sie den frauen/männer, welche im regelfall die entscheidung für kinder doch auch mit vollem bewusstsein treffen, nicht mehr verantwortung zutrauen.

      • O. S. sagt:

        Tsts, schalt mal einen Gang runter du Empörungs-Bürger du. Muss ich wirklich den Begriff „Eigenverantwortung“ hier erklären? Übrigens: wen es reut, für die eigene Schwangerschaft Ferienzeit zu „verschwenden“, der wird ja mal eine prima Mutter, momoll.

      • Laura TI sagt:

        tststs, wo genau lesen Sie aus meinen Zeilen, dass ich nur meinen Weg sehe?

      • tststs sagt:

        @Laura: war an OS gerichtet, deshalb auch an seinem Kommentar angehängt…
        @O.S. (und Zysi): Was hat denn Eigenverantwortung damit zu tun?!? Wenn schon ginge es um Fremdverantwortung gegenüber dem Kind vs. Verantwortung gegebenüber dem Job/dem Arbeitgeber… Und sorry, der Staat ist da „auf der Seite“ des Arbeitgebers…. und wenn man das wieder in den Kontext mit meinem Post btrf. „Reichtum des Landes an den Schwächsten messen“ bringt, ahnt man hoffentlich, auf was ich hinaus will!

      • tststs sagt:

        Und OS: Darf ich jetzt davon ausgehen, dass alle Eltern, die keine Ferien rund um die Geburt nehmen, Rabenmütter und (vorallem) Rabenväter sind… ? Oder habe ich die Ironie nicht verstanden?!

      • O. S. sagt:

        Ich ahne nichts. Ich will es geschrieben vor mir sehen.

      • Sportpapi sagt:

        @O.S: Habe übrigens im alten Thema noch meine Statistik nachgereicht.

      • O. S. sagt:

        @Tsts: ich empfehle ihnen, einfach zu lesen, was ich schreibe und nicht Sachen dazuzuerfinden, gell. Sonst wirds schnell ungemütlich das kann ich versprechen.

        Und vielleicht hätten sie die Güte uns zu schildern, auf „was sie hinauswollen“. Wir „ahnen“ es nämlich nicht. Oder bereitet es ihnen Mühe Klartext zu schreiben?

    • Adolf sagt:

      Eine ganz unglückliche Abkürzung für Schwangerschaft…

  • alam sagt:

    Kommt halt darauf an, wie man wählt. Solange wir weiterhin so viele „Rechtschaffenen“ in unser Parlament lassen, müssen wir uns nicht wundern.

  • Hansheiri sagt:

    Was ist denn? Pferde gehen auch unter dem Sattel und vor dem Wagen und dem Pflug, bis sie fohlen und dann gleich wieder.

  • nguni sagt:

    Als ich 2 Wochen vor dem Geburtstermin meinem Chef bekannt gab, dass ich nun nicht mehr käme (hatte Arztzeugnis), war die Überraschung riesig……..!!!!…….war ich doch erst seit kurzem schwanger….
    Fazit: Das Kind geht vor, der Arbeitgeber dankt einem diesen Einsatz nicht.

    • Laura TI sagt:

      Sehr persönliche Ansicht, ich kann Ihnen versichern, es gibt neuerdings auch Arbeitgeber-(innen), die sind in ihrer Freizeit Mütter und die danken allen den Einsatz, ganz besonders denen, die sich wirklich einsetzen, anderen halt eher weniger.

  • Martin sagt:

    Naja, Frau Autorin, also Deutschland und Österreich sind ja nicht grad Vorbilder, was den Arbeitsmarkt anbelangt, gälled Sie….

  • Nina sagt:

    Liebe Frau Brau – sie stellen genau das dar was ich erlebt habe. Ich bin beim ersten Kind vom Büro ins Spital – im Nachhinein ein totaler Blödsin! Den Fehler habe ich bei den zwei nächsten beiden Schwangerschaften nicht mehr gemacht… Wenn mich heute jemand fragt, dann rate ich ihr sich die Zeit zu nehmen um sich auf ihr Baby vorzubereiten und das Büro zu vergessen!

  • Nirgends in Europa ist der Schutz der Mütter so schlecht wie in der Schweiz. Die Schweiz ist eine Insel der Familienfeindlichkeit. Kein Wunder, dass immer weniger Junge Kinder bekommen wollen!

    • Parilti sagt:

      Da haben Sie völlig recht. Auch meine Frau musste im Jahr 1997 bis eine Woche vor Geburtstermin als Produktionsmithilfe in einer Druckerei „schufften“. Vor allem wenn man Ausländer ist hats man leicht,auf jeden Fall je grösser ihr Bauch wurde um so schwereren Arbeiten teilte man sie zu.Die anderen durften sitzend Belege kontrollieren und kleine Päckchen machen.

    • xyxyxy sagt:

      ganz schlimm die Schweiz, wir sind alle traumatisiert…
      unterm Strich geht es uns doch hier so gut, wie fast nirgends …. also ein wenig relativieren Pauli

      und anderswo bekommen sie auch nicht mehr Kinder. Wenig Kinder ist eher ein Zeichen von hohem Wohlstand und Bildung.

      Pippi hat völlig recht. Etwas selbstverantwortung muss man schon noch nehmen können. Was soll das ewige Gejammer, dass dann vielleicht irgendjemand die Nase rümpfen könnte? Die Naserümpfer werden sowieso IMMER einen Grund finden für ihr jämmerliches Geschäft… wer sich wegen solchen zum Löli macht, wird es auch immer tun

    • Muttis Liebling sagt:

      Die Geburtlichkeit in der Schweiz ist genau so hoch oder niedrig als die in D (6 Wochen Mutterschutz pränatal). Es gibt in 4-5 Jahrzehnten wissenschaftlicher Begleitung der Gebärdemographie nicht den geringsten Hinweis, dass die Geburtlichkeit von gesetzlich regelbaren materiellen (Kindergeld, Krippenplatz, Mutterschutz) Faktoren beeinflusst ist. Das einzige, was Geburtlichkeit signifikant beeinflusst ist die zu erwartende Stabilität der Beziehung zum Vater. Seitdem diese gegen Minimum tendiert, sinken die Geburtenzahlen, bzw. steigt das Gebäralter, was noch problematischer ist.

      • O. S. sagt:

        Danke, Muttis Liebling. Sehr interessant.

      • xyxyxy sagt:

        @Mothers Finest – weil ich sie meist eher kritisiere, möchte ich ihnen hier ein Kompliment machen. Interessanter Beitrag.

        Nützlich zu lesen, für all die, welche stehts meinen andere seien schuld für ihre allg. Lebensunzufriedenheit. (Wobei bei diesen Leuten meist gar nichts nützt.)

      • Wildkatze sagt:

        LOL! Witzig, dass ausgerechnet Männer hier applaudieren! Versteht Ihr eigentlich, was hier gesagt wird?

    • Cassandra Dürr sagt:

      DAnke, Laszlo! Insel der Frauenfeindlichkeit – sehr schön gesagt – und leider auch sehr wahr! Der Tenor ist immer: Es sind ja nur Frauen und Kinder – für die ist das Minimum grad noch gut genug. Wenn aber das grosse Bubi ein Bobo hat, dann muss alles stramm stehen. Eine Schande für ein so reiches Land.

      • Sportpapi sagt:

        Da haben Sie aber lange darüber nachgedacht, oder? Insel der Frauenfeindlichkeit – soso. wäre es Ihnen denn lieber, wir hätten einen ausgebauten Mutterschaftsschutz (vor und nach Geburt). Und dafür keine Stellen mehr, weil die Anstellung einer jungen Frau einfach nicht mehr rentiert?

      • Genderbender sagt:

        @Cassandra:
        1. Unsinn
        2. László schrieb was von FAMILIENfeindlichkeit.

      • Frank Baum sagt:

        @Cssandra: Aus Pauli’s Insel der Familienfeindlichkeit (die die Schweiz ja nicht ist) machen Sie jetzt auch gleich eine Insel der Frauenfeindlichekeit (was die Schweiz erst Recht nicht ist). Im Familienrecht geniessen die Frauen in der Schweiz Privilegien, die Sie anderswo vergebens suchen.

      • Wildkatze sagt:

        Da ist er ja wieder, dieser Frank Baum, der uns dauernd einbläuen will, wir Frauen sollten froh sein, dass wir nicht im Iran oder in Saudi Arabien leben müssen…

    • Muttis Liebling sagt:

      2/ Schwangerschaft ist keine Krankheit, soweit richtig. Letzteres ist aber auch nicht zwingende Voraussetzung für die Erteilung einer ärztlichen Bescheinigung die Arbeitsfähigkeit betreffend. Ärzte schreiben nicht krank, weil man krank nur werden, nicht ‚geschrieben‘ werden kann. Sie bescheinigen Arbeitsunfähigkeit, meist wegen Krankheit, zulässig aber auch wegen Schwangerschaftbeschwerden, akuter psychischer Belastung, usw.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Jede Frau muss selber wissen, was sie sich zumuten kann, auch wenn das heisst, sich über andere Meinungen hinweg zu setzen. Dass Chefs froh sind um jeden Tag, die Frau verfügbar ist, scheint klar, aber deswegen muss sie sich nicht aufopfern. Wenn genug ist, ist genug, ich kenne keinen Arzt, der einer Frau eine Krankschreibung versagt, wenn sie glaubhaft macht, dass sie Beschwerden hat. Die Prioritäten sind klar: Das Kind zuerst!

    • E.H.Roth sagt:

      Genau richtig. Der Angestellte sollte für seinen Job keine Opfer bringen da diese Kategorie Arbeitnehmer gar nicht dazu entlöhnt wird.

    • Ephraim Langstrumpf sagt:

      Liebe Pippi

      “ …. Dass Chefs froh sind um …“ gibt nicht gerade den Druck, der in unserer Arbeitswelt herrscht, wieder. Viele Chefs verlangen oder erwarten zu mindest.

      Im Grossen und Ganzen entspricht dies einer Gesellschaftsmentalität, die in der Summe familienfeindlich eingestellt ist. Das setzt sich ja nach der Schwangerschaft fort. und und und .

      ganz herzliche Grüsse
      Dein Papi

    • Frank Baum sagt:

      Da haben Sie für einmal völlig Recht, Pippi: Jede Frau muss selber wissen, was sie sich zumuten kann und kein Arzt versagt eine Krankschreibung, wenn man über Beschwerden klagt.

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