Eine Carte Blanche von Meredith Nash*

Drei Figuren, eine Frau (v. l.): Jessica Simpson als Schauspielerin «The Dukes of Hazzard» (2005), als Sängerin auf der Bühne 2009 und als Schwangere an einer Party am 6. Januar 2012. (Bilder: AFP, PD)
Wie bei den meisten weiblichen Stars machen die Medien auch Jessica Simpsons Promi-Status von ihrem Gewicht abhängig. Wurde die Sängerin 2005 für ihren heissen Körper, den sie bei ihrem Schauspieldebut in «Dukes of Hazzard» grosszügig in Szene setzte, noch ausgiebig gelobt, empörte sich die Klatschpresse knapp vier Jahre später an ihren zugelegten Pfunden. Von «Jumbo Jessica» war die Rede («US Weekly»), das «People»-Magazin titelte bitterbös und ironisch «Wow! Jessica Simpson debütiert mit neuen Kurven» und «OK!» liess die angegriffenen Sängerin zu Wort kommen («Ich bin nicht fett!»)
Simpsons Erfahrungen mit den Medien definiert in in vielerlei Hinsichten den gnadenlosen Soundtrack, der das moderne, weibliche Dasein ständig begleitet– iss weniger, treib mehr Sport, sei nicht fett!
Die Schwangerschaft war bisher die seltene Periode im Leben einer Frau, in der sie mit dem Trainieren und Kalorienzählen aufhören konnte. Doch wie haben sich die Zeiten geändert! So wird Jessica Simpson, die zurzeit zum ersten Mal schwanger ist, genauestens unter die Lupe genommen und als «fett» abgestempelt. Wilden Spekulationen zufolge soll die 31-Jährige bis zum Geburtstermin 30 Kilo zulegen, weil sie bisher angeblich schon 15 Kilo zugenommen haben soll — ausser sie schafft es, ihr Gewicht unter Kontrolle zu bekommen.

Vorher, nachher: Simpson auf einem Cover von «Us Weekly», 2009.
Doch die neue Strenge gegenüber der Gewichtszunahme während der Schwangerschaft hat sich auch ausserhalb der Grenzen Hollywoods etabliert. Eltern-Magazine sind voll mit Artikeln, die die besten Sportarten zur Bauch-Bekämpfung anpreisen, am TV werden schwangerschaftskonforme Sit-ups präsentiert, genauso wie Diskussionen zu Marathonläufen im achten Schwangerschaftsmonat oder Tipps, wie man selber hungern kann, ohne dem Ungeborenen zu schaden.
Die Schwangerschaft ist zum «Ground Zero» der Fettleibigkeit mutiert. Man liest Schlagzeilen über schwangere Frauen, die ihre Föten auf Fettleibigkeit programmieren, wenn sie eine Tafel Schokolade auch nur anschauen. Schwangere werden aufgefordert, täglich nur 200 bis 300 Kalorien zusätzlich zu sich zu nehmen und Geburtshelferinnen ermahnen sie, jeden einzelnen Bissen akribisch zu überdenken.
Früher wurde Frauen, die rauchten, tranken oder Drogen konsumierten «fötaler Missbrauch» vorgeworfen. Heute hat ein Extrastück Kuchen das gleiche moralische Gewicht. Und die Frauen haben Angst. Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass eine von fünf Schwangeren dachte, es sei eine gute Idee, Mahlzeiten zu überspringen. Alles nur, um dünn zu bleiben. Elternforen sind voller weiblicher Kommentare, die entweder selbstgefällig von ihren Siegen in der Baby-Beulen-Schlacht berichten – oder unter Tränen ihre Niederlagen eingestehen.
Einst sah eine gesunde Schwangerschaft drei Mahlzeiten pro Tag vor. Heute kommt auch nur ein Gramm über der 10-Kilo-Grenze einer krankhaften Fettleibigkeit gleich. So ist es nicht erstaunlich, dass schwangere Frauen immer häufiger Essstörungen entwickeln. Pregorexia (das krankhafte Kalorienzählen) ist das neueste Gesundheitsrisiko für die Mütter der nächsten Generation. Dicksein ist der neue Mutter-Alptraum und die Schwangerschaft sozusagen der Kriegszustand mit dem eigenen Körper.
Das Erschreckende an diesem Phänomen ist, dass die Sorgen über das Dicksein mit der Geburt nicht aufhören. Sobald das Baby da ist, fühlen sich Frauen gezwungen, die Spuren ihrer Schwangerschaft auszuradieren. Auch hier übernehmen Promi-Mütter eine Vorbild-Funktion. Jessica Simpson ist angeblich dermassen unzufrieden mit ihrer rasanten Gewichtszunahme, dass sie einen 3-Millionen-Dollar-Vertrag mit Weight Watchers unterschrieben hat, um nach der Geburt möglichst schnell «wieder auf die Beine zu kommen».
Die Frage, die wir uns stellen müssen: Warum verkörpern aufblühende Prominente das Idealbild einer Schwangerschaft – und deren Folgen -, wenn die meisten Frauen keine Chance haben, diesem Ideal zu entsprechen?
* Meredith Nash ist Soziologiedozentin an der Universität von Tasmanien, Australien. Sie bloggt regelmässig im Rahmen des «The Baby Bump Project». Ihr Buch, «Making ‹Postmodern› Mothers: Pregnant Embodiment, Baby Bump and Body Image» wird im August 2012 veröffentlicht (Palgrave Macmillan Verlag).



Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und ist Mutter einer Tochter. Sie ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich und ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
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@all
mira sagt: es ist nicht wirklich ein Thema in der realen Welt
auguste sagt: wer ist Jessica Simpson? (= auch kein Thema in der realen Welt)
Und das meinte ich in meinem ersten Post. Die Frage ob der MB einfach nur ein Negativ-Echo der künstlichen Klatschwelt ist, die kein normaler Mensch ernst nimmt (und die die es tun, denen ist eh nur schwer zu helfen) und die es nicht wert ist, dass man ihr durch solche Echos eine Relevanz zuspricht.
Klatschmagazine bestehen aus inhaltslosem Journalismus, in keinster Weise der Realität verpflichtet. Sind dann die Echos darauf nicht dasselbe?
Eine provokative Aussage, die aber durchaus stimmt…
Ich persönlich denke das jede Frau weis ungefähr bis wohin ihre Gewichtszunahme normal ist und ab wann es etwas zu viel ist. Vorwürfe zu machen halte ich für das absolut fälscheste was man tun kann. Eine junge Mutter hat es so schon schwer genug und zwar im wörtlichsten Sinne
Also, lassen wir die Damen einfach machen, sie wissen schon was das Beste ist. Und wenn die Superwomen halt nicht mehr den Megabody hat nach der Schwangerschaft sollte der Superman sich vieleicht auch zuerst mal auf sein Bäuchlein konzentrieren
Die Diskussion ist ja eigentlich nicht über Klatschheftli, sondern übers Gewicht, was ja ein reales Thema ist, hab mich selbst dabei ertappt da mitzumischeln, die Art der Diskussion nähert sich aber hingegen wieder eher dem Klatschmagazin zu – also man kann das ja fast nicht ernst nehmen da… Tja… Und doch nimmt mans persönlich… Ich glaube, das ist einfach ein saudoofes Thema mit nur wenig Möglichkeiten für eine gute Diskussion…
@plop – Gewicht und abnehmen – hier im spez. abnehmen nach der Sst ist sich ein legitimes Thema.
Aber zu behaupten, die Gesellschaft würde so denken, wie diese Klatschhefte, die jede Woche ihre Seiten füllen müssen, mit NICHT-Storys die sie verkrampft in eine Story wandeln. Mit Stars, welchen oft nur den Lesern dieser Magazine bekannt sind, ist einfach doof. Es degradiert uns zu gläubigen Klatschheftlesern. Und das sind doch viel weniger, als man meint.
Denn selbst ein Grossteil der Leser, weiss dass man das nicht ernst nehmen kann.
Also ich weiss ja nicht. Wenn man bedenkt, dass das Kind erst ab der 25. Woche so richtig
an Gewicht zulegt… Da muss ich mir in diesen 25 Wochen davor nicht 20 und mehr Kilos
anfuttern. Aber jede gerne so wie sie es mag.
Aber Fruchtwasser und Plazenta sind im Fall schon vorher vorhanden….
… aber das wiegt sicherlich nicht mehr als 5-6 kg.
Schon mal was von Wassereinlagerung im Gewebe gehört? Ist nicht angenehm (hatte das z. Glück erst nach der Geburt), aber viele Frauen sind schon früh in der Schwangerschaft davon betroffen. Also bitte aufhören mit dem Drohzeigefinger und der Schlechtegewissen-Einflöss-Gehabe.
Mit der heutigen Technologie wäre es doch ein einfaches, die Kinderföten in einem Schweinebauch grosswerden zu lassen. Problem gelöst.
oder alternativ, was auch schon gemacht wird um überschüssige pfunde zu umgehen, jetzt wird’s makaber: adoptieren. mich stimmt diese tatsache seeeeeeehr nachdenklich.
Warum Schweinebauch? es gibt genügend Frauen in noch entwicklungsbedürftigen Ländern, die für ein paar Tausend Franken den Fötus neun Monate lang ernähren. Wird auch schon gemacht, diese Uterusvermietung….
Google Baby…Wahrscheinlich ist es tatsächlich nur noch eine Frage der Zeit, bis es nicht mehr unüblich ist, Schwangerschaften auf diese Weise outzusourcen. Noch ist die Erfolgsrate der Implantationen nicht hoch genug, dass es sich im Normalfall lohnen würde – aber die Fruchtbarkeitsmedizin macht ja täglich grosse Fortschritte! Es könnte auch sein, dass die Leihmütter in Zukunft nicht mehr aus entwicklungsbedürftigen Ländern kommen werden, sondern aus der verarmten einheimischen Bevölkerung.
Google Baby? Ist das ein Produkt wie Google Maps und Google Streetview? Oder ist das Hardware, ein Laptop, der aussieht wie eine Hermes Baby? Das wäre cool, echt cool.
manche leute sind auchmit einem haustier besser bedient. beispielsweise einer beutelratte oder einer tarantel
Wäre es nicht, Pascal. Tsts.
Wenn die Hormone Urständ feiern, hilft auch nix futtern nicht weiter. Bei vielen ist das einfach Wasser, das eingelagert wird. Kopf hoch, Frauen, seid einfach schwanger und übernehmt nicht auch noch stellvertretend die Ängste Eurer Männer, die fürchten fortan mit einem elefantösen Monster vom Kaliber XXXL zusammenzusein. Nehmt’s wie’s kommt und freut Euch auf das Kind und lasst den Rest den Buckel runterrutschen.
Du sollst schreiben, so wie es Dir diktiert wurde, durch Lügen und Täuschungen. In dem Sinn kann dieser Artikel, Klatschmagazine und die subtileren Formen der Konditionierung auch gesehen werden.
http://www.wpix.com/videogallery/67668113/News/the-first-casualty-of-war–#pl-62886862
Off topic, aber schaut mal hier rein:
http://www.livestream.com/worldeconomicforum/video?clipId=pla_48979121-43e9-4003-9769-45283ea7f18e
Danke für den hochinteressanten Link mit beeindruckenden Reden der Topwomen, die 17% der Frauen zusammen mit den übrigen 83% Männern der Global Players am WEF Davos ausmachen. Was diese Damen sagen und auch die beiden Herren in der Runde bestätigt unsere hitzigen Diskussionen über Feminismus, Karrierechancen, Frauenquoten, Handycaps etc. aufs Vortrefflichste! Vorallem Erzbischof Tutus Statements sind ein Volltreffer wenn er sagt: ‘We can’t go on without the women!’. Yes!
Was mir auch sehr gefallen hat war die Aussage “Lasst doch mal die Frauen ran. It can’t get worse!”
klar, WEF ist ja relevant…..
Und noch einmal “off topic”:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1552578/Mein-zweites-Leben
Hier seht Ihr, was Frauen heute noch in der Schweiz durchmachen müssen, und wie Behörden und Polizei auf Seiten der Täter/Männer stehen. Frauen werden bei uns einfach im Stich gelassen.
Wahnsinn, Wildkatze. Das geht nahe.
Rolf B., ich glaube, es ist vergebliche Müh’, hier etwas berechenbar Fundiertes zu sagen. Hier glaubt man an das Recht aufs Fettsein, daran, dass Sorgen dick machen, dass Cortison dick macht, dass der falsche Partner das Gewicht steigen lässt usw.
@ Petra: Wenn man schon behauptet, etwas “Fundiertes” von sich zu geben, sollte es halt auch stimmen. Jeder hat das Recht, fett zu sein. Wer fett ist, stirbt früher und senkt so die Kosten im Gesundheitswesen (gilt übrigens auch für die Raucher, da noch extremer, weil Lungenkrebs selten jahrelange Behandlung nach sich zieht…). Ob Sorgen dick machen, hängt von der jeweiligen Person ab. Während der eine nichts mehr essen kann, findet der andere Trost in einer Tafel Schoki. Ob ein Partner, der einem jedes zusätzliche Kilo vorhält so gut für das Selbstwertgefühl ist, muss man selber entscheiden.
Und wegen Cortison: Cortison hat eigentlich keine Wirkung im menschlichen Körper. Was sie, und ihre Vorredner meinen, ist Cortisol. Letzteres ist ein Stresshormon und hat viele, unter Umständen sehr negative Wirkungen, aber dick machen beide nicht.
Wenn schon klugscheissen, dann richtig…
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass jeder Mensch ein Wohlfühlgewicht hat es ist übrigens wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen mit leichtem Übergewicht gesünder sind und eine hähere Lebenserwartung haben.
Wenn ich mich mit meinem Gewicht auch wenn es einige Kilos zuviel sind wohl fühle mich regelmässig bewege usw. so bin ich gesund und bleibe es auch. Ich sprech ehier natürlich nicht von starkem übergewicht, das ist nicht gesund wie auch starkes Untergewicht nicht gesund ist auf Dauer.
@Valerie: Du sagst es selbst: WENN SCHON KLUGSCHEISSEN, DANN RICHTIG… Nimm dir das bitte selbst mal zu Herzen, bewor du andere darauf hinweist.
Cortison/Cortisol hat unendlich viele Nebenwirkungen und es MACHT DICK!!! Stammfettsucht ist eine hinlänglich bekannte und anerkante Nebenwirkung von Cortison/Cortisol! Mache diese Erfahrung Tag für Tag, da ich auf dieses Medikament angewiesen bin. Und nicht jeder der fett ist, ist ein Schwerverbrecher! Manchmal ist man einfach nur fett und kann nichts dafür…
@ Wusu: Die Wirkungen von Cortisol hier genau zu erklären, würde effektiv den Rahmen sprengen, Hormone sind echt komplex. Cortisol erhöht u.a. den Appetit und fördert die Umverteilung von Fett hin zu Bauch und Gesicht, was man als “Stammfettsucht”, “Vollmondgesicht” etc. bezeichnet. Das sieht zwar komisch aus, heisst aber nicht, dass man “dick” wird. Dick wird man nach wie vor nur durch vermehrte Nahrungsaufnahme. Dieses von Ihnen angesprochene Cushing-Syndrom hat nichts mit den Diskussionen hier zu tun, sondern ist eine ernste Nebenwirkung einer Kortikoidbehandlung.
…irgendjemand hat dann rausgefunden, dass gestresste Leute höhere Cortisol-Werte haben und hat dann geschlussfolgert, dass Stress dick machen muss. Und um DAS ging’s bei der Diskussion. Aber gesunde Leute können durch Stress allein kein Cushing-Syndrom entwickeln. Vielleicht ist der Appetit etwas erhöht, aber die Gewichtszunahme kann dann auch der “Stress-Ernährung” (Burger, Döner etc…) geschuldet sein. Fakt ist: “fett” werden (also, ich spreche hier von richtiger Adipositas) wird man nur durch zu viel essen.
Natürlich haben Hormone, u.a. Cortisol, eine enormen Einfluss auf unsere Körperformen. Das beste Beispiel ist der Wandel vom Kind zum Mann/zur Frau, sobald in der Pubertät ausreichend Hormone produziert werden. Die Wirkung von Cortisol hat mir übrigens eine Medizinerin erklärt, die sich mit der Wirkung von Hormonen auf das Gewicht eingehend beschäftigt hat.
@ Wusu: Es tut mir wirklich leid, dass Sie auf Cortisol angewiesen sind und sich die entsprechenden Nebenwirkungen zeigen. Aber ich hoffe, dass Sie dadurch die ursächliche Erkrankung in den Griff bekommen haben. Ist ein schwacher Trost, ich weiss…
Coritson macht sehr wohl dick, weil dadurch Wassereinlagerungen begünstigt werden. Ausserdem verlangsamen viele Medikamente den Stoffwechsel und regen zusätzlich den Appetit an.
Ich selber musste seit mitte November viele Medikamente einnehmen ( Antibiotika, Virenhemmer und starke Schmerzmittel) und habe dadurch zugenommen. Mein eh schon niederer Blutdruck wurde gesenkt und ich hatte Heisshunger. Entweder esse ich dann mehr oder falle mehrmals täglich in Ohnmacht.
Ok. Ein gesunder Mensch wird durch das bisschen Cortisol, was er bei Stress bildet, nicht fett. Um das ging’s bei der Diskussion. Wer wegen eines Medikaments Wasser einlagert, ist nicht fett, sondern leidet an einer Nebenwirkung. Wer wegen eines Medikaments seine Fettdepots an einem anderen Ort einlagert, wird nicht plötzlich 30kg schwerer, sondern leidet an einer Nebenwirkung. Und wer mehr isst, weil ein Medikament den Appetit fördert, wird nicht fett wegen des Medikaments, sondern weil er mehr isst.
Wenn Gewichstzunahme eine Nebenwirkung einen Medikamentes ist, dann ist das Medikament sehr wohl die Ursache für die Gewichtszunahme und Übergewicht bei längerer Einnahme. Übrigens sind 30 Kilo die Norm wenn man über längere Zeit Cortison einnimmt.
Stress verursacht ebenfalls eine langsameren Stoffwechsel ebenso Schlafmangel.
Sind bei mir zum Glück keine 30 Kilo sondern nur 5
Mein Rekord war übrigens 6 Kilo in 3 Tagen, mit einem Medikament, dass meinen Blutdruck erhöhen sollte.
Tut einfach gut, nicht an die letzten Peinlichkeiten erinnert zu werden, gäll?
Fröhlich weitertänzeln.
Und irgendwann in ferner Zukunft erinnern Sie sich dann plötzlich wieder an eine “Diskussion” mit mir, wo Sie gewiss “Klartext” gesprochen haben. Sie wird – irgendwie – dazu führen, dass ich mich entschuldigen muss und dass Sie es – wasimmeresauchseinmag – schon immer gewusst und gesagt haben.
Ich glaub Sie haben da einfach ein Gnusch mit Wörtern (da sind Sie in Ihrer Sprachsensibilität amigs einfach wirr): Sie meinten wohl nicht “Gerechtigkeitsgefühl”, sondern “Selbstgerechtigkeit”
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-20972-2.html
so, und wenn man sich das mal zu gemüte geführt hat, dann macht sich verständnis für alle mit gewichtsproblemen behafteten leserInnen breit, welche nach der lektüre solcher heftli sehen: aha, ich bin nicht der/die einzige mit gewichtsproblemen.
Toller Blog Eintrag! Ich bin 25i im 5. M. schwanger und habe schon 7kg zugelegt (was schon?!?), ich bin stolz auf mich und meinen Körper und was er jeden Tag leistet, ich esse ganz normal 3x am Tag ohne irgendwelche speziellen Gelüste. Da ich sonnst immer hart arbeite, viel Sport treibe und auch gut auf mein Erscheinungsbild und meine Fitness achte (als professionelle Tänzerin und Tanzlehrerin) Meine Kleidchen kriege ich schon seit dem 3 M. nichtmehr über meinen Po (wasser in den Beinen) aber wisst ihr was!? Ich bedanke mich jeden Tag dafür das Glück zuhaben ein gesundes Kind in mir zu tragen.
Genau! ich habe bei meiner ersten Schwangerschaft 25 kg!!!!! zugenommen. habe mich wie gewohnt ernährt. 5 Mt. nach der Geburt hatte ich mein Gewicht wie vor der Schwangerschaft wieder erreicht… ohne zu Hungern , ohne Personaltrainer. Esst wie bis anhin, bewegt euch wie bis anhin und lasst euch von der Waage und den Sprüchen anderer nicht unterkriegen. Geniesst die Zeit….
Sehr richtig! Lassen Sie sich von diesen Coiffeur-Zeitschriften nicht das Leben verderben, das hat nicht mal meine Frau getan. Hauptsache, Sie und Ihr Kind sind wohlauf, alles Gute!
Wenn die Leute auch so auf den Dreck schauen würden, den sie liegenlassen, wie auf ihr Äusseres, wär heute nicht so eine Schweinerei am Bahnhof!
Das eigentlich kranke ist nicht die Diskussion, sondern dass es Menschen gibt, welche nicht nur Klatschheftli lesen, sondern den Inhalt für bare Münze nehmen. Das sollte zu denken geben!
Richtig, nemo. Wenn man das weiter denkt kommt man zu dem Schluss, dass dagegen nur ein Kraut gewachsen ist: Bildung, Bildung und nochmals Bildung!
Man könnte z.B. Barbara G. Walker, Jane Roberts oder Edgar Rice Burroughs zur Pflichtlektüre in Schulen erklären.
Damit die Menschen nicht jeden Schund für bare Münze nehmen.
(sondern nur den, der Wildkatze auch zusagt)
Mich ärgert an der ganzen Sache der Titel (und das geht an die Tagi-Mitarbeitenden). Natürlich heisst bump
auf englisch Beule, aber man hätte das netter übersetzen können, z.B. Babybauch! Auf deutsch hat
Beule den Unterton von etwas Unerwünschtem (Kopf, Auto).
Wir machen uns das Problem auch noch selber, ich habe bis jetzt noch nie erlebt, dass ein mann einen Spruch gemacht hat, sehr wohl aber andere Frauen. Und die sollten es doch besser wissen, denkt man. Die Schwangerschaft ist schön und schwer genug zur selben Zeit, da muss ich mir doch nicht noch ein Stress machen mit dem Essen, oder?
Also liebe Frauen, lasst doch jede es tun wie sie es selber will.
Wenn es sich nur um wenige Kilos handelt glauge ich kaum das es den Partner stört es ist normal, dass der Mensch in seinem Leben nicht immer den schlanken Körper eines 20 jährigen hat. Aber eine Schwangerschaft die vor 5 Jahren statgefunden hat für 20 oder mehr Kg Übergewicht verantwortlich zu machen ist einfach Faulheit.
Wär cha lache über sich, kennt erscht s läbe 1 x 1 peter reber , weltensegler, einfach ein Fan von mir
der war jetzt gut, heidi!
Schwanger sein ist so schön, jede Frau soll es doch so machen, wie es ihr am Liebsten ist, wenn der Ehemann sie wirklich liebt, dann auch mit ein paar Kilos mehr! Jede soll es so machen, wie es für sie stimmt und jeder Körper geht anders damit um!
Es ist hierzulande ein kultureller Schwachsinn zu galuben, dass sich eine Frau während der Schwangerschaft hemmungslos zufuttern soll und darf. Der Körper ist so konzipiert, dass es nur minimsten zusätzlichen Massnahmen Bedarf! Ich bin Frauenarzt und war bereits in zahlreichen Ländern tätig (Südamerika, Afrika, Indien, USA, Frankreich und der Schweiz). Bis zu einem gewissen Grad ist Sport auch während der Schwangerschaft durchaus angebracht. Zudem ist in der Regel nach 1 bis 2 Monaten nach der Geburt von der Schwangerschaft ncihts mehr anzusehen (Gewicht, Muskelmasse etc.)
vor der Schwangerschaft wog ich 56Kilo bei 171 cm, dünn war ich, da ich eher wenig esse. Am Ende der Schwangerschaft 86 Kilo, 30 Kilo mehr und mir wars so egal! Ich habe gesund gegessen, regelmässig aber eindeutig mehr. Ein Jahr nach der Geburt war ich bei 58 Kilo, ohne Stress, ohne Sorgen, einfach wie es sich wieder eingependelt hat… Ich denke gerade Frauen, die eher wenig essen, nehmen in der Schwangerschaft viel mehr zu, der Körper reagiert anders auf das Mehr, das er bekommt als be Freuen, die sich schon immer vernünftig ernährten…
Voll däne! Habe beim zweiten Kind gemeint, ich würde Zwillinge kriegen weil ich einiges schwerer war als beim ersten. Mein Gewicht hatte vor den Geburten jeweils 9 Monate gebraucht, um zu werden und brauchte nach den Geburten weitere 9 Monate um wieder zu verschwinden. Ohne je zu fasten oder gar zu hungern. Nur gesunde Ernährung und genug Bewegung an der frischen Luft! Und natürlich habe ich lange gestillt. Sicher habe ich nicht sinnlos alles reingefuttert, was irgendwo erreichbar war. Aber die sogenannten Schwangerschaftsgelüste habe ich natürlich ausgelebt.
Koestlich….Meredith Nash…sollte mal nach Perth, WA kommen! Da sieht sie Frauen welche 120 kg und mehr auf die Waage bringen. Nicht nur eine Dame, nein viele! Die fressen den ganzen Tag suesses Zeug und Chips und saufen Kuebelweise Zuckergetraenke, verstopfen die Shoppingzenter so das der normale Esser nicht schnell rein kann, um seine Einkauefe zu taetigen. Man muss um diese Fleischberge herummaschieren wie um den Eyers Rock!
Das ist auf allen drei Bildern die gleiche Frau? Unglaublich! Schaut aber trotz der Gewichtsveränderung immernoch Klasse aus!!