Leben


Andrea Fischer am Freitag den 23. Dezember 2011

Die Christkindlüge

MamablogFrWP

«Sag mal ehrlich: Gibt es das Christkind wirklich?» (Bild: Botticellis Madonna Magnificat)

Justin Bieber erklärte vor ein paar Tagen in einem Interview mit AOL Music, seine Mutter hätte ihm nie was vorgemacht mit dem Weihnachtsmann. Sie habe eben ihr Kind nicht anlügen wollen. Nun, wer will das schon? Aber eine Kindheit ganz ohne Weihnachtsmann oder Christkind scheint mir ein etwas gar hoher Preis dafür, dass meine Kinder nie von mir enttäuscht sein sollen. Sind sie ja ohnehin immer mal wieder. Da will ich wenigstens etwas davon haben.

Trotzdem hatte ich natürlich Respekt vor der grossen Entzauberung, dem Moment der Wahrheit. Und meine Kinder wohl auch. Denn je älter sie wurden, desto weniger gründlich erörterten wir die Weihnachtssache, wir haben sie vielmehr nur noch ab und zu sanft gestreift, fast versehentlich, so wie man das Thema Gewicht in Gegenwart eines übergewichtigen Menschen elegant meidet. Keine Fragen mehr nach der Farbe von Christkindchens Flügel, keine Bitten mehr, es heimlich zu fotografieren. Wir alle wussten oder spürten zumindest, dass diese zwangsläufig Ernüchterung bringen würden.

Natürlich kam sie dann trotzdem, die Gretchenfrage, ganz ohne Vorwarnung bei einem Herbstspaziergang: «Sag mal ehrlich: Gibt es das Christkind wirklich?» Was hätte ich sagen sollen? «Nein?» Das hätte irgendwie nicht gestimmt, denn ein Teil von mir glaubt sehr wohl daran, tut es, seit ich selbst damit aufgewachsen bin, irgendwie verschont vom magiefreien Offenheitswahn der Siebzigerjahre. Aber «ja» war auch nicht die richtige Antwort und die Kinder hätten das auch nicht akzeptiert. Also näherten wir uns der Sache in Spiralen: Es sei für einen Engel natürlich nicht möglich, mit tausenden von Büchern, Stereoanlagen und Lego Atlantis Burgen in der Stadt rum zu düsen, erklärte ich. Darum brauche es eben Eltern, die den technischen Teil erledigen. Das leuchtete den Kindern ein und irgendwie ergab sich das gefürchtete Gespräch ganz selbstverständlich. Es endete mit dem Fazit, dass die Erwachsenen die irdischen Jobs übernehmen, sozusagen die Muskelarbeit, während das Christkind eher ein Gefühl ist, eine Idee. Und dass man das kleinen Kindern eben nur mit dem konkreten Bild eines geflügelten Wesens vermitteln kann, während sie, meine Kinder, jetzt alt genug sind für solche abstrakten Dinge.

Und jetzt? Was hat sich seit der grossen Aufklärung verändert? Eigentlich gar nichts. Stillschweigend haben wir einfach alles beim Alten belassen. Die Adventskalender füllen wir wie bis anhin bei Nacht und Nebel, die Kinder verstecken weiterhin ihren Wunschzettel vor dem Fenster und schliessen ihre Zimmer ab, damit nicht wir es sind, die ihn holen kommen – und mein Mann lehnte auch dieses Jahr in der Nacht vor dem 1. Dezember aus dem Treppenhausfenster und wedelte die Briefchen mit einer langen Bambusstange in den Hof, wo wir sie rasch holten, lasen und dann versteckten. Uns allen gefällt der Zauber, den wir damit am Leben erhalten. Und dass der nicht ganz weg ist, zeigt der Wunschzettel, den unsere Tochter dieses Jahr vor das Fenster gelegt hat: Er beginnt mit «Liebes Mami, lieber Papi und liebes Christkind».

Wir begrüssen heute neu die Autorin Andrea Fischer im Mamablogteam. Andrea Fischer ist Autorin des Buches «Das ganz normale Familienchaos», einem «Ratgeber für Eltern mit Herz und Humor». Fischer lebt mit Tochter, Sohn und ihrem Mann in Zürich und arbeitet als freischaffende Journalistin.

576 Kommentare zu „Die Christkindlüge“

  1. heidi reiff sagt:

    Wir sind einfach niemandem Rechenschaft schuldig. Ich glaube nicht an des jüngste Gericht. Mich schauderts jetzt noch,wie das Szenario abging bei der Abwahl von Ruth Metzler, hab das am TV gesehen, staune wie sie sich tapfer gehalten hat. Hoffe das Patriarchat ist nichtmehr so dominant wie früher. Blasphemie gekoppelt mit Bigotterie :-) .

  2. Katharina sagt:

    Die Christkindlüge -> gefälscht -> forged

    http://www.scribd.com/doc/55685655/Forged

    Lügen, Irreführungen, Fiktionen.

  3. Wolfgang Hartmann sagt:

    Die Überschrift “die Christkindlüge” ist voll korrekt, da das verbreitete Bild vom Christkind falsch ist. Tatsächlich ist das Christkind Jesus Christus Gott, und Weihnachten Mensch (keine Flügel) geworden. Man könnte noch sagen, dass es für die Menschheit zu Ostern gestorben ist. Das ist alles. Deshalb wird Weihnachten gefeiert. Aufklärung in diese Richtung würde so manche peinlichen Situationen und Erklärungen vermeiden. Mehr Mut zur Wahrheit. Ob man das tatsächlich so will oder sieht ist noch eine andere Sache, auch können wir diese Entscheidung getrost unseren Kindern selbst überlassen.

  4. Katharina sagt:

    Widerspenstige sagt 3. Januar 2012 um 18:43 (auf Seite 1)

    Widerspenstige, zuallererst: autoritärer Ton funktioniert nicht und zeigt nur Deine eigene Schwäche. Über Deine Entgleisung betreffend aufspielen sehe ich grosszügig hinweg, denn wie alle anderen hier rede auch ich meine Meinung.

    Was soll die politische Scheisse betreffend Palästina und Israel in mir an Selbstreflexion auslösen? Das Thema Palästina/Israel ist sehr volatil und sehr vielschichtig. Das würde den Verlauf hier nur noch mehr sprengen. Ich sehe dazu nur eine Zweistaaten-Lösung als gangbarer Weg. Nur, selbst diese ist fragwürdig, denn die Frage, ob die Gründung Israels rechtens war, bleibt stehen. Auch die darauffolgende Vertreibung der Palästinenser. Solches kann nicht einfach mit ein bisschen Nachgeben und Konsens gelöst werden. Deshalb wohl gibt es bis heute keine friedliche Lösung zu dem Konflikt. Es ist also eine etwas unglücklich gewählte Analogie, vor allem auch, da Du weißt, dass ich jüdische Wurzeln habe, Pun intended.

    Weshalb ich Dein Einlenken kritisiere, ist folgendes:

    Ich habe mir die Mühe gemacht, Deine Kommentare im Gynäkologen Artikel nachzulesen. Zusammengefasst weisst Du auf Missstände in diesem medizinischen Bereich hin, belegtest diese mit Querverweisen und hast aufgrund des häufigen Auftretens von Übergriffen, seien die verbal oder Aktionen, gesagt, dass deshalb sehr wohl die Motivation eines Mannes hinterfragt werden darf, warum er diesen Beruf wählt. Mehr hast Du eigentlich nicht gesagt. Bionic Hobbit hat dann aus ihrer Erfahrung als Medizin Studentin nur bestätigt, dass das Hinterfragen der Motivation berechtigt ist. Ich habe übrigens zu jenem Thema auch gesagt, dass ein Background Check über die Motivation (betreffend sexueller Orientierung und Verhalten), diesen Beruf zu wählen, wohl die purpetreyeors identifizieren liesse. Würde ich mich für diesen Beruf entscheiden, hiesse das natürlich auch, dass ich mich einem solchen Background Check unterziehen müsste.

    Was gabi aus dem ganzen in seinen Windungen und Drehungen im verbalen Karussell der semantischen Verdrehungen machte, war die Aussage, dass Dein Statement sexistisch sei und eine Diskriminierung der Männer bedeute. Ich habe nirgends gelesen, dass Du je sagtest, Männer gehörten nicht in diese Berufsgruppe. Sein ganzer Angriffsvektor gegen Dich beruht somit auf seiner Lüge darüber, was Du gesagt haben sollst. Er hat damit einen Anspruch auf eine Definitionsmacht geltend gemacht, in dem ER definierte, was Du gesagt haben sollst, obwohl, wie er ja selber oft sagt, es ja dort stünde. Da er dies obsessiv wiederholte, zweifle ich daran, dass es eine Fehlinterpretation war, sondern einfaches Bullying.

    Er trieb sein Gespiel, in dem er im Wesentlichen diese semantische Verdrehung Deiner Aussagen kontinuierlich re-iterierte, immer weiter, er fügte dann noch hinzu, dass Du unter Neurosen und Wahrnehmungs-Störungen leiden würdest und trieb Dich mit seinem Bullying in die Ecke, bis Du eben eingelenkt hast.

    Meine Kritik ist nun, dass Du den Aspekt Bullying anscheinend ignoriert hast, oder es Dir nicht bewusst ist, und mit dem Einlenken auf seine Sinnverdrehungen Deiner Aussagen ihm auch stattgegeben hast, dass SEINE Interpretation Deiner Kommentare die Deinige sei, was wie oben gesagt, nicht zutreffend ist.

    Jemandem, den er nur aus ein paar Kommentaren hier kennt, Neurosen und Wahrnehmungs-Störungen zu unterschieben – wie er das Dir gegenüber getan hat – , nur weil seine Interpretation Deiner Aussagen ihm nicht gefällt, ist erstens ein oft beobachtbares Angriffsmuster und zweitens ist es auch kriminell. (Slander). Schon unter diesem Aspekt ist Dein Einlenken seltsam.

    Damit hast Du eben seine Taktik des Bullying honoriert, bzw. nicht erkannt, dass es sich um Bullying handelt. Entweder findest Du Bullying ok oder nicht. Deine Reaktion sagt mir Du findest das ok und gibst lieber nach. Daher eben meine Kritik. Wenn Du es ok findest, dann findest Du ein kriminelles Muster ok. Ich bin und das ist auch Kritik an anderen, erstaunt, dass bullying und mobbing eigentlich in dieser Diskussion nie erörtert wurde.
    Ich denke, meine Replik sollte reif genug sein,. Nicht, Widerspenstige?

    • Sportpapi sagt:

      Darf ich fragen, wie ein solcher Background-Check aussehen müsste? Wie würde das ablaufen, was würde erhoben? Was hast du gemeint mit sexueller Orientierung in diesem Zusammenhang??

      • Katharina sagt:

        ehm sorry Sportler, du hat selber das Argument gebracht wie denn die Frage der Motivation bei lesbischen Gynäkologinnen zu betrachten sei. ich nehme nun an Du verstehst was der Ausdruck sexuelle Orientierung heisst oder muss das nun auch noch eingelöffelt werden?

        background check: sicher einmal entsprechend geführte Interviews, was ja bei Jobanwärtern ähnlich gemacht wird. die Interviewer sind dazu ja entsprechend geschult. gehört zum Rüstzeug von HR Leuten. dann natürlich das Standard Zeugs, criminal records, credit check, usw.

      • Sportpapi sagt:

        Ich weiss, was mit sexueller Orientierung gemeint ist. die Frage ist nur, welche Relevanz diese hier hat. Aber ich gehe davon aus, dass Sie offenbar lesbische Frauen unter gleiche Beobachtung stellen möchten wie die Herren – im Sinne der Transparenz müsste das aber dann eigentlich angeschrieben sein, oder? Am besten suchen wir schwule Männer für die Frauenmedizin… Betreffend der Background Checks halte ich dich einmal mehr für sehr naiv. Das ist nicht mehr als eine Alibiübung, mit negativen Begleiterscheinungen für alle, die sich dem unterziehen müssen.

    • gabi sagt:

      Sie machen´s doch genauso wenig ungeschehen wie Ihre eigenen verbalen Entgleisungen, Katharina.

      “Die Frauenmedizin dichtmachen. Via Gesetz.” ist im Zusammenhang schon vollkommen klar (und nicht einmal von Widerspenstige bestritten… Bloss ausgewichen: Aber das kennen Sie ja bestens!) auf Männer bezogen.

      Und wieso Sie die Bionic Hobbit-Sache (apropos “Definitionsgewalt”: Wer wollte B.H.s Aussage gleich noch ins Gegenteil verkehren? Ich vielleicht?)so wundersam verkürzen wollen, wissen Sie doch selber ebenfalls am Allerbesten.
      Und: “Angriffsmuster”! Ihr permanenter Geschlechterkrieg scheint

      • gabi sagt:

        für Sie wirklich real.

        Was für ein perfides Angriffsmuster: Zitieren des Gesagten und Forderung nach Präzisierung. Echt nazimässig, oder zu was versteigen Sie sich als Nächstes?

        Hey… in Ihrer Aufzählung fehlt ja noch das ganz besonders Fiese: War das etwa nicht auch die Kunst meiner “semantischen Verdrehung” , dass Widerspenstige über ihre eigene Danksagung an Bionic Hobbit losschimpfte. Müsste mir als denkbegabtes Wesen nicht spätestens im Moment, in welchem ich Andere für ganze 1:1 übernommene Sätze meiner Selbst angreife, mal kurz ein Lämpchen aufleuchten?

      • gabi sagt:

        Müsste ich mich nicht spätestens dabei selber an den Ohren nehmen und mich fragen, wohin mich meine eigenen Phobien offensichtlich führen?

        Ich versteh´s einfach nicht: Wenn man sich nachträglich doch so schaurig winden muss und Ihnen hier zum Schluss nix Besseres einfällt, als noch derart geschraubte Behauptungen wie “Definitionsmacht” einführen zu müssen, wo doch – wenn´s nur das gewesen wäre – ursprünglich gleich präzisiert und richtig gestellt hätte werden können, anstatt drauf zu beharren, dass es genau so gemeint sei, wie Sie´s nun gerne vergessen machen wollen…

      • gabi sagt:

        Also kurz gesagt (und für jedes Thema hilfreich!):

        Wieso nicht einfach vorher überlegen, was für ein Eiertanz droht, wenn jeweils das Geschriebene dann noch nicht so gelesen werden soll, wie´s da steht?

      • Katharina sagt:

        Nazi? weil ich den zynischen Kommentar über den lesbischen Transhumanismus schrieb? und dort auch klar sagte es sei Zynismus.

        “Die Frauenmedizin dichtmachen. Via Gesetz.” Sie sind der einzige, der das die ganze zeit schreibt. neben anderem.

        Wissen Sie, Sie sind schlichtweg einfach eindimensional. und der Wisch den sie hier wieder einmal schreiben erscheint syntaktisch logisch… ist es aber nicht.

        Sie extrapolieren Ihre eigenen Verdrehungen und Verwirrungen in andere Figuren und irgendwo haben Sie den Faden verloren, wem Sie was verdreht haben. Weiter nichts.

        so. get lost.

      • Gabi sagt:

        Der Einzige? Das war also gar nicht Widerspenstige? Obwohl sie´s nachher selber eingestand? – Hey… Katharina! Wecki-wecki! Sie wollen wohl ein paar Dinge verpasst haben!
        “Widersp. sagt
        7. Dezember 2011 um 12:32
        Gabi, lassen Sie Bionic entscheiden und lassen Sie sie reden, ok? Was Sie persönlich darüber wissen, wissen die die meisten Frauen nicht!! Schliessen Sie bitte nicht von sich auf alle anderen hier, sonst muss angenommen werden, dass Sie da was zu verhindern suchen, was den Feministinnen ganz und gar auftrieb geben könnte, die Frauenmedizin nämlich dicht machen zu lassen!! Via Gesetz!”

      • Katharina sagt:

        Sie haben das perfekte Zitat gewählt, Gabi, denn:

        Sie rezitierten ad nauseam immer und immer wieder nur “Die Frauenmedizin dichtmachen. Via Gesetz.” und haben in der Art wie Sie das wiederholten, den Eindruck aufkommen lassen, dass Widerspenstige eine gesetzliche Regelung, die Frauenmedizin für Männer als Berufsfeld ausschliesse, befürworte.

        Was Sie mit “Die Frauenmedizin dichtmachen. Via Gesetz.” ständig referenzierten, besagt im Kontext des Gesamtkommentares genau das Gegenteil Ihrer Darstellung aus.

        Eben eine Verdrehung, nicht?

      • Katharina sagt:

        Jener Kommentar war ja auch eine Abgrenzung der Widerspenstigen gegenüber einer radikaleren Position )”Pasadran”). Sie haben aber in ihrer Kampagne wenn ich das so nennen darf, Widerspenstige genau in die Pasadran Ecke gedrängt, unter Bezugnahme auf eben genau diesen Kommentar, den sie mit nur einer ausschnittsweisen Zitierung eben im Sinn umgekehrt haben.

      • Gabi sagt:

        Ja… So seltsam das Ganze.

        Richtig unerklärlich. Wenn man Ihrer Logik folgen können sollte.

        Denn… Wieso wohl haben es nicht nur die anderen dort Anwesenden so verstanden, sondern ist es von Widerspenstige nachträglich sogar als genau dahingehend gemeint gewesen bezeichnet worden?

        Ist das vielleicht wieder mal so etwas à la: “Natürlich steht das so da, aber es ist doch glasklar, dass damit etwas ganz Anderes gemeint ist?”

        Hach… Was wäre das für eine schöne Welt, wo sich alle, einfach ausm Bauch heraus, ohne so etwas Verbindliches und Festlegendes wie Sprache gern haben könnten, hm?!

      • Gabi sagt:

        … und Katharina: Natüüürlich dürfen Sie es so nennen. Kampagne!

        Klar doch. So wie Sie eigentlich alles irgendwie nennen und es irgendwie im Sinn drehen können.

        Aber wie die Bitte – okay; da dürfen Sie auch “Forderung” sagen – nach Präzisierung (und das Spiel lassen grad Sie hier ja auch jedesmal aufführen) als “Kampagne” bezeichnen, sagt natürlich viel über Ihr Verständnis von Diskussionskultur.

        “Freedom of speach” und so; gäll?

        Aber immerhin: Heute keine blockwartmässige Anzeigendrohung.

        Sie machen sich!

        ;-)

      • Widerspenstige sagt:

        Ich habe das definitiv ad acta gelegt vor ein paar Tagen, mich hier nochmals dazu zu äussern. Und jetzt gibt es einfach kein Ende… :-(

        Katharina, ich habe genau diesen Satz für mein Einlenken genommen und es steht glaube auf Seite 1 hier nachlesbar sogar. Ich habe mich erklärt, diesen ominösen Satz in kalter Wut hingeschrieben zu haben. Das stelle ich nicht mehr in Frage, ok?! Indem Du jetzt an solchen krassen Aussagen mit der Lupe im Nachhinein heran gehst, zerzaust Du bewusst oder ich hoffe unbewusst meine Selbstreflexion dahingehend.

        Genug ist genug. Bitte lass es ruhen, dankeschön.

      • Widerspenstige sagt:

        Und Katharina wegen dem Mobbying und was Du darin interpretierst: Daphne und ich haben es genau so erkannt und es ja u.a. eine ‘mittelalterliche Hexenjagd’ genannt. Also nix da von akzeptieren oder tolerieren, sondern erkannt – einfach Hexenjagd genannt und nicht cybermobbing. Ganz klar wurde das verurteilt, aber es gilt hier (noch) nicht als kriminellen Tatbestand. Es fehlen schlicht Beweise, dass tatsächlich eine psychische Verletztheit genau dadurch entstehen könnte oder entstanden ist. Der Hetzende weiss selber ganz genau, was er damit auslöst im Gejagten. Es ist aber irgendwann Ende, ok?

      • gabi sagt:

        Danke für die Klarstellung einerseits, Widerspenstige.

        Augenverdehen für den Hexenjagdsvergleich andererseits.

        Übrigens – hey: Solidarität mit Opfern! – ziemlich respektlos den verbrannten Frauen gegenüber.

        Hexenjagden bestehen nicht einfach nur aus aufsässigen (zweifellos; wenn mich das ständig Rumwinden und immer erneut Ausweichen nervt!) Fragen zu Äusserungen oder zu Bitten um Präzisierung oder allenfalls Klarstellungen.

      • gabi sagt:

        Hexen hätten sich durch schlichtes, ehrliches und kohärentes Beantworten von Fragen, die sich erst durch eigene Aussagen überhaupt ergaben, bestimmt nicht aus der Bredouille retten können!

        Einfach bloss zusammenhanglos reinrufen “Hexenjagd und cybermobbying” reicht weder für eine Bestätigung noch für eine Widerlegung von IRGENDWAS aus.

        Mir erschliesst sich noch nicht einmal irgend ein Zusammenhang des Themas oder der “Hexenjagd” zum Satz “Es fehlen schlicht Beweise, d. tatsächlich eine psychische Verletztheit genau dadurch entstehen könnte oder entstanden ist.”

        Um was geht´s da überhaupt?!

      • Katharina sagt:

        Widerspenstige, mir geht es nicht um Dich, denn du hast gesagt, “Wut usw.” und damit Deinem Punkt zu dieser Angelegenheit gesetzt. Ich habe meine grunde fuer meine kritik dargelegt und damit ist das fuer mich auch erledigt.
        Mir geht es darum, was Gabi daraus (besagtem Kommentar von Dir) gemacht hat, und gerade jetzt wieder tut.

        Seine Sinnverdrehung durch Auslassen des Kontextes ist nun wirklich offensichtlich, nicht? Würden die Leser sich die Mühe machen, diesen einen Kommentar jedes Mal wieder im Archiv (nach mühsamstem Blättern und search/find deines Namens) zu finden, wäre das eben schon immer offensichtlich gewesen. Da das unterlassen wurde, wurde Gabis Zitat eben so genommen wie ich oben darlegte.
        Was mir aufstösst, ist, dass er dann zuallererst in seinen Repliken Realitätsverlust, Wahrnehmungsverschiebungen, Inhaltsleere usw. veranschlagt, und dann mit diversen psychopathologischen Buzzwords weiterfährt. Das hat er gerade oben ja wieder gemacht und meine Ableitung als unlogisch abgetan „Wenn man Ihrer Logik folgen können sollte“. Unerklärlich ist ja gerade nicht, dass „es nicht nur die anderen dort Anwesenden so verstanden“ haben, sondern eben durch die Unterlassung des Kontextes in seinen Zitaten der betreffenden Stellen, und dass die Leser sich nicht die Mühe machten, die Originalstelle nachzulesen, sondern Gabis Darstellung einfach übernahmen, erklärbar ist.

        „sondern ist es von Widerspenstige nachträglich sogar als genau dahingehend gemeint gewesen bezeichnet worden“ stimmt meiner Meinung nach nicht. Ich habe Deine Aussagen auf Seite 1 gerade nachgelesen und lese da nicht, dass Du erstens je gesagt haben sollst, eine generelle Ausgrenzung männlicher Gynäkologen zu fordern und von dieser Aussage abgewichen seist, sondern dass Du aus emotionalen Gründen eine spitze Formulierung gewählt hast und damit etwas angezettelt habest. Wie hier am Anfang gesagt, sehe ich es nicht so dass du etwas angezettelt hast, denn dein emotionaler Zustand war für mich klar lesbar.

        Deine Aussage “sonst muss angenommen werden, dass Sie da was zu verhindern suchen, was den Feministinnen ganz und gar Auftrieb geben könnte, (nämlich), die Frauenmedizin … dicht machen zu lassen!! Via Gesetz!”” kann als Drohung gelesen werden. aber die Art wie du die Drohung formuliert hast, lese ich eben als besagte Abgrenzung gegen eine solche radikale Position. In dem Sinn eben bin ich mit seiner Darstellung, Du hättest zuerst etwas anderes gesagt und dann deine Ansicht aufgrund seines heftigen darauf Pochens revidiert, nicht einverstanden.

        Vielleicht liegt es letztlich daran, dass gabi die falsche Haltung hat, denn er redet von F o r d e r u n g nach Präzisierung und erteilt dieser Forderung vehement Nachdruck, in dem er das ganze seit nun Ende November , was diesen einzigen Kommentar betrifft, durchzieht. Anrecht auf eine Antwort hat er nicht. Er kann nur um Klärung/Präzisierung bitten, nicht fordern. Dass er der Ansicht ist, ein einforderbares Recht darauf habe, dass er ein einforderbares Recht darauf habe, dass auf ihn eingegangen werde, ist angesichts seines Verhaltens offensichtlich.

        Gabi, das amerikanische Wort campaign ist nicht wertend. Es bezeichnet eine Kommunikationsaktivität von etwas längerer Dauer mit dem Fokus, eine bestimmte Aussage zu verbreiten. Sehe nicht, was das mit meinem Verständnis von Diskussionskultur zu tun haben soll.
        Aber anscheinend denken Sie, dass Sie kultiviert diskutieren.

      • Gabi sagt:

        ((Augenverdreh!))

        Klar. Alles nicht so gemeint. Ergibt sich ja schon daraus, was Sie sich noch alles dazu vorstellen können, wie´s eigentlich gemeint sein könnte.

        oh Mann…

      • plop sagt:

        Jesses! Nun beendet doch mal dieses gschtürm da, das ist ja lächerlich…

      • Katharina sagt:

        wenn Sie es nicht begreifen, liegt es wohl daran, dass Sie durch Ihre eigene Kampagne verblendet sind.

        Dass Ihr ‘mit vehementem Fordern’ ein frühkindliches Verhalten ist und auf ihre Entwicklungsstörung hinweist, hatte ich doch vorher glatt vergessen. Oder dass ihre Eindimensionalität auf Autismus oder ähnliche kognitive Stornierung hinweisen könnte, habe ich auch vergessen.

        Aber eben. get lost, I choose not to answer.

      • Gabi sagt:

        Klar doch: Nicht antworten können auf Fragen, die sich aufgrund eigener Aussagen ergeben, zeugt dann – im logischen Umkehrschluss – wahrscheinlich von… äh… helfen Sie mir … von Reife? … von einer Entwicklung hin zu echter Diskurskultur… oder zumindest von der Fähigkeit seine eigene “Meinung” vorher auf Hand und Fuss abzuklopfen? … Oder was oder wie?!

        Äh… Was ist dann im Gegensatz dazu noch mal kindisch? Aufgrund solch unglaublich geistesfernen Wishfull-thinking-Kapriolen muss man zwangsläufig schon einmal etwas durcheinander geraten; gäll Katharina?
        :-)

      • Gabi sagt:

        Puh!

        Nach so einem anstrengenden Blogtag weiss man wieder mal, warum man als Social Media Agent zum Jahresende so eine dicke Grati einstreichen durfte.

        Gut, kann man sich dafür auf potente Geldgeber mit schier unendlichen Ressourcen verlassen:

        Gäbe es die Weltverschwörung des Patriarchats nicht… Man müsste sie glatt erfinden!

        :-)
        :-)
        :-)

        Guten Morgen.

      • Widerspenstige sagt:

        Ich weiss Dein Bemühen um detailgetreues Analysieren des Gesagten zu estimieren, Kath. Mehr sage ich dazu nicht mehr.

        Gabi zu Ihrer Frage: ‘..Mir erschliesst sich noch nicht einmal irgend ein Zusammenhang des Themas oder der “Hexenjagd” zum Satz “Es fehlen schlicht Beweise, d. tatsächlich eine psychische Verletztheit genau dadurch entstehen könnte oder entstanden ist.” Das war an Kath gerichtet, weil ich noch nicht geantwortet habe auf ihre Analyse. Bitte lassen Sie es einfach so stehen, als wäre es nicht für Sie lesbar. Ansonsten kommen wir hier nie zu einem Ende. Dankeschön.

      • Gabi sagt:

        …Aber gerne.

        Immer für Sie da, wenn ich Ihnen irgendwie helfen kann.

      • Katharina sagt:

        “Aufgrund solch unglaublich geistesfernen Wishfull-thinking-Kapriolen muss man zwangsläufig schon einmal etwas durcheinander geraten; gäll Katharina?”

        here we go again, gabi. you just never ever will get it you disrespectful narrow minded little twerp. or to be clearer and blunt and disregarding any rules of civilized discourse: you’re an asshole and fuck off and drop dead.

        as an American I have the privilege to be blunt and disrespectful, primitive and outspoken since it is our reputation anyway.

        So go on, little child, and post a few dozen more replies to this. You can just kiss my undisputedly gorgeous ass with it.

      • Widerspenstige sagt:

        Huch! Wieso lese ich das erst jetzt… (Augenreibe)

        Es geschehen noch Zeichen und Wunder oder eine Fata Morgana? Ich bleibe mal vorsichtig und frage bei Gelegenheit Gabi….
        :roll:

  5. Gabi sagt:

    Na, Katharina?

    Wieder mal ein Bisschen in Ihren eigenen Verdrehungen und Verwirrungen verirrt? – Kommt schon mal vor in diesen harten Zeiten.

    Machen Sie sich nix draus: Den Notfall-Trick haben mittlerweile schon alle Pasdaran intus, gell?! – War gar nicht so gemeint! Natüüürlich nicht! Wer sollt so was – woher denn bloss auch – je von Ihnen denken!

    :-)

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