Leben


Jeanette Kuster am Sonntag den 11. Dezember 2011

Die Rückkehr des putzfaulen Mannes

Mamablog

Nachdem die Männer Jahr für Jahr mehr im Haushalt mitgeholfen haben, drücken sie sich plötzlich vor dem Putzen und der Kinderbetreuung: Putzmann-Fantasie in Pink.

Fast hatten wir schon an die Revolution geglaubt. An den neuen Mann, der sich am Feierabend nicht sofort in seinen Fernsehsessel verkriecht und mit der Fernbedienung in der Hand darauf wartet, dass seine Frau das Essen auf den Tisch stellt, sondern mit den Kindern spielt und unaufgefordert den Tisch deckt, wenn nicht gar selber kocht. Die offiziellen Zahlen bestärkten uns in unserer Überzeugung, dass sich die Zeiten geändert hatten: Zwar erledigten die Männer auch Anfang des 21. Jahrhunderts immer noch nur knapp halb so viel im Haushalt wie die Frauen, aber sie halfen doch Jahr für Jahr stärker mit. Und nun das: Das starke Geschlecht drückt sich wieder vor dem Bügeln, Putzen und der Kinderbetreuung. Die neuste Hausarbeitsstudie des Bundesamts für Statistik (BfS) zeigt, dass die Männer 2010 zehn Prozent weniger im Haushalt und der Familie mitgearbeitet haben als noch 2007, nämlich rund 16 Stunden pro Woche. Womit sie heute wieder auf dem Stand von 2000 sind.

Ein ganzes Jahrzehnt Gleichberechtigungsarbeit in Sachen Haushalt auf einen Schlag vernichtet. Über die Gründe rätseln die Studienleiter. Karin Schwiter vom Zentrum Gender Studies der Universität Basel versucht das Ganze trotzdem zu erklären und mutmasst gegenüber der «SonntagsZeitung», dass die wirtschaftliche Situation schuld an der Misere sei: «Die Anforderungen sind gestiegen, die Männer müssen mehr arbeiten und mehr leisten.» Die Folge: Sie haben schlicht weniger Zeit für Hausarbeit und Kinderbetreuung.

Das klingt einerseits logisch – umso mehr, als rund 90 Prozent der Schweizer Väter nach wie vor vollzeit arbeiten. Andererseits sind aber auch die meisten Mütter heute nicht mehr nur Hausfrauen, sondern ebenfalls erwerbstätig. Grösstenteils nur teilzeit zwar, den wirtschaftlichen Druck dürften sie jedoch ebenso zu spüren bekommen. Dazu passt, dass auch die Frauen laut BfS heute weniger Stunden im Haushalt arbeiten als noch vor vier Jahren – weil sie nämlich einen Teil der Kinderbetreuung und manchmal auch der Hausarbeit auslagern, zum Beispiel an die Kita und die Putzfrau. Warum sie allerdings trotz Job ausser Haus immer noch in knapp 70 Prozent der Fälle die alleinige Verantwortung für den Haushalt tragen und so immens viele Stunden mehr ins Aufräumen, Kochen und die Kinderbetreuung investieren als die Männer, bleibt unbeantwortet.

Augenfällig ist, dass sich die geschlechtsspezifische Aufteilung in Sachen Hausarbeit die ganze Gesellschaft durchzieht. So sind es keineswegs nur die Mütter und die Väter, die sich so arrangiert haben. Nein, auch bei kinderlosen Paaren bringt es die Frau auf 24, der Mann gerade einmal auf 14 Stunden Hausarbeit pro Woche – obwohl vermutlich in den meisten Fällen beide vollzeit berufstätig sind. Ja selbst Jugendliche, die noch bei ihren Eltern wohnen, verhalten sich entsprechend: Mädchen helfen jede Woche drei Stunden mehr zu Hause mit als Jungs.

Dass Frauen, die sich ihre Gleichberechtigung mühsam erkämpft und den Mann zur Mithilfe im Haushalt bewegt haben, sich diese plötzlich wieder nehmen lassen, kann ich mir nicht vorstellen. Zumindest nicht in diesem Ausmass. Sind es also vielleicht eher die jüngeren Paare der nachrückenden Generation, die sich in traditionelle Rollenmuster fügen? Und wenn ja, warum lassen moderne Frauen das mit sich machen? Oder müsste man die Frage vielleicht ganz anders stellen? Wählen die jungen Frauen ihre Rolle als Haushaltsfee womöglich ganz bewusst selber? In der Generation der Zwanzigjährigen gilt der Begriff Feminismus als veraltet, Emanze als Schimpfwort. Als Gegenreaktion gefallen sich viele in ihrer Weibchenrolle und bevorzugen den Macho gegenüber dem Hausmann. Gut möglich, dass sich das in der Hausarbeitsstudie niederschlägt.

Aber vielleicht ist das Motiv gar nicht Unterwürfigkeit, sondern vielmehr Macht. Nicht wenige Frauen haben das Gefühl, dass der Mann im Haushalt sowieso nichts richtig machen kann und geben ihm das auch deutlich zu verstehen. Das Zuhause ist ihr Reich, da bestimmen sie und nur sie. Der Mann lässt sich das natürlich nicht zweimal sagen und verkriecht sich noch so gerne in seinen Fernsehsessel, während seine ach so perfekte Hausfrau mit dem Staubwedel um ihn herum wirbelt.

Wie ist das bei Ihnen? Teilen Sie sich die Hausarbeit mit Ihrem Partner? Und können Sie als Frau Ihren Mann ganz entspannt eine Ladung Wäsche machen lassen, oder müssen Sie immer genau kontrollieren, ob er auch sicher nichts falsch gemacht hat? Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder unabhängig vom Geschlecht gleich viel mithelfen? Und was beziehungsweise wer ist Ihrer Meinung nach Schuld an der Rückkehr des putzfaulen Mannes?

460 Kommentare zu „Die Rückkehr des putzfaulen Mannes“

  1. Wildkatze sagt:

    Zufi, ab in die Ostmark! – Ah, zu dumm, Sie haben ja schon eine Haushaltsfee!

    • Wildkatze sagt:

      “Vor allem jüngere Frauen mit niedrigen Bildungsabschlüssen…” – Naja, wer das mag…

      • Karl Müller sagt:

        @Wildkatze: Genau. Wer das mag. Jedem das Seine. Unsere Gesellschaft verkommt langsam wirklich zu einer Form von Zusammenleben, wo der Staat jedem genau vorgibt, wie er zu leben hat. Sorry, in so einem Gebilde will ich nicht leben!

      • Auguste sagt:

        hmm…, strick oder kugel, karl müller? zug wäre schon wieder ein staatlicher eingriff in ihre flucht vor eben jenem.

      • Sportpapi sagt:

        Vielleicht bleibt jüngeren Männern mit niedrigen Bilidungsabschlüssen einfach keine andere Wahl?

      • Karl Müller sagt:

        @Auguste: Es gibt ja auch noch Auswandern. Ich liebe das Leben.

    • Daphne sagt:

      “Vor allem jüngere Frauen mit niedrigen Bildungsabschlüssen tendieren heute wieder zum traditionellen Rollenbild” – ich denke, das allein beantwortet schon die wichtigsten Fragen. Dazu würde ich jede Wette eingehen, dass viele jüngere Männer in derselben Situation ebenfalls noch so gerne ihren Job an den Nagel hängen würden, wenn die Lottofee es Ihnen ermöglichen würde… Denn selbst wenn die Partnerin das gemeinsame Einkommen finanzieren könnte, liesse es der Stolz vielfach nicht zu, dass man(n) auf so ein Angebot eingeht. Schade eigentlich.

      • Auguste sagt:

        hmm…, daphne, das pendel bewegt sich beim nachwuchs in dieser frage hin und her, wie dieses tondokument aus den siebzigern zeigt…

        youtube: tammy wynette – i don’t wanna play house

      • StefanB sagt:

        Daphne, auch ich, wenn ich mich auch nicht als ungebildet betrachte, hätte nichts dagegen, wenn die Lottofee (für Pippi darfs auch ein Lottofaun sein :-) ) mich mit genügend Bargeld ausstatten würde, dass ich den Berufsstress hinter mir lassen und nur noch tun könnte, wozu ich Lust hätte.

    • marie sagt:

      das könnte der zündstoff für etwas unangenehmes sein… ich beobachte das hingegen mit bedenken.

      • Nico Meier sagt:

        Rein Ökonomisch ist es leicht erklärbar warum Frauen mit einem tieferen Bildungsniveau eher zum traditionellenrollenbild tendieren.
        Es ist einfacher auf einen tieferen Lohn zu verzichten als auf einen recht hohen Lohn. Desweiteren sind Leute, denen es nicht vergönnt war zu studieren bereits ab 16 Jahren dabei zu arbeiten und konnten sich nicht bis anfang 30 “selbstverwirklichen” wie dies die Studis tun.

      • Nico Meier sagt:

        Mal Angenommen die Frau verdient 3′200 Franken netto im Monat wenn wir da die Fremdbetreuungskosten sowie die zusätzlichen Steuern die fürs zweite Einkommen zusätzlich anfallen abziehen bleibt bei zwei Kindern oder mehr einfach nichts mehr übrig.
        Wenn wir aber von einem Zweiteinkommen von 6′000 netto rechnen sieht das etwas anders aus.

    • Wildkatze sagt:

      “…Aufgeben aller Erwerbspläne zugunsten von Kindergeburten.” – Wer einen solchen Unsinn proklamiert und praktiziert muss sich nicht wundern, wenn nicht nur die Erwerbspläne sondern auch die Ehe- und Lebenspläne flöten gehen.

    • Daphne sagt:

      Herr Zufferey, eigentlich ist es schon ziemlich unfair, dass Frauen sich jederzeit in die Mutterrolle flüchten können, Männern dieselbe Fluchtmöglichkeit jedoch nicht in gleichem Mass offen steht… Wie wollen Sie dagegen angehen? Die Hausfrauenehe verbieten? Männer und Frauen zu gleichen Erwerbsanteilen verdonnern, Kinder hin oder her? Oder darin investieren, dass der weibliche Bildungsstandard steigt – zumal in einer postindustriellen Gesellschaft wie der unseren? :) Bin gespannt auf Ihre Antwort.

      • Sportpapi sagt:

        Haben Frauen in der Schweiz nicht sowieso den höheren Bildungsstandard, zumindest die jüngeren? Und ja, es ist unfair, dass Frauen diese Rückzugsmöglcihkeit haben, Männer nicht. Aber da damit müssen wir wohl leben. Ist vielleicht mit ein Grund, dass Frauen manachmal nicht den gleichen Ehrgeiz entwickeln, weil sie eben einen Plan B haben.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ergänzend zu sportpapi möchte ich hinzufügen, dass es eigentlich völlig unerheblich ist, welchen Bildungsgrad Frauen (und Männer) erreichen: Entscheidend ist, was sie daraus machen, Daphne. Warum sie daraus häufig nicht das machen, was zum Beispiel Gleichschaltungsbeauftragte wie die Autorin dieser carte blanche von ihnen erwarten, darüber lässt sich natürlich vortrefflich streiten.

    • alien sagt:

      Wildkatze, niemand behauptet ja, dass es eine besonders gute Idee ist, aber dass es so praktiziert wird oft, wirst Du ja nicht abstreiten. Manche Frauen benutzen die exklusive Familientätigkeit halt in der Tat als Rückzugsmöglichkeit aus dem Erwerbsleben.

      • Wildkatze sagt:

        alien, “Frauen mit niedrigen Bildungsabschlüssen…”. Da sollte der Hebel angesetzt werden.

      • Sportpapi sagt:

        Natürlich gibt es unter den Menschen mit niedrigem Bildungsabschluss auch einige Frauen. Sie sind da aber wohl eher in der Unterzahl. Und leider ist es nicht möglich, alle an die Uni zu bringen.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Über einen tertiären Bildungsabschluss verfügen in der Schweiz gerade mal 16 Prozent und in der BRD gut 25 Prozent, wenn’s mir recht ist. Gilt jetzt der ganze Rest- die Mehrheit also- als unterbildet? “Niedrige Bildungsabschlüsse” sind nun einmal eine allgemein gebräuchliche Bezeichnung, auch in Verbindung mit dem höheren Geschlecht, den Frauen, wildkatze, dafür kann ich nichts.

      • Nico Meier sagt:

        Ist es denn das Ziel alle Frauen und Männer an die Uni zu bringen?
        Wenn ich sehe wie erfolgreich die Fachhochschulabgänger im Vergleich zu Uniabgängern sind finde ich den Weg über die Fachhochschule bedeutend besser auch wenn er strenger ist.

    • alpha pfeiffer sagt:

      melde mich auch wiedermal. kein mann der welt hat was dagegen, falls die frau mehr verdient den haushalt und kinder zu schaukeln. nun ist es so, das die frauen aber dies freiwillig tun. die änderung wie es manche feministinnen wollen ist nicht in 50 jahren zu schaffen. zumal diese klassische rollenteilung seit anbeginn unserer menschlichen zeit auf erden verankert ist. weshalb ist wohl der weibliche körper zierlicher und schwächer als der männliche?!
      jede partnerschaft beruht zudem auf dem gemeinsamen dialog und ämtliplan. also was nützen studien wenn wir glücklich sind wies ist.

  2. Marcel Zufferey sagt:

    Nicht jede Frau und auch nicht jeder Mann verfügt über die geistigen Kapazitäten, um an einer Uni oder einer Fachhochschule zu studieren. Doch auch bei Frauen mit tertiären Bildungsabschlüssen lassen mitunter sich Rückzugstendenzen feststellen. Das Phänomen nennt sich Opt-Out-Revolution und hat in den USA vor Jahren einmal zu einer wilden Debatte geführt:

    http://www.nytimes.com/2003/10/26/magazine/26WOMEN.html?pagewanted=all

    • Daphne sagt:

      Aber nein, Herr Zufferey, wollen Sie damit etwa kapitulieren und andeuten, dass das menschliche Gattungswesen Mann auf ewig dazu verdammt sein wird, die (hauptsächliche) Ernährerrolle auszuüben? Etwas mehr hoffnungsfrohen Mut hätte ich schon von Ihnen erwartet…

      • fufi sagt:

        Ernährerrolle?

        Aber doch nicht in den ersten 6 Monaten?

      • Marcel Zufferey sagt:

        Daphne, ich frage mich gerade, ob der Titel dieses Blogbeitrages nicht falsch gewählt worden ist. Die Rückkehr der putzfreudigen Frauen wäre doch auch ganz passend gewesen, oder nicht?

    • Karl Bolliger sagt:

      “Nicht jede Frau und auch nicht jeder Mann verfügt über die geistigen Kapazitäten, um an einer Uni oder einer Fachhochschule zu studieren.” Trugschluss! In Frankreich kann jede(r) studieren – zählen tun jedoch nur die Abschlüsse der Grandes Ecoles. Wir sind auf dem besten Weg dorthin, Gymi für alle, Uni für alle, und der Rest geht auf die Fachhochschule – bloss richtig arbeiten wird dann niemand mehr – und vom bloggen alleine lässt sich keine Volkswirtschaft betreiben.

      • Daphne sagt:

        Stimmt, Herr Bolliger, vom Bloggen (und vor allem vom Kommentieren) kann niemand eine Existenz bestreiten – ausser vielleicht ein Perez Hilton und seinesgleichen… Mir bleiben noch zwei Urlaubstage zuhause, die werde ich allerdings anderweitig nutzen. Damit allen viel Spass bei der weiteren Diskussion!

      • Wildkatze sagt:

        Glücklicherweise gibt’s da ja dann noch die “Frauen mit niedrigen Bildungsabschlüssen…”. Oder wie muss ich das verstehen?

      • Marcel Zufferey sagt:

        Hm, Herr Bolliger: In Frankreich ist die Bildungspolitik ganz entscheidend, die sich da vor geraumer Zeit das ambitionierte Ziel -80% Bac- gesteckt hat. Le coq rouge hat damit begonnen, Akademiker sozusagen am Fliessband zu produzieren- und zur klassisch universitären Laufbahn eine ergänzende hinzu politisiert, aus der ein akademisches Zweiklassensystem hervor gegangen ist, was natürlich niemand beabsichtigt hat. Während klassische AkademikerInnen auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind, fristen die hinzu Politisierten ein Schattendasein.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Ich habe noch die ganze Woche Ferien- herrlich!

      • Karl Bolliger sagt:

        Wir haben doch auch schon mehr Frauen an der Uni als Männer – Wildkatze sollte also eher schnurren als fauchen ;-)

        Dumm ist nur, dass die Schweizerinnen sich an der Uni mehrheitlich Haushaltberufe aussuchen – phil. 1- & Jus-Studien sind der klassische Weg in den öffentl. Haushalt – in den produktiven Studienrichtungen hingegen findet man Ausländerinnen überproportional vertreten. Vielleicht sollte ich doch mal die internationalen Daten über die Geschlechter in den Studienrichtungen auswerten, ich fresse (m)eine Putzfrau, wenn es in Pakistan nicht anteilsm mehr Ingenieurinnen gibt als in CH

      • Marcel Zufferey sagt:

        Da kann ich Ihnen weiter helfen, Herr Bolliger: Bei den MINT-Fächern stellt die Mongolei mit 51 Prozent den weltweit höchsten Frauenanteil!

        http://data.un.org/Search.aspx?q=education

        Ich weiss nicht, ob es jetzt dieser UN-Link ist, aber bei der UNO werden sie auf jeden Fall fündig, ohne grosse Rechnerei. Den Link habe ich übrigens von Pipi, man höre und staune ;-)

      • Karl Bolliger sagt:

        ach – und vergessen zu erwähnen: der zunehmende Ärztemangel hat u.a. mit der Feminisierung des Berufsstandes zu tun. Nachdem die Ärztinnen auf Kosten der Steuerzahlerinnen eines der teuersten Studien (rund 1 Mio. Fr./Studium) absolviert haben – ziehen sie sich zumindest teilzeitlich ins Privatleben zurück – ob auf diese Weise die Studienausgaben bis zu ihrer Pensionierung je zurück fliessen, ist fraglich. Rechne: für 1 Arztstelle braucht’s mindestens 1.25 Ärztinnen. Die Damen haben also die von Wildkatzer eingeforderte tertiäre Bildung, bloss sie machen (zu)wenig daraus…

      • Karl Bolliger sagt:

        Wildkatzes Lebensplan, tertiäre Bildung, keine Erwerbsaufgabe wegen Geburt, keine Familie, etc. scheint nicht allen ihrer Geschlechtsgenossinnen verlockend. Jedenfalls finden sie immer wieder Männer, mit denen sie die Alternative versuchen. Früher promovierten die Krankenschwestern auf dem Standesamt, heute heiraten Ärzte meist nur noch Ärztinnen mit den oben beschriebenen Folgen. Ob sich unsere Volkswirtschaft sich sowas leisten kann, ist fraglich. Reiner Eichenberger hat schon für das Durchschnittskind ausgerechnet, dass es sich für den Staat nicht “rentiert”.

      • Nico Meier sagt:

        Wobei wir bei der Rückzahlung eines Teils der Studienkosten wären wie dies von Herrn Weigelt aus der Ostschweiz vorgeschlagen wurde er hat soweit ich mich erinnere eine Rückzahlung von etwas mehr als 100′000 Franken verteilt über einige jahre gefordert.

  3. fufi sagt:

    Aber mal ehrlich:

    Hauptsache, das Eigenheim ist sauber geputzt!

    Da freuen sich doch alle:
    S’Mami, de Papi, s’Meitschi und s’Büebli
    und sogar na de Golden Retriever!

    Und wenn’s denn zum Znacht noch ne Doktor Oetker-Pizza gibt?

    Welcome to Plaradise!

    :twisted:

  4. Hans Saurenmann sagt:

    meistens ist er ja so das die Frauen, Gross und Klein einfach einen besseren Bildungsgrad aufweisen als die Maenner, nur wird Ihr Potenzial nicht wirtschaftlich ausgeschoepft, dann waehlen Sie halt den geringeren Ausweg in die Ehe da Sie auf einfache Weise zu Wohlstand kommen, da muss der Hebel angesetzt werden. Kein Auffangnetz, weniger Scheidungen, und deshalb zufriedene Familien und ein gesunder Staat.

    • Yves M. sagt:

      Würde mich jetzt mal wundern nehmen, wie die These, dass die Frauen den besseren Bildungsgrad aufweisen, herkommt. Die Frauen sind meist gut ausgebildet. Das stimmt. Aber häufig in den “falschen” sprich nicht Karriere- und Viel-Geld-Verdienen Berufen. Was bring einer Frau den Dr. in Geschichte, wenn der Mann mit BWL-Bachelor schon zu beginn weg mehr verdient?

    • Karl Bolliger sagt:

      lieber Hans Saurenmann, sie widersprechen sich selber – die Ehe ist das Auffangnetz, doch diese Institution hat ihre Schuldigkeit getan, die Scheidungsraten werden weiter steigen, bis diese Institution des Patriarchats als Illusion erkannt ist.

  5. Yves M. sagt:

    Dieser Artikel ist wohl ein kleiner Weihnachts-Scherz. Die Autorin hat wohl vergessen, dass wir in den letzten drei Jahren die grösste Wirtschaftskrise seit 100 Jahren haben (und sie ist noch lange nicht vorbei…). Viele Männer und Frauen arbeiten zur Zeit gerne ein bisschen mehr, zur aktiven Jobsicherung. Vor allem bei den Banken. Dass da vieleicht nicht mehr ganz so viel in den Haushalt investiert wird, erscheint mir nur logisch.

    • Nico Meier sagt:

      @Yves Sie haben natürlich recht leider gibt es viele vorallem Frauen die sich nicht vorstellen können, dass es Männer gibt, die etwas mehr leisten müssen um ihre Jobs zu behalten.

  6. Frank Baum sagt:

    “Dass Frauen, die sich ihre Gleichberechtigung mühsam erkämpft und den Mann zur Mithilfe im Haushalt bewegt haben, sich diese plötzlich wieder nehmen lassen, kann ich mir nicht vorstellen.” Genau an dieser Ideologie sind die Feministinnen eben gescheitert. Sie haben sich blindlings auf ein Ziel versteift, alle Frauen verteufelt, die da nicht mitlaufen wollten und müssen jetzt feststellen, dass die Frauen selbst weniger und weniger da mitmachen. Auf dem Weg der Gleichberechtigung ist zum Glück viel erreicht worden. Die Ideologinnen haben sich aber verrannt. Lernen werden sie trotzdem nichts.

    • Nico Meier sagt:

      Mit den Emanzen ist es wie mit allen Fanatikern sie sind verbissen, frustriert und werden keinen Millimeter nachgeben.
      Ich habe kürzlich eine Studie gelesen, darin war zu lesen, dass bürgerlich denkende menschen glücklicher seien als links denkende Menschen. Desweiteren sei die Zufriedenheit von Frauen wie Männern im traditionellen Rollenbild am höchsten.

      • marie sagt:

        dann lesen sie mal karl müller, der relativiert ihr bild, ganz bestimmt!

      • Hotel Papa sagt:

        Und ich habe “Im Spiegel Heft zum Thema Depression” gelesen, dass nicht denkende Menschen glücklicher sind als denkende (etwas überspritzt gesagt). Was schliessen wir daraus?

      • Daphne sagt:

        Ha ha, Hotel Papa, solche Studien kenne ich auch. Vor allem ein Zuviel an Selbstreflexion soll sich schädlich auf das seelische Wohlbefinden auswirken – kein Wunder, scheut das menschliche Wesen im Allgemeinen instinktiv davor zurück… :) Damit ab in die Küche, Daphne, sofort!

      • Karl Müller sagt:

        @Marie Zitat”dann lesen sie mal karl müller, der relativiert ihr bild, ganz bestimmt!” Ja natürlich, ExtremistInnen kann man nicht mit netten Worten und an den Verstand appelierenden Argumenten kommen, da braucht es manchmal die Brechstange. Leider. Ich kann Ihnen versichern, dass ein nicht extremistisch feministisch denkendes Gegenüber, mit mir eine sehr konstruktive und lösungsorientierte Diskussion führen könnte. Aber so 20 Punkte Pamphlete müssen hart bekämpft werden. Zu lange wurden solche Hetzereien einfach stehen gelassen. Damit ist Schluss.

      • marie sagt:

        ach hr müller sie erzählen MIR das echt nix neues ;-)

      • Nico Meier sagt:

        Die Welt ist so wie sie ist und das ist gut so.
        Es gibt Menschen wie ich, die das beste aus der Situation machen und damit glücklich sind.
        Und es gibt menschen die der Gesellschaft die Schuld geben dafür, dass sie entweder nichts auf die Reihe bekommen oder aus welchen Gründen auch immer unglücklich sind.

      • marie sagt:

        so ist es hr meier!

      • Hansli sagt:

        All die Amokläufer waren deprimierte Linke….. Die Selbstmordrate ist in der linksextremen Hochburg im Appenzell am höchsten etc.

      • marie sagt:

        was? im appenzellischen gibt es eine linke hochburg? wenn das breivik gewusst hätte…

  7. Katharina sagt:

    Worum geht es hier eigentlich? ach so, Dyson… Staubsauger der Gehörschutz benötigt.

    Ich las neulich eine Statistik des Bundesamtes. Ein seltenes männliches Exemplar bringt eine Stunde mehr pro Woche für den Haushalt auf. Es wird daher prognostiziert, dass 2012 sich der Anteil der Männer in der Hausarbeit verdoppeln wird.

  8. Marius Hunkendorf sagt:

    zu früh gefreut:

    Männer müssen die gefährliche Arbeit machen.
    Männer müssen die schmutzige Arbeit machen.
    Männer müssen die körperliche Arbeit machen.
    Männer müssen die gifitge Arbeit machen.
    Männer müssen im Krieg sterben.

    usw.

    gibts da auch einen Mann – Blog?

  9. Rahel sagt:

    Mhh. lecker!!!! Na so einen liesse ich doch glatt auch meinen Boden schruppen………… :-)

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