Leben


Mamablog-Redaktion am Mittwoch den 7. Dezember 2011

Ein Porsche für Papa

Ein Papablog von Rinaldo Dieziger.

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Im Sportwagen ist Papa schneller zu Hause: Porsche Carrera.

«Sie können länger frühstücken. Sie sind früher zum Abendessen zurück. Gibt es ein besseres Familienauto?» So titelte das Inserat für den Porsche 964. Das war 1988. Und es stimmt auch für den Familienvater von heute. Wenn sich auch die Palette der Fahrzeuge stark gewandelt hat. Wählen Sie den Dodge Challenger, wenn das ganze Dorf schon von weitem vernehmen soll, wann Papa nach Hause kommt. Oder einen Tesla, wenn Sie zu Überraschungen neigen. Geradezu zwingend wird die Anschaffung eines Familienautos, wenn man ausserhalb wohnt. In einem kleinen, idyllischen Kaff auf dem Land. Ein Dorf mit unaussprechlichem Namen, das man erst kennt, seit man bei Homegate die Suchoptionen erweitert hat. Erweitern musste. Denn die kleine feine Wohnung in der Stadt ist zu klein und zu fein geworden. Wir haben jetzt ein Kind.

Die Suche nach einem neuen Dach über dem Kopf beginnt. Eins mit vier oder mehr Zimmern. Und grossem Garten vornedran. Mit Cheminée und Biotop. Oder zumindest einer schönen Terrasse. Oder wir kaufen ein Stück Land und bauen ein Haus. Was ist ein Mann ohne Land? Ohne eigenes Heim, das man irgendwann abgestottert und mit 50 um einen Weinkeller erweitert hat, aber doch nicht besitzt. Weil es einen besitzt.

Oder bleiben wir doch lieber in der Stadt und setzen auf das Stattauto (Mobility)? Zum Beispiel in Zürich. Oder in Basel, Bern, Luzern, St. Gallen oder Winterthur. Eine Mutter erzählte mir kürzlich, dass sie vom Kreis 5 mitten in Zürich West in die Agglomeration gezogen sind. Wo die Mieten günstiger sind. Wo es nach Landluft riecht. Wo um 23 Uhr keine Bässe wummern, sondern Kuhglocken. Wo die Kinder in der Schule noch Lena, Noah, Mia, Leon oder Sara (die beliebtesten fünf Namen im Kanton Zürich zwischen 1987 und 2010) heissen. Wo die Welt noch in Ordnung ist. Wo sich hinter dem Busch zwei Strassen weiter die Hasen und nicht die Nutten gute Nacht sagen. Und trotzdem kommt sie am Nachmittag mit ihrer kleinen Tochter auf die Josefwiese. In die Stadt. Wo die Spielplätze mehr und grösser sind. Wo man an einem Nachmittag mehr Mütter und Väter trifft als das ganze Jahr im Dorf. Wo der Arbeitsplatz, der Supermarkt, die Krippe, der Kindergarten, die Schule, das Café, die Pizzeria, der Starbucks und der McDonald‘s um die Ecke liegen.

Ich kenne Paare, die nach weniger als einem Jahr wieder in die Stadt gezogen sind. Vor allem, weil sie es satt hatten, alles mit dem Auto zu machen. Weil sie (wie so viele Familien auf dem Land) sogar zwei Autos bezahlen müssen. Weil der Supermarkt im nächsten Dorf liegt. Und man sie am Nachmittag in der Dorfbeiz schräg anschaut, wenn sie einen Caramel Macchiato zum Mitnehmen bestellen.

Und ich kenne Paare, die genau deswegen glücklich sind auf dem Land. Weil dort der Kaffee noch Café Crème heisst. Weil dort das CO2 aus den Kühen kommt und nicht aus dem Auspuff. Weil man in der Abgeschiedenheit näher bei sich selbst ist als bei allen anderen. Weil es unsere Natur ist, in der Natur zu leben. Ja, auch ich war ein glückliches Landei, lernte die Tiergeräusche nicht auf dem iPad, sondern am elektrisch geladenen Zaun des benachbarten Bauernhofs kennen.

Und dann gibt es auch noch jene, die den Fünfer und das Weggli haben, die auf dem Land wohnen und in der Stadt arbeiten. Die glücklichen Pendler. Glücklich, weil die halbe Stunde vom Arbeitsplatz nach Hause ihnen ganz allein gehört? Im Zug? Oder im Porsche? Und was fahren Sie?

2_rinaldo1Rinaldo Dieziger (36) ist Gründer und Geschäftsführer von Supertext, der ersten Textagentur im Internet. Er ist dieses Jahr Papa einer Tochter geworden und lebt mit seiner Familie in der Stadt Zürich.

288 Kommentare zu „Ein Porsche für Papa“

  1. plop sagt:

    Dann ist ja im Text nich nur von Autos die Rede. Sondern auch von den Dörfern, wo die Schulklassen dann halt hauptsächlich aus CH-Kindern bestehen. Ich habe schon von einigen gehört, die kurz vor der Einschulung ins Dorf gezügelt sind, deswegen. Schade, eine bessere Durchmischung würde da sicher viele Probleme lösen. Schlussendlich guckt jeder für sich, was ja auch verständlich ist, ich möchte meinem kind ja dann auch gute schulische Voraussetzungen ermöglichen. Werd deswegen aber nicht aufs Land ziehen… Es sollte auch in Stadtschulen mit hohem Ausländeranteil eine gute Bildung möglich sein.

    • plop sagt:

      aber was schreib ich da? Dies ist ja ein PAPA (oder heut eher Männer-) -Blog, und es geht um Karrenträume… herrje, sorry, komm ich da noch mit sonstwas. Ich möcht ein Fiat 500, neu oder alt, egal. Oder noch lieber: ein “Polski-Fiat” noch kleiner als der 500, mal in Polen gesichtet….

      • Francesca sagt:

        Falsch geploppt halt, und unrecht hast Du erst noch, die stellen doch dann da Asylantenheime hin, und wenn die Kinder kriegen in den Bergen, müssen die dann ja auch zur Schule, und voilà, schon hast die Durchmischung.

      • alien sagt:

        Naaaa. Bei uns, in Wollerau, gibt’s keine Asylanten. Die stellen sie in Schlieren, Affoltern oder Schwamendingen auf. Oder in Ebikon :-)

      • alien sagt:

        Aufstellen tun sie Heime, keine Flüchtlinge. Nur so als Disclaimer: Ich bin nicht fremdenfeindlich.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Soso, ein Wollerauer also bist Du, alien. War ich auch einmal. Lausige Busverbindungen nach Richti, vor allem über Mittag. Dorf-Wollerauer, nehme ich an… oder Schwalbenboden?

      • alien sagt:

        Momentan bin ich in Wilen. Der Bus ist langsam etwas besser, er fährt auch am Wochenende, big progress. Allerdings hat es in Richti einen riesigen Parkundride-Parkplatz (mit weit über 100 Plätzen). Da brauch ich keinen Bamertbus.

      • Hans Jakob Keller sagt:

        …Dein “Wunsch- Polski-Fiat” macht mehr Lärm und produziert 5 x mehr giftige Abgase als der oben abgebildete Sportwagen….

  2. Sisifee sagt:

    Ich plädiere für ein Zwischendurch zwischen Grossstadt und Kleindorf: ZB Winterthur, ZB Baden, etc. Schnell im Wald, schnell in der grossen Stadt, und mobil sein kann, wer will, problemlos mit SBB, Velo und Mobility.

  3. Pascal Sutter sagt:

    Ich fahre einen Ford Mustang GT. Der ist auch Rot. Und laut. Und Geil

    • Hotel Papa sagt:

      Sowas von politically incorrect aber auch!

      Geniess ihn.

      • Armando sagt:

        @ Sutter: Meistens steht er in der Garage oder im Stau. Wer sich bewegen will, fährt Motorrad.

      • Hotel Papa sagt:

        Musste heute erfahren, dass solche Argumentation als ein Indiz für ADHD genommen wird…

        Aber, yeah, nix schöner als an der stehenden Kolonne vorbeizufahren.

    • Wildkatze sagt:

      Sutter, so was hatte ich vor 25 Jahren. Auch rot. Aber wer fährt denn heute noch so was Monströses?

      • E.H.Roth sagt:

        hm, nur die 80er Modelle aus USA waren damals richtige Räben. Die meisten wenigsten. Also wenn ein AMI, dann den Dodge Challenger.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Pasci, das ist ein echt geiles Auto, gefällt mir sooo gut! Auch der Ton gefällt mir ;)

      • E.H.Roth sagt:

        also Pippi! :-) Du machst mich jetzt neugierig …

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der Mustang gefiel mir schon, als ich noch zur Schule ging, damals war er für mich der Inbegriff des Traumautos. Das ist er zwar nicht mehr ganz, aber er ist immer noch in meiner Favoritenliste, genau wie auch das Cabrio Sebring von Chrysler, wenn wir mal von normal preisigen Autos sprechen. Ich hab auch gern ein bisschen was um mich herum, in den ganz kleinen Autos fühle ich mich einfach weniger sicher. Und die japanischen Autos gefielen mir noch nie. Wir sprechen hier ja nicht von Zweckmässigkeit, sondern von Liebe ;)

      • Katharina sagt:

        Pippi, der neue Chrysler 300 ist ganz toll. oder was Dir evtl. gefallen würde ist der Cadillac CTS-V.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich hab sie gerade angeschaut Kate. Also der Chrysler würde mir gefallen, aber der Cadillac gar nicht, der ist nur protzig. Der Chrysler ist zwar auch bullig, aber irgendwie einfach amerikanisch gross, nicht protzig.

      • Laura TI sagt:

        Cadi hab ich mir damals in USA gekauft, als ich ein paar Jahre dort stationiert war. So ein 62-er Modell Convertible mit den Flügeln am Heck. Feines Teil aber nur für kurze Strecken, weil der hat so viel gesoffen, da musste man alle paar Meilen entweder Benzin oder Öl nachgiessen.

      • Katharina sagt:

        einen mit Flügeln, hach Laura, neidisch….

        wie pippi ja richtig feststellte liebe ich schnelle Wagen. da eignet sich die Strecke von El Paso TX Richtung San Antonio ausserordentlich gut, weil der Interstate 10 über 475 km duch unbesiedeltes Gebiet geht. Also das Schild an der Ausfahrt von El Paso : no services for 295 Miles ist wörtlich zu nehmen und der Tank platteben voll zu füllen. dafür dann eben Bleifussindianer in der Nacht auf der Piste. no cops…no traffic, no trucks. Und wer den texanischen Sternenhimmel je erlebt hatte…

      • Dr J sagt:

        Der Mustang ist eigenlich ein erschwingliches aut und mit ueber 30 milen pro US gallone auch nicht umbeding derartig trinksuechtig. Trotzallem far ich hier in einem BMW 3-serie, da er einfach viel besser gebaut ist und die strassen lage ist einfach sensationel. Der Cadi CTS-V is aber auch nicht von schlecten eltern….

    • alpha pfeiffer sagt:

      ich kann mit stolz sagen, bin die letzten 3 jahre einen fiat uno gefahren BJ 1992. würde ich heute noch, wäre da nicht das lästige nicht lösbare problem der benzin pumpe.
      in der stadt hängt man jeden ps protz ab, mit einer geilen soundanlage hört dich jeder. und deathmetal ist laut so geil.
      aus pannen- und unfallsicherheitsgründen fahr ich jetzt bmw BJ 1995. hat wenigstens abs und airbaigs. gehöre nicht zu den topverdienenden allimentezahler, die sich noch den kleinen luxus einens coolen teuren wagen leisten können.
      brauche ihn aber meistens nur alle 2 wochen wenn ich mein sohn bei mir habe.

      • alpha pfeiffer sagt:

        und ja, ich habe das model mit nur öv(mit ohne halbtax) und carshering/öv durchgerechnet, das auto ist billiger und vorallem sowas von bequemer.

  4. elena sagt:

    und was fahren sie? endlich eine einfache frage! also: einen mercedes 320 kombi, einen mini clubman und einen aston martin. aber natürlich nicht gleichzeitig sondern schön brav mit wechselnummer. bin familienmutter, um dem idiotischen ausdruck ‘ familienvater’ nicht nach zu stehen…

  5. Katharina sagt:

    GMC Yukon XL Denali in Schwarz.
    AMG CL 65 in Rot.

    • Hotel Papa sagt:

      Und ich habe gemeint, lediglich Männer brauchen solche Penisprothesen.

      Yes, I’m judgemental. Sue me.

    • Katharina sagt:

      irgendein Trottel hatte ja was von alternativ zu mir geschwafelt. der yukon ist einfach ein sehr praktisches gefaehrt. der amg als ueberbezahlter traktor eigentlich nicht.

      • Hotel Papa sagt:

        Aber es braucht schon einen Amerikaner (Und amerikanische Strassen und Parkplätze), um einen Lastwagen zur Familienkutsche zu erklären. We simply don’t have that kind of room here.

      • Hotel Papa sagt:

        Weiss nicht was dran ist, aber ich habe mal gelesen, die Vorlieber der Amerikaner für Pritschenwagen käme von den Vorschriften für den Flottenverbrauch. Die Pickups fallen nicht in die Definition der Flotte, die Amerikaner leiben ihre Big Blocks, und die gibts nur noch im Pickup. Ergo…

      • Katharina sagt:

        nein es ist ganz einfach: die Strassenbeläge sind dermassen schlecht, dass ein Auto, das nicht hochbeinig ist, zur Bandscheibentortur wird. zudem lieben wir Autos, wo das Verladen nach dem Enkaufen nicht zu einem Puzzle Spiel wird. und eben loaded. eine schnell wirksame Klimaanlage etwa. viele Leute brauchen auch einen Wagen, der mal etwas Gewicht ziehen kann (Anhänger für Boot etwa, oder ATVs).

        das grösste Problem beim AMG ist die Klimaanlage. die macht regelmässig im Sommer schlapp, weil unter-dimensioniert. und das im relativ milden Sommer in Südkalifornien.

      • Katharina sagt:

        und so von wegen Prothesen sind Sie derjenige, der oben dem Mustangfahrer auf die Schulter klopft. Mustang und Camaro und Corvette sind ja Midlife Crisis Autos, wo Mann meint es seien babe Magneten.

      • Hotel Papa sagt:

        Wie gesagt: Ich hielt solches Verhalten für männlich. Chauvinist pig eben.

        Wobei die Hausfrauenpanzer bei uns nicht umsonst so heissen. Siehe çI4ck von heute.

      • E.H.Roth sagt:

        gut wissen hier nicht alle was es bedeutet im Sunshine State eine Westkarre zu fahren… AMG kath… so so die Kath’s können die $$$ zum Fenster raus werfen… ;-)

      • tststs sagt:

        Haha, da zieht man ins sonnigwarme Südkalifornien und ärgert sich über…. die Klimaanlage… :-)
        Sorry, Katharina, ist nicht bös gemeint…

      • E.H.Roth sagt:

        Kath und ein AMG 65 (und nicht 55) ist (k)ein Midlife Crisis Auto? Und wir wollen jetzt nicht kleinlich sein 65 vs 55 oder gar nicht AMG.

      • Katharina sagt:

        Also wenn Sie den Artikel “Frauen mit Pferdestärken” meinen… der Jeep Grand Cherokee gilt hier als Frauenwagen und ist in der Klasse Midsize SUVs, nicht Fullsize.
        Chrysler hat aber eine lange Geschichte mit Qualitätsproblemen.
        das grösste SUV ist übrigens nicht amerikanisch, sondern japanisch: Toyota Tundra. Und wird in Texas gebaut.
        das zweitgrösste, die Chevy Silverados und Suburbans, die als amerikanische Autos sehr patriotisch vermarktet werden, kommen aus Mexiko. Ditto Volkswagen die als deutsche Qualität vermarktet werden.

      • StefanB sagt:

        Nette Autos, aber bei uns wohl etwas zu gross (besonders, wenn man die Breite der Gasse kennt, an deren Ende ich wohne :-) Da kommst Du nicht durch, und musst die letzen Meter zu Fuss gehen!)
        Und ja, ich fahr einen kleinen Kombi, knallrot (Feuerwehrrot), pendle damit auch von der Mittelland-Kleinstadt in die Grossstadt, habe aber vorher auch öV gemacht, nun aber, da schneller (täglich eine Stunde mehr Freizeit!) pV.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Jeder Wagen, der gross und etwas speziell ist, ist eine Mausefalle, Katharina. Das fand ich schon mit 23 heraus, als ich mit meinem 1971er Buick GS durch die Gegend blubberte. Mit der Harley war’s nicht besser. Seither sind gut 20 Jahre vergangen. Hätte ich damals den 1970er Challenger 440 R/T Six Pack anstelle der Harley genommen (ich dachte, V2 ist billiger als V8- weit gefehlt), dann, ja dann…

        …heute kostet mich (Auto)mobilität noch durchschnittlich 250.–, alles inklusive.

      • E.H.Roth sagt:

        Kath,
        den kenne ich und den fahren Sie? Ich bevorzuge die Form der CLS Limo.

        Sie kennen sich aber sehr gut mit Autos aus. Richtig ist, dass in der USA auf dem Land grössere Autos gefahren werden. Ich hätte eine Gewehrhalterung im Ford F-150 als must have, würde ich in den Staaten leben.

      • Katharina sagt:

        E.H Roth, ich mag die Coupe Form sehr. Mir gefallen die Zweisitzer (Roadster) zb weniger. Und die längere Version (CLS) mit vier Türen ist für mich in der Form ein Kompromiss, da eben an der Coupe Form angelehnt. F150 ist übrigens ein sehr gutes Auto und recht günstig. meine Partnerin hat so einen ihrem Vater geschenkt vor bald 2 Jahren, als seine alte Chruepfe aus den 60er Jahren den Geist aufgab. F150 Kings Ranch. Er arbeitet draussen im Inland auf einer grossen Farm.

        das mit der Gewehrhalterung ginge wohl in TX, aber nicht hier in CA.

      • Katharina sagt:

        Naja Zuffi, ich machte mal eine Dummheit. Vielleicht kennst Du die Barret-Jackson Auktionen von Vintage Autos. Da ersteigerte ich mir mal eine Replika eines Mercedes 500k. Also sowas: http://www.classicdriver.com/upload/images/_uk/11919/img02.jpg

        hatte einen Corvette Motor Baujahr 1978 unter der Haube. Sagenhafter Ton. aber bei etwa 80 mph war fertig, weil die Steuerung sehr lose war. gesoffen hat das Ding, weil es sehr schwer ist (Fiberglass Karosserie) 30l/100km.

        Dann war das Ding extrem lang, und deshalb senkte sich die Karosserie dann.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Corvette LT1-Motor, Bj. 1978, 350er mit Carter AFB Vierfachvergaser: Diese Mercedes-Replika konnte eigentlich gar nicht gut laufen, die Gfk-Carosserie (von der A- bis zur C-Säule GM) wurde seinerzeit auf einen Rahmen (ebenfalls GM) montiert, mit Speichenfelgen versehen- fertig. Die Amerikaner waren darin noch stark zu dieser Zeit. Auch Veredler wie z. B. Stutz griffen auf dieses Prinzip zurück. In Europa musste der Rahmen vom Käfer samt Motor für solcherlei Kreationen herhalten. Barrett-Jackson ist natürlich erste Sahne. Mann, die USA damals: Ein Traum, ein Traum…

      • alien sagt:

        Ich meine, es ist essenziell, dass die Amis alle Schützenpanzer fahren so von wegen Kampf an der Heimatfront.

        Ich lege mein Haupt in die Hände und stosse einen Seufzer aus, korrigiere, einen Megaseufzer. Einen Riesengigaseufzer, verbunden mit minutenlangem Augenrollen und abgewechselt mit flehendem Händewerfen himmelwärts und dem verzweifelten Ausruf “WARUM? WAAARUMMM???”.

        (In Denver habe ich das kleinste zu mietende Auto gerentet. Einen Dodge Caliber. Läuft bei uns als Kompakt-Familienwagen.)

      • E.H.Roth sagt:

        Kath, Sie kennen sich aus mit Autos, finde ich cool :-)

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Katie ist gern schnell unterwegs ;) Aber der YUKON ist schon ein Lastwagen, nicht wahr?

      • Katharina sagt:

        der wird als Chindschese sehr sehr praktisch werden. und im anderen werde ich wohl dann eine zeit lang nicht mehr Platz haben. aber ein Lastwagen ist das nicht. Superweiche schwebende Aufhängung. Automat. beheizte und im Sommer gekühlte Sitze. gestern Nacht war es hier 3 Grad und meine Partnerin hat die Sitzheizung heute morgen sehr geschätzt.
        Der motor ist so leise, das der Drehzahlmesser hilft, ob das Ding nun an ist oder nicht. Zudem hat es OnStar.
        Njaja, ich bin ja auch eine Trecky und das Raumschiff-Feeling gefällt mir halt. ;-)

      • alien sagt:

        Ach, auch bei Euch wird das Zeitalter der Gratisenergie bald vorbei sein.

  6. fufi sagt:

    1 / Wir wohnten 20 Jahre in Zürich+.
    Da hatten wir kein Auto.

    September 2004 sind wir auf’s Land gezogen. Und zwar auf’s Land!
    In die Gemeinde, aber nicht den Ort, der vor einigen Jahren den letzten Platz im Züricher Gemeinderanking eingenommen hat.
    Da haben wir uns ein Göppeli gekauft. Eines der bekannten roten, und dennoch keins aus Maranello!
    Das Kleinste, das es damals als Rotes gab!

    • fufi sagt:

      2 / Und das brauchen wir auch, hier draussen!
      Immerhin haben wir in den bisherigen gut 7 Jahren bereits etwa 6′500 km fahren müssen!

      Denn – trotz Volg, Beck, Metzger und Post im Dorf – manchmal brauchen wir was grösseres oder spezielleres, das es nur im Nachbar- oder sogar Uebernachbardorf gibt. Da heisst es, zwischen 5 und 7 km zu fahren!
      Ganz zu schweigen von (nicht nur) Notfall-Besuchen beim Tierarzt!
      (Zum Arzt fährt fufi mit dem OeV, besonders bei hohem Fieber oder Hand- und Beinbrüchen!)

      • Brunsli sagt:

        Danke fufi und weil Du krank ÖV fährst, liege ich im Moment mit Fieber flach. ;-)

      • fufi sagt:

        Tja, vielleicht kannste dir mal einen Porsche leisten!
        Ob du das als “Gesundheitsprävention” von den Steuern abziehen kannst, weiss ich allerdings nicht!
        Gueti Besserig!
        :-)

    • fufi sagt:

      3 / Und zur Arbeit in Zürich und zurück
      bevorzugt fufi der Snob selbstverständlich die grossen gelben Mercedes, mit Schofför!
      Oder die 4′400-PS-Maschinen auf Schienen!
      Tja, DA lässt er ANDERE für sich arbeiten!

      Und erlebt dafür – wie z.B. heute – wunderschöne menschliche Kontakte.
      Oder er liest ganz einfach sein Buch. Bei einem Feierabend-Bier!

      Na dann Prost allerseits!

      :D

  7. heidi reiff sagt:

    Peter Alexander

    “pedro immer nur dein Geschrei, pedro ich hol die Polizei, ich bin froh lebe ich in der Schweiz, die Muhezins sollen im eigenen Land Ruhe schaffen, hier in der CH gibts noch Ordnung, glaub nicht^mehr so militant wie früher, ja das lustige Tretauto ist leider auch vorbei, das ich mit meinem Bruder als Kind damals geteilt hatte,diese Wesaeisenbahnen, bin froh wenn es wieder Frühling wird, einfach so.

  8. Coupé sagt:

    Familie, 2 Kinder. Wohnen und arbeiten in ZH Stadt. Zur Arbeit mit ÖV. Hatten früher Volvo Combi, jetzt ein Mercedes E Coupé, 2 Türen. Euro Bonus sei Dank . Kleiner Motor aber stark. Bester CW Wert, niedriger Verbrauch. Alle schüttelten den Kopf. “du hast doch Familie?” Eben. Das sportliche Auto macht richtig Spass. Im Winter bleibt der Schlitten zuhause, im Sommer das Velo. So reicht der Kofferraum. Zuerst wollten wir ein Zweisitzer, aber da war der Aufstand zu gross :-) . Aber nie und nimmer ein Touran oder ähnlich. Zu sehr ein Familienauto.

  9. Anna2 sagt:

    Wenn Porsche, dann 356. Janis Joplin hatte einen. Seit ich das weiss, finde ich ihr Hippie-Image dubios. Aber schön sind sie. Bin nie was gefahren, das älter war als ich, und wäre daher vermutlich überfordert. Mir reichten “junge” Oldtimer mit Overdrive und Öl-Lecks.

    Heute finde ich vor allem: Die Grösse eines Autos, seine Lautstärke, seine Protzigkeit und die Höhe seiner Kühlerhaube sind umgekehrt proportional zur Intelligenz seines Besitzers.

  10. Katharina sagt:

    Alien, wenn Du mich slut nennst, ehrt mich das, denn ich sage nur: You ain’t gonna get any ever.

  11. alien sagt:

    Nein, Rittermann. Bei der Antwort würde Ihnen das Grinsen im Hals stecken bleiben.

  12. Philipp Rittermann sagt:

    glaub ich nicht – selbst bei diesen grauenvollen äh-”mama…blogs” amüsiere ich mich köstlich -> so go on if you like!

  13. alien sagt:

    Ok, dann hör auf mit unbedarften Spekulationen.

    • Astrid sagt:

      Und Du hör’ auf mit Deinen unmöglichen Anspielungen, alien. Es ist widerlich!

    • alien sagt:

      Anspielungen? Worauf??? Ich spiele auf gar nichts an. Los, raus mit der Sprache, Du beschädigst meinen Ruf.

      Ach Du meinst von wegen Katharina? Ich habe vor einer Dreiviertelstunde gesagt, ihr sollt sie selbst fragen. Ich oute doch niemand anderen, das wäre sehr fies (und da ich Katharina ja heute schon eine slut genannt habe, wird mir niemand vorwerfen, ich schütze sie).

    • alien sagt:

      Und nein, es sind keine Spekulationen.

  14. cowgilr sagt:

    ähä.. da haben wirs… richtige mädels finden die schnellen lauten flitzer um welten besser als die geschmack- ton- und farblosen hybrid-karossen. meinereiner hat für den normalogebrauch (mit kindersitzli hinten) einen kleinen peugeout 206, wenns mal ohne kind und mann sein soll, steht da noch irgendwo n ford LTD, JG 72, schwarz matt lackiert. hätte auch lieber den dodge charger genommen, nur leider hatte meine geldbörse etwas dagegen… jenu, mit dem ami hört man auch, wenn was grosses um die ecke kurvt… -und ja, er tönt schööööön und laut! :)

  15. Ruedi sagt:

    Und was fahren Sie? – Motorrad!

    Warum?

    Wenig Benzinverbrauch!

    Schnell, 4 Sekunden von 0-100Km!

    Nicht im Stau stehen!

    Kein Ärger wie mit denn ÖV-Mitteln, mein Sitz ist immer frei und stehen muss ich auch nicht!

    Und Spass am fahren!

    Stören tun einem nur die blöden Autofahrer in ihren Blechkisten. Die Staus Produzieren, denn Berufsverkehr aufhalten, alleine im Auto sitzen, 1 – 2.5 Tonnen fahrbaren Untersatz brauchen, um ihr im Vergleich Bescheidenes Körpergewicht von A – B zu bewegen.

    Angesichts der Klimaerwärmung sollte das alleine herumfahren Verboten werden!

    • Dr J sagt:

      naja, der winter ist halt nicht so gemuetlich auf dem motorrad und die sommer die wie hier haben sind auch etwas zu heiss, aber sonst fahre ich auch gerne of meinen 1100 Gixxer herum.

  16. dave sagt:

    ich fahre eine SL 63 AMG und einen Cayenne Turbo S…ich sehe ein dass es für die Umwelt wohl das Hinterletzte ist, aber der Fahrspass und das Gefühl überwiegt!

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