Jedem Schüler sein iPhone

iPhone Cherokee Language

Mit dem iPhone kann man auch Vokabeln büffeln: Schülerinnen in den USA.

An immer mehr Schulen sind Handys mittlerweile ganz verboten. Ganz anders an der Primarschule Goldau im Kanton Schwyz: Dort hat der Klassenlehrer höchstpersönlich jedem Schüler und jeder Schülerin ein iPhone in die Hand gedrückt, auf dass sie im Namen der Forschung testen, wie das intelligente Telefon sie beim Lernen unterstützen kann.

Das Projekt wurde von Primarlehrer Christian Neff und Beat Döbeli Honegger, Professor an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz und wissenschaftlicher Leiter der Projektschule Goldau lanciert. Nachdem die Behören ihr Okay gegeben hatten, wurden die Eltern der betroffenen Schüler informiert – und diese reagierten erstaunlich positiv. Wohl auch deshalb, weil die Smartphones längst in ihrer Familie angekommen sind. «Gemäss aktuellsten Studien besitzen circa 90 Prozent der Kinder im Alter von zwölf Jahren ein Mobiltelefon – ob uns das gefällt oder nicht», sagt Döbeli Honegger, «wir verführen die Kinder also nicht zu etwas Neuem.»

So fiel vor anderthalb Jahren der definitive Startschuss. Die Schüler wurden mit iPhones bestückt und verfassten gleichzeitig einen Vertrag, in dem sie unter anderem festhielten, dass sie die Smartphones weder in den Pausen, noch auf dem Schulweg benutzen und während der Stunde keine SMS schreiben würden. Zudem würden sie nie auf pornographische oder gewaltverherrlichende Seiten surfen.

Solche Seiten von vornherein sperren wollten die Projektverantwortlichen nicht. Denn es sei ja gerade Teil des Projekts, dass man den Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet beibringe. Einmal pro Woche muss jedes Kind selber einen Code einscannen, der sicherstellt, dass keine Verläufe gelöscht werden. So kann nachträglich überprüft werden, welche Seiten besucht wurden und ob sich die Schüler an die Vorgaben gehalten haben.

Und das haben sie bis jetzt vorbildlich getan: «Vermutlich ist schon mal versteckt ein SMS während des Unterrichts geschrieben worden, wir haben schliesslich früher auch heimlich Papierzettelchen herumgereicht», sagt Döbeli Honegger. Doch im Grossen und Ganzen seien sich die Kinder der Projektklasse ihrer Verantwortung bewusst. «Sie wissen, dass wir bei groben Verstössen das Projekt jederzeit abbrechen können. Zudem honorieren es Kinder, wenn man sie ernst nimmt. Nicht umsonst haben nicht wir Erwachsene den Nutzungsvertrag geschrieben, sondern die Klasse selbst. Sie waren erwartungsgemäss recht streng mit sich selbst und halten sich nun auch daran.»

Neben dem verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet bringt der Klassenlehrer den Kindern auch bei, wie das iPhone möglichst strahlenarm betrieben werden kann. Ausserdem sollen sie sich bewusst werden, dass Telefonieren und Surfen mit dem Smartphone ins Geld gehen kann. Darum bekommt jedes Kind monatlich eine detaillierte Rechnung zugeschickt, die der Lehrer mit ihm analysiert. Bezahlen muss es die Telefonkosten allerdings nicht: Geräte und Netz sind von der Swisscom gesponsert. Dass der Telekomanbieter mit der Zusammenarbeit wohl auch eigene Interessen verfolgt, findet Döbeli Honegger nicht heikel. Es besitze, wie gesagt, sowieso schon fast jedes Kind ein eigenes Handy. «Zudem sind wir von der Pädagogischen Hochschule in Goldau mit der Projektidee an die Swisscom herangetreten, nicht umgekehrt.»

Die Einführung in den bewussten Umgang mit Smartphones ist nur ein Aspekt des Projekts. Das iPhone soll vor allem als Lehrmittel positioniert werden. So ersetzt es in der Primarschule Lexikon und Französisch-Wörterbuch, stellt den Schülern Kopfrechen-Aufgaben und hilft ihnen beim Lernen von Fremdsprachen. Dank der «Remme»-App müssen die Goldauer Sechstklässler ihre Vokabel-Karteikarten nämlich nicht mehr selber schreiben, sondern bekommen sie vom iPhone fixfertig serviert – und die richtige Aussprache gibts auch gleich noch dazu.

Etwas seltsam muten der im Rahmen des Forschungsprojekts durchgeführte Orientierungslauf mit iPhone-GPS und das Bestimmen von Bäumen in freier Natur mithilfe der iForest-App auf den ersten Blick an, und man kann solche Anwendungen vorerst wohl noch als Spielerei abtun. Doch sie zeigen, in welche Richtung die Schule gehen wird und vor allem gehen muss: Altbewährtes bleibt bestehen, wird aber ergänzt von Neuem.

Die Jungen wachsen mit Handy und Computer auf und gebrauchen diese völlig selbstverständlich. Eine Welt ohne Smartphone und Tablet-PC gibt es für sie nicht mehr. Diese Realität mittels Verboten aus den Schulen fernhalten zu wollen, ist nicht nur illusorisch, sondern auch kontraproduktiv. Was verboten ist, wird bekanntlich noch begehrenswerter. Und surfen die Kinder heimlich, entziehen sie sich jeglicher Kontrolle. Deutlich fortschrittlicher ist deshalb der Weg, den man in Goldau geht. Indem man den Schülern aufzeigt, dass man mit dem Smartphone nicht nur spielen, sondern auch lernen kann und wo sich Fallen und Gefahren verstecken, lehrt man sie einen vernünftigen, verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Geräten und Medien. Und verwehrt ihnen die technischen Hilfsmittel nicht, die für die Vorbereitung auf die nächste Prüfung unbestritten hilfreich sind.

Es ist also Zeit für ein Umdenken an handyfeindlichen Schulen. Und die Kehrtwende hat bereits eingesetzt, das beweist das grosse Interesse am iPhone-Projekt. Die Schüler ganz konkret mit Smartphones ausstatten möchten derzeit zwar erst wenige Schulen, sagt Döbeli Honegger. «Das ist nicht weiter erstaunlich, schliesslich sind diese Geräte heute noch sehr teuer. Wenn aber in fünf bis zehn Jahren Prepaid-Handys den Funktionsumfang heutiger iPhones haben werden, sieht es wieder anders aus.»

114 Kommentare zu «Jedem Schüler sein iPhone»

  • Babysitter sagt:

    Mit dem Iphone hat meine Babysitterin jedenfalls weniger zu tun weil das Kind sich selbst beschäftigt. Aber ob das immer gut so ist?

  • Orsini marco sagt:

    Wozu die Schüler ein IPhone in der Schule gebrauchen müssen, kann ich mir nicht vorstellen! Kranke Lehrer, Kranke Schulbehörden und dessen Pädagogen, die selbst nicht wissen wozu ein IPhone überhaupt gut sein soll.
    Weshalb nicht schon im Kindergarten dieses Spielzeug an Kindern verteilen.
    Bitteschön aber nicht mit meinem Steuergeld.

  • Ernst Stampf sagt:

    Übrigens hätte ich dann gerne das neueste Samsung-Gerät und nicht das iPhone. Dies nur am Rande, aber typisch, dass dieses Gadget wieder mal so erwähnt wird, als sei es das konkurrenzlos Einzige…

  • Uwe sagt:

    Natürlich üben solche Geräte für Kinder eine besondere Anziehungskraft aus. Versucht man hier nicht einmal mehr die Hoffnung zu verkaufen, „mühsames“ Lernen werde nun plötzlich auf Grund eines Geräts „spassig und cool“? Lexika und Kopfrechentrainer sind ja nett, aber ist das wirklich alles? Rechtfertigt das den Einsatz solch teurer Geräte?

    • Rabe sagt:

      Sie treffen den Nagel auf den Kopf!

    • Matthias sagt:

      Das abschaffen von Papier und Büchern im Unterricht würde so einiges Rechtfertigen.

      • Uwe sagt:

        Dort wo wirklich durch elektronische Medien ein substanzieller Mehrwert erzielt werden kann, bin ich einverstanden. Vielleicht ist der falsche Weg damit Papier und Bücher ersetzen zu wollen. Ich erwarte mehr!

  • Uwe sagt:

    Unbestritten können Computer und Internet in der Schule von grossem Nutzen sein, dann nämlich, wenn die Kinder damit was Eigenes kreieren können. Hierfür reicht ein normaler Computer mit Internetanschluss aus. Aber das ist 2011 wahrscheinlich zu wenig sexy, um damit mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Kinder das ein paar Stunden lustig finden, aber dass sie die Geräte dann auch bald wieder zur Seite legen. Dann werden die Kinder wahrscheinlich dazu gezwungen, jeden Tag eine Stunde am i-Phone zu lernen…

    • Matthias sagt:

      Die frage warum man nicht endlich Computer in allen Schulen und Stunden einführt anstatt Handys ist durchaus berechtigt. Die Idee ist seit über 10 Jahren da aber nichts passiert in unserem Bildungssystem.

    • René Baron sagt:

      Das Kids mit dem Computer von sich aus was Eigenes machen ist Wunschdenken. Kids, sich allein überlassen, spielen passive Spiele oder texten sich die Haube voll. Kreativität muss aktiv gefördert werden. Dafür braucht es kompetente Lehrer und Lehrerinnen und Vorbilder im Umfeld von Peers und Familie. Ein Computer KANN unterstützen aber die Kompetenz des Lehrkörpers niemals ersetzen und wenn ein Kind mal ein Zeichenprogramm alleine starten kann ist es noch lange nicht hochbegabt 🙂

  • Hans sagt:

    Irgendwann wird es soweit sein dass unsere Kinder keine Handschrift mehr beherrschen. Schon heute hat kaum ein Jugendlicher mehr eine ansehnliche Schrift; aber offenbar braucht es dies in der heutigen Welt nicht mehr. Schade, mir hat man oft Komplimente dafür gemacht.

    • Matthias sagt:

      Genau, die braucht es nicht mehr.

      • René Baron sagt:

        Super, mit der Handschrift ist wieder ein Stück Individuum abgeflacht! Hoffentlich unterscheiden wir uns noch durch den farbigen iPhone Hintergrund.

  • Tobias Müller sagt:

    Hinterfragen ist verpönt: als „offen“ gilt, wer jeder Idee Folge leistet.
    Ebenso nicht gefragt sind kritische Stimmen bezüglich Strahlenbelastung, schliesslich sind „Fachleute“ in den CH-Medien „der Meinung“, Schnurlostelefone und WLAN seien unschädlich.
    Längst publizierte und vernichtende (z.T. Langzeit-)Resultate unabhängiger Forscher aus dem Ausland interessieren nicht, denn diese würden der CH-Wirtschaft schaden. Und die Kinder? Diese können sich nicht wehren.

    • Rabe sagt:

      Richtig. Dazu kommt, dass die Bildschirme teure und seltene Materialien (z.B. sog. seltene Erden) brauchen, die unter sehr zweifelhaften Umständen gewonnen werden. Behandelt man diese Themen auch?
      Man soll die Dinger nicht verteufeln, aber wer behauptet, man könne besser Vokabeln lernen, als wenn man die Karteikarten von Hand schreibt („die richtige Aussprache gibt’s gleich noch dazu“, ohooo), irrt sich. Zu Gunsten der Karteikarten könnte man anfügen, die richtige Schreibweise werde gleichzeitig eingeübt. Und langsam einprägen funktioniert noch immer besser als schnell switchen.

  • heidi reiff sagt:

    Mein Computer läuft seit langer Zeit gut, die Marke ist mir Schnurz egal bei meinem Computer in der Mitte steht einfach FUJITSU Computers SIEMENS. Wir kennen ja die Strategien aus den Verkaufsläden Migros Coop Aldi Lidl, Kommerz ist in, Geld regiert die Welt eine alte Binsenwahrheit, ich hab manchmal den Ueberblick nichtmehr vor lauter Infoflut, ich entspanne mich mal liegend, Ruhepause tut echt gut……

  • Peter Steiner sagt:

    Wieso iPhone?
    Wieso nimmt man ausgerechnet in der Schule ein proprietäres System wenn es auch im Mobilbereich ein offenes System (Android) gibt?
    Mein Kind hätte wohl das eine oder andere Problem, weil es zu Hause sicher vor einem Linux-System sitzen wird.
    Damit kommt eigentlich jede Plattform zurecht (sogar Windows Mobile) aber eben Apple nur eingeschränkt.

    • Gene Amdahl sagt:

      Wer alle Systeme hat oder hatte weiss sehr wohl welches das geeignetste ist? Linux mit dessen Oberflächen ist unzumutbar. Win7 / Mobile – einmal und NIE mehr. Kratzt es die Leute ob ein System offen ist oder nicht? >90% wohl kaum!
      Jedem Tierchen sein Pläsierchen – Apple ist bis heute noch unschlagbar – könnte sich mal ändern – klar.

      • Matthias sagt:

        Lernen sie zu lesen. Sein Problem ist das sein Kind zuhause Linux benutzt und das iPhone nicht mit Linux verbunden werden kann weil es kein iTunes für Linux gibt.
        Aber eben, Apple User und Bildung passen eh nicht zusammen.

      • Nick Schmid sagt:

        Meine Güte, haben sie mal bei Apple gearbeitet und sind da entlassen worden? Hier geht’s nicht darum, User anzupöbeln, nur weil sie nicht die gleiche Firma oder Technologie bevorzugen wie sie.

    • AlexKeller sagt:

      Ich als Entwickler von beiden Plattformen kann Ihnen versichern, Google wie auch Apple streben eher nach Gewinn, statt nach der Open-Source Philosophie. Bei iOS gibt es auch viele Bestandteile des Open-Source Codes… siehe auf http://www.opensource.apple.com. Beide Firmen lassen aber eher für sich arbeiten, statt selber aktiv zu werden. Was meine Schlussfolgerung erhärtet, dass eher der Gewinn zählt und es besser ist, im Namen von Open-Source die Arbeit gratis an andere Entwickler zu geben, also wissentlich Outsourcing betreiben. Man spart ja dadurch so einiges ein 😉

    • Nick Schmid sagt:

      @ Peter Steiner: Nochmals zum langsam mitlesen: Das Projekt wurde von 1 1/2 Jahren gestartet. Damals war Android noch nicht mal in den Windeln, während Apple allein auf weiter Flur ein brauchbares Smartphone angeboten hat. Die Frage „Android vs. Apple“ stellt sich hier gar nicht.

  • Emil Honegger sagt:

    Aha, gemäss aktuellster Studie „Handystrahlung verändert die Hirnaktivität im Schlaf“ ist die Strahlung der Handys nicht unproblematisch (siehe Tagi vom 12.05.2011). Vor allem für Kinder. Und was macht die Schule mit „Sponsor“ Swisscom? Verschenkt die Strahlen-Dinger gleich im duzend in der Schule. Bravo. Früher hiess das „anfixen“.

    • alpha pfeifer sagt:

      über handystrahlung wird viel zu sehr wind gemacht. so schädlich kann es garnicht sein. zu lange tv konsum, nicht altersgerechte filme, streit und noch vieles mehr können den schaf beeinträchtigen.
      alle geräte haben einen taster zum ausschalten. eltern könnem früh vor dem zu bett gehen das gerät abschalten. andere geräte haben den flight modus, da wird die antenne, somit auch die strahlen vom gerät ausgeschaltet.
      die schule fragte bei swisscom um hilfe, nicht umgekehrt, also sponsoring im eigentlichen sinn ist dies nicht, weil die swisscom sowieso schulen mit it material unterstützt

  • Michael sagt:

    Falls es einige noch nicht mitbekommen haben, wie ich aus manchen Kommentaren ablesen konnte: Apple hat ein Update des iPhone Betriebssystems freigegeben, das das Sammeln der Funkmastenposition stark einschränkt (auf maximal eine Woche) und auch ganz abschalten lässt. Dann ists aber auch essig mit diversen Apps, die die Geolocation benötigen um zu funktionieren. Auch wird die Datei, in welcher die Ortsdaten gespeichert werden nicht mehr synchronisiert.

    Im Übrigen halte ich das iPhone Schulprojekt für sehr sinnvoll…

  • Katharina sagt:

    Der schnellste Weg zu Quoten ist, einen Flamewar unter Fan Boys anzuzetteln.

    beliebte Kapitel:

    Der Internet Browser IE vs Firefox
    Das politisch korrekte Betriebssystem Linux vs Windows vs Apple
    Das politisch korrekte Büro-Programm. MS Office vs Open Office

    Die politisch korrekte Suchmaschine Google vs gibt’s da noch welche?
    Das politisch korrekte Cellphone

    Aufgemischt mit etwas Big Brotha und Bling.

    Bing!

    • Matthias sagt:

      Oh mein Gott, sie hat Bing gesagt!

    • Morten Lupers sagt:

      Firefox, Opensuse, LibreOffice, Scroogle und ein sparsam eingesetztes Android-Handy. Ende der Diskussion. Danke. 😉

    • Ernst Stampf sagt:

      Genau das machen Sie im Moment gerade. ‚politisch korrekt‘ – was soll das? Es ist halt einfach gratis, somit muss man sich bei Programm-Fehlfunktionen nicht darüber ärgern, dass man gutes Geld dafür bezahlt hat… Und ich persönlich bekomme mit google nun mal die besseren Suchresultate. Das mag anderen anders gehen, ist mir auch egal.

  • Hansueli sagt:

    Geehrte Frau Kuster, wenn Sie schon eine solche Lobeshymne auf Lernen mit Smartphones singen, was Sie auch durchaus dürfen, dann erwarte ich mir nach Abschluss des Projektes aber auch die nachreichung eines entsprechend kritischen Artikels mit Fakten. Wichtig ist nämlich nicht nur das verantwortungsvolle heranführen der Jugend an entsprechende Geräte sondern auch eine kritische Distanz zu anderen Ergebnissen. Wie z.B. hat die Klasse über das ganze Jahr hinweg in den Vokabeltests abgeschnitten?

  • heidi reiff sagt:

    Mein älterer Bruder hat mich in die Welt der Technik eingeführt, hat mir ein Compi geschenkt, er war ein Alchemist durch und durch, verheerend finde ich, dass die Intelligenz von Frauen nach wie vor belächelt wird, blöde Clichees Männer sind besser in Mathe Frauen besser in Sprache. Kinder die liebevoll begleitet werden haben auch mal das Recht zu Gamen, wird jetzt die Rute wieder eingesetzt nach alter Väter Sitte, Pfui Teufel……

  • Tanja sagt:

    Machen uns diese doofen Handys denn das Leben wirklich einfacher? Werden wir nicht immer fauler und dümmer, da unser Hirn immer weniger zu tun hat und mit einfachsten Sachen nicht mehr umzugehen weiss? Dafür bekommt es immer mehr Strahlen ab, welche vorallem dem kindlichen Körper sicher nicht positiv gesinnt sind. Da frage ich mich auch nicht warum Kinder immer asozialer werden, sich in die Welt der Handys und Computers zurückziehen und oft die Realität und das Umfeld nicht mehr richtig wahrnehmen. Gamen, stängies zudröhnen von Musik, riesige Telefonrechungen, bereits Schulden….

    • AlexKeller sagt:

      Ähnliche Geschichte mit dem Buchdruck: Als die Geschichten noch am Lagerfeuer erzählt wurden, hatte man so ein Gefühl von nicht alleine sein. Das änderte sich aber schlagartig, als Gutenberg expandierte und sein Teufelswerk überall anbot. Von da an kam niemand mehr an das Lagerfeuer, sondern jeder der ein Buch besass, las alleine und wurde darum asozialer und immer dümmer, da man statt der Fantasie nur noch das geschriebene Wort vor sich hatte. Die jungen Menschen hatten immer einen grösseren Drang, darum kauften sie sich viele Bücher, was dazu führte, dass ganze Familien in Schulden versanken

      • Jürg. sagt:

        .. und die Hexenverfolgung startete so richtig durch den Buchdruck..

      • Morten Lupers sagt:

        Eine abenteuerliche Geschichte, Herr Keller. Haben Sie die an einem Lagerfeuer gehört? Zu Gutenbergs Zeiten waren Bücher immernoch sehr teuer und somit eher für die Wohlhabenden erschwinglich. Und wenn der Buchhändler seine kostbaren Bücher der lesewütigen Jugend ohne Bezahlung mitgab, war er wohl selber schuld… Teuer oder nicht, so trug der Buchdruck langfristig eher zur Verbreitung von Wissen bei als zur Verdummung, kommt ein bisschen auf die Wahl der Werke drauf an. Wie beim Gebrauch des Handys auch. Aber schön, dass Sie sich wenigstens Ihre Fantasie weiterhin behalten… 😉

      • alpha pfeifer sagt:

        jede generation hat so ihre apps……
        einer wird sicher nicht verdummen, der am pc sitzt und das app programiert. es bracht schon einiges wissen um eine schlaue software herzustellen, mag sie noch so banal sein. der neben effekt, man kann durchaus reich werden. gutes app, günstig und hohe verkaufszahlen. jeder kann selber entscheiden, ob es ihm nutz oder ob es ihn verblödet.
        ohne app ist das iphon auch nur ein handy zum tel und sms

  • AlexKeller sagt:

    Die lehrreichen Apps, die ich nutze:
    Planets-Star Walk-iChemistry-Money Book-Articles-Baustile erkennen-iVocabulary-Starmap-PCalc-Molecules-Art Authority-Duden-Graphing Calc-Netters „Medizin“-Deutsche SlovoED-Webster’s Dictionary-iLaw Plus-The chemical Touch-Math Trainer-Spiel der Weisen….

  • René Baron sagt:

    Für die Vermittlung von Wissen und den Umgang mit digitalen Medien reicht ein Internet Browser. Das dem Browser zu Grunde liegende Betriebssystem und Hardware (PC, Mobile Phone, iPad, …) sind egal respektive sind diesbezüglich geführte Diskussion – aus Benutzersicht – Themen des letzten Jahrhunderts.
    Applikationen aus dem Web resp. der „Internet-Wolke“ laufen überall, sind immer aktuell und entlasten Lehrer und Eltern sowohl finanziell als auch administrativ. Zudem ist in der Regel eine zentrale Ueberwachung und elektronische Kooperation gleich mit an Bord und wird nicht nachgerüstet.

    • David Gavin sagt:

      So einfach ist es nicht. Das Datenschutzgesetz verbietet es beispielsweise, Schülerdateien in der Cloud abzulegen. Ganz zu schweigen davon, dass die Bandbreiten, die für ein sinnvolles reines Online-Arbeiten für Schulen nicht bezahlbar sind, das geht inkl. Contentfilter für grössere Schulen schnell mal in die Tausende pro Monat.
      Und schliesslich ist es absolut illusorisch zu glauben, dass Browser-Apps auch nur 10% der Möglichkeiten bieten, die ein iMovie oder ein GarageBand bieten.

      • Matthias sagt:

        Soviel wie diese Gratisprogramme bieten Browserapps locker…

      • René Baron sagt:

        Das Datenschutzgesetz verbietet lediglich die Ablage in der Cloud wenn diese öffentlich frei (ohne Anmeldung) zugänglichen sind. Nur weil Apple diesbezüglich keinen geschützen Service anbietet, muss das nicht auch für andere Anbieter gelten 🙂
        Wer glaubt dass die Apple Apps das Gelbe vom Ei sind, kann wohl nichts Komplexeres bedienen als ein reduziertes Apple Gadget. Apple bietet auf dem iPhone applikatorisch nur neue Verpackungen und gerade im Bereich e-Learning hinken die Apps meilenweit hinter dem her was auf dem PC schon seit Jahren verfügbar ist.

  • René Baron sagt:

    Mit leuchtet es nicht ein warum es für die Vermittlung von Wissen ein Telefon sein muss und dann noch so ein sündhaft teures. Warum reicht nicht ein (bedeutend billigerer) PC oder – wenn es denn schon Design sein muss – ein einfaches iPad ? Warum quälen sich die Kids mit so einem Mini-Bildschirm, welcher jede Form von Kooperation verunmöglicht ? Und wer bezahlt die teuren Apple Apps nach denen die Kids unzweifelhaft verlangen werden, wo doch auf dem PC praktisch alles gratis zu haben ist ?

  • Adrian sagt:

    Tolles Projekt … ich kann jedoch den technologie-feindlichen Unterton dieses Artikels (und erst recht der Kommentare) nicht unkommentiert lassen. Diese Technologiefeindlichkeit ist leider typisch für die europäischen Mainstreammedien und tut uns nicht gut. Wir täten besser daran neue Technologien zu begrüssen als sie zu verteufeln denn die gegenwärtigen Herausforderungen der Menschheit sind nur mit neuen Technologien zu meistern. Aber vermutlich ich diese Weisheit an Europa verloren und wir werden in Zukunft zu recht vor den technologiefreudigen Asiaten einen Bückling machen dürfen …

    • Jeanette Kuster sagt:

      Technologie-feindlicher Unterton? Wo denn bitte?

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Adrian: „Diese Technologiefeindlichkeit ist leider typisch für die europäischen Mainstreammedien
      und tut uns nicht gut.“
      naja, also solange von Rohstoffbeschaffung über technologische-Spitzengerät-Produktion
      (und Produktionsnebenwirkungen) inklusive was es so alles zu seiner Funktionstätigkeit benötigt
      (Antennenmasten ahoi und überall)
      bis zu seiner Vermüllung (oder fachgerechten Entsorgung?)
      nicht alles wirklich sauber läuft, finde ich eine gewisse Skepsis doch durchaus angebracht und sympathisch…

    • Katharina sagt:

      ernsthafte Fragen zu Datenschutz, Privatsphaere und dass es Firmen gibt, die sich einfach das recht herausnehmen, ueber MEINE Daten zu verfuegen, ist nicht Technologiefeindlichkeit.

      Aber der Artikle stellt diese fragen gar nicht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        … umso wichtiger und richtig, dass sie im Verlauf gestellt werden 🙂

    • Katharina sagt:

      europäischen Mainstreammedien ist gut…. und sie denken hier in den USA wird das nicht hinterfragt? wir gehen soweit, dass wir uns nicht scheuen eine Google vor Gericht zu zerren. Beim Alpenverein ist es dann aber so, dass das Komissioenchen dazu oder der ‚Beauftragte‘ nicht einmlal das Recht hat, eine Anklage zu machen. Er darf dann nur ein lauwarmes Empfehlungsfuerzchen abgeben.

      • Matthias sagt:

        Das einbashen auf google ist toll, vorallem nachdem bekannt wurde das Apple Marketingmännlein bezahlt haben um die Gerüchte über Google in die Welt zu setzen…

      • Nick Schmid sagt:

        @Matthias: Wenn schon dreckige Wäsche waschen, dann bitte richtig. Facebook-Zuckerberg hat eine Agentur beauftragt, Google anzuschwärzen. Apple hat damit nix zu tun. Das Einbashen auf Apple ist auch toll, gell, auch wenn’s kreuzfalsch ist.

  • SomeintPhia sagt:

    .. bei App-Werte von 380′000 App Store, 295′000 Android Market kann nicht mehr wirklich von Unterschieden gesprochen werden; früher oder später wird das Modell „iphone“ todlaufen, da die Konkurrenz schneller und innovativer sein wird.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Was ist mit den Bewegungsprofilen, die das iPhone erstellt? Wer schöpft diese Daten ab? Wie kann man sich schützen? Machen das die andern Smartphonehersteller auch? Solange ich auf diese Fragen keine Antwort bekomme, möchte ich keines dieser Zauberdinger. Ich will auch nicht immer erreichbar sein, nur ein Diener muss immer erreichbar sein.

    • Rofl sagt:

      Ja, die anderen machen das auch. Ist aber nicht ganz so schlimm, ausser man leidet an Paranoia oder man ist kriminell.

      Die meisten der modernen Zauberdinger haben auch einen Zauberknopf um es auszuschalten.

      Es ist zu hoffen, dass dank solcher Initiativen bald weniger Menschen rumlaufen die Angst vor der Technik haben und alles neue Böse finden und hinter jedem grösseren Konzern gleich eine Weltverschwörung sehen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich hab keine Angst vor der neuen Technik, im Gegenteil, ich nutze sie gerne. Genauso gerne bestimme ich selber, wer weiss, wann ich mich wo aufhalte, wie lange etc. Der Kaugummi ist für den Menschen gemacht, nicht der Mensch für den Kaugummi, oder so ungefähr…..

      • Katharina sagt:

        „Ist aber nicht ganz so schlimm, ausser man leidet an Paranoia“

        diese Scheissantwort geben die technophilen Fanboys immer, ohne zu wissen was da alles gesammelt wird. es ist sehr viel. und viel mehr als die pc boys sich denken. und wohin das alles gehandelt wird. bei google etwa ist es soweit, dass sie sich impertinent über das recht hinwegsetzen.

      • Reto sagt:

        Es gibt Leute , die kaufen sich keine Schuhe mit Chips, weil sie Angst haben von möglichen Missbrauch von möglichen Bewegungsprofilen…möglich doch ein Stück Paranoia ?

    • Rumpelstilz sagt:

      Immer die gleichen Kommentare. Wenn man nicht kriminell ist, ist es nicht weiter schlimm …
      Ja, andere machen das auch, weisen aber, im Gegensatz zu Apple, darauf hin und schalten es bei entsprechneder Einstellung ab. Das ist der Unterschied.

      Mit der Abgabge von iPhones schafft man einen weiteren Defakt-Standard alla Microsoft Windows und Microsoft Office. Wieso nicht ein Android Handy?

  • Mein Cousin ist in dieser Klasse in Goldau. In einem Bericht über dieses Projekt in der Migroszeitung wurden die Lieblingsapps der ganzen Klasse aufgelistet: Facebook war auch darunter. Und das in einer sechsten Klasse, in der die Mehrheit 12 Jahre alt ist. Wie man aber in den Nutzungsbedingungen von Facebook nachlesen kann, ist Facebook erst für Teenies ab 13 Jahren. So etwas wird anscheinend von der Projektleitung toleriert. Die Medaille hat aber zwei Seiten und klar, ein Iphone ist nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Schüler nützlich. Iphone ja, aber bessere Kontrolle der Verläufe.

    • Auguste sagt:

      hmm…, ein „social network“, das von mehr als einer halben milliarde menschen aktive genutzt wird, von so einem versuch auszuschliessen, würde die erkenntnisse dieses projektes völlig verfälschen. forschung braucht gewisse freiräume, um zu brauchbaren resultaten zu kommen.

      der grösste unterschied zwischen zwölf- und dreizehnjährigen ist wahrscheinlich, dass die körperbehaarung den peinlichen, einstelligen bereich endlich verlassen hat.

  • Pascal Sutter sagt:

    Zur Info, fast alle Heimelektronikgeräte werden unter widrigen Bedingungen zusmmengeschraubt.

  • Auguste sagt:

    hmm…, was hätte wohl leonardo da vinci darum gegeben, das wissen der welt in seiner handfläche verfügbar zu haben?

  • Android sagt:

    Ich bin strikte gegen die Handys vom angebissenen Apfel. Bei dieser Firma geht es primär um das abzocken der Benutzer. Android-Handys sind gleich gut haben zum Teil auch einen grösseren Bildschirm. Übrigens jedes Optikergeschäft dankt den Eltern die den Kindern solche Tools gestatten. Ich bin erstaunt wie viele Eltern keine Ahnung von solchen Tools haben und sie trotzdem den Kindern kaufen. Ich frage mich warum wir überhaupt noch eine Fahrprüfung machen müssen. Ich bin ganz klar für jede inovative Technik, aber diese sollte man beherrschen. Sonst könnte Sie Apple womöglich noch fernsteuern.

    • plop sagt:

      Du, der grösste Teil der Menschheit hat ja keine Apfel-Produkte zuhause… Kannst also schlecht diesen die Schuld für die Verblödung der Menschheit geben….

    • Nick Schmid sagt:

      Bei jeder Firma geht es primär um das abzocken der Kunden, liegt in der Natur der Sache. Ich staune einfach immer wieder, wie missionarisch gewisse zeitgenossen apple schlechtschreiben. hey, kauft einfach kein produkt von denen und ihr habt euren seelenfrieden, ok? ist ja schliesslich freiwillig. 😉

  • plop sagt:

    Der Kompi ist ja dann später eh das Arbeitsmedium der meisten – also alles ja eigentlich gut (bis auf die Kinderarbeit (aber habt ihr euch das Überlegt beim Natel-kauf? Nein?) und den Stromverbrauch etc etc).
    Wichtiger finde ich, dass die Kinder nicht sonst auch die ganze Zeit an den Phones rumdrücken. Und da liegt die Verantwortung dann wieder bei den Eltern: Halt nicht jedes Unwissen schnell noch googeln, sondern die Zeit draussen und zuhause mit den Kindern so Medienfrei wie möglich verbringen. Muss mich da selber auch an der Nase nehmen… das Zeugs ist überpräsent…

    • Android sagt:

      Kleine Korrektur: Den Tools mit denen man auch noch telefonieren kann sagt man nicht mehr Natel. „Handy“ ist heute angesagt. LG

      • Sibelius sagt:

        Korrektur: In der Zeit nach den hypermodernen IBM-PCs sagt man diesen Gadgets Smartphones. LG

      • Katharina sagt:

        they are called cell phones you idiotic robot. handy sounds like hand job..which is what fan boys do all day anyway.

      • E.H.Roth sagt:

        soll das Englisch sein? Idiot

  • Cara Mia sagt:

    Die Schulen haben in der Regel ohnehin Mac, und die Kids in aller Regel ein MacBook. Das hat seine Gründe. Also regt Euch ab.

    • Android sagt:

      Ihre Aussage stimmt wohl nicht mehr ganz. Verantwortungs bewusste Schulen arbeiten heute mit IBM-PCs. Wer Profi werden will übt früh mit dem späteren Arbeitshilfsmittel (dem IBM-Pc). Es gibt nicht mehr viele Firmen die in der produktiven Umgebung mit Apple arbeiten.

      • Pascal Sutter sagt:

        Was viele nicht wahrhaben wollen ist, dass die Office-Programme auf Windows wie auf OS X identisch funktionieren. Auch unterscheiden sich die Betriebssysteme nicht mehr so grundlegend wie früher.

      • Auguste sagt:

        hmm…, ich wusste nicht, dass ibm sein pc-geschäft von lenovo wieder zurück gekauft hat, r2d2.

      • adlerauge sagt:

        sie stecken in ihrem denken wohl immer noch tief in den 90er-jahren. damit hätten sie nicht gerade die beste qualifikation für aussagen bzgl. IT…

      • Sibelius sagt:

        Wieso IBM? Sie meinen Windows? Stimmen aus dem Computer-Mittelalter?

      • Kurt Isler sagt:

        Ihr ‚PC-Fachleute‘ könnt soviel auf Android herumhacken wie ihr wollt. Er hat trotzdem recht. Er hat einfach einen kleinen Fehler gemacht. Er hätte sagen müssen ‚IBM kompatibler PC‘. Das ist eine zwar alte, aber immer noch gültige Bezeichnung. Wieso dass das so ist könnt ihr selber im Netz nachlesen. Macht euch schlau vor dem Motzen…

      • adlerauge sagt:

        dumm nur, dass apple seit einiger zeit auch ‚ibm kompatible pcs‘ herstellt… auch nachzulesen im netz. die rückeroberung der schulischen it-infrastruktur durch microsoft hat mannigfaltige gründe. lobbying am richtigen ort ist nur eins davon.

        ausserdem, betriebsystemstreitereien sind so was von 1999.

  • Cybot sagt:

    Typisch, da ist mal eine Schule fortschrittlich, und selbst diejenigen, die das eigentlich gut finden, motzen an irgendwelchen Details herum. Das entscheidende ist, dass überhaupt mal etwas zukunftsorientiertes gemacht wird, besser als alles zu verbieten ist das auf jeden Fall, ich finde diese Initiative super. Das ist wir früher mit den Taschenrechnern, die schlechten Lehrer haben sie verboten, die guten haben die Prüfungen so gestaltet, dass man den Rechner problemlos benutzen konnte und trotzdem noch denken musste.

  • Chräbbi sagt:

    ERSCHRECKEND – wie schnell hier eine spannende Idee zerrissen wird. Bleiben wir doch bei Altbewährtem bitte, man kann doch nicht mit der Zeit gehen! Ja glaubt ihr denn, dass ihr Kinder vor den technischen Fortschritten beschützen könnt oder müsst? Hört bitte auf Kinder/Jugendliche als unmündige Idioten hinzustellen. Die wissen sehr gut, was sie wollen und was nicht. Auch ob sie ihre Daten „freigeben“ wollen oder nicht. Ich schätze doch, diese Kids haben neben dem iPhone-Projekt immer noch ihr eigenes Handy, welches sie für private Zwecke nutzen. Alles mies machen ist wirklich zu einfach.

    • Auguste sagt:

      hmm…, schon der buchdruck war nicht in allen kreisen genehm und noch heute träumen despoten und ihre autoritären kumpels von einem schalter, mit dem man das internet in ihren kleinen oder grösseren diktaturen einfach abschalten könnte. dream on!

  • Ana sagt:

    Einerseits ist der Ruf nach Abstellung der Kernkraftwerke im Moment sehr laut, andererseits erzieht man die Kinder dazu, nur noch mit Stromfressenden iPhones zu hantieren – Duden, Wörterbücher etc. haben ausgedient. Ja was nun; wollen wir weniger AKWs oder einen noch höheren Stromverbrauch? Und wie auch schon angeführt wird hat der Lehrer Einblick in vertrauliche Daten wie Telefonnummern. Wo bleibt denn hier der Datenschutz? Ein interessantes Projekt, fürwahr.

    • Auguste sagt:

      hmm…, rückblickend waren die dicken bücher von damals schwere datenschutzverstösse, aber verdammt hilfreich, wenn man jemanden anrufen musste.

    • Nick Schmid sagt:

      Stromfressende IPhones? Ich lach mich kaputt. Gegen die CO2-Verschleuderung all jener Mütter, welche ihre Kinder zur Schule chauffieren ist der Stromverbrauch der IPhones ein Klacks.

  • Sibelius sagt:

    Und jetzt fangen die Diskussionen pro/anti-Apple schon an. Dabei ist es doch egal, um welche Marke es sich handelt. Die Idee mit der Verwendung im Unterricht ist Thema des Beitrags.

  • Lehrer Lempel sagt:

    Der aufmerksame Leser/die aufmerksame Leserin hat sicher bemerkt, dass das Projekt nun schon beinahe zwei Jahre läuft. Wirklich brauchbare Android-Handys sind erst seit kurzem auf dem Markt erhältlich, mein Desire habe ich vor einem Jahr gekauft. Die Firma mit dem Apfel im Logo war halt wirklich eine Spur schneller als alle anderen.
    Der Projektverantwortliche ein Apple-Fanboy? Ich glaube, nicht wirklich 😉
    http://wiki.doebe.li/Beat/IsaiPhone

  • Erich Meier sagt:

    Na, haben jetz die Apple Fanboys in der Redaktion auh den Mama Blog uebernommen? Ich glaube es wird Zeit fuer Hugo Stamm das Thema Apple mit ihrem Messias aufzugreiffen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, der hat keine zeit – uriella soll in den nächsten wochen ihren „draht zu gott“, version 2.0, vorstellen und auch mike shiva will seine neue kopftuch-antenne, die set-top bandana 3.0, für zwölf stutz/min. zu nachtschlafender stunde an die besucher von esoterik-messen verhökern. und was die messias world tour 2011 bis … angeht, den hat ahmadinejad bereits für den iran gebucht. dem vernehmen nach ziert sich der messias immer noch ein wenig zu erscheinen – er badet halt lieber alleine als in der menge.

  • Jakob Müller sagt:

    Das ist vor allem eine Marketing Aktion von Apple. Wenn alles gut läuft, kauft Mutter auch so cooles Gerät oder Opa weil ihm die Enkelin bei der Bedienung helfen kann. Und falls es Apple in 10 Jahren noch gibt, wird ein Grossteil der ProjektschülerInnen Apple KonsumentInnen sein. Aber ExpertInnen werden höchstens jene, welche herausfinden, wie sie ihre Privatsphäre (teilweise) schützen können oder wie (Prüfungs) Ergebnisse manipuliert werden.
    Ich finde es aber sehr beängstigend, dass die SchülerInnen gezwungen werden ihre Privatsphäre aufzugeben (Verlauf und Rechnung (inkl. Tel.Nr.?)zeigen).

    • mira sagt:

      Wieso Privatsphäre? Diese Geräte werden für die Schule eingesetzt. Die sind doch nicht für den Privatgebrauch gedacht.

  • Colonie sagt:

    iPhone? Das ist doch das Ding von *Apple*, wo das *Apple*-Betriebssystem drauf läuft und das von chinesischen *Apple*-Kindersoldaten zusammengebaut wurde. Jaja, das muss man den Kids von heute früh genug andrehen. Ich meine, um sich ver*apple*n zu lassen, darf man nicht zu früh beginnen.

  • peter wichtig sagt:

    Ganz ähnlich wars wohl als der Taschenrechner in der Schule seinen Platz fand, da hiess es Kopfrechnen sei Tod und der Zählrahmen und Statistiktabellen sind auch plötzlich unnötig…
    Eigentlich gut werden Kinder geschult, wie sie sich in der heutigen Zeit Informationen beschaffen müssen.
    Aber: Was wenn das Smartphone mal weg ist? Dann müsste man plötzlich wieder wissen wie man ein Wort im Duden sucht oder einen Fahrplan liest. Gerade das Iphone ist halt einfach so konzipiert, dass jeder Idiot es bedienen kann, da gibt es fast nichts mehr zu „lernen“.Es bleibt wenigstens mehr Zeit zum verstehen

    • MMayer sagt:

      Ja, und die Taschenrechnergeschichte ist eingetreten: Viele Kinder können nicht mehr richtig rechnen. Kein Wunder also, möchten gewisse Hochschulen/Universitäten das Maturitätszügnis nicht mehr richtig akzeptieren, wenn das so weiter geht und die Schüler ganz einfach einer eigenen Prüfung zu unterziehen.
      Das ist aber nicht nur dem Taschenrechner seine Schuld. Der Fokus der Gymnasien liegt leider fast nur auf den Sprachen und geisteswissenschaftlichen Bereichen (selbst an den „mathematischnaturwissenschaftlichen“ Gymnasien).

    • AlexKeller sagt:

      Duden gibt es auch im Smartphone Format 🙂 Wer sucht, der findet. Wer nicht sucht, bleibt ahnungslos…

  • ueli sagt:

    Hitler und Gaddafi hatten recht: das amerikanische Zins-Judentum hat schon längst die Weltherrschaft angetreten und scheint sogar (via Facebook und Mark Zuckerberg) die Aufstände in Nordafrika zu synchronisieren bzw. zu organisieren.

    Wie schon Hitler wusste: das grösste Kunstwerk ist ja nicht ein Gemälde, sondern die Synchronisation von 50 Mio Leuten (bei Facebook sogar 500 Mio).

    Wann gibt es mal einen Aufstand bei den Facebook-Mitgliedern?
    Wann rotten sich nicht mal 5 Mio davon zusammen (z.B. via Facebook) und beschliessen, heute um 12.00 Uhr (GMT) ihren Facebook-Account zu löschen?

    • Cara Mia sagt:

      Warum setzen wir uns nicht einfach wieder in Strohhütten und Höhlen ums Lagerfeuer und braten das vom in Fell gekleideten Mann erlegte Mammut?

      • Auguste sagt:

        hmm…, die bedenken der neandertaler brandschutzbehörden verhindert im moment noch die erfindung des feuers.

      • E.H.Roth sagt:

        @Cara Mia; Sie haben ueli nicht verstanden um was es geht. Ihnen ist jedoch verziehen. Sie sind noch Jung. hm, Eine Junge Frau welche gerade ihr Master in irgend etwas macht, wollte mich überzeugen, dass die Zukunft ohne „Social Media“ unmöglich sei / werde und konnte nicht verstehen, dass ich nicht in Facebook oder Twitter sei resp. nicht kenne und auch nicht brauche. Ich habe schon lange nicht mehr so ein tiefes bedauern und Mitleid für die Jungen Leute von heute empfunden. Ich und viele andere wollen uns nicht von Psychopaten kontrollieren lassen. Wir haben anderes und besseres gelernt.

      • Katharina sagt:

        wer auf einen solchen post antwortet ist echt bescheuert.

  • haefligerwe sagt:

    Und schon wieder muss ein Apple-Hasser einen «Glaubenskrieg» vom Zaun brechen. Als das Projekt aufgegleist wurde, war von Android-Geräten noch weit und breit nichts zu sehen. Typisch ist auch das Misstrauen. Diese Leute können nicht glauben, dass jemand ein interessantes und für die Kinder lehrreiches Projekt aufgleist, ohne dass er dabei durch «lukrative Verträge» persönlich profitiert!

  • rabbit sagt:

    Sehr gut. Aus Schülern werden verantwortungsvolle Konsumenten geformt. Und damit die gesponserten Kilobytes auch schön sauber bleiben, geben die Kinder als unmündige Bürger beim Machthabenden zuerst mal kollektiv ihre Datenunterhosen ab – Sex and Violence gibt’s nämlich erst als Selbstzahler. Aber nichts gegen die Sichtbarmachung der Welt der pädagogisch wertvollen und strahlenarmen Lernspielspassabenteuerapps für die Ritalingeneration im Schulbetrieb; Den Schlaueren darunter kann so schon früh die wichtige Erkenntnis über die grenzenlose Heuchelei der Erwachsenenwelt vermittelt werden.

    • E.H.Roth sagt:

      hm, so züchtet man den Untertan. Die Kinder lernen bedingungslos zu gehorchen und lassen es sich gefallen, dass sie kontrolliert werden ohne zu hinterfragen. Die Gefahr dahinter sehen sie nicht. Sie geben ihre Macht aus ihren Händen an vermeintliche Pädagogen, Psychologen. Später wird es dann irgend ein Unternehmen sein usw. Sie wachsen auf, ständig immer und überall beaufsichtigt und kontrolliert zu werden. Da denke ich doch gleich an unsere Ostländer die sich genau von diesem Dilemma befreien wollten und andere Staaten heute.

  • Klabini Narbin sagt:

    Schon wieder ist die Schule nicht uptodate! Android Geräte werden eine viel wichtigere Rolle spielen als Iphones und sind für die Schule günstiger zu erwerben. Warum schauen die bloss nie wie die Welt da draussen wirklich abläuft – oder sind da etwa einzelpersonen in lukrative Verträge verwickelt?…

    • Armin Kieser sagt:

      Das ist eine unwichtige Kleinigkeit, es geht darum denn Kindern den Umgang mit Mobiltelefonen im Allgemeinen beizubringen und nicht darum ihnen eine Marke näher zu bringen. Ausserdem denke ich ist die Wahl auf das iPhone gefallen, weil der App Store momentan die grösste Bandbreite an Apps bietet (380’000 App Store, 295’000 Android Market).

    • Thomas Boss sagt:

      Warum iPhones? Einfach nachlesen: http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/246
      Vor zwei Jahren gab es gar keine sinnvolle Alternative. Und auch heute noch ist gerade für Kinder die Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit, sowie das riesige Angebot an ausgereiften Lösungen unerreicht. Ausserdem soll der Lehrer unterrichten und nicht in erster Linie Supporter spielen. Vielleicht wird Android in Zukunft mal eine Alternative. Wenn ich sehe, wie häufig noch Windows XP eingesetzt wird, sind in dieser Schule 2-jährige iPhones ja topaktuell…

    • Bernhard Vontobel sagt:

      Ja das ist ja echt doof.
      Rennen einem Hype nach und übersehen was wirklich abgeht im Smartphone-Sektor.

      • David sagt:

        @Klabini: Der Grund ist einfach: Das Projekt läuft schon einige Jahre. Damals waren die Android schlicht noch nicht auf dem Markt.

    • Katharina sagt:

      Das ist das altbekannte closed vs open system rennen. wie die anderen closed system single vendor platformen wird auch iphone ueberrundet werden.

      us zahlen: marktanteil android 54% iphone 33%

    • Erich Meier sagt:

      Tja, die Fanboys in der Schule fahren halt auf Apple ab! War schonzu meiner Zeit so. Allerdings hiessen die da noch Macintosh…

  • heidi reiff sagt:

    Ich bin zum Glück noch relativ beweglich, war heute im Zoo Basel mit meinen Grosskindern, immer wieder ein schönes Erlebnis, meine Enkelin 12 jährig kann gut umgehen mit ihrem Iphone, wir waren da bei den Tieren Erdmännchen im Zoo Basel, Kinder sind beweglich und lernfähig, staune einfach, was man mit diesen Iphones alles machen kann, Klick ein Knopfdruck und wir können einfach diese Schnüggel Erdmännchen nochmals betrachten, staunen lernen ist auch ein Weg, da sind Kinder Profis, die staunen meist mit offenem Mund- Iss diese Banane fertig aber mach den Mund zu – so werden Kinder sozialisiert.

    • Bernhard Vontobel sagt:

      Ich finds ünmöglich, wenn Menschen nur noch alles durch das Objektiv betrachten. Und dann auch noch an Geräten rumfummeln. Warum nicht einfach mit offenen Augen und Ohren in den Zoo gehen? So viele Sinneseindrücke gibt es da. Das kann man alles in Gedanken nach Hause nehmen…. nicht auf Dateien die irgendwann mal verloren gehen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, das eine geht verloren und das andere vergessen – und auch post-it haftet nicht ewig.

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