Leben


Michèle Binswanger am Donnerstag den 20. Januar 2011

Soll Gott von der Schule fliegen?

Wie Religion in der Schule vermitteln? Vielleicht mit «The life of Brian» der Komikertruppe Monty Python. «Ihr seid alles Individuen», sagt der falsche Brian in dieser Szene zum Meer seiner Anhänger. Ein einziger streckt die Hand auf und sagt: «Nein, ich nicht!»

Wie Religion in der Schule vermitteln? Vielleicht mit «The Life of Brian» der Komikertruppe Monty Python. «Ihr seid alles Individuen», sagt der falsche Brian in dieser Szene zum Meer seiner Anhänger. Ein Einziger streckt die Hand auf und sagt: «Nein, ich nicht!»

Jüngst kam es bei uns zu Hause zum Religion-Kultur-Clash. Die Kinder wollten eine Harry-Potter-DVD schauen, ich erlaubte es ihnen, musste aber einräumen, dass ich nicht wisse, ob das DVD-Laufwerk auf dem Computer noch funktioniere. Und ob wir die DVD denn überhaupt hätten, fragte ich. Der Sohn war von der Aussicht, Harry Potter schauen zu dürfen, elektrisiert. «Ok, Mama, du schaust nach, ob es mit dem Computer geht», sagte er zu mir, «du suchst den Film», wandte er sich an die Schwester, «und ich bete.» Beten? Mein Sohn, der sonst gerne verkündet, dass er nicht an Gott, sondern an den Urknall glaube? «Ich dachte, du glaubst nicht an Gott?», sagte ich. «Ach weisst du, falls es doch einen Gott geben sollte, kann es nicht schaden», sagte er.

In den Augen der Freidenker hätte ich meinen Sohn wohl ins Gebet nehmen müssen. Oder zumindest vermuten, dass er in der Schule indoktriniert worden war. Dies jedenfalls sind die Sorgen, welche Freidenker im Raum Zürich umtreiben. Stein des Anstosses ist das Schulfach «Religion und Kultur». Eingeführt vor zwei Jahren als Ersatz für den zuvor abgeschafften Religionsunterricht, soll das Fach das Verständnis für religiöse Traditionen und Überzeugungen fördern. «Erkenntnis statt Bekenntnis» lautet das Motto des Fachs, dennoch befürchten Freidenker, dass ihre Kinder dort vornehmlich religiöse Positionen und Toleranz vermittelt bekommen, während agnostische Positionen zu negativ dargestellt werden. «Mogelpackung Religion und Kultur», so nannte ein Vater aus Hombrechtikon jüngst den Unterricht und drohte mit Boykott.

Eine extreme Position, die zunächst vor allem für eines spricht: dass die Fronten sich hier wie in vielen anderen Bereichen des Zusammenlebens verhärten. Aber ist sie auch berechtigt? Die Argumente der Freidenker sind zunächst zwar einleuchtend. Europa sei zwar durch die Schule der Aufklärung gegangen und heute weitgehend säkularisiert, doch weltweit gebe es eben auch die komplementäre Tendenz zur Verschärfung der religiösen Bekenntnisse. Tatsächlich gewinnt ja religiöser Fundamentalismus nicht nur in der islamischen Welt an Boden. Dem nur mit dem typisch europäischen kulturellen Relativismus und Ironie zu begegnen sei gefährlich. Und deshalb müsse man jeder Form von Religiosität konsequent aus dem Staatswesen verbannen.

Doch was heisst das nun bezogen auf ein Fach wie «Religion und Kultur»? Statt «christlicher Werte», so fordern die Freidenker, sollte in einem solchen Fach konsequente Ethik unterrichtet werden, Evolution statt Schöpfungsgeschichte, Aufklärung statt Glaube. Aber wie, so kann man sich fragen, kann Ethik begründet, Wissenschaftsgeschichte vermittelt, unsere Kultur überhaupt verstanden werden, wenn man nicht auf auf christliche Wirkungsgeschichte zurückgreift? Gründen letztlich nicht auch humanistisch-ethische Werte auf einem aufgeklärten Glauben? Und ist es nicht gerade auch die Aufgabe eines solchen Fachs aufzuzeigen, wie mächtig religiöse Vorstellungen sein können?

Ich bin absolut dafür, dass wir im Westen an der Aufklärung festhalten, säkulare Werte vertreten und religiöse Intoleranz anderer nicht tolerieren. Dies gilt insbesondere auch, was die Frage der Gleichberechtigung von Mann und Frau angeht. Ich glaube auch, dass man Kindern so früh wie möglich Philosophiegeschichte vermitteln sollte, damit sie lernen, woher wir kommen und warum wir so denken, wie wir denken. Wenn man die Gottesvorstellung mit all ihren Implikationen konsequent ausmerzt, macht das Kinder meiner Meinung nach eher anfällig dafür, sich später umso radikaler dazu bekehren zu lassen. Und deshalb ist ein Fach wie «Kultur und Religion» meiner Ansicht nach eine gute Sache, sofern dort nicht einfach nur vermittelt wird, dass es verschiedene Kulturen und Religionen gibt, sondern vor allem, wie wir dazu gekommen sind, so zu denken, und dass dies eine wichtige Errungenschaft ist, die wir auf keinen Fall preisgeben dürfen.

Dann darf der Sohn es meinetwegen auch mit Beten versuchen, wenn der Film nicht läuft.

Lesen Sie zum Thema auch: Auf dem Kreuzzug

856 Kommentare zu „Soll Gott von der Schule fliegen?“

  1. Bemerkenswert ist eigentlich nur die Tatsache, dass in sämtlichen Weltregionen, auf allen Kontinenten und in allen Kulturen schon immer so etwas wie Glaube existiert hat, auch vor dem Zeitalter der überwiegend monotheistischen Religionen, die sich selber natürlich immer als das einzig Wahre verstehen. Wahrscheinlich sind und waren das alles Vollidioten, die ihrer Ur-Angst vor dem Nichts lediglich zu viel Raum gelassen haben. Doch als überzeugter Agnostiker kann ich das eigentlich gar nicht richtig beurteilen.

    Und damit ist mir ehrlich gestanden sauwohl! Solange das Nichts nichtet, kann genau genommen gar nichts schief laufen- selbst wenn es für einmal nicht nichten sollte :-)

    • tobe or not tobe sagt:

      Kann Ihre Meinung teilen. Religion war in den dunklen Zeiten ein notwendiges Übel um den Mensch zu zivilisieren und von seinen tierischen Bedürfnissen abzulenken.

      Das gute was Religionen mit sich bringen, sind die schlichten Regeln des Zusammenlebens. Ob im Islam Christentum etc..

      Doch in meinen Augen sind das Regeln die uns klar sein sollten, die eigentlich jedes Kind weis bevor es überhaubt eine Ahnung davon hat. Daher habe ich mehr Mühe mit Kirchen und nicht den Gläubigen. Doch die Gläubigen machen die Kirche aus, deshalb war das für mich mitunter ein Grund zmu Austritt und Emanzipation von christlichen “Grundwerten”. Grundwerte die uns eingehämmert wurden und trotzdem niemand lebt.

      Man ist nächstenlieb um profit zu ergattern, sein Ego zu pollieren…

    • Til sagt:

      Kann man überhaupt überzeugter Agnostiker sein?

  2. Andreas H sagt:

    Natürlich gehört Gott an die Schulbank genauso wie Descartes, Kant und Nietzsche!

    Wir haben nur ein Problem. Wo ist noch Platz im Lehrplan um die Geistes- und Sozialwissenschaften ausführlich zu behandeln? Fürs spätere Leben sind Erkenntnisse die man aus diesen Bereichen zieht oft wertvoller und wichtiger als Rechnen, Chemie und Fremdsprachen. Aber kann man den Geistes- und Sozialwissenschaften wirklich mehr Wert geben in den Obligatorischen Schuljahren? Was soll man zurückstecken?

    Ich glaube in den 9 Jahren die wir heute zu verfügung haben hat es schlicht nicht genug Platz um Philosophie und selbst Religion den Wert zuzumessen den sie verdienen.

    Persönlich könnte ich mir vorstellen, dass er der Schweiz sehr gut tun würde ein zusätzliches obligatorisches Schuljahr anzuhängen und ein Grossteil der gewonnenen Lektion im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften anzusiedeln (das ganze natürlich verteilt über die dann wohl 4 Jahre Oberstufe).

    Aber bei der heutigen wirtschaftlichen Lage wollen gewisse Kräfte lieber günstige Arbeitskräfte welche sich möglichst schnell in der Wirtschaft abarbeiten. Zu viel wissen ist schädlich. Rechnen und Deutsch, das reicht um ein produktiver Bürger zu sein ;)

    • Globetrotterin sagt:

      Womit die Patriarchatsverteidiger mal wieder das letzte Wort haben. Puhh! Jetzt haben sie uns aber wieder mal gezeigt, wo de Bartli de Moscht holt!

      • tobe or not tobe sagt:

        Mein Kommentar ist wohl verschwunden.

        Egal.

        anz klar hat Gott nichts zu suchen in der Schule, sollte aber thematisiert werden als Freifach und nicht als obligatiorisches Fach. Mann kann seine Augen auch nicht ganz schliesse. Ich als Nichtchrist fordere Toleranz gegenüber nichtgläubigen und Religionslosen, somit muss ich auch Toleranz gegenüber Gläubigen zeigen können. Wir müssen uns also in der Mitte treffen. Doch ich bezweifle, dass das im Sinner der Kirchen ist, die ihre Arme bis ins Bundeshaus hat. Kirchenlobbyisten sind noch immer weit verbreitet.!

        Daher kein Gott an der Schule und kein Gott in der Politik!! CVP schreibt sich christliche Werte auf die Fahne, also ist es eine Religionspartei, ergo gehört sie meiner Meinung nach abgeschafft .

        Viele Leute haben Ansgt davor den Glauben loszulassen und ihrem Verstand nachzugeben, der ihnen schon seit Ewigkeiten sagt, das es nur Märchen sind.

    • Franz Oettli sagt:

      Mein Chef hat immer gesagt: Der Glaube kann zwar Berge versetzen, wir bevorzugen heutzutage aber Dynamit!

  3. tobe or not tobe sagt:

    @Andreas H.: ” Aber bei der heutigen wirtschaftlichen Lage wollen gewisse Kräfte lieber günstige Arbeitskräfte welche sich möglichst schnell in der Wirtschaft abarbeiten ”

    Deshalb schickt man ja seine Kinder zum Wirtschaftsstudium. Das kling gut und kling nach $$$!

    Man benötigt heute nur noch Maschinenmenschen, die nicht denken, nicht kritisieren, nicht hinterfragen und alles mitmachen, was die wirtschaft vorgibt. Deshalb werden wir immer wieder skrupellose Bänkler und Börsenplayers heranzüchten. Prinzipien wären in jedem glauben vorhanden, werden aber nur noch zum eigenen Vorteil genützt. Verzichten ist nicht die Stärke dieser Gesellschaft. .

    Geisteswissenschaften sollen in die Schule gehören. Man soll über das christentum, den Islam, Buddhismus und die vielen weiteren Religionen aufgeklärt werden. Das hat uns gefehlt, und genau deshalb wird mit Vorurteilen hantiert anstatt zu wissen, was ein muslim glaubt oder wieso ein buddhist so und so handelt.

    Zensur und Unterdrückung von Information und Wissen ist eine schande an sich und passiert tagtäglich in dem kleinen Land.

  4. Friedrich Dürrenmatt hat einmal in Stoffe IV bis IX eine atemberaubende Kurzgeschichte über das Nichts und das Sein geschrieben:

    http://www.euse.de/lost/hirn/

    Bis heute unübertroffen!

  5. Libertin sagt:

    Zoologie statt Religion, ganz im Sinne des delphischen “Erkenne dich selbst”: http://www.youtube.com/watch?v=1cZ-SNht5DA&feature=fvw

  6. R. Zbinden sagt:

    Dieses Thema wurde ja schon sehr breit abgehandelt, aber ich gebe hier trotzdem auch noch meinen Kommentar dazu ab;

    ich finde, dass sich nach der Befreiung durch die 68er-Generation das Pendel wieder extrem in die Gegenrichrtung bewegt hat.

    So sehen wir, dass es KEINEM Gott geben KANN, bei all dem Elend auf dieser Welt*

    Und wenn denn die Bibel wahr wäre und nicht bloss ein Märchenbuch; wo ist dann die Güte und Gnade dieses Gottes?
    War Gott nach diesem Buch nicht der 1, hartherzige und weder christlich noch sozial eingestellte Liegenschaftsbesitzer und Vermieter, welcher seine Mieter unbekleidet und ohne Nahrung auf die Strasse stellte?

    Nein, ich stelle fest, dass sich die sogenannten Freikirchen und “christlichen” Fundis massiv breit machen, und mehr und mehr in die Gesellschaft eingreifen und diese beeinflussen. Dies geht hin bis zu einer neuen Missionierung der Gesellschaft hier in Europa, in ; der Schweiz.
    Deshalb; wehren wir den Anfängen und streben wir wieder eine freie, offene und toleratne Gesellschaft an, wo jeder nach seiner Fasson glücklich, oder unglücklich werden kann.

    Kein christlicher Fundamentalismus unter dem Segel der erzkonservativen SVP, sondern modern und weltoffen, wie z.B. die Freidenker, der Aufklärung und dem Humanismus verpflichtet.

  7. rascha kocher sagt:

    Was soll das. Jeglich güldene Kälber (Chr. Blocher) oder Götzenbilder (Wort mit 4 Buchstaben) sind doch da, um eine gewisse Leere aufzufüllen. Andere machen es in der Form – wie sie zum Agnostiker mutieren. Mal abgesehen aller Relideologien (Sämtliches, das sich auf Zeilen stützt) müsste die Definition also lauten: was fehlt denen dann? Im Prinzip geht es ja nur um die Heliozentrik. Wobei selber denken nun mal anspruchsvoller als sämtlich Vorgefertigtes. Menschlich irgendwie, da zur Passivität geneigt bei all diesen unübersichtlichen Angeboten rundum. Die Logik? Alles was nicht Mainstream ist bleibt out! Und wenn dann da noch ein paar Freaks daherkommen, ungesteuerte – wird’s grad unübersichtlich, gell.
    Liebe Erde: Könntest du nicht nocheinmal von vorn beginnen mit dem Ur aller Glaubensrichtungen (der ältesten “Religion” überhaupt), dem Sonnenkult? Besten Dank & Gruss!

  8. rascha kocher sagt:

    PS: Nimmermüde können bei mir auch auf Facebook weiterspinnen…

  9. Daniel Heierli sagt:

    “Man soll die Schule nicht zur Hure der Politik machen!”
    Diese Aussage von einem Schulpfleger passt für mich perfekt auf dieses Fach. Was soll denn über die Klinge springen? Wo reduzieren? Weiss das überhaupt schon jemand?
    Weil der Kantonsrat die Hose voll hatte vor der Volksinitiative hatte man überstürzt dieses Fach eingeführt.
    Die Behauptung, Kenntnis von anderen Religionen sei Voraussetzung für friedliches Zusammenleben, ist Unsinn. Haben sie noch nie Blogs von Islamhassern gelesen, die massenhaft Koransuren zitieren können? Zum friedlichen Zusammenleben braucht es vor allem Anstand, und zwar von beiden Seiten.
    Ich mache mir nicht Sorgen, dass die Kinder indoktriniert würden. Nein, ich befürchte vielmehr, dass in diesem Fach ganz viele langweilige, unproduktive Stunden stattfinden werden. Religion und Kultur gehörte schon immer in den Bereich des Faches “Mensch und Umwelt”. Dort sollte man es gefälligst lassen. Ohne erzwungene Stunden-Überdotierung!

  10. Franz Oettli sagt:

    Religion gibt den Menschen halt Halt und gibt ihnen Sicherheit. Ich finde das nicht schlecht, auch uns hat es manchmal Trost gegeben, wenn jemand gestorben ist. Aber Gott habe ich selber noch nie getroffen, vielleicht sehe ich ihn ja bald, dann wissen wir’s mit Sicherheit.

  11. Soll Gott von der Schule fliegen? Kann er ja nicht, da es ihn vermutlich nicht gibt: …noch ein Agnostiker!
    Oder haben Sie ihn schon einmal in der Schule getroffen? Ich nicht. Seit 1945 gehe ich immer wieder zur Schule. Damals in den Kindergarten, dann in einige weitere. Dann immer wieder begleitend mit meinen Kindern. Das ist heute noch so. mein Jüngster wird in ein paar Tagen 13. In seiner Schule bin ich im Elternrat, also noch immer hautnah dabei. Aber eben, keiner der lieben Götter ist mir jemals in der Schule begegnet. Hier bei uns im Gellert finden sogar jeweils Schulveranstaltungen in der gegenüberliegenden Kirche statt. Schon komisch fand ich – aber was soll’s. Auch dort ist mir noch keiner begegnet…
    Aber ernsthaft: Ich finde den Religionsunterricht soll es in Basler Schulen schon geben. Als wirklicher Religionsunterricht, als Einblick in alle Religionen. Auch “Kirchen” wie Scientology und andere Sekten (oder sind das nicht alles Sekten?), sollten unserem Nachwuchs genaustens von gutem Fachpersonal ganz detailiert erklärt werden. Das habe ich unserem Erziehungsdirektor Christioph Eymann schon vor Jahren erzählt! In Zürich gibt’s das schon lange. Vielleicht findet deshalb der Pfarrersohn Christoph Blocjher (SVP nicht CVP…!) Basler sei eine Bünzli-Stadt…

    • Brunhild Steiner sagt:

      Scientology ist ein raffiniert aufgebautes Wirtschaftsunternehmen mit Schwerpunkt auf “Weiterbildungskurse verkaufen” und so nebenbei wichtige Positionen besetzen, keine Sekte, aber zu Recht beobachtungswert und aufgeklärt darüber sollte ebenfalls werden, da haben Sie vollkommen Recht.
      Dass Sie Gott so persönlich in der Schule noch nicht begegnet sind erstaunt mich nicht allzusehr, hatte er sich doch nicht mal den tapferen sowjetischen All-erkundern gezeigt…, ein bisschen publikumsscheu vielleicht?

  12. Armando sagt:

    Was hat Gott an einer Schule verloren? Es gibt nicht einen Gott, sondern viele Götter: der Gott der Katholiken, jener der Protestanten, dann auch noch den der Christkatholiken, der Freikirchler, der Sekten, dann gibt es den Alah der Moslems, die Götter der Hindus, Buddha in verschiedenen Ausprägungen, die Animisten aus Afrika. Es gibt aber auch die Atheisten, die an keinen Gott glauben. All das muss im Religionsunterricht unter ein Dach gebracht werden, und zwar so, dass es für alle stimmt. Keine einfache Aufgabe, aber anders geht es nicht. Also Ethiklehre statt Relionsunterricht.

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