Eine Carte Blanche von Mamablog-Leserin Magdalena Tischler

Sarah Jessica Parker, Matthew Broderick und Sohn James Wilkie mit den von einer Leihmutter zur Welt gebrachten Zwillingen Tabitha Hodge (links) und Marion Loretta Elwell, geboren im Sommer 2009. Parker hatte seit einigen Jahren vergeblich versucht, ein weiteres Kind zu bekommen. Überschattet wurde das Warten auf die Zwillinge von Drohungen gegen die Leihmutter, deren Identität in Medienberichten aufgedeckt worden war.
Nach unserer Vorstellung ist eine Leihmutter einer Frau, die am Rand der Gesellschaft lebt, isoliert ist, keine Arbeit hat und ihren Körper für eine Leihmutterschaft hergibt, um sich den Lebensunterhalt zu verdienen. Womöglich hat sie dazu auch noch ihre eigene Eizelle gespendet, das Kind ist also biologisch gesehen halb ihres. Nun muss sie es mangels anderer Möglichkeiten und unter schrecklichen Schuldgefühlen im Austausch gegen Geld einem reichen, habgierigen Pärchen abgeben.
Ich glaube nicht, dass dieses Bild der Realität entspricht. Ich erinnere an zwei Artikel, die im «Magazin» des «Tages-Anzeiger» erschienen sind. Einer vor einigen Jahren zur Weihnachtszeit, der andere vor ein paar Monaten. In beiden erfahren wir von Leihmüttern in den USA, die sich bewusst für die Leihmutterschaft entschieden haben. Diese Frauen sind in einer festen Beziehung und haben selber Kinder. Sie lernen das Paar mit Kinderwunsch vorher persönlich kennen, und willigen nur dann in das Verfahren ein, wenn die Chemie zwischen den Pärchen stimmt. Die Eizelle stammt von einer anderen Frau als der Leihmutter, alles ist juristisch abgesichert und, soweit ich mich erinnere, psychologisch begleitet. Die Beteiligten wissen, was sie tun, und während der ganzen Schwangerschaft war sich die Leihmutter bewusst, dass das Kind, das in ihrem Bauch wuchs, nicht ihres war, sondern dem Paar mit Kinderwunsch gehörte. Diese Leihmutter liebte es, schwanger zu sein, wie auch ihr Ehemann es mochte, wenn sie schwanger war. Während der Geburt war das Paar mit Kinderwunsch anwesend und diese beiden Personen waren die ersten, welche das Kind nach der Geburt in die Arme nahmen. Später erhielt die Leihmutter jedes Jahr ein Foto von dem Kind, das sie ausgetragen hatte.
Das klingt alles vernünftig. Warum ist Leihmutterschaft dann in so vielen Ländern verboten? Wahrscheinlich, weil die Leihmutter mit ihrer Tätigkeit Geld verdient. Fürs Kinderaustragen soll man kein Geld verdienen dürfen, das soll aus purem Altruismus geschehen. Warum? Eine Schwangerschaft ist anstrengend und nützt den Körper ab; warum soll eine Frau dafür nicht Geld erhalten? Die eine Frau, die in den genannten Artikeln vorkam, benutzte das Geld ihrer Tätigkeit als Leihmutter, um sich das Dach ihres Hauses zu reparieren. Was ist schlecht daran? Natürlich müssten klare Regeln gelten, und eine Ethikkommission sollte durchdenken, welche Frauen in welchen Lebenssituationen Leihmutter sein dürfen. Aber im Prinzip sollte eine Leihmutter sich mit dem verdienten Geld auch für ein neues, schickes Auto kaufen dürfen.

Parker und Broderick mit ihren Zwillingen in New York.
In unserer Gesellschaft können Frauen ihren Körper für fast jegliche Art benutzen, um Geld damit zu verdienen. Eine Sportlerin benutzt ihren Körper, um damit Geld zu verdienen, wie auch eine Balletttänzerin, ein Fotomodell, oder, ein heikles Thema, eine Prostituierte. Warum sollten Leihmütter das nicht dürfen? Warum finden wir es in unserer Gesellschaft in Ordnung, wenn Tausende von Frauen ihren Körper hergeben, um teilweise erniedrigende sexuelle Bedürfnisse von Männern zu befriedigen – aber wenn eine Frau ihren Körper benutzen will, um damit einem kinderlosen Paar zu ihrem Kinderwunsch zu verhelfen, also dazu beitragen will, ein neues Leben auf die Welt bringen will, dazu noch von Eltern, die sich dieses Kind sehnlich wünschen, dann ist das falsch. Warum? Ist das nicht scheinheilig? Ich will damit Prostitution nicht gutreden, und natürlich darf es bei einer Leihmutterschaft nicht darauf hinauslaufen, dass diese Tätigkeit für eine Frau die einzige Möglichkeit ist, zu Geld zu kommen. Ausserdem sollte eine sorgfältige psychologische Abklärung ermitteln, aus welchen Gründen eine Frau Leihmutter werden will und es sollten klare Vorgaben existieren, welche Gründe annehmbar sind und welche nicht. Aber wenn eine Frau gerne schwanger ist, in stabilen Verhältnissen lebt und die Leihmutterschaft als eine Art von Arbeit ansieht, dann scheint mir das in Ordnung zu sein.
Warum sind die Regulationen für Paar mit Kinderwunsch in der Schweiz so streng? Warum ist die Samenspende erlaubt, die Eizellspende jedoch nicht? Wie kann es sein, dass Ethikkommissionen die psychischen Qualen von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch nicht ernst nehmen? Ich finde es zynisch, dass kinderlosen eigentlich geholfen werden könnte, die Möglichkeiten jedoch gesetzlich verboten werden. Man stelle sich vor, es gebe ein Medikament gegen eine ernsthafte Krankheit, dieses aber würde den Erkrankten vorenthalten. Das ist der Fall beim Kinderwunsch. Warum? Warum wird ein unerfüllter Kinderwunsch nicht als eine Erkrankung betrachtet, sondern als eine Lifestyle-Frage?
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Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und ist Mutter einer Tochter. Sie ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich und ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
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Man darf m.E. die Leihmutterschaft nicht mit Abtreibungen oder der Prostitution vergleichen. Ich sehe vielmehr die Gefahr, dass hier ein weiteres Mal Menschen aus Schwellen- oder Drittweltländern missbraucht werden, um unsere Luxusansprüche zu erfüllen. und ich sehe auch die Gefahr, dass dies eskaliert zum Baby nach Katalog:
Vermittler: “was wünschen Sie!”
Paar: “Wir hätten gern ein Baby?”
V: “Haben Sie an etwas bestimmtes gedacht?”
P: “Vielleicht was hübsches Asiatisches?”
V: “Da haben wir gerade eine neue Lieferung reinbekommen. Sehen Sie zum Beispiel hier: die Eizelle stammt von einem chinesischen Topmodell, die Spermien von einem ehemaligen Kampfsportler, der danach als Schauspieler gross rausgekommen ist”
P: “Wir hätten gerne etwas intelligenteres…”
V: “Da hätten wir: die Eizelle von einer japanischen Computeringenieurin, die vorher Landesmeisterin im Schwimmen war, die Spermien von einem Vulkanologen”
P: “Oh, das scheint ja OK zu sein.”
V: “Da haben Sie aber eine gute Wahl getroffen. Denken Sie daran, wir sind die Einzigen, die lebenslange Garantie abgeben. Wenn Sie mit der Ware nicht zufrieden sind, können Sie es jederzeit zurückgeben. Zahlen Sie bar, mit Karte, oder wünschen Sie eine Rechnung? Und sollen wir Ihnen die Ware liefern, oder nehmen Sie sie gleich mit?”
P: “Hier ist unsere Kreditkarte. und einpacken brauchen Sie’s nicht, wir nehmen es gleich so mit!”
Ein unerfüllter KInderwunsch ist keine lockere Angelegenheit, und alle, die da mal durchgingen, wissen, dass das UEBERHAUPT NICHT mit dem Einkaufen eines neuen Luxusartikels verglichen werden kann. Erst ein jahrelanger Leidensweg von anderen Behandlungsmöglichkeiten, endlosen Zyklen ohne positiven Schwangerschaftstest etc bringt ein Paar dazu, schliesslich diesen Weg einzugehen. Deine Darstellung des Sachverhalts ist eine Ohrfeige für alle, die unerfüllten Kinderwunsch haben, und gründet auf völliger Unkenntnis der Realität.
Vera, mein kleines Szenario ist ja keine Darstellung heutiger Realität, sondern eine nicht wünschenswerte mögliche Entwicklung, die wir heute vielleicht anstossen. Gottseidank sind wir noch nicht soweit, dass meine kleine Szene Wirklichkeit ist, aber leider befürchte ich, dass wir in diese Richtung gehen.
Ja, wenn einem Paar mit Kinderwunsch keine Möglichkeit mehr offensteht, zu einem Kind zu kommen, dann ist es selbstverständlich besser, sie akzeptieren diese Situation. Aber hier geht es ja gerade darum, dass es noch Möglichkeiten gibt, diese jedoch verweigert werden.
@Auguste
Grundsätzlich sehe ich das auch so, ich möchte aber nicht nur die körperliche Unversehrtheit geschützt wissen, sondern auch die psychische, da mache ich ein ebenso grosses Fragezeichen. Vor allem auch, weil ich zu der Ansicht neige, dass im psychischen Bereich bereits einiges schief liegt, wenn eine Frau zur Leihmutterschaft bereit ist. Was du noch gesagt hast, betreffend der Unfähigkeit des akzeptierens von etwas, wenn man genügend Geld hat, ist leider auch wahr.
Hotel Papa: Wenn ein Mann infolge Impotenz nicht zu einer befriedigenden Sexualpartnerschaft fähig ist, dann wird das sehr wohl als Kranheit betrachtet und entsprechend behandelt.
Da nimmst Du den Begriff der Sexualpartnerschaft sehr viel enger, als ich ihn gemeint habe. Ich wollte die romantische Beziehung absetzen von den X anderen Formen der Partnerschaften, die es ja auch gibt.
Die übliche Zweierkiste halt, i.d.R. XX & XY.
Der Generation der heute 30-40-jährigen wurde nie klargemacht, dass die Fruchtbarkeit ab einem bestimmten Alter rapide sinkt. Das ist erst seit einigen Jahren so präsent in den Medien. Ich hoffe, dass die Jugendlichen heute im Biologieunterricht nicht nur von Verhütung hören, sondern auch von dem Problem, und in ihre Zukunft entsprechend gestalten. Diejenigen, die heute unerfüllten Kinderwunsch haben, haben einfach nicht damit gerechnet, dass es sie treffen könnte. Ausserdem wurde ihnen eingetrichtert, wie wichtig es sei, eine gute Ausbildung zu haben etc. Wir sind das Produkt unserer Zeit. Denjenigen, die nunmal in diese Situation geraten sind, nicht zu helfen, ist zynisch, denn sie haben keine zweite Chance in ihrem Leben, ein Kind zu haben, diese Türe ist für immer zu. Das ist unglaublich schmerzlich. Ist finde es nicht richtig, dass ältere Paare mit unerfülltem Kinderwunsch immer als vergnügungs-, karriere- und geldgierige Menschen hingestellt werden. Wie kann man jemandem verwehren, ein Leben auf die Welt zu bringen, wenn es Möglichkeiten dazu gibt?
Vor ca. 25 Jahren hat zu mir eine Krankenschwester von 36 Jährigen Müttern als ‘erstgebärende Grossmütter’ geredet. Das Problem war bekannt.
Es ist heute natürlich deutlich bewusster, weil die Generation “I want it all and I want it NOW” in Richtung Torschluss geht.
Natürlich ist das für die betroffenen ein schmerzvoller Prozess. Die Frage ist, welche Mittel man als gerechtfertigt betrachtet, diesen Schmerz zu lindern. Vor allem, wenn das Mittel das Potenzial hat, neuen Schmerz zu verursachen.
@Vera
Aber das glaubst du wohl selber nicht oder? Ich bin 34 und allen meine Kolleginnen und auch die meisten Kollegen war bekannt, dass Frau nicht ewig Kinder haben kann. Das wird fast in jeder Beziehung ein Thema wenn es auf die 30ig zugeht (ausser beide wollen keine Kinder)
hmm…, hertz – rent a car, triemlispital – rent a mom.
Auguste, du weisst nicht, wovon du redest.
vera, sind sie denn nicht auch der meinung, dass der umgang mit dem leben von uns bereits lebenden menschen nicht auch zu überdenken ist.
mir sind auch kinderlose ehepaare bekannt. nicht immer aufstellend, aber sie haben für sich begriffen, dass dies nicht zu ändern ist, auf natürlichem wege.
sie haben aber auch erkannt, dass ihr lebenssinn nicht ausschliesslich im kinderhaben liegt.
das ist ein prozess, ein möglicherweise langwieriger, ja. aber gehbarer.
was meinen sie denn, wie es konsequenterweise auch weiter gehen kann? da hat stefanB zwar die krasse keule hervorgeholt, aber die stossrichtung trifft leider zu.
hmm…, vera, auch wenn es beim kinderwunsch um das urbedürfnis schlechthin geht und mir einige dramen von leuten, denen nachwuchs auf natürlichem weg versagt blieb, recht gut bekannt sind, ändert das nichts an daran, dass ich, solange es keine absolut 100% garantie auf die körperliche unversehrtheit einer leihmutter gibt, das als völlig unnötige freak-show für leute ansehe, die nicht die grösse haben zu akzeptieren, dass man im leben nicht alles haben kann, selbst wenn man es bezahlen könnte.
Auguste, da geb ich Dir recht. Leihmutterschaft ist nur eine Ausprägung der grassierenden “Ich will, hier und jetzt und heute”Mentalität.
Nein, es ist, wie oben erwähnt, ein Urbedürfnis schlechthin. Das kann man nicht gleichsetzen mit dem Kauf eines Autos.
Sch…… , heute habe ich es wirklich nicht im Griff, mein Post an Auguste ist zu weit oben gelandet, Scheibenkleister.
Kinder zu haben, sich fortzupflanzen, mag ja ein Urbedürfnis sein, aber es ist nicht absolut lebensnotwendig, im Gegensatz zu den Urbedürfnissen Essen, Trinken, Schlafen, Atmen. Darum erscheint mir der Zwang, ein Kind herzubekommen, koste es, was es wolle, ziemlich krankhaft zu sein.
StefanB, du verwechselst Grundbedürfnisse mit Urbedürfnissen.
@ pippi “all over the place”
hmm…, ich habe es mir einfach gemacht und körper & geist als einheit vorausgesetzt. natürlich trifft deine präzisierung zu und macht die sache damit nicht einladender.
@Vera: eben! Und ein unerfülltes Grundbedürfnis ist weder eine Krankheit, noch eine Behinderung,
und es führt auch nicht zum Tode!
So einschneidend eine ungewollte Kinderlosigkeit ist, aber es gibt einen Weg durch den Schmerz, das Unerfülltsein. Es ist einfach nicht wahr dass wir Menschen aufgrund eines unerfüllten Urbedürfnisses zu einem armseligen, erbärmlichen Leben verdammt sind.
Liebe Brunhild Steiner, Essen, Trinken, Schlafen, das sind für mich Grundbedürfnisse. Kinderwunsch hingegen gehört für mich zu den Urbedürfnissen. Ein unerfüllter Kinderwunsch ist meines Erachtens eine Krankheit. Wie definieren Sie Kranhkeit? Längst nicht jede Krankheit, und sogar die Mehrzahl davon, ist lebensbedrohlich, aber dennoch werden sie behandelt. Man kann auch mit einem chronischen Ausschlag, nur einem Arm, ständigem Kopfweh etc. leben, aber diese Dinge beeinträchtigen das tägliche Leben dermassen, dass man sie als eine Krankheit betrachtet. Genauso ist es mit dem unerfüllten Kinderwunsch: er beeinträchtigt das Leben des Paares dermassen, dass man von einer Krankheit spricht. Dazu kommt, dass organisch etwas nicht in Ordnung ist, was wiederum dafür spricht, dass es sich beim unerfüllten Kinderwunsch um eine Kranhkeit handelt.
Und wie ist es mit dem unerfüllten Kinderwunsch der 55 Jährigen, die bis 45 andere Prioritäten hatte? (Kann den Mann jetzt nicht mit ins Spiel bringen, denn die Natur hat uns da ja privilegiert.)
Die organischen Ursachen, ja. Der Wunsch an und für sich: Wohl eher nicht.
Und warum nicht?
Weil, wie oben angedeutet, die Gründe der Kinderlosigkeit viele sein können. Und viele davon sind eindeutig keine Krankheit.
Ein unerfüllter Kinderwunsch ist in der heutigen Zeit meist keine Krankheit, sondern das Ergebnis einer gesellschaftlichen Entwicklung. Vielleicht wird es einfach Zeit, das wir Frauen uns bewusst machen, das die fruchtbarste Zeit zwischen 20 und 30 liegt und nicht mit 42 Jahren beginnt..
Eine befriedigende Sexualpartnerschaft ist im Übrigen auch ein Urbedürfnis der meisten Menschen. Hier ist es jedem klar, dass die Nicht-Befriedigung allenfalls zu akzeptieren ist. Ganz sicher wird niemand sie als “Krankheit” klassieren.
Verstehe ich dich richtig, wenn ein Paar zu lange gewartet hat, dann ist es selber schuld? Meinst du, die haben absichtlich so lange gewartet, weil sie gedacht haben, ach, sonst richten wirs halt noch mit einer Leihmutter ein, kostet halt etwas viel, aber geht ja auch. Nein, wenn Leute erst spät ihren Kinderwunsch verwirklichen , dann liegt das meistens daran, dass vorher kein vernüftiger Partner da war, oder der gegenwärtige Partner fand, warten wir doch noch ein wenig etc. Niemand wartet freiwillig so lange, und ich finde, wenn jemand so viele Strapazen auf sich nimmt, um einem Kind zum Leben zu verhelfen, dann gibt es keinen Grund, das zu verhindern.
wenn ein Paar zu lange gewartet hat, dann ist es selber schuld?
Bringts etwa auf den Punkt, ja. Andere Dinge waren wichtiger. Das Haus noch nicht gebaut, die Weltreise noch nicht gemacht, der Mann nicht die richtige Mischung aus Clark Gable, Woody Allen und Jean Claude VanDamme, die Frau nicht genügend formbar, die Berufliche Karriere nicht weit genug gediehen, der Audi TT attraktiver als der Audi Combi, die Disco attraktiver als der Kinderspielplatz.
@Hotel Papa
Ich sehe das ähnlich, leider, muss ich da sagen und es geht in die Richtung ‘Ich will alles, egal zu welchem Preis!’.
Genau das will ich damit sagen – wer zu lange wartet ist selber schuld. Es ist ja nun wirklich kein Geheimnis das der weibliche Körper nur bis zu einem gewissen Alter Kinder empfangen kann. Und ganz ehrlich: Kinder wollen keine “alten” Eltern, wenn das Mami eines Erstklässlers 50 ist, ist das uuuuuralt. (vom Empfinden des Kindes her betrachtet)
Och, die Generation der Eltern ist sowieso uuuuralt. Ganz unangenhem wird es, wenn die Aktivitäten der Eltern in den Teenie-Jahren in unangenehme Nähe zu den eigenen rücken…
für Hotel Papa: Männer sind wohl nur solange ‘priviligiert’ als es noch Frauen gibt, die mit einem Opi ein Kind haben möchten…..aber vermutlich wird das hier auch als ‘Urbedürfnis’ hingestellt, Kinder pflegen und bald den Rentner grad dazu.
@Vera:
“Kinderwunsch hingegen gehört für mich zu den Urbedürfnissen. Ein unerfüllter Kinderwunsch ist meines Erachtens eine Krankheit. Wie definieren Sie Kranhkeit?”
Sie haben es selber formuliert: Krankheit ist nicht ein unerfülltes Urbedürfnis…,
und ein unerfülltes Urbedürfnis ist keine Krankheit.
ich wiederhole mich gerne:
Und ein unerfülltes Grundbedürfnis ist weder eine Krankheit, noch eine Behinderung,
und es führt auch nicht zum Tode!
So einschneidend eine ungewollte Kinderlosigkeit ist, aber es gibt einen Weg durch den Schmerz, das Unerfülltsein. Es ist einfach nicht wahr dass wir Menschen aufgrund eines unerfüllten Urbedürfnisses zu einem armseligen, erbärmlichen Leben verdammt sind.
Möglicherweise befinden Sie sich zur Zeit in genau diesem äusserst dornigen Lebensabschnitt.
Mit Grenzerfahrungen umgehen und sie in die eigene Biographie einbauen, das ist nie einfach.
Aber ein grosses Problem unserer Komfortzonenwelt ist die immer mehr schwindende Fähigkeit mit einschneidenden Grenzen sinnvoll und konstruktiv umgehen zu können, lebbare Alternativen zu finden.
Deshalb ist das Thema Leihmutterschaft auch Dynamit, denn es hat ganz massiv mit unseren Vorstelllung und unserem Umgang mit Begrenzungen zu tun.
brunhild steiner, so, wie ich vera verstehe, definiert sie essen, schlafen, trinken zu den grundbeduerfnissen, kinderhaben jedoch zu den urbeduerfnissen. kann dieses urbeduerfnis des kinderhabens nicht erfuellt werden, weil beispielsweise die samenqualitaet des partners nicht gut ist oder die eileiter der frau blockiert sind oder die gebaermutter abnormal geformt ist, also eine erkrankung der entsprechenden organe vorliegt, dann, ja, dann liegt eben eine erkrankung vor, diejenige der sterilitaet, oder, wie sie auch genannt wird, des unerfuellten kinderwunsches. scheint mir ganz nachvollziehbar.
@sonnenschein:
Ein unerfülltes Grundbedürfnis ist weder eine Krankheit, noch eine Behinderung,
und es führt auch nicht zum Tode!
So einschneidend eine ungewollte Kinderlosigkeit ist, aber es gibt einen Weg durch den Schmerz, das Unerfülltsein. Es ist einfach nicht wahr dass wir Menschen aufgrund eines unerfüllten Urbedürfnisses zu einem armseligen, erbärmlichen Leben verdammt sind.
Wir im Westen haben es erfolgreich verlernt mit unerfüllten Urbedürfnissen klarzukommen.
@sonnenschein: sollte natürlich URBEDÜRFNIS heissen…
Ja welcher neue Schmerz wird denn durch Leihmutterschaft geschaffen? Kannst du mir das erklären?
Der Schmerz der Leihmutter, die sich vom in ihr gewachsenen Leben trennen muss. Die rein physischen Strapazen, für die sie sich bezahlen lässt (zählt nicht wirklich, die hat die “normale” Mutter auch.) Der Schmerz des Kindes, das durch die Identitätskrise durch muss. (”zu wem gehöre ich eigentlich?”) Der Schmerz des Kindes, dessen Eltern in seinen schwierigsten Jahren womöglich nicht mehr die Kraft haben, ihm durchzuhelfen.
In meinem Weltbild gibt es noch ein par weitere schmerzhafte Punkte, aber die stossen hier nur auf Unverständnis.
Ich gebe nicht auf, aber ich “suche” auch nicht. Und was man auf Plattformen wie dieser hier mitkriegt, motiviert auch nicht dazu. “Prince Charming” sei vom Pferd gefallen, hat kürzlich eine festgehalten. (Nicht, dass er je oben gesessen wäre; er war immer eine Wunschprojektion.)
“Princess Entitlement” ist aber alive and kicking. Und da hat mir eigentlich die Erfahrung von einer gereicht.
“Auf gleicher Augenhöhe begegnen” wird von den Damen immer mal wieder gefordert. Genau das ist auch meine erste Bedingung.
@StefanB
Treffender könnte es kein Realsatiriker sagen – schwebend zwischen Sarkasmus und Zynismus zwar – aber so könnte es dann in Zukunft aussehen. Der helle Wahnsinn!
Hotel Papa, und woher weisst du das aller so genau? Hast du auch nur einen Bericht gelesen, wo eine Leihmutter von ihrer Tätigkeit berichtet? Hast du auch nur einen Artikel gelesen, wo Kinder davon berichten, wie sie es finden, dass sie von einer Leihmutter ausgetragen wurden? Ich habe verschiedene Berichte von Kindern gelesen, die durch Samenspende ins Leben gekommen sind, und sie waren glücklich, dass sie überhaupt da waren! Sie hatten keine Identitätskrisen, vor allem nicht, wenn die Eltern nie einen Hehl daraus gemacht haben, dass sie durch Samenspende ins Leben gekommen sind. Probleme gab es einzig in Fällen, wo diese Tatsache verheimlicht wurde und das Kind dennoch gespürt hat, dass etwas wohl anders ist. Ich finde, man sollte diese Dinge, Leihmutterschaft und Samenspende, und auch Eizellspende, offen und vernünftig angehen, kein Geheimnis draus machen, auch die Identität der Leihmutter, des Samenspenders oder der Eizellspenderin zu einem gewissen Zeitpunkt offenlegen dürfen, und gemäss meinem Wissen entsteht dann dadurch kein Problem für niemanden.
1. Vera: Bitte, bitte, bemühe Dich, Deine Antworten im Thread richtig zu platzieren. Das wird das totale Chaos hier.
2. Ich weiss das nicht. (Abgesehen vom Schmerz der Leihmutter, der dürfte in praktisch allen Fällen sehr real sein.) Ich hatte von potenziellem Schmerz gesprochen.
Ich bin einfach ein Mensch, der sehr viele Hemmungen hat, zur Befriedigung seiner eigenen Bedürfnisse ins Leben anderer Menschen einzugreifen. Leihmutterschaft steht dem diametral entgegen.
Und ich habe Ehrfurcht vor dem Wunder der Menschwerdung. Wird das mechanisiert und kommerzialisiert, dann berührt mich das sehr unangenehm.
Du bist offenbar betroffen. Es tut mir leid, wenn meine Äusserungen Dich verletzt haben. Das ändert aber nichts daran, dass das meine Einstellung ist. Hier stehe ich…
Mein Lebensgang war ein anderer. Ich beisse im Moment an der Konsequenz der “biologiegerechten” Vaterschaft, die auch nicht mehr wirklich in die Gesellschaft passt.
hotelpapa, nur, weil es dir schwerfällt, in das leben anderer einzugreifen, um deine eigenen bedürfnisse zu befriedigen, bedeutet das nicht, dass das für andere auch so ist. anderen macht das offenbar nichts aus, warum verwehrst du es ihnen dann?
@Catherine: Point. Verwehren kann ich es ihnen allerdings nicht. Mir ist einfach der ganze Wirtschaftszweig zutiefst suspekt.
Im allgemeinen bin ich laizistisch. Bei der Vorstellung, dass eine Frau ein kind 9 Monate austrägt und dann komplikationslos abgeben kann, sagt aber etwas in mir “NEIN!”
@Hotel Papa
**Ich beisse im Moment an der Konsequenz der “biologiegerechten” Vaterschaft, die auch nicht mehr wirklich in die Gesellschaft passt.**
Sag mal, HP, bedeutet dieser Satz, dass du Vater wirst von einem völlig ungeplanten und ungewollten Kind, oder was meinst du damit, dass die biologiegerechte Vaterschaft nicht in unsere Gesellschaft passt?
Ich weiss, ich komme etwas in der alten Fasnacht, aber dein Sätzchen liess mir keine Ruhe, und heute bin ich wieder darüber gestolpert. Falls ich mit meiner Vermutung richtig liege, wie wirst du damit umgehen, was bedeutet es emotional für dich? Würde mich sehr interessieren, sorry für die indiskrete Fragerei.
@Pippi Langstrumpf:
Dies ist off topic: Was ist Deine Meinung dazu, dass eine andere neue Katharina hier mitschreibt und darauf beharrt, ihren Namen nicht anzupassen, damit keine Konfusion entsteht? Meine Meinung ist, dass ich wegen meinem schon langen Mitwirken hier ein Vorrecht habe.
@Katharina aus USA
Wenn ich ihnen einen rat geben darf, auch wenn sie Pippi Langstrumpf darum gebeten haben, gibt es halt in einem Bl0g wie diesem ohne registrierung des nicks nur zwei möglichkeiten:
a) Sie hängen bei ihrem nick ‘..aus USA’ an oder
b) Die zweite Katharina wird sicherlich so vernünftig sein, als später hier dazu gestossene, ihrem nick ein erkennungszeichen anzuhängen wie zb KatharinaB oder so. Es gilt auch hier die regel des ‘wer zuerst kommt hat ältere rechte’.
Es ist für die anderen bloggerInnen hier bestimmt eben so lästig, die eine mit der anderen zu verwechseln, obwohl der/die geübte leserIn schnell die wortwahl, satzaufbau und bestimmte merkmale/ausdrücke sofort erkennt. Für mich persönlich eher kein problem, aber es kommen immer wieder neue bloggerInnen hinzu und dem ist rechnung zu tragen.
@Isobel: Das war ja meine Argumentation, dass ich seit anderthalb jahren mitmache und die andere katharina nun offensichtlich eine neue ist. Sie besteht allerdings darauf ihren Nick nicht anzupassen. Wir hatten dies Situation auch schon. so taufte sich laura in laura TI um, und Auguste nennt sich jetzt auguste, weil sein anderer nick mehrfach verwendet wurde und dies in recht ueblen streichen.
mal sehen. die neue katharina war sich das alles nicht bewusst, da sie neu ist.
Ich habe dazu noch andere gedanken und vermute eben, dass wenn ich meinen namen aendere, das ganze mit dem neuen namen sich wiederholt.
es ist wirklich so, dass eine fuehrende zeitung ie diese hier, auch anmeldefunktionen usw wie die anderen fuehrenden zeitungen haben muesste. welt.de etwa oder die zeit.de haben das schon lange. dass die das nicht machen erstaunt mic eigentlich. es macht einen unsorgfaeltigen eindruck.
die software, die die hier anwenden, haette das ja eigentlich schon eingebaut.
@Katharina
1. Ich finde es in erster Linie unhöflich, wenn jemand Neues sich nicht anpasst mit seinem Nick.
2. Vielleicht ist die Konfusion gewollt, dann nützt ein Appell auf Rücksichtnahme nichts. Es wird dir wohl nichts anderes übrigbleiben, als deinem Namen ein Kennzeichen anzuhängen. “Katharina USA” sieht doch gut aus, richtig dynamisch, warum also nicht?
Naja, wenns mit Absicht ist, was hindert den oder die Betreffende daran, bei seinem/ihrem Namen ebenfalls von Zeit zu Zeit ein dynamisches USA anzuhängen um wieder ein bisschen aufzumischen?… Wer echt am Austausch interessiert ist, für den sollte es eigentlich klar sein “wer zuerst kommt, nickt zuerst” oder so, und die anderen, tja…
@Pippi: “Sag mal, HP, bedeutet dieser Satz…”
Nein, ganz harmlos: Ich bin für heutige Verhältnisse relativ früh Vater geworden. (mit 28). Der Übergang zur Zeit “danach” hat bei uns, wie Du weisst, dann nicht geklappt.
Dieses “entsorgt werden, da nicht mehr gebraucht” gibt mir zu beissen.
Die Standardkarriere ist ja heute zusammen das Leben geniessen, dann Kinder. Zum “Leben geniessen danach” hat sie lieber ein neues Modell genommen.
@HP
Ach so, ich dachte schon, könnte ja sein……
Nach meinen Berechnungen bist du nun also im besten Alter, dann müssten dir die Frauen doch die Bude einrennen? Lass’ den Kopf nicht hängen, andere Mütter haben auch hübsche Töchter….
Das “Beste Alter” ist ein Euphemismus für “Past the ‘best use by date’”. Der Menschliche Körper ist nicht dafür gemacht, mehr als 45 Jahre intensiv gebraucht zu werden.
Ausserdem habe ich inzwischen eine Alternative geschnuppert. Die heisst: Einer für sich ist auch genug. Demnach stelle ich an die “hübsche Tochter” Bedingungen. Konkret muss es mir “mit” besser gehen als “ohne”. Die ist mir bisher nicht begegnet.
HP, du tönst ja fast schon wie ein Eremit, der Mensch wird heute über 80 Jahre alt, das willst du doch nicht wirklich durchziehen? Schon klar, keine Frau um jeden Preis, mit sollte es einem besser als ohne gehen, aber ich finde trotzdem, dass man nicht zu früh aufgeben sollte, jedenfalls nicht vor 79, nicht wahr?
Shit, jetzt fange ich auch schon an, Posts zu streuen. Hier gehört das hin:
Ich gebe nicht auf, aber ich “suche” auch nicht. Und was man auf Plattformen wie dieser hier mitkriegt, motiviert auch nicht dazu. “Prince Charming” sei vom Pferd gefallen, hat kürzlich eine festgehalten. (Nicht, dass er je oben gesessen wäre; er war immer eine Wunschprojektion.)
“Princess Entitlement” ist aber alive and kicking. Und da hat mir eigentlich die Erfahrung von einer gereicht.
“Auf gleicher Augenhöhe begegnen” wird von den Damen immer mal wieder gefordert. Genau das ist auch meine erste Bedingung.
Die Augenhöhe ist doch selbstverständlich. HP, ich sehe durchaus Hoffnung für dich, sei nicht so pessimistisch! Was die Äusserungen im Bl0g anbelangt, gilt wohl wie so oft: Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird.
Aber ich finde es auch wichtig, dass man eine zerbrochene Beziehung zuerst verdaut, bevor man sich schon wieder in etwas Neues stürzt, was oft bloss Schmerzbetäubung ist und nicht wirklich ein Neuanfang.
Hier empört sich doch einmal mehr die Mütterpolizei oder Väterpolizei, die ihre Kinderlein hat. Da haben wir mühsam selber geboren, und da kommt so eine, und kauft sich den Bauch einer andern, muss durch das Ganze nicht hindurch, bloss weil sie Geld hat… Neid?
Cara Mia, es gefällt mir, wie du hier an die Sache herangehst, ein Fünkchen Wahrheit ist sicher dabei, wir dürfen es uns nicht zu einfach machen.
Trotzdem bin ich nicht deiner Meinung. Aber ich höre gern weitere Argumente, weil die Idee, ein Kind zu “verschenken” auch für mich etwas Schönes, Freigiebiges hat.
hmm…, cara mia, nein kein neid und auch kein gefühl von “ätsch, wir haben’s einfach so hingekriegt”. jedes paar, dass sich auf eine schwangerschaft einlässt, nimmt beträchtliches risiko in kauf. paare, die sich einer leihmutter bedienen, transferieren diese risiken auf einen anderen menschen und glauben (oder werden glauben gemacht), dass es mit dem bezahlen einer prämie adäquat abgegolten ist.
vergisst man mal für eine minute, dass die zugrunde liegende “transaktion” menschliche fortpflanzung ist, bleibt technisch nichts weiter als eine risikofinanzierung mit entsprechendem pricing übrig. für mich ist das in hohem masse stossend. und ganz nebenbei, die spezialisten, die solche prämien wahrscheinlich am besten bestimmen könnten, haben uns die globale finanzkrise beschert. ich kenne den heutigen preis für leihmutterschaft nicht, aber wenn man diese jungs auf das pricing ansetzen würde, wäre er höchstwahrscheinlich einiges höher. und solange leihmütter besser gebären als risikomodelle erstellen können, bleiben sie am ende wahrscheinlich die dummen.
@ Auguste
Wenn man aber mit den gleichen Argumenten wie der der Autorin argumentiert, so geht es ja um das Einsetzen des eigenen Körpers als Kapital. Gleich technisch und emotionslos betrachtet: was ist denn so viel schlimmer, Leihmutter zu sein, als wenn sich ein junges Mädchen fast zu Tode hungert weil sie Model ist, Männer an Herzinfarkten sterben auf dem Fussballplatz oder ein Skifahrer gelähmt ist weil er zu schnell um die Kurve fuhr?
Schlussendlich geht es um die Entscheidung, mit seinem eigenen Körper machen zu dürfen was man will. Es bleibt der Leihmutter selber überlassen, ob sie das Risiko auf sich nehmen will. Und als letztes: lieber Leihmutter als Prostituierte, wenn man keinen Ausweg mehr sieht, oder?
Also die Wahl zwischen Pest und Cholera….
@ Pippi
Ich hoffe nicht, dass sich jemand in der Schweiz diese Frage wirklich stellen muss. Aber wenn man damit beginnt zu argumentieren dass Leihmütter auch nur ihren Körper verkaufen und dies verwerflich sei und sie dies sowieso nur aus Gründen der Not macht… Dann stellt sich bei mir eben diese Frage.
Sind sie aber ein Konservativer, August!
@ melanie meier
hmm…, ich gehe mit ihnen einig, was die entscheidung angeht, mit seinem körper und geist zu machen, was man will und man dabei auch die grenzen ziemlich weit stecken kann (zb. fast verhungern für den catwalk). ich habe einfach bedenken, dass leihmütter, nicht ganz unähnlich wie prostituierte, aus bevölkerungsschichten rekrutiert werden würden, wo schlichte not, unwissenheit und auswegslosigkeit solch potentiell verheerenden “karrieren” zu grunde liegen.
aber wie ich bereits gesagt habe, wenn sich eine frau aus freien stücken und überzeugung unentgeldlich zur verfügung stellt, das baby von jemand anderem auszutragen, dann würde ich einen solchen entscheid ohne mucks respektieren.
übrigens, der tod auf dem fussballplatz in wembley bei einem finalspiel wäre ein heldentod – in pfungen beim 3. liga match am sonntagmorgen eine tragödie.
@Cara Mia: also echt, das glauben Sie jetzt aber nicht im Ernst, oder?
Mit dem Thema setzen sich sogenannte hochdotierte Fachpersonen auseinander,
aber wehe wir erlauben uns darüber kritische Gedanken zu machen, zu hinterfragen, von allen Seiten zu beleuchten, den Weg zu Ende denken- dann sind wir die Mütter- und Väterpolizei??? Bisschen einfach, finde ich.
von mir aus können die kinderlosen Paare an sich rumdoktern lassen wie sie wollen, bis evtl. der eigene Körper nicht mehr mitmacht (zuviele Hormonbehandlungen), oder bis sie eben pleite sind…. steckt ja immerhin ein beachtlicher Wirtschaftszweig dahinter, wenn man die ganzen Familienplanungszentren usw. anschaut.
Aber bitte nicht anfangen zu jammern, Kinderlosigkeit sei eine Krankheit und desshalb auch von der Krankenkasse zu vergüten. Die wirklich körperlich kranken und das Gesundheitssystem werden es danken.
Ausserdem stimmt das nicht, dass die heutigen 30-40 Jährigen keine Ahnung gehabt hätten, von wegen der Fruchtbarkeitsabnahmen nach dem 30 Alterjahr. Das kann man überall Nachlesen, wenn man denn will, auch der Gyn. wird die junge Frau mal darauf angesprochen haben und 2-3 Sätze dazu gesagt haben. Es ist wohl eher so, dass das Thema überhaupt nicht wahrgenommen wird und auch nicht interessiert bis frau dann mit 40 den Kinderwunsch hat, vorher hat man das Leben genossen und die anderen Kinder eher als nervend am Rande wahrgenommen.
Schöne Konsumgesellschaft. Alle wollen alles und die Allgemeinheit hat gefälligst dafür aufzukommen.
Mich wundert es nur das nicht gleich noch Schadenersatz bei Kinderlosigkeit gefordert wird.
Die Idee gefällt mir. *fg*
Wenn man schon so zynisch ist, Abtreibung in gewissen Fällen als beste Lösung für Kind und Mutter/Vater anzusehen, wieso soll dann eine Leihmutterschaft nicht auf das beste für Kind und “Eltern” sein? Meine Meinung ist das aber nicht. Lieber das Kind einer Frau, die ungewollt schanger ist übernehmen, als extra ein zusätzliches zu “produzieren”.
Genau! wir sollten vielleicht lieber mal die Adoptionsverfahren vereinfachen.
Ja, es wäre wirklich vernünftiger, die Adoptionsverfahren zu vereinfachen und bezahlbarer zu machen. Dann würden solche ‘Auswüchse der Machbarkeiten’ automatisch vernachlässigt. Hier muss gezielter der Hebel in der Politik angesetzt werden und betroffenen Kinderlosen wäre der Weg zum eigenen Kind ein wenig geebnet. Wieso wird hier nicht mehr Erleichterung gesetzlich geschaffen? Wer klemmt hier eigentlich?
Eine Adoption ist sicher nicht etwas schlechtes. Was aber bei der Leihmutter der, krass ausgedrückt, Vorteil ist, ist dass die eigenen Gene weitergegeben werden können. Und ich bin mir sicher, dass dies bei gewissen Personen ebenfalls eine Rolle spielt.
Ich persönlich finde, dass eine Leihmutter nicht gross eine andere Abmachung hat als eine Frau, die ihr ungeborenes Kind schon zur Adoption freigibt. Leider kenne ich mich nicht so genau mit allen gesetzlichen Regelungen aus, aber wenn die Hürden zur Adoption gesenkt werden spielt es doch nicht so eine Rolle, wenn man noch ein bisschen weiter geht?
Eine interessante weiterführende Diskussion wäre dann: Was ist mit gleichgeschlechtlichen Paaren?
Adoption durch gleichgeschlechtlichen Paare ? Wenn die fähiger sind Kinder groszuziehen wieso nicht. Doch ohne jemanden seine Gefühle zu verletzen: Ist es auch nicht bei diesen Paaren ein egoistischer Wunsch? Obwohl sie sich bewusst sind, bei gleichgeschlechtlicher LIebe keine Kinder Zeugen zu können, haben Sie doch den Wunsch wie heteros Eltern von Kindern zu werden. Bischen widersprüchlich aber auch verständlich.
Aber dies ist ein Thema das wir besser nicht anschneiden, denn viele sind empfindlich getroffen, wenn man dies nicht nachvollziehen will.
Dein Argument klemmt bei der Selbstbestimmung. Homosexuelle wählen ihre Neigung nicht. So wie Unfruchtbare ihre Unfähigkeit, Kinder zu bekommen, nicht wählen (die Spätberufenen jetzt einmal ausgenommen.)
Was ist mit Einzelpersonen? Oder Vereinen, Firmen, Personengruppen? Wo sind die Grenzen und warum?
Diese Diskussionen sind übrigens alles andere als neu (”The Truman Show”). Es ist bei uns auch ein Privileg, nur schon darüber diskutieren zu können, denn anderswo ist die Frage, ob man ein Kind selber aufzieht oder “verkauft” eine Frage des Überlebens. Kommt hinzu, dass die Meinung, ein Kind aus der Dritten Welt hätte es durch eine Adoption bei uns besser, eine unglaubliche Herablassung gegenüber den Menschen ebendieser Dritten Welt ist. Die Arroganz des Westens, sozusagen. Auch nichts Neues, leider.
Dieses Thema wurde schon ausfühlichst im Thread “Er war eine Sie, wenn der Vater auch die Mutter ist” oder so ähnlich be-diskutiert.
Dennoch hat er recht. Adoption generell und pauschal als Allheilmittel und Wohlfahrtstat zu präsentieren ist nicht sehr objektiv.
Ich finde, wir sollten den Begriff des Altruismus bzw. des selbstlosen Schenkens überdenken. Wenn uns jemand uns etwas schenkt, dann ist uns normalweise so lange nicht wohl, bis wir dieser Person etwas zurückgeschenkt haben, das liegt nun mal in der menschlichen Nature, dazu gibt es Studien. Wenn sich also eine Frau auf eine Leihmutterschaft einlässt, ohne im Gegenzug Geld dafür zu erhalten, dem kinderlosen Paar also etwas schenkt, dann hinterlässt das beim kinderlosen Paar ein Gefühl, ihr etwas zu schulden. Die Leihmutter hingegen, die so altruistisch gehandelt hat, fühlt sich psychisch prächtig, schliesslich hat sie eine selbstlose Leistung erbracht und einem kinderlosen Paar zu ihrem Glück verholfen, und das alles, ohne etwas dafür zu verlangen, ist sie nicht eine tolle Frau, fast eine Heilige… das ist nicht mehr altruistisch, das ist egoistisch, das schmeichelt ihrem Ego. Wenn also Leihmutterschaft erlaubt wäre, dann finde ich, die Leihmutter sollte Geld dafür erhalten.
Noch etwas anderes: Ich erinnere mich nicht, dass im Artikel gesagt wurde, die Allgmeinheit müsse für die Kosten der Leihmutterschaft aufkommen…
Im Artikel nicht, aber in den Kommentaren taucht dies auf. (Sorry, jetzt wirds von der Wortwahl her ein bisschen sonderbar, aber es ist schwierig so auf die Schnelle eine gute Sprache dafür zu finden.) Ausserdem ist die Frage nach den Vollkosten nicht beantwortbar. Kinder zu haben, so wie es die Natur vorgesehen hat, ist in dem Sinne normal, dass es zum Menschsein gehört. Die Kosten, die hier anfallen, sind darum nicht diskutierbar. Nun haben wir es aber mit etwas zu tun, das wir durchaus als “künstlich” bezeichnen können. Sind die Mehrkosten, die daraus entstehen, bezifferbar? Werden sie wirklich nicht von der Allgemeinheit bezahlt?
Ach, sobalds erlaubt ist wird schnell der Ruf laut nach Kostenübernahme, da sonst die armen Sozialhilfebezüger sich keine Kinder leisten könnten (und damit der Möglichkeit beraubt wären, höhere Zulagen zu kassieren).
Ich sehe das genau so. Ich bin glückliche Mutter von 4 Kinder. Aber nicht alle haben dieses Glück und ich verstehe die Abneigung der Menschheit bei einer Leihmutterschaft nicht ein! Es geht hier nicht um Rent a mom oder um sonst welche blöden Ausdrücke, die ich hier gefunden habe. Es ist einfach über das Leid anderer zu spoten, wenn man selbst Kinder hat. Es gibt so viele leidgeplagte Paare, die gerne Kinder hätten und gute Eltern wären. Wieso nicht helfen? Dieses moralinsaure Getue ist echt unglaublich. In welchem Jahrhundert lebt Ihr? Wenn es Eure Tochter wäre, die keine Kinder haben könnte? Und Ihr könntet helfen!? Da stehen und sagen: ach , dann muss das so sein? Dann soll aber jeder der schon mal Medikamente oder sonstige Hilfe in Anspruch genommen hat, sich mal überlegen was das heißt! Bronchitis: keine Antibiotika= ? werdet mal offener und schaut über Eure eigenen Nasenspitzen heraus!!!
Momo, wo bitte ziehst du denn dann die Grenzen? Antibiotika? Leihmutter? Genveränderte Menschen? Klone? Oder gar völlige “Neuerfindungen”? Soooo einfach ist es leider nicht.
Die wichtigere Frage fände ich persönlich jetzt, ob eine Leihmutterschaft die Identität des Kindes raubt/verletzt. Denn daran sollte man auch die Grenzen orientieren.
Ist es für ein Kind möglicherweise traumatisierend, wenn es zwar die Gene von Vater und Mutter hat, aber von einer Leihmutter zur Welt gebracht wurde?
Ist es schlimmer als wenn es zur Adoption freigegeben wurde und “keine Eltern mehr hat”?
bei leihmutterschaft…. bekommt das kind die botschaft ‘meine eltern wollten mich auf jeden fall’
bei adoption….’meine eltern wollten mich nicht’
für mich ist klar, dass adoption für die kinder sehr viel traumatischer ist als die leihmutterschaft (die eltern sind ja die leiblichen eltern oder mind. ein elternteil der vater)
@lara: Nicht jede Adoptionsfreigabe ist auf Eltern zurückzuführen, die ihre Kinder nicht wollten. Es gibt auch Waisen und Eltern, die ihre Kinder freigeben, weil sie überzeugt sind, ihnen damit ein besseres Leben zu ermöglichen.
Dieses Thema lässt sich halt nicht in Schwarz-Weiss darstellen.
Die Frage, wo wir als Gemeinschaft die Grenzen ziehen bleibt deswegen aber immer noch und bedarf einer konkreten Antwort, auch wenn diese Antwort nicht jedem Fall bzw. Einzelschicksal gerecht werden kann.
@hausmannus
das spielt für das kind keine rolle. die botschaft bleibt dieselbe. aus welchen gründen auch immer die eltern das kind freigaben spielt nur eine kleine rolle. vorallem bis diese dann erwachsen sind und vielleicht den einen oder anderen beweggrund nachvollziehen können. die kindheit und jugendjahre sind dann aber schon geprägt vom gefühl ‘nicht gewollt zu sein’.
ich denke nur vollwaisen können sich diesem gefühl entziehen.
ich bin einverstanden das ganze ist kein schwarz/weiss thema. an all jene die hier die adoption als allerweltslösung sehen, möchte ich raten einmal mit adoptierten kindern/erwachsenen zu sprechen. die sehen nämlich die adoption ein wenig anders…
@lara: Auch wenn das nachvollziehbar ist: Was ist wohl schlimmer für ein Kind: adoptiert zu sein, und mit diesem von Dir beschriebenen Trauma zu leben, oder nicht adoptiert zu werden und in den entsprechenden Institutionen zu warten, ob vielleicht doch noch jemand kommt, der mich will?
Das ist die Alternative, nicht Adoption oder Leihmutterschaft.
@hotel papa
wir als gesellschaft sollten die eltern/vater/mutter unterstützen (in allen belangen), so dass die kinder bei ihnen aufwachsen können. mir wäre es lieber an teenager (von mir aus an alle) verhütungsmittel gratis abzugeben um solche schwangerschaften zu verhindern. und endlich aufhören die abtreibung zu verteufeln. denn meist ist die alternative zu abtreibung adoption/heim und nicht friede-freude-eierkuchen wie dass die abtreibungsgegner gerne hätten.
Bei Teenieschwangerschaften ist die Alternative zur Abtreibung, dass die Tochter den Eltern noch weitere 12-15 Jahre auf der Tasche liegt. Und ein erheblicher Karriereknick. Will auch keiner, ist klar.
Abtreibung verteufelt, wo? Jedenfalls nicht genug, um ihre Popularität zu knicken.
@lara:
Das ist in etwa auch das, was ich denke. Wenn wir die Adoption schönreden oder zumindest akzeptieren, dann ist die Leihmutterschaft aus Sicht des Kindes sicher nichts schlechteres.
Kinder aus Armutsverhältnissen zu “importieren” ist reine Symptombekämpfung.
@hausmannus:
Ich glaube nicht dass die Frage nach den Grenzen langfristig relevant ist. Moral und Ethik wandeln und entwickeln sich mit jeder neuen Generation. Zur Freude der einen, zum Leid der anderen – ist klar.
Das was meiner Meinung nach bei dieser Debatte wirklich wichtig ist, ist das Individuum – das Kind. Das Wohlbefinden des Kindes steht für mich an erster Stelle.
@some1: Ich bin einverstanden, dass das Wohl eines bereits lebenden (oder meinetwegen auch schon gezeugten) Individuums erste Priorität hat. Genau darum stelle ich aber auch das Wohl von potentiellen Eltern, die ein Kind wünschen, hinter das der Gemeinschaft rsp. plädiere ich dafür, dass dieser Kinderwunsch auf keinen Fall zu Lasten der Gemeinschaft gehen darf.
Dann stellt sich noch die Frage, wer definiert, was dem Wohl des Kindes förderlich ist und was nicht – womit wir wieder bei der von mir an anderer Stelle erwähnten Arroganz des Wesens sind zu meinen, dies allgemeingültig festlegen zu können. Wir haben die Tendenz, unser Leben als lebenswerter als dasjenige anderer Menschen in weniger entwickelter Gebiete zu betrachten. Ich finde das sehr herablassend.
Ich hätte gern:
- einen Traumbody
- ein 25cm-Stück
- einen Sohn und dann noch ein Mädchen
- keinen Herzinfarkt vor 65
- gesunde Zähne
- keine Glatze und volles Haar
- kein Alzheimer
- keinen Krebs in der Familie
- dass die Liebe zu meiner Frau ewig hält
wir leben doch im 21. Jh., oder? Da sollte das doch möglich sein…
Der Mann, der ein Pferd war. Das ist doch ein Filmtitel?
hmm…, probably richard harris’ finest role.
Vielen Dank Auguste, ich wusste nur noch, dass es einen Film gibt, aber nicht, wer darin spielt, weil ich ihn nicht gesehen habe.
ist das ein Porno? ^^
Nein, du neugieriger kleiner macho, das ist ein Western.
Und die weibliche Hauptrolle in “Once upon a Time in the West” spielte Jenna Jameson.
Nein, Claudia Cardinale. Ich weiss nicht, was du meinst.
“Der Mann, der ein Pferd war”
sorry aber das hört sich nach Porno an…
kate, jenna j ist ein Pornostar
Je ne suis pas petit!!
Ziemlich sicher grösser als du!
Kate, Du hast das “unschuldiger Augenaufschlag” Emoticon vergessen. ^__^ So etwa.
Ach, du findest es wohl eine Bildungslücke, wenn man diese “Filmstars” nicht kennt? Tut mir leid, aber da kann ich nicht dienen.
Die Dame darf man sogar als Feministin kennen. Sie ist eine der Erfolgreichen (und Selbständigen) der Branche, kürzlich ausgestiegen, und hat sich ziemlich dezidiert zu den Praktiken im Business geäussert, und wie froh sie ist, da draussen zu sein.
Was sie nicht daran hindert, mit dem alten Material weiter Geld zu verdienen.
Also vielleicht doch nicht Halal. Who knows?
Sie verurteilt die Praktiken im Business aber verdient weiter Geld damit? Das ist an Heuchelei fast nicht mehr zu überbieten.
wenigstens macht sie auch filme welche fürs weibliche publikum halbwegs ertragbar sind ; )
Halblang, Kate. Habs nur aus zweiter Hand, war aber wohl mehr im Stil des Minenarbeiters, der froh ist, nicht mehr in den Stollen zu müssen. So von wegen die 2 kg Silikon vermisse sie nicht.
Bei PlantenHospital gibt es eine Leihmutter schon ab 30000 Dollar -> http://www.planethospital.com/2009_v2/procedure_surgeons.php
Schöner Freudscher. Wird das dann ein Spross?
(Sorry, ich weiss, ist dem Ernst des Themas nicht angemessen. Aber der war wirklich zu schön.)
hmm…, war aber wirklich an der zeit wieder mal etwas humorvolles von ihnen zu lesen. sie schienen mir etwas grantlig in jüngster zeit.
Den zum Thema “Wann beginnt Leben” hatte ich, glaube ich schon gebracht. Der hätte heute gepasst. Ausserdem diskutiere ich ungern mit Leuten, die alles ins Pekuniäre ziehen.
Und grantlig ist mein Lebensmotto zur Zeit. Nicht unbedingt freiwillig, aber schwer abzuschütteln, wenn man in die Welt schaut.
oder was ernstes von IHNEN, Auguste, das wär auch mal was
hmm…, ach macho, ich wär doch auch lieber shakespeare-darsteller geworden als nur webclown.
Kinder, die von einer Leihmutter zur Welt gebracht wurden, geht wohl nur dann nicht gut, wenn sie von ihrem Umfeld angefeindet werden (wie das aus den Blogkommentaren hier zum Teil herauszuspüren ist), ansonsten nehme ich an, dass sie in einer sie liebenden Familie aufwachsen.
Tja, es geht eigentlich nicht um die Kinder, es geht um die ganze Ideologie die hinter der Leihmutterschaft steht.
Es geht ua darum dass wir es immer mehr verlernen mit echten, harten, fordernden Grenzen gut umzugehen.
Wieso sollten sie angefeindet werden? Dass ich nicht gut finde, wie sie in die Welt gekommen sind, muss doch keinen Einfluss darauf haben, wie ich ihnen als Personen gegenüberstehe.
Bedauerlicherweise ist es viel einfacher aus kritischen Beiträgen eine vermeintliche Antipathie Leihmütter-Kindern gegenübern, oder Ignoranz gegenüber dem Leidensdruck der ungewollt Kinderlosen herauszulesen,
als sich mit den viel wichtigeren und entscheidenderen Fragen, nämlich unserem Umgang mit Grenzen und Begrenzungen, auseinandersetzen, und den Konsequenzen welche diese abnehmende Fähigkeit auf eine Gesamtgesellschaft haben wird. Denn dieses Grenzenausweichmanöver ist ja nicht auf ungewollte Kinderlosgikeit beschränkt, es zieht sich durch alles durch und bestimmt unseren Umgang mit uns und der Welt in der wir leben.
Dazu ist immer noch die Frage offen wie das Ganze über die Kassen finanziert werden sollte, wenn das offenbar einige doch auch in der Schweiz gerne sehen würden. Oder bleibt diese Option dann halt nur den Reichen offen, weil sich kein Normalverdiener solche Auslagen leisten kann? Oder soll es auch in die schummrige, und damit viel kostengünstigere Ecke abdriften dürfen?
Wer würde bei Komplikationen aller Arten haftbar gemacht?
All diese Fragen gehören mit dazu wenn man über Leihmutterschaft in der Schweiz reden möchte!
@Brunhild: Ganz so kompliziert wäre das nicht, man könnte das wohl unter dem Titel “Designerbabies” abhandeln und juristisch möglichst wasserdicht gesetzlich abhandeln. Was mir aber das ganze nicht sympathischer macht.
Weshalb muss man denn um jeden Preis ein Kind haben? Ich wollte auch eine Familie gründen, aber leider wars zu spät. In den USA wärs mit 43 noch möglich mit medizinischer Unterstützug .Aber was solls? Ich habe mich damit arrangiert. Frauen, nehmt doch einfach euer Schicksal an! Nicht alles ist machbar. Oder wollt ihr einfach nur über eure Gebähr- resp.Ungebährfähigkeit definiert werden? Geniesst das Leben auch ohne Kids!
liebe karin haenni eichenberger, menschen sind nun mal verschieden. einige wollen unbedingt kinder, andere wollen auf gar keinen fall kinder, einige wollen mindestens drei, andere auf gar keinen fall mehr als eines. einige frauen gehen nach dem mutterschaftsurlaub gerne wieder einer bezahlten arbeit nach, andere wollen vollzeitmutter sein. einige lesen gerne, andere machen gerne sport. fuer Sie ist es offenbar kein grosses problem, keine kinder mehr produzieren zu koennen, aber fuer andere ist es ein problem und sehr schmerzhaft. warum koennen wir den verschiedenheiten der menschen nicht gerecht werden? warum haben wir das gefuehl, wir wuessten, was fuer andere gut ist, wie sie sich fuehlen muessen, was richtig ist fuer sie, was ihre grenzen sein sollen? wo bleibt das einfuehlungsvermoegen in und verstaendnis fuer andere?
Es wird mehrmals erwähnt, von wegen was ist, wenn das Kind behindert zur Welt kommt oder auf Grund einer Krankheit/Unfall der Leihmutter das Kind schaden nimmt oder abgetrieben werden muss?
Mich würde mal interessieren, welche Bedinungen müssten den erfüllt sein, wenn jetzt die Leihmutterschaft erlaubt wäre? Also nicht die Diskussion ob Leihmutterschaft ja oder nein, sondern welche Rahmenbedingungen. (Abtreibung ist auch erlaubt aber es gibt Bedingungen).
Wenn wir also mal davon ausgehen, dass Leihmutterschaft grundsätzlich erlaubt wäre. Welche Rahmenbedingungen müssten da sein?
Müssen die Eltern auf jeden Fall für das Kind verantwortlich sein, egal ob das Kind gesund ist oder nicht?
Was, wenn die Leihmutter das Kind doch für sich beanspruchen möchte?
Was, wenn das Kind durch eine Behandlung, Unfall oder Fehler der Leihmutter Schaden nimmt? Wer sorgt dann für das Kind?
Leihmutterschaft wird bei uns wohl nie erlaubt sein, weil sie sittenwidrig ist.
aber in den USA ist es anscheinend möglich. Und wenn man jetzt nur schauen will, dass für alle Seiten, Leihmutter, Kind, Eltern die besten Bedingungen da sind, welche müssten es sein. Welche Gesetze?
Nehme an, so wie es in der Schweiz nicht von heute auf morgen eingeführt wird, wird es in den USA nicht abgeschafft.
Das Leben hält ein paar Neins für die Menschheit bereit. Eines davon ist, kinderlos zu bleiben. Nun soll also die Ethikkommission “die psychischen Qualen von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch” ernst nehmen und dafür sorgen, dass der Wunsch in Erfüllung geht. Mir wird übel.
Die Idee, dass das Leben plan- und wunschgemäss verlaufen muss, entspringt dem Machbarkeitswahn, dem viele Menschen der heutige Zeit unterliegen.
Ich nehme an, Sie sagen das nächste mal auch Nein, wenn Sie ein Antibiotika gegen eine chronisch zu werdende Entzündung brauchen, eine Wundsalbe für eine klaffende Wunde oder eine Operation bei einem Beinbruch oder ein Medikament gegen Migräne. Wahrscheinlich hat die Natur es einfach so vorgesehen, dass gewisse Leute mit chronischen Schmerzen, entstellt oder humpelnd oder arbeitsunfähig durch die Welt gehen müssen, selbst, wenn wir die medizinischen Mittel hätten, etwas dagegen zu tun.
hmm…, ihre argumentation verfängt in einem wesentlichen punkt nicht, erich. eine leihmutter ist kein heilmittel – sie ist ein mensch.
Mein Kommentar zielte vor allem auf diejenigen ab, die kinderlosen Ehepaaren eine medizinische Behandlung verweigern wollen, weil die Natur das halt so gewollt habe. Eine Leihmutterschaft ist eine komplexere Angelegenheit.
…deren Komplexität und rechtliche Fragwürdigkeit ich ja schon längst lang und breit dargelegt habe. Aber bei Gott wenn Katharina drauf steht JA nicht lesen, es ist ja VIEL zu kompliziert und ist sicher irgendein esoterisches Stuss aus dem Weltenraum.
Total ignorant.
ich sag es ihnen so, Erich:
ich hab einen nur einmal gebrauchten Uterus. Den können sie ja für 50′000 mieten. Ist ja dasselbe wie eine Antibiotika-Injektion. Kleine Bagatelle, nicht? Drüber lassen tu ich Sie aber nicht, auch wenn Sie noch so winseln. Mein knackiger Tuchus ist nämlich schon occupado. Den vermiete ich nicht, auch wenn ich als Prosti damit ein Vermögen machen könnte.
Ich hatte nie vor, einen Uterus zu mieten, schon gar nicht von jemandem, der das nicht will. Im übrigen war die Freiwilligkeit der Leihmutterschaft eines der zentralen Anliegen der Autorin.
erich, nehmen sie den clown und die puffmutter nicht persönlich. die sind manchmal so.
Danke, marcus!
on days iike this i hate this bl0g. and i can’t stand two faced people..
I AM NOT THE CLOWN HERE YOU IDIOT.
Es scheint probleme zu gebe, laengere Beitraege zu posten.
Absolute Scheisse. Zitieren geht nicht, links gehen nicht. wie soll da ein sinnvoller beitrag geleistet werden. beschjissene software hier oder so. pisses me off. sorry
Afgeteilt in vier beitraege und ohne verlinkung und ohne textmarkierungen ging es dann. das prozentzeichen scheint auch probleme zu machen.
ihr solltet wirklich diese kiste sauberer aufsetzten.
item.
das ganze ist info zur us situation zum thema.
Vielleicht sollten Sie einen eigenen Blog einrichten
undjetzt ist das andere aus dem spam in den bl0g. gekommen. wer auch immer die freischalteschlaufe betreut ist ein kompletter IDIOT. den jetzt ist das durcheinander komplett.
Kathy 10. September 2010 um 14:02:
„Ein unerfüllter Kinderwunsch ist in der heutigen Zeit meist keine Krankheit, sondern das Ergebnis einer gesellschaftlichen Entwicklung. Vielleicht wird es einfach Zeit, das wir Frauen uns bewusst machen, das die fruchtbarste Zeit zwischen 20 und 30 liegt und nicht mit 42 Jahren beginnt.“
…medizinische Literatur lesen ist evt. hilfreicher als ungenaue Behauptungen als Tatsachen zu wiederholen.
Tatsachen:
„http://www.donorivf.com/agefactor.html“ (Anführungszeichen beim link entfernen)
“A woman’s fertility declines steadily after reaching peak levels between ages 18 and 25. From then to age 35 the average woman’s fertility drops by about one half and thereafter declines more rapidly. By age 40 the average fertility rate is 15% of that found at age 25. The down slope continues until it reaches very low levels (1% or less per month chance of pregnancy) at age 44 and beyond.”
und sehr wichtig:
“The results of all these studies cluster around a 35% per month chance of pregnancy as the maximum of human fertility, seen in women between 18 and 25 years of age. By age 40 the chance of fertility declines to about 5% per month.”
das heißt, dass sogar in der Periode höchster weiblicher Fertilität die Wahrscheinlichkeit nur ein Drittel ist.
wird dies mit der Fertilitätsrate von Männern kombiniert, multiplizieren sich die Faktoren, d.h. die Wahrscheinlichkeit vermindert sich noch mehr.
zu männlicher Fertilität und der Einfluss des Alters gibt es keine signifikanten Untersuchungen.
diagnostizierte Unfruchtbarkeit ist übrigens im Anstieg. Als mögliche Gründe werden Umwelteinflüsse, Medikamentengebrauch und Substanzmissbrauch genannt.
Oben erwähnte Seite zeigt auch die kosten und die Vorgehensweisen bei Unfruchtbarkeit (inklusive Surrogatmütter).
„http://www.donorivf.com/“ (Anführungszeichen beim link entfernen)
Es wird als ethisch bedenklich angesehen, wenn eine Inderin als Leihmutter so viel verdient wie wenn sie 5 Jahr lang malochen geht. Es wird aber nicht als bedenklich angesehen, wenn besagte Inderin, warscheinlich Mutter mehrerr Kinder, die besagten 5 Jahre tatsächlich malochen geht, sich dabei kaputtschuftet und die Kinder alleine zu Hause lassen muss.
Kathy 10. September 2010 um 14:02:
„Ein unerfüllter Kinderwunsch ist in der heutigen Zeit meist keine Krankheit, sondern das Ergebnis einer gesellschaftlichen Entwicklung. Vielleicht wird es einfach Zeit, das wir Frauen uns bewusst machen, das die fruchtbarste Zeit zwischen 20 und 30 liegt und nicht mit 42 Jahren beginnt.“
…medizinische Literatur lesen ist evt. hilfreicher als ungenaue Behauptungen als Tatsachen zu wiederholen.
Tatsachen:
„http://www.donorivf.com/agefactor.html“ (Anführungszeichen beim link entfernen)
“A woman’s fertility declines steadily after reaching peak levels between ages 18 and 25. From then to age 35 the average woman’s fertility drops by about one half and thereafter declines more rapidly. By age 40 the average fertility rate is 15% of that found at age 25. The down slope continues until it reaches very low levels (1% or less per month chance of pregnancy) at age 44 and beyond.”
-mit fortsetzung -
Na ja, sooo gross ist der Unterschied zwischen den (wie auch immer ermittelten) “exakten” Daten und der flapsigen Formulierung für den Hausgebrauch nicht.
Es gibt zum text drei Fortsetzungen. leider ist der Gesamtzusammenhang wegen der durch ide software hier erzwungenen Zerstueckelung erst ersichtlich, wenn halt alles gelesen ist.
das wesentliche sind die rechtlichen probleme mit Surrogaten.
wichtig ist auch, dass auch im besten fall die chancen nur bei einem drittel sind.
auf der zitierten seite steht auch, dass die chance einer kuenstlich induzierten schwangerschaft (in vitro oder ueber surrogat) mit 68 prozent doppelt so hoch ist als auf natuerlichen weg.
das ist ein wesentlicher aspekt, weil er zeigt, dass die technologie bessere chancen bringt als die natur.
fragt sich was das bedeuted.
wird es so sein, dass technologische verfahren der fortpflanzung wegen der hoeheren erfolgschancen sich ausbreiten?
wie wird damit umgegangen, dass das ganze in einem rechtlichen vakuum ablaeuft, und eben ablaeuft, weil die technologie verfuegabr ist?
wie ist es zb, wenn ein schweizer paar dies in den usa machen laesst? ist das kind schweizerisch? muss es adoptiert werden? welcher gerichtsstand gilt? wenn das kind in den usa geboren wird, wohl amerikanisches.
wenn das schweizer paar sich waehrend de schwangerschaft scheiden laesst, was dann? welche rechte hat das kind? wo werden diese garantiert? in der schweiz, in den usa. sind die schweizer abstammungsgesetze anwendbar? heimatort etwa?
nur ein paar fragen von vielen.
ich rede noch nicht einmal vom moralischen aspekt.
und sehr wichtig:
“The results of all these studies cluster around a 35 Percent per month chance of pregnancy as the maximum of human fertility, seen in women between 18 and 25 years of age. By age 40 the chance of fertility declines to about 5 Percent per month.”
das heißt, dass sogar in der Periode höchster weiblicher Fertilität die Wahrscheinlichkeit nur ein Drittel ist.
wird dies mit der Fertilitätsrate von Männern kombiniert, multiplizieren sich die Faktoren, d.h. die Wahrscheinlichkeit vermindert sich noch mehr.
zu männlicher Fertilität und der Einfluss des Alters gibt es keine signifikanten Untersuchungen.
diagnostizierte Unfruchtbarkeit ist übrigens im Anstieg. Als mögliche Gründe werden Umwelteinflüsse, Medikamentengebrauch und Substanzmissbrauch genannt.
Oben erwähnte Seite zeigt auch die kosten und die Vorgehensweisen bei Unfruchtbarkeit (inklusive Surrogatmütter).
„http://www.donorivf.com“ (Anführungszeichen beim link entfernen)
mit fortsetzung -
Sehr wichtig:
Sogar in der Periode höchster weiblicher Fertilität ist die Wahrscheinlichkeit nur ein Drittel.
“The results of all these studies cluster around a 35 Percent per month chance of pregnancy as the maximum of human fertility, seen in women between 18 and 25 years of age. By age 40 the chance of fertility declines to about 5 Percent per month.”
wird dies mit der Fertilitätsrate von Männern kombiniert, multiplizieren sich die Faktoren, d.h. die Wahrscheinlichkeit vermindert sich noch mehr.
zu männlicher Fertilität und der Einfluss des Alters gibt es keine signifikanten Untersuchungen.
diagnostizierte Unfruchtbarkeit ist übrigens im Anstieg. Als mögliche Gründe werden Umwelteinflüsse, Medikamentengebrauch und Substanzmissbrauch genannt.
Oben erwähnte Seite zeigt auch die kosten und die Vorgehensweisen bei Unfruchtbarkeit (inklusive Surrogatmütter).
Sehr wichtig:
Sogar in der Periode höchster weiblicher Fertilität zwischen 18 und 25 ist die Wahrscheinlichkeit nur ein Drittel. Im Alter von 40 ist die Wahrscheinlichkeit nur noch 5 Prozent pro Monat.
wird dies mit der Fertilitätsrate von Männern kombiniert, multiplizieren sich die Faktoren, d.h. die Wahrscheinlichkeit vermindert sich noch mehr.
zu männlicher Fertilität und der Einfluss des Alters gibt es keine signifikanten Untersuchungen.
diagnostizierte Unfruchtbarkeit ist übrigens im Anstieg. Als mögliche Gründe werden Umwelteinflüsse, Medikamentengebrauch und Substanzmissbrauch genannt.
Oben erwähnte Seite zeigt auch die kosten und die Vorgehensweisen bei Unfruchtbarkeit (inklusive Surrogatmütter).
Der juristische Kontext ist sehr komplex und noch nicht festgelegt. Hier in Kalifornien scheint sich das Prinzip von Agenturen bewährt zu haben. Allerdings werden Surrogatmütter auch via Inserat gesucht, bzw. Frauen bieten sich als Surrogatmutter direkt an (ohne Agentur, d.h. auch ohne die Screenings, siehe verlinkte Seite)
Als Überblick zum Rechtlichen:
Legal Issues
There is no legal standard for surrogacy from state to state, or from country to country. However, it is almost always certain that any dispute will be heard in the jurisdiction where birth occurs.
Moral and Ethical Issues
Some of the reasons all states haven’t found it easy to pass surrogacy legislation are related to moral and ethical issues of embryo creation, fees that some see as baby-buying (or baby-selling), and others.
The Price Tag
Surrogacy isn’t inexpensive. Except in the case where a sister or friend agrees to act as a surrogate without a fee, total costs and expenses may include the surrogate’s fee and possible expenses, lawyers’ fees, fertility specialists’ fees, and fees connected with an adoption, if that is required. Cost estimates for traditional surrogacy range between $40,000 and $65,000 and for gestational surrogacy, between $75,000 and $100,000.
Change of Mind
As in traditional adoption, surrogates can have a change of mind and decide they do not want to relinquish the baby. Depending on state law, whether there’s an agreement, and how it’s interpreted by the court, the outcome isn’t necessarily certain.
Das bedeutet, dass auch ein Abkommen oder Vertrag, so wie das im Artikel erwähnt wurde, noch keine Rechtssicherheit bietet, da diverse rechtliche Grundgüter zueinander in Konflikt stehen. Und dies ist alles ohne die moralische Dimension schon fragwürdig.
Rein schon aus der juristischen Unsicherheit des zur Zeit etwas rechtsfreien Raumes ergibt sich, dass Surrogate solange abzulehnen sind, bis die rechtliche Situation klar ist.
Kurz: was im Artikel über Surrogate in den USA steht, ist falsch. Oder die Sendung, auf das es sich beziehen soll.
GANZ wichtig: der Ort der Geburt ist betreffend Gerichtshoheit entscheidend.
Kosten also etwa 100′000.
Krass: Es geht also nicht nur um Uterus for hire, sondern auch noch darum, diese Leihmütter dort gebären zu lassen, wo es juristisch passt, sprich die Leihmutter muss dann noch in die USA verfrachtet werden, bzw. in eine Mitgliedsstaat, der ‚passt’
Siehe „http://www.surrogacy.com/legals/map.html“