Eine Carte Blanche von Mamablog-Leserin S. T.

Die alleinerziehende Mutter und Schauspielerin Salma Hayek.
Vom Vater meines Sohnes hatte ich mich bereits getrennt, als ich bei meinem Frauenarzt den Schwangerschaftstest machte. Zwar war er beim ersten Ultraschall dabei, doch hatten wir unsere Beziehung sechs Wochen vor dem Tag der Offenbarung bereits beendet.
Mein Sohn ist inzwischen 21 Monate alt, ich bin alleinerziehend und – zufrieden!
Immer wieder begegne ich Menschen, welche dies für äusserst seltsam halten. Warum, weiss ich nicht so recht. Natürlich ist es anstrengend, nächtelang aufzubleiben, weil das Kind krank ist. Und wenn es dann wieder gesund ist und zur Krippe geht, sitzt man müde am Arbeitsplatz. Doch sind nicht alle, die arbeiten und Kinder haben, immer müde? Und die, die nicht arbeiten, scheinen sich bei mir genau so oft über Müdigkeit zu beklagen. Wenn nicht öfter. Spielt es da eine Rolle, ob man alleine oder zu zweit im Haushalt ist?
Oft höre ich von meinen Freundinnen, dass die Väter in der Nacht nicht aufstehen, wenn das Kind erwacht. Und dass die Väter meist gar nichts mehr im Haushalt machen, vor allem wenn man sich als Doppelverdienende eine Putzfrau leisten kann. Und da wären wir auch schon beim Thema Geld: Im Unterschied zu Paaren steht man als alleinerziehender Elternteil finanziell tatsächlich nicht besonders gut da, das stimmt. Aber dafür gibt es ganz andere Vorteile. Ich persönlich kann für mich folgende Punkte erkennen:
1. Gebe ich das Kind den Grosseltern oder sonstigen Betreuungspersonen ab, entscheide ich alleine, was ich mit meiner kindfreien Zeit unternehmen möchte: Ich gehe ins Kino, treffe mich mit Freunden, mache Sport. Welchen Film ich schauen möchte, muss ich mit niemandem absprechen. Auch nicht, wo ich was esse in dieser Zeit. Ob ich überhaupt was unternehme oder einfach zu Hause koche und eine DVD schaue, bestimme ich alleine. Natürlich auch, was ich koche. Und welche DVD ich mir anschaue.
2. Ich bin die Erziehungsberechtigte. Ein neuer Partner kann nichts anderes als lieb sein zu meinem Kind, um zu zeigen, dass er mich gerne hat. Verwöhnen ist also erlaubt, erziehen aber nicht wirklich. Ich bin die Chefin im Haus, wenn es um die Erziehung meines Kindes geht. Nur ich darf Regeln aufstellen und diese auch brechen, wenn ich es möchte. Ich bin froh, dass ich nicht immer alles absprechen muss, ich kann es so machen, wie ich es für richtig halte. Tipps sind manchmal willkommen, manchmal auch nicht. Bestimmen tue ich auf alle Fälle alleine. Das ist angenehm und erspart mir viele Diskussionen. Meistens bin ich dann zufrieden mit meinen Entscheidungen und kann mit gutem Gewissen schlafen gehen.
3. Ich habe viel sogenannte «Quality Time» mit meinem Sohn. Oft unternehme ich mit ihm bewusst Sachen alleine. Wir fahren zum Beispiel Fahrrad, er sitzt im fixmontierten Kindersitz, auf dem Kopf den blauen Helm und ich zeige ihm, verschiedene Gebäude, Orte und Strassen, welche mein Leben geprägt haben. Mir ist klar, dass er noch nicht versteht, was ich ihm zeige und erkläre, doch eines Tages wird er verstehen, dass ich ihm eines meiner Lieblingsrestaurants im Quartier zeige, wenn auch nur von aussen oder wo ich zur Schule gegangen bin. Ich habe das Gefühl, dadurch eine speziell innige Beziehung zu meinem Sohn zu haben, welche mich unglaublich glücklich macht. Unsere Zeit zu Zweit ist wunderbar, da sind dann einfach nur er und ich. Und der Rest der Welt ist um uns herum, als wären wir in einer «Mami-Sohn-Seifenblase».
Als alleinerziehende Mutter habe ich oft das Gefühl, die Leute empfinden mir gegenüber eine Mischung aus Respekt und Mitleid. Die Wahrheit ist aber, dass es vor allem Mut gebraucht hat, mich für das Kind zu entscheiden – mit dem Wissen, dass ich eine alleinerziehende Mutter werde. Ich bin wirklich stolz auf mich – und wie gesagt: zufrieden!
Darf man das sagen?
Die Redaktion dankt der Mamablog-Userin S. T.
Schreiben Sie mit! Schreiben Sie eine Carte Blanche! Stellen Sie Ihre Themen, Beobachtungen, Erfahrungen hier zur Diskussion! Die Redaktion wird die Texte sichten, auswählen und publizieren.
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Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und ist Mutter einer Tochter. Sie ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich und ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
auf Facebook



























































































Ich entreiste mich dazu mehr über Nachkommenschaft, Nachwuchs, Babys usw. zu schreiben.
Meiner Meinung nach hat die Natur und die Biologie beim Menschen einen ganz gewaltigen Fehler gemacht! Menschen können
sich während fast 40 Jahren ihres Lebens vermehren, jährlich und problemlos. Das führt zwangsweise natürlich zu einer Überbevölkerung des Planeten! Trotz Kriegen und verherrenden Naturkatatrophen gelingt es dem Mensch sich von Jahr zu Jahr mehr zu vermehren! Selbst die Pest im Mittelalter mit einer Sterberate von 50% konnte nicht verhindern das in Europa mittlerweile über 600 Mio Menschen leben! (damals nur 50 Millionen). Der Zweite Weltkrieg mit seinen 55 Mio Toten weltweit konnte auch nicht regeln, dass mittlerweile die Bevölkerung auf ca 7 Milliarden gewachsen ist, Tendenz steigend!
Mit anderen Worten….die Menschen vermehren sich wie Ratten und Mäuse!! Mit dem einzigen Unterschied, dass besagte eben viele Fressfeinde haben….und wir niemanden! (ausser der Mensch selbst)
Offiziell hungern täglich auch 1 Mia Menschen, das sind 1000 Millionen!!! Durch Abholzung der Wälder (reine Geldgier), versanden unsere Böden, das Klima wird verschärft und die Menschheit ist weniger und weniger in der Lage um alle zu ernähren!!
Die Frage sei gestellt. Wer also hat das Recht ernährt zu werden….und wer nicht?? Warum hat Europa mittlerweile eine Flut von Einwanderer aus Afrika und aller Welt??
China, schlau und intelligent wie es ist, hat schon vor Jahren auf eine NUR 1 Kind Politik umgeschaltet! Und trotztem vermehren sich die Menschen dort noch immer!! (inzwischen 1.3 Mia….Indien 1 Mia….500 Mio Inder hungern…)
Die kleine Schweiz?? Wieviel Einwohner braucht die kleine Schweiz?? Als ich noch Kind war, betrug diese 3 Millionen ….inzwischen sind es 6 Millionen Schweizer und knapp 2 Millionen Ausländer….mit entsprechenden Folgen bei Verkehr und Infrastruktur! (von hundertausenden von Arbeitslosen ganz zu schweigen)
Zurückkommend auf den biologischen Fehler der Natur beim Menschen…..
Jede Frau dürfte NUR einmal gebären und Jeder Mann NUR 1 Mal zeugen können!! Dies im ganzen Leben!!! Somit wäre eine
bedrohliche Überbevölkerung auf lange Sicht gesichert, die Staaten, Länder und Kontinente könnten sich darauf einstellen mehr
alte als junge Menschen zu haben. Wirtschaftlich würde dies heissen: Schuster bleib bei deinen Leisten und es würde niemandem damit schaden, ausser vielleicht, dass es weniger SUPERREICHE geben würde! Es kann auch nicht mehr länger damit angehen, dass weniger als 5% der Menschheit 95% der Güter, das Geld und den Reichtum dieser Erde besitzen!!
Nein, das muss strickt VERBOTEN WERDEN!!!
Da ist eine UNO geschaffen worden, wo sich dem Problem der Staaten annehmen sollte und Gerechtigkeit schaffen….nun, diese UNO ist seit sie besteht mit nichts anderem beschäftigt als auf der ganzen Welt Friedens Truppen zu entsenden, wo verhindern sollen, dass sich geprellte, hungernde und ausgenützte Menschen nicht gegenseitig den Kopf einschlagen….welch ein IRRSINN DER MENSCHEIT und deren Babys, Nachkommenschaft, oder wie man dies auch nennen mag. Manche zeugen gar 18 oder noch weit mehr Kinder….und dies nenne ich eine Brut!
Da gäbe es eine einfache Lösung. Sämtliche Lebensmittelhilfen verbieten. Dann regelt sich die Überbevölkerung automatisch. Es ist zwar unethisch aber für einmal muss ich R.K. Recht geben. Mit dem UN Ernährungsprogramm hätte es keine französische Revolution gegeben …
…sind wir etwas off topic heute?
Leider ist der Tyrannosaurus Rex ausgestorben, aber keine Angst, zuletzt gibt es ein unfriendly takeover durch die Insekten, aber bis dann – seid friedlich und vermehret euch……
Ich bin beinahe auch Alleinerziehend geworden, bis sich der Vater meines Kindes letztendlich doch für uns entschieden hat! Jetzt ist unsere Tochter 8 Jahre alt und wenn ich so zurückblicke, dann muss ich sagen, dass ich mich sehr oft allein und verlassen fühlte in wichtigen Entscheidungen.
Zu Beginn meiner Schwangerschaft wähnte ich mich stark genug für den Status “Alleinerziehend”. Und wäre es so geblieben, hätte ich bestimmt weniger schlaflose Nächte gehabt, denn die Verantwortung für mein Kind wäre allein in meiner Hand gewesen und ich hätte meine Fehler auch allein zu Recht gebogen.
Und jetzt in der Ehe sind wir zwar beide in der Verantwortung schon von Natur aus als Eltern, leider ist das aber doch ziemlich unausgeglichen bzw. einseitig.
Andererseits ergänzen wir uns auch in einigen Sachen. Das was ich zu wenig mit unserer Tochter mache, das macht zum Beispiel dann der Papi! Funktioniert nicht immer, aber oft, und dafür bin ich dankbar.
Aber was ist eigentlich unser Massstab???
Nicht jedem sein Leben verlauft so, dass die Psychologen dazu sagen könnten, genau so muss ein Idealleben sein.
Und sind wir doch ehrlich: Niemand weiss, wie es in einem Jahr bei Frau T. aussieht, ob sie da immer noch alleinerziehend sein wird! Es kommt ja vor, dass sich Alleinerziehende wieder verlieben und eine feste Beziehung eingehen, dann ist es automatisch vorbei mit dem “ich bin die Chefin im Haus”!!!!!
Ich finde das Sprichwort: “Jeder ist seines Glückes Schmied” in vielen Lebenslagen treffend. Das Wichtigste dabei ist, bereit zu sein Verantwortung zu übernehmen, wenn mal was in die Hosen geht!!!!
Ich lese in diesem Artikel immer nur das Wort ICH. Nie das Wort ER (für den Sohn). Sprich was das Kind will ist der Frau eigentlich völlig egal. Das ist das erste das mich stört. Das zweite das mich stört ist dass ein neuer Partner Pflichten des Vaters übernimmt – wenn sie heiraten erst recht – und daher durchaus Erziehungsrechte haben muss. Ansonsten soll Mann sich schnell ein anderes Weibchen suchen, wenn die Frau ihn derart ausschliesst kommt’s niemals gut.
“Ein Plädoyer für die vaterlose Familie.”
wie darf man das verstehen, ‘plädoyer’? die vaterlose familie als lifestyle-option für die moderne frau? als soll zustand? weil frau sich freie dvd-wahl wünscht und ganz allein über ihr kind verfügen möchte? die entsorgung des vaters ist für frau schliesslich einfach genug. wen interessieren dabei das recht des kindes auf seinen vater, wen interessiert die liebe des vaters für sein kind, wen interessieren deren wünsche und deren seelenheil: hauptsache die mutter wird in ihrem egotrip glücklich!
unreif, egoistisch, widerlich, asozial.
die schweizer rechtsprechung aber ermöglicht es jeder frau – aus guten gründen, aus schlechten, oder auch aus einer blossen laune – genau dies zu leben und vater wie kind aufzuzwingen.
für einen mann mit kinderwunsch wie ich einer bin beängstigend, verstörend, ein stich mitten ins herz.
wie würden mütter sich wohl fühlen, wenn papa die staatlich sanktionierte gewalt hätte, eines tages zu sagen: ‘ich möchte jetzt lieber selbst entscheiden welche dvds ich abends schaue, dass auch du bedürfnisse hast, damit will ich mich nicht mehr abfinden, das ist mir zu mühsam. sag deinem kind lebewohl.”
für väter ist die möglichkeit genau dieser absurden und zutiefst menschenverachtenden situation leider eine realität!
>> für einen mann mit kinderwunsch wie ich einer bin
Ich will ihnen ja nicht zu Nahe treten, aber ein solcher Wunsch bzw dessen Erfüllung ist schon manchem Mann zum Verhängnis geworden.
toll! genau diesen sachverhalt habe ich mit meinem post doch ausgeführt. was möchten sie eigentlich sagen. einfach aufgeben und auf kinder und vaterschaft verzichten? den männer- und kinderverachterinnen kampflos das feld überlassen? kommt (für mich) überhaupt nicht in frage. ich werde mich diesem risiko – wohl oder über – sehenden auges aussetzen müssen. UND ICH WERDE FÜR MEINE RECHTE – WELCHE EIGENTLICH SELBSTVERSTÄNDLICH SEIN SOLLTEN – KÄMPFEN MÜSSEN.
…und ich sollte noch anfügen, dass ich – trotz allem – bei weitem mehr männer kenne, welchen dieser wunsch nicht zum verhändnis wurde; sowie, dass die mehrzahl der frauen die ich kenne meine einschätzung teilen und die gegenwärtige rechtlosigkeit der väter für unzumutbar und unrecht halten.
man darf also durchaus hoffen!
Die Einstellung der Autorin ist der beste Beleg dafür, daß man als Mann heute auf keinen Fall ein Kind zeugen sollte.
Dem kann ich leider nur zustimmen!
@ redaktion: warum der name der autorin erst gegen mittag unkenntlich gemacht?
meinungsverschiedenheiten über was die autorin schreibt hin- oder her, ich finds nicht gut, was hier passiert ist. bitte schützen Sie die leute, die eine carte schreiben, in zukunft besser – ist ja schliesslich nicht das erste mal, dass die emotionen hier drauf hochgehen.
Vorallem bitte bitte bitte und ums Himmel willen, warum immer noch derart intransparent?
Nicht nur die Reduktion auf die Initialen, auch das Ändern in unsren Kommentaren?!
Ist es zuviel verlangt da wenigstens eine Erklärung für abzugeben?
Übrigens haben Sie einen Post übersehen wo der Name noch voll ausgeschrieben ist, um 9.22h,
im 14.34 ist er wenigstens falsch geschrieben…
GROSSE BITTE UND SANFTE FORDERUNG UM TRANSPARENZ BEI VERÄNDERUNGEN, DANKE
LOL, bis die Redaktion endlich den Namen unkenntlich macht, weiss die halbe Schweiz wo diese Mutter ihre Kohle verdient, nach Feierabend verkehrt, dass sie Im Facebook ein accaunt hat etc.
Und mein Beitrag wurde auch gelöscht, wohl weil ich ihren Arbeitgeber erwähnt habe, kann man alles bei Yassni erfahren. Auf welcher Seite sie registriert ist, etc, etc……….
Wer sucht eigentlich jeweils die Fotos zum Text aus? Bei Salma Hayek – so anbetungswürdig sie ist – passt wohl besser die Bezeichnung “Mutter mit outgesourcter Erziehung”.
Also ich habe mit diesem Photo absolut keine Probleme, ganz im Gegenteil. Noch nie fand ich einen Beitrag vom Mamablog auf der Tagi-Hauptseite beim runter scrollen so schnell, wie dank diesem Photo.
Das muss am Intelligenzquotienten von Salma Hayek liegen.
Ganz sicher sogar
Genau. An den beiden IQs
Spannend, auf wie viele Männer, dieser Blogbeitrag wie ein rotes Tuch gewirkt hat. Der Punkt ist doch der: die wenigsten Eltern suchen es sich aus, alleinerziehend zu sein. Zum Kinder zeugen gehören im Normalfall zwei. Manchmal ist es dann leider so, dass ein Elternteil sich aus der Verantwortung herauszieht. Und häufig ist das halt der Mann. Warum? Keine Ahnung. Um sich emotional zu schützen, aus Unreife, verletzem Stolz? Offensichtlich ist es einfacher, sich aufs Zahlen zu beschränken (wenn er das denn dann auch tut). Dieses Verhalten ist oftmals traumatisch für die allein gelassene Mutter – genauso wie für das Kind. Ich finde es super, wenn eine Alleinerziehende die positive Aspekte ihrer Situation sieht und es sich erlaubt, einfach glücklich zu sein. Das überträgt sich dann nämlich auch auf das Kind
@Paula
Diesem Beitrag kann ich nur zustimmen. Es ging bei diesem Beitrag einfach mal nur darum, wie sich eine Alleinerziehende fühlen kann. Dass fürs Kind nicht alles optimal ist (was es allerdings auch mit Vater nicht sein muss), ist ihr bestimmt auch klar.
Ja, Anfeindungen der Autorin gegenüber find ich auch armselig und überflüssig! Es ist doch super, dass es ihr gut geht, wieso auf ihr rumhacken?!
Da versteh ich die Männer hier echt nicht…
Denke nicht das der Mann sich freiwillig aus der Verantwortung zieht, meistens wird er dazu gezwungen. Weil die Frau Ihre Bedürfnisse über die des Kindes stellt. Ein Mann möchte nach einer Trennung nur das Beste für sein Kind und wenn er dann ständig mit den Forderungen der Ex konfrontiert wird dann beginnt er sich aus der Verantwortung zu ziehen, nicht wegen dem Kind sondern wegen der Ex-Frau. Leider kann ein Mann nur teilweise Einfluss auf das Kinderkriegen nehmen da sie ihm erzählen kann was sie will. Warum gibt es eigentlich noch keine Pille für den Mann ? Dann wäre vieles einfacher.
@markus: Würdest Du die Pille für den Mann denn dann nehmen? Mit allen Nebenwirkungen? Abgesehen davon – ist Dir schon mal das total abgefahrene Konzept “Kondom” untergekommen? Klar gibt es auch Frauen, die ihre Ex-Partner ausnehmen wollen, aber oft sind die Vorstellungen der Männer naiv, was es kostet, ein Kind zu versorgen und zu betreuen. Da geht es nicht um haltlose Forderungen, sondern um einen finanziellen und organisatorischen Spagat für die (oder den) Alleinerziehende(n), den es zu meistern gilt. Oder warum ist es wohl heutzutage das grösste Armutsrisiko, allein erziehend zu sein?
Die bei weitem häufigere Trennungskarriere heute ist, dass sie ihn abserviert.
Paula schrieb:
“Manchmal ist es dann leider so, dass ein Elternteil sich aus der Verantwortung herauszieht. Und häufig ist das halt der Mann. Warum? Keine Ahnung. Um sich emotional zu schützen, aus Unreife, verletzem Stolz? Offensichtlich ist es einfacher, sich aufs Zahlen zu beschränken (wenn er das denn dann auch tut). Dieses Verhalten ist oftmals traumatisch für die allein gelassene Mutter – genauso wie für das Kind. Ich finde es super, wenn eine Alleinerziehende die positive Aspekte ihrer Situation sieht und es sich erlaubt, einfach glücklich zu sein. Das überträgt sich dann nämlich auch auf das Kind”
Also zusammengefaßt:
Entsorgt sich der Vater selbst, dann ist das ein traumatisches Erlebnis für Mutter und Kind.
Wird der Vater von der Mutter entsorgt, dann hat sie sich nur erlaubt glücklich zu sein.
Verstehe…
Feministinnen messen bekanntlich mit zweierlich Mass (obwohl es sonst die gleichen sind, die nach Gleichberechtigung schreien).
Ich wurde die letzten 10 Jahre schon öfters gefragt, weshalb ich (meist) einen lebensfrohen, ausgeglichenen Eindruck hinterlasse. Meine kurze Antwort: “Keine Partnerin im Haus und alleinerziehender Vater”! (Manchmal sag ich es auch umgekehrt, je nach Situation) Die Frauen reagieren auf diese Antwort normalerweise mit Unverständnis, dass sei kaum möglich, ohne Frau sei doch das Leben nicht lebenswert. Von den Männern ein “Du glücklicher”!
Normalerweise interessiert ein alleinerziehender Vater niemand, es würde die Gesellschaft und das ganze Rechts-System über den Haufen werfen, wenn sie merken würden, dass AE-Väter genau so gut sind wie AE-Mütter. Ein bisschen Anderes, aber sie sind es!
gibs ihnen mimmo!!
haha
Ich würde Dich sofort als Bundesrat wählen ! Einer der für die Väter einsteht ! Ja gibs Ihnen !
Aber auch hier gilt; super wenn es dir gut geht, aber optimal ist es nicht, es braucht schon eine Mutter, wenn es irgendwie geht.
Ich könnte nicht ohne Frau leben…
Das wissen wir doch, macho. Ohne Frauen ist es trostlos, ja ohne Männer manchmal auch, zugegeben.
Pippi, wir sind uns wohl zum ersten mal richtig einig!
Es gibt ja viel mehr Meinungen als Menschen, doch scheint mir “Zeugung” und “Familie” ganz klar alles andere zu sein als eine Angelegenheit der privaten Meinung. Beim Zeugungsakt, genauso wie in der Familie sind die Väter genauso involviert wie die Mütter. Selbst wenn – ganz unbestreitbar – die Mutter das Kind während der ersten Zeit fast ausschliesslich versorgt, so ist selbst da die verantwortungsvolle Teilnahme und liebevolle Präsenz des Vaters kein bisschen weniger wichtig. Dies ist für ihn eine grossartige Gelegenheit und wunderbare Möglichkeit, wirklich zum Mann zu werden.
Kinder brauchen beide Eltern, um eine ausgeglichene Persönlichkeit entwickeln zu können. Sie müssen beide Aspekte in sich entdecken und integrieren. Das kann kein Elternteil alleine nicht vollbringen, er wird immer “nur” Mutter oder Vater bleiben. Wächst ein Kind mit nur einem Elternteil auf, fehlt ihm der andere Aspekt, womöglich ein Leben lang. Dieses Manko wiegt schwer, bedeutet es doch die Entfremdung von der eigenen Ganzheit.
Sowohl männliche Zeitgenossen, die nur ihrem Pimmel untertan sind und eine begehrte Frau nicht als Mensch erkennen, wie weibliche Zeitgenossinnen, die keinen Mann an ihrer Seite ertragen, weil sie ihn ebenso wenig als Menschen sehen können, erliegen beide einer Illusion. Sie sind beide in ihrer Entwicklung an einem Punkt angelangt, den sie nur in sorgfältiger, konstruktiver Auseinandersetzung mit sich selbst und mit einander wirklich überwinden können. Vielleicht brauchen sie dabei auch mal Hilfe durch dritte, so what? Auf jeden Fall kann eine liebevoll nach der “goldenen Regel” gelebte Partnerschaft wirklich helfen, kleine Wunder zu vollbringen und manche alte Wunden zu heilen. Und davon haben wir schliesslich alle mehr als genug.
Den Mann auszuschliessen ist keine reife Leistung. Die Frau im Stich zu lassen ist kein Zeichen von Stärke. Und: Nur seine eigenen Bedürfnisse gelten zu lassen ist egoistisch, dumm und irreführend.
Schauen wir uns um: Ist es nicht genau diese selbstgerechte Grundhaltung, die uns an den Rand des Untergangs geführt hat? Und wäre es nicht vielleicht langsam an der Zeit endlich aufzuwachen und erwachsen zu werden?
Man ist schuldig, weil man ein Mann ist! Immer (mehr) ist der Mann der Dumme! Der Mann ist der Schuldige, sogar rechtlich! Der Mann ist ein emotionales Monster, das keinen Bezug zu den eigenen Kindern will! Kurzum: Der Mann ist die schlimmste Erfindung der Evolution!
Dieser Egotrip-Blog ist maximal anti-maskulin! Dummerweise werden ihn noch einige junge Frauen lesen, und diesen baren Unsinn abkaufen!
Wie schon im berühmten Artikel “Kein Salz auf unserer Haut” der Weltwoche geschrieben worden ist, hat der schweizerische Mann innerlich gekündigt, und nimmt eine Ausländerin, welche ihn als Mann akzeptiert, und ihm Vaterfreuden bereitet!
Bevor gemeint wird, dass nur Looser-Männer in anderen Gewässern fischen gehen, der/die sei warnt: Heutzutage fischen Top-Shots der Männer in anderen Gewässern! Also Akademiker, Topverdiener, und besonders sozial kompetente Männer!
Unsere Egotrip-Blogerin kann ihrer Männerhass weiterhin zelebrieren. Herr Müller wird “Schlitzaugen” haben, und Frau Meier eine dunkle Haut.
Nichts kommt von Nichts!
immer noch soviele so einseitige kommentare, lustig, dass so viele männer den mamablog lesen und sich nerven. wir frauen haben uns den ganzen tag ab euch amüsiert, danke!
Kriegst trotzdem kein Mail von uns
Hast du Dir auch mal überlegt, warum sich Männer nerven könnten? Und warum es gerade die engagierten Väter sind, die reagieren? Amüsieren kannst Du Dich nur deshalb, weil engagierte Väter heute ohne Rechtsschutz sind. Jede scheidungswillige Frau kann in der CH innert weniger Tage mittels vorsorglicher Massnahmen sich die alleinige Obhut über die Kinder sichern (zumindest, solange nicht gerichtsnotorisch ist, dass sie die Kinder misshandelt, drogensüchtig ist oder dergleichen, was ja nur selten der Fall ist). Im späteren Scheidungsverfahren werden die vorsorglichen Anordnungen nicht mehr angepasst. Ohne Zustimmung der Frau, wird das Sorgerecht ihr alleine übertragen. Das Kindeswohl spielt in der Praxis kaum eine Rolle. Ob ein Mann sich in der Ehe und gegenüber den Kindern engagiert hat oder nicht, ob der Vater eine wichtige Bezugsperson ist, interessiert nicht (verheerend ist es übrigens für einen Mann, über 60% zu arbeiten, völlig unabhängig davon, ob dies von beiden Ehepartnern -etwa aufgrund der besseren Verdienstmöglichkeiten – so vereinbart war).
Dies führt dazu, dass der engagierte Mann während der Ehe erpressbar ist und häufig auch über Jahre erpresst wird (”wenn die Ehe nicht funktioniert, wie ich will, verlasse ich Dich …”).
Der einzige Mann, der sich gegen diese Erpressung wehren kann, ist der innerlich zu Frau und Kindern distanzierte Mann. Ihm können solche Erpressungsversuche (die, wie Eheberater bestätigen, täglich tausendfach vorkommen) abgesehen von den finanziellen Folgen recht egal sein.
Lösungen sehe ich nur auf der rechtlichen Ebene. Es muss sichergestellt werden, dass nach der Scheidung dass gemeinsame Sorgerecht zum Standard wird, sowie dass eine geteilte Obhut eingeführt wird (etwa indem auf Antrag eines Ehepartners im Scheidungsverfahren vom Gericht angeordnet werden kann, dass die geschiedenen Partner nicht weiter als z. B. 10km auseinander wohnen dürfen, damit das Kind/die Kinder abwechselnd beim einen und dann beim anderen wohnen können. Eine zentrale Wohnung, in der die Kinder ständig, die Eltern aber abwechselnd wohnen wäre eine alternative Variante).
Fällt mir noch ein:
Jedes glückliche und wohlgeratene Adoptivkind ist eigentlich der lebende Beweis dafür, dass sowohl die biologische Mutter als auch der biologische Vater nicht zwingend die wichtigsten Bezugspersonen im Leben eines (jeden) Menschen sind!
Denkt mal darüber nach!
Die biologische Mutter, den biologischen Vater braucht es ganz bestimmt nicht. Einzig Bezugspersonen, die ein Kind lieben und es mit dem Existenziellen versorgen können.
Fragt mal Adoptivkinder, ob die das mehrheitlich auch so sehen, ich glaube, eher nicht.
Aha, sobald die biologische Mutter ebenfalls obsolet wird, beginnt der Wind plötzlich zu drehen…
Was Adoptionen anbelangt, weiss ich wahrscheinlich einiges zu berichten.
Und zwar aus Erfahrung.
Marcel, der Experte für alle Lebenslagen? Hör auf, mich zu langweilen, ich verzeihe vieles, aber Langweiler stehen eindeutig auf der Abschussliste.
Ich habe eine Adoptivtochter.
In einer Beziehung muss ich Max recht geben: Von Intelligenz kann in Deinem Falle nur bedingt gesprochen werden. Du versuchst zwar ständig, diesen offensichtlichen Mangel- auch an Fachwissen übrigens- mit ideologischen Floskeln auszugleichen- doch bei näherer Betrachtung, und zu viel Nähe ist da nicht einmal nötig, bleibt schlussendlich lediglich ein Wesen übrig, dass sich zu allem und jedem aufplustert, gegenüber Männer grundsätzlich verbiestert ist und permanent etwas betreibt, was man in der Psychologie Projektion nennt. Liesse man Dir die heisse, feministische Luft ab, bliebe nicht viel mehr übrig, als ein keifendes, altes Weib.
Eine wirklich intelligente und mit bemerkenswert viel Wissen ausgestattete Frau ist zum Beispiel Katharina, die es locker versteht, in übergeordneten Kontexten vernetzt zu denken.
Um das zu bestätigen, reicht ein Blick über die Landesgrenzen hinaus. Da setzt allerdings voraus, dass man schon einmal in einer fremden Kultur gewesen ist… und dort auch gelebt hat. Damit sind nicht die Kantonsgrenzen gemeint. Und auch nicht das, was jenseits vom südlichen Ende der Couch liegt. Oder auf Seite dreiundvierzig von Emma gelesen werden kann.
Weil du eine Adoptivtochter hast, bist du ein Experte für die Seelenlage von Adoptivkindern? Gerade nicht, da du Partei bist. Wenn du selbst ein Adoptivkind wärst, sähe die Sache ganz anders aus. Ich habe eine Freundin, die adoptiert wurde, sie stand zu mir nie in einem Abhängigkeitsverhältnis, deshalb konnte sie sich offen äussern. Es ist alles andere als egal, ob ein Kind bei den leiblichen Eltern aufwächst oder nicht.
Deine üblichen Beleidigungen und Unterstellungen machen die Sache auch nicht überzeugender, du disqualifizierst dich selbst, bist aber nicht der Einzige hier. Dein Drang nach Dominanz tritt immer wieder schön zu Tage, wenn du z.B. jeden zweiten Abschnitt in Fettdruck schreibst, was soll das, etwas armselig IMHO.
Ein Mann, der täglich, während seiner bezahlten Arbeitszeit, mehrfache, ausufernde Traktate in einem Forum für Mütter! verfasst, sollte sich selbst mehr als nur eine Frage stellen, ich zumindest hätte da viele, aber ich lass es mal, vergebene Mühe.
Ich glaube nicht, dass wir uns noch irgendetwas zu sagen hätten, Pipi. Gehen wir unserer Wege- ich denjenigen des 21. Jahrhunderts, Du den von gestern oder vorgestern.
Das Beste ist, wir lassen uns in Ruhe.
Das ist mir sehr recht, wenn du die Fähigkeit zur Objektivität besitzen würdest, wäre dir aufgefallen, dass ich das schon lange tue, im Gegensatz du dir, du bist es, der mich immer wieder unflätig anmachen muss. Wie gesagt, ich bin grossmütig, aber gestern hast du es wieder mal übertrieben, deine Sprüche sind nicht nur langweilig, sondern auch dumm, alles kann man dir nicht durchgehen lassen.
@ pippi & marcel zufferey
hmm…, schade ihr zwei, dass es so gehässig tönt. eigentlich schätze ich eure, zugegebenermassen, recht weit auseinanderliegenden standpunkte als etwas vom lesenswertesten in diesem blog, wenn es um zeitgemässe, manchmal sogar etwas avant-gardistisch anmutende ansichten zum geschlechterdiskurs geht.
oft entspinnt sich zwischen den von euch eingeschlagenen pflöcken eine diskussion, die vielfältigste meinungsäusserungen nach sich zieht und zumindest mich schon oft dazu angeregt hat, meine eigene position zu überprüfen oder zu hinterfragen. dümmer bin ich dabei nicht geworden.
also, schaut zu, dass ihr euch wieder einkriegt. hartes tackling gehört zum spiel – grätschen von hinten müssen nicht sein, wenn es nur um die sache geht.
@Marcel
Danke für die Blumen. Bitte nächstens im geschmähten Bl=g zum Thema zweiter Vater vorbeischauen. Bin sehr an Ihrer Meinung interessiert.
@Poppinator
Ja richtig, dieses Forum hier ist nur für Alleinerziehende Feminazen. Alle anderen sollen sich davontrollen. Wer bleibt dann noch übrig als einzig berechtigte Worthülsen-Spuckerin?
Also aus meiner erfahrung hat das schon was. die person, die fuer mich die muetterliche bezugsperson ist, ist eine nachbarin, die seit jahren dieses haus hier betreute und verwaltete. ich weiss nicht, was aus mir ohne sie geworden waere, aber ich ehre, achte und liebe sie wie meine mutter.
dass ich absolut kein interesse und wohl auch nicht die faehigkeit habe zu einer vaterperson einen bezug aufzubauen ist logisch.
“Einzig Bezugspersonen, die ein Kind lieben und es mit dem Existenziellen versorgen können” unterschreibe ich voll und ganz. den das existentielle ist eben Liebe. Ohne sie geht ein Kind zugrunde.
Sorry – off topic!
Katharina, ja welche sind sie jetzt wirklich?
War schon eine lange zeit nicht mehr in diesem blog geschweige denn in den kommentaren. aber die geschichte von der katharina aus den usa, welche sich dann angeblich ende 2009 umgebracht hatte und das alles hier irgendwie veroeffentlicht wurde (u.a. im beitrag von chris von rohr glaubs…) hat mich sehr mitgenommen.
Stimmte das nun alles nicht? War das ein fake oder wie man das in blogslang nennt?
Das ganze damals hat mich und auch andere – Brunhild Steiner? – beschaeftigt und die story war so was von traurig.
Jetzt stockte ich nur, weil mir der nick katharina auffiel und du aus der usa schreibst und irgendwo war hier erst noch die rede von deiner latina freundin und jetzt dieser kommentar bezueglich vater- & mutterbeziehung…
sorry fuer diesen einschub, aber bin grad gwundrig und wuerd mich ab aufklaerung freuen da diese missbrauchs- und freitodgeschichte noch in meinem hirn rumgeistert…
Gruss und weg
@Magdalena: das Ganze war anders als so drastisch geschildert beim von Rohr Blog, aber kein fake.
Ich werd Katharina Ihren Post schicken, bleiben Sie nicht ganz weg und schauen ab und zu hier nach.
@brunhilde – Ach so, dann ist sie also noch unter uns, diese damalige katharina? dh. sie lebt noch?
und die, die hier schreibt, ist aber dann doch eine andere, oder?…
gruss von der verwirrten!
@Magdalena: die Katharina vom letzten Jahr hat eine Art Unfall überlebt,
sie lebt und schreibt noch hier. Erst unter dem Namen Lea, und nach einer Art Outing wieder als Katharina.
Der post vom 4.Sept. 2:37 hat allerdings jemand anders unter ihrem Namen verfasst.
Es gab mal früher eine andere Katharina hier drin die sehr sporadisch geschrieben hat, vielleicht war das sie.
Ein bisschen unüberlegt allemal, da die USA-Katharina nun doch schon seit einiger Zeit wieder unter diesem Namen schreibt und man sich vor posten ja kurz umsehen könnte was da so alles für Namen aktiv sind um die Verwirrung nicht zu vergrössern. Hoffe die Ihrige ist nun ein bisschen kleiner?…
@Brunhild Steiner
Danke, jetzt faellt mir ein stein vom herzen und bin nick-bezogen nicht mehr verwirrt. auch auf die geschichte bezogen weniger. Und bis ich nun meinen bzw. Ihren beitrag wieder gefunden habe unter all den anderen da bin ich auch ueber kommentare von unserer katharina gestolpert. und sie spricht hier ja ziemlich offen ueber ihre vergangenheit… Ich wuensche ihr alles gute und unsererseits eine gute nacht und gute woche (bei mir in IL hat die woche heute schon gestartet!).
Und so können auch Sie noch noch glücklicher werden:
Allein und glücklich. Ich habe weder feste Partnerin noch Kind. Ich kann frei über meine Zeit verfügen. Ich brauche keine Grosseltern oder teure Kita. Ich kann arbeiten, viel Kohle machen, oder habe Freizeit, wie es mir passt. Das ist Quality Time! Ich habe die Freunde und die Themen, die mir zusagen. Ich kann jeden Tag wieder frei entscheiden, was aus meinem Leben werden soll. Kein Kind und keine Partnerin bindet mich weder emotional, finanziell noch rechtlich.
Ich bin glücklich. Wer’s glaubt?
Ich habe meinen Busen, meinen Bauch, meine Geschlechtsorgane (Damm) verstümmeln lassen, meine Figur geopfert und danach wieder abgespeckt ist es da nicht natürlich, dass die Kinder zur Mutter gehören. Welcher Mann würde das auf sich nehmen. Sein wertestes Teil wird verletzt und genäht, hängt danach schief….. Wir Frauen haben das auf uns genommen und klagen selten. Das steht hier nirgens!!! Der Vater der Kinder müsste immer, auch wenn er mit der Mutter zusammenbleibt eine Prämie für ihr Opfer zahlen. Wir werden ja jedesmal wenn wir mit ihm oder anderen Männer intim sind, daran erinnert.
@Amelie: würde das auch für Ihre Mutter gelten?
Dass Ihrer Mutter das Recht zugestanden wäre Ihnen zum Beispiel den Kontakt zum Vater zu erschweren, einzig weil die kleine Amelie ihr den Busen, den Bauch und die Geschlechtsorgane verstümmelt hat und der Vater nicht dran gedacht hat dafür eine Prämie zu zahlen?
In dieser ganzen Diskussion wird einfach vergessen, dass die biologische Verbindung zur Mutter durch Schwangerschaft, Geburt und Stillen viel näher ist. Das wird von den Männer gerne übersehen. Ich will keinem Kind den Vater vorenthalten oder dem Vater das Kind. Ich würde mir wünschen dass aber mehr Achtung und Respekt dem gezollt wird was eine Frau leistet für die Mutterschaft und auch für den Mann, dass er Vater sein kann. Da die Natur so eingerichtet ist, wird das einfach als selbstverständlich hingenommen. Die Gesellschaft mit all den Modells die nach ein paar Wochen wieder ihr “altes” Leben aufnehmen und ihren alten Körper haben, erwarten das auch von der Durchschnittsfrau. Diese Entwicklung finde ich fatal. Da ein Kind das Leben einer Frau um 180° dreht. Wieviel Grad bei den Durchschnittsmännern?? Wenn die Frauen da mehr Anerkennung bekommen würden vom Partner, der Gesellschaft gäbe es bestimmt auch mehr “intakte” Beziehungen.
@Amelie: Sie haben diese Argumente zur Begründung genommen,
warum das Kind zur Mutter gehört, und das ist mehr als falsch!
Bloss weil die Kinder in meiner und nicht seiner Gebärmutter wachsen,
bloss weil ich durch den Geburtsschmerz durchmuss und nicht er,
bloss weil ich die Milchdrüse bin und nicht er, etc etc,
gibt mir das noch längst nicht das Recht mir anzumassen, dass er ja niemals dieselbe intensive Beziehung zu meinem (resp. seinem) Kind haben könnte!
Mangelnde Wertschätzung oder Anerkennung für diese “Leistung”, geht da eigentlich am Thema vorbei, denn der springende, und aufrüttelnde Punkt beim ganzen Artikel und den Kommentaren war ja eben die gähnende Leere bezüglich dem Vater. Will er gar nichts mit dem Kind zu tun haben? Oder würde er schon wollen, aber darf nicht?
Und sogar wenn er quasi der Mutter nicht genügend Anerkennung fürs “Nachwuchsaustragen” zollt (und wie müsste diese denn aussehen? Da gabs übrigens mal ein Thread zum Thema Geburtsprämie, oder hiess es Wurfprämie?), sich aber fürs Kind interessiert, dann hat die Mutter, bei normalen Umständen, da nicht im Weg zu stehen!
Wussten wir das nicht schon immer? Alleinerziehende sind sozial unzulänglich (deswegen sind sie ja alleinerziehend). Selbstredend darf der ehemalige Partner dennoch weiter für den Lebensunterhalt der Ex-Partnerin sowie für den der Kinder aufkommen. Und wenn die Alleinerziehenden auch noch so dumm waren, einen finanziell nicht leistungsfähigen Partner zum Ex zu machen, dann wird hemmungslos dem Staat auf der Tasche gelegen – also uns Nettosteuerzahlern.
Wenn wenigstens eine Verpflichtung zu guter Erziehung des Nachwuchses bestünde – aber nein: Stattdessen sind Scheidungskinder durchschnittlich auch noch sozial auffälliger, öfter kriminell, öfter krank oder psychisch gestört, weniger intelligent, weniger gut ausgebildet und auch finanziell weniger leistungsfähig als normale Kinder.
Ja, und natürlich trifft all das nur im Durchschnitt zu. Und ja, natürlich gibt es auch ein paar wenige alleinerziehende Männer, die obiges Verhalten zeigen. Aber dafür gibt es für all diejenigen, die es besser machen auch eine ganz schöne Menge von der anderen Sorte, die es noch viel schlimmer treiben. Welche Lobby verhindert eigentlich, dass wir anderen wenigstens mal vorgerechnet bekommen, was uns die Alleinerziehenden kosten?
Alleinerziehende haben ein Sauglück, dass Sozialdarwinismus zur Zeit nicht angesagt ist.
Hast du Dir auch mal überlegt, warum sich Männer nerven könnten? Und warum es gerade die engagierten Väter sind, die reagieren? Amüsieren kannst Du Dich nur deshalb, weil engagierte Väter heute ohne Rechtsschutz sind. Jede scheidungswillige Frau kann in der CH innert weniger Tage mittels vorsorglicher Massnahmen sich die alleinige Obhut über die Kinder sichern (zumindest, solange nicht gerichtsnotorisch ist, dass sie die Kinder misshandelt, drogensüchtig ist oder dergleichen, was ja nur selten der Fall ist). Im späteren Scheidungsverfahren werden die vorsorglichen Anordnungen nicht mehr angepasst. Ohne Zustimmung der Frau, wird das Sorgerecht ihr alleine übertragen. Das Kindeswohl spielt in der Praxis kaum eine Rolle. Ob ein Mann sich in der Ehe und gegenüber den Kindern engagiert hat oder nicht, ob der Vater eine wichtige Bezugsperson ist, interessiert nicht (verheerend ist es übrigens für einen Mann, über 60% zu arbeiten, völlig unabhängig davon, ob dies von beiden Ehepartnern -etwa aufgrund der besseren Verdienstmöglichkeiten – so vereinbart war).
Dies führt dazu, dass der engagierte Mann während der Ehe erpressbar ist und häufig auch über Jahre erpresst wird (”wenn die Ehe nicht funktioniert, wie ich will, verlasse ich Dich …”).
Der einzige Mann, der sich gegen diese Erpressung wehren kann, ist der innerlich zu Frau und Kindern distanzierte Mann. Ihm können solche Erpressungsversuche (die, wie Eheberater bestätigen, täglich tausendfach vorkommen) abgesehen von den finanziellen Folgen recht egal sein.
Lösungen sehe ich nur auf der rechtlichen Ebene. Es muss sichergestellt werden, dass nach der Scheidung dass gemeinsame Sorgerecht zum Standard wird, sowie dass eine geteilte Obhut eingeführt wird (etwa indem auf Antrag eines Ehepartners im Scheidungsverfahren vom Gericht angeordnet werden kann, dass die geschiedenen Partner nicht weiter als z. B. 10km auseinander wohnen dürfen, damit das Kind/die Kinder abwechselnd beim einen und dann beim anderen wohnen können. Eine zentrale Wohnung, in der die Kinder ständig, die Eltern aber abwechselnd wohnen wäre eine alternative Variante).
Sorry, der obige Beitrag war als Antwort an Cherrylady8002, bzw. an all diejenigen gedacht, die nicht verstehen können, warum sich Männer hier im Blog stärker als Frauen engagieren.
“Der einzige Mann, der sich gegen diese Erpressung wehren kann, ist der innerlich zu Frau und Kindern distanzierte Mann.”
keine gute diagsnose, aber es könnte da was dran sein.
Ich bin auch weitgehend ohne Vater aufgewachsen. Und ich muss sagen: Als mein Vater endlich ausgezogen ist, begann die schöne Zeit mit meiner Mutter. Er war ein unerträglicher, jähzorniger Tyrann. Natürlich habe ich ihn immer wieder besucht, aber die Beziehung blieb problematisch bis zu seinem Tod. Ich habe ihm zwar verziehen, aber ich vermisse ihn nicht wirklich.
Ich bin meiner Mutter bis heute dankbar, dass ich ohne Vater und ohne Ersatzvater aufwachsen durfte. Sie hat das nicht aus Egoismus getan, sondern immer mit Rücksicht auf mich. Sie hat mich auch immer dazu ermuntert, mit meinem Vater in Kontakt zu bleiben.
Es gibt noch ein paar Frauen in meinem Bekanntenkreis, die meine Erfahrung und mein Urteil dazu teilen. Bei Jungs mag das vielleicht schwieriger sein, aber ich kann versichern: Für uns Mädchen war das kein Problem. Und noch eine Meinung gegen das Klischee: Ich habe mich als Kind über die Scheidung meiner Eltern gefreut.
Da sind Sie tatsächlich eine grosse (traurige) Ausnahme. In den allermeisten Fällen leidet ein Kind sehr, wenn die Eltern sich verkrachen und selten geht so eine Scheidung ohne Spuren an einem Kind vorüber (vor allem die soziale Entwicklung leidet – oft unbemerkt vom Betroffenen – unter diesen Umständen).
In Ihrem Fall war Ihr Vater ein jähzorniger Typ. In genausovielen Scheidungsfällen ist die Mutter ein jähzorniger Typ und das Kind darf nicht aussuchen. Stellen Sie sich Ihr Schicksal vor, wenn Sie ganz automatisch zum Vater gekommen wären und Ihre Mutter lediglich für den Unterhalt hätte aufkommen müssen. Ob Sie jetzt vielleicht eine andere Einstellung zu Scheidung hätten ?
Das ist eine andere Katharina. Das ist nun wirklich langsam ein verdammter Scheiss hier wenn Leute nicks klauen.
Ich bin diejenige aus den USA.
Ich hätte mich auch gefreut, wenn sich meine Eltern hätten scheiden lassen. Die schönste Zeit war immer, wenn mein Vater mehrere Tage auf Geschäftsreise war, was leider nicht oft geschah. Meine Mutter war entspannt und gelöst, wir konnten essen was wir mochten, leichte Sachen, alles war easy. Nach einigen Tagen waren die Ferien wieder vorbei, der Chef kam zurück und mit ihm Jähzorn und Druck. Am schlimmsten waren die Feiertage, wir litten alle unter den Launen und Ausbrüchen meines Vaters, meine Mutter sagte jeweils, er spüre die heilige Zeit. Nur wenn wir Besuch hatten, nahm er sich zusammen, ein typischer Gassenengel und Hausteufel.
und prompt kommt der ander pseudo nick. gtfooh.
ausserdem bin ich unheilbar geisteskrank, wie ich schon in vielen anderen forumsbeiträgen des mamablog in deutsch und englisch hinlänglich bewiesen habe
Es ist einfach ein Plädoyer fürs single leben.
Seh ich genau so.
Single-Leben?
Da ist ein Kind.
Und da ist ja dann noch der Staat mit all den Unterstützungsleistungen, vor allem für arme, alleinerziehende Mütter.
Das ist kein Single-Leben.