Leben


Mamablog-Redaktion am Freitag den 3. September 2010

Alleinerziehend und glücklich

Eine Carte Blanche von Mamablog-Leserin S. T.

MAMABLOG-SALMA-HAYEK-BABY

Die alleinerziehende Mutter und Schauspielerin Salma Hayek.

Vom Vater meines Sohnes hatte ich mich bereits getrennt, als ich bei meinem Frauenarzt den Schwangerschaftstest machte. Zwar war er beim ersten Ultraschall dabei, doch hatten wir unsere Beziehung sechs Wochen vor dem Tag der Offenbarung bereits beendet.

Mein Sohn ist inzwischen 21 Monate alt, ich bin alleinerziehend und – zufrieden!

Immer wieder begegne ich Menschen, welche dies für äusserst seltsam halten. Warum, weiss ich nicht so recht. Natürlich ist es anstrengend, nächtelang aufzubleiben, weil das Kind krank ist. Und wenn es dann wieder gesund ist und zur Krippe geht, sitzt man müde am Arbeitsplatz. Doch sind nicht alle, die arbeiten und Kinder haben, immer müde? Und die, die nicht arbeiten, scheinen sich bei mir genau so oft über Müdigkeit zu beklagen. Wenn nicht öfter. Spielt es da eine Rolle, ob man alleine oder zu zweit im Haushalt ist?

Oft höre ich von meinen Freundinnen, dass die Väter in der Nacht nicht aufstehen, wenn das Kind erwacht. Und dass die Väter meist gar nichts mehr im Haushalt machen, vor allem wenn man sich als Doppelverdienende eine Putzfrau leisten kann. Und da wären wir auch schon beim Thema Geld:  Im Unterschied zu Paaren steht man als alleinerziehender Elternteil finanziell tatsächlich nicht besonders gut da, das stimmt. Aber dafür gibt es ganz andere Vorteile.  Ich persönlich kann für mich folgende Punkte erkennen:

1. Gebe ich das Kind den Grosseltern oder sonstigen Betreuungspersonen ab, entscheide ich alleine, was ich mit meiner kindfreien Zeit unternehmen möchte: Ich gehe ins Kino, treffe mich mit Freunden, mache Sport. Welchen Film ich schauen möchte, muss ich mit niemandem absprechen. Auch nicht, wo ich was esse in dieser Zeit. Ob ich überhaupt was unternehme oder einfach zu Hause koche und eine DVD schaue, bestimme ich alleine. Natürlich auch, was ich koche. Und welche DVD ich mir anschaue.

2. Ich bin die Erziehungsberechtigte. Ein neuer Partner kann nichts anderes als lieb sein zu meinem Kind, um zu zeigen, dass er mich gerne hat. Verwöhnen ist also erlaubt, erziehen aber nicht wirklich. Ich bin die Chefin im Haus, wenn es um die Erziehung meines Kindes geht. Nur ich darf Regeln aufstellen und diese auch brechen, wenn ich es möchte. Ich bin froh, dass ich nicht immer alles absprechen muss, ich kann es so machen, wie ich es für richtig halte. Tipps sind manchmal willkommen, manchmal auch nicht. Bestimmen tue ich auf alle Fälle alleine. Das ist angenehm und erspart mir viele Diskussionen. Meistens bin ich dann zufrieden mit meinen Entscheidungen und kann mit gutem Gewissen schlafen gehen.

3. Ich habe viel sogenannte «Quality Time» mit meinem Sohn. Oft unternehme ich mit ihm bewusst Sachen alleine. Wir fahren zum Beispiel Fahrrad, er sitzt im fixmontierten Kindersitz, auf dem Kopf den blauen Helm und ich zeige ihm, verschiedene Gebäude, Orte und Strassen, welche mein Leben geprägt haben. Mir ist klar, dass er noch nicht versteht, was ich ihm zeige und erkläre, doch eines Tages wird er verstehen, dass ich ihm eines meiner Lieblingsrestaurants im Quartier zeige, wenn auch nur von aussen oder wo ich zur Schule gegangen bin. Ich habe das Gefühl, dadurch eine speziell innige Beziehung zu meinem Sohn zu haben, welche mich unglaublich glücklich macht. Unsere Zeit zu Zweit ist wunderbar, da sind dann einfach nur er und ich. Und der Rest der Welt ist um uns herum, als wären wir in einer «Mami-Sohn-Seifenblase».

Als alleinerziehende Mutter habe ich oft das Gefühl, die Leute empfinden mir gegenüber eine Mischung aus Respekt und Mitleid. Die Wahrheit ist aber, dass es vor allem Mut gebraucht hat, mich für das Kind zu entscheiden – mit dem Wissen, dass ich eine alleinerziehende Mutter werde. Ich bin wirklich stolz auf mich – und wie gesagt:  zufrieden!

Darf man das sagen?

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729 Kommentare zu „Alleinerziehend und glücklich“

  1. ste sagt:

    EineFrage: Wie will eine Mutter einem Jungen Männlichkeit weitergeben? Und ich meine jetzt nicht die Art von privitive Männlichkeit, sondern ein gesundes, natürliches Verständnis von Männlichkeit? Wir wohl eher schwierig als Frau…

    • JensB sagt:

      Jungs brauchen keine Maennlichkeit, da diese sowieso nur Mord, Patriarchat, Vergewaltigung, Krieg, etc. beinhaltet. Das Kind wird einfach durchfeminisiert und ist deshalb ein besser – ein “neuer” – Mensch!

      • Eremit sagt:

        “Jungs brauchen keine Maennlichkeit, da diese sowieso nur Mord, Patriarchat, Vergewaltigung, Krieg, etc. beinhaltet.”
        Das sind alles Symptome von Machtmissbrauch. Die Geschichte zeigt vom biblischen Johannes der Täufe bis zum neuzeitlichen Mordall Köniz: Auch somanche Frau begeht Machtmisbrauch durch das Blut fliesst.

        Wer war z. B. Premier während des Falklandkrieges, und gab es damals wirklich keine andere Lösung als Krieg?

  2. Charley sagt:

    Finde ich eine erfrischende Sache, wenn eine allein erziehende Mutter nicht nur jammert. Die jammernden Mütter verschaffen sich schon genug Gehör. Dass man als Mann (und als biol. Vater) nun einmal eine Verpflichtung hat (und die Verpflichtung hat nun
    einmal auch einen finanziellen Aspekt), ist klar und eine Ehrensache. Dass man(n) zahlt und das Kind und die Mutter
    führen ein glückliches Leben, das ist doch höchst erfreulich. Klar, dass sie auch ans Kind denkt, dieser Text zeigt ihre Gefühle, das kleine Kind kann sie wohl noch nicht artikulieren. Ich bin überzeugt, dass sie nicht nur aus egoistischen Gründen handeln wird. Ist auch schön, wenn man als Kind mit einem starken Elternteil aufwächst und nicht mit einem in Selbstmitleid suhlenden
    Elternteil.

    • JensB sagt:

      “Dass man(n) zahlt und das Kind und die Mutter führen ein glückliches Leben, das ist doch höchst erfreulich.”

      Wuerden sie sowas auch als Mann schreiben, wenn sie ihr halben Leben lang unschuldig (!) Unterhalt zahlen muessten? Vermutlich nicht, aber dort hoert bekanntlich der Gleichberechtigungsauftrag der Frauen auf.

      • Charley sagt:

        Gibt immer auch die andere, schlimme Seite, das ist klar. Aber aufgrund der eigenen schlechten Erfahrungen die positiv existierenden Fälle runterzureissen, das muss doch nicht sein….

  3. meeera sagt:

    Klingt so wie wenn ein Mann im Leben allgemein nicht nötigt ist. Es gibt durchaus Väter die sich täglich um ihre Kids kümmern. Das Männer im Haushalt nicht mithelfen, ist nicht unbedingt deren Problem, sondern ein Kommunikatives. Wer erledigt abends schon noch gerne die Wäsche wenn alle müde sind? Keiner, also muss man sich halt absprechen. Alles immer alleine zu bestimmen ist sicher nicht so ein Schmaus, wie es die Autorin beschreibt. Im Gegenteil, ich bin sogar sicher, dass eine zweite Meinung v.a. auch dem Kind gut tut. Oder ein Input für die Kind-freie-Zeit von einer anderen Person, eine grosse Bereicherung ist…!

    Für mich klingt der Text mehr nach einer Verteidigung für eine im Moment nicht änderbare Situation. Einen Partner zu finden wenn schon Kinder da sind, ist noch schwieriger als ohne.

    Ich habe grossen Respekt für alle die es schaffen ein Kind alleine zu erziehen. V.a. weil es “meinst” keine bewusste Entscheidung ist den Weg auf diese Weise zu gehen. Es ist eine wahnsinns Aufgabe.

  4. Zitate aus einem FAZ-Artikel, der in Deutschland zu einer hitzigen Diskussion über Alleinerziehende geführt hat:

    „Die Politik hat die Alleinerziehenden zu ihrem Lieblingsthema gemacht“, sagt Kerstin F., die Einkäuferin bei der Bundesanstalt für Arbeit ist. Fördermaßnahmen für Mutter und Kind kauft sie ein: Prävention, Coaching, Stabilisierung, Aktivierung – stets zum Nutzen der Alleinerziehenden. Und finanziert vom Steuerzahler.

    Frau und Technik, Frau und Organisation, Frau und Kommunikation: Angebote, die das Los der Alleinerziehenden (zu 95 Prozent Frauen) mildern sollen. 60 Millionen Euro hat die Regierung für solche Maßnahmen ausgelobt, „innovative Konzepte“ in 79 Pilotprojekten. Alleinerziehende sind ein großes Geschäft – zumindest für die Wohltäterindustrie von Kirchen, Gewerkschaften, Arbeitgebern oder „freien“ Unternehmen.

    „Alleinerziehend – alleingelassen.“ So tönt es quer durch alle politischen Parteien und Verbände. Dabei ist nichts so falsch wie dieser Satz. Alleinerziehende mögen arm oder traurig sein, von der Gesellschaft alleingelassen sind sie nicht. Im Gegenteil: Sie sind die Hätschelkinder des Wohlfahrtsstaates.

    Zugleich stehen die Alleinerziehenden seit Jahren unter verschärfter Beobachtung der Statistiker und Demoskopen. Deswegen wissen wir auch, dass es im Jahr 2007 in Deutschland 1,6 Millionen Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren gab, dass das 18 Prozent aller Familien mit Kindern sind, dass in den neuen Ländern ihr Anteil an den Familienhaushalten bei 26 Prozent liegt und dass die Gruppe hierzulande stetig wächst – vier Mal so schnell wie im Schnitt der OECD-Länder.

    Viele Alleinerziehende (81 Prozent) haben über ihre Ansprüche auf staatliche Unterstützung hinaus auch Unterhaltsansprüche für sich und ihre Kinder an frühere Partner.

    Das Sozialrecht begünstigt Alleinerziehende. „Hartz IV schafft nicht unbedingt Anreize, in eine Partnerschaft zurückzukehren“, bestätigt die Sprecherin der Bundesanstalt. Ökonomen drücken dies noch viel radikaler aus: „Die staatliche Unterstützung nimmt den Charakter einer Trennungsprämie an“, urteilt der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn.”

    Der Rest des ganzen FAZ-Artikels geht über in die Eigenheiten der deutschen Sozialrechtsgebung und ist somit nicht auf schweizerische Verhältnisse übertragbar. Zudem sollte man bei diesem Artikel nicht vergessen, dass da wirtschaftliche- d. h. sozialstaatfeindliche Interessen federführend gewesen sein dürften (INSM). Trotzdem.

    • Hutmaier sagt:

      Dies ist ein Vergleich mit Äpfel und Birnen. Ich habe in Deutschland gelebt und man kann es nicht mit der Schweiz vergleichen.

      Wie viele Männer wollen denn “dem Kind zuliebe”, dass die Mutter nicht mehr Arbeiten geht? Sobald eine Scheidung ins Haus steht soll sie dann schnellstmöglich wieder arbeiten gehen, damit der Mann weniger zahlen muss. Wo bleibt dann da das Kindeswohl?
      Verstehen Sie mich richtig, ich finde es gut wenn Frauen ihre Verantwortung wahr nehmen und arbeiten gehen. Tun Sie es während einer Ehe, sind Sie Rabenmütter. Dann verlieren sie den Anschluss in der Wirtschaft, weil sie jahrelang zuhause waren und kein Arbeitgeber will sie mehr.
      Sind die Alleinerziehend, sind die auch daneben….?

      Der Mann zahlt den Unterhalt für die Kinder nur indirekt an die Mutter. Oder woher soll sie denn Lebensmittel, Kleider, das Zeltlager oder gar ein neues Velo zahlen…. wenn sie jahrelang nicht gearbeitet hat und nun den erst besten Job annehmen muss.

      Für die Sozialhilfe in der Schweiz müssen sie unter Fr. 3000.- verdienen. Haben Sie schon mal einen Haushalt mit zwei Kindern und einer Mutter mit Fr. 3000.- geführt. Ein schwieriges Unterfangen.

    • “Wie viele Männer wollen denn “dem Kind zuliebe”, dass die Mutter nicht mehr Arbeiten geht?”

      Umgekehrt: Wieviele Frauen wollen einen Ernährer? In Westdeutschland sind das 40 Prozent aller Frauen (im Gegensatz zum Osten,da sind es erheblich weniger).

      “Der Mann zahlt den Unterhalt für die Kinder nur indirekt an die Mutter. Oder woher soll sie denn Lebensmittel, Kleider, das Zeltlager oder gar ein neues Velo zahlen…. wenn sie jahrelang nicht gearbeitet hat und nun den erst besten Job annehmen muss. Sobald eine Scheidung ins Haus steht soll sie dann schnellstmöglich wieder arbeiten gehen, damit der Mann weniger zahlen muss.”

      Gegenfrage (Zitat von einer Feministin): “Hat sie es sich nur bequem gemacht in der Ehe, oder fand sie tatsächlich keine Stelle?”

      Nein, ich glaube nicht, dass wir es jenseits der deutsch-schweizerischen Grenze mit einer völlig neuen, wildfremden Kultur zu tun haben, die sich wesentlich von der unsrigen unterscheidet. Die Verhältnisse sind innerhalb einer bestimmten Bandbreite absolut ähnlich und vergleichbar- mit einzelnen Ausreissern nach oben und nach unten. Die deutschen Verhältnisse möchte ich allerdings mehr als Richtwert verstanden wissen- auf meine eigenen, schweizerischen Zahlen habe ich hier im Geschäft leider keinen Zugriff.

      “Für die Sozialhilfe in der Schweiz müssen sie unter Fr. 3000.- verdienen. Haben Sie schon mal einen Haushalt mit zwei Kindern und einer Mutter mit Fr. 3000.- geführt. Ein schwieriges Unterfangen.”

      Das ist tatsächlich ein schwieriges Unterfangen- wobei ich einst, allerdings ohne Kinder, noch viel tiefer lag, sozusagen am Boden. Doch das ist eigentlich in diesem Zusammenhang völlig irrelevant, ich weiss.

      Angesichts der Tatsache, dass mittlerweile zwischen 60 und 80 Prozent aller Scheidungen von Frauen eingereicht werden, muss man eine solche Aussage zunächst schon einmal kritisch hinterfragen: Wer hat warum die Scheidung eingereicht. Wenn der Mann ein fauler Sack war, der sich zuhaus sofort aufs Sofa geschmissen hat uns absolut nichts tat im Haushalt, dann muss ich sagen: Gut, dass der weg ist. Da verdient er es auch, Vater zu sein, der nur noch in Form allmonatlicher Zahlungen existiert. Verstehen Sie mich bitte richtig: Wer sich für eine Scheidung entscheidet, sollte sich über die Konsequenzen im Klaren sein. Liegen triftige Gründe, wie zum Beispiel oben erwähnte vor, dann macht das Sinn. Liegen allerdings eher banale Gründe vor, so in dem Sinne, der Typ ist eh nur noch im Wege, weg mit ihm, den brauch’ ich nicht mehr, dann haben wir es mit einer ganz anderen Ausgangslage zu tun. In Ihrem Falle glaube ich herauszulesen können, dass triftige Gründe (fauler, teilnahmsloser Mann) vorliegen. Dann wiederum halte ich das Alleinerziehermodell tatsächlich auch für einen Fortschritt und eine Errungenschaft, ohne die Frauen heute mehr als nur benachteiligt würden.

  5. Ela sagt:

    Stimmt schon,eine Frau ohne Mann kann und darf nicht zufrieden oder gar glücklich sein….
    @Horsti: Glückliche Mutter=glückliches Kind,manchmal ist die Rechnung so einfach.
    Haben Sie für Ihre pauschalisierenden Unterstellungen eigentlich Belege?

  6. Thomas M. sagt:

    Warum reagieren viele Männer bei diesem Thema sehr empfindlich? Weil wir Männer wissen, dass wir all diese Freiheiten nicht haben. Meine Noch-Ehefrau lässt es zum Glück zu, dass unser Sohn an 6 von 14 Abenden bei mir ist. Es würde Sie aber vor Gericht ein Lächeln kosten, dies auf eine Nacht alle zwei Wochen zu reduzieren, aber bezahlen müsste ich gleichwohl.
    Was wäre, wenn ein Mann das gleiche Modell leben wollte wie Frau T.? Wenn ich sagen würde, ich will jetzt unseren Sohn für mich alleine und Du kriegst ihn alle zwei Wochen? Das klappt vielleicht im Falle Borer. Darum stösst mir die Selbstgefälligkeit von Frau T. auch ein bisschen sauer auf.

    • Hutmaier sagt:

      Leider will nicht jeder Mann so viel Kontakt zu seinen Kindern wie sie. Aber Sie haben recht, es solle Gleichheit bei der Zuteilung des Sorgerechts bestehen.
      Viele Männer möchten es aber nicht wie Sie.
      Viele Männer möchten 100% arbeiten gehen, abends zum Sport und schlaflose Nächte am Krankenbett der Kinder auch nicht.
      Das macht es Männer wie Sie es sind umso schwieriger, mehr zu wollen.

      • Sportpapi sagt:

        Also in meinem Umfeld sehe ich nur Väter, die sich häufig und gerne um ihre Kinder kümmern. Und das sicher auch im Falle einer Scheidung unbedingt tun würden. Aber ist sicher nicht repräsentativ…

      • Anna B. sagt:

        @Hutmaier: ja das stimmt haargenau! Es gibt “Väter” oder eher “Erzeuger” die ihr eigenes Kind lebenslang ignorieren, ausser “grüezi” noch nie gesprochen, besucht oder irgendwas unternommen haben, vom 1. bis zum 18. Geburtstag noch nie gesehen wurden und ums Himmelswillen ja kein Sorgerecht wollen, usw.!!

      • Sportpapi sagt:

        Und es gibt Mütter, die informieren ihre ehemaligen Partner nicht einmal darüber, dass sei Vater geworden sind… Gehen wir doch mal vom Normalfall aus. Da gehe ich davon aus, dass die Väter sich der Verantwortung in der Regel nicht entziehen.

      • macho sagt:

        Das Kind hat das Recht, in einer intakten Familie aufzuwachsen, punkt. Wer das nicht hinkriegt, sollte eigentlich besser keine Kinder kriegen. Bin ich da zu hart?

      • Walter sagt:

        @macho
        Nicht zu hart, aber ein wenig blauäugig vielleicht. Das Leben entwickelt sich nicht immer so, wie man es sich vorstellt (siehe Laura TI).

    • macho sagt:

      Das ist genau der Punkt, jedoch sehen das gewisse weiblichen Individuen nicht ein.

      Dazu muss ein Mann ein Mustervater sein, sonst hat die Frau laut Pippi das Recht, ihn sitzenzulassen und das Kind wegnehmen. Die Mutter muss aber null Ansprüche erfüllen, logisch, weil sie ja selber alle Ansprüche stellt.
      Dabei sollte man die Ansprüche des Kindes befolgen!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @macho, habe ich sowas irgendwo gesagt? Ich weiss, du möchtest gern dein Feindbild pflegen, tut mir leid, heute kann ich nicht dienen. Sei friedlich und lies, was ich schreibe, das ist doch interessant genug, findest du nicht? ;)

      • macho sagt:

        “Jungs, ihr werdet nicht endgültig aussortiert, nur wenn ihr euch schlecht aufführt”

        “Dass es da für einen guten, liebevollen, grosszügigen Mann auch Platz hat, bestreitet niemand, aber eben nur für einen solchen – keinen Mann um jeden Preis!”

        Es geht nur darum, dass Frauen es für sich heraus nehmen, zu wissen was gut für das Kind ist und nur auf ihre Ansprüche hören. Der Mann und das Kind wird nicht gefragt. Denn wieviele Frauen sind denn schon soooo gut, liebevoll, grosszügig, wie deiner Meinung nach jeder Vater zu sein hat. Wenn er nicht perfekt ist, darf er das Kind nicht merh sehen, sondern nur die Mutter-Kind-Seifenblase bejubeln oder was?!

        Ich pflege kein Feindbild Pippi, einen Feind müsste man ja ernst nehmen…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der gute, liebevolle grosszügige Mann stösst dir also auf? Möchtest du denn eine schlechte, lieblose, geizige Frau?

        Ich finde es ehrlicher, seine Bedürfnisse zu definieren und danach zu leben als faule Kompromisse zu machen.

      • macho sagt:

        Er stösst mir nicht auf, am besten wären alle Menschen so.

        Das ist alles individuel, ich kann jemanden diese Attribute zuschreiben, während andere das nicht so sehen. Also, wenn jemand für dich nicht perfekt ist, was niemand ist, dann scheiss auf das Kindeswohl?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein macho, nicht “scheiss auf das Kindeswohl”. Aber mit diesen drei Eigenschaften erfüllt er quasi die Mindestanforderung, kein Mensch spricht von perfekt, da könnte ich locker weiter aufzählen: sportlich, gutaussehend, musikalisch, von überragender Intelligenz, charmant, reich. Wer will sowas? Ich sicher nicht, und nicht mit dem Kind und der Mutter zusammenleben heisst auch nicht zwangsläufig, keinen oder schlechten Kontakt zu haben.

      • macho sagt:

        Heisst es zum Glück nicht zwangsläufig, nein. Das Sorgerecht wird ja angepasst wie ich das mitbekommen habe. Dann ist jedenfalls der Fall ausgeschlossen, dass ein Vater sein Kind verliert, obwohl er für dieses da sein will.

        Trotzdem finde ich es egoistisch und auch dumm, wenn Frauen/Mütter denken, es muss in der Familie alles nach ihnen gehen, sonst tschüss…

      • @macho: “Dabei sollte man die Ansprüche des Kindes befolgen!”

        Welche genau sind denn das?

      • macho sagt:

        Präsenz in diesem Fall

      • macho sagt:

        die Präsenz beider Eltern meine ich

      • @macho: Das ist aber schwierig. Die Mutter wohnt und arbeitet zum Beispiel in Basel, der Vater in Genf. Der Sohn hat in der Schule Schwierigekiten in Mathe. Die Mutter arbeitet Schicht, der Vater ist manchmal international unterwegs. Zudem leben beide Elternteile bereits in einer neue Beziehung. Egal, wer jetzt das Sorgerecht zugesprochen bekommen hat und bei welchem Elternteil der Sohn lebt: Was nun?

      • macho sagt:

        ja in solchen Situationen ist das Kindeswohl im A….

        was soll man machen?! wenn so weit gekommen ist, ists eh zu spät….

  7. v for vietcong sagt:

    verdammtnochmal das ist einer der ersten, richtig guten und ehrlichen artikel

    ja es stimmt, dass alleinerziehende mit einer mischung aus respekt und mitleid betrachtet werden. ja es stimmt, dass alleinerziehende die genannten vorteile geniessen. und ja es stimmt, dass kinder die von nur einem elternteil erzogen wurden, weder vor- noch nachteile gegenüber allen anderen haben.

    für einen jungen ist es sowas von egal, wenn er sich ‘in der pupertät an der mutter orientiert’. ich meine sorry, was soll das für einen unterschied machen? ich bin so einer, der sich da ‘nur an der mutter orientiert hat’. erstens habe ich meine eigenen werte entwickelt, die in etwa so deckungsgleich mit denen meiner mutter sind, wie mit denen meines vaters, zweitens hat ein teenager wohl hundert andere vorbilder als die eigenen eltern. es ist ja gerade die zeit der ablösung – da orientiert man sich am wenigsten an den eigenen eltern.

    ob jemand aus seinem leben etwas macht oder nicht, ob er glück hat oder nicht, ob er talent hat oder nicht, ob er weltoffen wird oder nicht, hängt einen scheiss damit zusammen ob er jetzt nur vom vater, nur von der mutter, von fremden eltern oder von zwei elternteilen aufgezogen wird.

    ich wage sogar die behauptung, dass menschen, die in irgendeiner art nicht zum gros der gesellschaft gehören, also sich teilweise unterscheiden, die besseren karten haben, gerade weil sie sich unterscheiden. es gibt nichts schlimmeres und unfähigeres und langweiligeres, als der totale durchschnitt. man muss dazu anmerken: dieser wird glücklicherweise von niemandem erreicht.

    • Hutmaier sagt:

      Gratulation zu solch mutigen Worten und der tollen Lebenseinstellung!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Gefällt mir V, du hast recht. Es gibt übrigens viele herausragende Männer, die nur von einer Mutter erzogen wurden, Willy Brandt, Gerhard Schröder, Bill Clinton, Barack Obama usw…….

      • Katharina sagt:

        …”Barack Obama..” you out of your mind? einer der groessten luegner, der dieses land je gefuehrt hat. und faehrt, was noch da ist, entgueltig in den grund.

      • zysi sagt:

        @katharina
        wieso die frage wenn es tatsache ist.

        @pippi
        sie rühmen also den blowed-bill – ja nur die mutter hat ihm gut getan; haben sie sich schon mal mit hillary unterhalten?

        auch der gerhard ist ein frauen-wertschätzer; 4x heiraten und nun mit einem 19 Jahre jüngeren Mädel leben, okay.

        zu hussein obama hat katharina treffend geantwortet

        willy brandt hat auch immerhin drei frauen glücklich gemacht.

        doch ihre referenzen sind einmalig

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach Zysi, wenn ich mich mal eben so mit Hillary unterhalten würde, käme ich wohl kaum auf die Idee, hier im Mamablog die Gouvernante für die Schwererziehbaren zu spielen.

        Diese Männer, die ich aufgezählt habe, sind ausserordentlich, deswegen sind sie nicht bessere Menschen, sonst hätte ich bei Jesus angefangen, sicher der Traummann jeder Frau.

    • Kathy sagt:

      ja was jetzt nun? haben sie “weder vor- noch nachteile gegenüber allen anderen” oder aber “die besseren karten”.

      ich finde es grossartig, wie viele alleinerziehende ihr leben managen. trotzdem kann ich nicht glauben, das diese situation einer guten partnerschaft (mit gemeinsamen Kindern) vorgezogen wird. bei meinen alleinerziehenden freundinnen ist dies jedenfalls nicht der fall.

  8. Horsti sagt:

    @ Ela:

    Welche pauschalisierenden Unterstellungen?

    Ihre Gleichung glückliche Mutter=glückliches Kind ist schlicht Unsinn.

  9. Sandra sagt:

    Ja, ist ja toll, jeder sollte sich so wohlfühlen, wie er lebt…..und keiner dem anderen Vorschriften machen.

    @Horst: Dass die Kids von alleinerziehenden mehrheitlich in der Gosse landen, ist schlicht nicht wahr und an den Haaren herbeigezogen. Schön für Dich, dass Dein Familienleben klappt, Du ein guter Vater und Freund für deine Kids bist und Deine Beziehung funktioniert.

    Ich bin alleinerziehend, ungewollt, da mein Exmann schwer krank wurde, kriege keine Unterstützung, arbeite 100 % und versuche alles unter einen Hut zu kriegen.

    Und nein….ich hätte gerne einen Partner, der auch mal für mich da ist, und meinem Sohn ein guter Freund ist….aber ich kann ihn mir ja nicht stricken oder basteln….und bis ich ihn vielleicht treffen….muss ich ja notgedrungen das Beste aus der Situation machen und mich glücklich schätzen, dass ich ein Kind haben konnte, gesund bin etc.

  10. Nero sagt:

    Wie wichtig das eigene Ich geworden ist, erfährt man in solchen Texten.
    Auch dass die Bereitschaft die eigenen Bedürfnisse, zum Wohle der Familie, zurückzustecken stark geschwunden, wenn nicht gar „ver“-schwunden ist.
    Schon der kleinste Verzicht, den man hinnehmen muss, wird als selbstloses Menschenopfer angesehen.

    Ein Kind alleine gross zu ziehen hat sicherlich mehr Vor- als Nachteile:
    -über Geld, Erziehungsfragen, Freizeitgestaltung, Wohnungseinrichtung, soziale Kontakte,… kann frei und selbst entschieden werden.
    Man ist sozusagen das Familienoberhaupt, ohne dass man sich gegen andere durchsetzen muss.
    Falls sich dann trotzdem jemand wagen sollte, der Familienidylle näher zu treten, dann höchstens als untertänigster „Verwöhner“.
    Selbstverständlich nicht nur der Mutter, sondern auch dem Kind gegenüber.
    Hat die Familie noch ein Haustier, zbs. einen Hund, dann muss sich der Neuzugänger sicher auch noch hinter diesen in die Familienhyrarchie einreihen.

    Für das persönliche Wohlergehen der Alleinerziehenden wird also gesorgt.
    Fragt sich nur wie es um das persönliche Wohlergehen der Alimentenzahlenden steht:

    An die eine Familie gibt man einen Hauptteil seines Einkommens ab, ohne dafür eine konkrete Gegenleistung zu erhalten und in der anderen Familie darf man sich als „Verwöhner“ hinter dem Hund einreihen.
    Da darf es dann niemanden wundern, wenn sich gewisse Alimentenzahlende ebenfalls um das eigene Ich kümmern und lieber mit Freunden Fussball gucken oder ihrem Hobby nachgehen, als sich das Aufenthaltsrecht auf dem Hundemätteli zu erkämpfen.

  11. Dräger sagt:

    “Oft höre ich von meinen Freundinnen, dass die Väter in der Nacht nicht aufstehen, wenn das Kind erwacht.” Dann war ich wohl die ganz grosse Ausnahme, bei uns war es nämlich umgekehrt, meine (inzwischen von mir getrennte) Frau ist meistens gar nicht wach geworden, wenn die Kleine was brauchte.
    Doch trotz Trennung schätzt sie enorm, was ich unserer Tochter als Vater gebe. Wir teilen uns die Betreuungszeit je zur Hälfte – was für viele Mütter offensichtlich unvorstellbar ist.

  12. Benster sagt:

    Natürlich gibt es Frauen, die vor vollendete Tatsachen gestellt werden und nicht anders können, als alleinerziehend zu sein, weil sich der Mann aus dem Staub macht. Alle Achtung, wenn sie hierbei ihre “Frau” stehen. Und ein grosses Pfui für diese Männer.
    Ob das hier der Fall ist, ist allerdings nicht klar und scheint eher nicht der Fall zu sein, da er offenbar absichtlich aus der Welt des Kindes ausgeschlossen wurde. In Fällen, in denen der Vater die Erziehungsverantwortung mit der Mutter teilen will – und das ist mit Sicherheit die Mehrheit der Fälle – ist das nicht in Ordnung. Mit dieser Frage scheinen sich Kampfemanzen wie Pipi & Co. aber nicht auseinandersetzen zu wollen. Sobald Männer ihre Rechte einfordern, werden sie mitleidig belächelt und lächerlich gemacht. Gell Pipi, der Schatten, über den Sie springen müssten, um auch mal die andere Seite zu sehen und sich vom ewiggestrigen Schema Frau=Opfer, Mann=Täter zu lösen, ist einfach zu gross. Wenn die Argumente ausgehen, dann halt die Diskussion einfach in Richtung männerfeindliche Polemik verschieben. So haben wir das in den letzten Jahren ja auch gelernt…

  13. macho sagt:

    Natürlich darfst du das sagen!

    Wieso hast du ein schlechtes Gewissen?

    Man muss immer das beste aus seiner Situation machen, und das tust du wie es scheint, also weiter so!

    Ein wenig zu “Ich” bezogen kommt es aber schon rüber, ich hoffe das ist nur ein Missverständnis. Und das die Männer nach dem Mann in der Geschichte fragen, ist logisch und berechtigt.

    Weiterhin alles gute

  14. Buebepapi sagt:

    Zu Punkt 1 Ihrer Liste:
    Auch als Paar kann man die Kinder den Grosseltern oder andern Betreungspersonen abgeben und sich dann als Paar oder
    alleine die Zeit eintelen und machen was man will.

    Zu Punkt 2 Ihrer Liste:
    Ich weiss nicht, ob Sie je eine langjährige und auf gegenseitigem Respekt basierende Beziehung haben werden, wenn
    Sie Ihre Einstellung nicht ändern werden. Einen Waschlappen, der zu allem immer nur ja und amen sagt, will glaub ich auf
    jeden Fall keine Frau und die Männer die Gegensteuer geben, werden sich wohl über kurz oder lang von Ihnen verabschieden.

    Zu Punkt 3 Ihrer Liste:
    Auch in einer Partnerschaft kann ich Zeit nur mit meinen Söhnen verbringen und meine Frau geniesst dann die Zeit für sich
    alleine (siehe Punkt 1 Ihrer Liste)

    Fazit: Sie haben sich nicht entschieden Alleinerziehend zu sein, sonder Sie wollen keine gleichberechtigte, und ja,
    manchmal anstrengende Beziehung leben. Da muss man sich nähmlich mit einem Menschen auseinandersetzen und
    auch gelegentilch eine andere Meinung akzeptieren oder sich wenigstens damit beschäftigen.

    Übrigens denke ich nicht, dass es für ein Kind schädlich ist, nur von einer Person aufgezogen zu werden, solange klar ist,
    wer die Hauptlast der Erziehungsarbeit trägt und wer die Regeln aufstellt und sie dann auch konsequent durchsetz.

  15. Kleines8 sagt:

    Frau ohne Mann, toll! Das Problem in den eigenen 4 Wänden ist damit gelöst, aber die Probleme ausserhalb fangen damit an. Dies geht von der billigen Anmache bis zu den Behördenschikanen. Und wer verdient das Geld, die Mutter, aber wieviel? Zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel, makaber aber wahr.
    Dazu kommt noch das Problem Besuchsrecht und die neue Partnerin des Vaters, welche meistens von Kindern nichts versteht, aber immerhin das Dreinreden.
    So rosig ist das mit dem Alleinsein genau so wenig wie die täglichen Streitigkeiten mit dem Erzeuger. Die Probleme werden so oder so nicht gelöst, sondern nur verlagert.
    Jede alleinstehende Mutter, welche auch noch für die Finanzen sorgen muss, kann davon ein Lied singen!

    • JensB sagt:

      “Dazu kommt noch das Problem Besuchsrecht und die neue Partnerin des Vaters, welche meistens von Kindern nichts versteht, aber immerhin das Dreinreden.”

      Woher koennen sie im voraus (!) beurteilen, dass die Parrtnerin des Vaters von Kindern nichts versteht? Das ist nichts weiter als ein billige Polemik!

  16. Maja sagt:

    Wäre sie eine Witwe und alleine mit dem Kind würde sich keiner der Männer, die hier schreiben anwesend sein.

  17. Horsti sagt:

    @Horst: Dass die Kids von alleinerziehenden mehrheitlich in der Gosse landen, ist schlicht nicht wahr und an den Haaren herbeigezogen.

    Ja? Da sagt z.B. Präsident Obama aber etwas ganz anderes. Kinder die ohne Vater aufwachsen sind

    5 x mehr armuts- und kriminalitätsgefährdet, brechen 9 x öfter die Schule ab, kommen 20 x öfter ins Gefängnis. Sie haben mehr Verhaltensauffälligkeiten, rennen öfter von zu Hause weg und sind öfter als Teenager schwanger. Sämtliche Untersuchungen auch in Deutschland zur Vaterlosigkeit kamen auf ähnliche Ergebnisse. Ohne Vater aufzuwachsen ist so ziemlich das Schlimmste was einem Kind passieren kann. Da hilft es einem Kind auch nicht, wenn Mama sich dabei glücklich fühlt.

    • Hutmaier sagt:

      Obama ist ohne seinen Vater aufgewachsen… zu welcher Kategorie gehört er?

      • macho sagt:

        Es geht nur um Wahrscheinlichkeiten, schon mal davon gehört?

        Ausserdem, kennst du Obamas Vorgeschichte?

        Er sagt selber, ihm habe immer ein Vater gefehlt…

    • Laura TI sagt:

      Mir kommt ganz spontan der Amokläufer von Winnenden in den Sinn, ich finde es sehr fragwürdig, wenn man solche Statistiken ausheckt. Erziehung ist immer schwierig, sei es alleine oder als Elternpaar, ob ein Kind sich so entwickelt, wie man sich das wünscht hängt von vielen Faktoren ab und nicht bloss davon, dass es alleine erzogen worden ist. Was ist mit Halbwaisen? Sind die auch zum grössten Teil straffällig?

    • macho sagt:

      Wenn die Studien stimmen, sollte man sich wirklich mehr bemühen, zusammen das Kind grosszuziehen, und nicht aus egoistischen Motiven die Frau oder den Mann verlassen!

      Wichtig ist, dass sich jetzt die alleinerziehenden Mütter nicht angegriffen fühlen durch diese Studien, denn man kann auch alleine ein Kind wunschlos glücklich machen und gut erziehen.

    • Mama Lutz sagt:

      Ob es so ziemlich das Schlimmste ist, ohne Papi aufzuwachsen, weiss ich nicht. Ist wohl eine sehr absolute Aussage.

      Der Egoismus, welcher hinter der Denkweise dieser superglücklichen alleinerziehenden Mami steckt ist aber sehr erschrecken. Man wundert sich nicht, dass es heute den Kinder generell schwierig fällt, sich einzuordnen. Sie kriegen es ja vorgelebt. Wenn die Auswahl des Filmes zu zweit bereits ein Problem ist, dann wünsche ich dieser Dame in Zukunft alles Gute. Spätestens wenn der Sohnemann in die Teenager Jahre kommt, könnte sie vor ganz andere Probleme gestellt werden…. Dann wird vielleicht sogar sie über ihre früheren ‘Sörgeli’ schmunzeln.

      Was die Politik betrifft: Es gehört abgeschafft, dass Steuergelder in die Unterstützung der Alleinerziehenden gepumpt wird! Es ist mir aber bewusst, dass die Umsetzung schwierig ist, das es, neben den sich häufenden Fällen von bewusster Alleinelternschaft auch ungewollte Härtefälle gibt.

    • StefanB sagt:

      Horsti, Präsident Obama spricht von den Verhältnissen in den USA, wo Alleinerziehende nicht nur vom Partner, sondern auch von Staat und Gesellschaft im Stich gelassen werden; schliesslich haben die USA in Sachen Soziale Wohlfahrt das Niveau eines Drittweltlandes. :-(
      Dass Kinder von Alleinstehenden öfters von zuhause wegrennen, mag stimmen; ich frage mich aber, ob nicht die meisten einfach von der Mutter zum Vater gehen – was ja offensichtlich bei Eltern, die zusammenbleiben, nicht möglich ist.

      Ohne Vater aufzuwachsen, soll das Schlimmste sein, was einem Kind passieren kann? Ich denke, es wäre schlimmer, wenn es vor einen Lastwagen rennt, in die Fänge eines Pädophilenringes gerät, der neue Partner der Mutter sich als Schläger entpuppt, und, und und….

      Zudem muss nicht eine Trennung schuld sein, dass Kinder ohne Vater aufwachsen; das kann auch passieren, wenn dem Vater die eigene Karriere wichtiger ist, als der Nachwuchs. Oder im Internet zu bloggen das wichtigste für den Vater ist… :-)

    • mira sagt:

      Und wie viel Prozent der Allein-Erziehenden kommen aus schwierigen sozialen Milieus? Das Problem ist nicht das Alleinerziehen, sondern das Ursprungsmilieu der Mütter und Väter.
      Sollte man besser allen sozial schwachen verbieten, schwanger zu werden, da dort die Ehen schneller auseinander gehen, bzw gar nicht geschlossen werden? Wollen wir Sozial-Hygiene betreiben? Natürlich ist das Schwachsinn! Und von solchen Verhältnissen generell auf alleinerziehende Frauen zu schliessen ist ungeheuerlich.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Vielen Dank, kann nur beipflichten. Lange nicht alle Alleinerziehenden kommen aus sozial schwachen Milieus, das ist wirklich eine ungeheuerliche Behauptung. Meine Kinder bekamen mehr Allgemeinbildung mit von zu Hause als die meisten ihrer Kollegen aus “normalen” Familien. Sie waren an Ausgrabungen und in Museen, bevor andere überhaupt wussten, dass es sowas gibt. Auch unsere Reisen waren immer ein Erlebnis, da wir wenig Geld hatten, reisten wir per Zug und Schiff, waren auf Inseln, die nur so zu erreichen sind, sie waren nie gelangweilt. Wir haben auf unsern Trips so auch sehr interessante Menschen kennen gelernt.

  18. L. Scholz sagt:

    Kinder mit nur einem Elternteil sind und bleiben benachteiligte “Kinder 2. Klasse”. Kinder müssen, bzw. brauchen einen Vater minestens so zwingend wie eine Mutter. Haben diese/solche selbstsüchtigen, eitlen “….Frauen” eigentlich eine Ahnung davon, warum die Natur 2 verschiedene Geschlechter geschaffen hat?. Männer sind nicht da für eine Nacht, als Samenspender, bzw. Versorger. Was aus diesen Kindern einmal wird ist also sehr zweifelhaft

    • mira sagt:

      Eine Bekannte von mir hat zwei Kinder alleine gross-gezogen. Der Sohn ist noch am studieren, die Tochter hat ihr Studium schon beendet. Beides sind zwei tolle junge Erwachsene geworden.

      Die Frau wollte keinen anderen Mann haben, da sie religiös ist und für sie Ehebruch nicht in Frage kommt (ja, wenn man kirchlich heiratet, dann ist das für immer…). Der Mann hat sich aber abgeseilt.

      Eitel sind hier nur ihre Unterstellungen und ihre verletzter männlicher Stolz.

  19. L. Scholz sagt:

    …ja Männer wetden doch nur noch als Geldbeschaffer für die karrieregeile Mutter gesehen. Frau will alles: Kind, Karriere, Anerkennung, Klamotten, Männer, etc. Und jeden Tag stehen ein paar Tausend dumme Männer auf, denen das Hirn in die Hose gefallen ist. Später dann wird bei Trennung und Scheidung zu allererst das Leben des Mannes zerstört und die Frau sucht sich den nächsten Freier – nicht immer aber immer öfter…!

  20. Sandra sagt:

    Horsti…..

    dann ist ja gut, wenn Obama das weiss.

    Vielleicht könnte Mann (!) ja unterscheiden, zwischen allein erziehenden Müttern, wie sie täglich im RTL zu bewundern sind, die von Hartz 4 leben und ein Alkoholproblem haben und solchen, die einen guten Job haben, nette Wohnung in nettem Vorort von Bern und so ihrem Kind ja auch ein gutes Vorbild sind…..egal ob mit oder ohne Vater.

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