Leben


Mamablog-Redaktion am Freitag den 3. September 2010

Alleinerziehend und glücklich

Eine Carte Blanche von Mamablog-Leserin S. T.

MAMABLOG-SALMA-HAYEK-BABY

Die alleinerziehende Mutter und Schauspielerin Salma Hayek.

Vom Vater meines Sohnes hatte ich mich bereits getrennt, als ich bei meinem Frauenarzt den Schwangerschaftstest machte. Zwar war er beim ersten Ultraschall dabei, doch hatten wir unsere Beziehung sechs Wochen vor dem Tag der Offenbarung bereits beendet.

Mein Sohn ist inzwischen 21 Monate alt, ich bin alleinerziehend und – zufrieden!

Immer wieder begegne ich Menschen, welche dies für äusserst seltsam halten. Warum, weiss ich nicht so recht. Natürlich ist es anstrengend, nächtelang aufzubleiben, weil das Kind krank ist. Und wenn es dann wieder gesund ist und zur Krippe geht, sitzt man müde am Arbeitsplatz. Doch sind nicht alle, die arbeiten und Kinder haben, immer müde? Und die, die nicht arbeiten, scheinen sich bei mir genau so oft über Müdigkeit zu beklagen. Wenn nicht öfter. Spielt es da eine Rolle, ob man alleine oder zu zweit im Haushalt ist?

Oft höre ich von meinen Freundinnen, dass die Väter in der Nacht nicht aufstehen, wenn das Kind erwacht. Und dass die Väter meist gar nichts mehr im Haushalt machen, vor allem wenn man sich als Doppelverdienende eine Putzfrau leisten kann. Und da wären wir auch schon beim Thema Geld:  Im Unterschied zu Paaren steht man als alleinerziehender Elternteil finanziell tatsächlich nicht besonders gut da, das stimmt. Aber dafür gibt es ganz andere Vorteile.  Ich persönlich kann für mich folgende Punkte erkennen:

1. Gebe ich das Kind den Grosseltern oder sonstigen Betreuungspersonen ab, entscheide ich alleine, was ich mit meiner kindfreien Zeit unternehmen möchte: Ich gehe ins Kino, treffe mich mit Freunden, mache Sport. Welchen Film ich schauen möchte, muss ich mit niemandem absprechen. Auch nicht, wo ich was esse in dieser Zeit. Ob ich überhaupt was unternehme oder einfach zu Hause koche und eine DVD schaue, bestimme ich alleine. Natürlich auch, was ich koche. Und welche DVD ich mir anschaue.

2. Ich bin die Erziehungsberechtigte. Ein neuer Partner kann nichts anderes als lieb sein zu meinem Kind, um zu zeigen, dass er mich gerne hat. Verwöhnen ist also erlaubt, erziehen aber nicht wirklich. Ich bin die Chefin im Haus, wenn es um die Erziehung meines Kindes geht. Nur ich darf Regeln aufstellen und diese auch brechen, wenn ich es möchte. Ich bin froh, dass ich nicht immer alles absprechen muss, ich kann es so machen, wie ich es für richtig halte. Tipps sind manchmal willkommen, manchmal auch nicht. Bestimmen tue ich auf alle Fälle alleine. Das ist angenehm und erspart mir viele Diskussionen. Meistens bin ich dann zufrieden mit meinen Entscheidungen und kann mit gutem Gewissen schlafen gehen.

3. Ich habe viel sogenannte «Quality Time» mit meinem Sohn. Oft unternehme ich mit ihm bewusst Sachen alleine. Wir fahren zum Beispiel Fahrrad, er sitzt im fixmontierten Kindersitz, auf dem Kopf den blauen Helm und ich zeige ihm, verschiedene Gebäude, Orte und Strassen, welche mein Leben geprägt haben. Mir ist klar, dass er noch nicht versteht, was ich ihm zeige und erkläre, doch eines Tages wird er verstehen, dass ich ihm eines meiner Lieblingsrestaurants im Quartier zeige, wenn auch nur von aussen oder wo ich zur Schule gegangen bin. Ich habe das Gefühl, dadurch eine speziell innige Beziehung zu meinem Sohn zu haben, welche mich unglaublich glücklich macht. Unsere Zeit zu Zweit ist wunderbar, da sind dann einfach nur er und ich. Und der Rest der Welt ist um uns herum, als wären wir in einer «Mami-Sohn-Seifenblase».

Als alleinerziehende Mutter habe ich oft das Gefühl, die Leute empfinden mir gegenüber eine Mischung aus Respekt und Mitleid. Die Wahrheit ist aber, dass es vor allem Mut gebraucht hat, mich für das Kind zu entscheiden – mit dem Wissen, dass ich eine alleinerziehende Mutter werde. Ich bin wirklich stolz auf mich – und wie gesagt:  zufrieden!

Darf man das sagen?

Die Redaktion dankt der Mamablog-Userin S. T.

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729 Kommentare zu „Alleinerziehend und glücklich“

  1. Hutmaier sagt:

    @pippi Langstrumpf
    Vielen Dank auch wenn das Kompliment nicht mir galt.

    Aber leider sieht man an diesem Forum, was eine alleinerziehende Mutter sich alles anhören muss…. jahrelang.
    Ich kenne alle Sprüche zu genüge, von Partnerersatz über “pass auf wenn er in die Pubertät kommt”.
    Ehrlichgesagt ich bin geschockt von so vielen unqualifizierten Äusserungen ohne den Hintergrund zu kennen.

    • Sportpapi sagt:

      Stimmt: Leider eine Diskussionsgrundlage, in der wichtige Hintergrundinformationen fehlen (Rolle des Vaters, Finanzielles). Dass diese als offenbar nicht wichtig ausgeblendet wurden, spricht aber für sich.

      • Hutmaier sagt:

        Warum ist der Hintergrund wichtig? Sie hat nach der Trennung von der Schwangerschaft erfahren… und selbst wenn nicht.
        es gibt Beziehungen da geht einer fremd oder er/sie schlägt oder er/sie interessiert sich nicht mehr für den Partner und wird gleichgültig oder er/sie liebt den anderen nicht mehr…. etc. etc.
        Welchen Grund spielt dies bei der Aufgabe als alleinerziehende Mutter?

      • Sportpapi sagt:

        Weil in all diesen Fällen – mit Ausnahme des Schlagens – nichts gegen eine aktive Rolle des Vaters in der Erziehung des gemeinsamen Kindes spricht.

  2. Anita Beeler sagt:

    Was hier nicht alles in von den Kommentatoren hineininterpretiert wird.

    Die Authorin wird dargestellt as ob sie mit Absicht den Mann in die Wüste geschickt hätte nachdem sie erfuhr dass sie schwanger war. (dabei bräuchte Frau nicht einmal einen festen Freund dafür. Ein Besuch in einer Bar würde auch reichen)

    Ich habe diesen Blog eher als Statement einer Frau empfunden deren Beziehung (aus welchen Gründen auch immer, und es waren wohl beide Parteien beteiligt) während der Schwangerschaft in die Brüche ging und die nun die Erfahrung gemacht hat dass es (bis jetzt) auch ohne Mann ganz gut geht.

    Wie man Sätze wie “der Junge ist ihr schutzlos ausgeliefert” schreiben kann über eine Frau die ganz offensichtlich ihr Leben umgekrempelt hat um ein Kind alleine zu erziehen, ist mir schleierhaft. Natürlich; der Junge wird im Verlaufe seiner Kind-, und vor allem während der Jugend-Zeit, eine männliche Bezugsperson brauchen. Aber ich habe nirgendswo gelesen dass die Authorin nie mehr bereit sei eine neue, feste Beziehung einzugehen. Dass dabei der neue Partner mit der Zeit (sofern er denn auch bereit dazu ist) auch ein Teil der Kindererziehung übernehmen, und dem Kind ein Vater sein wird, kommt dann von alleine.

    Oder stört es die Leser in diesem Forum dass die Authorin es wagt sich ihre DVD selber auszuwählen, oder dass sie es als Erleichterung empfindet nicht jede Haushaltsregel mit dem Partner abzusprechen? Zumindest beim letzeren Fall weiss ich von vielen meiner (glücklich) verheirateten Geschwistern und Freundinnen dass sie das eigentlich auch vorziehen würden ;)

    Ich wünsche der Authorin und ihrem Sohn auf alle Fälle viel Glück für die Zukunft ob es nun noch einmal mit einem festen Partner klappt oder nicht.

  3. Pippi Langstrumpf sagt:

    Von den bis jetzt abgegebenen 26 Kommentaren sind 16 von Männern. Es geht hier zwar um eine Frau und ihr Kind, aber allein die Tatsache, dass diese Frau sagt, dass sie glücklich ist ohne Mann, ist dermassen provokant für die Besserwisser, dass sie sich kaum mehr einkriegen. Cool down, Jungs, ihr werdet nicht endgültig aussortiert, nur wenn ihr euch schlecht aufführt, so wie gerade hier z.B.

    • Sportpapi sagt:

      Nein, es geht auch um einen Mann, der zwar Vater ist, in dieser Geschichte aber nicht vorkommt. Und darum, dass verherrlicht wird, wie eine Frau sich ein Kind machen lässt und den Vater gleich wieder entsorgt. Und dass der Verdacht im Raume steht, dass die Allgemeinheit (auch die Männer) am Schluss dafür aufkommen. Und ganz am Rand geht es auch noch um die Erfahrung, die mal (z.B. in meinem Fall als Lehrer) generell mit gut bemutterten Kindern macht – da möchte ich aber im Moment nichts unterstellen. Leider hat Frau T. (weshalb sind eigentilch alle per du mit ihr) sehr provokant ihren Ego-Tripp vorgestellt. Vielleich ergänzt sie ja mal noch weitere relevante Informationen und beendet damit die Spekulationen.

    • zeitungsleser sagt:

      @pippi: man könnte das auch als hinweis darauf sehen, dass die männer hier einen blinden fleck in der argumentation gesehen haben könnten: der text erweckt nämlich den eindruck, die dame könnte nur ein von ihr abhängiges männliches wesen in ihrer nähe tolerieren. dies zum ideal zu erheben – ich weiss nicht. zwar dürfte es durchaus stimmen, dass kein mann besser ist als ein trunkebold, unhold oder einer der sich um nichts kümmert und nur probleme schafft. aber mal hand aufs herz: ist das wirklich so? sind so die väter da draussen, ausnahmslos? scheitert eine familie immer am bösen mann? nie auch nur ein bisschen an der mutter (die z.b. einfach grad mit sich nicht glücklich ist, was vorkommen soll. oder weil sie keine kompromisse machen kann)? ist der vater für jede unbill im leben der mutter verantwortlich? ist es wirklich so total unproblematisch, wenn nur mama und bub da sind – keine gefahr, dass dieser zum partnerersatz mutiert? kein problem, wenn er mal grösser wird und kein geld da ist für fast gar nichts? sie sehen aus meinen fragen, dass ich da skeptisch bin.

      dass sie respekt verdient dafür, sich fürs kind entschieden zu haben und dafür, dass sie das beste aus der situation zu machen gewillt ist, versteht sich von selber. die situation zum ideal schönzureden finde ichtrotzdem nicht überzeugend.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das “Ideal” an sich gibt es auch nicht, es gibt auch nicht “das Kind”, einige vertragen es gut, wenn sie allein mit der Mutter aufwachsen, andere weniger. Bei meinem jüngeren Sohn war der fehlende Vater ein Problem für seine Entwicklung, beim älteren viel weniger. Den Schmerz über den abwesenden Vater, den beide Kinder erdulden mussten, konnte ich ihnen nicht abnehmen und war für mich das grösste Problem am Alleinerziehen, ihr Schmerz war mein Schmerz.

        Ich finde es jedoch wichtig, dass man zu einer Lebensform auch stehen kann und positiv denkt, alles hat zwei Seiten. Sich immer nur als mangelhaft zu begreifen, hilft niemandem, ist nur destruktiv.

      • zeitungsleser sagt:

        völlig einverstanden, positiv herangehen ist wichtig und verdient jeden respekt.

        nicht einverstanden bin ich damit zu sagen, es gäbe kein ideal. man kann alles zerreden, analysieren, dekonstruieren, kritisieren, etc. was keine geiss wegschleckt ist aber, dass eine intakte familie mit zwei eltern stärker ist und mehr halt zu geben vermag als eine gut organisierte eineltern-konstruktion. was allerdings nicht heisst, dass es nicht-ganz-ideal nicht auch positiv ginge oder dass eine zweielternkatastrophe nichts gutes ist.

        was eben auch fragen aufwirft, ist dieser ein-mann-wäre-sowieso-nur-eine-belastung diskurs, siehe oben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Manchmal redet der Mensch sich etwas ein bisschen schön, oft hilft es, vor allem dann, wenn rundherum die Meinung herrscht, in einem armseligen Mangelzustand zu sein und daran auch noch selbst Schuld zu sein.

    • Katharina sagt:

      “Von den bis jetzt abgegebenen 26 Kommentaren ”

      tia. das hat wohl auch damit zu tun, dass gewisse leute, sogar wenn sie fragen stellen, diese nicht beanwortet kriegen. Umgekehrt ist es aber ok, dass ein selbstgerechter clown zu allem und jedem seinen spruch sagt und es wird geklatscht, dass er andere manipuliert. Missy kate.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Katharina, warum bist du so allergisch gegen den Clown, du bist doch nicht etwa eifersüchtig, dass er hier den Vielgeliebten geben darf?

      • zeitungsleser sagt:

        zeitungsleser legt wert auf die feststellung, dass er weder clown ist noch leute manipuliert. bitte machen Sie nicht andeutungen, sondern sagen Sie direkt was Sie meinen. danke.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        zeitungsleser, offenbar haben Sie hier etwas missverstanden. Die liebe Katharina ist einmal mehr Auguste dem Clown an den Karren gefahren, mit Ihnen hat das alles gar nichts zu tun.

      • Katharina sagt:

        @Pippi Langstrumpf 3. September 2010 um 20:15: wie es auf facebook zu beziehungsstatus heisst: It’s complicated.

        was ich nicht verbutzen kann ist wenn mich jemand ignoriert – insbesondere jemand, wo eine gewisse gegenseitige faszination war.
        das manipulieren ermuedet mich.

        eifersucht? wohl ein bisschen schon, wenn ich ehrlich bin und ehrlichkeit hier gefragt ist. aber damit mach ich mich vielleicht schon wieder laecherlich.

        heute ist eh nicht mein tag. manchmal scheissen mich diese therapien an, wo ich jetzt dann bald hin muss.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Katharina, ich ignoriere dich nicht, wie könnte ich. Manchmal lese nicht alle Posts von dir, weil es zum Teil ziemlich verschachtelte, komplizierte sind und mit Robotern und Science Fiction habe ich es auch nicht so. Aber wenn du gut drauf bist, macht es Spass. Ich will dich nicht verletzen und wollte das auch nie, manchmal bist du einfach etwas zu empfindlich. Und ja, ich bin eine Bloggerin wie alle andern hier, wie ich schon mehrmals gesagt habe, die Verschwörungsfanatiker im other Space haben sie wirklich nicht mehr alle der Reihe nach, das nimmt langsam groteske Züge an, lass dich nicht verwirren.

        Schönen Abend!

  4. kwyjib0 sagt:

    Wow, Sie dürfen selber auswählen, welche DVD sie (alleine?) schauen? Gratuliere!
    Das ist sicher befriedigender, als “Quality Time” mit einem Partner zu verbringen, den Sie lieben und der Sie liebt.

  5. Sabrina sagt:

    Die Kinder werden nie gefragt! Immer meinen die Eltern zu wissen, was das beste ist. Nun klar, dass sie am Schluss die Entscheidung treffen müssen, aber oft werden die Kinder nicht oder nur halbherzig beigezogen. Die Kinder leiden oft darunter, dass sie erklären müssen (gegenüber Mitschüler, Freunde etc.) warum sie keinen Papi haben oder ihre Mutter eben berufstätig ist und selten da ist oder sie in einen Hort abgestellt werden… Leider gibt es auch immer mehr Eltern mit (Klein-)Kinder bei denen beide berufstätig sind, da können gewisse Parallelen gezogen werden.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Lass dich zurückbeamen in die fünfziger Jahre, Sabrina, da bist du bestens aufgehoben! Ach ja, nimm gleich noch Marcel, Markus und Konsorten mit, dann geht es uns allen hier entschieden besser.

      • Sabrina sagt:

        Okay, wenn du noch in den 80er lebst und Kinder bevomunden willst und du wohl in einer intakten Familie aufgewachsen bist, dann kanst du dich glücklich schätzen. Kinder die von alleinerziehenden Elternteile aufgezogen ist, wollen eben ihren Kinder was besseres bieten, weil diese eben die Erfahrung gesammelt haben.

      • Walter sagt:

        Cool down Pipi. Ärgert es dich, dass auch Frauen nicht deiner Meinung sind?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach Walter, dumme Frauen sind ein Ärgernis, aber einfältige Männer eine echte Landplage……

      • Katharina sagt:

        “ch habe niemanden beleidigt” doch das hast Du. der beitrag weist auf einen wichtigen aspekt hin (fragt jemand je die kinder?) , ist in einem sachlichen ton geschrieben und deine reaktion ist: “Lass dich zurückbeamen in die fünfziger Jahre, … da bist du bestens aufgehoben! Ach ja, nimm gleich noch … Konsorten mit, dann geht es uns allen hier entschieden besser”.

        Du bist hier gast wie alle anderen auch, oder? oder nicht?

    • Kathy sagt:

      Vorsicht Pippi, andere zu beleidigen ist nicht die feine Art…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Kathy, ich habe niemanden beleidigt, nur eine Feststellung getroffen auf eine blöde Anmache. Findest du nicht, dass man mit den Leuten in der Sprache sprechen muss, die sie verstehen?

      • Sportpapi sagt:

        Aber eine nur beleidigende Feststellung, oder? Da war ja keine wirkliche Aussage damit verbunden…

      • Ginola sagt:

        @Pippi

        Die Frage war zwar nicht an mich gerichtet aber, nein, das denke ich nicht. Man (dis)qualifiziert sich so selber und vorallem, noch viel wichtiger, es erschwert den weiteren, konstuktiven Dialog…- wenn man diesen wünscht.

      • marcus sagt:

        was soll an sabrinas kommentar beleidigend sein?

      • Erich sagt:

        Eben nicht Sabrinas Kommentar. Die Replik Pippis war beleidigend.

  6. Rapha sagt:

    Liebe Frau T.

    Sie verwechseln einiges. Eine Beziehung zu Leben ist ein Thema, Kinderhaben ein anderes. Eine Beziehung zu Leben während dem Kinderhaben nochmals ein anderes.

    Schön ist natürlich, dass Sie zufrieden sind. Interessieren tut das herzlich wenig. Ich habe grosse Bewunderung für alle Alleinerziehenden Eltern (Mütter und Väter) ich persönlich würde nicht tauschen wollen. Doch die Vorteile, welche Sie darin sehen wollen, die haben allesamt wohl mehr mit Beziehung leben oder eben nicht leben wollen und nichts mit dem Kinderhaben zu tun. Entweder ist also der Titel oder der Artikel verfehlt.

    Immerhin sei der Hinweis erlaubt, dass nach dem Ihr Kind nun bereits 21 Monate alt – also schon richtig gross ist, eine Bilanz zu ziehen wohl der richtige Zeitpunkt ist. Das Gröbste liegt ja bereits hinter ihnen. Bald zieht das Kleine ohnehin in eine eigene Wohnung. Und dann, ja dann werden Sie wieder ganz frei sein und werden weder auf Mann noch Kind Rücksicht nehmen müssen. Das wird sicher schön.

    Freundliche Grüsse

    Rapha

  7. Silvi sagt:

    Die gute Frau würde sich besser eine Katze zutun. Die tut nämlich auch nur, was ihr gerade gefällt!

    • EugenB sagt:

      Das mit der Katze ist ein Supervergleich. Die machen nicht so saublöd wie Frauen und natürlich auch Männer. Und die eher ungute Frau ist auf einem Egotrip, und diese Egotrips und Ich und nur Ich und danach nochmals Ich, Ich, Ich, bis zum Abwinken und tschüss du Ich – Tussi, sagt die Katze, schnurrt, aber wehe du kommst zu nahe, dann gibt es die Kralle.

  8. Charley sagt:

    S.: Du machst das ganz toll und setzt die richtigen Prioritäten. Ich wette, dass Dein Sohn glücklich aufwachsen wird.
    Weiterhin viel Glück und Erfolg.

  9. Camaso sagt:

    Armes Kind, mit einer Mutter, die so auf dem Egotripp ist… Glücklicher Vater, dass er das nicht mittragen muss. Aber gell, zahlen darf er schon, oder?

  10. Laura TI sagt:

    Ich habe mir so allerhand anhören müssen, als ich mich entschied meine Kinder alleine zu erziehen, von “Halbwaisen aus deinen Kindern machen” bis ” du bist dir bewusst, dass Kinder von alleinerziehenden weniger Chancen im Leben haben”. Wichtig ist, dass man die Kinder nicht als Quelle des eigenen Glücks ansieht, sondern sie so erzieht, dass sie selbständig und stark werden. Gerade für Buben ist es auch wichtig, dass sie ein gutes männliches Beziehungsnetz haben. In der Pubertät kann sich ein heranwachsender Mann nicht an der Mutter orientieren, der braucht dazu einen männlichen Pol

  11. Kurz zusammengefasst: Alleinerziehende Mütter, die sich ganz bewusst für ein Leben ohne biologischen Vater (=Erzeuger) entscheiden, verdienen erst dann meinen vollen Respekt, wenn sie sich absolut selbstständig durchs Leben schlagen können, d. h. ohne Bezahlpapi und ohne sozialstaatliche Hilfeleistungen. Letzteres natürlich auch nur, wenn es die ökonomischen Rahmenbedingungen zulassen- was derzeit äusserst schwierig ist. Und genau hier muss man ganz klar differenzieren- womit dieser Post ca. einen Meter lang werden würde. Mindestens.

    Doch ich muss jetzt abreiten gehen und habe keine Zeit dazu. Damit überlasse ich das Feld den halbpensionierten LehrerInnen oder Sekretärinnen aus dem Stadtberner Sozialamt, wie man hört…

    Cheers!

  12. Horsti sagt:

    In dem Artikel fehlen nach meinem Geschmack die Bedürfnisse des Kindes. Dafür kommt satte 39 x das Wort “ich” im Artikel vor…
    Das Kind wächst also ohne Vater auf, und über die Folgen für das Kind scheint sich die Autorin offenbar keinerlei Gedanken zu machen. Dabei sind die Fakten eindeutig: Kinder die ohne Vater aufwachsen, sind öfter gewalttätig, öfter Schulversager, landen öfter im Gefängnis, laufen öfter von zu Hause weg, landen öfter im Knast, sind öfter sozial auffällig. Die Liste ist quasi endlos, und die “Mami-Kind-Seifenblase” wird schon bald zerplatzen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das sind alles unwahre Behauptungen, völlig undifferenziert. Klar ist, dass Kinder aus zerbrochenen Ehen, vor allem wenn Gewalt im Spiel war, sich schwer tun und öfters sozial auffällig werden. Das gilt aber für Kinder von allein erziehenden Müttern, die das von Anfang an waren, überhaupt nicht. Vor einiger Zeit las ich dazu den Kommentar einer Studie in “Psychologie heute”, weiss leider nicht mehr, in welchem Heft, da ich kein Archiv führe. Aus dem Kommentar ging hervor, dass die Studie ganz klar gezeigt hätte, dass diese Kinder, die mehrheitlich oder von Anfang an ohne Vater aufwuchsen, weniger oft delinquieren, vor allem auch was Gewalttaten anbelangt, als Kinder aus “normalen” Familien.

      Die Mütter sind nicht schuld, wenn die Jungs gewalttätig werden, es sind die schlechten männlichen Vorbilder jeglicher Art, die dafür die Verantwortung tragen, am schlimmsten ist es, wenn diese Gewalt in der Familie ausgeübt wird. Vergessen wir nicht, über 95 % der verurteilten Gewalttäter sind Männer!

      • Ginola sagt:

        @Pippi

        Aber Pippi, es wird langsam extrem. Ich bin ja auch der Meinung, dass der steinige Weg als Alleinerziehende bzw. Alleinerziehender durchaus zum Glück führen kann. Es gibt Situationen, wo man eben muss. Soweit, so einverstanden. Ich werde aber den Eindrucl nicht los, dass hier propagiert werden will, dass das Modell “Alleinerziehend” das non plus ultra der zukünftigen Gesellschaft sein soll.
        Man oder frau kann es drehen wie man will, alleine (mit Kindern) erreicht man wohl nie die gleiche Stufe des Glücklich sein, wie mit jemandem zusammen, sprich eine intakte Familie (Vater/Kinder/Mutter). Das setzt natürlich voraus, dass beide beziehungsfähig bzw. beziehungswillig sind.
        Betreffend Gewalt: Das Thema wurde hier schon einmal breitgeschlagen mit dem Resultat, dass Mütter mindestens so gewaltätig sind wie Väter. Tötungsdelikte innerhalb von Familien werden sogar häufiger von Mütter ausgeführt als von Vätern. So, und nun noch zu den 95%. Das ist eine Tatsache, ja. Leider kann man psychische Gewalt, das Mittel, welche die Frauen anwenden, fast nicht nachweisen. Die von Männer verbreitete physische Gewalt dagegen schon.

        “…Die Mütter sind nicht schuld, wenn die Jungs gewalttätig werden, es sind die schlechten männlichen Vorbilder jeglicher Art,…. –> oder eben “..die schlechten weiblichen Vorbilder jeglicher Art…” – oder nicht?

      • Horsti sagt:

        Pippi Langstrumpf schrieb:

        “Vergessen wir nicht, über 95 % der verurteilten Gewalttäter sind Männer!”

        Stimmt. Weibliche Gewalt wird ja auch kaum geahndet. Seien es Abtreibungen, falsche Beschuldigungen bei angeblichen Vergewaltigungen und sexuellem Mißbrauch, häusliche Gewalt durch Frauen, Exhibitionismus, Kindesunterschiebungen, Unterhaltserschleichung, Umgangsboykot, Gewalt an Kinder,t etc. pp., all diese Straftaten werden so gut wie nie geahndet.
        So kann Frau natürlich bequem behaupten Gewalt wäre männlich…

      • Walter sagt:

        @Horsti
        Wer will den Exhibitionismus bestrafen ;) ?

      • Katharina sagt:

        “Die Mütter sind nicht schuld, wenn die Jungs gewalttätig werden”…sorry aber das ist absoluter quatsch. wie cara mia heute frueher sagte, ist die mutter sohn beziehung , wie im artikel beschrieben eine, die gefahr laeuft eine beziehung der Co-Abhaengigkeit zu werden. Solche bziehungen sind oft zeitbomben, wo dann spaeter gewaltausbrueche ‘wie aus blauem himmel’ passieren koennen.

    • Hutmaier sagt:

      woher haben Sie den diese Zahlen?
      Genau in diesem Forum sieht man, was eine Familie einer alleinerziehenden Mutter sich alles anhören muss. Ich habe noch keinen Satz gelesen, wie man Alleinerziehende unterstützen kann und soll. Nur Abwertungen, schlecht machen und und und..
      wie sollen in so einer Gesellschaft gute Jugendliche heranwachsen? Sie bekommen nämlich sehr wohl mit, wenn ihre Mütter beschimpft werden und ausgegrenzt. Aber auch daran ist ja die alleinerziehende Mutter schuld….

      Ich bin fassungslos über so viel Häme, die man hier als alleinerziehende Mutter lesen muss.

      Es gibt unterschiedliche Lebensformen und was soll an einer glücklichen Mutter schlecht sein. Wäre sie es nicht, würden sich hier die Kommentare auch häufen.

      • Horsti sagt:

        Die Zahlen kommen von Obama selbst:

        We know the statistics – that children who grow up without a father are five times more likely to live in poverty and commit crime; nine times more likely to drop out of schools and twenty times more likely to end up in prison. They are more likely to have behavioral problems, or run away from home, or become teenage parents themselves. And the foundations of our community are weaker because of it.

        http://www.huffingtonpost.com/2008/06/15/obamas-fathers-day-speech_n_107220.html

      • Katharina sagt:

        Das sind keine Zahlen, sondern ein politisches statement unseres oberpredigers.

        der kern ist der “children who grow up without a father are five times more likely to live in poverty”.

        Armut. alles andere folgt daraus.

        was der oberprediger tunlichst nicht sagt, ist, dass gerade die maenner in der “African-American community” diejenigen sind, die von verantworung uebernehmen nichts halten und oft spurlos verschwinden.
        die ungebildeten oft afrikanisch amerikanischen muetter haben dann fast keine chance fuer einen job. und das in einem system, wo es praktisch keine sozialhilfe gibt. dagene ist die schweiz ja fuerstlich ausgestattet.

        dass diese frauen oft aus unkenntnis schwanger werden und von gleichberechtigung, frauenrechten nichts wissen, sagt er auch nicht.

    • Emilia sagt:

      Ach ich hätte dazu gerne ne offizielle Statistik weil so ein Blahblah kann jeder aus der Tastatur zaubern. Es gibt genügend Kinder die auf die schiefe Bahn geraten, mit beiden Elternteilen. Es kommt nicht auf die Anzahl der Erziehenden draufan, sondern DASS und WIE erzogen wird.

    • v for vietcong sagt:

      hitler war in einer familie mit vater und mutter gross geworden. vielleicht wäre es besser gewesen, wäre er nur bei seiner mutter aufgewachsen.

      • Horsti sagt:

        Katharina schrieb:

        “Das sind keine Zahlen, sondern ein politisches statement unseres oberpredigers.”

        Nö, er sagte es doch selbst: “You know the statistics.”
        Richtig ist allerdings, daß die Zahlen selbst ein alter Hut sind, denn schon 1998 schrieb M. Matussek daß aus vaterlosen Famiien
        63% der jugendlichen Selbstmörder
        71% der schwangeren Teenager
        90 aller Ausreißer und obdachlosen Kinder
        70% der Jugendlichen in staatlichen Einrichtungen
        85% aller jugendlichen Häftlinge
        71% aller Schulabbrecher
        und 75% aller Heranwachsenden in Drogenentzugszentren
        stammen, und gab in seinem Buch dazu regierungsamtliche Quellen an.

        “was der oberprediger tunlichst nicht sagt, ist, dass gerade die maenner in der “African-American community” diejenigen sind, die von verantworung uebernehmen nichts halten und oft spurlos verschwinden.”

        Es ist für ein Kind völlig schnuppe, ob der Vater sich selbst entsorgt, oder von der Mutter entsorgt wird.
        Recht merkwürdig finde ich die Argumentation daß alles prima ist, wenn Mama ihn entsorgt, aber der Vater ein” Drückeberger” ist, wenn er selbst abhaut.

      • Katharina sagt:

        @Horsti:

        Sie machen eine auflistung von zahlne, die sie M. Matussek zuschreiben und zu dessen quellen ich nichst finde.
        die situation in deutschland und in der schweiz ist nicht vergleichbar mit den usa. wenn obama argumentativ zur situation in CH oder DE zitiert wird, so muss verstanden werden, dass die situation eben wegen der absenz einer sozialen infrastruktur in den usa NICHT vergleichbar ist.

        der driver fuer delinguenz ist hier in erster linie armut. es ist leider sogar so, dass solche menschen nicht einmla eine andere wahl als delinquenz zum ueberleben haben.

        “Recht merkwürdig finde ich die Argumentation daß alles prima ist, wenn Mama ihn entsorgt, aber der Vater ein” Drückeberger” ist, wenn er selbst abhaut.” habe ich nicht gesagt.

        ich habe nur gesagt, dass “gerade die maenner in der “African-American community” diejenigen sind, die von verantworung uebernehmen nichts halten und oft spurlos verschwinden.” eben genau in der verarmten unterschicht, und ein grund der verarmung eben gerade die tatsache ist, dass vater abhaut. es gibt hier kein einwohnermeldeamt. abhauen ist daher recht einfach. dann steht aso die werdende mutter alleine und ohne einkommen da. kriegt wenn sie glueck hat ein paar hundert dollar im monat und food stamps. sie muss also um graumarkt geld beschaffen sage ich mal und der kreislauf beginnt von neuem. irgendwann wird sie geschnappt, geht in den knast und das kind zu pflegeeltern oder jugendheim usw usw. ein ewiger zyklus.

        und obama sagt dann sein hohles lied.
        finanziert die bundesregierung vernuenftige programme um den leuten zu helfen? nein.
        schaut sie den bundesstaaten auf die finger wegen korruption in dem bereich? nein.
        eliminiert sie den rassimus in dem bereich? nein.

        was sie aber macht: jedes inmate in einem gefaengiss erzeugt ein taggeld. dieses erhalten die bundesstaaten von der bundesregierung. die konsequenz ist, dass die bundesstaaten ein interesse an moeglichst vielen taggeldern von den feds haben. und siehe da, die drehturenjustiz ist erfunden. rein in den knast – raus – keine chancen – delinquenz – da capo. it’s a business. so krank ist das system.

  13. Peter M. Meier sagt:

    Liebe S. T.,

    Sie scheinen sehr überzeugt das Richtige zu machen. Gleichzeitig klingen Ihre Aussagen sehr Ich-zentriert. Sie wollen auf niemanden Rücksicht nehmen und finden das toll. Sie leben in einer «Mami-Sohn-Seifenblase» und finden Ihr Glück darin.

    Das Problem dabei ist, dass Kinder nicht in einer Seifenblase wohnen wollen und sich darin nicht entwickeln können. Sie fahren herum und zeigen dem Kind Ihre Vergangenheit. Das Kind braucht aber nicht Ihre Vergangenheit und Ihr Leben, sondern Freiräume, in dem es sich entwickeln kann. Ein Kind ist kein Partnerersatz. Nur zu gut kann ich mir vorstellen, wie Sie anfangen, dem Kind Ihre Probleme zu schildern, sie mit dem Kind zu teilen und es damit zu überfordern.

    Spätestens wenn Ihr Kind grösser wird, werden Sie nicht darum herum kommen, nicht nur das zu zu lassen, was sie wollen und gut finden (wie anscheinend bisher), sondern auch dem Kind seine Welt zu zu gestehen und eine eigene Meinung, die von Ihrer abweichen kann (und wird).

    • v for vietcong sagt:

      mann sind sie ein pessimist… wer behauptet denn, dass die frau t. ihrem kind nicht genau diesen freiraum geben wird? lieber peter m. meier, sie, der sie da ihre meinung kundtun und meinen es interessiert irgendjemand, sind ein ebensolcher egomane, wie ich und alle anderen hier und dennoch, so schätze ich, sind wir ausserhalb dieses blogs, ziemlich normale kreaturen, die alle relativ gut mit dem leben zu schlage kommen.

  14. Sabrina sagt:

    Nach einem langen Arbeitstag kommt man nach Hause (vorher noch das Kind vom Hort und oder von der Krippe abholen), dann Kochen, Essen, Putzen evtl. Wäsche machen und dann nochmals 100% Energie aufbringen sich mit dem Kind oder den Kinder abzugeben. Wer das tagtäglich schafft, verdient meinen allergrössten Respekt.

  15. Anita sagt:

    man darf sagen dass es einem gefällt! das macht anderen mut sich auch für ein kind zu entscheiden, auch wenn der papa nicht mehr da ist.

    Eine zufriedene Mutter ist etwas tolles! Ich durfte das auch erleben in meiner Kindheit und sehe heute wie wichtig und schöne es ist!

  16. Ginola sagt:

    Das Gefährliche ist, wenn man anfängt zu werten. Denn jede/r hat mehr oder weniger andere Werte und findet demzufolge andere Gut bzw. Schlecht, verwerflich bzw. begehrenswert. Dein Lebensentwurf wäre nicht meiner.
    Ich finde jedoch, dass Du Stolz auf Dich sein kannst. Und um auf Deine Abschlussfrage zu antworten: Ja, das darf man sagen. Wieso denn auch nicht?

  17. Anita sagt:

    egoistisch?
    es wurden die Vorteile aufgezählt, welche die Situatin mit sich bringt!

  18. Horsti sagt:

    @ Anita:

    Ja, es wurden die Vorteile für die Mutter aufgezählt, die Vorteile für das Kind hat man leider “vergessen”…

  19. Fabian Jung sagt:

    Ja dann ist ja alles wunderbar, wenn die liebe Frau zufrieden ist. Ich würde ein Kind vielleicht auch gerne alleine erziehen, doch leider ist es als Mann etwas schwieriger, die Mutter des Kindes loszuwerden.

  20. Anna B. sagt:

    BRAVO! Endlich sagt mal jemand die Wahrheit – wofür ich mich schon immer rechtfertigen musste bei “traditionellen” nach altem Muster lebenden Leuten! Ich habe 2 erwachsene Kinder, die ich von Geburt an (alleine im Spital) bis zur Volljährigkeit ohne jegliche Unterstützung, ohne Grosseltern, ohne Verwandte, ohne Göttis und Gotten, von Vätern ganz zu schweigen erfolgreich aufgezogen habe. Es war die schönste Zeit meines Lebens, wir konnten tun und lassen was uns Spass gemacht hat, essen wo und wann wir wollten, reisen wohin und wann wir wollten – ohne einen nörgelnden Partner im Haus oder kritisierende Verwandte! Beide sind grossartig herausgekommen, weder Drogen noch Rauchen noch Alkohol, haben Hobbies , machen Sport, erfolgreiche Ausbildung und Beruf. Ich bin eine stolze Single Mum!

    • Sportpapi sagt:

      Meine Frau kann auch tun und lassen was sie will und vor allem, was ihr Spass macht. Sie ist schliesslich erwachsen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Anna B.: und wenn Sie ganz ehrlich sind, sind Sie wirklich so ausführlich und vollmundig glücklich darüber dass sich weder Grosseltern, noch die Väter, keine Gottis und Göttis (haben Sie überhaupt welche angefragt und mit denen die gegenseitigen Vorstellungen besprochen?), und keinen einzigen Verwandten hatten die Ihnen Unterstützung und Interesse geschenkt haben? Sind Sie da wirklich so super glücklich drüber, oder haben Sie nicht einfach mit den Umständen arrangiert, versucht das Beste daraus zu machen und Erfolge eingeholt?

      • Anna B. sagt:

        Man ist ja gezwungen, sich zu arrangieren bei fehlenden Eltern, Grosseltern, Verwandten – alle nicht mehr am Leben – und fehlendem Interesse, Kontaktverweigerung des Vaters bzw. “Erzeugers” der Kinder!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Anna B.: also wissen Sie, die verstorbenen Verwandten tun mir leid,
        aber irgendwie krieg ich das nicht so auf die Reihe wenn Sie im ersten Post schreiben, dass Sie froh waren keine kritisierenden Verwandten am Hals gehabt zu haben…, hätten Sie sich nicht “familieninterne” Bezugspersonen gewünscht? Ich weiss aus Erfahrung dass dies nicht immer möglich ist, es klingt einfach irgendwie widersprechend.

    • Eremit sagt:

      Interessant wäre es zu sehen, wie die männlichen(?) Kinder die Kindeskinder erziehen …

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