Leben


Mamablog-Redaktion am Freitag den 3. September 2010

Alleinerziehend und glücklich

Eine Carte Blanche von Mamablog-Leserin S. T.

MAMABLOG-SALMA-HAYEK-BABY

Die alleinerziehende Mutter und Schauspielerin Salma Hayek.

Vom Vater meines Sohnes hatte ich mich bereits getrennt, als ich bei meinem Frauenarzt den Schwangerschaftstest machte. Zwar war er beim ersten Ultraschall dabei, doch hatten wir unsere Beziehung sechs Wochen vor dem Tag der Offenbarung bereits beendet.

Mein Sohn ist inzwischen 21 Monate alt, ich bin alleinerziehend und – zufrieden!

Immer wieder begegne ich Menschen, welche dies für äusserst seltsam halten. Warum, weiss ich nicht so recht. Natürlich ist es anstrengend, nächtelang aufzubleiben, weil das Kind krank ist. Und wenn es dann wieder gesund ist und zur Krippe geht, sitzt man müde am Arbeitsplatz. Doch sind nicht alle, die arbeiten und Kinder haben, immer müde? Und die, die nicht arbeiten, scheinen sich bei mir genau so oft über Müdigkeit zu beklagen. Wenn nicht öfter. Spielt es da eine Rolle, ob man alleine oder zu zweit im Haushalt ist?

Oft höre ich von meinen Freundinnen, dass die Väter in der Nacht nicht aufstehen, wenn das Kind erwacht. Und dass die Väter meist gar nichts mehr im Haushalt machen, vor allem wenn man sich als Doppelverdienende eine Putzfrau leisten kann. Und da wären wir auch schon beim Thema Geld:  Im Unterschied zu Paaren steht man als alleinerziehender Elternteil finanziell tatsächlich nicht besonders gut da, das stimmt. Aber dafür gibt es ganz andere Vorteile.  Ich persönlich kann für mich folgende Punkte erkennen:

1. Gebe ich das Kind den Grosseltern oder sonstigen Betreuungspersonen ab, entscheide ich alleine, was ich mit meiner kindfreien Zeit unternehmen möchte: Ich gehe ins Kino, treffe mich mit Freunden, mache Sport. Welchen Film ich schauen möchte, muss ich mit niemandem absprechen. Auch nicht, wo ich was esse in dieser Zeit. Ob ich überhaupt was unternehme oder einfach zu Hause koche und eine DVD schaue, bestimme ich alleine. Natürlich auch, was ich koche. Und welche DVD ich mir anschaue.

2. Ich bin die Erziehungsberechtigte. Ein neuer Partner kann nichts anderes als lieb sein zu meinem Kind, um zu zeigen, dass er mich gerne hat. Verwöhnen ist also erlaubt, erziehen aber nicht wirklich. Ich bin die Chefin im Haus, wenn es um die Erziehung meines Kindes geht. Nur ich darf Regeln aufstellen und diese auch brechen, wenn ich es möchte. Ich bin froh, dass ich nicht immer alles absprechen muss, ich kann es so machen, wie ich es für richtig halte. Tipps sind manchmal willkommen, manchmal auch nicht. Bestimmen tue ich auf alle Fälle alleine. Das ist angenehm und erspart mir viele Diskussionen. Meistens bin ich dann zufrieden mit meinen Entscheidungen und kann mit gutem Gewissen schlafen gehen.

3. Ich habe viel sogenannte «Quality Time» mit meinem Sohn. Oft unternehme ich mit ihm bewusst Sachen alleine. Wir fahren zum Beispiel Fahrrad, er sitzt im fixmontierten Kindersitz, auf dem Kopf den blauen Helm und ich zeige ihm, verschiedene Gebäude, Orte und Strassen, welche mein Leben geprägt haben. Mir ist klar, dass er noch nicht versteht, was ich ihm zeige und erkläre, doch eines Tages wird er verstehen, dass ich ihm eines meiner Lieblingsrestaurants im Quartier zeige, wenn auch nur von aussen oder wo ich zur Schule gegangen bin. Ich habe das Gefühl, dadurch eine speziell innige Beziehung zu meinem Sohn zu haben, welche mich unglaublich glücklich macht. Unsere Zeit zu Zweit ist wunderbar, da sind dann einfach nur er und ich. Und der Rest der Welt ist um uns herum, als wären wir in einer «Mami-Sohn-Seifenblase».

Als alleinerziehende Mutter habe ich oft das Gefühl, die Leute empfinden mir gegenüber eine Mischung aus Respekt und Mitleid. Die Wahrheit ist aber, dass es vor allem Mut gebraucht hat, mich für das Kind zu entscheiden – mit dem Wissen, dass ich eine alleinerziehende Mutter werde. Ich bin wirklich stolz auf mich – und wie gesagt:  zufrieden!

Darf man das sagen?

Die Redaktion dankt der Mamablog-Userin S. T.

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729 Kommentare zu „Alleinerziehend und glücklich“

  1. Hoffnung sagt:

    Jeder hat seine Meinung zu diesem Thema. Leider melden sich viele zu Wort die gar keine Ahnung und persönliche Erfahrung haben. Es ist egal ob alleinerziehender Vater oder alleinerziehende Mutter! Das wichtigste ist, dass man als Familie weiter funktioniert und keine Angst hat, Hilfe anzunehmen wenn man sie braucht.
    Ich bin eine alleinerziehende Mutter eines 16-jährigen Sohnes. Mein damaliger Partner hat mich vor die Wahl gestellt: entweder er oder das Kind. Für mich war sofort klar, dass ich mich für das Kind entscheide. Sein Kommentar war: Du wirst es bereuen! Aber ich habe meine Entscheidung NIE bereut und bin froh, einen so wunderbaren Sohn zu haben.
    Leider habe ich schlechte Erfahrungen bei der Vormundschaftsbehörde gemacht. Da ich den Namen des “biologischen Vaters” nicht nennen wollte – sonst hätte er Alimente bezahlen müssen – wurde ich als egoistisch bezeichnet!! Natürlich ging es der Behörde nicht um das Wohl des Kindes, sondern nur um seine finanzielle Versorgung bzw. Absicherung. Die Angst, ich könnte irgendwann an das Sozialamt herantreten und finanzielle Ansprüche stellen/fordern war sehr gross. Glücklicherweise habe ich einen guten Job und somit konnte ich für mein Kind immer sehr gut sorgen. Ich weiss, nicht jede Mutter oder Vater ist in dieser glückliche Lage und für diese Familien ist die finanzielle Unterstützung sehr wichtig und auch nötig.
    Ausserdem habe ich eine wunderbare Mutter die immer für uns da. Auch mein Bruder war für meinen Sohn der beste Ersatz-Vater den man sich vorstellen konnte. Leider ist er vor 3 Jahren unverhofft verstorben, und hinterliess bei uns eine grosse Lücke – aber auch wunderbare Erinnerungen, die wir alle nicht missen möchten.
    An alle Alleinerziehende: ihr seid nicht alleine, lasst euch nicht von den “Besserwissern” unterkriegen und belehren und geht euren Weg weiter…

  2. GionSaram sagt:

    Ja, Frau S.T. man darf das sagen, denn sagen alleine kostet ja nichts. Wenn sie in der Lage sind den Lebensunterhalt für sich und ihren Sohn selber zu erarbeiten, dann werde ich mich davor hüten irgend
    einen wertenden Kommentar zu ihrem Lebenstil abzugeben. Als erwachsene Person steht es ihnen frei ihren Lebensweg so zu gestalten und zu wählen wie sie es für richtig finden.

    Wenn sie hingegen von Anfang an gar nie vor hatten mit dem Vater ihres Sohnes eine Familie zu gründen und ihn nur als Samenspender und/oder als Zahlvater zu missbrauchten, dann sind sie wohl genau das abschreckende Beispiel von Frau, das ledige Männer meiner Altersgruppe dazu motiviert sich heimlich unterbinden zu lassen. Einfach so zur Sicherheit. Analog zum Schlachtruf, „Mein Bauch gehört mir!“, ihrer Geschlechtsgenossinnen aus den 60 Jahren, rufen die Männer des neuen Milleniums nämlich jetzt,„Mein Sperma gehört mir!“

    Falls sie es hingegen nicht geschafft haben ihren Samenspender auch in die Rolle des Zahlvaters zu bugsieren, entweder weil er zuwenig solvent ist oder sich erfolgreich seiner Unterhaltspflicht entzogen hat,
    dann sind sie für mich genau ein Grund mehr an unserem Sozialstaat zu zweifeln. Als verheirateter Vater von 3 Kindern halte ich es für meine natürliche Pflicht für den Unterhalt der Kinder, die ich gezeugt aufzu-
    kommen, aber garantiert NICHT für den Lebensunterhalt ihrer Kinder.

    An diesem Punkt beginnt nämlich ihre Freiheit ihren Lebensweg selber zu wählen und zu gestalten mit meinen Interessen zu kollidieren. Und diesen Interessenkonflikt lass ich mir auch nicht mit sozialem Geschwafel von Solidarität und ähnlichem linken Süssholz ausreden. Wenn das ihre Lebenssituation ist, dann sind sie genauso eine Abzockerin, wie irgendwelche Manager die sich ihre Dummheiten noch mit einem golden Fallschirm belohnen lassen.

    Von mir aus können sie sich ihre Mutter-Sohn Seifenblase gestalten wie sie wollen, aber bitte nicht auf Kosten der Allgemeinheit!

    • Theo sagt:

      Dieses Statement kann ich zu 100% unterschreiben! Trifft genau meine Meinung.

      • Chris sagt:

        Ich hoffe jeder der dieses Statement so 100% unterschreibt ist ebenfalls Vater von mindestens 3 eigenen Kindern. Oder wer glauben sie kommt später mal für sie auf wenn sie alt und krank sind und dem Staat (also all ihren Mitbürgern) auf der Tasche liegen. Die sogenannte “Allgemeinheit” auf deren Kosten diese furchtbaren Alleinerzieher leben, kann nämlich ohne deren Nachwuchs gar nicht ÜBERleben.

  3. lena sagt:

    Ich bin eine alleinerziehende Mutter eines 4-jährigen und kann S.T nur in jedem einzelnen Punkt beipflichten – geht mir wirklich alles ganz genauso. Ich geniesse die “Seifenblase” mit meinem Sohn und meine Alleinzeiten in vollen Zügen und vermisse rein gar nichts.

    • Bernd sagt:

      Doch, die Alimente des Samenspenders (also Zahlvaters) wuerdest du vermissen, wenn es faire Gesetze gaebe!

      • Chris sagt:

        wer kinder zeugt hat auch die verantwortung zu übernehmen. sei es nun in form von versorgung und erziehung – oder wenn dies nicht geleistet wird dann eben in form von alimenten. der arme samenspender hat die freie wahl entweder kondome zu benutzen oder sich in enthaltsamkeit zu üben um sein kostbares sperma vor den bösen frauen zu schützen.

      • Mark sagt:

        Wenn es fair zugeht, dann geht es auch bezüglich Kinder so zu, wie es überall zu geht. oder klagen Sie ihren Autohändler auf Unterhalt, weil er ihnen das Auto angedreht hat? Oder ihren Züchter für die Haustierte? oder den Bäcker für das Brot?

        Auf gut deitsch: Die Fau muss dem Mann was bezahlen, denn die hat ja was von ihm bekommen!!!

  4. lena sagt:

    …ach ja, Gion Saram, ich finanziere unser Leben voll und ganz mit meinem eigenen Einkommen bzw. verflüssigten Ersparnissen in der Höhe von zig-Tausenden. Sowas gibt es heute, gute Ausbildung und bescheidener Lebensstil vor der Kinderzeit sei dank. Noch nicht einmal Kinderzulagen bekomme ich weil selbständig. In eine Krippe muss mein Kleiner auch nicht da ich während der Kleinkind-Phase nur stundenweise arbeite, dann wenn er schläft.

  5. Felicitas sagt:

    … Sind das jetzt die neuen Mütter? Allein, unabhängig und absolut egoistisch? Klar benötigt der Sohn mit 21 Monaten seinen Vater noch nicht, aber was ist wenn er in die Pubertät kommt? Muss er sich dann seine Rollenvorbilder auf der Strasse oder in irgendwelchen Filmen und Serien suchen gehen? Darf er sich die nächsten Jahre das Beste aus den wechselnden Partnern seiner Mutter aussuchen? Nein, nein, Kinder haben heisst Verantwortung übernehmen für ein anderes Leben und manchmal auch auf seine eigenen Bedürfnisse zu verzichten. Ach ja, falls jetzt jemand denkt, typisch Kinderlos… Ich habe 3 Kinder alleine gross gezogen und spreche aus eigener Erfahrung!

    • Chris sagt:

      warum wird automatisch angenommen es sei die schuld der mutter das der vater sich nicht kümmert. vorurteil lässt grüßen! wo steht das sie sich das so ausgesucht hat. es gibt genügend väter/erzeuger die keine lust haben verantwortung zu übernehmen und die eigenen bedürfnisse zurückzustellen. für diesen fall können männliche identifikationsfiguren aber auch anderweitig gefunden werden und durchaus zufriedenstellend und positiv für das kind sein (großvater, onkel, patenonkel etc.) natürlich ist es wünschenswert wenn beide elternteile für das kind zur verfügung stehen. ich keine aber auch keine einzige mutter die sich das nicht für ihr kind wünschen würde.

  6. lena sagt:

    @felicitas
    Steht da irgendwo im Text, dass S.T. sich den Umstand, dass sie alleinerziehend ist ausgesucht hat??? Warum die Trennung erfolgte ist nicht bekannt. Sämtliche mir bekannten Allein-Erziehenden haben nicht zuletzt sondern in erster Linie aus Sorge um Ihr Kind oder Ihre Kinder entschieden die Beziehung aufzulösen. Es stand nicht zur Auswahl “Allein mit Mama” versus “Glückliche oder wenigstens normale Familie” sondern Knatsch ohne Ende, Handgreiflichkeiten, massivste Grenzüberschreitungen, Sucht, Psychische Störungen und ähnliches.

    Es ist so gemein wenn diesen Frauen die die ganze Verantwortung alleine tragen weil es keine andere Möglichkeit gab nun als Egoistinnen angekreidet werden!

    Wenn S:T. sich freut, dass sie genau die DVD anschauen kann die sie am liebsten schauen möchte, dann geht es nicht darum, dass sie bis ins letzte Detail machen will was sie will. Eine DVD ist für viele eine Kleinigkeit – bei einer Alleinerziehenden mit Kleinkind handelt es ich hier um die EINZIGEN zwei Stunden pro Woche die sie für sich selber hat. Und für alles andere als DVD schauen ist man da sowieso zu fertig. Egoistisch wenn sie da gern schaut was sie wirklich geniessen kann?

    • Bernd sagt:

      Wie primitiv doch die Argumentationsschema von Feministinnen wie sie sind: wenn etwas schief laeuft, ist der Vater (alias Patriachat) schuld, wenn die Beziehung funktioniert liegt das am Fleiss der Frau…

      • Chris sagt:

        ja, manchmal ist das genau so. und manchmal ist es genau umgekehrt. beide szenarien sind absolut möglich, was soll daran feministisch oder primitiv sein? das nennt man realität.

    • D. Bil sagt:

      Soso Knatsch ohne Ende bis zur physischen Gewalt, und das hat sich erst gezeigt als Sie schwanger wurden nachdem Sie bereits einige Jahre vorher zusammen gelebt haben, richtig?
      Also echt, ob und wie gut eine Beziehung funktioniert lässt sich auch ohne Kinder herausfinden, aber sicher war sonst einfach nur der Mann daran schuld.
      Oder war es ein Schnellschuss, oder Sie eine der Frauen die einen Mann zum leben wollen, der aber nicht gleichzeitig der Vater der Kinder sein soll/darf?
      Ach, Sorge um das Kind, was für eine Frau automatisch heisst, dass es dem Kind nur bei der Mutter besser geht als nur beim Vater?

      Frauen wie Sie sollten KEINE Kinder haben, viel zu naiv, uneinsichtig und egoistisch, Schuld sind alle nur nicht Sie selbst.
      2 Stunden Freizeit pro Woche? Ja natürlich, wenn man Shopping, Ausgang, Körperpflege usw. auch als Arbeit betrachtet.

  7. Yvonne sagt:

    Ich finde wirklich, es hat eine Menge Respekt verdient, wenn sich eine Frau dazu entscheidet, ihr Kind allein gross zu ziehen. Die durchwachten Nächte allein zu meistern, Trotzphasen durchzustehen,die Schulprobleme allein zu lösen. Auch kann ich verstehen, dass eine solche Frau es satt hat, von aussen ständig Mitleid zu bekommen, das ihr suggeriert es eventuell doch nicht allein zu schaffen. Allein ein Kind zu erziehen, bedeutet aber immerhin doch die Arbeit zu erledigen, die von Natur aus eigentlich Vater und Mutter zu machen hätten. Somit macht die alleinerziehende Mutter die Arbeit, die zwei Menschen sich sonst geteilt hätten. Aber: Ich finde, die Autorin des Artikels pocht zu sehr auf die ganzen Vorteile und vor allem auf das alleine Entscheiden, welche eine Alleinerziehende hat. Sie stellt es als Gewinn dar, alles allein entscheiden zu können und niemanden mehr fragen zu müssen. Ich möchte darauf hinweisen, das diese Sichtweise einer gescheiterten Partnerschaft entspringt. Man kann es auch als ein grosses Plus ansehen, nicht alles allein entscheiden zu müssen. Entscheidungen zu teilen, zu treffen und auch Verantwortung abzugeben kann sehr hilfreich sein!!! Sich mit dem Partner zu beraten, Schulprobleme nicht allein lösen zu müssen, gemeinsam Lösungen zu finden ist kein Verlust der eigenen Persönlichkeit sondern ein gehöriger Gewinn!!!

  8. Nico sagt:

    Es ist Luxus wenn man es sich aussuchen kann, es ist Luxus wenn die Familie hält und es ist Luxus wenn es nach Bilderbuch klappt. Nur die Realität ist eine andere. Ich denke jeder der es schafft seinen Weg zu gehen, zufrieden ist und niemandem schadet, hat Respekt verdient. Gerade beim heiligen Konstrukt Familie, ist nicht alles Gold was glänzt. Respekt!

    @ Felicitas: Nicht jede alleinstehende Frau hat wechselnde Partner.

  9. solani sagt:

    Welch ein kranker Artikel. Wenn ich einen gleichen Artikel schreibe, alles mit dem anderen Geschlecht — “ein Plädoyer für eine Mutterlose Familie”, würde man mich vielleicht in die Klinik stecken.

  10. Albatros sagt:

    Hallo, irgendwas stösst mir da auf.. Ich denk mal an den Kleinen, wer wird später seinen Komplex, die Seiffenblase verlassen zu müssen kompensieren oder lösen? Kinder brauchen umbedingt mehr Leute um sich als ihre Mutter, die natürlich ganz sicher eine der wichtigsten Rolle in seinem Leben spielen darf. Ich habe das Gefühl die heutigen Kinder werden immer frecher und kennen keine Verhaltensregeln, die Zwischenmenschlich entstanden sind um in Gemeinschaft zu leben. Aber da braucht es eben eine Gemeinschaft. Für mich tönt das Ganze sehr Egoistisch. Ein anstrengender Weg ist es sowieso eine Familie zu haben, aber will jemand ein Partner, der seine Liebe zeigt, indem er zum Nachwuchs besonders lieb ist?! Ich habe auch Kinder und das tönt für mich sehr verwöhnt. JA es regt mich sogar auf. Wie wenn ich mit einem Kind nicht normal rede, sondern nur mit dudud dadad und weiss ich wie verhätschelt auf es eingehe. Aber ja, sie sind ja soo schön, wenn sie schlafen, erobern sie dein Herz im fluge. Ich glaub mich nervt auch, dass ich als Mann in diesem Artikel total ungebraucht bin und auch für eine gesunde Erziehung auf keinen Fall erwünscht. Grrr So wie ich das verstehe, hatte der Erzeuger auch überhaupt keine Chance mitzureden. Ich hoffe für ihn sein Kind wenigstens mal sehen zu dürfen, aber vieleicht ist das ja der Deal, nicht schauen-nicht zahlen… Alles gute mit reinem Gewissen wünsch ich.

  11. Jonathan Hart sagt:

    Ich kann Felicitas nur beipflichten: Die Autorin schreibt sehr viel von ihrem Glück, ihren Vorteilen, ihrer Zufriedenheit. Was ist mit den Bedürfnissen des Kindes? Die kommen im Artikel nicht vor. Das Wort “ich” hingegen kommt ganze 39 (neununddreissig) mal vor!

    Der Sohn scheint für diese Mutter lediglich als Erweiterung der eigenen Person zu dienen, die sich Lieblingsrestaurant und Schule der Mutter ansehen soll. Dann hat die Autorin “das Gefühl, dadurch eine speziell innige Beziehung zu meinem Sohn zu haben, welche mich unglaublich glücklich macht.” Was ist mit dem Glück des Kindes? Ihrer Verpflichtung, einen Menschen grosszuziehen, der sich in der Gesellschaft zurechtfindet, scheint sich diese Mutter leider nicht bewusst zu sein.

    Der Artikel macht mich krank. Ich wünsche dem Sohn der Autorin viel Glück auf seinem Lebensweg – davon wird er jede Menge brauchen.

    • Veronica Montoya sagt:

      bin genau Ihrer Meinung…..

      Ich habe meine 2 Töchter auch als “nicht geplante” Alleinerziehende grossgezogen, aber den Kontakt zum Vater finde ich enorm wichtig für die Entwicklung.

      ich muss sagen der Artikel ist sehr egoistisch, wie weiteroben schon mal geschrieben 39 x ICH (habe nicht nachgezählt, die Anzahl ist enorm) Ich, Ich, ich. Wo bleibt da das Kind, es hat auch Bedürfnisse und vorallem Rechte.

      Und wieso darf ein neuer Partner nichts zur Erziehung sagen, wenn man als Patchwork Familie unter einem Dach lebt, hat er meines Erachtens sehr wohl das Recht etwas dazu zu sagen. Ich habe auch ein paar Mal leer geschluckt als mein Partner sich genau anders (aus seiner Sicht eben) zu gewissen Punkten der Erziehung geäussert hat. Wir haben das diskutiert und ich muss gesehen das seine Sicht manchmal nicht die schlechteste war. Da mein Ex-Mann leider früh gestorben ist, haben meine Töchtern nun mit meinem Partner einen liebevollen Ersatzpapa gefunden der sie von Herzen liebt, aber auch erzieht, was ist daran Falsch?

      Kinder sind keine Besitztümmer, sie sind höchstens eine Leihgabe auf die man gut aufpassen muss um sie dann irgendwann als verantwortungsbewusste Menschen in die Realität zu entlassen. Der Junge tut mir leid wenn er mal aus seiner
      Mutter-Sohn Blase raus muss. Klar gibt es auch Väter die sich aus der Verantwortung stehlen, die soll man ziehen lassen, aber solche die sich um Ihren Nachwuchs kümmern wollen und auch Verantwortung übernehmen, denen sollte man diese Chance auch geben, denn Kindern zuliebe.

      liebe Frau S.T. was sagen sie eigentlich ihrem Sohn wenn es nach dem Vater fragt, und diese Frage kommt das garantiere ich ihnen? so in etwa “ach den brauchte ich nur als Samenspender, ich wollte nur ein Kind, Ihn aber nicht” oder so ähnlich!
      Egoistischer geht es wohl nicht mehr. Auch Männer haben Gefühle.

      Meines Erachtens gehen Sie einfach den Weg des geringsten Wiederstandes, ICH bestimme, ICH entscheide, ICH kann machen was ICH will, ICH erziehe, ICH muss mich mit niemandem auseinandersetzten. Nicht sehr konfliktfähig oder? Hoffenlich wird Ihr Sohn nicht so ein Egoist, ich wünsche es ihm.

  12. Albina Salvadore sagt:

    Jonathan , sicher wäre es besser wenn ein Kind auch einen Vater hätte, aber nur wenn es wirklich ein “Family Men” ist.

    Wir wissen nur zu gut wieviele unwürdige Väter es gibt, die ihre Kinder vernachlässigen oder misshandeln oder sich als

    “Padre Padrone” aufführen. Diese Kinder wären sicher besser dran, ohne Vater.

    • Bernd sagt:

      Und woher weiss man, ob der Vater “unwuerdig” ist oder nicht? Es werden scheinbar alle Vaeter praeventiv entsorgt, um einige schlechte auszusortieren und der Rest als (wie es im Militaerjargon heisst) Kollateralschaden betrachtet.
      Analog zu deinem Text koennte man auch solche narzisstischen Muetter als unwuerdig betrachten, aber das ist im Feminismus nicht vorgesehen.

    • Hans sagt:

      Bei so viel egoistischem Mutter-Gequassle auf dieser Seite wird einem ja schlecht, aber es beweist wie naiv und wohl auch dumm viele Frauen sind. Da erstaunt die hohe Zahl an Alleinerziehenden weiss Gott nicht mehr.
      Welche Frau lässt sich von einem Mann schwängern, wo sie nicht einmal weiss wie sehr er als Vater taugen würde? Sowas lässt sich auch erahnen.

      Aber eben typische Frauen/Mütter mit Egosucht, wer seinen Lebenssinn so sehr im Nachwuchs sucht, scheint ohnehin nicht gerade ein erfülltes Leben gehabt zu haben und sucht wohl Beschäftigungsersatz und Bestätigung, nur damit man sich nicht ganz so unnütz vorkommt.
      Ich für meinen Teil finde es erbärmlich, den Lebenssinn im Nachwuchs zu suchen, noch erbärmlicher sind Homosexuelle welche nicht akzeptieren können kinderlos zu bleiben, pure Dekadenz und Egoismus, von Leihmüttern ganz zu schweigen.

  13. Pietro sagt:

    Ok, es wird viel geschrieben. Lasst doch jeden leben wie er will. Wieso soll eine alleinstehende Frau nicht auch Kinder erziehen können. Ich habe 10 Geschwister und die haben auch viele Kinder, Einige sind Alleinerziehend. Ich finde, dass all diese Kinder gut erzogen wurden.
    Aber generell ist es eine Lebensaufgabe mit “Kinder” Die Familie hört doch nicht auf, wenn die Kinder raus sind. Die Familie ist immer und ewig. Die moralische Verantwortung und die Liebe bleibt ein Leben lang.

    Da ist der Punkt: Ich stelle fest, dass heute viele Männer wie Frauen keine Verantwortung mehr tragen wollen. Sie rennen davon!

    Und das schlimmste ist, der weit verbreitete Egoismus.

    Liebe @ S.T ich bin 40 Jahre cerheiratet und habe 2 ” Kinder ”

    Wir diskutieren gern welchen Film wir uns ansehen, oder wohin wir essen gehen. Das geht natürlich nur, wenn man auch eine Meinung der anderen zulässt. Es ist halt praktisch, wenn ihr Kind noch nicht antworten kann. So wiederspricht es auch noch nicht. Noch nicht!

    • Bernd sagt:

      “Da ist der Punkt: Ich stelle fest, dass heute viele Männer wie Frauen keine Verantwortung mehr tragen wollen. Sie rennen davon!”

      Die Rechtssprechung in feminisierten (also westlichen) Laendern macht es Maenner auch enorm schwer noch Kontakt zur Familie aufrechtzuerhalten, wenn Muetter im Artikel (oder im Film von Douglas Wolfsperger) dies rigoros verhindern!

  14. Armando sagt:

    Kinder ohne Väter sind die zukünftigen Kriminellen, weil ihnen nie beigebracht wurde, wo die Grenzen sind. Ich lebe zurzeit mit einer Frau und dem mitgebrachten Sohn zusammen, es ist eine enorme Belastung, weil der Kleine nie gelernt hat, wo die Limits sind. Ich bringe sie ihm nun bei, ist aber nicht immer einfach. Viele Väter haben zudem heute davor Angst, klare Autorität zu markieren, das gibt dann Jugendliche, die meinen, alles sei erlaubt, auch Schlagen und Prügeln. Siehe Schweizer Schuljugend auf Ausflug in München.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Die Schläger aus München kommen alle aus sogenannt vollständigen Familien. Ein abwesender Vater bedeutet nicht, dass die Jungs gewalttätiger sind, es gibt sogar Studien, die das genaue Gegenteil ergaben. Ich las davon vor einigen Jahren in “Psychologie heute”, habe es aber nicht archiviert. Jungs vermissen sicher oft ihren Vater, Mädchen übrigens auch, aber wir sollten nicht unsere Vorurteile über kriminelle Jugendliche auf sie projizieren, sie sind falsch.

      • Katharina sagt:

        “es gibt sogar Studien, die das genaue Gegenteil ergaben”

        Es gibt hier eine Langzeitstudie, zur Zeit über 24 Jahre am laufen: U.S. National Longitudinal Lesbian Family Study (NLLFS).

        Die haben kürzlich eine Studie veröffentlicht:

        http://www.huffingtonpost.com/2010/11/10/lesbians-child-abuse-0-percent_n_781624.html

        die zentrale Aussage:

        Das Papier stellte fest, dass keiner der 78 Jugendlichen NLLFS Berichte jemals physisch oder sexuell von einem Elternteil oder einer anderen Bezugsperson misshandelt (wurden). Dies kontrastiert mit 26 Prozent der amerikanischen Jugendlichen, die (über) körperliche Misshandlungen durch Eltern oder Betreuer und 8,3 Prozent, die sexuellen Missbrauch melden, berichten.

        englisch:

        The paper found that none of the 78 NLLFS adolescents reports having ever been physically or sexually abused by a parent or other caregiver. This contrasts with 26 percent of American adolescents who report parent or caregiver physical abuse and 8.3 percent who report sexual abuse.

      • Katharina sagt:

        bump

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich hab’s gesehen, Katharina, vielen Dank!

        Ich habe übrigens gestern den Film “The Kids are alright” gesehen und war etwas enttäuscht. Ich finde, er schadet der Lesbian Bewegung eher, was ich schade finde.

      • Reto sagt:

        Ja und übrigens: Rauchen ist nicht schädlich, gezeichnet Dr. Malboro

        In diesem Sinne bewerte ich die U.S. National Longitudinal Lesbian Family Study (NLLFS).

    • Christine sagt:

      Lieber Armando, um Kindern Grenzen zu setzen braucht es nicht zwingend Väter. Das können doch Mütter auch? Oder andersrum: Den grössten Teil ihrer bisherigen Lebenszeit sind meine Kinder in einer Familie mit traditioneller Rollenverteilung aufgewachsen.
      Was heisst “traditionelle Rollenverteilung”? Dass die Mutter den ganzen Tag über mit den Kindern zu Hause ist und die Betreuungs- und Erziehungsaufgaben wahrnimmt. Kommt der Papa abends nach Hause ist er gestresst, müde, oder sonstiges. Auf jeden Fall ausserstande sich jetzt noch um die Kleinen zu kümmern. Beides (Mutter- und Vaterrolle) absolut legitim, wie ich festhalten möchte.
      Wo genau ist jetzt der Unterschied zwischen alleinerziehend in einer Partnerschaft und alleinerziehend ohne Partnerschaft?
      Ich habe beides erlebt und festgestellt: Es gibt aus erziehungstechnischer Sicht keinen. Ich habe meine Aufgaben als Mutter immer alleine wahrgenommen und bin heute stolz auf “meine” 3 wundervollen, jungen Erwachsenen.

  15. Alfred sagt:

    Ich habe 9 Jahre in einer Patchworkfamilie mit meiner damaligen Partnerin gelebt.
    Eine Mutter zwei Kinder mit zwei biologischen Vätern und ich als sozialer Vater.
    Ein sozialer Vater ist da und wird geschätzt hat aber oft nicht viel zu wichtigen “Patchwork”-Familenentscheidungen zu sagen.
    Das ist für einen Mann nicht einfach. Sicher auch für die Mutter und die Kinder nicht.

    Eine weitere alleinerziehende Mutter hat bei einem Gespräch mal stolz gesagt: “Und mein Serge ist der Mann im Haus!”
    Der kleine Serger war ganz stolz am Tisch…ca. 9-jährig und konnte den Kehrichtsach vielleicht auch raustragen, aber viel mehr auch nicht…

    Wenn so ein kleiner Serge mit 9 Jahren der Mann im Haus sein muss? Das führt im schlimmsten Fall dorthin, wie es im Beitrag von Armando steht.

    Ich wünsche allen die zusammen ein Kind zeugen, dass sie auch zusammen bleiben können, bis das Kind wenigstens im Sinne von der Rechtssprechung erwachsen ist.

  16. Vercammen sagt:

    Salma Hayek hat am 14.02.2009 den Vater ihrer Tochter, François-Henri Pinault, geheiratet. Nicht alleinerziehend also.

  17. Armando sagt:

    Die Realität sieht leider sehr anders aus als im Artikel dargestellt.
    Erstens suchen die meisten Ehefrauen nicht einen Mann, sondern einen Vater für ihre Kinder.
    Zweitens suchen die gleichen Frauen, die den Vater ihrer Kinder ausgeladen haben, kurze Zeit später einen Ersatzpapi, weil sie mit der Situation nicht zurecht kommen und finanziell am Limit laufen.
    Ich weiss, wovon ich spreche, ich lebe seit einem Jahr mit einer geschiedenen Frau und ihrem Sohn zusammen, doch ich habe bereits genug. Die Erwartungshaltung und die Einschränkungen für mich sind einfach zu gross. Ich muss meine frühere Freiheit zurückhaben, ich will nicht weiterhin Ersatzmann und Ersatzpapi spielen. Zudem bin ich keine Bank und ersetze auch nicht das Sozialamt.

  18. Gerald sagt:

    Ich, ich, ich… Das spätere Wohlergehen des Kindes ist bei solchen Frauen stets Nebensache. Hauptsache man hat sein Kind dass man dann auch stolz herumzeigen kann.

    “Die Wahrheit ist aber, dass es vor allem Mut gebraucht hat, mich für das Kind zu entscheiden”

    Wenn Sie sich für Hund oder neue Handtasche entschieden hätten (kann man übrigens auch sehr schön herumzeigen) wäre dem Kind wohl mehr geholfgen gewesen…

  19. Paul S. sagt:

    Eigentlich zeigt dieser Blog und Beitrag nichts anderes als das Frauen mindestens genauso primitiv sind wie Männer, einfach auf andere Art und Weise.

    Egal ob man sich Filme, Bücher oder das Leben von den meisten Frauen anschaut, so dreht es sich um ein paar wenige Dinge wie Liebe, Sex, Kinder, Shopping, Ausgang. Daraus schafft es Frau Probleme zu generieren wie kaum ein anderes Wesen und glaubt sich dann meist auch noch extrem umweltfreundlich, obwohl sie am Dauerkonsumieren von unwichtigen Sachen ist.
    Ebenso erschreckend ist wie Frau alles und jeden für ihr Kind/Dasein verantwortlich machen will und man es/sie bewundern soll, als wäre sie die erste Frau mit Kind und es ein Gesetz gäbe Kinder mögen zu müssen.

    Alles relativ selbstsüchtige und egoistische Dinge, wozu es weder viel Hirn noch Charakter braucht, zudem erschreckend wie man sich darauf (oder auf Kinder) so viel einbilden kann, liegt wohl daran, dass man es mit dem eigenen Leben zu nichts gebracht hat.

    Wenn es von etwas mehr als zu viel hat auf dieser Welt, dann sind es Kinder und deren egoistische Mütter, mit dem Horizont und Kleingeist des eigenen Wohlergehens.
    Mehr Tiere statt Menschen.

    • Patrick Tigri sagt:

      Seltsames Bild von Frauen haben Sie. Meines ist ganz anders. Ich sehe Frauen als grossteils ernsthafte Menschen.

  20. René sagt:

    Sagt man als Mann, dass die Frauen eher im Haushalt zuhause seien, dann gute Nacht.
    Sagt man als Mann, dass die Frauen bessere Eltern seien als Männer, dann gibt es Applaus.

    So, und wo ist nun genau der Unterschied? ;-)
    (Abgesehen davon, dass man den Mann im Normalfall nicht noch erziehen muss.)

    Noch Fragen zur Widersprüchlichkeit von Frauen?

    • Chris sagt:

      also elternpflichten sind für sie gleichzusetzen mit “haushalt”? im sinne von putzen, kochen, bügeln, waschen… ja, ich bin mir sicher wenn man von guten eltern spricht dann meint man leute die vorrangig genau diese tätigkeiten meisterlich beherrschen :) die wissen wie man flecken aus dem teppich kriegt und wo der startknopf bei der waschmaschine ist (das kann kein mann lernen. da fehlt leider das allseits bekannte haushalts-gen mit dem frauen gesegnet sind). also wenn man sagt frauen sind die besseren eltern, dann gründet diese aussage selbstverständlich darauf das die frau naturgegeben und gottgewollt genau diese tätigkeiten zum wahren lebensinhalt hat. das schließt den mann leider automatisch davon aus sich als elternteil hervorzutun :) wie gesagt, das haushalts-gen… sorry boys :)
      herrje, man wird doch im zusammenhang mit guten müttern nicht etwa von eigenschaften wie organisationstalent, intelligenz, konsequenz, geduld, humor, gelassenheit, selbstsicherheit, selbstständigkeit, einfühlungsvermögen etc. sprechen… und diese eigenschaften werden sie doch nicht etwa mit guten vätern gemeinsam haben? also frau und mann werden doch nicht ernsthaft etwas genauso gut wie der jeweils andere bewältigen? der himmel bewahre das die natürliche ordnung zugrunde geht. sonst gibt es irgendwann nochmal sowas wie alleinerziehende väter oder frauen die anderswo als im haushalt karriere machen…

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