Eine Carte Blanche von Mamablog-Userin Christine Flunser

Womöglich ist es nur ein Missverständnis: Hund, Kind und Ball. (Bild: Kaye Blegvad)
Wie gefährlich sind Kleinkinder für Hunde? Die Frage ist eine Provaktion, ich weiss. Eigentlich müsste sie lauten: «Wie gefährlich sind Eltern, die die Sorge um das Wohlergehen ihrer Sprösslinge der Allgemeinheit überlassen, für Hunde?»
Meine Australian Shepherd Hündin und ich sassen letzthin an einer Uferpromenade in einem Strassenkaffee, genossen die Aussicht auf das Wasser und beobachteten flanierende Passanten. Meine Hündin lag ruhig zu meinen Füssen, wie sie es immer in Restaurants tut. Und ich war trotzdem wie immer auf der Hut – denn ich weiss, dass sie ein Magnet für Kinder ist. Deshalb habe ich auch sofort reagiert, die Leine straffer genommen, als sich uns zwei Frauen näherten, die eifrig am Diskutieren waren und offensichtlich den Knirps, der vier Meter hinter ihnen her watschelte, total vergessen hatten. Er wird zwischen zwei und drei Jahren alt gewesen sein, denn seinem breitspurigen Gang an trug er noch Windeln.
Wie kann man ein so kleines Kind auf der Strasse auch nur für eine Sekunde aus den Augen lassen? Der Knabe sah meine Hündin, kam strahlend auf sie zugetappt, zog die Hand aus dem Mund und versuchte mit ausgestrecktem, von Speichel triefendem Zeigefinger, ihr Nasenloch zu treffen.
Wie würden Sie reagieren, wenn Ihnen ein Wesen, das ungefähr ihre Grösse hat, plötzlich seine Tatze ins Gesicht strecken würde? Vermutlich würden Sie den vermeintlichen Angreifer mindestens wegschubsen. Hätte meine Hündin das getan und der Knabe wäre hingefallen, hätte sich die Haut aufgeschürft, oder schlimmer gar ein Loch im Kopf gehabt, würde sie ab jetzt wie ein Schwerverbrecher behandelt. Müsste zum Wesenstest antraben, bekäme eventuell lebenslänglich Maulkorb- und Leinenpflicht verordnet. Und wehe, wenn es ganz dumm gelaufen wäre, wenn sie sich auf die einzige Art gewehrt hätte, über die sie verfügt, und wenn sie gebissen hätte, ja, dann würde sie wohl hingerichtet werden. Mit der Giftspritze. Weil die Mutter am Schwatzen war.
Was wäre passiert, wenn der Knirps stattdessen vor ein Auto gelaufen wäre? Ich möchte nicht in der Haut dieses Autofahrers stecken, der, wenn auch völlig unschuldig, damit leben müsste, ein Kind getötet zu haben. Weil die Mutter am Schwatzen war. Zumindest würde der Autofahrer nicht zum Tod verurteilt.
Wer ist für das Wohlergehen von Kleinkindern verantwortlich? Wir Hundehalter?
Die Redaktion dankt Mamablog-Userin Christine Flunser.
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Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und ist Mutter einer Tochter. Sie ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich und ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
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Mir egal wer Schuld ist, aber der Hund der meine Kinder ernsthaft verletzt, den bringe ich eigenhändig um.
Hallo Til
Anscheinend lieben sie ihre Kinder? Also sie würden diesen Hund umbringen, weil er wie in diesem Fallbespiel ihr Kind geschupst hat? Meinen Sie damit ihrem Kind geholfen zu haben? Oder irgend etwas auf dieser Welt verbessert zu haben? Wenn ja, sind Sie ein Hundehasser?
Etwas mehr gegenseitiger Respekt etwas Achtung vor Gefühlen andere, anderer Kreaturen (Tieren) und Rücksichtnahme, vielleicht auch Aufklärung (der Kinder und von sich selber?) denke ich, würde schlussendlich und längerfristig auch Ihren Kindern mehr bringen.
Wenn sie meinen kurzen Satz richtig gelesen hätten, hätten sie bemerkt, dass ich “ernsthaft verletzt” geschrieben habe. Wenn der Hund das Kind “schubst” (welcher Hund bitteschön “schubst”?) ist dies sicher keine ernsthafte Verletzung.
Natürlich kläre ich meine Kinder auf, aber die Schuldfrage stelle ich mir dennoch nicht: der Hund hat gefälligst keine Menschen zu beissen, darüber braucht man nicht zu diskutieren.
Ziemlich naive Einstellung, die genau das Problem aufzeigt. Bringen Sie lieber ihren Kindern einen gesunden Respekt vor Hunden bei anstatt hier unqualifizierte “mir egal”-Statements abzulassen. Es ist eben nicht egal, ob die Kinder den Hund für ein Kuscheltier oder für ein Raubtier halten.
Stimmt, es ist nicht egal: Schuld ist immer der Hund, denn er darf keine Kinder beissen.
Kinder haben nunmal Vorrang vor Hunden.
Und ich bringe meinen Kindern durchaus Respekt vor Hunden bei, so wie ich Ihnen auch Respekt vor Autos beibringe. Dem Fussgänger oder Velofahrer nützt die Vorfahrt auch nichts, wenn er nachher tot ist. Und bei Kindern und Hunden ist ja wohl klar wer “Vorfahrt” hat oder etwa nicht?
@til
also ich weiss nicht wie dumm muss man sein um so zu reden. Hund ist doch kein mensch, er kann gar nichts wissen.
@til:
Und den Autofahrer, der sich erfrecht hat, Ihr Kind anzufahren, weil es den nötigen Respekt vor dem Strassenverkehr vergessen hat (weil auf der anderen Strassenseite ein ach so niedliches Hundchen war), einfach auf die Strasse (hinter einer unübersichtlichen Kurve) zu laufen, diesen Autofahrer erschiessen Sie auch?
@Stefan:
Wenn ein Autofahrer ein Kind anfährt ist er auch Schuld, denn er muss auf Kinder Rücksicht nehmen und kann von ihnen eben nicht erwarten, dass sie sich an die Regeln halten.
Aber erschiessen tu ich niemand und auch keinen Hund.
@Angie:
Ob der Hund wissen kann oder nicht sei dahingestellt, aber Respekt vor Menschen kann man ihm beibringen und wenn nicht, muss er halt an die Leine und Maulkorb tragen.
Til, genau das ist das Problem. Die Multiplikation der Spezies homo sapiens steht in negativer Korrelation zu deren IQ. Quod erat demonstrandum.
Hundehalter sind halt schlauer. Pflichte Til bei: der Hund, der meine Kinder verletzt, hat ausgeschissen.
Schade, dass Diskussionen rund um Hunde immer undifferenziert geführt werden. Hundehaltung unterliegt Gesetzen, unter anderem auch dem Tierschutzgesetz. Hundehalter sind verpflichtet, ihren Hund jeden Tag frei laufen zu lassen, den Hund angemessen zu sozialisieren und zu erziehen und Kurse zu besuchen. Leider variiert die Qualität der Sachkundenachweiskurse stark. Wir sind auch verpflichtet, unsere Hunde jederzeit unter Kontrolle zu halten. Wenn mein Hund jemand anderen belästigt, mache ich mich strafbar. Belästigt jemand meinen Hund, tritt ihn, oder erschreckt ihn, macht sich diese Person strafbar. Eingentlich müsste jeder Hundehalter seinen Hund anleinen, wenn jemand mit einem angeleinten Hund entgegen kommt. Viele Hundehalter werden ausfallend, wenn andere Hundehalter sie aus guten Gründen darum bitten, den fremden Hund nicht zum eigenen Hund zu lassen und den Hund anzuleinen. Z.B. in den Langen Erlen haben ca. 98% der Hundehalter ihre Hunde nicht unter Kontrolle! Es kann immer passieren, dass ein Hund mal nicht sofort gehorcht, Hunde sind keine Maschinen. Die meisten Hundehalter in den Langen Erlen sind jedoch zwar mit ihrem Hund unterwegs, wollen sich aber entspannen und nicht dem Hund einen abwechslungsreichen Ausflug ermöglichen, der beiden Seiten Spass macht und den Gehorsam des Hundes festigt.
Die Langen Erlen sollen wegen der bodenbrütenden Vögel in einen Landschaftspark mit Hauptaugenmerk Naturschutz umgewandelt werden. Zum Schutz der seltenen Wildtiere und zum Erhalt grosser Grünflächen finde ich das gut. Nur befürchte ich, dass die Hundehalter, die einen nicht unerheblichen Konsumentenkreis darstellen, auf der Strecke bleiben werden. Wir Hundehalter müssen unseren Hunden Freilauf bieten können! Eine mögliche Lösung wäre, dass – wie in manchen anderen Ländern auch – einzelne Wiesen in eingezäunte Freilaufareale umgewandelt werden, zu welchen Kleinkinder zu ihrem Schutz und Nichthundehalter keinen Zutritt haben und ansonsten überall Leinenzwang gilt. Wenn genügend derartige Flächen existieren und diese auch respektiert und gepflegt werden würden, wär dies ein guter Kompromiss, der hoffentlich auch unangenehme Begegnungen für alle Nutzer der Langen Erlen auf ein erträgliches Mass einschränken würde.
Die Schweiz ist das einzige Land weltweit, das die Würde von Tieren gesetzlich verankert hat. Wer einen Hund oder ein anderes Tier grundlos erschreckt, schlägt,verletzt oder gar tötet, macht sich strafbar. Delikte gegen Hunde sind Offizialdelikte! Leider habe ich da auch schon Erfahrungen gemacht. Mein angeleinter Hund wurde am Ostermontag grundlos getreten und verletzt, ich habe Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Am Polizeiposten wollte ein Polizist die Anzeige in Sachbeschädigung umwandeln. Von der Staatsanwaltschaft bekam ich ein Schreiben, da war nicht mehr die Rede von Verstoss gegen das Tierschutzgesetz und Tierquälerei, sondern nur noch von Tätlichkeiten gegen mich – der Täter hatte mich auch gewürgt. Ich musste der StaWa einen Brief schreiben und darauf aufmerksam machen, dass Verstösse gegen das Tierschutzgesetz seit der Änderung Offizialdelikte sind, die von Amtes wegen verfolgt werden müssen.
Sehr mutig, das haben Sie gut gemacht, ein Tier ist eine leidensfähige Kreatur, keine Sache.
Ich glaube die Biodiversität ist wichtiger als Hunde. Die Hunde mögen eine wichtige soziale Funktion einnehmen, aber eigentlich sind sie überflüssig, vor allem in dicht besiedelten Gegenden. Es ist wichtiger vernetzte Biotope zu schaffen als Hunden Auslauf zu ermöglichen. Sind gewisse Insekten, Vögel und andere Tiere erst mal weg werden wir uns nicht mehr um die Hunde- sondern um unsere Überlebensfrage kümmern. Drum haben (auch in dicht besiedelten Gebieten) Biotope vorrang vor Hundehaltern.
hmm…, in relation zum hund, gäbe es wahrscheinlich eine ellenlange liste von dingen die wichtiger wären – vernetzte biotope wäre mir zwar nicht zuerst eingefallen, aber ganz unrecht haben sie damit nicht, trotz möglicher unkenrufe von einigen hundefreunden.
@Buenaventura: Mir ist Naturschutz ein grosses Anliegen. Es gibt klar Dinge, die wichtiger sind als Hunde, für mich sind sie ein wichtigerBestandtei meines Lebens, wie für jemand anderen vielleicht Golf spielen oder das Bauen einer Modelleisenbahnanlage. Die Vorlieben der Menschen sollten respektiert werden! Ich mache auch niemanden schlecht, nur weil er mir seine Abgase ins Gesicht atmet, obwohl ich es sehr unangenehm finde, wenn Jogger sehr nahe an mir vorbeilaufen und ich ihren Atem im Gesicht habe oder Schweiss riechen muss.
Es wäre kein Problem, Biodiversität und Hunde unter einen Hut zu bringen. Wenn in dicht besiedelten Gebieten Menschen das Bedürfnis haben, Hunde zu halten und die Gemeinden das nicht verbieten, müssen Hundehalter die Möglichkeit haben, ihre Hunde so zu halten, dass die Hundehaltung dem Tierschutzgesetz entspricht. Das Tierschutzgesetz schreibt vor, dass Hunde jeden Tag freien Auslauf bekommen und möglichst täglich Kontakt zu Artgenossen haben können. Wie dies aussieht ist offen. Eine sehr gute Möglichkeit wäre Hundefreilaufzonen zu schaffen, die Hunden und ihren Menschen vorbehalten sind und ansonsten strikten Leinenzwang einzuführen. Ich möchte nicht in die Situation kommen, entweder gegen das Tierschutzgesetz oder die Verordnungen, die in Naherholungsgebieten herrschen zu verstossen, weil ich mich an ein Gesetz halte und meinen Hunden wo vertretbar Freilauf gewähre. Für mich hat das Wohlergehen meiner Hunde Vorrang, weil ich weiss, das nur ein mental und körperlich ausgelasteter Hund ein zuverlässiger Begleiter sein kann und mir die Beschäftigung mit meinen Hunden sehr viel Freude bereitet. Meine Hunde haben noch nie nicht biologisch abbaubaren Müll in der Natur hinterlassen (Robidogsäckli ist für mich selbstverständlich, ich trage sie auch bis zum nächsten Mülleimer), Wildpflanzen zertrampelt oder zerbissen, Kinder angefallen, Jogger gejagt oder Wildtiere so gestört, dass sie anhaltend in ihrem Wohlbefinden beeiträchtigt gewesen wären. Leider müssen die Hundehalter, die sich wirklich Mühe geben immer für die wenigen schwarzen Schafe büssen. Der Grossteil der Hunde in der Schweiz fällt in die Kategorie ‘nettes Tier, das leider eine ungenügende Erziehung genossen hat und deshalb immer wieder negativ auffällt.’ Wirklich gefährliche Hunde sind zum Glück sehr selten, diese gehören nicht in öffentlichen Raum! Viele Hundehalter sind gedankenlos und aus dieser Gedankenlosigkeit entstehen dann unangenehme oder sogar gefährliche Begebenheiten.
Frau Gisela Nowak, ihre Geschichte ist interessant. Da wurden sie einfach grundlos gewürgt? Oder wars der Hund der grundlos getreten hat und anschliessend sie gewürg hat. Sie haben Anzeige gegen unbekannt erhoben und anschliessend wurden sie angezeigt weil sie gewürgt wurden. Dem Hund gehts gut, ja?
@ Marco: Der Vorfall hatte für meinen Hund ernsthafte Konsequenzen, es ist keine Bagatelle, wird von den Behörden jedoch als solche abgetan.
Ein Mann hat meinen älteren Hund, der angeleint war, grundlos getreten. Damit mein Hund ausweichen kann, habe ich ihn nach dem ersten Tritt abgeleint. Wenn er bedroht wird, geht er auf Distanz und bellt aus sicherer Entfernung. Der Mann hat meinen Hund dann über eine grosse Wiese gescheucht und geschrieen: ‘ich bringe den Scheissköter um’ . Da wollte ich den Mann zur Rede stellen – er hat vom Hund abgelassen und ist auf mich losgegangen und hat mich gewürgt. Wäre da seine Frau nicht dazwischengegangen, hätte er mich bestimmt verprügelt. Nach dem Vorfall lag mein Hund total verstört in der Wiese.
Mein Hund hatte eine heftige Prellung und auch einen Schock, einige Zeit wollte er gar nicht mehr an der Wiese, auf der das passiert ist, vorbeigehen. Er hat nach dem Tritt oder den Tritten (ich weiss nicht, wie oft der Mann ihn getroffen hat) massiv abgebaut und braucht immer noch Physiotherapie, weil er sich beim Gehen immer wieder verspannt und Schonhaltungen einnimmt. Es wurde auch viel Muskulatur abgebaut. Da mein Hund schon älter ist, hätte der Tritt für ihn auch den Anfang vom Ende bedeuten können, vor Allem wegen dem Muskelabbau. Wenn er innere Verletzungen gehabt hätte, wäre das wahrscheinlich sein Todesurteil gewesen. Seit dem Vorfall ist mein Hund bei Begegnungen mit Fremden sehr unsicher und viel schreckhafter geworden. Für ihn hat ein ‘Ausraster’ eines Menschen, der für den Menschen wahrscheinlich ohne Konsequenzen bleiben wird, ernsthafte Folgen.
Ich wurde nicht angezeigt, sondern die StaWa hat mir eine Zahlungsaufforderung für eine Anzahlung allfälliger Prozesskosten geschickt. Ich weiss nicht, ob das Verfahren eigestellt wurde, habe seit Monaten nichts von der StaWa gehört und die mögen das gar nicht, wenn man nachfragt.
Danke Gisela Nowak, nun verstehe ich deine Geschichte. Ja, tragisch was dir da passiert ist. In Zukunft könntest du eine Fotokamera mitnehmen und solche Rüpel fotografieren. Wobei dieses Unterfangen auch nicht ungefährlich ist.
Gruss Marco
Was mich bei diesem Artikel vor allem stört, ist der Ausdruck “herumstreunen” für Kinder, die frei gehen und laufen. So kleine Wesen wollen die Welt entdecken, man kann sie nicht immer an der Hand halten oder im Wägeli fahren, also sind die Erwachsenen gefordert, darauf Rücksicht zu nehmen. So wie auf andere Menschen, seien sie gebrechlich oder behindert, eben auch. Wenn ein Kind in der Fussgängerzone herumspringt, muss die Mutter nicht zwangsläufig mit Gefahren an jeder Ecke rechnen und ist nicht verantwortungslos, wenn sie dem Kleinen Freiraum lässt. Wer sich mit einem Hund unter Menschen begibt, ist für sein Tier verantwortlich, auch gegenüber kleinen Menschen, die nicht immer so handeln, wie wir es von den Grossen erwarten dürfen. Es ist müssig, Kinder gegen Hunde auszuspielen.
hmm…, pippi, wenn es mehr leute wie uns zwei gäbe, ginge die mobile-sparte der swisscom pleite. und wenn’s nicht telepathie war, dann halt gesunder menschenverstand – auch nicht übel.
Auguste – when you say nothing at all – das Lied passt eben…….
Liebe Pipi
Ich gehe mit Dir einig – Kinder gegen Hunde ausspielen ist nicht das Ziel. Trotzdem, auch Tiere fühlen – Freude wie Schmerz! Ist es nicht auch zu verstehen, dass ein Hund Freiraum braucht, um sich zu bewegen, die Welt zu entdecken? Genau wie Kinder! Ist ist nicht auch möglich, dass ein Hund nicht in jedem Fall auf Kommando gehorcht? Genau wie Kinder! Muss ein Hundebesitzer an jeder Ecke mit Gefahren rechnen und deshalb seinen Hund an der ganz kurzen Leine führen? Und zum Schluss noch; wer sich mit Kindern in die Öffentlichkeit begibt, ist für sie und ihr Tun verantwortlich!
Es geht nicht darum, Hunde vor Kinder zu stellen. Es geht einzige um gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis – auch für allfällige Unzulänglichkeiten.
All die Diskussionen wären überflüssig, würde jede Mutter/Vater/Tierhalter seine Erziehungs- und Aufsichtspflichten ernst nehmen. Wir könnten auf viele Gesetze verzichten, Verbote wären hinfällig. Aber eben – Grenzen setzen ist halt anstrengend!
Klar Siro, du hast recht, es geht um gegenseitige Rücksichtnahme. Und doch würde ich dem Hundehalter – ich hatte auch schon einen Hund und werde wieder einen haben, wenn ich nicht mehr in der Stadt wohne – mehr Verantwortung anlasten, weil ein Hund, so lieb und gut erzogen er auch sein mag, ein Raubtier ist und eine Fussgängerzone in erster Linie für Menschen da ist. Es gibt auch andere Bereiche, wo ich auch noch für andere vorausschauen muss, wenn ich z.B. mit dem Velo unterwegs bin, muss ich immer defensiv fahren und jederzeit mit einer aufgehenden Autotüre rechnen, wenn ich an geparkten Autos vorbeifahre. Es nützt mir nichts, eigentlich im Recht gewesen zu sein, wenn etwas passiert, ich muss erhöht aufmerksam sein, im eigenen Interesse. Auch ein Hundehalter will ja sicher um jeden Preis vermeiden, dass sein Tier jemanden schädigt, vor allem ein Kind.
@siro: Fühlen Kühe, Kälber, Schweine und Hühner nicht auch Schmerz? Ist es nicht auch zu verstehen, dass ein Rind, Kalb, Schwein oder Huhn Freiraum braucht, um sich zu bewegen, die Welt zu entdecken? Was genau für Fleisch isst ihr Hund? Ich geh mal davon aus er ernährt sich kaum von Dinkel und Tofu!
Nein, es geht in der Tat nicht darum Hunde vor Kinder zu stellen. Es geht zur Zeit darum zu verhindern, dass gewisse Hundehalter ihr Tier dem Kind gleich stellt!
Alle Diskussionen wären überflüssig, würde jeder Hundehalter seine Pflichten wahr nehmen. Den ganzen Müll den Sie hier von sich geben kann man auch umdrehen. Tatsache ist und bleibt: Der Hund gehört an die Leine, nicht das Kind!!!
Genau! Ich erlebe viele Situationen das Kinder mit Holzstöcke Spielen und auf denn Boden Klopfen.Der Hund will denn Stock nicht das Kind,er will Spielen.Ich erkläre es denn Kindern immer und sage Ihnen wenn ein Hund euch anspringt hebt das Knie hoch und wenn Ihr mit Holzstöcken spielt und Hunde kommen lasst lieber die Stöcke Fallen.Meine 6.Jährige nichte hat das gelernt.Wenn ich Kinder sehe die Spielen muss mein Hund an die Leine obwohl sie eine liebe ist.Ich finde Eltern und Hundehalter haben beide Verantwortung.Wir Hunde Halter müssen eine Prüfung machen das wir Hunde Führen dürfen warum gibt es keine Prüfung wie man ein Kind erzieht? Viele Eltern sind nämlich nicht fähig Kinder zu Erziehen ich könnte Ihnen ein paar nehnen aber es gibt auch Hundehalter die keine Hunde haben sollten.Ich sage mir immer wie man erzieht so hat man Sie ob Kinder oder Hunde!
Ich finde den artikel völlig richtig! eltern sollten ihren nachwuchs im griff haben, wie von uns hundehaltern verlangt wird, dass wir unsere hunde unter kontrolle haben. kinder sind von natur aus neugierig, und wenn sie anfangen mit den armen herum zu fuchteln, was soll ein hund tun? zuschauen und lächeln? mich würde das auch nerven. tut’s auch. nur beisse ich nicht zu. immerhin können wir menschen mit den händen eingreifen. ein hund kann das nicht.
ein von einem hund weg rennendes (und womöglich noch vor angst schreiendes) kind, dem die mutter eingetrichtert hat, dass hunde gefährlich sind sind, wirkt auf einen hund wie beute! man darf halt nicht vergessen, trotz aller domestizierung ist der hund nun mal ursprünglich ein wolf. keine mutter würde ihr kind in der nähe eines WOLFS lassen.
eltern sollten den gesunden menschenverstand einschalten und ihr kind eben erziehen, nicht einfach die verantwortung von sich wegschieben. allerdings scheint mir das ein symptom heutiger zeit zu sein. von allen wird erwartet, dass sie kinder erziehen – die schule, die justiz, die vollzugsbehörden – nur die eltern scheinen davon zu kommen.
alle auf die hunde! na dann, prost.
Ja, richtig. Kinder sind von Natur aus neugierig. Das ist wunderbar so und ist gut für deren Entwicklung. Und ja, wir Menschen können uns mit den Händen wehren, der Hund nicht. Genau darum muss der Hundehalter immer zur Stelle sein um seinen Hund zu schützen.
Hundehalter sollen den gesunden Menschenverstand einschalten und ihr Hund eben immer im Griff haben und nicht einfach die Verantwortung von sich wegschieben. Allerdings scheint mir das ein Symptom der heutigen Zeit zu sein: Von allen wird erwartet, dass sie mit einem Hund umgehen können – den Kindern, den Eltern, den Nicht-Hundehaltern – nur die Hundehalter scheinen davon zu kommen.
Alles für die Hunde. Prost!
Ich als Mutter habe mein Kind im Visier, ich lasse es seine Erfahrungen machen, aber wenn es in Gefahr kommt, greife ich ein. Dazu muss ich mein Kind aber sehen, muss sehen, wo die Gefahren lauern und wo ich eingreifen muss. Es ist nicht die Aufgabe des Autofahrers, das Kind davon abzuhalten einfach so über die Strasse zu rennen, das ist meine Aufgabe, ihm das beizubringen, es ist nicht die Aufgabe des Hundehalters, zu schauen, dass das Kind dem angeleinten Hund nicht zu nahe kommt, das ist meine Aufgabe, meinem Kind zu erklären, dass ein angeleinter Hund ein Gefahrenpotential darstellt.
Es ist aber Aufgabe des Autofahrers und des Hundehalters das Kind vor ihren “potentiellen Waffen” (Auto/Hund) zu schützen und sich entsprechend verantwortungsvoll zu verhalten. Leider sehen das offenbar weder alle Autofahrer noch alle Hundehalter ein. Erst vor Gericht machen sie dann ein langes Gesicht wenn sie (zu Recht) verurteilt werden weil ein Kind zu Schaden kam durch ihre Gedankenlosigkeit. Von einem Kind kann man vernünftiges Verhalten nicht erwarten, von Erwachsenen sollte man es schon können…
Stimmt, Erwachsene sollten verantwortungsvoll handeln. Und ich gehe davon aus, dass auch Eltern Erwachsene sind, und verantwortungsvoll ihre Kinder an die Gefahren dieser Welt heranführen, und sie nicht verantwortungslos ins Messer (in Gestalt von Autos oder Hunden, oder … ) rennen lassen.
@Til
Bis zu einem gewissen Punkt kann ich als Autofahrer Kinder vor meiner Waffe schützen. Hat ein Kind nie gelernt sich im Strassenverkehr zu bewegen, nützt auch meine ganze Vorsicht nichts und genau dort fängt die Verantwortung der Eltern an. Sie sollten ihr Kind auch beschützen wollen und es deshalb anleiten, wie es sich im Umgang mit gefährlichen Sachen verhalten muss, sei das im Umgang mit Feuer, mit Elektrogeräten, mit Autos, mit Rolltreppen, mit Hunden, ganz egal. Verbrennt sich ein Kind, weil es nie gelernt hat mit Feuer umzugehen, kann man auch schlecht dem Feuer die Schuld in die Schuhe schieben.
@heather:
“keine mutter würde ihr kind in der nähe eines WOLFS lassen.”
Und kein Mensch würde einen Wolf in die Nähe von Kindern lassen!!!!
Sind sie also folgerichtig dafür, dass Hunde nur im Käfig gehalten werden dürfen?
hmm…, wäre ihr folgerichtig wirklich folgerichtig, müsste sich ein wolf im käfig befinden. folgerichtig ist ihr folgerichtig nicht folgerichtig sondern folgefalsch – aber das wäre der gleiche nonsens wie ihr post, til.
hmm…, und was war mit romulus und remus, heather?
Es geht doch um die gegenseitige Ruecksichtsnahme. Es is eben zu einfach sich im Gespraech zu verlieren und den Focus auf das Kind oder den Hund zu verlieren. Es braucht konstante Aufmerksamkeit and das ist eben nicht einfach. Der Buddhist widmet sich sein Leben lang dem Prinzip der ‘Mindfulness’. Wir koennen alle etwas Hilfe mit unserer Aufmerksamkeit gebrauchen.
Mein Gott, wie sind wir früher nur gross geworden? Ja genau, ich erinnere mich. Meine Eltern haben mir gesagt, ich soll keine fremden Hunde anfassen (Auch wenn wir selber einen Hund hatten), sie haben mir beigebracht, dass die Strasse kein Spielplatz ist, scharfe Gegenstände kein Spielzeug und zuguter letzt, dass ich selber dafür sorgen muss, dass ich nirgendwo runter- rein, drauffalle oder mir sonstwie was zustösst.
Was nervt, ist diese Anspruchshaltung, die sich in unserer Gesellschaft etabliert. Alles muss idiotensicher sein. Kinder zu haben, heisst Verantwortung zu tragen. Im ersten Lebensabschnitt müssen die Eltern halt eben sehr wachsam sein und ihr Kind vor Unheil bewaren. Man kann nicht erwarten, dass dies die Umwelt für einen tut. Leider wird aber genau das von vielen Eltern einfach angenommen und erwartet. Mein Rat an meine Mitmenschen, versuchts doch einfach mit einem Minimum an Eigenverantwortung. Ich will nicht im Jahr 2030 sehen, dass die Welt mit Gummimatten überzogen wird, damit auch ja nix mehr passieren kann.
Naja, Gummimatten? BP hat ja nun begonnen, den Golf von Mexiko idiotensicher zu überziehen
Im Ernst: Wenn Gerätehersteller dazu verknurrt werden, in die Betriebsanleitung zu drucken, dass Geschirrspühler und Waschmaschinen nicht dazu da sind, Tiere zu waschen, und diese auch nicht in der Mikrowelle getrocknet werden können, da wundere ich mich eigentlich, dass nicht zu Turnschuhen ein Blatt beigefügt wird, dass der Hersteller jede Haftung für Verletzungen, die aus dem Ausüben von Sport entstehen, ablehnt.
Diese Woche in den Langen Erlen passiert: ich war mit meinen beiden Hunden unterwegs und bin einer Frau mit einem ca. zwei Jahre alten Kind und einem frei laufenden Hovawart, einer grossen und sehr kräftigen Hunderasse begegnet. Ich habe meine Hunde angeleint und bin in ein abgeerntetes Feld ausgewichen, um in angemessenem Abstand an der anderen Hundehalterin vorbeizugehen. Meine Hunde mögen Kinder sehr gerne, aber ich gehe das Risiko nicht ein, dass einer meiner Hunde beim Herumtollen mit einem anderen Hund in ein (Klein)kind hineinrennt. Ich würde es mir nie verzeihen, wenn ein Mensch durch meine Nachlässigkeit zu Schaden käme. Die andere Hundehalterin hat sich gar nicht um den Hovawart gekümmert, ihn nicht einmal abgerufen, damit ich unbehelligt vorbeigehen kann. Plötzlich kam er bellend auf meine Hunde zugeschossen. Passiert ist nichts, trotzdem sind solche Begegnungen sehr unangenehm. Derartige Begegnungen, bei denen es reines Glück ist, dass niemand zu Schaden kommt, habe ich regelmässig.
wie ich das sehe sind Hunde und Kinder etwa gleich- sie müssen ständig beaufsichtigt sein da sie weder genügend Verstand noch Vorsicht haben auf sich selber aufzupassen…
also:
der Hundehalter muss seine Hund an der Leine halten-
und das liebe Mami muss seine Lieblinge iimmer im Auge behalten.
Kinder müssen dazu erzogen werden nicht alle fremden Hunde zu streicheln, nicht mit fremden Männern in ein Auto zu steigen… nicht auf die Strasse zu rennen etc. etc…
vor Jahren haben wir das alles gelernt- heute scheint das aber nicht mehr Mode zu sein?
@ Mariluise: Hunde und Kleinkinder können in Vielem verglichen werden, ohne Hunde zu vermenschlichen oder Kindern gleich zu stellen. Beide leben im ‘Hier’ und Jetzt’ und sind von ihren Emotionen geleitet und somit bis zu einem gewissen Grad in ihren Handlungen unberechenbar, vor Allem für Menschen, die Hund oder Kind nicht sehr gut kennen. Wobei der Hund im Gegensatz zum Homo sapiens ein domestiziertes Tier ist – wir sind biologisch gesehen immer noch Wildtiere.
Den Hund immer anzuleinen ist unnötig, wenn der Hund zuverlässig abrufbar ist. Meine Hunde sind an Strassen und in der Stadt – wo ich selten mit ihnen unterwegs bin – immer angeleint. In Grünzonen dürfen sie – wo erlaubt und verantwortbar – frei laufen. Wenn mir jemand begegnet rufe ich sie ab, je nach Situation müssen sie dann ‘bei Fuss’ gehen oder auf der dem Passanten abgewandten Seite ’sitz’ oder ‘platz’ machen. Bei Begegnungen mit Kleinkindern leine ich sie immer an, weil ich das Risiko, dass das Kind die Hunde begrüssen möchte und auf sie zurennt und die Hunde das als Spielaufforderung auffassen, nicht eingehe. Auch wenn jemand Angst zeigt oder mich darum bittet, werden meine Hunde umgehend angeleint. Es kommt immer auf den Gehorsam des Hundes, die Situation (viel oder wenig Ablenkung), das Befinden des Hundes und das Befinden des Menschen an, ob es verantwortbar ist, Hunde frei laufen zu lassen. Jeder Hund nützt es irgendwie aus, wenn Herrchen oder Frauchen nicht ganz ‘auf der Höhe’ ist und er frei laufen darf.
Im Gegensatz zu Hunden verstehen Kinder ab einem gewissen Alter das Wort ‘Ausnahme’. Mit einem Hund muss man hingegen immer sehr konsequent sein. Dies ist anstengend und manchmal auch unbequem.
Etwas, was man sehr häufig sieht, ist, dass Hundehalter den Hund kommentarlos ableinen, wenn sie in ein Freilaufgebiet kommen und der Hund sofort losstürmt. Dies ist grundverkehrt, an diesem Verhalten kann man auch sehr gut die Beziehung zwischen Hund und Halter sehen. Meistens sind dies Hunde, die nicht zuverlässig abrufbar und generell schlecht erzogen sind. Ich selbst mache es immer so, dass meine Hunde vor dem Ableinen absitzen müssen. Dann dürfen sie entweder auf mein Kommando frei laufen oder ich mache noch einige Gehorsamsübungen, die sie gut beherrschen. Werden die Kommandos schnell und zuverlässig ausgeführt, ist die Belohnung Freilauf und Spiel. Gehorcht ein Hund nicht sofort, wird er wieder angeleint – die Strafe ist dann, dass er noch ein Stück an der Leine laufen muss. Freilauf heisst bei mir nicht, dass der Hund den gesamten Spaziergang frei herumlaufen darf. Zwischendurch nehme ich die Hunde immer wieder an die Leine – auch grundlos. So gehorchen sie auch im Ernstfall. Wenn man nur im Ernstfall ruft, wird der Hund nicht zuverlässig gehorchen. Ist ein Hund müde, wird er auch angeleint. Häufig passieren Unfälle mit Hunden, weil der Hund müde ist und gereizt reagiert, wenn ihn jemand anfasst oder ihm zu nahe kommt.
Der Hundehalter ist für alles verantwortlich, was dessen Hund macht. Ausrufezeichen!
Nein, der Hundehalter ist nicht für Alles verantwortlich, was sein Hund tut! Regelmässig werden Hunde von Hundehassern provoziert, getreten und verängstigt. Dann ist es normal, wenn ein Hund zukünftig knurrt, bellt oder schappt – es braucht nach einer wirklich negativen Erfahrung ca 1′000 positive Erfahrungen mit der gleichen Situation, um den Hund z.B. wieder ‘Joggersicher’ zu machen, wenn der Hund durch einen Jogger heftig getreten wurde. Jede erneute schlechte Erfahrung führt beim Hund zu Rückschritten in der Therapie. Mancher Hundetrainer, der sich auf die Therapie traumatisierter Hunde spezialisiert hat, hat fast nur mit Hunden zu tun, die grundlos getreten, geschlagen und Schlimmeres wurden, häufig waren die Täter Nichthundehalter. Meistens war die Attacke gegen den Hund grundlos oder aus einem pathologischen Hass heraus. Einen Hund zu treten oder zu schlagen ist ein Verstoss gegen das Tierschutzgesetz und ein Offizialdelikt! Es kommt auch niemandem in den Sinn, eine Katze über den nächsten Zaun zu werfen, nur weil sie vor einem auf dem Trottoir liegt…
Es ist bekannt, dass viele Schwerverbrecher ihre ‘Karriere’ mit Tierquälerei begonnen haben. Von Gesetzeshütern werden Delikte gegen Tiere häufig als Kavaliersdelikte oder Nachbarschaftsstreitigkeiten abgetan, anstatt diese Vergehen als Warnsignal zu sehen und entsprechend hart durchzugreifen.
Kürzlich in den Langen Erlen: es war ein schöner Abend und viele Hundehalter unterwegs – teilweise waren die Hunde angeleint, teilweise nicht. Einige Familien genossen den Abend auch. Alles war friedlich! Da kam eine Gruppe von Rennvelofahrern. Der Vorderste rief seinen hinter ihm fahrenden Kollegen zu: ‘Vorsicht, da sind viele Scheissköter unterwegs!’ Die Velofahrer waren so schnell unterwegs, dass sie nicht nur sich, einige Kleinkinder, die auf dem geteerten Weg mit ihren Velos und Dreirädern unterwegs waren, sondern auch die Hunde und die Hundehalter gefährdet haben. Ich wurde auch schon von Velofahrern angefahren, weil ich meine Hunde beschützt habe. Einmal ist ein Velofahrer meinem sitzenden Hund über die Rute gefahren, seither stelle ich mich immer auf der dem Velofahrer zugewandten Seite neben ihn, wenn Velofahrer neben uns vorbeifahren. Ich habe das Vertrauen, dass Menschen meine gut erzogenen Hunde in Ruhe lassen, verloren. Seit Jahren binde ich sie nicht mehr vor Geschäften an – nicht weil sie zur Gefahr werden könnten, sondern weil ich befürchte, dass jemand die Hunde in meiner Abwesenheit plagt. Etwa einer von 50 Velofahren bedankt sich bei mir, wenn ich mit meinem Hund stehen bleibe, den Hund absitzen lasse und den Velofahrer vorbei lasse. Bei Joggern sind es noch weiger Leute, die sich für rücksichtsvolles Verhalten bedanken. Gehorcht ein Hund jedoch nicht sofort, wird sofort geschimpft oder sogar geflucht. Die Agressivität gegenüber Hunden und Hundehaltern ist teilweise so unerträglich, dass ich bestimmte Gebiete zu gewissen Zeiten meide, um nicht immer wieder grundlos angepöbelt zu werden. Am Wochenende mit dem Hund in die Langen Erlen zu gehen bedeutet nur Stress und Ärger. Das müsste nicht sein, wenn jeder etwas Rücksicht auf andere Nutzer und die Natur nehmen würde – nach Wochenenden gleichen viele schöne Plätze einer Müllhalde – und sich an ganz normale Anstandsregeln halten würde!
Frage: steht eigentlich kein Fahrverbotsschild bei den Zugängen?
Und es sind die Eltern, die für die Kinder verantwortlich sind. Es sind also folgerichtig die Eltern, die ihren Sprösslingen beibringen müssen, dass man nicht fremde Tiere anfasst.
Dazu hätte es noch nicht mal ein neues Tierschutzgesetz gebraucht: Selbst wenn ein Tier nur eine Sache wäre, es wäre meine Sache, und ich bestimme, wer mein Eigentum betatscht.
@ Stefan B: In den Langen Erlen ist auf allen geteerten Wegen das Velo fahren erlaubt, was ich richtig finde. Wobei das viele Velofahrer nicht kümmert und sie auch auf den unbefestigten Wegen und mit Mountainbikes entlang der Wiese fahren. Nur sollten alle Nutzer von Erholungsgebieten Rücksicht aufeinander nehmen.
Wie teilwese schon bemerkt, ist die Lebenseistellung ‘leben und leben lassen’ leider sehr ausser Mode gekommen.
Ich plädiere für das Kinderhalterbrevet!
ich auch,-)
Also Frau Nowak ich könnte genauso wie Sie ein Buch dadrüber schreiben was man mit einem Hund alles erlebt wenn man Gassi geht.
Die Lange Erle ist wirklich das beste Beispiel. Gestern Sonntag Nachmittag da lief ich mit meinen Kleinpudel an der Leine an der Wiese entlang. Der Stress fing schon beim Wiesenkreisel bei der Firma Nestle an. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite lief ein ungeleinter Schäferhund etwa 30 Meter hinter ihm lief ein junger Mann mit einer Getränkedose in der Hand. Der Hund erblickte unseren Pudel kläffte ihn an worauf unser angeleinter Moritz halt auch bellte. Wir liefen weiter als ein paar Sekunden später ein Autofahrer stark bremsen musste weil der Schäferhund die Strassenseite wechselte und unseren Pudel angreifen wollte Der junge Mann pfiff seinen Hund zurück, bzw. der junge Mann rannte über die Strasse und schrie seinen Hund an. Ich und Moritz waren so erschrocken über den fast Angriff. Ich guckte den jungen Mann mit einem bösen Blick an und sagte dann Wenn Du jetzt sagst dein Hund macht das sonst nicht und ist sonst ganz artig, dann bekomm ich eine Krise. Fast alle sagen dies immer ihr Hund sei sonst ganz artig, ja ja wer es glaubt wird seelig. Inzwischen parkierte der Autofahrer sein Auto halb Strasse halb Baumallee und lief zum jungen Mann und schrie ihn der Massen an das einem grad Angst bekam er würde jetzt noch einem die Fresse polieren. wäre hinter ihm ein anderes Auto gefahren, wäre dieser ungebremst auf sein Autogekracht und nur wegen einem so einem Sauköter. Der Autofahrer war so wütend dass er alle Hundebesitzter in den gleichen Topf warf. Der junge Mann stammelte ganz leise ein “Sorry” und lief mit seinem HUnd weiter, natürlich ungeleint die Leine lässig über der Schulter……
(Junger Mann wenn Du dies hier zufälligerweise lesen solltest warum hast Du nach dem Vorfall den HUnd nicht angeleint?) Moritz und ich liefen weiter zur Wiese runter als uns ein junger Papi mit seinem 2 Kinder entgegenkam. Ich orderte unserem Hund an bei Fuss zu gehen und lies ihn auf der Flussseite laufen, damit die kleine Familie neben uns vorbei laufen sollte, eben sollte eines der beiden Kinder etwa 4 jährig lief schnurrstracks auf unseren Hund zu mit ausgestreckter Hand und wollte den Pudel ja nur über sein Kopf streicheln. Ich schrie ein lautes Nein raus und lass Deine Finger von meinem Hund, das hat der kleine Knirps nicht verstanden und ich musste mich vor meinen Hund fast schützend davorstellen nur weil Eltern ihre KInder nicht im Griff haben und nicht wir Hundehalter unseren Fiffi. Zur Info Morizt lässt sich eigentlich immer ohne grosses Gebrumme streicheln von Leuten aber nur wenn auf Position “Sitz” ist. Der junge Papi war auch nicht gerade einsichtig als ich ihn drauf aufmerksam machte dass nicht jeder Hund es gerne hat ohne Ankündigung gestreichelt werden will. Er meinte nur er könne ja nicht gleichzeitig schauen das sein anderes KInd welches mit einem 3 Rad unterwegs war und ich sei für meinen Hund verantwortlich. HALLO JUNGER PAPI FALLS DU DIES LESEN SOLTEST, ES SIND DEINE EIGENE 2 KINDER AUF DIE DU SELBST AUFPASSEN MUSST UND NICHT ANDERE, ZUKÜNFTIG GEHST HALT NUR NOCH MIT EINEM KIND SPAZIEREN……
Der weitere Spaziergang war halt wie immer STRESS statt ERHOLUNG. Eigentlich wollten wir an der Wiese beim Wasser laufen, aber da waren einige mit teilweise Kampfhunden ungeleint am grillieren, dass wir beschlossen den oberern Weg zu nehmen, aber auch da wurde mein Moritz wieder Ofper und zwar sprang doch tatsächlich ein Hund aus dem Wasser statt zum Herrchen mit dem Stöckli schnurrstracks die Böschung hoch und kläffte mich und Moritz an. Ein grad auf gleicher Höhe kommender Velofahrer fiel fast vom Velo und wieder wurden diesmal vom Velofahrer alle Hundebesitzter in den gleichen Topf geworfen.
Es ist doch verdammt noch mal immer das gleiche wegen ein paar Unverantwortlichen müssen immer alle dadrunter leiden.
Vielleicht fahren 1000 Autofahrer korrekt, aber 2 % fahren zu schnell oder parkieren auf Trottoirs Schuld sind dann alle Autofahrer. Genau wie bei den Velofahrer und nicht anderst bei den Hundebesitzter. Nur wenn ich an der Lange Erle spazieren gehe, dann hab ich meistens das Gefühl dass mehr als die Hälfte ihre Hunde nicht ganz korrekt im Griff haben.
ob ein hund gut oder böse ist, ist sache der erziehung/erfahrung – wie beim menschen.
@ til, der wohl eher eine mangelnde genossen hat. nimm doch einfach die kinder an die leine
da wo hunde freilaufen. danke.
ps. wenn man beamte durch hunde ersetzen würde. wäre die welt bestimmt keine schlechtere….
sucht euch doch, zur frustbewältigung, sparringpartner die sich auch wehren können – davon sollte
es wohl genug haben (beamte?)! und lasst die tiere in ruhe, denn sie sind nicht die ursache des übels.
Mach ich bestimmt nicht.
Mir schient hier sehen einige einfach die Prioritäten nicht richtig. Für mich kommt das Kind (der Mensch) vor dem Hund(dem Tier).
Ja, der Mensch kommt vor dem Tier. Das gibt aber dem Menschen auch die Pflicht, das Tier adäquat zu behandeln. Ein Velofahrer, der nach einem Hund tritt, und danach gebissen wird, ist selbst schuld, wenn das Tier sich verteidigt. Und es ist Sache der Eltern, den Kindern beizubringen, dass fremde Hunde nur gestreichelt werden dürfen, wenn man sich vorher die Zustimmung des Besitzers/der Besitzerin eingeholt wurde.
Meine Meinung?
Ganz klar. Kind (Mensch) steht def. eine Stufe höher als Hund (Tier). HALT!!! Was nicht heisst, dass Kind mit Hund machen kann was es will! Es geht doch darum Respekt zu haben – und zwar GEGENSEITIG!!!!!! Und das ist Sache der Eltern diesen den Kindern beizubringen. Und ebenso Sache der Hundehalter – auf ihren 4beiner aufzupassen. Meine 4jährige Tochter hat das auf jedenfall kapiert,dass man vorsichtig auf Hunde zugeht, fragt ob man ihn streicheln darf und dann zuerst die Hand ausstreckt damit er schnuppern kann…..
Also, zunächst einmal regen mich diese Leute wahnsinnig auf, die immer meinen der Hund hat immer Schuld! Ich habe selber einen kleinen Hund, ähnlicher der Cesar Werbung. Ständig kommen irgendwelche Kinder an, wollen Ihn streicheln, fangen an ihn im Fell zu ziehen oder am Schwanz. Ich achte schon immer drauf, dass die Kinder möglichst nicht an meinen Hund kommen. Aber selbst wenn ich mit meinem Hund weitergehe, rennen die Kinder,, die teilweise noch Windeln tragen, hinter uns her. Erst kürzlich gab es auch so eine Situation, wo ich mit meinem Hund Gassi war, und ein kleiner Junge auf uns zu gelaufen kam. Schon dabei fiel er fast hin. Wir sind dann weiter gegangen, eine kleine Strasse entlang. Der Junge lief uns einfach nach. Seine Mutter blieb Seelenruhig auf einer Bank sitzen, sie telefonierte. Nach kurzer Zeit war der kleine Junge ausser Sichtweite der Mutter. Nun stellte ich mir hier schon die Frage, ob es jetzt meine Verantwortung wäre, dass das Kind nicht hinfällt, oder auf die Strasse läuft. Schliesslich waren wir ja die Auslöser! Aber das kanns doch schon nicht sein?? Irgendwann kam es wie es kommen musste, der kleine fiel hin. Endlich reagierte die Mutter und machte sich auf die Suche nach ihrem weinenden Kind. Wäre ich mit meinem Hund über die Strasse gelaufen, wäre der kleine da auch schon hinterher gekommen. Also ist es auch meine Verantwortung darauf zu achten, dass hinterher laufenden Kindern nichts passiert?
Ich bin kein Kinderhasser oder so, aber ich finde, Eltern die keine Lust haben ihr Kind immer im Auge zu haben, die sollten keine Kinder haben. Eltern zu sein, bedeutet Verantwortung zu tragen.
Natürlich achte ich darauf, dass mein Hund niemenden beisst. Aber es kann doch nicht sein, dass es Eltern gibt, die zulassen, dass Ihre Kinder meinen Hund ärgern und ihn provozieren. Und das gibt es sehr oft. Natürlich gibt es Hunde die aggressiv reagieren, keine Frage. Und natürlich ist da der Hundehalter in der Verantwortung. Aber andere Leute haben auch nichts an und bei einem fremden Tier verloren!! Oder wärs ok, wenn jeder versuchen würde an Ihre Kinder zu betätscheln?
Und was für ein Quatsch, das Biotope wichtige sind als Hunde!!! Wenn wir danach gehen, ist die ganze Umwelt wichtiger, als die Menschen an sich!! Wär hat denn die Schäden an der Umwelt begangen, Hunde??
Ja Sternchen da haben Sie völlig Recht. Mich ärgern einfach nur die Leute hier im Forum die das Kind vor dem Tier sehen wollen. Ich bin der Meinung beide stehen auf gleicher Höhe, wenn beide Teile ihre Hausaufgaben gemacht haben.
das will heissen wenn mein angeleinter Hund von einem nicht gehüteten KInd “attaktiert” wird und ich schützend zwischen HUnd und Kind stehen muss dann bin ich schon der Meinung das hier die Eltern ihre Sorgfaltspflicht nachkommen sollte. Genauso umgekehrt wenn ein ungeleinter Hund ein Kind oder auch einen Erwachsenen anbellt, anknurrt oder schlimmsten Fall angreift, dann ist zweifelsfrei der Hundehalter schuldig.
Dieses Thema könnten wir wohl noch Tage lang heiss diskutieren. Es gibt immer uneinsichtige Eltern und genauso uneinsichtige Hundehalter.
Ich appeliere einfach mal an die vielen Hundehalter.
Bitte leint eure Hunde an wenn ihr Gassi geht, denn ehrlich gesagt mir ist es lieber wenn mir ein Hundebesitzer engegenkommt wenn sein Fiffi angeleint ist, verstehen sich die beiden Hunde nicht dann bleibt es meistens beim gegenseitigen anbellen. Die Leine wird dann straff gezogen und beide laufen schnellstens weiter und brüllen ihre Hunde an dass sie sich wieder beruhigen sollen. Nix ist dann passiert, Nicht jeder Hund verträgt sich mit einem anderen Hund.
Fredy ich gebe Ihnen in vielem Recht. Auch unter Hunden gibt es Antipathie und Sympathie wie unter uns Menschen. Vor Allem verstehe ich auch nicht, dass Hundehalter ihre Hunde nicht anleinen, wenn sie irgendwo auf einer Bank sitzen, picknicken oder grillieren. Was mich immer ärgert ist, wenn ich meine Hunde anleine und entgegenkommende oder hinter mir gehende Hundehalter, die überholen wollen, ihre Hunde nicht anleinen.
Versicherungstechnisch gesehen ist es so, dass bei einem Unfall immer derjenige, der den Hund abgeleint hat, die Schuld trägt. Sind alle Hunde abgeleint, wird der Schaden geteilt.
Was mich auch ärgert, ist die Intoleranz vieler Menschen und solche Kommentare, Hunde seien überflüssig oder Hundehalter würden Hunde über Menschen stellen. Zum Thema Hund als Luxusprodukt: in Polen hat statistisch gesehen jeder zweite Mensch einen Hund. Die Polen haben wahrlich andere Probleme als Hunde als Luxusobjekte zu halten – vielleicht ist die Haltung eines Hundes oder anderen Haustiers häufig auch das Bedürfnis nach Kontakt zur Natur, weil wir in unseren aufgeräumten Landschaften viel zu selten Wildtiere beobachten können. Haustierhaltung rein zum Vergnügen ist in vielen Kulturen bekannt.
Wir Menschen sind auch nur Säugetiere und daher nichts Besseres als ein Hund, eine Katze, ein Wal oder ein Elefant. Das heisst nicht, dass ich andere Tierarten über den Menschen stelle, meine eigene Art ist mir die Wichtigste. Teilweise sind wir sogar dümmer als viele andere Tierarten, man denke nur an die aktuelle Ölpest im Golf von Mexiko – die wurde von einem Säugetier namens Homo sapiens sapiens (der weiseste Mensch – dass ich nicht lache!) verursacht…
Ich habe hier teilweise versucht, sachlich zu erklären, warum Hunde reagieren wie sie reagieren, als Antworten kamen teilweise nur dumme Sprüche. Blogs werden leider häufig dafür missbraucht, Dampf abzulassen, anstatt auch mal in Ruhe die Argumente anderer zu lesen. Ich selbst ärgere mich auch über verantwortungslose Hundehalter und darüber, dass so manches Trottoir eine ‘rue de la kack’ ist. Es gäbe kreative Lösungsansätze, nur will die niemand hören.
Heute hatte ich auch mal ein schönes Erlebnis in den Langen Erlen: ein Velofahrer hat mich gegrüsst und sich für meine Rücksichtnahme bedankt – das kommt sehr selten vor! Meistens schimpft man nur über die blöden Hunde und bedenkt nicht, dass es auch fühlende Wesen sind. Ich erwarte nicht, dass Jeder Hunde mag. Aber ich ertwarte einen Grundrespekt vor allen Lebewesen. Wenn jetzt das Argument kommt, dass Kühe auch Tiere sind, die unseren Respekt verdienen und Hunde nur Fleisch fressen, das für Menschen genützt werden könnte: in Hundefutter sind in erster Linie Abfallprodukte aus der Lebensmittelproduktion für Menschen enthalten. Kein Säugetier wird ausschliesslich zur Fütterung von Hunden und Katzen geschlachtet. Hunde bekommen das Fleisch, das wir nicht essen, wie Pansen, Nasen, Zunge, Zwechfell, Herz, Ohren, Luftröhre, Nieren etc. Manches, was wir hier unseren Haustieren verfüttern, wird in anderen Regionen der Welt auch von Menschen gegessen – früher wurden diese Fleischstücke auch in der Schweiz gegessen. Heute wollen wir aber nur noch das zarte Muskelfleisch essen. Heute ist es verboten, notgeschlachtete Tiere für den menschlichen Verzehr zu nutzen. Die Tierfutterindustrie macht mit wenigen Ausnahmen aus Abfällen und Nebenprodukten der Lebensmittelherstellung Tierfutter – die meisten Hunde- und Katzenfuttermarken gehören Multis wie Néstle, Procter &Gamble und Co. Ich selbst kaufe für meine Hunde so oft wie möglich Schlachtnebenprodukte von artgerecht gehaltenem Vieh und esse auch selbst fast nur Bio-Fleisch, weil auch ‘Nutztiere’ unseren Respekt und ein möglichst artgerechtes Leben verdient haben, bevor sie verzehrt werden. Lieber verzichte ich auf Fleischkonsum anstatt Massenviehhaltung zu unterstützen.
Es gibt auch Möglichkeiten, für Haustiere ethisch produziertes Tierfutter zu kaufen – sei es für Hunde oder Katzen.
“und brüllen ihre Hunde an dass sie sich wieder beruhigen sollen”
Das muss ja unheimlich beruhigend sein, so angebrüllt zu werden…
Ich schlafe dabei sogar regelmässig ein
“Mich ärgern einfach nur die Leute hier im Forum die das Kind vor dem Tier sehen wollen. Ich bin der Meinung beide stehen auf gleicher Höhe, wenn beide Teile ihre Hausaufgaben gemacht haben.”
Da haben wir das Problem, weder Hunde noch Kleinkinder machen Hausaufgaben.
Aber das mit gleicher Höhe sehe ich ganz entschieden nicht so.
Übrigens die “guten” Hunde die ich kenne Knurren und Bellen von sie von Kindern belästigt werden oder zeigen auch mal die Zähne, aber sie beissen nicht. Das reicht bei praktisch jedem Kind zur Abschreckung völlig aus und sollte auch normales Hundeverhalten sein denke ich.
Hunde sind einfach überflüssig. Es gibt Ausnahmen, aber ich könnte leben damit. Wie wäre die Welt doch ruhiger. Ok, da gibts auch noch die Harley-Fahrer. Auch eine Spezies für sich, die würden mir auch nicht fehlen
Herbie, Kinder machen auch Lärm und Dreck! Mehr sogar als Hunde. Aber wenn Sie daoch alles aufregt, gehen Sie doch ins Kloster, da ist es schön ruhig und niemand stört…