
2000 Jahre Kirchengeschichte prägen das Bild der Mutter als Heilige.
Eine Carte Blanche von Mamablog-Userin Heidi Banz.
Was will das Weib wirklich? So wurde vor zwei Wochen an dieser Stelle gefragt. In dieser Frage höre ich 2000 Jahre Kirchengeschichte widerhallen. Und ich habe eine Gegenfrage: Aus welchem Grund verhindert der Mann immer noch die weibliche Selbstentfaltung?
Die katholische Kirche hat eine Gesellschaftsordnung geprägt, die auf der Unterdrückung der persönlichen Entfaltung der Frau gründet, auch bekannt als die drei K: Kinder, Küche und Kirche. Der christliche Mythos von Adam und Eva besteht ja bis heute und ist leider immer noch für viele die Basis des Denkens. Demgegenüber wird die Erziehung der alten Griechinnen bis heute als schlecht und verwerflich hingestellt. Warum eigentlich? Wer hat denn solche Angst vor gebildeten Frauen?
Ein weises Matriarchat ist der Familie, dem Staat und den Kindern förderlicher als vorherrschende militärische Disziplin. Es ist in den Köpfen der Menschen ein Umbruch nötig wie in Deutschland, das sich vom preussischen Kaiserreich über die kaum vollzogene Republik hin zur ersten brüchigen Demokratie und schliesslich zur fortschrittlichen BRD entwickelte.
Dies alles auf die Frauenfrage übersetzen hiesse: den wirklichen und grössten Wert der Gesellschaft anzuerkennen, nämlich den Himmel in den Herzen der kleinen Mädchen und Jungen. Es muss das Ziel sein, diese in ein freudiges Vorwärtsstreben und in ein erfülltes Erwachsenendasein auf dieser Welt zu führen. Das ist es, was sich die gegenwärtigen und künftigen Mütter (und auch Väter) wünschen.
Wie kann dies geschehen? Indem Hausarbeit und Erziehung endlich im ganzen Land die verdiente Wertschätzung erfahren. Frauen und Männer zwischen 30 und 40 stehen voll im Beruf und können sich karrieremässig kaum eine Auszeit leisten. In den früheren Jahren wurde eine weibliche unverheiratete Angestellte, kaum war sie schwanger, meist vor die Tür gesetzt. Schande und Ausgrenzung waren die Folge. Was heute etlichen intellektuellen Mitgliedern internationaler Firmen, gerade im Raum Basel, möglich ist, davon können die Bürgerinnen und Bürger der übrigen Schweiz nur träumen. Hier also konkret, was sich Frauen vorstellen:
- Wertneutrale Gleichstellung: Anders sein heisst nicht minderwertig sein.
- Höheres Bildungsniveau für alle Bürger, erfolgreich fördernde Kindererziehung.
- Jede Firma sollte von Gesetzes wegen verpflichtet werden, entsprechend der Angestelltenzahl männliche und weibliche Personen zur Unterstützung der Väter und Mütter im Betrieb mit vertraglichen Bedingungen zu verpflichten.
- Die Diskussion um die Kinderhorte fällt damit weg. Viele ältere (und jüngere) Personen (Ersatzgrosseltern) finden eine neue bezahlte Aufgabe, die dritte Generation wird endlich integriert.
- Der Schlüssel dazu: Neue Wohnstrukturen für Leute ab 60. Altersheime werden zu freudigen Lebensoasen; vorstellbar als Wohnhäuser mit Gemeinschaftsräume und Gärten, wohin Kinder zu jeder Zeit gebracht und abgeholt werden.
- Gleiche Bildungschancen für alle, nach individuellen Fähigkeiten. Die jungen Leute sollen nicht vom Wissen ferngehalten, sondern durch Wissen zu einer höheren ethisch moralischen Gesamtverantwortung geführt werden. Heute ist Bildung immer noch an die finanziellen Möglichkeiten der Eltern gekoppelt. Was aber übersehen wird: Dass richtige Bildung zu einer neuen Lebensverantwortung führt (siehe altes Griechenland). Ein ganzes Volk auf hohem Bildungsstand, das ist die beste Zukunftsgarantie.
Die Redaktion dankt Mamablog-Userin Heidi Banz.
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Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und erwartet ihr erstes eigenes Kind.
Jeanette Kuster ist Redaktorin bei einem Fachmagazin, freie Journalistin und Mutter eines zweijährigen Mädchens. Vor der Geburt ihrer Tochter war sie bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Jeanette Kuster lebt mit ihrer Familie in Zürich.
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Ein weises Matriarchat? Auch ein Matriarchat ist nicht zwangsläufig weise, ausserdem kann ich keinen Vorteil darin sehen, wenn nun einfach anstelle des einen das andere Geschlecht das Sagen hat. Von diesen Hierarchien sollten wir wegkommen, Partnerschaft ist das Modell der Zukunft.
Ob ausgerechnet das alte Griechenland taugt als Modell für die Zukunft, bezweifle ich stark, auch wenn die Frauen gewisser Gesellschaftsschichten dort Zugang zur Bildung hatten, war ihr Los gesamthaft doch nicht zu beneiden, sie führten ganz sicher kein selbstbestimmtes Leben. Der angegebene Link zu Wikipedia reicht bei Weitem nicht, um sich ein Bild zu machen über das Leben der Frauen in dieser äusserts patriarchalen Gesellschaft. Dass die Hetären (Prostituierte) über Bildung verfügten, ändert nichts daran, dass sie ausgebeutet wurden.
Eine Anerkennung der Haus- und Erziehungsarbeit ist wirklich nötig, aber m.E. ist dies nur möglich, wenn die bezahlte und die unbezahlte Arbeit gleichmässiger zwischen den Geschlechtern aufgeteilt wird.
Es gibt auch Prostituierte die Ihre Arbeit gerne machen und mehr verdienen als manche Manager.
Wer sagt dass die bezahlte und unbezahlte Arbeit nicht gleichmäßig aufgeteilt ist? Ok die meisten Frauen machen kein Militär und Zivilschutz aber das liegt ja auch daran das Frauen körperlich schwächer sind und daher weniger geeignet. Die Frauen erkennen es aber sehr wohl an wenn sie von Männern aus einem verschütteten Haus gerettet werden, sie bringen dann immer Kuchen auf die Wache und bedanken sich.
Also endlich so weit als möglich weg vom Homo oeconomicus. Dieses rationale, nutzenoptimierende Wesen- eine Erfindung der Ökonomen um die vorletzte Jahrhundertwende- ist mir sowieso schon lange ein Greuel.
Allerdings glaube ich nicht daran, dass man dieses von Freud (und schlussendlich auch von Rousseau) geprägte Bild der Kindheit weiterpflegen sollte. Vielmehr halte ich die Kindheit- und die Zentrierung aller (elterlichen) Handlungen auf deren Bedürfnisse- für eine Fehlentwicklung unserer Zeit.
Interessant hingegen finde ich den Gedanken um die Altersheime als freudige Lebensoasen- hier liesse sich tatsächlich einiges machen, was das Leben generationenübergreifend erheblich erleichtern könnte.
Warum ein “weises Matriarchat” besser sein soll, als ein Patriarchat, wie der Text impliziert, erschliesst sich mir nicht. Am liebsten weder Matriarchat noch Patriarchat.
Eine einfachere Version dessen, was Frauen wirklich wollen, habe ich vor wenigen Tagen im Daily Mail gelesen. Ich koennte mich an viele der 30 Dinge anschliessen. Die Liste ist weniger philosophisch als obiger Blog, sondern frei von der Seele geschrieben.
http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1298547/The-30-simple-things-women-REALLY-want-note-chaps.html
Uebrigens, wenn man in der Zeitung nach ‘what women want’ sucht, gibt es eine Vielfalt von Artikeln mit dem Titel, also auch da sind wir Frauen uns nie einig.
sollten wir das denn?
Aha, der Mann verhindert also die weibliche Selbstentfaltung. Ob soviel Verallgemeinerung erübrigt sich eine tiefergehende Diskussion. Aber immerhin schön, Menschen mit einfachen Weltbildern gehören ja zu den Glücklichen, sagt man.
Mach dir nichts draus. Ich kann diese Hetze gegen alles was einen Pimmel zwischen den Beinen hat, nicht mehr lesen oder hören. Viele Frauen kommen ohne Feindbild einfach nicht durchs leben, so dass wegen deren Frustration halt der Mann herhalten muss.
Ich habe es aufgegeben, verständnisvoll zu sein oder mich in sehr vielen Lagen zu bemühen oder alle in einem Topf zu werfen. Seit einiger Zeit huldige ich dies, in dem ich alle Frauen generell als Schlampen, einige sogar als Nutten ansehen. Es lebt sich so leichter! Das kommt nicht von ungefähr. Man(n) braucht nur mit offenen Augen durch die Stadt zu laufen. Und wer hat Schuld? Es ist eine Minderheit der Frauen, die mit ihrem Geschlechterkrieg und dem ewigen anreisen betreffend dem Thema Selbstverwirklichung einem den Tag vergraulen.
Daher habe ich mich dazu entschlossen, mich auch wie ein Arsch zu benehmen und dementsprechend viele Frauen auf eine schweinische Art im Bett zu haben. Das Resultat ist sehr erstaunlich! Auf der einen Seite werde ich plötzlich gelobt, werde ein paar Frauen nicht mehr los. Auf der anderen Seite werde ich gehasst, aber das wollen ja gerade eine gewisse Gruppe von Frauen. Ansonsten haben sie keinen Grund, den Geschlechterkrieg voranzutreiben! Egal, es ist mich einfach scheiss egal!
hmm…, wer im vögeln etwas schweinisches sieht, hat in biologie gepennt.
Na bravo, und jetzt bist du glücklich, Peter?
Na ja Pipi, mir geht es gut und ich geniesse das Leben und den Luxus, meine Arbeit aussuchen zu können. Mir wäre aber eine harmonische Beziehung viel lieber, doch das habe ich begraben. Es ist nicht einfach eine wirklich gute Partnerin für’s Leben zu finden wenn man viel zu viel Kohle hat. Meistens wurden die meisten Frauen richtiggehend aufdringlich als sie spätestens meine Hütte am See und zugleich das Bootshaus sahen. Einige wollten gar nicht mehr nach Hause, sagten es mir direkt ins Gesicht, dass sie meine Freundin sein wollen. Sie könnten mich so sehr verwöhnen usw. Einfach bescheuert wenn man bedenkt, dass ich diese Frauen keine 3 Stunden kannte! Tja, was soll man da noch von Frauen halten? Letztendlich sind doch alle käuflich! Es überrascht mich wirklich…. Umso mehr ich mich wie ein Arsch benehme, desto mehr Frauen streiten sich um mich. Das sagt doch so einiges. Vor allem dann, wenn ich so einen bescheuerten Artikel hier im Mamablog lese, der wirklich unter aller Sau ist. Ja liebe Frauen, ihr bekommt genau das was ihr verdient!
Jetzt geht es mir viel besser. Ich erwarte nichts mehr und ich geben auch nichts mehr. Ausser den Austausch von Körperflüssigkeiten.
@ Peter
Ihre Aussagen finde ich schon ein wenig krass. Sie sagen dass es Ihnen gut geht, aber widersprechen sich einen Augenblick später, dass Sie lieber in einer harmonischen Beziehung leben würden. Sie sind nicht glücklich mit dem was Sie tun, warum ändern Sie nichts?
Vielleicht sollten Sie sich mal bei den Frauen als normalen Angestellten geben und nicht mit denen gleich zu Ihrem Häuschen mit Boot am See fahren. Sie werden sehen, wie schnell sich die Spreu vom Weizen trennt. Nicht alle Frauen sind auf Ihre Kohle aus, aber wenn Sie Ihren Reichtum so zur Schau stellen locken Sie damit nur die geldgeilen Exemplare an, die normalen Frauen stossen Sie damit ab.
ps. Nicht übertreiben bei diesem Spiel: wenn Sie etwas von Schulden jammern macht das auch nicht attraktiv.
@Peter: armer reicher Mann. Mein Tipp (gilt eigentlich für alle): Halte Dich an die Damen, die Dir am ähnlichsten sind, punkto Alter, Aussehen und Portemonnaie. Wer sich an sehr viel jüngere, bildhübsche ranmacht, vor allem noch aus andern Verhältnissen, ja der wird vermutlich nicht seiner selbst willen geliebt.
Entschuldigung, aber dieser Artikel ist sprachlich und inhaltlich unter jedem Niveau. Seine historischen Schiefheiten und in kulturellem Halbwissen rudernde Unbeholfenheit werden nur noch übertroffen von diffusen Behauptungen und inkohärenten Schlussfolgerungen.
Geht der Text nicht wenigstens zum Korrektorat bevor er hier erscheint? Reichen den Verantwortlichen ein paar Schlagworte wie “wertneutrale Gleichstellung”, “vorherrschende militärische Disziplin” und “Ausgrenzung” um jedem Schmarrn zu veröffentlichen?
Nur schon “die katholische Kirche hat eine Gesellschaftsordnung geprägt…”: bei den Protestanten und Juden und Orthodoxen gab es in dem Fall keine “Unterdrückung der persönlichen Entfaltung der Frau” oder wie?
Ein freiassoziativer Stream of Consciousness der in verbaler Inkontinenz mündet. Nein also wirklich, auch beim zweiten Lesen – und mit viel gutem Willen – schaut nichts heraus.
Ich finde es schön, wenn Frau Banz eine Weisse Karte schreibt, aber die R. sollte da schon helfend zur Seite stehen. Dann würde man allenfalls darüber reflektieren wollen.
Naja… Wer nicht lesen will, sollte es vielleicht gar nicht erst versuchen..
wie recht Sie leider haben Piero……………………….
>> aus welchem Grunde verhindert der Mann immer noch die weibliche Selbstentfaltung?
Macht Mann das? Soweit ich das sehe, steht sich Frau (und Mann) meist eher selbst im Weg (alles sofort zu 100% wollen und dann enttäuscht sein wenns nicht sofort so läuft wie in der Werbung / beim Berufsberater versprochen). Auch nicht hilfreich sind gesellschaftliche Normen (Frau am Herd / Mann im Loch), diese werden aber von Frauen wie Männern akzeptiert und getragen.
>> Der christliche Mythos von Adam und Eva besteht ja bis heute und ist leider immer noch für viele die Basis des Denkens. Demgegenüber wird die Erziehung der alten Griechinnen bis heute als schlecht und verwerflich hingestellt. Warum eigentlich? Wer hat denn solche Angst vor gebildeten Frauen?
Keine Ahnung, vlt. ungebildete Frauen (und Männer)?
Und: Inwiefern stellt die Bibel eine für die Mehrheit gültige Denkbasis? Bitte “Basis des Denkens” besser definieren wenn schon derart grosse Worte verwendet werden müssen.
Von “Erziehung der alten Griechinnen” habe ich im Gesellschaftskontext auch noch nie etwas gehört, inwiefern sollte das für das Leben im hier und jetzt relevant sein?
>> Also konkret, was sich Frauen vorstellen:
—> Also konkret, was sich vernünftige Menschen vorstellen:
Abgesehen von der langweiligen Schuldfrage (quotenbedingte Geschlechterhetze?) zu Beginn ein sehr gültiges Statement, das sich alle politischen Lager als Motto einprägen sollten.
“aus welchem Grunde verhindert der Mann immer noch die weibliche Selbstentfaltung?”
Dieser Satz ist der mit Abstand schwächste Part an diesem ansonsten recht interessanten Text. Irgendwie vertragen sich der immer noch mit allen Mitteln hochgehaltene weibliche Opfermythos nur schlecht mit dem Begriff der starken Frau; das ist ein in sich geschlossener Wiederspruch. Irgendwann einmal sollte man sich für etwas von beidem entscheiden können!
Inhaltlich betrachtet, könnte man diesen Text dem sog. Differenzfeminismus zuordnen.
Abgesehen davon lässt sich dieser Satz mit nichts, aber auch gar nichts belegen. Die Autorin macht auf jeden Fall einen grossen, wenn auch wortreichen Bogen darum, hier hieb- und stichfeste Belege zu liefern. Glaubensbekenntnisse anstelle von Fakten- das mag ja einmal in den dogmatischen Siebzigern funktioniert haben- aber heute ringt man dem Leser mit solchen Binsenwahrheiten nur noch ein müdes Lächeln ab, wenn überhaupt. Im Prinzip saufrech und unverschämt, solche Lügen.
Nein, auch ich bin nicht mehr bereit, mich mit solchen Dogmatikerinnen zu beschäftigen. Das ist verschwendete Zeit. Zudem bringt man solchen Frauen eine Aufmerksamkeit entgegen, die sie gar nicht mehr verdienen. Jammerlappen, würde man einem Mann in diesem Falle sagen. Für Frauen ist ein entsprechender Begriff noch ausstehend, glaube ich. Heulsuse trifft’s auf jeden Fall nicht sinngemäss.
Ja, die Welt wäre ohne die Differenzen zwischen den Geschlechtern zweifellos langweilig. Wären beide Geschlechter annähernd gleich, ich würde eine Transsexuelle als Partnerin einer Frau eindeutig vorziehen- da weiss man schliesslich, was man hat
Allerdings, und das muss ich sagen, gibt es Unterschiede, die sind zweifellos gemacht, kulturell, politisch oder auch wirtschaftlich. Ein Blick auf Deutschland bestätigt den Kern der Gender-Theorie auf ganz eindrückliche Art und Weise. Was genau ich damit meine, möchte ich noch nicht sagen, denn daraus wird voraussichtlich ein Artikel.
P.S. Wenn Du, Katharina, eine Männerhasserin wärst- Du bist die Einzige, von der ich das akzeptieren und auch begreifen würde- dann hätte ich nicht einmal Probleme damit. Doch viele dieser Männerhasserinnen- / Verachterinnen etc. hier im Forum sind aufgrund mehr oder weniger banalster Erlebnisse zu solchen geworden- ich meine, im Vergleich zu Dir. Insofern rechne ich Dir hoch an, dass Du nicht dieselbe Haltung hast, wie z. B. Pipi, die Wiederspenstige oder Militja, die sich nur noch durch zweitklassige Spiegelfechtereien, Schuldzuweisungen oder die Repetition ewiggleicher “Argumente” hervortun.
Wahre Stärke erkennt man eben sofort. Starke Frauen braucht das Land
Schönen Abend- ich muss jetzt endgültig in die Heia. Der Jetlag sucht mich heim- und den muss ich zuerst mal richtig kompensieren. Etwas anderes gibt es nicht bei mir zu kompensieren- zumindest bewusst nicht.
@Marcel Zufferey 30. Juli 2010 um 10:33: Differenzfeminismus:
“Einmal kamen ein paar Gender-Wissenschaftler zu mir und baten mich, etwas über die Verhaltensbiologie beim Menschen zu erzählen. Sie wollten wissen, was denn die Biologie zu den ‘angeblichen Geschlechterunterschieden’ zu sagen habe. Sie waren am Ende ziemlich enttäuscht, dass Männchen und Weibchen sich eben doch in den meisten Situationen signifikant unterschiedlich verhalten.” – Dozent der Verhaltensökologie
Will sagen: ‘ein paar Gender-Wissenschaftler’ sagt es doch. No science there. Well, is it science fiction then?
Leider nicht, denn diese liesse sich spannend lesen:
Überbabes in Outer Space!
Centerfolds hijack the Galactic Empire!
Venusian Hetaeras seduce Imperial Ambassador on Mars!
Der Kommentar gehört -hier- hin:
@Katharina: Ja, die Welt wäre ohne die Differenzen zwischen den Geschlechtern zweifellos langweilig. Wären beide Geschlechter annähernd gleich, ich würde eine Transsexuelle als Partnerin einer Frau eindeutig vorziehen- da weiss man schliesslich, was man hat
Allerdings, und das muss ich sagen, gibt es Unterschiede, die sind zweifellos gemacht, kulturell, politisch oder auch wirtschaftlich. Ein Blick auf Deutschland bestätigt den Kern der Gender-Theorie auf ganz eindrückliche Art und Weise. Was genau ich damit meine, möchte ich noch nicht sagen, denn daraus wird voraussichtlich ein Artikel.
P.S. Wenn Du, Katharina, eine Männerhasserin wärst- Du bist die Einzige, von der ich das akzeptieren und auch begreifen würde- dann hätte ich nicht einmal Probleme damit. Doch viele dieser Männerhasserinnen- / Verachterinnen etc. hier im Forum sind aufgrund mehr oder weniger banalster Erlebnisse zu solchen geworden- ich meine, im Vergleich zu Dir. Insofern rechne ich Dir hoch an, dass Du nicht dieselbe Haltung hast, wie z. B. Pipi, die Wiederspenstige oder Militja, die sich nur noch durch zweitklassige Spiegelfechtereien, Schuldzuweisungen oder die Repetition ewiggleicher “Argumente” hervortun.
Wahre Stärke erkennt man eben sofort. Starke Frauen braucht das Land
Schönen Abend- ich muss jetzt endgültig in die Heia. Der Jetlag sucht mich heim- und den muss ich zuerst mal richtig kompensieren. Etwas anderes gibt es nicht bei mir zu kompensieren- zumindest bewusst nicht.
Aber Marcel, da hast Du aber einen ziemlichen Jetlag, wenn Du mich u.a. als Männerhasserin betitelst. Ich bin weit entfernt davon und möchte nicht mit irgend jemandem verglichen werden, alles klar?! Wenn ich etwas nicht mag, dann sind es Pauschalisierungen und undifferenzierte Äusserungen gegenüber anders Denkenden. Ich habe schon viele Male betont, dass ich eine Gleichwertigkeit der Geschlechter möchte und keine Gleichmacherei. Also bitte mässige Dich im Austeilen und entspanne Dich doch mal. Warst Du nicht in Südostasien in den Ferien und hast die Lebensphilosophie, Gelassenheit, Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und was ich sonst noch Gutes und Schönes von dort in mir immer in die Schweiz mitgebracht habe ebenfalls verinnerlicht?
hmm…, mir ist das ganze wieder mal ein bisschen zu kopflastig. hier eine weibliche und garantiert religons- und ideologiefreie sicht von etwas weiter unten:
youtube: reba – till you…
Ich bin ein Mann und ich hab langsam aber sicher die Schnauze gestrichen voll davon, dass mir dauernd unterstellt wird ich benachteilige, unterdrücke oder hindere Frauen in irgendeiner Art und Weise. Das habe ich nie und werde ich nie.
Mike:
du sprichst mir aus der Seele!
dass Männer heute immer noch die weibliche Selbstempfaltung verhindern..so einen riesen Stuss. Wenn die Blogschreiberin vielleicht von irgend einem Mann gehindert wird an ihrer Selbstempfaltung, soll sie etwas dagegen machen und nicht schon wieder, wie schon oft hier, plakative Vorwürfe gegen alle Männer zu machen.
Hab die Schnauze voll vom Feminismus.
Sommerloch halt.
Aber Jungs, da seit Ihr selber schuld. Die Frage ist total männlich. Ihr wollt immer wissen, was die Frauen “wirklich” wollen, was dazu verführt, zu überlegen und Ansprüche zu stellen. Habt Ihr je von uns die Frage gehört, was denn Männer wirklich wollen? Eben. Sind doch nicht blöd und bestellen einen Forderungskatalog…
“Die” Frau gibt es nicht.
Liebe Cara Mia, diese Frage war nie für die Ohren einer Frau gedacht. Vielmehr sollte sie anderen Männern klar machen, dass der dies beklagende Mann vor einem unlösbaren Problem (welches der Mann gerne lösen würde) steht. Dies einfach in einer Form, in der es nicht “weiblich” “an/beklagend” daherkommt sondern als “männliche” “Problembeschreibung”..
Männer wollten gar nie eine Lösung für dieses Problem, schon gar nicht von den Frauen selbst! Wir wollten bloss hören dass es anderen Männern auch so geht..
Ah, Ihr wollt uns als Problem sehen, dass man männlich sachlich angehen und lösen kann … begriffen
.
Genau, das hat schon was wahres, wobei ich eher “verstehen” anstelle von “lösen” schreiben würde.
Und biologisch bedingt natürlich – wir können gar nicht anders!
Tja, das hatten wir doch schon im Frühling hier über das männliche Gehirn, das einfach anders tickt als das Weibliche und beim Jammern oder/und Schluchzen der Frau umgehend auf ‘Problemlösung’ schaltet und schweigend aber krampfhaft danach sucht. Der Mann tut in solchen Situationen nur so unbeteiligt, in Wahrheit will er das vermeindliche Problem lösen. Ist doch edel von den Männern, nicht? Ansonsten wieder mal den Film mit Mel Gibson ‘Was Frauen wollen’ sich zu Gemüte führen…;-)
Nachdem dieser Blog hauptsächlich mit hasserfüllten, und spürbar frustrierten Männern gefüllt ist erstaunen mich die Reaktionen hier überhaupt nicht. Da wird immer die “Operrolle” der Frau angegeifert, obwohl einige der weinerlichsten Blogs hier von Männern geschrieben wurden.
Was mich betrifft; ich lasse es einfach nicht zu dass mich ein Mensch (egal ob weiblich oder männlich) in meiner Selbstentfaltung hindert. ….
…und morgen gibts dann wieder einen Blog eines Mannes der sich diskriminiert fühlt wenn er auf dem Spielplatz nicht von allen anwesenden Müttern freundlich angelächelt wird…… buuuuhhhäääää
@Anita Beeler
Gut beobachtet, hier noch ein aufschlussreicher Artikel zum Thema: Geschlechterkrieg im Internet
http://www.emma.de/hefte/ausgaben-2010/sommer-2010/frauenimnetz/
Pippi, Ich hab’ mich auf Ihren Link verirrt… aber jetzt mal ehrlich: Schaffen Sie es tatsächlich, auch nur einen Drittel dieses Textes zu lesen, und dies dann noch als sinnvoll verbrachte Zeit anzusehen ? Mich laust de Affe.
Pipi hat immer ein passendes, natürlich männliches Feindbild parat. Sexismus als ursächliche Motivation habe ich natürlich vergessen- die gibts ja auch noch.
Und nun zu den Fakten- doch für die ist Pipi nicht zuständig.
Also ich habe den Artikel auf emma angeschaut. Bis etwa da: “Die Internet-Pionierin und Datenschutzexpertin von FoeBuD…”
Altersmaessig liegt Pionierin gar nicht drin. denn dann uesste sie schon in den sechzigerjahren aktiv gewesen sein. also vor ihrer geburt.
ich will jetzt nicht uber die abkuerzung FoeBuD witzeln, aber ein schweizerisch-englisches akronym aus Foedliboerger und Buddy ist doch niedlich.
CCC ist ja dann auch noch so relevant wie die pc tricks und tipps heftli aus teutonien, die das zerschiessen eines rechners im schnellverfahren garantieren. gem. ccc ist dann aber ganz sicher bei jedem kompi ein spionechip drin. ich weiss es. denn ich verkaufe die ja an die hersteller
experten, aber ganz sicher.
die tatsache ist die: die mehrheit der it projektmitarbeiter sind weiblich. (hier 60 – 70%). und eine deutliche mehrheit auf stufe projektleiter.
tatsache ist: es gibt mehr weibliche Bl0gbetreiber.
tatsache ist: ausserhalb des deutschsprachigen raumes hoert man sehr wenig von genderwars im internet.
dass das im deutschsprachigen raum anders ist, kann damit zu tun haben, dass das page-ranking dieser platform hier dort eben sehr hoch ist.
der verlinkte artikel sitzt demnach in einem ideologischen ghetto.
Interessant an dem artikel waere das thema stalking, das Pippi eigentlich aufnehmen muesste.
Anita, Ihre Form der Argumentation ist noch unvollständig, wenn sie Männern an die Karre fahren wollen, die es wagen, Kritik an Frauen und Emanzipation (oder dem heiligen Gral), zu üben. Hier noch ein paar hilfreiche Tips- für die Zukunft und das Brett vor dem Kopf:
1) alle diese Männer sind frustriert (doch das haben Sie ja bereits schon gelernt, bravo),
sind reaktionäre, denkfaule, behaarte Nutztiere
2) kriegen keine mehr ab, bzw.
3) keinen mehr hoch,
4) sind Jammerlappen (buuuuhhhäääää, auch sehr schön adaptiert, Anita, bravo!), denn sie sollen schliesslich stark sein und nie, nie weinen (was man ihnen dann postwendend wieder vorwerfen kann, was zweifellos ein psychologischer Vorteil ist: Es geht doch nichts über alte Geschlechterstereotypen, nicht wahr?)
5) haben eigentlich Angst vor starken Frauen,
6) wünschen sich die Frauen in Wirklichkeit nur zurück an den Herd,
7) haben ganz sicher Probleme mit den Frauen (sehr empfehlenswert: welcher Mann will schon Probleme mit Frauen haben? Eben.)
9) sind alle Rechtsextreme
Noch ein Tip, so ganz nebenbei: Reagieren Sie auf Kritik an Frauen oder dem Emanzipationsprozess nie mit Fakten- die “richtige” feministische Gesinnung reicht da vollauf, schliesslich ist ein Dogma mehr wert, als tausend Wahrheiten!
Viel Glück
Das ist ja gerade das Problem lieber Marcel.
1) Denke ich normalerweise nicht so über Männer wie sie sie in den Punkten 1-9 Beschreiben. Ich habe aber leider die Feststellung gemacht dass ein Gross der Männer die in diesem Blog Kommentare schreiben sich bei jeder nur denklichen Gelegenheit (auch wenn es eigentlich ein Genderfreies Thema wäre) äusserst hasserfüllt und bitter über die “Emanzen” und die Frauen schlechthin äussern.
Weshalb sich diese Männer so von einem “Mamablog” angezogen fühlen und sich ausgerechnet hier tummeln ist mir ein Rätsel. (wahrscheinlich beleidigt sie nur schon das Wort “Mamablog”, der “Autoblog” scheint sie nicht halb so in Rage zu versetzten)
2) ist ja wohl “ich habe die Schnauze voll” auch nicht gerade ein Fakt oder Argument.
Ich schnuppere in vielen Blogs (allerdings meist aus dem Englischsprachigem Raum) habe aber nirgendswo so viele Männer angetroffen, die es scheinbar zu ihrer Lebenssaufgabe gemacht haben in jedem Satz etwas negatives über Frauen zu sagen. Aber natürlich ist im Englischsprachigen Raum die Gleichberechtigung auch schon weiter fortgeschritten und verbreiterter Akzeptiert.
…. so, und nun gehe ich mit ein paar sehr netten und aufgeschlossenen (übrigens politisch eher rechts stehenden) Männern in die Badi.
@Anita Beeler: Aber 100%ig ist mein “ich habe die Schnauze gestrichen voll” ein Fakt. Was denken Sie wer von uns beiden ist besser dazu in der Lage zu beurteilen von was ich die Schnauze gestrichen voll habe? Sie oder ich?
Wow. Interessant. Da klage ich über ungerechtfertigte Unterstellungen und geantwortet wird…. tataaa… genau. Mit ungerechtfertigten Unterstellungen.
Liebe Frau Beeler. Ich bin weder hasserfüllt noch frustriert – also unterstellen Sie mir das nicht. Das einzige was ich hier gemacht habe ist die Tatsache unverblümt festzuhalten, dass mir als Mann wieder mal Dinge unterstellt werden die ich nicht getan habe. Und davon, liebe Frau Beeler, davon habe ich wirklich die Schnauze gestrichen voll. Also denken Sie bitte das nächste mal nur ein ganz kleines bisschen nach bevor Sie wieder irgend einen Unsinn von sich geben und bemühen Sie sich anderen Menschen nicht irgendwelche Dinge zu unterstellen. Besten Dank.
Leider kein sehr ausgegorener Beitrag. Wäre schön, wenn auch im Sommerloch die Beitrage etwas genauer unter die Lupe genommen werden könnten. Danke.
*like*
freudige Wohnoasen? Also ich verschwende meine guten Jahre nach der Pensionierung garantiert nicht mit auf- und erziehen fremder Kinder. Hab schon bei meinen eigenen manchmal Zweifel an mir gehabt.
Wer schon mal in einem Altersheim war, weiss das sich da hauptsächlich selbst betreungsbedürftige aufhalten. Also nix mit rüstigen “Alten” mit Zeit und Lust sich um Kinder zu kümmern. Wie meine Grossmutter schon sagte: Da geh ich erst hin wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Und so war es dann auch. Mit 90 Jahren !!
Und überhaupt. Frauen sind sich doch höchstens noch selber im Weg. Wenigstens bei uns.
aus welchem Grunde verhindert der Mann immer noch die weibliche Selbstentfaltung?
tut er das? also mein mann behindert mich nicht. die vorstellung und wünsche der gesellschaft an mich als mutter behindern mich.
mein ärgster feind ist der muttermythos. wieso machen wir frauen den nicht mal richtig kaputt? wir würden uns enorm viele probleme vom hals schaffen.
hmm…, da werden sie schwierigkeiten haben, lara. der mythos wird mit jeder geburt um ein kleines kapitel reicher.
schön gesagt, Augie!
Behindert wird, wer sich behindern lässt…
mein ärgster feind ist der muttermythos. wieso machen wir frauen den nicht mal richtig kaputt? wir würden uns enorm viele probleme vom hals schaffen.Sofern wir von der selben Sache sprechen: Das Problem mit dem Muttermythos ist nur, dass viele Frauen sehr wohl wissen, dass er ihnen deutliche Vorteile verschafft – zum Beispiel vor dem Richter. Das Gift des damamligen Bestsellers Mars und Venus wird wohl noch einige Zeit nachwirken.
an long john silver…
sage ich ja schon lange. die meisten frauen fordern nur und sind nicht bereit etwas aufzugeben oder mehr zu leisten.
all die mütter mit postnataler depression sehen das vielleicht ein wenig anders
Das ist wirklich ausgesprochen schön formuliert, Auguste!
“In den früheren Jahren wurde eine weibliche unverheiratete Angestellte, kaum war sie schwanger, meist vor die Tür gesetzt.”
Wie ich erst heute morgen von einem Ex-Angestellten erfahren habe, sind solche Praktiken durchaus noch verbreitet – bei Aldi wird beispielsweise jede schwangere Frau systematisch entlassen (neben einer Reihe anderer grober Verletzungen des Arbeitsrechts). Ich denke, dass wir schon mal hier anfangen sollten, was konkretes zu unternehmen, anstatt die allgegenwärtige männerverursachte Selbstverwirklichungsverweigerung zu verdammen.
Der Beitrag von Frau Banz ist letztlich nicht viel ausgereifter als irgend ein anderer, oftmals von autobiografischen Elementen durchzogene Blog-Eintrag.
@Mamablog-Moderatorinnen: Wäre es möglich, den (in meinen Ohren) unsäglichen denglischen Begriff Mamablog-Userin durch Mamablog-Benutzerin oder meinetwegen Mamabloggerin zu ersetzen? Denglisch ist oft nötig, aber hier nicht.
Man darf einer Schwangern nicht kündigen, das ist Blödsinn. Wer sich kündigen lässt und nicht wehrt, na der ist halt selber schuld. Frauen sollten ihr eigenes Ding machen und nicht immer nach den Mànnern schielen auf dass die ihnen die Probleme lösen, Ritterträume hin oder her. Ritter sind passé.
Klar ist das Blödsinn, es ist aber anzunehmen, dass die besagte Firma hier trotzdem irgendwie am längeren Hebel sitzt – psychologischer Druck wird dort nämlich auch angewandt. Zudem werden die (zumeist jüngeren) Angestellten dort sehr gut bezahlt, also halten sie die Klappe. Eigentlich sollte man niemals was dort einkaufen.
Wie denn? Wenn Dir gekündigt wurde hast Du doch nichts mehr zu verlieren.
Doch – viele Ex-Angestellte haben Angst um ihr Zeugnis. Und dass man “nichts negatives” in ein Zeugnis schreiben darf, ist ein hohler Witz. Personalbüros brauchen heutzutage so genannte “Zeugnis-Assistenten” – habe ich eigenhändig installieren müssen – das sind Programme die aufgrund der Antworten zu einigen vorgegebenen Fragen einen rechtlich akzeptablen Zeugnistext herausbrünzeln. Aber so doof sind die nächsten Personalleiter auch nicht.
Und dass psychologischer Druck ausgeübt wird, das habe ich auch das Gefühl – wie mir ein anderer Kollege sagte, der sich einmal für eine Stelle als Buchhalter dort bewarb. Er sagte, er habe sich beim Bewerbungsgespräch gefühlt wie im falschen Film, so aggressiv und drohend war die Personalleiterin (die zugleich Direktorin des betreffenden Zentrallagers war) – und ihm z.B. klar machte, dass Überstunden weder kompensiert noch belohnt würden, und zur physischen Untermalung des Gesagten gleich noch auf den Tisch schlug (einige Bewerber werden beim versprochenen Lohn trotzdem weich, das hat System). Nicht auszumalen, was für Methoden angewandt werden, wenn ein Angestellter wirklich mal mit der Idee spielen sollte, gegen diesen Arbeitgeber voszugehen.
Das sind natürlich Infos aus zweiter Hand, aber ich kenne noch zwei weitere Personen, die dort arbeiteten bzw. immer noch arbeiten, im Export und an der Kasse, und die reden auch nicht besonders positiv.
Mein Beitrag ist etwas weit weg vom Thema geraten, man kann zusammenfassend sagen dass trotz Rechtsstaat noch vieles daneben geht (das werden Sie wohl gewusst haben, Cara Mia). Vor allem dass bei der besagten ****-Niederlassung eine schwangere Frau faktisch von einer anderen Frau vor die Tür gestellt worden wäre.
Was ich, wenn ich eine Frau wäre, wohl nie übers Herz bringen würde – es sei denn, es locken die perfiden Scheinchen
Man kann’s noch viel bunter treiben, Wîderspenstige. Am besten gleich mal in Google “html farben” eintippen und dann “auf gut Glück”. Viel Spass!
@ Long John Silver
Genau das ist ja das Frustrierende für die meisten ungelernten Frauen, dass sie im Arbeitsprozess schlicht über den Tisch gezogen, ihrer Rechte beraubt da unwissend oder mit zuwenig Selbstvertrauen ausgestattet wie von Dir (sorry, haben wir uns nicht geduzt?) richtig dargestellt und bei Schwangerschaft vom Arbeitgeber an die Luft gesetzt werden. Ich kenne mehrere solclher Fälle und es sollte wirklich bewusster eingekauft werden, nämlich dort, wo ein GAV besteht wie z.B. bei Migros und Coop etc. Wer trotzdem bei Aldi oder Lidl einkauft, unterstützt damit solche frauenverachtenden Machenschaften solcher Grossverteiler. Wir Konsumenten haben es in der Hand, aber eben, das Portemonnaie ist so manchem näher als Arbeitsrechte…
Vielen Dank für den Satz: ‘…Ich denke, dass wir schon mal hier anfangen sollten, was konkretes zu unternehmen, anstatt die allgegenwärtige männerverursachte Selbstverwirklichungsverweigerung zu verdammen…’
P.S. Darf ich auch korrigieren? Das Wort Blog ist bereits Englisch und ruft geradezu nach -Userin. Ganz korrekt würde es heissen: Mumblog-User also total Englisch oder Mamaforum-Benutzerin also total Deutsch. Wieso nicht Denglisch hier, wo darf es denn sonst sein? Das nur so zum Feierabend…
In der Regel gehört bei mir zum Duz-Ritual ein Bier bzw. ein Cüpli, aber es kann schon sein dass ich mich mal per Du geäussert habe, egal, machen wir so weiter.
Ich wollte nur anfügen, dass nicht nur Frauen über den Tisch gezogen werden, sondern alle Lebewesen denen entweder 1) die finanziellen Mittel, oder 2) das nötige Wissen fehlen, um ihr Recht einzufordern. Das kommt bei Männern ebenso vor, wenn auch selten wegen Schwangerschaft. Dafür eher gucken sie eher in die Röhre, wenn sie gesundheitliche Probleme infolge ihrer härteren körperlichen Belastung (z.B. auf dem Bau) erleiden.
Was die entlassenen schwangeren Frauen betrifft, glaube ich nicht unberdingt dass das etwas mit dem allgegenwärtig besungenen “schwachen Selbstvertrauen der Frau”. zu tun hat. Ich stelle mir eher vor, dass eine ungerecht behandelte Person (die nicht unbedingt eine Frau sein muss) oft den Aufwand und möglichen Ertrag einer Klage betrachtet und dann ganz nüchtern entscheidet, dass die Angelegenheit einen Haufen Geld und Nerven kostet, die nicht jeder zu zahlen bereit ist und letzten Endes nicht einmal unbedingt als Sieger dasteht.
Von wegen Denglisch, ich sehe was Du meinst aber dann sollten wir’s bis zum Ende durchziehen. Dann müsste es nämlich Mamablog-User heissen, weil auf Englisch die weibliche Form des Wortes user immer noch user ist. Also müsste man querbeet Mamablog-User schreiben, auch wenn die Verfasserin eine Dame ist. Und das wird zweifellos einigen Mamablog-Benutzerinnen (so klingt’s wenigstens klar) sauer aufstossen
User hat eben im IT Umfeld einen etwas negativen Beigeschmack: Dumb User, DAU usw. IT wäre paradiesisch, wenn es keine Anwender gäbe.
Ich finde deshalb die Änderung auf Mamablog-Benutzerin eigentlich angebracht.
Blog wird von meinem deutschen Rechtschreibe-Prüfer in Word als deutsches Wort anerkannt.
Weblog: Weltweites Gewebe-Tagebuch wäre die genaue eingedeutschte Version.
User hat eben im IT Umfeld einen etwas negativen Beigeschmack: Dumb User, DAU usw. IT wäre paradiesisch, wenn es keine Anwender gäbe.
Ich finde deshalb die Änderung auf Benutzerin eigentlich angebracht.
Bl0g wird von meinem deutschen Rechtschreibe-Prüfer in Word als korrektes Wort anerkannt. Weltweites Gewebe-Tagebuch wäre die genaue eingedeutschte Version.
@Long John Silver
Also jetzt ist mir ein Stein vom Herzen gefallen, weil Du auf das Duz-Ritual verzichtet hast ;-. Oder soll ich es doch bedauern…hm?
Zur Sache: Nein, es wird nicht sauer aufstossen, denn es ist korrektes Englisch und heisst nun mal USER und nicht wie hier fälschlicherweise in Denglisch USERIN oder wie von Dir und auch Katharina erklärt -BENUTZERIN. Ach ja, sorry dass ich mich erfreche, in Grossbuchstaben die Dinge zu betonen – aber sowas schreit nach KORREKUR! Das tut ja direkt in den Augen weh und hat mich immer irgendwie gestört, doch! Aber wie Du das hinkriegst hier mit dem Schriftsetzen in italic und dem Fettdruck etc. lässt mich schon staunen…benützt Du eine Rechtschreibe-Korrektur im Wordprogramm und machst dann copy/paste?
@Widerspenstige 31. Juli 2010 um 21:54:
Kursiv und fett sind tags, die im eingabefeld benutzt werden koennen. Hotel papa hatte dazu einmal eine anleitung hier gepostet. diese wurde jedoch entfernt. weshalb weiss ich nicht, wahrscheinlich, weil darin auch eine anleitung zur umgehung der warteschalufe bei angabe von links enthalten war.
es gibt aber wesentlichere probleme hier. naemlich navigation. ich jedenfalls finde mein eigenes zeugs manchmal nicht mehr. na ja. ich schiebe es manchmal auf die medis aber trotzdem. heute ist eh ein tag wo wieder einmal saemtliche buchstaben nur rumtanzen aufen dem schirm. zum verrueckt werden sowas. ich brauchte einen ganzen tag fuer meine gestrige schreibe.
Liebe Katharina
‘…heute ist eh ein tag wo wieder einmal saemtliche buchstaben nur rumtanzen aufen dem schirm. zum verrueckt werden sowas. ich brauchte einen ganzen tag fuer meine gestrige schreibe…’
So eine telephatische Übertragung ist schon mystisch, denn ich bin gerade dabei, Dir für Deine ‘gestrige Schreibe’ wie Du es so banal ausdrückst zu gratulieren! Was für ein understatement für Deine brillante Reflexion der essentiellen Dinge des Lebens überhaupt – standing ovation für Deine Mühe, Dein beeindruckendes reiches Wissen, Deine Ausdauer im Erklären, im Richtigstellen von Ungereimtheiten und Klartext wo nötig. Dass dies seine Zeit gebraucht hat und wie Du soeben bestätigst, einen ganzen Tag dafür investiert hast – dafür allerliebsten Dank!
Ich bin noch am Suchen in meinen Büchern über Kabbalismus wegen dem Wort ADAM, welches Du ausgezeichnet erkärt hast:
‘…1. Der Schöpfungsmythos zu Adam und Eva ist nicht christlich:
Gemäß Sibyllinisches Orakel (150 v. Chr. bis 300 n. Chr) ist Adam ein Notaricon aus den Anfangsbuchstaben der Worte anatole (Ost), dusis (West), arktos (Norden), and mesembria (Süden).
Nach Rabbi Yohanan (2. Jhd.) ist es ein Notaricon der Worte afer (Staub), dam (Blut), und marah (Pflanzengalle).
Nach Talmud ((Traktat Sanhedrin 38b (1. Jhd. CE) war Adam ein Golem….’
@Widerspenstige
Wegen der Kursiv- bzw. Fettschrift, das sind in der Tat HTML-Tags. Klingt kompliziert, ist jedoch simpel.
Kursiv Anfang = “”
Kursiv Ende = “”
Fett Anfang = “”
Fett Ende = “”
Fett Kursiv Anfang = “”"”
Fett Kursiv Ende = “”"”
Und so weiter. Merke: Ich habe die Gänsefüsschen oben nur eingebaut, damit die Webseite die Tags nicht als Code interpretiert (und den Text somit nicht anzeigt). Also bei den oben beschriebenen Tags alle Gänsefüsschen wegnehmen.
Voilà.
Oh verflucht, jetzt hat diese blöde Webseite den Code doch noch verschluckt. Zweiter Versuch.
Kursiv Anfang = [i]
Kursiv Ende = [/i]
Fett Anfang = [b]
Fett Ende = [/b]
Fett Kursiv Anfang = [i][b]
Fett Kursiv Ende = [/i][/b]
In Wirklichkeit muss man dann die “Klammer auf” mit dem Zeichen “kleiner als” ersetzen. “Klammer zu” muss man mit dem Zeichen “Grösser als” ersetzen.
So.
@Long John Silver (treasure island is a real treasure…)
Also gleich mal ausprobieren:
Wenn ich etwas in >ikursiv/ibfett/bib/i/bigezündet/ib1. August 2010/bib/i/b<!
Voilà!
@Widerspenstige: “Wenn ich etwas in >ikursiv/ibfett/bib/i/bigezündet/ib1. August 2010/bib/i/b<!"
schreibt sich:
"Wenn ich etwas in kursivfettgezündet 1. August 2010!”
die tags sind verschachtelt und muessen mit “/” von innen anch aussen aufgeloaest werden. Resultat:
Wenn ich etwas in kursivfettgezündet 1. August 2010!
Wie geht es der Suche über Kabbalismus?
Ach ja: Happy 719th birthday, Switzerland!
Einen gluecklichen siebenhundertundneunzehnten Geburtstag, Schweiz!
Nocheinmal wegen schreibweise:
“Wenn ich etwas in >ikursiv/ibfett/bib/i/bigezündet/ib1. August 2010/bib/i/b<!"
schreibt sich:
"Wenn ich etwas in [i] kursiv [/i] [b] fett [/b] [b] [i] gezündet 1. August 2010 [/i] [/b] !”
die tags sind verschachtelt und muessen mit “/” von innen anch aussen aufgeloaest werden.
dabei "[" ist das zeichen fuer 1 ist kleiner als 2 und "]" das zeichen fuer 2 ist groesser als 1 .
Resultat:
Wenn ich etwas in kursiv fett gezündet 1. August 2010 !”
Einen gluecklichen siebenhundertundneunzehnten Geburtstag, Schweiz!
Dankeschön Katharina und auch Long John Silver für Eure Geduld und HIlfsbereitschaft!
Es hat mir einfach ganze Sätze geschluckt, weil ich Zeichen wieder mal verwechselt habe…grösser als ist nicht kleiner als und umgekehrt…genau wie links oder rechts ständige Verwechslungen in meinem Leben, bin einfach eine Linkshänderin, seufz!
Also nochmals das Ganze und jetzt als Mutprobe ob ich’s hinkriege mit dem und :
Es war ein gestern und nachträglich doch noch ein schöner !
P.S. Das mit dem ‘html color’ werde ich mir vornehmen, wenn ich mehr Zeit und Konzentration habe – bin neben mir z.Zt….
Hurrah, jetzt hab ich’s gecheckt und das wird Mister Correction und auch Katharina auch freuen:
Es war ein explosiver Nationalfeiertag gestern und ich wünsche trotzdem einen schönen 1. August 2010!
Vielleicht wissen inzwischen ein paar EinwohnerInnen der Schweiz vermehrt, wieso wir lieber Feuerwerk in die Luft schiessen als uns endlich über Röstigraben und sonstige Gräben zu unterhalten und sie vorallem mal zuzuschütten – gemeinsam an einem 1. August in Zukunft…?! Ein Hirngespinst, ich weiss….ich weiss…….
“Vielleicht wissen inzwischen ein paar EinwohnerInnen der Schweiz vermehrt, wieso wir lieber Feuerwerk in die Luft schiessen als uns endlich über Röstigraben und sonstige Gräben zu unterhalten”….
weil am 1. August uns danach ist, so zu schwafeln wie uns der schnabel gewachsen ist?
weil es meist einer der tage ist, wo das wetter sommerlich ist und die hoehenfeuer mit den feuerwerken und der <b. erhabenen landschaft halt so schoen sind, dass worte uebrfluessig sind?
weil tete de moine zwar ein koestlicher kaese ist, aber nach einigen halbeli epesses und vielleicht kirsch die aussprache fuer die roeschti-leute schwierig wird?
immerhin trinken die roeschtileute den epesses und die waadtlaender verkoestigen den kirsch dazu.
Seit langem der beste Artikel, den ich auf der mamablog Seite gelesen habe, (die ich ansonsten oft auch als mamblablablog-Seite bezeichnen würde). Auch wenn er inhaltlich polarisiert, so stellt er wesentliche Fragen: Wie wollen wir leben? Wie ermöglichen wir Glück? Welche Lebensformen sind denkbar? Welche gesellschaftspolitischen Korrekturen wären sinnvoll? Dass dazu vergangene Kulturen bemüht werden, ist im Sinne einer Horizont-Öffnung hilfreich, auch wenn wir zu den alten Griechen nicht zurück können geschweige denn wollen.
Was für eine heile Welt, in der solche Fragen gestellt werden!
Ps. Die Römer sind mir da eh symphatischer. Wein Weib Gesang oder Brot und Spiele? Als freier Bürger ist beides schön. Als Sklave wirds wohl bei beiden nicht so toll gewesen sein.
Bin trotzdem auch in dieser besten aller Welten lieber ein Mann
Warum?
Darf er nicht ?
Klar darf er, mich interessiert nur, warum. Wie kann man etwas als besser einschätzen, wenn man das Andere nicht kennt, oder sind die Nachteile des Anderen so offensichtlich, dass man gar nicht mehr zu wissen braucht?
Warum was?
Lieber ein Mann? Weil ich mich dann nicht von einer Jahrtausende währenden Unterdrückung zu einer Emantipation drängen lassen muss, sonder einfach als das andere Geschlecht mit Vor und Nachteilen leben kann. Und muss auch keine Schuldigen suchen. Das meiste liegt ja sowieso in meiner eigenen Hand und der Schuldige ist somit klar
Ist das denn so wichtig zu wissen, ob eine andere Person sich als Frau/Mann wohl fühlt? Ich persönlich würde mich gerne mal ein paar Monate Lang in ein fatales Wahnsinns-Tussi verwandeln und von einem Traummann mit Waschbrettbauch zu schicken Ferien in der Südsee eingeladen werden. Was würde ich mich amüsieren ab den Geschichten, die die Männer mir herunterleiern, nur weil sie mit mir ins Nest wollen, hihi!! Aber trotz allem fühle ich mich ganz wohl in meiner Haut als Mann, obwohl das nicht nur faktische Vorteile bringt. Das mit dem wohl fühlen kann man nicht rational erklären, und unter dem Strich hätte ein Mann, der sich in seiner männlichen Haut nicht wohlfühlt, wohl ein Problem, oder ?
Etwas einfach, diese Sichtweise, Hans Mustermann, aber es sei Ihnen verziehen, ist schliesslich fast Wochenende.
@Long John Silver
Kann ja nur wieder von einem sexistischen Mann gewünscht werden.
Hihi, wahnsinns Tussi mit Doppel D und Ausschnitt
Du weisst doch, Frauen wollen nicht “ins Nest” sonder nur “geliebt” werden *lach* Dickes Konto schaded der Liebe aber nicht.
@Pippi Langstrumpf
Wenn ich’s kompliziert sehen wollte wäre ich ja eine Frau geworden *lach*
Und ja, WE ruft. Für einfach gestrickte wie mich. Ein paar Biere, unsinniges Gequatsche über Gott und die Welt und viel Spass. Bei Glück auch ein bisschen Rumknutschen mit einer Frau die mein Gelabber auch nur mit Alkohol ertragen konnte und daher einfacher in Stimmung kommt *megagrins*
In diesem Sinne schönen 1. August und ein prost auf unser ach so perfektes “Vater”Land
ps. Ja ich weiss: Sexistisch, also ein Grund mehr Mann zu sein. Unterliege ja sowieso dem Generalverdacht
hmm…, rückwärts gewandt kommt man nur schlecht vorwärts.
hmm…, das bezieht sich auf stefan s. post.
Hm, noch nie rückwärts gelaufen, Auguste? Das kann für die einen auch vorwärts bedeuten. Einfach rückwärts vorwärts- back to the future also.
Ein Murks ist das.. also wirklich!
hmm…, ich wollt ja diesen slogan der fdp unterjubeln, aber die sagten mir, dass sie, so sehr sie auch vorwärts wollten, bei wahlen nur noch “hindertschi” machen würden. und mein: “mit gabi huber eine nasenlänge voraus…” passte ihnen auch nicht so richtig. aber wer merz hat, braucht sich über schmerz nicht zu beklagen. total vermurkst der laden.
Diese Partei ist wirklich auf den Hund gekommen, schade! Weil die Ideen von Freiheit und Liberalität eigentlich sehr schön sind, wer wollte das nicht. Weil aber seit langem der Portemonnaie-Freisinn regiert, hat es für den idealistischen Ansatz keinen Platz, ich sehe kein Ende dieser Tendenz, leider…..
@ pippi
hmm…, vielleicht sollten wir uns cara mia’s vorschlag doch durch den kopf gehen lassen. der mit dem forderungskatalog von ihr heute mittag war ein brüller und voll ins schwarze getroffen. was jene partei angeht, ohne die “mitleids-stimmen” sähe es noch düsterer aus – was für ein trauerspiel.
Auguste, ich hab genau dasselbe gedacht bei Cara’s “Forderungskatalog” heute, so treffend!
Mein Gott, die FDP: Gibt’s die noch..?!
Seit langem der beste Artikel, den ich auf der mamablog Seite gelesen habe, (die ich ansonsten oft auch als mamablablablog-Seite bezeichnen würde). Auch wenn er inhaltlich polarisiert, so stellt er wesentliche Fragen: Wie wollen wir leben? Wie ermöglichen wir Glück? Welche Lebensformen sind denkbar? Welche gesellschaftspolitischen Korrekturen wären sinnvoll? Dass dazu vergangene Kulturen bemüht werden, ist im Sinne einer Horizont-Öffnung hilfreich, auch wenn wir zu den alten Griechen nicht zurück können geschweige denn wollen.
Die Frauen suchen sich bekanntlich die Männer aus. Eine Frau die sowas schreibt ..
Aus welchem Grund verhindert der Mann immer noch die weibliche Selbstentfaltung?
.. hat offensichtlich daneben gegriffen und ist selber schuld.
Wie sollen die Frauen in unserer Gesellschaft mehr zu sagen haben, – wenn selbst unsere lieben Frauen dauernd zum Ausdruck bringen, dass die ” Weiber ” sich nicht überall drein mischen sollen. – Sei das in der Kirche oder eben auch im Bundesrat. – Wie können Frauen sich wohl fühlen , wenn sie sich dauernd selbst erniederigen. – Ich will auch zu sagen haben und zwar ziemlich viel, – nicht Alles den Männern überlassen. – Meine Welt hat nur Sinn, wenn ich gleichberechtigt darin wirken und leben darf! – Das habe ich schon ziemlich früh für mich in Anspruch genommen , und ich werde es auch nicht lassen, – bis ich nicht mehr entscheidungsfähig bin.
Und das ist auch keineswegs ” Feminismus ” , sondern eben die Gleichberechtigung für alle Menschen , gleich welchen Alters,
Hautfarbe und und Geschlecht.
Ein Unterschied zwischen Männern und Frauen könnte darin bestehen, dass die einen eine Welt voller Probleme und die anderen eine Welt voller Lösungen sehen. Und dann gibt es da noch jene, denen Taten einfach wichtiger sind, als Worte.
Gretchenfrage: Wer ist wer..?
Gretchenfrage: Tut es nicht langsam weh, sich und seinesgleichen immer so in den Himmel hinauf zu loben? Eigenruhm stinkt, Marcel…… oder wird da am Ende etwas kompensiert? Fragen über Fragen……
Konkret Pipi, was ich von den Frauen in Zukunft als Mann verlange:
- mehr Eigeninitiative
- mehr Mut
- mehr Verantwortungsgefühl
- mehr Selbsbewusstsein
- mehr Stärke
- mehr Motivation
- mehr Taten und, natürlich ganz wichtig,
- keine Versorgeransprüche mehr
Nicht mehr und nicht weniger. Nur mit solchen Frauen lässt sich ein gemeinsames Leben aufbauen, das auch wirklich hält.
@ Marcel Zufferey, Juli 2010 um 22:21
Konkret Pipi, was ich von den Frauen in Zukunft als Mann verlange:
- mehr Eigeninitiative
- mehr Mut
- mehr Verantwortungsgefühl
- mehr Selbsbewusstsein
- mehr Stärke
- mehr Motivation
- mehr Taten und, natürlich ganz wichtig,
- keine Versorgeransprüche mehr
Nicht mehr und nicht weniger. Nur mit solchen Frauen lässt sich ein gemeinsames Leben aufbauen, das auch wirklich hält.
hey marcel! bin begeistert, endlich mal ein mann der weiss, was er braucht (und das meine ich nicht zynisch). Bedenke aber folgendes:
ich kenne einige frauen, die nach diesen prinzipien versuchen zu leben und das durchaus mit grösster konsequenz. die folgen aber sehen so aus: die meisten dieser frauen leben beziehungslos, ab und zu kommen sie bei einem one-night-stand “zum zuge” und das war’s. und zwei davon sind dominas. was sagt diese statistik zumindest über mein männliches umfeld aus (ok, nicht repräsentativ, aber immerhin mein umfeld)? zu viele männer lachen sich immer noch „mädels“ an, dh frauen die oben genannte kriterien kaum erfüllen. ich will dir nicht zu nahe treten, aber ich hege ganz einfach den verdacht, dass sich die meisten (auch frauen) einfach in einer zu romantischen welt bewegen und sich dadurch niemals die frage stellen, was man/frau braucht. weil „wollen“ tun wir ja immer etwas anderes und kriegen tut man/frau es ohnehin nie oder nur die „luftschloss“-version, die dann, ups, irgendwann mal zusammenbricht, wie ein kartenhaus… ich gehöre übrigens auch zu diesen frauen, die deine kriterien leben. das hat für mich mit selbstachtung zu tun. nicht mehr und nicht weniger, aber der preis ist wie gesagt die beziehungslosigkeit, die mir im moment (noch) nicht zu schaffen macht. aber wer weiss, vielleicht muss ich dann vor meiner selbstachtung kapitulieren, um nicht mehr beziehungslos zu sein – habe ja schliesslich auch bedürfnisse und bin er meinung, dass der mensch nicht zum alleine leben konzipiert ist.
Angst vor selbstbewussten Männern, Pipi? Ich habe weiter oben extra noch eine Liste erstellt, wie man auf Kritik am Feminismus und an Frauen- Kritik ist ja nicht einfach per se frauenfeindlich (ausser man hat etwas zu befürchten)- reagiert. Hier, extra noch einmal für Dich:
- alle diese Männer sind frustriert (doch das haben Sie ja bereits schon gelernt, bravo),
- kriegen keine mehr ab, bzw.
- keinen mehr hoch,
- sind Jammerlappen, denn sie sollen schliesslich stark sein und nie, nie weinen (das kann man ihnen dann postwendend wieder vorwerfen, was zweifellos ein psychologischer Vorteil ist: Es geht doch nichts über alte Geschlechterstereotypen, nicht wahr?)
- haben eigentlich Angst vor starken Frauen,
- wünschen sich die Frauen in Wirklichkeit nur zurück an den Herd,
- haben ganz sicher Probleme mit den Frauen (sehr empfehlenswert: welcher Mann will schon Probleme mit Frauen haben? Eben.)
- sind reaktionäre, denkfaule, behaarte Nutztiere
- sind alles Rechtsextreme
Ich bin überzeugt, dass Du eine Kategorie für mich finden wirst- obwohl Du mich noch nicht einmal kennst. Aber Hauptsache, man kann (berechtigte) Kritik mit allen Mitteln unter dem Deckel halten.
Schönen Abend
@Marcel – Um mich selber von weiter oben zu zitieren:
“Einmal kamen ein paar Gender-Wissenschaftler zu mir und baten mich, etwas über die Verhaltensbiologie beim Menschen zu erzählen. Sie wollten wissen, was denn die Biologie zu den ‘angeblichen Geschlechterunterschieden’ zu sagen habe. Sie waren am Ende ziemlich enttäuscht, dass Männchen und Weibchen sich eben doch in den meisten Situationen signifikant unterschiedlich verhalten.” – Dozent der Verhaltensökologie
Will sagen: ‘ein paar Gender-Wissenschaftler’ sagt es doch. Es handlet sich nicht um Wissenschaft.
Damit sollten Sie ja über (alten wie neuen) Geschlechtsstereotypen stehen, denn Selbstbewusstsein – mit oder ohne Chichi- macht mittelmässigen Menschen unheimlich Angst.
Wäre das Verhalten von Frauen und Männern gleich, dann wäre diese Welt um einiges langweiliger. So könnte etwa nicht über das Mysterium der Frau und die Rätselhaftigkeit des Mannes über Jahrhunderte in Kunst und Philosophie nachgedacht werden.
Ohne die geschichtliche Einführung wäre der Artikel ja spannend. Aber die anfängliche Präsentation einiger fragwürdiger Aussagen wirft leider ein etwas schräges Licht auf den Artikel. Ebenfalls passt der Titel überhaupt nicht zum Text, da hier sehr persönlich gefärbte Meinungen und Vorschläge der Autorin auf die Allgemeinheit projiziert werden.
Firmeneigene Kinderkrippen sind nett, aber illusorisch, da sich diese nur grosse Firmen leisten können. KMUs haben hier keine Chance und was machen Selbständige? Eien staatliche Lösung ist hier definitiv fairer. Die Bemerkung der Altersoasen ist interessant, allerdings muss hier genau abgewogen werden, wer dann von wem profitiert.
Der Artikel ist sicher thematisch interessant. So wird der Bogen von Mystik (Santa Maria, Schöpfungsmythen) über Religiöse Institute (katholische Kirche) zu Staatsformen (Antikes Griechenland, Preussen) und Arbeitsrecht und Familie gespannt. Soweit zur Einleitung.
Der Artikel springt dann übergangslos zu einem Philosophischen Manifest, wo ein weises Matriarchat postuliert wird.
Der zentrale Absatz „den wirklichen und grössten Wert der Gesellschaft anzuerkennen, nämlich den Himmel in den Herzen der kleinen Mädchen und Jungen.“ Ist ein persönliches spirituelles Bekenntnis, das mir sehr gut gefällt.
Der Rest ist ein Forderungskatalog an die politischen Entscheidungsmacher. Diese werden aus einer nicht hinterfragten oder begründeten Position der Anspruchsberechtigung gestellt.
Allerdings sind einige Punkte faktisch falsch:
1. Der Schöpfungsmythos zu Adam und Eva ist nicht christlich:
Gemäß Sibyllinisches Orakel (150 v. Chr. bis 300 n. Chr) ist Adam ein Notaricon aus den Anfangsbuchstaben der Worte anatole (Ost), dusis (West), arktos (Norden), and mesembria (Süden).
Nach Rabbi Yohanan (2. Jhd.) ist es ein Notaricon der Worte afer (Staub), dam (Blut), und marah (Pflanzengalle).
Nach Talmud ((Traktat Sanhedrin 38b (1. Jhd. CE) war Adam ein Golem.
Diese Quellen haben eines gemeinsam: Adam wurde als Hermaphrodit, physiologisch und spirituell sowohl weiblich als auch männlich, geschaffen.
Der Hinweis auf Golem verknüpft diese Jüdisch-Christlichen Quellen zu den älteren von Sumer, Assyrien und Babylon. „Nephilim, Elohim, und Anunnaki kamen von Nibiru (Marduk) nach Dilmun“ und dass Adam als Golem ein genetisches Insert war:
Das Sumerische biogenetische Experiment beginnt.
Bewässerung des Baums des Lebens – Schaffung eines Stammbaumes (Blutlinie).
Ea steht in seinem wässrigen Haus, das Apsu.
Enki geht aus dem Wasser heraus zum Land, das von seinem Kurier Isimud, Gesichter bereitwillig identifizierbar durch seine zwei in entgegengesetzte Richtungen (Dualität) schauenden Gesichter, umsorgt wird. – Der Schwanz oder das Zeitalter des Löwen
Enki steht mit den Göttern und dem Eingeführten.
Das Wasser des Lebens, das in die Laborglaswaren fliesst, zeigt alchemische Zirkulationen an.
Die Erschaffung des ersten Menschen.
Laborbehälter symbolisieren die Blutlinie und den Baum des Lebens.
Übergabe des Wassers/der Flüssigkeit/des Blutes des Lebens an einen biogenetisch konstruierten Menschen. Menschen sind eine hybride Spezies.
Dualität – Yin Yang.
Männlich-weibliche Trennung von Doppelseelen-Aspekten – Wiedervereinigung in 2 Exponent 11 – 2 Exponent 5 – 2 Exponent 2.
2: Die Aussage „Demgegenüber wird die Erziehung der alten Griechinnen bis heute als schlecht und verwerflich hingestellt.“ Entbehrt jeder Grundlage:
Erstens ist der Bezug zur Rolle von Hetären und damit der diversen Formen und gesellschaftlichen Stellungen von Prostituierten im antiken Griechenland unglücklich.
Andererseits zeigt gerade der zitierte Artikel ansatzweise die Differenziertheit von Frauenrechten in der Antike und insbesondere deren Wandel über die Zeitperiode hinweg.
Generell ist es umgekehrt als die Aussage suggeriert. Im Europäischen Kulturerbe der Neuzeit wird gerade auf die Antike als frühere goldene Epoche Bezug genommen. Nicht umsonst wird mit dem Wort Renaissance als Beginn der Europäischen Neuzeit eine Wiedergeburt dieses goldenen Zeitalters ausgedrückt.
Da wäre der kulturelle Dipol der römischen Republik (später Imperium) und Griechenland und dessen Analogie in der Neuzeit interessant:
Auf der einen Seite eine Republik im modernen Sinn, auf der anderen Seite eine Föderation von Stadtstaaten.
Auf der einen Seite eine politische Grossmacht mit genau definierten Institutionen eines Staatswesens, das eben durch die klare Prozessdefinition dieser Instrumente, durch technologische Überlegenheit und ein in der Gesellschaft perfekt hineinorganisiertes Militärwesen dominant blieb (immerhin über etwa 1000 Jahre); auf der anderen Seite eine kulturelle Grossmacht, die, was Staatswesen, Technologie und Militärwesen betrifft, damals so unbedeutend war wie das antik griechische Erbe auf diesen Gebieten heute ist – ausgenommen die Mathematik.
Rom war wegen der macht und der wahrgenommenen Dekadenz gehasst, aber die Vorteile des Staatswesens wurden gerne übernommen und davon profitiert. Griechenland wurde wegen seiner kulturellen Beiträge geliebt und idealisiert – und eben nicht verworfen.
3: „Das weise Matriarchat“. Einerseits wird die katholische Kirche berechtigterweise kritisiert. Gerade die katholische Kirche legitimierte sich mit – von Gott inspirierter – Weisheit und damit jenseits von Zweifel und Argumentieren und zementierte damit das klerikale Patriarchat. Andererseits wird mit einem weisen Matriarchat eine alternative postuliert, die sich auf die selbe weise legitimieren will.
4: Die angeblich heute herrschende militärische Disziplin entspricht schlichtweg nicht den Tatsachen. Würden heutige Regierungen nur etwas mehr preussische Selbstdisziplin üben, hätten wir nicht die Ausgabenexzesse, die uns in den Grund fahren. Würden heutige Firmen-Oberhäupter mehr preussische Selbstdisziplin üben und etwas mehr Patron oder Matrone sein, hätten wir nicht die Exzesse auf jener Führungsebene zu Lasten ihrer geheuerten und gefeuerten Schützlinge. Auch da ein nicht logisches Scheinargument.
5: Das Umdenken Deutschlands: das Umdenken, wie gesagt wird, war nicht eine Entwicklung von innen – in den Köpfen der Bürger, sondern von aussen diktiert durch die alliierten Mächte. Dieser Prozess ist wegen der ganz anderen historischen Entwicklung gar nicht auf die Schweiz oder Amerika als kontinuierliche Republiken anwendbar. Was unterschlagen wird, ist, dass die deutsche Entwicklung ohne die dunklen dreissiger und vierziger Jahre anders verlaufen wäre. Es stimmt aber, dass es ultimativ das Führungs-Versagen der letzten preussischen Oberhäupter war, das Deutschland in den Schlammassel der dreissiger und vierziger Jahre brachte.
6: Einige der Forderungen sind nicht realistisch. So ist es etwa nicht Aufgabe einer Firma, als Betreuungs-Stätte zu fungieren. Dies gesetzlich zu fordern, zwingt Firmen Aufgaben wahrzunehmen, die nicht zu ihrem Wirkungsfeld gehören.
Den Ansatz, die Wohnstrukturen zu verändern finde ich sehr gut und wohl etwas, der über gut eingefädelte Massnahmen heute machbar ist. Allerdings spricht dagegen, dass in Wirklichkeit die Mehrgenerationen-Grossfamilie geografisch sehr getrennt ist.
Was diese Forderungen eigentlich bedeuten, ist, weg von der Ultra-Mobilität hin zu kleinräumigeren Strukturen, die Menschen generell und über Generationen hinweg näher zusammenbringt.
Ein interessantes Paradoxon: Die Ultra-Mobilität bewirkte ein sich voneinander Entfernen der Menschen und Generationen und ein weniger an Mobilität, ein näher zu Wohnformen in menschlicheren Dimensionen.
Ich applaudiere lange und kräftig solcher Ausdauer. Über einzelne Punkte in Ihrem Sermon könnte man wieder streiten – wie in einer Yeshive – aber wenigstens haben Sie sich die Mühe genommen, Punkt für Punkt in diesem manifest-gewordenen Kultur- und Historienpuff Ordnung zu schaffen. Es ist nicht schwierig, viele verschiedene interessante Gedanken anzudenken. Es kommt aber darauf an, sie zu verstehen und dann zu Ende zu denken!
Kompliment auch meinerseits, Katharina, obwohl ich in Geschichte- v. a. Religionsgeschichte- nicht bewandert bin.
PETER, Du bringst es auf den Punkt! Mehr kann man zu diesem Thema nicht mehr sagen! Das Thema ist mehr als ausdiskutiert. Machen wir uns doch keine Gedanken, was das Weib will – das ist doch – entschuldige fuer den Ausdruck aber- scheiss egal.