
2000 Jahre Kirchengeschichte prägen das Bild der Mutter als Heilige.
Eine Carte Blanche von Mamablog-Userin Heidi Banz.
Was will das Weib wirklich? So wurde vor zwei Wochen an dieser Stelle gefragt. In dieser Frage höre ich 2000 Jahre Kirchengeschichte widerhallen. Und ich habe eine Gegenfrage: Aus welchem Grund verhindert der Mann immer noch die weibliche Selbstentfaltung?
Die katholische Kirche hat eine Gesellschaftsordnung geprägt, die auf der Unterdrückung der persönlichen Entfaltung der Frau gründet, auch bekannt als die drei K: Kinder, Küche und Kirche. Der christliche Mythos von Adam und Eva besteht ja bis heute und ist leider immer noch für viele die Basis des Denkens. Demgegenüber wird die Erziehung der alten Griechinnen bis heute als schlecht und verwerflich hingestellt. Warum eigentlich? Wer hat denn solche Angst vor gebildeten Frauen?
Ein weises Matriarchat ist der Familie, dem Staat und den Kindern förderlicher als vorherrschende militärische Disziplin. Es ist in den Köpfen der Menschen ein Umbruch nötig wie in Deutschland, das sich vom preussischen Kaiserreich über die kaum vollzogene Republik hin zur ersten brüchigen Demokratie und schliesslich zur fortschrittlichen BRD entwickelte.
Dies alles auf die Frauenfrage übersetzen hiesse: den wirklichen und grössten Wert der Gesellschaft anzuerkennen, nämlich den Himmel in den Herzen der kleinen Mädchen und Jungen. Es muss das Ziel sein, diese in ein freudiges Vorwärtsstreben und in ein erfülltes Erwachsenendasein auf dieser Welt zu führen. Das ist es, was sich die gegenwärtigen und künftigen Mütter (und auch Väter) wünschen.
Wie kann dies geschehen? Indem Hausarbeit und Erziehung endlich im ganzen Land die verdiente Wertschätzung erfahren. Frauen und Männer zwischen 30 und 40 stehen voll im Beruf und können sich karrieremässig kaum eine Auszeit leisten. In den früheren Jahren wurde eine weibliche unverheiratete Angestellte, kaum war sie schwanger, meist vor die Tür gesetzt. Schande und Ausgrenzung waren die Folge. Was heute etlichen intellektuellen Mitgliedern internationaler Firmen, gerade im Raum Basel, möglich ist, davon können die Bürgerinnen und Bürger der übrigen Schweiz nur träumen. Hier also konkret, was sich Frauen vorstellen:
- Wertneutrale Gleichstellung: Anders sein heisst nicht minderwertig sein.
- Höheres Bildungsniveau für alle Bürger, erfolgreich fördernde Kindererziehung.
- Jede Firma sollte von Gesetzes wegen verpflichtet werden, entsprechend der Angestelltenzahl männliche und weibliche Personen zur Unterstützung der Väter und Mütter im Betrieb mit vertraglichen Bedingungen zu verpflichten.
- Die Diskussion um die Kinderhorte fällt damit weg. Viele ältere (und jüngere) Personen (Ersatzgrosseltern) finden eine neue bezahlte Aufgabe, die dritte Generation wird endlich integriert.
- Der Schlüssel dazu: Neue Wohnstrukturen für Leute ab 60. Altersheime werden zu freudigen Lebensoasen; vorstellbar als Wohnhäuser mit Gemeinschaftsräume und Gärten, wohin Kinder zu jeder Zeit gebracht und abgeholt werden.
- Gleiche Bildungschancen für alle, nach individuellen Fähigkeiten. Die jungen Leute sollen nicht vom Wissen ferngehalten, sondern durch Wissen zu einer höheren ethisch moralischen Gesamtverantwortung geführt werden. Heute ist Bildung immer noch an die finanziellen Möglichkeiten der Eltern gekoppelt. Was aber übersehen wird: Dass richtige Bildung zu einer neuen Lebensverantwortung führt (siehe altes Griechenland). Ein ganzes Volk auf hohem Bildungsstand, das ist die beste Zukunftsgarantie.
Die Redaktion dankt Mamablog-Userin Heidi Banz.
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Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und erwartet ihr erstes eigenes Kind.
Jeanette Kuster ist Redaktorin bei einem Fachmagazin, freie Journalistin und Mutter eines zweijährigen Mädchens. Vor der Geburt ihrer Tochter war sie bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Jeanette Kuster lebt mit ihrer Familie in Zürich.
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Polemisch zusammengefasst: Noch immer weiss niemand, was das Weib wirklich will- auch das Weib selber nicht. Warum also sollte das ausgerechnet ein Mann herausfinden?
Allgemeiner zusammengefasst: Wir sind immer noch weit entfernt von einer Gesellschaft mit selbstbestimmten Rollen (Emma Nr. 3 / Sommer 2010)- und zwar sowohl Männer als auch Frauen. Ich denke, das kommt der Wahrheit mit Abstand am nächsten und trifft den Nagel auf den Kopf.
Vielleicht liegt das ja auch daran, dass es “das Weib” gar nicht gibt? Ich finde, wir sollten uns keine wie auch immer geartete Rollen aussuchen (müssen), nach denen wir dann zu leben haben – leben wir doch einfach unser eigenes, selbstbestimmtes Leben frei von allem Rollenzwang!
Lieber Stefan
Schön hast du das gesagt. “Frei von allem Rollenzwang”. Da denke ich an Freiheit. Allerdings stosse ich da an die Grenzen meiner eigenen jahrtausendealten mentalen Konditionierungen und Tabus die mir im täglichen Leben begegnen. Ist nicht der (ich sag’s mal so) menschliche Geist extrem programmiert durch Gebote die man in den Tiefen seiner selbst findet wie z.B.: “du darfst nicht Schauen auf deines Freundes Frau”?
Sei gegrüsst,
Holger
@ Anita Beeler
Frau Beeler, darf ich Sie etwas in die Schranken weisen bevor Sie auf dem Mamablog Ihren Karren komplett zertrümmern – Ihre Einträge riechen nämlich etwas nach Déjà vu. Mir scheint, dass Sie in Ihrer Position zwei Optionen haben: 1) Sie schmücken Ihre Einträge mit etwas mehr Objektivität und nehmen somit an der eigentlichen Diskussion teil (Brunhild Steiner ist da ein gutes Beispiel), oder 2) Sie machen voll auf Provokation, das kann sehr gut funktionieren sofern Sie auch eine gewisse Portion Witz und Geist mitbringen. Cara Mia und trotz allem auch Pippi gehören sicher zum notwendigen Übel des Mamablogs.
@ Marcel Zufferey, 30. Juli 2010 um 22:21
Konkret Pipi, was ich von den Frauen in Zukunft als Mann verlange:
- mehr Eigeninitiative
- mehr Mut
- mehr Verantwortungsgefühl
- mehr Selbsbewusstsein
- mehr Stärke
- mehr Motivation
- mehr Taten und, natürlich ganz wichtig,
- keine Versorgeransprüche mehr
Nicht mehr und nicht weniger. Nur mit solchen Frauen lässt sich ein gemeinsames Leben aufbauen, das auch wirklich hält.
hey marcel! bin begeistert, endlich mal ein mann der weiss, was er braucht (und das meine ich nicht zynisch). Bedenke aber folgendes:
ich kenne einige frauen, die nach diesen prinzipien versuchen zu leben und das durchaus mit grösster konsequenz. die folgen aber sehen so aus: die meisten dieser frauen leben beziehungslos, ab und zu kommen sie bei einem one-night-stand “zum zuge” und das war’s. und zwei davon sind dominas. was sagt diese statistik zumindest über mein männliches umfeld aus (ok, nicht repräsentativ, aber immerhin mein umfeld)? zu viele männer lachen sich immer noch „mädels“ an, dh frauen die oben genannte kriterien kaum erfüllen. ich will dir nicht zu nahe treten, aber ich hege ganz einfach den verdacht, dass sich die meisten (auch frauen) einfach in einer zu romantischen welt bewegen und sich dadurch niemals die frage stellen, was man/frau braucht. weil „wollen“ tun wir ja immer etwas anderes und kriegen tut man/frau es ohnehin nie oder nur die „luftschloss“-version, die dann, ups, irgendwann mal zusammenbricht, wie ein kartenhaus… ich gehöre übrigens auch zu diesen frauen, die deine kriterien leben. das hat für mich mit selbstachtung zu tun. nicht mehr und nicht weniger, aber der preis ist wie gesagt die beziehungslosigkeit, die mir im moment (noch) nicht zu schaffen macht. aber wer weiss, vielleicht muss ich dann vor meiner selbstachtung kapitulieren, um nicht mehr beziehungslos zu sein – habe ja schliesslich auch bedürfnisse und bin er meinung, dass der mensch nicht zum alleine leben konzipiert ist.
Ja, ich weiss: Es gibt zahlreiche Männer, die vor starken Frauen Angst haben- wohl auch deshalb, weil der Begriff der starken Frau in den letzten Jahrzehnten nicht nur überstrapaziert, sondern auch als Vorwurf- manchmal sogar ganz direkt- formuliert worden ist. Zudem kontrastiert er zu stark mit dem gleichzeitig überall immer noch hochgehaltenen weiblichen Opfermythos. Auch ich muss mich manchmal fragen, weshalb man den Begriff der starken Frau bei jeder sich bietenden Gelegenheit betonen, unterstreichen und fett schreiben muss. Ich meine, 24 Stunden lang, während 365 Tagen im Jahr immer- und fortzu stark sein müssen- das stelle ich mir als Mann recht anstrengend vor. Auch Männer können das nicht. Nur sind Männer in den letzten Jahrzehnteb- zumindest in den Augen gewisser Feministinnen- zu einer Art Sammelbecken für alle negativen Attribute geworden, die man sich vorstellen kann. Das ist insofern erstaunlich, als dass sich an ihrer wirtschaftlichen Bedeutung- und an ihrer Rolle als Versorger- im selben Zeitraum sozusagen nichts verändert hat. Im Kern erwarten immer noch viel zu viele Frauen, dass der Mann sie und ihre Familie wenn nötig alleine ernähren kann- was für mich ein völliger Anachronismus ist. Gleichzeitig aber dann… sind die Frauen merkwürdigerweise so stark, dass ihnen kein Kraut mehr gewachsen zu sein scheint. Das ist ein Wiederspruch, der mir gar nicht behagt: Versorgeranspruch und gleichzeitig stark und unabhängig sein wollen- das geht nicht. Entweder man ist stark und willens, mit dem Manne zusammen eine materielle und familiäre Grundlage zu schaffen- und im Notfall, beispielsweise Arbeitslosigkeit der Mannes, helfend einzuspringen- oder man lässt es bleiben und steht offen dazu, dass man es mit den feministischen Prinzipen nicht so genau nimmt und eigentlich lieber zuhause bleibt- ein Fazit, das in Emma Nr. 3 / Sommer 2010 ebenfalls- und noch mit viel deutlicheren Worten- gezogen hat:
“Viele Frauen ziehen sich auf die Position zurück, gar keiner Erwerbstätigkeit nachgehen zu können, weil die Aufzucht ihrer Kinder bereits ein Vollzeitjob sei. Damit weisen sie, ganz wie Muttern, dem Mann die alleinige Ernährerrolle zu, allerdings oft ohne die Gegenleistung einer Nur-Hausfrau (…) Entweder Frauen tragen zum Familieneinkommen bei – und lösen dabei vieleicht nebenbei das ein oder andere Selbstverwirklichungsproblem – oder sie hören auf zu jammern und akzeptieren die Rolle der Hausfrau und Mutter.”
Und das in der Emma, man höre ind staune! Sobald sich der stumme Vorwurf (oder das damit verbunden Missverständnis) ich, starke, unabhängige Frau, Du Mann, du nichts in eine wirklichkeitsnähere Version verwandelt, werden auch die starken Frauen nicht mehr einsam sein.
Denn viele Männer werden begreifen, dass der Vorteil selbstständiger Frauen vor allem darin liegt, dass man mit ihnen gemeinsam ein Leben aufbauen kann, dass beiden Seiten viel mehr Optionen bietet: Man kann sich mehr leisten, man hat weniger Existenzängste, denn die Frau kann bei drohender Erwerbslosigkeit des Mannes die Ernährerrolle übernehmen und er umgekehrt den Haushalt schmeissen und viele andere mehr. Speziell aus Sicht des Wandels auf den Arbeitsmärkten ein unschätzbarer Vorteil- und tragender, sicherheitenspendender Pfeiler in wirtschaftlich unsicheren Zeiten.
Ich weiss nicht, was “das Weib” will, aber zum Glück nun, was der Marcel. Und ich kann sagen, was die Cara Mia will, masse mir aber nicht an, für alle Weibspersonen zu sprechen. Da liegt doch die Krux. Manche Männer wollen, was der Marcel will, andere ziehen “und ewig lockt das rätselhafte Weib” vor und gehen gen Russland.
Was die Cara will? Das was sie hat, die ist zufrieden. Meidet die Männer, die ihr nicht passen, und sucht die andern. Dito Frauen, dito Kollegen… Die Cara ist gerne selber ihre Herrin und Meisterin, hat ihren Stolz und ihren Unabhängigkeitsspleen, und braucht keine Ritter. Andere Weibspersonen suchen aber die schützende Schulter und haben den Augenaufschlag drauf. Dürfen sie doch. Also. Zu jedem Deckeli gibts ein Häfeli oder so. Wo ist das Problem schon wieder?
Im Prinzip jeder und jede nach seinem Gusto, Cara mia, das finde ich eigentlich auch.
Ich bin mal gespannt, welches Beziehungsmodell sich in Zukunft durchsetzen wird. Von der reinen Versorgerehe mit rechtloser Frau zur Versorgerehe Plus (oder Versorgerbeziehung Plus, wie man will), wie sie die Zeit einmal genannt hat, hat es 30 Jahre gebraucht.
Die nächsten 30 Jahre versprechen also spannend zu werden. Wenn wir da einen Blick nach Schweden werfen, dann werden Beziehungen- in welcher Form auch immer- geradezu zu einem Fluidum werden; ein ständiges Kommen und Gehen also. Wusstest Du, dass die Trennungswahrscheinlichkeit bei alternativen Beziehungsformen mehr als doppelt so hoch ist, als bei der klassischen Ehe? Ein bisschen alle mit allen also. Oder so ähnlich.
Vielen Dank Marcel. Genau auf den Punkt! Und schön auch erkennen zu dürfen, dass auch die Emma etwas näher an die Realität gerückt ist. Vielleicht sollte ich mir mal wieder ein Ex. kaufen.
Es braucht halt einen Klebstoff, damit man ewig zusammenbleibt. Früher war es die Kirche. Vielleicht sind es auch die Kinder, so lange sie einen denn benötigen.
Aber die Frage ist halt, ob dieses “auf immer und ewig” auch ein Ziel bleiben muss. Ich persönlich finde, dass ich meinen Kindern einen Vater vor Ort schulde, und nicht nur am Wochenende, und habe deshalb auch in Krisenzeiten durchhgehalten. Irgendwann ist man dann so lange zusammen, dass man sich nicht mehr trennt und auch keine Krisen mehr baut. Andere sehen das anders.
Hat man aber keine Verantwortung Kindern gegenüber, dann wird es schwieriger. Die Menschen entwickeln sich nicht immer parallel, manchmal auch auseinander. Dann sollte man gehen können. Wenn die Beziehung aber ein Konsumgut wird – und manchmal kommt mir das so vor – dann haben wir wohl bald keine Zweierbeziehungen im ursprünglichen Sinne mehr. Vielleicht eher lockere Verbunde?
Ich weiss nicht, ob das alte Modell so toll war, und man zusammenblieb, weil man musste, und hintenrum log und betrog. Wenn man da mal ehrlich ist und den Blick hinter die Kulissen zulässt in der eigenen Familie – war denn da wirklich immer alles so heile Welt? Eben.
Genau weil es in der CH Frauen gibt die solchen Schwachsinn behaupten dass Frauen hier von Männern in der Selbstentfaltung behindert würden suchte ich in RU nach einer Frau – erfolgreich. Und würde es wieder tun. Die Frauen dort lachen zu all dem westlichen Gleichstellungsgeschwafel bloss. In den meisten Fällen muss man denen erst noch erklären um was es überhaupt geht und was eigentlich das Problem sein soll. Und wer schon mal ein paar Russinnen gesehen resp. kennengelernt hat weiss dass die alles andere als in der Selbstentfaltung behindert wurden. Einfach nur primitiv, dieses ewige Schuldabschieben der Minderwertigkeitskomplexe unserer Frauen auf die Männer. Liebe Redaktorinnen geht doch bitte nach Brasilien oder sonst wohin leben – dort könnt ihr dann jammern, sogar berechtigt.
Ja, mein Bruder hat auch eine Frau aus dem ehemaligen Ostblock geheiratet. Diese ist auch der Meinung, dass Frauen sich beruflich nicht entfalten müssen. Sie bleibt lieber zu Hause und gibt das Geld aus, das mein Bruder verdient. So kann sie sich offenbar hervorragend verwirklichen.
Für mich als alleinerziehende Mutter, die den Lebensunterhalt ganz allein verdient, den Haushalt macht, die Kinder betreut und alle 6 Monate vielleicht mal einen Abend frei hat, ist das ein Hohn! Aber es ist offensichtlich, dass viele Männer diese Art von Frauen bevorzugen.
Was genau kann die Frau Ihres Bruders für Ihre Situation dafür? Es spielt doch keine Rolle ob die Frau Ihres Bruders nun Arbeitet oder von der Kreditkarte Ihres Bruders lebt. Für Sie ändert sich dadurch absolut gar nichts.
@Christian
lieber Christian kannst du die CH-Frauen bitte nicht nach Brasilien schicken. Ich möchte nicht dass wir an der Copacabana noch ein Frauedeck einrichten müssen. Denn ich möchte nicht den ganzen Tag unrasierte Beine und ungewaschene Haare die aus einem “Bio-Fair-Trade-ganzkörper-Badesack” rausgukcken ansehen müssen. (ganz abgesehen vom Jammern über alles)
Ok, wir bleiben hier, und ihr schickt uns die rassigen Brassilianer her und bleibt mit Euren bleichen Storzen mit Socken in Sandalen an der Copacabana und schielt nach den heissen Brasiliannerinnen – ein wirklich fairer Deal!
emm, ich vermute, die brasilianerinnen wuerden das land verlassen ob all der bleichen sandalettinos.
Copacabana hat so einen beigeschmack nach Barry Manilow. der nach der x-ten facelifitng operation aufpassen muss beim lachen, damit das ganze nicht zerreist wie ein ueberspanntes guemeli. also eine mischung aus las vegas und mieder. oder gin und roter kunstsamt. altes casino eben. im rimini betonkisten ghetto.
@Katharina
Der Song von Barry Manilow handelt vom ehemaligen Nachtclub “Copacabna” in New York ….. aber Songetxte zu übersetzen ist halt intelektuelle Glückssache ……. smile
@Cara Mia
…… ufff ich bin ja so was von erleichtert …. was immer du dir auch vorstellen magst wie es bei uns zu Huase ist , ist OK ….. so lange du bleibst wo du bist!
Super, dann werde ich Deine bleichen Storzen nie anschauen müssen, und Du meine nicht. Eindrücklich, eigendlich, oder traurig, dass offensichlich die Schweizer und die Schweizerinnen einander hässlich finden…
Wir brauchen nicht nur neue Wohnstrukturen für Leute ab 60, sondern für alle. Wohnoasen mit Gemeinschaftsräumen und Räumen für den persönlichen Rückzug sind notwendig. Partnerschaft und Sexualität, Kinderhaben und Familie müssen neu definiert werden. Romantische “Liebe” (=Besitzenwollen, um den eigenen Selbstwert von aussen zu heben, was zum Scheitern verurteilt ist) ist überholt. Echte Liebe wäre, dem andern jegliche Freiheit zuzugestehen, die er/sie sich wünscht. Ihn zu limitieren, auf sich selbst zu verpflichten, mehrt bloss das eigene Ego. Treu sein sollte Mann/Frau sich selbst, nicht jemand anderem. Das braucht aber entwickelte Persönlichkeiten, jenseits von Bedürftigkeit. Selbstliebe, sich in jedem Aspekt annehmen, braucht es dafür, denn niemand kann geben, was er/sie nicht hat bzw. was er/sie sich selbst nicht gibt. Das gilt für Frau und Mann gleichermassen. Dann können selbstbestimmte Persönlichkeiten entstehen und zusammenkommen, ohne sich voneinander abhängig zu machen. Wohngemeinschaften, in denen Paare nach Gusto zusammenkommen können, aber nicht zusammen leben, und in denen Frauen (z.Zt. halt noch mehrheitlich), aber auch mehr und mehr sich beteiligen wollende Männer, in Gemeinschaftsräumen und -gärten zusammen zu Kindern (auch arbeitstätiger Eltern) schauen, bräuchten wir. Das gibt aber noch viel Gedanken- und Praxisarbeit, bis so etwas zu verwirklichen ist. Viele Details wären zu durchdenken und zu regeln, Gesetze zu ändern. Das dauert, aber ich bin schon froh, dass die Gesellschaft im Umbruch ist. Einige gehen voran, andere hängen noch voll am Alten fest, das ist normal. Beziehungslosigkeit als Preis für Eigenständigkeit und sich selbst Treusein ist in dieser Übergangszeit eine Folge, in der Viele (allzu Viele, um doch mal zu werten) noch an den alten romantischen Vorstellungen von der limitierten “Liebe” bis zum Tod festhalten. Je mehr Frauen und Männer sich zur Treue zum eigenen Herzen entwickeln, desto eher und öfter sind neue, freiheitliche Beziehungen in liebevoller Begegnung möglich. Die heutige Zeit bietet viel Chancen für Neues. Packen wir die verschiedenen Enden an, jeder an seinem Ort, und ziehen ein wenig daran; mit der Zeit verändert sich Vieles.
Mann, oh Mann, Herr Rosebrock… Ich weiss nicht wie Ihr Artikel zu verstehen ist. Hoch lebe der Bauchnabel ?
Dass romantische Liebe “Besitzenwollen” sein soll, das ist vielleicht gar nicht so abwegig – wenn man als Jüngling die ganze Welt in Rosa sieht, dann erwartet man vielleicht schon ein bisschen vom anderen, dass er uns “gehört”. Aber zum Glück wandelt sich die romantische Liebe (wenn’s hinhaut) irgendwann in lebensfähige Liebe, und das kann ja wohl nicht zu verschmähen sein.
Damit es dazu kommt, müssen beide Partner bereit sein, einen guten Teil ihres Egos aufzugeben und sich sagen können, dass ja nicht alles so wichtig ist. Wichtig ist der andere. Dieser Wandel ist mit Arbeit verbunden und wer nicht bereit ist, diesen Job anzupacken, den kann ich gut verstehen wenn er sagt dass er lieber in einer Welt lebt, wo sich alles um Selbstverwirklichung dreht. So gesehen ist die Gesellschaft tatsächlich im Umbruch – aber möglicherweise gar nicht so heftig, denn jede Generation hält sich für die historisch bedeutendste seit Menschengedenken. Wer in seinem Leben ein paar Kinder auf die Beine stellt und auch sonst einige positive Taten hinterlässt, der hat schon mal gute Karten für eine sinnvolle Existenz – dazu braucht’s gar keine Revolution.
@ Marcel Zufferey
Erstaunlich lesen Sie die Zeitschrift “Emma” ? Die habe ich als junge Frau gelesen, es war ein Impuls für mich, mich für die Emanzipation einzusetzen, hab da in einer Frauengruppe mitgemacht Ofra – verdeutscht ” Organisation für die Sache der Frau “. Ich bleibe meinem persönlichen Gedankengut treu – Gleiche Rechte für Mann und Frau – .Als hilflose Kinder sind wir ausgeliefert und werden manipuliert von fanatischen Erziehungs- Religionsfanatismen und Traditions- und Kulturgläubigkeit.
Ich lebe meine eigene Freiheit so wie es mir passt. Ich bin nicht so allgemein gesellschaftsgläubig, “Friede, Freude Eierkuchen ist nicht mein Ding ” zu viel Moralin “. Ich bin zum Glück seit Jahren eine Aussteigerin, ist auch ein Weg. Ich fühle mich nicht einsam. Tönt jetzt etwas ironisch, realisieren Männer weniger, dass das Abnabeln bei der Geburt stattfindet, dieser Prozess findet statt, hat nichts mit Mann oder Frau zu tun.
Ja, liebe Heidi, dank Pipi habe ich mir einmal eine Ausgabe der Emma gekauft! Ich persönlich trete für gleiche Rechte und Pflichten für Mann und Frau ein. Nur Rechte, da kommen wir nirgendwo hin- wer soll dann für all die Pflichten verantwortlich sein? Oder sollen wir einfach die Privatsphäre kommerzialisieren und outsourcen? Nur um uns dann besser in das allgemeine, ökonomische Dikat einfügen zu können? Wir sind keine Nutztiere, die nach Erreichen vom Break-Even billig entsorgt werden können, wie jede Maschine auch.
Sie sind Aussteigerin? Was genau verstehen Sie darunter, wenn ich fragen darf?
Fragen dürfen wir immer, wenn wir die Antwort nicht fürchten.
Ich bin eine AHV-Teenagerin meine AHV-Rente wohlverdient. Ich mach einfach nicht jeden Saich mit der vom Kommerz
angeboten wird, Haarverlängerungsangebote, Fitness- Lifttingsangebote – Schlankheitsangebote – Schmuckangebote -
ich mag Prunk und Pomp nicht – gehe nicht an Massenveranstaltungen – lebe normal – hasse einfach Hektik und Systeme – unter dem Motiv – “kluge Menschen sind scheinangepasst” . — Segle ruhig weiter, wenn der Mast auch bricht …………,
das meine ich persönlich für meinen persönlichen Ausstieg. Bin etwas stur in dieser Beziehung. Ich kläre Missverständnisse wo es möglich ist, geht auch ohne Goldkette am Arm oder Hals ohne Tatoo und Percing.
Ich hatte viel Begegnungen mit jungen Menschen und gute Erfahrungen gemacht, das Beste habe ich von meinen eigenen Kindern gelernt.
Traurig aber wahr, dass viele Menschen keine ICH-BOTSCHAFTEN mitteilen können, merksch öppis Marcel ?????
Bitte keine Grossschreibung- sie macht evtl. spärliche Inhalte auch nicht bedeutungsvoller. Ich-Botschaften? Was ist das? Letzhin habe ich einen Roman von Max Frisch gelesen, den Namen habe ich bereits schon wieder vergessen- und mir wurde schlagartig klar, dass diese Generation damals eigentlich nur ein Problem hatte: Selbstverwerwirklichung. Ansonsten scheint mir diese Revolution von damals eher ein Gewitter in einer Schönwetterperiode gewesen zu sein. Existentielle Sorgen gab es damals keine, der Vietnamkrieg am fernen Horizont beschäftigte die Geister, die Väter mit der Nazivergangenheit in Deutschland riefen Rudi Dutschke auf den Plan, und in der Schweiz traf man sich auf dem Globusareal, um ein bisschen mit Steinen um sich zu werfen. Danach ging man in den “Bunker” oder ins “Revolution”, hörte Rolling Stones, zog den einen oder anderen Joint rein- und reiste später nach Goa. Eine insgesamt friedliche Zeit war das damals, alles schön geordnet, alles klar und niemanden plagten Existenzängste: Arbeit hat es ja genug gegeben, in Hülle und Fülle sozusagen. Wer damals ausgestiegen ist, fand den Weg zurück schnell wieder. Wer heute aussteigt- was auch immer man darunter verstehen mag- ist draussen, und zwar meistens endgültig. Heute müssen sich viele Junge bereits schon Mühe geben, überhaupt rein zu kommen, die haben weder Zeit noch Musse, sich Gedanken über einen Ausstieg zu machen, da sie ja noch gar nicht drinnen sind.
Ich bin in einer ganz anderen Zeit gross geworden, mich hat die Krise der Neunziger in jungen Jahren frontal erfasst. Darum weiss ich auch nicht, was eine Ich-Botschaft ist. Was ist das?
Authentizität – wenn schon.
Meine Antwort ist dummerweise vom Tagi-Server verschluckt worden und ich bin zu faul, nochmals alles aufzuschreiben. Nur soviel: Heute und 1968- da liegen Welten, ja, ganze Universen dazwischen. Ich kann mit dieser “Revolution” von damals nichts anfangen. Diese Genaration hält sich für den Nabel der zivilisatorischen Entwicklung, was, mit Verlaub, ein wenig übertrieben sein dürfte.
Was ist eine Ich-Botschaft? Sorry, aber meine Generation plagen andere Sorgen als die der Selbstverwirklichung, deshalb meine Frage.
Es ist nicht die Selbstverwirklichung gewesen in den 68-ern, sondern die Befreiung von Ängsten und Zwängen. Wir Ehemaligen bedauern vielleicht heute manchmal zu häufig, dass gewisse Werte nicht überdauert haben. Wir hatten es in vielem einfacher, als Ihr heute, deshalb. Aber was nicht überdauert hat, war halt wahrscheinlich nicht Wert, zu überdauern. Eine Ich-Botschaft nannte man es, wenn man von sich redete, anstatt dem andern Vorwürfe zu machen. Etwa “mich stört dieses schmutzige Geschirr im Spültrog” anstatt “wasch endlich ab, Du bist dran”. Heute bestehen wieder derart viele Zwänge, dass halt manchmal eine Sehnsucht nach der damaligen Unbeschwertheit aufkommt. Irgendwann wird es dann aber wieder eine Generation geben, die sich losstrampelt.
Es ist daneben, dauernd alte Zeiten heraufzubeschwören, da hast Du Recht. Jede Generation muss ihr Ding selber machen.
@Heidi: man muss halt aufpassen, dass man nicht doch vereinsamt, auch wenn Du Dich nicht einsam fühlst. Der Egotrip im Sinne von “ich mache was ich will” ist nicht der sozialste, und auch die Politik kann zur Religion werden, der man kritiklos verfällt, zumal die einstige Linke. Es ist gut zu differenzieren und sich in die Gesellschaft einzubringen, nur dann bleibt man nicht stehen.
Aha, jetzt weiss ich, was eine Ich-Botschaft ist, danke Cara Mia. Nö, Heidi, ich glaube nicht, dass meine Authenzität ernstahft von Ich-Botschaften abhängt. Form follows function, gilt nicht nur für’s Design: Form nach Inhalt und nicht umgekehrt.
Hier hätte es hingehört: Authentizität
Authentizität – ein gerne benutztes Wort. allerdings oft missverstanden, wie in diesem Subthread.
Authentizität ist ungleich Ich-Botschaft:
Wikipedia deutsch sagt:
“Angewendet auf Personen bedeutet Authentizität, dass das Handeln einer Person nicht durch externe Einflüsse bestimmt wird, sondern aus der Person selbst stammt (wenn bei einer Person allerdings die Eigenschaft, dass ihr Handeln durch externe Einflüsse bestimmt wird, aus der Person selbst stammt, spricht man von einer authentischen Inauthentizität, auch von der Authentisch inauthentischen Persönlichkeit). Gruppenzwang und Manipulation beispielsweise unterwandern persönliche Authentizität.
Eine als authentisch bezeichnete Person wirkt besonders echt, das heißt, sie vermittelt ein Bild von sich, das beim Betrachter als real, urwüchsig, unverbogen, ungekünstelt wahrgenommen wird. Dabei muss es sich nicht notwendigerweise um die realen Eigenschaften des Betrachteten handeln, sondern es können auch Zuschreibungen des Betrachters diese Eindrücke verursachen, die etwa auch Teil einer gelungenen Inszenierung darstellen können. Ist die Inszenierung übertrieben, wirkt sie schnell Klischeehaft und wird zum Kitsch (siehe auch Medientheorie).”
Authentizität ist somit nicht mehr als eine gut gelungene Projektion.
Wikipedia englisch sagt in der Disambigusierung: “a particular way of dealing with the external world, being faithful to internal rather than external ideas”
Eine bestimmte Weise sich mit der externen Welt auseinander zu setzen, indem eher internem als externen Ideen vertraut wird.
Dies öffnet einen ganzen Diskurs über Erkenntnistheorie und inwieweit interne und externe Welt verschieden sind oder nicht. – eine letztlich nicht beantwortbare Frage.
Interessant ist, dass gerade im Zusammenhang mit der 68-bewegung gerne von Authentizität gesprochen wird – einer Bewegung, in der Gruppendruck und Manipulation von Gruppenmitgliedern sehr verbreitet war.
Ohne die 68-Bewegung wäre ein Charles Manson oder die Jim Jones-Sekte nicht möglich gewesen.
Aber positiv gesehen wäre Kalifornien heute ohne die 68-Bewegung nicht das, wofür es steht.
“Aber positiv gesehen wäre Kalifornien heute ohne die 68-Bewegung nicht das, wofür es steht.”
Steht Kalifornien für *räusper* Schuldenwirtschaft?
War ein Witzchen, ehrlich
ich meinte eher, was wohl mit Narrischeit beschrieben werden kann.
Schuldenwirtschaft ist nicht nur ein kalifornisches Phaenomen. Die kopieren da nur die Feds, und die Feds tun es wie die Lateinamerikaner. Da hierzulande die Latinos eh die Mehrheit stellen, sage ich schon lange wir leben in Lateinamerika – und mir gefaellt das besser als das salzlose puritanische WASP-Amerika.
Ja, puritanische WASP’s stelle ich mir auch langweilig vor.
Eva soll Adam verführt haben, aber nicht zum Coitus, sondern v.Baum der Erkenntnis.
Was heisst dies ?Ganze Generationen von Primaten machten geistig Fortschritte. Ein Exemplar dieser hochentwickelten Geschöpfe stellte plötzlich erschrocken fest, das es ein Bewusstsein hatte und fühlte sich plötzlich von der Umgebung getrennt, es fühlt sich nicht mehr in Symbiose verbunden mit der Umgebung (so wie es Säuglinge auch heute noch durchmachen) Es war ein Weibchen und war wegen ihres neu entdeckten Selbst-Bewusstsein erschrocken. Nennen wir es Eva. Sie teilte ihre Feststellung dem Männchen mehrmals mit, nennen wir es Adam. Es dauerte länger bis sein schwerfälliges Körperbewusstsein dies erfasste. Dann aber stellte sich das gleiche Erschrecken ein. Der “paradisische” Zustand hörte mit Einsetzen des Selbstbewusstsein automatisch auf !
Nur Wesen mit Selbstbewusstsein haben ein Schamgefühl. Sie schämten sich ja plötzlich. Von nun an fühlten sie sich als Einzelwesen und, wir kennen es alle nur gut: Der Einsamkeit preisgegeben.
Diese geistige Ueberlegenheit unserer Stammmutter wurde den Frauen bis heute gerade von der Kirche mit schwerer Diskriminierung vergolten. In früheren Jahrhunderten war es die feste Ueberzeugung aller Theologen, dass alles Böse von der Frau komme. Bei den Juden “Kohelet” 300 Jahre vor Christus rief aus: “Bitterer als der Tod ist das Weib”. Und Tertullian, der erste grosse abendländische Theologe : “Du bist die Pforte des Teufels, du bist die Verletzerin jenes Baumes”
(Es gab noch mehr christliche Blödiane). Uebrigens, Gott selbst könnte die Evolution so geplant haben. Gott ist viel grösser und gütiger als wir meinen. Und nicht er hat das Etikett des Bösen an die Sexualität gehängt, sondern wir Menschen. Es geht auch da um Körperbewusstsein.
Und wiederum ist das Weibchen auch hierin dem Männchen weit überlegen. Aber statt zuzuhören und zu lernen unterdrückt das Männchen kurz und einfach das Weibchen. Wie schön könnte doch die Welt zusammen sein. Wir könnten einander überall ergänzen, nicht nur in der Sexualität. Wir Männer sollten die Frauen fragen, von was sie träumen auf das diese nicht mehr völlig unerfüllt sind auf verschiedenen Gebieten. Und die Frauen sollten wissen, dass wir Männer keine Hellseher sind. Sie sollten uns ihre Wünsche mitteilen. Dann wissen wir alle, was die Frauen wollen !
Und wer kümmert sich um die Wünsche der Männer? Beide sollten lernen, aufeinander zu hören, das wäre viel wünschenswerter!
Ich halte Weibchen nicht für die besseren Menschen. Die Männchen übrigens auch nicht. Man sollte sich von solchen “Ideal”- und Wunschvorstellungen verabschieden, Schluss mit Polarisierungen, Schluss mit dem ewigen “ich bin besser als Du”. Die Symbiose muss das Ziel sein, nicht das Anbeten und Verherrlichen irgendeines Geschlechtes.
Ich halte überhaupt nichts von Unterwerfung wie Sie es propagieren, weder für Männchen noch für Weibchen. Zudem halte ich Wünsche für einen denkbar schlechten Orientierungspunkt für eine Gesellschaft.
Im Übrigen schwindet der Einfluss des Religiösen schon fast tagtäglich. Eine Argumentation, deren Hintergrund die Religion bildet, findet kaum mehr Gehör.
Irgendwie bin ich lieber Frau als Weibchen… Weibchen der Rasse “Mensch”?
Spezies, Cara, nicht Rasse.
Ich dachte so an Pudel-Weibchen, Dobermann-Weibchen und so, sind doch Rassen?!?
Ja glaub ich schon auch, Cara, auch wenn ich von Hunden nichts verstehe. Meines wissens ist aber der mensch taxonomisch eine species: Homo Sapiens Sapiens.
Taxonomisch ist die anwendung des begriffes Rasse auf menschen wegen der kleinheit genetischer unterschiede fragwuerdig.
in der anthropolie ist der begriff obsolet.
aber stimmt schon, ich wuerde nicht gerne mit einem dobermann-weibchen vergliechen werden, die dann ein dutzend junge ‘wirft’ . dobermann – yikes! oder noch schlimmer , pudel, dann sicher noch mit pink gefaerbtem pelz. shudder.
fuer mich hat weibchen manchmal einen zaertlichen ton.
aber aus nembrinis beitrag kann ich mir eh keinen reim machen.
weibchen…verhaltensforscher.
da war mal ein projekt wo eingeborene einer pazifikinsel nach suedkalifornien kamen und verhaltungsforschung betrieben. genau wie einige europaer und amerikaner auf solche inseln gehen und an den eingeborenen verhaltensforschung betreiben.
daraus wurde dann eine kleine serie, die auf discovery channel lief. das war echt lustig anzuschaune, vorallem weil es dann genau so geschnitten war wie einer dieser dokumentarfilem, sogar die narration war gleich.
Der Baum der Erkenntnis ist wie so vieles in der Bibel eine Metapher; im Übrigen ist vom “Baum der Erkenntnis von Gut und Böse” die Rede – was eben auch heisst, dass wir Menschen gelernt haben (oder uns einbilden?), hinter Vorgängen einen Sinn oder Absicht zu sehen.
Wenn unsere Katze eine Maus fängt – warum tut sie das? Nahrung kriegt sie von uns genügend, Hunger kann also kein Grund sein. Und wenn sie sie fängt: warum “spielt” sie mit ihr, während die Maus noch lebt? Denn die Maus, die rennt buchstäblich um ihr Leben. Sind also Katzen böse? Sind dann Hunde, die Katzen jagen, gut, denn wer das Böse bekämpft, muss doch gut sein! Andererseits sind Mäuse als Nager ja gerne hinter Getreide her, fressen uns Menschen also die Nahrung weg oder verseuchen sie mit allerhand Krankheitserregern. Dann wären ja Mäuse böse, Katzen gut, und Hunde als Verteidiger der Bösen (Mäuse) wieder schlecht.
Eben nicht; der Sündenfall ist eben der Glauben, alles kategorisieren zu können, in “gut” und “böse” einteilen zu können/müssen. Wir sollten wieder lernen, Fakten nicht nach gut und böse einzuteilen, sondern einfach zur Kenntnis nehmen und dann das Beste daraus zu machen.
Die gute Frau Banz verwechselt “Bildung” mit “Universitätsstudium”.
Die Volksschule ist per Verfassung seit weit über 100 Jahren für alle Kinder kostenlos. Frau Banz sollte sich also fragen, warum neuerdings die Volksschule nicht mehr genügt, um den jungen Bürgern Bildung zu vermitteln. Ja sogar, warum die jungen Bürger in der Schule nicht genug Lesen, Schreiben, Rechnen lernen, um sich als Erwachsene selber Bildung zu verschaffen.
Die Alt-68er würden blöde dreinschauen, täte man im mamabl0g Artikel die Gründe für das Versagen der Volksschulen nennen und gutmütig die Einhaltung des Verfassungsrechts auf Schulbildung fordern.
Wir müssten nur unsere Volksschulen von dem linken Sozial-Psycho-Sumpf befreien und schon wären zweidrittel der Forderungen von Frau Banz erfüllt.
Den mit der “guten Frau” sollte man sich heutzutage iabgewöhnt haben. Wird meist von dümmlichen Männern benutzt die keine besseren Argumente haben und wirkt entsprechend herablassend.
@caramia
es ist eien alte Taktik formale sprachliche Kriterien anzuwenden, wenn “die gute Frau” nicht auf den Inhalt eingehen will oder kann!
Jedenfalls nicht so, wie es der gute Küchenschmalz gern hätte…
@Cara Mia
Man kann auch intelligent und herablassend sein.
Die Frau Banz fordert nur die Wiedereinführung von lauter Dingen, die von den Huch-68ern in ihrer ideologischen Verblendung abgeschafft wurden.
Man nennt das im Psychonewspeak “traditionelle Werte”.
Wenn man es nötig hat, herablassend zu sein, dann muss man das hinterfragen, und dazu braucht es halt etwas Grips. Aber Du hast schon recht, es gibt intelligente Leute ohne EQ, und weniger intelligente mit EQ. Mit “dumm” dachte ich eigentlich nicht an den IQ, sondern eher an fehlende Sozialkompetenz.
Was ist Sozialkompetenz?
Na, das googelst Du am Besten, hat ja keinen Sinn, dass ich hier eine Abhandlung schreibe.
@ Katharina sagt:
2. August 2010 um 14:08
Was ist Sozialkompetenz?
Das ist das, was nach dem Hedonismus übrig bleibt *gg*
@Cara Mia 2. August 2010 um 15:36: Das ist aber eine arrogante Antwort, und danke fuer die einschaetzung meiner abhandlungen. Du hast das wort ja eingebracht. ich finde den begriff eben fragwuerdig. genauso fraguwerdig wie ein mandat von altruismus.
besser abhandlungen zu schreiben als belangloses plaudern nach dem ewig gleichen schema., nicht?
@Cara Mia 2. August 2010 um 15:36: Das ist aber eine arrogante Antwort, und danke für die Einschätzung meiner Abhandlungen. Du hast das Wort ja eingebracht. Ich finde den begriff eben fragwürdig. Genauso fragwürdig wie ein Mandat von Altruismus.
Besser Abhandlungen zu schreiben als belangloses Plaudern nach dem ewig gleichen Schema, nicht?
@katharina: dann hast Du also nicht gefragt, weil Du es nicht weisst? Was soll denn das? Strange.
Ich bin hier nicht der Lehrer und nicht der Schüler, ich brauche keine Abhandlungen in diesem Blog, denn wenn ich etwas wissen will, dann hole ich mir mein Wissen dort her, wo ich auch hieb- und stichfeste Informationen erhalte. Ich habe mich jedoch überhaupt nicht über Deine “Abhandlungen” ausgelasssen oder Deine Ausführungen gar als Abhandlungen qualifiziert, ich weiss also nicht, was Du aus meinen Zeilen herausgelesen hast.
Wir tauschen hier Meinungen und Ansichten aus, nicht Belehrungen.
Also wäre es besser, Du würdest Dich dazu äussern, weshalb Du die Bezeichnung Sozialkompetenz nicht magst, anstatt eine Scheinfrage zu stellen. Womit wir wieder bei den Ich-Botschaften wären.
Und die Bezeichnung “Mandat von Altruismus” verstehe ich nun wirklich nicht. Und nicht einmal Google hilft mir weiter….
Last but not least: Humor hat noch keinem geschadet. Man soll sich ernst nehmen, aber nicht zu ernst.
Es ist eben manchmal besser, eine rhetorische frage zu stellen, statt direkt eine meinung zu Sozialkomptetenz zu schreiben.
Weshalb ich das Wort nicht mag: Es ist eines dieser Human resources Schluesselwoerter. Oft in Stellenangeboten zu lesen. Es steht dort oft dafuer, dass eigenerarbeitete loesungen nicht in der angebotenen stelle nachgefragt werden, sondern leute, die vorgaben einfach gemaess instruktionen ausfuehren.
es steht dann eben auch fuer eine kultur in der gegebenen firma, wo statt pojektarbeit die abstimmung individueller mit gruppenzielen im vordergrund steht. genau genommen ein hinderniss bei projektarbeit. denn es gibt dort keine gruppenziele. es gibt nur ein ziel und dieses ist vom auftraggeber vorgegeben: das projekt termingerecht und kosteneffizient anzuschliessen und dass das resultat den in auftrag gegebenen funktionsumfang erfuellt.
da sind die oft von pseudopsychologie verbraemten teamsitzungen teuer, ablenkend und hinderlich. es gibt eben keine gruppenziele, nur die des auftraggebers.
Altruismus: gegenteil zu egoismus. in gruppen mit grosser peer pressure wird eine moralische ‘verpflichtung’ andere ueber sich zu stellen, als druckmittel genutzt, die ziele des gruppenleaders durchzusetzen. mandat zu altruismus habe ich das umschrieben.
humor? “hat ja keinen Sinn, dass ich hier eine Abhandlung schreibe” lese ich eher so, dass einer sachlichen argumentation ausgewichen wird.
und: so ganz genau weiss ich wirklich nicht was sozialkompetenz sein soll. wiki sagt zwar etwas, der deutsche artikel dazu hat aber ein quality flag und der begriff ist meiner meinung nach diffus – genauso wie EQ etwa, denn um einen quotienten zu bilden, braeuchte ich messbares. wie messe ich emotionen?
damit ist die frage eben auch ein signal, dazu meinungen zu hoeren um sich ein besser bild machen zu koennnen, was soziale kompetenz heissen koennte. – dazu ist ein forum eben da, nicht?
Ich frage direkt und ich antworte direkt, bin für Ränkedinge nicht zu haben.
Wenn ich Mitarbeiter suche, dann verlange auch ich Sozialkompetenz, weil Ego-Züglein nichts bringen. Sie sollen einander unterstützen, Probleme etwa im Arbeitsablauf benennen, besprechen und lösen können. Wenn einer ausfällt, muss der andere die Arbeit erledigen können. Das Team ist wichtig, jedenfalls in unserer Arbeit. Einzelgänger bewähren sich nicht, wenn sie noch so gut sind. Ich habe es versucht, aber das gibt bloss eine schlechte Stimmung und Ellbögeleien. Die können ihr Ding in einer Uni machen und finden vielleicht was raus, wir hier müssen unsern Lohn verdienen, und das ist hart genug. Mit dem EQ erwarte ich Einfühlungsvermögen. Wir können unsere Kunden nur beraten, wenn wir fähig sind, uns in sie hineinzufühlen und zu schauen, was jeder von ihnen wirklich braucht. Wer immer nur von sich aus geht, kann das nicht.
Das was Du da schreibst Katharina ist irgendwie nicht von dieser Welt, damit stehst Du nicht auf dem Boden. Vielleicht läuft das bei Dir dennoch beruflich gut, kann ja sein, aber auf meinem Gebiet wärst Du längst ein Fall für die Sozialhilfe mit dieser Einstellung.
“Das was Du da schreibst Katharina ist irgendwie nicht von dieser Welt, damit stehst Du nicht auf dem Boden. Vielleicht läuft das bei Dir dennoch beruflich gut, kann ja sein, aber auf meinem Gebiet wärst Du längst ein Fall für die Sozialhilfe mit dieser Einstellung.”
Du weisst ganz genau dass ich seit drei Jahren nicht mehr arbeiten kann, da meine Störung mein Urteilsvermögen beeinträchtigt und deshalb Projektarbeit unmöglich wurde.
Du weisst auch, dass meine finanziellen Möglichkeiten immer so waren, dass ich nicht arbeiten musste, ganz im Gegensatz zu Dir.
immerhin schloss ich an einer Spitzenuni dieses Landes mit guten noten in einem recht anspruchsvollen gebiet ab und schaffte es, ein kleines Beraterbusiness aufzubauen. dass ich mich von der Firma operativ zurückzog heisst nicht dass die nun nichts mehr einbringen.
also komm mir nicht mit Sozialfall. Und den anderen Unterschiebungen. Bipolar heisst nicht ‚andere Welt’ Und tu nicht auf ignorant. Das ist verletzend, vor allem weil meine Situation nicht von mir verschuldet wurde, was Du mit Deinem herablassenden Ton implizierst.
Da nur nebenbei: woher nimmst du dir das recht über solche Menschen mit deiner Tonwahl ein urteil zu fällen? oder Einzelgänger als etwas Schlechtes darzustellen – insbesondere mit der Assoziation Einzelgänger seien Sozialfälle. es ist klar, dass solche in einem Grossraumbüro falsch untergebracht sind. vielleicht der Grund, dass bei euch für Innovation ein Suchinserat aufgegeben werden muss.
Was soziale Kompetenz für dich heisst, hast du nicht beantwortet.
Du redest von EQ…Du meinst damit wohl, dir ein urteil über mich bilden und über das Basisalphabet von Emotionen trampeln zu dürfen.
Intermezzo
Aufschlussreich ist das Buch von Alice Miller was das Thema Eva betrifft, – Titel Evas Erwachen –
@ Marcel
Ich lese keinem Menschen seine Wünsche ab den Augen ab, sei es Mann oder Frau, die Alternative heisst anbieten was da ist. Ich schenke nicht blödsinnig ,nur weil geschenkt wird. Ich frage meine Grosskinder was sie sich wünschen und lasse ihnen genug Zeit zum überlegen.
Die 68-er waren ein Schritt, dem hoch idealisierten KADAVERGEHORSAM die Stirn zu bieten, der Filmproduzent R.W. Fassbinder hat mit seinen Filmen einiges dazu beigetragen. Wir haben das Recht uns zu wehren ob MANN oder FRAU……
Frau Reiff, Sie scheinen stolz auf Ihre gross geschriebene Wortkreation zu sein. Ich finde sie echt schusslich.
Was heisst schusslich ? Schon mal was gehört von “ein troffener hund bellt” ?
Wussten Sie, dass Grosschreibung im Internet mit Schreien gleichgesetzt wird? Fühlen Sie sich bemüssigt zu schreien? Und wenn ja, warum? Würden Sie an einem Tisch mit anderen Leuten während eines Gesprächs auch einfach rumschreien, wenn Ihnen etwas nicht in den Kram passt? Eben.
Also beruhigen Sie sich
Heidi, das ist ok, aber das ist Geschichte. Als Kind habe ich mich auch genervt, wenn meine Eltern dauernd von Hitler und dem Krieg redeten, so nerven die Jungen und Mittelalterlichen sich heute über die Alt-68. Zu Recht. Es ist ja unsere Generation, die sie dazu erzogen hat, kritisch zu sein und den Kadavergehorsam – der einen Hitler möglich gemacht hat – abgeschafft hat. Das war gut, aber das ist wirklich Geschichte. Wir sind heute viel weiter.
Es ist wichtig, lebendig und nicht stehen zu bleiben. Wer heute, beispielsweise, noch immer mit langem offenen Haar und ohne BH rumläuft und im AHV Alter ist, der hat sich nicht weiterentwickelt.
Die Jungen heute haben es nicht leicht, weil sie zum Teil von unserer Generation zu sehr verwöhnt wurden, indem man ihnen alles durchliess, abnahm. Das betrifft auch die Lehrpersonen, die oftmals keine Autorität hinkriegen, weil sie immer noch drauf warten, dass das Emma-Mami antrabt und der Klasse sagt, sie solle gefällligst lieb sein zum Sohnemann/der Tochter.
Drum wissen die heutigen Weiber auch nicht mehr, was sie wollen, siehe Titel hier. Zu wissen, was man will, ist ein Reifeprozess, und man reift nur, wenn man auch mal dem rauhen Wind ausgesetzt ist. Das ist man nicht, wenn das Alt-68-Mami immer mit schützenden Armen dasteht. Das 68-Mami hat gekämpft und musste unten durch, die weiss, was sie will. Aber die Erfahrungen machen müssen die Jungen selber.
Bref, viel war gut, einiges nicht, einiges schlecht. Verklären wir also nicht die Vergangenheit, packen wir die Gegenwart.
“Wer heute, beispielsweise, noch immer mit langem offenen Haar und ohne BH rumläuft und im AHV Alter ist, der hat sich nicht weiterentwickelt.” Also den musst Du mir erklaeren, Cara.
Ohne BH find ich immer gut, echt 9)
Ja Ja
… Ich bin nicht im AHV Alter. Langes offenes Haar dann schon und die Chichis sind manchmal verpackt und dann eben nicht. Wie Robin Williams mal sagte wenn frau dann in den klimatisierten Raum hineinspaziert: “Chicken’s done!”:
“… But the most beautiful thing about a day like today in NY is
that the ladies take the twins for a walk!
Oh, yeah, the titties are out today!
On a hot day all the titties are out there. And God made them go like…
Beautiful titties, all shapes, sizes and women running they are going…
And then they hit a breeze and chicken’s done!
Yeah, baby!
These are not like the titts in Vegas,
where even God goes: “I didn’t make those!”
Fake titts are like nazis…”
“http://www.script-o-rama.com/movie_scripts/r/robin-williams-live-on-broadway-script.html”
@Katharina
Das hat mir jetzt den Montag gerettet
Du bist ja auch keine Alt-68-erin. Einen Blick in den Spiegel, und man weiss, was geht, denke ich. BH-frei war aber mal ein Befreiungsakt und hatte nichts mit Fashion zu tun. Ist Geschichte, Heidi wird wisssen, was ich meine.
Gab’s die BH-Aktion wirklich, Cara Mia? Man streitet sich nämlich darüber, die einen sagen ja, es gab sie und die anderen nein. Dokumentiert- als Massenphänomen- ist / sind diese Aktion(en) nämlich nirgendwo richtig. zumindest nicht so, dass man glauben kann, hierbei handelte es sich wirklich um eine Massenprotestaktion. Weisst Du da mehr?
ich kann das jahr ist von meinem Geburtsdatum subtrahieren und sehe dann, dass ich keine 68-er sein kann. ich bin nicht intellectually challenged….
ich weiss nicht was Europäer an der ganzen 68-er zeit so haben. die Wahrnehmung hierzulande und eben insbesondere in Cali, wo das ja teil unserer Kultur gewesen sein soll, ist eben Leute wie Charles Manson, Jimi Jones und die Drogenexzesse, die bescheuerten Nachthemd Leute, die damals unseren Sunset Boulevard völlig pleite voll kackten, nachdem sie quer durchs land per Autostop hierherzogen.
BH frei war vielleicht in einem kleinbürgerlichen Milieu ein Befreiungsakt. Wenn die geistigen und finanziellen Mittel eben nur dazu reichen, den BH auszuziehen um sich freier zu fühlen. Sicher, an einem heissen Sommertag fühle ich mich an meinem Pool ohne das teil auch freier… aber das ist eine andere Bedeutung als Freiheit…
so engstirning spiessig ist doch so einiges an der Bewegung – bzw. einigen Trittbrettfahrerinnen, die sich unter die Fahne der Emanzipation und Feminismus stellen.
Was ist davon übrig: Mulholland Drive z.b. ultrateure Liegenschaften, 5 Mio. und aufwärts, Carefree und Cave Creek nördlich von Phoenix in Arizona, etwas billiger als Mulholland Drive hier (1 Mio.) und dann Santa Fe New Mexico, wo sich die Überlebenden in einem New Age Ghetto einer Gated Community der splendid Isolation hingeben. Was will ich sagen: die ideale der 68-er Bewegung sind in Tat und Wahrheit nur machbar, wenn sehr viel Geld vorhanden ist, sodass man sich eben auf einem grossen Grundstück den dazu notwendigen rechtsfreien Raum schaffen kann.
Ich bin froh ist es nicht mehr wie früher, bewundere junge Frauen mit Power und gesundem Selbstwertgefühl. Es gibt viele verbitterte alte Menschen , die Aussage ist ” Mir hän chrampft släbe lang “, in der heutigen wirtschaftslage ist es auch für junge Menschen schwierig einen Job zu finden. Seit ich älter bin trage ich keinen BH mehr, meine Stöckelschuhe habe ich längst entsorgt, das Wohlsein gehört doch zur menschlichen Existenz.
Ich bin ja eigentlilch zu jung, war nur in der Szene, weil das mein sehr viel älterer Freund war. Es war immer die Rede von Verbrennungsaktionen, mehr weiss ich nicht.
Die BHs damals waren monströs, und bis etwa mitte 60er Jahre trug man auch Strumpfgürtel, da gab es keine feinen Strumpfhosen. Die Folge davon waren Druckstellen, die schmerzten, ich blutete oft auf den Schultern. Hosen waren verpönt. Dagegen hatten es die Männer super bequem, und das wollten die Frauen auch. Die Jeans, T-Shirts und eben ohne BH war eine richtige Wohltat!
Heute ist man frei. Ich kann als Tussi rumstöckeln – was ich auch tue – oder in Jeans – auch das tue ich. Mit und ohne BH, doch zweiteres lasse ich in der Öffentlichkeit, weil ich die Blicke nicht mag, die das auf sich zieht. Die BHs heute sind ja die reinsten Finken. In den Siebzigerjahren sah keiner hin, weil niemand einen BH trug, der es sich leisten konnte. Man fand auch kaum einen Strand mit Frauen, die Bikini-Oberteile trugen. NIemand hätte damals gedacht, dass das wieder ändert! Und heute tragen die jungen Frauen BHs, durch die man ja die Nippel nicht sehen darf…. Funny.
Heute geht es bei BH’s wohl weniger darum, dass man die Nippel nicht sehen darf, sondern darum, dass viele Frauen einfach grössere und perfekte Brüste haben wollen und deshalb diese wiederwärtigen Push-Up’s tragen, die ausgepolstert sind wie eine Sofaecke. Logisch, dass man da die Nippel nicht mehr sehen kann.
Diese blöden Schaumgummidinger, ich glaube, da werden die Restposten der Schulterpolster aus den Achtzigern zu BH’s umfunktioniert. Ich habe die Schulterpolster immer rausgenommen, sie eigneten sich sehr gut, um damit Schuhe einzucremen und zu polieren. Es ist wirklich ärgerlich, auch Schwimmanzüge findet man kaum noch ohne diese Polsterungen, hässlich und unnötig.
Und wenn wir jetzt alle zusammen nach einer Lösung für ein gelungeneres Zusammensein der Geschlechter suchen würden, wär’ das nicht besser?
[ot] die von dir vermisste mitteilung kam nicht zu meiner inbox.
Marcel, ich frage mich halt, ob das geht. Wir lösen uns immer mehr aus dem Geschlechterschema hin zu einem Persönlichkeitsschema. Deshalb glaube ich nicht an allgemeingültige Lösungen für ein gelungenes Zusammenleben der Geschlechter.
Wir müssen das Individum ernst nehmen, unabhängig von seinem Geschlecht. Weg kommen vom Geschlechter-Schubladisieren. Und da wird es dann Statistiken geben für Männer und Frauen, die unterschiedlich sind, etwa dass die Männer mehr Muskeln haben, als die Frauen. Und doch wird es einzelne Frauen geben, die viel stärker sind, als die Mehrheit der Männer…
Vieleicht haben wir uns ja auch in eine Falle manövriert, wie uns in der erwähnten Emma-Ausgabe nahe gelegt wird. Man glaubt(e), sich von Zwängen befreien zu müssen, wie Du selber schreibst. Doch es gibt kein Leben ohne Zwänge. Wir wollen frei sein und liegen doch überall in Ketten, um einen der grossen Denker zu bemühen.
Wir sollten akzptieren, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist.
Sondern im allgemeinen harte Arbeit- und vor allem ein Kampf. Wir sollten dem Leben vieleicht auch einmal mit Demut begegnen und akzeptieren, dass der Begriff Freiheit- ein in den letzten Jahren ohnehin von allen Seiten so richtig durchgeprügelter Begriff- nicht müheloses Glück bedeutet, sondern in erster Linie Arbeit. Und ja, vieleicht sollten wir auch endlich begreifen, dass wir in unserem Leben voraussichtlich eine Menge “verpassen” werden. Sei’s drum: Genausoviel erleben wir ja auch auf der anderen Seite.
Wir sollten einfach einmal zufrieden und dankbar sein.
Harte Arbeit und ein Kampf? Bei uns? Dem kann ich nur zustimmen wenn man sich der Elbogenmentalität und dem mehr Schein als sein unterwirft. Tatsächlich haben wir es hier in Europa und besonders in der Schweiz so einfach wie nirgends sonst und auch niemals zuvor. Vermutlich werden wir mal die gnadenlose Ausbeuter der Resource Erde genannt aber das kann uns ja eigentlich eh egal sein da ja Selbstverwirklichung um jeden Preis die Maxime der Gesellschaft geworden ist. Da ist es nur logisch das nach der ultimativen Formel für unseren Hedonismus gesucht wird. Nicht das ich das jetzt nicht geniesse aber es hat doch ein paar Stunden psychologischen Beistands gebraucht bis ich mich auf managertauglichem Egotrip wohlfühlen konnte. Seither fühle ich mich ziemlich wohl und wende mein Kriterien völlig hemmungslos auf meien Umwelt an. Danke und viel Spass noch beim munteren Beziehungskarusell
Stimmt, Absolute Freiheit existiert nur in absoluter Isolation, denn sobald mehrere Personen da sind, ist Rücksichtnahme von beiden (oder besser: allen) Seiten gefordert. Denn meine Freiheit endet, wo die Freiheit des anderen beginnt.
Doch selbst mutterseelenallein erleben wir Beschränkungen, man kann nicht alles haben, und schon gar nicht hier und jetzt und sofort. Das verständlichste Beispiel: Egal, ob ich drei, dreissig oder dreihundert TV-Sender empfange, wenn ich ein Programm sehe, verpasse ich die anderen zwei, 29 oder 299. Klar könnte ich die anderen Sendungen aufnehmen, aber dann habe ich nur noch mehr Möglichkeiten, etwas zu verpassen – es gibt ja keine Sendepausen mehr (OK, zugegeben, wiederholungen sind ja eigentlich Sendepausen) , in denen ich das Versäumte nach-sehen könnte….
Vielleicht ist Freiheit letztendlich eine Illusion – oder ein intellektueller Trick gegen den Wahnsinn. – genauso wie die 300 TV Sender letztlich eine Illusion sind. Sie sind zur Frage der Freiheit so relevant wie die Freiheit, aus 300 Sendern einen auszuwählen und den dann Wechseln zu können – ein Substitut eben.
aber auf Substitution basiert ja der ganze Konsumismus. Die Entrückung von wesentlichem und Ersetzung dessen durch Konsumierbares.
Ja, Freiheit ist eine Illusion, im wortwörtlichen Sinne. Um dem Wahnsinn zu entfliehen, der Leere, der Sinnlosigkeit oder dem eigentlichen Sinn (welchem?). Grösstmögliche Unabhängigkeit- ja, aber ganz sicher nicht Freiheit.
Wer hat eigentlich je 300 TV-Sender gewollt: Ich als Konsument?
Ich glaube nicht an die Freiheit- und kann sehr gut leben damit.
Ich halte Freiheit nicht für eine Illusion, sondern für eine Grundvoraussetzung menschlicher Existenz. Sicher ist, dass die Freiheit begrenzt ist – und sich nicht darin manifestiert, welchen der dreihundert Sender ich heute abend schaue; ganz abgesehen davon, dass die meisten ja ohnehin den gleichen Mist bringen: sei es zeitversetzt, oder in einer Sprache, die ich eh nie lernen und verstehen werde. Ich verstehe echt nicht, weshalb wir chinesisches Staatsfernsehen brauchen.
Und ja, wir Konsumenten wollen die dreihundert Fernsehsender! Wir sind es, die aus zehn Orangenlimonaden, fünfzehn Kaffeesorten und zwanzig Zahnpasten auswählen können möchten – von den hundert Schokoladenarten und den unzähligen Weinsorten ganz zu schweigen. Das ist an sich nichts verwerfliches – wer will denn schon wie in der DDR alles vereinheitlicht haben: Standard-Sender, Standard-Limo, Standard-Zahnpasta, Standard-Kaffee(ersatz) …
Aber manchmal sehne ich mich schon in meine Kindheit zurück, da hatten wir nur eine Wahl: Fernsehen (DRS), oder nicht fernsehen (und draussen spielen)
Also ich lebe in einem land, das sich land der freiheit nennt, oder land of the free. Eine Illusion. Pursue your dreams, the pursuit of happiness – steht ja auch in unserer verfassung. aber gerade das macht den reiz dieses landes aus.
mit der zeit sieht man einfach, dass vieles ein mirage ist.
dass die schweiz 300 kanaele hat, glaub ich nicht – sorry.
und ja, ich liebe meine 800 Satellitenkanaele. davon fast 100 news – darunter auch das chinesische cctv. warum nicht, wenn ich dann auf fox news die populistische gegendarstellung sehen kann – oder auf cspan und capsn 2 die einschlaefernde seifenoper “congressional hearings” oder “senatorial life session” sehen kann.
als highlite dann the oval office – decision, decisions, not. this is a reboradcast of yesterdays session which was a re-broadcast of the day before yesterday’s session which was a rebroadcast….
Sobald die Einschränkung der Freiheit willkürlich ist und auf Machtverhätnissen beruht, wird sie schwer verdaulich. Jeder akzeptiert, dass er mit einem gebrochenen Bein nicht rumrennen kann. Ist die Einschränkung der Freiheit auf demokratischen Vereinbarungen aufgebaut, ist sie akzeptabel. Die Freiheit des Einzelnen kann ja immer nur soweit gehen, wie sie die Freiheit des Nächsten nicht einschränkt. Andernfalls bestimmt der Stärkere, der Reichere usw., wie es halt früher so war.
Katharina,
Ja, the american dream of life – sometimes a shere nightmere…
Und OK, wir haben nicht 300, “nur” ca 180 dank Digitalfernsehen, und davon sind die 95% ausländisch. Auch CCTV ist dabei – aber da ich kein Mandarin verstehe, könnte ich ebenso gut den Ton abstellen.
Aber wie dem auch sei: es ändert nichts an der Tatsache, dass ich mit jeder Entscheidung, die ich treffe, ein ganzes Leben verpasse, das ich hätte, wenn ich mich anders entschieden hätte. Und allein dieses “was wäre, wenn” Denken kann einem manchmal schlaflose Nächte bereiten.
Bei uns kommt cctv auf englisch.
das entscheiden…taeglich…interessant. zeitlinien. mit jeder entscheidung entsteht eine neue und du existierst in diesen parallelen zeiten eben so wie der ablauf nach alternativer entscheidung gewesen waere oder ist…
was waere wenn. und schlaflos. das kann nur sein, wenn dir dein jetziger lebensweg nicht so passt und du eine entscheidung bereust. andern kannst du es nicht, ausser du findest eine technologie, quantenfluktiationen direkt manipulieren zu koennen.
oder meditative techniken. remote viewing etwa. aber da sind wir wieder beim remote (fernbedienung) und die parallelitaet der gleichzeitig ablaufenden fernsehkanaele ehmm zeitlinien …interessante analogie.
ein wissendes hirn ersetzt kein liebendes herz, werte autorin
Umgekehrt wird auch ein Schuh draus, Zysi……
durchdachte antwort, pippi
Ein “weises” Matriarchat? Das ist wohl ebenso ein Gebilde aus dem Reich der Phantasie wie ein “weiser” König, Herrscher, Diktator. Immer, wenn eine Gruppe eine andere dominiert, also Macht ausgeübt wird, entstehen per se Ungleichheit und Ungerechtigkeit. Das ist so sicher wie das Amen in der katholischen Kirche – mit der Sie ja nichts am Hut haben und dabei übersehen, dass die Unterdrückung der Frau viel weiter zurückgeht und auch nach der Reformation weiterging.
Den Forderungskatalog kann ich nun nicht unkommentiert stehen lassen.
Wertneutrale Gleichstellung: anders sein heisst nicht minderwertig sein. Absolut einverstanden, aber nicht nur auf die Sichtweise Mann – Frau, sondern ebenso in anderen Belangen, wo mensch noch diskriminiert wird: Integration von Behinderten (zum Beispiel rollstuhlgängige öffentliche Gebäude, öV etc.) Ausländern, Arm und Reich…
Jede Firma .. : Ups, da komm ich nicht draus! Im Zusammenhang mit den Kinderhorten ergibt sich, dass Sie wohl meinen, Unternehmen sollten dazu verpflichtet werden, RentnerInnen als Hortnerinnen anzustellen. Nur: die Integration der dritten Generation läuft ja darauf hinaus, die Menschen, die nicht mehr produktiv im Arbeitsleben stehen können, als KinderhortnerInnen weiter wirtschaftlich auszupressen. Der Satz (unvollständiges Zitat) „Viele ältere Personen finden eine neue bezahlte Aufgabe…“ impliziert zudem, dass nur bezahlte Arbeit wertvolle Arbeit ist – wollten wir nicht davon wegkommen und auch unbezahlte Arbeit anerkennen?
Neue Wohnstrukturen: Leider werden heute Altersheime immer noch als Wartesaal zum Tod betrachtet (auch oft von den Leitern und Pflegenden), da gebe ich Ihnen recht! Aber die Seniorenheime nun einfach zu Kinderhorten mit Wohngelegenheiten für die HortnerInnen umzufunktionieren, geht nicht – da sehen die Bedürfnisse der SeniorInnen anders aus!
Gleiche Bildungschancen für alle: ja, soweit, so gut. Nur, wer hält denn heute die jungen Leute vom Wissen fern? Und dass Wissen nun mal nichts mit ethisch-moralischem Empfinden, gar Verantwortungsbewusstsein zu tun hat, ist leider eine Tatsache! All die Barbareien, die „im Namen des Fortschritts“ begangen worden sind, stehen denen in nichts nach, die unter dem Motto „zurück zum ursprünglichen bäuerlichen Leben“ standen.
“Heute ist Bildung immer noch an die finanziellen Möglichkeiten der Eltern gekoppelt”
Tut mir leid, aber das ist totaler Quatsch. Was korrekt ist: das Bildungsniveau der Eltern bestimmt weitgehend auch die Bildung der Kinder. Aber Akademiker müssen nicht unbedingt über ein hohes Einkommen verfügen.
Wenn das Geld für die Ausbildung fehlt, kriegt jeder Schweizer ein zinsloses Darlehen vom Staat resp. Kanton.
Bei entsprechend guten Leistungen sogar voll bezahlte Stipendien von diversen Organisationen.
Das mit dem zinslosen Darlehen und Stipendien – ja, auf dem Papier vielleicht. Ich hatte da andere Erfahrungen…
1. Mann/Frau muss den Arsch hochkriegen und sich darum bemühen. Das Geld wird nicht veschenkt.
2. Gibt es grossen Unterschiede bei den Kantonen
3. Vergeben gewissen Kanonalbanken auch solche Kredite.
4. Wurde ich sehr gut bei der ETH/Uni beraten.
Klar, kurz ein Formular ausfüllen und am nächsten Tag fliesst die Kohle, das gibt es nicht. Was auch gut ist. Wer Geld will, muss auch etwas dafür tun. Aber gegen die Aussage, dass wegen fehlenden Geld jemand die Ausbildung nicht machen kann, muss mich entschieden verwehren!
Nein, es ist nicht Quatsch!
Wenig Bildung der Eltern = wenig Bildung der Kinder, da die Eltern nicht wissen, wie sie die Kohle locker machen können für die Ausbildung der Kinder.
Wenn aber die Eltern wissen, wie sie das Geld beschaffen für die Ausbildung der Kinder – was nicht notwendigerweise heisst, dass sie es selbst haben – dann können die Kinder auch besser ausgebildet werden.
Eben: Bildung und nicht das Geld.
Zu wissen, woher man die Kohle kriegt, hat nicht unbedingt was mit Bildung zu tun. Darum sag ich: die finanziellen Möglichkeiten (nicht das Einkommen!) der Eltern bestimmen den Grad der Bildung der Kinder.
Überspitzt gesagt: Wenn einem Millionär die Bildung der Kinder egal ist und er das Geld lieber in Luxusuhren, Luxusvillen, Luxusautos, Luxusrennyachten oder Luxusfrauen investiert, dann bleiben seine Kinder auf niederem Bildungsniveau (theoretisch; man kann ja auch mit der Bildung der Kinder protzen)
Demgegenüber kann auch eine einfache Arbeiterfamilie durch Sparsamkeit, Fleiss und das Anzapfen von Geldquellen mindestens einem Kind eine gute Ausbildung ermöglichen.
Noch nicht.
Wir haben zwar keine amerikanische Verhältnisse, Fakt ist aber das Kinder aus sogenannt “reichen” Ortschaften häufiger weiteführende Schulen besuchen als solche mit vielen Schülern mit “Migrationshintergrund”.
Ein Grund dafür waren scheinbar die privat bezahlten Nachhilfestunden, wenn man den Medienberichten glauben darf.
Also sowohl Geld als auch Bildung der Eltern.
Nun habe ich die Beiträge durchgelesen und auch versucht sie zu verstehen aber bin so klug wie zuvor.
Was will den “die Frau” nun wirklich?
So wie ich das rausgelesen habe schwanken sie immer noch zwischen Emantipation, also unabhängiges Agieren ohne Widerspruch seitens des Partners und Hellseherei. Wobei Hellseherei mit Emphatie seitens des Mannes umschrieben wird. Korrekt? Oder hab ich mich jetzt wieder im Labyrint meiner vergangenen Beziehungen verfangen?
Wie schon gesagt: “Die Frau” gibt es nicht, drum kann “sie” auch nichts wollen.
Streng genommen gibt es zwei Lager:
Die “Emanzipierte”, die für sich alle Vorrechte in Anspruch nimmt, die sie den Männern zuschreibt: Freiheit, Unabhängigkeit in finanziellen und anderen Belangen, Karriere, usw.
Daneben das “Heimchen am Herd”, das eigentlich davon träumt, als Burgfräulein von einem Ritter vor dem bösen Drachen “Alltag” gerettet zu werden. (Heutzutage darf das natürlich auch gerne ein Banker, Multimillionär oder Filmschauspieler sein)
Dazwischen gibt es natürlich einige Schattierungen wie die “Pseudo-Emanze”, die zwar von den (durchaus positiven) Errungenschaften der Emanzipation wie gleiche Job- und Karrierechancen, juristische Gleichberechtigung usw. profitieren möchte, andererseits die daraus entstehenden Pflichten ablehnt.
Was will die Frau wirklich? Hmm die Frage ist so alt wie die Frage nach dem Sinn vom Leben.
Manchmal sind die Wünsche ja endlos und zahlreicher als Sand am Meer. Da soll noch wer den Überblick behalten. Was ich mir wünschte, dass man nicht immer davon redet was ihr möchtet sonder auch mal was ihr solltet, den das ist wohl das umbequemste Kapitel. Was der Mann soll, dass wisst ihr genau….
Ja bin mal gespannt aufs Echo…
Was soll denn der Mann? Klappe halten und blechen, meinst du?
Aber eben: es ist keine Partnerschaft, wenn nur der Partner schafft.
Die Frage kommt mir vor wie Weihnachten, man muss sich was wünschen, und es fällt einem partout nix ein, da wird man dann so wählerisch und quengelig…. Lasst’s gut sein, Männer. Wenn ihr was nicht passt, soll sie den Mund aufmachen. Ihr bemüht Euch zuweilen vermutlich viel zu sehr.
Genau so ist es, Cara Mia: Das Ganze kommt mir wirklich vor wie diese überdrüssigen Weihnachtsrummeleien: Was wünsch ich mir zu Weihnachten? Seien wir doch ehrlich: es ist ein reines Luxusproblem! Ebenso, wie wir hier im Westen kaum noch uns was zu Weihnachten wünschen können, da wir bereits alles haben (ausser vielleicht das neue iPhone, die neue Spielbox, etc.) können wir auch sonst uns kaum was wünschen, da alle Bedürfnisse bis zum Überdruss und darüber hinaus erfüllt sind.
Und was wirklich wichtig wäre (wie Weltfrieden, Freiheit für alle, globaler respektvoller Umgang mit allen natürlichen Ressourcen) , den Wunsch kann uns niemand erfüllen
@Heidi Banz
“Die katholische Kirche hat eine Gesellschaftsordnung geprägt, die auf der Unterdrückung der persönlichen Entfaltung der Frau gründet…”
Bei Frau heisst es angeblich KKK = Kinder Küche Kirche
Beim Mann hingegen FKK = Frau Kinder Kirche?
Wenn man schon auf eine religiöse Institution, welche Nächstenliebe predigen sollte “eindrescht”, dann sollte man zumindest die Unterstützunge von Rabinerinnen, Imaninnen und Daleilaminnen einholen.
“Wer hat denn solche Angst vor gebildeten Frauen?” Wenn gebildet sein ein Beleg dafür wäre, dass man weiser und grechter ist, dann müsste man sich an gebildteten Frauen erfreuen. Nur, Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.
Geht man davon aus, dass eines Tags alle Frauen einen Hochschulabschluss haben und alle Männer praktisch arbeitslos wären und kein Geld besitzen. Wieviele Frauen würden sich dann mit einem Mann auf die Dauer liieren wollen? Zum wohl der gemeinsamen Kinder? Abgesehen davon, dass es die Pflicht ist der reicheren, “mächtigeren” Person der andere Person zu beweisen, dass sie die Macht und den Reichttum nicht durch Machtmisbrauch erworben hat, sprich die andere Person umwirbt.
“Ein weises Matriarchat ist der Familie, dem Staat und den Kindern förderlicher als vorherrschende militärische Disziplin.”
Ist ein weise Patriachat nicht förderlicher als militärische Disziplin? Deutschland ist das Ergebnis der Besatzungen ab 1945 und dem kalten Krieg und kann man m.E. heute eben so wenig als christlich bezeichnen wie die Schweiz.
“- Wertneutrale Gleichstellung: Anders sein heisst nicht minderwertig sein.”
Darf man das so verstehen, dass jemand der ehrlich und fleissig die gleichen Rechte und Freiheiten besitzend darf, wie jemand der lügt, nichts arbeiten will und ggf. andere Menschen psychisch oder physisch vergewaltigt?
“- Höheres Bildungsniveau für alle Bürger, erfolgreich fördernde Kindererziehung.”
Das findet auf eine Art bei den sprachlich begabten Menschen mit Frühfranzösich und -englisch bereits statt. Nur was ist mit den handwerklich oder mathematisch begabten Menschen? Frühhandwerken und Frühintegralrechnen ab der zweiten Klasse?
“- Jede Firma sollte von Gesetzes wegen verpflichtet werden, entsprechend der Angestelltenzahl männliche und weibliche Personen zur Unterstützung der Väter und Mütter im Betrieb mit vertraglichen Bedingungen zu verpflichten.”
Das heist mit anderen Worten?
“- Gleiche Bildungschancen für alle, nach individuellen Fähigkeiten. Die jungen Leute sollen nicht vom Wissen ferngehalten, sondern durch Wissen zu einer höheren ethisch moralischen Gesamtverantwortung geführt werden. Heute ist Bildung immer noch an die finanziellen Möglichkeiten der Eltern gekoppelt.”
Wie ist das “immer noch” zu verstehen? Bei den FH/HTL gab es früher keine Studiengebühren. Erst als FH entstanden begann man diese zu verlangen.
1.das weib an fuer sich gibt es nicht,also ist dies eine dumme frage .2.bildung bedeutet nicht umbedingt hohe intelligenz.3.manchmal haben frauen ohne akademische bildung im taeglichen leben eine praktische.intelligenz ,die akademiker beiderlei geschlechts oft fehlt.4.auch unter frauen gibt es verschiedene charaktertypen.verschiedene charaktere haben verschiedene lebensvorstellungen,und verschiedene lebensplanungen.5.wen interessiert es schon was das weib will,nicht einmal das weib selbst.