Leben


Michèle Binswanger am Mittwoch den 30. Juni 2010

Ist der Mann die neue Frau?

In häuslichen und familiären Belangen werden Männer oft tatsächlich diskriminiert. Ist es Zeit für den neuen Maskulinismus?

In häuslichen und familiären Belangen werden Männer oft tatsächlich diskriminiert. Ist es Zeit für den neuen Maskulismus?

Eigentlich sollte das männliche Geschlecht sich ja im Hoch befinden – Fussballweltmeisterschaft, Bier à gogo, sommerliche Temperaturen und entsprechend leicht gewandete Frauen auf den Strassen. Aber jüngst wurde ich beim Durchblättern eines Magazins mit der erschütternden Tatsache konfrontiert, dass dieser Schein trügt. Es geht dem Mann im Allgemeinen, also dem Mann an sich, nicht gut. Um nicht zu sagen: ganz schlecht.

Denn im Schatten der Frauenemanzipation ist eine ganz neue Blume herangewachsen. Sie heisst Männerdiskriminierung und treibt überall ihre Blüten. Aber zum Glück ist der Mann an sich ja nicht allein. Er hat sich organisiert und eine Bewegung gegründet, die sich stolz mit dem Namen Maskulisten schmückt. Den Maskulismus, so musste ich bei einer kleinen Recherche feststellen, gibt es schon länger, auch wenn ihn die Schweizer Presse bislang weitgehend mit Nichtbeachtung gestraft hat. Ganze drei Artikel finden sich in der Schweizer Mediendatenbank, die das Wort Maskulist enthalten – aber kein einziger macht die Bewegung wirklich zum Thema.

Das tut dafür das aktuelle Neon Magazin. Jakob Schrenk hat eine Maskulisten-Versammlung in Heidelberg besucht und mit Eugen Maus gesprochen, einem Gründungsmitglied der Männerrechtsgruppe Manndat, die sich gerade mit dem Thema Männerbeschneidung umtreibt. Alle redeten immer nur von den Frauenbeschneidungen, sagt Maus. Dabei würden auch Millionen von Männern beschnitten. «Der Penis des Jungen darf kein Selbstbedienungsladen für die Kulturen dieser Welt bleiben», so wird Maus zitiert.

Männerbeschneidung mit der weiblichen Genitalverstümmelung vergleichen? Ich bitte Sie. ich habe in meinem Leben schon einige beschnittene Glieder getroffen und keines davon wirkte sonderlich traumatisiert. Das ist natürlich Kalkül des Journalisten, der die Maskulisten als im Wirtshaus bei einem Glas Wasser ohne Kohlensäure palavernden Männerversteher porträtiert, die am liebsten das Rad der Zeit zurückdrehen und die Feministinnen auf den Mond schiessen möchten, denn wer die Frauen als permanent diskriminiert darstellt, diskriminiert damit automatisch die Männer.

Das ist einigermassen skurril. Schon klar, dass der Mann im Würgegriff der fortschreitenden Feminisierung unserer Kultur ins Schwitzen kommt. Aber dass er sich aus allen möglichen Rollen ausgerechnet diejenige des Opfers aussuchen muss? In dieselbe Kerbe schlägt ein Artikel aus der taz, der die sexuelle Belästigung von Frauen gegen Männer thematisiert. Es wird berichtet von einem Klettertrainer, der sich über die saublöden Sprüche nervt, die Kursteilnehmerinnen über seine beeindruckende Physis fallen lassen, von  Softwareingenieuren, die sich beim fachlichen Gespräch mit einer Untergebenen plötzlich von ihrem provozierenden Ton bedrängt fühlen. Ja, die Sexualität ist ein Minenfeld, aber wenn die Maskulisten sich ins Gefecht werfen, droht uns der totale Krieg.

Ich sollte nicht spotten, zumal ich als Frau nie diskriminiert wurde und auch keine Probleme habe, mich gegen das, was man gemeinhein sexuelle Belästigung nennt, zu wehren. Und es gibt durchaus Felder, in denen Männer vielleicht nicht systematisch, aber doch regelmässig diskriminiert werden – insbesondere im familiären Bereich. Die rechtliche Schlechterstellung von Vätern und geschiedenen Männern ist ein Skandal, ebenso, dass Männer und Frauen in der Frage häuslicher Gewalt vom Recht oft nicht gleich behandelt werden. Und natürlich gibt es auch sexistische Werbung gegen Männer. Aber ist der Mann deswegen nun die neue Frau? Mann, du bist wirklich arm dran.

Ich bin unbedingt für Gendermainstreaming, wenn man darunter das ehrgeizige Ziel der Gleichstellung von Mann und Frau auf einer gesellschaftlichen Ebene versteht. Aber die Lösung kann ja wohl nicht heissen, dass die Männer nun einen auf Feminismus mit umgekehrten Vorzeichen machen. In der institutionellen Umsetzung des Gendermainstreaming wird ja gerade von Männerseite immer wieder kritisiert, dass entsprechenden Organisationen ihre Existenzberechtigung darauf beziehen, dass sie immer neue Probleme schaffen, wo vielleicht gar keine sind. Maskulinismus? Vielleicht sollten die Männer einfach wieder ein bisschen mehr Fussball schauen.

Was finden Sie? Ist dieser Text sexistisch? Werden Männer systematisch diskriminiert? Und wenn ja, wie muss man sich den neuen Maskulinismus vorstellen?

499 Kommentare zu „Ist der Mann die neue Frau?“

  1. Wolfgang Biggel sagt:

    immer wieder können wir Männer hören, wie sehr doch die Frauen angeblich diskriminiert werden. Wir Männer sollen uns mal nicht so haben heißt es dann, jedoch:

    - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Mann den Zwangsdienst Bundeswehr und Ersatzdienst machen muss, die Frau jedoch nicht?
    - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Vater 5000 Euro Strafe zahlen muss, wenn ich wissen will, ob das Kind von mir ist?
    - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn mir das Vatersein verwehrt wird, weil die Kindsverschleppung durch die Frau staatlicherseits sanktioniert wird?
    - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn 2/3 aller Scheidungen von Frauen ausgehen und sich dies unter staatlicher Mithilfe von Männern finanzieren lassen können?
    - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn sich Frauen ohne eigene Leistung sich meine Rentenansprüche aneignen können?
    - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn jährlich rund 6 Mrd. Euro Unterhaltstransfer wegen Abzock-Scheidung von Männern zu Frauen stattfinden?
    - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn 94% aller Arbeitsunfälle Männer treffen, weil Frauen lieber ungefährliche Berufe wie Sekretärin, Frauenbeauftragte, Sozialberufe und Berufsbetroffenheitspolitikerin wählen? Gleichberechtigung? Auch gleiche Pflichten!
    - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn jährlich rund 200 Mrd. Euro Transferleistungen von Männern zu Frauen stattfinden (Renten, Krankenkassen, Wehrdienst, Ersatzdienst, Pflegeversicherung, Steuern etc.?
    - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Mann mit einer um 10% geringeren Lebenserwartung bestraft werde?

    PS:
    Es gibt keine supernetten Feministinnen, nur Agentinnen zum femininen Vorteil:
    Die Rechte werden den Frauen zugeschlagen, die Pflichten den Männern, das ist die von Feministinnen herbeigeführte Geschlechter”gerechtigkeit”.

    • Mirveglius sagt:

      Lieber Wolfgang

      Im Grundsatz stimme ich Dir bei Deiner Aufzählung zu. Was mich stört, ist, dass Du eben in die gleiche Opferkerbe schlägst, wie sie von Michèle in Frage gestellt wird. Ich denke auch, dass im Zuge der Emanzipationsbewegung in den letzten Jahrezehnten von staates wegen viele Ungerectigkeit geschaffen wurde, nur mache ich uns Männer dafür ebenso Verantwortlich. Als die Frau begann ihre Rolle zu hinterfragen, sich neue Lebensbereiche zu erkämpfen, haben wir wie zu Stein erstarrt zugeschaut. Einige von uns haben dabei auch geholfen, indem sie ihre Männlichkeit quasi der neuen Weiblichkeit unterordneten.
      Ich fordere deswegen keine neue Emann-zipation und kein kein Verein jammernder Maskulinisten, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Männlichkeit und den zugeschriebenen Rollen. Wir sind nicht einfach nur das, was Frauen nicht sind, wir sind nicht einfach das komplementäre Anhängsel der Weiblichkeit. Wir Männer können einfach nicht erwarten, dass Ungerechtigkeiten durch Anpassung verschwinden. Wir müssen uns klar machen, dass es mehr braucht als zu jammern. Es braucht eine Auseinandersetzung mit unseren Rollen, mit unserer eigenen Sozialisation und schlussendlich mit unserem eigenen Selbstverständnis. Und da braucht’s keine emanzipatorischen Kampfstrategien oder Opferhaltungen, sondern mutiges Selbstdeinieren. Nur so können wir und unser männlicher Nachwuchs einst den Frauen auf gleicher Augenhöhe begegnen. Ich denke, dabei haben beide Geschlechter einen Gewinn.
      Wie der Slogan von männer.ch: Mehr Mann. Ganz Mensch!

      • Tim sagt:

        Also das tun, was Männer immer getan haben, schweigend ertragen?
        Wenn jemand seine “Männlichkeit” ausleben möchte, indem er nackt um einen Baum tanzt, so habe ich nichts dagegen (sofern es nicht der Baum in meinem Garten ist) aber Ungerechtigkeiten müssen/sollen benannt werden und das hat in keinster Weise etwas mit Jammern zu tun.

    • Clooney sagt:

      Wolfgang, kannst Du Deine Zahlen irgendwie belegen? Ich finde Deine Aufzählung zwar interessant (wobei sie wohl auf D ausgerichtet ist), denke aber, dass (Du insbesondere im PS) zu einseitig bist. Wir Männer müssen tatsächlich lernen, Ungerechtigkeiten zu benennen und deren Behebung nicht nur zu fordern, sondern auch anzupacken. Namentlich was im Bereich Scheidung / elterliche Gewalt / Besuchsrecht / Unterhalt passiert ist ein Skandal (und dies sagt einer, der Familie hat und nicht geschieden ist). Nur schon die Tatsache zu wissen, dass man jederzeit rausgestellt werden könnte, stresst ungemein.

      Es gibt aber auch Dinge, bei denen Frauen benachteiligt sind (etwa: eine Frau muss entscheiden, ob sie Karriere oder Kinder will, beides geht zumeist nicht). Die meisten Frauen sind es sich aber gewohnt diese Punkte zu benennen und eine Änderung zu fordern (wobei frau etwa beim vorigen Beispiel auch selbst oft mehr tun könnte: nämlich einen Mann zu suchen, der weniger gut ausgebildet ist und somit weniger verdient, sodass es wirtschaftlich Sinn macht, dass sie arbeiten geht. Hier verharren viele bei der Partnersuche halt noch in alten Schemata).

      Wir Männer schweigen zu viel, überhören Diskriminierungen einfach. Achtet Euch doch das nächste Mal bei einer Einladung bei Freunden darauf, wie oft und völlig unbedacht solche Äusserungen gemacht werden (”Ja, Männer sind halt primitiv/untreu/faul/unfähig/karrieregeil/gewalttätig”). Ich habe angefangen, mich konsequent gegen solche Pauschalurteile zu wehren. Manchmal gibt es gute Diskussionen. Oft sind aber die Sprücheklopferinnen baff, das überhaupt jemand etwas sagt, anschliessend peinlich berührt / oder sich aggressiv rechtfertigend. Es lohnt sich auf jeden Fall.

      • Stef sagt:

        guter Beitrag!

      • Eremit sagt:

        @Clooney
        Wenn die Sprüchekolpferinnen baff sind, bedeutet dies leider noch lange nicht, dass sie realisieren selbst ein menschenfeindlichen Gedankengut zu besitzen. Es kann sein, dass sie solche Sprüche nur nicht mehr in ihrer Gegenwart aussprechen. Und wenn dann eines Tages niemand mehr mit ihnen Kontakt haben möchte weil hintenrum z.B. das Gerücht “sie seien Phädophil” oder ein Frauenschläger herum geistert, dann seien sie bitte nicht erstaunt.

      • independence sagt:

        “eine Frau muss entscheiden, ob sie Karriere oder Kinder will, beides geht zumeist nicht”

        Natürlich geht das. Was Sie meinen, ist vermutlich die Wahl “Karriere” vs. “jahrelanges Hausfrauen- & Mutterdasein”. Da beißt sich in der Tat etwas. Durch die richtige Partnerwahl und vorausschauende Lebensplanung lässt sich das aber vermeiden. Wobei ich bezweifle, dass Frauen da mehrheitlich völlig unbeabsichtigt hineinschlittern.

        Sehen Sie es doch mal andersrum: Frau hat immerhin die Wahl zwischen diesen beiden Lebensentwürfen, ohne gezwungen zu sein, sich völlig für einen davon zu entscheiden – meist ist es ja nicht so schwarzweiß. Für einen Mann gibt es diese Wahl dagegen gar nicht.

    • Eremit sagt:

      @Wolfgang Biggel
      Die Punkte in denen sie Geldansprechen, sind m.E. fragwürdigt. Ich bin so rülpelhaft und behaupte “Geld ist für Prostituierte und Zuhälter interessant”.
      Und betreffend Rechten und Pflichen, so ist dies heute fast überall so, dass man die Rechte für sich haben will und die Pflichen jemand anderen zuschieben möchte. Was war zuerst: Das Machtspiele in der Wirtschaft anderen Pflichen zu zuschieben und selbst die Rechte zu behalten, was mit zunehmenem Erwerbsgrad auch auf die Frauen abfärbt. Oder eine Rechte-Habgier zuerst bei den Menschen, welche den Kinderwagen schoben und die Kinder (v)erzogen, was sich dann mit der Zeit auch auf die Wirtschaft auswirkte. Ich rätsle was die Mutter von Herr Ospel über den Lohn ihres Sohnes sagen würde.

    • Leserin sagt:

      - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Mann den Zwangsdienst Bundeswehr und Ersatzdienst machen muss, die Frau jedoch nicht?
      Da gebe ich Ihnen Recht, auch wenn gesagt sein muss, dass diese Bestimmung nicht von Frauen erstellt wurde. Also kämpfen Sie für die Abschaffung der Milizarmee, meine Unterstützung haben Sie!

      - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Vater 5000 Euro Strafe zahlen muss, wenn ich wissen will, ob das Kind von mir ist?
      Wäre mir neu, lasse mich aber gerne mit dem entsprechenden Gesetzesartikel belehren.

      - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn mir das Vatersein verwehrt wird, weil die Kindsverschleppung durch die Frau staatlicherseits sanktioniert wird?
      “Kindsverschleppung durch die Frau staatlicherseits sanktioniert wird” Ist doch gut, was soll daran geändert werden?

      - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn 2/3 aller Scheidungen von Frauen ausgehen und sich dies unter staatlicher Mithilfe von Männern finanzieren lassen können?
      Da könnte man einwenden: “Wie sollen sich 2/3 der Verheirateten Frauen nicht diskriminiert fühlen, wenn deren Männer sie so schlecht behandeln, dass der einzige Ausweg die Scheidung ist”. Das ist natürlich nicht so, aber Sie sehen, man muss schon die Ursachen anschauen. Ausserdem: Heiraten ist meines Wissens freiwillig, man nimmt damit auch eine mögliche spätere Scheidung inkl. Konsequenzen in Kauf.

      - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn sich Frauen ohne eigene Leistung sich meine Rentenansprüche aneignen können?
      Also die Frauen, die sich um die Kinder gekümmert haben und deswegen kein Einkommen hatten? Oder welche meinen Sie?

      - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn jährlich rund 6 Mrd. Euro Unterhaltstransfer wegen Abzock-Scheidung von Männern zu Frauen stattfinden?
      S.o.: Heiraten ist freiwillig, man nimmt damit auch das Risiko eines späteren Scheidung in Kauf. Also vorher überlegen!

      - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn 94% aller Arbeitsunfälle Männer treffen, weil Frauen lieber ungefährliche Berufe wie Sekretärin, Frauenbeauftragte, Sozialberufe und Berufsbetroffenheitspolitikerin wählen? Gleichberechtigung? Auch gleiche Pflichten!
      Wo gibt es denn die Pflicht einen bestimmten Beruf auszuüben? Männer werden gezwungen, Bauarbeiter zu werden? Wann und in welcher Form findet das denn statt?

      - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn jährlich rund 200 Mrd. Euro Transferleistungen von Männern zu Frauen stattfinden (Renten, Krankenkassen, Wehrdienst, Ersatzdienst, Pflegeversicherung, Steuern etc.?
      Kenne die Zahlen nicht, kann daher nichts dazu sagen.

      - Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Mann mit einer um 10% geringeren Lebenserwartung bestraft werde?
      m wie w kann seinen/ihren Lebensstil selber wählen. Dass Männer häufiger einen ungesunden pflegen, kann ja kaum als Diskriminierung ausgelegt werden.

      • independence sagt:

        “Wo gibt es denn die Pflicht einen bestimmten Beruf auszuüben? Männer werden gezwungen, Bauarbeiter zu werden? Wann und in welcher Form findet das denn statt?”

        Werden Frauen dazu gezwungen, schlechter bezahlte Berufe auszuüben?

        Eben.

        Und trotzdem wird die Sau “Lohnbenachteiligung” alljährlich spätestens zum Weltfrauentag durchs Dorf getrieben und allerlei Maßnahmen von Quote bis zur Männersteuer gefordert.

      • Eremit sagt:

        Bin zwar nicht Wolfgang Biggel, nur kann an einige Behauoptungen so nicht stehen lassen.

        “- Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Mann den Zwangsdienst Bundeswehr und Ersatzdienst machen muss, die Frau jedoch nicht?
        Da gebe ich Ihnen Recht, auch wenn gesagt sein muss, dass diese Bestimmung nicht von Frauen erstellt wurde. Also kämpfen Sie für die Abschaffung der Milizarmee, meine Unterstützung haben Sie!”

        Sorry, sogar die USA hat mit der Nationalgarde eine Milizarmee. Und für Einsätze auf “Abruf” ist sie am Kostengünstigsten.
        Kann es sein, dass Frau die Abschaffung der Wehrpflich wünscht, damit Frau in Rahmen der Gleichberechtigung nicht eines Tages selbst ins Militär muss wie z.B. in Israel? Falls dem so sein, dann wären Israelitinnen “bessere” Menschen, da sie weniger egoistisch sind.
        Die Wehrpflicht ist eine “gute” Hemmschwelle, damit der Staat sich weniger rasch an Kriegen beteiligt (http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsarmee#Beispiel_USA). Europa hat sechzig Jahre “gut” in Frieden gelebt mit Wehrpflichts-Armeen. Wollen wir dies aufgeben und ein paar Jahrhunderte zurück gehen?
        Diejenigen Männer in meinem Umfeld, welche für die Abschaffung der Wehrpflicht sind, sind insgeheim für den Einsatz von schweizer Truppen im Ausland wie z.B. im Irak und Afganistan an seite der USA. Das gibt offen aber kaum jemand zu, weil man nicht als “Kriegsgeil” bezeichnet werden will. Den Kopf hinhalten und sich verkrüppeln lassen, tut man nicht selbst und auch nicht Herr Ospel, sondern finanzschwache Menschen. Ist das gerecht?

        “Da könnte man einwenden: “Wie sollen sich 2/3 der Verheirateten Frauen nicht diskriminiert fühlen, wenn deren Männer sie so schlecht behandeln, dass der einzige Ausweg die Scheidung ist”. Das ist natürlich nicht so, aber Sie sehen, man muss schon die Ursachen anschauen. Ausserdem: Heiraten ist meines Wissens freiwillig, man nimmt damit auch eine mögliche spätere Scheidung inkl. Konsequenzen in Kauf.”

        Naja, wenn die Gesellschaft täglich “predigt” “Frauen sind bessere Menschen”, warum sollte Mann dann nicht naiv eine Heirat mit einer Frau eingehen?
        Auf der anderen Seite, falls die Gesellschaft täglich “predigt” “Frauen schin schlecht”, warum sollte Mann überhaupt eine Beziehung mit einer Frau eingehen?
        2/3 bedeutet, dass doppelt so Frau mit der Ehe unzufrieden ist als Mann. Nur, ist Mann von heute von sich aus unfähig geworden eine Frau auf die Dauer glücklich zu machen, oder hat Frau von heute so hohe Ansprüche an das Leben, dass Mann diese oftmals nicht erfüllen kann?

        “- Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn 94% aller Arbeitsunfälle Männer treffen, weil Frauen lieber ungefährliche Berufe wie Sekretärin, Frauenbeauftragte, Sozialberufe und Berufsbetroffenheitspolitikerin wählen? Gleichberechtigung? Auch gleiche Pflichten!
        Wo gibt es denn die Pflicht einen bestimmten Beruf auszuüben? Männer werden gezwungen, Bauarbeiter zu werden? Wann und in welcher Form findet das denn statt?”

        Weil kaum jemand, der ein Anlaphabet ist eine Büroarbeit ausübt? Manche Quellen schreiben, dass 10% der Mädchen und 20% der Jungs Legastheniker seien. Anderen Quellen verweisen auf ein viel extremeres Verhältnis (http://www.schulprobleme.info/html/legasthenie.html).
        Komischer Weise findet man heute nirgends im Netz, ob hier in Mitteleuropa eher Männer oder Frauen Analphabeten sind. (Habe es so in Erinnerung, dass Männer da die Nase vorne haben).
        Des weitern ist in Büros viel weniger Muskelkraft gefragt, als eine schöne kundenansprechende Erscheinungsform.

        “- Wie soll ich mich nicht diskriminiert fühlen, wenn ich als Mann mit einer um 10% geringeren Lebenserwartung bestraft werde?
        m wie w kann seinen/ihren Lebensstil selber wählen. Dass Männer häufiger einen ungesunden pflegen, kann ja kaum als Diskriminierung ausgelegt werden.”

        Ein interessanter Punkt. Wieso führen dann Männer, die in der Regel wie Töchter von Mütter erzogen wurden einen ungesunderen Lebensstiel als Frauen?
        Kann es sein, dass unsere Gesellschaft seit der Industriealisierung mit mehr Männergerecht ist?

  2. Ich denke sowieso nicht, dass irgendein ismus die Beziehung der Geschlechter zueinander verändern wird. Vielmehr wird sich die Lebensplanung der meisten Menschen- worunter hauptsächlich ihre Partnerwahl als auch die Form ihrer Beziehung(en) fallen- ganz pragmatisch nach den Gegebenheiten richten, die sie vorfinden.

    • *sigh* sagt:

      Schon richtig.
      Aktuell bedeutet das aber z.B. für mich niemals zu heiraten oder Kinder in die Welt zu setzen.
      Ich mache mich doch nicht zum Opfer eines schlecht designten Gesellschaftssystems oder zum Spielball einer ggf. rachsüchtigen Frau…

      Schade, Familie zu gründen hatte ich eigentlich schon mal noch vor.. Und eine so schlechte Partie wäre ich auch für meine zukünftige nicht gewesen. Tja, dumm gelaufen liebe Frauen… ;-)

    • Ich kenne immer mehr Männer, die das Gleiche sagen, wie Du, *sigh*.

      Die männliche Lebensweise ist zu einem Risiko geworden- aber ändern müssen wir das selbst.

    • Widerspenstige sagt:

      @*sigh*
      Das hat schon mancher Mann sich vorgenommen und dann – päng! hat ihn Amor’s Pfeil so heftig getroffen, dass er sich wehrlos in die ausgebreiteten Arme seiner Angebeteten geworfen hat. Da wäre ich gaaaanz vorsichtig mit solchen Vorsätzen…das Leben ist ein Abenteuer und viel zu spannend, um Schicksal spielen zu wollen, alles claro? ;-

      • *sigh* sagt:

        Natürlich natürlich, dass das Leben das ist, was passiert während wir Pläne schmieden ist mir nicht fremd.
        Dennoch scheint mir, dass die Beweggründe für “die bisherigen” Männer sich nicht in “die Abhängigkeit” oder “das genormte Leben” Ehe zu begeben ganz andere waren als sie es heute (z.B.) für mich sind. Für die war mE doch eher sowas in Richtung “Möglichkeit des Verlustes der Eigenständigkeit” der Beweggrund die Ehe zu hinterfragen als DAS WISSEN um die rechtliche Schlechterstellung.
        Ich habe jedenfalls noch nie einen älteren Mitbürger (40+) über sowas wie Rechtsungleichheit in Sachen Ehe sprechen hören BEVOR er böse auf die Schnauze gefallen ist.

  3. Dummerjan sagt:

    1)Zum Thema männlicher Beschneidungen: Es ist ein Irrtum, daß bei männlichen Beschneidungen immer nur die Vorhaut abgeschnitten wird. Es gibt Beschneidungen, bei der die Eichel mit abgeschnitten wird, bei der die ganze Haut des Penis entfernt wird und es gibt Initiationsrituale bei denen das zerquetschen eines Hodens betrieben wird.
    Pardon, das Reduzieren männlicher “Beschneidung” auf die im Krankenhaus unter ärztlicher Aufsicht durchgeführte Zirkumzension zu reduzieren ist im günstigsten Fall ein Irrtum, im schlechtesten Fall Irreführung.
    2) Merken Sie das: “Ich habe in meinem Leben schon einige beschnittene Glieder getroffen und keines davon wirkte sonderlich traumatisiert. ” Meinen Sie daß ein Mann mti einen halbierten oder verstümmelten penis sich stolz durch die Betten der Frauen windet, ich kann es Dir zwar nicht besorgen aber hab Mitleid?
    Ist da die weibliche Empathie mit Ihnen durchgegangen?
    3) Die Frage ist nicht, ob man sich eine Opferrolle aussucht, sondern ob jemand Opfer ist.
    4) Da man sich sein Geschlecht bei Geburt nicht aussuchen kann sind gesetzliche Regelungen die geschlechtsbezogen sind analog rassistischer Gesetzgebung zu betrachten.

    • Antonio sagt:

      Stimmt!

      Gemäss neuzeitlich-soziologischem Dogma (bspw. unterscheidet sich der Mensch nicht in seiner anatomischen Funktionsweise, d.h. biologistisch gibt es nur EINE Rasse Mensch) beschreibt Rassismus jedwelche Form von Diskriminierung aufgrund ethnischer Zugehörigkeit sowie körperlicher Fähigkeiten und Eigenschaften. Interessanterweise dient der Rassismus (empirisch bewiesen) ausnahmslos der Begünstigung der eigenen Gruppe oder der wie auch immer selbstdefinierten Spezies.

      Der Feminismus (nicht zu verwechseln mit der Emanzipation der Frau!!! –> Befreiung aus einem Zwangsverhältnis) thematisiert die Rechte (nicht die Pflichten!!) und Interessen der Frauen (wirklich von allen oder von ein paar wenigen Exponentinnen mit arroganter Wertvorstellung??) und bedient sich hierbei dem Axiom, die Frau wird gewiss irgendwo in irgendeiner Weise benachteiligt (Nebenvermerk: Wieviele Personen haben bislang die Methoden von Gender-Studien einmal genauer betrachtet und kritisch hinterfragt? Es ist teilweise erstaunlich, wieviele Drittvariabeln und andere wichtige Erklärungsfaktoren teilweise bewusst weggelassen werden, um eine vermeintlich signifikante Aussage zu erreichen), was wohl zwangsweise mit institutionell legitimierter Begünstigung kompensiert werden muss. Für die Frau gilt stets die Opfervermutung und dabei werden die faktisch tatsächlich gegebenen “Diskriminierungen” (wie bspw. Militärdienst, Feuerwehrdienst, Rentenalter, etc.) konsequent ausgeblendet.

      Theoretisch schneiden sich also feministische mit rassistischen Ansprüche. In der Praxis auch: in den letzten Jahren wurde ich in der Schweiz aufgrund meines südländischen Aussehen vereinzelt von agressiven (und wohl auch leicht angetrunkenen, dem äusseren Anschein nach politisch sozialorientierten) Frauen angepöbelt, dass “ich und Männer wie ich Schuld daran trage, dass Frauen in der gesamten Historie unterdrückt und versklavt wurden”, Personen die ich bis dato nie gesehen oder gesprochen hatte. Schöner Fortschritt. Liebe Feministinnen, das Leben ist auch für uns Männer oftmals schwer (N.B. Der Diskriminierungsfaktor innerhalb der Männergilde ist übrigens grösser als zwischen den Geschlechtern!!) . Trotzdem versucht man(n) nicht bei jedem Misserfolg, sich irgendwelchen geschlechterbezogenen Rechtfertigungswerkzeugen zu bedienen. Zumindest bisher. Der Maskulinismus ist eine schlechte Antwort auf eine schlechte Entwicklung.

  4. Ulindo Bubikoner sagt:

    Da wünscht man sich doch in Berlin auf dem Podest stehend und verkündend: Isch bin aine Maskulinister

  5. Freundin sagt:

    Esther Vilar (aus Wikipedia)
    Mit ihrem Buch Der dressierte Mann wurde sie 1971 als Schriftstellerin durch ihren Auftritt in der Eurovisionssendung Wünsch Dir was bekannt. In diesem Buch formulierte sie die provokante These, dass nicht – wie von der damals aufkommenden Frauenbewegung postuliert – die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau.[2] Mit dem Buch löste sie große Kontroversen aus und war teilweise heftigen Anfeindungen bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt. Nach ihrer eigenen Aussage war dies der Grund für ihre Emigration aus Deutschland.[3]
    Im Jahre 1975 lieferte sie sich ein Fernsehduell mit Alice Schwarzer, die als Vertreterin der Frauenbewegung zu dieser Zeit bekannt wurde. Nach der Ausstrahlung wurde die Sendung kontrovers diskutiert, insbesondere fiel die hohe Aggressivität auf, mit der Alice Schwarzer gegen Esther Vilar vorgegangen war:[4] „Sie sind nicht nur Sexistin, sondern auch Faschistin“. Außerdem verglich Schwarzer das Buch der jüdischen Autorin mit der antisemitischen Zeitung Der Stürmer. Die Meinungen darüber, wer als dominierend aus diesem Fernsehduell hervorging, waren geteilt.[5]
    Zitat Vilar:
    „Die Angst vor der Freiheit – die Sehnsucht, alle persönliche Verantwortung in die Hände eines anderen zu legen, sich aus freien Stücken dessen Befehlen zu beugen – war von jeher das Thema meiner schriftstellerischen Arbeit und wird wohl bis zuletzt irgendwie bestimmend für sie bleiben.“ [6]

  6. Freundin sagt:

    …na klar versuchen die Frauen an das Geld der Männer zu kommen. Sie verdienen aber auch gern selbst ihr eigenes Geld, aber nur wenn das gefahrlos ist (klug). Männer setzen dagenen ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel um Geld zu verdienen und
    das meistens gar nicht freiwillig.

    • Garibaldi Giuseppe sagt:

      Sag doch gleich: Männer sind dumm und wissen es nicht mal ;)
      lass das nächste mal wörter wie klug in klammern weg oder dann sag es direkt anstatt irgend etwas an zu deuten

      Allgemein: das mit dem Job sind die Stereotypen die in unserer Gesellschaft nun mal gelten. Hat weder mit klug noch schön noch kraft oder was weiss ich zu tun.

  7. maestro sagt:

    Männer, nicht jammern wie Waschlappen, sondern als ganze Männer dem intellektuellen Gelaber entgegentreten und den Worten Taten entgegensetzen. In Tat und Wahrheit sind die Rollen auch heute mehr oder weniger die alten, und das ist auch gut so. Ausser ein paar mitteleuropäische Stadtbewohner, welche diese Debatten führen und viel Aufmerksamkeit in den Medien erhalten, weil sie den politisch korrekten Diskurs beherrschen, interessiert sich doch kein Mensch auf dem Planeten für solche “Bewegungen”. Feminismus existiert ja auch nur hier! Reist um den Planeten und ihr werdet überall die alten Rollen finden. Die Evolution ist immer noch stärker als ein paar Jahrzehnte Gender Hysterie. Am Ende ist es immer eine Frage der Wahl, nicht der Quote: seid ganze Männer, tragt Verantwortung, bleibt rational, cool, ohne Attitude, mit grossem Herz, Humor und starkem Arm. Wundert euch nicht, wenn euch die Frauen dafür lieben. Ansonsten: jammert weiter.

    • *sigh* sagt:

      EIGENTLICH stimmt das ja alles..
      Aber: “Sei ein starker Mann und finde dich damit ab, dass du dein von dir geliebtes Kind nie mehr sehen wirst und für diese Ungerechtigkeit auch noch Geld bezahlen darfst” soll also die Antwort auf dieses (zugegeben, unnötig aufgebauschte) Thema/Problem sein?
      Pha! Resignation ist das genaue Gegenteil von stark sein!

  8. Ninon sagt:

    Ach herrje, gibt es etwas unerotischeres als jammernde Männer? Gibt es etwas abstossenderes als diese Frauenhasser hier? Ist Mamablog der Blog der Zukurzgekommenen? Was die Männer hier so von sich geben, ist etwa so lustvoll wie eine 35-jährige Ehe und so intelligent wie eine Nachmittagstalkshow.

    • Angenommen, Sie beginnen einmal zu denken- was hätten Sie dann geschrieben?

      • Ninon sagt:

        @ Zufferey: Sie fühlen sich angesprochen? Das freut mich. Offen gestanden fallen mir Ihre frustvollen Kommentare schon seit längerem auf.

      • Nick Schmid sagt:

        Der einzige frustvolle Kommentar weit und breit ist ihrer von 10.00-Uhr.

        Eins, setzen! :-)

      • Eben, Minon: Wann wollten Sie mit Denken anfangen?

    • Mirveglius sagt:

      Liebe(r) Ninon,

      Erotisch resp. lustvoll sein kann wohl kaum ein allein glücklich machendes Anliegen von Männern sein, das entspricht eher einer den Mann auf seine Sexualität reduzierenden Strategie der weiblichen Seite; traurigerweise eine sehr erfolgreiche. Zudem verstehe ich nicht, wieso mit dem Totschlagargument vom “Frauenhasser” eine Diskussion um eine neue Männlichkeit abgewürgt werden soll.
      Wenn das alles sooo langweilig und lustlos sein soll, wieso trägst Du nicht mit Gehaltvollerem bei, als abgedroschene Stereotypen von Dir zu geben?

      • Ninon sagt:

        @ Mirveglius: Wenn es Sie glücklich macht, unerotisch zu wirken – wunderbar!

        Im Übrigen ist nicht der Hinweis «Frauenhasser» ein Totschlagargument, sondern der Frauenhass selber ist ein Totschlagargument. Keine Frau, die einen Funken Würde in der Brust hat, diskutiert mit Frauenhassern. Das überlässt sie den Unklugen.

      • Mirveglius sagt:

        Naja, scheinbar gehst Du den argumentativ einfachsten Weg, das mag erotisch wirken, aber zeugt nicht gerade von intellektuellen Höhenflügen. Ich richte mein Leben nicht darauf aus, bei anderen irgendwie zu wirken, das macht vielleicht den feinen, aber entscheidenden Unterschied…
        Vielleicht wäre es an der Zeit, dass Du mal Argumente lieferst, anstatt gegen andere Meinungen auszuteilen, das wäre konstruktiv und sicher nicht ganz unsexy ;-)

      • Mark sagt:

        @nion

        leider ist im Name ein buchtabe zuviel —– schlicht und einfach zu allen Kommentaren NON!

    • Liv sagt:

      @ Ninon: Ich gebe Ihnen völlig recht! Und anstatt hier bitter zu klagen und einzuhauen auf althergebrachte Feindbilder (z.B. “die Frauen” oder “die Gesellschaft”) oder einfach nur Menschen, die eine andere Meinung vertreten, würden die diskriminierten Jammerer besser versuchen, die Probleme, die sie sehen, pragmatisch zu lösen. Einige dieser Probleme sind ja durchaus ernst zu nehmen, nur werden sie hier zum Teil in einem so weinerlichen, respektlosen oder hasserfüllten Ton vorgebracht, dass es gar nicht möglich ist, darauf einzugehen. Ich denke, es ist viel einfacher, in einem virtuellen Forum Hiebe zu verteilen, als rauszugehen in die reale Welt und sich dort für die eigenen Überzeugungen konsequent einzusetzen.

      • Raphi sagt:

        @Liv. Lustig. Es gibt ihrer Meinung nach ein “pragmatisches” Lösen von einem offenbar existierenden Problem, welches von einem Diskurs getrennt ist? Das “Jammern” ist nun mal ein integraler Bestandteil im Problemlösungsprozess. Zuerst muss eine Diskussion statt finden, bevor das Problem gelöst werden kann. Oder besser: die Diskussion ist das Mittel zur Annäherung an eine Lösung und kann nicht durch Attribute wie “weinerlich” marginalisiert werden.

  9. maestro sagt:

    Und besser kann man es ja auch nicht sagen als Michèle Binswanger:

    http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/2250/die-zen-mutter/

    sei umarmt unbekannterweise von einem Bubenpapa!

  10. Karl sagt:

    Es heißt Maskulismus und nicht Maskulinismus. Es heißt ja schließlich auch nicht Femininismus.

    • Armando sagt:

      Und es heisst “heisst”. In der Schweiz ist das sogenannte Doppel-S nicht verwendbar. Das können Sie den Hamburgern überlassen, wir brauchen diese Unsitte nicht bei uns.

      • Ulindo Bubikoner sagt:

        Steht der Tagi Server in der Schweiz?
        Wie auch immer, es wird nicht so genannt, sondern scharfes Ess oder Ess Zett.
        Nicht verwendbar, mein Gott, ich werde mich hüten eine FAZ über die Grenze zu nehmen, da werde sonst gebüssst.

  11. Kalinka sagt:

    “Männerbeschneidung mit der weiblichen Genitalverstümmelung vergleichen? Ich bitte Sie. ich habe in meinem Leben schon einige beschnittene Glieder getroffen und keines davon wirkte sonderlich traumatisiert.”

    Um diese Art der Beschneidung geht es auch gar nicht. Es geht darum, dass in denselben Regionen, in denen Mädchen beschnitten werden, es auch ähnlich brutale Initiations-Riten bei Jungen gibt. Das fängt damit an, dass die Vorhaut nicht etwa bei Betäubung mit sterilem Skalpell, sondern mit rostigen Messern oder Scherben entfernt wird. Der Schmerz steht dabei im Vordergrund und ist Teil des Ritus. Darüber hinaus gibt es auch Rituale bei denen die Eichel gekappt wird, der Penis abgeschält oder der Länge nach bis auf die Harnröhre aufgeschnitten wird. Solche Initiationsriten sind ebenso weit verbreitet wie die weibliche Genitalverstümmelung. Nur interessiert sich dafür in der westlichen Komfortzone niemand. Jungs haben in Europa keinen Opferappeal. Folglich wird im Bereich Entwicklungshilfe nur etwas gegen weibliche Genitalverstümmelung getan. Viele von den betroffenen Jungen sind danach verstümmelt oder sterben gar an Infektionen. Ein derart beschnittenes Glied haben Sie gewiss noch nicht zu Gesicht bekommen und ich empfehle Ihnen auch, sich diesen Anblick zu ersparen. Offensichtlich haben Sie sich mit der Männerbewegung überhaupt nicht richtig beschäftigt. Der Artikel ist oberflächlich und völlig unangemessen polemisch.

    • Dagmar Mendel sagt:

      Kalinka, ich gebe Ihnen recht, es klingt selbstgefällig und wenig emphatisch, das Leid “nomalbeschnittenen” oder “brutalbeschnittener” zu verharmlosen. Außerdem interessiert es nicht welche privaten Erfahrungen die
      Autorin mit beschnittenen Gliedern gemacht hat.

  12. Dirk sagt:

    Vielleicht hätte die Mama vom Blog weniger Neon lesen als vielmehr gründlicher recherchieren sollen. Ich habe mir die Seiten von Manndat einmal angesehen und kann nichts von “jammern” entdecken. Dort finde ich nur mit Statistiken und offiziellen Quellen belegte Zustandsbeschreibungen und entsprechend daraus Forderungen an die Politik. Die hier in den Vordergrund gerückte Beschneidungsthematik ist nur einer von vielen Punkten. Vielleicht hat die Autorin auch einfach nur vergessen, beim Menüpunkt “Manndat e.V.” -> “Was wir wollen” nachzusehen (http://www.manndat.de/index.php?id=37)? Aber es ist natürlich auch leichter albern zu sein, als sich mit einer Problematik ernsthaft auseinander zu setzen…

  13. Benjamin Hitz sagt:

    An und für sich wäre eine männliche Emanzipationsbewegung ja durchaus etwas wünschenswertes. Hier wurden schon viele Punkte genannt, bei denen Männer benachteiligt sind, sich benachteiligen lassen oder (in anderen Weltgegenden) sogar verstümmelt werden, was allerdings keinen zu interessieren scheint.
    Was ich aber einfach nicht begreife, ist, weshalb männliche Emanzipation über einen Maskulismus geschehen soll. Historisch gesehen, war der Feminismus eine Notwendigkeit, damit sich so etwas wie eine emanzipierte Frauenidentität herauskristallisieren konnte. Hierfür war als Entwicklungsschritt auch die teilweise Abgrenzung zu den patriarchalisch verhockten Männern notwendig und richtig. Wieso die Männer aber ihre Emanzipation ebenfalls über eine Abgrenzung zu den Frauen betreiben wollen, woher all dieser Frust bei so vielen Männern kommt und was so schwierig daran ist, eine eigene männliche Identität zu leben, das begreife ich beim besten Willen nicht. Meinem Verständnis nach müsste eine männliche Emanzipation nicht durch Abgrenzung zu den Frauen, sondern durch eine Abgrenzung zu Strukturen, kulturellen Zwängen und Traditionen und auch zu ständig (auch von uns Männern selbst) reproduzierten Klischees geschehen.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Endlich…. die kluge Stimme im Heer der Gestrigen, Frustrierten, Betonköpfigen……

      • Mirveglius sagt:

        Finde ich auch einen guten Beitrag, denn es geht keineswegs um ein einfaches Nachäffen feministisch ausschliessender Haltungen, sondern um ein eigenständiges Entwickeln einer eigenen, individuellen Männlichkeit, die nicht einfach das ist, was Frauen nicht sind.
        Eine solche Meinung hat wenig mit Ewiggestrig-Sein oder Frustriert-sein zu tun. Vielleicht ist es halt für viele verwirrend, wenn Männer 40 Jahre nach den Frauen einfach nicht den selben Weg in der längst fälligen Weiterentwicklung gehen wollen.
        Schlussendlich sollte ja trotzdem das Ziel sein, gemeinsam, also Frauen und Männer, eine “menschliche” Gesellschaft zu konstituieren…. oder nicht?

    • staun sagt:

      wunderbar auf den punkt gebracht, ja!

    • Leserin sagt:

      Ich stimme Ihnen zu und bin zudem überzeugt, dass die berechtigten Anliegen der Männer auch durch viele Frauen unterstützt würden. Aber die Männer müssen sie schon selber vorbringen. Natürlich gibt es Frauen, die auf ihren Rechten und Privilegien beharren und sich mit konstruierten Argumenten gegen jede Neuerung wehren. Davon sollen Sie sich aber nicht entmutigen lassen, so zahlreich sind die gar nicht.

  14. Benjamin Hitz sagt:

    Ach ja, das habe ich beinahe noch vergessen zu erwähnen: Ich finde den Mamablog-Artikel hier vom Tonfall her ziemlich lausig. Natürlich kann einem bei gewissen Auswüchsen von bewegten Männern und Eisenhanseln das spontane Hohnlachen befallen, aber letztlich ist es genau dieses Hohnlachen und der ganze im obigen Artikel vorherrschende Tonfall, der von Anfang an sämtliche Diskussionen abwürgt und das Gegenüber als nicht vollwertige Person erscheinen lässt. Es ist der selbe Tonfall, der von alten Stammtischbrüdern mit Stumpen im Mundwinkel gegenüber “den Emanzen” angeschlagen wird. Ist ja alles nicht so schlimm und jetzt reisst Euch mal zusammen. Hauptsache man muss nix Ernst nehmen. Ich habe mir die Seite von Manndat nicht angeschaut, aber ich finde, wenn man schon für die Masse publiziert, dürfte man ruhig etwas langsamer mit urteilen sein und müsste nicht zwangsoriginell auf den Flapsige-Schreibe-Zug aufspringen

    • Michèle Binswanger sagt:

      @Hitz: Flausig wäre dann der treffende Ausdruck. Und sie sind herzlich eingeladen, ihre Gedanken ganz ernsthaft in einer Carte Blanche zu formulieren, wenn die Hitz ihnen dazu nicht zu drückend ist.

      • Benjamin Hitz sagt:

        Besten Dank für das in diesem Angebot enthaltene Kompliment (es kann demzufolge nicht der totale Müll sein, den ich schreibe), aber ich muss zugeben, dass mir im Moment die Hitze hier tatsächlich zu drückend wird. Ausserdem waren meine obigen Einträge rein reaktiv, ich wüsste gar nicht, was ich von der Kanzel herab verkünden sollte.

    • staun sagt:

      der mögliche titel dazu: ‘eisenhanseln gestern und heute’…

      lange nicht gehört, den ausdruck…*laaach*

  15. Tom sagt:

    Nein, sicher nicht. Der Mann ist der Notnagel für die einen versaute Karriere,immer der Schuldige wenn es nicht läuft für den anderen Teil und für den Staat der Zahlmeister damit hunderte Frauen keine Sozialhilfe brauchen. Man sollte die Zugewinngemeinschaft abschaffen, den Unterhalt nur noch für Kinder zahlen und so die Frauen zur Karriere zwingen weil sie für sich sorgen muss. Dann dauert es bis zur gleichberechtigung noch 40 Jahre.

  16. weingeist sagt:

    Verehrte Frau Binswanger,

    Sie müssen Herrn Maus nicht aus zweiter, dritter oder vierter Hand zitieren, und schon gar nicht aus so literarischen Verfehlungen wie dem genannten “NEON” Artikel. Herr Maus ist ein real existierender Mensch mit einer Telefonnummer und einer E-Mail-Adresse. Und er ist Mitglied eines Vereins, der eine Homepage hat:

    http://www.manndat.de

    Besorgen Sie sich einfach die Informationen aus allererster Hand, begegnen Sie einem, wie ich meine, freundlichen, gescheiten und starken Mann, der, soweit ich das beurteilen kann, im Frieden mit “den Frauen” lebt (im Gegensatz zu manchen Vereinsmitgliedern, die aufgrund eigener leidvoller Erfahrungen ebenda gelandet sind; aber auch im Einklang mit vielen anderen Vereinsmitgliedern, die sich einfach Gedanken machen wollen, wie man die Welt friedvoller und gerechter gestalten kann).

    Und dann urteilen Sie selbst.

    Herzliche Grüße aus Deutschland!

  17. Peter sagt:

    “Ich bin unbedingt für Gendermainstreaming, wenn man darunter das ehrgeizige Ziel der Gleichstellung von Mann und Frau auf einer gesellschaftlichen Ebene versteht.”

    Ich frage mich, ob Frau Binswanger die Begriffe “Gleichberechtigung” und “Gleichstellung” zu unterscheiden weiss. Gleichstellung, eine gesellschaftsumfassende, würde unter anderem auch bedeuten, dass Baufirmen und Müllabfuhr etwa gleichviele Frauen wie Männer beschäftigen und nicht nur zahlenmässige Parität in privilegierten Bereichen wie Aufsichtrat und Geschäftsführung grosser Konzerne anstreben. Ersteres, also eine zahlenmässige Parität auf den Baustellen, das will tatsächlich niemand, auch Frau Binswanger mit Sicherheit nicht.
    Um vernünftig und vor allem ehrlich zu diskutieren wäre es notwendig, sich über die Zielsetzungen des Gender Mainstreaming zu informieren. Wer nämlich Gleichberechtigung der Geschlechter befürwortet und die Diskriminierung des Individuums ablehnt, der wird Gender Mainstreaming und deren Grundsätze ablehnen, weil Gleichstellung erstens gar nicht angestrebt wird ( es ist ein glatte Lüge ), und zweitens tatsächliche Gleichstellung notwendigerweise die Diskriminierung des Individuums erfordert, euphemistisch “positive Diskriminierung” genannt.
    Es ist Rosinenpickerei, Frauenprivilegierung. Erst wird eine systematische Benachteiligung von Frauen behauptet, um dann Kompensation ( z.B Quote im Aufsichtsrat ) zu fordern.
    Was Rene Kuhn anbelangt : Als Vertretung von Männerinteressen nicht wirklich geeignet. Es ist absolut irrelevat, ob ich als Mann nun Freude habe an den Frauen, an ihrem Aussehen, an ihrer Kleidung. es geht um Rechte, um Gleichberechtigung, gegen Gleichstellung, um möglichst freie Wahl des eigenen Lebensentwurfs anstatt ideologischer Vorgaben, die uns sagen, wie denn nun der Mann oder die Frau zu sein habe.

  18. Robert sagt:

    Leider musste ich feststellen, dass wir von Gleichberechtigung wirklich meilenweit entfernt sind:
    Feministinnen fordern zur Gewalt auf und werden mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet (Alice Schwarzer) – Männer hingegen, die in Österreich Mißstände gewaltlos aufzeigen werden als Terroristen verhaftet.
    Wollen eine Sie und ein Er einen Job dann hat bestimmt Er Sie sexuell belästigt sodass Er den bisherigen verliert und Sie den gewünschten erhält.
    Männer dürfen erst mit 65 einen Pensionistenfahrschein verwenden Frauen schon mit 60 (hat nichts mit der Pensionierung zu tun)
    Frauen dürfen ohne Folgen sexuell belästigen, körperliche und seelische Gewalt anwenden sie brauchen sich nicht an vor dem Gericht getroffene Vereinbarungen halten (Besuchsrecht) und können über eine sogenannte “Anspannung” ihren Ex de facto versklaven.
    Ist er nicht so reich bzw. gut verdienend, dass er sich praktisch freikaufen kann bleibt ihm häufig nichteinmal das Existenzminimum-
    Ob er existieren kann ist allein seine Sache. Überzogene Forderungen der Frau werden ihr vom Staat vorgestreckt und so gibt es für den Mann nichteinmal dadurch Hoffnung, dass seine Kinder einmal erwachsen werden.
    Es spielt nichteinmal eine Rolle ob die Kinder von ihm sind (sofern er sie als seine zur Geburt anerkannt hatte, oder innerhalb der ersten 2 Lebensjahre des Kindes dagegen etwas unternommen hat) => Bahn frei für Kuckuckskinder zwecks Bereicherung.
    Männer müßen, Frauen dürfen zum Heer. Männer müssen 5 Jahre länger arbeiten trotz niedrigerer Lebenserwartung.
    Kindererziehungszeiten werden nur anerkannt wenn die Mutter darauf verzichtet (unabhängig ob er oder sie das Kind betreut hatte).
    Will Sie seine Wohnung war Er sicher gewalttätig und Er wird weggewiesen und Sie hat seine Wohnung.
    Er darf nur in Karenz gehen wenn sie es gestattet, hat nicht den gleichen Schutz vor Kündigung und im Normalfall mit einer Karenz automatisch seine Karriere beendet. (gilt nicht als Mann daher keine Führungsposition mehr).
    Bei einer Folgebeziehung daf er nicht in Karenz gehen, weil er dann weniger verdienen würde und der Mann verpflichtet ist seine Kinder finanziell zu versorgen (unabhängig vom Reichtum der Mutter) während die Mutter ihren Teil durch die Mütterliche Obsorge beiträgt (auch dann wenn sie aus Karrieregründen nie da ist und die Kinder vernachlässigt werden)

    Die schlechteste Mutter ist ja immer noch besser als der beste und liebevollste Vater – immerhin hat die Mutter das Kind ja 9 Monate im Bauch geführt (und eventuell schon da das Kind u.a. mit Nikotin vergiftet) – und sich nicht entschlossen es durch Abtreibung zu töten. Daher bekommt sie den Freibrief, das Kind zu schädigen wann immer und soviel sie möchte solange es ihr dabei gut geht. Das Kindeswohl ist nicht im Gesetz definiert, elterliche Rechte und Pflichten ebensowenig. Somit wird im Normalfall das Kindeswohl auch nicht berücksichtigt und Kind und Vater bleiben auf der Strecke.

    Ich halte jedes sogenannte Weichei, das sich gegen die gesellschaftliche Strömung stellt und ein liebvoller, fürsorglicher und engagierter Vater wird, für weitaus männlicher als all die gar so männlichen Machos die immer nur das machen was man von ihnen erwartet.

    • seronegativ sagt:

      hei jungs, kriegt euch wieder mal ein – nehmt euch als vorbild eine frau, lysistrata (no sex in the city!), vergesst die frauen und geht mal ein paar wochenenden mit euren kumpels fischen, campen, etc. wirkt auch wunder, wenn’s männer machen, und ehrlich, der pimmel fault euch deswegen nicht ab, noch explodieren die eier.

      Lysistrata, eine streitbare Athenerin, hat vor der Akropolis die Frauen von Athen und Sparta zusammengerufen, um ihnen einen Plan zur Beendigung des Krieges zu unterbreiten, in den Athen mit Sparta schon seit langem verwickelt ist: Die Frauen sollen sich der Männer so lange enthalten, bis der Frieden geschlossen ist.

  19. Antonio sagt:

    Also, hier werden vier Dinge gemischt, die doch sinnvollerweise getrennt behandelt werden sollten. Die Beschneidung von “jungen” Buben, die Interaktionen von Männer und Frauen, Wer macht Schluss und als letztes die ganz banalen, abstrakten Unterschiede von Männern und Frauen.

    1) Die Beschneidung von kleinen Buben und jungen Männern findet oftmals nicht freiwillig, sondern unter dem Deckmantel von irgendwelchen Religionen, Überzeugungen, usw. statt. Wenige – ich weiss hier nicht, welche Gruppen dies sind – unterziehen sich freiwillig einer solchen Operation, es kann aber auch medizinische Gründe haben (wie z.B. mein ältester Sohn), jedenfalls ist dies ein separates Thema

    2) Wer keinen Berührungspunkt mit Frauen hat, wird auch keine Folgewirkungen oder Konsequenzen erspüren. So auch Unterhalts-, Rentenzahlungen. Hier in der Schweiz z.B. hat eine Frau mit zwei Kindern alleinerziehend von einem Normalverdiener – der lebt dann leider unter dem Existenzminimum – etwa 4.500 – 4.800 CHF zu erwarten und natürlich die Hälfte der Pensionsansprüche. Diese Entscheidung ist keine Mann, Frau Entscheidung, sondern die Schweiz hat so entschieden. Das Scheidungsrecht wird ständig angepasst und die Interesse des Landes Schweiz ist nach Möglichkeit nichts zu zahlen. Bezahlt der Mann zuviel, so geht er und das Land muss zwischenfinanzieren, zahlt er weniger, bleibt er und zahlt brav, dies hat nichts, aber auch gar nichts mit Frauen sind böse zu tun, das ist urbanisierte Rechtssprechung

    3) Verfolgt man Statistiken der letzten 30 Jahre in verschiedenen Ländern so ist das Verhältnis “Wer schluss macht” nie immer eindeutig auf der Frauen oder Männer Seite, Es sind viele Parameter, die bis hin zu Einzelfallstudien diskutiert werden müssen, nichts desto trotz spielt hier in der Schweiz das Unterhaltsrecht eine wichtige Rolle, aber wie gesagt hat diese Entscheidung das staatliche Organ Schweiz gefällt und nicht die “böse” Frau

    4) Mir ist die Anschauung zu einfach, dass makroskopisch Frauen auf was weiss ich welchen Ebenen nicht gleichgestellt sind und umgekehrt. Ich kenne Männer, die sind faul, ich kenne Frauen, die verdienen den Lebensunterhalt usw. diese statistische Ebene ist der Spielraum, wo einfach mal in die Ecke gerotzt werden darf. Da ist der Ansatz eher, ob es nicht ungerecht ist, dass Frauen immer noch die Kinder bekommen müssen, weil sie sich ansonsten mit dem gleichen Ergeiz und 40 Jahre lang der Karriere widmen kann. Und überhaupt reden wir hier über die kleine Kassiererin, die nach der Arbeit noch für drei Kinder kochen muss, die etwas ältere Sekretärin, die oftmals nach Alkohol riecht oder die Unternehmenstochter, gross, blond und sexy und welcher Typ Mann ist hier genau gemeint.

    • Eni sagt:

      Die Zahlen die Sie bei Punkt 2 nennen sind völlig an den Haaren herbei gezogen.

      • Henri sagt:

        @Eni 1. Juli 2010 um 22:44
        Die Zahlen sind keinesfalls an den Haaren herbeigezogen – ich beispielsweise habe vor 20 Jahren eine ziemliche Handvoll mehr bezahlt – aber es hängt eben davon ab, wieviel man vom Mann verteilen kann – mehr als er hat kann man ihm ja nicht abknöpfen….

      • Eni sagt:

        @ Henri

        Antonio spricht von einem “Normalverdiener” was in meiner Betrachtungsweise einem Lohn von ca 5000-5500 Franken netto entspricht, wie könnte er dann 4800 an seine Frau abdrücken? Dem 100% erwerbstätigem Kindsvater wird auf jeden Fall das Existenzminimum gelassen sofern er nicht zu bequem dazu ist dem Gericht seine Verdienstzahlen zu belegen. Im übrigen beträgt das Existenzminimum für eine Mutter mit 2 Kindern je nach Miete unter 3500.-.

        Wenn Sie vor 20 Jahren sogar noch mehr als das bezahlen mussten, dann gehören Sie wohl auch nicht zu den Normalverdienern, sondern zur privilegierten Schicht, was ich Ihnen von Herzen gönne.

      • Henri sagt:

        @Eni 4. Juli 2010 um 11:10

        Ja sehen Sie, genau das Einkommen der “Normalverdiener” ist nicht so genau spezifiziert, je nach Branche variiert das sehr.

        Allein der Unterschied zwischen “Arbeiter” und “Bürogummi” (womit ich auch meine Ansicht klar zum Ausdruck bringe, nämlich dass Arbeit und Büro nicht korrelieren) macht schnell mal 1000-2000 pro Monat aus.
        (Marcel Zufferey könnte hier sicher mit genaueren Zahlen dienen…)

        Das Existenzminimum ist auch so eine vage Zahl – hat der Mann nämlich eine zu teure Wohnung, teurer als in der (individuellen) Berechnung zugestanden, frisst der Mietzins das dem Mann verbleibende Einkommen weg – er fällt letztlich unter das sogenannte Existenzminimum.
        Dass eine Wohnung nicht so einfach gewechselt werden kann, dass billigere Wohnung oft grössere Transportkosten bedeutet, ist den Gerichten oft egal.

        Meine Meinung (als Geschiedener) zu diesem Thema: man sollte das Scheiden verbieten, bzw. die Schuldfrage wieder einführen.
        Das würde viele soziale und ökonomische Abstürze verhindern und die Leute wieder vermehrt dazu animieren, ihren Weg zu Ende zu gehen und nicht bei jedem Pipifax die Flinte ins Korn zu werfen, mal ganz abgesehen davon, dass viele Geschiedene mit dem neuen Partner am selben Ort enden wie mit dem alten Partner.

      • Eni sagt:

        @ Henri

        Wie wollen Sie bei einer Scheidung die Schuldfrage klären? Ist derjenige Schuld der fremdgeht oder derjenige der seinen Partner/Partnerin am ausgestreckten Arm verhungern liess? Ist derjenige Schuld der jahrelang psychoterror macht oder derjenige der diesen jahrelang erträgt? Ist derjenige schuld der das ganze Familieneinkommen für sich verprasst oder derjenige der nicht mehr Möglichkeiten ausgeschöpft hat um andererorts zu sparen? Wie wollen Sie das beweisen?

        Ich selber bin der Meinung dass ich viel früher hätte gehen sollen und ER ist auch heute noch der Meinung dass ich keinen Grund hatte zu gehen. Wer hat Recht?

  20. StefanB sagt:

    Kleine Frage:
    Was bitte schön, machen eigentlich all diese frustrierten, von emanzipierten Frauen unterdrückten Männer in einem MAMAblog??

    Und apropos: ja, Männer werden diskriminiert: dieser Blog über Kinder, Knatsch (in welcher Beziehung, ist unbestimmt: Beziehungs- Arbeits- oder Freundinnenknatsch??) und Prosecco (was ist mit denen, die lieber einen Gespritzten Weissen haben, mit jenen, die keinen Alkohol mögen, die lieber Mineral- Bier- oder was auch immer trinken – und wenns denn Champagner wäre!) heisst Mamablog – was ist mit zukünftigen, werdenden, real existierenden und gewesenen Vätern? Diskriminiert der Mamablog also Männer??! :-)

    • Eremit sagt:

      Wenn der Mamablog “nur” über Kinder, Knatsch und Prosecco schreiben würde.
      http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/9346/die-wahrheit-uber-das-mannliche-gehirn/

      Frustriert sein, kann das Ergebnis davon sein, dass das Ego nicht das bekommt was es sich wünscht. Es kann aber auch das Ergebnis einer subtilen Ungerechtigkeit sein, gegen die man nichts unternehmen kann.

      Zum Glück bin ich kein Mann, da “… denken Männer ab der Adoleszenz an gar nichts anderes mehr und fantasieren den ganzen Tag über weibliche Körperteile.”

      • Widerspenstige sagt:

        Jesses, Eremit, was bist Du dann, wenn Du kein Mann bist unter diesem doch sehr männlichen Nick und Deinen sehr männlichen Aussagen/Anklagen?? Oder ist das auch nur ein Experiment wie Andere es mit teuflischer Hingabe praktizieren hier und in anderen Blogs? Um Antwort wird gebeten – danke sehr!

      • Widerspenstige sagt:

        @Pippi
        Hoppla, das ist ja ein heisses Eisen in einem Blog…
        Also eines vorneweg: ich fühle mich nicht von Dir ‘veräppelt’, nein Pippi, sonst hätte ich es Dir direkt geschrieben. Es gehört nicht zu meiner Art, auf Schleichwegen sprich ‘hintenherum’ auf bestimmte Personen zu zielen und gehe stets direkt auf Menschen los. Egal, ob das virtuelle oder reale Welten sind, das habe ich in meinem Leben so gelernt und erziele dadurch beachtliche Erfolge.

        Ich verstehe Deine Beweggründe naütrlich und kann es nachvolllziehen, wenn Du treffend sagst:
        ‘…Einerseits war ich überrascht, was ein Nick ausmachen kann, andererseits aber auch nicht, es bestätigte einfach einmal mehr die traurige Tatsache, dass es wichtiger ist, wer etwas sagt, als was er sagt. Menschen sind voreingenommen, ob bewusst oder unbewusst. Das gilt sicher nicht für alle, aber wer es nicht ist, weiss, wovon ich spreche, weil Unvoreingenommenheit etwas ist, das trainiert werden muss, sie ist eine Errungenschaft, die manchmal hart auf die Probe gestellt wird…’
        Dieses Unvoreingenommen-Sein sollte wirklich trainiert werden von allen lösungsorientierten Menschen, sonst kommen wir einfach nie ans Ziel. Sehr gut erklärt!

        Es gibt halt in jedem Blog Personen, welche bestimmte Themen zerrfleischen und zerreden wollen, damit keine Lösungen sichtbar werden. Dann gibt es BloggerInnen, welche unter verschiedenen Nicks bestimmte Themen bereichern und so eine lösungsorientierte Diskussion erwirken. Wieder Andere möchten einfach Spielchen spielen und finden es lustig – bewusst oder unbewusst sei dahin gestellt – bestimmte BloggerInnen zu necken. Geht auch und habe ich nichts dagegen, solange es nicht bösartig und ehrverletzend ist/wird. Es gab in den letzten Tagen jedoch Hiweise von BloggerInnen, neben Deinem outing hat es u.a. auch Lea erwähnt, dass üble Spielchen unter verschiedenen Nicks sprich ‘mobbing’ hier und in anderen Blogs betrieben werden – ganz bewusst und auf üble Art und Weise auf bestimmte NickträgerInnen zielend. Das verurteile ich aufs Schärfste und erwähnte deshalb ‘teuflische Hingabe’ explizit auf diese verwerflichen Machenschaften.

        Nun, meine Frage an Eremit möchte ich doch von ihm noch lesen, denn er gehört u.a. zu meinen ‘Lieblingen’ hier und ich schätze seine Aussagen sehr. Gerade weil sie so kritisch sind, hat mich seine Bemerkung provoziert und sehr verunsichert.

        Also, Schwester im Geiste, alles halb so schlimm und ich danke Dir sehr für Deine Wertschätzung und Dein sehr ausführliches Statement! ;-

        @Auguste
        Also doch eine Beule abgekriegt…naja, auch Sie sollen mal dran glauben müssen und von der guten Pippi touchiert werden. Aber so ein Titan wie Sie kann das mehr als ertragen und geniesst es auch noch – fast schon unverschämt das! ;-

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wir verstehen uns, Widerspenstige :) Was den Titan anbelangt, bin ich froh, dass man ihn nicht wie ein rohes Ei behandeln muss, eine kleine Blessur trägt er wie ein Mann.

      • Eremit sagt:

        @Widerspenstige
        Was ist ein Mann? Bzw. was macht einen Menschen von der Art her zu einem Mann? Wenn ich Frauen in meinem Umfeld zuhöre, oder auch hier im Netz lese was Frauen von der Art als Mann definieren, dann bin ich keiner. Zumal, warum sollte man heute stolz darauf sein ein Mann oder eine Frau zu sein? Das Neutrumsein hat den Vorteil, dass man (es) ungehindert öffentlich Frauen und Männer kritisieren kann. Leider sieht es der Staat mit dem Neutrumsein nicht so und ordnet uns ein nach Mann und Frau.
        Der Nick ist unglücklicherweise männlich. Gibt von “Eremit” auch eine sächliche Form?

      • Widerspenstige sagt:

        @Eremit
        Du kannst aber auch Fragen stellen, wo ich doch gerne eine Antwort von Dir gelesen hätte auf meine Fragen (die ein ‘Deus ex machina’ ausgelöst haben… ;-/) . Hier meine Antwort auf Deine Fragen:

        “Das Schönste an männlichen Männern ist etwas Weibliches; das Schönste an femininen Frauen ist etwas Männliches”.
        Susan Sontag (1933 – 2004) Schriftstellerin

        Und, ich bestehe darauf, dass ein Mann stolz sein darf, ein Mann zu sein wie eine Frau stolz darauf sein darf, eine Frau zu sein. Ich bin keine Anhängerin der Gleichmacherei sondern schätze eine Gleichwertigkeit von Mann und Frau (ja, ich wiederhole mich schon wieder!)

        Also, bitte kein Neutrumsein oder bist Du ein Befürworter der Schweizer Neutralität aus egoistischen Gründen und weniger aus Humanitären? Aber: neutral argumentieren jederzeit hochwillkommen!

        ‘…Der Nick ist unglücklicherweise männlich. Gibt von “Eremit” auch eine sächliche Form?’
        Ich denke, dass dieser Nick vortrefflich zu Deinen Aussagen passt und Du ihn bewusst gewählt hast. Da gäbe es höchstens ‘das Eremitsein’ als sächliche und geschlechtsneutrale Bezeichnung. Vielleicht irre ich mich auch und Eremiten sind per se männlich…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      @Widerspenstige

      “Die teuflische Hingabe”, war das an mich gerichtet?

      Es tut mir leid, wenn du dich veräppelt fühlst von mir, darum ging es mir nie. Als ich Ende letzten Jahres anfing, mehr oder weniger regelmässig im Blog hier zu schreiben, war ich ahnungslos, was da so abgehen kann, weil ich bisher nie bei solchen Treffpunkten mitgemacht habe, die virtuelle Welt war mir zu wenig greifbar, deshalb bin ich z.B. auch bis heute nicht auf Facebook (was sich immer mehr als richtig erweist, wenn man sieht, wie da systematisch Daten gesammelt und verlinkt werden, ein Graus). Als ich also anfing, war ich ziemlich naiv, ich ging davon aus, dass man höflich Stellung nimmt, zwar prägnant formulieren darf, aber sich doch eher zurückhält. Was soll ich sagen, ich kam ganz böse auf die Welt, der Ton, der hier manchmal herrschte, war unter aller Sau – für mein Empfinden – da konnten die frauenfeindlichsten Statements abgegeben werden, Lügen konnten verbreitet werden, ohne dass sich jemand ernsthaft dagegen wehrte. Männer konnten aus dem Vollen schöpfen, was Beleidigungen und Unterstellungen anging, die Frauen bemühten sich dann, beruhigend und sachlich auf den Punkt zu kommen. Als ich mal wieder ziemlich schockiert war über einen Beitrag, sprach ich mit meinem Sohn darüber, der grinste nur und meinte, ich soll das Zeug nicht ernst nehmen, die virtuelle Welt könne man sowieso spülen, hier hätten Loser eine ideale Plattform, um sich auszutoben. Ich nahm das zu Kenntnis, trotzdem ging es mir ganz entschieden gegen den Strich, ich sah, dass ich andere Saiten aufziehen musste, was ich dann auch tat. Nun wurden die Kommentare sehr gehässig, Sprüche, die ich eigentlich als schon ausgestorben wähnte, tauchten auf. Vor allem merkte ich auch, dass ich offenbar für einige männliche Schreiber dermassen ein rotes Tuch war, dass ich quasi sagen konnte, was ich wollte, da wurde alles durch den Kakao gezogen, mit einer Dummheit und teilweise auch Bösärtigkeit, die jeder Beschreibung spottet.

      Da fand ich, es sei jetzt an der Zeit, der Sache mal auf den Grund zu gehen, also schrieb ich ab und zu unter einem andern Nick, manchmal auch mal unter einem männlichen – und siehe da, meine Position wurde zwar oft nicht geteilt, aber immer mit einem gewissen Respekt akzeptiert, das war neu. Meine Überzeugungen waren dieselben, ich musste mich nicht verstellen. Ich habe auch an den biographischen Daten, die ich manchmal erwähnte, nichts geändert. Einerseits war ich überrascht, was ein Nick ausmachen kann, andererseits aber auch nicht, es bestätigte einfach einmal mehr die traurige Tatsache, dass es wichtiger ist, wer etwas sagt, als was er sagt. Menschen sind voreingenommen, ob bewusst oder unbewusst. Das gilt sicher nicht für alle, aber wer es nicht ist, weiss, wovon ich spreche, weil Unvoreingenommenheit etwas ist, das trainiert werden muss, sie ist eine Errungenschaft, die manchmal hart auf die Probe gestellt wird.

      Ich bin überzeugt, dass ich nicht die Einzige bin, die unter verschiedenen Nicks postet, dass ich es jetzt offen gelegt habe, war so geplant, es ist mir nicht einfach passiert. Wiederum waren die Reaktionen sehr interessant…… ich liebe es halt, ein bisschen “hinter die Vorhänge” zu schauen, ich hoffe, du nimmst mir mein kleines Experiment nicht übel. Ich habe befürchtet, dass ich Menschen, die ich hier schätzen gelernt habe als Blogpartner, vielleicht etwas vor den Kopf stossen könnte, wie gesagt, das war nicht der Sinn der Sache.

      • Auguste sagt:

        hmm…, von so einer beule geht die welt nicht unter, pippi. falls sie auch die “schneekönigin” waren, können sie mir ja einen eisbeutel direkt vom nordpol zukommen lassen – aber vielleicht erst heute abend. jetzt müssen wir das “schweini-dribbling” von gestern üben gehen auf der schulhauswiese.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Auguste, ich habe keine Zweifel, dass Sie das “Schweini-Dribbling” hinbekommen, wer so virtuos und feinfühlig ist……. ;)

      • zeitungsleser sagt:

        betr. “andere saiten aufziehen”: ich entschuldige mich, Ihre minne zu stören, aber ich glaube Sie haben den falschen schluss gezogen, denn den teufel mit dem belzebub austreiben, das funktioniert nicht. so dienen Sie Ihrer sache auch nicht, weil sie durchaus nicht nur radikale gegen sich aufbringen. pippis hardcorefeminismus finde ich unnötig und vorallem sehr kontraproduktiv.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @zeitungsleser, von “Minne stören” kann keine Rede sein. Was meinen Sie mit Hardcorefeminismus, was ist das Ihrer Meinung nach? Mit Verlaub, ich finde mich durchaus gemässigt, zwar “hart in der Sache”, aber doch nie einseitig, und eine gewisse Konsequenz braucht es halt schon, wenn frau alte Selbstverständlichkeiten aufbrechen will, finden Sie nicht?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Noch was: Mit den andern Saiten, die ich aufgezogen habe, meinte ich meinen Schreibstil, ich habe ganz bewusst nicht mehr verbindlich, sondern gegen gewisse Pöbler auch sehr direkt und manchmal etwas derb formuliert, wenn ich dazu gezwungen war. Man muss mit den Leuten in der Sprache sprechen, die sie verstehen.

      • zeitungsleser sagt:

        hardcorefeminismus ist, z.b. wenn man alice schwarzer verteidigt. warum ich das keine gute idee finde, habe ich gestern oder vorgestern geschrieben. – die bürgerrechtsbewegung und ihre verbündetten in den usa hat mittlerweile erreicht, dass es einen nicht-weissen präsidenten geben kann. ich weiss, es ist auch sehr kontrovers – aber ich denke nicht, dass der radikale elia muhammad und seine nachfolger dazu viel beigetragen haben. Sie verstehen sicher, was ich meine: es geht darum, die menschen zusammenzubringen. gegen hart in der sache habe ich nichts.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich kann an Alice Schwarzer nichts hardcoremässiges entdecken, ich finde, sie ist sehr differenziert. Sie betont z.B. immer, dass sie gar nicht der Meinung ist, dass Frauen die besseren Menschen seien, sie hat nicht gegen Männer, nur gegen deren ungerechtfertigte Privilegien. Schlussendlich ist es eine Frage der Gerechtigkeit.

      • zeitungsleser sagt:

        differenziert ist das allerletzte, was mir zu a.s. einfällt (ich bin wohl auch nicht der einzige, der das denkt, schliesslich trägt sie den übernamen “strumgeschütz des feminismus”). warum ich dieser meinung bin, habe ich habe in meinem oben erwähnten post (inkl. link) gesagt. mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sorry zeitungsleser, aber das ist für mich einfach so ein Gemeinplatz, A.S. = Hardcorefeministin. Geht genau in die Richtung, die ich oben ausführte betreffend Voreingenommenheit. Welcher Ausspruch von A.S. war Ihrer Meinung nach hardcore, ganz konkret?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf
        und ein bisschen @Widerspenstige
        eigentlich wollte ich es diesmal lassen, aber nun ist es mir doch ein bisschen zuviel.
        Pippi, Sie haben sich über Ihr Erstaunen ausgelassen, was für massive Reaktionen Sie von Männern hinnehmen mussten und wie verwerflich das doch sei. Dabei übersehen Sie erfolgreich, dass Ihre Reaktionen nicht mal dem eigenen Geschlecht gegenüber ausgewogen und moderat sind, wenn dieses andere gleiche Geschlecht sich weigert in den Schützengraben runtergezogen zu werden.

        DAS hat mich zum Staunen gebracht als ich hier begann zu schreiben, und einfach noch zur Klarstellung, immer unterselbem nick und als Frau und nicht getarnten Mann.

        Zeitungsleser hat am 1.Juli 18:56 ausführlich dargelegt was ihn an Alice Schwarzer stört, darauf wissen Sie nichts anderes als zu betonen, wie differenziert diese Frau sei.
        Und es gibt noch von anderen Leuten Statements und Bezüge zu AS, die aufhorchen liessen.

        Ich weiss nicht wie andere Frauen hier drinnen, die ich bei diesem Thema als wohltuend ausgewogen empfinde, das sehen, aber ich finde Ihren Anspruch, dass Sie hier ausgewogen und differenziert, immer der Sachlichkeit verpflichtet usw. seien, einfach nicht mit Ihren Posts übereinstimmend.
        Und nochmals zur Klarstellung, hab ich auch schon mehrmals erwähnt, dies betrifft nicht alle Ihre Äusserungen, viele schätze ich sehr, aber bei diesem Feminismusthema, da löscht mir Ihre Haltung (so wie sie mir in all den Threads entgegenkam) echt ab. Und ich finde die Lobesrede nicht unbedingt angebracht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Brunhild, was Feminismus und Emanzipation anbelangt, werden wir wohl nie gleicher Meinung sein. Mich stört das nicht weiter, wenn es Ihnen ablöscht, überlesen Sie meine Kommentare einfach, sie sind nicht explizit an Sie gerichtet. Ihr Frauenbild ist ein Konservatives, meines nicht. Ausserdem finde ich es ein wenig schräg, wenn jemand, um das Wesen einer Person darzustellen, ein Beispiel bringt, das 35 Jahre! alt ist. Zu dieser Zeit musste viel stärkeres Geschütz aufgefahren werden, um überhaupt mal etwas ins Rollen zu bringen. Ich kann sagen, dass die Haltungen von Esther Vilar und Alice Schwarzer gar nicht so weit auseinanderliegen, sie orten die Ursachen nicht an derselben Stelle, aber im Endeffekt geht es darum, dass die Hausfrauenehe kein wirklich befriedigendes Lebensmodell für eine Frau sein kann. Woher ich das weiss? Ja, ich habe, im Gegensatz zu vielen, die sich hier mit dem Namen Esther Vilar schmücken, ihre Bücher gelesen, alle!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf: nein, also überlesen werde ich Sie nicht! Dafür ist mir das Thema nämlich zu wichtig…:-)
        “im Endeffekt geht es darum, dass die Hausfrauenehe kein wirklich befriedigendes Lebensmodell für eine Frau sein kann. Woher ich das weiss? Ja, ich habe, im Gegensatz zu vielen, die sich hier mit dem Namen Esther Vilar schmücken, ihre Bücher gelesen, alle!”
        Naja, und ich lebe (lebe, nicht lese) das seit 12 Jahren und empfinde dieses Modell als sehr befriedigend.
        Das ist eben genau was ich bemängle, dieses Absprechen, dass dieses Modell durchaus auch ein erfolgreiches sein kann wenn mann und frau das richtig anpacken.
        Es ist so viel einfacher die Vertreter dann in die konservative Ecke zu stellen, konservativ im Sinne von “müsste endlich modernisiert werden!” Inklusive aller politischen Bestrebungen diesen Menschen/Modellen die Luft rauszunehmen.

        Es lässt sich sehr gut ein sogenannt konservatives Modell, inklusive Partnerschaftlichkeit und Gleichwertigkeit leben!
        Ich finde es nicht besonders fortschrittlich, wenn dies den Betroffenen einfach so pauschal abgesprochen wird.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Brunhild, Sie wollen mich absichtlich missverstehen? Das finde ich nicht in Ordnung!

        “im Endeffekt geht es darum, dass die Hausfrauenehe kein wirklich befriedigendes Lebensmodell für eine Frau sein kann. Woher ich das weiss? Ja, ich habe, im Gegensatz zu vielen, die sich hier mit dem Namen Esther Vilar schmücken, ihre Bücher gelesen, alle!”

        Damit meine ich, dass ich weiss, was der Standpunkt von Esther Vilar ist, ganz im Gegensatz zu vielen, die hier ihren Namen erwähnen, nur um einen Kontrapunkt zu Alice Schwarzer zu haben. Dass die Hausfrauenehe kein wirklich zukunftsweisendes Modell ist, weiss ich nicht aus Büchern, so naiv bin ich nicht, das Leben selbst lehrte mich das. Ich wurde auch so erzogen, es stand ausser Frage, dass ich Mutter und Hausfrau werde, mein Vater, der einen KMU-Betrieb hatte, vertrat die Haltung, ich könne “Bürofräulein” werden, damit ich meinem Mann dann mal das Büro machen kann, damit er eine Sekretärin einsparen kann. Ich habe dann das KV gemacht und mich die ganze Zeit nur einmal gelangweilt, es war ein Ablöscher. Ich war nicht so selbstbewusst, dass mir klar war, dass ich nicht das lernen muss, was mein Vater für mich vorgesehen hat. Kurz bevor er starb, sagte er mir mal, “ja, ich habe allen meinen Kindern aufs Pferd geholfen”, er widersprach aber nicht, als ich sagte, “ausser mir, ich bin selber aufgestiegen, ich habe mir alles selber erarbeitet, ohne Unterstützung”. Meinen Brüdern wurden teure Ausbildungen finanziert.

        Wenn Sie mit diesem Modell klarkommen, bitte, keine Einwände, das ist Ihre persönliche Wahl. Ebenso klar ist, dass die hohe Scheidungsquote heute solche Kamikazemodelle nicht empfehlenswert macht. Sie können das Rad nicht zurückdrehen, auch die Frauen haben entdeckt, dass es zwei Arten von Arbeit gibt, die bezahlte und die unbezahlte. Dass sich die jungen, gutausgebildeten Frauen lieber für die erste Variante entscheiden, liegt auf der Hand, ebenso, dass dann punkto Kinderbetreuung und Haushalt einiges ins Rutschen kommt. Darf ich Sie fragen, wo für Sie die Lösung liegt, wenn ein Paar ein Kind bekommt, sie frischgebackene Anwältin, er frischgebackener Facharzt? Beide haben lange auf ein gutes Einkommen verzichtet, möchten nun endlich auch materiell “ernten”, nachdem sie immer nur investiert haben, beide sind inzwischen um die dreissig. Also, wo ist die Lösung?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi Langstrumpf:
        ich glaube nicht, dass ich Sie falsch verstanden habe wenn Sätze fallen wie:
        “…die Hausfrauenehe kein wirklich zukunftsweisendes Modell ist…” “…Kamikazemodelle…”
        da werden zwei Dinge verwechselt!
        Es steht jedem Paar frei, den Möglichkeiten entsprechend das Leben mit Kindern einzurichten und gestalten. Was ich nicht in Ordnung finde, den Leuten einzureden, das “konservative” Modell wäre nicht befriedigend, und alarmiert zu reagieren, wenn junge Frauen Wünsche in diese Richtung äussern. Da gab es nämlich mal einen SP-Vorstoss, weil SP-Frauen entsetzt waren dass junge (und gut ausgebildete!) Frauen sich vorstellen konnten, im Kinderfall eine Nur-Hausfrau oder niedrig-Pensum-Ausserhausfrau zu werden. Da müsse dringendst eine Imagekampagne her um solch altbackene Ideen aus den Köpfen zu verbannen. Frauen dürfen offenbar auf gewissen Gebieten dann doch nicht ganz selbstständig denken und wünschen… .
        “Sie können das Rad nicht zurückdrehen”, anhand welcher Kommentare meinen Sie diesen Wunsch herauszulesen?
        Ich will das Rad vorwärtsdrehen! Eine echte Wahlfreiheit! Ohne herabsetzende Bemerkungen und konservativ Pauschalisierungen.
        “auch die Frauen haben entdeckt, dass es zwei Arten von Arbeit gibt, die bezahlte und die unbezahlte.”
        Klar haben sie das entdeckt, und jede soll zusammen mit ihrem Partner entscheiden, welches Modell sie leben wollen. Und alle Modelle (ausser das 100%/100%Modell mit Kindern, das finde ich nicht besonders glücklich fürs Kind, da bin ich ehrlich, denn von den Arbeitszeiten und Ferienregelungen der immer wieder zitierten nordischen Vorzeigeländer sind wir doch einiges entfernt) sollen entsprechend unterstützt werden. Denn alle Modelle sind eine Bereicherung.

      • zeitungsleser sagt:

        es ist nich an mir zu bewerten, wie es sich damit verhält, ob Sie hausfrau sind oder berufstätig. ich bin weder für vilar noch schwarzer. was mir nicht passt: ich meinte diesen an gewalttätigkeit grenzenden, ideologischen und spekulativen diskurs. den finde ich nicht gut.

        (erst wollte ich das nicht anhängen, denn diese streitereien sind sinnlos. aber ich glaube doch Sie haben wirklich danach gefragt oben.also: als wahllose beispiele kann ich bemerkungen von a.s. wie die folgenden anführen:
        “Die Zuweisung der Geschlechterrollen ist universell, und auch ihre Folgen sind es. Darum muss auch der Feminismus universell sein.” – für mich nichts als ideologische überhöhung.
        “Wir erleben öffentlich eine umfassende Sexualisierung aller Lebensbereiche durch Werbung, Medien und Kultur; aber privat eine zunehmende sexuelle Zurückhaltung und die Flucht von Männern in den anonymen Sex.” – die männer sind eben feige.
        “Sind also Frauen das potentere Geschlecht? Körperlich ja, seelisch jedoch scheinen sie komplizierter als Männer.” – männer sind also körperlich und seelisch minderwertig.
        “Starken Frauen ist der sexuelle Entzug von Männern zum Beispiel als “strafe” für zu viel Emanzipation schon seit längerem ein bekanntes Phänomen.” – die männer haben angst vor starken frauen. für mich die infamste aller lügen, aber bitte, es scheint, dass dies protestlos gesagt werden darf.
        aus: Alice Schwarzer in “Alice im Männerland – eine Zwischenbilanz” (2002), http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/aliceschwarzer-artikel-essays/kernthemen/sexualitaet-liebe/30-jahre-danach-wie-aktuell-ist-der-kleine-unterschied/).

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @zeitungsleser

        Gut, dass wir jetzt konkrete Beispiele haben:

        “Die Zuweisung der Geschlechterrollen ist universell, und auch ihre Folgen sind es. Darum muss auch der Feminismus universell sein.” – für mich nichts als ideologische überhöhung.

        Für mich ist das keine ideologische Überhöhung, weltweit sind die Rollen klar verteilt, es gibt, von ganz wenigen Ausnahmen in der Südsee abgesehen, keine Gesellschaft, die ein anderes als das patriarchale Modell kennt, im Westen werden diese Rollenbilder aufgebrochen, aber das reicht nicht. Erst wenn überall ein Mädchen die gleichen Chancen, das gleiche Recht auf Bildung hat wie in den entwickelten Ländern, sind wir am Ziel.

        “Wir erleben öffentlich eine umfassende Sexualisierung aller Lebensbereiche durch Werbung, Medien und Kultur; aber privat eine zunehmende sexuelle Zurückhaltung und die Flucht von Männern in den anonymen Sex.” – die männer sind eben feige.

        Sie ziehen den Schluss, dass die Männer eben feige sind, nicht A.S. Dass es eine zunehmende Flucht in den anonymen Sex gibt, lässt sich nicht widerlegen, sonst würden die ganzen entsprechenden Sites nicht so boomen, damit lässt sich eine Menge Kohle verdienen. Ebenso unbestritten ist wohl, dass der Grossteil der User männlich ist.

        “Sind also Frauen das potentere Geschlecht? Körperlich ja, seelisch jedoch scheinen sie komplizierter als Männer.” – männer sind also körperlich und seelisch minderwertig.

        Wieder sind Sie es, die den Schluss ziehen, dass Männer minderwertig seien, ich verstehe diese Aussage von A.S. ganz anders: Frauen sind wohl weniger limitiert in ihrer sexuellen Verfügbarkeit, ob sie tatsächlich potenter sind, bezweifle ich und ich finde diese Frage auch müssig. Ich denke eher, dass es zwischen den einzelnen Individuen grosse Unterschiede gibt. Das hingegen Frauen seelisch komplizierter sind, scheint mir auch so, nach allen bisherigen Erfahrungen und Beobachtungen, der schnelle, anonyme Sex ist nicht das, was Frauen sich generell wünschen. Männer haben da weniger Probleme, für viele ist das eine Art Wellness. Ich denke, die Gründe für diese Unterschiede sind tatsächlich in der Biologie zu suchen.

        “Starken Frauen ist der sexuelle Entzug von Männern zum Beispiel als “strafe” für zu viel Emanzipation schon seit längerem ein bekanntes Phänomen.” – die männer haben angst vor starken frauen. für mich die infamste aller lügen, aber bitte, es scheint, dass dies protestlos gesagt werden darf.

        Warum ist das eine infame Lüge? Viele Männer beklagen sich, dass die Frauen nicht mehr weiblich seien, und was meinen sie damit? Die Frauen geben sich nicht mehr zufrieden mit den vorgegebenen Rollen, sie kleiden sich nicht mehr weiblich, d.h. unpraktische Schuhe, die nur einen Trippelgang erlauben und Kleider, die manchmal mehr enthüllen als verhüllen, jedenfalls Kleider, die die sekundären Geschlechtsmerkmale der Frauen betonen. Solche Frauen werden “verschmäht” und empfinden das vielleicht tatsächlich als Strafe für ihr unangepasstes Verhalten. Dass eine Frau, die im Erwerbsleben steht und daneben einen Haushalt zu versorgen hat, wenig Zeit hat, sich um eine aufwendige Garderobe mit Pumps und Seidenblusen (die frau bügeln muss) zu kümmern, geht dabei vergessen. Es sind diese “starken” Frauen, die den sexuellen Rückzug ihrer Männer beklagen. Im aktuellen Tagimagi ist das Interview mit einer Sexualtherapeutin, sie sagt u.a. dass es immer mehr die Männer zwischen fünfzig und sechzig sind, die sich sexuell von ihren Frauen zurückziehen, sie einfach nicht mehr begehren. Dies sind “zufällig” oft auch die Frauen, die beruflich etwas erreicht haben, die wissen, wo sie stehen und die “Weibchenspiele”, dieses unwürdige “hör uf, i has gärn”- hin und her nicht mehr mitmachen.

        Ich bin aber zuversichtlich, dass solche Probleme gelöst werden können, wenn sich zwei wirklich aufeinander einlassen und einander immer wieder entgegenkommen. Da finde ich den Ansatz der besagten Therapeutin – die neue Monogamie – vielversprechend.

      • zeitungsleser sagt:

        drehen Sie mir nicht das wort im maul um, es ist offensichtlich, dass nicht ich diese abwertenden schlüsse ziehe, sondern dass ich ausdrückte, wie ich die passagen von AS verstehe: ich meine diese pauschalen und ideologischen behauptungen, bei denen immer die männer schuld oder minderwertig sind und bei denen für meine ohren immer ein aggressiver kampfunterton mitschwingt. Sie sehen es anders – lassen wir es dabei.

        im übrigen bin ich mit Ihnen einig, dass sachprobleme bei entsprechender bereitschaft meist unproblematisch zu lösen sind.

        (das ist jetzt mein letzter post hierzu)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Zeitungsleser, ich verdrehe Ihnen nicht das Wort im Mund herum, im Gegenteil, ich versuche, etwas Licht in diese verworrene Angelegenheit zu bringen. A.S. ist keine Hexe, die Männer zum Frühstück vertilgt, auch wenn Sie das gerne wahrhaben möchten. Unvoreingenommenheit ist Übungssache, probieren Sie es mal, Sie werden ganz neue Erkenntnisse gewinnen. ;)

      • Hotel Papa sagt:

        “Unvoreingenommenheit ist Übungssache”

        Das muss mensch sich mal auf der Zunge zergehen lassen…

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