Welcher Typ Vater sind Sie?

Evolution of Dad – Introduction

Früher war in Sachen Vaterschaft auch die Etikettierung einfach. Da gab es nur einen Typ von Vater. Das Familienoberhaupt. Es ging morgens zur Arbeit und kam abends wieder heim. Den Nachwuchs lernte es jeweils erst richtig kennen, wenn er laufen und ein Bier zum Fernsehsessel tragen konnte. Dass sich im neuen Jahrtausend an der Wickelfront einiges geändert hat, ist sogar  Pampers aufgefallen: Neuerdings gehören auch Männer zur potenziellen Kundschaft.  Mit der Präsenz der Väter in der Familie ist auch deren Vielfalt gewachsen. Im Folgenden die wichtigsten Vatertypen. Nicht gleich schreiend auf den Boden werfen, liebe Väter, die Mütter wurden in diesem Blog auch schon schubladisiert – und trugen es grossmehrheitlich mit Humor.

  1. Der perfekte Papi: Man erkennt ihn daran, dass er sich auf dem Spielplatz nicht scheut, auch eine dreifache Mutter mit wertvollen Stilltipps zu überschütten. Diese Art von Mann mutiert bereits zum Vater, wenn die Freundin oder Frau die Pille absetzt. Und selbstverständlich ist er ein, nein, der Experte, für alles, was in seine schwangere Frau rein- und aus ihr rauskommt: Von der Folsäure bis zur Nachgeburt. Frau tut gut daran, den positiven Test und die ersten Arzttermine geheim zu halten, wenn sie nicht will, dass ihr Chef auf Facebook von den anderen Umständen erfährt. Der perfekte Papi ist natürlich nicht nur der beste Vater der Liste, sondern auch die beste Mutter. Und die beste Hebamme. Hat er ihr nicht schon vor Monaten gesagt, dass eine PDA nicht in Frage kommt und dass er mit seiner Frau das Kind ohne Chemie auf die Welt pressen werde?
  2. Der Vollzeitvater hat es irgendwie nicht geschafft, seine Daseinsform als coole Option zu etablieren. In der Schweiz jedenfalls ist er statistisch noch irrelevanter als die Karrieremutter. Das mag daran liegen, dass er keine Lobby hat. Oder daran, dass er keinen Sex mehr hat. Und das auch offen zugibt. Vielleicht treten Vollzeitväter auch einfach zu oft am TV und zu wenig auf dem Pausenplatz in Erscheinung, um ein glaubhaftes Jobprofil zu hinterlassen – meist schreiben sie nämlich grad an einem Buch.
  3. Der Patchwork-Vater wird immer beim Vornamen gerufen, und wenn das Wort Vater fällt, dann meist in der Negation: «Du bist nicht mein Vater!» rufen die Töchter und Söhne der neuen Lebensgefährtin, wann immer er ihnen etwas nicht erlaubt oder kauft. Patchwork-Väter haben eine undankbare Rolle gefasst. Aber immerhin geht ihre Verpflichtung  nicht so weit,  dass sie ein WM-Spiel dem Kinderhüten hätten opfern müssen. Es sei denn, es handle sich um ein Exemplar der  Untergruppe Scheidungsväter.
  4. Der Scheidungs-Vater ist die am schnellsten wachsenede Gruppe von Vater. Und die schwierigste Daseinsform in Sachen Nachwuchs, weil das bevatern von Seiten der Mütter und des Staats massiv eingeschränkt, wenn nicht gar verboten wird. Scheidungsväter mutieren deshalb nicht selten zu bewegten Männern.
  5. Der späte Vater befindet sich heute in guter Gesellschaft und muss keine Angst mehr haben, dass er automatisch für Opa gehalten wird. Man erkennt ihn an der jugendlichen Kleidung. Und am enzyklopädischen Wissenschatz, den er gern bei jeder Gelegenheit  über dem Nachwuchs ausschüttet.
  6. Den schwulen Vater entdecken meist nur Kenner. Denn auf dem Spielplatz trägt auch er keine Highheels. Er verrät sich, wenn er gerade mit zwei Müttern seine Agenda abgleicht. Ist die Brut schon älter, dann handelt es sich um Nachwuchs aus vergangenen  heterosexuellen Zeiten und der schwule Vater ist gleichzeitig Scheidungsvater – eine Kombi, die es in sich hat.
  7. Der entspannte Papi ist nicht zu verwechseln mit dem Hipster-Papa. Er ist nicht nur légère gekleidet, er ist locker drauf. Er nimmt alles, wie es kommt. Besonders das Kind. Er nimmt es auch, wenn es nicht von ihm kommt. Er ist neben  dem späten Vater der einzige Papatyp, dem die Mütter auch mal eine Einladung zum Kindergeburtstag einstecken.
  8. Der Politiker-Vater war früher mit dem Sonntags-Vater geichzusetzen. Doch seit Vatersein sich als imagefördernd herausgestellt hat, betonen Politiker bei jeder Gelegenheit, dass sie Vater sind. Für besondere Auftritte ist Baby mindestens so ein wichtiges Accessoire wie die Kravatte. Sobald nicht mehr geblitzt wird, delegiert er Baby und Aufzucht an die Mutter. Alphatiere dieser Gattung (Ueli Maurer)  pflanzen sich besonders oft fort und budgetieren gar die Minuten, die sie dem Nachwuchs angedeihen lassen.
  9. Der Hipster-Dad trägt gern die gleiche Frisur wie Sohnemann und diesen so lässig auf der Hüfte, dass man sofort weiss: Das hat er sorgfältig einstudiert. Er ist nicht selten Journalist, Fotograf oder sonst was Kreatives und ihm ist nicht entgangen, dass ein Mann mit Baby Frauen ab einem gewissen Alter mehr antörnt als ein Mann mit Body. Der Hipster-Dad  ist dem légèren Papa nicht unähnlich – doch wenn es um seine Gene oder seine Me-Time geht, ist fertig locker.
  10. Der Sonntags-Vater liebt seine Kinder frisch gebadet, gewickelt und gefüttert. Damit er mehr Zeit für Quality-Time hat. Die gestaltet er gern so engagiert, dass es auch den  Kindern fast peinlich wird: Jede Sprosse, die Sohnemann auf der Rutschbahn erklimmt, wird bejubelt wie ein Nobelpreis. Der Rest der Menschheit beäugt dieses Vaterexemplar befremdet und zugleich neugierig: Sie wissen, dass es ernsthaft vom Aussterben bedroht ist und anders als etwa der Vollzeitpapa nicht unter Schutz gestellt wird.

98 Kommentare zu «Welcher Typ Vater sind Sie?»

  • samuel sagt:

    oh nein… ich passe in keine der angegebenen schubladen… bin ich jetzt kein richtiger vater? mein selbstbewusst sein ist im eimer. was soll ich nur tun???

    • Eni sagt:

      Gerade weil Sie nicht in eine Schublade passen, sind Sie ein richtiger Vater, also braucht Ihr Selbstbewusstsein sein Leben nicht in einem Eimer fristen 😉

      Schubladen sind doof, da gerät immer meine Unterwäsche durcheinander, aber leider habe ich keinen Platz um diese mit Bügel aufzuhängen 🙁

  • Marco sagt:

    Zum Glück interessiert sich mein Kind nicht, wass für eine Art Papi ich bin. Das der eigene Papi der beste ist, versteht sich von selbes. Aber hier im Artikel von Nicole Althaus geht es nur darum, was eine Erwachsener von einem anderen Erwachsenen hält. Frau Althaus hat nicht in einem Satz erwähnt, was Kinder von ihrem Papi halten, denen ist es nähmlich egal was für ein Typus er ist.

    • Cara Mia sagt:

      Die haben ja auch keine Wahl, so wenig wie wir, beim Typ Kind… Ah ja, welcher Art Typ ist Ihr Kind? Ich grinse jetzt schon. Wer gibt schon zu, dass der den Typ Schreihals hat, Quengelkind, Sandkastenterrorist, Nachtaktiver, Bettpisser…

    • Charmin sagt:

      Das wage ich nun doch anzuzweifeln, dass ein Kind seinen Vater liebt,wenn es ihn nur am Sonntag sehen darf (weil er nicht nur die Familie ernährt, sondern am Abend noch einen trinken geht, oder noch länger arbeitet „weils halt wichtig ist“).. Und wehe, es stört ihn dann am Sonntag beim Zeitungslesen, es hat schon dankbar zu sein, dass er mal da ist… Ist das der Sonntagsvater, oder ging dieser Typus unter weil so akut vom Aussterben bedroht?

      Manchmal staune ich, was für fiese Bilder ich malen kann – und freue mich darauf, selber meinem Kind der Vater zu sein, der ich jedem wünsche. Ob ich es schaffen werde – wir werden sehen 😉

  • E. Vogt-Steffen sagt:

    Irgendwie sollte die Frage gestellt werden: „Was für ein Vater darf ich sein?“ – Es gibt x-Tausend Väter, welche von den Väterverfolgungsbehörden und Mütter absichtlich gehindert werden. http://www.kinderohnerechte.ch und http://www.vev.ch zeigen betrügliche Beispiele.

  • ali ferkous sagt:

    Das Patriarchat begründete die Vaterschaft (vorher wollte sich kein Mann daran erinnern, mit welcher er es vor 9 Monaten getrieben hatte – zur Entschuldigung: zu dieser Zeit gab es auch keine Agenden 😉 . Die Vaterschaft zivilisierte aber auch die Männer. Allerdings hat das väterliche Familienoberhaupt in der letzten Generation seine Abschiedsvorstellung gegeben und ist unter Buh-Rufen von der Bühne gejagt worden. Die Kontrolle der weiblichen Sexualität (s. unten) ist dem Mann aus der Hand gewunden worden. Die Frau entscheidet nun selbst, wann und mit wem. Und sie entscheidet nun selbst, wann und mit wem – und wer allenfalls dafür bezahlen soll, denn der Ehemann ist immer der Vater gemäss ZGB und der Datenschützer will nicht, dass der Ehemann eigene Recherchen anstellt. Und sie entscheidet auch, ob sie ein Kind haben will oder nicht, denn sie hat sich das Recht auf Abtreibung erkämpft. Was soll da noch der Vater?

    Weil in der alten (patriarchalischen) Gesellschaft die Vaterschaft mit der Mutterschaft parallelisiert wurde, haben wir vergessen, dass dies künstlich geschah, und glauben, die Vaterschaft habe die selbe unmittelbare Grundlage wie die Mutterschaft. Wir halten den Vater für eine Art männliche Mutter. Weil die Mutter die Liebe zu ihrem Kind als so natürlich und fraglos erlebt [i.d.R., liebe Mamabloggerinnen], unterstellt sie das auch dem Vater. Und da er weiss, dass dies von ihm erwartet wird, heuchelt er die Vaterliebe so wie seine Frau den Orgasmus [und wie die Mamabloggerinen die Mutterliebe].

    Aber ohne Vorteile des Patriarchats brechen wieder die alten, natürlichen Abneigungen hervor. Das Kind ist nicht nur eine bedrohliche Last, die ihn dreissig Jahre niederdrücken will, es raubt ihm auch den ersten Rang in der Liebe und Aufmerksamkeit seiner Frau. Plötzlich ist er abgemeldet. Mit dem Kind kann er nicht konkurrieren. Es ist nicht zu leugnen: die Frau zieht es ihm vor.

    In der Geschichte haben ein paar entscheidende Zivilisationsschübe den Zähmungsprozess des Mannes vorangebracht. An erster Stelle steht die Erfindung der Vaterschaft durch einen volkswirtschatlich interessierten Potentaten. Die erste Urfrau, die einen finster blickenden Höhlenbewohner mit der frohen Botschaft, er werde Vater, beim Schärfen des Steinbeils unterbrach, dürfte noch auf heftigen Unglauben gestossen sein: „Warum ausgerechnet ich?“ wird der geknurrt haben. Dass das Kind aus einem weiblichen Ei, von einer männlichen Samenzelle befruchtet, entsteht, weiss man kaum länger als 200 Jahre mit Sicherheit. Dieser volkswirtschaftlich interessierte Potentat wollte gleichzeitig die streunenenden Männerhorden in eine wirtschaftliche interessante Menge formen, als auch das Elend der alleinerziehenden Mütter begrenzen (nein, damals gabe es noch keine Alimentenbevorschussung!). Und so rang er sich dazu, dem Mann ein ganzes Paket von Privilegien zuzugestehen, die dafür sorgten, dass sich Vaterschaft lohnte und halbwegs sicher schien: 1. Der Mann wurde zum Oberhaupt der Familie und durfte damit die Sexualität der Frau kontrollieren. 2. Dafür nahm er die Last auf sich, für diese Frau und all ihre Kinder (und Kegel 🙂 ) zu sorgen und wurde dafür mit dem Vaterstolz belohnt. 3. Damit dies alle wussten, trugen fortan all seine Kinder den (Familien-)Namen des Vaters.
    PS: in der Schweiz werden wohl zukünftig die Kinder Mutters Familiennamen tragen. Bye, bye Daddy!

    • xyxyxy sagt:

      Bravo – so viel Müll in so wenig Zeilen zu verpacken ist auch eine Kunst
      ich wundere mich immer wieder über die trübselige Sicht der Dinge, vieler meiner Mitmenschen – dann frage ich mich, ob ich vielleicht zu einem der glücklichsten Menschen gehöre in dieser Welt, obwohl ich mich eigentlich gar nicht so privilgiert fühle. Aber ein Mensch welcher Liebe nicht kennengelernt hat, muss wohl die Welt und unsere Spezies so sehen, wie Sie es tun.
      Und natürlich auch viele BlogschreiberInnen – ein endloser Kampf, ein Geschrei, ein Geschwätz… es scheint der Lebenssinn von vielen hier zu sein.
      Ich bin 20 Jahre verheiratet – alles andere als zutiefst harmonisch, habe zwei Kinder und kann nur den Kopf schütteln. Vaterliebe war da wie Mutterliebe – tiefer als alles verliebt sein, das ich je erlebt habe und die Liebe unter uns Ehepartner steht zwar nun noch unter dem Dauerdruck, auch noch ständig für zwei Bälger da sein zu müssen, aber das hat sie nicht zerstört, hat sie nicht ersetzt, nein einfach in eine neue Daseinsform gepresst und auf eine neue Ebene geführt. Das ist alles. Vertrauen – Treue – Liebe – Vergebung oder Toleranz oder wie man es nennen mag und eine gewisse Gelassenheit. Das ist alles. Offenbar gibt es das für viele Menschen nicht, sie haben nie daran gerochen, es entzieht sich völlig ihrem Erfahrungs- und Vorstellungsbereich. Wie schrecklich öde!
      Dann das schlimmste, man macht für seine Öde das andere Geschlecht verantwortlich oder die Gesellschaft oder die Linken oder die Rechten, den Modernismus oder die verkrusteten Strukturen die sich nciht wirklcih geändert haben.
      Das ist blinde Heuchelei. Ein Mensch der lieben kann, wird Menschen finden die das auch können, oder er wird durch seine Liebe, sogar andere dazu formen ebenso zu liebesfähig zu sein. Und dann geht einer Familie das so ziemlich den Buckel runter, wie denn nun unsere Gesellschaft ist oder eben nicht ist.

      • ali ferkous sagt:

        schon einen gentest gemacht (ob kind oder kegel) – bei deinem chromosomensatz müsste eine abweichung sehr auffällig sein 🙂

      • xyxyxy sagt:

        dein schrecklich armseliger erfahrungs- und vorstellungshorizont kann natürlich auf keine anderen Ideen kommen – das erstaunt mich nicht im geringsten

    • Das war ein ironischer, nur halb- oder dreiviertel ernst gemeinter Text von Frau Althaus- daraus ein politisches Elaborat abzuleiten, in dem der Untergang des Patriarchates beschworen wird, ist schon fast eine Kunst, bravo ali!

    • Cara Mia sagt:

      Danke, xyxyxy. Ali Ferkous hat’s halt nie erlebt, dumm gelaufen. Man sollte dann aber nicht verallgemeinern sondern intelligent genug sein, zu sehen, dass Elternliebe ein unglaublich schönes, verbindendes Erlebnis ist.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Was für ein wirres, widersprüchliches Geschreibsel, nur weil die Frauen im Westen endlich eine selbstbestimmte Sexualität leben, will ein Ali gleich die Kultur des Abendlandes in den Müll werfen. Gewissen Individuen würde das wohl passen, aber so leicht geht es nicht, auch für die Männer ist im Orient nicht alles besser.

    • Nemo sagt:

      Der Alkohol scheint gestern reichlich geflossen zu sein. Aber was wollten sie eigentlich mitteilen, ich würde vorschlagen sie versuchen einen zweiten Versuch im nüchteren Zustand.

    • Hans Mustermann sagt:

      *grins* Goodbye Patriarchie Hello Hedonismus oder was auch immer.
      Zum Glück haben wir heute ja die Qual der Wahl. Also nicht Jammern und schon gar nicht nachher.

    • Tronje sagt:

      @ali: cooler Text, witzig und treffend geschrieben.

    • Eremit sagt:

      @ali ferkous
      Haben sie nicht etwas wichtiges Vergessen? Wie wäre es mit Gerechtigkeit. Ohne sich zu hinterfragen was gerecht ist, findest sich eine Gesellschaft rasch ein mal in einer Abwärtsspirale.
      Dass Töchter den Familiennamen der Eizellenträgerin (Mutter) tragen wollen, ist verständlich. Nur, dass Spermaträger (Söhne) nicht den Namen des vorgängien Spermaträgers (Vater) haben dürfen ist ungerecht. Und das sieht zur Zeit auch noch unser Parlament so.

  • heidi reiff sagt:

    Ich mag Typologien nicht habe viele Bücher darüber gelesen, Sanguiniker, Phlegmatiker kommt aus der Theosophieecke oder nicht, es gab da so Bücher über Adlernasen, ich lasse mich nicht manipulieren von Schönheitswahn, diese Schönheitschirugen sind Ausbeuter, Geldgierige Schweine. Punkt. Kinder brauchen Zuwendung und Begleitung für ihre normale Entwicklung um Erwachsen zu werden und selbständig handeln zu können, meine Grosskinder sind da Super, die sind recht selbstständig und authentisch.

  • Andi sagt:

    Hallo,

    es fehlt die Kategorie „Familienoberhaupt“, bzw. der Typ Vater, der die tägliche Last („Last“ lediglich bedingt durch die Art des Erwerbs) und Verantwortung des Einkommenserwerbs auf sich nimmt um den liebsten und wichtigsten Menschen in seinem Leben Sicherheit und einen gefüllten Kühlschrank bieten zu können. Es soll sogar Männer geben, die diese Rolle trotz aller Konsequenzen (wie z.B. seine Kinder und Frau wenig zu sehen) gerne und pflichtbewusst erfüllen.

    Glaube, 11 wäre noch frei?

    Andi

    • Adrian sagt:

      +1, Familienoberhaupt wie auch viele andere „normale“ Vätertypen fehlen auf der List … die Liste repräsentiert wohl eher Frau Althaus linkes Umfeld als die Schweizer Väter …

  • Eremit sagt:

    @Nicole Althaus

    Schön, dass sie die Sommerferien überstanden haben.

    „Den Nachwuchs lernte es jeweils erst richtig kennen, wenn er laufen und ein Bier zum Fernsehsessel tragen konnte.“
    Das sagt schon vieles. Fernseher gibt es erst seit 60 Jahren. Wie gingen davor Väter mit ihren Kinder um? Ich vermute eher, dass sie seit der Industriealisierung ihre Sorgen und ihren Frust im Alkohol versenkten, da die damalige Zeit auch nicht wirklich für Männer geschaffen war.

    „Nicht gleich schreiend auf den Boden werfen, liebe Väter, die Mütter wurden in diesem Blog auch schon schubladisiert …“
    Wenn der andere Blog auch so hochgradig zynisch gewesen wäre …
    Muss Humor immer auf Kosten von Menschen gehen? Humor auf Kosten von Menschen „spaltet“ Menschen. Kann man nicht auch Humor haben ohne dass über jemanden gelacht wird?

  • Katharina sagt:

    Es fehlt der Kompatibilitätschart der hier dargelegten paternalen Taxonomie zur maternalen Taxonomie in „Welcher Typ Mutter sind Sie?“.

    Werden dann die Kategorien als Achsen auf einem Radarschirm dargestellt und die graduelle Ausprägung einer Person bezüglich einer Kategorie als Punkt auf der Achse dargestellt, ist alles perfekt, wenn die Anteile beider Partner so sind, dass der Radarschirm in etwa ausgefüllt ist.

    Nur weiss ich noch nicht genau, wo ich den Bling der Hipsters (Moms und Dads) da ablegen soll. der Bling ist meist halt etwas sperrig und blendend.

    Schöner und witziger Artikel. Da ist sogar die Ernsthaftigkeit einiger Schreiber schon witzig.

    So. jetzt habe ich es doch geschafft eine zünftigen Beitrag vollgepackt mit überwissenschaftlichen Wörtern zu schreiben zu einem Thema wo ich nichts sagen kann ausser die angesprochene Person klein und in Anführungszeichen zu schreiben.

    Hey! Mein Beitrag ist sogar so kurz dass einige diesen lesen werden.
    🙂

    • Eremit sagt:

      Ja, witzig ist der Text wenn man die zynischen Passagen raus streichen würde.

      • Katharina sagt:

        @Eremit: Die zynischen Passagen in meinem Beitrag oder im Hauptartikel?

      • Katharina sagt:

        Tia, der Eremit scheint zu schlafen, oder seine Ignoranz ist Zeichen einer zynischen Ächtung.

      • Eremit sagt:

        @Katharina
        Mit „der Text“ war der Hauptartikel gemeint. Man betrachte nur mal „Der perfekte Papi: …“ Der gesamte Text lässt sich Zusammenfassen zu „es gibt keine perfekte Väter und über den Rest der Väter kann man nur ein Grinsen oder Stirnrunzeln.“
        Dies wirft die Frage auf, warum sollte sich eine Frau mit einem Mann liieren, und umgekehrt, war sollte ein Mann sich mit einer Frau liieren? Das wäre noch nicht so das Problem, wenn der Text nicht den zwischengeschlechtlichen Respekt untergraben würde bei den bereits existierenden Beziehungen mit Kinder. Soll es dem Kindeswohl dienen, wenn grundsätzlich die Hemmschwelle für Scheidung gesenkt wird?

        Da es hier für eineN PosterIn keine automatischen Emails gibt sobald jemand auf „Antworten“ und „Kommentar senden“ klickt, wie es sich m.E. für gute Diskussionsplattformen gehört, kann es passieren dass Reaktionen ignoriert werden. Des weiteren hat nicht jeder Zeit tagsüber hier mit zu diskutieren.
        Gute Nacht.

  • marvin_m sagt:

    Danke, endlich weiss ich, weshalb mir noch nie eine Einladung zugesteckt wurde und ich ein verkanntes Dasein friste. Was in der Charakterisierung vergessen wurde sind die mitleidvollen Blicke der Mitfünfziger Damen, wenn ein Vollzeitvater Dienstags um 09:30 einkaufen geht. Gerne würde ich den Blicken jeweils mit einem lauten „nein, ich bin weder langzeitarbeitslos, unter der Fuchtel meiner Frau noch psychisch labil“ begegnen.

    Auch wenn ich nicht cool bin, keine Lobby habe, auf Spielplätzen argwöhnische beobachtet werden (könnte ja ein verkappter Pädophiler sein!!!) und weniger Sex als auch schon habe, würde ich gerne auch von rauschenden Kindergeburiparties erzählen können.

    Ach, genau, das mit dem Buch, muss ich mir merken, wäre vielleicht was um den Mittagsschlaf abzukürzen.

    • Stef sagt:

      hallo marvin, als 60% Lohnarbeit Vater, aufgezogen von einem ca 20 % Lohnarbeiter, vermute ich, dass Mütter häufig komische Vorstellungen haben, warum man mit ihnen spricht, deren Männer erst recht. Ich habe mich dran gewöhnt und bedaure es nicht, nicht so häufig an rauschenden Kindergeburtstagen teil nehmen zu dürfen.
      Die Lobby müssen wir uns selber basteln.
      Bleibe uncool, tröste dich damit, dass die meisten Väter weniger Sex haben als auch schon und du auf den Spielplätzen zwar beargwöhnt wirst, aber dafür aus dem Hickhack raus bist.
      Liebe Grüsse

  • bis heute glaubten wir, wir seien väter. jetzt ist uns kalr, wir sind es nicht.

    • Karthago sagt:

      Im Uebrigen bin ich der Meinung, dass die DNA-Analyse Fluch und Segen zugleich sein kann.

  • sutah sagt:

    Hmmm also ich weiß nicht so recht wo ich mich einkategorisieren soll O.o
    Villeicht doch so Richtung Sonntagspapa…nur für die gesamte Woche. So mit nem schuss verrücktheit + unendliche familien und kinderliebe XD.

    Humorvoller artikel leider a weng unvollständig an Stereotypen.

    Gruß,
    euer sutah

  • PiPaPo sagt:

    Das Niveau dieses Blogs ist nun definitiv auf demjenigen des gängigen femininen Boulevard-Journalismus angelangt zu sein. Es gibt offenbar zwei Dinge, auf welche Frauen absolut abfahren und einem unstillbaren Bedürfnis nach vereinfachender Struktur im Leben und der Welt entpringt: Persönlichkeitstest und Kategorisierung. Frei nach dem Motto Annabelle, Cosmopolitan und anderen Exemplaren dieser wertvollen Form der Presse:: ‚Welcher Vatertyp passt am besten zu Ihrer Sommergarderobe – finden Sie es raus!“ Es lebe die Stereotypen!
    Danke liebe Autorin, genau auf diesen Artikel hat die Welt ungeduldig gewartet!

    • Hans Mustermann sagt:

      *lach* sei nicht so negativ, Ich versuch doch schon die ganze Zeit das Niveau noch etwas zu senken. Aber du hast ja das nun definitiv torpediert mit deiner Grabrede.
      Zur Strafe musst du nun das neue Blogthema vorgeben 😉

    • Cara Mia sagt:

      DAS ist interessant, PiPaPo, hm, zu meiner Sommergarderobe… Aber das ist doch OVER, wir sind beim Herbst! Also rote Locken, denke ich, Sommersprossen, grüner Loden. Ok?

      By the way: PiPaPo, das ist natürlich ein höchst intellektueller Name.

      • StefanB sagt:

        Stimmt, zumindest modisch gehört doch der August schon zu den Herbstmonaten! Und im Oktober ists Winter, im Februar Frühling, und ab April Sommer.

        PS: Schon die Wunschliste für Ostern parat?

    • StefanB sagt:

      Das sind doch keine Stereotypen, lieber PiPaPo! bei so vielen Typen würde doch eine Frau, wenn sie denn wirklich so einfach gestrickt wäre, den Überblick erlieren und vor intellektueller Überforderung schier verzweifeln.

      Ich selbst bin ja Patchwork-Vater, wenn auch ein später: meine Stiefkinder sind zu alt, als dass ich ihnen irgend etwas verbieten könnte! Wobei Verbote ja zumeist erst recht Anreiz sind, sodass der Elternteil eigentlich nur zu verbieten braucht, was er/sie vom Nachwuchs gerne hätte. Nur beim Abwasch funktioniert das leider nicht! 🙁

  • Mumsince1year sagt:

    Definitiv nicht gelungen, dieser Artikel. Schade…
    Warum bitte kommt ausgerechnet der Sonntags-Papa gut weg?!

  • Karthago sagt:

    Die Einnahme von Folsäure muss schon vor der Schwangerschaft erfolgen, damit sie wirkt. Im Grunde genommen: Verhütung absetzen – Folsäure einnehmen. Das macht wohl einen „Geek-Papi“ aus mir – No. 11.

  • mira sagt:

    Weil es immer mehr Väter gibt, welche nicht mehr 100% arbeiten, sondern zB nur 80% oder auch 60% und sich einen oder zwei Tage „alleine“ um die Kinder kümmern. In Analogie zur Teilzeitmutter wären das dann die Teilzeitväter.

    • mira sagt:

      ups, das wäre eigentlich meine Antwort an Marcel Zufferey im Post obendran…

      • zeitungsleser sagt:

        warum das ( “alleine” ) in anführungszeichen?

      • mira sagt:

        @zeitungsleser
        Ich meine damit, dass sie sich kümmern, ohne dass die Mutter im Hintergrund anwesend wäre. Das bedeutet, dass sie mit den Kindern nicht nur Spielen, sondern sich auch um die Grundbedürfnisse kümmern: Anziehen, Waschen, Pipi-machen, Kochen, etc.

    • Hans Mustermann sagt:

      100% Vater sein und endlich die Sache so machen wie sie es für Richtig befinden ohne von lästigen Einwänden gebremst zu werden. So macht Vater sein ja auch am meisten Spass 🙂
      Frauen sind als Mütter schlimme Glucken und rechthaberisch dazu

      • Hans Mustermann sagt:

        Kein Widerspruch seitens der Mütter? *grins*

      • mira sagt:

        @Hans Mustermann
        Wir sind hier ja grad am kategorisieren und da nimmt man solche Sachen mit Humor 🙂

      • Cara Mia sagt:

        @hans mustermann: du böser aber auch, meimeimei. Zufrieden ;)?

      • Hans Mustermann sagt:

        @mira und nun? Welche Kategorie hab ich nun bekommen? Oder machst du gerade eine Aufstellung einer Mütterkategorieenliste?
        @Cara mia Ja zufrieden, Danke 🙂

      • Hans Mustermann sagt:

        Da hätte ich gerade eine zur Hand resp. im Kopf. Die ignorante „meine Kinder nerfen alle rundherum mit ihrem geschrei und sonstigem verhalten aber ich ignoriere das mal groszügig“ Mutter. Vor allem in Restaurants Zügen etc anzutreffen.

      • mira sagt:

        @ Hans Mustermann
        uiuiui, für eine Ferndiagnose kenne ich Dich doch zu wenig… vielleicht der „ich kann das auch alleine und ohne hilfe“-papa
        die Mütterschubladen existieren in dem Blog ja schon…

      • Der andere Urs sagt:

        Ha! DAS wäre mal ein interessantes Thema.
        Die Mütter sind nicht nur für ihre (schreienden) Bälger zuständig, sondern (nebst dem Glücklichsein der Väter) auch noch für das Wohlbefinden ganzer Eisenbahnwagen!
        Herr Mustermann, Sie können sich wohl nicht vorstellen, dass man manchmal am Anschlag ist und man nicht die Kraft aufbringt, die Kinder im Zug zu knebeln und auf den Stühlen festzubinden?
        Wie wäre es, wenn Sie einem so schreienden und rumrennenden Knirps erklären würden, dass er für Ihren Geschmack zu laut ist, dass Sie einen strengen Tag hinter sich haben haben und nun gerne in Ruhe den Blick am Abend läsen?
        Wissen Sie, wie froh die Mutter bzw. der Vater wäre, wie viel besser es Ihnen ginge und wieviel besser der Kleine die Lektion begriffe, als wenn Mutti ihn volltextetet, er solle mal still sein, er sei schliesslich nicht allein im Zug?
        Lieber Herr Mustermann, übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst und machen nicht überforderte Mütter zur Sündenziege!

      • Hans Mustermann sagt:

        @mira, ach komm schon, der Montag ist doch auch so schon langweilig genug. Seit wann brauchts für eine Diagnose auch eine fundierte Untersuchung? Ist doch sowieso alles Interpretationssache. Aber „ich kann das alles auch alleine“ ist nicht so übel wie es sich anhört *gg*
        ps. Hast Du den Link in die Mütterschublade noch?

      • mira sagt:

        @Hans Mustermann
        Also mein Montag hatte schon recht viel Action… Besuch beim Kinderarzt, Tramlinie fällt aus, Grossmutter springt ein, neuer Artikel submitten. Der Link befindet sich im Text oben, erster Absatz ganz unten.

      • Hans Mustermann sagt:

        Der andere Urs sagt:
        9. August 2010 um 14:21
        *lach* Danke für Ihren Rat aber „leider“ bin schon mit meinen Kinder beschäftigt und sehe es nicht als meine Aufgabe fremde Kinder zu erziehen sonst wäre ich ja Lehrer oder so geworden. Aber Ihre Definition der Ursache dieses Verhaltens seitens der Mutter deckt sich sowieso nicht mit meiner. Ich habs mehr auf die „Mutter also unfehlbar“ Spezies gemünzt.
        Und ausserdem denke ich nicht das es Eltern im allgemeinen gut finden wenn fremde Personen an ihren Kinder rumerziehen wollen. Von daher nehme ich mir die Freiheit direkt zu der Mutter zu gehen und sie an Ihre Pflichten zu erinnern.

    • Hans Mustermann sagt:

      @mira. Wow noch nicht mal Abend und schon so ein Pensum erledigt. Da staun ich als Bürosesselpupser nur noch und versink in meinem Sessel.
      Danke für den Link, ich wollte ja eigentlich eh nach deiner Tel. Nr fragen, hab mich nur nicht getraut 😉

  • mira sagt:

    Ach, übrigens: Was definitiv fehlt, ist der Teilzeit-Papa. Die wohl am stärksten wachsende Gruppe momentan.

  • mira sagt:

    *lach ich find den artikel lustig und konnte meinen mann auch gut erkennen 🙂 aber ich verrate nicht in welcher 🙂

  • Alex sagt:

    lieber gar kein Artikel als so einer – definitiv nicht mama- / papablog-würdig!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Der Artikel kann nichts dafür, dass es solche Figuren tatsächlich gibt, ich bin auch schon welchen begegnet. Immer öfter sieht man auch den sehr jungen Hip Hopper Papi, Knopf im Ohr, der schwungvoll sein Kleines spazierenfährt und dabei den Kinderwagen als Rammbock braucht – rette sich, wer kann….. aber immerhin, er kümmert sich, ist doch ein Anfang.

  • Widerspenstige sagt:

    Das haben Sie aber gut recherchiert Frau Autorin – schön dass Sie wieder zurück sind und die Seele haben baumeln lassen, hoffentlich! Da musste ich jetzt wirklich Schmunzeln, denn diese Auflistung wird sie definitiv überfordern – die Väter meine ich und sie werden somit von Ihnen hier auf den gleichen Level gehievt wie die Mütter, wow! Echt stark und ich bin ja so gespannt, wieviele Väter sich hier wirklich outen und mutig ‚ihren Mann ähm Vater stehen’…(ja, ich reisse mich zusammen, ok?) 😉

    • Der andere Urs sagt:

      *Prust*
      „GUGUS! Hier bin ich, in dieser Schublade!“, schrie das Männchen mit seiner hohen Stimme und hüpfte aufgeregt auf und ab.
      „Krieg‘ ich jetzt ein Stück Schokolade?“
      Was, bitte, ist mutig daran, sich als zu einer Kategorie Menschen (irgendwelcher Art)zugehörig zu bekennen?
      Warum ist es wichtig, Menschen zu kategorisieren – ausser man will eine Medikamentenzulassung erhalten und man arbeitet beim Bundesamt für Statistik?
      Nach meiner Erfahrung steht mir nichts einer Begegnung miit einem andern Menschen mehr im Weg als meine vorgefasste Meinung, Vorstellung, Idee, wie oder was er/sie ist.

      • Widerspenstige sagt:

        @Der andere Urs
        Aber, aber wer wird denn hier so ernsthaft an dieses Thema rangehen wollen? Die Autorin hat ja nur mal den Spiess hier umgedreht und Väter in den Fokus genommen. Et voilà – Dein Kommentar mit anderen hier spricht Bände und die wenigsten Männer/Väter wollen sich in die Karten blicken lassen. Wenn nur mehr Mütter dieses Selbstbewusstsein hätten und nicht ewig an ihrem Tun oder Lassen zweifeln würden…
        * eine Tafel FRIGOR-Schokolade in die Hand drücke

  • Ich bin der entspannte Papi *Plus*

  • xyxyxy sagt:

    10 Typen und mit keinem kann ich mich wirklich identifizieren und das, obwohl ich bei Typenbeurteilungen, gleich welcher Schule sie nun sind, jeweils schnell eine Schublade für mich gefunden habe.

    Also ich denke, der Artikel ist nicht wirklcih gut. Plauderei, um etwas geschrieben zu haben. Das dauert nun schon den ganzen Sommer an….

  • Unpädagogischer Nichtvater sagt:

    Tschja, da muss ich mich wohl zur „Patchwork-Vater“-Clique zählen…

  • Bitta sagt:

    ach wie interessant, wie die Männer reagieren – nein, ich passe doch nicht in eine Kategorie!!
    Sicher dieselben Männer, die ihre Partnerinnen locker-flockig in die Mütterkategorien verbannt haben..

    Mein Partner wäre dann wohl der entspannte, da hab ich wohl nochmals Glück gehabt..

    • xyxyxy sagt:

      die Männer sind sogar auch Frauen, welche ähnlich wie die Männer über diese unausgegorenen Schubladen denken.
      Warum – Frau Althaus hat es einfach nicht gut getroffen.
      Toll wenn man dabei trotzdem Geld verdient

    • Gigi sagt:

      Oh je, Bitta. Im ersten Abschnitt belächelst du Leute in Kategorien, und unterstellst Männern easy ihre Frauen zu schubladisieren. Nur um im zweiten Absatz genau das mit deinem Mann zu tun…

    • Peter sagt:

      Ich nenne das ausgleichende Grechtigkeit! Charakterschwache Männer sind auch mit charakterschwache Fauen Frauen zusammen! Gell Bitta!

  • Elias sagt:

    Bin ich froh, dass ich nirgends hinein passe. Ansonsten wäre ich charakterlos.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Fundi zu sein ist noch kein Beweis für einen starken Charakter, für moralische Überlegenheit schon gar nicht.

      • zeitungsleser sagt:

        danke. da musste ich ja wieder mal lachen. aber: auf wen bezieht sich Ihr kommentar, pippi? auf Sie selber?

      • Elias sagt:

        Gute Frage Zeitungsleser! Selbstreflexion kann nicht schaden, wenn man es überhaupt macht.

  • Hans Mustermann sagt:

    Uah, gruselig. Zum Glück hab ich mich nur als Mischform erkannt.

  • Lockerflockig sagt:

    Ich bin wohl am ehesten der entspannte Papi, aber natürlich auch alles was Pipi sagt 🙂

  • Athina sagt:

    Wie schön dass mein Mann und der Vater meiner Tochter in keine dieser Kategorien passt… Phew, Glück gehabt!

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Mamma mia, das ist ja zum Abgewöhnen! Jeder auf seine ganz eigene Art eine Flachzange, ich weiss aber, dass es auch noch den liebevollen, fürsorglichen, natürlichen, humorvollen, entspannten Vater gibt, oder jedenfalls gab’s den bis vor kurzem noch……..

    • PiPaPo sagt:

      Wow, mal was Nicht-ganz-so-negatives-über-männer von Pippi! Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
      Ja tatsächlich, da fehlen doch einige wichtige Kategorien im Landschaftsbild der Väter-Stereotypen. Für einmal schliesse ich mich Pippi’s Meinung an…..

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wow, mal die Brille abgenommen und das genaue Lesen entdeckt 😉 Meine Beiträge sind stets differenziert, wo Differenz erlaubt ist, leider gibt es eine Sorte Männer, wo jegliches Differenzieren vergebliche Liebesmüh‘ ist – auch wenn sie manchmal hier im Blog prominent vertreten sind, zumindest im Westen sind sie am Aussterben.

      • Tronje sagt:

        Ja Pipi, es ist so eine Sache mit dem Differenzieren bzw. einer differenzierten Betrachtungsweise. Zumindest stelle ich immer wider fest, dass SIE offensichtlich nur wenige Themen kennen, welche Ihrer Meinung nach einer differenzierten Betrachtungsweise zugänglich sind. Ihr ideologischer motivierter Hang zum Undifferenzierten scheint mir mehr als notorisch. Ihrer Analyse, dass Sie sich hier im Mamablog durch Differenziertheit hervorgetan haben, kann ich nicht folgen.

      • Hotel Papa sagt:

        *snrk*

      • Pym sagt:

        @ Pippi:
        Wie bitte – Ihre Beiträge seien differenziert?
        Im Blog „http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/11562/%c2%abbest-of-mamablog%c2%bb-was-eine-mutter-in-einem-jahrzehnt-lernt/#comments“ ist davon jedenfalls nichts, aber auch gar nichts zu merken.
        Sie wurden der Lüge und der leeren Betrachtung überführt, bis sie schlussendlich – wutentbrannt und damit wohl ungewollt – ihre Maske abgenommen und sich als hardcore-feministische Propagandistin zu erkennen gegeben haben.

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