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Tracy Kawalik am Freitag den 8. Juni 2012

Patriotisch, britisch, durchgeknallt – Selfridges im England-Fieber

In London ist der Patriotismus ausgebrochen. Da will natürlich auch das Nobelkaufhaus Selfridges nicht hinten anstehen.

British Bang: Selfridges im England-Fieber.

Union Jacks, wo man nur hinschaut: Alle und alles wird in der Hauptstadt derzeit einem komplett britischen Makeover unterzogen – und das Publikum macht mit und deckt sich ein, als gäbe es die Nation morgen nicht mehr.

Man kanns ja verstehen: Dieser Sommer wird für die Londoner der wichtigste seit vielen, vielen Jahren. Und da will man nun mal eine gute Falle machen. Beziehungsweise – gut Kasse. Denn mit Selfridges ist jetzt auch ein Luxus-Kaufhaus auf den Trend aufgesprungen und hofft auf fette Geschäfte. Seine aktuelle patriotische Ausrichtung beschreibt der Detailhandelsgigant selber als «kreative Hommage and das Thronjubiläum und die Olympischen Spiele, die zusammen für das wohl wichtigste kulturelle und sportliche Jahr in der Geschichte Grossbritanniens verantwortlich sind».

Wer bei solch vollmundigen Sprüchen nicht in patriotische Stimmung kommt und sich am liebsten einen Doppeldeckerbus schnappen und zum  Dachterrassen-Golfen ins Selfridges fahren würde, dem können wir auch nicht helfen. Hier eine kleine Tour durch das Luxus-Haus im England-Fieber:

The Big British Shop

Alles was britisch ist: Big British Shop.

Hier gibt’s alles, was britisch und von bekannten Designern ist: Hunter-Stiefel, Barbour-Jacken, Mulburry-Taschen stehen neben speziell designten Teetassen, Einmachgläsern und vielem mehr. Der Name ist Programm!

The Big Yellow Shop

Erkennungsfarbe Gelb: Big Yellow Shop.

Dieses Abteil feiert die Erkennungsfarbe von Selfridges. The Big Yellow Shop hat alles in Pantone 109, jenem hellen, sonnigen Gelb, für das Selfrigdes bekannt ist. Rayban-Sonnenbrillen, Wasserflaschen, Schirme und sogar Nagellack – selbstverständlich alles in Pantonegelb – gibt’s in dieser nur für kurze Zeit erhältlichen Kollektion.

Britannica 1951 – 1953

Britannica 1951 – 53: Hommage an die Queen und ihre Zeitgenossen.

In der eleganten «Ultra Lounge» steht diese ganz spezielle Kollektion, die ihre Inspiration aus drei Ausgaben der britischen Vogue bezieht, die zwischen 1951 und 1953 als sogenannte «Britannica»-Ausgaben publiziert wurden. Kurator Stephen Jones hat mehrere Stücke in jenem Champagner-Pink kreiert, welches diesen Sommer zur Erkennungsfarbe des Kronjubiläums geworden ist. Dazu gibt’s von Judith Clark Kleider, die ganz in der Tradition der Königin beziehungsweise ihren Zeitgenossen stehen. Sehr speziell, sehr exklusiv, sehr Selfridges! Eine schöne und ruhige Ausstellung. Perfekt, um sich nach einem anstrengenden Shopping-Tag bei einem Glass Fizz zu entspannen.

The Big Roof Top Tea & Golf Party

Der verrückteste Golfkurs der Welt auf der Dachterrasse des Luxus-Kaufhaus Selfridges.

Ab aufs Dach, sofern man denn ein Ticket hat. Nachdem die Eintritte in nur zwei Stunden ausverkauft waren, kann man darauf jetzt Monate warten (oder es gleich vergessen). Kein Wunder – es ist die Hauptattraktion dieses Sommers: Auf der historischen Dachterrasse des Selfridges steht derzeit der verrückteste Golfplatz der Welt. Gestaltet von den britischen Lebensmitteldesignern Sam Bompas und Harry Parr, die den nach ihnen benannten Kurs in ein Fest fürs Auge und den Gaumen verwandelt haben: Torten, Puddings und English Pie repräsentieren typisch Londoner Spezialitäten; ab 15. Juni gibt’s eine zweite Tranche Tickets, die in den Verkauf kommt. Unbedingt zuschlagen!

Eine Tasse Tee

Nach einer gelungenen Runde Golf können Spieler ihren Appetit mit einer exklusiven Tasse Tee zwischen 12 und 22 Uhr auf der Terrasse stillen. Bei einem königlichen Mittagslunch, echt britischem Tee oder einem dekadenten Dinner am Abend kann man den verrückten Golfkurs mal Golfkurs sein lassen und sich voll und ganz der herrlichen Aussicht über London widmen. So können die Spiele kommen!

Informationen: www.selfridges.com

1 Kommentar zu „Patriotisch, britisch, durchgeknallt – Selfridges im England-Fieber“

  1. Keller sagt:

    London ist langweilig

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