Der Sommer kommt, die Tage werden wieder länger. Die perfekte Zeit, um London aus der Höhe zu geniessen. Entspannt, elegant und sexy. Hier die besten Tipps.
| Queen of Hoxton – das Aufregende |
Der perfekte Ort, um Party zu machen: Die trendige Queen Of Hoxton Bar bietet ein riesiges Wigwam mit Holzspänen am Boden, ein opulentes BBQ sowie eine überdachte Terrasse mit wunderbaren Pflanzen und stimmungsvollem Licht. Passend, um am Feierabend einen Drink im Sonnenlicht zu nehmen – und dann unten in der Bar oder im Club im Keller weiterzufeiern. Denn das Queen of Hoxton hat immer ein paar der besten DJs der Stadt auf dem Programm.
| Aqua Sprit – das Hippe |
An der Argyll Street im Herzen des West End befindet sich diese schicke Terrasse, die zum Besten gehört, wenn man ganz entspannt einen Cocktail bei Sonnenuntergang schlürfen oder ein romantisches Date verbringen will. Eine wunderbare Aussicht und benachbarte Dachterrassen bilden das perfekte Umfeld für die gutsituierte Kundschaft aus der Londoner High Society. Sehen und gesehen werden, so lautet hier das Motto. Und auch wenn das Ambiente vielleicht etwas zu anstrengend und OTT ist, um gleich den ganzen Abend dort zu verbringen, muss man die Bar einfach gesehen haben: die dekadente Einrichtung entschädigt allein schon für den etwas gestelzten Vibe – und nach einem Drink kann man ja immer noch ein Haus weiter gehen.
| Kensington Roof Gardens – das Lebendige |
Die grosse alte Dame der Rooftoop-Outdoor-Bars: Das Kensington Roof Gardens erstreckt sich über mehr als 6000 Quadratmeter, vollgestopft mit ausgewachsenen Eichen, Palmen und Orangenbäumen, einem kleinen Fluss voller Fische und anderen Tieren drin und sogar frei herumfliegenden Flamingos! Die Gärten im spanischen, englischen und Tudor-Stil sind allesamt mit schönen Tischchen versehen, von denen aus man einen wunderbaren Blick über die Stadt hat und entspannt einen Cocktail schlürfen kann. Kein Wunder lässt sich die Location für einen sündhaft teuren Betrag auch für Hochzeiten oder private Partys mieten. Aber auch sonst kann man in der immer gut gefüllten Bar am Wochenende mit Live-Musik und DJs einen drauf machen.
| Shoreditch House – das Exklusive |
Eins vorweg: Als Normalsterblicher kommt man hier nicht rein. Aber man muss die Rooftop-Bar im Shoreditch House allein deshalb erwähnen, weil sie die mit Abstand beeindruckendste und coolste Dachbar in London ist – auch wenn man nur mit einem Member der Soho House Group reingelassen wird. Eine endlose Liftreise befördert einen zu einem tollen Pool, wo die Schönen und Coolen von East London abhängen, natürlich stilecht mit ihren Shorts, Lederjacken und ihren Vollrandbrillen. Die neu gestaltete Rooftop-Bar bietet fünf mal so viel Platz für Grünfläche und weisse Betten wie zuvor, Wochenendpartys und Restaurant sind da natürlich eine Selbstverständlichkeit.
Sogar die Kabinen am Pool sind perfekt ausgestattet: Duschen und diverse Coiffeur-Utensilien stehen bereit, um den Look wenn nötig nochmals etwas aufzupeppen. Überflüssig zu erwähnen, dass auch das Essen und die Drinks sensationell gut sind, und das zu vergleichsweise vernünftigen Preisen. Das grosse Geld lässt man dafür bei der Mitgliedschaft liegen, die nicht nur 1000 britische Pfund kostet, sondern auch noch ein gandenloses Interview voraussetzt, bei der auf Herz und Nieren gestestet wird, ob man zur erlauchten Kundschaft passt. Und das nach fünf Jahren auf der Warteliste, versteht sich.
| Coq d’Argent – das Gefährliche |
Zu deutsch ungefähr «Geldgüggel» ist das Coq d’Argent an der Number 1 Poultry Street der Treffpunkt für Banker und Businessleute. Ein wichtiger Treffpunkt für Londons City Boys, von denen sich dort auch leider der eine oder andere vom Dach gestürzt hat. Die stilvoll begrünte Terrasse verläuft bis zu jenem Punkt, wo sich ein paar mächtig unter Druck stehende Banker einen Champagner und eine letzte Zigarre gönnten, bevor sie sich über die Brüstung stürzten. Abgesehen von diesem doch eher unschönen Kapitel ist diese Bar jedoch ein sehr schöner und begehrter Ort, um sich an einem lauen Abend ein bisschen zu entspannen und mit einem Glas Champagner auf andere Gedanken zu bringen. Man muss ja nicht pausenlos ans Geld denken. Vor allem nicht, wenn man eine so schöne Aussicht geniessen kann.









Tracy Kawalik lebt und arbeitet seit sieben Jahren in der Londoner Mode-Szene. Nachdem sie ihre Karriere als professionelle Tänzerin aus gesundheitlichen Gründen beenden musste, fasste sie als Stylistin im Londoner Showbusiness Fuss. Dabei arbeitete die gebürtige Kanadierin für und mit den angesagtesten Designern, Promis und Events in der trendigen britischen Millionenmetropole. Zudem hat sich Tracy in den vergangenen Jahren einen Namen als Freelance-Journalistin und als Bloggerin gemacht. Bis Ende 2012 spürt sie für die Leserinnen und Leser von «London Calling» neue Fashion- und Shopping-Trends sowie schräge Figuren auf.

















Coq d’argent ist nicht Geldgüggel, sondern Silbergüggel.
Sorry, aber “Argent” bedeuted sowohl Geld als auch Silber!
http://dict.leo.org/frde?lp=frde&lang=de&searchLoc=0&cmpType=relaxed§Hdr=on&spellToler=&search=Argent
Also ich denke die SkyLounge auf dem Dach des Doubletree by Hilton in der Londoner City ist auch ganz gut.
Und d’Hirtebuebli in Zürich strittet sich, ob mer ächt uf s’Dach vom PrimeTower därfi gaa… Beamteti «Bure…» immer naa.