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Dieter Liechti am Freitag den 13. April 2012

«Sex sells» auch in London: Vier britische Athletinnen vergolden ihr Aussehen

Der Kampf um die Olympischen Medaillen beginnt zwar erst Ende Juli. Doch vier britische Sportlerinnen vergolden sich schon jetzt – als Models für Beautykonzerne.

Von wegen «business as usual»: Während die meisten für London qualifizierten Athletinnen an ihrer Form feilen und sich mit Akribie auf den sportlichen Höhepunkt ihrer Karriere vorbereiten, stehen ein paar der grössten britischen Medaillen-Hoffnungen derzeit öfter vor der Kamera oder dem Spiegel, als auf dem Trainingsgelände.

Zwar werden die ersten Medaillen erst Ende Juli vergeben, doch in Sachen Werbeeinnahmen wird schon jetzt abgerechnet. Und zumindest da haben die Britinnen derzeit die – frisch gepuderte, aber nicht glänzende – Nase vorne. Denn noch bevor der erste Startschuss bei den Olympischen Sommerspielen in London gefallen ist, haben zumindest vier britische Sportlerinnen schon Gold, oder besser gesagt Geld, geholt: als Aushängeschilder und Werbeikonen von internationalen Beautylabels.

«Ich bin glücklich, dass ich für Olay Essentials werben kann», freut sich zum Beispiel die blonde Siebenkämpferin Jessica Ennis. Aber nicht etwa nur wegen dem üppigen Bankcheck, sondern auch wegen den Produkten, die sie nun natürlich gratis bekommt. «Gerade bei meinem schweisstreibenden Training bin ich froh, dass ich nun Produkte habe, die meine Haut schützen und ihr die nötige Feuchtigkeit verleihen», liess sich Jessica zitieren und bestätigte: «Weil ich auch während dem Wettkampf gut und gepflegt aussehen will, trage ich meist ein leichtes Make-up.»

Siebenkämpferin Jessica Ennis im TV-Spot von Olay.

Das soll sie nicht daran hindern in London eine Medaille zu gewinnen, «sondern beflügeln», wie sie sagt. Und damit Jessica Ennis auch bei einem möglichen Gewinn der Gold-Medaille sexy aussieht, hat sie im TV-Spot von Olay schon mal den Siegeslauf mit dem Union-Jack geübt. Und das sah gut aus.

Wie sie auf dem Siegerpodest aussehen will, das weiss die Freiwasser-Schwimmerin Keri-Anne Payne schon jetzt ganz genau: denn ihren Augenaufschlag hat sie wegen dem Engagement für Max Factor wohl täglich geübt. Schliesslich soll sie dafür sorgen, dass sich der False Lash Effect Gold Edition auch gut verkauft. Das passt, wie die ersten PR-Fotos beweisen. Und Keri-Anne Payne, die 2008 in Peking Silber geholt hat, wird durch ihren neuen Job zusätzlich motoviert. «Es ist ja kein Zufall, dass ich für die Gold Edition werbe», lächelt die selbstbewusste Britin. Apropos Lachen: Keri-Anne hat auch einen Vertrag mit Oral-B unterzeichnet.

Keri-Anne Payne: Mit goldenem Augenaufschlag zu Olympischem Gold?

Gleich in einem Team von elf sportlichen Schönheiten aus 11 Ländern ist die Radfahrerin Victoria Pendleton für die Marke Pantene unterwegs. «Es ist das erste Mal, dass Pantene Sportlerinnen als Schönheitsbotschafterinnen in den Blickpunkt stellt», freut sich die Britin über ihr Engagement. Die Sportlerinnen gesellen sich zu prominenten Schauspielerinnen wie Liv Tyler und Eva Mendes.

Radfahrerin Victoria Pendleton: Mit lockigem Haar aufs Podest?

Und last but not least taucht auch die Synchronschwimmerin Jenna Randall nicht nur im Kampf um die Olympischen Ehren auf, sondern sie ist «das Gesicht und die Beine» der neuen Kampagne von Braun’s Silk-Epil Xpressive Pro Epilator. Das macht durchaus Sinn, denn haarige Beine geben beim Synchronschwimmen sicher keine Punkte.

Synchronschwimmerin Jenna Randall: Frisch epiliert ins Olympische Wasser.

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