Blogs


Tracy Kawalik am Dienstag den 3. April 2012

Prêt-à-Portea –
britische Tee-Tradition en Vogue

Die Schönen und Eleganten haben ein neues Hobby: Pünktlich zur Teezeit schlüpfen sie in ihre Louboutins und fahren ins Berkeley. Denn dort gibts Tradition und Trend in derzeit unvergleichlichen Mix – den modischsten Afternoon Tea in ganz London.

Die hippen Bäcker im The Berkeley London haben sich für ihre Meringue und Biskuits von den meistdiskutierten Kreationen auf dem Catwalk inspirieren lassen und verpassen ihren Köstlichkeiten ein neues Design. Mit der Folge, dass die oft etwas steife britische Tradition des Afternoon Tea nun plötzlich locker und sehr kreativ ausfällt. Und wie in der Fashion-Welt üblich, will auch Prêt à Portea ja keinen Trend verschlafen und präsentiert jede Saison ein neues Menü, damit man auf dem Laufenden ist.

Königlich: Hüte zum Verspeisen.

Lecker: Royale Kronen und Hüte als Praliné.

Kein Wunder geht’s auf der Berkeley-Karte schick zu und her: Im Trend liegen derzeit die Miu Miu Bikinis aus Vanille-Biskuit, Jason Wu’s dekadenter Kirsch-Siruptee mit Schlagrahm-Topping, verspieltem rosa Rock und Biskuit-Bein, der Preiselbeerkuchen im Flechtkorb von Dolce & Gabbana – und natürlich die hohen Stilettos aus Schokoladenbiskuit und roter Sole von einem gewissen Herren mit dem Anfangsbuchstaben L.

Die Frühling/Sommer-Kollektion wird von einem lebhaften Orange dominiert, das mit winterlichen Eisblumen und glattem Schneeweiss kunstvoll kombiniert wird. Das alles kommt in feinstem englischen China Bone-Porzellan von Mayfairs Thomas Goode auf den Tisch, massgeschneidert von keinem Geringeren als Paul Smith.

Mit dem Sommer der Feierlichkeiten vor den Augen konnten auch die Chefs im Berkeley nicht widerstehen, ein bisschen Royales ins Menü aufzunehmen. Passend zur Diamantenen Hochzeit und dem 60-jährigen Jubiläum der Queen gibts im Berkeley Kreationen zu verspeisen, die von den tollsten und kontroversesten Hutkreationen der Königlichen Familie inspiriert wurden. Etwa die vieldiskutierte Philip Treacy-Konstruktion, die Prinzessin Beatrice an der letztjährigen Hochzeit von William und Kate trug – und jetzt als Praliné-Ensemble auf den Tisch kommt. Oder die legendäre Krone von Queen Elizabeth, die sei bei ihrer Krönung trug. Im Berkeley wird daraus ein Vanille-Biskuit mit eleganter Glasur und Diamanten aus Zucker.

Alles im Design: Backkunstwerke im The Berkeley London.

Traditionell: Serviert wird auf edelstem China Bone Porzellan.

Nicht nur deshalb ist ein Abstecher ins Berkeley London ein Muss. Denn ein cooleres Kaffeekränzchen gibts kaum – und eine stylishere Tea Time erst recht nicht.
Prêt-à-Portea Réservation : +44 (0)20 7235 6000

Pret-a-Portea im Hotel Berkeley

Info

Prêt-à-Portea wird im Caramel Room des Berkeley von 13 bis 18 Uhr serviert und kostet 39 britische Pfund pro Person. Für 49 Pfund gibts zusätzlich ein Glas Laurent Perrier Champagner, für Fashion-Freaks für 55 Pfund sogar ein Glass Designer-Champagner. Prêt-à-Portea gibts vom 29. Mai bis zum 9. Juni 2012.

1 Kommentar zu „Prêt-à-Portea –
britische Tee-Tradition en Vogue“

  1. Adam Gretener sagt:

    Frauengesocks. Ich trinke meine Tee aus der Schnabeltasse währenddessen ich mit der einen Hand einen Baum fälle und mit der anderen den Computer bediene.

Kommentieren

Verbleibende Anzahl Zeichen:

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.