Die Schönen und Eleganten haben ein neues Hobby: Pünktlich zur Teezeit schlüpfen sie in ihre Louboutins und fahren ins Berkeley. Denn dort gibts Tradition und Trend in derzeit unvergleichlichen Mix – den modischsten Afternoon Tea in ganz London.
Die hippen Bäcker im The Berkeley London haben sich für ihre Meringue und Biskuits von den meistdiskutierten Kreationen auf dem Catwalk inspirieren lassen und verpassen ihren Köstlichkeiten ein neues Design. Mit der Folge, dass die oft etwas steife britische Tradition des Afternoon Tea nun plötzlich locker und sehr kreativ ausfällt. Und wie in der Fashion-Welt üblich, will auch Prêt à Portea ja keinen Trend verschlafen und präsentiert jede Saison ein neues Menü, damit man auf dem Laufenden ist.
Kein Wunder geht’s auf der Berkeley-Karte schick zu und her: Im Trend liegen derzeit die Miu Miu Bikinis aus Vanille-Biskuit, Jason Wu’s dekadenter Kirsch-Siruptee mit Schlagrahm-Topping, verspieltem rosa Rock und Biskuit-Bein, der Preiselbeerkuchen im Flechtkorb von Dolce & Gabbana – und natürlich die hohen Stilettos aus Schokoladenbiskuit und roter Sole von einem gewissen Herren mit dem Anfangsbuchstaben L.
Die Frühling/Sommer-Kollektion wird von einem lebhaften Orange dominiert, das mit winterlichen Eisblumen und glattem Schneeweiss kunstvoll kombiniert wird. Das alles kommt in feinstem englischen China Bone-Porzellan von Mayfairs Thomas Goode auf den Tisch, massgeschneidert von keinem Geringeren als Paul Smith.
Mit dem Sommer der Feierlichkeiten vor den Augen konnten auch die Chefs im Berkeley nicht widerstehen, ein bisschen Royales ins Menü aufzunehmen. Passend zur Diamantenen Hochzeit und dem 60-jährigen Jubiläum der Queen gibts im Berkeley Kreationen zu verspeisen, die von den tollsten und kontroversesten Hutkreationen der Königlichen Familie inspiriert wurden. Etwa die vieldiskutierte Philip Treacy-Konstruktion, die Prinzessin Beatrice an der letztjährigen Hochzeit von William und Kate trug – und jetzt als Praliné-Ensemble auf den Tisch kommt. Oder die legendäre Krone von Queen Elizabeth, die sei bei ihrer Krönung trug. Im Berkeley wird daraus ein Vanille-Biskuit mit eleganter Glasur und Diamanten aus Zucker.
Nicht nur deshalb ist ein Abstecher ins Berkeley London ein Muss. Denn ein cooleres Kaffeekränzchen gibts kaum – und eine stylishere Tea Time erst recht nicht.
Prêt-à-Portea Réservation : +44 (0)20 7235 6000
Pret-a-Portea im Hotel Berkeley
Info
Prêt-à-Portea wird im Caramel Room des Berkeley von 13 bis 18 Uhr serviert und kostet 39 britische Pfund pro Person. Für 49 Pfund gibts zusätzlich ein Glas Laurent Perrier Champagner, für Fashion-Freaks für 55 Pfund sogar ein Glass Designer-Champagner. Prêt-à-Portea gibts vom 29. Mai bis zum 9. Juni 2012.







Tracy Kawalik lebt und arbeitet seit sieben Jahren in der Londoner Mode-Szene. Nachdem sie ihre Karriere als professionelle Tänzerin aus gesundheitlichen Gründen beenden musste, fasste sie als Stylistin im Londoner Showbusiness Fuss. Dabei arbeitete die gebürtige Kanadierin für und mit den angesagtesten Designern, Promis und Events in der trendigen britischen Millionenmetropole. Zudem hat sich Tracy in den vergangenen Jahren einen Namen als Freelance-Journalistin und als Bloggerin gemacht. Bis Ende 2012 spürt sie für die Leserinnen und Leser von «London Calling» neue Fashion- und Shopping-Trends sowie schräge Figuren auf.
















Frauengesocks. Ich trinke meine Tee aus der Schnabeltasse währenddessen ich mit der einen Hand einen Baum fälle und mit der anderen den Computer bediene.