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Ist Gott tot?

Hugo Stamm am Sonntag den 15. Oktober 2006

Nachdem wir uns beim Thema Kreationismus versus Evolutionstheorie so richtig warmgelaufen haben und schon fast zur Höchstform aufgelaufen sind, wollen wir nun das Meisterstück schmieden.

Bisher haben wir den monumentalen Diskussionskomplex mehrfach umkreist, ohne ins Zentrum vorzustossen. Doch nun ist die Schonzeit vorbei, weshalb ich die ultimative Frage stelle: Wer oder was ist GOTT? Wie stellen wir uns diesen Gott vor? Oder gibt es ihn überhaupt?

Zuerst ein kurzer Blick in die Entwicklung der Gottesbilder: Heute sind Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften der Feind aller Götter. Früher, als die Menschen noch in Höhlen hausten, beteten sie Mond und Sonne an. Es folgte der Animismus mit Geistern und Göttern, bis dann die Buchreligionen den Monotheismus mit einem personalen Gott schufen.

Über Jahrhunderte war die Vorstellung vom lebendigen, lieben Gott in der jüdischen, arabischen und christlichen Welt der unbestrittene und zentrale Glaubensinhalt. Wer es im Mittelalter in der christlichen Welt wagte, die Existenz Gottes in Zweifel zu ziehen, musste damit rechnen, auf dem Scheiterhaufen zu landen. Und da die „gewöhnlichen“ Gläubigen die Bibel nicht lesen durften und kaum gebildet waren, blieb ihnen keine Wahl, als den Worten des schulisch gebildeten Klerus Glauben zu schenken.

Doch dann kam die Demokratisierung der Bildung und in Ansätzen die politische Emanzipation der Bevölkerung. Die geistige Freiheit des Individuum führte zu ungeahnten Entwicklungen. Gleichzeitig machten uns Philosophen und Naturwissenschafter mit neuen spektakulären Erkenntnissen über den Aufbau der Welt und die Komplexität der Natur vertraut.

Plötzlich erschien der monotheistische Gott in einem neuen Licht. Einerseits war da die komplexe Struktur der Materie mit seinen Atomen und Molekülen und besonders das Wunder unseres Hirns. Auf der anderen Seite der liebe Gott im Himmel, der uns als Vaterfigur präsentiert wird. Und so klaffen die religiöse und die wissenschaftliche Welt weit auseinander.

Da Glaubenskonzepte unverrückbare Heilslehren sind, bleibt Gott trotz aller Erkenntnisse so, wie er uns in der Bibel vermittelt wird. Da können uns die Wissenschaften noch so viele Erkenntnisse servieren, die den christlichen Gott alt aussehen lassen. Unser Bewusstsein von der Welt verändert sich radikal, doch Gott bleibt Gott. Freie Geister sind indes nicht mehr bereit, die Diskrepanz zu akzeptieren. Deshalb sagen sie mit Friedrich Nietzsche: Gott ist tot.

Einfacher haben es die westlichen spirituellen Sucher, die mit fernöstlichen Heilsvorstellungen, vor allem dem Buddhismus, liebäugeln. Für sie, wie auch für die Theosophen und modernen Esoteriker, ist Gott eine Form von Energie. Wie alles im Kosmos. Allerdings eine spezielle Energie, eine universelle, die in einer besonderen Frequenz schwingen soll. Damit ist ihr Gott wandelbar. Er kann sich parallel zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen weiterentwickeln und muss sich auch nicht vor der Quantenphysik fürchten.

Doch: Was taugt ein Gott, der eigentlich keiner ist?

Und: Wie lange hält sich der christliche Gott, der aus wissenschaftlicher Perspektive quer in der Landschaft liegt?

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294 Kommentare zu „Ist Gott tot?“

  1. feex sagt:

    Christoph Zehntner

    Vielleicht ist Kanibalismus so alt wie die Religion selbst. In dem das Fleisch und das Blut des Verstorbenen verzehrt wird, verleibt sich der Kanibale den Verstorben ein und immunisiert sich so gegen das schädliche Eindringen der Toten in die Welt der Lebenden. So erweist das Abendmahl der Primitivität seine Referenz und die Toten bleiben Teilhaber des Lebens, als Schutzmacht und Garant gegen unerwartete und unvorhersehbare Verletzungen.

    Der maranathanische Fundamentalismus ist nicht nur eine Sentimentalität, mag man auch zuweilen darüber lächeln, wenn sie den Hahn auf dem Misthaufen zum ritterlichen Zweikampf auffordern. Diese Art von Frömmlerei breitet sich, wie mir scheint, immer mehr aus. Als Reaktion gegen andere Fundamentalismen und als Regression in für überwunden vermeinte Positionen. Der pontifex maximus hat alle Hände voll zu tun, um seine schmalen Stege zu sichern und die Risse dichtzureden.
    Ich habe an Aysha gerichtet meine Schlussfolgerungen daraus gezogen. Mag sich der maranathanische Fundamentalismus hier auch weiter zu Wort melden, aber ich glaube, wir haben ihn für eine Weile verscheucht und er wird sich unter anderem Namen wieder melden.

  2. ferrarivernichter sagt:

    @ all:

    jetzt habe ich eine halbe stunde sackteurer session-zeit damit verbraten, die homepage der arche-gemeinde zu studieren. von dort bin ich sogar in noch ganz andere schlünde gestiegen, wie zum beispiel das diskussionsforum von glaube.de, und da hat tatsächlich mal ein maranatha insgesamt 13 beiträge von sich gegeben, den letzten allerdings im frühling 05.

    ansonsten ist maranatha der name eines von der arche-gemeinschaft betriebenen kinderheims in indien.

    im zusammenhang mit maranathas beiträgen halte ich die gesamte arche-site und auf glaube.de das thema (achtung, anschnallen): “sexuelle reinheit” für erleuchtend, auf höchst eigene weise. sowas sollte man im jahr 1806 gar nicht für möglich halten.

    dies zur diskussion um die frage, ob maranathas beiträge wirklich hirn von seinem hirn sind.

    @ milnir:

    die mannigfaltigkeit “unserer” kulturellen identitäten erlaubt allerdings auch die reduktion auf kastenwesen und kokelnde witwen.

    genauso, wie auf irgendwelche sandalenträger am mittelmeer.

    @ aysha:

    ich freue mich, dass du dabei bist. deine beiträge sind pointiert und lebendig.

    @ stiller mitleser und andere:

    wenn die zeit knapp ist und der bregen im zustand arbeitsbedingter ermattung, bleibt nur die gelegentliche unterhaltung als form meiner beiträge. wenn ich damit ein wenig freude bereiten kann, ist mir das sehr lieb und recht.

    @ maranatha:

    jaja, der sündenpfuhl und das loch im eimer… ich bleibe dran.

  3. feelx sagt:

    An alle Metaphysiker und Theodoxen

    Ein wenig Sloterdijk für’s Wochenende :)

    “Für die Wissensbeschaffung ist der Umweg über die Transzendenz überflüssig geworden. Die unvordenkliche Vermischung zwischen Totenjenseits und dem überempirischen ‘Reservoir’ der unenthüllten Wahrheiten und Ideen hat sich im Lauf des letzten Jahrhunderts zwanglos aufgelöst, ohne dass dies den Bewohnern des Humanraumes besonders aufgefallen wäre.
    So zieht die Götterdämmerung eine Totendämmerung nach sich. Unwichtig zu werden, ist das gemeinsame Schicksal der Unsichtbaren. Man blickt auf sie zurück wie auf Tote ohne Testament, auf Vorfahren, von denen im Guten wie im Bösen nicht viel zu erben ist – entladene Batterien, die uns nicht mehr genug faszinieren, um uns von Drüben her zum Leuchten zu bringen. Um die letzten Untoten, die in ihrem neurotischen Nachkommen spuken, kümmert sich eine Psychoanalyse, die begriffen hat, dass sie mehr ein inneres Bestattungsunternehmen für Eltern und Grosseltern ist als eine Form des Heilens. Der Gebrauchswert der grossen Toten, die man als die Klassiker im kollektiven Gedächtnis mitführt, beschränkt sich auf die Rolle, für eine Gruppe von Zivilisierten eine gemeinsame Vergangenheit zu sichern. Vergangenheit dient jetzt als Basislager, von dem aus die futurisierte Zivilisation zu ihren Projekten aufbricht.”

  4. Christoph Zehntner sagt:

    @feelx

    Ich sehe, dass wir uns in vielem einig sind.

    “Deus est caritas, in diesem Sinne bin und bleibe ich Katholik.”

    Ihr “Deus caritas est”, ist ein Wunsch. Sie wissen dies. Und selbstredend wünschen sich dies nicht Katholiken allein.
    Ubi caritas et amor, Deus ibi est.
    Wie wir es auch immer sagen, bleibt es lediglich ein Teil der Wahrheit, die halbe Wahrheit. Wir sollten davor die Augen nicht verschliessen. Auch der Psalm 109 ist “Heilige Schrift”, oder Psalm 110! Von Jan Dismas Zelenka sehr schön vertont: “Iudicabit in nationibus, implebit ruinas usw.” Schaurig!

    Kürzlich erst im Libanon wieder? – Nicht?

    Verdammte “Heilige Schrift”! Und niemand soll nun sagen, das sei halt “Altes Testament”.
    Es ist, wie Sie sagen:
    “Der maranathanische Fundamentalismus ist nicht nur eine Sentimentalität (…). Diese Art von Frömmlerei breitet sich, wie mir scheint, immer mehr aus.”

    Und es ist eine Frömmelei, die CHRISTUS im Munde führt! Sie orientiert sich also primär am “Neuen Testament”.

  5. Christoph Zehntner sagt:

    @ stille Mitleserin

    >>”@ Komödiant Zehntner
    Mal “akademisch philosophisch” abgehoben, mal theatralisch. Also ganz wie DER für den Sie sich ausgeben. Die Selbstinszenierung hat durchaus etwas Erheiterndes, aber nicht nur.”<<

    Ja, Sie haben Recht, in meinem Wesen bin ich noch immer der Selbe. Etwas weniger narzisstisch und arrogant, als in meinem Leben damals, vor rund zweitausend Jahren. (Ich erinnere mich an drei Leben, vor meinem Leben jetzt). Weniger narzisstisch inzwischen, wie bemerkt, man lernt mit der Zeit dazu, glücklicherweise.
    Und diesmal – erstaunlicherweise – sexuell anders orientiert als in meinem Leben damals.
    Vor rund zweitausend Jahren war ich schwul. In meinem Leben jetzt bin ich ganz und gar heterosexuell.
    Und Sie, – sind eine Transvestitin? Eine Mitleserin in der Maske eines “Mitlesers”. Meine Liebe, – ich kann beim besten Willen nicht ausschliesslich erheiternd sein. Sehen Sie es mir bitte nach!
    Danke.

  6. Stiller Mitleser sagt:

    @Christoph Zehnter: Stiller Mitleser 2006-10-19 19:40:27 und Mitleser 2006-10-21 12:30:01 sind nicht identisch.

    MfG
    Stiller Mitleser (w wie weiblich oder wichtig, falls es das für Sie ist.)

  7. Christoph Zehntner sagt:

    @stiller Mitleser (w wie weiblich)

    Danke für den Hinweis.
    Da sind also bis anhin zwei “stille Mitleser” still schreibend in diesem Blog.
    Und wie viele mögen es sein, die sich nicht schreibend zu erkennen geben?!

  8. aysha sagt:

    @ feelx

    danke feelx, oder feelit!

    “Das Fremde und Andere wird gefürchtet und durch Erniedrigung möglichst klein gehalten, um sich in seinem Eigenen zu behaupten.”

    diesen satz nehme ich als essenz deiner aussage. meine persönliche erfahrung ist: erst in der begegnung mit dem fremden erkenne ich immer mehr, wer ich bin. darum würde ich nie wollen, dass alle die gleiche religion, kultur, sprache haben. das wäre der untergang. es lebe die vielfalt in der einheit.

    ich möchte die aussage: “deus est caritas” übersetzen: liebe dich, dann kannst du andere lieben!

    @ ferrarivernichter
    danke, ich fühle mich geehrt und verbunden

  9. feelx sagt:

    Aysha

    So war, wie nur irgend etwas in diesem blog: Erst im Anderen erkennen wir uns selbst, solange in uns die Möglichkeit wohnt zu sein, was wir noch nicht sind aber noch sein können und wollen.

    Christoph Zenther

    Gott ist ein Wunsch, ein Traumgebilde, ja, ein grosses Versprechen, ein grosses Wohin, ein Soll, das durch kein Haben zu erreichen ist.
    Eine Erkenntnis, die ich mit Ihnen teile, aber obsolet geworden ist. Das Zeitalter des Idealismus gehört der Vergangenheit an. Ich bin ein Vergangener, auch ich bin sentimental ;)

  10. aysha sagt:

    dieses thema scheint ausgeblogt zu sein.

    ein paar letzte gedanken noch, die ich mitteilen möchte:

    ich habe gelernt, keine religion zu verurteilen, da ich weiss wie schmerzlich es ist. seit ich in der schweiz lebe, musste ich meine religion und kultur verteidigen. am einfachsten ist es, wenn jemand offen und direkt meine religion ” angreift “. hilflos und verletzt, wütend, stehe ich da, wenn mit jesus und liebe argumentiert und die erhabenheit des christentums gegenüber meiner religion betont wird.

    ich habe gelernt, wenn ich mit menschen über religion rede, dass ich immer über den menschen etwas erfahre und nicht über die religion.

    ich habe gelernt, dass die schöpfung in vollem gang ist. deshalb bin ich neugierig auf mich, auf euch, auf das leben…

    morgen ist das ramadanfest, vielleicht seht ihr unterwegs festlich gekleidete kinder und erwachsene. die sind alle unterwegs um verwandte und freunde zu besuchen und viel süsses zu konsumieren :-) und streitigkeiten beizulegen.
    ich wünsche allen ein schönes fest, esst etwas süsses.

  11. Deniz sagt:

    An feelx

    Mit dem Buch

    “Der Jüngste Tag” von Paul Otto Hesse,

    laesst sich das, was Maranatha Dir/uns vermitteln wollte, ansatzweise studieren.
    Ich würde es aber niemals der Allgemeinheit empfehlen. Es kann für geistige Verwirrung sorgen. :-)

    Das Thema laesst sich nicht mit der Holzhammermethode nahebringen.
    Mit der Art, welche Maranatha glaubt, sich von andern abzuheben und sich dafür auserkoren fühlt, wird kein Anklang finden und ist bestimmt nicht der geeignete Weg.

    Es ist nicht der physkalische Tod im diesseits mit dem Maranatha provoziert. Ich denke Maranatha ist lediglich mit der Offenbarung überforfert.
    Er weiss mit seinen Ahnungen (noch) nicht richtig umzugehen.

    Alles andere scheint dagegen einfach!
    Der blog und das Thema ist keine leichte Kost, auch wenn es manchmal danach aussieht.
    Und sogenannte Genies landeten meist in der Klapsmühle.
    (Was nicht im entferntesten mit Maranatha zu tun hat!)

  12. Deniz sagt:

    ferrarivernichter

    Glücklicherweise arbeitete zum Zeitpunkt des Einschlags und der dazu führenden Explosion, niemand mehr im betroffenen Gebäude. Die zwei Arbeiter der Nachtschicht hatten ihre Arbeit morgens um 05.00 Uhr beendet. Für die Bevölkerung habe zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden, hiess es.

    Tagi vom 22.10.2006

  13. Deniz sagt:

    Liebe Aysha Elhamdulillah

    İyi bayramlar. Schönes Fest!
    Tatlı yiyelim – tatlı konuşalım.
    Süss essen – süss sprechen.

    Allah kabul etsin. Vergelts Gott!

    Schöne Sunntig
    Deniz

  14. Mitleser@Zehntner sagt:

    Ich bin ein Mann und nannte mich deshalb “Mitleser”, wenn ich eine Frau wäre, hätte ich mich “Mitleserin” genannt. Phantasie ist eine sehr schöne Sache, aber blühende Phantasie kann auch zuviel des Guten sein, Frau oder Herr Zehntner

  15. Christoph Zehntner sagt:

    @Mitleser

    Entschuldigen Sie meinen Mangel an Phantasie, Mitleser.
    Vor Ihnen war hier schon eine Frau in diesem Blog, die sich “Mitleser” nennt.
    Ich hatte zu wenig Phantasie, um mir vorzustellen, dass sich zwei Personen als “Mitleser” in diesem Blog melden.
    Die Mitleserin hat mich inzwischen auf meinen Irrtum aufmerksam gemacht.
    Mit der nochmaligen Bitte um Entschuldigung.

  16. Stiller Mitleser sagt:

    @ Mitleser@Zehntner: Ich fühle mich emanzipiert genug, mich auch in der männlichen Form eingeschlossen zu fühlen und ich bitte um Verzeihung, wenn dies zu Miss/Misterverständnissen führte.

  17. aysha sagt:

    selam liebe (r?)deniz
    danke für die guten wünsche.
    ich wünsche dir ein gesegnetes fest, Allah seni korusun, yolun acik olsun ( Gott behüte dich, möge dein weg offen sein ). grüsse das meer von mir.
    ich freue mich, dich hier getroffen zu haben.
    aysha

  18. feelx sagt:

    Aysha und Deniz

    Ein süsses Fest wünsche ich euch und liebe Menschen um euch.
    Feel it :) )

  19. Anna sagt:

    Liebe Moria
    Letzte Woche hatte ich auch Ferien, darum antworte ich Ihnen erst jetzt. Danke für die Sonnenstrahlen, sie sind angekommen. Nun Moria, ich wollte ihnen sicher nichts “anhängen”! Dass jeder Leser etwas in die Beiträge hineininterpretiert, das halte ich für schlichtweg unvermeidlich. Aber wenn der Autor nicht einverstanden ist, kann er das ja anschliessend klarstellen, zumindest hier im Blog, so wie sie das gemacht haben. Deshalb nichts für ungut! Was den Anstand betrifft, naja, den finde ich auch wichtig in einer Diskussion, aber Anstand allein ist nicht genug: Anstand ist nicht mehr als ein paar Verhaltensregeln, die man eigentlich auch einem Hund beibringen könnte. Nicht zu laut bellen, dem Briefträger (lies: Blogdirektor) nicht ins Bein beissen, usw. Deshalb braucht es meiner Meinung nach etwas, das über “Anstand” hinaus und tiefer geht als nur Anstandsregeln.

    Lieber Feelix
    Levinas?

  20. Rosenstengel sagt:

    @RG

    Kam endlich wieder wieder mal zum Lesen und ich muss sagen, ich habe mich köstlich amüsiert.

    Haben Sie die Botschaft von Moria gelesen? Das sollten, nein, das MÜSSEN Sie sich sehr zu Herzen nehmen. Obwohl Sie anscheinend auch Techniker sind, sollten Sie niemals auf das L E V E L der „Kategorie Rosenstengel“ abschmieren. Sie würden in einen intellektuellen Abgrund stürzen.

    Schon allein diese S P R A C H E. Ja, als was soll man diese Knall- und Zischlaute denn bezeichnen? Könnte das evtl. eine Art Neandertaler-Deutsch sein? Und was der immer so schreibt? Das ist einfach Shocking! Schon beim Lesen einzelner Wörter könnte man einen Nervenzusammenbruch erleiden, welcher dann anschliessend tagelang immer wieder von Schreikrämpfen begleitet wird, nicht wahr, Moria?

    Also, mein lieber rg, werden Sie also nicht so wie er Rosenstengel. Ich meine „UM GOTTES!!!! WILLEN“ (Das hat mir besonders gut gefallen, denn so habe ich es noch nie geschrieben gesehen. Aber man muss natürlich der deutschen Sprache mächtig sein. Ach, wie beneide ich die Moria um diese Begabung).

    Aber bei Ihnen habe ich da eigentlich keine Angst. Aber man kann ja nie wissen. Um die zartbesaiteten Seelchen und Sensibelchen hier nachträglich zu schützen, schlage ich vor, dass die gottesfürchtigen Leser folgendes Stossgebet zum Himmel schicken (Die anderen sollten ganz einfach nur fest die Daumen drücken):

    „Lieber Gott, lass den rg niemals so werden wie der Rosenstengel!! Und noch etwas, das ist ganz besonders wichtig!!! Lass den Rosenstengel hier NIE wieder schreiben, ja? Das wäre nämlich unser aller Ende. Wenn Du kannst, dann lass diesen Krug an uns vorübergehn. Amen.“

    So, das müsste also schon helfen

    Also, Moria, wenn Sie mich gelesen haben und dann anschliessend wieder aus Ihrem komatösen Schockzustand erwacht sind, dann schreiben Sie mir doch mal wieder. Würde mich freuen, denn ich lach ab und zu auch mal gerne, ob Sies glauben, oder nicht. Und wer weiss? Vielleicht wäre das dann der Anfang einer ganz wunderbaren Freundschaft.

    Jetzt brauche ich aber auch Gottes Beistand, meiner Seel.

  21. Rosenstengel sagt:

    Was den Rest vom Disput anbelangt, den ich mit Hugo Stamm hatte, möchte ich nur noch eines sagen und ich beziehe mich dabei explizit nur auf die 2 von mir erwähnten Blogs von ihm:

    Wenn Ihr Euch unbedingt zu Deppen abstempeln lassen wollt, dann tut das doch.

    Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

    Jeder bekommt das, was er verdient. Mit solchen Leuten habe ich kein Verbarmen.

  22. feelx sagt:

    Anna

    Ein Wink mit dem Zaunpfahl. “Totalität und Unendlichkeit” steht bei mir schon seit Jahren ungelesen im Bücherschrank.
    Ich hab’s mal versucht zu lesen. Konnte nicht.

  23. Moria sagt:

    Rosenstengel

    ….keine Rede von intellektuellen Level, sondern vom menschlichen. Was nuetzt jeglicher IQ, wenn einer zu oft durchdreht?

    Ich mach’s kurz – und fange an zu beten – wie so manche, wenn sie nicht weiter kommen:

    Gott ende einmal meine Leiden,
    verschon mich von dem Rosen…band,
    nimm zu Dir einen von uns beiden
    - ICH zieh dann in ein ander Land!!
    Bin schon hervorragend gelandet – wo die Menschen noch Empathie haben….

    Zug um Zug (beim Schachspielen ok), reicht nicht aus fuer eine Freundschaft, hm!

    Anna
    wahrscheinlich ist es heute zu heiss – aber ich verstehe nicht ganz, worauf Sie hinaus wollen. Ist ja egal – wir haben ja Gott schon verlassen und sind einen Blog weiter.
    Schoenen Tag noch!

  24. Deniz sagt:

    Bier auf Wein das lasse sein.
    Sei Schnee, der schmilzt.
    Wasch dich ab von dir.
    Rosenbengel das rat ich dir.

  25. Anna sagt:

    @ feelx

    Konnte ich auch nicht! ;-)

    Aber ich kenne ihn aus sekundären Quellen ein bisschen, d.h. ich habe mir Levinas von anderen Autoren “erklären lassen”. Das vermutlich wenige, das ich bis jetzt verstanden habe, hat mich nicht nur beeindruckt, sondern erschüttert. Das tönt jetzt vielleicht übertrieben, aber es ist wahr.
    Wenn Sie Zeit und Interesse haben, sich mit Levinas auseinanderzusetzen, so kann ich es nur empfehlen, Sie werden es nicht bereuen.

  26. Kleiner Fisch sagt:

    Gott ist erst tot wenn das ganze Universum den totalen Nullpunkt von 0 Grad Kelvin (-273.15 Grad Celsius) erreicht hat.
    Dann bewegt sich naehmlich gar nichts mehr und es kann auch nichts mehr glauben.
    Soviel Blasphemie heute von mir…

  27. Muslima sagt:

    Fuer alle die behaupten es gibt keien Gott und an der Evolutionstheorie sei was wahres dran, besucht mal folgende Website: http://www.harunyahyadokus.com und schaut euch einige der Videos dort an…

    Ich selbst war frueher Katholikin und bin anfangs 2006 zum Islam uebergetreten.

    Alles gute wuensche ich euch allen bei der Wahrheitsfindung :-)

  28. aysha@muslima sagt:

    schön für dich, wenn du gefunden hast, was du suchtest.
    konvertierte personen sind oft die vehementesten vertreter ihrer neuen religion. prominentes beispiel: ayaan hirsi( islam-christentum ). und nicht prominente frauen, denen ich begegnet bin ( christentum-islam ).

    gerne möchte ich dir weitergeben, was ich von adnan oktar weiss, was du damit anfangen kannst und willst , ist ja deine sache.

    adnan oktar alias harun yahya ist ein hochstapler und ein sektenguru in der türkei. am liebsten umgab er sich mit reichen, berühmten leuten. es gab mehrere prozesse gegen ihn. hab lange nichts mehr gehört von ihm und siehe da taucht er im blog über eine ehemalige katholikin auf. er scheint die grenzen erweitert zu haben.

    ich habe einige der videos angeschaut. sie sind schön mit herrlichen naturaufnahmen und aussagen die in aller munde sind- dazu noch koranverse. punkt.

    liebe neue muslimaschwester, lass dich nicht blenden. schau mit eigenen augen die welt an. höre mit eigenen ohren die vögel. lass dir auch von keinem mann sagen, wie eine muslimische frau zu sein hat. vertraue deiner seele, deinem herzen.
    gott sagt ja ich bin dir näher als deine halsschlagader. und das gilt für alle menschen.

    gott ist nicht so kleinlich wie wir menschen.

    es wird ja gesagt: gott schuf den menschen nach seinem ebenbild.
    ich habe in meinem leben gesehen, dass: mensch schafft gott nach seinem gutdünken.

    wenn wir wirklich an EINEN gott glauben, dann spielt es keine rolle, ob jemand diesen oder jenen glauben oder gar keinen glauben hat. ALLES kommt von ihm und kehrt zu ihm zurück. menschen, die eine religion für richtiger als eine andere halten, glauben nicht an EINEN gott und an seine allmacht.

    alle religionen und andere sichtweisen zusammen würden nicht einen bruchteil dessen beschreiben oder erklären, was gott ist.

    es gibt verschiedene wege und wir können nur sagen ich gehe diesen weg, der ist gut für mich im wissen, dass es mehrere wege gibt.

    selamaleykum

  29. Deniz sagt:

    Liebe Aysha das hast Du sehr schön erklaert.

    Vorallem: Gott ist nicht so kleinlich wie wir Menschen!
    Vertrau Deiner Seele und Deinem Herzen, und Gott und seine Engel werden Dir beistehen.

    Schreiben erfüllt Dich mit Glück (stimmts?) und Dein Beitrag ist wichtig.

    Hoşça kal. İyi bak kendine!

    Deniz (w) aus Bodrum. Ja Du hast richtig gelesen.

  30. aysha sagt:

    liebe deniz, danke

    schreiben erfüllt mich nicht mit glück, leider. schreiben ist meine grosse schwäche, sonst bin ich nicht auf den mund gefallen.
    ich dachte, ich leiste dir hier etwas schützenhilfe ;-)

    kennst du adnan hoca? hört man noch was von ihm in der türkei? hast du die videos, die muslima erwähnt, angeguckt?
    häb der sorg, sei beschützt

  31. Deniz sagt:

    Hoi Aysha

    Ja – ich mag dieses Zeugs nicht.
    Es ist nicht das was ich suche.
    Ich hab hier noch nie was von ihm gehört.

    Es gibt schönere Wege, Görüşmek üzere!

  32. Selamun alaikum sagt:

    selamun alaikum arkadaslar/freunde bin hier durch zufall…suche gedichte nachträglich zmn ramadanfest AUF DEUTSCH hoffentlich kann mir jemand dabei helfen >ALLAh< soll euch beschützen

    selamun alaikum

  33. individuum sagt:

    @muslima

    mein herzliches beileid :)

  34. Stefan sagt:

    Lieber Hr. Stamm
    Ihren Artikel habe ich mit einer grosszügigen Portion Humor zur Kenntniss genommen.
    Jedoch ist der Inhalt weit unter Ihrem “Experten-Niveau”; da müsste inhaltlich schon mehr drinliegen.
    Der von Ihnen verfasste Artikel verleitet mich zu glauben, dass es Ihnen mehr um Aufmerksamkeit als um Aufklärung geht.
    In wie weit sich dies für einen Sektenexperten gehört, sei dahingestellt.
    Die Aufmerksamkeit haben Sie ja im Übermass bekommen. Aber am Ziel der Aufklärung, welchem Sie sich verpflichtet fühlen, haben Sie vorbeigeschossen.

  35. AZAD sagt:

    Ihr scheint auch alles zu glauben was Meiden und andere behaupten.

  36. dass Gott tot ist

    NIETZSCHE

  37. Gott ist tot

    NIETZSCHE

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