Helvetische Vorläufer des Burkaverbots

History Reloaded

Früher empörte man sich über zu knappe Bekleidung, heute über zu stark verhüllende: Arabische Touristinnen in der Schweiz. Foto: Urs Jaudas

Politisch gesehen, ist die Burka derzeit das wohl heisseste Kleidungsstück. Die Tessiner nahmen 2013 eine Volksinitiative an, welche die Verhüllung im öffentlichen Raum verbietet. An diesem Sonntag wird Glarus an der Landsgemeinde über einen Antrag mit gleichem Inhalt abstimmen. Und auf nationaler Ebene sammelt das «Egerkinger Komitee» um SVP-Nationalrat Walter Wobmann Unterschriften für ein «Burkaverbot» (wobei es genau genommen vor allem um den Gesichtsschleier Nikab geht). Noch bis im September hat die Gruppe Zeit, die nötigen 100’000 Unterschriften zusammenzubringen – drei Viertel hat sie bereits.

Dass Kleider nicht nur Leute, sondern auch Staat machen, gilt nicht erst, seit Politiker Vollverschleierung und Ganzkörperbadeanzüge verbieten wollen. Bereits in der frühen Neuzeit gab es fast überall in Europa teils sehr weitgehende Kleidervorschriften und -verbote. So untersagte die St. Galler Obrigkeit der Bevölkerung 1503 das Tragen jeglicher kurzer Kleider. Vorausgegangen waren Klagen über junge Frauen, die ihre «Herzen und Hälse» in unsittlicher Weise entblösst hätten.

Standesunterschiede sichtbar machen

Sogenannte Kleidermandate gab es in vielen Kantonen – ob katholisch oder protestantisch –, es gab sie in den Städten ebenso wie auf dem Land. Begründet wurden solche Vorschriften meist mit der Wahrung von Sitte und Moral. Oft führte die Obrigkeit zudem ins Feld, man müsse das Volk vor sich selber schützen: Es gelte zu verhindern, dass die Leute übermässig viel Geld ausgeben und sich in die Armut stürzen um der Mode willen. Die Verbote betrafen daher oft teure Kleidungsstücke, Schuhe oder aufwendige Verzierungen. Vielfach wurden auch Preisobergrenzen für bestimmte Stücke festgelegt.

Stark dürfte aber eine andere Motivation mitgespielt haben: Die herrschenden Kreise wollten mit den Kleiderregeln die Unterschiede zwischen den Gesellschaftsschichten aufrechterhalten und öffentlich sichtbar machen. Dies erklärt auch, warum die Vorschriften im 17. Jahrhundert immer detaillierter wurden: In allen Kantonen war damals eine zunehmende Aristokratisierung zu beobachten. Die adlige Oberschicht nabelte sich vom Rest der Bevölkerung ab und wollte ihren Status öffentlich demonstrieren.

Selten legten die Herrschenden ihre Absichten so offen dar wie in Basel 1637, wo der Kleine Rat eine neue, fast 20 Seiten lange Kleiderordnung explizit mit der Befürchtung begründete, dass «eines jeden Wesen und Stand nicht mehr erkent werden mag».

Die Ratsherren erliessen deshalb für jede soziale Gruppe unterschiedliche Anweisungen, was deren Angehörige tragen durften und was nicht. So war Dienstknechten und Taglöhnern das Tragen von genähten Hüten untersagt – sie durften ihre Köpfe lediglich mit Filzhüten bedecken. In St. Gallen waren Kleider aus Damast oder Seide adligen Frauen vorbehalten, ebenso «Bändelchen und Zöttelein», während in Glarus Frauen, die von der Armenfürsorge lebten, bestimmte Kleidungsstücke untersagt waren, beispielsweise seidene Halstücher. Häufig gab es zudem geografisch abgestufte Regeln: So waren in Bern gewisse Kleidungsstücke nur den Städtern erlaubt, auf dem Land hingegen verboten – etwa gefaltete Hosen.

Zwei Jahrhunderte Ruhe

Schneider waren von den Kleidervorschriften ebenfalls betroffen und mussten mit saftigen Bussen rechnen, wenn sie Textilien fertigten, die nicht erlaubt waren. Gleichzeitig wussten sie sich die Vorschriften aber auch zunutze zu machen, um sich unerwünschte ausländische Konkurrenz vom Leib zu halten: Vielfach beschränkten sich Verbote auf importierte Stücke (angeblich, weil diese zu teuer waren), wodurch die einheimischen Produzenten ein Monopol erhielten.

Bei den Konsumenten waren die strengen Vorschriften allerdings nicht sonderlich beliebt. Mit der Aufklärung und der Französischen Revolution stiess die Idee, dass der Staat den Bürgern vorschreiben sollte, was sie zu tragen hatten, zunehmend auf Ablehnung. Die Industrialisierung liess zudem die alten Standesunterschiede verschwimmen. Die Behörden hatten immer mehr Mühe, die Regeln durchzusetzen. Mit der helvetischen Revolution 1798 fielen die Kleidervorschriften endgültig.

Es sollte bis zum 21. Jahrhundert dauern, bis die Idee eines staatlichen Kleidermandats ihr Comeback gab – nun in einem ganz anderen Kontext. Jetzt geht es nicht mehr um die Betonung von Unterschieden, sondern eher um Angleichung. Und während früher mit einer Strafe rechnen musste, wer zu wenig trug, scheint man heute eher das Gegenteil als Gefahr zu sehen.

65 Kommentare zu «Helvetische Vorläufer des Burkaverbots»

  • Charly Labusan sagt:

    Bis vor ein paar Jahren hatte man in ganz Europa nie so viel Religion zum Thema, mit täglichen, mehrfachen Artikeln, TV-Sendungen, Diskussionen ob Kopftuch ja oder nein, etc.
    Natürlich hauptsächlich über den Islam und Muslime, nicht über die anderen Religionen.
    Das Ganze ist schon länger mehr als übertrieben und enervierend für ein angeblich säkuläres Land. Vor allen Dingen, da es immer wieder dieselben Themen, mal ein bisschen anders aufbereitet, sind. Und das teils täglich, mindestens aber wöchentlich.

  • Ri Kauf sagt:

    Ich bin für ein Verhüllungsverbot. Das soll Randalierende betreffen aber auch Frauen die ihr Gesicht nicht zeigen. Jemand der kein Gesicht hat, wird nicht angesprochen und somit auch nicht integriert. Weiter kann man unter solchen Verkleidungen, denn das ist es, vieles verstecken was u .a. der öffentlichen Sicherheit abträglich ist.

    • Pascal sagt:

      In meinem Rucksack kann ich auch so einiges verstecken, was „u.a. der öffentlichen Sicherheit abträglich ist“. Wollen sie deshalb auch Rucksäcke verbieten?

  • Annebäbi Jowäger sagt:

    Erstmal dem Lukas meinen Dank für den intelligenten Artikel. Erschreckend ist doch nicht der Islam an und für sich, sondern das schwarz/weiss mit welchem er hierzulande von vielen gesehen wird. Es gibt DEN Islam nicht, wie es auch DAS Christentum nicht gibt. Das beste Mittel gegen Extremismus ist immer noch konsequente Integration und nicht die Ausgrenzung. Und Chancengleichheit für alle hier Lebenden und nicht Herrenmenschen-Denken. Leider geht mit den Beschlüssen der AUNS von heute die Tendenz in der CH in eine andere Richtung.

  • Robert Weber sagt:

    Kontrolle war den Herrschenden schon immer wichtig. Offensichtlich. Nur geht es heute darum, ob das Chistentum die Kontrolle über Europa behält oder der Islam sich durchsetzt. Kopftuchtragen wird vom politischen Islam propagiert, im Koran ist nicht mal Kopftuch keine religiöse Pflicht. Bis zu den 80er Jahren trug die Mehrheit muslimische Frauen kein Kopftuch. Man könnte also meinen, wer für Kopftücher und Verhüllung ist, ist ein Fan des politischen Islam, der Moslembrüderschaft und der IS. Darum geht es und nicht darum, wer was tragen darf und was nicht. Wir sind heute nicht mehr im Mittelalter und haben die Aufklärung hinter uns – wir wollen nicht ins Mittelalter zurück.

    • Hanspeter Müller sagt:

      Sie vermengen unsittlich gewisse Dinge. Wer gegen ein Burkaverbot ist, ist nicht automatisch „für Kopftücher und Verhüllung“ sondern eben gegen Kleidervorschriften. Und es kann auch nicht darum gehen „ob das Chistentum die Kontrolle über Europa behält oder der Islam sich durchsetzt“. In demokratischen säkularen Staaten haben alle Religionen keine Herrschaft, sondern die Bevökerung. Und mit über 1/3 Religionslosen in der Bevölkerung ist das auch gut so.

      • Margot sagt:

        Studieren Sie erst mal den Koran / Scharia, bevor Sie mitreden wollen.

  • Ledergerber Doris sagt:

    Die Menschheit entwickelt sich weiter in Bezug auf Rechte, Einsichten, Freiheiten und Pflichten. Das nennt sich Evolution. Es gibt überall Verweigerer – so auch für die Evolutions-Idee – und nicht immer sind die (Unterdrückungs- und Machterhaltungs-) Gründe für eine Entwicklungsverweigerung offensichtlich wie in der vergangenen Schweizer Geschichte, sondern verbrämt wie im Islam. Rückschritte Ja, aber dann nicht auf Kosten unserer Freiheit.

  • maja sagt:

    Frauen und Hosen ist auch so ein eigenes Kapitel.

    • Florian Müller sagt:

      Auch Kopftücher zeigen sich in allen Weltgegenden, Kulturen und Religionen.

      • Margot sagt:

        Sie kennen ja nicht mal den Unterschied zwischen „normalen“ und islamischen Kopftuch.

  • Molnar sagt:

    Die Geschichte wiederholt sich. Willkommen im Mittelalter.

  • Kurt sagt:

    Es ist doch das Interesse einer freien offenen Gesellschaft dass das Gegenüber sich mit Mimik und Gestik zeigen soll. Diese Initiative gilt ja nicht nur der Burka und ähnlichem Frauenbekleidung sondern auch der Verhüllung der gewalttätigen Demonstranten und Kaoten und Raubüberfällen. Es geht doch nicht an dass solche Leute sich durch Verhüllung dem Zugriff des Gesetztes entziehen können weil man sie nicht erkennt. Das kommende Gesetz wird sicher nicht immer beachtet aber man kann sie dafür bestrafen.
    Als ich in Algerien und Marokko lebte wurde ich in Algier und Casablanca immer wieder von Burka tragenden Studentinnen angefragt ob ich Ihnen keine CH Indendität beschaffen könne damit sie ausreisen könnten. Trotzdem gelang Vielen die Flucht indem sie die Unterschrift des Vaters fälschten.

    • Hanspeter Müller sagt:

      „Diese Initiative gilt ja nicht nur der Burka und ähnlichem Frauenbekleidung sondern auch der Verhüllung der gewalttätigen Demonstranten und Kaoten und Raubüberfällen“ Gutes Argument. Es ist verboten bei Raubüberfällen das Gesicht zu bedecken, sonst ist es schwieriger die Täter zu fassen. Räuber mit Gesichtsverdeckung bekommen zusätzlich zu ihrer Strafe für den Raubüberfall 10 Peitschenhiebe. Oder wie mss man das verstehen?

  • zweistein sagt:

    Wie hiess schon wieder das elfte Gebot?

    „Du sollst von morgens bis abends über Burkas schwafeln.“

  • Gerhard Schweizer sagt:

    Kleidervorschriften haben also in der Schweiz Tradition – vermutlich sind da die Unterschiede zu arabischen Staaten nicht besonders gross. Dass es aber hier viele Menschen gibt, die selbst im 21. Jahrhundert noch laut nach neuen Vorschriften schreien, zeigt, wie vergangenheitsorientiert die Schweizer doch sind. In vielen arabischen Ländern möchte man die Kleidervorschriften eher lockern. Peinliche Schweiz.

  • Roland K. Moser sagt:

    Das Burka-Verbot wird das islamische Gesicht-Zeig-Verbot aushebeln.
    Und ich bin der Meinung, dass der Islam verboten und alle Muslime repatriiert gehören.

    • Albert Von Planta sagt:

      Im Namen der Religionsfreiheit und der Menschlichkeit bin ich dagegen.

      • Roland K. Moser sagt:

        Der Islam lehnt die Religionsfreiheit ab 🙂 Viel Vergnügen damit 🙂

    • Stefan Egger sagt:

      Ich denke nicht, dass sich dieser faschistoide Wunschtraum jemals erfüllen wird. Vielleicht sollten Sie sich deshalb selber irgendwohin repatriieren.

    • H.Trickler sagt:

      Jaahwoll, und in jedem Kanton nur noch dort gebürtige Kantonsbürger !!!

    • Pascal Witzig sagt:

      Von der Ungeheuerlichkeit ihrer Meinung mal abgesehen und dass sie gegen Art. 15 unserer Bundesverfassung verstösst („Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen.“) — wohin sollen denn diejenigen Muslime „repatriiert“ werden, die hier geboren sind oder zum Islam konvertiert haben, so wie Nora Illi zum Beispiel?

      • Roland K. Moser sagt:

        Nach Mekka natürlich, wo den sonst?
        Und der von Ihnen zitierte Artikel der BV wird durch Gesetze und andere Artikel der BV präsizisiert. Der Islam ist eine gewalttätige Ideologie eines gewalttätigen und pädophilen Propheten, welche inkompatibel mit der schweizerischen Gesetzessammlung ist, und somit hier keine Existenzberechtigung hat.

      • Roland K. Moser sagt:

        Und der Islam lehnt die Religionsfreiheit ab.

        Wieso soll man einer primitiven Ideologie Raum einräumen, wenn diese Ideologie und ihre Anhänger derart minderwertig sind, dass sie anderen Ideologien das Existenzrecht verweigern?

        Der Islam und seine Anhänger berufen sich auf die Religionsfreiheit um sich auszubreiten, gewähren aber genau diese Freiheit anderen nicht. Solches Ramsch gehört in Europa ausgelöscht.

      • Matthias sagt:

        Der Islam interessiert mich halt übrigens auch nicht so speziell. Ich sehe zwischen Islam und Christentum keinen grossen Unterschied und finde, dass beides eher langweilige Religionen sind, die mir persönlich nicht besonders viel bringen. Allerdings würde ich gerne erfahren, wie Sie denn mit mir und meiner Frau als Buddhisten verfahren würden. Sollte mir auch die Schweizer Staatsbürgerschaft entzogen werden? Wohin würden wir ausgewiesen? Buddhismus ist ja durchaus eine Religion. Wir glauben allerdings nicht an eine personale Gottheit. Aber meine Frau glaubt an Geister, Dämonen und die Wiedergeburt der Seele, alles Dinge, woran ich persönlich überhaupt nicht glaube. Wie lautet denn in solchen Fällen das Urteil? Werden wir deportiert (wohin??) oder dürfen wir weiterhin hier leben?

    • Matthias sagt:

      @Moser: Mal abgesehen davon, dass das Ansinnen, eine Religion zu verbieten, an die düstersten Zeiten Europas erinnert … Ich verstehe nicht, wie man „den Islam“ verbieten könnte. Wie soll das konkret gehen? Muss ich dann eine Busse zahlen, wenn ich dabei erwischt werde, wie ich den Koran lese? Komme ich ins Gefängnis, wenn ich öffentlich verkünde, ein Moslem zu sein? Wird bei mir die Wohnung nach Gebetsteppichen durchsucht, wenn der Nachbar bei der Polizei den Verdacht meldet, ich sei möglicherweise islamischen Glaubens? Und wie und wohin würden Schweizer Staatsbürger dieses Glaubens „repatriiert“!? Und schliesslich: Würde sowas nicht in erster Linie die Islamisten stärken, indem deren Propagandalüge, der Westen würde Moslems verfolgen und bekämpfen, plötzlich Realität würde?

      • Roland K. Moser sagt:

        Aufklärung und so? Schon mal gehört? Die düstere Zeit ist die, in welcher die Religionen toleriert werden. Sie schreiben auf einem PC und haben mehr als Jesus, Hunger und Gicht, weil vor 200 Jahren das Christentum in seiner Machtausübung ein wenig eingeschränkt wurde.

        Der Islam wird per Gesetz und StGB verboten und Muslime repatriiert. CH-Bürger, welche Muslime sind, werden nach Mekka ausgeschafft.

        Es wird kein Muslim verfolgt! Er wird nach dem Islam-Verbot lediglich repatriiert.

        Sie wissen, dass der Islam die Religionsfreiheit ablehnt und somit mit den Menschenrechten inkompatibel ist?

      • Matthias sagt:

        @Moser: Sorry, ich verstehe immer noch nicht, was Sie mit „den Islam verbieten“ meinen. Wenn kein Muslim verfolgt wird, es also keine rechtlichen Konsequenzen hat, Muslim zu sein, was ist dann verboten?? Das macht doch überhaupt keinen Sinn. Und anscheinend würden Sie mich nach Mekka „repatriieren“ wollen, wenn ich zum Islam konvertiert​ wäre? Ich habe aber die Schweizer Staatsangehörigkeit (und keine andere). Wird mir diese dann entzogen? Bin ich dann staatenlos? Warum? Womit hätte ich so eine Behandlung verdient? Und warum sollte Saudi-Arabien mich aufnehmen wollen, besonders, wenn ich gar nicht Sunnit wäre, sondern vielleicht Schiit oder Anhänger des Sufismus? Und woher wollen Sie wissen, ob meine Interpretation des Islams die Religionsfreiheit ablehnt oder nicht?

      • Matthias sagt:

        Fortsetzung: Sehen Sie Herr Moser, ich kenne ca. zwei bis drei Dutzend in der Schweiz lebende Moslems persönlich. Darunter sind einige gute Schulfreunde meist türkischer Abstammung (z.B. mein heutiger Hausarzt), aber auch eine Kollegin Schweizer Abstammung mit Schweizer Staatsangehörigkeit (und keiner anderen), welche einen Ägypter geheiratet hat und zum Islam konvertiert ist. Die beiden haben zwei süsse Kinder und sind sehr glücklich zusammen. Auch der beste Schulfreund meines Sohnes ist türkisch-stämmiger Moslem. Und alle diese Leute sind sehr freundlich, herzlich und hilfsbereit, sie arbeiten, zahlen Steuern und haben meines Wissens nie eine Straftat begangen. Und keiner hatte jemals ein Problem damit, dass ich Buddhist und Atheist bin. Wofür wollen Sie diese Menschen bestrafen?

      • Roland K. Moser sagt:

        Das ist so einfach, dass Sie es nicht verstehen.
        Der Islam wird verboten und alle Muslime repatriiert. Muslimische CH-Bürger werden nach Mekka ausgeschafft und verlieren den CH-Pass. Das ist doch verständlich?
        Der Islam kennt die Religionsfreiheit nicht. Ein Muslim, der behauptet, es gäbe noch andere Götter neben Allah, ist wohl oder übel kein Muslim. Gilt auch für die Juden und Christen.

        Finden Sie das islamische Gesicht-Zeig-Verbot für Frauen hip? Wenn ja, wieso es dann nicht auch für die islamischen Männer einführen?

      • Matthias sagt:

        @Moser: Sie scheinen dagegen weder die logischen noch die praktischen noch die moralischen Probleme Ihrer Idee sehen zu wollen. Sie bemühen die Aufklärung, aber was Sie sagen ist absolut anti-aufklärerisch! Ein wichtiges Thema der Aufklärung war nämlich die Erkenntnis, dass jeder Mensch die Freiheit haben soll, über seinen Glauben selbst zu entscheiden. Was Sie propagieren ist dagegen tiefstes Mittelalter. Noch einmal: Was haben meine Freunde und Bekannten Ihnen (oder sonst jemandem hier) getan? Warum wollen Sie deren Leben zerstören? Die sind alle FÜR Religionsfreiheit, obwohl sie Moslems sind, genauso wie viele Christen für Religionsfreiheit sind und genauso wie ich als Buddhist für Religionsfreiheit bin. Das schliesst sich doch gegenseitig nicht aus!

      • Roland K. Moser sagt:

        Das mit der Aufklärung ist so eine Sache. Weil die Aufklärer zu früh aufgehört haben, haben wir die Religionskrankheit noch in Europa.
        Aufklärung bedeutet Religions-UNfreiheit für die Religionskranken. Die Religions-Seuche gehört jetzt endlich in den Senkel gestellt – Vollständig und dauerhaft.

        Was der Islam, die Muslime und Sie wollen, ist tiefstes Mittelalter: Es gibt keinen Gott ausser Allah.
        Deswegen will ich den Islam und die Muslime aus Europa raus haben. Der Islam kennt die Religionsfreiheit nicht, als Muslim sollten Sie das wissen.

        Allah und Mohammed sind primitive Gewalttäter, welche in Europa nichts verloren haben. Deshalb sind auch lle Muslime in Europa überzählig. Jeder Muslim in Europa ist einer zuviel.

      • Roland K. Moser sagt:

        Wieso treten Sie anonym auf?

      • Roland K. Moser sagt:

        Finden Sie das islamische Gesicht-Zeig-Verbot für Frauen hip? Wenn ja, wieso es dann nicht auch für die islamischen Männer einführen?

      • Matthias sagt:

        @Moser: Offensichtlich ist bei Ihnen Hopfen und Malz verloren, Sie lesen auch meine Beiträge gar nicht (sonst hätten Sie wohl mitbekommen, dass ich BUDDHIST bin, nicht Moslem) und anscheinend verstehen Sie auch die meisten der Worte gar nicht, die Sie verwenden. Sie scheinen z.B. gar keine Ahnung zu haben, was „Islam“ im Speziellen oder „Religion“ im Allgemeinen bedeutet. Und was mit „Religionsfreiheit“ gemeint ist, wissen Sie auch nicht, sonst würden Sie kaum versuchen, ausgerechnet das Verbot einer Religion mit Religionsfreiheit begründen zu wollen. Das ist einfach nur kafkaesk absurd. Und ich sehe leider nicht, wie auf diese Weise eine Kommunikation mit Ihnen möglich sein sollte. Da bleibt mir nur noch, Ihnen viel Erkenntnis auf Ihrem künftigen spirituellen Pfad zu wünschen. 🙁

      • Matthias sagt:

        PS: Ich verstehe ebenfalls nicht, was Sie dauernd mit Ihrem „islamische Gesicht-Zeig-Verbot für Frauen“ haben und meinen. Wie ich Ihnen erklärt habe, kenne ich eine ganze Reihe von Moslems darunter etliche Frauen. Keine einzige von denen verhüllt ihr Gesicht und gefühlte 90% Prozent tragen noch nicht einmal ein Kopftuch. Wovon reden Sie also? Kennen Sie persönlich denn irgendeine in der Schweiz lebende Muslima, die ihr Gesicht verhüllt (jetzt vom „Enfant Terrible“ Nora Illi mal abgesehen)?? Sehen Sie Herr Moser: Wir diskutieren hier doch eigentlich überhaupt nicht über den Islam, wie er in der Schweiz tatsächlich gelebt wird, sondern nur über Ihre völlig abstrusen, von Medienberichten über die Taliban und den IS geprägten, persönlichen Horrorfantasien über den Islam.

      • Roland K. Moser sagt:

        Mit dem islamischen Gesicht-Zeig-Verbot könnte doch im Zusammenhang dieses Blogs die Burka gemeint sein?

      • Roland K. Moser sagt:

        @ Matthias
        6. Mai 2017 um 19:59
        Da ist mir tatsächlich ein Fehler unterlaufen, dass ich Sie als Moslem gesehen habe.
        Über das andere muss ich mich nicht mitteilen, weil ich es schon getan habe und sie es einfach nicht verstehen.

      • Matthias sagt:

        Natürlich ist von Ihnen die Burka gemeint. Das ist ein Kleidungsstück, das in irgendwelchen Berggegenden von Afghanistan und Pakistan üblich ist. Wahrscheinlich zählen Sie auch Hijab etc. dazu, welche z.B. in Saudi-Arabien üblich sind. Die ganz grosse Mehrheit der Muslimas (z.B. Indonesierinnen, Türkinnen oder Bosnierinnen, um nur drei Beispiele zu nennen) verhüllen ihr Gesicht aber NICHT. Dies gilt auch für die überwältigende Mehrheit der in der Schweiz lebende Muslimas. Von all dem scheinen Sie gar keine Ahnung zu haben, was erstaunlich ist, da Sie ja sich ja nur umzuschauen bräuchten. Es gibt doch in Ihrem Bekanntenkreis oder in der Nachbarschaft dich bestimmt auch Muslimas, oder? (Sind ja immerhin 5% der Bevölkerung.) Wieviele dieser Frauen verhüllen ihr Gesicht?

      • Roland K. Moser sagt:

        Diese Frauen verhüllen sich noch nicht. Müssen sie auch nicht, um eine Gefahr dar zu stellen. Die blosse Anwesenheit von Muslimen genügt, um eine Gefahr für uns und unsere Demokratie darzustellen.
        In meinem islamischen „Bekannten“kreis hatte es vor 20 Jahren mindestens 3 Jihadisten, 10 Jahre später waren es bereits gegen 100.
        Wieso weigern Sie sich die Errungenschaften der Aufklärung zu verteidigen?

      • Matthias sagt:

        @Moser: Sie haben keine Ahnung vom Islam, kennen aber angeblich 100 Schweizer Djihadisten persönlich und denken, ich würde Ihnen das auch noch glauben? Da müssen Sie mich und die Leser dieses Austauschs aber schon für sehr naiv und dumm halten. Das ist schon fast beleidigend. 🙁
        .
        Was die Aufklärung betrifft, bin ich gerade dabei, deren Errungenschaften gegen Ihre Angriffe zu verteidigen. SIE sind doch hier der einzige religiöse Fanatiker weit und breit! SIE wollen doch andere Leute verfolgen und deportierten, weil Sie eine Ihrer Meinung nach „falsche“ Religion haben! SIE greifen doch die Religionsfreiheit an! SIE sind die einzige Gefahr hier für unsere Freiheit! Mein Hausarzt, meine konvertierte Kollegin oder der Schulfreund meines Sohnes haben dagegen keinerlei böse Tat begangen.

      • Roland K. Moser sagt:

        Ganz im Gegenteil:
        Die Aufklärung schützt die Menschen vor der Religion. Und das will ich auch.
        Und Verfolgen würde ich sowieso niemanden, lediglich die Aufenthaltsbewilligung entziehen und repatriieren.
        Das mit den um die 100 Jihadisten ist kein Witz, sondern bittere Tatsache. Mitte der 90er waren es 3 und heute 100, so hat sich die Situation entwickelt.
        Ihre billige Hetze gegen mich wird von jedem mit ein bisschen Menschenkenntnis durchschaut.

        Finden Sie am Islam die fehlende Religionsfreiheit so toll oder das Gesich-Zeig-Verbot oder beides?

      • Roland K. Moser sagt:

        Die Glarner haben Ihren Hinterwäldler-Status bestätigt und gefestigt:
        Das Vermummungs-Verbot wurde abgelehnt.

      • Matthias sagt:

        @Moser: Das Gesicht-Zeig-Verbot hatten wir doch schon. Solche Verbote sind lokale Bräuche in gewissen Regionen. Sie sind NICHT typisch für den Islam. Im Koran steht nur, dass die Frau „ihre Reize verhüllen“ solle. Eine Minderheit (!) der Moslems weltweit (in Saudi-Arabien etc.) versteht darunter das Gesicht und möglichst jegliche Haut. Eine Mehrheit der Moslems versteht darunter einfach die Haare (Stichwort „Kopftuch“). Und eine weitere Minderheit hält nicht einmal die Bedeckung der Haare für notwendig. Zu dieser letzteren Minderheit (weltweit) gehört aber die Mehrheit der Moslems in der Schweiz! Z.B. die meisten Türken, in deren Heimatland unter dem Kemalismus nicht nur Gesichtsverschleierung sondern sogar das Tragen von Kopftücher vielerorts verboten war (z.B. an Universitäten​).

      • Matthias sagt:

        @Moser: Nachdem ich schon den Kemalismus genannt habe, würde ich gerne nochmals von meinem alten Schulfreund und Hausarzt erzählen. Er ist gläubiger Moslem, trinkt z.B. keinen Alkohol, hält den Fastenmonat ein, geht öfter in die Moschee etc. Aber er betet nicht fünfmal am Tag, und seine Frau trägt weder Verschleierung noch Kopftuch – sie ist gar keine Muslima sondern christlich-orthodoxe Serbin. Mein Freund ist auch überzeugter Kemalist. Kemalismus tritt für eine Trennung von Kirche und Staat ein, viel strikter ist als in der Schweiz mit den staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften. Z.B. sind Kemalisten entschieden FÜR Religionsfreiheit. Sie, Herr Moser, behaupten hier aber dauernd, alle Moslems wären gegen Religionsfreiheit​. Das ist nichts anderes als eine schamlose Lüge.

      • Matthias sagt:

        @Moser: A propos Lüge: Ich glaube schon, dass es 100 Schweizer Djihadisten gibt. Aber ich habe Sie nach den Moslems gefragt, die Sie persönlich kennen. Ich glaube nicht, dass Sie persönlich 100 Djihadisten kennen. Ehrlich gesagt glaube ich, dass Sie überhaupt keinen einzigen Moslem persönlich kennen, und dass Sie deswegen keinen blassen Schimmer haben, wie die Moslems in der Schweiz tatsächlich sind. Sie sehen am TV etwas über Saudi-Arabien oder den IS und glauben dann einfach, das wäre typisch für alle Moslems auf der Welt. Sie wollen unschuldigen Schweizern die Staatsbürgerschaft entziehen und sie deportieren wegen Taten, die ganz andere Leute in ganz anderen Teilen der Welt begangen haben. Was für eine Art von Gerechtigkeit soll das sein?

      • Matthias sagt:

        @Moser, PS: Kleine Rechnung. In der Schweiz leben ca. 420’000 Moslems. Davon sind 100 Djihadisten. Das sind ca. ein Viertel Promille. Mit anderen Worten: Durchschnittlich etwa jeder 4000ste Schweizer Moslem ist ein Djihadist. 419’900 Moslems in der Schweiz sind KEINE Djihadisten. Sie wollen also das Leben von fast einer halben Million unschuldiger Menschen zerstören, die KEINE Djihadisten sind, um die Taten von einhundert Verbrechern zu rächen. Wenn Sie das tatsächlich ernst meinen, dann müssen Sie so stark von Hass und Frust zerfressen sein, dass Sie das ungeheuerliche Ausmass des Verbrechens, dass Sie gerne begehen möchten überhaupt nicht erkennen. Ich hoffe aber um Ihretwillen, dass Sie nur ein Troll sind, der Spass daran hat, hier ein bisschen zu provozieren. 😉

      • Roland K. Moser sagt:

        @ Mad Matt
        7. Mai 2017 um 16:06
        Der Islam kennt die Religionsfreiheit nicht, weil es für die Muslime nur ganz genau einen einzigen Gott gibt, und sich diesem einen Gott alle Menschen unter zu ordnen haben.
        @ Mad Matt
        7. Mai 2017 um 16:17
        Mitte der 90er habe ich persönlich 3 Dschihadisten kennen gelernt, hier in der Schweiz. Um 2005 habe ich mehrere Dschihadisten kennengelernt und via diese weiss ich von den 100. Diese 100 sind aber nicht gesamtschweizerisch. Gesamtschweizerisch können Sie von 10’000 Dschihadisten der ersten Stunde ausgehen.
        @ Mad Matt
        7. Mai 2017 um 16:32
        Die Frage ist, ob nach dem Christentum die nächste Primaten-Ideologie aus dem Nahen Osten Europa terrorisieren soll oder nicht. Ich bin der Meinung NEIN! => Islamverbot u. Repatriierung.

      • Roland K. Moser sagt:

        Denis Diderot:
        »Die Menschen werden niemals frei sein bis man nicht den letzten König mit den Eingeweiden des letzten Priesters erdrosselt hat.«
        Wie würde Mad Matt das in die heutige Zeit interpretieren?
        Er soll auch gesagt haben, dass der Islam die Anti-These zum freien Denken ist.
        Ich gehe da weiter: „Religionen sind die Anti-These zum freien Denken und gehören deshalb verboten. Wer an seiner Religion festhalten will, gehört in die Heimat seiner Religion repatriiert.“

      • Matthias sagt:

        @Moser: Dann sollten Ihrer Meinung nach also nicht nur alle Moslems nach Mekka deportiert werden, sondern auch alle Christen nach Rom, alle Juden nach Jerusalem, alle Hindus nach Dehli etc., so dass nur Atheisten übrig bleiben? Was wäre mit Agnostikern? Hätten diese Ihre gnädige Erlaubnis, in der Schweiz zu verbleiben? Und wie ist es mit mir als Buddhist? Der Buddhismus ist eine atheistische Religion – wäre ich dann geduldet, oder würde ich nach Bodhghaya ausgeschafft? Entschuldigung, Herr Moser, aber Sie machen sich komplett lächerlich, denn es wäre für uns alle viel einfacher, wenn wir einfach den grantigen Herrn Moser in die Antarktis ausschaffen würden. Dort könnten Sie Ihre abstrusen Theorien den Pinguinen predigen und wir alle anderen könnten hier friedlich weiterleben. 🙂

      • Matthias sagt:

        @Moser, PS: Auch 10’000 wären natürlich doch nur ca. 2% aller Schweizer Moslems. Der NDB geht übrigens von ca. 500 „gewaltbereiten Islamisten“ in der CH aus. Da haben Sie wohl noch ein bisschen aufgerundet, gell? 😉
        .
        Übrigens, auch wenn Sie für Logik nicht zugänglich sind: Ich kann doch problemlos glauben, dass es nur einen Gott gibt, der der Gott aller Menschen ist, und trotzdem akzeptieren, dass andere Leute an einen anderen oder mehrere oder gar keinen Gott glauben. Ich muss doch niemanden missionieren, nur weil der einen anderen Glauben hat! Wieviele Moslems haben denn schon versucht, Sie zu bekehren? Bei mir bisher kein einziger. Eigentlich wollte mich überhaupt noch nie ein Anhänger einer Religion bekehren, ausser einmal einem evangelikal-fundamentalistischen Pfarrer.

      • Matthias sagt:

        @Moser: Was mich übrigens überhaupt nicht los lässt: Sie wollen Religionen verbieten, weil Religionen angeblich gegen die Religionsfreiheit​ sind. Das ist aber eine komplett verrückte Uminterpretation von „Religionsfreiheit“. Dieses Wort bedeutet, dass jeder Mensch seine Religion frei wählen und ausüben darf. Sie deuten das Wort anscheinend um, so dass es für Sie die Bedeutung „alle Menschen müssen​ frei von Religion sein“ bekommt, in dem Sinne, dass man die Menschen irgendwie zum Atheismus zwingen müsste. Mit der Ansicht, dass dies eine gute Idee sein könnte, werden Sie aber im Schweizer Stimmvolk ziemlich alleine dastehen. Sorry, aber hier bestimmt die Mehrheit des Volkes. Wenn Ihnen das nicht passt, dann sollten SIE auswandern (von mir aus wie gesagt gerne in die Antarktis).

      • Roland K. Moser sagt:

        Fast richtig, Mad Matt.
        Der Islam verweigert anderen die Religionsfreiheit und muss deshalb verboten werden.

      • Roland K. Moser sagt:

        „…Ich kann doch problemlos glauben, dass es nur einen Gott gibt, der der Gott aller Menschen ist, und trotzdem akzeptieren, dass andere Leute an einen anderen oder mehrere oder gar keinen Gott glauben. Ich muss doch niemanden missionieren, nur weil der einen anderen Glauben hat! …“
        Fast richtig, Mad Matt 🙂
        Gemäss dem Islam müssen alle Nicht-Muslime entweder zum Islam konvertieren oder getötet werden, weil es eben gemäss den Muslimen nur diesen einen Gott, diesen Scheiss-Allah, gibt.

      • Roland K. Moser sagt:

        Machen wir es doch einfach: Mad Matt besucht mich, und dann reden wir darüber.

      • Matthias sagt:

        @Moser: Danke für die Einladung Herr Moser, aber wie gesagt, kennen Sie offensichtlich die Bedeutung der Worte gar nicht, die Sie verwenden (siehe „Religionsfreiheit“). Das macht eine fruchtbare Diskussion mit Ihnen unmöglich. Ausserdem haben Sie auch auch exakt dieselbe Vorstellung vom Islam wie islamistische Terroristen (Frauen müssen ihr Gesicht verhüllen, Ungläubige müssen getötet werden etc.). Kein einziger Moslem, den ich kenne, glaubt solchen Blödsinn, und jemand, der solchen Blödsinn glaubt, ist bestimmt kein echter Moslem. Und schliesslich kennen Sie persönlich auch noch einen beträchtlichen Teil der Schweizer Islamistenszene. Dies lässt für mich nur den Schluss zu, dass Sie selber ein (gewaltbereiter?) islamistischer Terrorist sind. Ein Treffen wäre mir da zu gefährlich. 😉

      • Matthias sagt:

        Der Islam interessiert mich halt übrigens auch nicht so speziell. Ich sehe zwischen Islam und Christentum keinen grossen Unterschied und finde, dass beides eher langweilige Religionen sind, die mir persönlich nicht besonders viel bringen. Allerdings würde ich gerne erfahren, wie Sie denn mit mir und meiner Frau als Buddhisten verfahren würden. Sollte mir auch die Schweizer Staatsbürgerschaft entzogen werden? Wohin würden wir ausgewiesen? Buddhismus ist ja durchaus eine Religion. Wir glauben allerdings nicht an eine personale Gottheit. Aber meine Frau glaubt an Geister, Dämonen und die Wiedergeburt der Seele, alles Dinge, woran ich persönlich überhaupt nicht glaube. Wie lautet denn in solchen Fällen das Urteil? Werden wir deportiert (wohin??) oder dürfen wir weiterhin hier leben?

    • Andreas Kyriacou sagt:

      Und wohin genau sollen BioschweizerInnen wie Nora Illi, die vom Punk zum Islam konvertiert ist, repatriiert werden?

Kommentar

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die benötigten Felder sind mit * markiert.

800 Zeichen übrig

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.