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	<title>Der neue Bund</title>
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		<title>Leserbriefe: Reaktionen zum neuen «Bund»</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 05:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion «Der Bund»</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt solche, die die Veränderungen beim «Bund» nicht schätzen, und solche, die sich freuen und sich dankbar zeigen. Hier eine kleine Auswahl der verschiedenen Reaktionen zur neuen Zeitung. Nörgeleien scheinen nebensächlich Insgesamt finde ich den neuen «Bund» eine gelungene Sache. Inhaltlich vielseitig und interessant. Die Nörgeleien in diversen Leserbriefen betreffend Layout, Überschriften, Farben usw. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt solche, die die Veränderungen beim «Bund» nicht schätzen, und solche, die sich freuen und sich dankbar zeigen. Hier eine kleine Auswahl der verschiedenen Reaktionen zur neuen Zeitung.</strong></p>
<div id="attachment_96" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><img src="http://blog.tagesanzeiger.ch/derneuebund/wp-content/uploads/2009/10/0082570.jpg" alt="Der «Bund» kooperiert in den überregionalen Inhalten eng mit dem «Tages-Anzeiger». (Keystone)" title="Der «Bund» kooperiert in den überregionalen Inhalten eng mit dem «Tages-Anzeiger». (Keystone)" width="640" height="426" class="size-full wp-image-96" /><p class="wp-caption-text">Der «Bund» kooperiert in den überregionalen Inhalten eng mit dem «Tages-Anzeiger». (Keystone)</p></div>
<p><b>Nörgeleien scheinen nebensächlich</b><br />
Insgesamt finde ich den neuen «Bund» eine gelungene Sache. Inhaltlich vielseitig und interessant. Die Nörgeleien in diversen Leserbriefen betreffend Layout, Überschriften, Farben usw. scheinen mir nebensächlich. Dass der «Bund» überhaupt noch erscheint in der heutigen wirtschaftlichen Situation bei den Print-Medien, scheint mir doch einiges wichtiger zu sein.<br />
PS: Warum werden Gold- und Silberkurse sowie Münzenwerte nicht mehr geführt im Wirtschaftsteil?<br />
<i>Kurt Affolter, Schliern</i></p>
<p><b>Mit negativen «Verbesserungen» nicht einverstanden</b><br />
Ich bin mit negativen «Verbesserungen» in Ihrer Zeitung nicht einverstanden: 1. Die Rubrik «Zinskonditionen», die jeweils samstags kam, ist verschwunden. Wo kann ich mich nun über die Bank- und Obligationszinsen orientieren? 2. Bei der Wetterprognose fehlt die Aussicht auf die folgenden Tage (Kommentar). Im Weiteren habe ich mich geärgert, wenn Sie wie letzten Montag einfach die gesamte Prognosenseite vom vorherigen Samstag drucken! Können Sie solches nicht besser überwachen?<br />
<i>Bruno Lötscher, Bern</i></p>
<p><b>Ich muss mich enorm konzentrieren beim Lesen</b><br />
Schade, ich habe auch nach mehreren Tagen Mühe mit Lesen, grössere Artikel mag ich gar nicht beginnen. Die Zeilen sind länger, Abstände zwischen den Wörtern oft grösser, dafür die Abstände zwischen den Zeilen kleiner, Kasten sind kaum mehr erkennbar. Das Auge ist nicht mehr geführt durch die Zeilen; ich muss mich enorm konzentrieren beim Lesen. Die Titel kleben oben am Strich unter dem vorherigen Artikel, statt dass sie erkennbar zum Artikel gehören. Das Wetter kommt jetzt auch von Zürich. Die Schweiz-Karte braucht viel Farbe, wirkt verschwommen, und die darin enthaltene Information muss man gezielt holen. Zudem findet in Zürich der Nachmittag offenbar vor dem Vormittag statt. Wirklich schade; man macht es mir schwerer, die Information, die ich bisher so geschätzt habe, zu erschliessen. Ob das Management wirklich glaubt, damit die Zukunft des «Bund» zu gewinnen?<br />
<i>Richard Volz, Worb</i></p>
<p><b>Ich kann ihn sogar ohne Brille lesen</b><br />
Der neue «Bund» gefällt mir sehr gut. Ich kann ihn sogar ohne Brille lesen – ich bin 75. Er ist auch sehr schön übersichtlich.<br />
<i>Yvette Richard, Bern</i></p>
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		<title>Der «Bund» im neuen Kleid</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 07:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Gnos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute nun ist es so weit: Der «Bund», die Berner Tageszeitung mit 159-jähriger Geschichte, ist erstmals im neuen Layout erschienen. Dieses Layout lehnt sich in weiten Teilen an das aktuelle Layout des «Tages-Anzeigers» an, mit dem der «Bund» seit einigen Monaten eng kooperiert. Es gibt aber auch etliche Elemente, die sich wesentlich von der Partnerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-85 alignright" title="Die neue Front des «Bund». (zvg)" src="http://blog.tagesanzeiger.ch/derneuebund/wp-content/uploads/2009/10/01.jpg" alt="Die neue Front des «Bund». (zvg)" width="362" height="531" /><strong>Heute nun ist es so weit:</strong> Der «Bund», die Berner Tageszeitung mit 159-jähriger Geschichte, ist erstmals im neuen Layout erschienen. Dieses Layout lehnt sich in weiten Teilen an das aktuelle Layout des «Tages-Anzeigers» an, mit dem der «Bund» seit einigen Monaten eng kooperiert.</p>
<p>Es gibt aber auch etliche Elemente, die sich wesentlich von der Partnerin aus Zürich unterscheiden – insbesondere der vierte Faszikel, der neu <strong>täglich «Der kleine Bund»</strong> heisst und Berichte aus Kultur, Wissen, Reisen und Gesellschaft enthalten wird.</p>
<p>Gleichzeitig hat es auf <strong>derbund.ch</strong> diverse Neuerungen gegeben. Hier ein kurzer Überblick:</p>
<p>• Sie können den «Bund» nun auch als <strong><a href="http://paper.derbund.ch/" target="_blank">ePaper</a></strong> lesen; als AbonnentIn der Zeitung kostenlos.</p>
<p>• Ab sofort steht Ihnen ein <strong><a href="http://archiv.derbund.ch/" target="_blank">Archiv</a></strong> ab 1995 zur Verfügung; für AbonnentInnen kostenlos.</p>
<p>• Wir betreiben unter <strong><a href="http://agenda.derbund.ch/" target="_blank">agenda.derbund.ch</a></strong> eine neue Online-Veranstaltungsplattform.</p>
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		<title>Für urbane Lesende</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 08:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Ott</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob die rot-grünen Parteien bei den Wahlen 2010 ihre Mehrheit im Regierungsrat verteidigen können, wird sich zeigen. Gewiss ist, dass die besten Analysen und Hintergründe zur Lokalpolitik im «Bund» zu lesen sind. Das schönste Kompliment für den «Bund» stammt von unserem schärfsten Konkurrenten im Lokalbereich: «Der ,Bund‘ hat im Gegensatz zur ,Berner Zeitung BZ‘ ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ob die rot-grünen Parteien bei den Wahlen 2010 ihre Mehrheit im Regierungsrat verteidigen können, wird sich zeigen. Gewiss ist, dass die besten Analysen und Hintergründe zur Lokalpolitik im «Bund» zu lesen sind. </em></p>
<p>Das schönste Kompliment für den «Bund» stammt von unserem schärfsten Konkurrenten im Lokalbereich: «Der ,Bund‘ hat im Gegensatz zur ,Berner Zeitung BZ‘ ein Gedächtnis», sagte «BZ»-Chefredaktor Michael Hug vor Jahresfrist in einem Interview mit dem Medienmagazin «Klartext». Auf der Redaktion der «BZ» habe es einen Generationenwechsel gegeben. Der «Bund» jedoch habe zum Teil Leute, welche die Themen über Jahre hinweg verfolgten und deshalb aus ihrer Erfahrung schöpfen könnten. «Das ist auch ein Grund, weshalb der ,Bund‘ in der Analyse von Ereignissen manchmal stärker ist», sagte Hug.</p>
<p><strong>Nicht links, nicht rechts: Kritisch</strong></p>
<p>Auch auf der Lokalredaktion des «Bund» hat in jüngster Zeit ein gewisser Generationenwechsel stattgefunden. Im neuen Ressort Bern, das aus der Fusion des Ressorts Stadt+Region mit dem Ressort Kanton hervorgeht, sollen die von Hug erwähnten Kernkompetenzen trotzdem verstärkt gepflegt werden. Im Wettrennen um die Aufmerksamkeit der Lesenden wollen wir mit eigenen News-Geschichten, sogenannten Primeurs, auffallen. Die grossen Lettern und ein salopper Stil werden aber nach wie vor nicht zum «Bund»-Stil im Lokalteil gehören. Wenn wir den Verantwortlichen auf die Füsse treten, dann tun wir dies mit Respekt. Dies hindert uns aber nicht daran, in der Sache kritisch, engagiert und hartnäckig zu bleiben. </p>
<p><img src="http://blog.tagesanzeiger.ch/derneuebund/wp-content/uploads/2009/10/66-11917326.JPG" alt="Bahnhofplatz" title="Bahnhofplatz" width="426" height="640" class="alignright size-full wp-image-79" /> In den letzten Jahren wurden aus gewissen Kreisen der Stadtpolitik hie und da Klagen laut, der «Bund» sei im Lokalteil nach rechts gerutscht. Exponenten der kantonalen bürgerlichen Parteien wiederum fühlten sich durch die «Bund»-Berichterstattung im Kantonsteil benachteiligt. Ihnen allen sei versichert, dass der «Bund» weder nach rechts noch nach links rutscht oder rutschen wird. Der «Bund» ist eine liberale Tageszeitung, die im Lokalteil ihre Aufgabe primär darin sieht, die Arbeit der gewählten Regierungen und der Verwaltung unter die Lupe zu nehmen. Bei der Recherche einer Geschichte sollte es einem Journalisten im «Bund»-Lokalressort egal sein, welche Parteien an der Macht sind oder im Parlament eine Mehrheit innehaben. Unter rot-grünen Regierungen werden kritische Zeitungen als rechts empfunden. Unter bürgerlichen Regierungen gelten sie als links.</p>
<p><strong>Hintergrund statt Hektik</strong></p>
<p>Im Wettrennen um die Aufmerksamkeit geht es für den «Bund» aber nicht nur um die Rapportierung sensationeller Neuigkeiten oder Missstände, sondern auch um Hintergrund und Einordnung. «Und plötzlich diese Übersicht», lautete vor Jahren der Titel einer Ausgabe der Kulturzeitschrift «Du», die dem Zeitungsgewerbe gewidmet war. Ein Vorteil der Zeitung gegenüber dem Internet ist es, den Lesenden eine Übersicht verschaffen zu können. Im neuen Ressort Bern werden wir allein durch die vorgegebenen Platzverhältnisse stärker gewichten müssen. Organisatorisch soll dies durch eine Aufwertung des Tagesdienstes zu einer Art lokalem Blattmacher geschehen. Thematisch haben wir politische und gesellschaftliche Dossiers definiert, bei denen wir eigene Akzente setzen möchten. In unserem geografischen Kerngebiet erfüllen wir nach wie vor eine gewissen Chronistenpflicht. Um ein Beispiel zu nennen: Im «Bund» werden Sie nicht jede kurzfristige Standortveränderung ausländischer Fahrender irgendwo im Kanton Bern rapportiert bekommen. Sie erhalten aber Hintergründe zur aktuellen Lage in der Region Bern, zum Umgang mit diesem Phänomen und zu den rechtlichen und gesellschaftlichen Konflikten, die in diesem Zusammenhang auftauchen können. </p>
<p><strong>Tabubruch bei den Kolumnen</strong></p>
<p>Im erwähnten «Klartext»-Interview gab es auch Komplimente in die andere Richtung, von «Bund»-Chefredaktor Artur K. Vogel an die Adresse der «BZ». Die «BZ» sei weniger theorielastig, oft fassbarer und auch sinnlicher, sagte Vogel. Eine der Qualitäten des «Bund»-Lokalteils sind seine Kolumnen, die mit ihrem durchaus schrägen Humor die «harten» Politikgeschichten auflockern. Die abwägigen Erwägungen der «Ask-Force» und die ironischen Seitenhiebe im «Kurz frottiert» bleiben erhalten. Wir brechen zusätzlich aber auch mit einem kleinen Tabu, indem wir die bisherige Abneigung gegenüber Personalisierungen ablegen. So werden etwa unsere Redaktoren Simon Wälti und Markus Dütschler vierzehntäglich ihre je eigene Sicht auf Bern und die Welt offenbaren. Ob all dem Hintergrund und all der Politik soll uns der Humor nicht abhandenkommen.</p>
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		<title>Eine Tradition mit Zukunft</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 08:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitta Niederhauser, Alexander Sury</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen in einer Woche wird «Der kleine Bund» zum letzten Mal als eigenständige Wochenendbeilage der Tagesausgabe beigelegt. Dies ist eine Zäsur. Er verschwindet aber nicht, sondern verwandelt sich ab dem 15. Oktober in einen täglich erscheinenden vierten Faszikel, der Aktualität und Hintergrund in sich vereint. Ein Blick zurück nach vorn. «Das gute Haushalten tut’s nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Morgen in einer Woche  wird  «Der kleine Bund» zum letzten Mal als eigenständige Wochenendbeilage der Tagesausgabe beigelegt.  Dies ist eine Zäsur. Er verschwindet aber nicht, sondern verwandelt sich ab dem 15. Oktober in einen täglich  erscheinenden vierten Faszikel, der Aktualität und Hintergrund  in sich vereint.   Ein Blick zurück nach vorn. </em></p>
<p>«Das gute Haushalten tut’s nicht allein, das Herz will auch was haben», forderte der Schriftsteller Gottfried Keller 1860 in einem Artikel für den «Bund». Eine Haltung, welche die damalige «Bund»-Redaktion teilte. Drei Jahre zuvor hatte sie in einer «Einladung an die schweizerischen Literaten» stolz eröffnet, dass auf der letzten Seite Platz für ein Feuilleton geschaffen werde. </p>
<p>Damit wollte die junge, 1850 gegründete Zeitung – noch bevor sie 1871 einen Wetterbericht einführte – ihren Beitrag zu einem lebendigen kulturpolitischen Klima in der Schweiz leisten: «Das Feuilleton soll vorzugsweise solche Sachen bringen, welche durch den Gegenstand oder durch den Verfasser der Schweiz angehören.» Auch Beiträge von ausländischen Schriftstellern waren willkommen – unter der Bedingung allerdings, dass «sie die einheimische Flora nicht allzu üppig überwuchern». </p>
<p><b>Beilage seit 140 Jahren</b></p>
<p>Sowohl Schweizerisches als auch Ausländisches wucherte in der Folge so heftig, dass 1869 zusätzlich zum Feuilleton mit dem «Sonntagsblatt» eine wöchentliche vierseitige Kulturbeilage eingeführt wurde. An der Beilage wurde auch in schwierigen Zeiten festgehalten. </p>
<p>Einzig in den Jahren 1918/19 musste sie wegen Papierknappheit eingestellt werden und wurde dann 1920 als «Der kleine Bund» unter der Leitung des Schriftstellers Hugo Marti neu lanciert. Und wie seit den Anfängen des «Sonntagsblatts» vor 140 Jahren spiegelt «Der kleine Bund» bis heute als eine weitherum geschätzte «Marke» aufmerksam die Entwicklungen in der aktuellen Kulturlandschaft. </p>
<p><b>Thematische Öffnung</b></p>
<p>Die Beilage profilierte sich rasch als Plattform für literarische Entdeckungen und eine kontinuierliche Berichterstattung über belletristische Neuerscheinungen; bis 2002 verstand sie sich denn auch als eine Kulturbeilage, die sich an den klassischen Kunstsparten orientierte. </p>
<p><img src="http://blog.tagesanzeiger.ch/derneuebund/wp-content/uploads/2009/10/klb_val8565.JPG" alt="Kleiner Bund" title="Kleiner Bund" width="640" height="426" class="aligncenter size-full wp-image-70" /></p>
<p>In den vergangenen sieben Jahren hat sich «Der kleine Bund» erfolgreich von der Kulturbeilage im engeren Sinne verabschiedet und eine thematische Öffnung vorgenommen hin zu Gesellschafts-, Wissens- und Politthemen und so mit Hintergrundtexten vertiefend auf die Aktualität reagiert. </p>
<p>Jetzt, im Herbst 2009, stehen wir vor einer erneuten Zäsur: Die Einstellung des «Kleinen Bund» als eigenständige Wochenendbeilage mag vielerorts bedauert werden – dies ist auch ein Zeichen der Wertschätzung –, sie bietet indes die grosse Chance zu einer für Leserinnen und Leser letztlich bereichernden Weiterentwicklung. </p>
<p>In enger redaktioneller Zusammenarbeit mt der Redaktion «Kultur &#038; Gesellschaft» des «Tages-Anzeigers» erscheint der vierte Faszikel – bisher der Kultur-Bund – ab dem 15. Oktober mit täglich vier bis sechs redaktionellen Seiten unter dem Namen «Der kleine Bund» mit aktueller Kulturberichterstattung, und einem wechselnden Angebot an Spezialseiten am Montag, Mittwoch und Freitag (Reisen, Wissen, Gesellschaft). Zu diesem Zweck werden das Kultur-Ressort und das bisherige Ressort «Kleiner Bund» zusammengeführt und künftig von Brigitta Niederhauser und Alexander Sury geleitet. </p>
<p>Auf der attraktiv gestalteten Aufschlagseite wird künftig in der Regel die wichtigste Geschichte aus der Kultur zu lesen sein. Im aktuellen Kulturteil werden wir Wert legen auf eine kontinuierliche und ungewöhnliche Blickwinkel einnehmende Berichterstattung über das Berner Kulturschaffen. Die Dienstag- und Samstagausgaben werden an den «alten» Kleinen Bund anknüpfen (etwa mit der Weiterführung der Fotoseite) und im Zeichen grosser Porträts, Interviews und Reportagen stehen – so wie sich das die Leserschaft vom Wochenendmagazin her gewohnt ist. </p>
<p><b>Wieder mit «Berner Woche» </b></p>
<p>Ausgebaut wird auch der wöchentliche Ausgehteil, der donnerstags erscheint und nun auf Veranstaltungen der ganzen kommenden Woche hinweist und einen neuen Namen bekommt – aus «Das Wochenende» wird die «Berner Woche», die an das gleichnamige, 2002 eingestellte Ausgehmagazin des «Bund» anknüpft. Darin finden sich auf drei bis vier redaktionellen Seiten Vorschauen aufs aktuelle Kulturgeschehen in und um Bern, Rubriken, Tipps sowie Übersichtsseiten über Kino und Ausstellungen. Der tägliche Kulturtipp rückt auf die letzte Seite des Faszikels, auf das «Finale». </p>
<p><b>Und am Ende wartet «Finale»</b></p>
<p>Stichwort: Finale. Als besonderes Markenzeichen wird «Der kleine Bund» über eine eigene letzte Seite verfügen mit Rubriken und Kolumnen. Hier werden neben neuen Formaten (Fragebogen, wöchentlicher Nachruf sowie dem von Endo Anaconda, Walter Däpp und Nicolette Kretz beackerten Schreibfeld «Das Gelbe vom Ei») auch bewährte Gefässe wie die «Weite Welt», «Mundart» und «Die Wahrheit über:» ihre neue Heimat finden. </p>
<p>Zu den festen Einrichtungen gehören weiter das etwas andere «Bild des Tages» sowie das der Redaktion vorbehaltene Gefäss «Kompass», in dem hemmungslos gelobt, gelästert und polemisiert werden darf. Einmal in der Woche wird auf der «Finale»-Seite die junge Zürcher Illustratorin Rosa Maria Guggenheim eine Fortsetzungsgeschichte zeichnen. Wir sind sehr gespannt.</p>
<p>Es herrscht Aufbruchstimmung, so viel Anfang war selten. Wir hören bereits die Salutschüsse am 15. Oktober: «Der kleine Bund» ist tot! Es lebe der «Kleine Bund».</p>
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		<title>Neues Layout für neue Symbiose</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 06:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Artur K. Vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Seriös, aber nicht langweilig, klar gegliedert, aber nicht in ein Schema gepresst, elegant, aber nicht geschmäcklerisch, farbig, aber nicht boulevardesk: Das künftige «Bund»-Layout soll vielen Ansprüchen genügen. Ob die Form dem Inhalt folgen solle oder der Inhalt sich der Form anzupassen habe, ist – in die zwei englischen Wahlsprüche «form follows function» und «function follows [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Seriös, aber nicht langweilig, klar gegliedert, aber nicht in ein Schema gepresst, elegant, aber nicht geschmäcklerisch, farbig, aber nicht boulevardesk: Das künftige «Bund»-Layout soll vielen Ansprüchen genügen.</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-66" title="Neues Layout" src="http://blog.tagesanzeiger.ch/derneuebund/wp-content/uploads/2009/09/neues-layout1.JPG" alt="Neues Layout" width="640" height="470" /></p>
<p>Ob die Form dem Inhalt folgen solle oder der Inhalt sich der Form anzupassen habe, ist – in die zwei englischen Wahlsprüche «form follows function» und «function follows form» verpackt – eine uralte Debatte. Nicht so alt wie unsere Zeitung allerdings. Denn bei ihrer Gründung im Herbst 1850 war das Zeitungslayout noch kein Thema: Es gab nur zwei Spalten; Artikel begannen links oben und liefen nach rechts unten und von da, wenn nötig, auf die nächste Seite: viel Funktion, keine Form. Bilder gab es nicht, Info-Grafiken noch viel weniger. Die Lesbarkeit scheint allerdings nicht optimal gewesen zu sein: Schon 1856 ging der «Bund» zu einem dreispaltigen Erscheinungsbild über.</p>
<p>Seither hat die Anzahl der Spalten zugenommen: 1967 waren es bereits fünf, 1996 wurde daraus das sechsspaltige Layout, das auch den Relaunch von 2002 überstand. Damals entwarf die bekannte Zürcher Zeitungsdesignerin Katja Hösli das aktuelle, noch bis zum 15. Oktober gültige «Bund»-Layout nach denselben Prinzipien wie dasjenige des «St. Galler Tagblatts»: Die beiden Zeitungen sollten nach dem gleichen Schema konstruiert sein, um Inhalte austauschen zu können.</p>
<p><strong>Inhalte austauschen</strong></p>
<p>Die Kooperation zwischen Bern und St. Gallen funktionierte zwar gut, aber nahm nie die Ausmasse an, die ursprünglich geplant waren. Dies ist heute, gut zwei Jahre nach dem Zusammenschluss der Berner Espace Media Groupe mit der Zürcher Tamedia, in deren Verlauf auch der «Bund» hundertprozentig an die Zürcher überging, ganz anders: Seit Mai schon werden in grösserem Umfang Inhalte zwischen dem «Tages-Anzeiger» und dem «Bund» ausgetauscht; die gemeinsame Bundeshausredaktion ist seit Anfang September operationell; und ab 15. Oktober wird die Zusammenarbeit nochmals intensiviert.</p>
<p>Dass eine solche Symbiose nur lebbar ist, wenn die beiden Blätter ein kongruentes Layout bekommen, war schon früh im Projektierungsprozess klar. Jetzt ist es hier. Entworfen haben es die Zürcher Designer Tom Menzi und Daniel Stähli; die beiden haben es auch – zusammen mit «Bund»-Layouterin Anita Pascarella und Barbara Birchler von der Espace-IT-Abteilung – für den «Bund» adaptiert. Denn der Auftrag des Tamedia-Verwaltungsrates lautet klar: Die Layouts der beiden Zeitungen sollen sich so weit gleichen wie nötig und so weit unterscheiden wie möglich.</p>
<p>Wenn der «Tagi» Anfang nächster Woche im neuen Kleid auf den Markt kommt und der «Bund» am 15. Oktober, wird die Verwandtschaft offensichtlich sein. Beide werden sich derselben Schriftenfamilie bedienen: «Publico», entworfen für die gleichnamige portugiesische Zeitung. Und «Bund»-Leserinnen und -Leser werden sich um-(oder zurück-)gewöhnen müssen: Wie schon von 1967 bis 1996 wird die Zeitung wieder mit fünfspaltigem Umbruch erscheinen.</p>
<p><strong>Individuelle Note</strong></p>
<p>Doch werden die Leser niemals im Zweifel darüber gelassen, welches der beiden Blätter sie in den Händen halten. Dafür haben die Designer und Grafikerinnen eine Reihe individueller Elemente eingebaut, welche nur der einen oder nur der andern Zeitung zu eigen sind. Schon die Frontseiten werden sich fundamental unterscheiden. Eine «Bund»-blaue Linie wird sich durch unser ganzes Blatt hindurchziehen, die sich bei monothematischen Seiten zu einem Balken in derselben Farbe ausweitet.</p>
<p>Und selbstverständlich wird jede Seite weiterhin mit dem hellgrauen «Bund»-Logo versehen. (Dieses ist übrigens nicht in Frakturschrift gehalten. Das erste «Bund»-Logo in Fraktur wurde schon 1860 durch das heute noch gültige in «kirchengotischer» Schrift ersetzt.)</p>
<p><strong>Trennung von Info und Meinung</strong></p>
<p>Das neue Layout wird eine klare Strukturierung und Hierarchisierung der Seiten erlauben, und es soll auch auf den ersten Blick erkenntlich sein, was Information und was Meinung, Analyse, Kolumne oder Leitartikel ist: Meinungsstücke bekommen graue Titel.</p>
<p> Die Form folgt also, um die Eingangsfrage zu beantworten, wie bei jeder guten Zeitung weiterhin dem Inhalt. Aber sie soll wie eine Art Gesamtkunstwerk auch für sich selber wirken.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Heisse Köpfe auf der Redaktion</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 08:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Artur K. Vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Werden wir das neue Layout auf die Reihe bekommen? Wird das Redaktionssystem rechtzeitig installiert? Das Erscheinungsdatum des «neuen Bund» rückt näher, und die Nervosität steigt. Steht künftig bei Kolumnen eine Foto des Autors, der Autorin? Oder eine Karikatur? Oder eine grafisch verfremdete Abbildung? Oder gar nichts? Wie sieht das «Aufgetischt» grafisch aus, unsere viel beachtete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Werden wir das neue Layout auf die Reihe bekommen? Wird das Redaktionssystem rechtzeitig installiert? Das Erscheinungsdatum des «neuen Bund» rückt näher, und die Nervosität steigt.</em></p>
<p>Steht künftig bei Kolumnen eine Foto des Autors, der Autorin? Oder eine Karikatur? Oder eine grafisch verfremdete Abbildung? Oder gar nichts? Wie sieht das «Aufgetischt» grafisch aus, unsere viel beachtete Esskolumne im Lokalressort? Wird das «Apropos» weiterhin mittwochs auf der «Letzten» stehen – die künftig «Panorama» heisst? Oder rutscht es in den «Kleinen Bund», die neue, tägliche Kultur- und Gesellschaftsbeilage?</p>
<p>Die Neulancierung einer Zeitung ist mit unzähligen kleinen Fragen verbunden, welche alle beantwortet werden müssen, und zwar nicht morgen, sondern möglichst schon gestern. Und neben allen Details harrten auch ein paar grosse Brocken der Lösung.</p>
<p><img src="http://blog.tagesanzeiger.ch/derneuebund/wp-content/uploads/2009/09/relaunch-0247962.JPG" alt="Ventilator" title="Ventilator" width="483" height="640" class="alignleft size-full wp-image-56" /></p>
<p>Nehmen wir das neue Redaktionssystem namens Woodwing, auf welchem wir ab 14. Oktober den «Bund» produzieren werden: ein komplexes System, dessen Einführung seit Wochen von einer vielköpfigen Projektgruppe aus Informatik-Leuten, Layoutern und Layouterinnen, Journalisten, Controllern und Managern vorbereitet wird.</p>
<p>Diese Woche hat die Schulung der «Bund»-Redaktion begonnen. Doch wichtige Applikationen des neuen Programms sind noch nicht bereit. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet; Überstunden häufen sich an. Ob alle Woodwing-Werkzeuge am kommenden Montag eingesetzt werden können, wenn die nächsten Kolleginnen und Kollegen geschult werden, steht noch nicht mit Sicherheit fest. </p>
<p>Das bedeutet, dass kurz vor dem Produktionsstart am 14. Oktober noch Nachschulungen nötig sein werden, damit alle Redaktionsmitglieder auf dem neusten Stand sind. Und das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld. </p>
<p><strong>Musterseiten</strong></p>
<p>Es gibt neben allem Stress auch gute Nachrichten: Gestern haben wir einen grossen Teil der von Barbara Birchler und Anita Pascarella erarbeiteten Musterseiten für den «Bund» verabschiedet. Wie die Front- und Auftaktseiten, das Samstagsinterview, Themen-, Wirtschaft-, Bern- und Sportseiten, «Panorama»- und Meinungsseiten künftig aussehen werden, ist jetzt klar; der «Kleine Bund» ist ebenfalls am Entstehen. Ende nächster Woche werden wir erste Einblicke ins neue Erscheinungsbild des «Bund» geben können.</p>
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		<title>Der «Bund» im Bundeshaus</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 06:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Artur K. Vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Innenpolitik ist das Pièce de Résistance der politischen Tageszeitung. «Bund» und «Tages-Anzeiger» versuchen einen neuen Weg und haben ihre Bundeshaus-Redaktionen zusammengelegt.  Der «Bund» wurde 1850 gegründet, um den neuen, liberalen Bundesstaat gegen die Verfechter der alten Ordnung zu verteidigen, die nicht nur in den konservativ-katholischen Kantonen der Zentral- und der Westschweiz sassen, sondern auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><em>Innenpolitik ist das Pièce de Résistance der politischen Tageszeitung. «Bund» und «Tages-Anzeiger» versuchen einen neuen Weg und haben ihre Bundeshaus-Redaktionen zusammengelegt.</em></em></p>
<div id="attachment_38" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-38" title="SCHWEIZ BUNDESFEIER BERN" src="http://blog.tagesanzeiger.ch/derneuebund/wp-content/uploads/2009/09/8744749.JPG" alt="Das Bundeshaus am Nationalfeiertag mit dem Gurten-Feuerwerk im Hintergrund. (Keystone)" width="640" height="432" /><p class="wp-caption-text">Das Bundeshaus am Nationalfeiertag mit dem Gurten-Feuerwerk im Hintergrund. (Keystone)</p></div>
<p> Der «Bund» wurde 1850 gegründet, um den neuen, liberalen Bundesstaat gegen die Verfechter der alten Ordnung zu verteidigen, die nicht nur in den konservativ-katholischen Kantonen der Zentral- und der Westschweiz sassen, sondern auch in Bern, Genf oder Zürich.</p>
<p>Dem «Bund» war die Bundespolitik mithin von Anbeginn ein zentrales publizistisches Anliegen. Nicht so dem Zürcher «Tages-Anzeiger», der seit 1893 erscheint und zu seiner Gründungszeit eine ähnliche Funktion hatte wie heute die Pendlerzeitungen – mit vergleichbarem kommerziellem Erfolg. Erst in den 1960er-Jahren wurde der «Tagi» zur grossen politischen Tageszeitung um- und ausgebaut, die er heute noch ist. Inzwischen muss sich der ältere, aber ungleich kleinere «Bund» an den «Tages-Anzeiger» anlehnen – zu dessen Mutterhaus Tamedia er seit zwei Jahren gehört –, um weiterbestehen und seinen Informationsauftrag weiterhin erfüllen zu können.</p>
<p>Doch seine Kernkompetenz, die Berichterstattung und Kommentierung der Bundespolitik, darf der «Bund» weiter ausspielen: Der Verwaltungsrat der Tamedia AG hat sich für eine innovative Lösung entschieden: Seit 1. September reflektiert und kommentiert eine gemeinsame Equipe von «Bund» und «Tages-Anzeiger» für beide Blätter die Bundespolitik.</p>
<p>Ziel ist es, dass die Bundeshausredaktion, die unter den Fittichen des «Bund» in Bern läuft, und die Inlandredaktion des «Tages-Anzeigers» in Zürich zusammen mit den regionalen Korrespondenten Inlandseiten produzieren, die über das jeweilige Kerngebiet hinaus eine Leserschaft in der gesamten Deutschschweiz zu interessieren vermögen. Nicht zuletzt soll damit dem Kantönligeist entgegengewirkt werden, der mehr als 160 Jahre nach Gründung des Bundesstaates noch immer Blüten treibt.</p>
<p>Leiter der neuen Bundeshausredaktion ist Patrick Feuz, bisher Ressortchef Inland am «Bund». Seinem Team, noch nicht vollzählig, gehören Verena Vonarburg und Daniel Friedli (bisher «Tagi») sowie Markus Brotschi und Christian von Burg (bisher «Bund») an.</p>
<p>Angeregte Diskussionen an morgendlichen Telefonkonferenzen zwischen Bern und Zürich belegen, dass die beiden Redaktionskulturen noch Feinanpassungen vertragen. Die Zürcher Kollegen müssen sich mit dem anfreunden, was sie als Berner Behäbigkeit empfinden; wir müssen uns an das gewöhnen, was uns als Hang der Zürcher zum Schnellschuss und zur grossen Glocke erscheinen mag. Aber wir sprechen, trotz unterschiedlichen Dialekten, dieselbe Sprache.</p>
<p><strong>Neuer Leiter</strong></p>
<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-40" title="Patrick Feuz" src="http://blog.tagesanzeiger.ch/derneuebund/wp-content/uploads/2009/09/1053711.JPG" alt="Patrick Feuz" width="109" height="127" />Die Chefredaktoren von «Tages-Anzeiger» und «Bund» haben Patrick Feuz, 42-jährig, zum neuen Leiter der gemeinsamen Bundeshausredaktion ernannt. </em><em>Feuz hat an der Universität Bern Geschichte studiert, ist seit 16 Jahren Redaktor am «Bund» und ein profilierter Beobachter und Kommentator des innenpolitischen Geschehens. Zuletzt war Patrick Feuz Chef der «Bund»-Inlandredaktion und stellvertretender Chefredaktor; diese Funktion behält er bei. Feuz ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Soeben ist er auch als Sachbuchautor in Erscheinung getreten: Unter dem Titel «Zwischen uns ein Ocean» hat der Berner Zytglogge-Verlag seine viel beachtete Nacherzählung eines Auswandererschicksals veröffentlicht. Wir wünschen Patrick Feuz viel Erfolg in seiner neuen, anspruchsvollen Tätigkeit.</em></p>
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		<title>Weder links noch rechts</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 07:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Artur K. Vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wird der «Bund», der künftig enger mit dem «Tages-Anzeiger» kooperiert, nach links rutschen?, fragen bange Leser. Oder ist er zum «Sprachrohr der Neoliberalen» geworden, wie in sozialdemokratischen und grünen Kreisen Berns gemäkelt wird? Versuchen wir, mit einer linken Redaktion eine bürgerliche Zeitung zu machen, wie Freisinnige und SVPler spotten? Oder betreiben wir eine unerbittliche Demontage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wird der «Bund», der künftig enger mit dem «Tages-Anzeiger» kooperiert, nach links rutschen?, fragen bange Leser. Oder ist er zum «Sprachrohr der Neoliberalen» geworden, wie in sozialdemokratischen und grünen Kreisen Berns gemäkelt wird?</strong></p>
<p>Versuchen wir, mit einer linken Redaktion eine bürgerliche Zeitung zu machen, wie Freisinnige und SVPler spotten? Oder betreiben wir eine unerbittliche Demontage sozialdemokratischer Mitglieder der Stadt- und Kantonsregierung, wie uns manchmal vorgeworfen wird?</p>
<p>Wo also steht der «Bund» politisch?</p>
<p>Nachdem der «Bund» 1894 das damalige freisinnige Parteiblatt namens «Berner Zeitung» (richtig, so hiess es) übernommen hatte, nannte er sich «Organ der freisinnig-demokratischen schweizerischen und bernischen Politik», 1911 in «Organ der freisinnig-demokratischen Politik» verkürzt. Zwischen 1890 und 1964 waren drei Chefredaktoren Mandatsträger als Stadt-, Gross-, und Nationalräte, zwei auch als kantonale FDP-Parteipräsidenten. Der vor Kurzem verstorbene Paul Schaffroth, Chefredaktor von 1964 bis 1984, war FDP-Grossrat und von 1960 bis 1964 Stadtpräsident von Biel. Unter Schaffroth allerdings vollzog sich die Wende: Er stand für einen unabhängigen, nicht am Gängelband einer Partei laufenden Journalismus. Konsequenterweise trat er 1966 aus dem Grossen Rat zurück.</p>
<p>Doch schon zu Zeiten der deklarierten Bindung an die FDP hielt der «Bund» Distanz. Adrian Sulc, der an der Uni Freiburg eine Arbeit schrieb («Das liberale Gewissen der Bundesstadt – Die Berner Tageszeitung ,Der Bund‘ 1850 bis 2007»), berichtet von Konflikten zwischen Redaktion und Parteileitung und folgert: «Die Funktion eines freisinnigen Parteiblattes hatte der ,Bund‘ nie.»</p>
<p>1958 wurde der Untertitel durch die Formulierung ersetzt, die heute noch gilt: «Unabhängige liberale Tageszeitung». Was aber heisst «unabhängig» und «liberal»? Jede Zeitung ist abhängig: von ihren Abonnenten, die einen Teil des Aufwandes berappen, von den Inserenten, die einen weiteren, meist grösseren Teil beisteuern, von einem Verleger oder einem Verlag, der die wirtschaftlichen und publizistischen Leitplanken legt. Die Unabhängigkeit in unserem Untertitel kann sich also nur auf politische Parteien und Strömungen beziehen. Und da lautet unser Credo: Wir halten zu allen kritische Distanz; wir verstehen uns nicht als Propagandisten, sondern als Beobachter und Kommentatoren.</p>
<p>Weniger leicht ist die Antwort auf die Frage, was es mit dem facettenreichen und oft missbrauchten Eigenschaftswort «liberal» auf sich habe. Die Philosophie des Liberalismus stellt den Einzelnen ins Zentrum, während der Staat zuvorderst die Funktion hat, individuelle Rechte zu gewährleisten; diese sind Voraussetzung für eine demokratische Gesellschaft. Freiheit bedeutet auch, dass der Einzelne Verantwortung übernehmen muss.</p>
<p>Der Liberalismus steht im Weiteren für das Recht auf Privateigentum und Wettbewerb. Er grenzt sich ab gegen den Sozialismus, der Umverteilung und «Sozialisierung der Produktionsmittel» propagiert; gegen den Totalitarismus, der alle Lebensbereiche des Individuums zu regeln und zu überwachen versucht; und vom Anarchismus unterscheidet sich der Liberalismus durch die Auffassung, dass die Existenz des Staates als Garant von Freiheit und Eigentum notwendig ist.</p>
<p>Innerhalb dieser liberalen Grundprinzipien gibt es ein breites Spektrum möglicher Meinungen, die im «Bund» abgebildet werden sollen. Die Meinungsfreiheit und -vielfalt, welche die Grundlage einer freiheitlichen politischen Ordnung bildet, gilt auch auf einer Redaktion.</p>
<p>Handwerklich muss der Journalist einer Reihe professioneller Grundprinzipien genügen. Diese hat zum Beispiel der Schweizer Presserat in der «Erklärung der Pflichten der Journalistinnen und Journalisten» formuliert. Sie enthält Selbstverständliches wie die Maxime, dass sich Journalisten «an die Wahrheit halten» müssen, dass sie keine unlauteren Methoden anwenden, die Privatsphäre der Menschen und die Menschenrechte respektieren müssen. Zudem sollen sie nur Material veröffentlichen, dessen Quellen ihnen bekannt sind. Wichtig ist auch, dass Journalisten «keinerlei Bedingungen vonseiten der Inserenten» akzeptieren sollen.</p>
<p>All diese Prinzipien haben nichts mit einer politischen Ausrichtung zu tun, nichts mit «links» oder «rechts», sondern nur mit der Qualität der journalistischen Arbeit.</p>
<p>Fazit: Der «Bund» wird sich auch in der Zusammenarbeit mit dem «Tages-Anzeiger» an seine liberalen Prinzipien erinnern. Wo wir diese verletzt sehen, werden wir intervenieren. Wir nehmen uns das Recht heraus – und unsere Verleger räumen uns dieses ausdrücklich ein –, weiterhin eigene Meinungen zu entwickeln und zu äussern.</p>
<p>Und für die Meinung der andern muss in einer liberalen Zeitung jener berühmte Satz gelten, der Voltaire zugeschrieben wird und ungefähr so lautet: «Ich teile Ihre Ansichten nicht, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie äussern dürfen.» Wir verlangen von niemandem, dass er sein Leben für die Meinungsfreiheit hergibt; aber «die Freiheit der Information zu verteidigen», wie es der Presserat fordert, bleibt unsere zentrale Aufgabe.</p>
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		<title>Klein, aber fein</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 07:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruedi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab 15. Oktober deckt der «Bund» das regionale Sportgeschehen wieder in Eigenregie ab. Die nationale und internationale Berichterstattung kommt neu vom «Tages-Anzeiger». Die Zeit des Einheitsbreis auf dem Platz Bern ist bald vorbei. Ab dem 15. Oktober bildet der «Bund» das regionale Sportgeschehen wieder selber ab. Im Zentrum der Berichterstattung werden der BSC Young Boys und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_26" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img src="http://blog.tagesanzeiger.ch/derneuebund/wp-content/uploads/2009/08/schweiz_fussball_yb_sion__be210_sup_163124.JPG" alt="Die wichtigste Nebensache der Welt: Sport – hier die Begegnung zwischen Liechti (YB, rechts) und Obradovic (FC Sion) am letzten Sonntag im Stade de Suisse Wankdorf. (Keystone)" title="SCHWEIZ FUSSBALL YB SION" width="640" height="377" class="size-full wp-image-26" /><p class="wp-caption-text">Die wichtigste Nebensache der Welt: Sport – hier die Begegnung zwischen Liechti (YB, rechts) und Obradovic (FC Sion) am letzten Sonntag im Stade de Suisse Wankdorf. (Keystone)</p></div><strong>Ab 15. Oktober deckt der «Bund» das regionale Sportgeschehen wieder in Eigenregie ab. Die nationale und internationale Berichterstattung kommt neu vom «Tages-Anzeiger».</strong></p>
<p>Die Zeit des Einheitsbreis auf dem Platz Bern ist bald vorbei. Ab dem 15. Oktober bildet der «Bund» das regionale Sportgeschehen wieder selber ab. Im Zentrum der Berichterstattung werden der BSC Young Boys und der Schlittschuhclub Bern stehen. Ein vierköpfiges Team wird sich regelmässig mit den beiden unbestrittenen Aushängeschildern der Hauptstadt auseinandersetzen. Claudia Blasimann und Emil Bischofberger schauen dem neuen SCB-Trainer Larry Huras und dessen Team genau auf die Finger. Peter Herzog und der Verfasser dieses Artikels werden genau beobachten, was sich rund um YB tut. Wir werden zwar keine Noten verteilen, doch wir werden das Geschehen auf dem Rasen nicht minder kritisch verfolgen als unsere Kollegen von der «Berner Zeitung».</p>
<p><strong>In jeder Ausgabe eine «Trouvaille»</strong></p>
<p>Was den Regionalsport betrifft, bäckt der «Bund» ab dem 15. Oktober kleinere Brötchen. Das Motto lautet: «Klein, aber fein.» Unser erklärtes Ziel ist es, auf jeder der wöchentlich drei Seiten Regionalsport mindestens eine «Trouvaille» zu platzieren. Diese kann in Form eines interessanten Sportlerporträts, einer Hintergrundgeschichte, eines Features, einer Bestandesaufnahme einer Randsportart oder eines frechen Interviews erscheinen. Die Hauptgeschichte soll in der Regel grosszügig bebildert werden.</p>
<p>Einmal in der Woche kommen die Kolumnisten zum Zug. Sie werfen einen Stein ins Biotop Sport, der hoffentlich hie und da auch grössere Wellen wirft.</p>
<p><strong>Die Pflicht nicht vernachlässigen</strong></p>
<p>Wir wollen aber nicht nur bei den Kürelementen glänzen, sondern auch beim Pflichtprogramm eine gute Figur machen. Pflicht heisst in diesem Fall: Resultate und Fakten. In Zeiten des Internets mag es komisch anmuten, dass wir Teile des beschränkten Platzes, den wir zur Verfügung haben, mit Resultaten, Tabellen und Kurzmeldungen zupflastern. Dem halte ich Folgendes entgegen: Wir sind es unseren sportinteressierten Leserinnen und Lesern schuldig, ihnen am Montag und Dienstag die wichtigsten Resultate aus der Region Bern zu präsentieren. Desgleichen gilt für den Veranstaltungskalender, der jeweils in der Freitagsausgabe abgedruckt wird.<br />
Sieben Seiten Sport am Montag</p>
<p>Das «Bund»-Sportteam ist Teil der«Tagi»-Sportredaktion unter der Leitung von Fredy Wettstein. Diese beliefert unsere Zeitung täglich mit den wichtigsten Informationen aus der nationalen und der internationalen Sportwelt. Wir in Bern sind dafür verantwortlich, dass das Berner Element nicht zu kurz kommt. </p>
<p><strong>Beispiel eins: </strong>Wenn der SCB und der ZSC gleichzeitig spielen, erscheint im «Bund» der Matchbericht über die Zürcher nur klein; der grösste Sportverein hingegen nimmt den prominentesten Platz auf der Eishockeyseite ein.</p>
<p><strong>Beispiel zwei:</strong> YB und Zürich stehen beide vor einem Meisterschaftsspiel; im «Bund» erscheint statt einer Vorschau zum FCZ eine Geschichte zu YB.</p>
<p><strong>Beispiel drei: </strong>Statt den Kloten Flyers und den Rapperswil Lakers widmen wir uns den SCL Tigers und dem EHC Biel.</p>
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		<title>«Bund» bleibt erkennbar</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 09:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Artur K. Vogel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der «Bund» erhält am 15. Oktober ein neues Layout. Doch der Aufbau, die sogenannte Zeitungsarchitektur, soll für Leserinnen und Leser erkennbar bleiben. Philosophien und Untersuchungen darüber, wie eine Zeitung aufgebaut werden solle, gibt es unzählige: Die einen schwören darauf, mit dem Lokalteil einzusteigen; nur mit lokalen Nachrichten seien Leser bei der Stange zu halten. Andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der «Bund» erhält am 15. Oktober ein neues Layout. Doch der Aufbau, die sogenannte Zeitungsarchitektur, soll für Leserinnen und Leser erkennbar bleiben.</strong></p>
<div id="attachment_17" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><img src="http://blog.tagesanzeiger.ch/derneuebund/wp-content/uploads/2009/08/1.jpg" alt="Das Layout ab 15. Oktober ist neu – der Aufbau ändert nur geringfügig. (Adrian Moser) " title="Das Layout ab 15. Oktober ist neu – der Aufbau ändert nur geringfügig. (Adrian Moser) " width="260" height="173" class="size-full wp-image-17" /><p class="wp-caption-text">Das Layout ab 15. Oktober ist neu – der Aufbau ändert nur geringfügig. (Adrian Moser) </p></div>
<p>Philosophien und Untersuchungen darüber, wie eine Zeitung aufgebaut werden solle, gibt es unzählige: Die einen schwören darauf, mit dem Lokalteil einzusteigen; nur mit lokalen Nachrichten seien Leser bei der Stange zu halten. Andere verzichten darauf, im Nachrichtenteil zwischen Ausland, Inland, Wirtschaft und Kultur zu unterscheiden. Der «Bund» hat sich bisher an eine klassische Zeitungsarchitektur gehalten, und wir wollen, dass dies so bleibt: Der amorphen, ungeordneten und unstrukturierten Informationsflut aus dem Internet wollen wir mit einer klassischen, klaren Seitenführung entgegentreten.</p>
<p><strong>Der erste Faszikel</strong> – anderswo nennt man dies «das erste Buch» oder «der erste Bund», was aber zu Verwechslungen mit unserem Namen führen könnte –; der erste Faszikel also beginnt mit der Frontseite und bringt auf der Seite zwei – bei Grossereignissen auch auf mehreren Seiten – ein Thema des Tages oder eine Reportage und am Samstag das traditionelle Samstagsinterview, das Rudolf Burger verantwortet.</p>
<p>Weiter geht es mit den Ausland- und den Inlandseiten – deren Umfang sich gegenüber heute leicht vergrössern wird. Am Faszikel-Ende findet sich eine tägliche Meinungsseite – heute nur am Dienstag und Donnerstag – mit Leitartikeln, Kommentaren und Meinungsbeiträgen von aussenstehenden Autorinnen und Autoren sowie mit den Leserbriefen.</p>
<p>Der erste Faszikel wird von der neuen Zentralredaktion unter Jürg Sohm mit Kolleginnen und Kollegen aus den bisherigen Ressorts Ausland und Inland verantwortet.</p>
<p><strong>Wirtschaft und Sport</strong> bilden, wie bisher, den zweiten Faszikel . Eine verkleinerte «Bund»-Wirtschaftsredaktion unter dem bisherigen Ressortleiter Hans Galli wird sich um das Berner Wirtschaftsgeschehen kümmern und wichtige Ereignisse aus Bern auch für den «Tages-Anzeiger» rapportieren. Andere Wirtschaftsthemen stammen vom «Tages-Anzeiger».</p>
<p>Zuhinterst im zweiten Faszikel folgt der Sport, eine der Neuheiten im «Neuen Bund»: Der Sportteil stammt ab dem 15. Oktober nicht mehr von der «Berner Zeitung». Viel mehr werden wir eine eigene, kleine Sportredaktion unter der Leitung des bisherigen Lokalredaktors und unsterblichen Fussballfans Ruedi Kunz haben, die über alles schreibt, was sich in Bern und Umgebung zuträgt, und über YB- sowie SCB-Heimspiele auch für den «Tages-Anzeiger» und die «Sonntagszeitung» berichtet. Der überregionale und internationale Sport kommt künftig vom «Tagi».</p>
<p>Zwischen Wirtschaft und Sport, auch dies eine Neuheit, findet sich eine Service-Schiene mit Börse, Wetter, TV- und Radioprogrammen.</p>
<p><strong>Stadt und Kanton Bern</strong> finden sich wie bisher im dritten Faszikel, der vom bisherigen Lokalchef Bernhard Ott geleitet wird. Ihm zur Seite stehen zwei stellvertretende Ressortleiter, Reto Wissmann und Simon Wälti. Am Ende des dritten Faszikels statt bisher am Ende der Zeitung wird die bisherige «Letzte» platziert, die Seite mit den vermischten Meldungen.</p>
<p><strong>Der vierte Faszikel</strong> erfährt die radikalste Veränderung. Dort, wo früher die Kulturseiten sowie die «Letzte» zu finden waren, wird es eine tägliche, sozusagen multikulturelle Beilage geben, die den traditionellen Namen «Der kleine Bund» erhält. Neben dem klassischen Feuilleton mit Buch-, Film-, Theater-, Musik-, Tanz- und Buchbesprechungen wird der vierte Faszikel auch Sonderseiten wie «Wissen», «Reisen» oder «Gesellschaft» präsentieren, dazu Elemente aus dem bisherigen «kleinen Bund»: Reportagen, Interviews und so fort.</p>
<p>«Der kleine Bund» wird eine eigene Frontseite bekommen und – als Abschluss der ganzen Zeitung – jeden Tag eine allerletzte Seite mit einem Bildstoff, Kolumnen und anderen kürzeren Elementen. Verantwortlich für den «kleinen Bund» sind Brigitta Niederhauser und Alexander Sury. </p>
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