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	<title>Kommentare zu: 15 Thesen zum Journalismus im 21. Jahrhundert</title>
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		<title>Von: Hans Peter Rubi</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/index.php/36/15-thesen-zum-journalismus-im-21-jahrhundert/#comment-1562</link>
		<dc:creator>Hans Peter Rubi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2012 06:00:12 +0000</pubDate>
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		<description>Diskussion weiter führen! Bundesrat und Parlamentarier haben eine Verantwortung gegenüber der Stimmbürger für ein demokratiegerechtes Mediensystem. Bezahlte, professionelle Journalisten, unabhängig, sind wichtige Akteure. Heute bezahlt der Stimmbürger nicht mehr für Informationen, die er eigentlich nicht will aber trotzdem braucht. Demokratie auf der Basis von Emotionenen und finanzierten Eigeninteressen ist gefärlich. Ebenso Medien abhängig von Werbung und Sponsoren. Medien und Journalismus sind von nationalem Interesse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diskussion weiter führen! Bundesrat und Parlamentarier haben eine Verantwortung gegenüber der Stimmbürger für ein demokratiegerechtes Mediensystem. Bezahlte, professionelle Journalisten, unabhängig, sind wichtige Akteure. Heute bezahlt der Stimmbürger nicht mehr für Informationen, die er eigentlich nicht will aber trotzdem braucht. Demokratie auf der Basis von Emotionenen und finanzierten Eigeninteressen ist gefärlich. Ebenso Medien abhängig von Werbung und Sponsoren. Medien und Journalismus sind von nationalem Interesse.</p>
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		<title>Von: Claudia Stury</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/index.php/36/15-thesen-zum-journalismus-im-21-jahrhundert/#comment-753</link>
		<dc:creator>Claudia Stury</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2012 09:12:10 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, schöne Worte - und nix dahinter!
Gerade bei Euch Mainstream-Blättern vermisse ich den beschriebenen Stil und transparente Kommunikation - ein ehrliches und interessiertes Recherchieren von gegebenen Dingen, die real - hier und jetzt - um uns herum passieren - und dann ein aufrichtiges Weitergeben dieser Recherche-Ergebnisse an die Leser - DAS wäre doch Journalismus, wie er eigentlich gedacht ist. Aber den Pressecodex habt Ihr ja schon vor langer Zeit weit hinter Euch gelassen ...
Doch wer&#039;s noch liest - und auch noch daran glaubt - ist selber schuld!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, schöne Worte &#8211; und nix dahinter!<br />
Gerade bei Euch Mainstream-Blättern vermisse ich den beschriebenen Stil und transparente Kommunikation &#8211; ein ehrliches und interessiertes Recherchieren von gegebenen Dingen, die real &#8211; hier und jetzt &#8211; um uns herum passieren &#8211; und dann ein aufrichtiges Weitergeben dieser Recherche-Ergebnisse an die Leser &#8211; DAS wäre doch Journalismus, wie er eigentlich gedacht ist. Aber den Pressecodex habt Ihr ja schon vor langer Zeit weit hinter Euch gelassen &#8230;<br />
Doch wer&#8217;s noch liest &#8211; und auch noch daran glaubt &#8211; ist selber schuld!</p>
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		<title>Von: Pascal Häusermann</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/index.php/36/15-thesen-zum-journalismus-im-21-jahrhundert/#comment-185</link>
		<dc:creator>Pascal Häusermann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 11:13:10 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für diese klaren Statements in den 15 Thesen. Stil heisst Haltung und liegt konträr zu Design und Oberfläche. Bin ich gleicher Meinung. Wir sollten uns endlich lösen von der Postmoderne und ihrem Dogma der Authentizitätsverneinung. Es geht jetzt wieder ums Lebendige. Um das zu begreifen, braucht&#039;s vielleicht wieder einmal ein Paar Ohrfeigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für diese klaren Statements in den 15 Thesen. Stil heisst Haltung und liegt konträr zu Design und Oberfläche. Bin ich gleicher Meinung. Wir sollten uns endlich lösen von der Postmoderne und ihrem Dogma der Authentizitätsverneinung. Es geht jetzt wieder ums Lebendige. Um das zu begreifen, braucht&#8217;s vielleicht wieder einmal ein Paar Ohrfeigen.</p>
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		<title>Von: Katharina</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/index.php/36/15-thesen-zum-journalismus-im-21-jahrhundert/#comment-111</link>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 18:06:25 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;geprüfte, zuverlässige Information im Kontext&quot; - da könnte ich etwas zynisches bemerken, aber ich lasse es.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;geprüfte, zuverlässige Information im Kontext&#8221; &#8211; da könnte ich etwas zynisches bemerken, aber ich lasse es.</p>
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		<title>Von: Frank Tork</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/index.php/36/15-thesen-zum-journalismus-im-21-jahrhundert/#comment-108</link>
		<dc:creator>Frank Tork</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 12:44:17 +0000</pubDate>
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		<description>-minu ist kein Journalist. Er ist ein Gesamtkunstwerk. Eine wandelnde Installation, ein Basler Original. In einem Baz-Auto rumfahren und gelegentlich eine Kolumne schreiben macht einen noch nicht zum Journi.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>-minu ist kein Journalist. Er ist ein Gesamtkunstwerk. Eine wandelnde Installation, ein Basler Original. In einem Baz-Auto rumfahren und gelegentlich eine Kolumne schreiben macht einen noch nicht zum Journi.</p>
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		<title>Von: Moritz Döbler</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/index.php/36/15-thesen-zum-journalismus-im-21-jahrhundert/#comment-106</link>
		<dc:creator>Moritz Döbler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 08:23:29 +0000</pubDate>
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		<description>Fakten sind Dreck, Nachrichten nicht attraktiv: Das liest sich schön schneidig, aber um welche Nachrichten geht es? Nachrichten, auf deren Grundlage Menschen Entscheidungen treffen, haben selbstverständlich ihren Platz und sind etwas wert. Um einzuschätzen, ob eine Aktie (ein Buch, ein Film) lohnt, brauchen Menschen Nachrichten von Medien, denen sie vertrauen. Dass Zeitungen mehr bieten müssen, nämlich Analyse, Hintergrund, Einordnung, Emotion, Zugehörigkeit und ja, auch ganz besonders Stil, hat doch so einen Bart! Es geht darum, Relevanz für Leser zu schaffen, egal auf welchem technischen Weg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fakten sind Dreck, Nachrichten nicht attraktiv: Das liest sich schön schneidig, aber um welche Nachrichten geht es? Nachrichten, auf deren Grundlage Menschen Entscheidungen treffen, haben selbstverständlich ihren Platz und sind etwas wert. Um einzuschätzen, ob eine Aktie (ein Buch, ein Film) lohnt, brauchen Menschen Nachrichten von Medien, denen sie vertrauen. Dass Zeitungen mehr bieten müssen, nämlich Analyse, Hintergrund, Einordnung, Emotion, Zugehörigkeit und ja, auch ganz besonders Stil, hat doch so einen Bart! Es geht darum, Relevanz für Leser zu schaffen, egal auf welchem technischen Weg</p>
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		<title>Von: Ulf J. Froitzheim</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/index.php/36/15-thesen-zum-journalismus-im-21-jahrhundert/#comment-100</link>
		<dc:creator>Ulf J. Froitzheim</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 21:10:13 +0000</pubDate>
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		<description>Print ist im Prinzip schneller, kürzer, knackiger. Papier kostet nämlich Geld.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Print ist im Prinzip schneller, kürzer, knackiger. Papier kostet nämlich Geld.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ulf J. Froitzheim</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/index.php/36/15-thesen-zum-journalismus-im-21-jahrhundert/#comment-99</link>
		<dc:creator>Ulf J. Froitzheim</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 21:08:08 +0000</pubDate>
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		<description>Wie jede Pauschalaussage spiegelt die Behauptung, die &quot;Glaubwürdigkeit des Journalismus&quot; sei &quot;insgesamt im Keller&quot;, nur ein Vorurteil wider. Es gab immer den Spruch, jemand lüge &quot;wie gedruckt&quot;, es gab immer unseriöse Journalisten, wie es auch Winkeladvokaten, betrügerische Kaufleute oder korrupte Politiker gab.  

Glaubwürdigkeit musste man sich stets verdienen, ob als Anwalt, Redaktor, Kaufmann. Das ist nichts Neues.

Und &quot;unternehmenseigene Kommunikation&quot; ist ganz sicher nicht glaubwürdiger als unabhängiger Journalismus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jede Pauschalaussage spiegelt die Behauptung, die &#8220;Glaubwürdigkeit des Journalismus&#8221; sei &#8220;insgesamt im Keller&#8221;, nur ein Vorurteil wider. Es gab immer den Spruch, jemand lüge &#8220;wie gedruckt&#8221;, es gab immer unseriöse Journalisten, wie es auch Winkeladvokaten, betrügerische Kaufleute oder korrupte Politiker gab.  </p>
<p>Glaubwürdigkeit musste man sich stets verdienen, ob als Anwalt, Redaktor, Kaufmann. Das ist nichts Neues.</p>
<p>Und &#8220;unternehmenseigene Kommunikation&#8221; ist ganz sicher nicht glaubwürdiger als unabhängiger Journalismus.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulf J. Froitzheim</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/index.php/36/15-thesen-zum-journalismus-im-21-jahrhundert/#comment-98</link>
		<dc:creator>Ulf J. Froitzheim</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 20:58:32 +0000</pubDate>
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		<description>So kann nur jemand reden, der Tag für Tag nicht nur im Büro, sondern auch zu Hause am Computer sitzt. Ist das nicht unnötige Stromverschwendung? Es gibt viele Menschen, die wollen in der Bahn, auf der Parkbank oder auf dem Lokus lesen. Soll für die etwa eine Notebook- oder iPad-Pflicht eingeführt werden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So kann nur jemand reden, der Tag für Tag nicht nur im Büro, sondern auch zu Hause am Computer sitzt. Ist das nicht unnötige Stromverschwendung? Es gibt viele Menschen, die wollen in der Bahn, auf der Parkbank oder auf dem Lokus lesen. Soll für die etwa eine Notebook- oder iPad-Pflicht eingeführt werden?</p>
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	<item>
		<title>Von: Ulf J. Froitzheim</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/index.php/36/15-thesen-zum-journalismus-im-21-jahrhundert/#comment-97</link>
		<dc:creator>Ulf J. Froitzheim</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 20:50:18 +0000</pubDate>
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		<description>Was hat die Zeitverzögerung mit online zu tun? Für schiere Aktualität steht der Rundfunk schon seit der Erfindung des Ü-Wagens. Seit es CNN gibt, gilt sogar weltweit, dass die Zeitung mit der Nachricht an sich niemanden mehr überraschen kann. TV war schon da. Online-News waren auch nie schneller als das Radio. (Selbst Twitter ist es nur in Ausnahmefällen, abhängig vom Followerkreis des Twitternden.)
Die Zeitung muss also schon seit Jahrzehnten durch andere Stärken punkten, vor allem durch umfassende, geprüfte, zuverlässige Information im Kontext, aber eben auch die Qualität der Präsentation.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was hat die Zeitverzögerung mit online zu tun? Für schiere Aktualität steht der Rundfunk schon seit der Erfindung des Ü-Wagens. Seit es CNN gibt, gilt sogar weltweit, dass die Zeitung mit der Nachricht an sich niemanden mehr überraschen kann. TV war schon da. Online-News waren auch nie schneller als das Radio. (Selbst Twitter ist es nur in Ausnahmefällen, abhängig vom Followerkreis des Twitternden.)<br />
Die Zeitung muss also schon seit Jahrzehnten durch andere Stärken punkten, vor allem durch umfassende, geprüfte, zuverlässige Information im Kontext, aber eben auch die Qualität der Präsentation.</p>
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