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Kurze Theorie der Leser, dieser Bastarde

Constantin Seibt am Montag den 6. Mai 2013

Vor sehr vielen Jahren, als Volontär im «St. Galler Tagblatt», spielte ich manchmal in Begleitung anderer niederrangiger Redakteure eine Partie Darts. Das Dartbrett nannten wir «Der Leser».

Wir warfen die Pfeile mit echtem Hass: mit voller Kraft und wenig Präzision. Der Hass hatte Gründe. Denn wann immer einer von uns von den Chefs zurechtgepfiffen, zusammengestaucht, umgeschrieben oder heruntergekürzt wurde, dann immer im Namen von ihm: «dem Leser».

Der Leser war ein seltsam doppeltes Wesen: Einerseits dumm wie die Nacht – sobald es nur etwas ironisch oder komplex wurde, verstand er angeblich nicht. Andererseits war er findig wie ein Affe: Sobald etwas um drei Ecken möglicherweise ärgern konnte, strich man es.

Kein Wunder, hassten wir diesen stumpfen, spitzfindigen Bastard.

Ein Wohnzimmer, voll mit betrunkenen Irren

Nur: Hatten die Chefs Recht? Die Leserbriefe scheinen ihre Diagnose zu unterstützen. Fast 90 Prozent funktionieren ziemlich simpel. Entweder: «Ganz meine Meinung – guter Artikel.» Oder: «Gar nicht meine Meinung – warum hat Ihr Chefredaktor Sie noch nicht gefeuert?». Oder im besten, sehr seltenen Fall: «Meine Meinung, von der ich zuvor gar nicht wusste, das ich sie so hatte - hervorragender Artikel.»

Nach der Lektüre von über tausend Leserbriefen hat man den Eindruck, dass Leser ihre Meinungen wie unsichtbare Schwänze hinter sich herziehen. Tritt man auf sie, wird geschrien. Werden sie gestreichelt, bekommt man einen Liebesbrief.

Die Online-Kommentare klingen ähnlich, nur deutlich rauer. Die deprimierendsten von ihnen sind aber nicht die beleidigenden. Sondern die, die komplett vom Thema abschweifen – und einfach irgendetwas daherschreiben. Oft sieht der Kommentarthread aus, als hätte man in sein Wohnzimmer Betrunkene eingeladen, die Monologe halten.

Die Achterbahn

Trotzdem, glaube ich, dass meine früheren Chefs sich mit ihrer Theorie des Lesers fundamental irrten. Der Fehler in ihrer Analyse liegt vor allem in der Ignoranz des Mediums, in dem sie arbeiteten: der Schrift. Das Charakteristische an der Schrift ist, dass sie linear und logisch voranschreitet, dass aber niemand am Satzanfang sagen kann, was am Satzende kommt. Lesen ist ein ähnliches Vergnügen wie Achterbahnfahren: Man gleitet auf Schienen voran und plötzlich geht es rund. Und auf Vergnügen hat noch kein Mensch verzichtet, indem noch ein Hauch von Kind lebt.

Das gilt für alle Leser: von Romanen wie Geschäftsberichten, von Anzeigen oder Tweets, Online- oder Printartikeln. Sie sind alle Kinder, also ernst, neugierig und verführbar. Wirklich zu verärgern sind sie eigentlich nur durch eines: Wenn sie unverführt bleiben.

Köder und Erfolg

Der Autor kann dabei mit sehr verschiedenen Ködern arbeiten. Der Trick mit Sex im Titel des Artikels etwa ist alt, reisserisch und billig, bleibt aber verkaufsfördernd. (Danke, geehrte Leser, für die freundliche Aufnahme des Posts «Sex mit der Chefetage», das in Rekordzeit auf den damaligen Platz 2 der Deadline-Rangliste hinaufschnellte.)

Das Messen von Klickzahlen ist eine grossartige Errungenschaften des Online-Journalismus. Denn die Quote ergibt paradoxe Resultate. Das Reisserische zieht, aber auch Dinge, deren Erfolg zu Printzeiten kein Profi erwartet hätte. So hat etwa der benachbarte Wirtschaftsblog «Never Mind the Markets» verdammt gute Zahlen. Und das, obwohl seine Autoren – Markus Diem Meier, Tobias Straumann und Mark Dittli – in Sachen Komplexität keine Kompromisse machen. Wie die Chefredaktion einmal zugab, hätten derartige Texte keine Chance auf Publikation gehabt, hätte man nicht die Klickzahlen gekannt. Niemand hätte geglaubt, dass derartiges gelesen wird.

Das heisst:

  1. Leser lesen Reisserisches, aber auch das Gegenteil. Leser lesen, was sie interessiert. (Und das kann überraschend Sperriges sein. Mein allererfolgreichster Artikel war ein mir völlig aus dem Ruder gelaufenes Essay über amerikanische Politik von 15'000 Zeichen mit dem sehr unreisserischen Titel «Der rechte Abschied von der Politik» - über 14'000 Leute teilten den Link auf ihrer Facebook-Seite.)
  2. Der Erfolg eines Artikels oder eines Genres kann kaum vorhergesagt werden. Der einzige Test dafür ist die Publikation.
  3. Für Pessimismus in Sachen Publikum gibt es keinen Anlass. Dieses konsumiert manchmal Fast-Food, manchmal Fünf-Gänger, mal Schrott und mal Kunst, so wie jeder vernünftige Mensch auch. Es ist nicht dumm, aber auch nicht beflissen bildungsbürgerlich. Es ist vital.

Das Elend der Kritik

Warum aber dann der oft limitierte Ton in den Reaktionen? Warum wird in den Briefen ausgerechnet der allerbilligste Stoff im Journalismus gelobt oder getadelt – die Meinung? Und warum das aggressive Geraunze und Geschwafel online?

Ein wesentlicher Grund ist, dass – gerade im deutschen Sprachraum – Schreiben immer als Ausdruck des einzigartigen Charakters des Autors begriffen wurde. Also als private Magie. Und nicht als Handwerk. Selbst Schriftsteller haben selten eine Sprache dafür. Sie reden über alles, ausser über die Entscheidungen im täglichen Job. Und ohne Ahnung vom Handwerk bleibt nur das Geschmacksurteil: Gefällt mir. Gefällt mir nicht. Und der logische Schritt zum Verursacher: Ein Typ, der sowas schreibt, gefällt mir nicht.

Neben der ästhetischen, fällt öfter auch die sachliche Debatte flach. Denn Leser haben Privatleben und Beruf. Also nicht die Zeit, ähnliche Recherchen wie ein Journalist zu machen. Kein Wunder, begeben sie sich auf die Ebene, die allen Menschen offen steht: die der Meinung. Denn Meinungen haben fast alle. Sie wachsen wie Haare.

Auch die Aggressivität der Voten ist nicht unentschuldbar. Oft stellen wütende Leser die Legitimitationsfrage: Warum darf der Trottel in einer Zeitung schreiben, und ich nur Kommentare dazu? Von denen einige auch noch zensiert werden? Die Antwort ist für beide Seiten deprimierend: Ein Journalist hat dem schreibenden Amateur nur eines voraus: Jemand bezahlt ihn dafür. Geld ist der einzige Beweis, dass der eine ein Profi, der andere sein Kunde ist.

Kurz: Die Unsitten der Leser, ihr Geraunze, ihr Zweifel an dem Charakter des Journalisten, ihr Triumph bei jedem entdeckten Rechtschreibfehler - alles ist nicht illegitim. Und auch nicht der Fimmel mit den Meinungen. Denn Journalismus liefert mehr als Erkenntnisse und Entertainment, er bewegt sich auch in der politischen Öffentlichkeit: Und hier, im Streit der Meinungen, zählt jede Stimme. Die Argumente sind zwar alles andere als gleich viel wert, die Stimme aber schon.

Doch trotzdem lässt sich aus dem Leserecho selten viel lernen, ausser: Dieser Artikel hat gezündet, dieser nicht. Schlicht, weil die Kritik der Leser nur höchst selten den Kern der Arbeit trifft.

Die Pflicht zu Klarheit, Überraschung und dem Ärgern von Idioten

Was lässt sich daraus für die Praxis schliessen? Folgendes:

  1. Das Erfreuliche an der Unsicherheit des Erfolgs beim Schreiben ist, dass man die Frage ignorieren kann. Ihre Beantwortung lohnt sich nicht. Man wird es schon sehen: aber später.
  2. Der einzig massgebende Leser bleiben somit Sie selbst. Nicht, weil Sie unfehlbar sind. Sondern weil es schlicht vernünftiger ist, mit einem Text zu scheitern oder zu reüissieren, den man auch schreiben will. (Denn wenn Sie im Vornherein Kompromisse machen, können Sie genauso scheitern. Und wenig ist deprimierender, als sich zu prostituieren, ohne dafür bezahlt zu werden.)
  3. Falls Sie trotzdem ein Erfolgsrezept brauchen: Im Prinzip können Sie immer damit rechnen, dass Ihnen jemand zuhört, wenn Sie etwas zu sagen haben.
  4. Und: Setzen Sie im Zweifel auf Kühnheit statt auf Routine. Denn letzteres wird nie ein Publikum hinreissen. Doch jedes Publikum liebt Stunts: grosse Bögen, atemberaubende Recherchen,  Angriffe auf Mächtige, Unerhörtes aller Art. (Auch, wenn es Sie in der Luft zerreisst, falls Sie scheitern.)
  5. Jeder gelungene Text folgt dem Modell der Achterbahn. Daher gibt es nur zwei Pflichten gegenüber dem Leser. Erstens die Pflicht zur Klarheit. Denn niemand setzt sich in eine Achterbahn mit lottrig montierten Schienen. Oder auf Wolken. Sie haben die Pflicht zur Klarheit der Fakten, Gedanken, der Dramaturgie.
  6. Diese Klarheit gilt übrigens nicht für die Meinung. Diese können Sie in der Schwebe lassen, wenn Sie den Rest vernünftig montieren. Denn wenig Fragen, Personen, Probleme sind wirklich eindeutig beschreibbar - sonst wären sie keine.
  7. Was aber zur Klarheit gehört ist oft die Vorgeschichte. Einen der klügsten Sätze über das Publikum äusserte der abgebrühte Profi Karl Lüönd: «Man soll nie mit der Dummheit der Menschen rechnen. Aber immer mit ihrer Vergesslichkeit.»
  8. Die zweite Pflicht ist die der Überraschungen auf dem Weg: egal, ob durch ein Bonbon, scharfe Schnitte, eine Erkenntnis, eine Volte, eine Ohrfeige, was immer: Ein Text, indem nichts passiert, ist sein Eintrittsticket nicht wert.
  9. Lesen Sie die Kommentare zu Ihren Artikeln wie ein Leser Ihre Artikel: Nehmen Sie daran – an Lob, an Tadel, an Ergänzungen – vor allem das wahr, was Sie interessiert. Und ignorieren Sie den Rest.
  10. Bei sehr beleidigenden Kommentaren hilft das dritte Gebot allen Schreibens: «Es ist die heilige Pflicht jedes Schreibenden, Idioten zu ärgern.» Vergleichen Sie kurz Ihren Ärger bei der Lektüre des Kommentars mit dem Zorn seines Verfassers. Und Sie werden sehen: Der Saftsack hat sich über Sie noch weit mehr geärgert, als Sie sich über ihn. Das heisst: Die Bilanz ist positiv. Ätsch.

Und das hoffe ich auch: mit diesen Anmerkungen zur werten Kundschaft meine heilige Pflicht erfüllt zu haben. Nun liegt der Ball bei Ihnen. Für einmal können Sie unzensiert kommentieren.

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67 Kommentare zu „Kurze Theorie der Leser, dieser Bastarde“

  1. Hans Affentranger sagt:

    Kleines Plädoyer für den gestressten Leser:
    Auf dem Tischchen liegen zwei angefangene Bücher, ein Medi-Beipackzettel und viele Werbe-Prospekte.
    Ausserdem läuft auf dem Compi ein Lokalradio und ein Blog ist angeklickt. Das Geschirr ist eingeweicht und die Milch fehlt für den bereitgestellten Kaffee. Heutzutage muss man früh aufstehen um allem gerecht zu werden.
    Vielleicht klingelt bald der Milchmann.oder die Postfrau …

  2. Irene Imboden sagt:

    Kein Kommentar!

  3. Egon Putzig sagt:

    Guten Tag Herr Seibt. Interessant wäre Ihre Reaktion, wenn auf diesen Artikel gar keine Kommentare der trunken monologisierenden Leserschaft eingehen würden.

    • Constantin Seibt sagt:

      Das wäre nur gerecht. Denn mit den letzten zwei Zeilen sind die verehrten Leser in eine scheusslichen Double-Bind-Situation gesetzt.

      • Hans Affentranger sagt:

        Guten Morgen Herr Seibt,
        früher, als ich noch arbeiten musste, habe ich auch etwa um 10 Uhr angefangen; heute wo ich nicht mehr müsste – leide ich unter “seniler Bettflucht” oder zuwenig Alkohol-Gelage am Vorabend.
        Aber wie meinte schon einer von den Pestalozzi’s: “Auf die Bäume – ihr Affen”…

  4. Don Diego sagt:

    Ist es anderen auch schon so ergangen,dass sie sich gesagt haben”leck mich,wozu schon soll ich auch noch meinen Senf zum Thema geben? Hat ja genug andere!Aber, die sollen wissen, dass…und schon steht wieder ein Kommentar???Obwohl vielmals die Zensierung nicht nachvollziehbar ist,ist das Leserforum als Wiedergebung der Volksmeinung(Mehrheit)sinnvoll.Doch die Frage gerade bei politisch/gesellschaftlich relevanten Themen ist ja meist:Werden die Kommentare von den entsprechenden Interessegruppen a)gelesen b)wahrgenommen und c)eventuell gar beherzigt?Da habe ich meine Zweifel. ZEILENENDE und AUS!

  5. Kiki sagt:

    Nicht jeder klug und interessant geschriebene Artikel ist von Constantin Seibt. Aber jeder (mir bekannte) Artikel von Herrn Seibt ist klug und interessant geschrieben. Danke für Ihre Arbeit, die mir als Leserin viel Vergnügen bereitet und mich meist gedanklich herausfordert andere Blickwinkel nicht nur einzunehmen, sondern auch zu verstehen.

  6. Linda Sue sagt:

    ……war sehr amüsant zu lesen, vielen Dank für diesen morgendlichen Achterbahnritt, jucheeee, aber jetzt muss ich weiter bechern, denn ich bin noch fast nüchtern und das ist beim Kommentare tippen ein absolutes NO GO……..

  7. Pavel Doubrovnik sagt:

    Dieser Autor hat sie nicht mehr alle und gehört umgehend gefeuert!

  8. Neru Kaneah sagt:

    Der Troll in mir sagt: “Langweilig, Text doof, Autor nix zu scheißen”

    Der unterfinanzierte Blogger, Kommentator und Besserwisser in mir sagt: “Selbstverliebte Strukturverliebtheit als Symptom einer ganzen Gattung aussterbender Feuilleton-Schwurbulanten.

    Der belesene Kritiker in mir sagt: “Seibt, ja um Gottes Willen, warum fehlt denn das Gedicht von Tucholsky. Ich reiche es aber gerne nach:

    O hoch verehrtes Publikum,
    sag mal, bist du wirklich so dumm…?
    So dumm, dass in Zeitungen früh und spät,
    immer weniger zu lesen steht?

    Der Fan in mir gröhlt: “Mach das noch mal! Mach das noch mal.
    XD

  9. Adrian Schweizer sagt:

    Und schon wieder ein Fehler gleich am Anfang, im Titel. Schwupps zu den Kommentaren. Lieber Herr Seibt, am Wochenende hatten Sie offenbar einen öffentlichen Auftritt. (Hab das irgendwo im Netz gelesen, ich besuche ja keine staatlich subventionierten Lokale mehr, seit ich meine Ausbildung beendet habe.) Da sollen Sie vor dem hohen Gericht die Frage gestellt haben, ob eine Zeitung gut sei, wenn sie sich gegen den Mainstream stelle bzw. ob es ein Merkmal für Qualität sei, eine andere Meinung als die Mainstreammedien zu vertreten. Die Frage darf man stellen. Bloss, sie war nicht Prozessgegenstand.

  10. Habe Sie, Constantin Seibt, auf Ihrer “Leserseite” mit etlichem Kopfnicken bis zum Schluss begleitet. Immerhin! Während meinen journalistischen Lehrjahren bei der damaligen LNN ging auch ich auf die Suche nach Leser-Reaktionen. Am Morgen in den Cafés, wo die LNN auflag. Wenn ein Leser oder eine Leserin beim Blättern auf einer Seite hängen blieb, näherte ich mich diskret und hoffte, dass ich meine erspähe und nicht wie meistens: Die Leserbrief-Seite!

  11. Auguste sagt:

    hmm…, “jeder einzelne ein idiot, alle zusammen ein genie!”, so lautete billy wilder’s fazit zum thema kino-publikum, was aber auch ohne grosse abstriche über den leser, bzw. die leserschaft – ja sogar über das hiesige stimmvolk – gesagt werden könnte.

    das abschweifende in kommentar-threads könnte man mit etwas wohlwollen auch als eine “vertieftere” auseinandersetzung mit dem text ansehen. weiss man denn als autor, was sein text beim leser alles hervorrufen/anrichten kann? jede reaktion ist eine gute reaktion, auch wenn sie manchmal noch so unterirdisch daherkommt.

  12. Zu rechnen ist auch mit einer neuen Sicht auf die Information (s. Kognitionstheorie). Der Journalist ‘überträgt’ keine Information mehr, das ist inzwischen eine unwissenschaftliche Vorstellung. Er ‘triggert’ vielmehr Selbstgewissheiten (‘Frames’) im vorgefestigten ‘Denkraum’ seines Lesers. Die Information ist ganz und gar auf die Leserseite gewandert. Der Leser weiß alles schon – vor allem weiß er alles besser, und so reagiert er dann auch auf den Lektürereiz. Das gilt übrigens für alle – nicht nur für den ‘Pawlow’schen Lesepöbel’ …

    • Lesepöbel sagt:

      Um das auch dem Lesepöbel verständlich zu machen: Der “limitierte Ton in den Reaktionen” entspringt der Limitierung des lesenden Pöbels. Man liest was man iest, und es gibt nichts Neues unter der Redaktionsfunzel.
      Wieviel Prozent der Leser sollen sich eigentlich über die falschen Sachaussagen und Kurzschlüssige “Recherchen” aufregen, statt über billige Meinungen, damit die Herren Journalisten ihre Beschränktheit bemerken und aufhören, eine unverstandene Welt zu erklären? Man hat’s schon schwer, so als Priester im informationstechnischen Pantheismus.

      • Constantin Seibt sagt:

        Fügen wir also dem Lesepöbel noch den Schreibpöbel hinzu. Edle Leute halten sich sowieso von diesem schmutzigen Gewerbe fern, wo halbe Ideen in einem zu Viertelideen im anderen Kopf werden… bzw, weil Herr Jarchow Recht hat, Viertelideen im einen die halbe Idee im anderen Kopf stützen.

  13. Michael sagt:

    Mich erstaunen die Leserzahlen von Never mind the markets überhaupt nicht. Es gab zuvor schon ein ähnliches Blog in Deutschland (hiess weissgarnix und ist mittlerweile geschlossen), das ein grosser Lesererfolg war.
    (Dachte eigentlich nmtm sei da abgeschaut…)

    Ideale Voraussetzungen für viele Kommentare: jeder ist irgendwie betroffen, gibt keine gute Erklärung/Theorie.

  14. Norman Scherzinger sagt:

    Soll dieses Blog, und damit meine ich nicht nur diesen Beitrag, ein Anstoß zu Diskussion sein über die Medien im 21. Jh? Falls Ihre Antwort ja ist, Herr Seibt, ärgere ich mich v.a. über die 600 Zeichen Kommentarbeschränkung. Bei NMTM sind es 2000 Zeichen und die Diskussion ist intensiv. Deshalb eben die übliche alkoholisierte Beschränkung: Spannender Artikel, ein bisschen selbstverliebt und beim Wort XY haben sie einen Apostroph vergessen.

    • Constantin Seibt sagt:

      Werter Herr Scherzinger, eigentlich versuche ich ja nur meine Leser durch Buchstabendiät vor meinen Fehlern zu bewahren: Länglichkeit und Selbstreferentialität. Im dringendsten Fall können Sie ja nach dem Prinzip Maschinengewehr drei, vier Kommentare hintereinanderschreiben.

    • Hans Affentranger (Lese-Peuple) sagt:

      Verliebt ist besser – als Nicht-verliebt. Das ist wie mit den Selbstgesprächen – oder dem Sex.
      Ausserdem soll es Euphorie erzeugen. Aber euphorisch ist nicht das gleiche – wie manisch – oder nur ein Teil davon.

  15. Christian sagt:

    Und, wie ist die Klick-Quote?

    • Constantin Seibt sagt:

      Der Artikel hier läuft – mit bisher 12000 Views in 32 Stunden – anständig, aber nicht überwältigend. Nur oberes Mittelfeld. Und kaum Twitter-Echo. Was mich etwas überrascht, weil a) Themen normalerweise stark ziehen, in die der Leser direkt involviert ist. b) Weil ich extra das Bastard-Wort in den Titel geschrieben habe, um Neugierige und Empörte anzuziehen. (“Kurze Theorie der Leser” hätte ich ohne diese Spekulation getitelt).
      Somit: So la la, nicht übel, aber auch nicht berühmt.

      • Norman Scherzinger sagt:

        Vielleicht liegt es daran, dass Sie für einmal das Wort „gottverdammt“ im Titel vergessen haben. Meines Erachtens hätten Sie aber gerade bei diesem Beitrag korrekterweise von „diesen gottverdammten Bastarden“ sprechen müssen. Einerseits hätten Sie dadurch die Akkuratesse des Beitrags erhöht, andererseits wäre es Ihnen gelungen verschreckte Protestanten und inquisitorische Katholiken an Bord zu holen, Menschenschläge, die sich zwar im Internet tummeln, aber nur bei bestimmten Reizwörtern auch tatsächlich klicken.

    • Christian sagt:

      12 000 ist ne gute Quote. Mehr wäre schon fast Nordkorea.

      • Constantin Seibt sagt:

        Hm, andererseits hat die Printzeitung 500000 Leser. Wir singen hier tief im Special-Interest-Brunnen.

        • Christian sagt:

          500 000 Leserinnen und Leser. Theoretisch. Die jahrelange Sicherheit der Printmedien, jeder Scheissartikel im eigenen Blatt werde aiuch von 500 000 Menschen gelesen, hat sie und die Werbekunden so träge gemacht, dass das Internet leichtes Spiel hat(te). Ein Artikel im Tagi wird vielleicht von 2 oder 3 000 Menschn gelesen, der andere mehr, der andere noch weniger.
          12 000 sind ne gute Quote. Kannst den Blog an Schawinski verkaufen, hehe.

  16. Earl sagt:

    D̡̨̛̥͔͈̱̝̞̑͛̿͌̐į͈̮͚̖̘̬̼̘̀̆ę͚͇̦̓͗̚s͕͚̹̼̦̑̂̈ͦͯ͑ ̺̩͉̪̖͔̼͆͐̊͗̏ͣ̑͡i̙̹͉̅ͮͫ̎͜s̨̯̩̥̼̬̣̰͖̆̓͊̓ͧ̊t̛͔͖̫̼͂͊ͧ̿͂̒ͧ̕͢ ̛̙͇̬̳͋̕ë͉͖̝̲̫͎͕́̊ͮ̅̈́́̚ͅi̗̗̮̮ͭ̅̽͒̎̈́ń̴͙̮̘̪ͥͪ̔̉̾̇̚̚ ̝̝͍̜̾ͧͧ̈́ͨ̂̏̍G̞̦͓̣͇̋̆̃̑ͥ̐ͅr̨͈̼̦͓̤͂̆̅̂͢ạ̧̡̞͆̈̌̎f̡ͫ͆͂̅ͪ̑̄̿̌҉͙̙f̷͎͔̟̰̲̹͍̩̅͗͒͗ͧ̊͋̊ȉ͕̉ͫ͂̔̏̚͡͡t̛̲̩̳̬͕̱̩̅͑͂͡t̶̶̢̝̪͍͈̯̽ý̰͖̗̿̓̓̒͜

  17. MaroV sagt:

    Das Problem sind doch einfach all die Ausländer und die Alt-68er, die mit ihrer Kuscheljustiz unsere Sozialschmarotzer durchfüttern.

    • Constantin Seibt sagt:

      Dieses Problem wäre längst beseitigt, wenn in den Schweizer Redaktionen nicht aussliesslich Kommunisten sitzen würden.

  18. Otto Hildebrandt sagt:

    Ganz schön schwer, bem gegenseitigen Schulterklopfen der feinsten Feullietonköpfe der Republik nicht das große Kotzen zu bekommen. Es ist doch die zunehmende konsequent subjektive Herangehensweise des neudeutschen Journalismus und seiner Faktenresistenz, die die Auseinandersetzung auf Meinungen geradezu herausfordert. Die Texte von Herrn Seidel in der FAS sind geradezu prototypisch für diese Art des Journalismus. Nicht uninformiert, aber immer blasiert. Daß er Kommentare nach dem Prinzip “alles was mir nicht frommt, wird ignoriert” liest, hätte er gar nicht zu schreiben brauchen.

  19. Jeeves sagt:

    “Denn Meinungen haben fast alle. Sie wachsen wie Haare.”
    Steve McQueen (oder war’s Clintwood?) hat da was deftigeres auf Lager: “Meinungen sind wie Ar’chlöcher; jeder hat eins”

  20. Philipp Rittermann sagt:

    der leser will das lesen was er lesen will.

  21. - Die Armut derer, die ihr Publikum für gebildet halten, wird den Reichtum jener, die es für dumm verkaufen, immer um ein Vielfaches übersteigen – Matthias Schumacher

    • Constantin Seibt sagt:

      Ehrlich gesagt, gehhertes alter Ego, glaube ich das Gegenteil. Die traurige Wahrheit ist, dass viele erfolgreichen Knalltüten ihren Knall von Herzen auspacken, etwa Softicemaschinen wie Kurt Felix, Paolo Coelo oder Udo Jürgens. Natürlich haben auch raffinierte Täuscher Erfolg. Aber nur einige. Und so viele bleiben trotz aller Abgefeimtheit im Dunkel. Seufz. Es gibt kein sicheres Erfolgsrezept.

  22. Norman Scherzinger sagt:

    Herr Seibt, Sie schreiben: „Ein Journalist hat dem schreibenden Amateur nur eines voraus: Jemand bezahlt ihn dafür. Geld ist der einzige Beweis, dass der eine ein Profi, der andere sein Kunde ist.“ Ich frage Sie: Darf das so sein? Im Weltwoche-Prozess wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass die Medien die „vierte Gewalt“ seien. Sie haben demnach einen staatstragenden Auftrag. Derzeit befindet sich die Presselandschaft jedoch im Niedergang. Entsteht daraus nicht auch eine grundsätzliche Gefahr, die über den bedauernswerten Verlust von Arbeitsplätzen hinausgeht?

    • Norman Scherzinger sagt:

      Ihre Ausführungen zum journalistischen Schreiben sind immer sehr lesenswert. Sie zeigen schön, mit welchen sprachlichen Tricks man zum Erfolg (zum guten Text) kommt. Was ist aber mit den Inhalten? Was ist mit der Informationsvermittlung? Was ist mit dem Auftrag der vierten Gewalt? Ich bin kein großer NZZ-Leser, aber etwas, das ich an dieser Zeitung immer geschätzt habe, ist ihre Unaufgeregtheit. Egal was geschieht auf der Welt, man verliert nicht den Kopf an der Falkenstrasse, sondern berichtet im immer gleichen, unterkühlten Ton. Ist das nicht auch etwas wert?

      • Constantin Seibt sagt:

        Nun ja, dafür versagt die NZZ regelmässig, wenn wirklich etwas passiert: beim Fall der Berliner Mauer brachten sie nur einen Einspalter, die Bedrohung der SVP für den Liberalismus sahen sie nicht, die Finanzkrise begriffen sie nicht, selbst als das Finanzsystem bereits fast zusammenbrach. Unaufgeregtheit ist noch lang nicht Urteilsfähigkeit.
        Und deshalb ist Journalismus auch ein interessanter Beruf: Weil er wirklich schwierig ist.

        • Constantin Seibt sagt:

          PS: Presse und Demokratie ist ein weites Feld. Ich versuche mich hier auf das Handwerk zu konzentrieren, also nicht vom gemeinsamen Haus, sondern von der Maurerkelle. Irgendjemand muss auch das tun, denn im Alltag denkt man nicht an Wohnpolitik oder Demokratie, sondern an den nächsten Stein oder Text.

          • Norman Scherzinger sagt:

            Das ist ein schöner Vergleich. Trotzdem meine Nachfrage: Wenn der Stil Teil der Nachricht ist, liefern Sie dann nicht viel eher den Mörtel als die Kelle? Den Mörtel kann man aber nicht vom Haus trennen… Die Feder ist mächtiger als das Schwert. Ist es daher vielleicht sogar wünschenswert, dass nicht alle Journalisten über eine derart starke Feder verfügen wie Sie? In dieselbe Richtung geht mein Hinweis auf die NZZ: Wäre es vielleicht doch ein legitimes und wünschenswertes journalistisches Konzept, jede Nachricht im immer gleichen, langweiligen Kleid zu präsentieren?

          • Norman Scherzinger sagt:

            Aber wahrscheinlich führt das, was ich hier einwende zu weit. Sie haben Recht, wenn Sie sich ums Handwerk kümmern wollen. Es kommt zu kurz.

        • Norman Scherzinger sagt:

          Da gebe ich Ihnen Recht. Meine Absicht war es nicht, die NZZ an sich zu huldigen. Was in den meisten Medien passiert, ist doch aber gewissermaßen das Gegenteil vom NZZ-Mauerfall: Die Mauer fällt täglich.

          • Constantin Seibt sagt:

            Sie irren mit der Annahme, dass es wünschenswert ist, wenn sich die Presse grau in grau ausdrückt. Die Welt wäre ein besserer Platz, wenn Dummheiten und Schurkereien wenigstens brillanter gesagt würden. Und dann bedeutet Stil ja nicht: alles laut oder funkelnd zu machen. Sondern einen Massanzug zu schneidern: also die Dinge passend zu sagen.

          • Norman Scherzinger sagt:

            Sie haben mich ja überzeugt! Stutzig gemacht hat mich nur, dass man viele Ihrer Tipps auch vom literarischen Schreiben kennt (z.B. Maßanzug). Und da frage ich mich: wo liegt der Unterschied zum Journalismus? Nehmen wir das Beschreiben der äußeren Erscheinung. Da haben sie das witzige Beispiel des gemorphten Kompromisses gegeben, die augenfälligste Beobachtung der Pressekonferenz. In einem literarischen Kontext fände ich es auch legitim, so etwas zum Gegenstand zu machen. Aber in einem journalistischen Text? Läuft man nicht Gefahr, Dinge nur des Stils wegen zu schreiben, die gar nicht so sind?

          • Norman Scherzinger sagt:

            Oh, erst beim zweiten Lesen ist mir Ihre Provokation aufgefallen: “Die Welt wäre ein besserer Platz, wenn Dummheiten und Schurkereien wenigstens brillanter gesagt würden.” Glauben Sie das wirklich? Oder ist das ein Scherz (Ironie ist immer so schwer zu lesen). Das müssen Sie erklären.

  23. Christian sagt:

    ” Es gibt kein sicheres Erfolgsrezept.” Definieren Sie Erfolg im Mediengeschäft, Constantin Seibt, unter der Berücksichtigung der Begriffe:
    – Quotengeilheit
    – Aufrichtigkeit
    – nachhaltige Wirkung
    – Erfolgsdruck (Wachstum) im Journalismus im Verhältnis zur Unmöglichkeit des permanenten Wachstums (Wirtschaft).
    – Zufriedenheit

    Und: ” Es gibt kein sicheres Erfolgsrezept.” Frage: Wenn es eines gäbe, wie würden die Resultate gemessen werden, da es ja ein todsicheres Instrument zum Erfolg gäbe, das letztlich käuflich ist?

  24. Constantin Seibt sagt:

    Sagen wir’s so: Die wirklichen Profis wissen, dass sich Unschuld besser verkauft als Abgefeimtheit; die Zyniker in dem Business verstehen ihr Geschäft nur höchst begrenzt.

  25. MaSs sagt:

    Das ist keine “kurze Theorie”. Ich (als gestresste Redakteurin und Leserin) habe nach der Hälfte die Lektür aufgegeben.

    • Constantin Seibt sagt:

      Gratuliere. Sie sind nicht auf einen meiner Lieblingstricks hineingefallen, Zeitangaben am Anfang eines Artikels völlig unrealistisch anzugeben. Oder eben nur halb. Und dadurch haben Sie wertvolle Lebenszeit gespart, um obigen Kommentar zu schreiben.

      • Es ist ähnlich wie mit den Rednern, die nach einem Viertel ihres Monologs verkünden: “Ich komme jetzt zum Ende meines Vortrags”. Um dann noch eine halbe Stunde weiterzusabbeln …

  26. lora kamm sagt:

    Seibt-mental gefangen in seiner MännerWelt-gibt vor, was sich folgerichtig in allen Kommentaren spiegelt: 90% Männer fühlen
    sich angesprochen. Diese wiederum geben sich ihr tägl. Stelldichein in medialen Männerforen, bestätigen sich gegenseitig, machen
    sich an und abe, erklären sich und uns (Frauen) ihre Welt. In Seibt’s Text gibt’s ausschliessl. den Autor, Verfasser, Verursacher, Schriftsteller, ein Profi, ein Kunde, Chefs, Redakteure, Leser, Leserbriefe (wie wahr!), alle Leser, “die verehrten Leser”…
    Journi-Frauen: Ist meinungsmachende Männerdominanz Tagi-intern nach wie vor kein Thema !

  27. lora kamm sagt:

    “Nun liegt der Ball bei Ihnen. Für einmal können Sie unzensiert kommentieren” (Seibt)
    Und: Wo ist mein Kommentar????????????????
    Unterliegt er trotz versprochener Nicht-Zensur der Zensur weil er selbstverliebte MännerSchreibe
    kritisiert (und auch belegt), statt ihr zu huldigen?
    (TA-Zensur ist dann, wenn frau Männerkommentare und sexistische Texte stört)

  28. Juhee sagt:

    Darf/soll sich die Leserin auch angesprochen fühlen? – schade, dies, heut…ansonsten läse (?) ich sie gern, herr seibt.

  29. Katharina sagt:

    “Für einmal können Sie unzensiert kommentieren” und die Zeichenbegrenzung ist eigentlich die Essenz dessen, was Ihre Theorie des Lesers – oder soll ich sagen, die Haltung dieses Hauses im Allgemeinen gegenüber Lesern, ausdrückt.

  30. Bruno Bucher sagt:

    Slow Food wurde erfunden weil McDonalds schuld ist, nicht wegen ihrem Fast Food, sondern weil die italienischen Bauern nur noch Eisbergsalat anbauten. Die vielen anderen Sorten gingen vergessen und mit ihnen nahm die allgemeine Geschmacksunfähigkeit zu. Salat hat nicht zu schmecken, nur zu knacken. Ein Kommentator wünscht sich die unaufgeregte Art der Benachrichtigungen und erwähnt die NZZ. Ich denke dabei an die SDA. Sie ist im Land für Eisbergnachrichten zuständig. Die Restprinttitel für deren Verbreitung. Constantin Seibt, Christof Moser letzte Mohikaner der Slow Storys. Hosianna!

  31. Werner Meier sagt:

    Schreiben Sie, was Sie schreiben wollen und was Ihre Gedanken bewegt. Und so wie Sie’s wollen. Wer es interessiert, der liest es, wer es nicht interessiert oder sich darüber ärgert, der merkt sich Ihren Namen und vermeidet Ihre weiteren Publikationen. Ganz einfach. Aber beugen Sie sich ja nicht dem süffigen Boulevard, sonst muss ich Ihr Blatt ganz meiden.

  32. irene feldmann sagt:

    jeder birgt den idioten und das genie, fragt sich nur gerade, wer liest!!!!

  33. Sehfahrer sagt:

    Leider habe ich Ihren Blog erst heute entdeckt, aber immerhin habe ich ihn entdeckt. Hier sind sogar die Leserkommentare fast ebenso interessant wie die Artikel, so dass ich sicher öfters noch vorbeirauschen werde. Selbstverständlich von dem Bemühen gefolgt, Ihre Ideen in der Praxis auszuprobieren.

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