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Briten wohnen im Seefeld, Portugiesen in der Hard

Von Iwan Städler, 11. März 2015 82 Kommentare »
In der Stadt Zürich leben Einwanderer aus 169 Ländern. In welche Quartiere ziehen sie?

Fast ein Drittel aller Einwohner der Stadt Zürich haben keinen Schweizer Pass – dafür einen deutschen, italienischen oder einen der 167 weiteren Nationen, die hier vertreten sind. Wer sind diese Menschen und wo wohnen sie?

Ein Blick in die Statistik zeigt, dass der Ausländeranteil seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs stark gestiegen ist – von 7 auf 32 Prozent. In den dreissig Jahren zuvor ist er allerdings noch stärker gesunken. Lebten doch kurz vor dem Ersten Weltkrieg anteilsmässig mehr Ausländer in der Stadt als heute (1912: 34,2 Prozent).

Vor allem Deutsche zog es damals nach Zürich. 21 Prozent aller Einwohner stammten seinerzeit aus dem nördlichen Nachbarland. Heute sind es mit 8 Prozent deutlich weniger. Dies reicht aber bei weitem, um erneut die grösste Ausländergruppe zu stellen.

Die zweitgrösste Gruppe – jene der Italiener – ist mit einem Bevölkerungsanteil von 3,5 Prozent nicht einmal halb so gross. Vor zwanzig Jahren war dies noch anders. Damals lebten doppelt so viele Italiener wie Deutsche in Zürich. Seither hat sich die Zusammensetzung der ausländischen Bevölkerung stark verändert: (Zur Vollbildansicht)

Ein Vergleich der Quartiere zeigt, dass der Ausländeranteil heute in Schwamendingen-Mitte am höchsten ist. Über 40 Prozent haben hier einen fremden Pass. Auch die Quartiere Hard, Lang­strasse und Seebach sind bei weniger gut verdienenden Ausländern beliebt, weil dort die Wohnungen noch relativ günstig sind.

Am wenigsten Fremde trifft man dagegen im Friesenberg-Quartier. Hier hat nicht einmal jeder Fünfte einen ausländischen Pass. Das hängt wohl damit zusammen, dass es am Friesenberg viele Genossenschaftswohnungen gibt. Sie ziehen eher Familien und langjährige Mieter an. Überdies muss man für eine solche Wohnung das Genossenschaftswesen gut kennen, was Einheimische begünstigt.

In den letzten fünf Jahren ist der Ausländeranteil am Friesenberg gar noch gesunken. Stark gestiegen ist er dagegen in den Quartieren Seefeld, Mühlebach und Enge. Dort ziehen immer mehr Deutsche, Briten und Amerikaner hin. Sie verdienen in der Regel besser als die Schweizer, können sich dadurch höhere Mieten leisten und verdrängen so Einheimische aus den attraktiven Quartieren rund ums Seebecken.

Doppelte Gentrifizierung

Eine solche Verdrängung ärmerer Schichten nennt man Gentrifizierung. In den letzten zehn Jahren hat sie den Ausländeranteil in den begehrtesten Quartieren um mehr als acht Prozentpunkte in die Höhe schnellen lassen. Genau den gegenteiligen Effekt bewirkt die Gentrifizierung in Stadtteilen, in welchen die Mieten noch günstiger sind – etwa in den Quartieren Hard, Gewerbeschule und Sihlfeld. Dort ersetzen Schweizer weniger gut verdienende Ex-Jugoslawen, Türken und Italiener. Entsprechend sinkt in diesen Quartieren der Ausländeranteil.

Besonders stark fiel er um die Jahrtausendwende im Escher-Wyss-Quartier. In nur fünf Jahren sank hier die Ausländerquote von 44 auf 26 Prozent. Inzwischen steigt sie wieder, weil jetzt gut verdienende Deutsche, Franzosen und Österreicher in den aufgewerteten Stadtteil ziehen. Hier können Sie die Entwicklung in allen Quartieren nachverfolgen:

Und hier finden Sie für jeden Stadtteil aufgeschlüsselt, welche Nationalitäten wie stark vertreten sind:

Noch genauer illustriert die untenstehende Karte die Ausländerdichte, die auch innerhalb der Quartiere variiert. Darüber hinaus zeigt sie für die wichtigsten Nationalitäten, in welchem Stadtteil diese am stärksten vertreten sind. Bei den Portugiesen ist dies zum Beispiel in der Hard der Fall, wo sie 6,9 Prozent der Quartierbewohner ausmachen. In Oberstrass hingegen kommen die Portugiesen nur auf 0,4 Prozent. Die Briten wiederum zieht es vor allem ins Seefeld (3,1 Prozent), kaum aber nach Hirzenbach (0,3 Prozent).

Balken

 

Generell bevorzugen Angelsachsen eher teurere Quartiere. Dasselbe gilt für Zuwanderer aus Österreich und Frankreich. Letztere wohnen auffällig häufig in Fluntern, von wo sie schnell in der französischen Schule in Gockhausen und in der französischen Kirche an der Hottingerstrasse sind.

Ganz anders verhält es sich bei den Einwanderern aus Südeuropa. Sie verdienen in der Regel schlechter, weshalb sie sich in Quartieren mit günstigeren Wohnungen niederlassen. Wer schon vor längerer Zeit zuzog, wohnt vor allem in den Quartieren Hard, Altstetten und Langstrasse. Wer später kam, suchte eher in den nördlichen Quartieren Hirzenbach, Schwamendingen-Mitte, Saatlen oder Seebach eine Bleibe.

Aber auch Bekanntschaften spielen eine wichtige Rolle. Dadurch bilden sich Schwerpunkte gewisser Nationalitäten.

«Oft ziehen Migranten in die Nähe von bereits ansässigen Landsleuten» Judith Riegelnig, Statistik Stadt Zürich

Die Deutschen sind im Oberstrass-Quartier am stärksten vertreten. Dort stammt mehr als jeder achte Einwohner aus Deutschland, während dies in Friesenberg nicht einmal bei jedem Fünfundzwanzigsten der Fall ist. Im Vergleich zu anderen Nationen verteilen sich die Deutschen aber relativ gleichmässig über die Stadt. Aufgrund ihrer grossen Zahl sind sie mit Ausnahme von Hirzenbach, Hard und Saatlen in allen Quartieren die stärkste Ausländergruppe.

82 Kommentare zu “Briten wohnen im Seefeld, Portugiesen in der Hard”

  1. Klaus W sagt:

    Hey, ich als Einwanderer aus Deutschland muss sagen, dass es mir recht egal ist welche anderen Staatbürger um mich wohnen. Ich denke die meisten, wenn nicht gar alle, haben sich in der Schweiz eingefunden, weil sie auf der Suche nach Arbeit waren. Hier gibt es auch wesentlich mehr Stellenangebote als z.B. in Ostdeutschland (da wo ich herkomme). Studenten über Praktikumsstellen oder Fachleute in Kaderstellen werden ja auch gerne gesehen. Wieso dann keine Teilzeitarbeiter.

  2. Kunio sagt:

    Also ohne Ausländer insbesondere unsere deutschen Kollegen könnten wir oftmals gar kein Ultimate Frisbee Training durchführen. Nehmen wir nur letzten Freitag: 8 Personen waren anwesend und 5 davon kamen aus Deutschland. Ich möchte nur noch mal daran erinnern, dass es ohne die fleissigen Ausländer schon lange nicht mehr funktionieren würde in der CH. Und dass die Gehälter / Löhne etc. so hoch sind hat ja diverse Gründe (Lebenskosten, Mieten, Servicekosten sind horrent hoch). Zudem würde sich auch keiner aus München, Hamburg, London. Paris oder Berlin in die kleine CH wagen, wären die Löhne / Gehälter nicht um einiges besser. Also denkt mal drüber nach (dies geht insbesondere an unsere SVP Triefnasen, die Wasser predigen aber Wein trinken…)

  3. Ria Surber sagt:

    Klar, Deutsche verdrängen und Schweizer ersetzen. Damit ist eigentlich die gesamte Rassismus-Debatte um die Deutschen in der Schweiz zusammengefasst.

    Wenn Menschen irgendwo ein gutes Jobangebot erhalten, dann nehmen sie das an. Daran ist nichts verwerflich. Ich weiß nicht, wie oft ich von Schweizern pikiert gefragt wurde “Und warum bist du hier?” Als ob es ein Verbrechen ist, sich um ein gutes Leben zu bemühen. Umgekehrt hätte ich eine solche Frage den zahlreichen Türken, die in meiner Jungendzeit nach Deutschland kamen, NIE gestellt.

    • Alice sagt:

      Ich denke es ist legitim zu fragen warum jemand das eigene Land verlässt, oder nicht? Als ich in England studiert habe, wurde mir diese Frage auch gestellt. Evt. ist es einfach nur Interesse und Neugier am Gegenüber. Aber es ist halt einfacher, gleich mit der Rassismuskeule zu kommen…..

    • Tischhauser sagt:

      Deutsche sind keine Rasse sondern eine Nationalität. Viele meiner Freunde kommen aus Deutschland. Und ob sies glauben oder nicht, die Gründe weshalb die hier sind sind recht unterschiedlich. Job, Liebe, Studium. Ich jedenfalls frage gerne weshalb jemand hier ist und bin offen für die Antwort. Herzlich Willkommen Frau Surber.

  4. Jan Tucholsky sagt:

    Zum Vergleich Luxemburg:
    – im Land wohnhafte Ausländer: 50%
    – Anteil an der werktätigen Bevölkerung (mit Grenzgängern) : 75%

    Also liebe Schweizer, ihr habt noch viel Luft nach oben!

  5. Jan Tucholsky sagt:

    Ein ausländisches Auto begegnet ein CH-Auto in ZH-Wipkingen.
    Das CH-Auto nimmt sich die Vorfahrt, die es nicht hatte.
    Fastzusammenstoss.
    Das CH-Auto kurbelt das Fenster herunter und jemand schreit: “Fahr doch zurück nach Holland”!
    Das ausländische Auto hat zwar kein holländisches Nummernschild aber es weint ob diesem Empfang in ZH.

  6. Angelo De Tora sagt:

    Die Schweiz will sich immer als offen und Ausländer freundlich zeigen.Wer sich diesen Artikel und vor allem die Kommentare durchliest, wird schnell merken dass die Wahrheit völlig anderst ist als das was man immer nach aussen zeigen will.

  7. Ewu Nama sagt:

    Lieber CH’ler. Können Sie mir bitte eins erklären? Deutsch ist ein der Landessprachen der Schweiz. Ausländer sollten ua. Deutsch lernen um Integrationsfähigkeit zu demonstrieren…… aber Viele “Deutsch” Schweizer wollen aber kein Deutsch Hören.
    Stimmt das?

    • Feriencik Mario sagt:

      Lieber Herr Mama. Studieren Sie zuerst, set wann ist in der Schweiz deutsche Sprache Landspsprache. Ich bin ein eingebürgerter Ausländer und habe mich von Anfang an bemüht, schweizerdeutsch zu lernen. Dementsprechend ist mir die deutsche üprache etwas fremd. Und ich höre lieber den schwyzerdütsch mit iseinen verschiedenen Dialekten als dütsch, egal wo. Damit verstehe ich auch sehr gut, dass die Schweizer lieber ihren Dialekt reden als deutsch. Eigentlich verstehe ich nicht, warum die schweizer TV – Nachrichten in deutsch anstatt in schwyzerdütsch ausgestrahlt werden. Die scweizer Sprache sollte nicht durch deutsche ersetzt werden, egal wieviele deutschsprachige sich in der kleiner Schweiz befinden. Vieleicht könnten Sie sich auch etwas bemühen, schweizerdeutsch zu lernen. Dann werden Sie vieleicht die Schweizer besser verstehen. Ich finde es auch nicht richtig, wenn ich im Restaurant etwas bestelle und der Kellner mich nicht versteht. Verlangen von den Scweizer, dass sie überal deutsch reden sollen ist etwas überheblich und hat mit Integration nichts am Hut.

  8. Emmanuel Vuillon sagt:

    Ich arbeite für eine in der Schweiz ansässige Firma, für geschätzt 15% bis 20% weniger als die Schweizer Kollegen in der gleichen Kader-Funktion, wie alle meine anderen EU Kollegen auch, ich zahle (und nicht meine Firma wie für expatriates) eine wahrlich übertriebene Miete an einen Schweizer Eigentümer weit weg vom See, ja sogar weit weg von der Hauptstadt selber die sich keiner leisten kann, nicht weil ich mehr verdiene sondern weil ich urban leben will und jede Stadt hier sowieso klein ist im Vergleich zu denen wo ich herkomme (und das ist nicht primär Deutschland).
    Ja , eventuell nimmt mein Schweizer Eigentümer mehr Miete für die zentrale Lage im reizvollen Städtchen am Fluss , aber vom Schweizer Vormieter wie von mir. Ich liebe die Schweiz und bin für die friedvolle Gesellschaft und die vielfältige Arbeitswelt und den guten Lohn dankbar, für die Kultur, und die Freundlichkeit im Alltag, und für die vielen Sprachen und Mundarten die einen bereichern.
    Ich bin aber im diesem Viertel der Bevölkerung, der keine Bürgerrechte hat (sondern Bürgerpflichten) , wie ein respektabler ehemaliger Bundesrat in der NZZ letzte Woche schrieb: “wie Sklaven in der griechischen Demokratie ” .
    Einer von dem seine neue Heimat auch fordert dass er zehn Jahren unbeweglich auf der Stelle bleibt, wenn er es wagen sollte, sich einbürgern lassen zu wollen, einer der auch noch am Wochenende über eine angeblich linkere Tageszeitung den Kopf nur schütteln kann ob solcher fremdenfeindlicher Süffisanz. Und ja es verletzt, und macht einen übel und Lust abzuhauen weil man so etwas in der vorigen Adoptivheimat Deutschland in zwanzig Jahren kein einziges Mal hat lesen müssen, trotz hoher Arbeitslosigkeit , notorische Armut und Direktheit.
    Wozu bitte schön einbürgern : um so im Mainstream zu werden ?? Keine Angst, ich mach es schon nicht, zehn Jahren hin oder her, lieber vorher weg bevor der eigene Wohlstand das Herz erhärtet.

    • Regina Lang sagt:

      Doch eben einbürgern lassen, damit sich die Grundhaltung in diesem Land verändert. Wer stimmt bestimmt und die Schweiz, also wir, brauchen Menschen, die weltoffener stimmen. ich plädiere sehr dafür, dass Sie sich einbürgern lassen. Dann werden aus Bürgerpflichten auch Bürgerrechte und mit den Bürgerrechten kann man Änderung herbeiführen.

  9. Jürgen Baumann sagt:

    Die eigentliche Herausforderung heisst: Wie will ein demokratischer Staat, der Stolz auf seine demokratische Tradition ist, auf Dauer mit der Tatsache umgehen, dass 1/3 der Wohnbewölkerung keine Stimme hat? Ist dies vergleichbar mit der Situation vor der Einführung des Frauenstimmrechtes?

    • Thomas Boss sagt:

      Die eigentliche Frage stellt sich: ob die von Ihnen genannten 1/3 überhaupt System relevant sind oder einfach nur eine kurzfristige Laune einer möglichen Expansionspolitik gewisser Unternehmen bzw. Branchen. Ich halte nicht viel von dieser These. Ich habe selber über 10 Jahre als Expat im Nahen Osten und Singapore gelebt und die lokalen Gesetze vor Ort (nicht mit allen konnte ich mich identifizieren) akzeptiert. Es ist ganz einfach: wenn man in die CH kommt sollte man sich mit den hiesigen kulturellen Gegebenheiten auseinandersetzen und diese akzeptieren. Der Souverän ist das Volk – und damit meine ich nicht nur gebürtige Stadt Zürcher.

      An der Stadt Zürich sieht man die negativen Folgen des Cluster Effekts. Analysen und Fakten werden schnell als rassistisch und undemokratisch skandaliert. Genau wegen solchen Bemerkungen hier im Blog denken liberal denkende Eidgenossen bestimmten SVP Initiativen zu unterstützen. Im Uebrigen ist das Bezahlen von Steuern in der CH ein Privileg wenn man bedenkt, was man dafür als Gegenleistung erhält. Ich kann daraus jedoch keine Forderung/Anrecht ableiten.

      Ich bitte um etwas mehr Sachlichkeit zu diesem Thema und die Rassisten Karte überlassen wir weniger Zivilisierten.

  10. Schön um die positive und negative Erklärungen zu lesen. Ja wir sind Ausländer, nein kein gewollte Immigrantion in der Schweiz angestrebt, aber Migration zu den Job der uns von Headhunter angetragen ist. Ein Land mit zu WENIG hoch Ausgebildete Fachkräften weil man diese INVESTITION gerne an andere Länder lasst (Deutschland, et al)

    Diese Flex Arbeiter gerne SCHNELL wieder den Aufenthalts Bewilligung entzieht, und dafür Preiswertere neue expats holt wird auch nicht beschreiben. Auch nicht das diese Gruppe mehr als Überdurchschnittlich Überstunden macht und meistens Single ist.

    Auch das die NIMMER ablassende MEDIEN über dich schreiben das du an alles schuld bist was in dieses Land hausgemacht ist. Ich hoffe das die Behörden endlich unsere Ausländerbeirat nicht nur als “window dressing” benutzen, aber auch aktiv als Vertreter einer Bevölkerung Gruppe die Steuern zahlt aber keine rechten hat. (Netto mehr einzahlt wie er jemals aus die Sozial Versicherungen heraus bekommt)

    Als Präsident von Zürich expats Zunft Verein Art 60 mit über 20.000 erreichende expats in der Schweiz, ist es einfach traurig um immer das negative beleuchtet zu sehen und nicht das positive, wie zum Beispiel unser Projekt Switzers im Sommer wo Mann sehen kann das wir normale Leuten sind wie jede andere Person in der Schweiz mit eine Geschichte und ein Wunsch nach Sicherheit und Frieden…..

  11. Louis Odermatt sagt:

    Ich war neulich im Zürich Kreis 6 mit Bekannten spazierenlaufen am Züriberg und es ist schon auffällig: Viele Familien kommen einem da entgegen mit lauter klarer hochdeutscher Stimme. Ob das zur Fröhlichkeit dieser Stadt beiträgt, wie Herr Strehle das heute darstellt, ist seinm Empfinden überlassen. Insgesamt meine ich aber, dass das dort eher zu einer Ghettobildung auf hohem Niveau beiträgt. Die hoch ausgebildeten Deutschen die da im Kreis 6 nun bald die Mehrheit darstellen – und vermutlich auch im universitären Umfeld arbeiten, haben die Nase vorn und bestimmen mehr und mehr wie der Stadtteil (Schulen, Kindergärte,n etc. ) zu laufen haben. Italiener, Franzosen etc. fassen uns effektiv als Gastland aufund repektieren die hiesigen Bedingungen. Die Deutschen haben eher das “Selbstvertrauen” um das hier nach ihren Vorstellungen zu “gestalten”.

  12. Hans-Peter Müller sagt:

    Gott sei Dank wohne ich nicht in der Stadt, sondern auf dem Land mit hauptsächlich bürgerlich konservativ denkenden und rechts wählenden Schweizern.

  13. rené sagt:

    langstrasse…günstige wohnungen? naja.

  14. J. Rüegg sagt:

    Sie haben recht, das wäre mir nicht einmal aufgefallen… Erschreckend, wie man inzwischen von den ständigen Hass- und Hetzreden abgestumpft ist.

  15. Daniel Heierli sagt:

    Ich habe mich auch ein wenig gewundert über den Tagi, der ja an anderer Stelle gerne die Ausländerfeinde prügelt.
    Es ist nicht nur unschön, die Ausländer als Sündenböcke hinzustellen, es ist auch nutzlos. Sie kommen, weil sie ein gutes Jobangebot haben – das ist doch ganz normal.
    Hingegen sollten wir die von Grossmachtsfantasien gespiesene Standortförderung ernsthaft überdenken. Soll Zürich mit Paris, London oder Singapur wetteifern? Wer ja sagt, soll sich nicht über die negativen Begleiterscheinungen wundern. Mehr gute Steuerzahler holen? Man muss schon sehr naiv sein, wenn man nicht gemerkt hat, dass das damit einhergehende Wachstum den Kanton auch sehr viel kostet. Arbeitsplätze schaffen? Der Bedarf an Fachkräften zeigt doch sehr deutlich, dass es keinen generellen Bedarf nach mehr Arbeitsplätzen gibt. Die Wünsche der Arbeitgeber stimmen offensichtlich nicht mit dem überein, was die ansässigen Arbeitnehmer zu bieten haben. Aber es ist auch klar, dass diese Diskrepanz mit krudem Wachstum nicht verkleinert wird.
    Fazit: Statt alles mit dem vermeintlichen Wundermittel Wachstum lösen zu wollen, sollten wir anfangen, über die echten Probleme nachzudenken.

  16. Hans Harro sagt:

    wie lange dauert es noch, bis sämtliche Ausländer in der Schweiz eine Markierung tragen müssen….? gab es ja schonmal ähnlich im nördlichen Nachbarland…..

  17. Wenn ich diesen Artikel so lese, muss ich mir entsprechende Fragen stellen! Ist der starke Nichtschweizer-Anteil (in Zürich) es wirklich wert, so eingehend hinterfragt und analysiert zu werden? Muss davon ausgegangen werden, dass dieser Ausländeranteil ein wirkliches Problem für die Einheimischen ist? Vermutlich ist er das wirklich, denn die Kommentare scheinen dies zu bestätigen! Allerdings sind in diesen so extrem detaillierten Statistiken die “eingebürgerten Ausländer” nicht berücksichtigt! Würde das Wissen um diese Anteile möglicherweise die verbleibenden “Ur-Schweizer/Zürcher” derart verunsichern, dass auf diese Thematik deshalb nicht eingegangen wurde.

  18. Thomas Graf sagt:

    Gehen Sie am Sonntag in der Stadt Brunchen, zählen sie die CH-Familien in den Restaurants am Kreuzplatz vs. die internationalen Familien. Gefühltes Verhältnis: 1 CH-Familie auf ca. 15 Internationale im Boehmia. D.h. für mich alle Restaurants dort, leben von der Konsum-Bereitschaft der neuen Zuzügern. Das sind auch Jobs, das ist Lebensqualität, das ist Zürich. Danke.

  19. hans ruedi sagt:

    Dafür ist der Anteil von Schweizern auf einheimischen Skipisten wieder bei 80%

  20. Diana Meier sagt:

    Die zunehmende Fremdenfeindlichkeit und die Hetze gegen Deutsche sind langsam widerwärtig und stossend. Immerhin arbeiten diese Personen ja hier und zahlen auch Steuern. Als Geldbringer sind reiche Ausländer immer willkommen, als Nachbarn jedoch nicht. Ich fühle ich in die Volkshetzender NS-Zeit zurückversetzt.

    • Marcel Stierli sagt:

      Haben Sie denn eine Ahnung wie es in der NS-Zeit so zu und herging? Die Frage sei erlaubt, haben Sie schon mal im Ausland gelebt? Ich tue es, aber die dünnhäutigkeit die Ausländer zum Teil in der Schweiz zur Schau tragen ist schon mehr als fragwürdig.

      • Michael Meister sagt:

        Duennhaeutige Auslaender? Herr Stierli, sie sind ein Paradebeispiel von “nicht verstehen wollen”. Die CH ist weit entfernt von der NS Zeit, aber ich habe selbst mehr als 3 Jahre in der CH gelebt, so um 1996 – 2000, also vor der PFZ. Was sie sich damals schon tagtaeglich anhoeren mussten ist schon sehr befremdlich und auch fremdenfeindlich. Kleine Sticheleien, vielleicht auch nicht so gemeint und trotzdem ist dies sehr nervig. “was willst du denn hier”, “wegen dir muss ich am Skilift laenger anstehen”, “brauchts in Deutschland keine Ingenieure”und weiteren Unsinn taeglich (!!!) Das nervt. Ja, ich habe viel als D. im Ausland gelebt, Oesterreich 4 Jahre, Prag 1.5 Jahre, Suedamerika 6 Jahre, momentan in Belgien seit 7 Jahren. Im Bezug Fremdenfeindlichkeit war(ist) die CH einmalig, diese Antipathie habe ich in keinem anderen Land erlebt. Und ersparen sie mir die allgemeine Floskel “wie es in den Wald hineinrugt usw”. Ich habe mich ueberall angepasst, sogar CH Deutsch (versucht) zu sprechen, weil es so gefordert wurde. “Joeh, desch toent aber herzig” war noch die harmloseste Reaktion. Viele CHler sind rassistisch, arrogant gegenueber anderen und tun dies auch gerne kund, verschonen sie mich also bitte mit der “Duennhaeutigkeit der Auslaender und fangen sie an die endlich die Ursachen dieser Fremdenfeindlichkeit bei sich selbst zu suchen (und finden). Als High Tech Land ist die CH Top, als offene Gesellschaft rangiert die CH irgendwo bei Nord Korea.

        • Martin Richter sagt:

          @Michael Meister: Ich finde es schade, dass Sie alle Schweizer in den gleichen Topf werfen. Ausserdem finde ich es eine bodenlose Frechheit, die Schweizer als Rassisten zu beschimpfen. Vielleicht liegt es auch an der Anpassungfähigkeit vieler Zugezogener! Ich arbeite mit vielen Deutschen zusammen und habe überhaupt kein Problem. Viele meiner Deutschen Kollegen haben aber auch ein Problem mit DEN Deutschen, welche hier her kommen und das Gefühl haben sich hier benehmen zu können wie in D! Selbst ich als Schweizer habe mich anzupassen, wenn ich z.B. aufs Land ziehe. Da sind Sitten und Gebräuche anders als in der Stadt. Würde ich das nicht machen, würden auch mir (Schweizer) gegenüber die Einheimischen komisch kommen. Also ein kleiner Tip an alle: Anpassen heisst das Zauberwort. Es fängt schon mit der unterschiedlichen Streitkultur an: Der Deutsche sucht den Streit und liebt es zu streiten (im positiven Sinn gemeint), während der Schweizer mehr zum Konsens neigt und Streitigkeiten aus dem Weg geht. Auch mir geht es so, wenn ich im Ausland bin muss ich mich anpassen. Habe manchmal auch meine Mühe damit, vorallem z.B. im “offenen” Amerika oder des etwas lauteren und mit Händen und Füssen gestikulierende Italien. Aber man passt sich an und wird auch dementsprechend aufgenommen.

          • Michael Meister sagt:

            Herr Richter, bitte lesen und dann antworten. Ich habe geschrieben “… viele Chler sind rassistisch…” Und das ist / war meine Erfahrung und bei den entsprechenden Artikeln hier in der Zeitung werden sie dies durch entsprechende Kommentare bestaetigt sehen. Klar gibt es “so ne und so ne” wie auch unter ihren Kollegen und seien sie beruhigt, auch ich kenne Deutsche, die ich nicht mit der Kneifzange anfassen moechte und es gibt viele nette CHler. Mit einigen CHlern habe bis heute regen Kontakt und wir besuchen uns gegenseitig. Ich habe nie pauschalisiert und das sollten sie dann auch nicht. Eine Frechheit ist, Kommentare zu ueberfliegen und dann empoert Stellung zu beziehen. Ja, die Anpassung…. Nochmals, ich passe mich in jedem Land in dem ich lebe an. In CH sogar Schweizerdeutsch gesprochen, weil es so gefordert wurde. Ausgelacht und laecherlich gemacht (nicht von allen!!! Muss man wohl immer wieder betonen, sonst ists wieder ein Frechheit, gelle?) Also habe ich es sein lassen, was dann als arrogant und ueberheblich ausgelegt wurde. Dieses oft geforderte Anpassen wird einem in der CH sehr schwer bis unmoeglich gemacht, Schwerer als in jedem anderen Land, glauben sie mir das einfach mal, ich habe die Erfahrung. Der Deutsche sucht den Streit… der Schweizer neigt zum Konsens. Mit diesen dummen Pauschalisierungen, fuehren sie ihre eigene Argumentation ad absurdum. Sie fordern von anderen Differnzierungen und nicht pauschalisieren, sind aber selbst Meister derselben. Danke fuer das Belegen meiner Theorie, dass der CHler sich selbst immer etwas ueber den Dingen schweben sieht.

          • Martin Richter sagt:

            @ Meister: Mit anpassen ist es leider nicht nur mit der Sprache getan. Und wie oft muss ich HIER in der Schweiz von Deutschen anhören, wenn ich Hochdeutsch spreche : Herzig dieser schweizer Akzent, Schweizer können kein Deutsch, etc. und das in meinem eigenen Land. Ich versuche jeweils auf die Leute zu zu gehen und bekomm von manchem Deutschen so eine Hieb von der Seite. Ich erwarte von keinem Deutschen, dass er hier schweizerdeutsch sprechen muss. Was ich aber erwarte sind, dass die Gebräuche, Verhalten und Handeln dem Land entsprechend angepasst wird.
            Ich weiss nicht was Sie für Erfahrungen hier in der Schweiz gemacht haben, aber ich denke in Ihrem persönlichen Fall wird es wohl das Beste gewesen sein, dass sie wieder nach Deutschland gingen. Bei uns im Grossbetrieb sind Schweizer, viele Deutsche und in der Produktion Leute aus dem Balkan. Keiner von Ihnen hat in irgend einer Weise Probleme in der Schweiz. Vielleicht lag das Problem spezifisch an der Stadt ZH, oder ihrem Arbeitsgeber.
            Wenn man nur anhand von Kommentaren ein Land beurteilt, dann wäre D ohne Ausländer, Wäre nicht mehr in der EU, und würde keine Flüchtlinge aufnehmen, Kiffen wäre legal. Die Kommentarfunktion wiederspiegelt nicht die politische Lage eines Landes. Vielleicht sollten Sie mit einem guten Beispiel voran gehen: Pauschalisieren Sie ihre Aussagen nicht, Verwenden sie bitte keine zu drastische Formulierungen (man könnte Sie sonst in den gleichen Topf wie diese gewissen CH werfen). Anscheinend haben Sie auch Schweizer gefunden die nicht so schlimm sind. Ich hoffe aber, dass Sie ein paar gute Erinnerungen an die Schweiz haben.

      • Jorge Stein sagt:

        Eigenartig, dass viele Deutsche so wenig über sich selbst nachdenken! Einsicht gehört offensichtlich nicht zu den nationalen Eigenschaften! Etwas müssen diese ja immer wieder und überall falsch machen.

        Wenn man auch holpriges Deutsch mit Akzent spricht, stösst man als Schweizer im Ausland nicht selten auf eigenartige Reaktionen.
        Letzthin in Tschechien:
        Als die Hoteldirektion die CH Nummernschilder und Pässe sieht, wird uns plötzlich ein viel günstigeres Preisarrangement offeriert. Man hatte uns erst für Deutsche gehalten.
        Vor einem Jahr in Uruguay:
        In einem Jachtclub schauen uns die Tischnachbarn interessiert, aber gleichzeitig auch misstrauisch, an. Als sie erfahren, dass wir keine Deutschen sind, werden wir gleich an ihren Tisch gebeten und es werden grosszügig Drinks spendiert. Man verbringt einen sehr angenehmen Abend!
        Ähnliche Erfahrungen haben wir in Holland, Skandinavien und sogar im fernen Bombay gemacht.
        Aus verständlichen Gründen werden wir oft mit den wenig beliebten Nachbarn in einen Topf geworfen und in Sippenhaft genommen.

  21. S sagt:

    Da Schweizer Frauen zu wenig Kinder gebären, hätten wir in der Schweiz ohne Migranten auf längere Sicht sowieso ein Problem. (AHV) Dieser wichtige Aspekt geht oft vergessen, da sich viele Leute von der Angstmacherei gewisser Parteien blenden lassen und sich lieber auf statistisch gesehen sehr wenige Einzelfälle konzentrieren, während die Schweiz grösstenteils von den Ausländern profitieren kann. Sobald im Land Missstände auftreten, wird nach Sündenböcken gesucht. Dass Arbeitslosigkeit besteht, weil es immer weniger Stellen für Menschen mit tieferem Bildungsniveau gibt und die freien Stellen nicht besetzt werden können, da die Anforderungen zu hoch sind etc. Im Dienstleistungssektor wird Personal ersetzt durch Selfchecksysteme, auf Kosten wichtiger Arbeitsplätze. Ich hoffe, dass bald ein Umdenken stattfinden wird.

  22. Nationless sagt:

    Ich bin selber ein unterprivilegiertes Ausländerkind, da meine Eltern als unterprivilegierte Einwanderer hierher kamen. Schon in den Siebzigern ließen sie sich im Chreis Chaib nieder. Daher wohne ich immer noch im K5. Sozial verwurzelt bin ich da aber nicht. Bekanntschaften habe ich dabei weder zu meinen Landsleuten noch zu Schweizern oder anderen Ausländern, weder im Quartier, sonst in Zürich oder sonst irgendwo auf der Welt.

  23. Ruedi Lais sagt:

    Niemand würde sich erlauben, eine Karte über die Verteilung der jüdischen Bevölkerung zu publizieren und dabei die Genauigkeit der Darstellung der “Judendichte” zu loben, wie es in obiger Karte mit der “Ausländerdichte” geschieht. Der gefährlichste Rassismus scheint mir nicht der grobe Stammtisch-Rassismus zu sein, sondern der wissenschaftlich fundierte, wie er in Ausdrücken à la “Ausländerdichte” zutage tritt. Das Entscheidende bei der Wohnortwahl ist doch der soziale Status, sprich das Einkommen. Und dass US-Amerikaner und Schweden in der Schweiz statistisch in einer anderen Einkommensliga spielen als Eritreer und Albaner weiss jeder.

    • Peter Gamsbichler sagt:

      Lieber Ruedi
      Glauben mit einer Ethnie in Verbindung zu bringen, wird stets zweideutig aufgenommen. Ich finde die statistischen Werte hilfreich, denn sie zeigen mir auf, wo ich mich künftig in der Stadt sicher aufhalten kann und welche Quartiere ich meiden muss. Der Ausläner Anteil von 30% mag die Stadt nicht kaschieren und das soziale Elend ist noch nicht so stark wie in Bern oder Basel an der Oberfläche, wird aber auch Zürich einholen.

      • Ruedi Lais sagt:

        Deine Einschätzung der sozialen Veränderung Zürichs widerspricht den Tatsachen. In der Stadt Zürich findet zur Zeit eine “Überschichtungs”-Immigration statt, und auch zahlreiche Schweizer Familien des oberen Mittelstandes nehmen in der Stadt Wohnsitz. Sie verdrängen mit ihrer Kaufkraft die mehrheitlich ausländische Unter/Arbeiterschicht in weniger preistigeträchtige und attraktive Agglo-Städte wie Regensdorf, Dietikon, Affoltern a.A., Dübendorf oder Embrach. Von Elend kann man in der Schweiz nirgends sprechen. Wenn es aber tatsächlich einmal vorkommen sollte, dann eher nicht mehr in der Stadt Zürich.

    • Warum sollte sich “niemand” erlauben, eine Karte über die Verteilung der jüdischen Bevölkerung zu publizieren” Allein diese Fragestellung erstaunt mich! Hier geht es ja um Zürcher Bewohner, die nicht Schweizer sind! Sie gehen offenbar davon aus, dass “Jüdischsein” eine eigene staatliche Zugehörigkeit beinhalten sollt. Vermutlich verwechseln Sie hier einiges und meinen wohl die israelische Staatsangehörigkeit. Tatsache ist nun einmal, dass die Zahl der Israelis, die in Zürich leben, anteilmässig so gering ist, dass sie statistisch nicht hervortreten! Nochmals: es erstaunt mich, Ruedi Lais, dass Sie Ihren Fokus auf diese Art auf die “jüdische Bevölkerung” stellen! Dies lässt mich Böses erahnen.

      • Ruedi Lais sagt:

        Ich finde schon das Wort “Ausländerdichte” unmenschlich. Es macht aus vielen einzelnen Menschen eine geistige Manipuliermasse und ist für mich in der Kategorie der Unwörter vom Kaliber “Masseneinwanderung” einzuordnen. Mit ihm sollen Individuen entmenschlicht und zu reinen Zahlreihen degradiert werden, die dann zu Angstkampagnen verwendet werden können. Es herrscht demokratischer Konsens, dass man das wegen der Naziherrschaft bezüglich der jüdischen Bevölkerung nicht tun darf. Bei allen anderen Minderheiten (und unsere Bevölkerung besteht aus lauter Minderheiten) hingegen wird gedanken- oder rücksichtslos von “Masse”, “Dichte” oder gar “Tsunami” gesprochen. Der Artikel liefert dazu die simplifizierten Zahlen. (Simplifiziert, weil ausschliesslich auf den Pass abgestellt wird, der die Identität nur ungenau wiedergibt). Ich möchte, dass wir über alle Minderheiten mit der gleichen Sensibilität sprechen und forschen wie über die jüdische.

    • Sven Tehl sagt:

      Am gefährlichsten sind aus meiner Sicht die Leute, welche die Bezeichnung “Ausländerdichte” als etwas negatives (oder negativeres als “Schweizerdichte”) sehen. Ohne Ihnen Rassismus unterstellen zu wollen, aber haben Sie ein Problem mit Ausländern? Ich lebe gerne in einem Quartier mit einer hohen “Ausländerdichte”, da ich es einiges abwechslungsreicher, inspirierender und spannender finde, wenn verschiedene Kulturen nebeneinander leben, als ein Dorf auf dem Land mit 95% “Schweizeranteil”…

  24. Markus Sennheiser sagt:

    Kann mich an damals noch gut erinnern, als man begann am eigenen Stuhl zu sägen.
    Die Wirtschaft wünschte gut qualifizierte Arbeitskräfte weil man nicht mehr bereit war hier in Ausbildungen zu investieren, und das Volk sich dadurch einen “besseren kultivierteren” Ausländer-Typ wünschte. Was auch entscheidende Argumenten waren für die Annahme der PFZ.
    Nun sind sie da, also macht gefälligst Platz, so wie es sich als guter Gastgeber gehört.

  25. Ruedi Ballmer sagt:

    Ich gebe ja auch gerne kritische Kommentare ab… aber vielleicht könnte man hier mal die äusserst sorgfältige, übersichtliche und sachliche Aufbereitung der interessanten Daten positiv erwähnen?

    • Nowhere sagt:

      Ich verstehe auch nicht, dass gleich Ausländerfeindlichkeit geschrieen wird, wenn die Zahlen etwas genauer angeschaut werden. Ich finde die Analyse nach Stadtteilen sehr interessant.

      Darf man denn nichts sagen, ohne gleich als XY-Feind abgestempelt zu werden?

      Huhh, ja nichts sagen, irgendwer auf der Welt könnte sich ja betroffen fühlen.

  26. Pat Widmer sagt:

    Und bitte nicht vergessen: das hat alles nichts mit den Ausländern zu tun. An allem sind die Schweizer Schuld, die zu bequem, zu anspruchsvoll, zu geizig, zu geldgeil, zu faul zu lernen …. aber vor allem zu geknebelt sind, ihr Land gegen die Okupanten zu verteidigen.

    • Nationless sagt:

      Ja genau! Richtig auf den Punkt gebracht. Was sind denn Schweizer an sich? Was macht den Schweizer aus? Es ist keine eigene Ethnie, keine echte Nation wo Kultur zählt, sondern eher mehr Zweckgemeinschaft als Adelsclub. Nur Geiz, Leistung, Geldgeilheit, Anspruchshaltung, Selbstbestimmung, Freiheit und Profitmaximierung, sowie Wohlstandsverteidigung gegenüber Fremden definieren die gemeinsamen Werte der Willensnation Schweiz. Da das früher oder später zu Zwietracht, Sozialen Unruhen und Krieg führt sind solche Zwecknationen zu Recht zum Untergang geweiht. Daher lebt man den gerne den Mythos der Milizarmee.

    • Oreg Meyer sagt:

      Genau, andere Länder haben wenigstens direkte Demokratie, während wir geknebelt sind und keinen Einfluss auf die Politik haben! Oder?

  27. jana sagt:

    Es ist sehr schade und bedauernswert, dass der Tagesanzeiger nicht in der Lage ist ein gutes Gesamtbild der Situation zu geben und stattdessen ein unangenehmes Gefühl bei fast allen Lesern bewirkt.
    So wie es heute auf dem Tagi geschrieben ist werde ich stark an die Kampagne vom Blick vor zehn Jahren erinnert “Wieviele Deutsche verträgt die Schweiz”. Journalismus sollte doch mehr sein, als reine Angstmacherei.

    Ich hoffe sehr, dass die Leser schlau genug sind, auch den Hintergrund zu beachten. Herrn Ledermann, ein Schweizer, gehören die meisten Wohnungen und Häuser in Seefeld. Wenn es jemanden stört, dass Deutsche in Seefeld wohnen, bin ich der Meinung, dass man sich bei diesem Schweizer Eigentümer beschwert. Schliesslich braucht es einmal eine Miete, die zu hoch für die eigene Bevölkerung ist, zum anderen braucht es aber auch jemanden, der Ausländern diese Wohnung vermietet. Es ist immer einfach zu behaupten, dass Ausländer Jobs und Wohnungen wegnehmen, aber bitte denkt dran, dafür braucht es noch jemanden auf der anderen Seite, der das genehmigt.

    Die Stimmung, die hier in diesem Artikel gemacht wird, ist wirklich bedauerlich.
    Die Schweiz braucht Ausländer, genauso wie jedes andere Land auch Ausländer braucht, davon lebt und profitiert eine Gesellschaft, sei es in Pflegeberufen, Dienstleistungen o.Ä.

    • Marco Weiler sagt:

      Ja natürlich braucht die Schweiz Zuwanderung. Aber die Frage ist das Mass. Zudem geht es doch in diesem Artikel gar nicht um diese Frage (oder doch?). Einige möchten wohl am liebsten verbieten, dass man überhaupt über das Thema Zuwanderung reden darf, spricht Bände und lässt tief blicken…

    • Fabian Hauser sagt:

      Ähm, äxgüsi, haben Sie den gleichen Artikel gelesen wie ich? Nur weil das Wort “Ausländer” darin vorkommt, erkenne ich überhaupt keine Stimmungsmache. Im Gegenteil: Einfach langweilige Zahlen und Fakten noch langweiliger dargestellt. Und, entschuldigung, das darf man wohl noch. Sonst dürfte man keine Statistiken über Geburtenrate, Sterblichkeit, Vermögensverteilung etc. erstellen. Bitte doch etwas mehr bei den Fakten bleiben. Hier wird keine Stimmung betrieben

      • jana sagt:

        “Heute sind es mit 8 Prozent deutlich weniger. Dies reicht aber bei weitem, um erneut die grösste Ausländergruppe zu stellen.”
        Klingt in meinen Ohren nicht sachlich.

        Und ja, äxgüsi, ich hab denselben Artikel gelesen. Und was eben in diesem Artikel fehlt, ist eine sachliche Darstellung darüber, wer eigentlich die Vermieter sind. Beim Durchschnittsmenschen kommt eben nur folgendes an: Ausländer nehmen Wohnungen weg, leben im Seefeld und jetzt kann ich dort nicht mehr wohnen. Böser Ausländer.

        Und genau deshalb ist der Artikel wirklich sinnlos, weil die Botschaft die falsche ist. Und das führt, wie die Geschichte schon oft bewiesen hat, zu Hetze. Falsche Informationen oder nur die halbe Wahrheit (wie hier) führen immer zu Hetze und schlechter Stimmung.

    • Daniel Specht sagt:

      Ich weiss nicht was an dem Artikel falsch sein soll. Es ist die nüchterne Wiedergabe von Fakten. Letztlich sind es dann Leute wie sie die versuchen hinter allem ein “rassistisches Werkzeug” zu sehen. Hören sie doch auf damit..
      Und das die einstigen Schweizer Bewohner im Seefeld nicht bereit sind plötzlich 4 – 8x mehr zu zahlen für diskret sanierte Wohnungen finde ich auch nachvollziehbar. Aber wenn die Deutschen bereits sind diese Preise zu zahlen, dann ist das halt so.

  28. Tom Seiler sagt:

    Ist völlig egal wo die Briten und Portugiesen wohnen. Sehen und hören tun wir nur die Deutschen. Ein von Ausländern durchmischtes Zürich find ich eine Bereicherung. Aber ein deutsches Zürich ist jetzt wirklich nicht erstrebenswert.

    • Martin sagt:

      Da Sie auch bei jeder anderen Gelegenheit gegen die Deutschen stänkern – auch gegen die in Deutschland – nehme ich an, Sie achten auch in Zürich nur auf die verhaßten Deutschen. Sonst wäre es Ihnen ja auch nicht egal, wo die Portugiesen und die Briten wohnen. Ihr verallgemeinerndes “die Briten”, “die Protugiesen” etc. verrät, daß das Gefasel von der Durchmischung reines Alibigeschwätz ist. Wenn es dann zu viele Briten, Portugiesen etc. um Sie herum hat, dann stimmt es mit der Bereicherung durch Durchmischung wieder nicht, denn letztendlich hat es wohl vor allem wieder nicht genug Schweizer um Sie herum. Ich fände es eine Bereicherung, Zürich würde sich mal wie die Metropole verhalten, zu der es sich ständig hochstilisiert – Leute wie Sie verhindern es.

    • Halloooo sagt:

      Wow, danke sagen wir Deutsche. Für mich ist das Rassismus pur. Aber der ist ja gegen uns Deutsche ok…
      Ich bin sehr dankbar in diesem Land leben und arbeiten zu dürfen, aber ich bin die rassistischen Sprüche und “Witze” leid. Es tut irgendwann wirklich weh!

      • Alice sagt:

        @Halloooo: wie würden sie sich Zuhause in Deutschland fühlen, wenn überall wo sie hingehen oder anrufen nur noch Schweizerdeutsch gesprochen wird? In Konstanz nervt man sich ob den Schweizern, die notabene nur Geld liegen lassen und am Abend nach dem Einkauf wieder über die Grenze gehen; im Gegensatz zu den Deutschen in ZH. Das wird dann aber nicht als Rassismus bezeichnet oder? Wenn wir Schweizer uns aber äussern, sind wir gleich Rassisten.

  29. B. Kerzenmacher sagt:

    Der Multikulturalismus ist oft das Privileg der Eliten. Jener Eliten, die in wohlhabenden Vierteln leben, wohin sich keine Vertreter der “anderen” Kultur verirren, mit Drogen dealen, arbeitslos herumsitzen, Menschen abstechen und Einbrüche verüben.
    Und wenn sich die Eliten in solchen Vierteln niederlassen, weil das Nachtleben dort vielleicht interessanter ist, dann ziehen sie spätestens dann wieder aus, wenn die Kinder in die Schule müssen. Schulen für die eigenen Kinder mit 70% und mehr zumeist muslimischen Immigranten, nein, das geht überhaubt nicht!

    • Nationless sagt:

      Das war Geschichte! Heute sind diese Quartiere Züri West und bald die Langstrasse so Gentrifiziert, dass, das alles in die Agglo verdrängt wird. Heute sind nur Teile von Züri Nord wie Schwammendingen, Seebach oder Affoltern oder Altstetten noch nicht gentrifiziert. Die Stadt will es aber trotzdem fördern, durch Verkehrsberuhigung, Trambau, Aufwertung und Gewährung von Kunst und Alternativkultur als Zwischennutzungen.

  30. Thomas Graf sagt:

    Gibts eigentlich auch eine Graphik, wieviel % der Einkommenssteuern in der Stadt von den Ausländern kommt? Wir sollten ALLE Happy sein in einer Stadt zu wohnen, die wächst und funktioniert – auch dank den Zuzügern!

    • Laila sagt:

      Schwierig. Viele Ausländer in gut bezahlten Positionen geniessen die ersten 5 Jahre mit Quellemsteuer. Anschliessend werden steuerliche Aspekte wichtiger, weil sie dann erst gleich viel bezahlen wie alle “Normalos”.

      • Thomas Graf sagt:

        Sie haben recht, danke für den Tipp. Die Einkommenssteuern sind –> pro Kopf pro Kopf <– auch noch nicht. Ist aber scheinbar nicht pro Ausländergruppe oder Quartier aufgeteilt, sondern höchsens pro Altersgruppe (Quelle: Öffentliche Finanzen (Statistisches Jahrbuch der Stadt Zürich 2014, Kapitel 18))

      • Oreg Meyer sagt:

        @Laila: Da haben Sie die Quellensteuer gründlich missverstanden. Gut verdienende Ausländer müssen eine Steuererklärung abgeben, auch wenn sie zuvor an der Quelle besteuert werden, und zahlen die gleichen Tarife wie wir. Schlechterverdienende zahlen den Quellensteuertarif, der etwa dem kantonalen Mittel entspricht.

    • Fabian Hauser sagt:

      Ich weiss nicht, ob’s die Graphik schon gibt, aber sonst könnte sie ja erstellt werden, da die Daten ganz sicher vorhanden wären. Ob Sie aber das zeigen, was Sie mit Ihrem Kommentar implizieren, wage ich mal zu bezweifeln, angesichts der Tatsache, dass nun mal die grosse Mehrheit der in Zürich ansässigen Ausländer nicht in den gut bezahlten Jobs arbeiten und damit wenig oder keine Steuern bezahlen.

  31. Thomas Graf sagt:

    Spannend ist auch die Alterspyramide in den einzelnen Quartieren bzw der Firmen. Das Alter ist jung und der Ausländeranteil ist z.B. gerade in der Forschung und in den Start Ups enorm hoch! Hier entstehen die Arbeitsplätze und Wertschöpfung!

    Die Stadt wird sowieso immer jünger und internationaler relativ zum vergreisenden und rechtsnationalistischen Rest der Schweiz. So oder so, so schön wie jetzt, wars für uns im Kreis 1 noch nie. Bravo und Danke an alle die hier jeden Tag zu Schweizer Preisen Weltklasse reissen – so die Subventionen für die nörgelden Rentner, SBB-Mitarbeiter, Landwirte, etc. und den Kanton Bern erarbeiten!

    • Max Meier sagt:

      @Graf: Der Rest der Schweiz ist nicht rechtsnational oder vergreist. Der Rest der Schweiz ist vernünftig.

      • Martin Richter sagt:

        @Graf: Vielleicht liegt es auch daran, dass die Agglos und ländlichen Gebiete in den letzten 3-5 Jahren die negativen Folgen der Zuwanderung am stärksten spürt. Die Stadt wächst im Vergleich zum Umfeld langsam. In der Agglo kann man kleinen Dörfern zusehen, wie sie zu Städten werden. Kein Grün mehr, extrem viel mehr Verkehr auf Schiene und Strasse. Sie können sich im “geschützten” Zürich, wo bald nur noch die reichsten wohnen können, ruhig zurücklehnen. Die Stadt braucht die ausländischen Fachkräfte, also soll die Stadt diese auch (zu fairen Konditionen) unterbringen. Es kann nicht sein, dass täglich eine Menschenmasse von der Stadt ZH in die Stadt pendeln muss. Nur schon aus umweltpolitschen Gründen sollte hier ein Umdenken stattfinden.

  32. Sacha Meier sagt:

    Man muss einfach das Gesamtbild pragmatisch sehen: Wir eingeborenen Schweizer erleben derzeit langsam und schleichend ein ähnliches Schicksal, wie die Indianer im 19. Jahrhundert. Wir werden aus unserem angestammten Wohnraum und unseren Jobs durch Zuwanderer verdrängt. Die meisten von uns landen irgendwann altersbedingt ausgesteuert in der Fürsorge. Der Wandel von der altmodischen Heidi- zur modernen multikulturellen Schweiz mit dutzenden von Millionen Einwohnern ist wegen der dahinter stehenden mächtigen Finanzinteressen vorgezeichnet, schon jetzt unumkehrbar, unaufhaltsam und wird sich in den nächsten Jahrzehnten wegen Mitkopplungseffekten gar beschleunigen: Weil der Staat sparen muss, spart er bei der Ausbildung; folglich müssen noch mehr Zuwander her, um die offenen Fachkräftestellen zu besetzen. Und weil in einer beihnahe astreinen Konsum-, Dienstleistungswirtschaft (fast) jede Nase mehr Dienstleistung konsumiert als sie produziert, braucht es wieder mehr Zuwanderer. Je dichter gepackt eine Bevölkerung ist, umso mehr Gesetze und Vollzugspersonal braucht es (vgl. Singapur). Damit braucht es noch mehr Zuwanderer – weswegen die Staatsquote noch weiter ansteigt und der Staat noch mehr sparen muss, usw.. Es mag vielleicht befremdlich klingen, aber irgendwann sollte der Bundesrat dazu übergehen, für uns Eingeborene Reservate auszuscheiden. In den USA konnten bekanntlich genau mittels dieses Instruments die sozialen Konflikt zwischen Zuwanderern und Einheimischen entschärft werden. Geschichte wiederholt sich eben immer wieder.

    • Richard Scholl sagt:

      Herr Meier, so ist es. Siehe Römisches Reich, von Germanen überrollt und auf eine viel tiefere Zivilisationsstufe runtergeschraubt. Siehe Byzanz, von Arabern und Türken überrollt und auf eine ………….Stufe runtergeschraubt.
      Siehe Kosovo, von Albanern überrollt und auf eine ………….Stufe runtergeschraubt. Siehe Königsberg, von Russen überrollt und auf eine….Stufe runtergeschraubt. Siehe Vorstädte in Frankreich, von bildungsfernen Einwanderern überrollt und auf eine ….Stufe runtergeschraubt. Wir haben willkommene Gäste und unwillkommenen Gäste. Siehe Herkunft unserer Gefängnisinsassen und Sozialhilfebezüger. Ja, unsere nationalen Sozialisten haben recht: die Schweiz sollte sich nicht abschotten .Am Schweizer Wesen (Sozialwesen) soll die Welt genesen. Die Eriträer beispielsweise sind uns überlegen und führen uns vor.

      • Daniel Specht sagt:

        Also schliesslich vom eigenen Erfolg aufgefressen? Das habe ich auch schon mal gehört.. Aber zum eigentlichen Thema ein kleiner Exkurs. Ich kann mich noch gut erinnern wie die Einstellung Schweizerischer Frauen gegenüber deutschen Männern noch in den 90’s war. Ich denke nicht das man damals viele CH Frauen gefunden hätte die es sich vorstellen konnten mit einem Deutschen verheiratet zu sein. Heute ein völlig konträres Bild. Heute gehen Frauen vermehrt binationale Ehen mit Deutschen ein. Was ist passiert? In den neunzigern erzählte mir ein Deutscher das wenn er in eine Bar ginge, er niemals sagen würde woher er kam weil er sich so keine Freunde machen würde. Er brachte dies mit der NS Vergangenheit seiner Vorfahren in Verbindung. Jetzt haben wir die Situation das ältere Schweizer Asiatinnen ehelichen und Schweizerinnen eben Deutsche oder andere Ausländer. Das alles hat letztlich auch mit ihrem ersten Satz zu tun. Ich schätze das in vier bis fünf Generationen diese “echten” Schweizer wahre Exoten sein dürften.

  33. Marco Affolter sagt:

    Deshalb würde ich aus Seebach um keinen Preis ins Seefeld ziehen wollen. Hier in Seebach leben die Menschen verschiedenster Nationen zusammen. Mit Betonung auf zusammen! Nicht aneinder vorbei, bis das Visum ausläuft und der nächste Hub angeflogen wird (analog Singapore). Und ja, man spricht trotz unterschiedlicher Herkunft sogar dieselbe Sprache, die einen besser, die anderen schlechter. Im Gegensatz zum Seefeld gibts hier keine überteuerten Feinkostgeschäfte, wo mir die Besitzer hinten rein kriechen und mich pseudopersönlich mit dem Vornamen ansprechen um mir dann für irgend n Alpkäse mit Biolabel das Geld zur Tasche raus zu ziehen. Und in Seebach treffe ich auch kaum mal jemand, der nach 4 Jahren CH nur englisch spricht, weil er/sie bloss das Feinkostgeschäft, die Kronenhalle, das Opernhaus und den Zoo besucht und nur tiefer gehenden Kontakt mit Expats im unmittelbaren Berufsumfeld hat. Aber die SVP kümmert sich lieber um die bösen Tankstellenräuber und die integrationsunwilligen Balkanstämmigen. Das zieht besser, als die Mummies mit SUV in die Pflicht zu nehmen ;-)…

    • Anton Keller sagt:

      Ihnen ist wohl klar, dass nur 3.8% der bewohner des Seefelds englischer Muttersprache sind? Im Seefeld hört man dafür astreines Deutsch besonders häufig.

    • Nationless sagt:

      Oder dessen Söhne und Töchter in ihren Studi oder Künstler WGs in Züri West, Seefeld, Hottingen, auf ihren Velos nach Autoverdrängung schreiend.

  34. Statistiker sagt:

    Warum ist nicht aufgeführt, wieviel % Schweizer in den Quartieren wohnen? Vielleicht weil diese dann meist in der Mehrheit wären und das schöne Gruselgefühl beim Durchklicken ausbleibt?

  35. Albert Moser sagt:

    Ich bin der Meinung, das es besser wäre, wen die Bevölkerung mehr Gemischt sein sollte. Dafür sollte die Stadt sorgen.

  36. Thierry Kron sagt:

    Ich lebe in Seefeld, ich würde sagen das die Kreise 8,7 und 6 sind eine neue “banlieue chic” von der großer Deutsche Städte geworden.
    Hochdeutsch is überall zu hören.
    Seefeld ist eine art Deutsches-Seefeld geworden (aber leider kein Bäcker verkauft so guten Brot wie in Deutschland).
    Wenn ich francophones höre, es ist nicht immer leicht die unterschied zu definieren zwischen Franzosen und Schweizer Welschen.

    • Marcel Stierli sagt:

      Gutes Brot wie in Deutschland…ei ei ei,,,ich liebe die Deutschen, aber ihr Brot? Dann doch eher dasbier

    • Ewu Nama sagt:

      Deutsch (und nicht Mundart) ist einer der Landessprachen in CH oder nicht? Kann es sein das Sie , lieber Thierry, Leute hören die in der Schule gut aufgepasst haben?

  37. Guntern Rolf sagt:

    Welche Nationalitäten welche Quartieren bevorzugen:

    Ein kleiner Tipp: die französische Fahne/Wappen ist in der Farbreihenfolge: blau – weiss – rot

    Schönen Sonntag und Gruss aus Frankreich

    • Sacha Meier sagt:

      Herr Guntern, bei der russischen Fahne sind im Vergleich zur französischen nur die obersten zwei Farben vertauscht. Wirtschaftlich nähern sich die beiden Nationen allerdings rasant an. 😉

  38. Maglama Amalgam sagt:

    Interessante Wortwahl. Deutsche, Briten und Amerikaner ‘verdrängen’ Einheimische. Schweizer hingegen ‘ersetzen’ Ex-Jugoslawen, Türken und Italiener.