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Warum fühlt sich Pegida Schweiz von diesem kleinen, blauen Kreis bedroht?

Von Marc Brupbacher, 13. Januar 2015 259 Kommentare »
Auffallend jung, wenig religiös, und jeder dritte besitzt den Schweizer Pass: Muslime in der Schweiz in Zahlen.
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Am 16. Februar soll in der Schweiz die erste Pegida-Demonstration stattfinden – wo, ist noch unklar. Der Verein Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes, der nun auch hierzulande einen Ableger hat, fühlt sich von der zweitgrössten Religion der Welt bedroht. Das Credo der christlich-rechten Truppe: «Wir müssen die Islamisierung der Schweiz stoppen.»

Existiert diese Islamisierung in der Schweiz wirklich? Werfen wir einen Blick auf die Daten.

In der Schweiz leben 350’000 bis 400’000 Muslime – das sind bis zu 5 Prozent der Bevölkerung. Das sind aber nur Schätzungen. Zahlen vom Bundesamt für Statistik (BFS) gib es erst für die Bevölkerung ab dem 15. Lebensjahr. Für das Jahr 2012 weist das BFS 328’011 Muslime aus. Alle Grafiken in diesem Beitrag basieren auf der offiziellen Strukturerhebung und den darauffolgenden Schätzungen.

Die Muslime stellen die viertgrösste Glaubensgemeinschaft (4,9 Prozent) in der Schweiz dar (der kleine, blaue Kreis). Die landesweit stärksten Konfessionsgruppen sind immer noch die römisch-katholische Landeskirche mit 38,2 Prozent und die evangelisch-reformierte Landeskirche mit 26,9 Prozent. Der Anteil der Konfessionslosen beträgt mittlerweile sagenhafte 21,4 Prozent.

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Konfessionszugehörigkeit 2012, Wohnbevölkerung ab 15 Jahren, BFS: römisch-katholisch (38,2 Prozent), reformiert (26,9 Prozent), konfessionslos (21,4 Prozent), andere christliche (5,7 Prozent), islamisch (4,9 Prozent), jüdisch (0,3 Prozent), andere (1,3 Prozent).

Die Anteile der Landeskirchen haben seit 2000 abgenommen, im Gegensatz zu demjenigen der islamischen Glaubensgemeinschaften (+1,3 Prozent). Die Konfessionslosen haben um 10,2 Prozent zugelegt.

Etwa 90 Prozent der hier lebenden Muslime stammen ursprünglich aus dem Balkan oder der Türkei. In der Schweiz überwiegt ein europäisch geprägter Islam. Sunniten vom Balkan leben einen sehr gemässigten Islam und sind äusserst selten fundamentalistisch. Dies stellte auch die Kommission für Migrationsfragen in ihrem 2005 (letztes Update 2010) veröffentlichten Bericht «Muslime in der Schweiz» fest, der sehr lesenswert ist. Rund ein Drittel der Muslime in der Schweiz besitzt den Schweizer Pass.

In der folgenden Grafik ist der Anstieg der muslimischen Bevölkerung in der Schweiz zu sehen. Der Zuwachs bei den Ausländern fällt ab 2000 moderat aus – im Gegensatz zu den Muslimen mit Schweizer Pass. Der Grund: Inzwischen sind nicht nur Kinder, sondern auch Enkelkinder von türkischen und jugoslawischen Einwanderern aus den 1970er- und 1990er-Jahren in der Schweiz geboren.

Die Mehrheit der Muslime in der Schweiz lebt in städtisch bestimmten Kantonen wie Zürich, Aargau, St. Gallen, Waadt und Genf. Selten – mit Ausnahme von Glarus – in ländlichen Kantonen. In der Deutschschweiz finden sich überwiegend Muslime aus der Türkei und aus dem ehemaligen Jugoslawien, in der Romandie sind es eher Araber aus Nordafrika und dem Nahen Osten, während sich im Tessin kaum Muslime aufhalten.

Muslime in der Schweiz lassen sich folgendermassen charakterisieren:

  • Nur etwa 8 bis 12 Prozent der Muslime sind praktizierende Muslime. Bei den anderen Religionsgemeinschaften in der Schweiz ist der Wert ähnlich tief.
  • Die Muslime in der Schweiz bilden weder ethnisch noch kulturell eine einheitliche Gruppe. Der Muslim aus Kosovo hat mit der Muslima aus Ägypten rein gar nichts zu tun. In der Schweiz gibt es zahlreiche verschiedene islamische Haltungen und Praktiken.
  • Es überwiegt aber ein europäischer, moderater Islam, fast 90 Prozent der Muslime stammen aus europäischen Ländern.
  • Die muslimische Bevölkerung in der Schweiz ist auffallend jung. Fast die Hälfte ist jünger als 25 Jahre. Viele dieser Personen sind in der Schweiz verwurzelt, sind hier geboren oder zumindest hier aufgewachsen.

Zu den BFS-Daten in diesem Beitrag: Ab 2010 kommen sie aus einer Stichprobenerhebung, die betrachtete Bevölkerung ist die ständige Wohnbevölkerung. Damit sind Personen ab dem vollendeten 15. Altersjahr gemeint, die in der Schweiz seit mindestens 12 Monaten in einem Privathaushalt leben. Nicht befragt wurden Diplomaten, internationale Funktionäre und deren Familienangehörige.

259 Kommentare zu “Warum fühlt sich Pegida Schweiz von diesem kleinen, blauen Kreis bedroht?”

  1. […] des Tages-Anzeigers greift die Thematik im Januar in zwei Blogposts auf. Unter dem Titel «Warum fühlt sich Pegida Schweiz von diesem kleinen, blauen Kreis bedroht?» rechnet Marc Bruppacher vor, wie viele Muslime aus welchen Nationen in der Schweiz leben, wie […]

  2. Enrico Stiller sagt:

    Liebe Journalisten,
    bitte einfach logisch nachdenken. Was soll denn damit bewiesen werden, dass man zeigt, dass es “nur” einen relativ kleinen Prozentsatz Muslime in der Schweiz gibt? Dass von Minderheiten keine Bedrohung ausgehen kann? Es gibt in ganz Europa nur eine Minderheit von Muslimen. Unter den Muslimen sind fundamentalistische Salafisten wiederum in der Minderheit. Und unter den Salafisten sind ihrerseits aktive gewaltausübende Dschihadisten in der Minderheit.
    Und was schliessen wir nun daraus? Nach Auskunft des Chefs von Europol gibt es schätzungsweise mehrere Tausend extrem gefährliche gewaltausübende Dschihadisten/Syrienkämpfer in Europa. Das reicht, um eine grosse Anzahl von Anschlägen auszuführen. Egal, ob die “Normal-Muslime” – aus denen sich aber auch die Fundamentalisten rekrutieren – als ganzes hier eine Minderheit darstellen.

    • Dupont Urs sagt:

      …. und vor allem: Es ist der Trend. Vor 40 Jahren war dieser blaue Punkte noch kleiner als der grüne, die jüdische Bevölkerung darstellend. Der damals winzige Punkt ist um ca. 3900% gewachsen und wächst selbst ohne weitere Zuwanderung weiter rasant an, da Muslime deutlich überdurchschnittlich viele Kinder haben.

    • Albi sagt:

      @ Enrico:
      Etwa 1500 Personen und weitere 1000 «interessierte Sympathisanten» der Schweizer rechtsextremen Szene stehen dem entgegen. Vorfälle aus diesem Kreis machen mir bedeutend mehr Angst.
      @ Albert:
      Danke für deine wertvollen Beiträge. Leider hast du diese Perlen vor die Säue geworfen.
      PEGIDA ist PERFIDA

  3. fabien tuile sagt:

    Das reicht langsam. Merken wir es denn immer noch nicht hier im ach so tolllen “Westen”, im “Abendland”? Die Religionen sind nun weiss Gott nicht mehr das Problem dieser Welt, sondern wir verlorenen Seelen, die uns “konfessionslos” und “Charlie” auf die Fahnen schreiben. Wir schreien “Freiheit” und merken nicht, dass wir schon längst verloren sind. Lest nochmals genz genau die Stelle vom vermeintlichen Atheisten Nietzsche, in den Fröhlichen Wissenschaften, wo da steht “Gott ist tot”, lest mal weiter und vielleicht dämmert es Euch dann endlich mal! Dank Religionen wie dem Christentum haben wir überhaupt Werte wie die Nächstenliebe, den Respekt erlernt; idiotische Fanatiker der Kirchen und der Gegenseite haben diese Fundamente immer wieder torpediert. Die Reformation und die Aufklärung haben letztlich das Kind mit dem Bade ausgeschüttet und so schreien wir nun, Verlorene die wir sind, ohne Werte, ausser, “ich bin…”, diese egoistischen Slogans, die ziehen noch, “wir sind Papst”, “Du bist Deutschland”, “ich bin Charlie”… wems jetzt nicht langsam graust, oh je, meine Gebete gelten ihm, dass sein Herz umkehre und die Menschlichkeit wieder findet.

    • Rolf Stalder sagt:

      Ich würde mich als ein absoluter Menschenfreund bezeichnen. Einige brauchen Religionen, um permanent dazu angehalten zu werden, sich “menschlich” zu benehmen… andere tun dies, weil sie erkannt haben, dass dies schliesslich die einzige Form des Miteinander sein kann.
      Wir sind also auf dem Weg Nächstenliebe, Respekt etc. füreinander zu empfinden, auch ohne dass uns irgendein Gott über die Schultern schaut – oder sich sogar rächt, falls wir nicht lieb zueinander sind.

    • Ueli sagt:

      @fabien tuile
      1. Heisst das empfehlenswerte Buch von Nietzsche “Die fröhliche Wissenschaft”. Wer noch nicht einmal den Titel richtig schreiben kann – sollte sich vielleicht mit einem Urteil über dieses Buch zurückhalten.
      2. Menschenrechte, Frauenrechte, Demokratie, Klassenkämpfe und Fortschritt wurden immer gegen den Widerstand der Kirchen erkämpft.
      3. Das Christentum erfand weder die Nächstenliebe, noch den Respekt unter Menschen. Aber es säte, genau so wie alle anderen monotheistischen Religionen, über Jahrhunderte und Jahrtausende – Hass und Zerstörung unter die Völker.
      4. Schon ein Apostel wie Paulus war ein Fanatiker – was soll man dann von den Nachfolgern erwarten?

  4. rolf zeller sagt:

    Möchte zum Schluss mich nochmals ganz banal dem blauen Punkt in der uns vorgestellten Graphik widmen. Nach diversen Angaben im Internet beherbergt die Schweiz im Moment etwa 7Mio. Einwohner. Auch wird heute auf verschiedenen offiziellen Seiten von ca. 500’000 Menschen mit muslimischer Abstammung hingewiesen. Dies würde heissen, dass jeder 14te Bewohner (nicht nur Schweizer) moslemische Vorfahren hatte oder aber konvertierte. Habe mir die Mühe gemacht und alle Kreise auf meinem Bildschirm gemessen, die Flächen errechnet und eine Gesamtfläche bestimmt. Diese würde also für 7Mio. Bürger stehen. Nun machte ich die Rechnung rückwärts. Gesamtsumme durch 14, durch PI und Wurzel mal 2. Da hatte aber der blaue Kreis plötzlich einen Durchmesser von 2/3 des reformierten. Wir müssen aber auch ehrlich zugeben, dass wenn man diese Graphik nach den jeweiligen wirklichen Nutzer der verschiedenen Gebetseinrichtungen aller Konfessionen machen würde, die vermutlich stärkere farbliche Dominanz von Blau, farbpsychologisch einem beruhigen würde

    • Simon Stirnemann sagt:

      Statt “diverse Angaben im Internet” zu konsultieren würden sie vielleicht besser mal einen Blick auf Wikipedia oder die Website des Bundesamtes für Statistik werfen. Die Schweiz hat nicht 7, sondern über 8 Mio. Einwohner.

      • rolf zeller sagt:

        @Stirnimann, dann ist es aber höchste Zeit endlich die angenommene Zuwanderungsinitiative der SVP buchstabengetreu umzusetzen! Auf mein Resultat wird dies vermutlich kaum Einfluss haben, da die Zuwanderung im ganzen Spektrum seit geraumer Zeit aus diversen Gründen in unserem Fall ja so wie so “Blaulastig” ist!

  5. Dupont Urs sagt:

    Warum wird bei der Anzahl Muslime mit 350’000 – 400’000 tiefgestapelt? Das BfS gibt bei den über 15-jährigen 4.9% für 2012 an. Muslime haben überdurchschnittlich viele Kinder also dürfte ihr Bevölkerungsanteil über 5% sein, absolut folglich UEBER 400’000, die Sans-Papier nicht mitgezählt. Erwähnenswert ist noch, dass es um 1970 gerade mal 10’000 waren, ein Zuwachs um 3900% innerhalb von vier Jahrzehnten! Für 1960 und früher schreibt das BfS sogar entweder 0.0 oder gar nichts. Alle anderen explizit aufgeführten Religionsgemeinschaften sind in dieser Zeit – z.T. sogar massiv – geschrumpft, so dass sich das Verhältnis der hier “alteingesessenen” Religionsgemeinschaften zur vollständig neu eingewanderten Gemeinschaft der Muslime noch dramatischer entwickelt hat und entwickeln wird.

    • Mark Keller sagt:

      Was haben Sans-Papiers mit Muslimen zu tun? Solche Bemerkungen sind der Stoff aus dem Ängste gemacht werden, die schliesslich zu Diskriminierungen und Verunglimpfungen führen! Dass die Zahl der Katholiken und vor allem der Protestanten rückläufig sind bedeutet nicht, dass die Leute gottloser geworden sind. Die Leute sind ganz einfach aus den Landeskirchen ausgetreten. Das ist aber auch schon alles. Sie sind nicht zu einem anderen Glauben konvertiert. Sie glauben immer noch genau gleich stark oder wenig wie vorher. Daurch wird Ihr Schlusssatz definitiv zur Makulatur!

  6. Sofort wieder der Wehrdienst für alle Männlichen Schweizer und eingebürgerte einführen und die hälfte der Rebellen wird sofort unser Land verlassen?

    • Marco Jaiza sagt:

      Das ist Mumpitz Herr Saner. Die Schweizer Armee braucht gar nicht so viele Soldaten. Wenn wir die Armee auf 100’000 oder 120’000 Soldaten plafonieren. Somit ist ihre Forderung alle Schweizer Männer wieder zu Soldaten auszubilden nicht realistisch. Weshalb sollten die Hälfte der Rebellen das Land deswegen verlassen, nur weil sie nicht die RS absolvieren wollen? Das ist doch hirnrissig. Diejenigen, die der Schweiz schaden wollen, die lassen sich hier ausbilden, lernen den Umgang mit der Waffe und mit Handgranaten und setzen ihr Wissen zielgerichtet ein, um Schweizer Politiker oder andere unliebsame Leute (Journalisten….. ) zu töten. Daher finde ich ihre Forderung nicht klug.

  7. Wyniger Lars sagt:

    Hier die Zahlen zu den muslimischen Schülern. Das ganze verhält sich linear zum Anteil in den restlichen Altersgruppen, mit dem Faktor 2,5. Das heisst:

    Hat es in einer Gemeinde 1% Muslime, sind es in der Schule (1. – 9. Kl.) 2,5%.
    Gesamtschweizerisch: 5% Muslime, in der Schule 12,5%.
    Bsp. Gemeinde Kreuzlingen: 10% Muslime, in der Schule 25%.

    vgl. NZZ http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/bundesgericht-stuetzt-thurgauer-entscheid-1.18140752

    In einer Generation (23 Jahre [bei Nichtmuslimen wären es 32 Jahre]) vermehrt sich somit das Total an Muslimen um das 2,5-fache in der Schweiz selbst. Hinzu kommen jährlich ca. 35’000 Kosovaren/Serben/Türken durch Familiennachzug, worunter ein unbekannter Anteil “Importierter Ehefrauen” ist, die selber auch wieder Kinder haben. Hinzu kommen ca. 19’000 muslimische Asylgesuche, wobei die 10 grössten Gruppen alle aus (mehrheitlich bis ganz) islamischen Länder kommen: Syrien (85% Muslime), Eritrea (60%), Nigeria (51%), Tunesien (98%), Marokko (100%), Afghanistan (88%), Algerien (100%), Kosovo (82%), Somalia (100%).
    (Zahlen 2013, Migros Magazin, 29.9.2014, S. 18/19)

    Bliebe diese Zuwanderung konstant (in Wahrheit ist natürlich ein starker Anstieg zu erwarten, wie die provisorischen Zahlen 2014 zeigen), hätten wir in 10 Jahren 180’000 Zugelassene, wobei jeder im Schnitt 2,5 Angehörige per Familiennachzug hineinholen kann. Da nun jeder der “Nachgeholten” selber wieder Familienmitglieder nachholen darf, ist die Zahl schwierig zu berechnen.

    Das Total von Geburtenüberschuss und Zuwanderung dürfte aber in einer Generation (23 Jahre), sehr konservativ gerechnet und unter der Voraussetzung, dass durch den Syrischen Bürgerkrieg kein Anstieg verzeichnet wird, etwa eine Vervier- bis Versechsfachung des heutigen Totals sein, d.h. geschätzte 1,9 bis 2,4 Mio. im Jahr 2038. Bei der zu erwartenden leichen Abnahme von Nichtmuslimen um 3% wäre dann der Anteil Muslime im Jahr 2038 bei 27%. Dies, wie gesagt, unter der Annahme, dass nicht mehr Flüchtlinge aus Nahost dazukommen als 2013.

    Für die darauffolgenden 23 Jahre gehts dann rasanter aufwärts, da 2038 weiterhin 50% aller Muslime unter 25 Jahre alt sein werden. Die weitere Extrapolation ergibt einen Anteil von 50% Muslimen an der Schweizer Bevölkerung (über alle Altersklassen) im Jahr 2061.

    Solche prospektiven Zahlen veröffentlicht das BfS aber nicht. Wir haben das selber ausgerechnet, und Rückmeldungen bzw. eigene Berechnungen wären sehr willkommen.

    Liebe Grüsse, L.W.

    • rolf zeller sagt:

      Wyniger, kann nur folgendes dazu sagen. Europa und die anderen grossen Demokratien auf unseren Welt sind die einzigen Orte, wo der Muslimische Anteil in der Bevölkerung mehr oder durch Einzelfälle etwas weniger, friedlich mit dem Rest der Bevölkerung zusammen lebt. Dort wo er die Mehrheit hat, ist aber von diesem Frieden und vorab Toleranz wenig zu sehen. So gesehen bleibt es jedem Einzelnen überlassen, ob Ihr Beitrag und das friedliche Miteinander der Muslime in Demokratischen Länder nur Zufall ist. Zur Ergänzung sei der Film auf Youtube erwähnt der einen weltweiten Vergleich zwischen Unruhen im Land und moslemischen Bevölkerungsanteil aufzeigt. Wer will kann es als positiv werten, dass wie gesagt nur Westeuropa und Amerika trotzt höherem % Anteil, als der welcher sonst überall Probleme macht, mit dem friedlichen Islam gesegnet ist!

      • Albert sagt:

        Man lese zum Thema auch die aktuelle Bertelsmann-Studie zur Integration der Muslime in Deutschland. Aber Achtung: Lektüre kann Ihre Vorurteile gefährden.

        • rolf zeller sagt:

          @Albert, eigentlich hätte ich mir das lesen ersparen können, denn wenn die Aussage nicht dem nun aufgezeigten entsprochen hätte, hätte sie höchstens in Dresden als Flugblatt am Montagabend bei Pegida verteilt werden können. Ich kenne natürlich das neue Unwort des Jahres, muss aber leider feststellen das Auslassen und Korrigieren von Nachrichten und Fakten welche für die Akzeptanz und das problemlose Zusammenleben wichtig sind, vermutlich sogar von vielen in unseren Medien erwünscht wird, wie jeweilige Voten bei Leserkommentare zeigen. Leider macht dies aber das Mitgeteilte nicht unbedingt wahrer. Im Zeitalter des Internets ist es heute eben oft sehr einfach aus X-Quellen sich in Schrift, Bild und Ton oft zeitgleich zu informieren.

          • Albert sagt:

            Ich verstehe Ihren Kommentar nicht, Herr zeller. Die Bertelsmann-Studie zeigt unmissverständlich auf, dass es um die Integration der Muslime wesentlich besser bestellt ist, als uns all die Hetzer glauben machen wollen.

        • Reisinger Renata sagt:

          Meine Vorurteile basieren auf Erfahrungen in meinen 2 Sekundarschulklassen sowie auf Berichten anderer Lehrhräfte. Für mich sagt es weniger aus, wie Muslime selbst ihre Integration einschätzen (Das ist es, was die Bertelsmann-Befragung reportiert), sondern wie sie sich im Schulalltag gegenüber Nichtmuslimen verhalten.

          Bei mir machen muslimische S etwa die Hälfte aus. Sie treten sehr dominant (auch physisch) auf und machen “kafr” (Ungläubige) fertig, “Schwizer” ist ein Schimpfwort. Mit Minderheiten-Toleranz (Behinderte, Homosexuelle oder sogar Velofahrer!) kann man es ganz vergessen. Trotzdem würden sie in der Bertelsmann-Studie wohl antworten, sie seien gut integriert. Sie sind es ja auch. Aber die Jungs stehen auch offen zu ihrer Abscheu.gegenüber Schweizern und diese Kultur der Nettigkeit und Toleranz, das ist in ihren Augen schwach, übrigens auch bei den Mädchen.

          Die Studie sagte auch nichts über die Zukunft: da finde ich die Frage, die oben @ zeller aufwirft, schon nicht unwichtig: Wenn die Muslime mal in der Mehrheit sind – ob das jetzt 2061 der Fall ist oder früher oder später ist ja auch egal – gibt es dann die Möglichkeit, dass sie die Minderheiten akzeptieren?

          • rolf zeller sagt:

            Danke Frau Reisinger für Ihren Mut und den braucht es heute leider um Wahrheiten kund zu tun. Ob wohl mir nur die wenigen Beispiele in meinem Umfeld (und die sind nun mal katastrophal) als Beweise dienen, versuche ich mich auf viele verschiedene Quellen zu stützen. Doch viel erschreckender noch als die täglichen Meldungen im Zusammenhang mit dem Islam finde ich aber die öffentliche Haltung aller politischen Verantwortlichen Europaweit dazu. Erschreckend weil man sich ja heutzutage ganz leicht ein Bild über die wirklichen Verhältnisse machen kann und somit diese in einem noch viel grösseren Mass über die wirklichen Vorkommnisse informiert sind. Ihre sich aber täglich steigernden Verbrüderung mit allem was mit Islam zu tun hat und das gleichzeitige rigide schlechtreden jeder Kritik zeigt wie weit und unverrückbar der Islam bei uns angekommen ist und wir in Real nur noch die Wahl zwischen dem verkündeten moderaten Islam mit all seinen stetigen Forderungen oder dem täglich im Fernsehen sichtbaren Alptraum im Rest der Welt!

  8. Reto sagt:

    wie Integration geht, bewiesen unser ehemaliger Justizminister Dr. Blocher in der Türkei (in dem er den Bückling macht und unsere direktdemokratisch gewollte Antirassismusstrafnorm öffentlich kritisierte) und die SVP-Nationalräte, als sie Teheran besuchten und sich krawattenbefreit und unrasiert zur Freude der Gastgeber präsentierten. Das ist wahre Assimilation und Identifikation mit dem Gastland. Da können sich die Muslime ein Stück davon abschneiden

    • rolf zeller sagt:

      @Reto, die direkt demokratisch beschlossene Antirassimus-Strafnorm kann sicher nicht mehr mit der heutigen verglichen werden. Als Beispiel sei die damals dauernt öffentlich vorgebrachte Beruhigungspille an die allfälligen Gegner hier wieder einmal in Erinnerung gerufen. Es war das Schlagwort ” was man am Stammtisch in der Baiz sagt, geht niemand was an und hat mit dieser Strafnorm nichts zu tun”. Und heute? So viel zu demokratisch legitimierten Gesetzen!

      • Albert sagt:

        Wer wurde je wegen Äusserungen am Stammtisch verurteilt? Fakten bitte!

      • Reto sagt:

        rolf zeller, ein muslimischer Herrscher würde nie im Ausland sein Volk beleidigen. Solches schafft nur ein christlicher Pfarrerssohn, der die eigenen Gesetze nicht achtet und den Souverän desavouiert

  9. Peter Krummbuckel sagt:

    Ich bin absolut kein Fussballfan und habe trotzdem vor einigen Jahre ein FCB-Spiel angeschaut, da es mich einfach mal interessierte, wie es da ist. Das es ausgerechnet an diesem Spiel zu Randalen gekommen ist, konnte ich das wahre Gesicht der Fans erfahren. Ein ganz kleiner Teil der “Fans”, vielleicht 10 – 15 Personen, feuerten Raken ab und liessen Fackeln brennen. Die grosse Masse war aber nicht empört oder aufgebraucht, sondern fanden das toll. Mein Sitznachbar stand auf und sagte: Ja, gebt es ihnen ! Könnte dies auch so bei den “Gläubigen” sein? (Ich bin ja als Christ ungläubig !)

    • Päuli sagt:

      diese 10-15 Personen waren bestimmt gläubige Muslime, die feiern ihre Siege über das Christentum immer mit brennenden Fackeln und Raketen Herr Krummbuckel…übrigens auch ihre Glaubensbrüder in der Südkürve im Letzigrund begehen das gleiche Ritual

      • Peter Krummbuckel sagt:

        @Päuli: Ich habe nichts mit Fans aus Zürich, Genf oder Bern zu tun. Ich habe kein Interesse an Fussball. Ich wollte nur das Beispiel nennen der direkten Konfrontanten (Terroristen) und der schweigenden “Mehrheit”, die im stillen dem Zustimmt, das ihre Spitze tut, aber ausserhalb (dem Stadion) natürlich bestreitet. Wie gross ist die stille Mehrheit? Das ist die Frage.

        • Mark Keller sagt:

          Und genau diese Einstellung ist inakzeptabel! Wenn die Muslime unter Generalverdacht gestellt werden, dann beginnt die Diskriminierung. Aus der Diskriminierung entsteht Radikalisierung und schliesslich Gewalt. Genau diejenige Spirale, die jetzt auf gar keinen Fall in Gang gesetzt werden darf! In Dresden ist es schon so weit, dass sich Muslime am Abend nicht mehr auf die Strasse trauen. Sowas darf nicht sein!

    • Max Bader sagt:

      Als Fussballfan und Pyrobefürworter kann ich nur sagen, dies ist ein hervorragendes Beispiel. Solche Aktionen sind nur möglich, wenn eine schweigende Mehrheit dies heimlich unterstützt oder es ihnen egal ist. Wären die anderen gegen diese 10-15 Personen, so wäre es sehr einfach, diese zu isolieren.

  10. Peter Spahr sagt:

    Die Presse sollte vielleicht aufhören, widersprüchliche Signale zu senden. Hier ein paar Headlines von heute: «Ernsthafteste Bedrohung für Europa seit 9/11», «Lauert die Gefahr in den Schweizer Gefängnissen?», «Birmingham ist komplett muslimisch», «Islamischer Staat lässt Kinder zu Mördern werden», «Zehnjähriger exekutiert für den IS zwei Männer», «Mitten in England: Mehr Babys von Muslimen als Christen». Was soll man denn daraus für Schlüsse ziehen? Friede, Freude Eierkuchen?

  11. Martin Biber sagt:

    Als Sekundarlehrer nahm es mich wunder, wie meine Schüler/innen auf die Vorkommnisse in Frankreich reagierten. Von meinen 20 S habe ich je 45 Christen und Muslime, Die beiden Buddhisten waren (zufälligerweise) nicht anwesend. Paarweise bekamen die S eine Karikatur aus dem Charlie Hebdo, die Christen eine über Jesus und/oder Gott, die Moslems eine über Mohammed. Die Christen kommentierten ihre mit lustig, peinlich, daneben, treffend, überraschend…. Die Moslems waren sich mit nur einer Ausnahme einig, dass den Getöteten die gerechte Strafe widerfuhr. Ich war sehr erstaunt, denn meine Einschätzung ist, dass alle sieben gemässigte bis kaum religiöse Moslems sind. Echt krass fand ich, als mir die Jungs anhand von Youtube-Filmen zeigen wollten, dass das Attentat eine Verschwörung der Regierung oder der Amerikaner war (farbige Punkte auf dem Boden, kein Blut am erschossenen Polizisten…)
    Ich bin nun rat- und sprachlos. Bis jetzt war ich stets integrativ tätig und moslemfreundlich eingestellt.

    • Chrigu sagt:

      Was wollen Sie damit sagen? Dass ihre Erfahrung repräsentativ ist für rund 400’000 Muslime in der Schweiz?
      Sie schreiben, die jungen Muslime erklären sich das Attentat als Verschwörung der Regierung oder der Amerikaner. Zeigt dies nicht auch, dass die Jugendlichen sich auf diese Art vom Extremismus abgrenzen, indem sie ausschliessen, dass ein Muslim eine solch widerliche Tat begeht? Und ist Ihnen schon aufgefallen, dass Jugendliche gerne auch mal den Lehrer provozieren?

      • Dan sagt:

        Chrigu, und was wollen Sie uns mit Ihrem absurden Statement sagen? Die Realität ist – wie meistens – das Naheliegende und Plausibelste: Dies wird den 44 Schülern zu Hause und/oder in der Moschee erzählt. Und “nicht für möglich halten” soll eine Abgrenzung zum Extremismus sein? Man kann sich ja vieles schönreden, aber wenn in einer Klasse fast alle Muslime geschlossen eine solche Meinung vertreten, interessiert der Anteil von den 400’000 Muslimen nicht mehr – es sind 44 zu viel und iein Problem.

    • rolf zeller sagt:

      Herr Biber, ich weiss nicht was Sie für einen Jahrgang haben, aber ich habe in meinem schon sehr langen Leben aus der Moslemischen Welt immer nur schlimmes gehört. Auch gab es Zeiten (Würelingen,Kloten,München) da hätte vermutlich niemand im Traum sich vorstellen können, was heute die Politik im Westen beschäftigt!. Wir nehmen es heute als erwiesen und handeln danach, dass Jahrhundertlanges religiöses Ausgrenzen der “Juden” leider im christlichen Wesen immer noch latent vorhanden ist und jeder Zeit bekämpft werden muss. Muslime aber, die alle aus intoleranten Länder ( welche nicht wie die Nazis nur 15 Jahre indoktriniert wurden) kommen, sollen hier über Nacht zu toleranten, andere Religonen achtente Mitbürger werden. Unser Problem ist und wird bleiben, dass hier nun nicht wenige ( sondern nur schon durch Geburt zunehmende) Menschen leben und dies auch als ihre Heimat nun ansehen, ob wohl die tiefsitzenden kulurellen Ecktaten mit uns unvereinbar bleiben werden! Den auch die Vorfahren der nun hier lebenden, haben die Länder dort zu dem gemacht wie sie heute sind!

    • Möbert sagt:

      Zum Einen darf nicht erschrecken, wer den Glauben derer ernst nimmt, die etwas für heilig halten, zum Andern aber muss die islamische Bereitschaft, zu töten, auch nicht verwundern: Lesen Sie das Buch: Die Motivation islamischer Terroristen – von einem gefolterten Moslem, notabene. Warum nur beschäftigt sich hier praktisch niemand mit den religiösen Wurzeln des Dschihadd? Wer in der Sache nicht hinter die Kulissen blicken kann, schwadroniert im Nebel.

    • Meryem sagt:

      Sehr geehrter Herr Biber

      Ich gehöre zu den wenigen Prozenten von Konvetierten Schweizerinnen (freiwillig) und ich kann Ihnen sagen, dass dies nichts mit gemässigt oder nicht gemässigt zu tun hat.
      In unserem Glauben ist es VERBOTEN unsere Propheten (gilt für alle inkl. Allah) zu zeichnen oder Bildlich darzustellen.
      Meistens wenn es Zeichnungen oder dertgleichen gibt bleibt das Gesicht weiss.
      Im vergleich zum Christentum dürfen wir auch Jesus nicht abbilden da dieser einer unserer Propheten ist.

      Für uns ist dies so schmerzlich und erniedrigend dass ich die Aussage der Schüler begreifen kann aber nicht verstehen, denn viele wissen nicht viel mehr über den Koran oder Religion wie Sie evtl.

      Meine Meinung ist, dass nicht wir Menschen richten dürfen sondern dies alleine Allah darf. Das würden Ihnen auch diese Muslimischen Mitbürger sagen welche sich auskennen.

      ja viele haben eine Wut aber was passiert ist in Frankreich ist schrecklich und die Attentate jetzt auf Moslems genau so.

      Auch ich welche seit kurzem Kopftuch trage fühle mich beobachtet aber damit muss ich leben.

      Moslem heisst nicht gleich Ausländer sondern auch Schweizer Konvertiten gehören dazu.

      Fangen Sie an sich über den Islam zu informieren und klären Sie Ihre Schüler auf, den ich denke viele haben KEIN Grundwissen sondern bekommen nur das mit was “vorgeplappert” wird. Machen Sie sich also keine Sorgen und begegnen Sie Muslimen weiterhin mit offenen Armen DANKE

      • Peter Spahr sagt:

        Ehm, ist das («nicht wir Menschen richten dürfen sondern dies alleine Allah darf») eine Absage an den Rechtsstaat? Sie haben es offenbar noch nicht gemerkt: genau das wollen viele hier nicht, dass unser Zivilisationsrahmen fundamental in Frage gestellt wird und gegen vorgestrige Ideen verteidigt werden muss. Wir haben Bürgerkriege geführt, um den Zustand jetzt zu erreichen, müssen wir das bald wieder tun?! Gegen eigentlich ganz nette Leute wie Sie? Der TA-Kulturredaktor verschrieb uns zur Verteidigung der Aufklärung pathetisch “Blut, Schweiss und Tränen” (oder ähnlich), das lehne ich komplett ab. Wir haben echt andere Probleme, als uns in einem Kulturkampf gegen ein Wiederaufflammen antiaufklärerischer Ideen zu wehren. Also, kommen Sie und ihresgleichen bitte schnellstmöglichst im 21. Jahrhundert an (ein Verzicht auf das Kopftuch wäre ein guter Anfang), dann gibt es in Zukunft auch keine schrägen Blicke.

        • Roger sagt:

          Und warum soll es verboten sein? Nur weil Sie das glauben, scheint mir kein vernünftiges Argument zu sein. Gibt es einen einleuchtenden Grund? Was hat es für Konsequenzen, wenn Sie gegen dieser angebliche Verbot verstossen würden? (In einer freien Gesellschaft darf es dafür keinen Konsequenzen geben) Und wenn Sie freiwillig konvertiert sind, dann ist wohl auch nichts dagegen einzuwenden, dass jegliche Gebote und Verbote, an die man glauben kann oder nicht, freiwillig sind. Und Sie haben sicher Verständnis dafür, dass alle die jetzt nicht an dieses Verbot glauben sich auch nicht daran halten müssen. Ich persönlich finde es absurd zu glauben, dass ein Buch, welches einem Illiteraten Mann in der Wüste vor 1400 Jahren “offenbahrt” wurde und dass hauptsächlich aus stark verkürzten Bibelplagiaten besteht irgendwas besonderes sein soll. Und ich habe noch keine Beweise gesehen oder überzeugenden Argumente gehört, für die höchst aussergewöhnlichen Behauptungen des Islam oder einer anderen Religion. Beim Islam sehe ich eher die Behauptung, dass dies die letzte, endgültige Offenbarung von Allah an die Menschheit sei, woran man ja glauben darf. Aber gleichzeitig, und dazu gehört das Bilderverbot, eine Ideologie die angeblich Dinge vorschreibt und verbietet, und vor allem Zweifel, Hinterfragen usw. verbietet. Ich habe es schon oft genug gesagt: Die angeblich letzte Offenbarung, kombiniert mit dem Kritik und Hinterfragungsverbot führt zu einen totalitären Ideologie. Und genau das sehen wir bei der Iranischen, Saudischen und IS Theokratie. Und ich glaube keinem Muslim, der behauptet er habe nicht den geringsten Zweifel an der Religion.

      • Martin Biber sagt:

        Meryem, danke für ihre Ansicht. Das, was Sie beschreiben ist aber Privatsache. Ich unterrichte an einer öffentlichen Schule und ich zeige solche Bilder ohne schlechte Gefühle. Sie sind ja weder erniedrigend noch persönlich. Ich möchte meine Schüler/innen zu kritischem Denken und Handeln anleiten. Dabei gehe ich weder gegen Religionen noch persönliche Ansichten vor. Ich akzeptiere auch andere Ansichten (wie z.B. Ihre). Was ich aber nie und nimmer tolerieren würde, ist, einen Maulkorb verpasst zu kriegen. In diesem Spannungsfeld leben die Moslems. Es wird aber nie funktionieren, wenn sie (Sie) uns vorschreiben, was wir zeichnen und sagen dürfen.

        • Meryem sagt:

          Sehr geehrter Herr Biber

          Ich spreche nicht von Maulkorb überhaupt nicht und ich finde es super objektiv und ohne Vorurteile zu Unterrichten. Machen Sie einfach so weiter und haben Sie keine Angst. Wenn Sie dazu beitragen die Schüler offen und mit einem breiten Horizont zu unterreichten ist dies schon sehr viel Wert.

          @Roger
          Es geht hier nicht um Verbot sondern um Anstand und Respekt. Die richtigen Moslems respektieren Christen Juden Atheisten. Zu meinen besten Freundinnen gehört eine Atheistin und wir haben eine herzliche, offene und respektvolle Freundschaft.

          @Herr Spahr
          Nein wieso sollte ich mein Kopftuch abziehen? Ich respektiere auch die Jüdische Kopfbedekung, Violette Haare oder Tätowierungen auf dem Schädel. Ich finde das gehört zur Persönlichen Freiheit was ich auf dem Kopf habe und was nicht. Und dies war eine Entscheidung die ich alleine und für mich und von Herzen gefällt habe (nach 1 Jahr zum Islam konvertiert.) Ich bin mir dessen bewusst das man damit hier auffällt aber dazu stehe ich und habe auch kein Problem mit den Blicken der Menschen. Das Gefühl ohne aus dem Haus zu gehen ist für mich schlimmer….

          Und zum 2. Punkt haben Sie mich falsch verstanden. Logisch hätten die 2 Terroristen vor ein Gericht gehört! Ich meine es so. Die Karrikaturen sind im Islam verboten ABER es ist nicht in der Hand von MENSCHEN dies zu rächen oder zu urteilen. So wie ich frei bin sind auch alle anderen Menschen frei Ihre Meinung zu äussern. Ich meine es wäre nicht in der Hand von den Terroristen gewesen über diese Leute/Journalisten/Zeichner zu urteilen dies war FALSCH! Sollte es Allah nicht für gut heissen hätten alle diese Menschen Ihr Feedback am Tag x erhalten.

          Ja wir sind im 21. Jahrhundert und ich finde diese Vorgehensweise falsch welche die Terroristen wählen. Ein Dialog und Respekt untereinander wäre erfolgreicher.

          @Herr Zeller
          Ich bin tolerant Sie können ja nicht alle in einen Topf werfen. Ich bin tolerant erzogen worden, war reformiert und habe einfach im Islam meinen Weg gefunden. Man kann nicht alle in den gleichen Topf werfen….

        • Albert sagt:

          Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Mass ihr messt, wird euch gemessen werden. Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr. Oder wie wirst du deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, der Balken ist in deinem Auge. Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen. (Matthäus 7,1-5)

          Dies ganz nebenbei.

      • rolf zeller sagt:

        @Meryem,. Man kann doch von anderen nicht Toleranz verlangen, wenn man im Gegenzug keine Toleranz bei gefühlten Verfehlungen der Andern aufbringen kann. Da gilt doch immer noch das hier demokratische Mehrheitsrecht!

    • Mark Keller sagt:

      Wie wäre es, wenn Sie ihre Tätigkeit als Lehrer wahrnehmen würden? Sprachlos vor oder wohl besser neben der Klasse zu stehen hilft bestimmt nicht. Im Gegenteil, es wird Teil des Problems.

  12. rolf zeller sagt:

    Weil dieser kleine blaue Punkt nach der gestrigen, vermutlich bewusst nicht all zu hoch gegriffenen Aussage von Frau Jasmin El-Sonbati im Dienstagsclub von SF1, nur 2% gefährliche Islamisten mit beinhaltet. Da aber dieser blaue Punkt für rund eine halbe Million Muslime in der Schweiz steht (offizielle Angaben). So sind dann die daraus resultierenden 10’000 Radikale eine sehr grosse neue Gefahr für unser Land, die auch von 4’99’000 gut Integrierten in keiner Weise verbessert wird. Die ähnliche Aussage machte auch die damalige Bundesrätin Calmy Rey vor Jahren in einer Arena-Sendung. Unter den “Zugewanderten” ist nur 1% kriminell. Nur darf man auch hier die seither “Eingewanderten” nicht durch 100 teilen, ohne eine Gänsehaut zu bekommen.

    • Chrigu sagt:

      Über exakte Zahlen kann man sich streiten. Tatsache ist: Ein kleiner Teil der Muslime ist strenggläubig (salafistisch etc.). Und nur ein winziger Teil der Salafisten ist gewaltbereit. Zum Glück überwacht die Bundespolizei die Szene.

      • rolf zeller sagt:

        @Chrigu, ein Zeichen der Zeit sind die %-Zahlen welche merkwürdigerweise immer dort Verwendung finden, wo die nackten Zahlen nicht unbedingt erwünscht sind. Als Beispielsweise 300’000Ägypter damals auf dem Platz für mehr Demokratie demonstrierte, kam es niemandem in den Sinn von 3,5% der Bevölkerung zu sprechen. Auch haben sie vermutlich vergessen was vor rund 40 Jahren ein Dutzend RAF – Fanatiker anrichteten und erst vor wenigen Tagen brauchte es sogar nur 3 Fanatiker. Wie gesagt, da helfen dann den Betroffenen die Millionen Netten gar nichts.

  13. Erich sagt:

    erstaunlicherweise werden seit gestern etliche Verhältnisse in englischen Städten erwähnt. Da muss die UKIP ihre Schweizer Schwesterpartei mit den nötigen Informationen gefüttert haben. Damit die permante Hetze weiter gehen kann. Das sind die Gefährlichen, sie tragen keine Bärte, sind modisch gekleidet, essen Schweinefleisch und trinken Alkohol…sie sitzen mitten unter uns

    • rolf zeller sagt:

      @Erich, “Da muss die UKIP ihre Schweizer Schwesterpartei mit den nötigen Informationen gefüttert haben”. Nun sind wir also schon so weit, dass es keine Lügen, sondern nur tatsächliche Informationen braucht, um die Hetze zu schüren. Ja ist dann mich zu informieren was mich bedrohen könnte, mich auf zu hetzen. So gesehen ist es Ihnen scheinbar lieber wenn Negatives nicht verbreitet wird und die späteren Opfer ahnunngslos die Zeit die verbleibt noch geniessen können. Muss ehrlich zugeben, dass nicht erst seit Ihre Zeilen mir dieses Gefühl geben und unsere Verantwortlichen neben den dauerten medialen Beruhigungspillen noch auf ein positives Veränderungs- Wunder auf der anderen Seite in Zukunft hoffen, bei der nicht mehr zu änderten Tatsache das der Islam tatsächlich nun auch zur Schweiz gehört!

      • Reto sagt:

        in Grossbritannien leben wahrscheinlich etwa 2% Muslime. Davon ist eine sehr kleine Minderheit radikal. Und hier wird uns suggeriert, dass die Machtübernahme der Muslime kurz bevor steht. Zuerst hat sich die Ukip auf die EU-Zuwanderer gestürzt. Man hat gesehen, dass man sich die Zähne an der EU ausbeisst, jetzt sucht man den Notausgang ohne die rassistische (pardon besorgte) Wählerschaft zu vergraulen. Was bietet sich besser an die Muslime als Feinde? Die Vernetzung und die orchestrierte gemeinsame Hetze der völkischen Parteien und Bewegungen in Europa ist langsam alarmierend, diese Gefahr ist bedeutend grösser als die islamistische. Hoffentlich erwachen die europäischen Regierungen rechtzeitig

        • Wyniger Lars sagt:

          Lieber Reto,

          Es ist verständlich, dass Sie aus dem Bauch heraus sagen, die Machtübernahme stehe NICHT bevor. Allerdings empfehle ich Ihnen folgenden Regierungsbericht zu britischen Volksschulen: “Operation Trojan Horse” (Wikipedia in Englisch).

          Die Machtübernahme einzelner britischer Grundschulen (in Bezirken mit hohem Muslim-Anteil) lässt sich wie folgt zusammenfassen: Getrennte Geschlechter im Klassenzimmer, kein Sport für Mädchen, Ausschluss von Nichtmuslimen für einzelne Lektionen, Einführung v. Arabisch und Koranlektüre, Abschaffung von Evolutionstheorie, Musikunterricht und Sexualkunde, einzelne Schulreisen nach Mekka, vereinzelt Propagandamaterial von extremen Predigern.

          Nun fragt man sich, warum denn die Behörden nichts machen können dagegen.
          Nun, die oberste Behörde Ofsted versucht es, stösst aber auf erbitterten Widerstand bei den lokalen Schulgremien. Denn dort wurden systematisch kritische Stimmen (sowie natürlich nichtmuslimische Behördenmitglieder) durch Leute ersetzt, die den fundamentalistischen Kurs unterstützen.

          Oben hat @Erich solche Informationen als “Hetze” bezeichnet. Hier liegt das zweite Problem: Die Medien berichten nicht oder nur sehr zurückhaltend über diese Islamisierung der Schulen – einerseits, weil sie von den muslimischen Behörden auf Plakaten und in Lokalzeitungen des Rassismus bezichtigt werden und Angst haben. Andererseits, weil auch in den Medien / der Regierung viele Leute sitzen, die so denken wie Erich: Dass schon das Informieren alleine eine Aufhetzung ist.

          Für eine umfassende Information ist deshalb Youtube sowie in diesem Fall Wikipedia unerlässlich. In den grossen Medien herrscht eine – berechtigte? – Angst, es könnten durch das Bekanntwerden dieser Umstände ethnische Konflikte entstehen.

          • Mark Keller sagt:

            Und in welchen Schweizer Schulen droht dies, was Sie an die Wand malen? Sagen Sie mir wer dies in der Schweiz zulassen würde? Und wer hat es in England zugelassen? Wer hat diese Ghettos entstehen lassen? Diese Ghettos sind aber wohl kaum für ganz GB repräsentativ, da der muslimische Bevölkerungsanteil in GB etwa 2.7% besteht, was wohl kaum als bedrohlich angesehen werden kann. In Ihrem Kommentar tun Sie so, als wäre, was Sie schreiben, die Regel in GB; was aufgrund des Bevölkerungsanteils nicht sein kann.

          • Wyniger Lars sagt:

            @ Mark Keller
            Zu Ihren Fragen:

            “Wer hat es in England zugelassen?”
            – Ende 90er und Anfang Nullerjahre war in Grossbritannien die Haltung verbreitet, man solle den Muslimischen Familien entgegenkommen, damit sie ihre Kultur leben können und sich so wohler fühlten. So hat man in Schulen mit mehr als 25% muslimischen SchülerInnen Islamunterricht eingeführt und den Imamen weitgehende Kompetenzen zugestanden.

            “Und in welchen Schweizer Schulen droht dies?”
            – In ersten Schulen im Thurgau (Bsp.: Gde. Kreuzlingen mit über 25% muslimischen Schülern) wurde ein solcher Islamunterricht eingeführt. Man steht – sowohl punkto politischer Haltung wie auch punkto Argumentation der muslimischen Vereine – in etwa an der Stelle, wo Birmingham 2002 stand.

            “Diese Ghettos sind aber wohl kaum für ganz GB repräsentativ.”
            – Nein, natürlich nicht.

            “was wohl kaum als bedrohlich angesehen werden kann.”
            – Tatsächlich ist es für jene Kinder, die in Schulen mit wenigen Muslimen unterrichtet werden, nicht bedrohlich. Gefährlich wird es für Schweizer Schüler erst, wenn sie – z.B. weil die Eltern die Möglichkeit nicht haben, das Wohnquartier zu wechseln – in einer Schule mit vielen Muslimen unterrichtet werden. Vergleichen Sie hierzu die Kommentare in diesem Forum von Hrn. Biber und Fr. Reisinger sowie die dort angegebenen Zeitungsartikel. Bekehrungsversuche und verbale sowie physische Belästigungen von Nichtmuslimen nehmen dann stark zu.

            Schlimm ist es für die nichtmuslimischen Kinder an diesen betroffenen Englischen Schulen sowie für jene muslimischen Familien, die ihre Kinder gerne vom Extremismus und dem berühmten “Hate on Europeans” ferngehalten hätten.

            Problematisch finde ich die Entwicklung auch in einem politischen Sinne: Sie zeigt, dass eine erst einmal durchgeführte Islamisierung mit rechtsstaatlichen Mitteln nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Deshalb reichen die vorhandenen Rechtsmittel nicht aus, um dieser ethnisch-religiösen Segregation zu entgegnen. Gleichzeitig ist in GB auch der politische Wille nicht vorhanden. So sind 44% der Labour-Wähler in Birmingham Muslime – diese Wählerschaft wird entsprechend bedient und somit radikal-islamistische Schulen zugelassen.

  14. Gio sagt:

    bei der muslimischen Bevölkerung handelt es sich um ein hausgemachtes Problem. Schon 1990 lebten in der Schweiz fast 100’000 Muslime. Es gab kein Krieg in Jugoslawien und die Flüchtlinge kamen aus Sri Lanka. Da holten offensichtlich unsere rechtsnationalen Unternehmer billige Arbeitskräfte in unser Land, nach dem man die einigermassen gut integrierten Italiener nach Hause geschickt hatte.

    • ruf sagt:

      an Gio: 1990 hatte es 100000 Muslime in der Schweiz wie Sie schreiben.. Heute sind es 749373. Wieviele werden es sein in 25 Jahren? Einigermassen beängstigend, so man an die Extremisten denkt..

  15. Möbert sagt:

    Warum kann man sich bedroht fühlen? Blöde Frage! Weil niemand weiss, welche Muslime als künftige Dschihad-Gehilfen anonym jetzt schon unter uns sind – sie müssten sich in aller Form von dem Glauben distanzieren, die im Koran enthaltenen Aufforderungen, Andersgläubige zu verfolgen und zu töten, als göttliche Forderung zu achten. Wenn sie das nicht zu Hauf ehrlich tun, dann Gute Nacht friedliches Abendland.

    • Chrigu sagt:

      Für die meisten Muslime in der Schweiz ist ihre Religion nicht so wichtig, genauso wie für die meisten Christen hierzulande. Zudem haben sie wenig Lust, sich in der Öffentlichkeit zu exponierten. Das kann ich nachvollziehen. Als Christ in einem islamischen Land würde ich das auch so tun.
      Und ja, die Distanzierung von Gewalt ist wie Sie sagen wichtig. Der Imam der Moschee von Schlieren tut dies in einem Interview im Tagesanzeiger. Ich frage mich, wieso die BaZ den Artikel ausblendet.

      • Rey Edi sagt:

        Die Muslime in der Schweiz exponieren sich offenbar auch deshalb nicht, weil sie das nicht gelernt haben, vor allem nicht in ihrer Familie. Meine bisher drei Besuche in einer Moschee haben mir gezeigt, dass auch Imame und Führungsmitglieder von muslimischen Vereinen nicht in der Lage sind, mit Nichtmuslimen einen Dialog zu führen, geschweige denn selbstkritische Ueberlegungen anzustellen. Das Resultat des Experiments mit christlichen und muslimischen Schülern überrascht mich daher keineswegs.

  16. Sofia sagt:

    Gegen Muslime hetzten, aber sich ja keine Gedanken darüber machen, wie denn bitte das Christentum sich in jedes Land dieser Welt einnistet und somit auch die grösste Religion der Welt wurde.
    Aber dies sind wohl auch die gleichen, die immer wieder sage, wie böse der Balkan ist, dort leben nur Islamisten.
    Und dies obwohl das Christentum auch dort die Hauptreligion ist.

  17. 14 1 15

    ich befürchte sehr das die andauernde berichterstattung übetrieben ausführlich ist: es wäre besser sich auf das nötigste zu reduzieren ohne das fast pausenlos über die schrecklichen attentate geredet wird. es tut der bevölkerung nicht gut und verstärkt nur die vorhanden ängste.

    weniger berichterstattung und das pausenlos ist besser in solchen lagen.

  18. Kurt Streit sagt:

    Das Muslimische Prinzip: Die Frage “Warum fühlt sich Pegida Schweiz von diesem kleinen, blauen Kreis bedroht?” ist interessant, hilfreich wäre wenigstens ansatzweise eine Antwort. Im ganzen Artikel findet sich jedoch nicht mal versuchsweise ein oder zwei Sätze, die diese vielschichtige Frage zu beantworten versuchen und die Ängste dieses Teils der Bevölkerung analytisch neutral offenlegen. Der Grund ist klar und kann z.B. am Malaysischen Staat oder an andern Beispielen dargelegt werden: Vor 35 Jahren war der Anteil Muslime dort noch 5%, 2014 ist er 64%. Was hinter dieser Wachstumsrate steckt ist unübersehbar. Dagegen kann weder eine Staat “Schweiz” noch ein Journalist etwas unternehmen. Die von uns selbst gemachten Gesetze bzw. die betreffenden von der Schweiz mitunterzeichneten internationalen Gesetze stehen uns da mächtig im Weg. Malaysia wird von einigen tausend Hitzköpfen politisch terrorisiert und unter Druck gesetzt – die Millionen übrigen Muslime sind ruhig und befinden das mehrheitlich für gut, wie man heute weiss. So funktioniert das muslimische Prinzip, auch in Europa, auch in der Schweiz. Am Anfang ist die Grafik eines exponentiellen Wachstums immer flach. Die Infiltration der Muslime in die Politik und die Kultur Malaysias ist weitgehend erfolgt und abgeschlossen. Das Land ist im Vergleich zu 1978 nicht mehr wieder zu erkennen. Aber das haben die Malayen von damals wohl gewollt, wie wir Europäer und Schweizer das jetzt auch wollen, nämlich die Durchsetzung des Muslimischen Prinzips – schliesslich tickt auf unserem Kontinent die Mathematik anders als in Fernost.

    • Gio sagt:

      die 5% stimmen nicht, wenn Sie schon solche Vergleiche bringen, sollten sie auf Fakten basieren, nicht auf Polemik. Die ethnischen Malaien waren schon immer Muslime. Die englische Kolonialmacht hat einfach das Land mit Chinesen und Inder überschwemmt, da wurden die einheimischen Malaien zur Minderheit im eigenen Land. Ähnliches passierte in vielen anderen Kolonien. Viele der heutigen religiösen und ethnischen Probleme sind Erbe der Kolonialpolitik der europäischen Mächte. Wieso erwähnen Sie diese Tatsache nicht?

      • Kurt Streit sagt:

        Ich war 1975 das erste Mal in Malaysia, die Zahl habe ich 1978 von meinem langjährigen Freund und damaligen Chef des Penang Police Department erhalten. Ich wünschte mir nach mehr als 20 Malaysia Aufenthalten, Sie hätten Recht.

        • Gio sagt:

          wahrscheinlich war dies auf Penang so. Penang war früher vorwiegend von Chinesen bewohnt. Dabei handelt sich nicht um “Einheimische” sondern um Zuwanderer aus China. Die Chinesen leben übrigens in vielen Regionen Südostasiens schon seit Jahrhunderten in Parallelgesellschaften. Ihre Aussage hätten eigentlich die Malaien machen müssen, und nicht die zugewanderten Chinesen.

    • Andreas Beck sagt:

      Woher stammen Ihre Zahlen zu Malaysia? Ich finde in Wikipedia folgendes “…Although most people in Malaya were Muslim by the 15th century….” und “…By the 15th and 16th centuries it was the majority faith of the Malay people…” (gemeint ist der Islam). Und im Buch “Malaysia: Recent Trends and Challenges” findet sich eine Statistik die besagt, dass von 1980 bis 2000 der Anteil der Muslime in Malaysia von 52,9% auf 60,4% gestiegen ist, im gleichen Zeitraum ist der Anteil der Christen in der malayischen Bevölkerung von 6,4% auf 9,1% gestiegen. Sie können das hier “http://core.kmi.open.ac.uk/download/pdf/11363477.pdf” nachlesen.
      PS Diese Daten zu finden hat mich ca. 10 Minuten gekostet, ich frage mich weshalb Sie Ihre Aussagen nicht selbst verifiziert haben.

      • Kurt Streit sagt:

        Das ist natürlich sehr elegant, wenn Sie sich in 10 Minuten eine gefestigte Meinung bilden können. Ich brauchte für das Gleiche insgesamt über 1,5 Jahre Anwesenheit. Insofern glaube ich, dass Sie gewonnen haben.

        • Andreas Beck sagt:

          Ihre Aussage “Vor 35 Jahren war der Anteil Muslime dort noch 5%, 2014 ist er 64%” ist keine Meinung sondern eine Tatsachenbehauptung. Zu der Anzahl Muslime in Malaysia habe ich keine “Meinung”, ich habe lediglich konkrete Zahlen gesucht. Nun, ich habe 2 Quellen genannt die jeder nachprüfen kann. Ihre Quelle ist der damalige Chef des Penang Police Department, eine Quelle die niemand nachprüfen kann. Vielleicht kennen Sie ja noch andere, nachprüfbare Quellen.
          Und was das Gewinnen betrifft: ich glaube nicht, dass die Suche nach der Wahrheit ein Spiel ist.

          • Alexander Hollnsteiner sagt:

            Seit wann ist Wikipedia eine “nachprüfbare” Quelle? Sie ist für alle “nachlesbar”, aber zu beurteilen, ob stimmt, was zu lesen ist, entzieht sich den Möglichkeiten der meisten Leser. Wikipedia ist nicht als absoluter Bezugspunkt brauchbar!

    • Thomas Baumgartner sagt:

      Schön beschrieben, Herr Streit. Mittlerweile muss man gar nicht mehr soweit in die Ferne schweifen, um zu erahnen was da noch auf uns und vor allem auf unsere Nachfahren zukommt. Ein Blick in bestimmte Städte und Stadtbezirke in England reicht da auch schon aus. Irritierend ist für mich nur, dass die Mehrheit unserer Politiker in diesen klaren und unmissverständlichen Tendenzen keine Gefahr sieht. Wenn die einzige (verzweifelte) Antwort irgendwelche kruden Integrationsprogramme und eine Unmenge von staatlichen Arbeitsstellen für Pädagogen usw. ist, sind das für mich schon nur noch Rückzugsgefechte.

    • Chrigu sagt:

      Der Islam wurde ca. im 12. Jahrhundert von indischen Händlern nach Malaysia gebracht. Im frühen 15. Jahrhundert wurde mit dem Malacca Sultanat der erste unabhängige Staat der Halbinsel gegründet. Bereits im 15. Jahrhundert waren die meisten Menschen in Malaysia Muslime. Die tolerante Form des Islam führte dazu, dass buddhistische und hinduistische Praktiken in islamische Traditionen aufgenommen wurden.
      Malaysia ist ein Beispiel für das friedliche Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen und Religionen. Extremisten sind dort in einer verschwindend kleinen Minderheit, wie dies zum Glück auch in der Schweiz der Fall ist. Damit dies so bleibt, müssen wir weiterhin die Integration fördern. Dies bedeutet auch gleiche Chancen auf eine Lehrstelle für eine 16-jährige Aisha wie für einen 16-jährigen Christian. Ausgrenzung führt zu Frust. Frust ist der Nährboden, auf dem die Extremisten junge Muslime anlocken. Der Teufelskreis wird durch jede gelungene Integration durchbrochen. Wir alle haben einen Einfluss auf die Integration der Muslime in unserem Land. In dem wir in der 16-jährigen Aisha einen Menschen mit individuellen Qualitäten sehen, erleichtern wir ihr die Integration. Indem wir alle Muslime mit Terroristen in eine Schublade stopfen, fördern wir das sich-ausgegrenzt-fühlen und sabotieren die Integration. Wir haben die Wahl, welchen Beitrag wir leisten wollen.

      • Kurt Streit sagt:

        Ich wünschte mir ebenso das von Ihnen so sanft beschriebene “friedliche Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen und Religionen”. Die Realität in Malaysia sieht ganz anders aus, ziemlich brutal. Ich brauchte lange, um das zu verinnerlichen und meine damalige, aus heutiger Sich fast “schöngeistige Haltung” , befremdet von den Realitäten aufzugeben. Heute ist mir klar, dass dahinter ein politischer Machtanspruch unglaublichen Ausmasses steckt. Das strategische Vorgehen heisst “Politische und kulturelle Infiltration durch eine muslimisch geschulte Minderheit, militantes Schweigen der muslimischen Mehrheit”. Das “Militante Prinzip des Muslimischen Schweigens” wird weltweit unvergleichlich erfolgreich umgesetzt. Eine Erfolgskomponente ist die weitgehende politische Geräuschlosigkeit und der offene Zeithorizont ohne Eile.

      • Mark Keller sagt:

        Was Chrigu beschreibt, ist genau die “Karriere” der Mörder von Paris! Und alles was jetzt gewissen Politikern einfällt ist die Verschärfung von Gesetzen und weiteren Kompetenzen für Geheimdienste. Von der Beseitigung der Ursachen für Radikalisierung wird nicht gesprochen. Es wird nicht darüber gesprochen, dass Diskriminierung beseitigt werden muss. Es wie Chrigu sagt: die Aisha muss die gleichen Chancen haben wie der Christian! Ist dies denn so schwer zu begreifen?

  19. Pascal Meister sagt:

    Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Weshalb genau wird der muslimische Bevölkerungsanteil “als Anteil von Personen über 15 Jahren” gewertet? Wo doch die Hälfte aller Muslime gemäss Text unter 25 ist?? Hier wird bewusst verschleiert, dass der Ist-Wert (ganze Bevölkerung) schon deutlich höher ist und vor allem deutlich steigen wird durch Ehepartner-Import und Familiengründungen. Das ist überhaupt die schlimmte Form von Nicht-Integration, dass nämlich in gewissen Kulturen oder Milieus oder wie auch immer es vorherrscht, dass jede Generation den Ehepartner neu aus der Heimat holt. Null integriert. Und mit entsprechender Auswirkung auf die Kinder, nicht nur sprachlich…

    • Florian Schmitz sagt:

      Aber Verschwörungstheorien, die viel unwarhscheinlicher sind, soll man trauen? Im Text wird nicht verscheleiert, dass die tatsächliche Zahl der Muslime höher ist, das steht am Anfang explizit. Und nicht nur Muslime werden ab 15 Jahren erfasst, sondern das wird gemäss insgesamt statistisch so gehandhabt. Und ich bezweifle, dass Muslime bei unter 15-jährigen plötzlich die Hälfte aller in der Schweiz lebenden Menschen ausmacht.

  20. Beat Hirsi sagt:

    Der Artikel gerade unter diesem Artikel heisst “Ernsthafteste Bedrohung seit 9/11”. Darf man sich nun bedroht fühlen, oder ist es nur ein kleiner süsser blauer Kreis?

    • Chrigu sagt:

      Der blaue Kreis steht für etwa 400’000 Muslime. In der Masse verstecken sich ein paar wenige Spinner, die eine ernsthafte Bedrohung darstellen. Zum Glück werden diese von der Bundespolizei überwacht.
      Die Verunglimpfung aller Muslime wegen den Taten einiger Spinner ist kontraproduktiv. Solche Stimmungmache erschwert die Integration der Muslime. Hört auf. Ihr kommt mir vor wie Brandstifter, die das eigene Haus in Brand stecken. Entweder aus Dummheit oder als Taktik einer finsteren Gesinnung.

  21. Marcel sagt:

    Die Schweiz hat 5% Muslimanteil. In den Strafanstalten sind 33% Muslime, bei den Sozialhilfebezüger wird es ähnlich sein. Die Geburtenrate der Muslime ist über das Doppelte höher als bei der übrigen Bevölkerung. Das sind Fakten die mir Angst machen.
    Ich möchte nicht in 20 Jahren in einem Land leben das von Muslimen dominiert ist.

    • Albert sagt:

      5% Anteil Muslime, angeblich doppelt so hohe Geburtenrate – ja, dann ist die Schweiz natürlich in 20 Jahren von Muslimen dominiert. Mit Verlaub: Hatten Sie in Mathe einen Fensterplatz? Sie betreiben billigste, unreflektierte Polemik. Leute wie Sie sind die wesentlich grössere Gefahr für die freiheitliche Demokratie!

      • Peter Schwarz sagt:

        Sie haben recht !
        Berücksichtigt man den Familiennachzug und die Geburtenrate sowie zu erwartende Migration und rechnet man genauer, dauert es ca. 47 Jahre. (Bin Mathematiker)

        • Albert sagt:

          Und woher nehmen Sie die Datengrundlage, zum Beispiel zur zu erwartenden Migration? Ihre Rechnung taugt nicht viel mehr als die von Marcel.

          • Peter Schwarz sagt:

            Auch Sie haben natürlich recht !
            Haben sie aber auch gemerkt, das dass Resultat unabhängig ob 20,30,40,50 Jahre richtig sind einmal zutrifft.
            Wenn ja BRAVO.

        • Marcel sagt:

          Die Schmerzgrenze am Anteil der nuslimischen Bevölkerung liegt sicherlich nicht bei 50%. Die Minarett-Abstimmung spricht da Bände. Wenn das so weiter geht wird unser Staatswesen viel früher kollabrieren. Die Einschätzung mit den 20 Jahren stimmt schon.

  22. Gio sagt:

    im Tessin, mit der kleinsten Muslimbevölkerung gilt ein Burkaverbot. In diesem Kanton ist die rechtspopulistische Lega sehr stark. Überall wo Rechtspopulisten Stimmung machen, ist die Angst und die Muslimfeindlichkeit am grössten. In den Schweizer Kasernen sind jugendliche Muslime übrigens sehr gut vertreten, im Gegensatz zu den Eidgenossen scheuen sie den Militärdienst nicht (bestimmt wegen der Ausbildung an der Waffe). Ich habe in meinen 49 Lebensjahren in Zürich bisher 2 verschleierte (Niqab) Frauen gesehen, eine vor Les Ambassadeurs und die andere vor Bucherer. Ich glaube nicht, dass diese Damen die Läden ausgeraubt haben, höchstens leergekauft.

  23. gabi Bossert sagt:

    Zur Zeit wird die islamistische Bedrohung nur auf die Religion reduziert. Damit machen es sich die industrialisierten Weltgemeinschaften etwas zu einfach. Es ist kein ausschliesslicher Religionskrieg. Da spielen Faktoren der Kolonialisten, der politisch – sozialgesellschaftlichen Probleme eine grosse Rolle, sowie ökonomisch – ökologischer Raubbau und das Ausbeutungssystem der sich gesund Gestossenden einen massgeblichen Anteil. Stattdessen passiert jetzt eine Menge an wenig Konstruktivem, es baut sich weiterer Hass gegen Hass auf und es beginnen Ausschlachtungen zu eigenen Vorteilen, die nicht Menschen verbinden, sondern quasi zu Kampfmaschinen herausfordern. Wirklich von der Basis her aufräumen, wollen natürlich viele Profiteure aus dieser gefährlichen Weltlage gar nicht zulassen, da es ihnen an den Kragen ginge. Und Pediga Mitläufer lassen sich doch schnell solidarisch finden, wenn jede Aufklärung nur emotional verläuft.

  24. Perrito Caliente sagt:

    mich überrascht eigentlich dieser Muslimhass in den Foren. In der Türkei, Ägypten, Tunesien, Marokko, Malaysia, Indonesien und den Malediven gehören die Schweizer zu den grössten Besuchergruppen aus Europa. Und früher waren die Schweizer Frauen am Strand vom muslimischen Malindi (Kenia) für ihre Freizügigkeit bekannt.

  25. Peter M. sagt:

    Ehrenmorde, Zwangsverschleierungen, Zwangsehen (gibt es auch bei Tamilen), kein Schwimmunterricht, keine Misch-Ehen, kein Interesse an einer sakulären Schweiz… ich weiss, die Christen haben all dies früher auch gemacht. Aber wir leben zum Glück in einer Zeit, wo all diese Sachen überwunden scheinen. Doch genau gewisse Muslime wollen diese Zustände wieder herstellen. Ich als freiheitlich denkender Mensch muss sagen, dass solchen Menschen mit Widerstand begegnet werden muss. Und hier müsste eben mal die bürgerlichen und linken Menschen was machen. Aber nein: Man überlässt das Feld Menschen, die genauso wenig für Fortschritt wie die Muslime sind. Wir leben in einem nicht-religiösen Land und daran sollen sich alle halten inkl. den Muslimen. Zudem ist es wirklich gefährlich wenn es Orte gibt, wo über 50% Muslime wären. Die Schweiz muss schauen, dass es nie soweit kommt. Wenn die Muslime einigermassen balanciert in der Schweiz verteilt wären, würde dies nie passieren. Glaubt ihr 3-4 Muslime würden in Einsiedeln plötzlich etwas zum Negativen verändern können? Nein.. Wenn aber 10’000 in Kreuzlingen leben, dann schon, weil dann können die Fanatiker einfach ihr Ziel erreichen. Am Tag an dem es in der Schweiz Muslime gibt, die eine Sharia-Zone duchsetzen wollen (z.B. Basel), an dem Tag werde ich auf die Strasse gehen und wenn nötig mit Alkoholflasche und Zigarette im Mund in diese Sharia-Zone gehen und dem Herrn Blancho und seinem faschistischen Zentralrat klar machen, dass Sie höchstens in Saudi-Arabien erwünscht sind.

    • Andreas sagt:

      Sprechen Sie mal mit einer Lehrerin oder einem Lehrer – die meisten Probleme im Alltag gibt es nicht mit Muslimen, sondern mit fundamental christlich geprägten Personen. Widerstand gegen Schullager, gegen Aufklärungsunterricht, Verbannung von vermeintlich diabolischen Symbolen wie Hexen oder Amuletten; Widerstand gegen Evolutionstheorie: Alles das kommt ebenso aus dieser Ecke, politisch vertreten durch Parteien wie EVP, EDU.

    • Florian Schmitz sagt:

      Haben Sie den auf offizielle Zahlen gestützten Artikel über der Kommentarspalte gelesen? Ich kann Sie beruhigen, denn es wird in den nächsten Dekaden wohl nicht nötig sein, dass Sie in der Schweiz “Scharia-Zonen” aufmischen müssen. Im Artikel wird dank der Entschlüsselung der tatsächlich in der Schweiz lebenden Muslime (im Vergleich zu den bärtigen Islamisten-Vorurteilen) genau ein solches Szenario, wie sie es beschreiben, entkräftet.

  26. Dan Bourque sagt:

    Sobald der blaue Kreis der Grösste ist (so in 20 Jahren), wird die neue Mehrheit beginnen, die Minderheit zu dominieren. In den meisten Ländern mit muslimischer Mehrheit werden andere Religionen systematisch verdrängt. Wer genug Cash hat, kann immer noch nach Nordamerika auswandern.

    • Josef sagt:

      Sobald eine scheinbar homogene Masse eine gewisse Grösse überschreitet, wird deren Heterogenität plötzlich sichtbar und es zerfällt in kleinere Einheiten. Die 70% Christen werden oben in drei Kreise zusammengefasst. Eine scheinbar homogene Masse kann nur mit Gewalt zusammengehalten werden. Sobald die Zerfallskräfte gross genug und lange genug gären, beginnen sie zu wirken und lassen die Mehrheit in mehrere Minderheiten zerfallen. Mittels Reformation, Gegenreformation, Sekten und Kleinkirchen zerfiel die christliche Bewegung auch in zahlreiche Strömungen. Dieses Schicksal wird auch die junge Religion Islam ereilen. Letztlich sind die monotheistischen totalitären Religionen einem Modell der Antike entsprungen und wurden vom Mittelalter geprägt. Die Säkularisierung und der Atheismus sind die Folgen der aufklärerischen Reform der Gesellschaft. Würde man in den Bällen oben zusätzlich noch die aktiv praktizierenden Anhänger darstellen, wären sie wahrscheinlich mehrheitlich hohl.

      • Reisinger Renata sagt:

        Erfahrungsgemäss gelten diese Gesetze nicht im Islam. Entwicklungen im Iran, Ägypten, aber auch Indonesien und Malaysia zeigen: Je grösser die muslimische Gemeinschaft wird, desto homogener und ausschliessender agiert sie.

        Erste Anzeichen, dass der kleine blaue Kreis durch seinen enormen Zusammenhalt grosse Dominanz entwickeln kann, zeigten sich gestern in der Onlineumfrage im Magazin 20Minuten: innerhalb von wenigen Stunden konnten die Muslime, vor allem über albanische Online-Communities, über 200’000 Klicks generieren.

        Gegen diesen geballten und offensiven Zusammenhalt werden wir bei künftigen Auseinandersetzungen kaum eine Chance haben.

        Zudem werden z.Zt. pro nichtmuslimisches Kind 3 muslimische geboren. Mit Import durch Familiennachzug beträgt die Zahl gar beinahe 4:1. Dies ist der z.b. von pakistanischen Imamen gepredigte “Geburtenjihad”.

        Es ist nicht davon auszugehen, dass unter diesen Umständen in 40 Jahren die demokratische Rechtsordnung noch bestehen wird (vgl. TA “Die islamische Republik Tower Hamlets” (London), wo der Zusammenhalt der ca. 35% Muslime so gross war, dass sie heute den Präsidenten und die Parlamentsmehrheit stellen – und als Folge das ganze Rechtssystem einen Umbruch erkebte. Vergl. auch die eigentlich.”unzulässige” Vertreibung der 80’000 Juden aus Marseille. Sie ist auf jene unumstoössliche “Brüderlichkeit” unter Muslimen zurückzuführen, deren Anfänge nun bei den Schweizer Jugendlichen zu beobachten sind.

        • Erich sagt:

          die Klicks kann man kaufen (siehe Pegida-CH-Gründer, der vorwiegend liker in Indien und Serbien hat) oder wie erklären Sie sich dass z. B bei der direkten Bundesratswahl, der MEI oder ecopop die Zustimmung in den online-Medien bei ca. 90% lag? Die rechtsnationale Organisationen waren in der Schweiz die ersten, die die Foren für ihre Botschaften und Weltanschauung entdeckten und seither intensiv bewirtschaften. Einige Kommentare im Blick oder 20min würden in anderen Ländern wegen Volksverhetzung strafrechtlich verfolgt

      • Albert sagt:

        Bourque, bitte rechnen Sie mal vor, wie Sie auf 20 Jahre kommen. Ich harre gespannt – und freue mich jetzt schon auf den Schmunzler.
        Und dann lesen Sie bitte die Bertelsmann-Studie zur Integration der Muslime in Deutschland. Achtung, Sie werden Ihre unreflektierten Vorurteile nicht einhalten können – weshalb Sie die Studie wohl nicht lesen werden. Leute wie Sie sind die wesentlich grössere Bedrohung für die freiheitliche Demokratie als die Islamisten.

    • gleichermeinung sagt:

      Wer im Geschichtsunterricht nicht geschlafen hat, muss zu diesem Schluss kommen – danke für Ihr Schreiben!

  27. Paul sagt:

    überall müssen sich Muslime von den Attentaten distanzieren und rechtfertigen. Wieso mussten nach den NSU- und Breivik-Morden keine SVP-Exponenten Stellung dazu nehmen und sich distanzieren?

    • hans legler sagt:

      Weil weder Breivik noch die NSU-Heinis im Namen der Religion gemordet haben.

      • Lars sagt:

        zwischen Religions- und Rassenwahn sind die Übergänge fliessend hans legler

      • Alex Ya sagt:

        Es waren aber politisch motivierte Morde. Und dann stimmt der Vergleich. Wie sich die Muslime zu religiösen Morden äussern “sollen”, so sollten Angehörige der SVP sich zu politischen Morden äussern/rechtfertigen.

        • G.M. sagt:

          Ausserdem war das Vorgehen von Breivik religiös motiviert. Er sagte ja selber aus, er wollte den Abendland schützen.

          • P. Elzig sagt:

            Dann muss sich also das gesamte Abendland für Breivik entschuldigen.
            Was das mit der SVP zu tun hat, die nie zur Gewalt aufgerufen hat, kann einem nur Schleierhaft sein. Hauptsache noch irgendwie die SVP ins Boot holen.

          • Gio sagt:

            Herr Elzig wahrscheinlich gehören Sie zur älteren Generation und haben kein facebook, oder Sie verschliessen bewusst die Augen. Im facebook können Sie etliche “Müsterli” von SVP-Gewaltaufrufen lesen. Von Linken an die Wand…brennende Moscheen und andere Nettigkeiten

          • Florian Schmitz sagt:

            Herr Elzig, es geht hier auch nicht um die SVP, sondern viel mehr um den symbolischen Vergleich. Wenn alle Muslime sich jeweils rechtfertigen und entschuldigen müssen für die Taten einiger Extremisten, dann müsste das doch auch für andere Religionen/Ethnizitäten gelten.

          • P. Elzig sagt:

            Ich wusste wirklich nicht, dass die SVP eine Religion oder eine Ethnizität. Danke für die Aufklärung. Infosekta werde ich heute noch informieren.

      • Albert sagt:

        Nein, aber im Namen der derselben Ideologie, mit der die SVP auf Stimmenfang geht. Warum wohl sind die SVP-Plakate immer schwarz-weiss-rot? Warum spielt sie andauernd auf der Klaviatur des Fremdenhasses? Warum hat sie keine Probleme damit, Lügen zu verbreiten und Statistiken zu verfälschen? Warum verwendete sie “rote Ratten”, um die Linke darzustellen – ein Bild, das direkt aus dem “Stürmer” stammen könnte (wo die Ratten allerdings Juden darstellten)? Warum fallen so viele SVPler durch rechtsextreme Verlautbarungen auf? Beispiele: “Es ist Zeit für den Dritten Weltkrieg, dann kann man die Linken an die Wand stellen.” – “Es braucht eine Kristallnacht für Moscheen.” etc.
        Man sollte von der SVP, ihren Exponenten und ihren Wählern tatsächlich ebenfalls Distanzierung erwarten können – man kann nicht so lang Hetze betreiben und dann die Hände in Unschuld waschen!

        • Sylvie Brigger sagt:

          Ihre Aufzählung von Entgleisungen der SVP in Ehren, aber sie sollten nicht Steine aus dem Glashaus der Anständigen werfen. Sonst ist schnell eine Liste von mindestens gleichwertigen Sprüchen und Aktionen der Gegenseite zusammengestellt. Nur 2 Beispiele: Herr Couchepin’s Wortspiel Mörgeli:Mengele und die Saubanner-Züge des linksextremen schwarzen Blocks in Zürich und Bern. Auch da alles Stürmer-like, wenn sie denn schon dieses Beispiel verwenden wollen. Und was Pegida betrifft: schon allein der Umstand, dass sich die gesamte herrschende Politiker-Clique in Deutschland mit solcher Vehemenz gegen alle neuen Strömungen ausspricht (vergl. die Hasstiraden gegen die AfD) sollte denkende Bürgerinnen und Bürger hellhörig machen. Interessant, dass offenbar alle neuen Bewegungen Rechtsextreme sein sollen. Reden sie mal mit diesen Leuten und sie werden staunen, woher sie ihre Motivation zum Demonstrieren haben. Nix mit rechtsextrem, aber Enttäuschung über politische Lügen und die Verarschung durch die herrschende Klasse aller Couleurs. Dass die etablierte Politik diese Gefahr für ihre Pfründen erkannt hat, das ist der Auslöser für die regelrechten Hasstiraden in Ansprachen und in den gesteuerten Medien. Denken, Albert, denken!

          • Albert sagt:

            Danke für den Lacher! Und nun bringen Sie bitte mehr Entgleisungen aus dem “Glashaus der Anständigen” (wenn Sie sie denn finden, Sie mussten ja schon tief in die Mottenkiste greifen und zählen sogar den schwarzen Block zu den Anständigen) – und ich erwidere auf jeden mit drei weiteren krassen SVP-Äusserungen und -Taten.
            Denkende Menschen übrigens werden hellhörig, wenn Verblendete den Umstand, dass quasi alle Parteien, Politiker und Intellektuellen eine Gruppierung als höchst gefährlich ansehen, schlicht als Verschwörung einordnen. Genauso gut könnten Sie die Schädlichkeit des Rauchens als Verschwörung abtun. Frau Brigger, mit Verlaub, Sie denken nicht – oder höchst verquer.
            Und Pegida hat öffentlich aufgerufen: “Kauf nicht beim Moslem!” – Wer da nicht sofort an den Nazi-Ruf “Kauf nicht beim Juden!” denkt, denkt gar nicht. Ihr eigenes Glashaus ist längst in Scherben zerfallen. Und ob Sie nun von “gesteuerter Presse” oder von “Lügenpresse” schreiben – auch diese Einstellung geht tief in düstere Zeiten zurück.
            Ich würde Sie ja nun gern ebenfalls zum Denken auffordern – allein, da ist wohl Hopfen und Malz verloren.

          • Gio sagt:

            Sylvie in der Schweiz kommen die Attacken gegen unsere gewählten Vertreter, Behörden und Gerichte aber nur aus der rechtsnationalen Ecke. Die Weltwoche schreckt einmal zurück ein Romakind mit Pistole auf die Titelseite zu setzen. Da werden ungenehme Politiker, SNB-Direktoren und Journalisten aufs übelste beschimpft und an den Pranger gestellt. Vergewaltigungsopfer werden als Nutten dargestellt. Die grösste Gefahr für Europa sind unsere völkischen Rechtsnationalen. Schon mal hat das besorgte Volk einen Messias gewählt, nachher wollte keiner für die Millionen von Toten verantwortlich sein, darum ist es richtig, dass die deutschen Politiker vehement gegen diese Hetzer vorgehen

  28. Ruedi sagt:

    für die freiheitliche Schweizer Gesellschaft sind die 26% Rechtsextreme, die unsere Gerichte und Behörden diffamieren, die grössere Bedrohung als die Muslime

    • Blanche Wu sagt:

      Dann erwähnen sie aber bitte auch die 1. Mai Chaoten dazu! Nicht nur Rechtsextreme sind für die Gesellschaft eine Gefahr, auch Linksextreme welche meinen mit Steinen kann man Probleme lösen.

      • Lars sagt:

        wollen Sie Fensterscheiben Menschenleben gleichsetzen?

        • Albert sagt:

          Ja, genau das tut Blanche Wu. Genauso wie die SVPler nur allzu gern brennende Autos für schlimmer ansehen als brennende Asylheime.

        • Reto Stadelman sagt:

          @Ruedi&Lars
          Also eigentlich empfinde ich Kommentarschreiber wie Sie als grösste Bedrohung für unsere Freiheit. Extreme einseitige Meinungen bedrohen diese nämlich, nicht eine spezielle Gruppierung… Und da können sich Linksextreme, Rechtsextreme und religiöse Extremisten die Hand geben. Sie untergraben beide die Gesellschaft.

          • Perrito Caliente sagt:

            Reto Stadelman, Leute die den rechten Terror verhamlosen sind die grösste Gefahr für unsere Gesellschaft. Zuerst brannten die Bücher, dann die Synagogen und am Schluss die ganze Welt

          • P. Elzig sagt:

            Ah, herrlich, der Kampf um richtig oder nicht geht weiter und alle wissen es besser, wo die WIRKLICHE Gefahr lauert. Ist ja hochinteressant.

          • Joel Eberle sagt:

            @Caliente
            Aha und Ihrer Meinung nach ist die Linke Seite besser? Schauen Sie sich mal Russland / China an. Da brannten zuerst auch Bücher, dann Kirchen/Synagogen/Tempel und anschliessend wurden Millionen deportiert und versklavt. Extreme Haltungen, egal welcher Art, sind gefährlich. Entsprechend ist es vertretbar wenn gegen Rechte, Linke und Religiöse Extreme vorgegangen wird.

  29. Walter Bossert sagt:

    Es ist wieder mal gelungen, vom wirklichen Problem abzulenken.Es hat in der Schweiz einfach zu viele Leute welche dieses Land nur als als kurzfristigen Wirtschaftsfaktor benutzen und ausnutzen wollen und absolut kein Interesse an einer Heimat als solches mit einer entsprechenden Kultur haben! Leute welche Interesse haben, die reden mit einander und und bilden nicht 2 oder gar noch mehr Gesellschaften neben einander und gehen einander aus dem Weg, das kann nicht gut gehen. Mit Grafiken ist sicher solchen Dingen nicht gedient im Gegenteil, ein jeder kann sie anders interpretieren!

    • SrdjanM sagt:

      Komisch, denn genau das war jahrzehntelang auch der Wunsch der Schweiz, sowohl der Wirtschaft wie auch der Kantone und des Bundes: es waren dann auch keine Ausländer oder Migranten, sondern bloss Gastarbeiter. Nur die Kinder und Enkel der Gastarbeiter sind halt immer öfter Schweizer und auch Muslime.

    • Albert sagt:

      Herr Bossert, es ist zuvorderst die SVP, die immer neue Steuersenkungen für Unternehmen fordert und die Lex Koller abschaffen wollte. Die Linke hat z.B. der PFZ nur unter der Bedingung zugestimmt, dass griffige flankierende Massnahmen gegen Lohndumping installiert werden. Diese aber werden von der SVP (im Dienst ihrer eigentlichen Klientel, der Unternehmen) stets torpediert. Sie sollten dringend Ihr Wahlverhalten überprüfen.

  30. Jean Roth sagt:

    CH macht auch den Fehler zu glauben Moslems werden sich integrieren. 90% tun das nicht! Zu suchen, dass Leute aus dem Kosovo und jene aus Ägypten nichts miteinander zu tun hätten bringt den Schmilblick nicht vorwärts, nützt nur einer konstruierten Statistik, die auf Wahrscheinlichkeiten basiert. Warum will man mit aller Gewalt so tun als ob Islamisten ungefährliche Zeitgenossen seien? Alle Moslems die in CH wohnen keine Radikale seien? Die Denkrichtung des Islams ist ausgerichtet auf Dominanz nicht auf Miteinander mit anderen Religionen. Das “Anderssein” zeigt sich bereits mit dem Kopftuch tragen, keinen Sport zu treiben im entsprechenden Tenue, vollständige Verschleierung im öfftl. Raum. Und immer wird behauptet:”Nein, Nein wir sind alle gleich!”

    • Daniel sagt:

      Auch ich denke, dass sich die Moslimischen Leute hier in der Schweiz nicht intergrieren wollen. Denn sonnst hatte man keine so banalen Diskussionen wie den Turnunzerreicht, Schleier, etc. es ist eben eine andere Mentalität, die eigentlich fast immer darauf aus ist, die Frau zu untersrücken (und noch viel,anderes). Solche Mentalitäten haben keinen platz in der CH und in Europa. Auch ich habe das Recht, dies so zu denken und kundtüzutun. Ich bin desswegen kein “Ausländerhasser” aber die MoslimoschenGesellschaft fördert dieses Gedankengut schon ein wenig. Mir erschliesst sich immer noch nicht, warum diese Leute eigentlich in die Schweit wollen, wenn sie genau wissen, was sie erwartet. Zwängelen, Grind durestiere oder einfach nur Ausnüzten? Ich will keine solchen Probleme und das heisst, ich will auch keine solchen Leute hier in der CH herzlich empfangen. Die Moslimischen Leute sollen sich bei bei ihren Glaubensbrüdern im Osten herzlicht bedanken, dass sie hier in der CH so “geächtet” werden. Ich verstehe das.

    • peter wiesendanger sagt:

      genau bei solchen denkmuster wie bei ihnen herr roth liegen die schwierikeiten. die moslems von denen sie hir schreiben sind eine miderheit, wenn es sie so überhaupt gibt. übrigens die meisten vollverschleierten frauen sind in interlaken vor und in den schmuckläden oder vor oder in den teuren hotels anzutreffen soviel zur verschleierung bei uns.

      mir bereiten die fremdenfeindlichen strömungen in unserem land mehr unbehagen ( svp, pnos, rechtextreme, extreme kristen usw. ). durch diese personen ensteht diese situation die wir jetzt antreffen. wenn menschen ausgegrentzt werden, keine persperktiven mehr sehen sind sie für die extremistischen (gleiche welcher richtung ) rattefänger ein gefundens fressen.
      nur wenn alle menschen für sich eine perpektiven antreffen, nur wenn eine gegenseitige neugirde auf das anderst sein stattfindet, nur wenn wir aufhören auf die ewigen scharf, angstmacher in unserem lande nicht mehr zu reagieren, erst dann müssen wir uns nicht von unseren mitbürger fürchten.

      • Jean Roth sagt:

        Herr Wiesendanger
        Möglicherweise tragen Sie eine rosa Brille.Die Welt besteht nicht nur aus: Alles wunderbar, gegenseitig Verstehen usw. Tatsache ist doch, dass im Moment die Islamisten die Medien im negativen Sinne beherrschen. Am 13/01/2015 ist in einer südfranz. Hafenstadt ein 17 Jähriger auf dem Schulhof von Brüdern einer seiner Ex-Freundinnen erstochen worden. Der Kreis der Täter steht fest – nur will man es nicht publizieren. Soll man hier Perspektiven suchen ? Man sollte nur die Dinge beim Namen nennen und keine Schönfärberei machen schon gar nicht um keine Wogen zu schlagen.

    • Kieser t sagt:

      Nur weil man in den Medien von einigen Moslems hört, die Frauen unterdrücken und ihre Kinder nicht in den Turnuntericht schicken wollen heisst das noch lange nicht dass dies auf 90% zutrifft. Mich würde wunder nehmen von wo Sie diesen Prozentsatz herhaben!? Eine Schätzung? Ich kenne durch die Arbeit und Freizeit viele Moslems und keiner von denen würde ich als Radikal bezeichnen, nichtmal fundamentalistisch. Aber vielleicht sind ja die alle von den 10%. Manche Menschen wollen einfach nicht Vorurteil gegen Fakten eintauschen, da seine Welt sonst noch viel langweiliger ist, wie sie sowieso schon ist. Versuchen sie’s mal mit differenzierung.

      • Reisinger Renata sagt:

        Herr Kieser, waren Sie mal in einer Schulklasse mit vorwiegend Muslimischen Schülern? Und haben dort versucht, Toleranz umd Respekt gegenüber Minderheiten (z.b. Homosexuellen) zu vermitteln? Sie weden als Lehrerin verhöhnt und verspottet!
        Und “kufr” und “schwyzer” und “opfer” sind schimpfwörter. Da vergeht auch Ihnen ihr Optimismus. Mann kann wie nichts machen.

      • Daniel sagt:

        @ Kieset t: Einigen Moslems? Und was passert in Afrika? Mehr als einige Moslem. Aber klar, man kann auch die rosa Brille haben und alles ist perfekt. Nur damit leben sie nicht in der realen Welt. Die sieht doch ein wenig anders aus. Leider.

  31. Heinz sagt:

    Was ist eigentlich los mit unserer Gesellschaft? Warum diese Angst? Ich finde es erstaunlich das es unsere Gesellschaft mit Ihrer Freiheit so weit gebracht hat, wenn man bedenkt wie viele ängstliche Leute es gibt. Nur Mut! Diese Attentate waren für mich gar nicht beeindruckend und Ich werde mein Leben genau so weiterleben wie bisher. Da braucht es schon etwas mehr, das ich mich von Kriminellen bedroht fühle.

    • Reto Stadelman sagt:

      Wirtschaftlicher Konkurrenzkampf bringt Unsicherheit in die Schweiz. Das gepaart mit kultureller Unsicherheit ist Gift für eine Gesellschaft…

  32. Dario sagt:

    Was die Konfessionslosen angeht, sollte noch erwähnt werden, dass deren Zahl in Wahrheit wahrscheinlich noch viel höher ist. Dies rührt daher, dass es einerseits noch viele, gerade ältere Leute gibt, die an keine Götter mehr glauben, sich aber leider noch nicht getrauen, das offen zuzugeben, und andererseits daher, dass es jede Menge Papierli-Gläubige gibt. Ich bin selbst überzeugter Atheist, obwohl ich offiziell noch den Reformierten angehöre. Wenn man Berechnungen der Deutschen Freidenker-Organisationen glauben kann, liegt der Anteil Konfessionsloser in allen Mittel- und Nordeuropäischer Ländern mittlerweile bei etwa 40-45%. Damit stellen wir Konfessionslose zwar noch keine absolute Mehrheit, aber doch die mit Abstand grösste, einzelne Gruppe dar. Und was diese unbegründete Angst vor den Islamisten angeht: Ich persönlich mache mir viel mehr Sorgen um all die Christlichen Extremisten, denn die sind häufig auch noch politisch aktiv. Mit dem winzigen Risiko, am Bellevue in die Luft gesprengt zu werden kann ich leben. Da bin ich viel wütender auf all die EDU- EVP- und CVP-Fundis und die religiösen Sektierer in der SVP, die jeden gesellschaftlichen Fortschritt durch ihre Ignoranz und Intoleranz politisch ins Stocken bringen.

    • Markus Meier sagt:

      Eigentlich müsste es – wenn überhaupt – eine PEGFA geben. Patriotische Europäer Gegen Freidenkerisierung des Abendlandes. 😀
      Immerhin montieren die unsere heiß geliebten Gipfelkreuze ab – sind also extrem gefährlich. So was führt ja sicher zu Steinschlag.

    • P. Elzig sagt:

      Echt, immer noch in der Kirche? Und das, nach solch einem Kommentar. Wie kann man nur.
      Sind sie etwa noch drin, weil die Reformierten halt ‘vernünftiger’ und ‘besser’ als die anderen sind?

  33. Marti S. sagt:

    @Bader: könnten Sie bitte näher ausführen wo die Schweiz Probleme mit Moslems hat? Wirkliche Probleme. Nicht einfach nur die Burka erwähnen. Und noch etwas: Ihre absolut difusen Ängste wegen den Moslems ist im Grundsatz eine Volksverhetzung. So a la $VP. Einfach mal was behaupten. Was würden eigentlich die braunen Gesellen in der Schweiz machen, wenn es keine Religionen geben täte? Die Nazis hätten keinen Holocaust an jüdisch Gläubigen verüben können, die heutigen braunen Helferlein nehmen nun den Islam als Grund, ganze Volksmassen in den Terroristenabfallsack zu stecken. Hauptsache man hat jemanden auf dem man rumhacken kann. Einfach nur schändlich. Und by the way: unsere ach so christliche Weltansicht beruht auch nur auf Gewalt. Unser ausbeuterisches Verhalten in der Vergangenheit (Kolonialisierung genannt) ist der eigentliche Auslöser warum die jetztige, heutige Situation überhaupt entstanden ist. Unser ach so hart erarbeitete Reichtum basiert auf der Ausnützung und Unterdrückung anderer. Auch heute noch. Einfach die Form der Unterdrückung hat sich gewandelt. Das sollte sich eigentlich jeder bewusst sein der einmal die Schule besucht hat. Aber es ist halt viel einfacher mit der heulenden, nicht denkenden Masse mitzumarschieren, als sich ernsthaft mit den geschichtlichen Tatsachen auseinander zu setzen. Alleine mit Nachbrüllen der vorgekauten Parolen wurde noch nie ein Problem gelöst. Und falls Sie, werter Herr Bader, heute Ihren Morgenkaffee schlürfen, denken Sie mal daran, ob Sie gewillt wären die Lebensumstände des Kaffeepflückers zu übernehmen und selbst zu leben. Wohl kaum. Dasselbe mit Oelprodukten, Früchten, Autos, Maschinen, Socken etc usw. Und es ist genau unser westliches Verhalten, das in anderen Ländern mithilft die Fanantiker stark zu machen. Um es noch einfacher zu formulieren: unsere Reichtum fusst auf der Ausnützung anderer. Man muss sich das nur mal in Ruhe überlegen. Wenn man will. Man kann aber auch nur weiter nachplappern und sich wohlig dabei in der braunen Pfütze suhlen….

    • JOHNNY sagt:

      Danke für ihre Ausführungen. Wir sollten endlich damit beginnen, die Dinge differenziert zu sehen.

    • CATO MAJOR sagt:

      “Und by the way: unsere ach so christliche Weltansicht beruht auch nur auf Gewalt. Unser ausbeuterisches Verhalten in der Vergangenheit (Kolonialisierung genannt) ist der eigentliche Auslöser warum die jetztige, heutige Situation überhaupt entstanden ist. Unser ach so hart erarbeitete Reichtum basiert auf der Ausnützung und Unterdrückung anderer.”

      Soso!
      Du bist also Christ? Ich nicht.
      Du hast also alle kolonisiert? Ich wars nämlich nicht!
      Wen beutest du aus? Ich habe keine Angestellten.
      Wessen Reichtum? Ich bin arm.

      Deine Aussagen sind eine Aneinanderreihung von wohlstandsverwöhnten, ignoranten, masochistischen Selbstzerfleischungen. Sippenhaft ist dein Prinzip!

      • Perrito Caliente sagt:

        wieso versucht dann die extreme Rechte immer krampfhaft alle Muslime in Sippenhaft zu nehmen? Dauernd muss sich irgend ein Imam rechtfertigen. Wieso musste sich kein völkischer Politiker vom Breivik-Massaker distanzieren?

        • P. Elzig sagt:

          Ich finde es auch nicht gut, dass sich Moslems rechtfertigen oder sonst irgendwie äussern sollten. Ein Imam und andere religiösen Leute, also alle, für die Religion eine Rolle spielt, sollten sich nie rechtfertigen, sie sollten immer schön die Schnauze halten, immer, zu allem und überall. Dann hätten wir diese Probleme auch nicht.

      • Albert sagt:

        Cato, wer hat den Computer hergestellt, auf dem Sie schreiben? Die Kleider, die Sie tragen? Den Kaffee, den Sie trinken, die Schokolade, die Sie essen? Dämmerts?

    • Daniel sagt:

      @ Marti S. Das, was si anderen vorwerfen, schreiben Si ja auch. Sie behaupten auch gewisse Sachen. machen Si mal Quellenangaben zu ihrem Text. Detailliert aber bitte. Sonst suhlen Sie sich nämlich auch einfach in ihren Worten. Und das bringt nix!

  34. Pius S sagt:

    Releigion ja, aber sobald andere dadurch eingeschränkt werden oder Menschen sich hinter der religion isolieren, dann hört für mich als Ultra-Linker der Spass auf. Leider sind viele Muslime gegen Homosexuelle, gegen Rauchen/Trinken/Kiffen, gegen Misch-Paare, gegen Verantstaltungen wie die Streetparade etc. Und wer hier nun solchen Menschen mit Toleranz begegnet, dem ist nicht mehr zu helfen. Oder begegnet ihr einem Neonazi auch mit Toleranz?

    • Blanche Wu sagt:

      Obwohl man darf doch noch gegen Rauchen, Kiffen, Trinken sein. Oder etwa nicht? Ich muss ja die anderen Menschen damit nicht stören, aber ich kann meine Meinung kund tun. Oder sind die Trinkexzesse im Sommer am See denn wirklich toll? Ich finde das selber nicht toll und bin keine Muslima. Ich kann auch kritisch gegenüber Homosexuellen eingestellt sein, solange ich diese nicht attakiere, sabotiere, diffarmiere, etc. Aber ich darf meine Meinung sagen. Soviel muss jemand verkraften können welcher Homosexuell ist. Alles andere ist Narzismus. Auch ein Drogensüchtiger muss ertragen können, wenn ich seine Sucht kritisiere. Sogar meine Kollegin muss ertragen können wenn ich ihre neuen pinkigen Pumps grauenhaft hässlich finde. Kritik sollte man immer anbringen dürfen und jeder welcher dann gleich beleidigt ist, der sollte lernen mit Kritik umzugehen. Das ist freie Meinungsäusserung. Ich zwinge nach meiner Kritik ja niemanden, so zu leben wie ich es für richtig halte. Ein Christ kann gegen Sex vor der Ehe sein. Was ist daran schlimm? Er zwing ja niemanden genau so zu verfahren wie er. Er nimmt sogar in Kauf belächelt zu werden von allen anderen. Daher darf ein Muslim auch Alkoholkonsum kritisieren ohne dass er radikal ist. Er peitscht einem ja seine Meinung nicht mit der Lederpeitsche aus dem Leib. Das wäre dann etwas anderes.

      • P. Elzig sagt:

        Also der Alkohol rottet Leute und Gesellschaft von innen her definitiv effektiver aus als jede Religion.

  35. Christian Emmenegger sagt:

    Unerwähnt bleibt in dieser Grafik, dass gerade mal 7% der Muslime ihre Religion auch praktizieren.

    • Di Dago sagt:

      Das Problem dabei, es sind ja nicht die, die den Islam praktizieren. Sondern es verhält sich wie mit den Amokläufern, die immer als ruhig und unauffällig beschrieben werden.

    • Reisinger Renata sagt:

      Nicht bei den Jungen unter 18j. Ich bin Lehrerin und es ist ein Jugendphänomen, dass sich die ganzen Jugendlichen sehr offensiv mit ihrer Religion identifizieren und gerade Kinder, die sagen “es gibt vielleicht keinen Gott” drangsalieren.

      Seit fast 20 Jahren unterrichte ich und habe noch nie so eine religiös-politische Aggressivität erlebt, und dass Kinder schon mit 12j. Gspändli konvertieren wollen, hab ich bei Freikirchlern noch nie erlebt.

      Also man sollte schon registrieren dass das eine ganz andere Qualität hat als die eher Introvertieren Christen. Auch die Jihad-Symbolik (ouahid Allah- kleber, Jihad-tshirt mit Rapper Cuspert) ist sehr offensiv. Und musl. Kinder, die sagen das interessiere sie nicht, werden unter Druck gesetzt, in einem Fall (Bülach) auch über die Eltern

      • Christian Emmenegger sagt:

        @Di Dago
        Ich denke, dass es keinen islamistischen Terroristen gibt, der vorher nicht als religiös “auffällig” ins Auge gestochen wäre.

        @ Reisinger Renata
        Das ist sicher sehr ernst zu nehmen, dass der radikale Islam eine Art popkulturelle Attraktivität entwickelt. Ich sehe das Problem hier vorallem darin, dass Jugendliche welche sich für ihre Religion interessieren und begeistern, kein von westlichen Werten geprägtes Gefäss erhalten. Jugendliche nehmen sich Leute wie Pierre Vogel als religiöse Vorbilder. Der moderne, liberale Islam muss präsenter werden. Dabei ist die muslimische Gemeinschaft genau so in der Verantwortung wie die restliche Gesellschaft. Ein intelligenter Ansatz wäre es etwa, an Schweizer Universitäten fortschrittliche Imame auszubilden. Es ist auf einen europäischen Islam hinzuarbeiten, welcher sich vom arabisch-radikalen Islam distanziert und die hiesigen bürgerlichen Freiheiten verinnerlicht.

        Andererseits übernehmen gerade Jugendliche immer jene Klischee’s die man ihnen ohnehin aufzwängt. Beäugt die Gesellschaft Moslems mit misstrauen, deckt sie mit Vorurteilen ein, statt offen auf diese zuzugehen, dann werden diese dagegen nicht ankämpfen, sondern die Vorurteile akzeptieren und ihnen entsprechen um der Ausgrenzung eine eigene Abgrenzung entgegenzuhalten. Auch hier muss man Konzepte mit liberalen Moslems gemeinsam entwickeln, um den von Ihnen beschriebenen bedenklichen Tendenzen entgegenzuwirken.

        • Reisinger Renata sagt:

          @ Emmenegger: wahrscheinlich haben Sie recht mit ihrer Analyse. Nur: was hilft uns das? Viele Lehrer sind am Anschlag mit dieser ganzen Macho- und Jihad-Rhetorik, und jetzt sagen Sie, man solle weniger “Klischees” und weniger Misstrauen haben, dann kommt alles gut.

          Wir können nur schlichten, aber der Hass auf Europa wird immer offener formuliert, schon von 12-Jährigen. Was nützt da ein “europäischer Islam”, wenn sie ja genau diese Werte (Toleranz, Gleichheit aller Menschen) ablehnen und verhöhnen?

          Wir brauchen jetzt Sofortmassnahmen und nicht soziologische Analysen, warum wie was. Denn es wird mit jedem Jahrgang heftiger und Schweizer Familien ziehen ab.

  36. De Saintmichel Lovis sagt:

    Der blaue Kreis stört mich nicht, der ist ungefährlich. Aber was er repräsentiert, könnte unserer freiheitlich-demokratischen, abendländischen Kultur gefährlich werden. Je nachdem, wie sich die islamischen Religionszugehörigen in den verschiedensten Situationen (Radikalisierung, nationale & internationale Krisen, usw.) verhalten würden. Der Islam hat, im Gegensatz zum Christentum, noch kein Aufklärungszeitalter (Voltaire, usw.) oder tiefgreifende Umwälzungen wie die Französische Revolution, mitgemacht. Diese Umwälzungen waren sehr wichtig fürs westeuropäische Christentum: Wir vergessen nicht, dass Europa im Mittelalter religionsmässig ein echtes “Irrenhaus” war. Generell muss gesagt werden, dass sich der Islam in den letzten 50 Jahren radikalisiert hat. Wir möchten hier generell keine radikalen religiösen Kräfte (nicht nur Moslems) haben!

  37. Daniel Blattmann sagt:

    Es ist in der heutigen Zeit die EINZIGE Religion, bei denen gefährliche Fanatiker mit aller Gewalt mit dem Jihad die Weltherrschaft möchten (Ziel des IS). Die sogenannt gemässigten Muslime verurteilen zwar offiziell was in Paris passierte, ich dies aber nicht vollumfänglich glauben kann und will. Ausserdem passt diese Religion nicht in unsere freie Welt, im Islam herrscht Unterdrückung, keine Meinungsfreiheit, Frauen haben keine Rechte, dürfen an bestimmten Orten nicht mal Auto fahren, werden zwangsverheiratet, müssen sich verdecken etc. Aber dies bitte nicht bei uns! Daher habe auch ich persönlich bei dieser Religion ein ungutes Gefühl!

  38. Lukas Aeschbacher sagt:

    Schade, dass der suggestiv-tendenziöse Titel den ansonsten informativen Artikel etwas kaputt macht. Man hätte ja auch den Chart “Muslime in der Schweiz über die Jahre” in den Teaser nehmen und darüber den Titel “Warum fühlt sich die Pegida Schweiz von dieser steil ansteigenden Kurve bedroht?” setzen können. Oder aber man hätte einen sachlichen Titel wählen können.

    Wie auch immer, das für mich Positivste ist die Feststellung, dass die Gruppe der Konfessionslosen schon recht gross ist und weiter wächst. Könnte man noch die Papierlichristen, -moslems und -juden dazurechnen (oder in eine eigene Gruppe), dann sähe das Bild noch besser aus. Das stimmt mich zuversichtlich. Vielleicht werde ich es noch erleben, dass Staat und Religion vollständig getrennt und alle Religionen – gleichberechtigt – zu rein nichtstaatlichen Organisationen werden.

  39. Nik sagt:

    Die Sicht muss auf England, Frankreich, Deutschland und Schweden gelegt werden. Diese Lämder haben sehr wohl massive Probleme mit der grossen Anzahl an Moslems. Paralellgesellschaften übelster Ausprägung sind dort Realität. Zu meinen, die Schweiz wäre auch in Zukunft davon ausgeschlossen irrt gewaltig. Die Islamisierung findet statt und die Spirale dreht immer schneller!

    • Romy sagt:

      @Nik: England hat Bezirke, in denen das Scharia-Gesetz gilt, so die Aussage von Jasmin El Sonbati, gebürtige Ägypterin und Muslimin im Club 13.1.14 und weiter: «Wäre ich Imamin in der Schweiz, was ich nicht sein darf, da ich eine Frau bin, würde ich die Attentate verurteilen und die Gemeinde dazu aufrufen, sich mit der islamischen Geschichte zu beschäftigen und ihnen ans Herz legen, alles in Frage zu stellen und zwar schonungslos!”
      In den heute zusammengesetzten und linksdominierten Bundes-, National- und Ständerat habe ich das Vertrauen verloren. Ich hoffe, dass sich im Herbst 2015 das Blatt im National- und Ständerat wenden wird und diese echt bürgerlich zusammengesetzt sein werden..

      • Albert sagt:

        Romy, bitte begründe die angebliche linke Zusammensetzung von Parlament und Exekutive. Ich bin links, ich wüsste das. Du hast ganz offensichtlich null Ahnung von den politischen Realitäten – oder stehst so weit rechts, dass dir ausnahmslos alles als links vorkommen muss. Beschäftige dich mal mit linken Vorstössen – dann schaue, wie viele davon im Parlament eine Chance haben. Und dann versuch noch mal, dein Stammtischmärli zu schreiben.

    • Otte sagt:

      Naja – Grossrittanien: 4.4% der Gesamtbevoelkerung, hauptsachlich mit Indischem (inkl. Sri Lanka) oder Pakistanischem “Migrationshintergrund”; Deutschland (geschaetzt ca 5.4% der Gesamtbevoelkerung, groesstenteils auch aus der Tuerkei oder dem Balkan, davon etwa 1.9% welche sich selber als Muslim/in bezeichnen. Schweden: ca. 5% der Bevoelkerung, davon etwa 1% “glaeubig”, und der groesste Teil sunnitisch aus dem Iran und dem Irak. Frankreich etwa 5-10% der Bevoelerung, meist sunnitisch und aus Nordafrika …

      • Wyniger Lars sagt:

        Ja, Otte sagt deutet es an, schon bei sehr kleinen Prozentzahlen gibt es “No Go Areas for Whites” (Malmö, Göteborg, Molenbeek Bruxelles, fast alle Städte in Frankreich) oder Scharia-Zonen (“Islamische Republik Tower Hamlets”, Birmingham, Luton). Und laut Wikipedia hat Schweden die weltweit zweitgrösste Vergewaltigungsrate, wobei 90% von Muslimen gegen Nichtmusliminnen begangen werden.

        Da möchte man nicht wissen, wie es wird, wenn mal 10 oder 20% in diesen Ländern Muslime sind (und 3% “gläubig”)..
        Langsam verstehe ich auch, warum sich Polen, Tschechen, Balten, Ungarn und Ostdeutschland so vehement gegen musl. Einwanderung wehren.

  40. Linus Huber sagt:

    Wir vorsichtig sein, das von Terroristen ausgehende Gefahrenpotential nicht künstlich hochzuschaukeln, was leider von Politik und Presse oft dazu benutzt wird, einen Feind zu kreieren, welchen es zu bekämpfen gilt und welche der weitere Ausbau der Überwachung der Gesellschaft zu berechtigen sucht. Dabei werden oft verschiedene Ebenen durcheinander gemischt.

    Grundsätzlich hat ein unabhängiger Staat das Recht seine eigene Einwanderungs- und Asylpolitik zu bestimmen und sollte nicht durch etwelche internationale Organisationen in dieser Freiheit eingeschränkt werden. Die Regierung ist in erster Linie für die eigene Bevölkerung verantwortlich und ist weder in der Lage noch befugt sich um sämtliche Menschen auf der Welt zu kümmern. Somit sollte sich die Politik an der Stimmungslage der Bevölkerung orientieren und nicht an idealistischen Vorstellungen von Menschlichkeit um sich zu profilieren.

    Die Gefahr, dass Regierungen zwecks Ablenkung von ihrer eigenen Unzulänglichkeit künstlich z.B. die Staaten und Organisationen gesellschaftlicher Umwälzungen im Mittleren Osten, welche teilweise durch die Einmischung der westlichen Regierungen und unter dem Diktat der Kriegsindustrie mit provoziert wurden, nun zunehmend dazu erkoren sehen, sich dort verstärkt einzumischen (wieder zum Wohle der Kriegsindustrie) ist aus meiner Sicht fehl am Platz. Eine gesellschaftliche Entwicklung ist sehr oft von Blut begleitet und wir sollten dieser Entwicklung distanzierter gegenüber stehen und uns nicht von menschlichen “fühl gut” Argumenten auf politischer Ebene leiten lassen, sondern unsere Wehrbereitschaft und die Zivilgesellschaft bei uns stärken um gewappnet zu sein. Dabei handelt es sich weniger um finanzielle Aspekte sondern eher um eine Gesinnung und ein Selbstverständnis, indem man sich nicht aufgibt, sondern für Selbstbestimmung einsteht, selbst wenn dies kurzfristig manchmal Nachteile in sich birgt.

  41. ElsbethPlasencia sagt:

    Die Muslime stellen ueberall eine grosse Gefahr dar. Klar nicht alle, aber zuviele¡ Wer nicht glaubt was sie wird beseitigt. Mich nimmt nur Wunder bis wann unsere Politiker noch den Kopf in den Sand stecken? Bis es bei uns auch Tote gibt?dann ist es zu spaet. Handelt jetzt. Wir muessen uns von diesem Fanatismus ganz klar beschuetzten..Wer sich nicht an UNSERE Regeln haelt, raus und zwar sofort.

    • Blanche Wu sagt:

      Trotzdem müssen wir jetzt aufpassen, dass nicht diejenigen Bürger, welche Meinungsfreiheit, Demokratie als hohes Gut sehen, selber zu Hetzern, Verfolgern gegen andere mutieren. Auch der Schrei nach mehr Überwachung ist wahnsinnig und man schneidet sich irgendwann nur ins eigene Fleisch. Die breite Masse kann perfekt mobilisiert werden und dann gibt es mehr Überwachung. Überwachung wäre ja an sich nicht schlimm, nur wird nie garantiert ob die Informationen bsp. nach 10 Jahren gelöscht werden und niemand kann garantieren, dass ein normaler, anständiger Bürger nicht durch die Überwachungsfreaks ins Visier kommt, weil es einfach geil ist Daten zu sammeln. Ausserdem gibt es nie 100% Sicherheit.

      Was ich einfach zwingend sehe: Wir müssen unsere Position festigen. Einwanderer, egal ob Deutsche, Franzosen, Türken, Chinesen, etc. muss klar gemacht werden, dass man sich an die Gesetze des jeweiligen Landes halten muss. Wer sich nicht daran hält, der wird bestraft. Basta. Und dies wurde meiner Meinung nach in den letzten Jahren sehr leger gehandhabt. Wenn sich die Menschen an die jeweiligen Gesetze halten, dann dürfen auch Muslime kommen oder Russen, etc. aber kommen und dann Forderungen stellen und meinen die Gesellschaft passt sich einer Minderheit (welche freiwillig kam) an, dann ist das eine sehr falsche Haltung von Einwanderern. Ich gehe auch nicht in die arabische Welt und finde dann es müssen FKK Strände her. Ich würde wohl sehr dumm angeglotzt werden. Auch latsche ich nicht mit kurzen Hosen, Mini Röcken und Spaghettiträger-Shirts herum in gewissen Ländern. Weil ich weiss, dass die Menschen dort das nicht wollen. Wenn es mir nicht passt, dann besuche ich diese Länder gar nicht.

  42. Martin Cesna sagt:

    Die grösste Sekte hier im Lande ist immer noch die der Autofahrer. Der Topterrorist “Autoverkehr” hat immer noch die meisten Toten auf dem Gewissen und fährt weiterhin fast unbehelligt herum.
    …nur mal so, um die Real-Relationen zu sehen.
    Da hätte man mal Grund, Angst zu haben.
    Die Wahrscheinlichkeit, hier von einem Auto überfahren zu werden ist immer noch viel höher, als von irgendeinem Extremistchen ins Paradies befördert zu werden.

    • Martin Richter sagt:

      Ein etwas kurzsichtiger Vergleich, der leider NICHTS mit dem Thema zu tun hat. Im Moment haben wir das “Glück” das die IS in der Schweiz noch keine Bedrohung sieht. Sobald aber auch die Schweiz sich aktiv gegen den IS stellen würde, können Sie mir glauben, dass das Land Schweiz auch auf der Liste der Terroranschläge stehen wird!

  43. r.meier sagt:

    aus dem Balkan sind rund 200,000 Albaner als flüchlinge in die schweiz gekommen,vorwiegnd Moslems,diese zahl wurde mit familiennachzug mindestens verdoppelt,wenn nicht verdreifacht,viele wurden eingebürgert,sind aber beim Islam geblieben,350,00 Moslems in der schweiz sind also verlogen,es kamen ja noch türken usw,ich schätze eher,dass etwa eine Million Moslems in der schweiz wohnent

    • Otte sagt:

      Die SVP hat – basierend auf den kantonalen Zahlen von 1990 und 2000 – im Jahr 2009 mal geschaetzt dass es in 2050 etwa 145% Muslime in der Schweiz geben sollte, und ihr “Beweis” dazu landesweit auf Format A0 ausgehaengt… Schaetzen ist gut, messen ist besser. Dazu hat man in der Schweiz dann das BFS. Wuerde dort mal detailliert nachfragen wie’s denn wirklich ist.

  44. Max Bader sagt:

    Ein hoher Anteil Muslime gibt es vor allem in der Deutschschweiz auf dem Land und in der Agglo. Relativ wenig Muslime gibt es in der Romandie, im Tessin, im Alpenraum und in den grossen Städten.

    Zur Frage der Islamisierung:

    1. In der Generation der 15-24 jährigen haben wir schon 8.33%. Dieser Anteil ist bei noch jüngeren grösser.
    2. Der Anteil Frauen im gebährfähigen Alter ist bei den Muslimen höher. Zudem haben sie eine höhere Geburtenrate. Dadurch ist der Anteil Neugeborenen bei Muslimen noch höher.
    3. Der Anteil Muslime ist in den letzten 12 Jahren nochmals klar gestiegen, obwohl wir eine sehr hohe Einwanderung aus der EU hatten, wo unterdurchschnittlich viele Muslime leben.
    4. Wir haben hohe Asylzahlen. Gerade auch aus muslimischen Ländern.
    5. Der Familiennachzug bei Muslimen ist immer noch sehr hoch. Der Anteil von albanisch-stämmigen Menschen, aber z.B. auch türkischen Männern, die ihren Ehepartner aus dem Ursprungsland holen, ist sehr hoch. So kommen jedes Jahr tausende Muslime neu in die Schweiz, obwohl wir schon jetzt Probleme mit Muslimen haben.

    • Bastian Flury sagt:

      Zeitgenossen, die sich durch solche Entwicklungen bedroht sehen, scheinen “Islamisierung” einfach als “Zunahme des Bevölkerungsanteils, die islamischen Glaubensrichtungen angehören” zu verstehen. Ich finde, dass eine solche Auffassung viel zu kurz greift, wenn es um etwas so schwer Fassbares geht, wie Religionszugehörigkeit. Solange wir nicht anerkennen, das es sich hier um einen tiefgreifenderen weltweiten kulturellen und sozialen Wandel handelt, greifen auch die Rezepte zu kurz.

    • markus müller sagt:

      was für probleme haben wir mit muslimen?

      • Martin Richter sagt:

        @Makrus Müller: Ich habe kein Problem mit anders Gläubigen. Was mich stört: Dauernd irgendwelche Sonderzüglein und Sonderrechte für Minderheiten – welche mit dem Deckmantel der Religionsfreiheit – vor Gericht durchgeboxt werden. Zum Beispiel in St.Gallen, das Drama um das Kopftuch, welches im Unterricht getragen werden muss (Religionsfreiheit!). Das Kopftuch hat NICHTS mit der Religion zu tun. In der Türkei (meines Wissens nach ein Staat mit vielen Muslimen) ist das Tragen des Kopftuches in öffentlichen Schulen verboten. Auch ich müsste mich anpassen, wenn ich in ein solches Land auswandern würde! Oder würden wäre es möglich in Syrien/Oman/Saudi Arabien/etc. eine Tochter ohne Kopftuch in die Schule zu schicken – unter dem Vorwand der Religionsfreiheit der Christen?

        Jeder kann seinen Glauben ausleben, aber ich bitte alle um Gegenseitigen Respekt und auch die Regeln des “Gastlandes” akzeptieren und sich auch anpassen!

        • markus müller sagt:

          @ martin richter
          ich frage nach den problemen die wir mit den muslimen angeblich haben und sie nennen mir die geschichte eines mädchens, wo man nicht genau weiss ob die nun ein kopftuch tragen soll/darf oder nicht? ist das schon alles was wir an sogenannten problemen haben? ein mädchen mit einem kopftuch? sie machen sich wohl lustig über mich?

          • Reisinger Renata sagt:

            Problematisch sind die Beschuldigungen gegenüber ungläubigen Schülern und die Bekehrungsversuche. (vgl. Bekehrung auf dem Pausenplatz, tages anzeiger).
            An unserer Schule (Bülach, ca. 25% Musl. SchülerInnen) nimmt das stark zu. Wir wissen nicht wie reagieren und die Eltern stehen nicht auf unserer Seite. Es ist z.T. recht aggressive Stimmung und Schweizer Eltern ziehen weg.

          • markus müller sagt:

            @ reisinger renata
            ja, das tönt problematisch. und wie für jedes problem sollte man hier wohl eine lösung finden oder? also zb. das bekehren auf pausenplätzen verbieten. man könnte dann auch gleich noch alle anderen religionen verbieten und die sekten gleich mit, weil die ja auch bekehren wollen. zb. könnte man auch die kirchen einreissen, weil die stören mich in meinem atheistischen glaubensbild.

          • Reisinger Renata sagt:

            @ Hr. Müller: Verbieten ist nicht in dem Sinne möglich, da dies permanente Überwachung bedingen würde, auch z.B. auf dem Schulweg, was natürlich unmöglich ist. Auch müssen die religiösen Gespräche UNTER dem muslimischen Schülern natürlich möglich sein – und diese werden z.t. von Nichtmuslimen mitgeschnitten.

            Die einzige Möglichkeit, die Kinder davor zu schützen, sehe ich in dauernder Aufklärung vor den Gefahren der Religionen. Von behördlicher Seite wird zurzeit noch heruntergespielt. Wir stehen alleine da, jeder für sich mit demselben Problem.

            Persönlich werde ich -unglaublich! – künftig rechts wählen, bis das Problem behoben ist jedenfalls. Weitere Einwanderung ist zur Zeit nicht bewältigbar, trotz vielfältiger Professionalisierung des Schulumfelds.

        • Albert sagt:

          Inwiefern verletzt Sie ein Kopftuch in Ihren religiösen Gefühlen? Meine stockkatholische Grossmutter ging auch nie ohne aus dem Haus. So what? Sie verlangen Respekt – benehmen sich selbst aber völlig respektlos gegenüber Andersgläubigen. Das ist hochgradig bigott, unschweizerisch und verachtenswert.

          • Martin Richter sagt:

            Mich verletzt das Kopftuch keineswegs – ABER in jeder Schulordnung sind Kopfbedeckungen aller Art verboten. Also müssten SIE als weltoffener Mensch auch dafür kämpfen, dass auch alle anderen Schüler ihre Kopfbedeckung tragen dürfen! Das Kopftuch war nur ein Beispiel.
            Ein anderes ist z.B. die Kinder von den Schulen fernhalten mit der Begründung, dass die Tochter den Schwimnunterricht nicht besuchen soll/darf.
            Ich habe NICHTS gegen andersgläubige. Mir geht es aber wirklich gegen den Strich, wenn man für eine Minderheit (nur für ein paar ganz streng gläubige Muslime!) Sonderregel einführen muss. Ich würde auch nicht in ein fremdes Land gehen und erwarten, dass sich alle um mich herum anpassen. Aber – das ist ein allgemeines Problem heutzutage – sobald man sich nur skeptisch über gewisse Dinge äussert, welche eine Minderheit betrifft wird man gleich – meist vom Linken Lager – in die Rechte Ecke gestellt. Ein anderes Beispiel ist z.B. auch den Wunsch nach einem Scharia-Gericht (Googeln im Zusammenhang mit Neuenburg) in der Schweiz gibt! Und da Frage ich mich wirklich langsam wo die Reise hingehen soll und was alles unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit verkauft wird. Es ist mir klar, dass dies nur Einzelfälle sind, doch genau da liegt die Schwachstelle im System. Vor Gericht werden Forderungen unter Berufung auf Religionsfreiheit “eingeklagt”, da unsere Schweizer Richter ebenfalls nicht ins schlechte Licht geraten wollen, wird diesem Wunsch meist Recht zugesprochen. Alle welche darunter Leiden sind nicht wir Christen, sondern leider die Muslime, welche sich grösste Mühe geben sich hier zu integrieren.
            Es ist leider auch Fakt, dass Flüchtlinge in die Schweiz kommen, zum Christentum konvertieren und anschliessend von ihren muslimischen “Mitflüchtlingen” unter brutalster Gewalt wieder gezwungen werden Moslem zu werden (auch dazu gibt es gute Zeitungsberichte!).
            Es sind genau diese Einzelfälle (nicht nur Islam), welche ein Risiko für das friedliche Zusammenleben verschiedener Religionen erschweren oder gar für Schockmomente (Paris) sorgen.

            Herr Müller, ich wollte mich keinesfalls über Sie lustig machen. Das mit dem Kopftuch war nur ein Beispiel und ist auch so aufgeführt, aber von vielen leider nicht ganz so verständlich gewesen. Zum Schluss: Jede Religion kann in Extremismus ausgeführt werden, aber wo die Grenze dazu ist kann man nur schwer sagen. Und genau diese kleine Gruppe der Extremisten ist leider auch meist gefährlich.

          • Albert sagt:

            Der Umgang mit Minderheiten ist ein steter Prozess. Und wenn nun eine Minderheit das Bedürfnis hat, eine Kopfbedeckung zu tragen, dann müssen halt die Schulordnungen entsprechend angepasst werden – egal, ob es sich um ein Kopftuch oder eine jüdische Kippa handelt. Zu so viel Kompromiss sollte eine freiheitliche Gesellschaft noch in der Lage sein, nicht wahr?
            Was die angebliche Scharia-Forderung betrifft: Ich äussere auch den Wunsch nach autofreien Innenstädten und habe keine Chance damit. Na und? Vergessen Sie nicht, auch der allergrösste Teil der Muslime lehnt die Scharia ab – was massen Sie sich also an, derart polemisch zu verallgemeinern? Wie soll man mit Leuten wie Ihnen so noch einen Diskurs führen können? Sie nehmen irgendwelche Einzelfälle (die Sie natürlich nicht belegen) und urteilen auf dieser Basis über ALLE Muslime. Natürlich kann man Sie deswegen in die rechte Ecke stellen, das bestätigen Sie ja mit Ihrem Kommentar. Ich aber tue das nicht, sondern nenne Ihr Verhalten verachtenswert, unschweizerisch – und brandgefährlich für die freiheitliche Demokratie.

          • markus müller sagt:

            @ martin richter
            wir sind uns einig, dass extremisten jedwelcher couleur gefährlich und unerwünscht sind. das problem ist, dass die ganze zeit die moslems alle in einen topf mit den fundamentalisten, extremisten und terroristen geworfen werden. das ist schlecht und gefährlich. wenn wir das nämlich tun, haben die terroristen schon gewonnen. da stehen am ende leute auf der strasse und schreien pegida oder da werden brandsätze auf moscheen geworfen.

            es geht nicht um den islam. denn wie sie richtigerweise bemerken, ist es egal, welche überzeugung man hat, welcher religion man angehört oder welcher kultur. ein extremist kann und wird alles als rechtfertigung für blutige taten an den haaren herbeiziehen. es muss eine debatte über extremismus geführt werden, nicht über den islam. der islam ist eine friedliche religion wie alle anderen auch. zudem muss auch unterschieden werden: die frage ob ein kopftuch in der schule ein problem ist oder nicht hat, sollte man in einem anderen zusammenhang stellen als zb. die frage wie man mit dem IS umgehen soll. die frage nach parallelgesellschaften ist wiederum eine völlig andere. aber auch hier wird kraut und rüben vermischt. das sind fragen extrem verschiedener gewichtung.

          • Martin Richter sagt:

            @ Albert: Zu meinen Quellen ein kleiner Tip: Es ist diese Zeitung! Wenn Sie sich die Mühe machen, würden Sie meine Einzelfälle (welche angeblich nicht belegt sind!) hier im Archiv finden. Und nicht nur bei dieser Zeitung. Das Problem von vielen Leuten ist einfach, dass sie zu schnell vergessen.
            Zum leidigen Kopftuchdebatte: Das Kopftuch hat NICHTS mit dem Koran oder der Religion zu tun. Also müsste konsequenterweise das Kopftuch nicht anders als ein Baseballcap gehandhabt werden. Wenn Sie der Auffassung sind, dass dies erlaubt werden sollte müssten sämtliche Kopfbedeckungen in der Schule erlaubt werden.
            Zum vergleich mit den autofreien Innenstädte mit der Scharia kann ich nur den Kopf schütteln, und Sie beweisen damit, dass zuviel linker blauäugiger “Glaube” fatal sein kann. Selbst Muslime machen sich Gedanken und haben sogar zum Teil Angst was da zu diesem Thema IN der Schweiz gefordert wird!
            Ich bin viel gereist und habe mich auch mit den Landsleuten meines Gastlandes ausgetauscht genau zu diesen Themen, würde vielleicht auch manchem Politiker hier in der Schweiz gut tun. Sie wären wohl auch selbst erstaunt was da für aussagen kommen bezüglich dem Islam. Es ist eine friedliche Religion – was bei uns gefordert wird (u.a. Kopftuchpflicht für Muslima durchboxen) geht schon bald Richtung extremer Islam.

          • Rey Edi sagt:

            Ich möchte gerne von Ihnen wissen, ob ihre stockkatholische Grossmutter ihr Kopftuch auch deshalb getragen hat, damit kein anderer Mann ihre Haare sieht.? Und können Sie mir sagen, ob zu dieser Zeit Frauen als Schlampen bezeichnet wurden, weil sie in der streng katholischen Umgebung eben gerade kein Kopftuch getragen haben? Metci.

        • G.M. sagt:

          Ach ja, und warum reagieren Sie bei den jüdischen-Mitbürgern nicht mit dem gleichen Entsetzen? Soviel ich weiss haben sie viel mehr Sonderrechte als eine andere Bevölkerungsgruppe in der Schweiz. Bsp.weise Sonderschulen, Strassensperrungen ab 22.00 in ZH, etc. etc.

  45. Dieter Sprenger sagt:

    Grundsätzlich bin ich zuversichtlich , dass eine Pegida Schweiz nur schwierig wenn überhaupt Wurzeln fassen kann . Dies u.a. dank unserer hiesigen direkten Demokratie wo auch trotz entgegen Bestrebungen gewisser vorab politischer Kreise schwierige Themen angesprochen werden und Dialoge oder gar demokratische Abstimmungen stattfinden . Zum anderen verhalten sich hier auf Grund ihrer Herkunft der grosse Teil von Moslems moderat und friedlich . Um der Pegida den Nährboden zu entziehen sind nun auch hier lebende moderate Moslems gefordert sich klar und deutlich gegen die Gewalt aus den eigenen Reihen der Fundamentalisten entgegenzustellen ! Wer jedoch aus politischer Ideologie unter dem Label falsch ausgelegter Toleranz und Religionsfreiheit zu Gunsten von Fundamentalisten Sonderwünsche erfüllt , handelt Kontraproduktiv und ist mitverantwortlich für die Entstehung von extremen Gegenbewegungen .

  46. Peter Maier sagt:

    Ich weiss nicht was noch alles geschehen soll bis der Letzte begreift worum es geht. Es geht nicht um relative oder absolute Zahlen, es geht darum, dass von dieser Glaubensgemeinschaft die grösste Gefahr ausgeht und damit basta.

    • René Glücki sagt:

      Herr Maier – da Sie ja scheinbar die Wahrheit gepachtet haben. Welche Gefahr konkret (nicht in absoluten oder relativen Zahlen bitte, die mögen Sie ja offenbar nicht) gehen vom Islam und den Muslimen in der CH aus?

    • markus müller sagt:

      sie verwechseln und vermischen hier einige dinge. ein anders bering breivik hat im namen des christentums gemorded, das heisst nun nicht dass die christen eine gefährliche religion haben. bei den moslems verhält es sich genauso. nur weil ein paar fanatiker die mal gerne jemanden umbringen würden eine rechtfertigung für ihre taten suchen und diese in der religion gefunden haben zu glauben, können sie sie nicht mit den normalen leuten vermischen. ‘und damit basta’ heisst soviel wie ‘ich denke nicht weiter’. so macht es die pegida auch. sich etwas radikalisieren, und dann aufhören zu denken.

    • Ruy Andrade sagt:

      Herr Maier, ich bin wahrlich kein Befürworter des Islams; im Generellen von keiner Religion. Den Islam betrachte ich nicht gefährlicher als der Christentum beispielsweise. Es sind die vorhandenen fundamentalistische Gruppe die gefährlich sind. Auch im Christentum können solche Gruppierungen von radikalen möglich sein. Ich bin ebenfalls ihrer Meinung, dass es nicht um Zahlen geht. Viel mehr sollten wir doch den Fokus auf unsere Werte und Traditionen legen. Weil wir (der Staat) zulassen, dass diese Gruppierungen entstehen und praktisch isoliert von der restlichen Gemeinschaft leben. Ein grossen Teil dieser Muslime sprechen nicht einmal unsere Sprache, wie soll die Integration hier folgen und wie sollen unsere Werte von ihnen vertreten werden? Wir müssen aufhören stets die Religion als Ursache für alles anzusehen. Die Geschichte lehrt uns, dass viele Kriege aufgrund der Religion geführt wurden. Wieso füttern wir diese Maschinerie wieder? Der Staat benutzt diese lediglich um ihre Kriege zu rechtfertigen…

  47. Kevin sagt:

    Mich persönlich freut es zu sehen, die Konfessionslosen die am stärksten wachsende Gruppe sind.

    Ich finde aber nicht, dass es bei der Diskussion um Pegida hilft ist, darüber zu reden, wie viele Muslime es in der Schweiz gibt (welche, wenn sie nicht schon in der Schweiz geboren sind, mehrheitlich aus säkularen europäischen Ländern kommen).

    Beim Artikel steht unter Stichworte: “Islam” und jetzt gab es wieder einen Anschlag durch Islamisten. Diese waren in Frankreich geboren, aufgewachsen und religiös motivierte Terroristen, welche im Ausland radikalisiert wurden. Am 15. Dezember 2014 meldeten Schweizer Medien: “Mindestens drei Jihad-Reisende sind in die Schweiz zurückgekehrt”. Die Gefahr ist auch in der Schweiz real und drei Personen reichen aus.

    In Deutschland, um einiges grösser als die Schweiz, gab es 2011 einen Anschlag bei dem US-Soldaten getötet wurden, mehrere vereitelte Anschläge (u. a. Bomber von Bonn) und auch 9/11 Terroristen hielten sich dort auf. Mohamed Atta studierte an der Technischen Universität Hamburg-Harburg.

    Die Gefahr ist real. Man muss sich nur die Nachrichten anschauen. In zahlreichen Ländern wüten organisierte Gruppen, und sie alle sind Anhänger einer totalitären Ideologie welche sich auf den Koran und die Überlieferung des Propheten beruft und von Hasspredigern aus dem arabischen Raum angefeuert wird. Dass Fanatiker mit dieser Ideologie gerade dabei sind in Syrien und Im Irak eine totalitäre Theokratie aufzubauen ist höchst beunruhigend. Beunruhigender als Saudi-Arabien oder die Iranische Theokratische Führung. Erstens für die Meschen dort, welche nun abgeschlachtet, versklaft oder unterdrückt werden, als hätten sie nicht schon mehr als genug gelitten, zweitens für die gesamte Zivilisation. Die “ISIS” Führung und Al-Kaida versprechen uns mehr Anschläge und mehr Krieg. Die Organisation der isalmischen Staaten ist schwach und unternimmt nichts. Die Regierungen der arabischen Länder sind korrupt und undemokratisch oder sie nutzen die Religion selbst, um Menschen zu unterdrücken und zu kontrollieren. Es ist eine riesen Katastrophe was im Moment passiert, aber die leute denen der Islam nicht gefällt, welche kritisieren und hinterfragen oder ganz einfach nicht an die Religionsmärchen glauben (und deswegen auch Witze darüber machen), Islamfeindlichkeit vorzuwerfen ist falsch. Und ganz falsch ist es diesen vorzuwerfen sie würden Muslime hassen. Ich bin gegen den Islam wie er den Menschen im Iran, Irak/Syrien, Saudi Arabien, von theokratioschen Regimes, inkl. Kritik- Hinterfragungs- und Austrittsverbot, verordnet wird. Religion ist etwas was jeder Mensch zu 100% für sich selbst bestimmen und entscheiden können muss. Darum müssen wir für mehr Religionsfreiheit einstehen und gegen diese Regimes sein, welche ihre Bevölkerung im Namen der Religion unterdrücken und ihrer Freiheit berauben. Der “Islamische Staat” ist eine grosse Gefahr für den Frieden und die Freiheit, und genau das ist auch sein Ziel. Aber was soll dagegen getan werden?

    • Aka Keller sagt:

      Die Konfessionslosen als am stärksten wachsende Gruppe ist das Problem. Europa und die Schweiz haben eine christlich jüdische Kultur und Tradition, in welcher auch die meisten Konfessionslosen aufgewachsen sind und dessen Werte sie verinnerlicht haben. Wer einmal in einer nichtchristlichen Kultur gelebt hat kennt den Zustand „konfessionsloser Christ“. Die Konfessionslosen werden sich tendenziell nicht für diese Kultur einsetzten. Somit besteht die Gefahr, dass unsere christlich jüdische Kultur in Zukunft unter die islamischen Räder geraten kann.

      • Albert sagt:

        Das ist beleidigender Schwachsinn. Ich bin Atheist, mein Wertesystem beruht auf dem Humanismus, der Aufklärung, dem Kategorischen Imperativ (vor allem in der sartreschen Ausprägung) und meinem steten Hinterfragen der Welt und meiner Interaktion damit. Mein Leben ist um ein Vielfaches ethischer als das der meisten SVPler, die derart üble Hetze betreiben, aber am Sonntag brav in die Kirche gehen. Wer so polemisch diffamiert wie Sie, vertritt sicher nicht die christlichen Werte.

      • Lydia Hirsch sagt:

        @Aka Keller, Nein, das Probleme ist unser eigenes liebloses und wertendes Gedankengut. Konfessionslose gehen einfach einen anderen Weg zu Gott und sie Frau Keller brauchen dazu eine Konfession, was ja absolut in Ordnung ist. Kultur und Traditionen waren auch nicht immer da. Sie sind entstanden, sie ändern sich und sie verlaufen sich im Sand. So ist das Leben – es lebt!

      • Aka Keller sagt:

        @ Albert: Aufklärung, Sartre, etc sind in der der christlich jüdischen Tradition entstanden. Sie wurden in dieser Tradition sozialisiert und können dem nicht entfliehen

        • Albert sagt:

          Sie widersprechen sich: Habe ich nun christlich-jüdischen Hintergrund – oder werde ich mich “tendenziell nicht für diese Kultur einsetzen”? Bitte klären Sie das erst mit sich selbst, dann können wir weiterreden. Aber unterlassen Sie die infamen Unterstellungen.

  48. Carolus-Bernardus sagt:

    Liest man die Grafik “Religionszugehörigkeit in der Schweiz über die Jahre”, dann sieht man, dass wir Katholiken zwischen 1950 und 1970 in der CH auch stark zugenommen haben. Wahrscheinlich bedingt durch die Einwanderung aus den südeuropäischen Ländern. Aber die CH ist letztlich dennoch nicht “katholischer” geworden, derart, dass die Reformierten hätten Angst haben müssen. Heute kämpfen beide Konfessionen mit einem rasanten Schwund. Das könnte den Muslimen auch passieren. Mit zunehmender Integration, Bildung und sozialem Aufstieg ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass sie sich von ihrer angestammten Konfession vermehrt abwenden könnten. Und der weitere Fortschritt von Wissenschaft und Technik wird zu verstärkter Säkularisierung beitragen. Was nicht zwingend heissen will, dass ein gesellschaftlicher Fortschritt an sich stattfindet.

  49. Abel Moss sagt:

    Tja, alleine die Tatsache, dass unter 15 Jaehrige nicht mit eingeschlossen sind, macht den Artikel nutzlos. In den UK z.B. sind Namen wie Mohammed der haeufigste Geburtsname, in der Primarschule sind in Orten wie Manchester oder Birmingham ueber 40% der Kinder Moslems, waehrend die bei den ueber 40 jaehrigen nur ca. 3% ausmachen. Was das fuer die Zukunft bedeutet: in einer Generation werden die dort in der Mehrheit sein. Man kann ja mal auf der Webseite der Geburtsabteilung des Unispitals Zuerich nachschauen, welche die Namen der Neugeborenen publiziert. ‘Westliche’ Namen machen dort ca. 30-40% aus. Mit dem Weglassen dieser Altersgruppe wird das unter den Tisch gewischt. In Deutschland machen die unter 15 Jaehrigen Moslems ca 25% aller Moslems aus; daraus laesst sich extrapolieren, dass anstatt der ca. 400.000 in Wahrheit 550.000 hier sind.
    Dieser riesige Anstieg in nur 20 Jahren ist ausserordentlich und die CH wird in einer Generation nicht mehr erkennbar sein, von den Auswirkungen auf Volksentscheide gar nicht zu sprechen: theoretisch koennten Moslems, angeheitzt in ihren Moscheen, zusammen mit deren linken Appeasern hier ganz auf dem demokratischen Weg via Abstimmung Schariarecht etablieren und keiner koennte was dagegen tun. Jetzt zu Behaupten, das sei eine ‘islamophobe’ Verschwoerungstheorie, ist angesichts der europaweiten Entwicklung nicht nur aeusserst dumm und realitaetsfern, sondern auch gefaehrlich. Die Zeit, das zu Stoppen ist jetzt und nicht erst in ein paar Jahren. Wir haben nicht das Recht,unsere Kinder einer islam. Tyrannei auszusetzen, in welcher sie als Unglaeubige nur ‘Dhimmis’, also Untermenschen mit weniger Rechten, sind. Unter Scharia waere diesen nicht mal erlaubt, im eigenen Land zu Regieren oder neue Kirchen zu bauen. Dieses goettliche Gesetz ist gem. Islam nicht verhandelbar.
    Wie Ronald Reagan sagte:”Man ist immer nur eine Generation von der Tyrannei entfernt”

    • Daniel Blattmann sagt:

      Wie recht sie haben!!! Dem ist nichts beizufügen! Danke für den weitaus besten Kommentar zu diesem Thema! Danke!

    • Oliva sagt:

      Lieber Herr Moss,

      ich weis nicht was Sie für eine Vorstellung vom Islam haben aber wie es sich aus Ihrem Komentar anhört eher schlecht. Nur weil es in europäischen Stätten, wie in Manchester (wo ich lebe) viele Muslime gibt, heisst das nicht, dass es auch zwingendermassen Probleme gibt. Es stimmt, dass es hier generell mehr Muslime gibt als wir es in der Schweiz kennen und man kann dies auch gut sehen, durch das Stadtbild etc.. Jedoch ist der Umgang hier viel mehr gemixt und man sieht öfter Menschen aus verschiedenen Ethnien die gut miteinander auskommen. Ich denke auch das, was Muslime aus allen möglichen Ländern mitbringen geschätzt wird. Es hilft niemandem etwas wenn Sie einfach einer Religionangehörigkeit eine Identität zuordnen, vorallem wenn Ihre Vorstellung vom Islam geprägt ist von Extremisten. Z.B nur weil man mit kommunistischem Gedankengut sympathisiert ist man nicht gleich Stalin.

      • G.M. sagt:

        “Unter Scharia waere diesen nicht mal erlaubt, im eigenen Land zu Regieren oder neue Kirchen zu bauen. Dieses goettliche Gesetz ist gem. Islam nicht verhandelbar.”

        Studieren Sie mal alte Islamische-Länder-Geschichte. Beispiel das Osmanische Reich. Sie werden mit erstaunen feststellen, dass auch unter Scharia Nicht-Moslems politisch aktiv sein dürfen, Handel treiben dürfen und überhaupt nicht als “Untermenschen” angeschaut werden. Denn in Wahrheit gibt es diesen Begriff im Islam gar nicht.

        Was das Bauen der Kirchen betrifft, würde es genügen, wenn Sie die Türkei, den Iran, Irak, Syrien, Ägypten und so weiter besuchen würden. Dann würden Sie nämlich feststellen, dass in diesen Länder alte sowie neue Kirchen zu finden sind, was man z.B. in Europa nicht beobachten kann, obwohl das Osmanische Reich bis vor Wien, bzw. länger In Spanien war und da viele Moscheen gebaut hatten.. Einzig Saudi-Arabien ist da anders, das ist aber auch eine andere Angelegenheit. Die Moslems würden auch nicht auf die Idee kommen, in Vatikan eine Moschee zu bauen. Und Saudi-Arabien, ist etwa das gleiche für die Moslems wie Vatikan für die Christen.
        Und ansonsten, dürfen die Moslems heute ja auch keine richtigen Moscheen bauen in der Schweiz, sie werden in irgendwelche Fabrikgebäuden gezwungen (und dann schreien wir, sie gruppieren sich, werden nicht integriert). Deswegen verstehe ich schon, wenn Sie voraus denken und sagen, es könnte uns, im Falle einer Mehrheit der Muslimen, das gleiche passieren, wie ihnen heute. Wenn sie heute keine Moscheen bauen können, kann es sein, dass wir in Zukunft keine Kirchen bauen können. Dies ist eine logische Folgerung für sie, denn der Mensch geht ja immer von sich selber aus. Ich bin da aber nicht Ihrer Meinung, denn ich habe einige der oben genannten Länder besucht (Bsp. Syrien) und habe mich selber davon überzeugt, dass Ihre Aussagen aus der Luft gegriffen sind

  50. Stefan Schuhler sagt:

    Ich möchte jedem Rot/Grünen,oder eigentlich allen Sozialisten in Europa,nahelegen,in den nächsten Ferien nach Birmingham zu reisen!Komme gerade geschätlich von da und dort kann man sehen,was die Zukunft der europäischen Städte in den nächsten 20 Jahren sein wird:Sharia areas,Sharia Gerichte etc.!Die Kritiker solcher paralel Gesellschaften einfach als Rassisten ab zu tun und zu denken,die Probleme wären damit gelöst,könnte noch zum Rückschuss führen.Es braucht aber noch ein paar Jahre,bis es auch die Letzten wahr haben müssen und der Realität ins Auge sehen….

    • Gregor Meyer sagt:

      Sicher, Schuhler, sicher. Die Leute hat man am liebsten. Mal kurz zwei Tage Business-Trip nach Birmingham und das Gefühl man habe wirklich eine Ahnung. Sie haben doch die Innerstadt gar nie verlassen und mehr als das Büro, den Flughafen, das Hotel und ein Pub an der New Street gar nicht gesehen. Sie erinnern mit Ihrer Aussage an Steve Emerson von Fox News, der sich für seine dümmliche Aussage, Birmingham werde von Muslimen regiert, wiederholt entschuldigt hat!

      • Stefan Schuhler sagt:

        Es tut mir wahnsinnig leid Herr Meyer, sollte ich irgendwie das zurecht gelegte Bild Ihrer ‘‘Realität‘‘ angekratzt haben.Es ist halt immer unangenehm,wenn jemand etwas darlegt,dass mit der eigenen Ideologie nicht vertretbar ist.Da Sie aber ja offensichtlich wissen,wie meine Business Trips verlaufen,können Sie sich ja auch denken,dass man zwangsweise mit Einheimischen zu tun hat die einem ganz präzise erklären können,was so abläuft.Ausserdem sind diese Trips ja immer mit Essen verbunden,bei denen man sehr wohl ein gutes Bild der jeweiligen Stadt erhält.Ihre Unterstellungen zeigen,dass eine sachliche Diskussion über die Probleme in Europa nicht möglich ist!Für SIe bin ich,weil ich nun diesen Kommentar verfasst habe,wahrscheinlich automatisch ein SVPler….Aber ich möchte mich trotzdem nochmlas Entschuldigen,sollte ich Ihr selbst gebalsteltes Bild von Europa zerbrochen haben…

        • Otto sagt:

          Naja … ich schaetze mal, dass, wenn Ihre Birmingham’sche Geschaeftspartner dann endlich mal herausfinden wie man gross Kohle machen kann mit diesen Muslimen, ihr Bild ploetzlich gaaaanz anders aussehen wird … so lange diese aber nicht gewollt sind deren kulturellen Eigenheiten zu verstehen, kann das ja noch eine Weile dauern.

        • Gregor Meyer sagt:

          Neinnein, Herr Schuhler, nicht SVp’ler. Wissen Sie, Ihre Einstellung ist schon lange nichts mehr mit Parteizugehörigkeit zu tun. Ja und ob Ihre zNacht mit ein paar Einheimischen, “welche präzise erklären können, was abläuft” ein solch grosser Unterschied in Ihrem Verständnis für die Stadt und ihre Bevölkerung ausmacht, bezweifle ich dich sehr. Ach und genausowenig wie Steve Emerson sich eigentlich entschuldigen musste, müssen Sie sich für Ihre Meinung und Sichtweise doch nicht entschuldigen. Keine Sorge, da braucht es einiges mehr als Leute wie Sie um mein “gebalsteltes [sic!] Bild von Europa” zu zerbrechen; beispielsweise Leute, welche wissen, von was sie reden…

    • markus müller sagt:

      die frage ist vielleicht viel mehr: was macht birmingham anders, dass sie (anscheindend) probleme haben, welche andernorts nicht bestehen? auch eine realität der sie ins auge sehen können herr schuhler

      • Tinu Bruch sagt:

        In der FAZ gibt es einen interessanten Artikel zur Islamischen Republik von Tower Hamlets, Birmingham. Wollte ihn eigentlich hier verlinken, was aber leider nicht zugelassen wurde. Dort bestimmen Muslimische Bengalen das Leben eines Londoner Stadtteils: Statt Urinalen gibt es im Rathaus Anlagen zum Füßewaschen, von den 45 Stadträten stammen 25 aus Bangladesch. Bei Debatten im Stadtrat vergessen sie zuweilen das Englische.

        • markus müller sagt:

          @ tinu bruch
          habe den artikel gefunden und gelesen, danke dafür. mir stellt sich auch hier die frage: liegt das problem bei den bengalen oder nicht viel mehr bei den engländern? übrigens gibt es im ratshaus nach wie vor urinale. so wie man sie liest, könnte man meinen alle urinale seien stätten zum füssewaschen gewichen. dass gewisse kulturen gewisse stadtteile prägen ist weltweit so und muss nicht per se etwas schlechtes sein. in bangkok gibts ein chinesenviertel, in zürich ein jüdisches, in birmingham nun ein bengalisches (achtung: bengalisch, nicht muslimisch – die definition mag beim ersten mal lesen verwirren)

        • Gregor Meyer sagt:

          Auch Sie, Herr Bruch, sollten sich selbst ein Bild vor Ort machen oder noch besser zuerst mal dort leben, anstatt sich von populistischem Geschreibsel der Daily Mail u.ä. einen Bären aufbinden lassen. Und zudem: Die Tower Hamlets sind in London, nicht in Birmingham.

  51. Wyniger Lars sagt:

    “Warum fühlt sich Pegida Schweiz von diesem kleinen, blauen Kreis bedroht?”

    Die Antwort ist simpel: Weil dieser kleine blaue Kreis mit Abstand am meisten regelmässig Praktizierende stellt.
    Die Grösse der Kreise aufgrund der behördlich registrierten Konfessionszugehörigkeit zu erstellen, ist zwar nicht falsch, aber doch irreführend.

    Kommt hinzu: Muslime sind eine hermetisch geschlossene Gemeinschaft (Heiratsverbot mit Ungläubigen, ausser ungl. Frauen, sofern die Kinder muslimisch erzogen werden.). Sie haben eine 1,8 mal höhere Geburtenrate (3. Generation 1,4-fach) sowie eine um 9 Jahre kürzere Generationenabfolge. Dies führt dazu, dass

    – pro nichtmuslimisches Kind in der Schweiz 3 muslimische Kinder hinzukommen (Zuwanderung nicht eingerechnet)
    – das Verhältnis von a) Anteil Muslimen und b) anteil muslimischen Schulkinder linear ca. 2,5 beträgt. So hat eine Gemeinde mit 5% Muslimen 12,5 muslimische Schulkinder, bei 10% sind es 25% Schulkinder (letzteres sind die Zahlen der Gemeinde Kreuzlingen, vgl. (“NZZ «Anti-Koran-Initiative» ungültig – Bundesgericht stützt Thurgauer Entscheid”)

    Hochgerechnet sind damit in 2 Generationen (46 Jahren) die Muslime bei den unter 60-jährigen in der Mehrheit, wobei die Zuwanderung (85% Muslime) diesen Effekt beschleunigen wird.

    Da Städte/Gebiete mit über 40% Muslimen (Marseille, Bruxelles, Tower Hamlets, Ostmalmö) weitgehend der polizeilichen Kontrolle entgleitet sind (sog. No Go Areas for Whites) sowie Juden vertrieben werden (in Marseill lebten noch 1990 80’000 Juden, die nun alle abgereist sind), ist eine gewisse Sorge sicher angebracht. Hinzu kommt die stark segregative Wirkung der muslimisch dominierten Quartiere: Aus Kleinbasel z.B. ziehen praktisch alle Schweizer aus, sobald sie Eltern werden. Die Niederlande verzeichnen eine Netto-Auswanderung von sog. “Autochthonen” (Holländern) von 180’000, die alle mit muslimischen Einwanderern kompensiert werden.

    Weiterer Gefahrenpunkt ist die Vollislamisierung der Volksschulen, inkl. Geschlechtertrennung, Abschaffung von Musik-, Evolutions- und Sexualunterricht, Ausschluss von Nichtmuslimen vom Koranunterricht usw. (vgl. Wikipedia, Regierungsbericht “Operation Trojan Horse”) – Entwicklungen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können, da die lokalen Schulbehörden vorwiegend muslimisch besetzt und demokratisch legitimiert sind.

    Eine Diskussion, wie die Schweiz mit diesen rasanten Veränderungsprozessen umgehen will, ist sicher angebracht.

  52. 69 sagt:

    (Vermeintliches) Worst Case Szenario: der Islam wird zur grössten Religionsgemeinschaft Westeuropas, dominiert die westliche Welt (vermeintlich), die Sharia kommt, irgendwann haben die Jungen keine Lust auf Repression à la Sharia, es folgen (unvermeindlich) Reformen, Aufklärung beginnt, die 69er wiederholen sich und da kommt sie dann, die neue unbekannte Gefahr; wird es der Buddhismus sein, der Hinduismus? Wahrscheinlich kommt es aber nie so weit (zum Glück), denn ich als junger Muslim habe 0(fett) Bock drauf, weil ich schlicht und einfach nicht durch eine Religion entmündigt werden will(hab ja mein Gehirn) und das nutze ich.(punkt)

    • Thomas Ochsner sagt:

      Das Problem ist dass irgendwann die radikalen so zugenommen haben dass es dann heissen wird “Wer nicht 100% dem Koran folgt ist ein schlechter Muslim”. Dann wird sich die Gesellschaft eher radikalisieren als mässigen. Dann wird die Scharia Police nicht mehr ungläubige kontrollieren sondern die Muslime.

      • Rey Edi sagt:

        Aber Herr Ochsner, gemässigte Muslime müssen sich doch heute schon von ihren strenggläubigen Glaubensgenossen sagen lassen, dass sie keine guten Muslime sind. Dasselbe kommt auch unter Christen vor.

    • René Glücki sagt:

      Ausgezeichnete Szenarien. Und Sie haben recht; die Wirrköpfen und Schizophren in der Schweiz werden nicht lange brauchen, um ihre diffusen Ängste auf eine andere Bevölkerungsgruppe zu konzentrieren. Das kann man nur mit einem klaren Kopfschütteln quittieren!

  53. Daniel Müller sagt:

    Muslime mit Schweizer Pass… Kann es sein, dass damit Schweizer gemeint sind, die sich zum Islam bekennen? – Nein, da will man wohl abgrenzen! Vorsicht, es gibt dann auch noch die Konfessionslosen, die Unbekannten und die Anderen mit Schweizerpass. Nicht zu verwechseln mit den Reformierten und den Katholischen SCHWEIZERN und SCHWEIZERINNEN!

  54. Kaspar Tanner sagt:

    “Warum fühlt sich Pegida Schweiz von diesem kleinen, blauen Kreis bedroht?”
    Vielleicht, weil es keine tibetanische PLO/Hamas, keine hinduistische Shabab-Milizen, keine buddhistische Al-Kaida, keine animistische Boko Haram, keinen “Christlichen Staat” gibt?

    Es gibt mindestens 5 Mrdn. Menschen, die in bitterster Armut und völlig entrechtet leben.
    Die Bomben und die sinnlosen Massaker kommen nur von einer Religionsgruppe.
    Nigeria ist ein Musterbeispiel: Ein Land, dass von einer hochgradig korrupten Elite ausgenommen wird. Sowohl die Christen, wie Animisten, wie Moslems merken nichts von den Öl-Milliarden. Die Gemetzel – selbst gegen Glaubensbrüder – werden aber nur von einer Gruppe begangen.
    Oder Tibet/Palästina: Wieso sind die Tibeter trotz baldiger Vernichtung ihrer Kultur in 50 Jahren nur einmal kurz gewalttätig gewesen, während die Palästinenser bei viel besseren Umständen seit 70 Jahren Krieg führen?
    Oder Pakistan/Indien: Wie schafft es Indien, die zweitgrösste islamische Gemeinde der Welt zu haben, während in Pakistan sämtliche religiösen Minderheiten am Verschwinden sind und selbst die Schiiten und pazifistischen Ahmadyyia-Moslems extrem bedroht sind?

    Es gibt Gründe, wieso die Leute dem Islam misstrauen. Man findet sie jeden Tag in der Zeitung.

    • René Glücki sagt:

      “Die Bomben und sinnlosen Massaker kommen nur von einer Religionsgruppe.” Sie haben – ich nehme an gewollt – die folgenden Tatsachen ausgeblendet, die nicht dieser einen Religionsgruppe zugeordnet werden können:

      – die immer wieder stattfindenden Amokläufe in Schulen (z.B. USA, Deutschland)
      – die politisch motivierten Bomber und Mörder (Breivik, Leibacher, die Oklahoma-Bomer, etc., etc., etc., etc.)

      Sie tun das vorsätzlich, um die diffusen Ängste einiger weniger Menschen zu instrumentalisieren und geben den Islam mobil zu machen. Es gibt gute Gründe, Menschen wie Ihnen ebenfalls zu misstrauen!

      • Kaspar Tanner sagt:

        Herr Glücki,

        Amokläufe kommen in allen Kulturen vor und sind – Ihre Beispiele zeigen es – Einzelfälle. Die Tödlichkeit von Amokläufen im Westen – vor allem in den USA – haben mit der leichten Verfügbarkeit von Schusswaffen zu tun und das Problem ist eigentlich leicht zu lösen. Grossbritannien als angelsächsisches Gegenstück zur USA hat mit einer weit strengeren Waffengesetzgebung kaum noch Probleme mit Amokläufen – ausser islamistischen.
        Leibacher/Zug ist eine Ausnahme gewesen, Breivik vertritt den neuheidnischen Nationalsozialismus (wenn er solide geschichtliche Kenntnisse gehabt hätte, wüsste, dass Nazi und Christ ein Widerspruch sind).
        Oklahoma ist auch die Tat eines Nazi-Täterduetts gewesen.
        Der Nationalsozialismus ist bei uns zum Glück unten durch und zum Teil auch verboten.

        Nur so als Schlussbemerkung: Es ist ein böser Zufall, dass die NSU und die “Charlie Hebdo”-Killertruppe genau gleich gross sind/waren und dass sie eine ähnliche “Erfolgsquote” aufweisen.
        Es ist aber symptomatisch, dass beide Gruppen antisemitisch, frauenfeindlich, homophob, antiliberal, antidemokratisch, anti-intellektuell, bellizistisch und nekrophil sind.
        Denn beiden Gruppen liegt eine extrem intolerante, gewalttätige ideologische Basis zugrunde.

  55. Carly Pfitzner sagt:

    Irgendwie habe ich bei diesen Statistiken das ungute Gefühl, dass man uns eine nichtvorhandene Sicherheit vorgaukeln will: 1. Auch Kinder unter 15 Jahren sollten dazu gezählt wird, da besonders bei muslimischen Familien ein Wechsel der Religion (auch später!) kaum vorstellbar ist—und Kinder/Geburten sind da überdurchschnittlich und von religiösen Führern gefordert (siehe auch England), 2. Der Anteil an der Bevölkerung ist wenig aussagend, da es zu religiös motivierten Massakern nur wenige Extremisten braucht (siehe Paris), 3. In Europa sind, mit Religionshintergrund, nur islamistische Terroranschläge bekannt (Ausnahme Nordirland)! Aber wichtig scheint mir, dass mit symbolischen Demos und aufmunterndem Schulterklopfen nicht wirklich etwas erreicht werden kann, im Gegenteil, die vom Extremismus vereinnahmten Islamisten haben dafür wohl nur ein müdes Lächeln übrig! Ein Lächeln für die unglaubliche Schwäche unserer Gesellschaft, die mit selbstdarstellerischen Grossdemos (Parteien, Gewerkschaften etc.) und endlosen TV-Diskussionen die fortschreitende Degeneration unserer Kulturen erschreckend aufzeigt……..

    • Sami Moser sagt:

      Bis Punkt 3 – meinetwegen. Aber was soll der Schluss Ihres Kommentars uns sagen? Was empfehlen Sie als Alternative? Hart durchgreifen? Aber wie, wenn selbst die von Ihnen gescholtenen Radikalen den einheimischen Pass haben – so wie übrigens in Paris auch? Und selbst wenn SIe die Überwachung verdoppeln und geradezu neurotisch aufpassen, ausschaffen, wegsperren: Sie bekommen dadurch keine Sicherheit. Diese heile Welt-Zeiten sind vorbei. Leider, ist aber so.

    • Carlitos sagt:

      Nicht vorhandene Sicherheit? wann bitte schön gabs denn schon Sicherheit vor ein paar Spinner…
      Aber jetzt alle ganz eng zusammen stehen und Panik verbreiten, und am besten gleich zu Pegida Kundgebungen “höseln”.
      Ah, ja und “Zeichen setzen” nicht vergessen.. ganz wie der Breivik…
      Bitte renkt euch alle wieder ein, einfach unbeindruckt weiterleben wäre wohl das angemessenste…

    • Ramon Paxus sagt:

      1. Ein Wechsel der Religion ist irrelevant. Positiv wirkt sich nur ein Überwinden der Religion allgemein aus, und dies ist bei jungen aus Muslimischen Familien zum Glück nicht weniger selten als bei anderen Religionen.
      3. Breivik in Norwegen? Christ. Jurassische Separatisten?

      • Hannes Müller sagt:

        Ich habe mir das Pamphlet von Breivik angetan. Breivik war nicht religiös motiviert, der wollte die heile Welt der Fernsehserien der 50er Jahre zurück, so wie “Mutter ist die Allerbeste”.

        Dass die Separatisten im Jura ihre Aktion mit der Religion begründet hätten ist neu.

    • Sebastian Zoller sagt:

      @Pfitzner: Erstens ist es mir piepegal, ob ich einem religiös, einem atheistisch oder sonstwie motivierten Anschlag zum Opfer falle. Ich will v.a. Leben. Zweitens verstehe ich nicht, was mit Kulturdegeneration gemeint ist – dass es keine europäischen Weltkriege mehr gibt? Keine KZ`s? Weil das Proletariat im eigentlichen Sinne verschwunden ist? Oder weil Frauen und Männer keine läppischen Trachten mehr tragen? Drittens haben Parteien, Gewerkschaften, endlose Dispute (um Religionsfreiheit, und Meinungsfreiheit, um Pressefreiheit) die heutige europäische Kultur gross gemacht. Wenn Sie zurück zum Königs- und Kaisertum zurückwollen oder einen Häptling brauchen, sind sie bei Putin besser aufgehoben als hier. Demokratie ist eben anspruchsvoll.

  56. Hanspeter Draeyer sagt:

    Die Darstellung ist sicher faktentreu. Es fehlt aber eine Aussage über Wirkungsmuster. Es darf immerhin angemerkt werden, dass es 3 fanatisierte Angehörige dieser Religion geschafft haben, mit relativ einfachen Mitteln 80’000 Polizisten und Sicherheitskräfte über Tage zu engagieren und unersetzliche Menschen auf niederträchtige Weise abzuschlachten.

    • Hannes Müller sagt:

      Das Problem reduziert sich also auf die Kostenfrage: Wollen wir uns das leisten? Ich nicht.

  57. K. Leutenegger sagt:

    Wenn von der Islamisierung der Schweiz, Blogs oder Zeitungsartikel geschrieben wierden, unterlässt man willentlich oder aus Nachlässigkeiten folgende Punkte. – Ich kenne keine Muslimen welche sich mit Christen vermählten. Selbst unsere beiden gut integrierten Mitarbeiterinnen haben Ihre 5 Kinder im Kosovo zwangsvermählt. – 2 Frauen (beide streubten sich) und alle 3 Männer – Auch die aufgenommenen Erithreern und Afrikaner holen Ihre Frauen aus Ihrem Heimatland. Man kann sich umsehen wie man will, Mischpaare mit Ch Anteilen sind absolut die Ausnahmen. Wenn man in die nächsten 50 Jahre vorausschaut, wird der Islam durch die Mehrzahl der Kinder/Familie, sich viel stärker sich vermehren als die Einheimischen. Die CH Kultur wird mit unseren Vorteilen vernichtet werden. Der ganze Witz an dieser Angelegenheit wird von den Atheisten oder Freidenker noch gefördert, dass Ihre Nachkommen auch darunter leiden werden, ist Ihnen anscheinend egal.

    • Carlitos sagt:

      also, komisch.. ohne lange zu überlegen kenne ich gleiich einige Beispiele persönlich…
      türkischer Muslim mit Atheistin aus Afrika
      türkischer Muslim mit ref. St. Gallerin
      Albanische Muslimin mit Schweizer
      So was. was die Leute zu wissen behaupten… und ja, macht euch doch alle in die Höschen.. Angsthasen!

    • Sebastian Zoller sagt:

      Haha, meine Eltern durften auch nicht transkonfessionell heiraten. Ist noch keine 50 Jahre her. Heute ist doch völlig egal, ob jemand reformiert oder katholisch ist bei der Paarfindung.

    • Albert sagt:

      Ich kenne gleich fünf gemischte Paare. Würde ich ähnlich dümmlich pauschalisieren wie Sie, müsste ich sagen, dass alle Muslime nur Menschen anderer Religion heiraten. Warum sind Sie wie so viele andere nicht mehr zu einer differenzierten Betrachtung fähig? Wie soll do ein Diskurs und Erwachsenen möglich sein? Sie betreiben widerliche Hetze – wie die Geschichte zeigt, ist DAS brandgefährlich. Bitte nehmen Sie sich an der Nase und Kühen Sie in die Realität zurück. Und dann ausgerechnet noch über Freidenker und Atheisten zu wettern, die garantiert nur religiös motivierte Gewalttaten begehen werden, entlarvt Ihr Nachdenkdefizit vollends. Ich schäme mich für Mitbürger wie Sie.

      • Ruth sagt:

        Albert, gerne hätte ich gewusst, welche Religion die Kinder der ihnen bekannten gemischten Ehen haben? Nicht in der Schweiz, da ist man gerne neutral, sondern im Heimatland des Muslims? Es ist nicht dümmlich, was oben geschrieben wurde, sondern in den islamischen Ländern einfach nicht erlaubt, dass die Kinder eine andere Religion haben, wie der muslimische Vater. Ich lebe in so einem Umfeld und kenne hunderte von Beispielen: egal ob Hilfsabeiter oder Professor, ihre Kinder sind immer muslimisch; manche religiös, andere liberal.

        Spannend wird es in meinen Augen, wie sich die nächste Generation verhalten wird.

  58. Keller Peter sagt:

    Besten Dank für die hilfreiche Analysen und Erläuterungen! Zahlen und Erläuterungen helfen hoffentlich eine rationalere Diskussion zu führen. Denjenigen denen statistischen Aussagen und rationalen Argumente nicht verständlich sind hilft es natürlich nicht. Das gehört jedoch in die Debatte was Schüler heute können und wissen müssen und ihre Eltern vielleicht nie gelernt haben.

  59. zweistein sagt:

    Wie viele Schweizer Christen sind religiös? 5%? 10%? Auf jeden Fall ein kleiner Teil. Dasselbe gilt für Juden und Moslems.

    In säkularen, modernen Gesellschaften verlieren die traditionellen Konfessionen wenn nicht über Nacht, so innerhalb einer Generation, an prägender Bedeutung. Das ist ja gerade das Perfide an der ekelerregenden, von allen Medien höchst aggressiv gefahrenen Anti-Islam Hetzerei. Denn gerade sie führt dazu, dass Moslems sich nicht sozusagen naturgemäss säkularisieren können, sondern viel eher dazu gezwungen werden, zwecks Selbstfindung bei ihren islamischen Wurzeln Halt zu suchen.

    • Walther Hannes sagt:

      Sie widersprechen sich innerhalb von zwei Sätzen: Entweder verliert die Religion allgemein an Bedeutung dann auch bei den Moslems oder die Muslime sind eine Ausnahme.

  60. Sandrillon sagt:

    Ja wieso wohl? Können Sie diese Frage nicht selber beantworten? Lesen Sie keine Nachrichten? ISIS, Sydney, Paris, Nigeria… Aber hat ja alles mit dem Islam nichts zu tun. Zugehörigkeit zum Islam ist rein zufällig.

  61. Rolf Fritz sagt:

    London, Birmingham etc. Darum haben viele von blauen, ständig grösser werdenden blauen Kreis Angst

  62. Maier Tom sagt:

    Die Rechte – nun halt auch die Pedida – brauchen einen Feind den sie beschimpfen und dem sie die Schuld an allem möglichem, auch Herbeigeredetem, zuteilen können.
    Früher waren es die Juden, heute sind es Muslime, typisch ist dass es für sie einfach ist diese Volks- oder Religionsgruppen zu pauschalisieren und zu demägogisieren.
    Das Bild ist immer das Selbe, nur die Protagonisten und die Feindbilder ändern.

    • Pakphum Wieland sagt:

      “Die Rechte – nun halt auch die Pedida – brauchen einen Feind den sie beschimpfen und dem sie die Schuld an allem möglichem, auch Herbeigeredetem, zuteilen können.”

      Tut mir Leid, aber alles, was Sie hier den Rechten vorwerfen, trifft auch auf die Linken zu. Schliesslich haben auch die ihre Feindbilder (z.B. Rechte, Kapitalisten, etc…), denen sie die Schuld an allem Möglichen zuschieben. Der einzige Unterschied liegt nur darin, wer der Feind ist. Ansonsten pauschalisieren und dämagogisieren beide ihre Feinde.

      Interessant ist überdies bei beiden Gruppen, dass sie sich so sehr in ihre traditionellen Feindbilder und Widersacher festgebissen haben, dass sie gar nicht mehr in der Lage sind, eine neue Bedrohung zu erkennen. Nein, sie nehmen diese neue Bedrohung sogar in Schutz und verleumden jeden, der auf diese Gefahr hinweist.

    • ritva laaksonen sagt:

      Ich habe jetzt tagelang überlegt, um was es hier geht. Ich denke nicht politisch korrekt, sondern selbst. Der Westen, oder die Schweiz hat Islam bisher nicht als Feindbild gesehen, ich auch nicht. Jetzt sehe ich es anders, für mich selbst nicht, aber für die Gesellschaft schon. Meine muslimischen Freunde waren niemals ein Problem. Aber was jetzt abgeht, ist extrem gefährlich.Es geht um Macht und wir sind nicht fähig unsere Werte zu verteidigen oder zu erhalten, weil wir sie gar nicht kennen. Erst jetzt besinnen wir uns, und merken, dass wir weit strenger werden müssen und Grenzen setzen, die wir noch nicht kennen.

  63. Roger Straub sagt:

    Was Angst macht, ist die langfristige Entwicklung des moslemischen Anteils an der Gesamtbevölkerung in Europa. Seriöse Hochrechnungen gehen davon aus, dass in ca. 50 Jahren der Islam die Mehrheit in Westeuropa stellen wird, durch viel höhere Geburtenraten und Einwanderung.

    • adam gretener sagt:

      Welche serösen Hochrechnungen? Bitte mit belastbaren Quellen belegen.

    • Albert sagt:

      Quatsch, reine Hetze. Diese “Statistiken“ wurden längst als Lüge widerlegt, sogar die SVP hat entsprechende Behauptungen zurückgezogen – was auch der Grund ist, weshalb Sie einfach behaupten und keine Quellen angeben. Beschämend.

    • JOHNNY sagt:

      Herr Staub, sie sollten die Quellen angeben, bevor sie derart drastische Vorwürfe erheben. Das gilt für alle, die angstgesteuert wettern. Informieren sie sich zuerst, bevor sie den Mund aufmachen!

  64. Heinz Vogler sagt:

    Jede Anpassung unserer gesellschaftlichen Werte an den Islam ist eine Islamisierung. Oder wollen wir wirklich zuwarten, bis es auch bei uns NoGo-Areas hat?

  65. Patrick sagt:

    Warum wohl? Hmm, lassen Sie mich mal überlegen. Weil sich Muslime nicht integrieren wollen (der ISlam gehört nicht zur Kultur Westeuropas). Oder weil sich eine überdurchschnittliche Anzahl von Islam-Exponenten für das Umfeld lebensbedrohlich verhält? Weil sich keine westeuropäische Frau mit ihrer (möglichen) Rolle im Islam anfreunden mag? Weil die Scharia nicht unserer Rechtsprechung oder unserem Rechtssinn entspricht? Weil man im Jahr 2015 nicht an Gott glaubt (gilt auch für Fanatiker und Anhänger anderer Religionen)? Weil der Anteil an Atheisten in der Schweiz zunimmt und demnächst die grösste Population bildet? Wollen Sie weitere Antworten?
    Die Abneigung gegenüber Extreme hat in erster Linie mit Selbstschutz zu tun. Vgl. frühere 80er-Jahre. Die RAF war aktiv und trotzdem kamen die Grünen auf. Wer Pegida-Anhänger als Neonazis betitelt, wird/hätte wohl auch Grüne als RAF-Terroristen betitelt .

  66. Walther Hannes sagt:

    Die Anzahl der Muslime in der Schweiz hat sich währnd der letzten 25 Jahre verdreifacht. Damit ist die muslimische Bevölkerung, die am stärksten wachsende Bevölkerung in der Schweiz. Bei einer so stark wachsenden Bevölkerungsanteil, wäre es mir persönlich lieber, es wären religionslose Mitbürger, diese können sich nicht auf Imane oder alte Bücher berufen!

  67. Jüge sagt:

    Warum wohl? Die Antwort heisst Taqiyyà. Solange sich jemand nicht endgültig vom Islam lossagt, steht er unter Generalverdacht. Solange eine Frau islamisches Kopftuch trägt, ist sie nicht bereit, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren.
    Dazu kommt der Geburtendschihad. Sobald die Moslems in der Mehrheit sind, dürfen sie losschlagen. Man lese den Koran.
    Es wird immer behauptet, die Welt sei kompliziert – nein, sie ist ganz einfach!

    • Ramon Paxus sagt:

      Wenn Sie die Entwicklungskurven anschauen, sieht es aber nicht so aus, als ob die je in der Mehrheit sein werden.

  68. thomas maier sagt:

    Eine animierte Grafik, wie sich die Grafik mit den Kreisen der Konfessionszugehörigkeit über die letzten 50 Jahre geändert haben (grösser, kleiner geworden), würde vielleicht erklären, weshalb es so einen wirbel um den Islam gibt (+100’000 in absoluten Zahlen innerhalb den letzten 10 Jahren).

    Danke

    • Ramon Paxus sagt:

      Solange die Konfessionslosen mit Abstand am schnellsten wachsen, sehe ich kein Problem.

  69. Ernst Probst sagt:

    Ihr Journalisten solltet nicht Fragen stellen, auf die ihr die Antworten nicht hören wollt. Wenn Europa die Minderheit der Muslime als Bedrohung wahrnimmt, hängt das nicht mit ihrer Anzahl ab, sondern mit ihrem dominanten und fortendem Verhalten. In Paris warens auch nur drei. Keiner von euch würde behaupten, die Anschläge wäre kein Problem.

    • Albert sagt:

      Sie wissen schon, dass wesentlich mehr Menschen gegen Pegida demonstrieren, als dort mitlaufen? Minimalen Realitätsbezug sollte man auch von einem Rechten erwarten können – oder ist bei euch totale Verblendung tatsächlich schon Grundbedingung? Und wie passt z.B. Breivik in Ihr Weltbild? Der vertrat ein sehr ähnliches Gedankengut wie Sie. Also müssen wir uns vor allen rechten Christen fürchten?

  70. Joli sagt:

    Es geht also gar nicht um die Muslime, sondern darum, die Bevölkerung aufzuhetzen wie seinerzeit bei Schwarzenbach, wo die Hetze gegen die Italiener ging.
    Was für eine armselige Partei, was für – mal nett gesagt – vertrauensselige Anhänger, die einem menschlich ebenso armseligen “Führer” folgen, der öffentlich sagt, dass er lüge…
    So gesehen versteht man Blochers Verachtung fürs Volch.

  71. Mark Ita sagt:

    Jedem, der sich mit dieser Frage befasst, dem sei die Lektüre des Artikels von Olivier Roy “Es gibt keine muslimische Gemeinschaft” wärmstens empfohlen – ein Lesevergnügen und ein gutes Gegengift gegen die herrschende und künftige Hysterie!

    Es gibt sie noch die klarsichtigen Intellektuellen!

    Deutsche Fassung im “Kleinen Bund” vom 13.01.2015
    Französische Originalfassung: http://campvolant.com/2015/01/09/la-peur-dune-communaute-qui-nexiste-pas-par-olivier-roy/

    • Kaspar Tanner sagt:

      Herr Ita,
      Ich habe Roys Buch “Heilige Einfalt” gelesen und die Aussagen sind ja durchaus optimistisch.
      Meine Alltagserfahrungen sind auch grösstenteils – mal von einigen IS-Sympathisanten abgesehen – positiv.

      Nur lügen wir uns in der Tasche, wenn wir die Gefahr nicht sehen.
      Die RAF bestand aus ca. 80 Wirrköpfen – und Deutschland ist durch deren Terror massiv verändert worden.
      Wenn wir von einer IS-Sympathisantenszene von 1 Promille in der Schweiz ausgehen, sind das über 300 Leute.
      Im Gegensatz zur RAF oder den “Roten Brigaden” haben diese Leute keinerlei Hemmungen, Marktplätze, Eisenbahnen, Bahnhöfe, Kindergärten, Shopping-Center, Erste-Hilfe-Teams oder Hochzeitsgesellschaften (alles schon vorgekommen im Namen Allahs) zu zerstören oder zu töten.
      Was das konkret für die liberale Gesellschaft bedeutet, kann sich jeder ausmalen.
      Die Sicherheitskosten, die in den nächsten 25 Jahren fällig werden für die islamische Migration überwiegen die positiven Wirkungen bei weitem. Da arbeite ich als kinderloser Europäer lieber bis 85 als mit 65 in einem zweiten Syrien aufzuwachen.

      Wir haben die Wahl, unsere Freiheiten (selbst die nie von Diktatoren in Frage gestellte Bewegungsfreiheit) einzuschränken oder aber eine Religion als offensichtlichen Todeskult zu verbieten.
      Im Gegensatz zur Hautfarbe, dem Geschlecht oder der sexuellen Orientierung ist Religion nicht genetisch vorgegeben.
      Darum bin ich für ein Verbot des Islams. Von mir aus können wir den Moslems Gegenrecht gewähren und sie können das Christentum in ihren Ländern verbieten.
      Wenn ich an Migranten wie den libanesischen Christen Nicolas Hayek oder den ägyptischen Christen Sami Sawiris denke, würde ich von dieser Art von Migration positivere Impulse erwarten.
      Von mir aus kann auch Israels säkulare, jüdische Gesellschaft zurück nach Europa kommen und Palästina den Moslems überlassen werden – die Juden haben Europas Geistesleben weit positiver geprägt als es der Islam je könnte.
      Ob ein judenfreies Grosspalästina sich zum Hort der Glücklichen entwickeln wird, wird sich ja weisen. Aber das ist dann definitiv nicht mehr unser Problem.

      • Albert sagt:

        Herr Tanner, 1980 haben Rechtsextreme in Italien den Bahnhof von Bologna in die Luft gejagt. Darf ich – strikt Ihrer “Logik” folgend – davon ausgehen, dass Sie sich nun den Kampf gegen die SVP auf die Fahne schreiben? Aber das ist natürlich etwas gaaaanz anderes, gell.

  72. Thomas Willi sagt:

    Pegida Schweiz sollte im Tession starten. Dort gibt es am wenigsten Muslime, “daher” wird dort auch die Gefahr am grössten sein von dem Muslimen überrannt zu werden. Wie in Sachsen, dort gibt es auch wahrscheinlich mehr Pastafaris als Muslims.

    • Abel Moss sagt:

      Wir haben allegesehen, dass sich das innerhalb von wenigen Jahren aendern kann.So gesehen macht es Sinn, in Orten wie Dresden oder im Tessin, wo es wenig Moslems gibt, die Islamisierung im Keim zu ersticken. Ich sehe nicht, weshalb man immer warten muss, bis das Haus in Flammen steht bevor man zu loeschen beginnt.
      Und uebrigens gibt es eine Pegida im Tessin.

      • JOHNNY sagt:

        Wo haben wir gesehen, dass dies innerhalb nur weniger Jahre ändern kann? Bringen sie Beispiele! Und behaupten sie nicht nur! Ein bisschen mehr Anstand, bitte!

      • Otto sagt:

        Na logisch gibt’s die PePiPaPo im Tessin … hat aber nix mit dem Islam zu tun (weniger als 2% der dortigen Bevoelkerung, weniger als halb so viel wie sonst in der Schweiz), sondern viel eher mit der generelll hohen Erwerbslosenquote (ca 6.5%, anderthalb mal so hoch wie sonst in der Schweiz), weil der Tessin – leider – eine etwas vernachlaessigte Randregion ist. Da wird man dann unzufrieden und sucht man natuerlich ein schwarzes Schaf, im Krieg waren das die Juden, nun sind’s also die Muslime. Weil’s relativ einfach ist.

  73. Hannes Müller sagt:

    Islamisierung ist keine Frage der Anzahl Muslime, sondern der Wirkung von islamischen Regeln auf die Gesellschaft. Diese Unterscheidung würde ich von einem Analytiker erwarten. Eine Gesellschaft kann theoretisch sogar aus 100% Muslimen bestehen ohne islamisiert zu sein, weil nur säkulare Gesetze und eine säkulare Verfassung gelten, Religion keinen Einfluss auf den Alltag hat und die Macht nicht von einer Regierung verwendet wird, um eine Islamisierung herbeizuführen (wie das z Zt Erdogan macht).

    Historisch war bei den Eroberungszügen zu Zeiten Mohammeds nur die Erobererschicht islamisch, der Rest war Jude oder Christ oder Zorastrisch. Auch da: Nicht die Menge, sondern der Einfluss zählt. Zugegeben mit ein wenig mehr Macht.

    • Fritz Schober sagt:

      Zu Zeiten von Mohammeds u.s.w. war der Islam dem primitiven Westen in praktisch allen belangen WEIT überlegen.
      Der Einfluss der Islamischen Welt hat Westeuropa sozusagen aus der Steinzeit geholt.

      • Ruth sagt:

        Herr Schober, zur Gründungszeit des Islams, also vor ca. 1.300 Jahren gab es den Westen noch nicht, jedenfalls nicht als Kulturblock. Ausserdem wäre es noch interessant zu erfahren, in welchen Punkten genau der Islam zur Lebenszeit von Mohamed dem Rest der Welt überlegen war?
        Nach meiner Kenntnislage war Mohamed ein gewiefter Taktiker und ein schlauer Fuchs und zudem ein guter Kämpfer. Das alles konnte er gut gebrauchen, um die einzelnen Stämme auf der arabischen Halbinsel für sich zu gewinnen. Der Einfluss des Islams kam einiges später….

        • Otto sagt:

          Naja … Rom und so vor 2000 Jahren, die Griechen (auch nicht ganz dumm, die) schon weit vorher, und auch in Teutonien und da rundherum gab’s vor weit mehr als 1300 Jahren schon einiges an – sagen wir mal – Kultur. Da gibt’s Buecher dazu, viele Buecher. Lesen hilft, manchmal…