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Land der Radarfallen

Von DB, 9. August 2014 35 Kommentare »
In welchen Kantonen gibt es wie viele Radarfallen, Lasergeräte und Blitzkästen? Auf diese Frage gab es bis heute keine Antwort. Nun liegen die Daten vor: Alle Verkehrsmessgeräte der Schweiz in einer interaktiven Grafik.

Von Daniel Glaus, Alexandre Haederli und Oliver Zihlmann, «SonntagsZeitung»

Geht es um Blitzer und Radar, hat Martin Tanner, Chef Verkehrspolizei Schaffhausen, ein klares Motto: «Kontrolle ist die beste Prävention», sagt er mit Nachdruck. Wenn ihm Anwohner melden, es werde gerast, habe er nach «maximal fünf Tagen» eine mobile Kontrolle vor Ort. Den Radar lässt er mitunter stehen, bis sich die Autofahrer bessern.

Schaffhausen hat im Verhältnis zur Bevölkerung die höchste Dichte an Kontrollgeräten: ein Apparat auf 4400 Bewohner. Am anderen Ende der Skala liegt der Jura mit einem Gerät auf 36’000 Einwohner. Total gibt es in der Schweiz 900 Laserpistolen, fixe Blitzkästen, Radars und Nachfahr-Messgeräte – wesentlich mehr pro Kopf als zum Beispiel in Frankreich.

Ginge es nach den meisten Polizeichefs, würde diese Zahl unter Verschluss bleiben. Die «SonntagsZeitung» hat erst mithilfe des Öffentlichkeitsgesetzes Einblick in die nationale Datenbank des Bundes erhalten. Damit wird nun das vollständige Inventar aller Kantone und Gemeinden bekannt.

Die interaktive Karte finden Sie am Ende des Artikels oder hier.

Korrigendum: In einer früheren Version hiess es, Jura verzeichne ein Gerät pro 3600 Einwohner. Korrekt wären natürlich 36’000 gewesen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Die Datenbank zeigt, dass es in der Schweiz mehr Apparate gibt als bisher bekannt. Und es wird deutlich, dass die Polizeien mächtig aufgerüstet haben. Lausanne hat 2013 sein Arsenal praktisch verdoppelt, von 18 auf 32 Kästen. Auch Schaffhausen, Freiburg und Neuenburg haben aufgerüstet. Und es wird weiter eingekauft: Die Kantonspolizei (Kapo) St. allen erhält vier zusätzliche Blitzkästen. Die Kapo Zürich ersetzt für knapp zwei Millionen Franken alle 65 Messgeräte in ihren Polizeiautos und hat gleich noch fünf zusätzliche bestellt. Die Kapo Bern hat 19 Geräte mitbestellt.

Die Zürcher planen zudem, ihre mobilen sowie die fixen Anlagen aufzustocken. Laut Ausschreibung sucht die Kapo einen Lieferanten für bis zu 16 neue Geräte – obwohl die Politik offenbar erst einen Teil davon bewilligt hat.

Was in der Datenbank weiter auffällt: Rund 40 Prozent aller Geräte gehören nicht den 26 Kantonspolizeien, sondern über 100 Gemeinden. Darunter sind nicht nur die grossen Städte, sondern auch kleine Gemeindeverwaltungen. Neben uniformierten Polizisten legen sich also auch zivile Kommunalfunktionäre auf die Jagd.

In mehreren Kantonen streitet sich die Kapo mit den Kommunen um die Kästen. Aesch in Baselland ging vor Gericht, weil der Kanton ihr den eigenen Radar verbieten wollte. Die Gemeinde setzte sich durch, danach rüstete gleich auch das nahe Therwil auf.

Auch im Kanton Bern dürfen einige Gemeinden selber Apparate aufstellen: Biel, Köniz, Ostermundigen und Burgdorf. Interlaken hat 2007 den «RobotMultaRadar S580» angeschafft. Kostenpunkt: 130’000 Franken, abbezahlt per Leasing. Die jährlichen Gebühren von um die 20’000 Franken waren rasch wieder in der Kasse. Allein 2013 wurden Geschwindigkeitsbussen von rund 74’000 Franken verteilt. Der Aufwand für den Betrieb ist gering: Je zehn Minuten für Auf- und Abbau, die Fotos werden automatisch auf einen Stick gespeichert, der Rest ist ein Büro-Job.

Interlaken möchte nun ein Gerät neuster Generation kaufen, doch der Kanton Bern stellt sich quer. Er muss das «Radar-Konzept» der Gemeinden bewilligen. Das Problem ist offenbar, dass die Gemeinden an Orten messen wollen, wo zuerst der Verkehr beruhigt werden muss, etwa mit Inseln.

Die Bussen-Einnahmen seien «nur netter Nebeneffekt», wiederholen sich die Polizisten. Aber Fakt ist: In den Budgets der Kantone und Gemeinden sind die Einnahmen fest eingeplant. Valangin im Kanton Neuenburg finanziert ganze 18 Prozent seines Budgets mit Bussgeld aus seinen Radars. Nun will der Kanton die Kontrollen zentralisieren – und das Bussgeld selber einkassieren. Für Valangin wäre das eine Katastrophe; die Gemeinde kämpft im Kantonsparlament für seinen Radar – angeblich nur wegen der Verkehrssicherheit.

In Biel haben die zehn stationären Geräte 2013 genau 26’571 Schnellfahrer und Rotlicht-Sünder geblitzt. Knapp 2,7 Millionen Franken nahm die Stadt so ein. Hinzu kamen rund 330’000 Franken Bussgeld von zwei halbstationären Radargeräten. Nicht immer ist allerdings auf die Temposünder verlass: Biel musste 2013 die finanzielle Notbremse ziehen – als einen der «negativen Einflussfaktoren» nannte die Finanzdirektorin den «Rückgang Bussenertrag» um 1,8 Millionen Franken. Anders gesagt: Unter anderem weil die Bieler Autofahrer anständiger unterwegs waren, musste ein Sparprogramm her.

Wie viel Geld die Gemeinden und Kantone mit Bussen aus Geschwindigkeits- und Rotlichtkontrollen einnehmen, lässt sich nicht genau sagen. Mit der eidgenössischen Finanzstatistik 2012 kann man immerhin eine Annäherung wagen: Die Kantonshauptorte und grösseren Gemeinden haben zusammen 117 Millionen Franken Bussgeld eingenommen. Die Kantone zusammen 321,4 Millionen.

Interaktive Karte: Ein Mausklick auf die einzelnen Kantone zeigt im Detail, welche Gerätetypen in einem Kanton und in all seinen Gemeinden im Einsatz sind.

35 Kommentare zu “Land der Radarfallen”

  1. läuffer j.w. sagt:

    Die verkehrserzieherischen Gründe für Radarfallen in den Vordergrund zu stellen, ist für mich scheinheilig und heuchlerisch… es geht PRIMÄR klar um die Beschaffung von finanziellen Mitteln… zudem bin ich leider gar nicht erstaunt, dass mein Kanton BE betreffend Radardichte offenbar gemäss Karte eine Spitzenposition einnimmt.. wenigstens da gehören wir zur “Elite”, bin sehr stolz darauf (Ironie aus)

  2. Merten sagt:

    Eine moderne Abzockerei ! Den Gemeinden und Kantonen fehlt immer mehr Geld. Weil die Sozial- und Asylkosten immer mehr zunehmen. Statt die Probleme mit der Politik in den Griff zu bekommen, wir einfach dem Bürger das Geld mit Kontrollen und Schikanen abgezwackt, unter der Lüge mit der Verkehrssicherheit. Und dass heute jede Kleinigkeit mit massiven Bussen bestraft werden ist eine Tatsache. Die Sozialisten in unserem Parlament bestimmen heutzutags über unser Land. Mehr Bussen, mehr Staat, mehr Vorschriften, mehr Steuern, Geldverschleuderung und Kulturwahnsinn etc. aber weniger Selbstverantwortung, Mut und Offenheit sind charakteristisch für den Vormarsch der Sozialisten.

    • aldo sagt:

      @merten Selbstverantwortung? Das ich nicht lache! Immer die gleiche Leier, aber dann sich über Bussen aufregen.
      Wer im Limit fährt bezahlt keine Bussen! So einfach ist die Selbstverantwortung! (-:

  3. Walter Angst sagt:

    Jetzt braucht es nur noch massiv tiefere Tempolimits (z.Bsp. 20/40/60). Dann kann die Schweiz ihre Unfallzahlen mit Stolz vorweisen. Sinnvoller wäre allerdings, dass jede Karre (neu od. alt) einen Drehzallimiter von 1500/min. zur Pflicht bekommen würde. Dann wäre jede Versuchung zum Rasen bereits unterbunden. Benzinverbrauch, Lärm und Sicherheit würden damit stark verbessert. Ich hoffe auf baldige Umsetzung!

    • Oliver Mortensen sagt:

      Das ist eine hervorragende Idee. Zum Glück entwickelt mein V8 mit Kompressoraufladung bereits bei tiefen Drehzahlen genügend Durchzug, um (sehr) zügig voranzukommen.

  4. Massimo sagt:

    Warum regen sich denn so viele Leute darüber auf, dass es Radarfallen gibt. Dazu gibt es eine ganz einfache Lösung. Die Tempolimitte einhalten. Das mache ich scho seit Jahren und seit Jahren habe ich keine Busse mer erhalten. Zur Sicherheit trägt es auch noch bei. Aber wer rasen will, muss auch mit einer Busse rechnen… so einfach ist diese Kalkulation…

  5. Der Tom sagt:

    Das ist viel zu wenig! Es gibt noch Lücken! Ausserdem würde Tempo 100, 60, 30 viele Probleme lösen solange Menschen am Steuer sitzen. Autos sollten gar nicht schneller als ca 140 fahren können. Von 0 – 60 muss 15 Sekunden dauern.

  6. Ludo Naumann sagt:

    Irgendwo müssen wir die Lohnerhöhungen der Polizei sowie die zunehmenden Einsätze zur Sicherheit des Volks finanzieren. Wenn Politiker den Wirtschafts- und Armutsasylanten ungebrochen Tore und Türen öffnet, dann erhöht sich die Kriminalität je länger je mehr. Die Kriminaltouristen freuen sich offensichtlich auf die Mehrsternknastanlagen. Dadurch wird auch die Polizei überlastet. Wenn ihr diese Aufwändungen nicht finanzieren wollt, dann fährt doch einfach nach Verkehrsschilder. So einfach!

  7. Laurent Meier sagt:

    Eine der ersten Amtshandlungen der damals neu gewählten grünen Bieler Sicherheitsdirektorin Barbara Schwickert war es, einen zusätzlichen Beamten einzustellen, damit mehr geblitzt werden konnte und die neue Stelle war nötig, um die Fotos auszuwerten und Bussen zu versenden. Das alles natürlich im Namen der Verkehrssicherheit, das ist ganz einfach Abzockerei unter dem Deckmäntelchen Sicherheit!

    • Thomas sagt:

      es kann nur derjenige abgezockt werden, welcher sich nicht an die Verkehrsregeln hält.
      Und das ist keine Abzocke, sondern Selbstverschulden.

  8. Pascal Berger sagt:

    Das ganze ist ein Witz und kann nicht ernstgenommen werden. Vonwegen Verkehrssicherheit, das ich nicht lache. Solange Bussengelder im Budget veranschlagt werden sind die Blitzer nur dort aufgestellt wos auch Geld einspielt. Und wenn jemand etwas anderes behauptet, so finde ich das schon mir gegenüber sehr frech…….scheinheilige Gemeinden!

  9. Theo Schweizer sagt:

    Abzokke, Polizeistaat, gemein… was höre ich nicht alles wegen dieser Radargeräte. Dabei ist es doch ganz einfach: Haltet euch an die Geschwindigkeitsbeschränkungen (auch dort wo es eurer Meinung nach unangebracht ist) und die ganze Diskussion geht euch am A.. vorbei. Bin selber bloss Velofahrer und halte auch nicht immer alle Vorschriften ein; doch werde ich erwischt werde bin ich selberschuld, trage die Konsequenzen und unterstelle nicht der Polizei Geldmacherei!!!

  10. Arthur King sagt:

    Die beste Antwort ist die maximalen Geschwindigkeiten – ob sie noch so lächerlich sind – einzuhalten. Gibt die Steuereintreiber keine Chance ! Und bitte (Licht)Hupen bei jede Kontrolle auf das die Wissen das sie verhasst sind.

  11. Stefan Meier sagt:

    Es ist im Grunde genommen ganz einfach: Man hält sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Ich habe in 40 Jahren eine (1) Busse wegen einer Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit bezahlt, unf zwar 40 Franken. Es geht also offenbar.

  12. David Zingg sagt:

    Die Daten sind ein Witz und lausig aufbereitet. Interessant wäre eine Angabe mit Radargeräte pro Fläche. Bern hat z.B. 101 Radarfallen und Basel Stadt 19. Laut Wikipedia ist der Kanton Bern aber 161 mal so gross wie BS9 Dies ergibt eine Dichte für Basel von 0.151 Radarfallen pro Quadrat km und für Bern von 0.0167. Der Kanton Zürich hat eine Dichte von 0.149 Radargeräte pro km2.
    Basel Stadt hat sogar leicht mehr Radargeräte pro Fläche als Zürich, taucht aber in dieser Grafik komplett unter.

  13. Urs Wille sagt:

    Es ist halt leider tatsächlich so: Nur wenn kontrolliert wird, wird die Vorschrift auch eingehalten. Darum: Geschwindigkeitsbeschränkung dort, wo nötig und aber auch kontrollieren! Und: Statt über zuviele Kontrollen zu jammern, muss sich bei der heutigen Verkehrsdichte jeder an der eigenen Nase nehmen!

  14. Samuel Meier sagt:

    Das Zürich und Bern die meisten Geräte hat, scheint aufgrund der Grösse des Kantons nicht würklich überraschend zu sein. Interessanter wäre die Anzahl Blechpolizisten (oder -beamte) im Verhältnis zur Bevölkerung, den Strassenkilometern, den registrierten Fahrzeugen usw.

  15. Tobias Ernst sagt:

    Und mir erzähle noch einer, die Radarkontrollen dienen der Verkehrssicherheit! Fahre jedes Jahr 40’000km und stelle fest, dass die meisten Anlagen der reinen Abzocke dienen. Es lebe der Tempomat!!

    • Thomas sagt:

      Abzocke ist nur möglich, wenn man sich nicht an die Verkehrsregeln hält. Halten wir uns an die Verkehrsregeln, so ver-
      dient der Staat weniger an uns und so rentieren die Blechpolizisten weniger. Ist doch ganz einfach. Halten Sie sich an
      die Höchstgeschwindigkeiten, kann Ihnen egal sein, wieviele Radaranlagen rumstehen

  16. felix halter sagt:

    dazu kommt die “geierindustrie”, das parkbussenverteiler-geschäft. beispiel züricher-seefeld: ca. im 10-minuten-takt kreisen die geierbeamten und kontrollieren ob ein autofahrer zu lange parkiert. ganz klar abzocke vom übelsten.
    auf der anderen seite stinken sie wieder, es ist ferien- und transitzeit: ausländische fahrzeuge rauchen und stinken, das man atemprobleme bekommt, fährt man hinter einem solchen fahrzeug. polizei? kontrolle? weit gefehlt, der stinker fährt unbehelligt, bringt ja ausser aufwand kaum einnahmen.

  17. Eduard J. Belser sagt:

    Was soll das ganze Getöse? Wenn sich die AutofahrerInnen an die Vorschriften halten würden, wäre das kein Thema. Ich warte sehnlichst auf ein Gerät, welches das Telefonieren und SMSeln am Steuer erfasst, damit auch diese AutofahrerInnen stärker zur Verantwortung gezogen werden können. Der tägliche Bürgerkrieg auf vier Rädern zwingt die Polizei zum Aufrüsten, damit die Zahl der Toten und Verletzten nicht wieder ansteigt. Ich habe mich auf jeden Fall sehr gefreut, als der Kanton Solothurn zivile Patroullienfahrzeuge und Laserpistolen angeschafft hat. Auf das verursachen von unnötigem Lärm müsste noch mehr kontroliert und härter bestraft werden. Es gibt immer mehr Dummköpfe, die noch nicht geschnallt haben, dass seit Jahrzehnten nur noch Autos mit synchronisierten Getrieben gebaut werden und dass man seine Mitmenschen nicht mit dem Geröhre unnötiger Zwischengasstösse terrorisieren muss.

  18. Philipp Ganz sagt:

    Bezeichnend, dass Einnahmen aus Bussen fest budgetiert sind. Da wird also ganz klar damit gerechnet, Geld zu machen. Der Präventionsgedanke ist ein Feigenblatt, zumal die allerwenigsten Unfälle auf übersetzte Geschwindigkeit zurück zu führen sind.
    Und wir Melkkühe am Steuer haben keine Handhabe dagegen oder nicken sogar noch brav.

    • Thomas sagt:

      sehr viele Unfälle geschehen wegen erhöhter Geschwindigkeit, und sehr viele dieser Unfälle enden mit Verletzten und Toten.
      Wenn ich nur an all die privaten Wettrennen auf der Strasse denke (Man erinnere sich nur an Dulliken).
      Man kann sich nur abzocken lassen, wenn man sich nicht an die Höchstgeschwindigkeit hält.

  19. Hanspeter Portmann sagt:

    Durch die vielen Kontrollen haben die Mehrzahl der Autofahrer eine solche Angst (Radarphobie) vor einer Busse, dass die erlaubten Geschwindigkeiten deutlich unterschritten werden. Ein Land von Schleicher!

  20. Es ist bezeichnend, daß die Zahl der Radarfallen nicht veröffentlicht wird. In Schaffhausen sind es allein auf einer Wegstrecke von 2 KM mindestens 10 Radarfallen. Da soll mir einer sagen, dies diene überwiegend der Sicherheit. Da müssten ja in Singen – etwa gleich groß wie Schaffhausen – 10 x mehr Unfälle passieren !
    Die sehr demokratische Schweiz hat hier ein System errichtet, welches inzwischen sogar Besucher abschreckt. Die hohen Preise kann und muss man hinnehmen, ein schikanöses Radarfallen-System jedoch nicht !

  21. Peter Pan sagt:

    Das Bussen zur Aufbesserung der Kassen dienen ist offensichtlich. Fahre selbst seit Jahren mit einer ausländischen Blitzer-App, die auch die mobilen Blitzer sehr zuverlässig online listet und davor warnt. Nein, ich bin absolut kein Schnellfahrer, aber in der Tat wird man an Stellen überrascht, wo einfach keine Blitzer stehen dürfte.

    • Thomas sagt:

      … wo aber auch eine Höchstgeswchwindigkeit gilt, die man einzuhalten hat. Ist doch egal wo der Blitzer ist, abzocken lassen
      kann man sich nur, wenn man zu schnell fährt, basta! Wieso eine Busse riskieren, nur damit man vielleicht 5 Minuten
      früher am Ziel ist…?

  22. Burger Peter sagt:

    wieso radarfallen? hält man die geschwindigkeit ein hat man ja nichts zu befürchten. alle wollen sicherheit für sich slber, aber nur die anderen sollen sich an die gesetze halten.

  23. Hund Dietmar sagt:

    Parkbussen in Frankreich, in kleineren Städten sehr selten, dürfen nicht via Einzahlungsschein eingezogen werden. Man bringt den Bussenzettel in ein Kiosk mit dem allseits bekannten roten Symbol für Presse und Tabak und erhält dort für die Bezahlung eine entsprechende Marke. Diese auf dem Bussenzettel aufgeklebte Marke sendet man an eine zentrale Stelle. Es geht darum, dass sich keine Gemeinde, oder Stadt damit bereichern kann. Die eingegangen Beträge werden zur Prävention und für die Schulung eingesetzt. Bei den Radarfallen erhalte ich, sofern ich die Geschwindigkeit nicht eingehalten habe, einen, zwei Punktabzüge, je nach Vergehen. Wenn ich mich nicht mehr erwischen lasse, werden diese verlorenen Punkte mit der Zeit automatisch ersetzt. Wenn ich alle Punkte verloren habe, wird eine happige Nachschulung Voraussetzung, um ein paar Punkte wieder zu erhalten. Die Blechpolizisten werden in der Regel mit einer Warntafel vorher angezeigt. Dass die Schweizer mit den geschickt aufgestellten Radarfallen Geld verdienen wollen ist wohl allen klar. Das ist eben eine typisch, schweizerische Einstellung. Geld, Geld, Geld !

    • Thomas sagt:

      Man muss nur zahlen, wenn man sich nicht an die allgemein gültigen Verkehrsregeln hält. Wer sich von Radarfallen
      abzocken lässt ist schlicht und einfach selber schuld

  24. Lukas Aeschbacher sagt:

    Wenn Blitzer tatsächlich der Verbesserung der Verkehrssicherheit dienen würden, liesse sich bestimmt ein solcher Zusammenhang in einer seriösen Studien nachweisen. Aber eben…

    • Thomas Nauser sagt:

      Ich würde eine Radaranlage vor unserem Haus lieben. Klar, die überwiegende Mehrheit Autofahrer fahren hochanständig und der Strassensituation angepasst. Der Rest, gefühlte 5-10%, könnte kaum auf Sichtdistanz, geschweige denn auf halbe Sichtdistanz (Kurve) halten. Die fahren meiner Meinung nach auch gut und gern 25% über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und behandeln Sicherheitslinien als lächerlichen Aesthetikkrimskrams.

      Ich glaube auch, dass viele Zu-Schnell-Fahrer nicht ohne weiteres langsamer Fahren werden. Die meisten sind sich nicht bewusst, dass sie gegen die Gesetzen der Physik kämpfen. Es macht den Anschein, dass viele glauben Sie und ihr Auto stünden darüber. Auch wenn der Sicherheitsgewinn nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden könnte: Dass solche Leute die Steuern der Allgemeinheit subventionieren finde ich durchaus angemessen, dann hat ihr Verhalten wenigstens *einen* sozialen Mehrwert.

    • adam greteneroupolous sagt:

      Wurde doch schon lange, Herr Aeschbacher. Kommen Sie mal vorbei auf einen Kaffee, ich lade Sie ein. Und ich zeige Ihnen dann die ABS-Bremsstreifen, sobald ein Radaranhänger platziert wurde.

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Offenbar lässt sich aber ganz leicht das Gegenteil beweisen: Die heutigen Bussen und Kontrolldichten führen nicht dazu, dass korrekt gefahren wird. Ansonsten wären die Einnahmen aus den Messungen längst rückläufig und die Kästen würden von alleine verschwinden, weil nicht rentabel (freie Marktwirtschaft nennt sich das, nicht?).

    • Hannes Walther sagt:

      Ist bereits geschehen. Je mehr Bltizkästen, desto weniger Tote im Verkehr! Brauchen Sie noch einen andern Beweis?