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Wann SBB-Mitarbeiter die Züge besetzen

Von Julian Schmidli, 27. Juni 2014 24 Kommentare »
Die erste Open-Data-Vorlesung der Uni Bern zeigt spannende Resultate: Grafiken und Apps von Entwicklungshilfe bis Pendlerstress durch SBB-Mitarbeiter.

Wer bis vor kurzem mit dem 6.56-Uhr-Interregio auf der Strecke Olten–Bern fuhr, konnte sich zweier Dinge ziemlich sicher sein: dass 9 von 10 Sitzen besetzt sind. Und dass 4 von 5 Passagieren bei den SBB arbeiten. Dieses schmucke Detail zeigt die Open-Data-App Discover the World der beiden Studenten Oscar Meier und Konstantin Niedermann. Sie haben die App im Rahmen der ersten Open-Data-Vorlesung am Institut für Wirtschaftsinformatik an der Uni Bern entwickelt.

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Die Idee der App ist simpel: Im Rahmen der Diskussion um Pendlerstress haben sich die beiden Studenten vorgenommen, anhand des Beispiels der Reisetätigkeit der Mitarbeiter der SBB zu zeigen, wo Entlastungspotenzial im öffentlichen Verkehr besteht, wenn einzelne grosse Arbeitgeber wie die SBB oder Swisscom ihre Mitarbeiter anders kanalisieren würden. In Zusammenarbeit mit ihrem «Datencoach» Christian Trachsel von den SBB haben sie die Daten besorgt, analysiert und auf einer interaktiven Karte aufbereitet. Dort sind die einzelnen Strecken nun einfach filterbar – und die frequentierten Strecken fett und rot eingezeichnet.

SBB reagieren auf App

Mit der Umsetzung der App seien sie zufrieden, sagt Student Oscar Meier. «Wir konnten die Visualisierung so gestalten, wie wir es von Anfang an vorgesehen hatten.» Auch für seinen Kommilitonen Konstantin Niedermann ist das Ziel erreicht: «Die App bietet eine schnell zu erlangende gute Übersicht über die Belastungen im schweizerischen öffentlichen Verkehrsnetz.»

Christian Trachsel von den SBB betont, dass die gezeigten Daten nur ein «randomisiertes Sample» darstellen würden – und damit «nicht den realen Gegebenheiten entsprechen». Allerdings helfe die App den SBB, intern Schlüsse zu ziehen. Aus dem Umfeld der SBB ist bereits zu hören, dass den Mitarbeitern empfohlen worden ist, einzelne Streckenverbindungen zu meiden. Kontrolliert wird das offenbar aber nicht.

«Qualität beeindruckend»

Mit Niedermann und Meier präsentierten kürzlich noch 28 weitere Gruppen ihr Projekt einer Jury aus Journalisten und Datenspezialisten. Die Teilnehmer: Studenten aus Betriebswirtschaft, Informatik, VWL, Psychologie oder Sportwissenschaften. Ziel des Kurses: mit dem Prinzip von Open Data vertraut zu werden und erste Erfahrungen in der Datenanalyse, Visualisierung und im Programmieren zu machen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Kursleiter Matthias Stürmer von der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit ist sehr erfreut: «Die Qualität der meisten Visualisierungen ist sehr beeindruckend. Einige Apps sind voll ausgereifte Open-Data-Anwendungen, die man auf dem Markt kaum besser hätte entwickeln lassen können.»

 

Der Datenblog zeigt hier drei weitere Beispiele, die während der Vorlesung entstanden sind:

  • Der Comparatif Datenviewer für den Kanton Zürich lässt einen die Finanzdaten zwischen den einzelnen Zürcher Gemeinden vergleichen (von Eolo Ulrich und Andre Gsell).
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  • Die Schulstat-App visualisiert die Volksschuldaten des Kantons Bern und lässt zahlreiche spannende Zusammenhänge entdecken (von Oliver Stapleton und Arun Sittampalam).

 

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  • We Are the World… of Debt zeigt eindrücklich die Verschuldung verschiedener Länder untereinander – und damit die Risiken bei einem Crash (in Englisch, von Cyrill Rast und Marc Rey).

 

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24 Kommentare zu “Wann SBB-Mitarbeiter die Züge besetzen”

  1. C. Sch. sagt:

    Und wo finde ich in der Open Data App die 6.56-Uhr-Interregio Verbindung Olten-Bern?

    Nur der IR1908 8:58 hat eine Auslastung mit SBB Mitarbeiter (oder deren Angehörigen plus alle anderen Transportunternehmen/Verbunde – habe auch Vergünstigung) von über 80%.

    Schlecht recherchiert. Glaubt der Autor ernsthaft, dass so viele SBB Mitarbeiter erst um 9 zur Arbeit fahren, um 10:30 im Büro in Bern zu sein – und dazu noch den Umweg über Langenthal nehmen (1.5h statt 0.5 h Olten-Bern direkt).

    Höchst tendenziöse Erhebung.

  2. steiner sagt:

    Über mitfahrende SBB Angestellte mache ich mir weniger sorgen, die nehmen nicht so viel Platz weg. Was mich stört ist, dass die SBB auf gewissen Strecken 2 Waggons, manchmal auch drei für Gruppen reserviert, ohne die Zugkomposition zu verlängern. Der treue (2. Klasse) GA Kunde muss dann eingepfercht reisen.

  3. Fabian Hauser sagt:

    “Aus dem Umfeld der SBB ist bereits zu hören, dass den Mitarbeitern empfohlen worden ist, einzelne Streckenverbindungen zu meiden. Kontrolliert wird das offenbar aber nicht.”
    Hmm, also angenommen ich bin SBB-Mitarbeiter und wohne in Z. Mein Arbeitsplatz ist in B. Da die Strecke Z.-B. und umgekehrt überlastet ist, wird mir nun EMPFOHLEN, dass ich die Strecke Z.-B. meiden soll. Wie genau muss ich das jetzt verstehen, soll ich von Z. nach L. fahren? Aber mein Arbeitgeber (=SBB) erwartet, dass ich um 8.30 Uhr in B. bin??? Bitte helft mir, ich bin verwirrt.
    Das Problem ist doch vielmehr, dass Arbeitgeber und dabei insbesondere die Staatsbetriebe und Verwaltungen lustigerweise in einem föderalistischen Staat extrem zentralistisch orientiert sind und auch so denken. Dass Zentralismus nicht zwingenderweise kostengünstiger ist und letztlich zum Scheitern verurteilt ist, haben wir bei der Sowjetunion gesehen und beobachten wir zur Zeit in der EU. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass die Arbeitgeber (in diesem Beispiel die SBB) hinterfragen, ob es wirklich richtig, notwendig und kostengünstiger ist, alles nach Bern zu zentralisieren. Allein die Personalrekrutierung (viele Staatsbetriebe jammern, dass sie an ihrem Standort = Bern kaum qualifiziertes Personal finden) müsste sie aus Kostengründen dazu bewegen, die Standortstrategie zu hinterfragen.

  4. Gisler Stefan sagt:

    Erschreckend ist daran der Hang zur totalen Überwachung. Der Arbeitgeber weiss wie der Mitarbeitenden sich wann wohin bewegt und “empfiehlt” ihm anderes Verhalten … bald wird er es befehlen. Big enterprise is watchig you!

    Wenn “ausgewichen” werden muss, heisst dies nicht anderes, dass SBB-Mitarbeitende längere Pendlerwege auf sich nehmen sollen oder wenn es auf Arbeitzeit geht, länger unproduktiv sind.

  5. Urs Müller sagt:

    Die Belastung der Züge erfolgt nicht nur durch die SBB *Mitarbeitenden* sondern wurde aufgrund der Fahrausweisart ermittelt. Somit werden zB auch die Kinder von SBB-Mitarbeitenden gezählt, welche diese Züge für den Schulweg benützen müssen.
    Den SBB-Mitarbeitenden wurde «wärmstens» empfohlen, gewisse Verbindungen (nicht Strecken, aber belastete Züge) möglichst zu meiden und Meetings entsprechend so zu legen, dass nicht solche stark belastete Züge benützt werden müssen.

    • Robert sagt:

      Es gibt also eindeutig zuviele Kinder die von Bern nach Olten und Zürich (und umgekehrt) zur Schule müssen.

      • Urs Müller sagt:

        Danke für das *nicht* lesen meines Beitrages. Ich habe nur geschrieben, dass es sich nicht *nur* um SBB-Mitarbeitende handelt.

    • Martin Imboden sagt:

      Genau
      Es sind die Kinder der SBB-Mitarbeiter, die um 6:56 im Interregio Olten Bern sitzen…
      Bitte zuerst überlegen, dann schreiben.

      • Urs Müller sagt:

        Es handelt sich nicht *nur* um die Kinder, sondern *auch* um Schüler/Lehrlinge etc.. Bitte zuerst den Beitrag ganz lesen, bevor Sie antworten 😉

    • Peter Gutknecht sagt:

      generell sollte ein staatlicher Arbeitgeber Lohn in Geld zahlen, und nicht zusätzlich kaum ausgewiesene, kaum versteuerte Naturalien. Warum sollten Kinder von SBB-Angestellten vergünstigt (oder gar gratis) reisen ? – Dass ein Zürcher Kondukteur, dessen Dienst in Locarno endet, gratis zurückreisen sollte, ist klar. Aber ein SBB-Angestellter mit festem Arbeitsplatz: da besteht kein Grund für ein Gratis-Abo. – Sobald die SBB-Angestellten kein Gratis–Abo haben, sind sie auch frei, im Sinne der Kostenwahrheit näher an den Arbeitsplatz zu ziehen, oder mit Velo/Auto zu fahren, oder eben den Zug zu nehmen. Gerade das SBB-Kader sollte am eigenen Leib lernen, dass es Konkurrenz gibt.

      • Urs Müller sagt:

        Siehe auch weiter unten!
        a) das Abo ist *nicht* gratis, sondern es ist eine steuerpflichtiger Fringe – Benefit (nota bene, es wurde den SBB-Mitarbeitenden früher als Lohnbestandteil verkauft, aber nie schriftlich erwähnt). Somit müssen auch Sozialversicherungsabgaben auf dem Steuerwert des Abo bezahlt werden. Wen es im Detail interessiert, kann es bei der Schweizerischen Steuerkonferenz SSK nachfragen.
        b) Ja, weshalb soll ein staatlicher Angestellter überhaupt Lohn und Nebenleistungen erhalten? Vermutlich könnten die gemäss Her Gutknecht ja von der Liebe des Volkes leben. Oder die Kondukteure könnten von Gaben der Reisenden leben, genau so wie die buddhistischen Mönche in Asien.
        Gerade damit die SBB-Angestellten ihr Produkt “das Bahnfahren” besser kennen lernen, ist das Abo ein wichtiger Teil, es animiert, das Netz und das Angebot besser kennenzulernen, auch in der Freizeit. Zudem fördert es die Verbundenheit mit dem Unternehmen. Aber vermutlich möchte Herr Gutknecht lieber, dass die Angestellten mit dem Auto fahren.
        N.B. damit will ich keinesfalls sagen, dass die SBB-Mitarbeitenden zur Hauptverkehrszeit die Züge füllen sollen, aber der Artikel ist wirklich ungenau. Die Aussage, dass 4 von 5 Reisende bei der Bahn arbeiten (=80%) ist doch ziemlich unwahrscheinlich.

        • Peter Gutknecht sagt:

          Herr Urs Müller hält trotz mehrfacher Nachfrage die Zahlen zurück: statt zu sagen, wieviel (oder wohl eher: wie wenig) ein SBB-Büroangestellter für ein GA bezahlt, soll man sich bei der Schweizerischen Steuerkonferenz SSK erkundigen. Vermutlich zahlen die SBB-Leute einen rein symbolischen Betrag, sonst hätte Herr Urs Müller Auskunft gegeben.

      • urs lehmann sagt:

        Ich halte es für normal und richtig, dass der Arbeitgeber seine Produke den Mitarbeitern mit Rabatt anbietet. Vielleicht nicht unbeschränkt (als Migros würde ich mir bei den Lebensmitteln Limiten überlegen), aber grundsätzlich schon.

  6. Rolf Huck sagt:

    Die Antwort der SBB ist so falsch wie deplatziert. Warum nicht: wir nehmen uns der Sache an!

  7. Hans Käslin sagt:

    Nett aber nicht wirklich verwunderlich, das die SBB, vor allem ihre eigenen Leute auf Kosten des Steuerzahlers transportiert

    • Müller Hans sagt:

      Informieren Sie sich bitte, bevor Sie hier Unwahrheiten verbreiten. SBB und Mitarbeitende anderer (z.B. kantonaler) Bahnen bezahlen Ihr “GA” genau so wie Sie und ich. Es ist lediglich im Lohn einberechnet und wird entsprechend bei den Steuern berücksichtigt. Was normal ist, dass Mitarbeitende einer Firma Rabatt auf das eigene Produkt (hier eine Dienstleistung) erhalten.

      • Reto sagt:

        Ihre Aussage enthält einen Fehler und einen unzulässigen Vergleich:

        Die SBB-Mitarbeiter erhalten zwar das GA, sie können es sich aber nicht alternativ auszahlen lassen. Somit ist es nicht im Lohn enthallten. Dass der Bezug auf dem Lohnausweis enthalten ist, ist steuergesetzlich vorgegeben.

        Dass Firmen ihren Mitarbeitern Rabatte gewähren geht im Normalfall nicht zu Lasten der Kunden. Wenn Migros seinen Mitarbeiter Rabatte gewährt, führt dies in der Regel nicht zu einem verknappten Angebot für die Kunden. Wenn der Garagist seinen Mitarbeitern Rabatte gewährt, dann hat es trotzdem noch genügend Autos für die Kunden. Das mag auch daran liegen, dass sich die Rabatte von “normalen” Firmen nicht im Rahmen von 90 – 100% bewegen. Bei der SBB ist in den Pendlerzügen die Reisequalität aber klar beeinflusst, wenn 80% der Reisenden SBB-Mitarbeiter sind die kaum etwas zahlen und man als zahlender Kunde dann mit einem Stehplatz vorlieb nehmen muss.

      • Peter Gutknecht sagt:

        dann würde ich von Hans Müller doch gerne lesen, wieviel SBB-Angestellte für Ihr GA bezahlen. Bei einer staatlichen Firma sind Rabatte an Angestellte heikel. Und ein Zwangskonsum eines GAs für SBB-Angestellte ist auch nicht fair: wohne ich als SBB-Angestellter gleich neben meinem Bahnhof, brauche ich kein GA, um zur Arbeit zu gehen; wohne ich in einem einsamen Haus im Grünen, brauche ich ein Auto, und das GA nützt mir wenig. – Also: wie wird der “Lohn neben dem Lohn” bewertet, wie hoch versteuert, wie in der SBB-Erfolgsrechnung ausgewiesen ? Wenn SBB-Angestellte angeblich einen fairen Preis für ihr GA zahlen, warum erhalten sie dann nicht einfach statt dem GA etwas mehr Lohn; sind das so unselbstständige Leute, denen die SBB nicht die Wahl zwischen Bahn, Velo, Auto lassen darf ?

        • Tobias Zurbühl sagt:

          Versteuert wird in etwa der effektive Wert des GAs. Das eine Firma ihren Mitarbeitern einen verbilligten Zugang zu ihren Produkten verschafft finde ich absolut sinnvoll sowie gerechtfertigt und wohl in den meisten Unternehmen gang und gäbe. Noch zur Aufforderung gewisse Verbindungen zu meiden: dies ist keineswegs geheim, sondern offen kommuniziert worden (siehe z.B. Homeoffice Day). Die SBB und die Swisscom haben zudem unter dem Titel work anywhere bereits eine grosse Studie zu flexiblen Arbeitszeiten durchgeführt. Die Resultate waren positiv. Konsequenterweise hat da Management nun empfohlen wenn möglich Die Hauptpendlerzeiten zu meiden, Entlastungszüge zu nutzen und Sitzung vorzugsweise nicht um 08:00 anzusetzen, um
          vorheriges zu ermöglichen. Die ist sinnvoll, lösungsorientiert und proaktiv.

      • Albert sagt:

        Pro Memoria: Die SBB ist ein seit Jahren hochdefizitärer Staatsbetrieb. – Privatwirtschaftliche Firmen sind in solchen Situationen äusserst zurückhaltend mit Rabatten auf eigene Produkte respektive reduzieren diese Rabatte. Nicht so bei der SBB. Die SBB wird leider nicht nach ausschliesslich betriebswirtschaftlichen Kriterien geführt.

        • Marcus sagt:

          Ja wie ums Himmels willen sollen die SBB-Angestellten denn zur Arbeit gehen? Mit dem Auto? Die SBB krankt leider wie andere Grossunternehmen an der zunehmenden Zentralisierung. Da leider nicht alle der Firma “nachzügeln” können oder wollen, ist man halt gezwungen, zu pendeln. Niemand pendelt gerne Stunden in der Gegend rum.

          Und – wie bereits hier erwähnt, die Abos sind NICHT gratis. Da wird ein erklecklicher Betrag auf den zu versteuernden Lohn draufgeschlagen, also steigen die Steuereinnahmen, von denen dann wieder ein Teil in den ÖV fliesst – inklusive der ebenfalls auf dem Betrag zu entrichtenden AHV-Beiträge.

          Zudem: Man darf als SBB-Angestellter auch auf das GA verzichten, was übrigens einige machen. Die pendeln dann mit dem Auto, aber das ist dann ja auch wieder nicht ok, dann verstopfen sie die Strassen.

          Man könnte als Radikalmassnahme diese ungeliebten SBB-Angestellten natürlich auch ganz abschaffen, dann wäre diese elende Diskussion endlich beendet und sie würden keinen Pendlerstress, wie im Titel genannt, mehr verursachen (was ich im Übrigen als Beleidigung empfinde) aber das wäre wohl keine gute Lösung.

          Was allerdings schon machbar wäre: Als Bähnler im Übergwändli lauthals in der ersten Klasse rumfläzen zeugt nicht grad von viel Einfühlungsvermögen. Das ginge auch etwas diskreter…

  8. Steinlin sagt:

    Darum fahre ich Auto !!!

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Glauben Sie, eine App, die für die Strasse gemacht würde und Firmen, die z.B. Autos verkaufen, würde andere Resultate liefern?

  9. Martin Cesna sagt:

    Die Eisenbahnkarte ist interessant. Das ergäbe ja tatsächlich einen neuen Kreuzungsbahnhof in der Gegend von Sempach. Die Unterquerung diverser Mittelland-Hügelzüge dürfte ja wohl nicht so problematisch sein. Der Bau würde auch sonst keinen Verkehr behindern.
    Ach ja, Wo Europa drauf steht, geht die Schweiz ja regelmässig vergessen. “Quantite negligable” halt!