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Schönheits-OP-Weltmeister Schweiz

Von Michèle Widmer, 10. März 2014 49 Kommentare »
Millionen Menschen legen sich weltweit jährlich für die Schönheit unter das Messer. Nicht überall sind die gleichen Eingriffe gefragt. Im Pro-Kopf-Vergleich gehört die Schweiz zu den operationsfreudigsten Ländern.

Brüste vergrössern, Augenlider verkleinern, Fett absaugen: Schönheit wird mehr und mehr zum Konsumgut – auch in der Schweiz. 55’000 Menschen haben im Jahr 2013 gemäss Acredis mit einem operativen Eingriff am Körper nachgeholfen. Die Schönheitschirurgie hat sich auch hier zu einem lukrativen Geschäftsfeld entwickelt. Das Marktvolumen beträgt bis zu 500 Millionen Franken pro Jahr.

Der Dauerbrenner ist seit Jahren derselbe: Die Fettabsaugung. Sie macht in der Schweiz jede dritte ästhetische Operation aus. Mit 6000 bis 7000 Behandlungen liegt auf Platz zwei die Lidplastik (Augenfältchen, Tränensäcke und erschlaffte Augenlider), gefolgt von Brustvergrösserungen (4500 bis 5500 Eingriffe) und Nasenkorrekturen (2500 bis 3500 Eingriffe).

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Acredis berücksichtigt in ihrer Studie, einer Art «Gault-Millau» der Schönheitschirurgie (NZZ), sämtliche chirurgischen Eingriffe, die einen Beitrag zur Verschönerung leisten und nicht unfallbedingt sind. Eingriffe der ästhetischen Medizin wie Faltenunterspritzungen wurden nicht mitgezählt. Das Institut, das auf unabhängige Ärztezertifizierung spezialisiert ist und Operationswillige berät, besucht Ärzte in ihrer Praxis und erfasst die Zahlen anhand der Operationsplanung. Damit stellt die Gruppe die schweizweit verlässlichste Studie auf diesem Gebiet.

 

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Der Wunsch nach einem schönen Körper und einem faltenfreien Gesicht ist gross. Und die dafür nötigen Geräte und Techniken werden immer besser. Dies führt dazu, dass die Anzahl der Schönheitsoperationen stetig wächst. Am stärksten zugenommen hat die Nachfrage nach minimal-invasiven Behandlungen. «Eingriffe ohne Skalpell haben im letzten Jahr zwischen zehn und zwölf Prozent zugelegt», sagt Acredis-Geschäftsführer Stephan Hägeli. Immer häufiger melden sich zudem junge Mütter, die sich nach der Geburt von Kindern ihren alten Körper zurückwünschen. In den meisten Fällen lassen sie eine Brust- und Bauchdeckenstraffung vornehmen.

Weltweit wurden im Jahr 2011 laut der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (Isaps) rund 6,4 Millionen Schönheitsoperationen durchgeführt – also mit Skalpell. 17 Prozent davon alleine in den USA, 14 Prozent in Brasilien. Die Schweiz hat einen Anteil von 0,7 Prozent an den weltweiten Schönheits-OPs.

Anders sieht es aus, wenn man die Zahlen in Relation zur Bevölkerung setzt – dann rückt die Schweiz an die Spitze. Im Jahr 2011 gab es hierzulande pro zehntausend Einwohner 59 Schönheitsoperationen – so viel wie in keinem anderen Land. Platz zwei teilen sich Griechenland und Südkorea mit rund 53 Eingriffen, gefolgt von Italien (52 Eingriffe) und Brasilien (46 Eingriffe). In den USA, dem Land mit den meisten Schönheitsoperationen überhaupt, kommen auf zehntausend Einwohner lediglich 35 Eingriffe. Das Schlusslicht bildet Indien mit zwei Schönheitsoperationen.

Laut Isaps-Vorstandsmitglied und Arzt Jan G. Poëll ist dieses Resultat jedoch mit Vorsicht zu geniessen. «Die Zahlen aus dem Ausland sind teilweise ungenau», sagt er. Nicht alle Chirurgen und Patienten seien mit ihren Angaben über Schönheitsoperationen so ehrlich wie die Schweizer. Kommt hinzu: Nicht alle Patienten besitzen den roten Pass. Hiesige Schönheitschirurgen stehen auch bei reichen Ausländern hoch im Kurs.

Andere Länder, andere Operationen: In den zwölf Ländern mit den meisten Eingriffen wechseln sich die Fettabsaugung und die Brustvergrösserung auf Platz eins und zwei ab. In den USA machen die beiden Behandlungen zusammen knapp die Hälfte aller Schönheitsoperationen aus. Bei anderen Eingriffen zeigen sich Unterschiede auf den Kontinenten. Menschen in asiatischen Ländern wie China, Japan oder Nordkorea lassen eher ihre Nase verschönern als andere. Die Europäer hingegen legen sich vergleichsweise oft für straffere Augenlider unters Messer.

In der Schweiz macht der Traum von Schönheit auch vor Männern nicht Halt. Sie machen 19 Prozent der Patienten aus – Tendenz steigend. «Die Erfahrung zeigt, dass ästhetische Eingriffe bei Männern stärker tabuisiert sind als bei Frauen», sagt Acredis-Geschäftsführer Hägeli. Allgemein sei jedoch eine Enttabuisierung im Gang – vor allem in urbanen Regionen.

Die Preise für ästhetische Operationen variieren stark. Wer sich die Augenlider verkleinern lassen will, muss mit Kosten zwischen 3000 und 5000 Franken rechnen. Wer auf einfachem Weg Fett loswerden möchte, bezahlt zwischen 4000 und 8000 Franken. Eine Brustvergrösserung oder -verkleinerung kostet bis zu 14’000 Franken, eine Nasenkorrektur 6000 bis 10’000 Franken. Am tiefsten in die Tasche greifen muss, wer sich einem Full-Bodylifting unterzieht. Der Weg zurück zum Traumkörper kostet bis zu 28’000 Franken.

Die Kosten für Schönheits-OPs waren vor fünf Jahren noch rund zehn Prozent höher. Viele neue Anbieter auf dem Markt haben den Wettbewerb verstärkt und die Preise gedrückt. Bis zu 600 Anbieter tummeln sich auf dem Schweizer Schönheitsmarkt. Über die Hälfte davon besitzt laut der Acredis-Studie keinen Fachabschluss der Plastischen oder Ästhetischen Chirurgie.

Die fehlende Transparenz in Bezug auf die Qualität und Leistungsfähigkeit eines Arztes ist ein ernst zu nehmendes Problem. «Wer sich operieren lässt, sollte unbedingt darauf achten, dass der Eingriff von einem Arzt mit adäquatem Fachtitel vorgenommen wird», sagt Hägeli. Aber auch die Auswahl eines geeigneten Facharztes stellt eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar: «90 Prozent der Ästhetischen Chirurgen sind Generalisten», sagt er. Unabhängig von Ausbildung, Fortbildung oder Fallerfahrung bieten sie Operationen an Brust, Bauch, Nase, Ohren oder Oberschenkel an. «Wir sind davon überzeugt, dass ein Arzt mit hohem Spezialisierungsgrad klar bessere Chancen hat, sich im vorherrschenden Anbieterdschungel abzugrenzen und seinen Patienten maximale Sicherheit zu bieten», so Hägeli. Letztlich gelte auch in der Medizin der Grundsatz «Erfahrung macht den Meister».

Die Gruppe Acredis prognostiziert für die nächsten Jahre einen überdurchschnittlichen Operationsanstieg bei den Jungen unter 20 Jahren.

49 Kommentare zu “Schönheits-OP-Weltmeister Schweiz”

  1. Georg sagt:

    Vielen Dank für diesen umfangreichen, interessanten Artikel. Die Schweiz ist zurecht das Land mit den meisten Schönheitsoperationen, da dort ausgezeichnete Kliniken sitzen und Menschen extra aus dem Ausland dorthin fahren.
    Eine Schönheitsoperation sollte immer mit Experten abgesprochen werden, man sollte da nicht am falschen Ende sparen.

  2. Ich finde es sehr traurig, dass so viele Menschen sich nicht akzeptieren, so wie sie sind. Warum muss man mit 40 Jahren aussehen wie mit 20?Jeder Mensch ist auf seine Art und Weise schön, doch wie man dank den Statistiken sieht, können nur wenige ihr wahres Alter akzeptieren. Das Schlimmste finde ich immer noch die vielzähligen Brustvergrösserungen. Heutzutage sind kleine Brüste Grösse C, was vor einigen Jahren noch als üppige Oberweite galt. Die jungen Frauen wollen ihren Busen immer grösser, wie zum Beispiel Lolo Ferrari. Was ist so toll daran sich nicht mehr richtig bewegen zu können? Unzählige Frauen haben ihr Leben gelassen, weil das Silikon geplatzt ist. Niemand akzeptiert mehr seinen Körper, die meisten sind ganz und gar nicht mehr echt. Viele kann man nur noch Püppchen nennen, die jegliche Mimik ihres Gesichtes verloren haben. Das Ganze ist doch ein völlig dummer Trend. Was nützen die grossen Brüste noch, wenn man unter der Erde liegt? Man überlegt sich auch, von wo diese Menschen dieses ganze Geld haben. Wenn ein Mensch als Fehlgeburt zur Welt kam oder einen schweren Unfall hatte, sodass das Gesicht oder der Körper entstellt wurde, dann fände ich es notwendig und richtig eine Schönheitsoperation durchzuführen. Natürlich für einen viel tieferen Preis, oder dass es die Krankenkasse bezahlt. Denn man trägt keine Schuld an solchen Schicksalen. Aber wenn Frauen gut aussehen oder sonst schon einen grosse Busen haben und dann noch das Gefühl haben, sie müssen sich operieren lassen, dann kann ich nur noch den Kopf schütteln. Wenn das so weitergeht, findet man bald die aufgespritzten Botoxgesichter schöner, als die die und von der Natur gegeben wurden.

  3. Daniel sagt:

    Der Körper vergisst nichts. Denkt doch bitte ein paar Jahre in die Zukunft. Eine OP sieht meistens 1-2 Jahre gut aus, aber sobald wenn ihr älter werdet, dann werdet ihr immer mehr und mehr operationen brauchen. Findet euch besser damit ab, dass so wie ihr seid, es wundervoll und perfekt ist. Zudem solltet ihr euch fragen, warum ihr mit eurem Körper unzufrieden seid. Oftmals sind das auch Entscheidungen aus der Vergangenheit, die euch heute so aussehen lassen. Think about it! Und viele Operationen die heute vorgenommen werden, versuchen einem Schönheitsideal gerecht zu werden, dass vielleicht 10 Jahre später genau in eine andere Richtung geht, und dann fühlt ihr euch hässlich, weil vor 10 Jahren hättet ihr dem Ideal perfekt entsprochen, doch jetzt nicht mehr. Bleibt wie ihr seid!!!!

  4. J. sagt:

    Ich finde Schönheits-Ops haben ein zu hohes Risiko. Ich würde nur eine Schönheits-Op machen, wenn ich einen Unfall gehabt habe und nicht mehr so Aussehen würde wie jetzt. Schönheits-Ops sind auch zu teuer, leisten könnte ich mir es nicht. Viele machen Schönheits-Ops um jünger auszusehen, da ich noch jung Aussehe, weiss ich nicht wie ich darüber denke, wenn ich 50 Jahre alt bin. Viele Schönheits-Ops gingen auch schief und ich will nicht nach einer Operation noch schlimmer Aussehen. Das viele Geld ist es nicht Wert, wenn das Resultat nicht gut heraus kommt und es gibt keine Garantie, dass das Resultat gelingt wie ich es mir erhofft hätte.

  5. Salome sagt:

    Ich würde mich niemals einer Schönheits OP unterziehen. Ich finde es nicht nötig. Bei denen die schnell abgenommen haben und so überlappende Haut haben, kann ich es noch verstehen aber sie sind selber schuld, da sie nicht die richtige Taktik gewählt haben um abzunehmen.
    Ich hätte aber auch niemals gedacht, dass es so viele gibt, die eine Brustverkleinerung machen. Aber das könnte auch daran liegen, dass Angelina Jolie dies gemacht hat. Ok sie hat sie nicht verkleinert, sondern wegmachen lassen aber es ist fast das selbe. Aber da sie ja ein Vorbild ist und auch viele Angst davor haben, haben dies viele gemacht.

  6. bsdhz.studentin sagt:

    Ich finde Schönheits-OP allgemein nicht gut. Ausnahmen sind für mich diejenigen, die gesundheitliche Probleme haben. Aber ansonsten sollte man solche Sachen nicht machen. Man wirkt nur noch künstlich und verbirgt die innere Schönheit. Niemand ist Perfekt und das soll auch so bleiben. Man sollte nach seinen Schönheit Träume streben aber nicht übertreiben. Also ich bin gegen solche Operationen. 🙂

  7. Jeannine96 sagt:

    ich selbst habe nichts gegen Schönheits OP’s , aber ich finde man sollte nur eine Schöheits OP machen wen es notwendig ist oder man mit etwas total unglücklich ist. Zum Beispiel finde ich wenn man nicht so eine grosse Oberweite hat muss man nicht gleich eine OP machen aber wen man schiefe Zähne hat dann finde ich es in Ordnung.

  8. Jennifer123 sagt:

    Ich finde es teilweise gut, denn es gibt Leute die wirklich unter ihrem Aussehen leiden.
    Beispielsweise nach einer Schwangerschaft oder bei Verbrennungen, dafür habe ich vollstes Verständnis. Wen es aber jemand macht um wie ein Star auszusehen, dann finde ich es nicht gut. Und manche Menschen sollten lieber aktiv Sport treiben, anstelle das sie gleich an einer Op denken.

  9. Lee sagt:

    Ich finde Schönheitsoperationen sind ganz okey wenn man es nicht übertreibt. Lippen aufspritzen bis zum geht nicht mehr und Brustoperationen finde ich sieht schlussendlich sowieso nur noch künstlich und hässlich aus. Wenn man sich unter das Messer legt weil einem was im Gesicht stört wie zum Beispiel eine schräge Nase, finde ich das okey wenn man das operieren lässt solange es noch natürlich aussieht.
    Für Fettabsaugen bin ich sowieso dagegen weil man das mit einer Diät auch schaffen kann!

    Meine persönliche Meinung =)

  10. Armin sagt:

    Muss das sein? Eigentlich nicht, viele Leute haben Komplexe, sie sehen nicht gut aus. Ich finde es nicht nötig, ausser man hatte einen Unfall bei dem man äusserlich geschadet wurde

  11. Steven Bucher sagt:

    Die ganze rum geschnipse finde ich total überflüssig.
    Ich verstehe es ja bei gewissen Notfällen wie z.B bei einer verstümmelten Nase oder extrem Abstehende Ohren, doch schlussendlich sollte es doch jeder selber entscheiden können.

  12. Sebastian Priester sagt:

    Ich finde, grundsätzlich sollte jeder selbst darüber entscheiden, ob er sich unters Messer legen will. Dabei denke ich mir aber auch immer wieder, ob es wirklich nötig ist, mit fünfzig noch wie eine zwanzigjährige auszusehen. Das sieht meiner Meinung nach nicht mehr natürlich aus. Aber wie gesagt, jedem das seine.

  13. Jan sagt:

    Es ist jedem seine eigene Entscheidung. Aber jeder, der sich für eine Operation entscheidet, muss sich bewusst sein, dass man viel Geld reinstecken muss und dass es nicht risikofrei ist. Ich persönlich finde, dass es nicht nötig ist. Eine Ausnahme wäre, wenn er zum Beispiel nach einem Unfall eine hässliche Verletzung hat. Aber 60-Jährige Männer müssen sich nicht extra operieren lassen, nur um jünger auszusehen.

  14. Robin sagt:

    Wenn jemand wirklich unter seinem Aussehen leidet, finde ich eine Schönheits OP angebracht. Aber man sollte lieber etwas mehr zahlen und zu einem besseren Chirurgen gehen, da bei so einer Operation viel falsch laufen kann. Jedoch wenn es nur um Perfektion geht, finde ich eine Operation überflüssig und unnatürlich. Meiner Meinung nach gibt es irgendwo eine Grenze. z.B wenn man wie eine Barbie aussieht.

  15. Raphael sagt:

    Ich finde persönlich das mir das viele Geld was manche Leute für Schönheitsoperationen viel zu Schade ist. Jedoch ist jedem Menschen selber überlassen wofür er sein verdientes Geld ausgibt. Für Menschen die wegen ihrem Körper sich nicht wohl fühlen oder dauernd von anderen Menschen gemobbt werden wegen ihres Körpers finde ich diese Operationen eine gute Sache.

  16. Jenny sagt:

    Wenn man es wirklich nötig hat wie z.B Deformation im Gesicht durch einen Unfall oder man hat eine kleine und eine grössere Brust wegen Hormonstörrung, dann habe ich auch Verständnis dafür eine Schöneheitsoperation zu machen . Aber wenn man eigentlich ganz normal ist vielleicht kleine Falten im Gesicht hat, ist es mennschlich.

  17. vanessa sagt:

    Ich finde eine Schönheits Op ist überflüssig. Einerseits zahlt man zu viel und andersets, was wenn es schief läuft. Man kann nicht von heuteauf morgen alles vergessen und verbessern. Kann sein, dass es gut kommt wie zb. Bei magen fox aber anderseits kanns wie bei Daniele Katzenberger.

  18. Aylin sagt:

    Wenn es nötig ist sich unters Messer zu legen um Gesundheitliche Operationen durch zu führen ist es in Ordnung, aber nur um zu zeigen das man Geld hat und sich das leisten kann ist es so als würde man sich selbst schaden. Es kann schnell zu einer Sucht werden sich jedes mal die Lippen auf zu spritzen oder die Brüste zu vergrössern.

  19. Jessica Drew sagt:

    Ich persönlich halte nicht viel von Schönheits-OPs. Schliesslich will ich nicht irgendwelche falsche Implantate in meinem Körper haben. Bei einer Brustvergrösserung (was ich mir auch schon überlegt habe) kostet viel Geld und ausserdem muss man nach ein paar Jahren die Implantate wieder erneuern, was auch nicht gerade günstig ist.
    Im Endeffekt ist es jedem seinen eigenen Entschluss und nichts dagegen einzuwenden solange man mit den Konsequenzen und den möglichen Unfällen leben können..

  20. Michela sagt:

    Meine Meinung dazu ist, es ist jedem selbst überlassen was man mit seinem Körper machen will. Wenn man sich nicht wohl fühlt und das zur Belastung wird und man natürlich die Möglichkeit dazu hat finde ich das ganz okay. Es ist alles eine frage der Gesellschaft und in welchem Beruf das man Tätig ist spielt das Aussehen eine Entscheidende Rolle.

  21. noemi sagt:

    Lieber natürlich als Unnatürlich!
    Man soll sich schätzen wie man ist! Sich einfach so operieren zulassen, finde ich unnötig, weil wenn man es macht, dann wenn es dich wirklich stört und du dich nicht attraktiv finden und es dir sehr schlecht geht.

  22. bsdhz.studentin sagt:

    Ich finde, wenn jemand unzufrieden ist mit seinem Körper, ist es kein Problem. Die Menschen, die Schönheitsoperationen machen, sind nacher oft zufriedener mit sich selbst und fühlen sich selbstbewusster. Von dem her finde ich kleine Eingriffe nicht schlimm. Allerdings gibt es Grenzen. Man sollte sich auf seine Gesunheit achten und es nicht übertreiben.

  23. Pic sagt:

    Nach einer Augenoperation war das eine operierte Auge sichtbar kleiner; da habe ich mir die Schlupflider wegoperieren lassen. Jetzt ist der Unterschied fast nicht mehr sichtbar. Eine Schönheitsoperation oder eine medizinische Indikation?

  24. Onkel Arnold sagt:

    An Botox ist genau folgendes schlimm: dass für jede Dosis des Nervengifts dutzende Labormäuse auf grausamste Art und Weise umgebracht werden. An alle Botoxkonsumenten und Botoxkonsumentinnen, die ihr diese Zeilen lest: Ich wünsche mir, dass ihr eurer starren Fratze eures Lebtags nicht glücklich werdet!

  25. Gina Muck sagt:

    Also ich muss mit 45 nicht mehr aussehen wie 25 und kann mit meinen kleinen Makeln gut leben. Allein der Gedanke mich unters Messer zu legen – sofern es nicht medizinisch unbedingt nötig ist – wäre für mich ein absoluter Albtraum. Das Problem ist leider, dass Schönheits OPs heutzutage gesellschaftsfähig geworden sind, und dass es fast schon erwartet wird, dass jeder kleine Makel postwendend beseitigt wird. Das fängt schon mit einer Brille an. Sehr traurig …

  26. Irene feldmann sagt:

    Macht mich denn eine Schönheitsfehler-OPS zu einer besseren Person?????

    • Klaus Moser sagt:

      Nein nicht zu einer besseren Person. Dein Körper wird aber schöner, d.h. er entspricht mehr den von dir angestrebten ästethischen Idealen. Diese decken sich in den aller meisten Fällen mit den gesellschaftlich anerkannten. Also was spricht dagegen. Das sich alle über Schönheits-OPs aufregen ist inkonsequent. Oder machen Kleider bessere Personen????? Trotzdem kaufen wir schöne. Oder braucht es Kunst am Bau????? Trotzdem hat niemand etwas gegen Bilder an den Wänden. Jeder darf mit seinem Körper machen was er will! Er muss es selbstverständlich freiwillig und selbstfinanziert tun!!!!! (und wer sein Geld für anderes ausgibt ist häufig glücklicher)

    • Katharina sagt:

      Frag Joan Rivers. Die Stadtlegende hier besagt, dass sie so in etwa alle OPs gemacht hat, die es so gibt. hat darüber auch ein Buch geschrieben, in dem alle zur Zeit angebotenen Prozeduren erwähnt sind.

      She’s very funny btw. Und lacht über ihre eigenen OPs und die Tatsache, dass sie über ihre eigenen Witze nicht mehr lachen darf, weil das zu Ueberspannung ihres gesichts führen würde und das ganze platzen würde.

    • Samuel Müller sagt:

      @I.f.: Nein – aber eine solche OP bringt einem ein Stückchen weiter auf dem Weg zum Mensch 2.0, dem Konsumenten. Und somit, im Namen der ach so scheuen “Märkte” geschrieben, doch ein ja.

    • Marcel Claudio sagt:

      Feldmann: Das ist dann vermutlich der übernächste Megatrend, der kommen wird – wenn die in Lausanne an der EFPL mit dem Human-Brain-Projekt etwas vorwärtsmachen könnten (weiss ja nicht wie das jetzt mit der EU Milliarde aussieht) — dann wird man in wenigen Jahrzehnten im Gehirn mit feinsten Lasern bald mal auch noch Charakterchirugie machen können.
      .
      Warten Sie es nur ab, die Menschheit will halt überall noch etwas rumpfuschen…mir grauts.. 🙁

      • Irene feldmann sagt:

        Mir nicht Marcel Claudio, in ein paar Jahren gibts mich nicht mehr, und so werd ich mich auch nicht drüber ärgern müssen…:)

    • Irene feldmann sagt:

      Schönheit IST dem Betrachter überlassen. Ich lebe mit würde und altere mit würde und es wird nie eine Veränderung in chirurgischer Weise für mich geben außer, ich hätte einen schweren Auto oder töffunfall, falls ich das überhaupt überleben würde. Ich bedauere alle welche keinen inneren Frieden mit sich selbst und ihrem äußeren Kleid finden, macht doch das die Persönlichkeit teilweise von uns allen aus.

  27. Jutta Maier sagt:

    Der Spiegel einer oberflächlichen Gesellschaft…

  28. Luisa sagt:

    Wie pflegte mein Grosi zu sagen? “Ich bin die Schönste und erst noch die Gescheiteste – wenn ich allein bin. Und drum bin ich so gerne allein!”
    Recht hat sie, denn: wann sehe ich mein Gesicht schon mal?! Morgens sowieso nicht, während des Tages müssen es die anderen anschauen und abends lösche ich das Licht. Aus diesem Geld mache ich lieben eine schöne Reise!

    • Peter Spelt sagt:

      Haha, der ist gut. Ich hoffe dass man bei Deiner Lebenseinstellung meistens ein Lachen auf Deinem Gesicht sehen kann. Und mach Dir keine Sorgen, wer in Würde altern kann, dessen Falten stören keinen. 😉

      • Luisa sagt:

        Lieber Herr Spelt: Ja, ein Tag ohne herzliches, lautes Gelächter ist für mich ein verlorener Tag! Und einer meiner Lebenssprüche heisst: Runzeln bekomme ich sowieso, also muss ich schauen, dass sie in die richtige Richtung gehen. (Nach oben!)
        Und das ist – das versichere ich Ihnen – ziemlich anstrengend, denn, um herzlich lachen zu können, muss man aufpassen wie der Teufel, dass man anständig lebt…!

  29. Phil Jutzi sagt:

    Kaum zu glauben. Wieso aber nicht Asien zuoberst rangiert, ist mir ein Raetsel. In jeder Ecke ist irgend ein Beauty OP fuer jeden Eingriff.

    • Marc Horner sagt:

      Bei Prozentangaben liegt das an der riesigen Zahl der Menschen in Asien, von denen die meisten mausarm sind. Das erste etwas reichere asiatische Land finden sie aber bereits auf Platz drei.

      • Phil Jutzi sagt:

        Stimmt, aber rein das arm sein heisst noch lange nicht das man kein Schönheits OP machen kann. Viele verschulden verpfanden sich.

  30. P.Wyss sagt:

    Silikonbrüste sind die übelste Erfindung seit Menschengedenken.
    Wer steht schon auf Fremdkörper und Fake? Man trägt auch keine Plastik-Rolex.
    Lieber klein und fein. Mich jedenfalls stört es nicht.

    • Philipp Rittermann sagt:

      ist wie bei den “normal-beleibten” auch – “richtige männer stehen auf kurven, nur hunde spielen mit knochen.”

    • Thomas Huber sagt:

      Na wenn sie sich da mal nicht irren. Achten sie mal auf all die riesigen Bling-Bling Klötze an den Handgelenken die keine 100 Stutz kosten.

  31. Philipp Rittermann sagt:

    wir müssen unterscheiden. gruppe a tut das aus verzweiflung, (fettabsaugen, brustvergrösserung). bringt meist nicht viel, weil man danach wieder zunimmt und die grösseren brüste im verhältnis zum übrigen körper nicht mehr herausstechen. gruppe b tut das aus eitelkeit oder aus beruflichen gründen, (brustvergrösserung, lid, nase, ohren, hinterteil, falten etc). bringt meist nicht viel, weil die damen und herren die das aus erwähnten gründen tun, befinden sich in einem alter, wo man die bühne der eitelkeiten besser verliesse. ausser man will aussehen wie beispielsweise donatella versace. wobei ich mir hier nicht ganz sicher bin, ob solche “opfer” nicht der kat. a zuzurechnen sind. und egal ob a oder b, es grenzt wohl an selbstkasteiung, den werbemodels nacheifern zu wollen. gewinner gibt es bei diesem zeitgeist-thema nur eine gruppe. die der “schöheits…”-chirurgen.

    • Belinda Schwarz sagt:

      Aha, und Sie wissen das so genau, weil Sie sich selbst mehreren Eingriffen unterzogen haben? Fettabsaugen bringt also nicht viel, weil man danach wieder zunimmt? Dass ich nicht lache… Und Donatella Versace ist übrigens ein Opfer von Botox und nicht von chirurgischen Eingriffen. Lassen Sie solche Kommentare doch einfach, da dies ein Thema ist, bei dem Sie als klar Nicht-Betroffener einfach nicht mitreden können (sollten).

      • Philipp Rittermann sagt:

        na ja. die botox-spritzerei geht ins genau gleiche kapitel. diese injektiönchen können sie in florida schon über die mittagspause machen lassen. ich kenne ein paar damen, die sich fettabsaugen liessen. natürlich muss man nicht zwangsläufig wieder zunehmen, die meisten haben das aber. ohne disziplin und bewegung bleibt man auf dauer nämlich nicht schlank. das weiss ich.

      • Dean Miller sagt:

        @Belinda Schwarz

        Sie denken also man muss sich einem Eingriff unterziehen um mitzureden?

      • Samuel Müller sagt:

        @B.S.: Sind Ihre Initiale Programm? – Wenn Sie Fett absaugen, danach gleich viel essen, wie zuvor, aber durch körperliche Betätigung keine Kalorien mehr verbrennen, als vor dem Eingriff, nehmen Sie genau so wieder zu. – Oder wird beim Fettabsaugen auch gleich ein bisschen Hirnmasse abgesaugt? Dann hätten Sie natürlich – irgendwie – recht.