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Welcher Umfrage kann man trauen?

Von DB, 19. Februar 2016 37 Kommentare »
«20 Minuten» und GFS haben diese Woche die Resultate der letzten Abstimmungsumfragen publiziert. Wir zeigen, wer bisher häufiger ins Schwarze traf.

Von Felix Schindler und Ruedi Lüthi

Es wird eng am 28. Februar. Claude Longchamp resümiert in der SRG-Trendbefragung vom Mittwochabend, der Ausgang der Durchsetzungsinitiative sei offen, wobei sich der Trend «eher» in Richtung Nein bewege. Die Zustimmung der Initiative sei von 51 auf 46 Prozent gefallen. Konkurrent «20 Minuten», der wie der Datenblog zu Tamedia gehört, ist etwas verbindlicher: «Die Durchsetzungsinitiative dürfte scheitern», berichtete die Onlineausgabe am Mittwochmorgen. Laut ihrer Umfrage ist die Zustimmung von 61 auf 43 Prozent erodiert.

Was heisst das nun für den Ausgang der Abstimmung? Wenig. Denn Umfragen sind keine Prognosen, wie Longchamp bei jeder Gelegenheit betont. Und trotzdem: Die Umfragen von GFS und «20 Minuten» führten in den letzten zwei Jahren kein einziges mal völlig in die Irre.

«20 Minuten» macht seit 2014 Onlineumfragen und lässt diese durch die Politologen Fabio Wasserfallen und Lucas Leemann gewichten. GFS führt die SRG-Trendumfrage seit Jahren durch und setzt auf Telefonbefragungen. Als Konkurrenten fertigten «20 Minuten» und GFS bisher zu 18 Vorlagen Umfragen an. Ein Vergleich aller Ergebnisse zeigt: Jene von «20 Minuten» treffen häufiger ins Schwarze als jene von GFS.

Natürlich: Aus wissenschaftlicher Sicht ist dieser Vergleich nicht ganz lupenrein. Umfragen messen die Stimmung vor dem Urnengang. Bis zum Termin können Ereignisse die Meinungsbildung beeinflussen, ausserdem weiss niemand, wie die Unentschlossenen stimmen werden, die beide Umfragen ausweisen. Für unseren Vergleich haben wir diese Wähler in den Verhältnissen der beiden Lager auf Ja und Nein verteilt. Daraus ergibt sich folgendes Bild: Die letzten SRG-Trendumfragen lagen in sieben Abstimmungen näher am Resultat, die letzte Welle von «20 Minuten» bei elf Vorlagen. Die durchschnittliche Abweichung vom Endresultat beträgt bei «20 Minuten» 6,5 Prozentpunkte, bei GFS 9,1 Prozentpunkte. Die Resultate der ersten Wellen von «20 Minuten» sind jeweils stärker gestreut, liegen aber auch weiter vom Abstimmungstermin entfernt. Berücksichtigt man allerdings die umstrittensten sechs Vorlagen, ist die Bilanz ausgeglichen. Drei Mal liegt «20 Minuten» näher, drei Mal GFS. Und bei beiden beträgt die Abweichung 4,5 Prozent. Der Vergleich macht insbesondere sichtbar, dass beide Methoden die Trends der Meinungsbildung vergleichbar abbilden. Je näher der Abstimmungstermin kommt, desto eher decken sich die Resultate der Umfragen mit den Abstimmungsergebnissen.

Der Vergleich macht sichtbar, dass beide Methoden die Trends der Meinungsbildung gleichermassen zuverlässig abbilden. Je näher der Abstimmungstermin kommt, desto eher decken sich die Resultate der Umfragen mit den Abstimmungsergebnissen.

Die Grafik stellt die Abweichung der Umfrageresultate von GFS vom Schlussresultat auf der Zeitachse dar. Jeder Punkt steht für die Veröffentlichung einer Umfrage.

 

Für einen genaueren Blick auf die Umfragen von GFS nahmen wir auch eine Vorlage in die Grafik (nicht in die Auswertung), zu der «20 Minuten» keine Befragungen durchführte: die Minarettinitiative, der Ausreisser in Longchamps Umfragen. Damals deuteten alle Ergebnisse auf ein komfortables Nein (mindestens 53 Prozent), an der Urne resultierte bekanntlich 57,5 Prozent Ja. Umstritten ist, ob der berüchtigte Effekt der «sozialen Erwünschtheit» dafür verantwortlich war. Das heisst: Bei Tabuthemen lügen die Teilnehmer den Interviewer eiskalt an. Mit diesem Effekt rechnet Longchamp am 28. Februar nicht, wie er in seinem Blog schreibt. Nicht einmal bei der Durchsetzungsinitiative.

Bei der Goldinitiative liessen die Umfragen bereits ein Nein erahnen, wie deutlich es ausfallen wird, war jedoch eine Überraschung. Bei der Pädophileninitiative oder der Gripen-Abstimmung entsprach die letzte Umfrage auf den Prozentpunkt genau dem Ergebnis, bei den knappsten Entscheiden der letzten Jahre veränderte sich der Ja-Anteil von Umfrage bis Abstimmung noch um 2,3 Prozentpunkte (RTVG) respektive 4,6 Prozentpunkte (Masseneinwanderung).

Die Grafik stellt die Abweichung der Umfrageresultate von «20 Minuten» vom Schlussresultat auf der Zeitachse dar. Jeder Punkt steht für die Veröffentlichung einer Umfrage.

 

Bei «20 Minuten» resultierten bei der Stipendieninitiative die grössten Differenzen von der letzten Umfrage zum Schlussresultat (+16,3 Prozent). Eine Punktlandung waren die Umfragen zur Abtreibungsfinanzierung (–0,4 Prozent). «20 Minuten» führt im Gegensatz zu GFS drei Wellen durch. Auffällig ist, dass die Abweichung bei der zweiten Welle häufig zunimmt. Doch bei der letzten Welle war «20 Minuten», wie erwähnt, oft einen Tick näher am Schlussresultat als GFS.

Erst ein Ja, dann ein Nein bei der Familieninitiative

Die Dicke der Linie zeigt die Zahl der Unentschlossenen, die weisse Linie den Ja-Anteil* der Umfragen.

 

Wie stark sich die Stimmung im Land verändern kann, zeigt ein Blick auf den Verlauf der Umfragen zur Familieninitiative der CVP. In den ersten Wellen deuteten die Umfragen auf ein klares Ja. Beide Methoden ermittelten korrekt, dass die Stimmung kippte. «20 Minuten» liess allerdings eher erahnen, wie deutlich die Niederlage ausfallen wird. Ein nahezu identischer Verlauf zeigte sich auch bei der Goldinitiative und der Initiative «Schluss mit der Mehrwertsteuer-Diskriminierung».

Knapper Ausgang beim Gripen-Kauf

 

Knapp fiel das Nein zum Gripen-Kauf aus. Im Vorfeld verzichtete «20 Minuten» auf die Ermittlung der Unentschiedenen, weshalb die blaue Linie durchgehend dünn ist. Beide Methoden ermittelten von Anfang an Resultate, die auf ein Nein hindeuteten. In der letzten Welle lieferten sie ein Resultat, das dem Ergebnis fast punktgenau entsprach (GFS –0,3 Prozentpunkte, «20 Minuten» –1,5 Prozentpunkte).

Was sagten die Umfragen vor dem 9. Februar 2014?

 

Ein Vergleich von «20 Minuten» und GFS zur Ausschaffungsinitiative ist nicht möglich – damals führte die Pendlerzeitung noch keine Umfragen durch. Deshalb ist der Blick zurück auf die Masseneinwanderungsinitiative der SVP aus heutiger Sicht wohl der spannendste: eine radikale Initiative der SVP mit Gegnern in praktisch jeder Partei, jedem Departement und jedem Verband. Doch im Volk erzielte die Initiative eine knappe Mehrheit. «20 Minuten» führte damals seine erste Umfrage durch, nur eine Welle drei Wochen vor der Abstimmung – und machte einen ersten Punkt gegen GFS. «20 Minuten» ermittelte ein leicht stärkeres Ja-Lager* von 52,1 Prozentpunkten. In der letzten GFS-Umfrage war das Nein-Lager etwas stärker (53,8 Prozent), allerdings mit abnehmendem Trend. Die Resultate waren damals aber – gleich wie heute – so knapp, dass niemand eine Prognose wagen wollte. Denn die drei grossen Unbekannten bleiben: Was passiert in den nächsten neun Tagen, wie entscheiden sich die Unentschiedenen und: Verzerrt der Effekt der «sozialen Erwünschtheit» die Umfragen? Bei diversen Vorlagen wie Ecopop, Ausschaffungsinitiative und Masseneinwanderungsinitiative liess er sich nicht mehr beobachten. Auch beim GFS gibt es keine Hinweise auf «soziale Erwünschtheit», wie Sprecher Lukas Golder erklärt. «Die Befragten gehen knapp von einem Ja aus, obwohl ausländerkritische Argumente klar zum Ausdruck kommen.»

*Die Umfragen weisen jeweils aus, wie viele Teilnehmer noch unentschieden waren. Um die Ja-Anteile vergleichen zu können, haben wir die unentschiedenen Wähler in den Verhältnissen der beiden Lager auf Ja und Nein verteilt.

37 Kommentare zu “Welcher Umfrage kann man trauen?”

  1. Max Blatter sagt:

    Bei der kommenden Abstimmung könnten die Umfragen für mich erstmals wesentlich sein: Ich muss mich entscheiden, ob ich bei der Milchkuh-Initiative “Nein” oder “Muh” auf den Stimmzettel schreibe. Wenn sich nach den Umfragen relativ klar ein “Nein” abzeichnet, lasse ich mir den Gag mit dem “Muh” nicht entgehen und nehme in Kauf, dass die Stimme dadurch ungültig wird. Bei knappen Umfrageergebnissen würde ich meine Stimme dagegen nicht verfallen lassen – also freut euch nicht zu früh, liebe Befürworterinnen und Befürworter!

  2. Rico sagt:

    Klar es ist ein alter abgedroschener Spruch der da lautet: “Glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast”
    Deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass der einzig richtige Weg abzustimmen ist, die Argumente gegeneinander aufzuwiegen, seine eine Meinung und Einstellung zu überdenken. Den Nutzen und Schaden je nach Abstimmung einzuschätzen. Nur weil eine, wenn je nach dem auch eine noch so kleine Mehrheit für die eine oder andere Seite ist, heisst noch lange nicht, dass sie Recht hat. Und vor allem auch solche Entscheide sind von der Verliererseite zu akzeptieren .

  3. alexander sagt:

    keiner der umfragen trauen – die zukunft unseres landes sollte man nicht irgendwelchen prognostikern anvertrauen, sondern wahlunterlagen nehmen, ausfüllen, abschicken.
    (übrigens: die die wieder mal gegen die bösen linken medien hetzen: die nein prognose hilft den ja-sagern, nicht ungekehrt…)

  4. Ausgegrenzt sagt:

    Ich halte es mit der Aussage meines Mathe-Lehrers vor 30 Jahren: ” Traue nur den Statistiken, die Du selber gefälscht hast.” Angewandt auf die “Umfrage-Technik” vor gewissen Abstimmungen nun Folgendes: Ich traue nur der Umfrage, die ich auch selber zu meiner polit. Einstellung/ Meinung “zurecht” gebogen habe…

  5. Martin sagt:

    Einmal liegt der eine vorne, das andere mal, trifft eher der andere in’s Schwarze. Eigentlich ist mir das relativ egal. Was ich viel bedenklicher finde, ist die teilweise tiefe Stimmbeteiligung von teilweise gerade mal 56% oder so was. Ist doch einfach erbärmlich, aber danach wieder reklamieren.

    • Max Blatter sagt:

      Es ist mir weitaus lieber, wenn 56% der Stimmberechtigten (oder auch nur 40%) über eine Frage intensiv nachdenken und dann abstimmen, als wenn 75 % der Stimmberechtigten einfach die Meinung “ihrer” Partei (egal welcher) nachbeten. Was ich allerdings am allerproblematischsten finde: Zufallsentscheide von beispielsweise 50,3% Ja zu 49,7% Nein – wenn hinterher dann noch die “Sieger” die lächerliche “Mehrheit” als unumstössliche “Meinung des Volkes” verkaufen. Da wäre meiner Meinung nach eine Reform des Abstimmungsprozederes dringend nötig – ich hätte dazu auch Vorschläge.

  6. Eva Scheiter sagt:

    Was interessieren mich Umfragen. Was zählt is das Ergebnis. Und eines ist klar, zukünftig werden Verbrecher ohne wenn und aber abgeschoben.

  7. Oskar Brunner sagt:

    Warten wir doch die einzig massgebende Umfrage vom 28. Februar ab!

    • Adam Gretener sagt:

      Sie werden ansachliessend hoffentlich Ruhe geben. Erinnere mich noch an ihre Voraussagungen bezüglich Ecoflop-Abstimmung.

  8. Rolan Griessen sagt:

    Schon seltsam, immer wenn die Prognosen nicht dem Gusto der
    drohenden Verliererseite entspricht wird von Verbot und Manipulation gesprochen. Und die vermeintlichen Gewinner jubilieren. Umfragen sind Umfragen und keine verbindlichen Aussagen. Warten wir es ab und vor allen Dingen gehen wir Abstimmen!

  9. Rolf Hefti sagt:

    Wenn die Umfrageergebnisse erscheinen, bleibt später das Ergebnis der Abstimmung trotzdem zufällig gleich, oder auch nicht!

  10. Herbert Gärber sagt:

    Diese Umfragen werden gemacht weil sie viel beachtet, angecklickt und gelesen werden, also ein Mediales Ereignis darstellen. Völlig unabhängig davon, ob diese Publikation nun richtig oder relevant ist. Diesbezüglich ist das identisch mit vielen anderen medialen Ereignissen. Die Bahauptung das mit diesen Umfragen manipuliert werden soll ist damit nicht widerlegt, aber eher entkräftet. Was diesen Verdacht ebenso entkräftet: Wie soll manipuliert werden: Wenn vorgegeben wird, dass viele z.B. Nein sagen: Ist das nun für oder gegen noch mehr Nein? Sollen die Nein-Sagenden sich in Sicherheit wiegen und vergessen abzustimmen, und die Ja-Sagenden noch mehr anstacheln, oder wie soll das wirken?

  11. Sacha Meier sagt:

    Die ganze Tragik von Umfrageprognosen liegt darin, dass das System Umfrage-Wahlverhalten gekoppelt ist und keine unabhängigen Veriablen sind. Besonders die Unentschlossenen, die aber schon von einem Bauchgefühl angegangen wurden, werden sehr stark auf Umfrageergebnisse reagieren. Vermeintlich klare Vorhersagen können Wähler sogar von der Wahl abhalten, da diese mit der Publikation der Umfrageergebnisse ihre eigene Haltung zum vorneherein bestätigt sehen, auf den Urnengang verzichten – worauf dann prompt die Gegenseite gewinnt. Darum halte ich die Wahlprognose für eine pseudowissenschaftliche Kaffeesatzleserei, die auch noch gefährlich ist, weil sie das Wahlverhalten der Bürger beinflusst.

  12. Saxer ulrich sagt:

    Warum nicht diese unsinnigen Umfragen verbieten, wäre politisch korrekt

    • Marcus Ballmer sagt:

      Sie würden am liebsten alles verbieten, was Ihnen nicht in den Kram passt. Mühe mit Meinungsfreiheit und Demokratie?

      • Edi Steinlin sagt:

        Warum macht eigentlich SRF teure Umfragen die wir mit unseren Gebühren bezahlen müssen. Das sollen Private oder Zeitungen machen und nicht staatliche Institutionen.

        • Urs Meier sagt:

          … weil das SRF einen Auftrag erfüllt und politisch neutral berichten soll. Nur so kann sich jeder selber seine Meinung bilden und muss nicht nach einem Parteiprogramm wählen. Das nennt sich Demokratie. Dass es einigen nicht passt ist schon klar und beim Fernsehen arbeiten eh nur Linke, oder ist es nicht das was sie denken? Aber in Tat und Wahrheit ist das SRF nicht so schlecht wie man es immer macht. Einige würden die italienische Lösung zwar bevorzugen. Der gute alte Berlusconi hatte ja das Monopol und war wohl Vorbild für manch anderen. Das Konzept ist aber alt und reicht 80 Jahre zurück…

  13. Egger sagt:

    Ich traue weder Umfragen noch den Statistiken und schon gar nicht SRF. Die Zahlen die wirklich wichtig wären zu erfahren werden schön unter dem Deckel.

  14. Christoph Immoos, Basel sagt:

    Warum jetzt noch Umfragen? Die Meisten von uns haben doch schon schriftlich abgestimmt. Die SRG versucht meines Erachtens , unter Zuhilfenahme der gfs bern, die Meinungen der restlichen Stimmberechtigten zu beeinflussen und den Leuten einen Trend vorzugaukeln. Man nennt dies Demagogie. Und es ist mir unklar, warum die gfs bern, nach all den Falschaussagen, noch immer mit der SRG dick im Geschäft ist. Aber auch hier scheinen eben Seilschaften der Herren Longchamps mit de Weck & Co.zu zu wirken und der allen Bewohnern der Schweiz abgepresste Franken sitzt locker. Wir können uns rühmen zu den wenigen weltweit zu gehören, welche ihre Falschinformationen noch selber finanzieren.

  15. c.bless sagt:

    Kann mir mal jemand erklären, wozu es überhaupt vor jeder Abstimmung diese Abstimmungsumfragen braucht ?? Spätestens am Tag der Abstimmung wissen wir ja dann das Resultat…

    • Egger sagt:

      Herr Bless, die Umfragen dienen allein der Manipulation und schlagen in der Regel nach links aus.

      • René Müller sagt:

        Herr Egger in der Schweizer gibt es ein Grundrezept. Ist etawas nicht KLAR, sind die Linken Schuld. Geht etwas SCHIEF, sind die Linken Schuld. Wird zuviel GELD ausgegeben, sind die Linken Schuld. Gibt es mehr KRIMINALITÄT, sind die Linken Schuld. Für den Ausbruch des Syrienkrieges und den folgenden FLÜCHTLINGSSTROM, sind die Linken Schuld. Wenn SIE Bauch- und Kopfschmerzen haben, sind die Linken Schuld. Das es ABZOCKER gibt die im Jahr in zweistelliger Höhe Millionen verdienen, sind die Linken Schuld. Dass Herr Blocher von null Vermögen mehrfacher MILLIARDÄR wurde, sind die Linken Schuld. Dass sie nicht DIFFERENZIERT Denken können, sind die Linken Schuld.

        • Egger sagt:

          Herr Müller, mir kommen gleich die Tränen.

          • Roland Griessen sagt:

            Schön das Sie so geringschätzig sein dürfen, zumindest hier in diesem Forum.
            Dumm nur das Herr Müller absolut recht hat! Ihresgleichen haben tatsächlich
            keine besseren Argumente als mantramässig stets “die Linken” für alles verantwortlich
            zu machen. Ist halt ach sooo einfach gell! Übrigens gilt das selbe für die linken, die
            nicht müde werden die Rechten zu verunglimpfen. Kleinkinder allesamt, werdet Erwachsen
            und findet gemeinsam Lösungen für unsere Zukunft! Das ist meine Meinung dazu.

          • Conte Roberto sagt:

            Herr Müller, mir kommen auch gleich die Tränen. Die Linken lebten über Jahre vom Heute finanziell angeschlagenen Mittelstand. Immer grosses Geplauder was für die schwächere Gemeinschaft der Schweiz alles umgesetzt werden sollte für mehr Ausgeglichenheit und Gerechtigkeit. Hinten herum die hohle Hand machen und die Umsetzung dann anzugehen “ein laues Lüftchen”! Wobei ich Ihnen sagen muss dass die Rechte und die Mitte Parteien eben es auch nicht viel anders machen. Somit treten wir seit Jahren mehr oder weniger an Ort und die Gehaltsklassen der Politikerkaste steigt obwohl die Leistungen eher misslich ausfallen. Vergleichbar mit dem Fussball geballt mit Topstars die es auch vergeigen.

    • Sissacher sagt:

      Das ist wie beim Wetter. Man möchte wissen, ob man besser im Gartenrestaurant oder drinnen reservieren soll Im Falle einer Abstimmung hilft die Prognose beim Einkauf: Eher Champagner zum feiern oder Wodka zum vergessen…

    • Romy sagt:

      Longchamp st SP-Mitglied, SRG-de Weck ein Linker, beide haben sich also gefunden. Ich traue keiner SRG- bzw. Longchamp-Umfrage, diese werden nur zur Manipulation genutzt. Die gestrige Arena machte die linke SRG-Haltung ebenfalls deutlich. Jositsch bediente sich eines jungen Rappers u. beider Ziele war es, das jugendliche Publikum auf ein Initiativ-Nein einzuschwören. Jugendliche mit gesundem Menschenverstand lehnen kriminelle Ausländer ab und kein Secondo muss sich fürchten, so er nicht kriminell ist. Integre Ausländer respektieren nämlich Richtlinien und Gesetze ihres Gastlandes, jene mit krimineller Energie sind nicht als Gäste zu betrachten u. gehören ausgeschafft. Das ist rechtsstaatlich

    • Eva Scheiter sagt:

      Ja kann ich. Sind alles Nebelkerzen um Sie zu verunsichern, damit die Asylindustrie in diesem Land noch mehr unbrauchbare Sozis beschäftigen kann.

      • Marcus Ballmer sagt:

        Guten Morgen Stammtisch. Haben Sie auch noch sowas wie ein Argument, Eva Scheiter, oder bleibt es bei hohlen Sprüchen? Dass von den Rechtspopulisten nichts Anderes kommt, ist nicht überraschend. Daran gewöhnen werde ich mich trotzdem nie. Hohl bliebt hohl.

  16. Herbert Anneler sagt:

    Der Unterschied zwischen Longchamps und Wasserfallens Methodik ist, dass erstere theoretisch abgesichert ist und man verbindliche Aussagen machen kann, wie viele Umfragen von hundert in die Hosen gehen können. Bei Wasserfallens Methode ist dies nicht möglich. Wenn das Resultat im Nachhinein korrekt ist, ist dies letztlich Zufall und nicht methodisch abgesichert. Es ist eine Quick and dirty-Methodik zur Unterhaltung des Publikums und nicht Wissenschaft. Wenn man aber davon ausgeht, dass solche Umfragen das Verhalten der Menschen beeinflussen können, halte ich Wasserfallens Methodik für höchst zweifelhaft. Allerdings muss auch Longchamp die Methode weiter entwickeln und verfeinern.

  17. Paul Meier sagt:

    Keiner!

  18. Flo sagt:

    WElcher Unfrage kann man vertrauen?
    Mit Umfragen verhält es sich wie mit statistiken; vertrau keiner die Du nicht selbst gefälscht hast!

  19. D. Keller sagt:

    Was mich bei der 20min Umfrage überrascht hat, sind die 18% herausgefilterten Teilnehmer (falsche Angaben zu Personalienangaben…):
    1. ein sehr hoher Wert an Manipulationsversuchen. 5% wäre ok, aber 18%!? Kann mir fast nicht vorstellen, dass bei dieser Zahl nicht “robots” am Werk waren…
    2. hat der Filter alle, nur einen Teil, oder zuviele (=auch ehrliche) Teilnehmer als “unplausibel” erklärt? Damit steht und fällt die ganze Umfrage, vorallem bei so vielen Herausgefilterten
    3. interessant wäre, wie sich die Herausgefilteren in ja/nein Stimmen aufgeteilen
    4. bei der 20min online Umfrage kann sich durchaus ein 14-jähriger als Stimmberechtiger X ausgeben. Das kann niemand rausfiltern.

  20. r.meier sagt:

    wenn man die Kommentare in 20 min.liest,sind ca 80% für ein ja bei der durchsetzungsinitiative,irren die etwa alle?

    • Thomas Bachmann sagt:

      Es gab Studien diesbezüglich, dass politisch rechts orientierte, bzw. konservative öfter ihre Meinung kundtun, in der Bevölkerung aber nicht übervertreten sind. Ausserdem haben verschiedene Portale auch ein unterschiedliches Publikum. Kurz: die Kommentarspalte ist nicht repräsentativ.

      • Herbert Anneler sagt:

        Zudem vermute ich auch konzertierte Aktionen, so wenn ein bestimmtes Statement eine weit über dem Durchschnitt liegende Zahl von Klicks erhält – oft während den Bürostunden 😉

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