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Wie viele von 100 Ausländern sind kriminell?

Von DB, 26. Januar 2016 316 Kommentare »
Ausländerkriminalität steht wegen Köln und der Durchsetzungsinitiative wieder im Fokus von Medien und Politik. Wer da Angst vor Fremden bekommt, sollte sich kurz Zeit für diese interaktive Grafik nehmen.

Von Marc Brupbacher, Ruedi Lüthi und Marc Fehr

Fakt ist: Ausländer sind krimineller als Schweizer. Egal ob Strafgesetzbuch, Strassenverkehrsgesetz oder Betäubungsmittelgesetz, ausländische Personen werden proportional öfters verurteilt und verzeigt als Schweizer – gerade auch für schwere Delikte. Die Strafurteilsstatistik (SUS) und die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) lügen nicht. Aber die Statistik sagt halt nur, was sie misst. Die Realität ist komplexer.

Jetzt sind aber erst mal Sie dran.

Von 100 Ausländern und 100 Schweizern: Was glauben Sie, wie viele wurden im Jahr 2014 einer Straftat gemäss Strafgesetzbuch (StGB) beschuldigt? Um zu schätzen, klicken Sie auf eine Figur.

 

Die überwältigende Mehrheit der Ausländer in der Schweiz  – von ordentlich Angemeldeten, Asylbewerbern, Touristen über Kurzaufenthalter bis hin zu Illegalen – verstiess 2014 also nicht gegen das Strafgesetzbuch. Nur 2,2 Prozent von 1,86 Millionen der über zehnjährigen Ausländer wurden einer Straftat gemäss StGB beschuldigt (Schweizer: 0,7 Prozent).

Wenn wir nur die Gruppe der Ausländer mit Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung anschauen  – also Kriminaltouristen, Asylbewerber und Illegale ausklammern –, dann beträgt die Referenzbevölkerung 1,69 Millionen (ab 10 Jahren). Die Zahl der Beschuldigten liegt hier gemäss PKS bei 23’604. Die Beschuldigtenquote sinkt so auf 1,3 Prozent.

Ob es dann tatsächlich auch zu einer Verurteilung kam, sagt die PKS nicht. Dazu hilft ein Blick in die Strafurteilsstatistik. Wird die Referenzgrösse mit allen Ausländerkategorien ins Verhältnis zu den tatsächlich Verurteilen gesetzt, dann kommt es beim StGB zu einem Richterspruch pro 100 Ausländer. Oder anders: Von den 1,86 Millionen über zehnjährigen Ausländern wurden im Jahr 2014 nur 1,15 Prozent wegen einer StGB-Straftat verurteilt. Wenn wir wiederum nur die ständige ausländische Wohnbevölkerung betrachten (1,69 Mio.), dann sinkt die Verurteilungsrate auf 0,6 Prozent (Schweizer: 0,3 Prozent).

Fakt ist aber auch: Gewisse Nationalitäten haben eine um ein Vielfaches höhere Deliktquote als andere. Deutsche, Österreicher und Franzosen sind kaum auffälliger als Schweizer. Personen aus dem Balkan, aus südamerikanischen und osteuropäischen Ländern sowie aus der Türkei haben eine höhere Beschuldigtenquote. An der Spitze liegen afrikanische und arabische Nationen wie Algerien, Tunesien, Nigeria oder Marokko.

Gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Nationalität und Kriminalität? Soziologe Ben Jann von der Universität Bern ging im Jahr 2013 dieser Frage nach. Sein Fazit: Die Kriminalitätsraten sind viel mehr von sozioökonomischen Faktoren abhängig als von kulturspezifischen. Er sagt: «Ein hochgebildeter Deutscher wird mit tieferer Wahrscheinlichkeit kriminell als ein schlecht ausgebildeter Algerier.» Er fasst die Befunde in seiner Studie so zusammen:

  • Ausländer weisen beim Strafgesetz eine rund doppelt so hohe Beschuldigtenrate auf wie Schweizer.
  • Bis zu 30 Prozent der Differenz sind auf die unterschiedliche Altersstruktur zurückzuführen. Wandern von einer Nationalität vor allem junge Männer ein, fällt die Kriminalitätsrate dieser Ausländergruppe höher aus.
  • Durch Kontrolle von Statusmerkmalen wie Bildung, berufliche Stellung, familiäre Situation verschwinden die Unterschiede zwischen ausländischen Personen und Schweizern weitgehend.

Dass trotzdem gewisse Effekte kultureller Prägung bestehen, kann nicht ausgeschlossen werden. Jann dazu: «Die Beschuldigtenraten unterscheiden sich je nach Herkunftsland stark. Diese können einerseits zustande kommen, wenn Personen mit besonders hohem oder tiefem kriminellem Potenzial ein Land verlassen. Andererseits können kulturelle Faktoren wie Stellung der Frau, Einstellungen zu Gewalt, Erfahrung mit kriegerischen Auseinandersetzungen eine Rolle spielen.»

Bei der Studie gibt es zwei Vorbehalte:

  1. Es werden nicht alle Straftaten entdeckt oder aufgeklärt.
  2. Racial Profiling: Je öfter eine Gruppe kontrolliert wird, desto öfter werden Straftaten entdeckt.

Wer mehr über die Analyse erfahren möchte, dem sei dieser Vortrag von Jann empfohlen. Im Januar 2014 gab der Soziologe zu diesem Thema auch der NZZ ein Interview.

Daten

Die Daten für die interaktive Grafik stammen aus der BFS-Statistik der ständigen und nicht ständigen ausländischen Wohnbevölkerung von 2014, dazu zählen auch Kurzaufenthalter und Asylbewerber, nicht jedoch Illegale, Abgetauchte und Kriminaltouristen. Wir berücksichtigen nur über Zehnjährige, da man vorher nicht strafmündig ist. Die Schweiz zählt so 1’859’948 Ausländer und 5’636’481 Schweizer. Diese Referenzbevölkerung setzten wir ins Verhältnis zur polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Diese weist für das Jahr 2014 exakt 41’582 beschuldigte ausländische Straftäter und 37’487 Schweizer aus (Strafgesetzbuch, StGB). Bei der PKS sind aber auch Kriminaltouristen, Touristen, abgewiesene Asylbewerber und Illegale aufgelistet. Diese sind in der Bezugsbevölkerung des BFS nur teilweise berücksichtigt. Die Berechnung für die interaktive Grafik ist also nicht zum Vorteil der Ausländer.

Das Betäubungsmittelgesetz haben wir ausgeklammert, hier gibt es weniger Unterschiede bezüglich Deliktquote zwischen Ausländern und Schweizern. Auch das Ausländergesetz berücksichtigen wir nicht, weil dort nur Ausländer betroffen sind. Nicht erfasst sind Straftaten, von denen die Polizei keine Kenntnis hat (Dunkelziffer).

316 Kommentare zu “Wie viele von 100 Ausländern sind kriminell?”

  1. […] Wer es detaillierter haben will, dem oder der seinen dieser Artikel in der NZZ empfohlen und dieser Beitrag auf dem Datablog des Tagesanzeigers. […]

  2. Maercel sagt:

    Also frei nach Gauss wurden 2.3% aller Schweizer nicht erwischt, und nur 0.7% aller Ausländer. 🙂

  3. Robert Benz sagt:

    “Fakt ist: Ausländer sind krimineller als Schweizer.” Ist es eben nicht. Die Nationalität hat nur einen Einfluss auf die Straffälligkeitswahrscheinlichkeit, wenn im Herkunftsland Krieg oder kriegsähnliche Zustände herrschen. Der Startsatz hier ist eine unzulässige vereinfachende Zuspitzung der Überrepräsentation von Ausländern in der Schweizer Straftatenstatistik. Das schreiben die Autoren ja selbst. Warum dann dieser tendenziöse Einstieg!? Einem Datenblog unwürdig. Es hätte mit dem zweiten Satz begonnen werden sollen.

  4. Alexander Peupert sagt:

    Vimentis sagt zur Ausländerkriminalität folgendes :
    Ausländer sind im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil wesentlich krimineller als Schweizer. Über die Frage, welche Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausländerkriminalität sinnvoll sind, streiten sich die Parteien. Die einen sehen das Problem darin, dass sich kriminelle Ausländer nicht an die Schweiz und deren Gesetze anpassen. Deshalb sollten die Strafen verschärft werden, sodass es durch Abschreckung weniger Verstösse gibt und kriminelle Ausländer härter bestraft werden. Andere sehen in den unterschiedlichen Lebensverhältnissen von Ausländern und Schweizern das Problem. Folglich müssten sie besser integriert werden…

  5. Wolfgang sagt:

    Die Statistik zählt auch das Ausländergesetz, eine Gesetzessammlung, gegen die naturgemäss mehrheitlich Ausländer verstossen können. Das ändert zwar das Bild ein wenig, macht die Sache aber nicht schöner. Ehrlichgesagt ist die Sünnelipartei wieder einmal dabei, einen Grossteil der CH-Bevölkerung zu verängstigen. Sozialmissbraucher (ab wann ist man das eigentlich?) sollen künftig ausgeschafft werden können, aber die Steuerhinterzieher, die einen viel grösseren Schaden anrichten, nicht? Hat jemand eigentlich eine Ahnung was passiert, wenn das sogenannte Herkunftsland die Aufnahme verweigert? Und was machen wir mit Schweizer Strafttäter, die in Thailand oder Frankreich verurteilt werden?

  6. Felix Stern sagt:

    Wenn die Zahlen stimmen, dann hat die SVP mit ihrer Argumentation ja völlig Recht: Bei Ausländern ist die Chance, kriminell zu werden deutlich höher als bei Schweizern und zwar um den Faktor 3 – bei den Verurteilungen sogar fast um den Faktor 4. Das sind ja schon ziemlich deutliche Unterschiede. Je höher der Ausländeranteil, um so höher die Kriminalität. Die Deutschen haben in Köln erst die Spitze des EIsberges gesehen.

    • Anna sagt:

      Nein, die ‘Chance’ kriminell zu werden ist nicht höher… Wahrscheinlich meinen sie die ‘Wahrscheinlichkeit’, aber die ist auch nicht höher bei Ausländern. Die ist nur höher bei gewissen Soziökonomischen Faktoren und anderen Hintergrundmerkmalen. Das Merkmal Ausländer ist nur sekundär. Und die SVP hat definitiv nicht recht. Lesen Sie das Ganze nochmals…

    • Meinhard S. Rohr sagt:

      Genau Herr Stern und wenn man der SVP Logik weiter Folge leistet, dann kommt man zum unumstösslichen Schluss, dass die kriminell gewordenen Schweizer natürlich allesamt eigebürgerte Ausländer sind….

  7. Peter Zigg sagt:

    Die Statistik berücksichtigt etwas ganz Elementares nicht: Wie oft die Personen verzeigt wurde. Als Mitarbeiter eines Gerichts habe ich schon zahlreiche Ausländer mit bis zu 20 Anzeigen gesehen in ihrem Leben gesehen. Solche Verhältnisse findet man bei Schweizern kaum. Ein Ausländer mit 9 Anzeigen und ein Schweizer mit 1 Anzeige führen gemäss der Statistik im Artikel zu einem 1:1 Vergleich (gleich viele Ausländer wie Schweizer wurden schon mal angezeigt). Allerdings wurden – dem obigen Beispiel folgend – 90% der Straftaten von einem Ausländer begangen.

    • Gabi sagt:

      Sie haben vollkommen recht. Dazu kommt die Tatsache, dass immerhin gem. obige Berechnung sind schon 3 Fache mehr Ausländer als Schweizer. Das will man vertuschen !

    • Hans Peter sagt:

      Und woher nehmen Sie diese Annahme? Einfach nach dem Motto, dass “nicht sein kann, was nicht sein darf”, sprich nicht ins Weltbild passt?
      Tatsache ist, dass hier Anzahl Straftaten nach StGB insVerhältnis zu der jeweiligen Bevölkerung gesetzt wurden. Und da sind die 9 Straftaten in ihrem Beispiel auch 9 mal gezählt.

      Im Umkehrschluss könnte man Ihre Vermutung/Unterstellung auch ins Gegenteil verkehren: Wenn das Verhältnis so wie von Ihnen angenommen wäre, könnte man elegant argumentieren, dass weniger Ausländer eine Straftat begehen als Schweizer!

      und @Gabi:
      Wer will da was vertuschen? Steht genauso im Artikel. Aber passt halt nicht ins Bild unserer rechten Chefpopulisten, da…

      • Richard Müller sagt:

        Hans Peter, wer lesen und denken kann, hat es leichter; Und man muss auch keine (falschen) Vermutungen anstellen und andere als rechte Populisten beschimpfen. Die Zahlen sind nur von 2014; Eine Mehrfachverurteilung erfolgt tendenziell wohl nicht im gleichen Jahr, Mehrfachtäter sind 2014 somit höchstens 1 x vertreten. Die anderen 8 mal können irgendwann sein, verteilt auf x Jahre.

      • Daniel sagt:

        Der Artikel beantwortet ja nicht die Frage nach der Häufigkeit der Straftaten von Ausländern an allen Straftaten sondern die Frage nach der Anzahl an straftätigen Ausländern. Deshalb verschleiert der Artikel nichts wie von Gabi und Peter Zigg behauptet.
        Diese Zahl ist denn auch viel wichtiger, gerade wenn für/gegen Kontingente etc… geworben wird.

      • Simon Zlotec sagt:

        “Die Zahl der Beschuldigten liegt hier gemäss PKS bei 23’604.”
        Es geht nicht um Anzahl Straftaten sondern um Anzahl Beschuldigte und es gibt genügend Beispiele wie frech Wiederholungstäter sind weil sie wissen dass man in der Schweiz mit Samthandschuhen angefasst wird. Diese sind in grosser Zahl Ausländer mit Dossiers die ganze Bundesordner füllen. Da müssen Sie nicht versuchen was von Chefpopulisten zu erzählen.

      • Gerda Schuurman sagt:

        @Hans Peter: woher haben Sie denn Ihre Informationen die Sie berechtigen “Richtigstellungen” zu machen?

        ” es kann nicht sein, was nicht sein darf!” ist leider eine Tatsache und wenn sie auch noch so oft geleugnet wird.

      • Martin sagt:

        @Hans Peter: Es steht “verzeigt”. Das beinhaltet nach meinem juristischen Wissen nach auch Bussgelder. Ich habe nur gerade die Zahlen der Kriminalstatistik 2008 im Kopf. Da ist zu lesen, dass 73% aller Taten gegen Leib und Leben, also vom Raufhandel bis hin zu Mord, die Delikte ausländischen Staatsangehörigen anzurechnen sind. Wogegen die Schweizer vor allem bei Betrug die Nase vorn hatten. Also “Finanzdelikten” und dergleichen. Zu schnelles Autofahren ist eigentlich nur ein Verstoss gegen die Verkehrsverordnung, genau so, wie falsch parkieren. Grundsätzlich kann man sagen, dass Schweizer weitaus weniger gewaltbereit sind, als Ausländer.

  8. Rolf Meier sagt:

    Würde man die Korruption in der Schweiz konsequent verfolgen gäbs einen plötzlichen Anstieg der Kriminellen mit schweizer Wurzeln!

    • Christian Weiss sagt:

      Verleumderischer Unsinn. Die Schweiz ist eines der Länder mit der geringsten Korruption weltweit. Das liegt an der schweizerischen Kultur, die eben genau nicht auf Korruption aus ist.

      • hans jörg sagt:

        ha,ha. siehe die neueste korruptionsstatistik.
        da sind wir um 2 stellen auf platz 7 abgerutscht.
        wir sind auf dem wege unseren anteil an krimi-
        nellen zu vergroessern. leider!!

      • Tinchen sagt:

        sorry, aber das ist doch nur eine vermutung! ich bin sicher, dass jeder hier schon mal gegen das gesetz verstossen hat (zb zu schnell unterwegs). und ist vetterliwirtschaft nicht auch eine art korruption? wir schweizer haben auch keine reine weste und verlangen es von den ausländer! sonst heisst es “usä”…

  9. Claude sagt:

    Was soll denn die ganze Aufregung? Es steht ja ganz klar im Artikel, dass Ausländer nicht krimineller sind als Schweizer.

    • Simon Zlotec sagt:

      Ausländer weisen beim Strafgesetz eine rund doppelt so hohe Beschuldigtenrate auf wie Schweizer.

      Lesen Sie doch den Artikel noch mal.

      • Claude sagt:

        Hier nochmals zum ganz langsam nachlesen.
        “Durch Kontrolle von Statusmerkmalen wie Bildung, berufliche Stellung, familiäre Situation verschwinden die Unterschiede zwischen ausländischen Personen und Schweizern weitgehend.”

  10. This Jäger sagt:

    Zahlenhuberei hin oder her: Es geht nicht um Zahlen, sondern um Menschen. Die SVP will keine Prozente ausweisen, sondern den Volkskörper säubern.

  11. Ewu Nama sagt:

    Es ist lüstig, und gleichzeitig beängstigend, zu lesen wie viele, tätsächlich, glauben dass Schweizer zu sein heisst Heilig zu sein. seid Ihr wirklich so erlich und Gesetzestreu? WOW. Phenomen.

    • Owu Kibeglu Oud sagt:

      Wo haben Sie das gelesen? Wir haben genug kriminelle Schweizer. Ausländer, die kriminell werden, können wieder gehen.

    • Jürg Steiner sagt:

      So ein Blödsin, Die Schweizer wurden im Verhältnis Krimineller geschätzt als die Ausländer. Richtig ist ja ein Verhältnis Ausländer 3x Krimineller als die Schweizer. Die Schätzung ist aber nur Ausländer 1,5x Krimineller als Schweizer. Als ist die Schätzung der Kriminalität der Schweizer viel zu hoch. Das die absolute Zahl zu hoch ist, ist bei der Schwachsinigen Zahl von 100 nicht verwunderlich. Mit 100 Einheiten werden keine Statistiken gemacht. Entweder mit Protzenten oder mit einer genug hohen Zahl zB. 100’000. Mit der Zahl 100 versucht man weisszumachen dass nur wenige Kriminell sind.

  12. roberto nussio sagt:

    die Zahl der Krimineller ist kleiner als ich dachte. Das ist gut.Die Relation Ausländer / Inländer sagt aber was anderes. Leider.

    • Hugentobler Martin sagt:

      Erschreckend ist, dass hiesige Ausländer 3x mehr kriminell als Schweizer sind und wenn man Kriminaltouristen, Asylbewerber und Illegale ausklammert immer noch doppelt so kriminell. Warum ist das so?

      • Benjamin Wolf sagt:

        Einfach den Artikel ganz lesen (und nicht bei der Zahl, die Sie gesucht haben, stoppen) dann bekommen Sie ein paar Hinweise. Ich wiederhole in Stichworten: Alter und Geschlecht (Immigranten sind öfters junge Männer), Bildungsstand, sozioökonimischer Status (=Geld), familiäre Situation. Im Artikel steht dann auch noch, dass weitere Faktoren “nicht ausgeschlossen werden können”, nun das ist eben so mit Statistik. Aber es wäre unvernünftig deswegen weitere Faktoren anzunehmen, das wäre dann ein Vorurteil.

        • Christian Weiss sagt:

          Benjamin Wolf, der Verweis auf den Bildungsstand und die ökonomische Situation der jeweiligen Straftäter ist ein argumentativer Schwanzbeisser.

          Das Problem bleibt eben genau darum ein Kulturelles: Während gewisse Kulturkreise hohen Wert auf Bildung und Integration in die Gastgesellschaft setzen und deshalb ökonomisch und sozial erfolgreich sind und wiederum deshalb in den Kriminalitätsstatistiken kaum auftauchen, erwerben Vertreter anderer Kulturkreise kaum Wissen, weil Wissen kulturell bedingt einen schlechten Stellenwert hat, haben eine entsprechend schlechte Ausbildung, integrieren sich nicht, werden entweder kriminell oder Sozialhilfebezüger und tauchen in Parallelgesellschaften ab.

          • Zock sagt:

            Hafechäs, was Sie da von Sich geben, Herr Weiss.

            Entgegen Ihrer Weltsicht ist Integration keine vollkommen einseitige Angelegenheit, neben dem Willen zur Integration beim Migranten braucht es auch den Willen der Gesellschaft, damit es klappt. Sehr gut sieht man dies bei den Tamilen: in den 80er wurden diese stark angefeindet, vergleichbar mit den Muslims heute. Dies behinderte eine erfolgreiche Integration, entsprechend waren sie in den Kriminalstatistiken stark vertreten.

            Ab Anfang 90er entspannte sich die Situation (auch weil sich der Fremdenhass zunehmend den Flüchtlingen aus dem Balkan widmete), die Tamilen integrierten sich besser und gehören Heute zu den Vorzeigeausländern.

          • Benjamin Wolf sagt:

            Vermutlich haben Sie teilweise recht, Herr Weiss; natürlich ist es auch (!) eine kulturelle Frage, ob man versucht sich zu integrieren und zu bilden. Aber sie vergessen zwei Dinge:
            1. Auch die Herkunftsländer sind sehr heterogen. Es gibt bildungsnahe und -ferne, wohlhabende und ärmere Schichten, wo Bildung unterschiedlich erstrebenswert und zugänglich ist. Deshalb trifft Ihr Szenario nur auf einen kleinen Teil der Immigranten zu (2.2%), aber auch auf einige Schweizer (0.7%)
            2. Immigranten haben je nach Deutschkenntnissen einen grossenRückstand bei der Jobsuche und bei der Aus-/Weiterbildung. Die kann man natürlich (langsam) aufholen, aber sie machen Ihr Szenario für Ausländer häufiger.

  13. Ewu Nama sagt:

    Racial profiling ist sicherlich eine grosse Faktor hier. Wenn Mann pauschal alle Aüslander gezielt Verdächtigt und Kontrolliert ist es klar dass Mann mehr Aüslander schuldig findet. Trotz die grosse schaden an der CH wirtschaft wird kein CH Bank Manager Angeklagt oder Verurteilt dh. diese sind nicht Kriminell. Sepp Blatter läuft noch frei herum aber seine, nichr weisse, komplizen werden allegesamt ausgeliefert? Ist das fair? Mann kann auch nicht ausseract lassen das die Polizei, “Unser Freund und Helfer”, fast immer SVP anhänglich ist und sieht jeder Auslander daher as Beute. Fazit es wird nicht fair gehändelt und das beinflusst die statistik mehr as manche vorstellen wollen.

    • Enzo Coloni sagt:

      Eine Frage, die mich echt beschäftigt. Nigerianer sind oft Drogenhändler. Sollen nun, nebst einem Nigerianer, auch neun alte Frauen kontrolliert werden, damit kein racial profiling gemacht wird? Sollen wir im Kampf gegen den Terror Synagogen durchsuchen? Ich hätte gerne eine ehrliche Antwort….

  14. Ruedi sagt:

    Ich hätte da noch ein paar Fragen:

    Wie viele von den 5’636’481 Schweizer sind Eingebürgerte Ausländer, wie sehen die Zahlen aus wenn man die Tatsächliche Herkunft berücksichtigt, bei so vielen Einbürgerungen in den letzten Jahrzehnten ist die Frage sehr relevant?

    Wie sieht das Verhältnis bei schwereren Verbrechen zwischen Schweizer und Ausländer aus?

    Wie ist der Unterschied zwischen Ausländern (Eingebürgerte) und Schweizer die im CH-Gefängnis sitzen?

    Wie viele Schweizer begehen im Ausland Straftaten?

    Wie viele Schweizer sitzen im Ausland Gefängnis?

    Wie viele Schweizer wurden wegen Verbrechen aus dem Ausland ausgeschafft?

    Allgemeiner Vergleich: Kriminalität 70er-Jahre -…

  15. Gottfried Gafner sagt:

    Statistik hin oder her, ich bin kein Fremdenhasser und habe viele Freunde aus dem Ausland, doch die Straftäter der Schweizer egal ob Kriminelle oder Autoraser, heissen die Schweizer Zimmermann, Huber oder?? Interessant ist doch dass viele ehrliche Eingebürgerte mit nicht bekannten Namen dies bestätigen. Dies Stimmt mich Tag für Tag je länger desto mehr Nachdenklich!

  16. Anna sagt:

    Fakt ist auch: Männer sind krimineller als Frauen….Das ist in der Tat sogar ein beserer Marker für Kriminalität als ‘Ausländer’…. Schaffen wir jetzt deswegen alle Männer aus?!

    • Owu Kibeglu Oud sagt:

      Keine Sorge, es werden weder alle Männer, noch alle Ausländer ausgeschafft.

    • Richard Müller sagt:

      Fakt ist auch: Frauen werden nachweisbar für vergleichbare Straftaten weniger oder gar nicht bestraft. Auch Gewalt von Frauen gegen Männer (oder auch gegen Kinder/Frauen) wird selten bis gar nicht strafrechtlich verfolgt. Das geschlechtsspezifische Racial Profiling ist hier ein grosses Thema.

    • Ruedi sagt:

      Fakt ist auch: Das wir wegen Eva aus dem Paradies geworfen wurden – steht Im Buch der Bücher!

      Fakt ist auch: Das alle Männer eine Mutter haben – bezüglich Erziehung und Sozialisierung der Männer!

  17. P. Gutjahr sagt:

    Unmenschlich und wie so oft keine Lösung bzw nicht fertig gedacht. Nur weil die Schweiz einen kriminellen Ausländer ausschaffen möchte, heisst das noch lange nicht dass das “Empfängerland” den Auszuschaffenden aufnimmt. Es benötigt pro Land ein Abkommen. Schade denken derzeit viele Menschen nur kurzsichtig.

    • Robin Weiler sagt:

      Wenn ein Ausländer eine schwere Straftat begangen hat (oder mehrere) und er nicht ausgeschafft werden kann, dann soll man ihn also einfach wieder freilassen, ist das für Sie zu Ende gedacht?
      Zudem wird längst nicht jedes Verbrechen aufgeklärt… was bedeutet nun dies?

      • Arno Hauser sagt:

        @Weiler. Was Sie hier offenbar als “nicht zu Ende gedacht” bezeichnen, ist der Grundsatz eines Rechtstaats: Wenn eine Person gegen dessen Regeln handelt, so wird dieses Verhalten nach den Gesetzen bestraft. Männlein wie Weiblein, Blondine wie Schwarzhaarige, Muslim wie Christ, Schweizer wie Eingebürgerter wie Ausländer. Die Dauer/Höhe der Strafe sollte sich nicht unterscheiden und gleichermassen auch nicht, was nach Ablauf der Strafe/der Zahlung geschieht.

  18. P. Waldner sagt:

    Das Geschrei um kriminelle Ausländer der SVP ist doch nur Vorwand: Der SVP geht es einfach darum, die Habenden in diesem Land (Ausländer oder Schweizer) vor den sozial Schwachen (Ausländern oder Schweizern) zu “schützen”.
    Das lässt sich besten daran erkennen, dass die SVP kein Problem mit der Vorzugsbehandlung gutbetuchten Ausländern (Pauschalbesteuerung) hat, selbst wenn diese nicht integrationswillig sind (Kt. Zug). Dafür ist der SVP dann jeder Franken zu schade im Bereich Sozialhilfe, IV, etc., wo man auf dem Buckel der Armen (auch Schweizern) zu sparen hat.

    • Kaspar Arnold sagt:

      Schön auf den Punkt gebracht.
      Wir sollten alle viel mehr übber Vermögensverhältnisse sprechen, und dabei etwas ehrlicher und realistischer sein in der Selbsteinschätzung. Know on which side you are…

  19. Horst Berchtold sagt:

    Gemäss BFS komme ich im 2014 auf 1998k Ausländer und nicht 1870k wie im 2012? Würde man zudem die Zahl auf die gleichen Bevölkerungsanzahl extrapolieren, käme man auf rund 10% ausländische Straftäter anstatt der 2.2% oder 0.2% der Schweizer anstatt der 0.7%. Betrachtungen werden erst dann interessant, wenn man pro Herkunftsland, Status die Trends über die letzten Jahre betrachtet werden. Hier sieht man steigende Zahlen bei allen Straftaten (Schweizer und Ausländer, ausser 2014), wobei die Asylsuchenden am wenigsten Straftaten begingen. Die Straftäter aus Deutschland entwickeln sich ähnlich, wie die der Schweizer, während jedoch andere Länder mehr Straftäter aufweisen.

    • Claudio Hammer sagt:

      Berchthold: Die 1870k sind ohne die 10-jährigen und jünger – genau lesen müsse man können.
      .
      Aber wie Sie die 2.2% (effektiv sind es ja nur 1.3% in Bezug auf die hier ständig wohnhafte Bevölkerung – steht auch oben fett) dann mittels ihrer magischen Extrapolation auf 10% anschwellen lassen und die guten Schweizer von 0.7% auf 0.2% entkriminalisieren— das würde ich doch zu gerne mal in mathematischen Einzelschritten sehen!
      .
      Falls Sie das mathematisch beweisen können, dann ist Ihnen vermutlich ein Posten als Chefredakteur des SVP Extrablattes sicher und vermutlich auch Dr. Blocher würde Sie noch als Consultant sofort einstellen

      • Maria Felder sagt:

        Ich bezweifle, dass es auch nur eine Handvoll Leute gibt, die sich das Extrablatt ernsthaft durchlesen_und_ gleichzeitig den Anspruch haben, die Rechnung hinter den sich darin befindenden Zahlen und Statistiken tatsächlich nachzuvollziehen oder auf Glaubwürdigkeit zu prüfen…. Insofern wäre so eine Stellenbesetzung Verschwendung von qualifizierten (schweizer!) Arbeitskräften.

  20. stats sagt:

    Wenn ca. 1.1% der Bevölkerung in der Schweiz einer Straftat gemäss Strafgesetzbuch beschuldigt worden war dann hat die Schweiz aber verdammt viele nette Menschen so dass man Nachts ruhig (weiter)schlafen kann denn im Ausland sehen Statistiken anders aus. Somit alles tip top würde ich behaupten.

  21. Benni Aschwanden sagt:

    Das Problem beim Interpretieren solcher Zahlen fängt schon bei der Definition an. Was heisst kriminell? Bezogen auf die Silvesterereignisse: Ist ein anzüglicher Spruch unter der Gürtellinie schon kriminell? Oder ist unaufgefordertes Anfassen kriminell? Oder nur Anfassen an bestimmten Stellen? Oder erst die versuchte oder die vollzogene Vergewaltigung? Genau da liegt das Problem, nämlich das Auge des Betrachters. Für die Männer waren das keine kriminellen Taten, höchstens Lausbubenstreiche. Für einige Frauen dürfte schon das Sich-nähern Fremder in Richtung krimineller Akt gehen. Und genau deshalb wird es in dieser Affäre kaum Bestrafungen oder Ausweisungen geben, trotz viel Wind und Trara.

    • Benni Aschwanden sagt:

      Und deshalb werden solche “leichteren” Vergehen auch nicht in den Statistiken auftauchen, selbst wenn sie oft vorkommen und für die Betroffenen schwerwiegend sind. Schlechtes respektloses Benehmen fliesst in keine Statistik ein.

    • Enzo Coloni sagt:

      Ich bin ein Mann und finde die von Ihnen beschriebenen Delikte allesamt kriminell. Egal wer sie begeht. Werden sie aber von Menschen aus archaischen, patriarchalischen, frauenfeindlichen Kulturen begangen (mit Religion hat es ja gemäss aktueller Lesart nichts zu tun), können, nein, müssen wir handeln. Und nicht mit Kürsli und Gschpürschmi-Veranstaltungen, sondern mit der harten Hand des Gesetzes. Macht mich diese Meinung zum Unmenschen? Bitteschön.

      • Benni Aschwanden sagt:

        Völlig Ihrer Meinung. Eine andere Sprache verstehen solche Leute auch nicht. Benimm-Kurse? Nachhilfe-Flyer?? Dürfte selbst bei den Betroffenen nur Lachkrämpfe und Kopfschütteln auslösen. Etwas Gutes hatten die Ereignisse an Silvester zumindest: Vielen Bürgern sind schon früh die Augen aufgegangen ob der möglichen Tragweite der grenzenlosen (wortwörtlich!) Naivität und Gutgläubigkeit der mitteleuropäischen Gesellschaft, und der längerfristig zu erwartenden weiteren Konsequenzen, die noch kommen werden infolge dieser Invasion durch Volksmassen, die einfach nicht hierher passen.

  22. Tom sagt:

    Ich bin deutscher Arzt, lebe seit 10 Jahren hier, war nie Arbeitslos, habe keine Schulden und tue keiner Menschenseele etwas!
    Ich musste vor 4 Jahren den Führerschein abgeben, da ich geblitzt wurde! ( 60 ausserorts, gemessen 90) ich dachte dort ist 80 erlaubt! So wenn die Initiative angenommen wird, und mir passiert etwas ähnliches nochmal dann werde ich abgeschoben???
    Das Problem sind doch die kriminaltouristen, die gar nicht hier leben, denen geht’s am Arsch vorbei!
    Ich kenne viele bei denen solche Straftaten zur Ausschaffung führen würden, wirklich absolute Topbürger mit Anstand und Erziehung ohne jegliche Kriminelle Energie!
    Diese Initiative ist einfach nur dumm!

    • robi sagt:

      wegen einer solchen verkehrsübertretung werden sie ganz bestimmt nicht ausgeschafft. es würde sich lohnen, den initiativtext durch zu lesen.

      • Max Moritz sagt:

        Bingo, Robi! Wer den Initiativtext liest, erkennt, dass genau wegen einer solchen Verkehrsgesetzübertretung die automatische Ausschaffung erfolgen würde: Gut erkannt!

      • Oliver sagt:

        Leider falsch, Robi. Er würde… Zwei solche Vergehen innerhalb von 10 Jahren führen zur automatischen Ausschaffung.Und kein Richter hätte die Möglichkeit zu entscheiden, ob das verhältnismässig ist oder nicht Es würde sich also eher für Sie lohnen, den Initiativtext durchzulesen.

        • Christian Weiss sagt:

          Das ist natürlich ein schönes Beispiel. Dass inzwischen schon einfache Geschwindigkeitsübertretungen über 30 km/h ausserorts im Strafregister eingetragen werden, haben wir nicht der SVP, sondern der damaligen linken Mehrheit in Parlament, der linkslastigen Bundesbehörde und dem linken Bundesrat Leuenberger zu verdanken.

          Diejenigen, die gegen die Durchsetzungsinitiative wettern, weil sie angeblich keine Einzelfallbetrachtung mehr zulasse, sollten sich dieses Strassenverkehrsgesetz sehr genau anschauen: Wer mit 200 km/h auf der Autobahn erwischt wird, geht zwingend ein Jahr ins Gefängnis, unabhängig davon, ob eine Gefährdung von Drittpersonen vorlag.

          • Tom sagt:

            Wenn die Initiative angekommen wird werden alle Ausländer, egal woher, nach 2 Strafregistereinträgen abgeschoben! Ich kenne über 10 Ärzte und Krankenschwestern bei denen das 2015 zugetroffen hätte! Und das sind nur die von denen ich es weiss! Daher, viel Spass allen, die für die Initiative stimmen, schonmal viel Spass beim warten im Krankenhaus!!!

          • Tom sagt:

            Der Grundgedanke kriminelle Ausländer auszuschaffen ist gut! Nur es muss jeder einzelne Fall angeschaut werden und das ist nach der Initiative nicht der Fall!

          • Christian Weiss sagt:

            Dass die Durchsetzungsinitiative zu weit geht, bestreite ich gar nicht. Aber zwei Strafregistereinträge allein reichen noch nicht. Auf ein bereits begangenes Delikt muss eines aus dem Initiativkatalog kommen wie qualifizierter Diebstahl oder Körperverletzung. Zwei mal rasen reicht da eben nicht.

          • Peter Zigg sagt:

            @ Tom
            Die meisten Leute hätten kein Problem damit, dass die einzelne Straftat angeschaut würde. Die geplante Härtefallklausel wurde aber nicht geschaffen, um die einzelne Straftat anzuschauen, sondern um die Lebensverhältnisse des Täters zu analysieren. Vereinfacht gesagt, sobald ein ausländischer Straftäter Kinder in der Schweiz hat, oder 20 Jahre alt ist, aber schon seit 6 Jahren in der Schweiz wäre er ein Härtefall. Eine solche Klausel würde Tür und Tor öffnen zur Tränendrüsendrückerei in jedem einzelnen Fall. Sprich: Raub, aber Kinder in der CH = Keine Ausschaffung. Deshalb wollen die Leute keine Einzelfallbeurteilung.

          • Stefan Schweizer sagt:

            Dann sind Geschwindigkeitsübertretungen also keine strafbare Handlung solange man nicht jemanden totfährt?
            Auch wenn ich besoffen rumfahre und ich niemanden überfahre?
            Wenn ich Drogen konsumiere und niemanden überfalle zum an Geld zu kommen?
            Es ist auch kein Verbrechen eine Kalaschnikow zu besitzen wenn ich niemanden erschiesse?

            Sind jetzt Gesetze da um sie zu ignorieren oder um sich daran zu halten?
            Was ist wenn ein ausländischer Raser mit 200 auf der Autobahn ein Rennen macht…. Weiterfahren lassen?
            Ach so dann natürlich nicht…oder?

  23. Claude sagt:

    Ich nur noch entsetzt! Dass im 21. Jahrhundert die Gesellschaft diskutiert, ob Verbrechen von einer Volksgruppe begangen, schlecht sind aber jene von einer anderen weniger schlecht sind. Das ist einfach unerhört. Schon die Ausschaffungsinitiative war ein absoluter Fehlgriff. Nun wird noch eins draufgesetzt. Das ganze erinnert mich an die Zeit im 3. Reich, einfach erbärmlich.

    • Olaf sagt:

      Ein wenig plump, dein Entsetzen! Ich bin entsetzt über die DI und die politische Hetze. Aber eine Diskussion sollte immer berechtigt sein, vor allem wenn sie so viele Menschen beschäftigt. Dies zu negieren, spielt genau den Hetzern in die Hände.

  24. B. Kerzenmacher sagt:

    “Aber die Statistik sagt halt nur, was sie misst. Die Realität ist komplexer”
    Nein, die Realität ist eben nicht komplexer. Denn kein einziger Migrant ist gezwungen in der CH kriminell zu werden.

    • Lucien Michel sagt:

      Die Realität ist sogar noch einfacher, denn auch kein Schweizer ist gezwungen hier kriminell zu werden.

      • R. Raschle sagt:

        Danke, danke, danke Herr Michel! Schweizer wären vor allem auch verpflichtet, wenigstens ein Minimum zu wissen und elementarste gedankliche Überlegungen zu machen.
        Diese aggressive, primitive Vorurteilshaftigkeit eines offensichtlich beträchtlichen Teil unserer Schweizer Bevölkerung ist erschreckend und beschämend. Es handelt sich um eine leider gesellschaftlich nicht geahndete Verfehlung, die ans Kriminelle grenzt, die sich aber jeder Schweizer mit einem Pass ungestraft leisten kann.

      • Christian Weiss sagt:

        Natürlich ist kein Schweizer gezwungen, hier kriminell zu werden. Und wenn wir ein Land finden würden, dass uns unsere kriminellen Bürger abnehmen würde, dann würde ich der Ausschaffung solcher Personen begeistert zustimmen.
        In der Realität wird man sich aber nur auf Eines einigen können: Die Herkunftsstaaten nehmen ihre Kriminellen, die sich in ihrem Gastland nicht aufzuführen wussten, wieder zurück – die Schweiz auch. (Ob die Durchsetzungsinitiative das richtige Instrument dafür ist, steht wieder auf einem anderen Blatt.)

    • Monique Schweizer sagt:

      Auch kein strammer Eidgenoss ist gezwungen kriminell zu werden in der Schweiz — aber das passiert eben doch immer noch ganz häufig!
      .
      Obs eben doch in der Natur gewisser Menschen liegt — unabhängig vom Pass…
      .
      Ubrigens in ausländischen Gefängnissen dürften auch noch einige Schweizer im Null-Sterne-Knast ihr Leben dahinfristen

  25. gabi bossert sagt:

    Seit Jahren wird politisch propagiert, dass es eine ungewollte Gesellschaft gibt und eine die in ihrer Heimat damit nichts zutun haben will. Die 2- Klassengesellschaft wird nun am 28. Februar 2016 vielleicht oder höchstwahrscheinlich von einer Souveräns Mehrheit bestätigt. Menschen, die sich minderwertig empfinden, geraten unwillkürlich in ganz bizarrere Kreise, als Die, welche sie seit Jahren bereits zu jagen drohen. Dennoch sind die kriminellen Auffälligkeiten immer noch in einem respektablen Verhältnis, obwohl die Auffangnetze verschieden konstruiert sind. Tagtäglich leiden eine Mehrheit an fremden Wohlstandshelfern in unserem Land, weil sie pauschalisiert in Misskredit fallen.

  26. Carmey Bruderer sagt:

    Hier noch weitere Zahlen !
    Bei 6884 Insassen (BFS vom 10.11.2015), und kosten von Fr. 700.- im Schnitt (mit allen Massnahmen, Psychologen, Sozialarbeiter, Begleiter, Krankenkasse, usw.) pro Tag und Häftling kommen wir auf eine Jahres Auslage von Fr. 1’758’862’000.- … eine Milliarde und 759 Millionen. Nicht schlecht, das Geld wäre jedoch in unsere Schulen besser Investiert, so ist es doch leider für die “Katz” ….

    • Monique Schweizer sagt:

      Bruderer: Sie übertreiben: 2013 war mit 7072 Strafgefanenen von einem Betrag von 1 Milliarde ausgegangen worden auf Anfrage von Natalie Rickli im Nationalrat— und jetzt sollen es mit weniger Häftlingen 1.75 Mrd sein…. dünkt mich doch etwas gar viel Kostensteigerung innert nur 2 Jahren.

      • Carmey Bruderer sagt:

        Monique Schweizer, … auch wenn es nur eine Milliarde sein sollte ist es immer noch verschwendetes Geld, denn was bleibt uns davon nachdem die Leute das Gefängnis verlassen haben ? Etliche Sozialhilfe Empfänger denn ein normaler Job bekommen bestimmt nicht mehr alle. Also entstehen uns neue Folgekosten.
        Ausserdem wiederholt sich die Auslage von 1 Milliarde jährlich. In 20 Jahre hat der Schweizer Steuerzahler 20 bis 30 Milliarden “verjubelt” in etwas was nicht nachhaltig ist.
        Lieber eine neue Gotthard Röhre bauen, da bleibt wenigstens etwas danach.

        • Zock sagt:

          Bruderer, Sie tischen irgendwelche Phantasie-Zahlen auf die Sie sich wohl aus den Fingern gesogen haben und die Sie nur aus dem Grund auf 1000.– Franken genau angeben um damit den Anschein der Seriosität zu erwecken.
          Wenn Ihnen nun deren Fragwürdigkeit vorgehalten wird, wissen Sie nichts besseres als ein “auch wenn es nicht stimmt, was ich behauptet habe, ich habe trotzdem recht!”. Etwas armselig, finden Sie nicht?

          • Carmey Bruderer sagt:

            @ Zock Ein Paar effektive Zahlen.
            Der schweizerische Strafvollzug kostete 2011 993 Mio. CHF.
            Die Kosten der schweizerischen Massnahmen können aber nicht genau beziffert werden, aber die Tagessätze reichen von 250 bis 1250 CHF pro Tag und Insasse. Die Kosten sind demnach stark von der Anstalt wie auch von der vorgesehenen Therapie abhängig.
            Daher habe ich für meine berechnung ein mittelwert von CHF 700.- angenommen.
            Nicht abzustreiten ist aber der Fakt dass jeder Franken der da vergeudet wird unnötig wäre wenn die Gesellschaft sich anständieger verhalten würde…
            Ja es ist eine illusion den Menschen bekehren zu wollen , aber zumindest eine halbierung der Kosten ist anzustreben.

    • Claude sagt:

      Super Idee. Am 29. 2. 2016 können wir alle Gefängnisse schließen und Polizisten, Richter, Staatsanwälte entlassen. Schliesslich sind dann nur noch die braven Schweizer hier. Da werden sich die Schulen aber riesig über den Zustupf freuen..

      • Oliver sagt:

        Falsch, denn jeder Straftäter verbüsst erst mal seine Strafe hier, bevor er ausgeschafft wird.

      • Carmey Bruderer sagt:

        Claude … ja und was wäre so schlimm dabei ?
        Klar ist es illusorisch so etwas zu erwarten. Ich wollte damit nur verdeutlichen was für enorme Ressourcen hier vergeudet werden wegen ein Paar Böse Jungs.

  27. Dorothée sagt:

    Die DI ist wohl das kleinere Übel vom Übel. Die die Pech haben kosten nichts und sind wohl weniger. Es gibt keine Zahlen in Bezug auf wie viele Straftäter zusätzlich noch von der Soz leben, seit wann, über wie viele Jahre? Welche Familiesituation sie aufgebaut haben. Wie viel nur in dieser Gruppe die Psychotherapien kosten. Da spielt Geld keine Rolle. Wir bezahlen über 30 % von unserem BIP nur für die soziale Sicherheit. Es gibt viele alte Menschen die gekrampft haben und sehr bescheiden leben. Wir haben Menschen in der CH die seit ihrem Ankommen von der Soz leben. Je schneller wir die los werden, desto besser.. Kinder sind inzwischen die grösste Gruppe in der Soz. Genug gekuschelt.

    • Monique Schweizer sagt:

      Ob die DSI dann das kleinere Uebel sein wird, wird sich noch herausstellen!
      Denn von den gemäss DSI geschätzten bis zu 10’000 jährlich Auszuschaffenden werden unsere Behörden vermutlich nicht viel mehr als 1500 – 2000 pa schaffen (z:B. weil Staaten wie Marokko, Algerien und andere ihre Kriminellen nicht zurückhaben wollen, andere “verlieren” ihre Papier, andere tauchen unter, im Heimatland hats Krieg etc etc etc)
      .
      Mal schauen ob Sie dann immer noch so happy sind, wenn in 5 Jahren über 30’000 Auszuschaffende in der Schweiz herummarodieren — die haben ja dann eh nichts mehr zu verlieren und können auch dann sorgenlos delinquieren!
      .

    • Sebastian Atan sagt:

      Und jetzt wollen Sie alle Sozialhilfebezüger ausschaffen oder was? Als nächstes sind dann die IV-Bezüger dran, die kosten ja auch nur. Nicht jeder Sozialhilfebezüger ist freiwillig in solch einer Situation, denken Sie doch nur mal an die vielen Alleinerziehenden Mütter und ausgesteuerten Arbeitslosen.

  28. Simon sagt:

    Wer möchte das ausländische Massenmörder und Vergewaltiger ausgeschaft werden, hat leider keine andere Möglichkeit als der Durchsetzungsinitiative zuzustimmen. Der Vorschlag des Parlamentes wird den meisten den Landesverweis ersparen. Dies da es x-Gründe gibt, nach denen man zum Schutze von Massenmördern und Vergewaltigern argumentieren kann, dass dies nicht Verhältnismässig ist.

    • Kadane sagt:

      Mörder und Vergewaltiger werden auch jetzt schon ausgeschafft, mit der Ausschaffungsinitiative sowieso. Sie haben die Initiative nicht verstanden. Bitte nochmals über die Bücher gehen. Danke.

  29. Claudia sagt:

    Offenbar bin ich rechts-propagandistisch beeinflusst, wenn ich (nicht-svp-wählerin) einfach nicht sehe, inwiefern die DI für alle Ausländer ein menschenrechtsfeindliches Problem darstellen soll. Es ist immer noch kein Menschenrecht, kriminell zu werden! Wo bleiben eigentlich die Rechte derjenigen Ausländer, die sich gesetzesgetreu und anständig verhalten? Mit Ihrem ewigen Lamentieren über eine allfällige Benachteiligung Krimineller durch die DI schaden Sie denjenigen, die gesetzestreu und integrationswillig sind!

    • Stefan Gisler sagt:

      Die Menschenrechte nützen allen – auch Ihnen und jeder Schweizerin, jedem Schweizer. Es schützt Sie und mich vor der Willkür der Mehrheit – z.B. beim Recht auf Besitz. So ist es demokratisch falsch, wenn z.B. mittels einer Volksabstimmung in ihrem Dorf, Ihnen von einer Mehrheit das Haus oder ihr ganzer Besitz weggenommen werden kann. Auch ist es ein Menschenrecht, dass sie sich in diesem Blog frei äussern dürfen. Was die SVP anstrebt, ist die Aushöhlung der individuellen Rechte, um dann per “Volksdiktatur” über alle herrschen zu können. Sie behauptet ja jetzt schon, wer nicht wie sie wähle oder abstimme, kein (r)echter Schweizer sei. Wenn eine Partei bestimmt, was Recht ist, dann gute…

      • David Fehlmann sagt:

        @Stefan Gisler – eine Initiative, welche persönliches Eigentum wegnimmt, wäre nicht Verfassungs-rechtlich nicht zulässig und könnte beim Bundesgericht angefochten werden. Der Vergleich hinkt nicht nur deshalb – was ist denn eine Volksdiktatur?! Entweder sagen wir ja zur Demokratie und lassen das Volk das Sagen haben, und akzeptieren die Mehrheitsmeinung der Abstimmenden (kommen Sie mir nicht mit denen die nicht gestimmt haben – selber Schuld wenn man teilnahmslos ist). Eine Diktatur begründet sich genau nicht in freien Wahlen, Ihrer Logik nach wäre dann die Mehrheit nicht ihrem freien Willen gefolgt, sondern erpresst worden. Interessante Verbiegung der Realität.

        • Benjamin Wolf sagt:

          Nein, es gibt in der Schweiz leider kein echtes Verfassungsgericht, auch nicht das Bundesgericht. Initativen verändern direkt die Verfassung, d.h. es gibt keine höhere Instanz, mit denen sie übereinstimmen müssen, solange die Initiative vor der Abstimmung als formal korrekt befunden wurde (Einheit der Materie etc.).
          Und hier liegt genau das Problem: Die DI widerspricht anderen Teilen unserer Verfassung (v.a. die Verhältnismässigkeit) und wird trotzdem darin festgeschrieben, wenn die Mehrheit zustimmt.
          Eine Diktatur kann im übrigen auch aus der “Mehrheitsmeinung” hervorgehen, denn die Mehrheit wird (durch Medien und polit. Werbung) beeinflusst. Ein Bsp für “gewählte” Diktatur gab DE…

        • Anna sagt:

          Herr Fehlmann, falsch in der Schweiz haben wir keine Verfassungsgerichtbarkeit. Was wir aber haben sind internationale Menschenrechtsverträge und die Verfassung.
          Dass jetzt eine neue Verfassungsbestimmung (die Durchsetzungsinititiative) wesentlichen Bestimmungen in Menschenrechtsverträgen und anderen Bestimmungen in der Verfassung widerspricht kümmert die SVP jedoch nicht….

          • Gerda Schuurman sagt:

            Werte Anna: Menschenrechtsverträge sind eben Verträge. Verträge müssen eingehaltenwerden, ansonsten gibt es Consequenzen. Dies gilt auch für kriminelle Ausländer.

    • Fadri Truog sagt:

      claudia; niemand findet kriminelle gut, ob ausländer, schweizer oder secondo (und was sonst noch). aber hier geht es darum, eine deliktenliste in die verfassung zu schreiben und den gerichten ihre kompetenz abzuerkennen!! das ist der erste schritt, unseren rechtsstaat auszuhöhlen. ich bezweifle, dass dies für uns alle gut ist, wenn die gewaltenteilung, die sich sehr bewährt hat, durchlöchert wird!

  30. Herbert Gärber sagt:

    Das Landsleute kriminelle Ausländer ausschaffen wollen ist ja ok. Die DSI ist aber verwerrflich, weil sie die Prüfung im krassen Einzelfall verbieten will. Weil es ganz einfach juristische Situationen im Leben gibt, die ganz und gar nicht gewollt, gerecht oder sinvoll sind. Z.B. Imigtaten in 3ter Generation, die sich 2 mal eine Bagatell zu schulden kommen liessen und nun das Land verlassen müssen. Das ist schlicht und einfach nicht mit der Menschenrechts Konvention zu vereinbaren. Desshalb ist die DSI ein Angriff auf diese Konvention! Das ist das verstekt perfide an der Sache und desshalb ist sie ohne wenn und aber abzulehnen. Das hat mit dem ganzen Statistikkram etc. nicht viel zu tun.

    • Lucky Lutscher sagt:

      Na ja, die hätten halt Schweizer werden müssen, in 3er Generation. – Aber da wären ja neben für den Einzelnen vernachlässigbaren Rechten wie dem Stimm- und Wahlrecht eben für jeden spürbare Pflichten wie der Militärdienst dazugekommen.

      • Lorenz Hügli sagt:

        Dann gibt es auch noch Gemeinden, welche einem ETH-Professor nach 39 Jahren wegen angeblicher nicht Integration, er kann nicht alle 6 ‘Untergemeinden’ aufzählen’, die Einbürgerung verweigern oder in anderen Gemeinden heisst es auch noch nicht richtig intergriert nur weil sein Namde mit -ic endet.

  31. Gerold Meier sagt:

    Zur Dunkelziffer seien zwei Beispiele angeführt, unter Verzicht auf Nennung von Hautfarbe und Herkunftsrichtung.
    Die Kriminalstatistik wird dadurch verfälscht, dass z.B. bei einer Anzeige wegen Körperverletzng am Bahnhof Wetztikon abends 10 Erwachsene der Sippe abends vor der Haustür stehen, und unter Drohung mit Messern zum Rückzug auffordern. Oder wenn jemand von einem Asylbewerber bei der abendlichen Heimkehr belästigt und verfolgt wird, und es dann heisst, dafür gebe es keinen Paragraphen. Die Asylorganisation versteckte den Täter in einem anderen Heim (er sei halt etwas ungestüm) , und dem Opfer wurde die Anschaffung eines Autos empfohlen. Solche Fälle entmutigen andere von Anzeigen.

    • Martin Müller sagt:

      Die Statistik wird auch verfälscht durch hunderte Schweizer “Fussballfans” die Züge auseinandernehmen, sich prügeln und normalen denkende Menschen vom Besuch eines Fussballspiels abhalten.
      Wie gehen diese in die Statistik ein????

      • Gerold Meier sagt:

        Zu fast allem und jedem gibt es Gegenbeispiele: So sind die übelsten Fussball-Ultras Secondos. Bei der Fussball-EM winkte ein dunklerhäutiger Kontrolleur Fan in die 1. Klasse, wo bereits eine Kontrolleurin für Ordnung sorgen wollte. Die offizeille Politik wischt diese Dinge unter dem Titel “Willkommenskultur” und “Multiklutitoleranz unter den Teppich.

  32. C_Cello sagt:

    Diese Zahlen belegen dass 25% Ausländer 3x mehr Straftaten verüben als 75% Schweizer?! Kein Wunder sind 7 von 10 inhaftierten Ausländer.

    • Monique Schweizer sagt:

      Falsch — von den 25% Ausländern mit festem Wohsitz delinquieren 1.3% bei den Schweizern sinds 0.7% – also nicht mal zweimal soviel.
      .
      Wie wollen Sie denn die einiges komplexere DSI richtig verstehen können, wenn Sie nicht mal in der Lage sind eine einfach Statistik richtig zu interpretieren?

    • Reto sagt:

      Mein gottt, ein Ausländer hätte das mindestens Verstanden!

    • Oleg Hauser sagt:

      Hallo?!! Wir reden über Prozente, eine Verhältniszahl. Ich weiss nicht wie man auf solch abstrusen Schlüsse kommt wie sie hier.

    • jan sagt:

      ähm
      Ausländer: 2.2% von 1.86 Millionen = 40920 Straftäter
      Schweizer: 0.7% von ca. 8Millionen-1.86Mio = 429800 Straftäter

      • Nicole sagt:

        @jan
        Haben sie oben richtig mitgelesen?
        Da wurden die die Zahlen schon genannt:
        Die Schweiz zählt so 1’859’948 Ausländer und 5’636’481 Schweizer. Diese Referenzbevölkerung setzten wir ins Verhältnis zur polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Diese weist für das Jahr 2014 exakt 41’582 beschuldigte ausländische Straftäter und 37’487 Schweizer aus.

        • i sag wis is sagt:

          Vereinfacht gesagt und ohne drumrum geschwätz:

          25% der Bevölkerung verübt 55% der straftaten…! In den Gefängnissen ist das Verhältnis noch krasser. dort kommen auf einen schweizer 20 ausländer!

          • Lorenz Hügli sagt:

            . bfs.admin.ch: Insassen im Straf- und Massnahmenvollzug (inkl. vorz. Strafantritt) SchweizerInnen 1’397, ausländische Wohnbevölkerung 950, Kriminaltouristen 1’329.

            (950 + 1329) / 19 = 1397?
            Ich rechne dass auf einen Schweizer Gefängnisinsassen 1.7 ausländische Gefängnisinsassen, Krinaltouristen eingeschlsossen, kommen. Sie haben ja fast richtig gerechnet, einfach eine Null zuviel; Gratulation.

            Meine Zahlen sind amtlich; woher stammen Ihre?

          • Christian Weiss sagt:

            Diese Aussage ist nun aber völlig falsch. Wenn schon: 2,2% von 25% verüben 55% der Straftaten. 97,8% dieser 25% sind unbescholten.
            Und wenn Sie jetzt noch behaupten, die anderen 75% verübten 45% der Straftaten, nehme ich es persönlich. Ich gehöre zu diesen 75% und habe einen Strafregisterauszug so weiss wie frisch gefallener Schnee.

      • Monique Schweizer sagt:

        Den Ausländern müsste man zuerst mal alle Besucher, Sans Papiers und sonstige nicht registrierte Ausländer der Schweiz zuaddieren — Touristen, Kriminaltouristen, Geschäftsleute, Grenzgänger etc etc da kämen dann zu den 1.86 Mio in der CH lebenden Ausländern noch sicher 3 Mio dazu und wenn man dann die rund 41’000 durch Ausländer begangene Strattaten in % zu geschätzten 5 Mio stellt, dann sind die Straftaten der Ausländer mit 0.8% in etwa auf dem Niveau der Schweizer!

    • Lorenz Hügli sagt:

      . bfs.admin.ch: Insassen im Straf- und Massnahmenvollzug (inkl. vorz. Strafantritt) SchweizerInnen 1’397, ausländische Wohnbevölkerung 950, Kriminaltouristen 1’329.

      (950 + 1329) / 9 = 1397?
      Ich rechne dass auf einen Schweizer Gefängnisinsasse 1.7 ausländische Gefängnisinsassen Krinaltouristen eingeschlsossen koommen.

      Meine Zahlen sind amtlich; woher stammen Ihre?

  33. Kain Linker sagt:

    Warunm wird nie über die Herkunft im Strafvollzug recherchiert ?
    Im Strafvollzug beträgt das Verhältnis Ausländer/Schweizer ca. 5 zu 1 !

    Recherchen über die Herkunft wären auch noch aufschlussreich, es würde aufzeigen,
    dass wir die letzte Flüchtlinswelle aus dem Balkan immer noch nicht bewältigt haben,

    • Marcel Schmid sagt:

      @linker.. das Verhältnis aller Inhaftierten (U-Haft + Vollzug ): 26.5% CH zu 73.5% Ausländer also etwa 1 zu 3.. von den 73.5% sind 18.5% Ausländer mit Wohnsitz CH, 36.5% Kriminaltouristen, 12% Asylsuchende und 5% in Ausschaffungs- resp. Auslieferungshaft, 1.5 Übrige! 55% aller schweren Straftäter können und werden also bereits heute ausgeschafft bzw. ausgewiesen, sofern eine Rücknahme möglich und Papiere vorhanden sind!

      @gallati.. ihre “Papierlischweizer-Argumentation” ist einfach nur peinlich.. Und nur zur Info: Nötigung (Art. 181 StGB) ist gemäss DI nicht mal im Wiederholungsfall ein Ausschaffungsgrund!

  34. Marco Gallati sagt:

    Was hier nicht erwähnt wurde ist der Fakt, dass der Anteil der Eingebürgerten nicht erfasst wurde. Man hat jahrelang Menschen eingebürgert, die man nie hätte einbürgern dürfen und heute als Schweizer in der Statistik erscheinen. Es wird hier auch nicht erwähnt, dass bei schweren Gewaltverbrechern wie Mord, schwerer Körperverletzung, Vergewaltigung, Nötigung und Entführung der Anteil der Ausländer zwischen 60% und 80% liegt. Und wie gesagt, das sind nur die geklärten Fälle und die Schweizer mit Migrationshintergrund sind da nicht erfasst. Mein Freund ist seit mehr als zehn Jahren Polizist und hat mir bestätigt, dass höchstens in jedem 10. Fall der Verhaftete ein “Schweizer” Namen hat.

    • Mark Messier sagt:

      Kommen Sie mit Fakten und nicht mit Pseudoprozentsätzen und jemand hat mir erzählt. Mir hat jemand aus dem Bankbereich erzählt dass 99% aller Finanzdelikte von Schweizer begangen wird und es zu keinen Verurteilungen kommt. In etwa solche Behauptungen.

      • Albert Spaggiari sagt:

        Finanzdelikte sind schlimm aber keine Gewaltverbrechen hab ich sagen hören.

        • Dominic sagt:

          Nein, Finanzdelikte sind keine Gewaltverbrechen, aber sie kosten uns sehr viel mehr als die Flüchtlinge. In rechten Kreisen hört man ja oft, was für Kosten die Flüchtlinge uns armen Schweizern aufhalsen; was denen alles bezahlt werde und die armen KMU bekämen nichts. Delikte wie Steuerhinterziehung und Steuerbetrug sind ja nicht mal im Strafenkatalog der DSI. Das macht mich einfach sprachlos!

        • Marcel Schmid sagt:

          @spaggiari.. Stimmt.. aber trotzdem teilweise schwere Straftaten mit massiven Folgen für die Geschädigten! Und einfache Körperverletzung, Raufhandel, Cannabisbesitz und Diebstahl von Nachbars Gartenzwerg sind auch keine Gewaltverbrechen, führen aber bei Zweitstrafe (auch Geldstrafe) innert 10 Jahren trotzdem zur zwingenden Ausschaffung!.. Würde mich schon interessieren, wie Sie diese abstruse Logik von “kriminellen Straftätern” einer Personen erklären, welche mittels Urkundenfälschung, Betrug oder ungetreuer Geschäftsbesorgung um mehrere 10’000 CHF betrogen wurde und der Straftäter selbst bei Haftstrafe und Wiederholung in der CH bleiben darf!

    • Oleg Hauser sagt:

      Jaja, aller Welt Lüge und Schande unterstellen, Zynismus und Phrasendrescherei begehen, aber selber am lautesten ins selbe Horn stossen.

  35. Philipp M. Rittermann sagt:

    ich interpretiere das so. wir haben schon genug mühen und kosten mit den eigenen kriminellen. da sollten wir doch auf die ausländischen verzichten können? Die Durchsetzungsinitiative wird mir immer plausibler. der schweizer hat leider keine lobby bez. rechtssicherheit. auch keine cervelat-prominenz, (welche grösstenteils auf kosten des staates und/oder mit dessen zuschüssen lebt und fleissig geld sammelt – damit das auch so bleibt…).

    • I. Müller sagt:

      Auch wenn die DSI angenommen wird, muss immer noch zuerst die Gefängnisstrafe in der Schweiz abgesessen werden, bevor es zur Ausschaffung kommt. Die Kosten werden also dadurch bestimmt nicht gesenkt, sondern eher noch erhöht, da die Ausschaffungen mit erheblichen Kosten verbunden sind..

      • Oskar Brunner sagt:

        Über den Vollzug von Strafen muss man mit den Herkunftsländern reden!
        Sobald das dort zu einer Einnahmequelle wird, funktioniert das garantiert

    • Lorenz Hügli sagt:

      Sowohl wegen des Gesetzes zur Ausschaffungsinitiative, wie auch wegen der Durchsetzungsinitiative werden wir weniger Kriminelle Ausländer haben, denn die ‘schweren Jungs’ werden schon jetzt nach verbüsssen der Strafe ausgeschafft und auch in Zukunft werden (Schwer-)Verbrecher ihre Haft in der Schweiz absitzen, Herr Rittermann, oder wünschen Sie sich, dass ein Kriminaltourist sein Unwesen bereits wieder in der Schweiz treiben kann, wenn er in der Schweiz noch sitzen müsste? Wer gibt Ihnen die Garantie, dass jeder im Heimatland seine im Ausland erhaltene Strafe auch verbüssen muss?
      Und wenn wir dank DSI jährlich noch einige Tausend ‘Kriminelle’ ausschaffen müssen, steigt der Aufwand noch.

  36. Hans Müller sagt:

    1. Ist das pro Jahr und nicht gesamthaft. 2. Ist die Quote der kriminellen Ausländer 3x höher als die Quote der Schweizer, obwohl die Quote der Schweizer auch noch solche mit Migrationshintergrund umfasst (die werden ja nicht nach ihrem ursprünglichen Land oder als Eingebürgerte gezählt). 3. Umfasst diese Statistik sämtliche Straftaten und unterscheidet nicht zwischen schwerer Gewaltkriminalität und dem Rest. 4. Ist nicht nur die Kriminaliätsquote der Ausländer höher, sie tragen auch weniger zum Steueraufkommen bei und sind überdies häufiger und länger sozialhilfeabhängig. Die Rechnung geht längst nicht mehr auf, sonst würde ja die Sozialindustrie nicht dermassen florieren.

  37. ghostrider sagt:

    Ich habe da mal eine Frage?!
    Wenn die Ausländerinnen tatsächlich so lieb und nett sind, WARUM haben denn alle so viel Angst vor der Initiative der SVP?!?!?!
    Gemäss diesem Test müssen sich ja lediglich 2.2% der Ausländerinnen in der Schweiz berechtigte Sorgen machen.
    Ich lebe seit mehr als 40 Jahren als Ausländer in der Schweiz und habe es tatsächlich geschafft, keine grobe Strafftat zu begehen…! Klar ich habe auch schon Park- oder Gesch.-Bussen bezahlt…aber dass ist auch nach der DI noch in Ordnung.
    Von mir aus gesehen, haben nur diejenigen Angst vor der DI, die sich nicht vorstellen können, hier zu leben und ohne Straftat über die Runden zu kommen. Erbärmlich so etwas!!!!

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      sie haben sowas von recht. nur kriminelle müssen sich vor der schweizer rechts-äh-sicherheit fürchten. (und scheinbar die fdp…weil man zweitere gruppe wohl auch noch rekrutieren möchte….). das ist nicht nur erbärmlich, das ist tragisch.

    • Anton Keller sagt:

      Es müssten sich noch viel weniger als die 2.2% der AusländerInnen Angst haben, denn bei vielen Straftaten erfolgt die Ausschaffung nur wenn man schon Straftaten begangen hat, also Wiederholungstäter ist.

      • Lorenz Hügli sagt:

        Doppelt falsch Herr Keller!
        1. Handelt es sich nicht um Wiederholungstäter, denn das 2. Delikt kann irgendein (nach strafrechtlicher Definition) Bagatellfall sein, der nicht im ‘DSI-Katalog’ ist, z.B. in einer 30Zone mit 50 erwischt.
        2. Wird jeder Auskände, jede Ausländerin neu wegen kleinster Unregelmässigkeiten wegen ‘Sozialmissbrauch’ schon als Ersttäter für 10 Jahre ausgewiesen. Dazu gehört z.B. den Lohn von Schwarzarbeit nicht der AHV zu melden (den ganzen Lohn auf der Steuererklärung ‘vergessen’ ist ‘Ehrensache’)

    • Fadri Truog sagt:

      Was Angst macht ist, dass bewährte rechtsstaatliche Prinzipien demontiert werden (Gewaltenteilung)!
      Zudem: warum ist Steuerbetrug nicht auf der deliktliste aufgeführt ? (Wurde bewusst gestrichen!) ist ein reicher Ausländer, der uns um hunderttausend Fr. betrügt ein besserer kriminelle Ausländer?
      Die DSI stinkt zum Himmel!
      Darum NEIN!

    • Oleg Hauser sagt:

      DSI ist eine weitere Schandtat am Rechtsstaat und der Bevölkerung!

      • David Fehlmann sagt:

        So ein Saich – es handelt sich hier um Demokratie. Die Ignoranz und Bevormundung durch die Rechtsgelehrten der Bedürfnisse des Volkes wegen habe wir es mit solchen Abstimmungen zu tun. Es steht NIEMANDEM zu, sich über einen demokratischen gefassten Entschluss hinwegzusetzen oder zu kritisieren. Solche Aktionen sind nämlich nichts anderes als eine Schandtat am Rechtsstaat und der Bevölkerung. Mir passen viele Entscheidungen welche das Volk fällt auch nicht, aber als demokratische denkenden Bürger akzeptiere ich sie. Das würde Ihnen Herr Hauser auch gut stehen.

        • Zock sagt:

          Tun Sie doch nicht so anmassend. Natürlich muss man sich (manchmal) auch über demokratisch gefasste Entschlüsse hinwegsetzen. Können Sie sich an den Sommerzeit-Schildbürgerstreich des Souveräns erinnern? Wie lange hatte der Bestand?

          Es ist theoretisch denkbar, dass die SVP dereinst eine “2+2=5” Initiative einreicht (Mehr für Jeden!), nur zum zeigen, dass sie alles kann. Sie Herr Fehlmann, würden das mit der Begründung “keine Bevormundung durch die Mathematiker” wohl auch noch unterstützen. Und nach dem Sieg motzten Sie über die restliche Welt, die bei “2+2=4” bleibt: “Die nehmen unsere Demokratie nicht ernst, diese arroganten und ignoranten Bevormunder !”.

          Problem gesehen?

    • Reto sagt:

      Dies würde voraussetzen das die SVP mit gesundem Menschenverstand unterscheiden könnte wer zu den 2.2% gehört. Obwohl sie schon seit 40 Jahren hier leben haben sie noch nicht begriffen das die Schweizer Bevölkerung nicht nach der Mentalität “Wenn du nicht zu verbergen hast dann musst du auch keine Angst haben” lebt sondern die Freiheit und Selbstentscheidung über solche dinge bewusst bevorzugt. Wir sind keine Cowboys und auch keine Texaner. Punkt.

  38. Heinz Binggeli sagt:

    Also dann ist die Durchsetzungs Initiative gar nicht so schlimm, es sind nur wenige betroffen!
    Kann man ganz klar ein JA in die Urne legen!!!!

    • Hans Müller sagt:

      Stimmt. Die SVP steht ja bekanntlich auf einen sinnlos aufgeblähten Staatsapparat.

    • Rolf Zach sagt:

      Auch ich bin nicht für islamische Flüchtlinge, die in der Regel nicht zu denjenigen gehören, die in diesen Ländern politisch verfolgt werden, die aber unter der wirtschaftlichen Miesere und den kriegerischen Ereignissen dort leiden, wie in jedem Krieg, wobei es islamische und afrikanische Länder sind, die nicht wie Jugoslawien zu Europa gehören, ein sehr wichtiger Unterschied. Bei der Durchsetzungsinitiative geht es nicht um die kriminellen Ausländer und deren Abwehr, sondern um den Staatsaufbau in der Schweiz. Mit dieser Initiative will die SVP mit dem Begriff Volkssouveränität ihre Macht ausbauen. Das Parlament kann die dritte Gewalt auf den Misthaufen werfen.

    • Fadri Truog sagt:

      Es betrifft leider uns alle, denn die Initiative greift unsere Verfassung an und demontiert die Gewaltenteilung! Das können wir unmöglich wollen! Ausländische Straftäter gehören hart bestraft (wie auch Schweizer), die Initiative ist aber fatal! Bitte alle gründlich informieren (LESEN!) vor der Abstimmung!

  39. Seiler sagt:

    Wenn man die Schweizer Steuerbetrüger mitrechnet, sieht das Resultat wohl ganz anders aus. Und ja ich rede auch von denen die Steuern dort optimieren, wo der bürgerliche Gesetzgeber Grauzonen eingerichtet hat.

    • adrian jencik sagt:

      Dem Kaiser, des Kaisers. Steuerbetrug gibt es relativ selten, Grauzonen gibt es keine. Entweder es ist legal oder nicht. Jammer tun vor allem jene, die kaum Steuern zahlen.

      • I. Müller sagt:

        Steuerbetrug gibt es relativ selten? Genaue Zahlen bitte!

      • Armando Bond sagt:

        Da sind Sie wohl nicht ganz richtig informiert.

        Gemäss Schätzungen werden in Deutschland zwischen 60 – 100 Milliarden Euro Steuergelder hinterzogen. Bei ingesamt 670 Milliarden Euro Steuereinnahmen.

        Die Schweiz steht bei ca. 210 Milliarden Einnahmen Staat. Klar ist die Zahl, der Personen die Steuern bezahlen prozentual höher ist als in Deutschland, aber dennoch können Sie selber ausrechnen wie viele Milliarden das etwa sind. Also bitte etwas leiser.

      • Sebastian Atan sagt:

        Da muss ich Ihnen Recht geben adrian jencik. Steuerbetrug ist vielleicht relativ selten in der Schweiz. Aber Steuerhinterziehung und Optimierung(Grauzone) ist ein Volkssport bei den reichen Schweizern. Nicht umsonst werden jährlich Milliarden von Sfr. mit der kleinen Steueramnestie legalisiert (13.5 Mia in 5 Jahren)

    • Kain Linker sagt:

      Auch diese linke Floskel ist falsch!
      Was glauben Sie wie viele ausländische Steuerbetrüger haben ihr Kapital in der Schweiz?
      Glauben Sie immer noch Steuerersparnisse landen unter dem Bettkissen?

  40. Franz Marke sagt:

    Noch eine Frage an die Autoren: Es gibt ja Straftaten, die rein technisch nur von Ausländern begangen werden können, d.h. Verstösse gegen Aufenthaltsbestimmungen. Fairer Weise müsste man das gesondert betrachten und nur die “normale” Kriminalität der Gruppen “Schweizer” und “Ausländer” vergleichen

  41. Philip Bagdasarianz sagt:

    Was mich am meisten erstaunt ist das Resultat der Umfrage der Teilnehmer: sie schätzen die die effektiver Rate zwischen 15 und 25 Mal zu hoch ein! Diese Entfernung der Wahrnehmung von der Realität macht mir auch Sorgen. Denn schlussendlich ist unsere Sicht der Dinge ausschlaggebend dafür, wie ich abstimme. Deshalb gibt es aus meiner Sicht kein Entweder oder, sondern ein ‘und’: Keine Angstmacherei soll uns zu Entscheiden treiben, UND trotzdem ist es unsere Aufgabe, Instrumente zu schaffen, damit die Kriminalität (bei allen Schichten!) abnimmt.

    • Philip Bagdasarianz sagt:

      korrigiere: der Schnitt der Leser schätzt die Rate bei Ausländern 7x zu hoch ein und bei den Schweizern 15x zu hoch. per heute… und bis sie diesen Beitrag gelesen haben wohl 🙂

    • Heinz Walser sagt:

      Der SVP geht es allein um Macht. Blocher strebt schleichend eine Diktatur des Volkes an. Dafür muss er die anderen demokratisch gewählten Kräfte ausschalten. Mit dem Kauf diverser Zeitungen wie der Weltwoche und der Baslerzeitung und enormen Werbegeldern versucht er, das Volk mit allen Mitteln zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Der Kampf gegen die SRG gehört auch zu dieser Strategie. Mit Angstmacherei und Falschinformationen bringt er dann das Volk dazu, die Lage völlig zu überschätzen, wie der Bericht hier zeigt.

      • Noldi Schwarz sagt:

        Wie bitte? Diktatur des Volkes? Sie möchten also lieber von 7 Bundesräten regiert werden und den Rest des Lebens zum Schweigen verurteilt sein? Bitteschön. Ein Ticket in eines unserer Nachbarländer genügt und sie haben ihr Traumland erreicht. Herr Walser, sie scheinen einer jener Schweizer zu sein, die die Weisheit zu tief in sich verankert hat. Nur, leider gibt es auch noch Schweizer die anders denken und handeln als sie. Und genau das macht die Schweiz mit unserem föderalistischen und echt demokratischen System aus. Seien sie froh, dass in unserem Land die Mehrheit bestimmt und nicht nur einige wenige.

        • Jasmin Ruch sagt:

          Herr Schwarz wenn in der Schweiz eine Mehrheit bestimmen würde wären wir in einer Volksdiktatur. Wir leben aber in einer Demokratie in der gerade auch die Anliegen von Minderheiten berücksichtigt werden und Kompromisse gefunden werden. Sonst wäre die Zweitwohnungs-Initiative genau nach Willen der Mehrheit umgesetzt worden, es wurden aber Kompromisse gesucht und gefunden, die Mehrheit hat nachgegeben zu Gunsten der Minderheit, die auch nicht alles so erhalten hat wie sie wollte. So funktioniert die Schweiz und darauf können wir stolz sein. Mit der DSI geht die Rechtsstaatlichkeit verloren.

          • Benjamin Wolf sagt:

            Danke für diese sehr schöne Beschreibung dessen, was wir “Konkordanz” nennen.

        • Peter Lutz sagt:

          @noldi. Zuerst bilden dann schreiben. Die Diktatur des Volkes ist des Teufels. Da möchten auch sie nicht mehr hier wohnen. Gehen sie zurück in die 30er Jahre und lesen sie, was eine solche von den rechtsnationalen angestrebten “Regierung” dann alles mit uns anstellt.

      • Owu Kibeglu Oud sagt:

        Interessante Verschwörungstheorie.. aber immer noch langweilig im Vergleich mit anderen.

  42. Marco Steinmann sagt:

    Die Fragen sind falsch gestellt. Es ist nicht eine Sache von %-Sätzen im Verhältnis zur Gesamtheit. Abgesehen davon, dass 2.2 zu 0.7 eigentlich nur bestätigen, dass Ausländer 3 x mehr kriminell werden. In den Gefängnissen ist der Vergleich noch drastischer, dort sind 3/4 Ausländer, also 75 von 100 Personen. Das ist unverhältnismässig viel, und darum ist die Annahme der Durchsetzungsinitiative so wichtig.

    • Hanspeter Müller sagt:

      Wenn Sie jetzt auch noch berücksichtigen wie viele der Ausländer in den Gefängnissen gar keinen Wohnsitz in der Schweiz haben und deshalb so oder so nach Verbüssung der Strafe gehen müssen erübrigt sich die DI bereits wieder und die Kosten für die Initiative, die Abstimmung und das Ganze drum und dran für etwas sinnvolleres einsetzen können. Ihr Anliegen wrd übrigens oben schon im zweiten Abschnitt beantwortet.

    • Kurt Schwob sagt:

      Wieder einmal: Von den Ausländern in den Gefängnissen sind etwa die Hälfte Kriminaltouristen, die sind von der sog. DSI (der Verschärfungsinitiative) gar nicht betroffen, weil sie auf jeden Fall ausgeschafft werden, auch bisher schon.

      • Oskar Brunner sagt:

        „weil sie auf jeden Fall ausgeschafft werden, auch bisher schon.“
        Das glauben aber auch nur sie Herr Schwob!

        • Quincy sagt:

          Denken! Den Kriminaltouristen kann man die Aufenthaltsbewilligung nicht entziehen, weil sie gar keine haben. Und die Sans Papiers kann man nicht abschieben, weil man nicht weiss wohin.

    • Peter Leutnegger sagt:

      Wieso ist der Vergleich in Gefängnissen NOCH drastischer?
      Laut Ihren Zahlen sitzen im Gefägnis 3 x so viele Ausländer wie Schweizer ein (3 von 4). Also genau das gleiche Verhältnis wie zwischen verzeigten Schweizern und Ausländern.

      Und genau das meint Philip Bagdasarianz in seinem Kommentar weiter oben. Zwischen Wahrnehmung und tatsächlichen Fakten liegt offensichtlich eine grosse Differenz.

      Danke, dass hier einem Fakten geliefert werden.

      • Fritz Meier sagt:

        TATSACHEN, :
        Quelle : http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/19/03/05/key/ueberblick/wichtigsten_zahlen.html
        Gefängnisinsassen : Total : 6884, davon 73% Ausländer = 5025
        davon 27% Schweizer = 1859
        5110 ausländische Gefängnisinsassen von 1.86 Mio Ausländer sind = 0.27%
        1890 schweizer Gefängnisinsassen von 5.6365 Mio Schweizern sind = 0.033%

        Das ist ein Faktor 8 und nicht 3.

        • Marcel Senn sagt:

          Meier: und all die Kriminaltouristen und andere nicht hier wohnhafte verurteilte Ausländer addieren Sie einfach der hier wohnhaften ausländischen Bevölkerung zu (ohne im Nenner resp. den 1.86 Mio auch alle Ausländer die besuchsweise in CH kommen aufzuaddieren – das sind sicher gegen 2-3Mio mehr) und machen dann ihre verquere Milchbüchleinrechnung mit den % Anteilen.
          .
          Und dann behaupten Sie zu ihren lügnerischen Ergebnissen noch das seien “TATSACHEN”!
          .
          Irgendwann hörts doch auf!

    • I. Müller sagt:

      Auch wenn die DSI angenommen wird, müssen die Strafen erst noch hier in der Schweiz abgesessen werden..an den Gefängnisprozentzahlen (Ausländer:Schweizer) wird sich also nichts ändern!

  43. Reto Stadelman sagt:

    Warum sollte ich “ernüchtert” sein? Ich bin eher ernüchtert über die Kommentatoren die diese Zahlen “toll” finden. Ebenfalls kennen wir ja unsere laschen Schweizer Richter und Gesetze. Auch wird indirekt zugegeben, dass es eher islamisch geprägte macho Kulturen sind die Probleme machen. Und dann kommen da auch nich die vielen Belästigungen und Störungen die nicht erfasst sind.
    Kein Grund zu jubeln. Ganz im Gegenteil.

    • Daniel Schedler sagt:

      Wenn die Welt des Herrn Stadelman schlecht ist, nützt es nichts, ihm mit Daten zu zeigen, dass er etwas fröhlicher die Umgebung wahrnehmen könnte und es auch Gutes oder zumindest gute Fortschritte gibt. Und natürlich wird wieder Lügenstatistik gerufen. Aber es sei Ihnen überlassen, alles aus Prinzip negativ zu bewerten. Da bin ich selber doch lieber der Gutmensch als der Hassmensch.

      • Alfred Trunz sagt:

        Leider ist es die Tendenz der Rechten mit Falschangaben und -Interpretationen immer mehr Hassbürger zu “züchten”, denn Hass bringt mehr Erfolg und das beweist zur Zeit die deutsche Reche, die ja nun auch in die Schweiz drängt. Schade um unser Land.

  44. Kkalus Zapfer sagt:

    OK, das sind ja nur die, die erwischt wurden. Bei den nicht Erwischten wären die Schweizer sicher auch ein wenig höher. Es ist nun mal eine Tatsache, dass Ausländer häufiger z.B. nach Drogen kontrolliert werden als Schweizer. Wenn jeder kleine Chügeli-Dealer in der Statistik auftaucht, der für einen schweizer Grossdealer an der Strasse steht, dann glaube ich der Statistik aus jeden Fall.
    Im Ernst: Macht mal einen Vergleich zwischen armen und reichen Menschen, ich bin sicher das Resultat würde ähnlich oder noch krasser aussehen. Und leider sind nun mal viele Ausländer arm, im Verhältnis viel mehr als Schweizer. Das hat einen grösseren Einfluss auf die Kriminalität als die Nationalität.

    • Daniel sagt:

      Der Vergleich wurde gemacht und im Artikel beschrieben. Unter Berücksichtigung von Bildung, beruflicher Stellung und familiärer Situation gibt es kaum Unterschiede zwischen Schweizern und Ausländern. Also sind Armut und Bildung entscheidend und nicht Nationalität. Dieser Schluss sollte eigentlich nicht allzu komplex sein. Umso erstaunlicher, dass die Bauernfänger aus der SVP so leichtes Spiel haben, wenn sie gut und böse auf Nationalitäten beschränken. Aber der Christoph weiss es natürlich besser als jeder andere. Und wenn der Christoph dreimal aufs Rednerpult haut und meint Ausländer seien grundsätzlich böse, Richter sowieso, Akademiker verblödet, dann folgen die cleveren Schäfchen nunmal.

  45. Hannes Müller sagt:

    Die Frage ist sinnlos. Sinnvoll wäre die Frage: Wieviel häufiger werden Ausländer verurteilt.

  46. Kurt Schwob sagt:

    Dieses Resultat zeigt vor allem, in welchem Ausmass, die Erwartung, also die vorgefasste Meinung, die Wahrnehmung verzerrt. Vielleicht trägt allerdings der TA auch ein wenig zu dieser Verzerrung bei: Wenn ein Artikel über einen Einbruch erscheint, stehen daneben gleich mehrere Artikel über Einbrüche aus dem letzten Jahr. Das erweckt dann den Eindruck, als ob sich ständig bestimmte Straftaten ereignen, die in Wirklichkeit viel seltener sind. Natürlich ist jede Straftat eine zu viel, jede ist schlimm für die Betroffenen – aber es geht auch darum, die Verhältnismässigkeit zu wahren. Ein Grundsatz, den wir mit der sogenannten Durchsetzungsinitiative wohl demnächst abschaffen.

  47. daniela wyss sagt:

    ungültige studie. wenn ein asylant 1 GA abbekommt damit er frei herumreisen kann, der schweizer sein billet vergisst wird er ungleich behandelt! wenn drogendealer nur personalien festgestellt, aber keine anzeige kriegen, stimmt die studie auch nicht. denke an die nicht gemachten anzeigen v frauen. es gibt hunderte solche besipiele, wo delikte v schweizern anders gehandhabt werden, als bei “ausländern”-als aufenthlater ohne CH pass, oder hier wohnahft doch nicht integriert. nicht intergationsfähig/ willig.wer um die errunngenschaften unserer ART von demokratie weiss, interessiert sich um deren erhalt. alles ander arbeitet für die auflösung von unserer einzigartigen freiheit und demokratie!

    • Marc Sugus sagt:

      sehr schön gesagt!! danke

    • Hanspeter Müller sagt:

      Ungültiger Kommentar. Es bekommt kein Asylant ein GA einfach so und bei keinem Drogendealer werden nur die Personalien festgestellt ohne Anzeige. Wenn die Voraussetzungen schon nicht stimmen wie soll dann bei der Statistik daraus etwas sinnvolles entstehen.

    • Franz Indergand sagt:

      Frau Wyss: Sie sind der Prototyp der lieber Fehlinformationen in die Welt setzt als Fakten zu sehen. Sicher sind Sie auch abergläubisch.

  48. Gerda Schuurman sagt:

    “Verzeigte” Straftäter sagt nichts aus über die Kriminalität einer Gruppe. Es sagt nur etwas drüber aus, wie erfolgreich die Polizei war um Straftätern zu erwischen. Und darüber, wieviel die Justiz verzeigt oder ad acta legt.

  49. Oliver Grauer sagt:

    Laut diesem Tagi Artikel sind Ausländer sind also 3 mal krimineller als Schweizer!

    • Andy sagt:

      Und (ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer) sind damit 99.3% der Schweizer und 98.8% der Ausländer NICHT kriminell.

      Noch mehr Zahlenspiele: In absoluten Zahlen ausgedrückt sind von 6264800 Schweizer (gemäss BFS 3. Q 2015) und 2041400 Ausländer damit 43854 Schweizer und 44911 Ausländer kriminell. Das sind 1057 mehr kriminelle Ausländer als Schweizer. Insgesamt leben unter uns also 88765 Kriminelle. Oder in Prozent ausgedrückt 1.06%

      Trotzdem breche ich nicht in Panik aus und lehne die Durchsetzungsinitiative klar ab. Die Durchsetzungsinitiative wird hier gegenüber der Ausschaffungsinitiative nichts verbessern, nur verschlechtern.

      • Andy sagt:

        Tippfehler: 97.8%, nicht 98.8%

        • Marcel Senn sagt:

          Nein falsch gedacht: Sie können all die Kriminalturisten nicht einfach auf die ausländische Wohnbevölkerung zuschlagen – da die ja nicht hier wohnen.

          Oben im Artikel steht das fettgedruckt, dass die ausländische Wohnbevölkerung rund 1.3% delinquiert — also wäre 98.7% richtig – der Anteil der ausländischen Wohnbev. die eben nicht delinquiert.

      • Hans Meier sagt:

        Andy: Schlimm ist, dass von rund 6 Mio. CH weniger kriminell sind als von rund 2 Mio. Ausländern. Schon mal von dieser Seite angeschaut?

        • Daniel Keller sagt:

          Ja, und einige der Gründe werden im Artikel genannt, ist Ihnen das entgangen?

        • Andy sagt:

          Genau das zeigen die Zahlenspiele. Wir Gegner von der Durchsetzungsinitiative sind nicht Faktenresistent sondern können differenzieren. Ich könnte das jetzt erklären, aber es steht ja alles im Artikel oben.

  50. Martin Maletinsky sagt:

    “Nur 2,2 Prozent […] der über zehnjährigen Ausländer wurden […] beschuldigt”: Ein weiteres Argument für die Durchsetzungsinitiative und gegen die Falschbehauptung diese sei fremdenfeindlich.
    Mehr als 97.8 Prozent der hier lebenden Ausländer werden gemäss dieser Statistik von der Durchsetzungsinitiative nicht betroffen oder höchstens in positivem Sinn, da sie ebenfalls potentielle Opfer von Straftaten sind und bei Annahme der Durchsetzungsinitiative vor Straftätern entsprechend besser geschützt werden.

    • Andy sagt:

      Was soll die Durchsetzungsinitiative gegenüber der Ausschaffungsinitiative besser für die 97.8% der Ausländer machen, wenn sie damit rechnen müssen durch ein Bagatelle, wie z.B. durch eine vergessen Angabe und und wenigen hundert Franken wegen Sozialhilfemissbrauch ausgeschafft zu werden?

      • Martin Maletinsky sagt:

        Andy, die 97.8% profitieren in zweierlei Hinsicht:
        – erstens werden Gewalttäter ausgeschafft, denen Ausländer ebenso wie Schweizer zum Opfer fallen können. Die Ausschaffungsinitiative hätte dafür in der Tat ausgereicht, der “Umsetzungs”-vorschlag des Parlamentes setzt sie aber mit der sogenannten Härtefallklausel faktisch ausser Kraft.
        – zweitens wird endlich konsequent gegen kriminelle Ausländer vorgegangen, welche dem Ansehen der riesigen Mehrheit (>=97.8%) anständiger und gesetztestreuer Ausländer schaden und in gewissen Bevölkerungskreisen zu einem Vorbehalt gegen Ausländer im Allgemeinen führen.

        • Andy sagt:

          – Erstens: Die Härtefallklausel wird dann angewendet, wenn das öffentliche Interesse grösser ist. Von ausser Kraft setzen kann nicht die Rede sein.
          – Zweitens: Das wird auch mit der Ausschaffungsintitiative konsequent durchgeführt, sogar weiteren Straftaten und wirkt sich gleich auf die Vorbehalte aus.

          • Martin Maletinsky sagt:

            – Bei zweitens gehe ich mit Ihnen einig, wenn denn die Ausschaffungsinitiative korrekt umgesetzt würde. Die DI wäre in diesem Fall tatsächlich unnötig (sie wurde ja nur lanciert, weil das Parlament von Anfang an versuchte, die vom Volk angenommene Ausschaffungsinitiative zu blockieren).
            – Bei erstens liegt das Problem darin, dass kein objektives Verfahren existiert, persönliches Interesse (an einem Verbleib im Land) respektive öffentliches Interesse (an einer Ausweisung) zu messen. Es wird der Richter sein, der willkürlich entscheiden kann, welches dieser Interessen überwiegt – bei einem etwas sozial-romantisch veranlagten Richter ist absehbar, wie dieser Entscheid ausfallen wird

    • Marc Baumgartner sagt:

      Die Durchsetzungsinitiative korrigiert vor allem eines: Dass kriminelle Nichtschweizer aus der Hochfinanz, die Steuergelder hinterziehen usw. nicht mehr behelligt werden wie in der Umsetzung der Ausschaffungsinitiative. Und damit immer noch genug Empörungsmaterial für weitere die Schweiz rettende Initiativen da ist, bleiben Zwangsheirat, Beschneidungen u.ä. schön ausserhalb des Ausschaffungskataloges der DI.
      Und ganz nebenbei hebelt sie unser faires, bewährtes Rechtssystem aus. Da werden Stücke aus einem fein ausbalancierten System, das uns allen zu Gute kommt herausgeschreddert, bis der Staat irgendwann gar nicht mehr funktioniert. Und dann folgt wohl der Ruf nach dem “starken Mann”.

  51. Silvio Burch sagt:

    Zitat von Miller: “bei 25% Ausländeranteil, rücken 2.2% im Vergleich zu 0.7% in ein anderes Licht. Dann würde es so aussehen bei 50% schweizer und 50% ausländer wäre der Anteil bei Ausländer 4.4% und bei Schweizer 0.46. das wäre dann Faktor 10… Naja man kann jede Statistik so zurecht legen, wie man es betrachten möchte”. Trifft den Nagel auf den Kopf.

    • Philipp Finger sagt:

      Offensichtlich haben sie die statistik nicht richtig studiert^^ von 100 ausländern und 100 schweizern ist die rede(durchschnittswerte versteht sich). Die prozentzahlen sind also relativ und nicht absolut zu verstehen!

  52. Christian Weiss sagt:

    Da sind die Leute aber krimineller, als ich gedacht habe. Meine Schätzung – 1% der Ausländer und 0,25% der Schweizer.

    Was ich mich allerdings frage: In welcher Beziehung sollen diese Daten zu Initiativen und Vorstössen zur Ausschaffung krimineller Ausländer stehen?
    Es ist doch völlig unerheblich, wie viele Ausländer kriminell werden? Wenn das Volk sagt, dass eben genau diese kriminellen Ausländer ausgeschafft werden sollen, dann soll es so sein. Die überwiegende Mehrheit der Nichtkriminellen ist ja eben nicht betroffen.
    Währenddessen lassen unsere Politiker und Bundesämter keine Gelegenheit aus, um Verbote aufgrund von Minderheiten zu erlassen, welche die Mehrheit sehr wohl betreffen.

    • I. Müller sagt:

      ..dann würde das Volk allerdings auch zustimmen, dass sich Richter die Einzelfälle nicht mehr anschauen dürfen. Dies würde die Gewaltentrennung ein Stück weit aufheben. Wollen Sie das?

      • Christian Weiss sagt:

        Ich bin gegen die Initiative, weil ich den Strafenkatalog teilweise für zu streng halte. Das ändert aber nichts daran, dass die Aussage, die Initiative verletze die Gewaltentrennung, grober Unfug ist.

        Bei einer Annahme der Initiative setzen die Stimmbürger Recht, sie sprechen es nicht. Dass sie Recht setzen, ist in unserem Rechtsstaat so vorgesehen und bedeutet mitnichten eine Verletzung der Gewaltentrennung.

        Es ist ja viel mehr so, dass die Richter ihre Kompetenzen bei der Rechtauslegung überschritten haben und darum diese – zu weit gehende – Initiative jetzt vorliegt. Die Initiative ist ein klares Misstrauensvotum gegen eine Justiz, die nicht mehr im Sinne des Gesetzgebers urteilt.

  53. Hans Erler sagt:

    Also, es gibt eine klare Aussage! Ausländer sind im Schnitt 3x so kriminell wie Schweizer. Danke für diese Information. Ich gehe mal davon aus, das hat vorallem mit der Andersartigkeit der Kultur zu tun. Oder ist eine solche Aussage bereits wieder rassistisch und gilt als Straftat- und Verfolgungsbestand? Nun müsste die Statistik noch selektiv ausweisen, aus welchen Kulturkreisen diese stammen, und welche Religion diese besitzen.

    • Marc Baumgartner sagt:

      Es hat mit der Tatsache zu tun, dass vor allem viel mehr Kriminaltouristen in unseren Gefängnissen hocken. Mit der Andersartigkeit der Kultur hat das nicht viel zu tun. Oder haben die Schweizer, die in Thailand wegen Kinderpronografiedelikten in der Kiste hocken auch mit der “Andersartigkeit der Kultur” zu tun?

    • Chris von Arx sagt:

      Erler, lesen hilft, bevor Sie von irgendwas ausgehen. Eine solche Aussage ist nicht von allen rassistisch. Wenn sie, wie im Artikel, wissenschaftlich untersucht wird, ist sie nicht rassistisch. in Ihrem Kommentar, der vermuten lässt, dass Sie den Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden haben, ist sie sehr wohl rassistisch. Und dann noch: Was genau ist ein Verfolgungsbestand?

    • Renato Döbeli sagt:

      Herr Erler, wenn man derart Mühe hat mit dem Verstehen von gelesenem, dann Frage ich mich was denn all die Fakten nützen. Unter Berücksichtigung von Bildung, beruflicher Stellung und familiärer Situation gibt es kaum Unterschiede zwischen Schweizern und Ausländern. Also sind Armut und Bildung entscheidend und nicht Nationalität oder Kultur. Ihre Aussage: »Ausländer sind im Schnitt 3x so kriminell wie Schweizer«, ist demnach eine unzulässige Verkürzung und (bewusste?) Polemisierung. Das ist Demagogie die Sie betreiben.

  54. Natali Kuster sagt:

    Statistiken hin oder her: Jeder Kriminelle ist einer zuviel. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

  55. Kurt Grossniklaus sagt:

    Wieder ein Versuch durch Zahlenspiele vom eigentlich Problem abzulenken – es geht um ausländische Wiederholungstäter, also Personen, die mehr als ein Mal grob straffällig geworden sind. Wiederholungstäter wird man nicht zufällig, Wiederholungstäter wird man vorsätzlich – und mit der Verschärfung des Strafrechts ist jedem auch der Tarif klar. Aus Tätern werden Opfer – die wahren Opfer gehen vergessen. Durch einen nationalen medialen Kraftakt soll nun vom eigentlichen Problem, den kriminellen Ausländern abgelenkt werden (70% der inhaftierten Sträflinge sind ausländischer Herkunft… usw.). “Köln” lässt grüssen!

    • I. Müller sagt:

      grob straffällig?? Naja, das entspricht nicht wirklich der Wahrheit..schauen Sie sich mal die Beispiele an, welche auf dem Netz kursieren..

  56. Helvetia sagt:

    … und nicht vergessen:
    Eingebürgerte Ausländer, wie z.B. der gebürtige Kosovo-Albaner Jeton G. (Fall: Türstehermord Boris R.) werden in der Statistik als Schweizer aufgeführt!

  57. Sebastian Nussbaumer sagt:

    Wunderschöne Schätzaufgabe. Als gutmenschlicher Linksaussen habe ich die Anteile bei Schweizern wie Usländern um 25% unterschätzt. Der Durchschnittsabstimmer hingegen überschätzt die Kriminalität um Faktor 7-14. Rational betrachtet kann man also alle rechts von Linksaussen als Schlecht- bis Sehrschlechtmenschen bezeichnen.

  58. Joe Amberg sagt:

    2,2% pro Jahr (!!!) ist leider keineswegs wenig. Darf ich mal hochrechnen: 2,2% mal 45 Jahre = 100%!
    Und vermutlich haben viel Abstimmende geschätzt wieviele Ausländer BISHER verzeigt wurden, nicht nur im 2014…

  59. Andre Gosteli sagt:

    Fakt ist nach dieser differenzierteren Untersuchung der Daten, dass das Problem bleibt. Da die Politik dieses Problem aber jahrzehntelang verniedlicht hat und keine greifbaren Lösungen umsetzte, ist die DSI heute der einzige Ansatz zur Bekämpfung der Ausländer-Kriminalität.

    • Renato Döbeli sagt:

      Wenn man den Artikel gelesen hat und verstehen würde, dann müsste man eigentlich von Unterschichts-Kriminalität statt von Ausländer-Kriminalität sprechen. Denn: Unter Berücksichtigung von Bildung, beruflicher Stellung und familiärer Situation gibt es kaum Unterschiede zwischen Schweizern und Ausländern. Also sind Armut und Bildung entscheidend und nicht Nationalität. Aber gegen die Unterschicht zu wettern ist halt politisch noch inkorrekter als gegen Ausländer, gell Herr Gosteli?

    • Sebastian Atan sagt:

      Das ist ja toll, keine Ausländer-Kriminalität mehr. Jetzt müssen wir nur noch die Schweizer-Kriminellen ausschaffen, dann sind wir das erste Land ohne Straftaten 🙂

  60. ben harper sagt:

    Demnach werden Ausländer über dreimal häufiger verzeigt als Schweizer, wobei Eingebürgerte wohl den Schweizern zugerechnet werden. Ich weiss jetzt nicht, ob die Statistik nicht eher das belegt, was viele im Vorfeld der DI vermuten…

  61. Karin Keller sagt:

    Wiederum sehr gute Berichterstattung zur kommenden Abstimmung! Weiter so, Tagi!

  62. Ramirez sagt:

    Alles eine Frage des Gesichtspunktes:
    Momentan tippen die Leser auf 15 zu 10 %, also Ausländer 1.5x zu Schweizern.
    Die Realität ist jedoch 2.2 zu 0.7 %, also Ausländer 3.0x im Verhältnis zu Schweizern.

    Somit kann man auch sagen: Die Leser gehen von einem tieferen Verhältnis aus, als die Ausländer in der Realität “straf-fälliger” werden im Verhältnis zu Schweizern.

    Die Frage nach den Gefängnissen lässt sich nachlesen in diversen Statistiken, keine News: 75% der Insassen sind nicht-Schweizer.

    • Daniel Keller sagt:

      Einerseits richtig; andererseits: nur wenige Ausländer oder auch Schweizer werden staffällig. 97.8% der Ausländer halten sich korrekt, werden aber oft in denselben Topf geworfen. Ob das Verhältnis 3:1, 2:1 oder 1.5:1 ist, spielt dann eine untergeordnete Rolle, insbesondere da es für dafür rationale Erklärungen gibt.

    • Carmey Bruderer sagt:

      @ Ramirez …. “noch dazu wurde ja auch gestern ein schöner Fernsehbericht ausgestrahlt, wie die Belegung in den Gefängnissen zurückgeht und manche Gefängnisse so leer sind, dass sie nicht einmal mehr rentieren “, schreiben sie.
      Seit wann muss ein Gefängnis “rentieren” ? Abschaffen sollte man die alle dürfen, das wäre der ideal zustand !
      Ausserdem auszuklammern scheinen sie dass die von der SVP ausgesendete Signale ” Kriminelle Ausländer müssen raus ” seine abschreckende Wirkung auf potenziell delinquierende zeigt. „Signale“ sind genau so wichtig wie gemachte Gesetze. Anders kann ein Rückgang der Kriminalität nicht erklärt werden, denn diese Kategorie von Menschen werden nicht über…

    • Martin Frey sagt:

      Dazu ist noch folgendes zu sagen. Hier werden nur Ausländer erfasst, jedoch nicht nach Herkunft aufgeschlüsselt. Dabei drücken die Heerscharen gut ausgebildeter Nordländer, Angelsachsen und Deutschen natürlich den Schnitt der Straftäter ausländischer Herkunft, wohingegen Asylbewerber und Kriminaltouristen wohlweislich ausgeschlossen werden. Was die Statistik ebenfalls nicht aufschlüsselt sind die Art der Straftaten. Die notorisch Straffälligen begehen eben auch überproportional mehr gewisse schwere Delikte (Drogenhandel, Raub, Tötungsdelikte usw.) die jeweils zu längeren Gefängnisstrafen führen.Daher auch die Diskrepanz zwischen der Tagi-Statistiken und den tatsächlich Einsitzenden.

  63. Josef Freuler sagt:

    «Ein hochgebildeter Deutscher wird mit tieferer Wahrscheinlichkeit kriminell als ein schlecht ausgebildeter Algerier.» Das ist bestimmt so. Was aber auch zutrifft ist dieser Satz: «Auch ein schlecht ausgebildeter Deutscher wird mit tieferer Wahrscheinlichkeit kriminell als ein schlecht ausgebildeter Algerier».

  64. Franz Süss sagt:

    Das muss für eingefleischte SVP-Anhänger ziemlich ernüchternd sein. Noch dazu wurde ja auch gestern ein schöner Fernsehbericht ausgestrahlt, wie die Belegung in den Gefängnissen zurückgeht und manche Gefängnisse so leer sind, dass sie nicht einmal mehr rentieren. Dies vor dem Hintergrund von Hetzreden gewisser SVP-Politiker, dass die bösen kriminellen Ausländer sämtliche Gefüngnisse zum Bersten bringen. Für einmal herzlichen Dank an die sonst so ‘staubigen’ Statistiken!

    • P.Wyss sagt:

      Wieso ernüchternd? Ausländer werden 3 mal so häufig straffällig als Schweizer. Sagt die SVP etwas anderes?

      • Renato Döbeli sagt:

        Das ist eben eine demagogische Verkürzung der Fakten: Unter Berücksichtigung von Bildung, beruflicher Stellung und familiärer Situation gibt es kaum Unterschiede zwischen Schweizern und Ausländern. Also sind Armut und Bildung entscheidend und nicht Nationalität.

    • André sagt:

      Aber, wenn man die Zahlen ins rechte Verhältnis stellt (gleich viel Schweizer gegenüber gleich vielen Ausländern), dann werden die Ausländer 10 x häufiger kriminell.

      • I. Müller sagt:

        Ehm, nein! Eine Prozentzahl ist eine Prozentzahl..dann werden Ausländer nicht 10x mehr kriminiell, sondern das Verhältnis bleibt gleich. In absoluten Zahlen betrachtet werde heute mehr Schweizer kriminell als Ausländer..

    • Hans - Ulrich Vogt sagt:

      Da gibt’s nichts zuerrnüchtern! Trotzt allem Beschönigungsversuchen werden die Ausländer (2.2%) noch immer 3-mal häufiger straffällig als die Schweizer (0.7%). Es ist deshalb immer noch sehr wichtig möglichst jeden ausländischen Kriminellen aus der Schweiz zu entfernen.

    • Thomas M. sagt:

      Werter Franz Süss. Ihre Ausführungen in Ehren, leider sind dazu folgende Ergänzungen anzubringen: Die Gefängnisbelegung ging nur deshalb zurück, weil das Strafrecht geändert wurde.
      Dazu ein Beispiel: Beim Sparzierengehen schlägt Ihnen ein Ausländer oder ein Schweizer grundlos ins Gesicht, weil er sich ein wenig abreagieren will. Diese Tat wird NICHT mit Gefängnis geahndet, sondern mit ein paar Tagessätzen bedingt. Bedingt bedeutet im Grundsatz bei einer Ersttat straflos. Sie als Opfer leiden aber ein Leben lang.
      Leider werden uns solche Fakten vom Schweizer Fernsehen nicht aufgezeigt.

    • Leo Klaus sagt:

      Nee! Fuer eingefleischte SVP-Anhaenger sind Auslaender prinzipiell kriminell, weil sie eben existieren. Das genuegt!

      Aber keine Regel ohne Ausnahme. Fuer gutbetuchte Wirtschaftskriminelle drueckt die Partei ein Auge zu (einzige “Milderung” des Initiativtexts). Man koennte ja von denen lernen, wie man’s besser macht!

    • Hannes Müller sagt:

      Seit wann rentieren Gefängnisse?

    • Hans Meier sagt:

      Da ging es um den Jungendknast und um nichts anderes. Ausserdem eine zwei- oder dreifach höhere Kriminalitätsstatistik spricht für sich. Man kann auch alles schönreden.

    • Ernest Blanco sagt:

      Gemäss BFS waren am 10.11.2015 6’884 Insassen registriert, das waren 39 weniger als ein Jahr zuvor; 71% Ausländer. Schaut man etwas genauer hin, stellt man leider fest, dass bei den verurteilten Straftätern (ohne Untersuchungshaft) gleichviel Leute wie letztes Jahr einsitzen und dass dieser Trend ungebrochen ist. Und der Trick mit der sinkenden Belegung: Dank 108 zusätzlicher Gefängnisplätze ist die Belegung gesunken, ohne dass effektiv weniger Kriminelle einsitzen. Sie wurden also Opfer der statistischen Trickserei.

  65. Hans Meier sagt:

    Naja, prozentual werden immer noch doppelt soviel Auslaender verurteilt wie Schweizer. Man kann sich die Zahlen immer so hinbiegen, wie man sie gerade braucht.

    • Mark Messier sagt:

      Vergessen Sie nicht dass Wirtschaftskriminalität, häufig vorkommend z.B. im Bankenbereich eher eine Schweizer Domäne ist aber selten aufgedeckt und bestraft wird. Ich würde sogar davon ausgehen, wenn man noch das Ausnützen ausl. Arbeitskräfte (zum Beispiel ausl. Putzfrauen keine Sozialvers.) hinzu nimmt, wird der Abstand noch kleiner. Aber egal einen Wutbürger interessiert das nicht.

    • Marcel Schmid sagt:

      @meier.. Stimmt genau!.. Und darum sollten wir jetzt unbedingt die CH Verfassung sowie Rechtsordnung absurdum führen und die DI annehmen, damit man noch ein paar Ausländer mehr für Bagatellen wie u.a. einfache Körperverletzung, Raufhandel, Cannabisbesitz oder Diebstahl eines Gartenzwerg als “schwerkriminelle Straftäter” deklarieren und ausschaffen kann!.. Und so wär dann wohl auch die mit diesem Artikel gerade etwas ramponierte heile weisse Schäfchen-Welt wieder in Ordnung und dass eigene, leider nicht objektive Vorurteil könnte bestätigt werden!.. Glaube aber, dass der Bürger am 28.02 etwas sachlicher und rechtsstaatlicher entscheiden wird!

    • Tobias sagt:

      gut dreimal so viel.

    • Remo Anderegg sagt:

      Das gilt für beide Seiten. Und wer hat nun recht? Auch das wohl eine Frage der eigenen Weltsicht.

    • Margot sagt:

      Na ja, an der Spitze sind demnach Algerien, Tunesien, Nigeria oder Marokko. Genau diese Länder nehmen ihre Landsleute nicht zurück, das würde die DSI nichts verändern.
      bfs.admin.ch: Insassen im Straf- und Massnahmenvollzug (inkl. vorz. Strafantritt) SchweizerInnen 1’397, ausländische Wohnbevölkerung 950, Kriminaltouristen 1’329. Auch bei den Kriminaltouristen würde die DSI nichts ändern, die werden nach der Haft sowieso ausgeschafft.

    • Beat Marugg sagt:

      Was sie ja gerade vormachen!

      • Hans Meier sagt:

        Richtig. Aber wenn ich das mache, dann kann man guten Glaubens davon ausgehen, dass es die “Gegenseite” ebenso macht, nicht wahr? 🙂

  66. Heiris Marolf sagt:

    Das grosse Problem ist, dass ignorante Personen sich in keiner Weise für Fakten interessieren. Selbst wenn man Ihnen diese auf die Nase bindet, werden Sie von Ihrem verzerrten Weltbild nicht abkommen. Sie glauben nur den Lügengeschichten von Rechts, denn diese bekräftigen ihre Meinung. Viel eher glauben sie an irgendwelche Verschwörungstheorien oder dass die Zahlen fabriziert sind.

    • Jürg Schneeberger sagt:

      @ H. Marolf:
      Genau solches Labbern wie das Ihrige, können viele Schweizer nicht mehr hören. Sie sprechen von Fakten um sie dann gleich zu ignorieren.
      Fakt ist, dass die genannten Ausländer eine 3 x höhere Straffälligkeit aufweisen. Das ist nicht nur einfach gering, das ist exorbitant! Nehmen Sie bitte auch zur Kenntnis, dass unsere Gefängnisse zu 75 % mit ausländischen Straftätern belegt sind.
      Aber eben, Sie sind offensichtlich nicht an Fakten interessiert!

      • Margot sagt:

        @Schneeberger. bfs.admin.ch: Insassen im Straf- und Massnahmenvollzug (inkl. vorz. Strafantritt) SchweizerInnen 1’397, ausländische Wohnbevölkerung 950, Kriminaltouristen 1’329.

      • Heiris Marolf sagt:

        Ja, Herr Schneeberger, ich verstehe Sie und Ihren Standpunkt ja aber Sie müssen einsehen, dass es nicht ein Problem der Nationalität ist, sondern ein demographisches. Es liegt nicht an der Herkunft oder Genen, dass jemand Sraffällig wird, sonder an der Armut. Nichts ist schwaz oder weiss.

        • Owu Kibeglu Oud sagt:

          Wenn ein Ausländer kriminell wird und ausgeschafft werden kann, ist es mir eigentlich egal, wieso er kriminell wurde. Ist er weg, macht er hier keine Probleme mehr.

  67. Peter Bischof sagt:

    Sehr informativer Blog der zeigt, dass es bei der DSI vielmehr um Emotionen als um Tatsachen geht.

    • Christian Weiss sagt:

      Ich sehe keinerlei Bezug zur DSI bei diesen Statistiken. Nur weil die Ausländerkriminalität nicht so hoch ist, wie viele glauben, heisst das überhaupt nicht, dass es falsch ist, kriminelle Ausländer auszuschaffen.
      Was ist denn das für eine Logik? Weil Diebe selten sind, soll man Diebe nicht bestrafen?

      • Peter Bischof sagt:

        Die emotionale Vehemenz (=Zwängerei), mit welcher die Befürworter der DSI debattieren, steht in keinem Verhältnis zum faktischen Problem. Kriminelle Ausländer werden schon heute ausgeschafft.

  68. Roland Käser sagt:

    Das wird aber die SVP gar nicht freuen! Ich meine nicht die Statistik sondern der Zeitpunkt der Veröffentlichung. Denn unsere “Volkspartei” weiss natürlich auch, dass ein Grossteil der Kriminellen als Touristen einreisen. Aber mit ihrer Desinformationskampagne bedient sie ihre Wähler mit Informationen, die diese hören wollen. Gut, gibt es noch die “Lügenpresse”! Danke für diesen Artikel.

    • Josua Hiller sagt:

      Gefält mir 🙂

      • Remond Fischer sagt:

        Warum? Es zeigt dass Ausländer 3x mehr verzeigt werden als Schweizer. “Traue keiner Statistik…etc. etc”

      • Bruno Studer sagt:

        Na ja, wie Ramirez um 11.52 schon schreibt: der Tipp der Leser liegt beim Verhältnis von 1.5; tatsächlich ist es aber ein Faktor 3. Das Vorurteil (mindestens der Tagi Leser) gegenüber Ausländern ist also nicht schlimm!
        Und auch unter Berücksichtigung der ordentlich angemeldeten Ausländer ist es noch ein Faktor von 2 von kriminellen Ausländern zu CH. Diese Zahlen lassen sich nicht wegdiskutieren und werden natürlich – genüsslich – ausgeschlachtet.
        Wirklich spannend ist die Berücksichtigung der sozioökonomischen Faktoren und die Herkunftsländer! Präventionsprogramme sollten hier den Hebel ansetzen!

    • Hugo Knüsel sagt:

      @Käser: Die auch in diesem Artikel unbestrittene Tatsache, dass die hier niedergelassenen Ausländer doppelt so häufig verurteilt werden, ist demnach in Ihren Augen ein SVP Lüge? Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen?

      • Renato Döbeli sagt:

        Unter Berücksichtigung von Bildung, beruflicher Stellung und familiärer Situation gibt es kaum Unterschiede zwischen Schweizern und Ausländern. Also sind Armut und Bildung entscheidend und nicht Nationalität.
        Haben Sie den Artikel gelesen?

    • Carmey Bruderer sagt:

      Sorry aber ihr scheint alle noch zu verkennen dass die Statistik trotz relativ „gefühlte tiefe zahlen“ doch darlegt dass von den 1’8 Millionen Ausländer immer noch 3 x mal mehr als Schweizer Kriminell werden.
      Dies ist die richtige Schlussfolgerung aus dieser Statistik und nicht die nur „optisch“ kleine Zahl von 2,2 %.
      Diese ergibt nämlich einen sehr hohen Faktor von 3 zu den „nur“ 0.7 % Schweizer Gauner.
      Wenn das in eueren Augen wenig ist, na dann kann ich euch auch nicht mehr helfen.
      Immer alles “beschönigen”, … ist anscheinend euere Devise !

    • Ben Diskrill sagt:

      Hochgerechnet auf die Anzahl Ausländer in unserem Land bedeutet dies, die Schweiz beherbergt 37’200 kriminelle Ausländer. Nun, dies ist für mich ein Grund der Durchsetzungsinitiative zuzustimmen.

      • I. Müller sagt:

        Grob straftätige Ausländer werden aber nach heutigem Recht auch schon ausgeschafft. Da wird die DSI nichts dran ändern.

    • Marcel Weiser sagt:

      Gefällt mir ebenfalls, vielen Dank. Endlich reden wir über Fakten. À propos: Ich würde es begrüssen, wenn einmal ein Faktencheck mit diesem ominösen”Extrablatt” der SVP publiziert würde. Ich denke, dann wird klar, wo die “Lügenpresse” tatsächlich beheimatet wird.

  69. Walter Boshalter sagt:

    Spannender wäre die Statistik zu folgender Frage: “Wieviele von 100 rechtskräftig Verurteilten sind Ausländer?”

    • M.Hübsch sagt:

      Das können Sie anhand der im Artikel beschriebenen Daten selbst ausrechnen…

    • Michael Kölliker sagt:

      Das können sie versuchen selber auszurechnen. Ausserdem ist die Antwort stark davon beeinflusst, wie viele Personen es von beiden Gruppen gibt. Ein Extrembeispiel zur Illustration: 1000 Ausländer die alle verurteilt sind und 1’000’000 Schweizer, wo 10’000 verurteilt sind. Von 100 Verurteilten sind. Das Ergebnis für ihre Frage ist hier: 10 Ausländer.

    • Stefan sagt:

      Nun, wenn niedergelassene Ausländer (gemäss Artikel) doppelt so oft verurteilt werden und 23% der Bevölkerung stellen, so ist das Verhältnis 37 Ausländer zu 63 Schweizer. Wenn auch nicht-Niedergelassene gezählt werden, werden Ausländer gemäss Artikel etwa 4x häufiger verurteilt und stellen 25% der Bevölkerung, womit das Verhältnis auf 43 Schweizer und 57 Ausländer kommt.

    • Hans Stucki sagt:

      Das lässt sich mit den Zahlen oben einfach ausrechnen:
      Schweizer Bürger: 44.1%
      ständige ausländische Wohnbevölkerung: 26.5%
      Kriminaltouristen, Asylanten, Illegale: 29.4%

    • Daniel Keller sagt:

      Vielleicht würde es helfen, den ganzen Artikel zu lesen?

    • Roland Käser sagt:

      Dann müssten Sie aber noch “Kriminaltouristen” und niedergelassene Ausländer trennen. Und damit kämen Sie wieder zum erwähnten Resultat.

    • Strub sagt:

      Das können Sie ja ganz einfach anhand der obigen Zahlen ausrechnen. Das wird aber nichts am Gesamtbild ändern.

    • Hans Peter sagt:

      Und wieso ist das spannender? Würde dann das Resultat für populistische Kampagnien wieder “brauchbarer”?
      Und kleiner Tipp, mit den Zahlen oben im Artikel, lässt sich das sogar ausrechnen.
      Problem dabei: Auch wenn die Zahlen eher in ihrem Sinne ausfallen, sind der Grossteil immer noch “Kriminaltouristen” und die werden weder durch MEI noch DSI davon abgehalten unsere Gefängnisse zu füllen.
      Die meisten anderen Ausländer halten sich ganz gut an unserer Gepflogenheiten und Regeln.
      Wie verzerrt das Bild durch die ewigen negativen Kampagnien zu Ausländern und Kriminalität wird zeigen ja die obigen Schätzunge die weit daneben liegen.
      Auch hier gilt, wer sich informiert liegt eher…

  70. Frank Margulies sagt:

    Coller Datenblog! Die Gewalt, die Straftaten nehmen seit Jahrhunderten kontinuierlich ab… Seien es Gewalttaten, die Staaten, Ethnien oder Regionen involvieren (immer weniger, immer kürzere Dauer, immer weniger Opfer etc.. proportional zur Weltbevölkerung, also inkl. Weltkriege letztes Jahrhundert). Seien es individuelle Gewalt- und Straftaten (Tötungen, Totschlag, Mord, Vergewaltigungen etc.), auch das nimmt überall tendenziell ab… Buchempfehlung “Steven Pinker: The better angels of our nature…”
    Frank Margulies, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP

  71. Robert Karlen sagt:

    Super. Genau solche Informationen sind wichtig.

    • Miller sagt:

      stellen Sie doch bitte noch das richtige Verhältnis her… bei 25% Ausländeranteil, rücken 2.2% im Vergleich zu 0.7% in ein anderes Licht. Dann würde es so aussehen bei 50% schweizer und 50% ausländer wäre der Anteil bei Ausländer 4.4% und bei Schweizer 0.46. das wäre dann Faktor 10… Naja man kann jede Statistik so zurecht legen, wie man es betrachten möchte.

      • Benjamin Schindler sagt:

        Ehm, leider nein. Egal wieviele Auslaender da sind, seien es 25% oder 50% – die 2.2% davon bleiben 2.2%. Lediglich der Absolutwert veraendert sich. Soviel zu Statistik zurechtlegen….

      • Olivier Röllin sagt:

        @Miller: Die reinen Zahlen sind ein Aspekt, wie sie zustande Kommen und wie sie interpretiert werden eine andere. Es gibt ja auch Straftaten, für die nur ein Ausländer verurteilt werden kann, z.B. illegaler Aufenthalt in der Schweiz. Auch dies führt zu einer Verzerrung der Statistiken, zu Ungunsten von den Ausländern. Oder die Gewichtung von Straftaten. Der Handtaschenraub (durch einen Ausländer) hinterlässt keine ruinierten Existenzen wie z.B. ein Millionenbetrug (durch einen Schweizer). Solche Sachen widerspiegeln sich in der Statistik auch nicht bzw. belasten auch nur einseitig die Ausländer. Ja, man kann jede Statistik so zurecht legen, wie man sie betrachten möchte.

      • Hanspeter Müller sagt:

        Die 2,2% und 0,7% beziehen sich auf die jeweilige Gruppe und nicht auf die Gesamtbevölkerung. Sie bleiben deshalb ungefähr gleich wenn die eine Gruppe zahlenmässig zu oder ab nimmt und verdoppel oder halbieren sich nicht einfach so. Das ist Basiswissen Prozentrechnung. Und mit genau solchen absichtlichen oder unabsichtlichen “Rechenfehlern” wird Stimmung gemacht. Ich gebe Ihnen Recht: “Naja man kann jede Statistik so zurecht legen, wie man es betrachten möchte”. Ihre Art und damit Absicht ist ein bisschen offensichtlich.

      • Thomas Migolini sagt:

        Naja, die Anteile stehen wohl bereits im Verhältnis auf die 75% und 25% , denke ich, aber auch dann kommt immer noch raus, dass die Quote mehr als 3x so hoch ist! (2.2 : 0.7)

      • sammy sagt:

        Oh, da haben Sie das Prinzip von Prozentsätzen ja fast verstanden…

      • Stefan sagt:

        Sorry, aber sowohl die 2.2% wie auch die 0.7% beziehen sich auf die jeweilige Bevölkerungsgruppe und nicht auf die Gesamtbevölkerung. Ein steigender Ausländeranteil ändert somit gerade mal gar nichts an diesen beiden Zahlen. Und aus diesen Zahlen so direkt auf den Anteil beschuldigter Ausländer an der Gesamtbevölkerung zu schliessen, ist schon mathematisch falsch.

      • Johannes Decker sagt:

        Na ja, statistiken muss mann lesen können

      • Vanessa Graf sagt:

        Da hat jemand wohl das Prozentrechnen nicht richtig verstanden 😛 2.2% bleiben 2.2% auch wenn sich die Anzahl Personen die 100% ausmachen verändert 🙂

      • Lars Hasenfratz sagt:

        Das stimmt so nicht. 2.2% bleiben 2.2%, und 0.7% bleiben 0.7%.
        Es heisst “2.2% aller hier lebenden Ausländer begingen eine Straftat” nicht “2.2% aller in der Schweiz begangenen Straftaten gehen auf das Konto von Ausländern.”

      • Rechnen sagt:

        @Miller
        Mit Zahlenangaben in Prozent sollen Grössenverhältnisse vergleichbar gemacht werden. Die Prozentangaben sind also schon im richtigen Verhältnis. Hier aufgerechnet auf ein Verhältnis zu einem Grundwert von 100 Personen. Folglich ist Ihre Rechnung Falsch da der Ausländeranteil bei der Berechnung schon berüksichtigt wurde.

      • Benedikt Galliker sagt:

        Herr Miller, Sie haben das missverstanden: die Prozente sind wenn 100% Ausländer oder 100% Schweizer wären. Es heisst: “wieviele von 100 Schweizern…”.

      • Flori Antha sagt:

        Wo haben Sie Rechnen gelernt? Die Anteile von Straftätern ändert sich doch nicht wenn sich der Anteil einer Gruppe an der Gesamtbevölkerung verändert…

      • Ettlin sagt:

        Prozente sind schon im Verhältnis zu den Bevölkerungsgruppen
        Mehr Personen != Prozentuelle höhere Kriminalität

        zB wenn man 2 Brote mit 30% Rabatt kauft, haben sie nicht auf einmal 60% Rabatt, es sind noch immer 30%

      • Gerold Müller sagt:

        Aber bevor man sich eine Statistik “zurechtlegt”, wie Sie sagen, also interpretiert, muss man sie verstehen. Und rechnen muss man auch können. Ihre Prozentrechenkunst hat Primarschulniveau, sprich ist völlig falsch.

      • matheistschwer sagt:

        Mathematik wohl nicht so Ihre Stärke…. (Das sind 2.1% der Ausländer. Das heisst auch bei 50% oder gar 99% Ausländeranteil bleibt das 2.1%)

      • Beat sagt:

        Man kann sie sich offenbar auch kreuzfalsch und fernab jeglicher Logik zurechtlegen, wenn es der Verbreitung von fremdenfeindlichem Gedankengut dienen soll…

      • Egon Putzig sagt:

        Falsch gerechnet, Miller. In der Umfrage sind bereits die Prozentwerte ausgeweisen. Es bleibt also bei 2,2 % der Ausländer und bei 0,7 % der Schweizer.

        Sehr erstaunt hat mich, dass der Durchschnitt der Umfrageteilnehmer von 15% “bösen” Ausländern und 10% “bösen” Schweizern ausgeht. Bei solchen Zahlen würde wahrlich die Anarchie herrschen. Diese verzerrte Wahrnehmung des durchschnittlichen Umfrageteilnehmers ist eindeutig eine Folge der ununterbrochenen SVP-Hetze.
        Tatsächlich sind also 97,8 % der Ausländer und 99,3 % der Schweizer brav. Das ist auch meine persönliche Wahrnehmung.

      • Trottmann sagt:

        @Miller:
        Ihr Beitrag zeigt auf, dass Sie die Statistik eben genau NICHT verstanden haben.
        Die 2.2% im Vergleich zu 0.7% sind ja bereits im Verhältnis (eben “pro Zent”) zu einander gesetzt.
        Aber Sie haben natürlich Recht: Sie und Ihre “Gesinnungsgenossen” werden jede Möglichkeit nützen und die Zahlen zu Ihren Gunsten uminterpretieren.

      • Karl Ritter sagt:

        Herr Miller bestätigt, dass fehlende Bildung hilfreich ist, der rechten Propaganda auf den Leim zu gehen. Ich hoffe, dass Sie ihre Steuererklärung nicht selber ausfüllen, mit dem gezeigten Mangel an mathematischen Fähigkeiten, würde ich davon abraten.

      • Strub sagt:

        @Miller: Vielleicht sollten Sie den Artikel richtig lesen! Die Prozent beziehen sich auf den Anteil und nicht auf die Gesamtbevölkerung. D.h. es sind 2.2% von 25%. Also auch bei einer 50/50-Verteilung wird es ungefähr bei 2.2% und bei 0.7% bleiben…..

      • Tim sagt:

        Haha was? Wie bitte? Nicht im ernst oder? Wenn sich also der Ausländeranteil verdoppelt, dann nimmt man die 2.2% und multipliziert mit 2? 🙂

      • Vorhanden sagt:

        @Miller Statistik ist nicht ihre Stärke oder?

      • Kevin sagt:

        Warum soll der Anteil abhängig sein vom Ausländeranteil? Ich glaube sie müssen nochmal nachlesen wie Prozent-rechnen funktioniert. Wenn z.B. 29% Aller Schweizer SVP wählen, kommt es nicht darauf an, ob es nun 1 mio. Einwohner sind oder 100 Mio. der prozentuale Anteil beträgt immer gleichviel.

      • P. Egger sagt:

        Die Nationalität ist nicht entscheidend, ob jemand straffällig wird, sondern das Geschlecht, das Alter, die Bildung, das soziale Umfeld etc. Und es ist bspw. erwiesen, dass über 1.75 m grosse Menschen krimineller sind als kleinere. Aber niemand würde deshalb auf die Idee kommen, dieses Kriterium politisch auszuschlachten oder zu fordern, dass alle Menschen durch eine Hormonbehandlung klein gehalten werden.

      • Hans Meier sagt:

        Sehr gut Miller. Man muss den Tatsachen einfach ins Auge sehen. Sie treffen den Nage auf den Kopf. Jede Statistik kann so gebogen werden, bis sie wem auch immer passt.

      • Hanspeter Müller sagt:

        Die 2,2% und 0,7% beziehen sich nicht auf die Gesamtbevölkerung, sondern auf die jeweilige Bevölkerungsgruppe. Wenn die Zahl innerhalb der Beölkerungsgruppe steigt bleiben diese Verhältniszahlen mehr oder weniger gleich und halbieren sich nicht auf magische Weise. Das ist Grundwissen Prozentrechnung. Mit solchen Behauptungen wie Sie sie aufstellen wird Stimmung gemacht und nicht fakten basiert diskutiert.

      • Robert Karlen sagt:

        Hier geht es um relative Zahlen Hr. Miller, die Kriminalitäts-Wahrscheinlichkeit und die ist immer auf 100 definiert. Ihre Rechnung macht deshalb keinen Sinn.

      • Reto Stadelman sagt:

        Tut mir leid Miller, aber bei ihrer Rechnung stimmt etwas nicht. Auch wenn man die Zahlen auf 50% Ausländer und 50% Schweizer hochrechnet ändern sich der prozentuale Anteil bei kriminellen Ausländern oder Schweizern nicht. Bei den Absoluten Zahlen ändert sich etwas. So z.B. das Verhältniss zwischen Schweizer Kriminellen und Ausländern. Diese spiegeln dann die Prozentzahlen. Aber wie sie auf 4,4 bzw. 0,46% kommen ist mir schleierhaft.

      • Jakob sagt:

        Erstens sind Prozentzahlen in der Ausländerpopulation nicht abhängig von der Gesamtzahl der Ausländerpopulation. Wären alle in der Schweiz wohnhaften Personen Ausländer, wären es immer noch 2.2%, die straffällig sind. Sie scheinen da also mathematisch einiges durcheinanderzubringen. Die Frage, die sich mir dabei stellt, und die sie sich selber stellen sollten, ist: Warum wollen Sie denn unbedingt daran glauben, dass diese Zahlen höher sind?

      • Peter Graber sagt:

        2,2 Prozent bleiben 2,2 Prozent, egal ob es 1,86 Millionen Auslaendern oder 3,72 Millionen sind (was Ihren hypothetischen 50% in absoluten Zahlen entspricht). Ihr misslungener Versuch, die Zahlen “hochzurechnen”, zeigt dass rechter Populismus entweder 1) einhergeht mit einem Mangel an Bildung oder 2) mit viel Taeuschung und Verschleierung des dummen “Volches” verbunden ist.

      • Stiefel sagt:

        Na ja, dank der SVP-Propaganda wissen wir ja, dass Statistiken Glücksache sind. Ihre Interpretation – Miller – ist aber noch haarsträubender. Mathe: ungenügend!

      • Stefan Egger sagt:

        Warum steigt mit einem höheren Ausländeranteil auch automatisch die durchschnittliche Kriminalitätsrate? Hat man Ihnen das Rechnen bei der SVP beigebracht?

      • Peter Graber sagt:

        Posts wie diese erklaeren, wieso die SVP soviel Zulauf haben. Wie will jemand, der nicht mal elementarste Prozentrechnungen versteht, begreifen was es heisst: “Durch Kontrolle von Statusmerkmalen wie Bildung, berufliche Stellung, familiäre Situation verschwinden die Unterschiede zwischen ausländischen Personen und Schweizern weitgehend.”?

    • Monique Schweizer sagt:

      Von der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung sind es 1.3% und nicht 2.2% — das steht oben fett geschrieben.
      .
      ist ja schön von den Blogschreibern, dass sie so Mannsgöckeliraten machen — aber dann bitte nicht Delikte von ausländischen Kriminalturisten dann einfach der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung zurechnen — das ist doch ziemlich unstatistisch! Denn über die Anzahl der Kriminalturisten (v.a. die nicht erfassten) weiss man wenig bis nichts – also kann man die nicht einfach dem Zähler zuadieren und den Nenner tief belassen.

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