schliessen

Sonderbares vom Kurfürstendamm

Reisen durch die Zeit. Oder: Dieses befriedigende Gefühl, wenn jemand sein Klischee komplett ausfüllt.

«Sonderbares vom Kurfürstendamm», meine Damen und Herren, so heisst eine lesenswerte Sammlung, die die Berliner Glossen, Geschichten und Gedichte des Schriftstellers Erich Kästner versammelt; und Sonderbares erlebte ich ebenfalls am Kurfürstendamm, als ich bei meinem letzten Besuch in Berlin ebendort in die U-Bahn stieg, denn: In derselben sass eine stattliche Dame und las einen Roman von Barbara Cartland. Nun ist einerseits das Lesen von Büchern in öffentlichen Verkehrsmitteln im deutschsprachigen Raum aus irgendeinem Grunde sowieso unüblich. Und dann auch noch: Barbara Cartland. Das passt doch gar nicht ins 21. Jahrhundert! Und dann stieg ich wieder ans Tageslicht und sah dieses Auto. Vielleicht ist Babsi Cartland doch noch nicht so weit weg.

Philipp Tingler

Dr. Philipp Tingler hilft Ihnen, Ihr Leben zu verbessern. Oder wenigstens an was anderes zu denken. Folgen Sie ihm auf Twitter.


Publiziert am 15. Januar 2016

3 Kommentare

  1. Tommy Kunz says:

    “Nun ist einerseits das Lesen von Büchern in öffentlichen Verkehrsmitteln im deutschsprachigen Raum aus irgendeinem Grunde sowieso unüblich”?? Das erlebe ich als Hardcore-Pendler aber ganz anders. Fast in jedem Abteil jemand mit Buch. Täglich bin ich schon neugierig, wer da was für Bücher liest und habe so sogar schon selber tolle Sachen entdeckt.

  2. Kristina says:

    Ich will ehrlich sein. Zuerst dachte ich an Chris von Rohr. Also an die Cans, die es bei Harrods zu kaufen gab. Meine Vorurteile. Ich sehe jetzt das ist Colle. Cans sind wohl etwas anders oder Airbrushed in Wien. Was für ein Durcheinander.

Alle Kommentare zeigen
  1. Tommy Kunz says:

    “Nun ist einerseits das Lesen von Büchern in öffentlichen Verkehrsmitteln im deutschsprachigen Raum aus irgendeinem Grunde sowieso unüblich”?? Das erlebe ich als Hardcore-Pendler aber ganz anders. Fast in jedem Abteil jemand mit Buch. Täglich bin ich schon neugierig, wer da was für Bücher liest und habe so sogar schon selber tolle Sachen entdeckt.

  2. Kristina says:

    Ich will ehrlich sein. Zuerst dachte ich an Chris von Rohr. Also an die Cans, die es bei Harrods zu kaufen gab. Meine Vorurteile. Ich sehe jetzt das ist Colle. Cans sind wohl etwas anders oder Airbrushed in Wien. Was für ein Durcheinander.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Verbleibende Anzahl Zeichen:

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.