Rüdiger Böhms teure Lektion in Demut und Dankbarkeit

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 2. Juli 2016
Rüdiger Böhm hat beide Beine verloren, aber einen klareren Blick aufs Leben. Simon Toplak

Rüdiger Böhm hat beide Beine verloren, aber einen klareren Blick aufs Leben gewonnen. Simon Toplak

Mit 27 Jahren war er überzeugt, er könne alles und brauche niemanden – dann hatte Rüdiger Böhm ein «Rendezvous mit einem LKW», kämpfte um sein Leben und verlor beide Beine. Heute unterstützt der 46-Jährige andere darin, ihre Grenzen zu verschieben und ein Maximum aus ihren Möglichkeiten herauszuholen. «Wer sich nicht coachen lässt, ist selber schuld», findet die Frohnatur.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Ich suchte einen Weg, mich in den Dienst der Menschheit zu stellen»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 25. Juni 2016
Anaïs Sägesser kündigte ihren Kaderjob, um aus dem goldenen Käfig zu entkommen.

Anaïs Sägesser kündigte ihren Kaderjob, um aus dem goldenen Käfig zu entkommen.

Mit 30 Jahren blickte Anaïs Sägesser auf eine eindrückliche Karriere zurück: Wirtschaftsstudium mit Doktortitel an der HSG, eine eigene Beratungsfirma und dann ein Kaderjob in einem Weltkonzern. Doch es gab ein Problem: Sie hatte das Gefühl, in einem goldenen Käfig recht unwichtige Dinge zu tun. Grund genug für die heute 37-Jährige, die Weichen neu zu stellen und eine Schule zu gründen.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Ich habe mich im letzten Jahr in die Freiheit verliebt»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 18. Juni 2016
1000 handgeschriebene Exemplare hat die Postkartenschreiberin in den letzten 18 Monaten verschickt. Foto: Jan-Frederic Struwe

1000 handgeschriebene Exemplare in 18 Monaten: Postkartenschreiberin Sabine Rieker. Foto: Jan-Frederic Struwe

Was für andere bestenfalls eine Urlaubsbeschäftigung ist, hat Sabine Rieker zu ihrem Beruf gemacht: Die 30-Jährige schreibt Postkarten, von Hand und im Auftrag. Auf die Frage, ob sie davon leben könne, antwortet die Germanistin: «Wichtiger ist: Ich lebe dafür!» Sie habe sich selber eine Art bedingungsloses Grundeinkommen geschaffen und werde reich beschenkt – von Kunden und vom Leben.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Ich war noch nie so glücklich in meinem Beruf wie heute»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 11. Juni 2016
Martina Issler, Fotografin und Postkarten-Produzentin.

Martina Issler, Fotografin und Postkarten-Produzentin.

Mit 33 Jahren kündigte die Architektin Martina Issler ihre Stelle in Zürich – ohne klare Vorstellung, wie es weitergehen sollte. Am Ende einer viermonatigen Auszeit in Kairo fasste sie den Entschluss, Fotografin zu werden. Heute lebt sie vom Verkauf der eigenen Postkarten und sagt, sie empfinde es als Glück, ihre Ideen unmittelbar und unabhängig umsetzen zu können.

Interview: Mathias Morgenthaler

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1. Berufungs-Forum: Selbständigkeit – Traum oder Albtraum?

Mathias Morgenthaler am Freitag, den 10. Juni 2016

Berufungs-Forum in Bern

«Selbständigkeit – Traum oder Albtraum?» Unter diesem Motto findet am 21. Juni ab 18:15 Uhr das 1. Berufungs-Forum in Bern statt. Es bietet die Gelegenheit, aus erster Hand von Unternehmern zu lernen, Projektideen zu diskutieren und andere Teilnehmer kennenzulernen, die mehr als nur einen Job machen wollen.
Information und Anmeldung unter:
www.beruf-berufung.ch/forum

«Die Hotelbranche hat mich schon in jungen Jahren magisch angezogen»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 4. Juni 2016
Iris Flueckiger, Direktorin im Hotel Schweizerhof.

Iris Flueckiger, Direktorin im Hotel Schweizerhof. Foto: Adrian Moser

Fünf Jahre nach der Wiedereröffnung macht das Hotel Schweizerhof in Bern noch keinen Gewinn. Um das zu ändern, setzt Hoteldirektorin Iris Flückiger auf motiviertes Personal und Kooperationen mit der Konkurrenz. Im Interview erzählt sie, warum sich für Sie mit der Beförderung zur Direktorin ein Kindertraum erfüllte, welche Wünsche den Gästen auch in einem 5-Sterne-Haus nicht erfüllt werden und was Asiaten in Bern besonders schätzen.

Interview: Mathias Morgenthaler

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In der früheren Cardinal-Brauerei entsteht das Auto der Zukunft

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 28. Mai 2016
Die drei Softcar-Gründer François Vuille, Marc Frehner und Jean-Luc Thuliez.

Die drei Softcar-Gründer François Vuille, Marc Frehner und Jean-Luc Thuliez.

25 Jahre nach Nicolas Hayeks erstem Anlauf könnte die Vision vom leichten, günstigen Elektroauto Realität werden. Jean-Luc Thuliez, Initiant und Chef von Softcar, war schon im Swatch-Mobil-Team dabei. Er sagt, in China entstehe ein gigantischer Markt für emissionsfreie Autos. Der Schweizer Softcar, der in der Freiburger Blue Factory am Standort der Cardinal-Brauerei entwickelt wurde, soll nur 480 Kilo wiegen und weniger als 14000 Franken kosten.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Meine To-do-Liste wurde in der Firma zum Running Gag»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 21. Mai 2016
Christian Stocker, Mitbegründer und Mitinhaber der Firma Liip.

Christian Stocker, Mitbegründer und Mitinhaber der Firma Liip.

Keine Chefs, keine Budgets, keine Zielvorgaben, kaum Kontrolle: Die Firma Liip verstösst gegen viele Regeln der Unternehmensführung und ist damit sehr erfolgreich. Mitgründer und Mitinhaber Christian Stocker erläutert, wie er sich als Chef überflüssig gemacht hat, wie sich 140 Mitarbeiter selber organisieren und was passiert, wenn man auf Vorschriften verzichtet.

Interview: Mathias Morgenthaler

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«Lieber wenig verdienen und viel bewegen als umgekehrt»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 14. Mai 2016
Andy Keel, Unternehmer und Teilzeitmann.

Andy Keel, Unternehmer und Teilzeitmann.

Vor 10 Jahren arbeitete Andy Keel auf Direktionsstufe in einer Grossbank. Nach der Geburt seines Sohnes kündigte er den Job, wurde erst Hausmann und dann Unternehmer. Heute verdient der 37-Jährige nur noch einen Viertel des früheren Gehalts und lebt auf einem Campingplatz statt in einer Villa. An manchen Tagen sagt der Banker Keel zum Unternehmer Keel, er sei wahnsinnig.

Interview: Mathias Morgenthaler
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Wie ein Berner Weltenbummler Tansania mit Tokio ins Geschäft brachte

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 7. Mai 2016
Ueli Litscher, Mitgründer und Chef von Vikapu Bomba.

Ueli Litscher, Mitgründer und Chef von Vikapu Bomba.

Als Diplomatensohn hat sich Ueli Litscher früh an den Gedanken gewöhnt, dass die Schweiz nicht der Nabel der Welt ist. Seit zwei Jahren baut der 29-jährige Berner in Tansania das Unternehmen Vikapu Bomba («Fantastische Körbe») auf. 60 Flechterinnen produzieren in Handarbeit Körbe und Taschen, die auch in den USA, Australien oder Japan verkauft werden. Nun wagt Litscher den nächsten Schritt und plant ein Logistikzentrum in Deutschland.

Interview: Mathias Morgenthaler
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